00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu dem neuesten Ausgabe meines Podcasts!
00:00:18: In dieser Woche blicken wir mal wieder auf die Gründungsdynamik in Deutschland.
00:00:24: Wir gehen da Frage nach woran es liegt dass wir zwar so viele Gründungen haben was er freulich ist es zugleich aber wenig Unternehmen schaffen in Deutschland wieder richtig groß zu werden.
00:00:36: Die Regierung, allen foraden Finanzminister Lars Klingbeil haben ja eine neue Gründerzeit ausgerufen.
00:00:42: Die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche hat eine Start-up und Scale-Up-Strategie vorgelegt mit immerhin über einhundertfünfzig Maßnahmen.
00:00:50: Doch genügen diese Maßnahmen um wirklich wieder einen Gründervoom in Deutschland auszulösen?
00:00:56: Skepsis ist leider Gottes angebracht.
00:00:58: dabei
00:00:59: wird es sicherlich nicht an guten Ideen an fleißigen Menschen ein Mensch, die es anpacken wollen.
00:01:07: Was müssten wir tun damit den Deutschen wieder Großkonzerne entstehen können und nicht gute Ideen am Ende doch im Ausland landen?
00:01:16: Dieser Frage gehen wir heute nach.
00:01:18: Sie ist gerade angesichts der mangelnden Ründungsdynamik gesamthaft im Lande Hocheler Wand Und ich denke Wir sollten uns diesem Thema widmen.
00:01:28: Ich hoffe sie sehen das genauso.
00:01:30: fangen wir also an.
00:01:48: Feobius featured bei Handelsblatt.
00:02:14: Woran hakt es, dass wir einen Gründungsbogen vielleicht haben aber doch nicht es schaffen im großen Umfang entsprechend Großkonzerne wieder in Deutschland zu entwickeln wie wir das vor hundert oder johundert Jahren geschafft haben?
00:02:28: Mit der August hat Bundesinnenarztminister Lars Klingweil beim Branchen-Dialog Ost im Finanzministerium eine neue Gründerzeit ausgerufen.
00:02:38: Seine Diagnose war einfach – Deutschland mangelt es weder an Talenten noch an Ideen sondern an einem geeigneten Ökosystem, um eigene Tech-Giganten zu entwickeln.
00:02:48: Es mangelt also am geeignete Ökosesystem.
00:02:51: Das finde ich bemerkenswert!
00:02:53: Denn wer hat der Dehebel in der Hand das Ökostem zu verbessern?
00:02:57: Richtig – die Politik.
00:02:59: Die Politik kann das Öko-System verbessern und zwar nicht nur für Startups, sondern auch für alle Unternehmen.
00:03:05: Man könnte auch von Rahmenbedingungen sprechen.
00:03:08: Bereits vier Wochen vorher, am siebzehnten Juli hat Wirtschaftsministerin Katarina Reiche ihre Start-up und Scale Up Strategie mit rund einundfünfzig Maßnahmen vorgelegt.
00:03:19: Jetzt muss aus diesem Kapital, aus dem Talent und aus dem Mut Wachstum werden.
00:03:26: Dafür schaffen wir die Voraussetzungen.
00:03:28: deshalb haben wir die Start up und Scale up Strategie zusammen mit vielen Bundesministerien genannt sein das Forschungsministerium das Digitalministerium, das Finanzministerium oder auch das Arbeitsministerium auf den Weg gebracht.
00:03:45: Da könnte man denken – alles auf einem guten Weg.
00:03:49: Leider nein!
00:03:50: Wir machen uns jetzt an die Umsetzung von acht Handlungsfeldern und sage und schreibe ... Zum Start als ersten Kunden, viele Handlungsfelder und Ansätze zum Fast.
00:04:11: Danke noch einmal an die Kollegen für das
00:04:13: Mittun.".
00:04:14: Die Zahlen sind eindeutig!
00:04:15: Wir haben viele Gründungen – es gelingt uns aber nicht dieses zu skalieren.
00:04:21: Und über den größten Problems spreche ich mit jemandem, der's wissen muss, dem langjährigen Geschäftsführer des Hightech-Grundervonds Alex von Frankenberg.
00:04:30: Er hat in zwanzig Jahren rund acht neue Startups finanziert mehr als zwei Hundert Exits begleitet und in ein vier Unicorn-Beteiligungen zum Abschluss gebracht.
00:04:40: Wie gesagt, mit ihm spreche ich – doch vorvor schauen wir uns nochmal an wie groß der Rückgang in Europa und Deutschland gegen den USA wirklich ist!
00:04:51: Der Rückstand ist sauber dokumentiert gemessen bezifferbar.
00:04:55: Bo Becker, Efraim Ben Melech und Joao Montero haben Anfang August eine Studie vorgelegt mit dem Titel The Value Gap Europe Cannot Scale, wie immer in den Show-Notes verlinkt.
00:05:10: Sie berechnet darin die Wettungslücke zwischen amerikanischen und europäischen Börse notierten Unternehmen.
00:05:16: Während im Jahr eight Die US Unternehmer einer Bürse App für ein Drittel mehr wert als der Europäischen so ist der Vorsprung bis zum Jahre zwanzig auf über drei hundert Prozent gewachsen.
00:05:28: In absoluten Zahlen, dies entspricht eine Differenz von thirty-four Billionen Dollar mehr als die gesamte amerikanische Wirtschaftsleistung in einem Jahr.
00:05:37: Und die Lücke ist nicht nur auf Big Tech beschränkt – die Autoren schreiben in ihrer Diagnose Folgendes
00:05:44: Die Bewertungskluft ist breit angelegt.
00:05:46: Sie beschränkt sich nicht auf wenige Superstar-Unternehmen und wird durch Unterschiede bei den Unternehmenswerten bestimmt, nicht durch die Anzahl der Börsennotierten Firmen.
00:05:55: Im Branchenvergleich ist der Abstand in Forschungs- und Entwicklungsintensiven Sektoren sowie in Branchen mit ausgeprägten Skaleneffekten besonders groß.
00:06:04: Zusammengenommen deuten diese Befunde daraufhin, dass Friktionen an den Finanz- und Produktmärkten die Fähigkeit europäischer Unternehmen zur Skalierung
00:06:11: einschränken.".
00:06:13: Die Bewertungslücke ist breit, es ist nicht die Folge einiger weniger Superstars.
00:06:18: Und sie sind am größten in Forschungsintensiven Branchen und Sektoren, in denen Skaleneffekte zählen bzw.
00:06:24: besonders relevant sind.
00:06:26: Also genau dort, wo Europa und Deutschland traditionell stark wären – Chemie, Pharma-Maschinenbau!
00:06:33: Wir haben die Ideen, wir haben die Fachkräfte, wir habe die Grundlagenforschung.
00:06:37: Wir schaffen es nur nicht daraus groß unternehmen zu
00:06:39: machen.".
00:06:40: Woran liegt das nach Einschätzung der Autoren?
00:06:51: ist Europa nach wie vor entlang nationaler Grenzen zersplittert, sodass das Wachstum eines Unternehmens an die heimische Wirtschaft gekoppelt ist.
00:06:58: Die europäischen Umsätze steigen nahezu im Gleichschritt mit dem Bruttoinlandsprodukt des Heimatlandes – eine Abhängigkeit, die es zwischen den US-Bundestarten so nicht gibt.
00:07:08: Die entscheidende Hürde ist dabei nicht ein Mangel an Ideen oder Kompetenzen sondern die Fähigkeit, das Geschäft zu
00:07:14: skalieren.".
00:07:15: Es ist der ökonomische Kerbefund!
00:07:17: Ein Europäischer Nebenweg so groß wie sein Heimatmarkt isst.
00:07:20: Ein Amerikanischer daneben wächst zu groß wie sein Talent.
00:07:23: Eine deutsche Firma verkauft nach Frankreich, nach Italien, nach Polen mit anderen Regeln anderer Sprache, anderem Steuerrecht, anderer Zulassung und – wie wir wissen – allerdings auch einer anderen Verpackungsverordnung bzw.
00:07:33: eine Verpackungsverordnung die eigentlich den Verkauf verhindert.
00:07:37: Eine amerikanische Firma verkauft von Kalifornien nach Texas ohne dass sie Verkäufe an Kaliforniens budgetsleistungen gekoppelt sind.
00:07:44: Das ist der Preis der europäischen Fragmentierung.
00:07:48: Die hätten wir in den letzten Jahrzehnten ändern können.
00:07:50: Wir haben es aber nicht getan und die Diagnose ist keine, die nur von außen
00:07:54: kommt.".
00:07:55: In der deutschen Debatte spricht der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber vom Institut Verarbeitsmarktforschung der Bundesagentur für Arbeit seit Jahren bereits vor einer sogenannten Erneuerungskrise – ich hatte es im vergangenen Folgen bereits erwähnt.
00:08:10: Seine These lautet In der deutschen Industrie arbeiten nur rund zwei Prozent der Beschäftigten in Unternehmen, die letzten fünf Jahre gegründet wurden.
00:08:18: Außerhalb der Industrie sind es über sieben Prozent.
00:08:22: Das ist die eigentliche Krise!
00:08:24: Es sterben nicht in den Jobs als anderswo würde er sagen – es entstehen nur zu wenig Neue.
00:08:29: Ich würde sagen, es gehen natürlich viel zu viele Jobs unnötigerweise aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen – Lars Klingbeil würde sagen Ökosystem verloren und selbst stehen eben zu wenig neuer Unser Herzstück entstehen praktisch gar keine neuen Jobs und das ist natürlich dramatisch.
00:08:48: Man kann jetzt sagen, wir haben einen vollwirtschaftlichen
00:08:50: Schaden
00:08:50: von thirty-four Billionen Dollar, wenn wir die US-Studie heranziehen, einfach deshalb weil wir nicht entsprechend Marktkapitalisierung entwickelt haben.
00:08:58: ganz so weit würde ich nicht gehen aber dass wird zurückgefallen sein gegen über den USA ist unstrittig.
00:09:03: Und noch das haben wir bereits in vergangenen Folgen diskutiert.
00:09:06: Ich denke auch an den Folgen zum Thema Kosten des Scheiterns.
00:09:10: Das Ganze Held die Fieldfaktoren zusammen ist aber sicherlich auch ein Skalierungsproblem.
00:09:15: Und an diesem Skalierungsproblem, da müsste die politische Debatte entsprechend einhaken.
00:09:20: Genau das versucht auch die Wirtschaftsministerin mit ihrer Strategie.
00:09:24: Schauen wir uns diese kurz einmal an!
00:09:30: Auch wenn das vielleicht etwas populär ausgedrückt ist, aber ein Blick in die News-Portale reicht um dem subjektiven Eindruck etwas Objektives abzugewinnen.
00:09:39: Das Weltgeschehen ist im Wettlauf mit sich selbst und übertrifft sich dabei scheinbar täglich.
00:09:43: Diese Dynamik und die dahintersteckenden Ereignisse bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Energiepreise – jeder merkt es.
00:09:49: Schließlich geht's nicht nur an den Tankstellen hoch und runter.
00:09:52: Bei Strom- und Gas-Tarifen ist das ähnlich!
00:09:54: In dieser Lage ist es wirklich schwer, unter den mehreren hundert Energiefaranten in Deutschland einen günstigen Anbieter zu finden und das jedes Jahr aufs Neue.
00:10:02: Zum Glück hat Wechselpilot da den Überblick – und mir noch, Wechsel Pilot prüft regelmäßig Tarife, behält Fressen im Blick und kümmert sich um einen Wechsel automatisch und kontinuierlich!
00:10:13: Aber keine Sorge du behälst jederzeit die Übersicht.
00:10:15: Du registrierst dich, teilst deine Tarifpräferenzen und Wechsel pilot schlägt passende Tarife vor.
00:10:21: Nach der Entscheidung geht dann alles seinen Gang und zwar dauerhaft.
00:10:25: Wechselpilot kümmert sich jedes Jahr automatisch um den Tarifvergleich, den Wechsel- und die Kommunikation mit dem Versorger.
00:10:32: Im Ergebnis sparsst du nicht nur Zeit sondern auch ordentlich Geld!
00:10:36: Der Großteil davon bleibt bei dir und Wechsel Pilot bekommt einen prozentuellen Anteil für seinen Service.
00:10:42: Die Gebühr basiert auf dem Erfolg heißt eine größere Ersparnis lohnt sich für dich und für Wechsel pilot.
00:10:47: Du zahlst nur dann etwas wenn du auch wirklich spaßt.
00:10:50: Das ist fair.
00:10:51: Für deinen ersten Wechsel bekommst du mit dem Code BTO-Zwanzig zusätzlich zwanzig Euro Cashback.
00:10:57: Über den Link in den Shownotes kannst Du es ausprobieren und das Energiethema danach vergessen, denn mit Wechselpilot musst Du nie wieder zu viel für Energie bezahlen quasi der letzte Stromwechsel Deines Lebens.
00:11:09: Übrigens – Der TÜV sagt zur Wechsel Pilot sehr gut.
00:11:12: Ein durchschnittlicher Haushalt spart circa dreihundertsechzig Euro pro Jahr Und über vierhunderttausend Durchgeführte Wechsel sprechen für sich.
00:11:20: Mehr Informationen und den BTO-Code findest du in den Show notes.
00:11:30: Am siebzehnten Juli
00:11:31: hat Katharina Reiche die Startup & Skill Up Strategie der Bundesregierung vorgelegt.
00:11:36: Sie umfasst rund einhundertfünfzig Einzelmaßnahmen, unter anderem eine erweiterte Rolle für KfW Capital – die Warnenskapitaltochter der Förderbahn Kfw.
00:11:47: Rund reiner Millionen Euro für industrielle Försterverkehranwendungen also die Entwicklung zur Marktreife neuer Technologien.
00:11:54: Hinzu kommen standardisierte Verträge für die Nutzung geistigen Eigentums aus den Hochschulen, realer Bohre und – auch das ist wichtig – die Möglichkeit es der Staat direkt vergaben machen kann bis einer tausend Euro.
00:12:07: Reiche selbst nennt als Ziel ich setiere sie ein Wirtschaftswunder.
00:12:12: Ganz vieles von dem was vor reiche hier vorgelegt hat geht in die richtige Richtung
00:12:17: Aber
00:12:17: reicht die Wirkung um wirklich einen Unterschied zu machen?
00:12:21: Reicht Sie um die Bewertungslücke aufzuholen?
00:12:24: Das ist umstritten.
00:12:26: Die schärfste Kritik kommt aber nicht vor mir, sondern von Philipp Herrmann dem Geschäftsführer des Innovationszentrums Brick in Essen.
00:12:33: In einem Gas-Kamertat von des Hannesblatt in die Julie Schreber folgendes.
00:12:38: Reiches Strategiedokument ist solide doch die entscheidende Frage lautet reicht die Wirkung der insgesamt onehundertzwanzig Maßnahmen im Reichesprogramm damit Deutschland seinen großen Rückstand den globalen Technologiewirtbewerb aufholt?
00:12:51: Die Strategie bleibt darauf eine Antwort schuldig.
00:12:54: Die Strategies beschreibt eine Arbeitsagenda für diese Legislaturperiode, aber kein Zielbild für zwei Tausendfünfunddreißig.
00:13:02: Ohne solche Wirkungsziele werden die onehundertzwanzig Maßnahmen zu einer reinen Tuduliste nicht aber zur nationalen Mission.
00:13:09: Hammer bringt es auf den Punkt!
00:13:11: Es ist ein Arbeitsagender, aber keine Mission.
00:13:14: Es ist kein Zielbild, es ist keine Zielzahl für Warkenskapital.
00:13:18: Es gibt nicht einen Anspruch, wie viele globale Technologieführer Deutschlands bis von der Jahrzehnte her vorbringen will.
00:13:25: In seinem Gastkommentar formuliert Hermann drei Bausteine für neues Wirtschaftswunder Kapital Forschung und industrielle Anwendung.
00:13:33: Und er unterstreicht bei jedem Baustein es fehlt nicht an Instrumenten Es fehlt ein dauerhaften Kapitalmotor Ein Ausricht unter Hochstuhlen auf unternehmerische Wirkung und ein rechtssicheren Innovationsräumen Also genau das was ein Innovationszentrum-Chef sagt, wenn das Problem täglich sieht.
00:13:58: Vielleicht liegt das Hauptproblem aber weniger im Wirtschaftsministerium als im Finanzministerium?
00:14:03: Ich denke, wenn Lars Klingbahl blockwürdig von einer Gründerzeit reden wollte dann kann er nicht gleichzeitig die Rahmenbedingungen verschlechtern so wie er es in dieser Woche getan hat.
00:14:13: ich denke nur an die Steuererhöhungen.
00:14:15: Die Steuerehöhung sind schief gift für die Rahmen bedingungen sowohl von Startups wie auch von etablierten Unternehmen.
00:14:23: Klingenwahl sprach zwar von Steuererleichtern für Start-ups, aber wie gesagt erhöht gleichzeitig den Spitzensteuersatz.
00:14:30: Er redet von Wachstum, nimmt aber hin, dass die Staatsquote der Reise über über fünfzig Prozent liegt.
00:14:35: Er will Wagnerskapital fördern, verschiebt aber die längst überfälligere Form der Wagnerskapitalbesteuerung immer weiter.
00:14:44: Wachsstum – das ist unstrittig – entsteht nicht dadurch, dass der Staat sich zusätzlich einmöscht.
00:14:51: Es entsteht dort wo er sich zurückzieht.
00:14:54: Ludwig Erhardt hat bestätigt das deutsche Wirtschaftswunder ausgelöst, indem er die Bewirtschaftung abgeschafft hat.
00:15:01: Nicht indem er eine Bewirtschaftungsstrategie vorlegte.
00:15:04: Klingbeil verwechselt Aktivität mit Wirkung.
00:15:09: Ein Vielgezeiterbeitrag auf X, vormals Twitter, hat es vor drei Wochen sehr treffend zusammengefasst.
00:15:17: Ich finde so gut dass ich an dieser Stelle vollständig zitieren möchte.
00:15:21: Der Nutzer Nils Brechbühler aus Hannover schrieb dort Adressiert direkt an Lars Klingenbahl folgendes.
00:15:53: Ich verrate dir jetzt mal Baslaas, du bist das Ökosystem.
00:15:57: Denn Ökosesystem klingt nach Wetter, nach etwas, dass über einem Land liegt und man betrauern kann.
00:16:03: Dieses hier wurde beschlossen – Paragraf für Paragraph, Legislaturperiode für Legislaturpariode.
00:16:10: Ich mache es dir konkret!
00:16:12: Das Deutschland keine Tech-Gigantenhand liegt daran, dass du drei Monate auf eine Steuernummer batest und in dieser Zeit keine Rechnung schreiben darfst.
00:16:19: Es liegt daran das anderthalb Jahre später alles auf einmal kommt – Nachzahlungen, rückwirkende Vorauszahlungen, nächste Rate hinterher oder das Geld längs den Leuten und Wachstum aber steckt!
00:16:30: Es liegt darin, dass die Herabsetzung dieser Vorauszahlungen beantragt werden muss mit Prognose beim selben Amt, das die Zahlen gerade festgesetzt hat.
00:16:39: Es liegt daran, dass du als Gründer erst mal recherchieren musst welche Programme es überhaupt gibt wer zuständig ist und wo du dich meldest.
00:16:46: Danach schreibst du zwanzig Anträge bei einer Förderbank und belegst das dein Business Case nicht von einer KI stammt – das alles vor dem ersten verkauften Produkt!
00:16:56: Es liegt darin, dass es niemandem einfällt mir bei der Gewerbeanmeldung einfach eine Checkliste in die Hand zu drücken.
00:17:02: was jetzt kommt finde ich anrufen muss was mir zusteht.
00:17:05: Eine Seite Die Kommune weiß in diesem Moment als Erste, dass es mich gibt und sagt nichts.
00:17:11: Es liegt daran, dass viele kommunale Wirtschaftsförderungen datentechnisch nicht mitbekommen das sich vor ihrer Haustür ein Unternehmen gegründet hat.
00:17:19: Das Handelsregist ist öffentlich.
00:17:20: man könnte es nach dem eigenen Ort filtern.
00:17:22: stattdessen arbeitet man dort wie in einem Museum nur ohne Führungen.
00:17:27: Es lieg daran , dass wir im Vergaberecht am Kindertisch sitzen.
00:17:30: Referenzen mindestens umsetze Verfahren über Monate.
00:17:33: Siebenundsiebzig Prozent der Start-ups sagen, das System bevorzuge systematisch die etablierten.
00:17:38: Die Großen teilen den Kuchen – wir lernen dabei wie man Formblätter ausfüllt!
00:17:43: Es liegt daran, dass zwei Tausendfünfundzwanzig über Zwei Drittel aller Gründungen im Nebenmärber passierten weil sich niemand dem ganzen Schritt traut.
00:17:51: Es liegt an einer Staatsquote von Neunundvierzig.
00:17:54: Komma Fünf Prozent.
00:17:55: zur Erinnerung in der echten Gründerzeit auf die du dich berufst gab es nicht einmal eine Sozialversicherung, die kam zwölf Jahre später unter Bismarck.
00:18:03: Damals wuchsen Unternehmen, weil der Staat noch nicht wusste wie man das verhindert.
00:18:07: Und es liegt daran dass dein Eigenentwurf den Spitzensatz auf siebenundvierzig Prozent heben soll.
00:18:12: Du willst DAX-Konzerne aus Ostdeutschland.
00:18:15: Mit welchem Personal eigentlich?
00:18:17: Die Leute die man dafür braucht rechnen als erste nach Dein Vorschlag dagegen Förderprogramm mit zielgerichteter Ausgestalten.
00:18:24: Im DIH Caraport wünschen sich seventy drei Prozent Bürokratieabbau ein einfacheres Steuerrecht Besser im Zugang zu Förderprogrammen wollen, zweiunddreißig Prozent.
00:18:35: Du lieferst Platz
00:18:36: drei.".
00:18:37: Es ging auch einfach!
00:18:38: Senkt die Unternehmenssteuer und lasst gründern drei Jahre Ruhe.
00:18:42: Keine Körperschaftssteuer keine Gewerbesteuer kein Antrag keine Kommission kein Verwendungsnachweis.
00:18:48: Weißt du was der größte Hebel für unser Wachstum wäre Lars?
00:18:51: Kein Fond kein Programm keinen Dialog.
00:18:54: Der Staat lässt uns in Ruhe Und die SPD macht mal Pause von der Regierungsverantwortung.
00:19:00: das Ökosystem würde sich erstaunlich schnell erholen.
00:19:05: Zugegeben, Nils Brechbühlers Ton ist scharf aber jeder einzelne Punkt trifft den Schwarzer und die Zahlen die er zitiert stimmen auch.
00:19:14: ich dachte mir es lohnt sich der Frage genauer nachzugehen weshalb wir uns so schwer tun mit der Skalierung von Unternehmen Deutschland Und deshalb habe ich mich mit Alex von Frankenberg verabredet, der zwanzig Jahre lang Geschäftsführer des Hightech Gründervonds gewesen ist.
00:19:30: Den größten Seed Investor in
00:19:31: Deutschland.".
00:19:34: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie – dabei wird oft vergessen dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann!
00:19:41: Also wie schnell wird ein Trade ausgeführt?
00:19:43: Wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der
00:19:46: Marktzugang?!
00:19:47: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Directorn.
00:19:49: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.
00:19:56: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.
00:20:01: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Sprites oder Slippage eine größere Rolle als viele Denken.
00:20:08: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ortertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierte auswerten lässt.
00:20:17: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Barrentest als Kostensieger ausgezeichnet.
00:20:24: Dazu kommen lange Handelszeiten, von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.
00:20:30: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.
00:20:32: Hinter der Trading App steht hier bei Lina TradeGate AG ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.
00:20:38: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.
00:20:45: Den Link gibt's in den Show Notes.
00:20:52: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Alex van Frankenbeer kommen noch dieser Hinweis Nach wie vor gibt es ein exklusives Angebot für alle BTO, Beyond See Obvious, Featured behandelt bei Törer.
00:21:03: Testen Sie das Hansberg Premium für vier Wochen lang für nur einen Euro und bleiben sie so zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert.
00:21:11: Mehr erfahren Sie unter www.hansberg.com.
00:21:13: schriechschriech mehr Perspektiven – und natürlich wemer auch in Shownotes zu dieser Ausgabe!
00:21:17: Doch nun zum Gespräch mit Alex von Frankenberg.
00:21:22: Dr.
00:21:22: Alex von Frankenberg war zwanzig Jahre lang Geschäftsführer des Hightech Gründer Franz Kuss HTGF, dem größten Seed-Invester Deutschlands.
00:21:30: In dieser Zeit hat der HTGf rund achthundert Startups finanziert – mehr als zweihundert erfolgreiche Exits begleitet und vier Unicorn Beteiligungen zum Abschluss gebracht.
00:21:40: Beteilligungen an Unternehmen mit einer Bewertung von über eine Milliarde Dollar Im ersten Quartal, im Jahr ist es das beste Seatfonds der Venture Capital-Industrie weltweit gerankt.
00:21:52: Von Frankenberg hat die deutsche Gründungsdynamik über zwei Jahrzehnte von innen gesehen – mit den strukturllen Hindernissen aber auch mit der Qualität der Gründerinnen und Gunder, die er im Gespräch selbst hervorhebt.
00:22:04: Sehr geehrter Herr von Frankenberg!
00:22:05: Lieber Alex, herzlich willkommen beim Podcast!
00:22:08: Ja lieber Daniel, danke dir dass ich dabei sein kann.
00:22:11: Alex du warst.
00:22:16: Du bist also ganz eng am Puls der Gründungsdynamik in Deutschland gewesen und jetzt feiern uns ja gerade, dass wir so viele Start-ups hatten.
00:22:24: wie glaube ich noch nie oder fast noch nie.
00:22:26: Ich bin jetzt gerade Münchenbursar aufnehmen, es gibt auch an anderen Orten wirklich tolle Initiativen mehr Start-Ups zu befördern.
00:22:34: Gleichzeitig müssen wir nüchtern auf die Wucze und gucken müssen sagen naja MWLs sind, unsere Kernindustrie.
00:22:42: Die hatten wir alle schon als wir noch einen Kaiser hatten.
00:22:44: Also insofern was geht da schief?
00:22:47: Ich meine du hast es vor zwanzig Jahren lang probiert.
00:22:49: Das könnte kein Vorwurf sein aber warum stehen wir nicht besser nach?
00:22:53: Genau ich habe zwanziger Jahre weil ich Chefs nochmal halte der Gründervor.
00:22:55: Wir haben achthundert Startups finanziert mittlerweile über zweihundert Exits auch über zweihundert Ausfälle und ein paar ganz große Exits also Für unicorn exits und am ende auch eine ganz tolle performance.
00:23:10: der hat die gründer vor.
00:23:10: eins ist im ersten kwartil der vc-industrie weltweit gelandet Und das spiegelt im wesentlichen die tolle qualität der Gründeren.
00:23:19: gründern wieder und auch der technik gibt alles super
00:23:22: und Superbauer.
00:23:24: wo sind ja die ganzen weltskürze
00:23:26: also was passiert ist.
00:23:29: Also ah, die Gründer sehne ich nicht motsmisch belebt.
00:23:31: Ganz ganz viele tolle Gründungen in ganz vielen Bereichen also Software im Industrial Tech Bereich und vor allem auch in der Biotechnik.
00:23:39: Was tatsächlich geschehen ist das Leute, die gründen wollen allerbeste Voraussetzungen haben in den ersten paar Jahren, in den Ersten Finanzierungsrunden?
00:23:49: Und was aber nicht passiert ist und der Punkt ist glaube ich sehr zentral es sind keine neuen sehr großen Unternehmen entstanden in Deutschland.
00:23:58: Um so auf den Punkt zu bringen, es gibt nur ein einziges Unternehmen über hundert Milliarden.
00:24:04: Das ist SAP diese Neuersetzein-Siebzig gegründet worden.
00:24:06: Vierundfünfzig Jahre alt!
00:24:08: Es gibt ein Unternehmen gerade mal über zwanzig Milliarden Bewertungen – das ist Biontech ganz knapp drüber und dann gibt's vier weitere über zehn Milliarden.
00:24:17: Und das sind natürlich tolle Erfolge, tolle Renditen die da für die Investoren investiert waren.
00:24:23: aber es gibt eben keine großen Unternehmen.
00:24:28: Weltmärkte anfühlen, die sind nicht entstanden.
00:24:30: Die Frage wäre jetzt, woran liegt das?
00:24:32: Weil du hast ja gerade gesagt dass die Technik gut ist und Leute gut sind.
00:24:35: Und die Leute gründen hier scheinbar auch in Deutschland weil ihr könntest auch sagen, die guten Leute gehen gleich in den USA zum Grund.
00:24:40: Also Scheinbar gründen sie in Deutschland aber warum wird es denn in Deutschland nicht groß?
00:24:44: Genau wollen wir uns nicht groß.
00:24:45: also ein Punkt ist, da gibt's viele Punkte.
00:24:47: so einen ganz zentraler Punkt Es gibt keine leistungsfähige Börse und der Punkt ist sehr zentrale.
00:24:53: Die Börsen Torsen geht, wodurch man durch muss damit dauerhaft ein unabhängiges Unternehmen entsteht.
00:25:01: Das muss ich mal vor Augen finden.
00:25:03: Also die ZC-Investoren, Business Angels, Eigenkepte Investoren, die Startups finanzieren wollen irgendwann mal ihr Geld zurück und im Wesentlichen kriegen sie das nur zurück wenn die Unternehmen die Unternehmensanteile verkauft werden.
00:25:16: Da gibt es zwei Möglichkeiten der Tradesale des Unternehmen.
00:25:19: Der Startup wird an ein anderes Unternehmen verkauft oder eben der Börsengang.
00:25:24: Ich kann meine Anteile über die Börse verkaufen, so wenn ich jetzt das Unternehmen des Start-up an ein anderes Unternehmen verkaufe dann ist weg!
00:25:31: Dann geht es in diesem anderen Unternehmen auf.
00:25:34: Es entsteht kein neues Unternehmen.
00:25:37: So neue Unternehmen entstehen nur bis auf ganz wenige Ausnahmen aber im Prinzip nur durch Börsengänge und da sieht's halt ganz schlecht aus.
00:25:46: wir hatten im letzten Jahr eine Handvoll Börsengänge und im vorletzten Jahr noch weniger Börsengänge.
00:25:51: Ich glaube ich vier oder drei, zwei tausend vierundzwanzig und fünf sechs zweitausend sieben zwanzig.
00:25:57: Da entsteht einfach nichts Neues!
00:25:59: So das ist eine zentrale Voraussetzung.
00:26:02: ohne Börsegänge, ohne leistungsfähige Börser entsteht dauerhaft nix neues.
00:26:07: so jetzt Die nächste Frage ist, woran liegt das?
00:26:10: Das hat natürlich ganz viele Gründe.
00:26:12: Wir haben total unterentwickelten Kapitalmarkt.
00:26:15: die Börse ist nicht gut angesehen.
00:26:18: da gibt es ja sehr klare nicht so positive Aussagen auch von politischer Seite.
00:26:23: sagt also als Lindner vor zwei Jahren dieses Thema Börsen Kapitalstock einführen wollte Da hat man gleich die Headline gesehen.
00:26:32: Lindner verzockt die Rente am Kapitalmarkt.
00:26:34: Also da wurde der Kapitalmark zu sagen negativ betrachtet.
00:26:38: Da gibt es entsprechende Aussage von Politikern, die noch nie eine Aktie gehalten haben also die sich distanzieren vom Aktienbesitz.
00:26:45: Dividenden vielleicht auch Zinsen-Aktinkursgewinde werden als leistungsloses Einkommen dargestellt was völlig falsch ist weil die Leistung erbracht worden umzusparen.
00:26:55: und wenn ich da mein Erspartes an der Börse anlege dann kriege ich ne Rendite dafür dass ich auf mal Konsum verzichte zinsen oder dividenden und dafür das ich gewisse Risiken eingehe.
00:27:05: Also es gibt sehr wenig Geld, was an die Börse fließt.
00:27:09: Ja also wir haben eben nicht die großen Kapitalstöcke Endowments aber eben vor allen Dingen auch nicht die die Kapitarmarkt basierter Rente, die eben dafür sorgt dass ganz viel Geld hinfließt.
00:27:19: das fehlt dann für Börsengänger und da passieren halt keine Börsungänge.
00:27:24: Aber USA, ich mein ganz klar hast du gerade gesagt, dass die Worte an den Börsen der Kapitalmarkt fehlt?
00:27:28: Das habe ich jetzt wie zwei.
00:27:29: Punkt wo ich einhaken will, das eine ist.
00:27:31: In den USA haben wir noch gerade beobachtet dass es einen Trend gibt die Startups viel länger nicht an die Börse gehen.
00:27:37: Ich meine SpaceX jetzt als Extremfall mit einer Billionen Bewertung, die werden ja früher viel früher in die Böse gegangen.
00:27:44: oder auch Open AI oder Fluffwirk oder andere.
00:27:47: und man sagt okay also scheinbar ist die Bösse da nicht mehr so wichtig sondern die Amerikaner können auch privat mehr Kapital mobilisieren als wir.
00:27:54: Und die andere Frage ist dann doch auch, ja selbst wenn wir jetzt den Kapital Martett der Deutschland Dann ist es ja trotzdem noch so, dass die Bewertungen scheinbar in den USA für höher sind.
00:28:03: Ich habe mir verstanden, das ist ja so was du machst bei Finanzierungsrunden und ab der bestimmten Größenordnung kommen schon die angesachsenen Reihen.
00:28:09: Da ist doch eigentlich schon das Problem.
00:28:11: Da kommt die axiosechsischen Kapitalgeber ein.
00:28:15: Wir wollen richtiges extra haben, wo wir Geld verdienen, dann werden wir jetzt in die Deutsche Börse kriegen, kriegen wir keine Ahnung, einen zwanzigmal Umsatz an den USA-Grieben hundertmal Umsatz weiß ich nicht, man sieht die großen Ornungen.
00:28:24: Da gehen wir in den USA.
00:28:25: also ist es einfach so einfach getan damit zu sagen naja wir brauchen eine bessere Börse und Börsenkultur?
00:28:31: Hey das ist notwendig aber nicht hinreichend.
00:28:33: genau hinreichendes praktisch der Weg zur Börsee.
00:28:35: Ich muss natürlich auch groß und bürsenreif werden Und je später die Börsel gegen stattfinden desto größer und börsenreifer muss sich natürlich werden.
00:28:42: So da fehlt's natürlich auch an ganz vielen Stellen in Deutschland Einmal natürlich das Thema Kapital um so großen, leistungsfähig und eine marktführende Position einzunehmen.
00:28:53: Damit ich dann auch an die Börse gehen kann.
00:28:55: Kapital ist die eine Seite.
00:28:57: Da gibt es noch mehrere Seiten.
00:28:58: Die andere Seite ist Ich muss wachsen Also ich muss skalieren.
00:29:04: Und da gibts viele Beispiele von angelsächsischen amerikanischen aber auch englischen sehr vergleichbaren Startups Tret Republic und Robin Hood Die sind ungefähr gleichzeitig gegründet worden.
00:29:18: Prätrepublik, deutsches Unternehmen, Robinhood, Amerikas-Unternehmen.
00:29:21: Robinhood im Vielfaches dann schon auch an der Börse bewertet also vielfach größer geworden in der Bewertung aber auch vielfach grösser in Umsatz und Gewinnen.
00:29:33: Number twenty six und Revolut.
00:29:36: Number Twenty Six zwei Jahre älter als Revolut, Bewertungen von Number Twenty six irgendwie zwischen fünf und zehn Milliarden.
00:29:43: Revolut seventy fünf Milliarden.
00:29:45: Warum?
00:29:46: Weil sie natürlich viel größer geworden sind und viel auch profitabler geworden sind.
00:29:51: Woran liegt das?
00:29:52: Wir haben in den USA ein viel, viel homogeneren Markt der sehr viel schneller skaliert.
00:29:58: Ich war jetzt im April da sind wir so ein bisschen durch die Nationalparks gereist und mir ist wieder aufgefallen wie gleich alles ist in Amerika.
00:30:06: was meine ich damit wenn man in einen Restaurant geht an der Westküste oder an der Ostküse?
00:30:13: Das Ritual im Restaurant, man hat gegessen.
00:30:16: Die Vatress kommt oder der Vater kommt fragt nach dem Dessert.
00:30:20: mal sagt er nein drei Minuten später kommt der Check whenever you're ready no hurry.
00:30:26: Ja also es heißt mach mal langsam deinen Platz frei obwohl sie es genau anders formulieren.
00:30:30: das ist überall gleich Die Städte sehen gleich aus, die Fast-Food Restaurants sind gleich.
00:30:37: Die Malls sehen gleichaus.
00:30:39: Das ist schon alles sehr, sehr ähnlich.
00:30:41: Europa nicht!
00:30:42: Eine Stadt in Portugal sieht anders aus als eine Stadt in Skandinavien.
00:30:46: Das hat das was Europa auch sehr attraktiv und auch sehr lebenswert macht, kulturell sehr bereichernd.
00:30:53: Das bedeutet aber beim Umkehrschluss weil es eben so homogenes skalieren die amerikanischen Märkte sehr viel schneller.
00:30:59: So jetzt habe ich einen größeren Kapitarmarkt, da hab' ich mehr Geld.
00:31:02: Das heißt selbst wenn ich in den USA später starte bin ich viel schneller und nehme halt ganz schnell eine Nummer eins Position ein.
00:31:10: Warum ist es so entscheidend mit der Nummer Eins Position?
00:31:12: Es gibt halt Winna Techs et All Märkte.
00:31:14: das heisst... ...Ein zwei drei Gewinner und sonst nix!
00:31:19: Da gibts ein paar extreme Beispiele.
00:31:21: Microsoft Windows ist der WinnaTechs Et All Märkte bei Betriebssystem für PCs.
00:31:26: Bei Prinzip-Systemen für Handys haben wir Android und IOS, zwei Gewinner alles anderes verschwunden.
00:31:31: Das heißt ich muss Nummer eins vielleicht Nummer zwei oder drei werden sonst gibt es gar nichts.
00:31:38: alle anderen verschwinden also nicht nur sind die Profitabes sondern verschwenden.
00:31:43: Und dann ist es entscheidend dass sich auch Nummer Eins zwei oder Drei werdet.
00:31:47: Sonst bin ich weg!
00:31:48: Und das gelingt uns eben in Europa in Deutschland sehr viel schwieriger weil der Markt nicht so homogenisch operativ sich nicht so schnell wachsen und ich habe natürlich dann auch weniger Beziehung im Tank.
00:32:00: Ich hab' nicht so viel Zugang zur Kapital, um dann richtig Gas zu
00:32:04: geben.".
00:32:04: Das heißt dann, wir können das Gespräch beenden.
00:32:07: Wir sollten einfach aufhören, irgendwelche Strategien zu entwickeln wie die Bundesregierung und die Startup- und Scale Up-Strategie war ja sowieso sinnlos weil wir kleineren Markte haben.
00:32:16: Fakumentiertas sind mega kapital.
00:32:18: move on hier gibt es nichts zu sehen.
00:32:19: Die guten Gründer gehen gleich in den USA als es macht.
00:32:22: Sie haben keine Wechselsteuer und die anderen gehen später über in den US-Kapitalgeber rüberziehen.
00:32:29: Genau, also dieses Gespräch war gar nicht beenden und ich glaube auch die Statistatabförderung ist jetzt mich falsch.
00:32:34: Im Gegenteil, die hat in den letzten zwanzig Jahren super viel erreicht.
00:32:37: Vor zwanziger Jahren als der HALT-Kunderfahrt gestartet ist da gab es gar nichts.
00:32:40: Da gab's irgendwie zwanzi...fünfundzwanzig VC finanzierte Unternehmen in ganz Deutschland pro Jahr.
00:32:46: Also praktisch nix!
00:32:47: Und heute gibt's viel mehr.
00:32:49: Der ganze Adventure Capital Market ist gewachsen usw.
00:32:51: Da hat sich eine superleistungsfähige Startup, Gründerszene, also Company-Bilder und Angels usw.
00:33:00: ganz viel entwickelt.
00:33:01: Und wir haben da auch aufgeholt!
00:33:02: Der Punkt ist mir wirklich wichtig.
00:33:03: in den frühen Phasen sind wir in Deutschland und Europa auf der Augenhöhe mit den Amerikanern.
00:33:10: Wo ist der Abstand größer geworden sozusagen in der Spitze bei den ganz ganz großen Erfolgen daneben?
00:33:15: So jetzt um den Punkt zu adressieren kann man da aufhören.
00:33:18: im Gegenteil wir müssen da umso mehr weitermachen aber eben diese Punkte adressieren.
00:33:23: So, zeig nochmal ergänzend zum Thema Kapital und Skalierungsfähigkeit Mindset!
00:33:30: Wir müssen den Willen haben Nummer eins zu werden und nicht sagen ja wir irgendwie starten oder wenn wir viele Startups hervorbringen was an sich nicht falsch ist aber es ist nicht ausreichend.
00:33:44: Viele Startups und aus vielen Startups entwickelt sich dann vielleicht eine Spitze aber wir müssen es auch wollen.
00:33:50: Ich hatte mal letztes Jahr die Gelegenheit, Oli Kahn auf einer Konferenz zehn Minuten sozusagen zu zweit zu sprechen und da habe ich ihn gefragt warum ist der FC Bayern dauernd praktisch kontinuierlich Nummer eins?
00:34:06: Und andere Vereine in der Fußball Bundesliga der Männer, die kommen nach oben und rutschen dann wieder runter oder andere Vereinen kommen gar nicht nach oben.
00:34:17: Unbedingte Wille und dem ist alles untergeordnet Nummer eins zu sein.
00:34:23: Und das sehen wir auch jetzt bei FC Bayern, wenn man da nicht mindestens zwei Titel holt als Trainer fliegt man raus.
00:34:29: also wirklich maximale Anspruch und maximale Unzufriedenheit selbst wenn man alles Mögliche erreicht.
00:34:37: Und es fehlt uns!
00:34:37: Wir haben andere Themen die persönlich falsch sind, die aber sozusagen der Performance übergeordnet sind.
00:34:46: Um es mal auf den Punkt zu bringen, die Bürokratie, die Regulierung definiert die Performance.
00:34:52: Dann wird reguliert und daraus leitet sich dann der Performance-Rahmen ab.
00:34:56: Es muss genau andersrum sein!
00:34:57: Der Performance-Rahmen muss die Regulation ableiten.
00:35:01: Das heißt, die Prämisse muss sein ich muss Ich will Nummer eins werden Und damit ich Nummer eins werde, brauche ich eine entsprechende Regulierung, braue ich entsprechende Infrastruktur, brau ich entsprechendes staatlichen Support Rahmenbedingungen, alles Mögliche.
00:35:16: Und das ist was wir nicht haben!
00:35:17: Wir haben andere Themen die nicht falsch sind... ...die aber so wichtig sind im Kontext der Performance.
00:35:25: So wenn die Performance halt Nummer fünf ist in der Themen-Prioritätenliste dann da ist sie ja Nummer Fünf.
00:35:31: Dann werde ich halt nicht Nummer eins.
00:35:33: Ja klar wobei ich das zusammen würde.
00:35:34: Ich bin jetzt kein Fußballer Fachmann Aber ich hatte immer getippt dass der Ball München natürlich auch von den tiefen Taschen profitiert.
00:35:42: Ja.
00:35:42: Und ich würde fast noch weitergehen und sagen, der ist das Gute für Bayern München, dass sie haben das einste Geld.
00:35:48: Ich glaube aber auch, dass es eine Fluche ist, weil es mangelnde Wettbewerb in der Bundesliga macht sich ja auch schwächer international.
00:35:54: Würde ich jetzt machen?
00:35:54: Ich bin leier.
00:35:55: Ich würde mal sagen so bei den Englern, die wir in England haben mit den finanziveren Premier League wie mein Verständnis was ihnen zusammenhängt, dass eben da sehr viele Vereine gibt, sehr viel Kohle.
00:36:04: Genau!
00:36:04: Es sind Handelallprobleme.
00:36:06: Damit ich halt auch europaweit Nummer eins bin, brauche natürlich auch ganz die Kamera.
00:36:10: Brauche ich ein großes Stadion und brauche große Werbeverträge muss ganz viel Geld reinfließen.
00:36:14: Und ja wenn ich dann sozusagen signifikant runterlege, dann habe ich da auch keine Chance.
00:36:18: und wenn ich auch keinen guten Wettbewerb hab, dann fehlt so sagen diese letzte Quäntchen-Anstrengung.
00:36:24: und tatsächlich aus einem relativ schwachen Ökosystem Bundesliga entstehen natürlich dann weniger Champions-League Siege, wie aus einem stärkeren und besser finanzierten englischen oder italienischer oder spanischen Ökosystem.
00:36:40: Und das ist genau das Thema was in der Starhub Szene auch der Fall ist.
00:36:42: Das Ökostem ist an sich relativ zu der Vergangenheit sehr stark geworden aber es ist eben nicht stark genug.
00:36:53: Es fehlen eben diese großen Erfolge.
00:36:56: und du hattest gerade SpaceX erwähnt.
00:36:57: SpaceX geht an die Börse Und da wollen wir jetzt nicht über Elon Musk reden und über die Überbewerter.
00:37:03: Was passiert in der ersten Woche nach dem Börsengang?
00:37:06: SpaceX kauft ein Start-up, fünf Jahre alt für sechzig Milliarden Euro.
00:37:10: So und dieses Ökosystem, ein Category Leader im Rahmen eines erfolgreichen LPO's, pumpt sechszig Milliarden Exeterlöse über eine Akquisition in das Start-Up-Ökossystem rein – was gibt es hier noch?
00:37:27: Ja klar, ich meine vor allem jetzt die Druck ist sie schaffen selber Geld.
00:37:30: Sie schaffen hohe Valuations.
00:37:32: Bei den hohen Valuation haben sie quasi eine Wehrung geschaffen.
00:37:34: Wenn ihr das mit Aktien bezahlen zum Beispiel, haben sie eine Wehrundeschaffe der sich andere Assets kaufen könnte noch stärker werden.
00:37:39: Ich meine wir sehen es ja aber auch generell bei anderen Großen, ich denke mal an Google oder andere, die kaufen noch ganz viele Firmen auf.
00:37:45: Ist das nicht auch ein Grund dafür dass quasi es weniger Startups jetzt gibt?
00:37:49: Weil die quasi staubsaugermäßig alles aufkaufen bevor es relevant wird.
00:37:54: Die kaufen ganz, ganz viel früh auf bevor es relevant wird.
00:37:58: Die kaufen dann aber auch im Google hat er jetzt irgendwie vor ein paar Monaten den israelischen Startup IT Security für über die dreißig Milliarden gekauft.
00:38:06: Die kaufen natürlich dann auch die späteren sehr großen Sachen auf und das ist ein ganz zentraler Punkt.
00:38:15: Warum sind diese großen Kategorie-Lieder so wichtig?
00:38:20: Die sind ja kein Selbstzweck!
00:38:21: Die sind natürlich ein ganz relevanter Teil des Ökosystems, was zum Beispiel über Acquisitionen das Ökostem wieder befördert.
00:38:31: Da haben wir hier SAP und SAP hat schon mehrere Acquisitonen im Milliardenbereich getätigt – und that's it!
00:38:38: Im Software-Bereich.
00:38:39: mehr haben wir nicht.
00:38:40: Wir haben nur einen einzigen relevanten Käufer in Deutschland, SAP ist das letzte Unternehmen was eben die Hundert Milliarden sozusagen geknackt hat.
00:38:51: Es ist aber auch ein anderes Thema vielleicht, also warum waren sie diese großen Erfolge so wichtig?
00:38:55: Die sind auch Vorbilder.
00:38:57: Anderes Beispiel aus dem Sport.
00:38:59: Es gab die ewige Schallmauer zwei Stunden Marathon.
00:39:03: Da gab es so ein künstliches Rennen wo vor zweiter Jahren das jetzt nicht mehr wie er heißt eine Kippschuhe die zwei Stunden geknACKT hat Zählt nicht als Weltrekord, weil es ein künstliches Rennen war.
00:39:18: Kein offizieller Straßenlauf.
00:39:19: So was ist jetzt vor kurzem passiert?
00:39:21: Ich weiß nicht, ich glaube das war in London oder irgendwo, ich glaub in London schnelles Rennen.
00:39:26: da sind die ersten zwei des Rennens gleich unter zwei Stunden gelaufen und der dritte ist knapp über zwei stunden gelaufen.
00:39:35: immer noch Weltrekorde.
00:39:36: Was ist das für einen Effekt?
00:39:37: Ist der Vorbildeffekt?
00:39:38: man sieht es geht und dann schafft man's auch.
00:39:42: Und sowas ist eben auch wichtig für das Datum-Ökosystem.
00:39:45: Man sieht, ich kann ein IPO für hundert Milliarden, fünfhundert Milliarden und tausend Milliarden machen... ...und dann mache ich es auch?
00:39:53: Dann verkaufe ich nicht bei fünfhörder Millionen oder bei einer Milliarde.
00:39:56: Jetzt haben wir die Theorie gut erläutert und verstehen, warum die Amerikaner so gut sind.
00:40:02: Haben wir überhaupt Thiebel in der Hand, das zu ändern?
00:40:04: oder sagen einfach die Fragmentierung des mangelnder Kapital?
00:40:07: Das mangelnde Commitments.
00:40:09: Der Gesellschaft ist es einfach nicht zu überwinden.
00:40:11: Also im Motto haben jetzt zwei hier tolle Initiativen wie die TUM.
00:40:14: Da werden viele runter des Stardubs rausgekommen und die Startups werden am Ende alle irgendwie aufgekauft werden.
00:40:19: Es mag uns zwar die Gründer reich machen dann fließt vielleicht Geld rein nach Deutschland.
00:40:23: Es macht vielleicht den Starter vorhin weil er gesteuern kann aber es ist nicht das was unsere sterbende alte Industrie ersetzt
00:40:31: Genau.
00:40:32: Also den Hebel, den wir gelernt haben ist tatsächlich dafür zu sorgen, dass wir eine leistungsfähige Börse haben.
00:40:36: Dass es überhaupt mehr Börsengänge gibt?
00:40:37: Da gibt's in der aktuellen Start-up Strategie zwei kleine Bemerkungen dazu.
00:40:42: So was es nicht gibt, ist ne Aussage das man sagt Wir wollen mich fünf Börsengänge haben, wir wollen fünfzehn zwanzig dreißig Börseln.
00:40:51: also eine klare auch Zielsetzung, dass man sagt wir haben hier ein Ziel und darauf arbeiten wir hin.
00:40:57: Also gibts nicht Was wir dafür brauchen und den Hebel haben wir natürlich auch in der Hand, dass viel mehr Geld Richtung Börse fließt.
00:41:05: Also sowohl privates Geld von Leuten als beispielsweise Schweden.
00:41:10: Schweden hat diesen Hebel betätigt vor dreißigvierzig Jahren.
00:41:14: So was haben die gemacht?
00:41:15: Die haben eben diese dritte Säule.
00:41:17: ich spare über die Börsen langfristig für mein Alter so sorge.
00:41:20: Was haben sie ja auch gemacht?
00:41:21: Sie haben gesagt, die Kursgewinde, die da entstehen sind Steuerfragen.
00:41:26: Kursgewinde werden versteuert.
00:41:27: Aber wenn ich jetzt in Schweden über Aktien für meine Altersvorsorge spare, dann sind die Kurs-Gewinde schläuferbar.
00:41:33: Den Hebel haben wir ja in der Hand können machen!
00:41:36: Wir können auch auf der institutionellen Seite das Thema Börse sehr viel progressiver begleiten.
00:41:42: Es gibt eine Aussage vom Allianzchef Bette bis zwei Jahre her, wo er gesagt hat, die Allianze hat ihre Aktienquote halbiert aus regulatorischen Gründen.
00:41:51: Also wir können die Regulatorik erleichtern, dass auch mehr institutionelles Kapital an die Börse fließt.
00:41:59: Ja Mark to Market!
00:42:00: Wenn also ein Thema wenn ich als institutioneller Versicherer in der Börsee investiere und zum Jahr aus Ende stehen die Kurse ein bisschen niedriger dann muss sich die Verluste realisieren.
00:42:11: Wenn ich eine langfristige Perspektive habe dann weiß ich das lagfristig schon.
00:42:15: so ist, dass die Aktien steigen und dann muss ich den Verlust vielleicht nicht realisierend oder abbilden in der Bilanz.
00:42:22: So, dann Kapitalmarkt!
00:42:24: Wir haben einen fragmentierten Kapitalmarkt in Europa.
00:42:29: Ja, KapitalMarktunion und da gibt es natürlich Eitelkeiten... Wer hat jetzt die führende Börse?
00:42:34: Frankreich Italien oder Deutschland oder vielleicht sogar am Ende noch England?
00:42:39: Irgendeiner ist völlig wurscht, wer?
00:42:42: Hauptsache wir haben's aus einer politischen Sicht gleich nie so ganz egal.
00:42:47: Dann können wir das Thema privates Kapital stärker mobilisieren.
00:42:52: Der Staat macht sehr viel und das ist auf der einen Seite sehr positiv, eventuell die Förderung, Starterförderung
00:42:59: usw.,
00:43:01: darin begründen sich viele Erfolge, die wir in den letzten zwanzig Jahren gesehen haben.
00:43:06: Vielleicht macht er auch ein bisschen zu viel?
00:43:08: Was meine ich damit?
00:43:09: Jeder staatliche Euro hätte auch ein privater Euro sein können.
00:43:13: Das heißt, wir müssen schaffen viel mehr privates Kapital zu mobilisieren und vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle den öffentlichen Euro zurückzunehmen, um dann Platz zumachen für den privaten Euro.
00:43:28: Und das Thema Ambition auf jeden Fall Mindset!
00:43:32: Wir wollen Nummer eins werden.
00:43:34: Wenn wir damit Probleme haben, Nummer eins ist es vielleicht unangenehm und wenn ich gewinne nur auf Kosten von andern...
00:43:44: Das verstehe ich, das ist blödsinn.
00:43:46: Wir können leider eine andere Diskussion haben, die wir bei diesem Nullsum denken.
00:43:48: Aber jetzt mal ganz konkret!
00:43:50: Ich habe keine gewisse Finanzierung.
00:43:52: Ein anderes Thema ist sicherlich auch bürokratisch.
00:43:55: Du hast angesprochen, wir sind fragmentiert in Europa und es gibt doch dieses achtenzwanzigste Regime.
00:43:59: also ist das nicht so eine Sache wo man sagen könnte?
00:44:01: Da gibt's sozusagen Hoffnung auf EU-Ebene dass man quasi dann zwar einen nicht so homogen Markt hat wie die USA aber auf einen Schlag im europäischen Markt hat obwohl er eben sonst kulturell Unterschiede hat.
00:44:13: Ja, absolut.
00:44:15: Und da gibt es halt viele kleine Sachen die man eben so kennt das nehmen muss.
00:44:19: Beispiel Datenschutz.
00:44:20: Facebook hat vier Angebote abgegeben.
00:44:24: Studi-Vz zu kaufen, für die älteren
00:44:27: Hörer
00:44:27: erinnern sich vielleicht noch War mal ganz toll Ein Jahr jünger als Facebook.
00:44:35: Das erste Angebot war zehn Prozent der Anteile von Facebooks wären heute hundertfünfzig mehr Dann fünf und zweimal eins.
00:44:44: So und die jungen Studenten, die Studievorzett gegründet haben damals, die haben sich dann für ein Cash-Angebot damals von Holzbrink entschieden.
00:44:54: Und eben das Geld genommen was bis so weniger war sogar und eben nicht die Anteile.
00:44:59: Das ist ein Grund dafür warum wir so wie Self-Maple er dir in Deutschland haben.
00:45:02: Warum hat damals Facebook so viel geboten?
00:45:05: Zehn Prozent der Firmenanteile weil Studievorfzett war kleiner ist stärker gewachsen.
00:45:11: Stell dir Wachsen.
00:45:12: Zack!
00:45:12: Hatte da irgendwie tolles Set-up, zack stärker gewachsen und ist natürlich in den Mega Bedrohungen gewesen.
00:45:18: Warum sind dann die Angebote runtergegangen von zehn auf fünf auf ein Prozent?
00:45:22: Weil Studi FZ plötzlich nicht mehr so stark gewachsen ist.
00:45:25: Warum?!
00:45:26: Weil nach der Übernahme durch ein sehr solides, tolles, deutsches Mittelständesfamilienunternehmen alle Regeln eingehalten worden sind und eine Regel war Datenschutz.
00:45:37: Zu Recht!
00:45:39: Auf der einen Seite eingehalten werden.
00:45:41: Auf der anderen Seite, was passiert?
00:45:42: Die Wachstumsschwindigkeit ist zurückgegangen, weil ganz viel Entwickler-Ressourcen damit beschäftigt waren alle Regeln einzuhalten und damit sich der Wert gesunken.
00:45:49: Und da gibt es viele Beispiele, ich sage mal kontrolliertes Regelbrechen natürlich jetzt nicht ganz schlimme Regeln aber kontrolliert das Regelbreche im Kontext der Performance.
00:46:04: Facebook übernimmt WhatsApp und hat dann irgendeine fette Kartellstrafe bekommen für das Brechen der Riegel, der WhatsApp-Integration zu Facebook.
00:46:17: Und die Strafe, die irgendwie dreisteliger Millionenbereich war, war deutlich niedriger als der Nutzen, der durch die Integration entstanden ist.
00:46:27: Die Amerikaner sehen es unter einer Business Sicht – das hat natürlich auch nicht ganz ideal – aber das Ergebnis sind normales!
00:46:37: Vielleicht noch mal ganz kurz auf den ersten Schritt zurück zu kommen, also dem Thema Transfer aus der Forschung.
00:46:42: Da sagst du ja das ist besser geworden.
00:46:44: Wir mobilisieren mehr wir schaffen wir Ausgründungen was Frauenhofer aus Max Planck aus den Universitäten oder sagst Du auch dort sind wir noch gar nicht dauer sein sollten?
00:46:53: Also es ist sehr schwer für mich nicht nur positiv zu sehen weil ich habe die zwanzig Jahresperspektive vor zwanziger Jahren.
00:47:02: Da gab es super wenig Gründungen und damit auch super wenig Transfer aus Hochschul- und Forschungsinstituten.
00:47:08: Und über die Jahre, und zwar auf allen Ebenen ist da super mega viel entstanden!
00:47:15: Ich glaube,
00:47:17: in den ersten Leerstuhl für Entrepreneurship gab's den ersten Lehrstuhl in Deutschland.
00:47:22: Jetzt weiß ich nicht wie es heute gibt aber bestimmten ordentlichen Zweistelligen Anzahl von Entrepreneurshipsprofessuren.
00:47:30: So, es gab keine Transferstellen.
00:47:33: Jetzt gibt's ganz viele Transferstellen.
00:47:35: an den Forschungsinstituten Fraunhofer und Helmholtz und Max Blank sind Spin-off Einheiten gegründet worden die auch überlebt haben.
00:47:44: also sie gibt's dann immer noch und die machen dann einen Riesenjob und haben auch große Erfolge generiert.
00:47:51: so das heißt nicht dass es da nicht noch besser werden kann.
00:47:55: Das ist aber letztlich, also da kann man auch noch mehr machen und dann gibt es wahrscheinlich noch ganz viele tolle Technologien die in der Schublade liegen bleiben weil sie sozusagen nicht aufgegriffen werden.
00:48:03: Da kann man doch mehr machen.
00:48:04: Ja absolut will ich nicht damit sagen!
00:48:06: Da ist ein Riesenjob gemacht worden und er kann aber wie alles kann man immer noch besser machen.
00:48:10: Ist aber nicht der Bottleneck?
00:48:11: Der Bottlenecks ist... Wie mache ich aus diesen vielversprechenden sehr guten Technologin- und Startups, die die ABCrunde hingekriegt haben?
00:48:21: Wie mache Ich daraus Weltmarktführer?
00:48:25: Warum ist es so wichtig?
00:48:27: Das hat Vermögenseffekte.
00:48:30: NVIDIA, zu einem Neunzig gegründet also schon ein bissel älter auch, fünftausend Milliarden wert das Durchschnittsvermögen gibt unschließlich die Quellen der Deutschen in die Hundertdreißigtausende mal vierundachtzig Millionen.
00:48:42: da komme ich auf dreizehn Billionen.
00:48:45: nVIDIA Fünf Billionen das heißt der Vermögenseffekt von Einem NVIDIA in Relation zu dem, was alle Deutschen haben – dreizehn ungefähr ist irgendwie so knapp vierzig Prozent.
00:48:59: Ein Unternehmen hat einen riesen Vermögenseffekt und mit den Vermögen Effekten gibt es Steuereffekte, weitere Wohlstandseffekts die gibt es Ökosystemeffektes Fahrtabhängige weitere Entwicklungen, ja die also klar Nvidia macht irgendwelche Prozessoren und plötzlich zack KI.
00:49:20: Also das ganze KI-Ökosystem hängt unter anderem an Unternehmen wie Nvidia.
00:49:27: Es hat gigantische Folgeeffekte, warum haben wir keine gescheite Halbzeitindustrie in Deutschland?
00:49:35: Hat mir mal ein Professor für Halbleiter-Design erklärt, weil wir keine starke Softwareindustrie haben.
00:49:40: Weil halb Leiter auch wenn es hardware ist, ist eigentlich ein Softwarebusiness.
00:49:44: Das ganze Thema Halbleitedesign hängt letztlich an den Softwareskills.
00:49:48: Das heißt... Keine starke softwares skills oder nicht ausreichend starke softwareskills?
00:49:54: Keine gute halbreiter Industrie?
00:49:56: Kein gute KI-Industrie!
00:49:58: Das ist fahrtabhängig.
00:50:00: Das heisst viele zukünftigen Entwicklungen hängen daran das man wirklich schafft Nummer eins zu werden.
00:50:06: Das ist das, was fehlt.
00:50:07: Also Ausgründungen?
00:50:08: Super!
00:50:09: Unglaublich stark geworden.
00:50:10: Kann man sicher noch sehr viel besser werden.
00:50:13: Sicher noch Potenziale aber es sieht der Pottleneck.
00:50:16: Und wie ist es mit Start-ups?
00:50:17: nachfragen?
00:50:18: Ich meine gerade jetzt im Bereich der Verteidigungsstart-Ups wird dann wieder gesagt Der Start als Nachfrage könnte das Ökosystem deutlich fördern.
00:50:25: quasi wenn der Start eben auch start ups mit meinen Aufträgen berücksichtigt Dann haben die quasi entsprechend leichter und sogar zum Kapital weil sie in Prinzip schon Aufsäge vorweisen können.
00:50:35: So könnte man ja die Defense-Startups schon groß machen und auch hier halten.
00:50:40: Ja, also die Aussage ist richtig – offensichtlich!
00:50:43: Der Staat gibt ganz viel Geld aus, Staatsquote über fünfzig Prozent und wenn der Teil des Geldes zu Startup fies dann profitieren davon könnt ihr wachsen usw.. Die Aussage is richtig und sie ist gleichzeitig nicht ganz richtig.
00:50:55: Warum ist sie nicht ganz richtig?
00:50:57: Also viel wichtiger wäre es, wenn die Wirtschaft der Nachfrager wäre.
00:50:59: Und das ist ein großes Problem.
00:51:01: Wir haben eine stagnierende Wirtschaft oder eine schrumpfende Wirtschaft seit dem Jahr zwei tausend neunzehnt.
00:51:04: Das Bruder- und Saarprodukt stagniert.
00:51:06: Der Staatsteil wächst also schrumpsft auf den privaten Teil.
00:51:10: so viel wertvoller wäre es Wenn in einem freien Wettbewerb in einer freien Marktwirtschaft Die nachfrage von der privaten Seite auf die Startups trifft.
00:51:20: ja dass ist die gesunde dauerhaft nachhaltige Nachfrage.
00:51:25: Also die Fenster, ich ist ja normalerweise ein Starter Einzelkäufer.
00:51:28: So jetzt was ist das Problem beim Start?
00:51:31: Also es ist auch manchmal ein Problem bei vielen Großaufträgen von der Großindustrie.
00:51:36: Die Dinge kommen Aber dann anders oder später Oder kommen irgendwie Mit so bisschen Belast mit, mit so bisschen Regulierung.
00:51:46: Ich brauche dann irgendwelche Quoten erfüllen damit ich einen Auftrag kriege.
00:51:50: Der start als nachfrager Das ist ja Vielleicht auch eine gewisse künstliche Nachfrage, die vielleicht auch ein bisschen reduziert werden sollte.
00:51:58: Weil wir vielleicht ein bisschen weniger Straß ausgarten haben sollten in Deutschland also weniger als über auf fünfzig Prozent.
00:52:05: So, Defense ist zücklich!
00:52:10: Wir wünschen uns alle dass die Kriege zu Ende gehen.
00:52:13: Ukraine Iran alles mögliche.
00:52:16: was passiert dann wenn die kriege so wie sonst wünscht vielleicht mal vorbei sind?
00:52:23: Die Nachfrage geht natürlich nicht auf Null, wir müssen immer noch hier nachholen und aufbauen usw.
00:52:27: Aber sie wird eben weniger dynamisch wachsen als wir es vielleicht annehmen.
00:52:33: Sieht man im Aktienkurs Reihenbeteil hat sich halt Bier zack!
00:52:36: So das ist natürlich ganz schlecht.
00:52:39: Zyklische Märkte also großer Boom und dann geht's zurück.
00:52:43: ganz schlecht für Startups.
00:52:45: Das war alles schlecht.
00:52:46: warum?
00:52:46: wir bauen Kapazitäten schnell auf aber sind halt nicht so gut die Kapazität wieder abzubauen.
00:52:50: Sagt ihr ja oft auch in deinem Die Kosten der Anpassungen sind halt hier zu teuer, weil es langsam ist und aufwendig.
00:52:57: Und das heißt wenn wir uns hier zu sehr auf Rüstung verlassen und dann aber hoffentlich bis die Wege gebraucht wird, da zerlegst du die Start-ups vielleicht.
00:53:09: Anderer Punkt exzitmärkte – wer kauft die denn?
00:53:13: Die Amerikaner!
00:53:15: Vielleicht, wenn sie's dürfen… Die Europäer, vielleicht, wenn Sie's dürfen, die Deutschen... Da gibt sich nicht so viele.
00:53:23: Das heißt, das Startup-System könnte im Bereich Defense sehr stark unter fehlenden Exitmöglichkeiten leiden.
00:53:32: In dem Kontext vielleicht immer nicht die richtige Info – wer kauft überhaupt Startups?
00:53:37: Ab zwanzig Millionen ist jetzt eine harte GF-Statistik, die ist vielleicht nicht mehr ganz aktuell, ab zwanziger Millionen Kaufpreis gehen vierundachtzig Prozent ins Ausland.
00:53:46: Die deutsche Industrie kauft keine.
00:53:48: Aus verschiedenen Gründen!
00:53:49: Bei den Kleinen schon eher bei den Großen praktisch gar nicht.
00:53:52: Bei den Milliarden Exits kein einziges.
00:53:54: deutsches Unternehmerskreufer.
00:53:56: So wenn das für Rüstung auch gilt, dann landet alles im Ausland und wenn es aber politisch schwierig ist, dann gibt's keine Exzits.
00:54:04: Da sind wir wieder.
00:54:04: meine Börse!
00:54:05: Ja gut ich höre so zu und denke so ja also wir haben immer noch gute Grundlagenforschung, wir haben auch noch gute Anäckenszenen.
00:54:12: Es gibt motivierte Menschen die ausgründen oder die Gründungen machen.
00:54:16: Aber eigentlich habe ich jetzt noch nicht so richtig gehört wie es besser wird weil ich meine die Börsen Ich bin ja alt, ich meine das war schon vor vierzig Jahren ein Thema.
00:54:27: Das ist kein neues Thema, was man die Börse fördern möchte in Deutschland.
00:54:30: Da gab es zwischendurch mal einen neuen Markt.
00:54:32: Das war dann am Ende recht nicht so erfolgreich.
00:54:35: Telekom war sehr schädlich bei Börsen und Telekom damals.
00:54:38: aber ich höre so zu und sage das so ja gut wir werden weiterhin quasi eine Pipeline bilden an guten Ideen, guten neuen Geschäftsideen, die aber dann letztlich Investoren aus dem Ausland reich machen
00:54:52: und die gründen da
00:54:53: hier immerhin
00:54:54: Genau, die Gründer und dann steht natürlich sehr viel nur hau.
00:54:56: Und das nur haub bleibt natürlich... Das bleibt ja schon auch in Deutschland.
00:54:59: Die Unternehmen wandern nicht physisch ab.
00:55:01: also bei ganz vielen Exits, die ins Ausland gegangen sind, da bleiben die Unternehmen da und wachsen vielleicht auch noch in Deutschland.
00:55:08: Nur der Hauptinnovationsimpuls, der landet halt letztlich beim Käufer.
00:55:12: Die Start-ups werden gekauft Nicht für den Cashflow, den sie mitbringen weil denen bringen Sie mich gar nicht mit Sondern die werden gekauft wegen der Innovationen.
00:55:21: letztlich, wenn es gelingt beim Aquarinen-Unternehmen.
00:55:24: So Börse... Ich meine man könnte einfach mal erzählen in der Schule und an den Universitäten und zwar nicht nur in BWL oder VWL.
00:55:31: Man könnte einfach mehr erzählen welche Renditen selbst die deutsche Börsel bringt nämlich in den letzten vierzig Jahren acht bis neun Prozent pro Jahr.
00:55:39: Da genau da gibt's im neuen Markt.
00:55:41: dann gibt sie Telekom und Wirecard.
00:55:44: das wird erzählt.
00:55:45: was aber nicht erzählt wird dass die durchliche Rendite im DAX bei acht bis nine Prozent liegt.
00:55:52: Und das muss man erzählen.
00:55:53: Und dann wird klar, dass die Anlage selbst am relativ schlechteren deutschen Aktienmarkt immer noch sehr viel Sinn macht.
00:56:04: NASDAQ hat in den letzten vierzig Jahren eine Rendite von fünfzehn Prozent pro Jahr gebracht und in den nächsten vierzig Jahre hatte die NASDAq sieben negative Jahre dummerweise drei hintereinander, zweitausends, zweitausendeins und zweitaussenswei.
00:56:19: Das waren dann kumuliert irgendwie siebzig Prozent oder irgendwie so ganz schlimm aber eine Rendite, praktisch über die letzten vierzehnte Jahre von fünfzehn Prozent.
00:56:29: das muss erzählt werden.
00:56:30: So um wenn man das erzählt, dann kann man, wenn man auch unter jungen Generationen fängt es an zu verstehen Wenn ich heute zwanzig bin und mein erst Job nach dem Bachelor habe da kann ich in der Aktienquote von hundert Prozent fahren und zwar sehr lange, dreißig Jahre.
00:56:46: Ich bin so ein bisschen und sage, okay das wird ja immer diskutiert.
00:56:49: Also es lässt mich ein bisschen ratlos zurück, weil da setzt ihr keine neue Erkenntnis mit dem Thema.
00:56:52: wir brauchen Geld.
00:56:54: Wir haben auch genug Gasparnisse.
00:56:55: Wir wissen dass die das Family Offices das andere investieren in Venture-Fans, die dann überwiegend den USA sich beteiligen an Startups nicht so sehr hier vor Ort.
00:57:03: Dann nehmen wir mal an wie würden morgen eine Initiative haben?
00:57:05: Wir investieren alle viel mehr ins Startup.
00:57:08: Es geht um einen bestimmten
00:57:09: Punkt.
00:57:10: Und dazu einen bestimmte Punkt denn ist diese Größe da?
00:57:12: Und dann hast du das Thema entweder Exit zur Börse, wird dich richtig funktionieren bzw.
00:57:16: es ist nicht so relativ wie USA weil die Wertung höher ist oder aber der industrielle Käufer ist sich hier nicht da, weil die Unternehmen sich die großen Investitionen nicht tätigen können, Deutschland
00:57:25: nehmen.
00:57:25: Das heißt verschieben wir damit nur das Problem auf der Zeitachse und dann würde ich mal später das geschehen Unternehmen verloren
00:57:31: gehen?
00:57:32: Nein, ich glaube wir haben die Möglichkeit dass die Unternehmen... Also es gibt halt kein Silver Bullet!
00:57:37: Es gibt keine Maßnahme.
00:57:40: Wenn wir die machen, dann zack ist es gelöst.
00:57:42: Es gibt ein Bündel von Maßnahmen und ein bündeln von Maßnahmen ist praktisch homogener europischer Markt.
00:57:48: Dann wach sich ganz schnell, kann schnell groß werden.
00:57:51: Ich brauche einen europäischen Kapitalmarkt der vor dem Börsengang und auch nach den Börsengangen kann man nochmal Geld aufnehmen, praktisch die Unternehmen finanziert und dann eben für einzelne Investoren Exitmöglichkeiten mit.
00:58:03: Wir brauchen das Thema Mindset.
00:58:06: Ja, wir brauchen den Willen Nummer eins zu werden und diesen Willen auch durchzuhalten.
00:58:13: Google und Facebook hatten beide Angebote, dass sich von Yahoo gekauft zu werden.
00:58:20: Google irgendwie im Jahr zwei tausend zwei vom Börsengang und Facebook irgendwie zweitausend sechs.
00:58:27: da waren die zwei Jahre
00:58:28: alt.
00:58:28: Was spricht du Yahoo?
00:58:29: Die haben zumindest das gute Tag jetzt entdeckt.
00:58:31: Genau!
00:58:32: Haben's dann versammelt?
00:58:33: So... Beide haben abgelehnt.
00:58:35: Google hat abgelehnt, Facebook hat abgelehnt.
00:58:38: Facebook war zweieinhalb Jahre alt, Mark Zuckerberg hat halt irgendwie dreißig Prozent lehnt eine Milliarde ab hätte drei Hundert Millionen bekommen.
00:58:47: das schafft in Deutschland niemand ich auch nicht.
00:58:51: und was steckt dahinter?
00:58:53: vielleicht sind sie da dürfen haben keine Ahnung und handeln höchstgradig irrational.
00:58:58: vielleicht aber auch nicht.
00:58:58: ja vielleicht haben Sie die Visionen und die Risikobereitschaft sozusagen nochmal all inzugehen und aus einer Milliarde tausende Fünfhundert zu machen bei Facebook und bei Google irgendwie viertausend.
00:59:12: Und ich glaube, das brauchen wir!
00:59:14: Wir brauchen an der Stelle dann den unternehmerischen Mut zu sagen ne, eine Milliarde war nicht.
00:59:21: So was man dafür vielleicht braucht weil Mark Zuckerberg hatte so eine Sperrminorität also eine super Majority Share wo er eben trotz einer dreißig Prozent des Bestimmengrunds gegen die Investoren, die nämlich verkauft hätten und dann hat er sich halt da durchgesetzt.
00:59:37: Ja vielleicht müssen wir als Investoren dann auch sagen Gründer weißt du was?
00:59:43: Du hast recht!
00:59:43: Wobei du weißt ja mit Studie vor Z gerade eben das Gegenbeispiel gebraucht.
00:59:46: nicht alle Gründern entscheiden da richtig.
00:59:49: Die haben ja extra verpasst, die haben ja nichts.
00:59:52: Das ist ein guter Angebot angenommen.
00:59:53: also für einen weiß ich dich hinterher immer erst.
00:59:57: Genau, und was wir dafür brauchen ist eben... Und da sind wir schon aus gutem Weg.
01:00:00: Wir brauchen das Ökosystem.
01:00:02: Was Facebook und Google gemeinsam hatten, sie hatten einen sehr frühen Angel Investor.
01:00:09: Und wir wissen nicht genau, was da passiert ist aber auch vielleicht durch die regionale Nähe hat Facebook gesehen, Google hat den Exit abgelehnt, hat zwei Tausend Viren Börsengang hingekriegt Und wurde, das ist jetzt ein bisschen spekulativ.
01:00:23: Das wissen wir nicht so genau, es könnte man mal versuchen richtig zu recherchieren aber dann gesagt gut dann lehnen wir vielleicht den Börsengang auch ab.
01:00:28: Aber diesen kleinen Unterschied als aus dem
01:00:33: Ökosystem
01:00:34: heraus der dazu geführt hat dass sie eben am Ende den Momen hatten tatsächlich abzulehnen.
01:00:43: Wenn Facebook verkraft hätte, gäbe es heute nicht mehr
01:00:46: So, wenn wir jetzt einmal zurückgehen auf die Zusammenfassung.
01:00:50: Also die Bundesregierung hat die Start-up und Strelab-Strategie vorgelegt im Juli, zuhause XXVI.
01:00:57: Relevant?
01:00:58: Nicht relevant!
01:00:59: Wir gehen beide so verreiche und sagen verreichere wie.
01:01:01: ja es ist ein sehr langes Dokument.
01:01:04: Du kannst auch sagen ich möchte wir machen's einfach auf einen Zettel.
01:01:06: Wir gehen hin und machen fünf Punkte für Verreicher.
01:01:08: Was sind die fünf Punkte?
01:01:10: Genau
01:01:10: also da steht kein Unsinn drin.
01:01:13: Wenn man die Punkte durchgeht dann denkt man das macht schon alles sick Auf jeden Fall.
01:01:18: Was fehlt?
01:01:19: Es fehlt überhaupt mal die Erkenntnis, dass das Thema wir brauchen Weltmarktführer.
01:01:26: Das steht da nicht drin.
01:01:27: Es steht überhaupt
01:01:29: nicht
01:01:29: drin!
01:01:30: Das Thema Börse steht maximal als Randnotiz drin.
01:01:34: es steht nicht drin.
01:01:36: Wir brauchen mehr Börsengänge um große Unternehmen hervorzubringen.
01:01:41: Ganz ganz viele Punkte sind vage.
01:01:43: ja wir beabsichtigen und wollen wir mal gucken, ob das nicht hinhaut und hier und da ein bisschen.
01:01:49: Es wird mit der Schrotflinte auf die richtigen Themen geschossen.
01:01:54: was heißt es aber auch ist letztlich zu wenig fokussiert.
01:01:58: man macht sich... Und das ist natürlich verständlich im Kontext der Politik.
01:02:02: Man macht sich nicht angreifbar.
01:02:04: Womit würde ich mich angreifen?
01:02:05: Machen wir die ganz klare Ziele mir setzen würde und die auch sehr fokassiert verfolgen würde.
01:02:12: Es fehlt der Anspruch, Nummer eins zu werden.
01:02:18: So was wird dadurch passieren?
01:02:20: das Ökosystem mit weiter gestärkt werden?
01:02:21: Das ist positiv, dass es auch richtig... Was wird nicht passieren?
01:02:26: wir werden mich das nächste Google Air vorbringen und das Thema fällt mal.
01:02:29: letzter Punkt in dem Kontext so wichtig ist Wir reden ganz viel über digitale Sümmerinität.
01:02:34: uns fällt auf
01:02:35: hoch
01:02:36: Microsoft hat mindestens mal einen de facto Standard gesetzt.
01:02:42: Die großen amerikanischen Unternehmen dominieren viele Technologiebereiche, die Cloud und KI.
01:02:49: Und die Smartphones und alles Mögliche.
01:02:52: Da kann man jetzt lange darüber hin- und herlamentieren... ...und wir sagen ja, wir brauchen da eigene Lösungen!
01:02:59: Das wird glaube ich ganz schwer gegen interdierte Standards sozusagen was Neues durchzusetzen.
01:03:05: Was viel leichter wäre in neuen Feldern, die noch gar nicht entstanden sind da eine Nummer Eins Position einzunehmen.
01:03:13: Und das fehlt in der Start-up-Strategie, dass man sagt wir wollen bei den Dingen die jetzt dann irgendwann kommen werden und kennt vielleicht noch gar nicht so genau ist halt Innovation ist neu Da wollen wir Nummer eins werden!
01:03:25: Und das war ein Petitum Wir müssen es schaffen.
01:03:29: Also mein PC ganz alt Internet bisschen Alt irgendwelche Betriebssysteme alt und jetzt aktuell neue KI.
01:03:38: Und dann gibt es irgendwann in fünf Jahren wieder was Neues und in zehn Jahren wieder etwas Neues.
01:03:42: Wir wissen nicht so ganz genau, was das ist!
01:03:45: Und wir müssen sagen... Da wollen wir Nummer eins werden.
01:03:48: Obwohl natürlich die Politik... Ich hab euch ein Problem mit der Politik, wie Gewinner auswählen soll.
01:03:51: Das ist das Problem, das wisst ihr
01:03:53: ja nicht.
01:03:54: Ja gar nicht!
01:03:55: Na überhaupt nicht!
01:03:55: Was man schon auch sagen kann, die ganze Start-upförderung.
01:03:59: Also meine Meinung zur Förderung ist Wenn's nicht funktioniert Kann man's lassen?
01:04:05: Wenns funktioniert...
01:04:07: Wollen wir uns nicht
01:04:08: Ja, dann muss man es lassen.
01:04:09: Die ganze Start-up Förderung, das funktioniert jetzt ganz sehr gut... Dann ziehe ich mich zurück, nehme das Geld und engagiere mich bei neuen Beteiligungsplätzen wo ich auch wieder fördern muss.
01:04:21: Das heißt also was man schon auch sagen kann ist den Raum für die private Seite auch dadurch eröffnen dass man sich an bestimmten Stellen wo's eben funktioniert nicht ganz abrupt aber nach und nach auch wieder zurückzieht.
01:04:37: Alex, das war jetzt interessant.
01:04:38: Aber es war irgendwie ernüchternd muss ich jetzt sagen.
01:04:40: Genau!
01:04:41: Es ist
01:04:41: ernüchternt
01:04:42: Weil... Ich nehme nochmal ein anderen Beispiel der Wald.
01:04:46: Wie so ist mit Bäumen die Sterben?
01:04:49: Wie alles Irgendwann sie die tut Und wenn keine neuen Bäume nachwachsen Ist irgendwann kein Wald mehr da.
01:04:58: Wir haben alte Bäume.
01:04:59: Das ist ja das was du in dein Podcast hoch und runter deklinierst Die Autoindustrie, die Chemieindustrie, Maschinenbau und alles Mögliche Wenn die sterben.
01:05:07: Jetzt kann man es vielleicht doch retten so ein Baum, dass er dann doch nicht stirbt und noch länger lädt.
01:05:12: Okay sollte man machen auf jeden Fall!
01:05:15: Aber ist es halt auch ganz normal, dass alte Bäume sterben, alte Unternehmen, alte Industrien?
01:05:20: Und da ist es entscheidend das neue Nachwachsen.
01:05:24: Und zwar nicht gebürsch sondern Bäume.
01:05:27: Und wir sind Abbaubenschule.
01:05:29: Wir
01:05:29: pflanzen Bäume an, die wachsen und wenn man sieht sie
01:05:33: werden schön und gut,
01:05:34: dann kommt der Käufer, muddelt sich aus, verpflanzt sie in den USA oder werden sie richtig groß?
01:05:38: So ist es!
01:05:40: Verpflanzen fällt mir mal wichtig... Die Mitarbeiter und auch die Unternehmen bleiben regelmäßig in Deutschland.
01:05:47: Was verpflanzen wird, ist der Innovationsimpuls.
01:05:52: Er nimmt den Innovations-Impuls auf und wird dann selber mit Bewerbsfähiger.
01:05:56: Beispiel Tesla hat ein Unternehmen gekauft, induktives Laden.
01:06:02: Und die ganze europäische Autoindustrie hat abgesagt.
01:06:06: Tesla hat es gekauft.
01:06:08: Das Unternehmen und das Kompetenzzentrum.
01:06:11: induktives Laden ist in Deutschland.
01:06:14: So, das wird nicht wegverpflanzt und das Know-how entsteht auch in Deutschland.
01:06:18: Da wird's den einen oder anderen geben der dann von Tesla zu Warners hinwechselt und das know how sich sogar in Deutschland noch eher verbreitet.
01:06:25: Was macht aber Tesla?
01:06:27: Patente hoch und runter über induktives Laden.
01:06:29: Super mega strategisch für autonomes Fahren, weil er keiner mit den Stecker reinsteckt.
01:06:35: Und Tesla hat natürlich sehr viel früher verstanden wie strategisch die Ladeinfrastruktur ist.
01:06:41: Seit Jahrzehntreizend kann man hier Tesla-Supercharte in Deutschland flächendeckend durch die Gegend fahren.
01:06:48: Die deutsche Industrie hat es jetzt so langsam mal hingekriegt.
01:06:53: Wichtig sind die Dinge wandern Nicht unbedingt ab, im Gegenteil die Wachsen und Gedeihen in Deutschland.
01:07:00: Aber der Innovationsimpuls?
01:07:01: Der strategische Impact beim Käufer...der ist beim Käufer!
01:07:06: Und das wollen wir ändern.
01:07:07: Das ist wirklich
01:07:08: wichtig!
01:07:09: So,
01:07:11: der heite Grunde für uns gestartet.
01:07:12: also ich so, also, zweitausend, zweitausendfünf.
01:07:15: was ist die Erfolgs-Story?
01:07:17: Wir können es ändern.
01:07:18: Damals hat man gedacht, wenn Schäckchen funktioniert nicht in Deutschland Es macht gar keinen Sinn, das ganze Geld ist irgendwie sinnlos ausgegeben und da kommt hier gar nichts daraus.
01:07:28: Und das ist falsch!
01:07:30: Was man gesehen hat in den letzten zwanzig Jahren – dass man die Welt verändern kann.
01:07:35: Die frühe Ausgründungs-, Gründungshrühfinanzierungs- auch die Wachstumswelt hat sich verändert.
01:07:44: Auch die Finanzierungswelt gab letztes Jahr fünfzig Prozent mehr Finanzierungsrunden über hundert Millionen also im Jahr davor.
01:07:54: Also ein Riesenwachstum bei großen Finanzierungsrunden.
01:07:57: Das hatten hundert Millionen Finanzierungsrunden, das ist neu!
01:08:01: Wir hatten in den ersten zehn Jahren drei Finanzierungs- runde über zehn Millionen und jetzt gibt es achtzehn Finanzungsrunde in Deutschland über Hundert Millionen.
01:08:09: Die Welt hat sich verändert und diese positive Energie dieser Optimismus, den müssen wir applizieren auf die nächste Herausforderung Unternehmen echte Weltmarktführer hervorzubringen.
01:08:25: Da bin ich optimistisch, ist ein bisschen schwierig aber es ist sicher machbar!
01:08:30: Dann würde ich sagen, frage ich jetzt gleich wieder zu.
01:08:31: Ich sage auch optimistische.
01:08:33: Alex vielen Dank für die Tour de Ressour aus deiner Erfahrung in der Star-Up-Zene Deutschlands.
01:08:38: Danke im Namen Deutschlands für das was du gemacht hast in den zwanzig Jahren da.
01:08:42: Aber wir sehen natürlich dass noch viel viel zu tun ist und ich hoffe dass da etwas passiert was echt traurig ist.
01:08:46: wenn es uns nicht gelingt mehr junge Bäume nachwachsen zu lassen dann bin ich ganz bei dir.
01:08:51: Ja, ich bin optimistisch.
01:08:52: und Daniel, danke auch für deine Arbeit.
01:08:54: Du legst ja den Finger immer sehr... Das sagen
01:08:56: wir Leute aber sehr selten, dass ich optimistischer sei, muss ich
01:08:58: jetzt so sagen.
01:08:59: Also du sagst ja bist älter und so.
01:09:01: Wir sind ja ... Ich bin jetzt sechzig geworden und du
01:09:03: bist ein bisschen älTER.
01:09:05: Aber
01:09:05: es las uns vierzehn Jahre zurückschauen.
01:09:06: Wie hat sich die Welt verändert?
01:09:08: Fast nur positiv!
01:09:10: Nicht überall und nicht für jeden, aber ich sage immer zu neunzig Prozent.
01:09:13: Also positiv entwickelt.
01:09:14: Die Waldsterben an die Bäume sind nicht tot Die Luft ist sauberer und Wohlstand ist gestiegen, wie gesagt.
01:09:22: Nicht für jeden aber für sehr viele.
01:09:25: Und ich glaube dieser Optimismus gibt uns die Energie in den nächsten vierzig Jahren auch wieder so.
01:09:35: Wenn jemand den vierzig Jahre zurückschaut, wir wahrscheinlich nicht mehr sagen kann, ja stimmt.
01:09:39: Nun ist die Prozent besser geworden!
01:09:43: starke Gründungs- und Wenscherfinanzierungslandschaft hervorgebracht, die wir noch weiter stärken müssen.
01:09:50: Aber wir müssen uns – und wir werden uns – dem nächsten Thema annehmen erfolgreich Weltmarktführer
01:09:57: hervorzubringen.".
01:09:58: Das machen wir!
01:09:59: Alex, vielen Dank für deine Zeit.
01:10:01: Es handelt auf jeden Fall.
01:10:02: Und wir schauen mal, vielleicht gibt es eine Gelegenheit in der Zukunft wieder einmal über neue Themen zu sprechen, wird mir jeden verfreuen?
01:10:07: Ja gerne Daniel,
01:10:08: danke!".
01:10:13: So weit Alex von Frankenberg.
01:10:15: Er kennt die grünener Szene wie kaum andere in Deutschland.
01:10:18: Und was er beschreibt, deckt sich mit dem, was die Welliö-Gerb-Studie diversitiert haben messbar macht.
01:10:24: Es ist keine Dehenproblemen und kein Talentprobleme es ist ein Skalierungsproblem, ein Kapitalproblem, einen Fragmentierungsproblem.
01:10:33: Bevor ich zu meinen vier Schlussfolgerungen
01:10:34: komme,
01:10:35: ein letztes Zitat aus der
01:10:36: Studie
01:10:37: aus den USA.
01:10:39: Diese beschreibt die Kapitalsseite so
01:10:42: An den Finanzmärkten sehen sich wachstumsstarke europäische Unternehmen mit höheren Kapitalkosten konfrontiert.
01:10:48: Eigenkapital für die Spätphase ist knapp und Bankkredite können das für die Skalierung erforderlicher Eigenkapitals nicht ersetzen, das Kreditangebot gleicht diesen Mangel nicht aus – tatsächlich nehmen US-Unternehmen sogar mehr fremdkapital auf!
01:11:02: Zusammengenommen begrenzen diese Hemmnisse den Wert von Wachstum in Europa
01:11:10: Wachstum.
01:11:11: starke europäische Unternehmen haben höhere Kapitalkosten.
01:11:15: Latestage-Eingepetal ist knapp und Bankredite können das Eingebetal, dass ein skalierendes Unternehmen braucht nicht ersetzen.
01:11:23: Bemerkenswerterweise verscholen sich amerikanischer Neben sogar stärker nur eben als Ergänzung zum reichlich vorhandenen Eingebetaal nicht als Notbehelfen in Kombination für das dazu, dass es in Europa meitaus schwieriger ist zu wachsen.
01:11:37: Und deshalb ist auch klar was wir machen müssen in Deutschland
01:11:40: um wirklich
01:11:41: ein gründer Boom auszulösen.
01:11:43: Das erste wäre das Zielbild.
01:11:46: Ich finde die Idee, fünf globale Technologieführer in Fünfflüsseektoren als Ziel zu formulieren gut – natürlich nicht als PR-Formel sondern als Messgröße an der sich Politik und Verwaltung messen müssen.
01:11:59: Der Leiter des Startup-Centrums
01:12:00: Rick hat er es im Handelsplatz sauber formuliert
01:12:04: Ohne Wirkungsziele bleiben einundfünfzig Maßnahmen einer Tudugoliste.
01:12:09: Wir brauchen eben eine Mission, wir brauchen eben mehr Anspruch.
01:12:13: Zweitens – wir brauchen ein Umkehrsignal in der Steuerpolitik.
01:12:17: Wir brauchen nicht
01:12:18: die Erhöhung des Spitzensteuersatzes
01:12:20: sondern eine Senkunternehmen steuern.
01:12:22: Lass uns doch mal radikal denken!
01:12:24: Lass es doch sagen Gründer lassen wir drei Jahre Ruhe.
01:12:28: Keine Körperversteuer keine Gewerbesteuer kein Verwendungsnachweis.
01:12:32: Das ist nicht kompliziert.
01:12:34: das ist billiger als jedes neue Förderprogramm
01:12:37: Aber
01:12:37: es erfordert den Mut, Steuereinnahmen aufzuschieben um Wertschöpfung zu ermöglichen.
01:12:42: Genau das was Ludwig Erhardt mit seiner Entscheidung von hundert und vierzig
01:12:47: vorexteziert
01:12:47: hat.
01:12:49: Drittens
01:12:49: wir brauchen endlich endlich eine echte Regulierungspause.
01:12:54: Wir brauchen nicht neue Programme sondern die Streichung bestehender Vorschriften.
01:12:59: Die DHK-Umfrage ist da eindeutig.
01:13:02: Dreiundsiebzig Prozent der Unternehmer wollen Bürokratie abbauen Einen Sechzig Prozent ein einfacheres Steuerrecht und zweiunddrasig Prozent besseren Förderzugang.
01:13:12: Die Regierung, namlich Lars Klingball konzentriert sich wenn überhaupt auf das Letztere ein bisschen.
01:13:19: Sie beantwortet letztlich die Frage, die nicht prioritär ist.
01:13:23: Viertens wir brauchen einen Start der Start-ups.
01:13:26: aus dem Weg geht keine Fonds kein Programm kein Dialog.
01:13:30: Bevor die kommunale Wirtschaftsförderung überhaupt mitbekommt, dass sich vor ihrer Haustür ein Unternehmen begründet hat sind oft schon Monate vergangen in denen der Gründer auf die Steuernummer wartet und keine Rechnung schreiben darf.
01:13:41: Das
01:13:42: sollte einen moderner Verwaltungsstaat deutlich besser können!
01:13:46: Das sind die Beispiele für das Ökosystem, für das Lars Klingewahl sehr voll Verantwortung trägt.
01:13:54: Ich denke diese Verhebel wären genau die richtigen Dinge um eine echte Gründerszeit auszulösen.
01:14:00: Das ist nicht kompliziert, es ist nicht teuer und es ist viel wirkungsvoller als jedes
01:14:05: neue
01:14:05: Förderprogramm.
01:14:06: Sie erfordert nur eins – den politischen Mut Kontrolle abzugeben.
01:14:11: Genau das ist der Punkt an dem die deutschen Debatte seit Jahren scheitert!
01:14:15: Wir haben die Diagnose «Wir reden seit Jahren von Bürokratieabbau» und was machen wir?
01:14:20: Wir schaffen immer mehr Bürokratee.
01:14:23: Das ist das große Versagen im Ökosystem
01:14:26: und da
01:14:27: soll sich Politik an die Nase fassen.
01:14:33: Soweit meine Belegung für heute.
01:14:36: Ich hoffe, ich habe zu viel versprochen und es war eine interessante Folge!
01:14:39: Ich freue mich auf Fragen, Feedback, Kritik- und Anregungen – und auf einem Wiederhören am kommenden Wittwoch sein neuen Ausgabe von
01:14:46: BTO Refresh
01:14:47: oder im kommenden Sonntag sein neues Ausgaben vom BTO.
01:14:50: Bis dann alles Gute!
01:14:51: Ihr Daniel
01:14:59: Stelter.