beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zum neuesten Ausgabe meines

00:00:17: Podcasts!

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch in dieser Woche wieder dabei sind.

00:00:23: Was machen wir heute?

00:00:24: Wir blicken auf einen Datenschatz Und zwar den Datenschutz der Datev.

00:00:30: Viele von Ihnen, welche Datevs kennen?

00:00:32: einige nicht.

00:00:33: Die Datev ist nichts anderes als quasi die Infrastruktur der Steuerberater, Rechtsanwalte und Wirtschaftsprüfer.

00:00:41: Die Datev erfasst jeden Monat Daten von über einer Million Unternehmen und ungefähr acht Millionen Beschäftigten.

00:00:48: Sie weiß wie umsetzend sich entwickeln.

00:00:50: sie weiß wie gewinne sich entwickeln.

00:00:52: sie weiß Wie Personalkosten und Beschäftigung sich entwicke.

00:00:56: Und dieser Datenschatz ist wirklich wichtig denn er erfasst vor allem kleinere Unternehmen Unternehmen bis zu zwanzfünfzig Mitarbeiter, die – man mag es gar nicht glauben – immerhin für die Hälfte der Wertschöpfung im Lande stehen.

00:01:11: Das heißt, die Date ist ganz nah am Puls dessen was in der deutschen Wirtschaft passiert und wir hatten ja zuletzt gute Nachrichten!

00:01:19: Wir hatten ja auch Prognosen das es einen Aufschwung geben würde.

00:01:23: Die Date frug das jetzt nicht.

00:01:25: Die Date kann einfach den Istzustand gut messen wie ein Thermometer.

00:01:29: Und genau über dieses Messen des Zustands spreche ich heute mit der Datef.

00:01:35: Konkret gesagt, mir Professor Meier dem Chef der Dateff.

00:01:39: Wir sprechen darüber was die Daten sind wie die Daten zustande kommen und wofür man sie nutzen kann.

00:01:45: Es gibt auch einige überraschende Erkenntnisse zum Beispiel wie denn die Mindestlohnerhöhungen in der Vergangenheit gewirkt haben und dass Sie eben doch zum Schaden geführt haben den man sonst aber gerne übersehen möchte wenn man eben auf andere Daten blickt.

00:02:01: Ich finde das Alles hoch spannend, hohe Aktuell.

00:02:04: Ich hoffe Sie auch.

00:02:05: fangen wir

00:02:06: also

00:02:07: an!

00:02:22: Heute geht es also in meinen Datenschatz auf den Gesteuerberater, Wirtschaftspulver und Rechtsanwälte sitzen die Datef betreiben nutzen.

00:02:30: Datef steht für Datenverarbeitung für Steuern und Wirtschaftspulfer und ist eine deutsche Genossenschaft die Software- und IT-Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftspulver, Rechtsanwälte und deren Mandanten anbietet.

00:02:46: Und wofür wird der Dativ genutzt?

00:02:48: Zum einen für die Finanzbuchhaltung – also für das Erfassen von Einnahmen, Ausgaben und Belegen.

00:02:54: Für die Abrechnung von Gehältern oder Verwaltung vom Personaldaten.

00:02:59: Für eine Stellung von Steuererklärungen und Balancen.

00:03:02: Und für den Datenaustausch zwischen Unternehmen und der Steuerkanzlei.

00:03:07: Die Datev gilt in Deutschland als Marktführer im Bereich der Steuerberatungssoftware.

00:03:12: Wenn sie ein Unternehmen führen oder selbstständig sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass ihre Buchhaltung über eine Datevschnittstelle mit dem Steuerbüro verbunden ist.

00:03:21: Es ist ein wahrer Datenschatz.

00:03:24: Die DateV hat die Umsatzdaten aus Umsatzsteuer-Voranmeldungen von rund einer Million Unternehmen.

00:03:31: Die dateV hat Lode Beschäftigungsdaten Aus Abrechnungen für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer Das entspricht etwa einem Viertel aller abhängig Beschäftigten und rund vierzig Prozent aller Unternehmen in Deutschland, mit einem klaren Schwerpunkt auf kleinen und mittleren Betrieben.

00:03:49: Seit der TEMMA-Werzehnvierundzwanzig analysiert die Datef diesen Datenschatz monatlich sehr systematisch – und gibt damit Auskunft über die wirtschaftliche Lage der kleinen und middleren Unternehmen in Holland.

00:04:03: Das ist der sogenannte Datef Mittelstandsindex.

00:04:07: Zurzeit fokussiert er auf drei Größen.

00:04:10: Umsatz, Löhne und Beschäftigung.

00:04:14: Das Ganze ist sehr interessant Denn in der amtlichen Statistik fallen gerade die kleinsten Unternehmen oftmals unter den Tüß.

00:04:23: Der Statistische Bundesamt erfasst das Bau-Hauptgewerbe beispielsweise erst ab zwanzig Beschäftigten.

00:04:29: Das verarbeitende Gewerbe erst ab fünfzig Beschäftigkeiten.

00:04:33: Doch gerade im Wohnungsbau und im Gastgewerber sind die kleineren Betriebe entscheidend.

00:04:39: Vor den rund dreikam fünf Millionen Unternehmen in Deutschland, haben eighty-four Prozent weniger als zehn Beschäftigte.

00:04:46: Die kleinen und mittleren Unternehmen zusammen – also alle bis zu zweieinhalbfünfzig Beschäftigten – erwirtschaften laut Institut für Mittelstandsforschung rund fünfundfünfzich Prozent der Netto-Wertschöpfung in Deutschland.

00:05:00: Und genau diese Wertschöpfung macht das Dativindex sichtbar!

00:05:06: Wie schaut es jetzt aus?

00:05:08: Die letzte Ausgabe des Dativ-Mittelstandsindex vom August dieses Jahres zeigt eine angespeite Situation.

00:05:17: Gegenüber im Vorjahr, gegenüber dem Juli, ist der Umsatz der betrachteten Unternehmen um zwei Prozent gesunken.

00:05:26: Nachdem sich zuvor am Juni der Umsatz etwas verbessert hatte, ist er nun wieder unter das Vorjahresniveau gerutscht.

00:05:33: Die Löhne – dass mag erfreulich sein – sind im selben Zeitraum um vier Komma neun Prozent gestiegen Die volle gelogischer Weise, die Beschäftigung sinkt – minus Null Komma zwei Prozent.

00:05:45: Denn steigende Löhne bei sinkenden Umsätzen kann man nicht auf Dauer durchhalten.

00:05:51: Die Beschäftigkeit ist nun gering gesunken aber es bestätigt leider ein langer andauernden Trend.

00:05:58: Es ist genau diese Kombination der Daten, die das Ganze interessant macht.

00:06:02: Umsatz sinkt, Löhnen steigen, Beschäftigungen geht zurück.

00:06:06: Kosteumage und Druck von zwei Seiten.

00:06:08: Professor Robert Maier, der CEO der Dativ, kommentiert es im aktuellen Bericht so.

00:06:14: Im Juli zeigen sich erneut teils deutliche Umsatzrückgänge.

00:06:18: ein positives Signal kommt aus dem Gastgewerbe das deutlich über den Vorjahresniveau liegt und Anzeichen einer Stabilisierung erkennen lässt.

00:06:26: für viele Unternehmen bleibt die wirtschaftliche Lage jedoch herausfordernd.

00:06:30: Natürlich kann man tiefer blicken.

00:06:33: Das macht die Dativ auch.

00:06:35: So sieht man beispielsweise, dass das Baugewerbe im Juli um neun Komma Neun Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist.

00:06:42: Und das trotz der fünfhundert Milliarden Sondervermögen für Infrastruktur!

00:06:47: Der Handel verliert sechs um sechs Prozent und es verarbeitende Gewerbe fünf Prozent – da sind durchaus erhebliche Zahlen.

00:06:57: Der einzige Lichtblick erstaunlicherweise wie ich finde, dass Gasgewerbe mit einem Plus von fünf Komma neun Prozent.

00:07:04: Blickt man auf die Ernehmensgrößen, stellt man fest dass die kleinste Unternehmen am stärksten leiden mit einem Schrumpfen von vier Komma sechs Prozent.

00:07:13: Mittelunternehmen also diejenigen die sich nahe der zwei Fünfzig Mitarbeiter Grenze befinden sind noch relativ stabil.

00:07:20: dort beträgt das Umsatz minus nur null Komma sieben Prozent.

00:07:24: Die Dativ kann auch auf Regionen blicken.

00:07:27: So zeigen die Daten Das Bremen fünf mal vier Prozent gewachsen ist wie Hamburg und Hessen Mordreimersfalen stagniert, während das Saarland mit einem Minus von Null Komma acht Prozent quasi die rote Laterne trägt.

00:07:42: Ich denke genau diese Feinkörnigkeit nach Branche Größe und Region gleichzeitig macht den Datenschatz der Date so relevant für wirtschaftspolitische Analysen.

00:07:53: Beispiel Mindestlohn.

00:07:56: Wir wissen dem Mindest lohn wurde zweitens Fünfzehn eingeführt.

00:07:59: damals noch acht Euro fünfzig mittlerweile beträgt er dreizehn Euron Neunzig und soll weiter steigen.

00:08:07: Im kommenden Jahr auf Euro-Sechzehn.

00:08:10: Obwohl der Mindestlohn, damit seit seiner Einführung mit einer Vierzikommer zwei Prozent deutlich schneller gestiegen ist als das allgemeine Lohnniveau zeigen Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufforschung der Bundesagentur verarbeitet dass es faktisch keinen negativen Beschäftigungseffekt gegeben hat.

00:08:30: Die Berechnungen zeigen, dass bis zum Jahr zwanzig nur ungefähr seventy-tausend Arbeitsplätze entfallen sind.

00:08:37: Und das ist natürlich interessant – aber man sollte sich verblicken!

00:08:41: Und dabei hilft der Mittelstandsindex.

00:08:44: Denn während der Mindestlohn in Metropolregionen wie Stuttgart und München praktisch keine Auswirkung hat weil das Lohnniveau schon hoch liegt trifft es ländliche Regionen vor allem im Osten stärker.

00:08:57: Die Folge?

00:09:00: und Personal wird abgebaut oder weniger aufgebaut.

00:09:04: Ein einfaches Beispiel von mir, denken Sie einfach an den Dachdecker aus Thüringen der gerne in Bayern arbeitet.

00:09:11: Steigt der Mindestlohn?

00:09:13: Verlieht ihr an Webwärtsfähigkeit gegenüber den Kollegen in Bayern?

00:09:16: Die freuen sich darüber aber wir schwächen quasi eine Region die ohnehin schon wirtschaftlich geschwächt ist, zusätzlich!

00:09:24: Der Mindestlohn wird regional also schädlicher Was auch mit Blick auf die politischen Folgen, man denkt erletzten Wahlen nicht einfach verdrängt werden sollte.

00:09:34: Es wird spannend sein zu sehen wie der nächste Sprung im Mindestlohn wirkt, der wie gesagt am ersten Januar zweiundzwanzig ins Haus steht.

00:09:43: Wo wird das wirken?

00:09:44: Wo wird es zerpuffen?

00:09:46: Wo würde das Beschäftigungsdruckungen haben?

00:09:48: Das kann man genau sehen!

00:09:50: Bereits wenige Monate nach der Einführung dürfte die Datel für eine Lage sein und so sagen wie der Mindestlohn in bestimmten Branchen und in bestimmte Regionen wirkt.

00:09:59: Eine gute Wirtschaftspolitik würde daraus dann Stüsse ziehen – ich muss gestehen, ich bin skeptisch dass das erfolgt!

00:10:07: Das Ganze fand ich so spannend, daß ich mich mit Prof.

00:10:09: Meier von der Date verabredet habe um genauer über den Dativ-Bittelstandsindex und diese außergebenden Erkenntnisse zu sprechen.

00:10:19: Unsere Welt wird immer verrückter Auch wenn das vielleicht etwas populär ausgedrückt ist, aber ein Blick in die News-Portale reicht um dem subjektiven Eindruck etwas Objektives abzugewinnen.

00:10:30: Das Weltgeschehen ist im Wettlauf mit sich selbst und übertrifft sich dabei scheinbar täglich.

00:10:34: Diese Dynamik und die dahintersteckenden Ereignisse bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Energiepreise – jeder merkt es.

00:10:40: Schließlich geht's nicht nur an den Tankstellen hoch und runter.

00:10:43: Bei Strom- und Gas-Tarifen ist das ähnlich!

00:10:45: In dieser Lage ist es wirklich schwer unter den mehreren hundert Energiefahrhanden in Deutschland einen günstigen Anbieter zu finden und das jedes Jahr aufs Neue.

00:10:53: Zum Glück hat Wechselpilot da den Überblick, und mir noch Wechsel Pilot prüft regelmäßig Tarife, behält Fristen im Blick und kümmert sich um einen Wechsel automatisch und kontinuierlich – aber keine Sorge du behälst jederzeit die Übersicht!

00:11:06: Du registrierst dich, teilst deine Tarifpräferenzen.

00:11:12: Nach der Entscheidung geht dann alles seinen Gang und zwar dauerhaft.

00:11:16: Wechselpilot kümmert sich jedes Jahr automatisch um den Tarifvergleich, den Wechsel- und die Kommunikation mit dem Versorger.

00:11:23: Im Ergebnis sparst du nicht nur Zeit sondern auch ordentlich Geld.

00:11:27: Der Großteil davon bleibt bei dir und Wechsel Pilot bekommt einen prozentuellen Anteil für seinen Service.

00:11:33: Die Gebühr basiert auf dem Erfolg Heißt eine größere Ersparnis lohnt sich für dich und für Wechsel pilot.

00:11:38: Du zahlst nur dann etwas wenn du auch wirklich spaßt.

00:11:41: Das ist fair.

00:11:42: Für deinen ersten Wechsel bekommst du mit dem Code BTO-Zwanzig zusätzlich zwanzig Euro Cashback.

00:11:48: Über den Link in den Show Notes kannst Du es ausprobieren und das Energiethema danach vergessen, denn mit Wechselpilot musst Du nie wieder zu viel für Energie bezahlen.

00:11:57: quasi der letzte Stromwechsel Deines Lebens.

00:12:00: Übrigens – Der TÜV sagt zur Wechsel Pilot sehr gut Ein durchschnittlicher Haushalt spart circa dreihundertsechzig Euro pro Jahr Und über vierhunderttausend Durchgeführte Wechsel sprechen für sich.

00:12:10: Mehr Informationen und den BTO-Code findest du in den Show notes.

00:12:21: Mehr erfahren Sie unter hannisbott.com.

00:12:44: Stichstrich mehr Perspektiven und wie immer auch in Shono zu dieser Ausgabe, doch nun zum Gespräch mit

00:12:53: Prof.

00:12:54: Meier.

00:13:12: Studium und Promotion in München, der nachreferent bei der Treuer Entanstalt in Berlin.

00:13:16: Acht Jahre Transaktionsberatung bei Deloitte.

00:13:19: Neun Jahre Geschäftsführer-Gesellschaft der Solidaris Revisionschirm BH.

00:13:24: Er ist Rechnungsprüfer des Bundesverbandes der deutschen Industrie, Senator der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und im Hauptverstand des BITCOM.

00:13:32: Sehr geehrter Professor Meier!

00:13:33: Ich freue mich ausgesprochen sie beim Podcast begrüßen zu dürfen.

00:13:36: Herr Dr.

00:13:36: Stelter die Freude ist ganz auf meiner Seite.

00:13:38: sehr gerne

00:13:39: Professor Mayer, bevor wir auf den Mittelstandsindex der DATEV kommen, vielleicht ganz kurz zum Abholen.

00:13:45: Die DATEF?

00:13:46: Was macht ihr eigentlich?

00:13:47: Ich dachte es ist übrigens eine super Geschäfts-CD, dacht ich immer weil sie wahnsinnig viele stabile Kunden haben die brav viel bezahlen nämlich die Steuerberater und so weiter.

00:13:54: aber jetzt ziehen Sie mir ganz kurz was macht die DATEFF einfach für die Menschen die die DATAFF nicht zu direkt erleben?

00:13:59: Wir sind ne Genossenschaft also Wir sind nicht den ersten Anglesis ausgleichbar einzuwerfen, wir sind nicht shareholder-value orientiert sondern bei uns ist der Member value.

00:14:08: Also wir versuchen die Wertschöpfung für unseren Mitglieder zu optimieren.

00:14:12: und wer sind die Mitglieder?

00:14:14: Die Date wurde vor... Wir haben mittlerweile gut sechzig Jahre gegründet von Steuerberatern für Steuerberate.

00:14:21: Das klingt jetzt und das möchte ich aber zumindest in Anführungsstrichen gesetzt wissen, eine Art Selbsthilfeorganisation weil wir damals festgestellt hatten es war auch so die Grundidee des war auch damals ein bisschen der disruptive Ansatz dass man damals die aufkommende Informationstechnologie, also sprich Rechnerkapazitäten und Rechnellleistungen, die waren damals noch so teuer.

00:14:41: Da kommt man sich alleine gar nicht leisten.

00:14:43: Man hat gesagt wir schmeißen einfach alle zusammen machen eine Genossenschaft und können uns dann als Gemeinschaft etwas leisten, sprich also die erste Mainframe-Technologie kam damals auf den Markt.

00:14:54: das sind die Großrechner was ein Einzelsteuerberater nicht vermarkt und auf dem aufbauend hat sich das Unternehmen darauf folgenden Jahrzehnten relativ stark entwickelt, von den Gründungsmitgliedern ausgehen bis in mittlerweile rund vierzigtausend Mitglieder.

00:15:11: Also man braucht schon einen Führerschein um damit machen zu dürfen.

00:15:15: Man muss Steuerberater, Wirtschaftsprüfe oder Rechtsanwalt sein und Mitglied der Dativ zu werden.

00:15:19: also ohne das geht es nicht.

00:15:21: Das muss man auch an der Stelle dazu sagen.

00:15:24: ich würde mal sagen wir können jetzt mit Vogt und Recht behaupten dass wir ein Vollsortiment sind.

00:15:27: Wir bieten alles an was ein Steuerberator Ich sage das immer gerne dann vollständigen Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt braucht, um sein Geschäft abzuwickeln.

00:15:37: Um seine Mandanten zu betreuen.

00:15:39: mittlerweile über zwei Millionen Unternehmen die von unseren Mitgliedern betreut werden über Datensysteme und über fünfzehn Millionen Löhne, die unsere Mitglieder monatlich abwickeln.

00:15:50: und ich möchte vielleicht schließen mit einer Anekdote bzw.

00:15:53: mit einer Aussage, die nicht von mir stammt.

00:15:56: könnte natürlich auch von mir stammeln, aber ich glaube es ist besser wenn's von einem fremden Dritten kommt.

00:16:00: Man hat uns auch als Cloud Pionier bezeichnet.

00:16:02: also wir machen eigentlich schon seit sächsig Jahren das was heute wirklich die große Bewegung des großen Movementen ist, also die Bewegung in die cloud zentralisierte Rechnerleistungen die wir zur Verfügung stellen.

00:16:13: Das haben wir damals schon gemacht Und den sind wir treu geblieben.

00:16:17: Das machen wir bis heute und ich glaube, als CEO darf man das auch nicht ganz unerfolgreich sagen.

00:16:22: Ja

00:16:22: gut!

00:16:23: Sie haben natürlich auch einen Mega-Trenn profitiert, dass die Steuerrechts immer komplizierter wurde.

00:16:27: Vorhin mit der Grund gab es natürlich auch den Bedarf der Standardisierung und der Backoffice Infrastruktur.

00:16:30: Also ich würde es auch der Tag faszinieren weil im Prinzip machen sie quasi eine Standardisierung über Systeme Und das ist ich ganz gut, weil sie damit auch quasi die Möglichkeit fehler zu machen, aber Steuerberater auch reduzieren.

00:16:42: Das heißt im Clatex ist es eigentlich ein sehr gutes Modell einer Shared-Infrastruktur bei gleichzeitig Selbstständigkeit der Teilhaber.

00:16:48: Das haben Sie gerade gesagt, sie haben vierzigtausend, ich würde sagen jetzt Kunden oder Mitglieder.

00:16:54: Aber Sie haben was spielspannenderes, Sie haben gesagt wir haben gleichzeitig Millionen Unternehmen und wir haben Millionen an Gehaltsabrechnung.

00:17:00: das heißt?

00:17:01: Sie sitzen ja nicht nur in einer Cloud, sie sitzen ja vor allem auf einem riesigen Datenschatz.

00:17:06: Ja, ich glaube dass kann man mit Fug und Recht so behaupten, es kam ja vor einigen Jahren auf, das war ja das damalige Hype-Thema.

00:17:13: mittlerweile ist neues Hypethema, also KI muss man auch auf jeden Fall angesprochen haben sonst fehlt auf jeden fall etwas.

00:17:18: Nee, das ist das Thema Big Data.

00:17:20: Was wir damit haben, ist natürlich auf der einen Seite eine extreme Datenhistorie.

00:17:24: Weil über Jahrzehnte diese Daten natürlich bei uns im Rechenzentrum gespeichert haben.

00:17:30: Datenschutzkonform muss man natürlich dazusagen – selbstredend!

00:17:33: Das sind über zwei Millionen Daten von Unternehmen.

00:17:36: Das sind Finanztaten, das sind rund siebzig Prozent in Deutschland aktiven Unternehmen.

00:17:42: und diese fünfzehn Millionen Löhne, das machen wir monatlich.

00:17:44: Und das macht man natürlich alles in real-time bei natürlich die steuerlichen Pfichten von den Unternehmen.

00:17:50: Das erfordern die Daten auch entsprechend an die Finanzverwaltung dann weiterzugeben.

00:17:55: Ich mache nur ein Stichwort Umsatzsteuervornmeldung.

00:17:57: Die Löhnen natürlich auch ganzen Sozialversicherungs Träger, die im Umfeld dieser Themen angedockt sind.

00:18:03: Die brauchen das natürlich auch monatlig und das ist wirklich ein großer Datenschatz.

00:18:09: Auf dem saßen wir lange Zeit und jetzt haben wir uns überlegt, da kann man doch was anstellen damit.

00:18:15: Die elektrode Koffer gerade in den Kopf wahrscheinlich passt sie gar nicht.

00:18:17: Aber nehmen wir mal an, ein Auto fährt.

00:18:21: Und mittlerweile haben wir ja ganz viele elektronische Assistenzsysteme im Auto.

00:18:25: Das Auto weiß wahrscheinlich bevor dem Fahrer wie es ihm geht also ob das gerade zu schnell die Kurve fährt, wo's langsam ist, ob irgendwie ein Hindernisdroht dann erpiebstes oder bremstes und was weiß ich.

00:18:37: Das ist ja im Prinzip die Folge von Real-Time-Verfügbarkeit der Daten.

00:18:42: Das Auto weiß jetzt nicht, wie die nächsten drei Kurven ausschauen, zumindest in meiner einfachen Welt, aber es weiß aktuell ganz genau... In dieser Grufe bin ich gerade im Moment ein bisschen zu schnell und ich bremse mal das Hinterrad irgendwie einen um den Fahrrad zu helfen, dass nichts passiert.

00:18:56: Sind Sie quasi beblick auf die deutsche Wirtschaft?

00:18:58: Genau so.

00:18:59: jemand, der real time war ist, das Rad dreht gerade durch oder irgendwas passiert?

00:19:05: Sie hatten gerade gezweifelt, ob die Analogie passt.

00:19:08: Also ich würde es mir eins zu eins einfach jetzt aneignen.

00:19:11: also diese Sensorik genau das Beispiel passt eigentlich ganz gut weil wir halt auf dem dass wir die Daten monatlich nicht nur erheben sondern natürlich dann auch auswerten haben wir eigentlich fast das, was man einen Echtzeitblick bezeichnen kann.

00:19:25: Jetzt möchte ich nicht so weit gehen, dass mit der Sensorik von einem Auto zu vergleichen, weil die Sensoren reagieren ja in Millisekunden Bruchteil.

00:19:33: also sonst macht es keinen Sinn wenn er sagt, überleg mal ob ich bremse und dann ist schon passiert.

00:19:39: Also so schnell sind wir jetzt nicht ganz, weil man hat natürlich auch gewisse Fristen Also insbesondere in der Finanzbuchhaltung, was das Thema Umsatzsteuer-Vormeldungen anbetrifft.

00:19:48: Also das sind je nachdem wie der Unternehmer sich entschieden hat und dass er sagt ihr habt das monatlich dann hat da auch einen gewissen Zeitraum das nach dem Monatsabschluss noch zu melden den entsprechenden Umsatz steuer oder Vorsteuerthemen.

00:20:01: das gleiche auch mit Personalerbrechung.

00:20:03: Das geht ein bisschen schneller.

00:20:04: aber es gibt zum Beispiel auch so Dauerfristverlänger.

00:20:06: also insofern würde ich das Beispiel bisschen adaptieren, was sie gebracht haben.

00:20:10: Also so ganz schnell wie die Autosensoren sind wir dann nicht.

00:20:13: aber im Vergleich zu anderen Statistiken auch Konjunkturstatistiken oder zum Beispiel vom Statistischen Bundesamt würde ich mal sagen passt die Analogie mit dieser Echtzeit Real-Time Analyse dann doch ganz gut?

00:20:26: Okay und jetzt haben wir ja eigentlich im Prinzip folgendes System.

00:20:28: Wir haben zum einen Ihre Möglichkeit mit Realtime-Data, wahrscheinlich mit dem Fokus auf kleine mittelgroße Unternehmen.

00:20:36: Und wir haben auf der anderen Seite ja die berühmte Infokonturmfrage, die im Prinzip auf einem Self Assessment basiert.

00:20:42: und wo können Sie mit so einer Indexformule ein bisschen gesagt wird?

00:20:45: Das ist eine Null Komma Eins Prozent hochgegangen und das ist gut.

00:20:48: Und das ist in Beziehung Umfrage basiert.

00:20:50: also sind sie eigentlich eine Alternative zu den Umfragen.

00:20:53: einfach deshalb unsere bessere Alternative weil sie eben nicht Gefühle um Meinungen wiedergeben sondern harte Fakten.

00:20:59: Ich würde jetzt es weniger in gut, besser oder schlechter differenzieren.

00:21:04: Sondern wir bieten einen vollkommen anderen Ansatz an!

00:21:07: Sie haben zu meines Erachtens sehr zutreffend beschrieben.

00:21:09: IFO-Umfrage oder Einkaufsmännischer Index nennen wir einfach mal zwei... Die basieren tatsächlich.

00:21:15: dann natürlich, Sie haben es als Self-Assessment bezeichnet.

00:21:18: Ja da werden nach Stimmung gefragt und dann wird das Ganze zu einem Index konsolidiert.

00:21:24: also konsolidir tun wir natürlich auch die Zahlen.

00:21:27: aber die zahlen die wir zur Verfügung stellen Also wir erheben sie ja nicht sondern die Daten werden im monatlich prozessbezogen dargestellt.

00:21:35: Das sind keine Umfragen keine Schätzungen Sondern das sind echt Daten.

00:21:40: Also wir haben, um das Beispiel von vorne nochmal aufzugreifen mit der Sensorik vom Auto.

00:21:45: Wir haben echt Daten

00:21:47: in echt

00:21:48: Zeit also in Real-Zeit weil sie gerade auch die anderen Konjunkturinstitute angesprochen haben da gibt es ja auch viele in Deutschland.

00:21:55: Es ist ja nicht nur IFO.

00:21:56: deshalb möchte ich es ein bisschen breiter aufstellen.

00:21:58: Wir sehen uns als Wettbewerbers Konkurrenz.

00:22:01: Ich sehe das auch nicht als Produkt um im Markt mir eine neue Nische zu erschließen.

00:22:05: also wir haben da einen anderen Ansatz und wir sehen uns Als Ergänzung als Partner Und wir arbeiten de facto mit den anderen Konjunkturinstituten eng zusammen.

00:22:14: und am Ende glaube ich, dass die Kombination von beiden, von diesen Self-Assessments – also ich bleibe mal bei Ihrer Begrifflichkeit – um dem was wir machen mit den IS-Daten, glaube ich das ist auch eine Stärke.

00:22:27: Dass wir einfach zwei Dinge miteinander verbinden verheiraten und vielleicht da auch ein Mehrwert generieren

00:22:31: Ja, ich wollte aber keineswegs so ein Konflikt herbeirehnen.

00:22:34: Nein!

00:22:34: Ich wollte nur noch bisschen die Kontrastaufzeige.

00:22:37: Es reden wir am Freitag den vierten September und gestern gab es die neue Kornotufohersage?

00:22:44: Prognose machen sie ja nicht.

00:22:45: Also Prognosis ist ja, wie fährt das Auto weiter in den nächsten paar Goven?

00:22:48: Und die war ja erstaunlich optimistisch.

00:22:49: Da haben wir schon einige gesagt super der deutschen Wirtschaft auf die Krise ist vorbei und so weiter und so fort.

00:22:54: Da wollte ich Sie doch mal fragen jetzt weiß ich nicht wie alt Ihre jüngsten Daten sind aber was sagt denn Ihr?

00:22:59: Was ist denn Ihr Blick?

00:23:00: Was sagt denn der Data-Mittelstandsindex zur Lage der Deutschen Wirtschaft?

00:23:04: also sagen Sie die Institute haben recht oder sagen Sie hoffen dass sie Recht haben aber beim Ist es noch nicht so gut.

00:23:10: Jetzt würde hier sagen Peter noch natürlich hoffe ich, dass konjunkturell bei uns eine Trendwende einsetzt.

00:23:17: Also das ist etwas wo ich sage da es von meiner Seite natürlich ganz stark und auch persönliche, ganz emotional aber vielleicht zur Differenzierung.

00:23:25: wir haben jetzt gerade das Stichwort Mittelstandsindex in die Runde eingebracht.

00:23:30: lassen Sie mich vielleicht nochmal einen Schritt zurückgehen.

00:23:33: der Mittelstand index der auf diesen Prozessor generierten Daten basiert in Echtzeit Der Bild, der nicht die gesamte deutsche Volkswirtschaft hat.

00:23:42: Also wir maßen uns nicht an zu sagen Wir haben die Daten der gesamten deutschen Volkswirtschaft sondern des Mittelstandes.

00:23:49: Vielleicht noch zwei drei statistische Daten ist wichtig zur Einordnung.

00:23:52: Das wissen die wenigsten.

00:23:54: der deutsche Mittelstand das heißt Unternehmen bis zweihundertfünfzig Mitarbeitern.

00:23:58: also diese Größenklassifizierung die bilden wir ab.

00:24:01: Ab zweieinhalbzig Mitarbeiter sind es dann schon die großen Unternehmen Die Unternehmen bis zu zweiundfünfzig Mitarbeiter machen und jetzt kommt die Zahl, die viele nicht kennen über neunundneinzig Prozent aller deutschen Unternehmen aus.

00:24:13: Also rein von der Anzahl oder die Quantität!

00:24:17: Und die anderen Unternehmen, die dann noch übrig sind um die Lücke aufzufüllen zum gesamten deutschen Unternehmensbestand das sind knapp zwanzigtausend Unternehmen.

00:24:26: So jetzt könnte man natürlich sagen naja mit neun und neunzig Prozent eurer Unternehmen habt ihr ja mehr oder weniger schon die gesamte deutsche Wirtschaft.

00:24:32: Da muss ich ein bisschen Wasser in den Wein gießen.

00:24:35: Was er auf dem ersten Blick vielleicht so anmutet, ist dann de facto doch nicht so weil diese neunundneinzig Prozent kleinst Klein- und mittleren Unternehmen die wir abbilden, bilden halt nicht neun und neunzig Prozent der Wirtschaftsleistung ab sondern ungefähr nur, ich sage es mal, parätetisch.

00:24:50: Das sind nicht die genauen Zahlen aber ich glaube für heute sollte das Genügen.

00:24:54: auch Hälfte der Beschäftigten ist ein bisschen mehr dem Mittelstand beschäftigt sein.

00:24:59: Deshalb kann ich von meiner Seite aus um die Frage nochmal aufzugreifen Die Eingangsfrage Kann ich sagen was die deutsche Wirtschaft anbetrifft freue mich wenn das so ist.

00:25:08: Was den Mittelstand an betrifft kann Ich dass Nicht bestätigen.

00:25:12: unsere aktuellen Daten die wurden Für den Juli im August veröffentlicht zeigen, dass wir im Mittelstand – das ist jetzt die konsolidierte Sicht auf die Dinge.

00:25:21: Ich spick mal auf mein Zettel, dass ich wirklich also jetzt mit Punkt und Komma die richtigen Zahlen beim Mittelstand in Deutschland, im Mittelstandsindexen Umsatzrückgang am aktuellen Ende von zwei Prozent.

00:25:32: Das zeigt zumindestens was die aktuelle Sicht anbetrifft noch keine Trendwende.

00:25:37: Das ging

00:25:38: über vorher oder?

00:25:39: Das ist immer gegenüber vorher richtig.

00:25:41: ja!

00:25:41: Jetzt sagen Sie gerade ja gut, ich habe nur die kleinen.

00:25:43: Aber es sind neunzig Prozent.

00:25:44: Aber sie sind die Hälfte der Wirtschaftsleister und ich hätte gesagt gehabt nach dem Motornähergut bei Ihnen fehlen die Großen Und ich würde behaupten, bei vielen anderen Analysen ist es keine... Ich will keinen Gegenpulier machen.

00:25:55: Es fehlen die Kleinen weil die Kleine so intransparent sind und eigentlich macht's beides in Summe aus.

00:25:59: und die Kleinnen leihen ja unter Umständen viel mehr unter dem was an Rahmenbedingungen politisch passiert als sie großenweise nicht die Möglichkeit haben einfach als Ausland zu gehen zur Verlagern und ähnliche Dinge.

00:26:10: Und jetzt haben sich diese Daten schon über mehrere Jahre erhoben.

00:26:14: Wir haben ein großes Vorsprich gehabt durch so verstandene Moderna.

00:26:16: Wir haben schon seit mehreren Jahren ja offensichtlich eine wirtschaftliche Krise in Deutschland, die sie auch bei Ihnen in der Zahlen zeigt.

00:26:22: Gleichzeitig haben Sie aber auch gesagt, Sie können die Wirkung von bestimmten... Wie soll ich mal sagen?

00:26:27: Politischen Interventionen können Sie messen.

00:26:30: Eine zum Beispiel Mindestlohnerhöhung.

00:26:32: Ich meine mir hat dann der Mindestlohnerhöhrung.

00:26:34: wie hat sich denn die Spürer gemacht?

00:26:36: Die Ökonomen würden sagen es ist nichts passiert, die Beschäftigung muss weiter hochgeblieben, aber sich kann es nicht gestiegen.

00:26:41: also mindestlohn kein Thema.

00:26:42: was sagen Ihre Daten?

00:26:44: Ich gehe mal ganz konkret jetzt auf die Frage Mindestlohn ein und dann würde ich vielleicht noch einmal so'n bisschen, die allgemeine Sicht.

00:26:49: Sie haben es ja angeschnitten was den Mittelstand auszeichnet.

00:26:52: Wir

00:26:52: können auch das für Erstmache oder für Hindustellen zurückkommen?

00:26:54: Ja andersrum also.

00:26:55: insofern widerspreche ich mir jetzt innerhalb von wenigen Sekunden gleich.

00:27:00: Ich würd's vielleicht nochmal einen Schritt zurückgehen auf das Eingangsstatement bevor euch zum Thema Mindest lohn kommt.

00:27:05: Gerne!

00:27:05: Ja ihre Analyse ist zutreffend.

00:27:08: der Mittelstand wird auf der einen Seite in vielen Statistiken in den großen Konjunkturstatistischen in der Form gar nicht abgebildet, weil er gar nicht erhoben wird.

00:27:17: Also Unternehmen zwischen null und zehn oder null und zwanzig je nachdem welche Statistik man zugrunde legt sind in vielen Statistiken überhaupt nicht erfasst.

00:27:25: das machen wir mit unserem Index und zwar würde ich mal sagen extrem valide weil wir da halt einfach eine extrem große Datenbasis haben.

00:27:33: Ich hatte ja anders schon kurz Das aufgeführt, was wir insgesamt im Rechenzentrum haben über zwei Millionen Unternehmen.

00:27:40: Wir analysieren monatlich rund eine Million davon.

00:27:42: also das ist rein aus der statistischen Sicht mehr als genug.

00:27:46: die zweite Analyse die zweite Aussage würde ich genauso mittragen.

00:27:51: wie würde ich genau so tätigen?

00:27:53: Viele Mittelständler haben nicht die Möglichkeit, wie viele große Unternehmen.

00:27:56: Das sind die zwanzig tausend, die ich eingangs kurz angerissen habe einfach zu sagen naja lass uns als international reallokieren der deutsche Standort der Schwächelgraden bisschen oder die Energiepreise sind hoch lassen es woanders produzieren da kriegen wir das ganze günstiger.

00:28:09: dass können viele mittelständler schlicht und ergreifend nicht leisten.

00:28:12: Und das ist auch ein punkt warum nationale konjunkturelle Veränderungen beim Mittelstand natürlich unmittelbar durchschlagen während große Unternehmen die Möglichkeit, je nach Geschäftsmodell haben sich international zu diversifizieren was viele ja auch bereit sind und dann natürlich auch Produktionskapazitäten zu reallokieren.

00:28:32: Soweit mal kurz vor die Klammer gezogen.

00:28:35: also das ist aus meiner Sicht eine ganz wichtige Sicht auf die Dinge die den Mittelstand natürlich besonders dann trifft.

00:28:40: aber ich gehe mir davon aus da haben wir noch ein bisschen Möglichkeiten da vertiefend einzusteigen.

00:28:45: sie haben das Thema Mindestlohn angesprochen eine Analyse und das können wir mit unseren Daten extrem validieren, extrem genau.

00:28:53: Wir haben mal gesehen was macht der Mindestlohn mit den Personalkosten?

00:28:59: Und dass können wir differenziert darstellen einmal nach Branchen, wir können das differenzieren nach Regionen und wir können es differenzierend nach Unternehmensgrößen.

00:29:08: also diese Clusterung, also dieser Aufteilung können wir aufgrund der Daten bei uns vornehmen und wir stellen fest und das ist die Aussage, die ich an der Stelle wirklich sehr sehr valide tätigen kann dass der Mindestlohn, ich mach das mal mit dem Beispiel.

00:29:22: Schauen wir uns mal in München an und schauen wir uns ein Beschäftigungsverhältnis an im Bereich wo ich sage naja es ist jetzt eher so am Mindestlohn näher nahe dran zum Reinigungsdienstleistung das war zufallsbeispiel da wird die Mindestlonerhöhungen im Münchner Umfeld nicht viel an Kostensteigerung nach sich ziehen weil das sind die Löhne einfach deutlich höher die sind nicht in der Nähe vom Mindest lohn.

00:29:44: also das muss man ganz klar adressieren.

00:29:47: Wenn ich jetzt aber zum Beispiel mir bestimmte Strukturschwächere Regionen in Deutschland ansehe, da ist es dann schon so das wir festgestellt haben dass regional der Mindestlohn zu einer deutlichen Kostensteigerung führt.

00:30:00: Das ist das eine an Aussage, das zweite Thema Es gibt auch ne branchenspezifische Differenzierung.

00:30:07: Wir haben zb in der Gastronomie.

00:30:09: Wir haben zum Beispiel auch in der Land- und Forstwirtschaft durch die Mindestlohnanpassung signifikante Kostenscheigungen.

00:30:16: Und das sind natürlich auch Branchen, die von den konjunkturellen Einschränkungen sehr stark betroffen sind.

00:30:23: Da haben wir jetzt leider nicht die Möglichkeit, wenn man es nicht grafisch zeigen kann.

00:30:30: Aber ein bisschen Werbung an der Stelle – das haben wir veröffentlicht bei unserem Mittelstandsindex da gibt's auch so eine Atlantkarte und da kann man sehr, sehr genau mit einer wunderbaren Memo-Technik mit Farben sehen.

00:30:39: An welcher Stelle wird es treuerer?

00:30:41: Wo macht der Mindestlohn wirklich etwas aus was das Thema Kosten anbetrifft und wo spielt sie überhaupt keine Rolle?

00:30:48: Und das ist zum Beispiel etwas, was mir auch für wirtschaftspolitische Diskussionen liefern können.

00:30:53: Wir können hier eine sachorientierte Grundlage liefern, um aufzuzeigen... Ich diskutiere nicht über Gerechtigkeit.

00:30:59: Das steht mir nicht zu.

00:31:01: Was wir machen

00:31:01: ist ja nichts Thema!

00:31:04: Wir beobachten nur vom Spielfeldrand und liefern aber sehr valide Daten und zeigen das ist die Feststellung wo in welchen Regionen führt es zu einer Kostensteigerung?

00:31:13: Und in welchem Branchen führt's zur Kostensteigung?

00:31:16: Das vor dem Hintergrund wenn man eine zweite Analyse, die wir auch gemacht haben dann nochmal mit in die Waagschale wirft.

00:31:21: Wir sehen nicht nur das Thema Insolvenzen, sondern wir sehen auch und insbesondere im Mittelstand einen signifikanten Anstieg der ungeplanten Betriebsaufgaben.

00:31:31: Und diese beiden Dinge zu matchen und mal zu korrelieren ist noch eine Aufgabe die vor uns ist.

00:31:37: aber an dieser Stelle wie gesagt können wir schon sehr genau beobachten also wirklich mit einer Lupe in die einzelne Krone reinzumen um eine wirklich sehr valide Analyse

00:31:46: abzuweiten.".

00:31:53: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.

00:31:56: Dabei wird oft vergessen, dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann.

00:32:00: Also wie schnell wird ein Trade ausgeführt?

00:32:02: Wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?

00:32:06: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct dann!

00:32:08: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.

00:32:15: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.

00:32:20: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Sprats oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.

00:32:27: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.

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00:32:49: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.

00:32:51: Hinter der Trading App steht die Berliner TradeGate AG, ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.

00:32:57: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.

00:33:04: Den Link gibt's in den Show Notes.

00:33:08: Also ich mag mich erinnern, als der Mindestlohn eingeführt wurde vor Jahren.

00:33:11: Da habe ich mal kommentiert, da war ich so ein bisschen so das in den westlichen Bundesländern bei der Widerstand geringer als im Osten.

00:33:16: Ich hab es meistens gehört und muss immer graben.

00:33:19: Ich habe sogar kommentiert.

00:33:20: Und wissen Sie wenn sie in Bayern unterwegs sind dann sehen sie ganz viele Handwerker aus ostdeutschen Bundesländer.

00:33:28: Und da habe ich mir gedacht klar!

00:33:31: Der bayerische Dachdecker ist für einen höhere Mindest lohn weil er damit den Thüringer Dachdecker in seiner Wegwärtsfähigkeit schwächt, weil natürlich loscherweise dann beginnt sofort und wenn die Kalkulation lohnt es sich da noch dahin zu fahren und keine Ahnung aber Stammberger Seesdacht zum Machen.

00:33:47: Und das ist genau was passiert ist.

00:33:48: im Prinzip kann man sagen der Mindestlohn hat dazu geführt dass er wahrscheinlich gerade schwächere Branchen klammer auf schwächeren Regionen stärker getroffen wurden durch diesen Maßnahme.

00:33:58: nochmal wir beide machen jetzt keine Eichtigkeitsdiskussion.

00:34:00: aber muss ich mir überlegen was ist eigentlich die Konsequenz?

00:34:03: Das heißt aber auch, dass diese paar schale Aussage der Mindestlohn hat nicht geschadet.

00:34:07: So nicht stimmen sondern das ist natürlich schon so wir haben eine regional differenzierter Wirkung des Mindestlohns.

00:34:12: also das bestätigen auch unsere Analyse.

00:34:16: Ich kann es jetzt leider nicht.

00:34:17: Das ist ja Podcasts-Format, der kein Bild, keine Bildspur, sondern eine Tunspur.

00:34:22: Ja

00:34:22: ich gebe euch sagen sollen wir auch mal anfang ein Vodkaß zu machen.

00:34:26: Ja, ich bin aber noch ein bisschen zu faul das zu tun.

00:34:28: und sie sehen mich jetzt hier hab' ich ja gerade schon so was wie Sportklamotten.

00:34:31: also was hätte ich mir ordentlicher anzeigen hätten die wahrscheinlich nicht mehr geschafft würde morgen.

00:34:35: Also klar, Sie können's doch nicht zeigen, aber Sie wollten gerade sagen Ihre Daten zeigen das eigentlich?

00:34:40: Also wir haben zum Beispiel einen Mapping gemacht.

00:34:42: Wir haben eine Deutschlandkarte Das ist die regionale Differenzierung.

00:34:45: Und dann sieht man anhand der Zahlen, dass wir auch in den neuen Bundesländern den Mindestlohn schon als Kostenfaktor sehen werden in den alten Bundesländer.

00:34:55: und wie gesagt das wieder stregt mir eigentlich so eine Differenzierung zu machen aber sehr auf der Sachebene.

00:34:59: im Augenblick in den Altenbundesländern ist es nicht so stark ausgeprägt.

00:35:04: Man kann für jeden Zuhörer ihres Podcasts, der kann sich das auf Datemittelstandsindex, die Zahlen ansehen und was ich jetzt gerade versucht habe auf der Tonspur zu beschreiben dann auch noch mal visualisieren.

00:35:14: also man sieht da schon auch eine regionale Differenzierung.

00:35:17: das ist tatsächlich so.

00:35:18: aber nicht nur dass Zeit ihre Daten zeigen auch wegen Assessanz Strukturbrüche.

00:35:24: Ich glaube, Sie haben dieses Beispiel der Region vor einer Autobahnbrücke.

00:35:27: Erst funktionierte die Wuchs überdünnlich gut dann ist die Brücke gesperrt worden musste saniert werden da gab es logischerweise Stagnation und danach das ist erstaunlich hat sich die Wirtschaft nicht so erholt.

00:35:38: ich meine das ist ja auch total spannend.

00:35:40: sie können also K-Startes machen für Ereignissequaktik.

00:35:42: wir haben jetzt das Mindestlohnereignis aber wir haben mal auch externe Strukturbrüche.

00:35:47: Das ist de facto so.

00:35:49: Es muss ja auch passen, es müssen mir wahrscheinlich ein bisschen helfen weil ich den Namen immer vergunze und ich entschuldige mich schon bei allen die aus der Gegend kommen das glaube ich die Rammedetalbrücke.

00:35:57: Ja genau, aber ich hätte's wahrscheinlich auch nicht besser hinbekommen.

00:36:00: insofern einigen wir uns mal weiter darauf und die Zuhörer werden uns das Verzeihversicht machen.

00:36:03: Aber es ist richtig glaube ich.

00:36:05: Ich habe gerade nochmal... Ich hab's ja

00:36:07: auch nicht gesagt!

00:36:08: Ich hatte ja auch im Schiff.

00:36:09: Ja ich habe schon gemerkt, beide haben das Ding ums Schiften ne?

00:36:12: Nein das ist die Rammerdetalbrücke und wir haben also wirklich und das haben wir mal exemplarisch rausgetan.

00:36:17: Ich hatte ja schon vorher gesagt, wir können regionale Analyse machen und das geht runter bis auf Posterzahlen-Ebene.

00:36:23: Also wir machen natürlich an der Stelle noch mal wichtig weil es nicht aus irgendeiner sagt Moment einmal was ist denn da mit Datenschutz?

00:36:29: Es gibt bei uns ein Automatismus der eine Datenanalyse nur zulässt wenn wir eine vorgegebenen Mindestanzahl von Auswertungsdatenpunkten haben.

00:36:38: also dass vielleicht an der stelle eingeworfen falls irgend einer sagt momenta mal was machen die dann da?

00:36:43: also ganz wichtig Diese Sperrung der Rammedetalbrücke haben wir zum Anlass genommen, einfach mal über so ein Zeitablauf zu sehen ob diese Sperren sich tatsächlich in den Umsätzen Branchen des Mittelstrahls auswirkt.

00:36:59: und man sieht einen regelrechten Einbruch, wo die Talbrücke gesperrt wurde.

00:37:03: Ist ja auch logisch!

00:37:03: Ich meine das ist ja auch aus der Lebensrealität kann man sowas ableiten.

00:37:07: wenn ich sage da kann ich nicht mehr überfahren dann ist er auf der anderen Seite also sehr simplifiziert natürlich in irgendeiner Form gekniffen weil da kommt keiner mehr hin und kann einkaufen.

00:37:14: um es erstmal wirklich sehr simplificiert zu sagen.

00:37:16: aber de facto können wir das machen?

00:37:18: Und wir machen das auch.

00:37:19: Jetzt könnten Sie natürlich auch sagen, in Berlin gab es eine Diskussion über Mietpreisbremse.

00:37:25: Es gab ja mal Mietendeckel, der dann irgendwie vom Gericht gekennstet wurde.

00:37:29: Aber eigentlich könnte ich doch sagen hat dieser Wohnungspolitik Einfluss gehabt auf die Bautätigkeit an der Stadt?

00:37:36: Das ist jetzt die knifflige Frage zwischen Kausalität und Korrelation.

00:37:40: Aber das gilt natürlich auch für die Brücke wenn wir ehrlich sind.

00:37:45: Tusché!

00:37:45: Richtig also da bin ich bei Ihnen stimmig zu.

00:37:48: Also was man de facto machen kann, wir können regional differenziert noch einen zweiten Aspekt dazunehmen wie in der Region Beispiel Berlin Bautätigkeit Baubranche.

00:37:59: Wie dort die konjunkturelle Entwicklung ist also die Baugranche ist sowieso ein Sorgenkind in unseren Analysen.

00:38:08: weil was in den großen Analysen also Statistisches Bundesamt habt ihr vorhin schon gesagt das gibt so'n Cut-off dass natürlich so kleine Unternehmen dort gar nicht mehr vorkommen.

00:38:19: Es gibt aber sehr, sehr viele kleine Bauunternehmen.

00:38:21: also man muss ja für Geschosswohnungsbau klar braucht man ein größeres Unternehmen mit einen entsprechenden Menpower wenn jetzt zum Beispiel im Bereich der kleinen Wohnanlagen das kann auch eine Firma mit zehn bis zwanzig Mitarbeitende machen und die haben wir bei uns und wir sehen schon seit längerer Zeit und es zieht sich wie in roter Fahrten durch, dass die Baubranche deutliche Rückgänge im Umsatz hat und das jetzt zu verbinden mit einer Region wäre möglich, haben wir noch nicht gemacht.

00:38:51: Aber ich bedanke mich mal für den Impuls.

00:38:53: Na gut aber dann wer.

00:38:54: die Frage doch ist auf die gesamte Wirtschaft zu beschauen?

00:38:56: Wir haben doch eigentlich staatliche Infrastruktur Investitionen.

00:39:00: Ja

00:39:00: Und trotzdem ist die Baubranche in ihren Zahlen glaube ich die schlechteste Branche mit dir wirklich schlecht dasteht.

00:39:06: Wie liegt es daran dass die staatlichen Investition nur an die Großkonzerne gehen und quasi der Mittelstand davon jetzt abbekommt?

00:39:14: Oder kommen die dann noch nicht richtig an, die staatlichen Gelder?

00:39:17: Ich bin jetzt gerade dabei.

00:39:18: Ich gucke jetzt mal nach links und links ist ein Monitor wo ich die Daten habe.

00:39:23: Wir haben de facto wenn ich die aktuellen Zahlen nehme, wir haben im aktuellen Ende einen Rückgang in Baugewerbe über alle Unternehmensgrößen also wie gesagt den Mittelstand von knapp zehn Prozent gegenüber

00:39:33: dem Jahr Und das ist ja eigentlich in dem Jahr, wo schon die Milliarden hätten fließen sollen.

00:39:40: Wenn wir jetzt die Hintergrundhypothese diese gerade formuliert haben, Kleinst- und Kleinunternehmen profitieren von der staatlichen Unterstützung weniger als die großen Unternehmen dann würde ich mal sagen wäre diese Hintergrund Hypothese auf Basis der Daten, die ich gerade eben genannt habe eher zu bestätigen.

00:40:00: Das ist immer die Frage Kausalität und Kovalation.

00:40:02: Es ist ja im Bereich der Wissenschaftstheorie.

00:40:06: Wenn man jetzt dann aber natürlich überlegt und die Rahmenbedingungen zum Beispiel das Thema Tariftreue gesetzt, also wir schweifen jetzt ein bisschen ab vom Mittelstandsindex.

00:40:15: Dass er z.B.

00:40:16: auch so einen Thema.

00:40:16: wer staatliche Aufträge bekommt muss natürlich nachweisen dass er entsprechend tariflich so wie vorgegeben bezahlt und das ist eine Sache die hatte ich an der einer oder anderen Stelle auch schon in der Diskussion aufgerufen.

00:40:29: es ist für viele kleinste und kleine Unternehmen gar nicht darstellbar Also das war zum Beispiel auch Thema in vielen Diskussionen zu sagen, ja wir sollen ein Kleinen Unternehmen der sowieso mit den ganzen bürokratischen Rahmenbedingungen und den ganzen Meldepflichten ohnehin relativ gesehen stärker belastet ist als große Unternehmen die das einfach in einer großen Organisation ganz anders abbilden können solche zusätzlichen bürokratische Aufwendungen.

00:40:52: Also das wäre zumindest etwas, wo man sagt naja es hat an der Stelle den kleinen Unternehmen nicht unbedingt geholfen und die Zahlen bestätigen das.

00:41:00: Sie sind ja auch landeim Beschäft und sie blicken auf die Wirtschaften sich haben Krise.

00:41:04: diese Zahlen bei minus zehn Prozent ist erschreckend.

00:41:06: ich kann mir klar vorstellen logischerweise der private Wohnungsbau so gegangen Leute bauen weniger Zinsen sind gestiegen.

00:41:11: man kann dich schon erklären Wenn Sie ja gleichzeitig zu Gesamthaft anschauen, wir haben einen Mittelstand der gesamthaft ein rückläufigem Umsatz hat.

00:41:18: Gleichzeitig steigende Löhne hatte ich glaube die Vier-Komann-Neun-Prozent-Löhnen vorher bis richtig gesehen habe und dann in Beschäftigung leicht abbauert, minus Null-Kommar-Zwei-Prozente sag' ich nicht mehr dumm.

00:41:28: Also wenn irgendwie Unternehmen Umlassrückgänge haben, steigenden Lohnkosten, dann wundere ich mich eigentlich dass der Beschäftigungsrückgang nur so gering ist?

00:41:36: Ich meine es da so etwas wo wir noch quasi eine Welle vor uns haben einfach deshalb weil Die Ertragskraft der Firmen, oder eigentlich massiv, aber deutlich unter Druck ist.

00:41:44: Weil wir haben ja dieses Problem ja nicht seit einem Jahr erst, sondern wir haben wahrscheinlich nur das ungefähr im year of two thousand nineteen schon einen Rückgang in der Wirtschaft.

00:41:51: Das ist eine hochspannende Frage, also da zermacht er ich mir auch schon seit Monaten den Kopf.

00:41:58: Man muss an der Stelle vielleicht verwechseln und das ist natürlich eine sehr vielschichtige Frage die lässt sich eins zu eins nicht ableiten aus den Zahlen weil man hat natürlich verschiedene andere Themen.

00:42:07: ein Thema was wir auch in der Analyse immer wieder haben ist das Thema Fachkräftemangel dass die Unternehmen teilweise gar nicht die Kapazitäten an Bord holen können die sie bräuchten.

00:42:16: Wir haben auf der anderen Seite dieses Thema demografischer Wandel Spannend nicht unbedingt in einer positiven Beziehung her, weil wir haben Babyboomer bei siderdemografischer Wandel.

00:42:28: Wir haben wenn sich zum Beispiel die Analyse der deutschen Steuergewerkschaft ansieht, die Räne mit einem Personal spun von rund dreißig Prozent.

00:42:35: Dreißig prozent der Mitarbeitenden werden in den nächsten Jahren auch die Finanzverwaltung verlassen.

00:42:40: Auch das sind zb so Themen, die Wenn man sich das genauer anschaut einen Sorge bereiten müssen.

00:42:46: aber zurück zur Frage.

00:42:47: Umsätze gehen zurück Löhne steigen.

00:42:50: Wenn ich jetzt mal sage, dass die Löhne insbesondere im Mittelstand schon nicht ganz unmesentlicher Kostenfaktor sind.

00:42:56: Dann ist es betriebswirtschaftlich etwas wo er sagt naja lang kann ein Unternehmen das jetzt nicht aushalten.

00:43:02: Stagnierende rückläufige Übungssätze bei steigenden Kosten irgendwann kommt die Schere zusammen und dann wird's schwierig was den Mittelstand auszeihen.

00:43:09: und das ist was nicht mehr seit den letzten zwei drei Jahren wo der Mittelstandsindex am Markt ist sondern beobachten wir als Dativ eigentlich seit Jahrzehnten Der Mittelstand hält extrem lange an seinen Beschäftigten fest.

00:43:21: Da ist auch eine stark ausgeprägte soziale Komponente.

00:43:24: und das ist jetzt eine Vermutung aus einer Erfahrung, die wir haben aus den letzten Jahrzehnten.

00:43:29: weil man einfach sagt naja da ist halt einfach der Mittelständler der vor Ort ansässig ist seine sich der Schreiner zum Beispiel ich greife es mal einfach willkürlich was raus.

00:43:38: Sie sagt na ja ich habe zwei drei Gesellen Ich hab vielleicht noch zwei drei Ausgebildete Und jetzt läuft es mal nicht so gut und die sind teilweise mit mir in die Schule gegangen.

00:43:46: Die waren im Schützenverein, die sind was weiß ich gute Freunde aus der Nachbarschaft.

00:43:51: da hat der Mittelständler natürlich auch eine sehr soziale Sicht auf die Dinge.

00:43:56: Ich beschreibe das einfach mal so, ich glaube man kann ableiten was damit jemand ist.

00:44:01: Deshalb stellen wir fest bei konjunkturellen Schwankungen auch in der Vergangenheit also dessen Erfahrungswert den wir über Jahrzehnte mittlerweile gesammelt haben als Dativ Der Mittelstand reagiert wenn überhaupt deutlich langsamer was das Thema Personalabbau anbetrifft.

00:44:15: Und deshalb, Herr Dr.

00:44:16: Stelter bin ich dankbar für die Frage weil das beschäftigt mich im Augenblick extrem da klingelt bei mir auch der Alarmglocken.

00:44:22: wenn der Mittelstand nämlich jetzt anfängt personal abzubauen dann ist es etwas was er sich normalerweise wirklich als Ultima Ratio übrig hält und was wir noch gemacht haben.

00:44:31: eine Analyse die passt vielleicht ganz gut zum im Kontext dazu steigende Personalkosten.

00:44:38: Wie gesagt, das ist halt der Vorteil wenn man auf Echtdaten zugreift.

00:44:41: Wir haben analysiert wie die Unternehmensinhaber von der Kompensation und der Entlohnung sich entwickelt haben in den letzten Jahren und wie sich die Mitarbeitenden entwickelt haben.

00:44:49: Und wir haben festgestellt dass bei den Eigentümern, bei den Inhabern oder bei den Leitern eine unterdurchschnittliche Entwicklung der Vergütung festgestellt haben, was natürlich auch ein Stück weit als Indikator, als Indiz gesehen werden kann.

00:45:05: Dass man sagt, na ich verzichte oder spare bei mir selber so dass sich das Wertvollste was ich als Unternehmer habe meine Mitarbeitenden, dass ich die so lang wie möglich halten kann weil man hat es ja auch in der Gastronomie gesehen in der Coronazeit das ist eine persönliche Lebenserfahrung die wird von vielen mitgetragen kommt wieder in mein Stammkneipe rein und plötzlich sage ich aber er ist ja gar keiner mehr die ich kenne die sind alle verschwunden wo sind sie denn alle hin?

00:45:27: Also das ist etwas, wo der Mittelstände wirklich bis Ultima Ratio festhält und das ist schon etwas was mir an der Ein- oder Anstelle Sorge bereitet.

00:45:35: Herr Prof.

00:45:36: Meier, das Bild war Sie von den neunneinzig Prozent der Firmen schrägschrig fünfzig Prozent des deutschen Wirtschaftsleistungs zeichnen?

00:45:42: Ist ja kein positives Bild!

00:45:44: Es ist ein Bild, wo wir seit Jahren rückläufige Umsätze haben.

00:45:47: Wo die maharischen Erträgendennehmer unter Druck kommen.

00:45:51: Wo im Unterschied zu dem, was in einem Politikern behauptet wird, die sogenannten Reichen nicht reicher werden.

00:45:57: Nämlich eher unter Druck kommt zugunsten ihrer Arbeitnehmer und das tun auch soziale Verantwortung heraus.

00:46:04: Wie gesagt es geht nur bis zum bestimmten Punkt Und wenn angefangen wird abzubauen ist natürlich ganz schlechtes Zeichen.

00:46:09: Wenn wir jetzt Wissen, dass ja dieser Podcast durchaus auch gehört wird im politischen Berlin.

00:46:15: Wenn wir jetzt gemeinsam quasi eingeladen werden von Frau Reicher und nehmen mal an von Herrn Klingball noch damit er auch noch ein bisschen was dazu lernt hat das mein Kommentar nicht ihrer.

00:46:24: Was wären denn so ihre Nachrichten?

00:46:26: Was sie sagen würden?

00:46:27: verdammt nochmal Das müsstet ihr jetzt tun um die Rahmenbedingungen oder um das Leben den neunzehnte Firmen Deutschland zu erleichtern.

00:46:35: Das wäre natürlich eine tolle Situation, wenn man mal in so einer Runde die Themen adressieren würde.

00:46:40: Aber ich muss auf der anderen Seite wieder enttäuschen fast schon das was ich sagen würde oder zu sagen hätte, deckt sich eigentlich was den Erkenntnisstand an, betrifft wahrscheinlich mit neunundneinzig Prozent der wirtschaftspolitischen Analysen aus meiner Sicht.

00:46:55: jetzt kommen Plattitüten.

00:46:56: Ich muss mich dafür entschuldigen aber anders kann ich es gar nicht rhetorisch einstielen.

00:47:00: Wir haben kein Erkenntnissproblem Definitiv nicht.

00:47:03: Die Daten und Fakten liegen auf dem Tisch, die Erkenntnis ist da.

00:47:07: Ich kann das jetzt gerne ... Das wäre vielleicht Durchschnaufen für die Zuhörer, weil jetzt wird es langweilig.

00:47:12: Ja gut, dann würde ich Sie sagen, Professor Meyer, die erkenntnisse Steyr ist da, aber die Steuern werden erhöht!

00:47:16: Also ich frag mal so... also ich bin mir nicht ganz sicher ob ihr kennt das da ist?

00:47:21: Nein, aber es ist immer die Frage, ob man auf der Erkenntniss dann die richtigen Schlüsse daraus sieht.

00:47:26: Wir haben von den Rahmenbedingungen das Thema Energiekosten.

00:47:29: klar kommt als erstes, wir haben mit die höchsten Energiekosten.

00:47:33: Rahmenbedingungen sind klar, brauchen nicht diskutieren.

00:47:36: Wir haben was das Thema Infrastruktur anbetrifft massive Defizite.

00:47:40: ich fange jetzt auch nicht an mit den billigen Beispielen von den einstürzenden Brücken.

00:47:44: also das ist etwas wo ich sage da braucht man gar nichts diskutieren.

00:47:47: Die Infrastrukturprobleme sind bekannt!

00:47:49: Wir haben einen Riesenbürokratie-Thema.

00:47:52: Das hat mich zum Beispiel auch gewundert dass man dort zwar vorhaben aufsetzt.

00:47:58: Also die Richtung ist schon richtig, also ich möchte gar nicht in Abrede stellen dass man das erkannt hat, dass man Bürokratie abbauen muss, dass mein Verwaltungsaufwand abbauen muss.

00:48:09: aber auf der anderen Seite und vielleicht muss man das auch attestieren, der Fairness Halber sind es keine Themen die mehr per Knopfdruck umsetzen kann.

00:48:16: Infrastruktur bauert Jahre bis man Infrastruktur wieder aufgebaut hat.

00:48:21: Das kann man nicht per Order di Mufti.

00:48:25: So morgen passt die Infrastruktur, es sind einfach langfristige Prozesse.

00:48:28: Auch das Thema Energiepreise kann ich auch nicht mir wünschen dass sie morgen wieder unten sind oder in einem wettbewerb internationalen Wettbewerk vergleichbar sind.

00:48:37: Das sind längerfristige prozesse und deshalb wäre von meiner Seite aus ein Ansatz darüber hin nach zu denken und das habe ich vor kurzem auch an verschiedenen Stellen so adressiert.

00:48:47: Die Steuern in Deutschland insbesondere Unternehmenssteuerungen in Deutschland sind auch Ein Kostenfaktor.

00:48:52: Alles das, was ich an den Staat abführe – an Steuern und Unternehmenssteuern steht mir als Unternehmer nicht mehr zur Investition in mein Unternehmen und damit für den Standort zur

00:49:04: Verfügung.".

00:49:05: Und was in der Diskussion?

00:49:06: leider muss man sagen…und ich bin froh dass sich das heute hier auch nochmal adressieren darf–was leider vergessen wird im Mittelstand ist die Einkommenssteuer, die ja jetzt so wie es aussieht angepasst, angehoben werden soll.

00:49:21: Für siebzig Prozent aller Mittelständler ist die Einkommensteuer die Unternehmenssteuer und damit hat man schon wieder einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem was den Standort in Deutschland ausmacht.

00:49:33: das heißt man hat einen weiteren Kostenfaktor und das sind einfach Themen die den Mittelständlern nochmal siebzig Prozent die Zahl Die ist wichtig, die Mittelständler nicht mehr für Re-Investition zur Verfügung steht und das ist auch etwas was wir feststellen.

00:49:48: Der Mittelstand fährt auf Verschleiß.

00:49:50: also Erweiterungsinvestitionen sehen wir im Augenblick in unseren Zahlen nicht sondern der Mittelständer versucht zumindest es die Flughöhe zu halten aber es wird dem Augenblick nicht im Kapitalstock hinzu investiert Professor

00:50:04: Mayer, das heißt im Klartext.

00:50:04: Wir haben Probleme bei Losstückkosten unter anderem auf Grubindelslohn natürlich auch wahrscheinlich wegen sozialen Nebenkosten wahrscheinlich auch die treiben ja auch den Losstyrkosten.

00:50:12: wir haben Probleme steuern abgaben ein Problem mit Energiekosten damit demografisches Problem also wir haben ziemlich viele Probleme.

00:50:18: Gleichzeitig haben sie vor einem Lebenssatz gesagt naja dreißig Prozent aller Steuerscheuer Beamten gehen demnächst auch in Rente.

00:50:24: Jetzt kann man natürlich sagen, die Datef – es war im Eingang von so einem Sprechser auch ein Bestandteil.

00:50:28: Die date wird sich stark gewachsen und wahrscheinlich auch durch das Thema komplexizierte Steuerrecht gewachsen ist.

00:50:33: Also wäre nicht auch ein wichtiger Hebel eigentlich das Steuerecht zu vereinfachen?

00:50:37: Sie sollten quasi weiter die Daten erfassen aber wahrscheinlich dass man weniger komplexe Prozesse abbilden muss bei der Datef?

00:50:46: Das Thema Steuerrecht und Komplexität gibt ja auch die verschiedensten Theoreme.

00:50:51: Der Großteil der weltweiten Steuerliteratur in Deutschland entsteht, aber ich würde auch eine ganz andere Analyse abstellen wollen.

00:50:59: Ich glaube die Komplexität des deutschen Steuerrechts ist ein gesellschaftliches Thema.

00:51:03: In vielen Diskussionen mit Politikern, die für Wirtschafts- und Fiskalpolitik verantwortlich sind und sagen naja Freunde, aber ganz ehrlich wir haben schon in Deutschland ein sehr starkes Bestreben nach Einzelfallgerechtigkeit und das wird aber teilweise von den Menschen adressiert, die das so wünschen.

00:51:21: Also die verschiedensten Themen dass es genau zu regeln ist, das findet sich natürlich dann auch in den Steuergesetzen wieder.

00:51:28: Saisur brauche ich jetzt nicht in die Details reingehen.

00:51:30: also als Steuerberater ist man immer versucht da zu sehr die Themen jetzt noch mal ins kleinen Klein zu analysieren.

00:51:38: Ich

00:51:39: habe bei uns jetzt bei der Dativ ein Phänomen in den letzten Jahren gesehen was natürlich auch für mich eine sehr interessante Analyse ist.

00:51:46: Wir sehen deutliche Zuwächse bei uns im Portfolio, was das Thema kollaborative Plattformen anbetrifft.

00:51:52: Also die Unternehmen versuchen in Zusammenarbeit mit ihren Steuerberatern alles, was an effizienzsteigernden Maßnahmen möglich ist zu realisieren.

00:52:02: also wir sehen insbesondere bei Dativunternehmen online Plattform zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmer und Steuerberater, und zwar Medienbruch frei digital auf einem Datensatz.

00:52:13: Also da haben wir mit die stärksten Zuwächsen in den letzten Jahren verzeihnet.

00:52:16: also hier versucht man schon zu optimieren.

00:52:19: vielleicht an der Stelle der steuerberatende Berufsstand und bin daneben meiner Funktion als CEO der Dativ auch noch Vizepräsident einer Steuerberatakammer.

00:52:27: ich bin sehr nah dran.

00:52:29: Der Berufsstand ist nicht der Treiber für die Komplexität.

00:52:33: wie gesagt das eine Thema das Bestreben nach Einzelfallgerechtigkeit, was sich in den Gesetzen natürlich auch widerspiegelt.

00:52:39: Aber es gibt ja auch über die verschiedensten Stakeholder hinweg schon Einigkeit darüber dass man vereinfachen muss.

00:52:47: also man muss es halt dann auch umsetzen.

00:52:50: Professor Meier, wie geht es weiter mit dem Dativmittelstandsindex?

00:52:53: Gibt's demnächst jeden Monat auch so eine Erklärung?

00:52:56: Manche können sich jetzt ab jedem Monat kann ich ja immer in Podcast berichten die neuen Zahlen.

00:52:59: Das kann ich auf jeden Fall machen.

00:53:00: aber was war's next?

00:53:01: Wir werden weitere Forschungsprojekte machen und versuchen rauszufinden, bestimmte politische Maßnahmen greifen.

00:53:06: Was können wir noch erwarten?

00:53:08: Der ist morgen zu kommen.

00:53:09: also das ist ein bisschen der Sneak Preview.

00:53:11: Wir sind ja gerade erst am Anfang.

00:53:12: Also ich oute mich auch an dieser Stelle.

00:53:16: als wir vor drei Jahren die Idee hatten den Dativ Mittelstandsindex ins Leben zu rufen, war das etwas was für mich persönlich eine Herzensangelegenheit waren.

00:53:25: Möchte jetzt ein bisschen auf der persönlichen Ebene noch mal so einen Einblick geben?

00:53:28: Ich habe es schon festgestellt wir haben Probleme insbesondere im Mittelstand und als Unternehmer dessen Kunden Steuerberater Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte sind sage ich naja wenn's denen gut geht dann geht mir auch gut.

00:53:42: Das ist eine relativ einfache Analogie Aber man muss dieses Paradigma noch um eine Ebene erweitern.

00:53:48: Nur wenn es dem Mittelstand gut geht, dann geht's meinen Mitgliedern gut und deshalb habe ich mir natürlich auch in irgendeiner Form zunehmend Sorgen gemacht wie es den Mittelstand in Deutschland zukünftig geht.

00:53:58: Und dort haben wir schon deutliche Bremsspuren nenne ich jetzt mal Ich glaube so kann man es ganz gut bezeichnen.

00:54:05: die rückläufigen Umsätze Belegen das sehr sehr gut Die steigenden Kosten auch Und deshalb haben wir vor drei Jahren dieses Projekt gestartet.

00:54:13: Wir sind seit zwei Jahren mittlerweile live mit dem Mittelstandsindex, es war sicherlich auch mal so ein Testballon.

00:54:20: wie wird der aufgenommen?

00:54:21: Weil der Mittelstandseindex schafft natürlich auch brutale Transparenz.

00:54:25: wenn sie in den Austausch gehen und mit Wirtschaftspolitisch verantwortlichen dann ist es so dass man danach nicht sagen kann das konnte keiner wissen das war so nicht absehbar soll doch die Zahlen sind hart das sind IS-Daten.

00:54:39: Wir sind im Augenblick dabei einige Projekte intern noch aufzugleisen, insbesondere natürlich auch – ich hatte es vorhin schon ganz kurz angesprochen was den Kapitalstock anbetrifft.

00:54:48: Wir werden einen Index entwickeln der auch die Transformationsdynamik im deutschen Mittelstand widerspiegelt um zu sehen wo gibt's neue Dynamiken?

00:54:58: Wo entwickeln sich welche Branchen in welchen Regionen und dann natürlich auch die Möglichkeit zu geben daraus abzuleiten wie man wirtschaftspolitische Maßnahmen Steuern wirklich aber auch auf den Punkt genau adressieren kann.

00:55:12: Also da ist noch einiges, was wir in der Pipeline haben.

00:55:14: Wir sind auch international mittlerweile im Austausch zum Beispiel mit Japan weil Japan hat ja ähnliche Probleme, ähnlichen Rahmen wie wir.

00:55:21: also das ist teilweise frappierend, die Deckungsgleiche japanische und deutsche Strukturen sind.

00:55:27: Das versuchen wir auch darzustellen um zu zeigen Was machen die gut?

00:55:31: Was können wir abschauen?

00:55:32: Was machen wir gut?

00:55:33: Wo können Japane von uns werden?

00:55:36: Also das ist eine sehr spannende Entwicklung und ich glaube, wir sind im Augenblick gerade mal am Anfang und kratzen an der Oberfläche mit dem was noch geht.

00:55:44: Das ist doch super.

00:55:44: Dann haben Sie gerade die Vorlage geliefert, um in meinen paar Jahren wieder mal zu Gast zu sein im Podcast.

00:55:49: Also ich werde jetzt hoffentlich auf den Verteidiger gesetzt für der Pressenmitteilig-Mittelstandsindex dann kann ich das immer wieder in meinem Podcast berichten.

00:55:55: wie geht es der deutschen Wirtschaft?

00:55:57: Ich fand es so spannend Professor Meyer was sie machen und ich finde einfach echte Daten ist das was oftmals fehlt und so zeitnahe Daten.

00:56:03: insofern superinitiative.

00:56:05: vielen Dank für Ihre Zeit!

00:56:06: Vielen dank für ja die MittelstandsIndex und gerne ein anderes Mal mit neuen Erkenntnissen wieder einmal wenn Sie wollen

00:56:13: Sehr gerne, doch das hat Spaß gemacht auf jeden Fall.

00:56:16: Ja auch vielen Dank!

00:56:22: So weit mein Gespräch mit Professor Meier.

00:56:25: Was lernen wir?

00:56:27: Erstens Ich denke der Relativcheck des Dativ-Bittelstandsindex ist ernüchternd Umsatze minus Löhne stark im Plus beschäftigt sich um gleichbrückläufig Baugewerbe mit fast minus zehn Prozent trotz Sondervermögen.

00:56:43: Kleinstunternehmen leiden am stärksten.

00:56:45: Diese Diagnose zeigt wie stark die deutsche Wirtschaft nach Druck ist, um mit Ringdolpern ihres Währer einen wirklichen Kurswechsel zu bewirken.

00:56:54: Zweitens – der eigentliche Wert des Instrumentariums liegt nicht in der Momentaufnahme sondern an der Möglichkeit konkrete Politikmaßnahmen exposed zu evaluieren.

00:57:05: Der Mindestlohn ist nur ein mögliches aber ein sehr offensichtliches Beispiel.

00:57:10: Ich bin gespannt, wie der Anstieg im Januar sich auswirkt.

00:57:14: In einem weniger Monat wird es möglich sein zu sehen welche Regionen und welche Branchen die Erhöhung tatsächlich absolvieren können, oder aber wo Beschäftigung Umsatz- oder auch Anzahl der Betriebe zurückgeht.

00:57:28: Dieses Instrument hatten wir früher nicht – ich denke es sollte systematisch in die virtuspolitische Berichterstattung eingehen!

00:57:37: Drittens – da bin ich natürlich skeptisch – Ich glaube nicht dass der Politik dieses Sheetback nutzt.

00:57:43: Es wird wahrscheinlich so sein, dass man einfach sagt – wir gucken da nicht hin.

00:57:46: Wir argumentieren es einfach weg!

00:57:48: Aber das kennen wir ja.

00:57:49: Es gibt viele Politikfelder wo wir es schaffen Jahre lang oder vielleicht sogar jahrzehnte Lang Realitäten zu leugnen.

00:57:56: Ich denke nur an die Energiepolitik.

00:57:59: Die Daten könnten dazu führen, dass wir bessere wirtschaftspolitische Entscheidungen treffen.

00:58:05: Ist wieder schön wenn man sie nutzen würde.

00:58:12: So weit meine Gedanken für heute.

00:58:14: Am kommenden Sonntag geht es weiter mit einer neuen Folge von BTO.

00:58:18: Ich freue mich wie immer auf Fragen, Feedback, Kritik und Anregungen und auf einem Wiederhören am kommenden sonntag.

00:58:24: Bis dann an das Gute!

00:58:26: Ihr Daniel Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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