beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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00:00:05: BTO Beyond Servius,

00:00:07: der Ökonomie-Podcast

00:00:09: mit Dr.

00:00:09: Daniel

00:00:10: Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer Ausgabe von BTO Refresh!

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch an diesem Mittwoch willen mit dabei sind.

00:00:23: In dieser Woche blicken wir auf die Geldpolitik – und zwar aus einem sehr aktuellen Anlass.

00:00:29: Den Notenmarkten erhöhen die Zinsen.

00:00:32: Die ECB hat bereits mehrfach den Zins erhöht?

00:00:35: In der letzten Woche hat nun auch die US-Notenbahn fett unter dem neuen Chef, Kevin Walsh, die Zinsen erhöht.

00:00:43: Das war erwartet worden aber nicht ganz sicher, wir wissen doch dass Donald Schwamp sehr gegenhöhere Zins sind.

00:00:51: Doch nicht nur in den USA, bei den Zinsn, nicht nur Europa, nein sogar auch Japan!

00:00:57: Auch die japanisch Notenbar hatte letzte Woche zum ersten Mal seit langer Zeit die Zincen wieder erhöht.

00:01:05: Es geht bei allen Reihen um die Bekämpfung der Inflation.

00:01:11: Die Notmagen wissen nämlich, dass sie am letzten Schub der Ininflation in Folge der Corona-Krise keineswegs unschuldig sind.

00:01:20: Im Gegenteil – Sie haben eine hebliche Maße dazu beigetragen, dass Generationsraten damals nach oben geschnellt sind und sie wollen heute sicherstellen diesen Fehler nicht mehr zu wiederholen!

00:01:33: Ich habe bereits im Jahr, mit einem der führenden Ökonomen gesprochen zum Thema Notenbacken und er war damals sehr eindeutig in seiner Kritik.

00:01:44: Er hat gesagt die Notenbanken haben Schuld aber sie können Fehler korrigieren.

00:01:50: Und ich denke dieses Thema ist hoch relevant hoch aktuell Sie werden es im Gespräch auch hören und habe deshalb gedacht das ist ein gutes Thema und ein gutes Gespräch für einen Refresh.

00:02:02: Ich hoffe, sich finden das auch.

00:02:05: Fangen wir also an!

00:02:10: Im Jahr zwanzundzwanzig, also vor vier Jahren habe ich mit einem damaligen Ökonom gesprochen über die Rolle der Notmarken bei der Entstehung der Inflation.

00:02:20: Es geht um Ricardo Reis.

00:02:22: Er ist Professor an der Land School of Economics und er wäre in diesem Sommer beinahe zum Chefvolkswirt des internationalen Währungsfonds berufen worden.

00:02:31: Das kann man aber anders Und die Gründe dafür sagen viel aus über den Zustand des IWF unter der aktuellen amerikanischen Administration.

00:02:43: Die Nichtberufung von Ricardo Reis war für mich aber an der perfekten Anlass, unser Gespräch aus dem Archiv zu holen.

00:02:52: Doch vielleicht ganz kurz ein paar Worte dazu, weshalb Ricardo Reisz ist dann doch nicht doder?

00:02:57: Der Economist schrieb unter dem Titel RECALORIZE WAS TWO FRANK FOR THE IMF UNTER anderem dieses.

00:03:05: Einige brillante Köpfe haben als Chefökonom des IWF gedient und einige dieser scharfseligen Denker waren auch für ihre Direktheit bekannt.

00:03:13: Michael Massa, der das Amt von oneinusundhundertneunzig bis zweitausendeins innehatte wurde eins beschuldigt ein bezahlter Scharfmacher zu sein.

00:03:21: wenigstens treffe ich auf was ich ziele.

00:03:24: hat er gekonnt hat?

00:03:26: die prestigeträchtige Position wäre diesen Sommer möglicherweise an Ricardo Reis van der Landen School of Economics vergeben worden.

00:03:33: dass einer gelegentlich unverblümten Äußerungen in den Medien kosteten ihnen Berichten zufolge den Job.

00:03:39: Laut Financial Times umfassten die beanstandeten Bemerkungen Kritik an den Zöllen von Präsident Donald Trump, die seiner Meinung nach die Preise erhöhen und die Effizienz verringern würden.

00:03:49: Der FF wies kategorisch zurück, das ein Kandidat aufgrund seiner akademischen Ansichten über die schädlichen Auswirkungen von Zölden disqualifiziert wurde.

00:04:01: hatte gute Chancen auf den Posten.

00:04:04: Doch dann kam seine öffentliche Kommentare in Gewagsschale und zwar zu seinen Lasten, nicht zuletzt seine Kritik oder Zollpolitik Donald Trumps.

00:04:14: Es ist müh sich zu erwähnen dass die EWF selbst natürlich diese Version zurückweist und sagt es lag nicht daran das man sich von anderen Kandidaten entschieden hat.

00:04:25: Aber wie der Economist bemerkt waren Zölle durch das einzigste Ziel von Rikaloreis-Kritzit.

00:04:31: Er hat seine Anragstelle aus Atlitisch zur finanziellen Hilfe der USA für Argentinien geäußert.

00:04:38: Der Economist zitiert dabei die Glamour von Ricardo Reis mit dem Titel Gringos und so Pampas.

00:04:45: Letztes Jahr kritisierte er in einem Artikel mit dem Titel GringOS in der Pampa, die Bereitschaft der Trump-Regierung Argentinian Kredite zu gewähren.

00:04:53: Die peronistische Linke, die bei den nächsten Wahlen die Macht zurückgewinnen könnte zahlt Stolz nie was sie schuldet, hatte geschrieben.

00:05:02: Klar, es war ein auskantes Manöver und wir wissen am Ende ist es gut ausgegangen.

00:05:06: Aber Ricardo reistet sicherlich recht das.

00:05:09: die peronistische Linke wäre sie wieder in die Macht gekommen, durchaus hätte sagen können was haben wir mit diesen Schulden zu tun?

00:05:17: Doch kommen wir zurück zum Economist!

00:05:20: Die entscheidende Passage ist diese, denn sie bringt den ganzen Konflikt auf den Punkt.

00:05:25: Als Akademiker hat er das Recht auf solche Ansichten Aber als vom IVF ernannte Beamter hätten sie für Aufsehen sorgen können.

00:05:32: Schließlich sind die USA der größte Anteilseignung des Fonds, Argentinien der größten Kreditnehmer.

00:05:38: Das ist die ganze Story in zwei Sätzen.

00:05:41: Amerika ist der größste Anteilsoegner des IVF

00:05:45: bzw.,

00:05:45: der größtes Finanzier.

00:05:47: Argentinian ist an der Größe des Schuldener.

00:05:51: Ein Chef-Workswirt des IVf kann natürlich schwer öffentlich beide kritisieren und trotzdem einen Job machen!

00:05:58: Deshalb, wie die Wahl auf jemand anderem.

00:06:01: Der Economist fasst das so zusammen.

00:06:22: wenn im Gleichzeitig Michael Kremer eine Weltprastträger bei der Weltbank setzt.

00:06:30: Die beiden hätten, dass meine Economist quasi wirklich sich konditional ergänzt und so quasi die Arbeit von Weltbank oder IWF auf ein neues Niveau heben kann.

00:06:43: So kam es jedoch nicht!

00:06:44: Der Economist reguiert dann auf John Maynard Keynes Um.

00:06:49: diesen Kommentar möchte ich ihr zum Schluss nicht voreinhalten.

00:06:52: Bei der Beurteilung und Beratung von Ländern muss der IWF mitunter ungeschminkt auftreten, oft wird dem nahegelegt sich wie John Manner Keynes es formulierte eine unerbittlichen Wahrheit zu verschreiben.

00:07:04: Doch als Keynes diese Worte schrieb, dachte er nicht an den IWF.

00:07:07: Er überlegte wie man Amerika nach dem ersten Weltkrieg einbinden könnte.

00:07:11: Er erkannte dessen Neigung Europa schmoren zu lassen.

00:07:14: Er sah Europas eigene letharische Unfähigkeit sich selbst zu helfen.

00:07:19: Er kam zu einem Schluss Versuche die Amerikaner zum Schmeicheln oder zu beschwichtigen scheinen völlig sinnlos.

00:07:25: Nur eine gewaltsame und unerbittliche Wahrheit würde helfen.

00:07:28: Die Welt braucht vielleicht wieder eine solche Offenheit.

00:07:31: Herr Reis, unbelastet von der IWF-Aufgabe und den diplomatischen Feinheiten Washingtons ist einer derjenigen, der sie liefern könnte.

00:07:40: Unzweifelhaft!

00:07:41: Der Intersalidierungsfonds sollte manchmal unbequem sein.

00:07:45: Keynes hat das dann im ersten Weltkrieg bereits so erkannt.

00:07:50: Die Wahrheit ist nur, offensichtlich können die Mächtigen der Welt mit solcher Offenheit schwer umgehen.

00:07:56: Und wie gerade auch Reis wird nun umbelastet vom Job am IWF, das tun können wir sein Besten kann.

00:08:03: Nämlich rücksichtslos dass sagen was ist.

00:08:07: und genau das hat Riccardo Reis bereits im Gespräch mit Bier im Jahre zwanzig getan.

00:08:21: Als ich zwanzundzwanzig mir Riccador Reis gesprochen habe war die Situation eine ganz andere.

00:08:27: Die Inflation stieg und zwar deutlich!

00:08:30: Die Notenbanken zögerten noch all zu greifen oder hatten gerade erst langsam zackhaft begonnen, gegenzusteuern.

00:08:38: Die EZD hob damals gerade zum ersten Mal die Zinsen an viel zu spät nach der Meinung von Riccardo Reis.

00:08:46: Sein Kernepvorbruch war einfach und richtig – den Notenbacken haben wir Instrumentarium nicht genutzt!

00:08:53: Heute, vier Jahre später sind wir am anderen Punkt.

00:08:57: Was hat sich nur bewahrheitet?

00:08:59: Und was nicht?

00:09:01: Erstens, Riccador Reis hatte recht damit dass die Zinsen deutlich steigen müssen.

00:09:06: So stieg der Zins in den USA vor null auf fünf und ein halb Prozent.

00:09:11: Der ECB-Einlagenzins stieg auf vier Prozent, auch die Zincs in Großbritannien stiegen.

00:09:18: Reis hatte damals gefordert, die Zinzen müssten einem geordneten Prozess erhöht werden nicht wie auf der Autobahn aber eben systematisch.

00:09:28: Aber laut das haben wir Notenbanken getan.

00:09:32: Zweitens – die Kaloreis hat rechts damit dass die Notenbanken den Jahren zuvor einen guten Job gemacht haben.

00:09:40: Und er deshalb auch damals gesagt, wir brauchen kein anderes rabene Werk!

00:09:44: Wir müssen nur das System reparieren was wir haben nicht ersetzen.

00:09:50: Er war ganz klar in seiner Haltung, dass die notenbaken unbedingt unabhängig bleiben müssen aber auch klar an seiner Meinung, dass man die Infektionsziele nicht ändern sollte.

00:10:01: Genau das hat man bisher zumindest offiziell auch nicht getan.

00:10:06: Drittens, und das ist interessant, Ricardo Reis hat vor genau den gewarnt was gerade passiert – nämlich vor dem Drohnelverlust der Unabhängigkeit an Notenbanken aufgrund des fiskalischen Dummelatzes.

00:10:21: Die Notenbacken können vermutlich nicht mehr so viel Gegenflation tun einfach deshalb weil das die Staatshaushalt ruinieren würde dass sie genau die Themen, die wir bereits in den vergangenen Wochen im Nähren voll besprochen haben.

00:10:37: Der Economist der es schon mal sehr bedauert das Riccardo Reis nicht der Chefvolkswürdes IWF geworden ist hat auch aufgezeigt was die Forschungen sind an denen Riccador Reise arbeitet und weshalb diese so relevant gewesen wären für seine Rolle beim Interzellen Währungsvor.

00:10:55: Ich fasse mal kurz zusammen um was es geht.

00:10:59: Da sind zum einen die feskalischen Grenzen.

00:11:02: Die Kadorais hat sich mit der Behauptung von Olivier Blanchard, der übrigens früher mal IVF-Shack-Workswort war beschäftigt, wonach Zinsen oftmals unter der Wachstumsrate der Wirtschaft lagen und deshalb Regierungen quasi aus ihren Schulden herauswachsen konnten.

00:11:22: Also Zinsens oder der Wachtungsrate ist ja im Prinzip finanzieller Depression Und Blauchard meint, das gibt es oft und deshalb könnten Regierungen aus ihren Schulden herauswachsen.

00:11:34: Die Kalorais widerspricht ihn nicht grundsätzlich aber ergänzt ist.

00:11:39: Denn er sagt auch wenn der Anleihenshins oder der Wachstumsrad liegt, liegt die Grenzrendite des produktiven Kapitals in aller Regel darüber.

00:11:50: Die Folge?

00:11:52: Wenn Anleger die Sicherheit und Liquidität von Staatsanleihen Der Rendite produktiver Investition vorziehen, dann kann der Staat zwar billig borgen.

00:12:02: Aber die Volkswirtschaft leidet und fährt.

00:12:06: es gibt weniger Wachstum.

00:12:08: Und genau das würde ich sagen erleben wir gerade in Europa.

00:12:12: Der zweite Volkbereich von Riccardo Reis war das Thema wie weit können Bodenmarkter eigentlich gehen?

00:12:20: Können sie wirklich beliebig viel Geld ausgeben oder gibt es irgendwo ein Punkt, ab dem es gefährlich wird?

00:12:28: Die Kalorais hat dazu mit Kollegen berechnet wie viel Seniorage also die für Geld-Schöpfungsgewinn den Notenbacken wirklich erzielen können.

00:12:37: Und er sagt nur das weil sie selber als gilt Schöpfungskwinn realisieren können kann die Basis sein für eine glaubhafte Geldpolitik.

00:12:47: Gebt man darüber hinaus dann sind die Vermögensfette nicht mehr gedeckt.

00:12:52: der Economist fasst es so zusammen

00:12:55: Herr Reis und seine Co-Authoren haben den Marktwert der Seniorarschmacht, der US-Notenbank geschätzt.

00:13:00: Sie kommen zu dem Schluss, dass dieser Wert typischerweise unter dreißig Prozent des BIP liegt.

00:13:05: Wenn Zentralbanken zu weit gehen lösen sie Inflation und schließlich Hyperinflation aus.

00:13:10: Das kann zur Abschaffung der entwerteten Währung führen.

00:13:13: das Zentralbank equivalent zum Bankrott

00:13:16: Weniger als dreißzig Prozent des Bruttoinlassproduktes ist ein ziemlich harte Kretzer.

00:13:22: Geht die Notenbank zu weit?

00:13:24: dann rund Inflation oder gar Hyperinflation und Virusreform.

00:13:28: Das passt übrigens zu dem, was Ingo Sauer in den Podcasts bei uns auch erklärt hat.

00:13:35: Dann ist Notenbach letztlich auch Bankrott eben deshalb weil das Geld welches sie ausgibt an Glaubwürdigkeit und an Wert massiv verliert.

00:13:45: die Forschung über die Rolle des Intersalierungsfonds selbst.

00:13:55: Ricardo Reis sieht den IWF nicht mehr nur als klassischen Kreditgeber, sondern auch als Absicherer der Fettspop-Lines zwischen vertrauenswürdigen Notenbacken – das ist im Prinzip eine Reaktion darauf, dass es Sorgen gibt, von Finanzministerium angewiesen wird, nicht mehr einzuspringen und zu helfen wenn andere Staaten- und Notenbanken in Schwierigkeiten kommen.

00:14:23: Das wäre sicherlich etwas gewesen was eher als IVF Chefvox wird umgesetzt hätte und was nun hoffentlich andere umsetzen.

00:14:32: Die Amerikaner wollen das vermutlich auch nicht zumindest in der heutigen Administration verlieren sie doch damit ein möglicherweise durchaus hartes Druckmittel gegenüber anderen Nationen.

00:14:46: Sie sehen also, Ricardo Reis ist durchaus ein sehr interessanter Ökonom und deshalb tat sich mir es lohnt sich das Gespräch aus dem Jahr zwanzig heute erneut in Erinnerung zu rufen.

00:14:59: Nichts davon ist meines Achtens veraltet.

00:15:08: Nach wie vor gibt es ein exklusives Angebot für alle BTO beyond the Obvious Feature bei Hannesblatt Hörer.

00:15:16: Testen Sie das Hans-Dag-Premium für vier Wochen lang für nur einen Euro, um.

00:15:20: bleiben sie so zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert.

00:15:24: Mehr fahren Sie unter hansbott.com.

00:15:27: strichstrich mehr Perspektiven – wie immer auch in Schonots zu dieser Ausgabe!

00:15:33: Doch nun zum Gespräch mit

00:15:38: Ricardo Reis.

00:15:42: AW.

00:15:43: Phillips-Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Lande in School of Economics.

00:15:47: Von vier bis zwei tausend acht lehrte er an der Princeton University, bevor er an die Columbia University wechselte – wo er im Alter von neunundzwanzig Jahren ordentlicher Professor wurde – einer der jüngsten in der Geschichte der Universität.

00:16:00: In einer Rangliste junger Ökonomen wurde Reis als bester Ökonom mit einem Doktortitel zwischen nineteenhundertsechsohnneunzig und zweitausendvier angesehen.

00:16:07: Ein Jahrzehntein gewann er dem German-Bernassierpreis für den besten in Europa geborenen Ökonomen der Makroökonomie und Finanzen erforscht.

00:16:16: Er ist akademischer Berater und Gastwissenschaftler bei Zentralbanken auf der ganzen Welt.

00:16:39: wenn er nur die Verantwortung trägt für die Inflation, die im Jahr deklar ist.

00:16:46: Die Notenbanken oder die externen Schocks?

00:16:49: In Deutschland gab es damals eine intensive Debatte.

00:16:53: Marcel Fratscher sagte, die EZB sei nicht schuld, es lag nur an Pandemie, Dealverketten und dem Ukraine-Krieg.

00:17:01: Andere genommen wie Gunther Schnabel, Schalz Guthardt oder Tim Congden hatten früh vor der Inflasion bewahnt und sah die Notenbanken als Hauptverantwortliche für den Faszionsschub.

00:17:14: Die Kalorais gehörte damals bereits klar zum zweiten Lager, in einem Working Paper für die Bank von Estanzalos Ausgleich vom Februar des Jahrhunderts hat der drei Säulen benannt, die erfolgreiche Notenbacken

00:17:28: auszeichnen.".

00:17:32: Die Wahrheit liegt dazwischen, und zwar in diesem Sinn.

00:17:34: Es waren sehr ungewöhnliche und schwierige Zeiten für die Geldpolitik oder überhaupt jede Form der Wirtschaftspolitik.

00:17:40: Die Pandemie war noch nie da gewesener Schock – die Art-und-weise wie es im Jahr zwanzig zu Versorgungsurterbrechungen kamen, war ein weiterer, wenn auch nicht beispielloser, zumindest schwerzertragender Schock!

00:17:58: Und das natürlich mit all seinen Auswirkungen auf den Energiemarkt.

00:18:06: Es war also mit Sicherheit eine sehr schwierige Zeit für die Zentralbanken und Wirtschaftspolitiker, Aber ich würde sogar noch weitergehen und sagen, dass es unmöglich gewesen wäre diese Zeit mit einer Inflation von deutlich unter zwei Prozent zu überstehen wie wir sie in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren erlebt haben.

00:18:37: Und dann der Scheinepunkt die Bitschuld der Notenbanken.

00:18:46: Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, Daniel darauf hinzuweisen dass letztlich die Zentralbanken für die Inflation verantwortlich sind.

00:18:52: Das ist die institutionelle Vereinbarung auf die wir uns in Maastricht in Europa geeinigt haben Aber das ist doch der Konsens in allen fortgeschrittenen und aufstrebenden Volkswirtschaften gewesen.

00:19:15: Und dann liefert Reis das Bild, dass der damalige Podcast-Folge den Titel gegeben hat.

00:19:21: Das Bild vom Regenschirm.

00:19:23: Hier in London

00:19:25: regnet es sehr viel!

00:19:26: Wenn Sie dann fragen warum ist dein Kopf jetzt nass?

00:19:29: werden sie vielleicht sagen naja weil es regnet und es wäre absolut richtig wenn es nicht regnen würde wäre mein Kopf nicht nass.

00:19:35: aber gleichzeitig habe ich einen Regenschirmen und sie würden darauf hinweisen.

00:19:39: also zum Teil ist es meine Schuld dass ich etwas nass bin.

00:19:47: Also,

00:19:48: der Regen ist real.

00:19:50: Die Schocks waren real aber in Notenbark hatte ein Regenschirm die Zinsen, die Bilanzpolitik und die Kommunikation uns hätte nicht rechtzeitig aufgespannt.

00:20:00: das war die zentrale Diagnose.

00:20:03: ich habe ihn dann gefragt ob denn es wirklich der Verdienste Notenbacken gewesen sei dass die Inflation zu tief war.

00:20:11: oder war's einfach nur Glück auf Gründer Globalisierung und den Aufstieg Chinas.

00:20:20: Ich verweise gern auf das Beispiel der Bank of England, wir haben in England Daten zur Inflation über jetzten achthundert Jahre.

00:20:27: für die zwanzig Jahre von nineteenhundert und neunzig bis zwei tausendachzehn haben wir die besten Inflationsergebnisse der letzten achthundert Jahre in der Geschichte Englans.

00:20:37: Lassen Sie uns über Deutschland sprechen.

00:20:39: Sicherlich war die Geldpolitik in Deutschland, in den Achtziger und Neunziger Jahren als hier von der Bundesbank unabhängig durchgeführt wurde, keinesfalls schlecht.

00:20:46: Sie war aber in den Neunzehnhundert- dreißiger Jahren ziemlich schlecht – wie wir uns alle erinnern.

00:20:51: Wenn man sich die letzten zwanzig Jahre im Vergleich zu den letzten hundertjahren der deutschen Geschichte ansieht, dann geht es uns ziemlich gut.

00:20:57: Die Inflation lag nah bei zwei Prozent und war nicht sehr

00:21:00: volatil.".

00:21:05: Die letzten zwanzig Jahre Büsli-Opfation Schub waren mit Blick auf die Infektion historisch außergewöhnlich gut.

00:21:13: Auf Basis von acht Hundert Jahren kritischer Daten und auch für Deutschland war es deutlich besser als langfristige Durchschnitt.

00:21:23: «Zwanzig Jahre sind für mich nicht lange genug, um es sicher zu sein, dass das die Zentralbanken waren.

00:21:28: Ich kann ihr ansichtlich zurückweisen, dass sie einfach nur Glück hatten und das Ganze letztendlich nicht nachhaltig war.

00:21:33: Diese Sichtweise kann ich nicht ablehnen.

00:21:35: Sie können aber auch meine Ansichtliche ablehne, die lautet nein!

00:21:38: Letzten Endes gibt's immer Schocks und die Tatsache, dass wir in den letzten zwanzig Jahren so gut abgeschnitten haben liegt wahrscheinlich daran, dass we einige Dinge richtig gemacht haben.».

00:21:48: Und dann hat Ricardo Reis einen historischen Vergleich gebracht, den viele damals übersehen haben.

00:21:54: Wenn Länder in der Vergangenheit Shocks von einer Größenordnung Schieners erlebt haben als ein abprobten Wettwerbs-Shock, dann folgt in der Regel nicht niedrige Inflationen sondern das Gegenteil.

00:22:06: Wenn in der jüngsten Vergangenheit ein negativer Schock für den Handel und die Wettbewerbsfähigkeit eingetreten ist, wie es mit China der Fall war – so ist das in der Regel nicht mit einer niedrigeren Inflation verbunden.

00:22:16: Ein solcher Schock ist oft verbunden mit wildem Wechselkursschwankungen und mangelnder Glaubwürdigkeit der Zentralbanken, wenn es darum geht, die Geldpolitik auf Kurs zu halten, mit Schwankungen bei der Arbeitslosigkeit, die schließlich zu einer Fiskalpolitik führen,

00:22:32: Aber weil die Geldpolitik nicht doch zu locker in den letzten Jahrzehnten, sie hat sich vielleicht nicht für Konsumgüter niedergeschlagen.

00:22:39: Aber sehr wohl an den Vermögensmärkten Aktien, Immobilien – wir haben ja viele Blasen gesehen!

00:22:46: Die Kadoreis widerspricht demnicht….

00:22:49: Da es blasen große Preisbewegungen bei Vermögenswerten und anderes gab, sind sie in gewissem Sinne nicht nur die Opfer dieser enormen Fokussierung darauf, die Inflation unter Kontrolle zu halten.

00:22:58: Wenn ich mir anschaue was man an der lockeren Politik der Zentralbanken kritisieren könnte dann muss sich feststellen dass diese lockere Politik von einer Inflations-Benchmark ausgeht Und mir ist klar, dass ich hier ein Inflationsfanatiker bin.

00:23:11: Aber das ist es was das Mandat besagt.

00:23:13: Die Inflation war unter zwei Prozent und sollte über zwei Prozent liegen um eine Inflación zu erzeugen die zu diesem Ziel führt.

00:23:20: waren wir vielleicht zu locker wenn es um Finanzstabilität Vermögenspreisblasen oder anderes geht weil wir uns so sehr darauf konzentriert haben?

00:23:27: Ich möchte also nicht sagen Dass dies die besten Jahre im Zentralbankwesen waren denn Wir sind uns sicherlich einig dass die inflation nicht die einzige Sorge sein sollte.

00:23:36: Aber sind dies die besten Jahre in Bezug auf die Inflationskontrolle?

00:23:39: Ich denke, dass dies der Fall ist.

00:23:41: Und das ist auch ein Verdienst der

00:23:42: Zentralbanken.".

00:23:45: Ricardo Reis hat durchaus gesehen, dass die einseitige Fokussierung auf eine geringfügige Unterschreitung des Inflation-Ziels zu einer übermäßig lockeren Geldpolitik geführt hat.

00:23:57: Dennoch waren es mit Blick auf die inflationgute Jahre und die Notenbacken haben aus seiner Sicht datalogverdient.

00:24:05: Aber was heißt das für die damalige Situation?

00:24:08: Die Notenbanken hatten ja zu Beginn der Coronakrise gute Gründe, die sind niedrig zu halten.

00:24:13: Wann hätten sie U-Steuern müssen?

00:24:22: Die Zentralbanken haben sich sehr stark auf die Erfahrungen der vorangegangenen sechs bis sieben Jahre konzentriert, in denen man viel von Vorwurkeidens gesprochen hat.

00:24:30: Sie gingen sogar noch heute und sagten wir verpflichten uns, die Zinssätze bis zu zwanzig-zwanzig nicht anzurühren vielleicht sogar bis zwanzigerundzwanziger.

00:24:36: Das war im Jahr zwanzich-zwarzig verständlich als die Pandemie grassierte und wir alle in Sorge waren.

00:24:42: Im Dezember zwanzi-zwanzig hatten sich die Unternehmen von diesem Schock fast erholt.

00:24:46: Im Jahr zwanzig-einundzwanzig wuchsen unsere Volkswirtschaften sehr schnell.

00:24:49: Aber wir

00:24:54: haben nicht gesehen, dass die Zentralbanken oder die EZB im Januar oder Februar gesagt hätten Hey!

00:25:03: Wisst ihr was wir vor sechs Monaten gesagt haben?

00:25:05: Die Welt hat sich verändert.

00:25:07: Vielleicht sollten wir uns nicht verpflichten, die Zinsen so niedrig zu halten.

00:25:10: Stattdessen gab es im September zwanzig-einundzwanzig immer noch Zusagen einiger EZB-Offiziellen, dass die Zinnsätze bis zwanzigtrauenzwanzigt nicht angepasst werden – das ist für mich wiederum eine Entscheidung, die Geldpolitik zu lange zu

00:25:22: lockerzuhalten.".

00:25:31: Also….

00:25:32: Die Selbstbedingung der Notbanken war zwar dasselbe verständlich Aber ab dem Frühjahr, nicht mehr.

00:25:40: Die Realität hat sich verändert, aber die Notenbanken haben nicht reagiert.

00:25:45: Ricardo Reis analysiert dann drei aufeinander folgende Ereignisse – den Aufschuh nach Corona, der Lieferketten-Schock und der Energiepreisschock.

00:25:55: Und er stellt eine systematische Verzerrung

00:25:58: fest.".

00:26:03: Drei Mal gab es durchaus eine nachvollziehbare Diskussion auf beiden Seiten.

00:26:06: Aber in allen drei Fällen hat sich immer durchgesetzt, lassen wir die Zinsen unangetastet?

00:26:10: Lassen wir die Inflation ansteigen?

00:26:11: Es wird nur vorübergehend sein und noch einen Monat lang und noch ein Monat Lang!

00:26:15: Und dann sind wir im Juni bis wir feststellen das etwas passiert ist.

00:26:19: Wenn man sich also die Abfolge der achtzehn Monate ansieht, kann man schon sagen dahinter steckt vielleicht eine systematische Voreingenommenheit oder Fehler den man in Bezug Und ich denke, jetzt im August können wir bereits zurückblicken und sagen selbst wenn all diese Argumente für sich genommen richtig oder vertretbar gewesen wären so zeigen sie doch alle zusammen eine gewisse Tendenz immer zu spät zu kommen.

00:26:57: Trotzdem ist das Verhalten so natürlich inakzeptabel.

00:27:02: Aber was ist zu tun?

00:27:04: Ich habe damals gefragt, wie soll die ECB jetzt reagieren?

00:27:10: Wenn man die Inflation nach unten drücken will, muss man die Zinssätze erhöhen.

00:27:13: Das war eine völlig anerkannte Sache, die in vielen Ländern über viele Jahre hinweg sehr gut funktioniert hat.

00:27:18: Die Antwort auf Ihre Frage könnte also gewisserhin nicht einfacher sein.

00:27:21: Ich bin der Meinung dass die Zentralbanken etwas gegen die Ininflation tun können.

00:27:25: Wir haben den Zentralbacken gesagt ihr könnt die inflation bekämpfen und hier ist euer Hauptinstrument Ihr könnt einen Zins-Satz festsetzen.

00:27:32: Das ist die wichtigste Macht, die wir in gegeben haben.

00:27:35: Wirklich mehr als alles andere.

00:27:36: und der Antwort ist das für die Zinssätze jetzt erhöhen müssen.

00:27:39: Wir müssen sie

00:27:40: anheben.".

00:28:02: zumindest außerhalb Deutschlands.

00:28:10: Sie kennen das vielleicht, sie haben eine klare Trading-Edee, platzieren ihre Order und dann kommt es auf die Umsetzung an!

00:28:17: Wie schnell wird sie ausgeführt?

00:28:18: Wie nah ist der Preis am Markt?

00:28:23: Genau für solche Situationen wurde Tradegate Direct entwickelt.

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00:29:19: Ich habe ihn dann gefragt Wohin säubt ihr Zinsen eigentlich?

00:29:23: Wie hoch müssten sie

00:29:24: sein?".

00:29:25: Und Reis hat bei dem Konzept des neutralen Zinses geantwortet.

00:29:33: Die Zeit liegen die Zinssätze, wie Sie festgestellt haben nur knapp über null Prozent.

00:29:37: Wir sind also weit von einem Szenario entfernt in dem die Zinnsätze so hoch sind dass sie die Kreditaufnahme und den Konsum behindern – also die Kosten für die Menschen wirklich erhöhen.

00:29:45: Wirkonomen sprechen gerne von einem neutralen Zins Satz.

00:29:47: Einem Zins-Satz der die Inflation weder nach oben noch nach unten treibt einen Zinsats der weder die Wirtschaft in die Rezession stürzt noch sie überhitzen lässt.

00:30:00: Der neutrale Zinssatz entspricht ungefähr dem, was sie für die nächsten zwölf Monate an Inflation erwarten.

00:30:05: Hinzu kommt eine Schätzung für das reale Wachstum der Wirtschaft.

00:30:08: Sagen wir einfach in der europäischen Wirtschaft liegt es irgendwo zwischen null und zwei Prozent.

00:30:12: hinzu kommt ein inflation von drei bis vier Prozent wenn wir optimistisch annehmen Dass wir Glück mit der Energie haben und der Krieg eher früher als später endet.

00:30:20: Das bedeutet, dass der Zins heute bei vier bis sechs Prozent liegen sollte.

00:30:24: Wir sind stattdessen bei null!

00:30:25: Wir sind also weit davon entfernt eine Rezession zu verursachen.

00:30:29: Also, wir sind jetzt einfach

00:30:52: so weit von der Aufmerksamkeit.

00:31:15: zur nächsten Frage brachte, zur Frage nach der elitischen Verschuldung.

00:31:26: Die Frage ist, Daniel hat die EZB in den letzten zwölf Monaten die Zinssätze nicht früher erhöht.

00:31:30: Obwohl sie wusste dass das das richtige gegen die Inflation ist wegen des Klimas zum Beispiel und der italienischen Schulden?

00:31:36: Ist es so, dass die Ezb die Zinnsätze nicht schneller anhibt obwohl Sie weiß dass es das Richtige gegen die inflation ist wegen all dieser Dinge?

00:31:42: okay wenn das der Fall ist dann ja Dann sind sie nicht unabhängig in dem Sinne den ich definiere.

00:31:47: für mich sind die Beweise dafür schwach.

00:31:50: Es ist eine Frage, die ich wiederum nicht mit Sicherheit beantworten kann.

00:31:52: Aber ich habe keinen Grund an Präsidentin Lagarde und ihren Kollegen zu zweifeln, wenn sie sagen, dass sie sich an den Vertrag von Maastricht

00:31:58: halten.".

00:32:00: Reiß hielt

00:32:05: die Möglichkeit – die ECB hat die Gitarre jährlich früher gehandelt – damals so denkbar aber unwahrscheinlich?

00:32:12: Er hatte keinen Grund, an Lagards Bekenntnis zum Maastrigvertrag zu zweifen!

00:32:19: Dann, zur Reise, wäre das Risiko einer Harteckinfektion erheblich.

00:32:28: Wenn die Antwort stattdessen lautet, nein, wir haben es nur getan weil wir uns Sorgen um die italienischen Schulden oder dies oder jenes gemacht haben.

00:32:34: Dann wäre das in der Tat ein ernsthaftes Problem.

00:32:37: Wenn es ein Fehler war dann kann man ihn korrigieren.

00:32:39: wenn die ECB die Zinsen in den nächsten Monaten in der richtigen Höhe anhebt könnte die Inflation leicht sinken und bis zwanzig vierundzwanzig zwei Prozent erreichen.

00:32:46: ich bin eigentlich recht optimistisch dass wir das erreichen könnten aber wenn wir stattdessens das inflationsziel nicht erreichen dann wird die inflation bleiben und hartnäckig sein.

00:32:55: Mit anderen Worten, Spitzen in der Inflationsrate von vier oder fünf oder sechs Prozent gehören zum Leben dazu.

00:33:01: Wenn es zu sehr ungewöhnlichen Schocks kommt und die Inflation auf acht bis neun Prozent steigt dann hat man auf dem Weg dorthin einige Fehler gemacht aber man kann sie immer noch innerhalb von, sagen wir, vierundzwanzig Monaten auf zwei Prozent zurückführen.

00:33:12: Entscheidend ist die Frage der Unabhängigkeit.

00:33:14: das heißt was ist wenn diese vier- oder fünf Prozent mehr als zwei Jahre andauern?

00:33:19: Das ist in der Tat eine Frage der Glaubwürdigkeit Eine Frage der Unabhängigkeit.

00:33:24: Im Moment sehe ich keine Gründe, aber vielleicht bin auch nur ein großzügiger Mensch,

00:33:47: Er hatte damit weitgehend recht.

00:33:53: Die Inflation ist gesuchten, die ECB hat gehandelt.

00:33:57: Ich habe ihn damals gefragt wie er den Japan und die Schweiz einschätzt wo die Inflations viel weniger geblieben

00:34:04: ist.

00:34:07: Was Japan betrifft so müssen Sie beachten dass wenn Japan mehr als zwanzig Jahre lang eine inflation von null oder darunter hatten.

00:34:13: wir haben also einen sehr langen zeitraum in dem die inflation weite unter dem zielwert lag.

00:34:18: Die ECB und die FED haben, wie ich vorhin schon gesagt habe, die Inflationserwartungen aus den Augen verloren.

00:34:22: Die Energiepreise haben die Erwartungen in die Höhe getrieben und die deutschen und spanischen Haushalte rechnen nach Umfragen mit einer schockierenden anhaltenden Inflation.

00:34:31: Nun, in Japan haben die Menschen zwanzig Jahre lang nie an Inflasion gedacht – die Japaner auch wenn die Ininflation jetzt endlich zwei Prozent erreicht hat sagen immer noch Oh!

00:34:39: Ich denke sie wird bei Null liegen weil sie in den letzten mehr als zwanziger Jahren beim Null lag.

00:34:43: wir haben also eine sehr unterschiedliche Ausgangssituationen, was die Auswirkungen der Schockshand geht.

00:34:48: Japan

00:34:50: war eine besondere Situation – dreißig Jahre

00:35:00: die Inflation im Rücken!

00:35:04: Die Erwartung der Haushalte bzw.

00:35:06: Inflations sind also fest verankert bei Null und selbst bei zwei Prozent InflATION würde sich jetzt nicht verändern.

00:35:14: Heute, glaube ich, sieht das die Bank of Japan anders.

00:35:17: Darum auch die Zinserhöhung.

00:35:19: Das Risiko einer höheren Infektion ist in Japan nicht von der Hand zu reisen, wo man wiederum sagen kann, angesichts der Rundstaatsschulden, kann ich mir durchaus vorstellen dass man sich schon höhere Infektionen wünscht solange man an den Zinsen tief halten kann.

00:35:35: Doch das ist ein anderes Thema.

00:35:38: und wie es so mit der Schweiz?

00:35:39: nun?

00:35:40: Die Schweiz ist sowieso grundlegend etwas

00:35:43: anderes.

00:35:46: Das ist ein Punkt, den ich in meiner Untersuchung unter diesem Papier angesprochen habe.

00:35:49: Nämlich die Überprüfung der Aufgaben der EZB vor zwölf Monaten und der FAT für acht Monaten und überlegungen, die ihn zugrunde lagen und sich nicht auf die Schweizerische Nationalbank ausgewirkt

00:35:59: haben.".

00:36:02: Unsere ganze Kreativität gilt der Entwicklung von Instrumenten, die die Inflation in die Höhe treiben.

00:36:06: Zweitens was uns Sorgen machen sollte ist dass die Menschen anfangen eine Deflation zu erwarten.

00:36:11: Wenn sie anfangen einer Deflation zu erwarteten haben wir es mit einem Phänomen zu tun wie wir es während der großen Depression in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebt haben.

00:36:20: Drittens dies ist eine Welt in der monetäre Anreize große Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit haben aber nicht so große Auswirkungen auf Die inflation.

00:36:27: Wir sollten wirklich viel für die Nachfrage tun.

00:36:30: Defizite sind Schlimme Staatsschulden sind leicht zu bezahlen.

00:36:33: Das wird sich sehr positiv auf die Beschäftigung

00:36:35: auswirken.".

00:36:36: Wenn man sich die Berichte ansieht, spiegeln sie dies wirklich wieder!

00:36:39: Sie spieglen die Konzentration auf die Bekämpfung der Deflation wider – wenn wir über das Inflationsziel sprechen sollte es symmetrisch sein.

00:36:46: Man spricht über quantitative Lockerungen All diese Maßnahmen.

00:36:50: Es wird darüber gesprochen, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist wenn die Regierungen Defizite haben.

00:36:55: Wir glauben das die Imparation sehr gut verankert ist und deshalb nicht in die Höhe schießen wird.

00:36:59: Nun ich denke all das hat eine wichtige Rolle gespielt.

00:37:05: Turekado Reis haben also die Strelge Reviews der EZB unter FED eher dazu geführt, könnte sie in den Folgejahren als riskanter weisen und dürfte unter Umständen dazu beigetragen haben, dass die Notenbanken eben zu spät gehandelt haben.

00:37:27: Ich habe ihn damals auch gefragt was da passieren würde wenn die US-Notenmarkt fett die Inflation bekämpft die ECB aber nicht mithält.

00:37:36: Herr Reis hat es damals vollermaßen beschrieben.

00:37:41: Ich

00:37:46: glaube nicht, dass das passiert.

00:37:47: Aber nehmen wir mal an, dass die Zinsen nicht erhöht werden weil die Notenbank sich über andere Themen mehr Sorgen macht.

00:37:52: Dann würde sich das Inflationsproblem in Europa aus zwei Gründen noch verschlimmern Die hohen Zinssätze auf der anderen Seite des Atlantiks würden dazu führen Das Kapital außer Europa in den USA fließt.

00:38:01: einfach ausgedrückt ich kann mit meiner Investition in den US-Armeer verdienen als in Europa.

00:38:05: Wenn die USA die Zinssätze anheben und wir tun es nicht, wird das den Euro unter Druck setzen.

00:38:10: Er wird an Wert verlieren.

00:38:11: Er hat in den letzten vier Monaten schon ziemlich viel an Wert verloren.

00:38:14: Diese Abwertung des Euro führt kurzfristig zu einem Anstieg der Inflation in Europa.

00:38:18: Die Dinge werden also noch schlimmer wenn die EZP das tut.

00:38:21: Das ist übrigens etwas was die Zentralbanken in Lateinamerika sehr gut wissen.

00:38:24: Wenn die Fed die Zinnsetze anhebt und sie nicht reagieren wie es in den neunzehnhundertachziger Jahren geschah kommt es zu einem enormen Inflationsschub.

00:38:36: Das

00:38:44: Ganze ist natürlich nicht mehr relevant, denn wir wissen sowohl die FED als auch die ECB haben jetzt hinten erhöht.

00:38:51: Meine Abschlussfrage war dann die Frage wie Ricardo Reis in den Zukunft an Notenbacken vor dem Hintergrund der Fehler der letzten Jahre sieht?

00:39:01: Ich

00:39:01: denke, dass die letzten fünfzehn Jahre und dieses System meines unabhängigen Inflationsziels der Zentralbank, das die Zinssätze festeckt etwas bewirken kann und führt wenn es in den nächsten achtzehn Monaten richtig gemacht wird.

00:39:11: Und deshalb wünsche ich mir, dass es keine großen Veränderungen gibt.

00:39:14: nochmals Die Erinnerungen, die ich vorgeschlagen habe sind eine bessere Analyse innerhalb der EZB Warum sie für so lange immer in diese Richtung gegangen?

00:39:20: Vielleicht sollten wir ein paar Dinge ändern vielleicht sollten wir einen wenig umdenken aber Das alles innerhalb des allgemeinen institutionellen Rahmens der Zentralkank.

00:39:27: Das heißt, was ich für richtig halte.

00:39:34: Und was hat er gefürchtet?

00:39:39: Was ich befürchte, was passieren könnte?

00:39:41: Ich brauche nur die Zeitungen hier in London zu lesen, wo ich lebe.

00:39:44: Im Rennen um einen neuen Premierminister den neuen Vorsitzenden der konservativen Partei einer der Kandidaten sagt dass die Bank of England versagt hat weshalb man vielleicht die Dinge ziemlich drastisch ändern sollte.

00:39:55: wir sollten die Unabhängigkeit abschaffen des Treasury.

00:39:57: das Finanzministerium solltet die Regeln ändern und statt auf die Inflationsziele zu achten andere Dinge in den Vordergrund stellen.

00:40:03: Ich denke, wenn wir die EZB, die Bank of England und die FED berechtigterweise kritisieren gibt es natürlich die Befürchtung dass wir uns zu sehr hinreißen lassen.

00:40:12: Und vor allen Dingen das einige Politiker sich zu sehr hinsetzen lassen und sagen lasst uns alles ändern!

00:40:17: Wenn sie alles ändern würden dann ist nicht sicher, dass es ein besseres System gibt.

00:40:22: Selbst wenn Sie das jetzige System für schlecht halten ist nicht klar, dass wir die Inflation dann besser kontrollieren können als bis jetzt können

00:40:30: than the one that we have right now in terms of this.

00:40:34: Und Reis hat doch die konkreten Konsequenzen bei den Staatshaushaltern vorhergesagt, die Notbanken werden auf ihren aufgeblähten Bilanz und Verluste einfahren – und damit füllt der Scheg für die Finanzminister.

00:40:51: Die Zentralbanken werden wegen der hohen Inflation relativ große Verluste erleiden.

00:40:54: Sie werden eine Menge Geld verlieren, das ist die andere Seite der hohe Inflition wenn man bedenkt wie ihre Bilanz des Strukturiert sind.

00:41:00: Dass die Zentralbanke Geld verliert dann ist sich keine große Sache.

00:41:03: Aber es bedeutet, dass in den nächsten Jahren der fette Check, den der deutsche Finanzminister eine letzten acht Jahre von der Bundesbank gehalten hat und an den er auch gewöhnt war, versiegen wird.

00:41:12: Aber das bedeutet, durch das nicht erreichen des Ziels um den Verzicht auf diesen fetten Check an den Finanzminister mit Sicherheit ein gewisser Druck entstehen würde zu sagen du zentral Bank hast in deinem Job versagt.

00:41:22: ich möchte die Dinge ändern.

00:41:25: Auf

00:41:28: dieser Prognose ist wie wir bisher eingetroffen Die Bundesbank hat ein Rekordverlust ausgewiesen und wir bekommen auf absehbare Zeit keinen Bundesbankgewinne mehr ausgeschüttet.

00:41:40: Zum Abschluss habe ich ihn gefragt, ob der eine wirkliche ECB verantwortlich ist für die Inflation oder genau deshalb handeln muss?

00:41:48: Riccardo Reis Antwort war klar und knapp.

00:41:52: Absolut!

00:41:56: Ein Wort kein Zöger.

00:41:58: Soweit Riccado Reis.

00:42:01: Was bleibt nun vier Jahre später?

00:42:04: Ich denke vier Punkte, die Sie mitnehmen sollten.

00:42:08: Erstens – Ricardo Reis hat Recht mit der Grunddiagnose Die Notenbarker haben ihren Regelschirm zu spät aufgespannt.

00:42:15: Sie mussten dann später viel härter und länger draußen im Regel stehen als notwertig Und sie musste dafür bezahlen Mit Verlust in Ihren Melanzen, mit dem Verluste ihrer politischen Glaubwürdigkeit.

00:42:27: Beides ist heute Realität.

00:42:30: Zweitens – Reis hatte recht mit der Konstruktion des Regimes Unabhängigkeit, klares Mandat zimtzen als Hauptinstrument.

00:42:40: Trotz aller Fehler hat der Recht das es beste Rahmenwerk ist dass wir haben und deshalb war seine Warnung so wichtig.

00:42:49: Es gibt zurzeit kein besseres System und deshalb sollten wir dieses raven Werk vor allem die Unabähigkeit an Notenbanken nicht beschädigen.

00:43:00: was mich drittens zu aktuellen Sorge führt.

00:43:04: genau diese Zerstörung findet gerade Staat.

00:43:07: Donald Schwann hat die US-Notenbank FED immer wieder öffentlich attackiert, auch letzte Woche nach der Zinserhöhung.

00:43:14: Die EWF beruft einen Ökonom wie Riccardo Reis nicht trotz seiner unschuldigen Kompetenz und in Frankreich fordete die politische Linke dass die Notenbank einfach auf die Staatsschulden verzichtet diese einfach annuliert.

00:43:30: Das wurde das bestehende System einreißen und müsste zu einer Plationsfälle führt.

00:43:39: Viertens, generell denke ich das Reis zeigt wie wichtig es ist außerhalb politischen Grenzen zu denken.

00:43:48: Der Economist hat an der Ziegel bei der Bemerkung beendet die Kategorie seiner wenigen, die brutal und klar die Wahrheit sagen.

00:43:56: Genau das war schon wenn er Keynes eins gefordert hat.

00:44:01: Das ist völlig gemeint und ich denke genau das brauchen wir nicht nur beim IWF sondern auch Wir brauchen eine deutsche Politik, wollte ich mal sagen.

00:44:09: Dass wir eben anfangen ehrlich dir bereit zu sagen als weiter die Bürger hinter die Fichte zu führen.

00:44:16: Ich möchte mich ganz herzlich bedanken dass sie auch dieser Woche mit dazu gehört haben.

00:44:20: Ich freue mich auf Fragen Feedback Kritik und Anregungen und auf einem Wiederhören am kommenden Sonntag.

00:44:27: Bis dahin alles Gute!

00:44:28: Ihr Daniel stell da.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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