00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe meines Podcasts!
00:00:19: Ich freue mich sehr dass Sie auch in dieser Woche in diesen turbulenten Zeiten wieder mit dabei sind.
00:00:25: Was schauen wir uns in dieser Woche an?
00:00:28: Wir blicken auf die Welt der Züngsen Denn wir haben seit Jahren eine Für die Finanzminister zunehmend ungemütliche Entwicklung.
00:00:38: Die Zinsen steigen und steigen.
00:00:41: Und weil die Zinsens steigen, wachsen auch die Löcher in Haushalten der Staaten – damit die Schulden noch mal zusätzlich!
00:00:48: Die Folge?
00:00:50: Immer mehr Investoren immer mehr Fachleute beginnen an der Zahlungsfähigkeit der Staate zu zweifeln.
00:00:58: Ungefähr fünfzig Prozent der befragten Fachleuten im USA gehen davon aus das es innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer staatschulten Quese kommen könnte.
00:01:08: Die Folge?
00:01:09: Die Zinsen steigen weiter und die Gegenmaßnahme lässt nicht aus sich warten, die Staaten beginnen zu intervenieren.
00:01:18: Komische Verostransation werden gemacht.
00:01:20: Es ist angekündigt lang laufende Anleihen zurückzukaufen oder für kurzlaufende Anleihen auszugeben Und man schielt natürlich auch die Notenbanken.
00:01:29: Können die nicht den Staaten
00:01:30: doch helfen!
00:01:32: Das ist das Thema dieser Woche.
00:01:34: Es ist höchst relevant, wie ich finde.
00:01:37: Ich hoffe sie auch.
00:01:38: fangen wir also
00:01:39: an!
00:01:55: In der vergangenen Woche gab es die wichtigste Tagung der Notendenker weltweit – das Treffen im amerikanischen Jackson Hole und eine besondere Beobachtung naturgemäß, wie immer eigentlich den Notenbankchef DOS Notenbaum Fett in diesem Jahr aber ganz besonders weil mit Kevin Walsh jemand Neues im Amt ist, bei dem man noch nicht so genau weiß welchen Kurs denn er letztendlich einschlagen wird.
00:02:42: clearly and at sufficient speed.
00:02:45: Otherwise, we have work to
00:02:47: do.".
00:02:52: The more people kind of digest this, the more uncertainty they're still going to see around their reaction function.
00:02:58: And the key thing for me was when Worsh talking about he has to see inflation at sufficient speed?
00:03:04: What is sufficient speed?
00:03:05: right like we know inflation above target Is bad but like the speed which it's moving that seems very subjective.
00:03:12: I didn't hear much About the mechanical nature.
00:03:17: Er möchte mehr Visibilität, weniger Chit Chat, ein ruhiger Fed nehmen.
00:03:25: Und was ist dieses Prozess für eine Entscheidung?
00:03:28: Ich habe nicht viel auf das
00:03:30: gehört.".
00:03:30: Bei Kevin Worcester war es interessant, dass er vor seiner Ernennung zum Fedshare sehr kritisch war bezüglich der Geldpolitik.
00:03:38: Er hat gesagt, dass sie als Notenbank sich in viele Dinge eingemischt hat und die Bilanz zu groß geworden ist den Märkten eigentlich mehr zuhören möchte, was die denn sagen und gleichzeitig diese weniger beeinflussen möchte.
00:03:53: Nach dem Motto Wenn ich die Märkte beeinflusse dann weiß ja gar nicht was die Märkte wirklich denken.
00:03:59: Und das ist im Prinzip auch spannend weil der Markt die Märkt zurzeit ein ganz klares Signal geben.
00:04:05: Sie geben das Signal.
00:04:06: Wir sind mit der Entwicklung der Staatsschulden nicht zufrieden.
00:04:10: wir wollen mehr Zins Wir brauchen ein Risikozuschlag für erhöhte Inflationsrisiken und wir brauchen einen Risikozuschlag für das höhere Risiko, dass es eben zu Staatsschulen-Problemen kommen könnte.
00:04:23: Und das ist sehr spannend denn wie passt das zusammen?
00:04:26: Auf der einen Seite eine Notenbankpräsidentin die sich auf die Fahnen geschrieben hat zum Einen den Märkten zuzuhören und zum anderen die Bilanz der US-Notenbank zu schrumpfen der immer mehr Schulden macht.
00:04:42: Und nochmal, die USA sind keineswegs alleine.
00:04:46: Schauen wir uns ein paar Zahlen an!
00:04:48: Die Rendite der dreißigjährigen US-Staatsanleihe schloss am Motor vergangener Woche bei fünf Komma drei Eins Prozent.
00:04:54: Das ist der höchste Stand seit der Finanzkrise von zwei Tausend Sieben.
00:04:59: Deutsche Dreißigjährige Staatsanleihen sind auch gestiegen renzieren zur Zeit bei ungefähr drei Komma Sechs Prozent dem höchsten Stand seit zweitausend.
00:05:06: Elf und japanische Dreißighierige Ja, hier gibt es auch.
00:05:11: Die gibt es noch nicht so lange, die gibt es seit siebenundzwanzig Jahren haben erstmals die Vier-Prozent-Marke gerissen.
00:05:17: Auch britische Staatsanleihen renzieren sich so hoch wie zuletzt.
00:05:22: Wir haben es also zu tun Nicht nur mit einem Phänomen in den USA Sondern mit einem weltweiten Phänomien.
00:05:28: Die Zinsen sind deutlich gestiegen und die Resolvenz der Staaten wird zunehmend hinterfragt.
00:05:34: Es gibt.
00:05:35: eine Reaktion Der amerikanischen Finanzminister Scott Bass sind hat beispielsweise, am neunzehnten August hektisch Rückkäufe lange laufende Anleihen angekündigt.
00:05:44: Die Reaktion des Marktes?
00:05:46: Ein kurzes Schulternzucken.
00:05:48: Wenige Tage später ist es dann verlaut und er könne notfalls noch mehr Geld mobilisieren bis zu eine Billion Dollar Stand im Raum um so über Rückkäufen die Anleihen zu
00:05:58: stabilisieren.".
00:05:59: Und wir werden einen Markt machen, in dem die Routinen buybacken.
00:06:14: Wir erhöhen die Größe des Buybacks.
00:06:16: Ich erinnere mich, dass es mehr als vier Billionen per Issue sein könnte.
00:06:36: im verzweifelten Versuch die Zinsen zu manipulieren.
00:06:40: Das Ganze finde ich total spannend von auch deshalb, weil wir ja vor nicht allzu langer Zeit, vor einigen Jahren noch gedacht hatten es gäbe ewig tiefe Zinse.
00:06:51: Es gab eine Studie, die erschienen war bei der Bank of England Die über mehrere Jahrhunderte hinweg die Zinnsentwicklung bebetrachtet hat und festgestellt hat Wir befinden uns in einem sekularen Trend sinkender Zins.
00:07:04: Ich habe mich damals Im Februar, in der hundertdreiundzwanzigten Folge dieses Podcast mit dem Autor der Studie wird Paul Schmelzing unterhalten.
00:07:14: Wir werden uns gleich einiges von dem damaligen Gespräch noch anhören, vielleicht ganz kurz zur Einordnung was Paul Schmeltzing denn gemacht hat.
00:07:23: Paul Schmalzing veröffentlicht im Januar, einen Staff-Working Paper bei Bank of England.
00:07:30: Titel Eight Centuries Of Global Real Interest Rates A-G, Endless Super Secular Decline, Treizendhundert Elf bis Zwei Tausend Achze.
00:07:40: Die Studie wurde in den Medien damals breit aufgegriffen und es gab nicht weniger Artikel in der Welt zum Beispiel oder in der Zeit die sagten wir werden nie wieder Zinsen haben.
00:07:51: Eine Relateur schrieb sogar Wir werden die wieder real zinsen Haben positive Realzinsen habe auf sogenannten risikofreien Assets also Staatsanleihen wie so sollte es dir geben?
00:08:02: Meine damelige Replik war übrigens schon klar Es gibt sowas wie risikofreie Anleihen nicht.
00:08:07: Es gibt keine risikoffrallen Assets und die Staatsanleihen unterstreichen ja gerade, dass sie nicht risikopeis
00:08:14: sind.".
00:08:15: Auf jeden Fall, wie angesprochen hatte ich in Folge der Dreiundzwanzig Pausch Melzing zu Gast und ich habe ihn zum ersten Mal gefragt wieso er sich überhaupt so einen langen Zeitraum angeschaut hat um die Zinsentwicklungen zu untersuchen?
00:08:28: Wahrscheinlich ist die Mehrzahl ihrer Zuhörer auch aufgewachsen in einer Phase kurz vor den Olschocks, vor den Siebziger-Achtzigerjahren und aufgewachsen mit einer Phase wo die Zinssätze zwischen drei und fünf Prozent fluktuiert haben.
00:08:43: Dann kam der große Infektionsschock der Olschox in den Siebstiger- Achtziggerjahren Und der Bayes, der die implizierte Annahme ist immer Das normale Zinslevel ist zwischen drei und fünf Prozent vor den Oil Shocks.
00:08:58: Und irgendwie müssen wir versuchen, durch irgendwelche Policy-Maßnahmen oder irgendwelchen fiskalischen Maßnahmen wieder auf dieses normale Level zurückzukehren.
00:09:09: Es zeigt sich auch das die implizite Annahme eines Großteils der Wissenschaft in Studien heutzutage ist, also ob es die Finanztheorie ist oder die Wirtschaftsökonomie ist.
00:09:23: Dieses große Konzept der sogenannten Steady-State, der normalen Zinsrate entwickelt hat über die Jahre, wo auch immer die fundamentale Annahme ist dass es ein normales Level an globalen Zinnsetzen gibt, die in einem bestimmten Rahmen über oder unter der Wachstumsrate sich traditionell bewegt.
00:09:47: Und dass also durch irgendwelche ungewöhnlichen Entwicklungen in den neunzeigartiger Jahren ein Fallen der Trend bewirkt worden ist, der also ganz ungewönlich seit drei Jahrzehnten uns begleitet und den wir durch irgendwelsche Maßnahmen versuchen müssen zu korrigieren.
00:10:05: Als Wirtschaftshistoriker hat es nämlich immer gewundert, auf einen Zeitraum von dreißig oder vierzig Jahren konzentriert und auf dieser Basis diese großen monetären und fiskalischen Policy-Implikationen ableitet.
00:10:24: Das ist immer unbequem für ein Wirtschaftshistoriker, auf so einer kurzen Datenbasis solche großen Konsequenzen zu basieren.
00:10:34: Und deswegen hat mich das schon im Doktoratsstudium sehr gestört, dass man also nicht den langfristigen Verlauf sich wirklich mal anschaut und das in den Kontext setzt.
00:10:44: Denn es kann ja durchaus sein, dass eben die fünftig an sechziger Jahre der große Ausreißer waren – und eben nicht seit den neunzehnten Achtziger Jahren.
00:10:54: Genau dieser methodische Perspektivwechsel war der Ausgangspunkt seiner Arbeit.
00:10:59: Er hat sich die ältesten Krisenanleihenmärkte angesehen, die es dokumentiert gibt.
00:11:04: Die Märkte den italienischen Stadtstaaten Venedig, Florenz und Genoa im vierzehnten Jahrhundert.
00:11:10: Und er fand heraus sowohl nominale wie auch reale Zinsen siegten seit über fünfhundert Jahren enttrennt.
00:11:17: Meine
00:11:17: Arbeit zeigt eben dass sowohl die nominalen als auch die realen Zinssätze seit über fünfundhundert jahren konstant fallen und insofern weit vor den neunzehntachtiger Jahren.
00:11:30: Und wie Sie eben gesagt haben, wir hatten lange Phasen von sehr niedrigen nominal-und realen Zinssätzen im sechzehnten, im siebzehnte Jahrhundert.
00:11:40: Insofern können wir also nicht nur diese Episoden im Detail jetzt studieren und uns anschauen.
00:11:48: was war damals eigentlich der Auslöser für diese Phasens sehr niedriger Zinsen?
00:11:54: Wie sind damals die Volkswirtschaften aus diesen Phasen der sehr niedrigen Zinsen wieder herausgekommen?
00:12:00: Es gibt aber einen Punkt, der bei der Rezeption von Schmesing-Studie meistens ausgeblendet wurde.
00:12:06: Er hat, wie er gesagt hat, siebenhundert Jahre sichtender Zins analysiert – aber es gab in diesem Siebhundert Jahren immer wieder große Gegenbewegungen!
00:12:17: Tasen, in denen quasi abrupt die Zinssenkung gestoppt wurde und die Zinzen teilweise sehr deutlich in sehr kurzer Zeit gestiegen sind.
00:12:27: Im Schnitt um dreihundertfünfzehn Basispunkte innerhalb von vierundzwanzig Monaten.
00:12:33: Es gab sogar zwei Fälle wo die Zinnzinnen in der kurzen Zeit um mehr als sechshundert Basispunkte als sechs Prozent gestiegen ist.
00:12:41: Und die Auslöser waren immer ähnlich.
00:12:43: Nach dem schwarzen Tod haben wir einen massiven globalen ökonomischen Schock.
00:12:48: Dann haben wir eine Phase etwa hundert Jahre, wo die ganze Weltwirtschaft im kompletten Chaos versinkt.
00:12:54: So kann man es simplifizieren und es ist sehr, sehr volatile Finanzmärkte.
00:13:00: Es sind hohe Ausfallraten von Krediten und das ist sehr tubulett.
00:13:05: Aber dann steigen wir in eine Phase in Späten, den
00:13:08: fünften
00:13:09: Jahrhundert ein... wo ich also den großen Turning Point in den globalen Zinssätzen festmache und sage, seit dem späten Fünfzehn Jahrhundert beginnt die Phase der konstant sinkenden Zinssetze.
00:13:24: Durch alle Kriege durch alle Epidemien, durch alle Hungerslöte usw.
00:13:30: Natürlich haben wir immer kurzfristige Schocks zu diesen Zinsnetzen.
00:13:34: Wir haben große Ausreißer nach oben, wenn sie an die napoleonischen Kriege denken.
00:13:38: Wenn Sie an den dreißigjährigen Krieg.
00:13:40: Natürlich haben wir da große, große Auskreiser nach oben.
00:13:43: Wie man es auch erwarten würde, wenn natürlich die Regierungen wie Domino Steine umfallen in ihrer Zahlungsfähigkeit.
00:13:52: aber jedes Mal, nachdem diese kurzen Schocks vorüber sind, steigen wieder ein in den fallenden Trend und wir erreichten einen Level das eben unter dem Level liegt vor diesen kurzfristigen Schocks.
00:14:04: Das war für mich immer die wichtigste Passage seiner Arbeit.
00:14:08: Historisch endeten Phasen der Zinsdepression praktisch nie ordentlich, sie endeten immer durch geopolitische oder demografische Erschütterungen – der Schwarze Tod, der Dreißigjährige Krieg, den Daprionischen Kriege und der Zweite Weltkrieg.
00:14:23: Und die Bewegung nach oben waren jedes Mal schnell und nicht gemütlich!
00:14:28: Ich habe Schmelzin damals im Februar ob wir uns nicht auch gerade in einer Phase vor quasi einer abrupten Zinssteigerung befinden.
00:14:39: Seine Antwort war, das kann man ihm nicht verdenken für ein Historiker natürlich entsprechend vorsichtig.
00:14:44: Er verwies auf die Überraschung negativer Zinsen in Jahren zuvor.
00:14:49: Es ist natürlich klausibel zu sagen warum soll jemand sein Geld zum minus fünf Prozent anlegen?
00:14:55: Da muss er doch verrückt sein.
00:14:57: Das Problem ist wenn sie mit Leuten diskutiert haben und ihnen jemand gesagt hätte, die Policy Rates werden in zehn Jahren minus ein Prozent sein oder minus zwei Prozent.
00:15:09: Dann hätte man sie auch für früh erklärt unmöglich, dass jemals Notenbanken negative Zinsen verlangen werden.
00:15:17: Das ist absolut absurd!
00:15:19: Es geht schon aus der ökonomischen Theorie überhaupt nicht.
00:15:21: und heutzutage hier sind wir.
00:15:24: die allermeisten Notenbank in der Welt haben genau diese negativen Zinse.
00:15:27: also wir sollten gerade mit Blick auf den letzten zehn Jahre sollten wir vorsichtig sein mit diesen absoluten Statements um zu sagen es wird niederzukommen.
00:15:36: Der Satz gilt natürlich in beide Richtungen.
00:15:39: Der Jahr zwanzig Nichtbilder scharfen Zins werden errechnete.
00:15:42: Sollte heute nicht mit derselben Gewissheit sagen, die Zinssteigerung ist schon vorbei oder die Zinsteigerung setzt sich vor Ort.
00:15:50: Ihr wisst das sticht weg nicht.
00:15:52: Vieles spricht aber dafür und dazu kommen wir noch dass wir uns struktureller für ihre Zinsen einstellen müssen.
00:15:59: Unsere Welt wird immer verrückter Auch wenn das vielleicht etwas populär ausgedrückt ist, aber ein Blick in die News-Portale reicht um dem subjektiven Eindruck etwas Objektives abzugewinnen.
00:16:10: Das Weltgeschehen ist im Wettlauf mit sich selbst und übertrifft sich dabei scheinbar täglich.
00:16:14: Diese Dynamik und die dahintersteckenden Ereignisse bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Energiepreise – jeder merkt es.
00:16:20: Schließlich geht's nicht nur an den Tankstellen hoch und runter.
00:16:23: Bei Strom- und Gas Tarifen ist das ähnlich!
00:16:25: In dieser Lage ist es wirklich schwer unter den mehreren hundert Energiele vorhanden in Deutschland einen günstigen Anbieter zu finden und das jedes Jahr aufs Neue.
00:16:33: Zum Glück hat Wechselpilot da den Überblick, und mehr noch Wechsel Pilot prüft regelmäßig Tarife, behält Fristen im Blick und kümmert sich um einen Wechsel automatisch und kontinuierlich – aber keine Sorge du behälst jederzeit die Übersicht!
00:16:46: Du registrierst Dich, teilst Deine Tarifpräferenzen.
00:16:52: Nach deiner Entscheidung geht dann alles seinen Gang und zwar dauerhaft.
00:16:56: Wechselpilot kümmert sich jedes Jahr automatisch um den Tarifvergleich, den Wechsel- und die Kommunikation mit dem Versorger.
00:17:03: Im Ergebnis sparst du nicht nur Zeit sondern auch ordentlich Geld.
00:17:07: Der Großteil davon bleibt bei dir und Wechsel Pilot bekommt einen prozentuellen Anteil für seinen Service.
00:17:12: Die Gebühr basiert auf dem Erfolg Heißt eine größere Ersparnis lohnt sich für dich und für Wechsel pilot.
00:17:18: Du zahlst nur dann etwas wenn du auch wirklich spaßt.
00:17:21: Das ist fair.
00:17:22: Für deinen ersten Wechsel bekommst du mit dem Code BTO-Zwanzig zusätzlich zwanzig Euro Cashback.
00:17:28: Über den Link in den Shownotes kannst Du es ausprobieren und das Energiethema danach vergessen, denn mit Wechselpilot musst Du nie wieder zu viel für Energie bezahlen.
00:17:37: quasi der letzte Stromwechsel Deines Lebens Übrigens – Der TÜV sagt zur Wechsel Pilot sehr gut!
00:17:43: Ein durchschnittlicher Haushalt spart circa dreihundertsechzig Euro pro Jahr und über vierhunderttausend durchgeführte Wechsel sprechen für sich.
00:17:50: Mehr Informationen und den BTO Code findest du in den Show notes.
00:18:22: Mehr Informationen wie immer in Shono zu dieser Ausgabe und unter handelsbott.com schrägstrich mehr Perspektiven.
00:18:30: Der eigentlich profetische Moment im Gespräch mit Paul Schmelzing kam an einer anderen Stelle.
00:18:36: Wir sprachen über das damalige Modeargument der Blanchage-Schule oder MMT-Anhänger Solange die Wachstumsrate über dem Zins liegt, könnten sich Staaten praktisch beliebig verschulden.
00:18:48: Das war die Rechtfertigung für die Corona-Programme für den europäischen Wiederaufbau vor und letztlich ja auch die deutschen Sondervermögen ein paar Jahre später.
00:18:57: Schmelziges Antwort war klar!
00:19:00: Da gibt es seit zwei, drei Jahren eine große Diskussion.
00:19:04: wenn doch die Wachstumsrate über dem Realzinssatz ist sagen einige Einflussreiche Akademiker dann kann man doch einfach unbegrenzt Schulden aufnehmen weil die Wachtungsrate zieht uns raus und auf natürliche Weise können wir die Schulden wieder abbauen gerade langfristige Schulden, dann wir wachsen einfach aus dem Schuldenberg raus.
00:19:25: Ich halte das für gefährlich so zu argumentieren und ich glaube auch, dass in vielen derzeitigen Regierungen und Volkswirtschaften die zugrunde liegende Argumentation entweder bewusst fehlinterpretiert wird oder nicht verstanden wird weil natürlich der große Catch bei dieser ganzen Argumentations ist, dessen natürlich die Wachstumsrate mindestens mal konstant bleiben muss, wenn er nicht sich sogar erhöhen muss.
00:19:53: Das heißt diese ganzen extra Schulden die man da aufnimmt, die müssen auch dazu verwendet werden dass man die Growth Rate, die Wachstumsrate mindestens einmal stabil hält.
00:20:04: und idealerweise will man sie erhöhen mit diesem ganzen Schuldenberg den man aufnimmt.
00:20:09: Und insofern kommt es ganz entscheidend darauf an wie diese neuen Schulden durch Regierungen eigentlich verwendete werden ob Sie wirklich in produktive und Wachstums generierende Maßnahmen verwendet werden.
00:20:23: Und eben nicht in den reinen Ausbau der Sozialstaaten oder in eine reine Umverteilungsökonomie investiert werden, denn solche Projekte, historisch gesehen haben nie auch nur ansatzweise die strukturelle Wachsungsrate positiv beeinflussten.
00:20:38: Insofern glaube ich, dass da wirklich die Gefahr besteht, Wir hatten eine der größten Fiskalausweitungen im letzten Jahr in Friedenszeiten seit mehreren Jahrhunderten, wenn man jetzt die Weltkriege rausnimmt.
00:20:55: Das war massiv und ich sehe die große Gefahr dass eben diese ganzen extra Schuldenberge gerade eben nicht in die produktive wachstums stimulierende Projekte investiert werden.
00:21:07: Und dann ist wirklich die große Gefahr das sich dieses R-G differenzial sehr schnell auch umkehren kann, wenn eben die Wachstumsrate einfach nicht aus dem Keller kommt.
00:21:45: auf einen Wert zwischen null und nur vier Prozent geschätzt.
00:21:49: Schmelzing hat direkt eine historische Parallele gezogen, die ihm noch klarer macht was Staatsausgaben in produktive und unproduktive Verwendung trennt und warum die R-G-Differenz historisch fast immer positiv war.
00:22:02: im Klartext.
00:22:03: Normalerweise wird der Zins immer über den Wachstubsrater.
00:22:07: Man muss sich ja überlegen, warum war denn eigentlich über Jahrhunderte R minus G?
00:22:13: positiv und eben nicht negativ.
00:22:16: Eine der ganz zentralen Gründe ist, dass eben Kapital nicht produktiv verwandt worden ist im Vierzehnt oder Fünfzehn oder Sechzehn Jahrhundert, das es eben in Projekte geflossen ist die eben überhaupt keinen nachhaltigen Wachstumsimpuls gesetzt haben und das eben dadurch die strukturelle Wachsungsrate da durch überhaupt nicht beeinflusst worden ist und dann eben dadurch strukturale dieses A-G permanent positiv geblieben ist.
00:22:44: Ja, wenn man da nicht aufpasst kommen wir eben wieder in so eine Situation wo diese ganzen Staatsausgaben eben in unproduktive Projekte fließen.
00:22:53: Wir hatten das Jahrhundertelang.
00:22:55: ein Großteil der Staatsausgabe historisch gesehen ist ja in Kriege verwandt worden also vor den vor der Zeit des Sozialstaaten fast ausschließlich war.
00:23:03: Government Expenditure war gleich Military Spending sozusagen und es war Unproduktives Kapital letztendlich.
00:23:12: Das sehe ich als die große Gefahr.
00:23:14: Genau in diese Kategorie fallen die heutigen Ausgaben, Rüstungsausgaben sind vergeblich notwendig aber wachstumsmäßig nicht sonderlich effektiv.
00:23:24: Sozialtransfers wir wissen es senken eher das Wachstumspolizeal altes zu erhöhen.
00:23:30: Die Klimasubventionen die vorhandenen Kapitalstock verschrotten statt neuen aufzubauen bzw schlechteren ersetzen sind ebenfalls Beispiele für nicht sinnvolle Mittelverwendungen.
00:23:43: Trotzdem hielt Schmelzing in den Jahr- und Zwanzig eine schnelle Trendwende beim Zins für unwahrscheinlich.
00:23:49: Er sagte gegen Ende unseres Gespräches Folgendes... Hier hat Paar Schmelcing sich leider gehört.
00:24:07: Wie gesagt, in
00:24:08: v.a.,
00:24:08: ich war damals skeptischer und habe eher gesagt Ich könnte mir vorstellen dass es ein überschießendes Trend nach unten gibt als noch tiefer Zinsen Und dann eben eine abrupte und deutliche Kurswände.
00:24:25: Heute müssen wir feststellen das die Zinsswende eingetreten ist.
00:24:29: Schauen wir uns die Zahlen an.
00:24:31: Vom Tiefpunkt von Nullkommar neun acht Prozent im August zwanzig ist die Rendite der dreißigjährigen über Staatsanleihe um vierhundert dreiunddreißig Basispunkte gestiegen.
00:24:42: Die deutsche Dreißig-Jährige Anleihe ist von rund null Komma Null fünf Prozent im Sommer, Zwanzig auf Drei Komma sieben sechs Prozent geklettert also Rund dreihundert Siebzig Basispunkte.
00:24:54: Beide Bewegungen liegen deutlich überschmelzing historischem Durchschnitt von drei Hundert Fünfzehn Basispunkt und Wir sind wohl noch nichts am Ende.
00:25:03: Auch die Auslöser passten in das historische Muster!
00:25:07: Wir hatten erst Corona, dann den Ukrainekrieg, wir haben in der Ostkriege mit Israel, Iran und Libanon Jemen, wir hatten einen technologischen Systembettbewerb mit China, wir hatte ein KI-Ressourcenbettlauf – und die Demografie kommt jetzt zuwürzlich hinzu an den kurslichen Refresh zum Thema Demographie und Sense.
00:25:26: Wer?
00:25:27: Also, es waren zwanzig, dem Konsens Der risikolosen Bonz vertraute, der hat viel Geld verloren.
00:25:36: Der ETF verlanglaufende US-Staatsanleihen ist in seinem Höchststand nominal um rund fünfzig Prozent gefallen.
00:25:43: Dazu kommt noch die kumulierte Inflation seit im Jahr zwanzig von rund vierundzwanzig Prozent.
00:25:49: Zusammen ergibt es einen realen Wertverlust von mehr als der Hälfte der Kaufkraft.
00:25:54: Die Grundfrage ist allerdings warum steigen denn die Zinsen jetzt?
00:25:59: Der offizielle gelbpolitische Rahmen sagt folgendes.
00:26:03: Die Notenmarken haben die Inflation doch im Griff, und es ist im Prinzip alles in Ordnung.
00:26:08: Die ökonomischen Diagnose allerdings ist etwas anders.
00:26:13: Der IWF sieht eindeutig Risiken – und das hat Tobias Adrian, der Direktor der Finanzmarktabteilung des IVF, in einem Interview mit einer neuen Sicherzeit unter vergangener Woche ungewöhnlich klar formuliert.
00:26:26: Die Staatsverschuldung ist heute deutlich höher als vor fünfzehn Jahren.
00:26:31: Sie liegt weltweit inzwischen bei hundert Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt dem BEP.
00:26:37: Die Schuldenquote steigt tendenziell, während die globale Wachstumsrate sinkt.
00:26:41: Das ist aus Sicht der Schuldentragfähigkeit sehr gefährlich.
00:26:44: Alles entwickelt sich in die falsche Richtung – das durchschnittliche Rendite-Niveau von Anleihen mit langer Laufzeit ist deutlich gestiegen selbst in Deutschland und der Schweiz wo das Verhältnis von Schulden zum BIP viel niedriger ist als im Rest der Welt.
00:26:57: Meines Erachtens zeigt sich darin dass die Aufnahmekapazität für langfristige Zinsrisiken begrenzt ist.
00:27:06: Erstens, die Schuldenquoten sind so hoch wie zuletzt in dem Zweiten Weltkrieg.
00:27:11: Zweitens das Wachstum dass diese Schulden traden müsste, sinkt gleichzeitig also genau die Konstellation vor der auch Pausch-Melsing gewarnt hat.
00:27:21: Drittens selbst Länder mit vergleichsweise niedrigen Stoltenquoten mit Deutschland kommen an die Aufnahmegrenze der Investoren.
00:27:28: Das Sinsrisiko ist demnach nicht begrenzenlos quasi platzierbar im Markt.
00:27:36: mein Läufgefahr eben nicht platzieren zu können.
00:27:38: Und viertens hält Althea mit Blick auf die Unabhängigkeit Notenbacken
00:27:42: fest,
00:27:42: dass diese zwar formal noch gewahrt sei aber unter Druck ist.
00:27:47: Ich würde es noch nicht fiskalische Dominanz nennen Aber für die Zentralbanken wird die Lage zunehmend unbequem.
00:27:54: Was würde eine Zentralbank tun wenn es stark steigende Renditen für Staatsanleihen wegen der hohen Staatsschulden gäbe?
00:28:01: Würde sie eingreifen und stabilisieren?
00:28:03: Und ist diese Erwartung an den Märkten schon eingepreist?
00:28:06: Auf jeden Fall sind das für Zentralbanken sehr schwierige Fragen.
00:28:10: Noch nicht fiskalische Dominanz!
00:28:13: Das ist die diplomatische Formulierung eines IWF-Direktors dafür, dass sie längst begonnen hat.
00:28:20: Denn genau diese Frage ob ein Notenbank stabilisierend eingreift wenn die Renditen steigen gibt bereits eine Antwort in den USA.
00:28:30: Arbeitnotenbank und Finanzministerium zurzeit über das angesprochen noch nicht in die gleiche Richtung.
00:28:36: Aber es zeichnet sich ab!
00:28:38: In Europa arbeiten sie bereits in die gleichen Richtung.
00:28:42: Wir werden sehen, ob es Federal Reserve-Chef Kevin Walsh gelingen wird, die Bilanz zu kürzen.
00:28:48: für den Gleichzeit des Finanzministeriums versucht mit käufen langlaufende Anleihen die Zins drücken.
00:28:54: Ich bin skeptisch.
00:28:57: Doch zunächst zwei weitere Diagnosen.
00:28:59: Beginnen wir mit der Erlüsten der britischen Bank Barclays die es ziemlich klar herausgearbeitet hat, ich setziere hier nach der Financial Types.
00:29:10: Jetzt hinter langen haben wir uns Sorgen um Schuldenkrisen in Schwellenländern gemacht etwa in Argentinien, der Türkei oder Sri Lanka.
00:29:16: Nun scheinen die Probleme in den Industrieländern zu liegen.
00:29:19: Die Welt der festverzinslichen Wertpapiere steht kopf.
00:29:22: Vier Volkswirtschaften die USA Großbritannien Frankreich und Japan weisen allesamt eine Verschuldung auf, die bei oder über hundert Prozent des BIP liegt.
00:29:31: daran ändert sich nichts.
00:29:33: Es fehlt der politische Wille zur Haushaltskonsolidierung, er fehlt völlig.
00:29:37: Der Markt kommt unserer Ansicht nach zurecht zu dem Schluss das der langfristige neutrale Zinssatz höher liegt.
00:29:44: Die Rendite zehnjähriger Anleihen passt sich lediglich dieser Realität an.
00:29:48: Eine bemerkenswerte Aussage!
00:29:51: Der Zinsanstieg ist damit keine gelbpolitischer Anomalie die man einfach weg kommunizieren kann.
00:29:57: Er isst die schlichter Anpassung an eine andere, fundamentale Realität.
00:30:03: Und der politische Wille zur Haushaltskonsolidierung fehlt – Zitat völlig!
00:30:09: Ähnlich ging es auch in einer aktuellen Studie zweier Ökonomen der University of Southern California die im August für das Jahr sixundzwanzig als Arbeitspaper erschienen.
00:30:19: Sie haben Bond-Investoren, Wähler und Personen mit Finanz- und Wirtschaftsstudium gefragt für wie wahrscheinlich sie ein OS-Staatschuldenkrise innerhalb der nächsten zehn Jahre
00:30:28: halten.
00:30:29: Das Ergebnis?
00:30:31: Im Durchschnitt geben Sie das Risiko einer US-Staatsschuldenkrise innerhalb von zehn Jahren mit knapp fünfzig Prozent an.
00:30:38: Fünfzig Prozent, das finde ich durchaus beeindruckend!
00:30:41: Die Autoren der Studie stellen immer folgendes fest...
00:30:44: Noch schlägt sich ein hohes wahrgenommenes fiskalisches Risiko nur schwach in konkreten Maßnahmen nieder.
00:30:50: In allen drei Stichproben berichten die Befragten von einem erheblichen seniorigen Krisenrisiko, doch die meisten Wähler geben an dass die Schuldenproblematik nicht ausschlaggebend war und die meisten Anleger berichten von keiner konkreten Portfolioänderung.
00:31:05: Das ist ein gefährliches Wuster!
00:31:07: Die Markteilnehmer sehen das Risiko sie ziehen aber noch keine großen Konsequenzen.
00:31:13: Sie beginnen es langsam, die Zinsen zu erhöhen.
00:31:16: Wenn die Veränderung dann aber einsetzt wenn sie klar wird dass die Probleme größer sind, dann droht ein Dammbruch.
00:31:24: und weil die Politik genau das ahnt und indem sie bereits jetzt immer entschlossene Versuche die Zinzen künstlich zu drücken.
00:31:32: damit sind wir bei der politischen Reaktion die perspektivisch nur willfiskalsche Dominanz und der Kooperation der Notenbanken funktionieren kann.
00:31:44: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.
00:31:47: Dabei wird oft vergessen, dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann – also wie schnell wird ein Trade ausgeführt?
00:31:53: Wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?
00:31:57: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an!
00:31:59: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.
00:32:06: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.
00:32:12: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Spreads oder Slippage eine größere Rolle als viele Denken.
00:32:18: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.
00:32:27: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Barrentest als Kostensieger ausgezeichnet.
00:32:34: Dazu kommen lange Handelszeiten von sieben Uhr, dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.
00:32:40: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.
00:32:42: Hinter der Trading App steht die Berliner Trade Gatorgy ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.
00:32:49: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.
00:32:55: Den Link gibt's in den Show Notes.
00:33:05: Der Weile interveniert die Politik.
00:33:08: Das durchaus an unerwarteter Stelle.
00:33:11: Beginnen wir in Tokyo.
00:33:38: Das US-Finanzministerium hat sich Mitte August erstmals seit über fünfzehn Jahren gemeinsam mit den japanischen Behörden an einer Deviesenmarktintervention beteiligt.
00:33:49: Und zwar gegen den Verfall des Yen!
00:33:52: Auf den ersten Blick eine rein japanische Angelegenheit, auf dem zweiten Blick keineswegs.
00:33:58: Barry Eichengren – übrigens auch bei uns schon Podcasts zu Gast gewesen – mehrfach preisgekröter Witchessistoriker hat die Vorgänger um diese Divisenmarktintervention in der Financial Times so kommentiert.
00:34:13: Natürlich haben die japanischen Behörden bereits früher am Divisenmark für den Yen interveniert, zuletzt erst vor drei Monaten.
00:34:19: Bemerkenswert ist jedoch das ich auch das US-Finanzministerium an der Intervention beteiligte.
00:34:25: Es war die erste gemeinsame Aktion mit Japan seit mehr als fünfzehn Jahren und dass Yen gegen Euro nicht gegen Dollar gekauft wurden.
00:34:32: Die Intervention der vergangenen Woche liefert somit beunruhigende Erkenntnisse über den Dollar.
00:34:37: Die Botschafter hinterlautet, US-Finanzminister Scott Bessent und sein Team befürchteten, dass der Verkauf von auf Dollar laufenden Wertpapieren zur Stützung des Yen den Markt für langfristige US-Staatsanleihen zusätzlich belasten würde.
00:34:50: Und Eichen Green zieht eine sehr logische Schlussfolgerung!
00:34:54: Letztlich scheut Washington aus Sorg um die Auswirkungen auf die eigenen Finanzmärkte davor zurück, das Ausländische Zentralbanken ihre Dollar-Reserven einsetzen.
00:35:02: Dies verdeutlicht dass der Dollar nicht mehr die attraktive Reservewährung ist, die er ein zwar.
00:35:07: Sobald sich diese Erkenntnis durchsetzt werden andere Länder verstärkt nach attraktiveren und leichter nutzbaren Alternativen suchen.
00:35:13: Die Diversifizierung der Währungsreserven dürfte an Dynamik gewinnen.
00:35:17: Das ist eine stoosche Rollentausch!
00:35:20: Der Dollar ist nicht mehr die sich alles leisten kann.
00:35:25: Japan übrigens ist selbst ein Kandidat von der Staatsschuldenkrise, die vanishing Times fasst die Lage dort so zusammen.
00:35:33: Nach dem Asienschock von nineteenhundert, siebenundneunzig führte Japan eine Nullzienspolitik ein.
00:35:38: Dies führten schließlich dazu, dass der Anteil japanischer Staatsanleihen an allen ausstehenden Bonds der Bank of Japan von elf Komma sechs Prozent auf einen Höchststand von dreiundfünfzig Komma neun Prozent Anstieg.
00:35:49: Der Yen ist jedoch letzte Woche von hundert und vierzig Yen zum Dollar auf hundertdreiundsechzig Yenen gefallen – den niedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten.
00:35:57: Theoretisch wäre eine Zinserhöhung der naheliegendste Weg, den Jens zu stärken.
00:36:01: Da die Inflation trotz der schwachen Wirtschaft steigt.
00:36:04: Premierministerin Takahichi lehnt höhere Zinsen jedoch ab da sie die Wirtschaft wieder ankoppeln will – Sie und andere befürchten zudem steigende Kosten für den Schuldendienst.
00:36:12: Die jüngsten Zinsherhöhungen haben die Tilgungskosten im Fiskaljahr-Karrieren-Jährige-Japanien-Fiskanier-Kirchen-Gesprächs-Zentrum bereits auf ¾ der Ausgaben entspricht.
00:36:22: Die Gefahr einer drohenden Schuldenkrise schwebt nun jedoch eine Luft.
00:36:25: Und sollte es jemals dazu kommen, würde dies nicht nur Japan sondern auch die globalen Märkte insgesamt treffen.
00:36:31: Schließlich haben Yen-Abflüsse in den letzten Jahren über Carry Trades weltweit viele Anlagestrategien finanziert und Hedgefonds halten einen stetig wachsenden Anteil japanischer Staatsanleihen.
00:36:41: Doch zurück zu den USA!
00:36:43: Kurz nach der Hilfe für Japan begann die direkte Intervention am Markt für US-Staatsanleihung.
00:36:50: Finanzminister Besant hat, wie bereits erwähnt am neunzehnten August die Rückkäufe langlaufende Anleihen verdoppelt.
00:36:57: Wenige Tage später ließ er durchblicken, er könne notfalls fast eine Billion US-Dollar aus dem sogenannten Treasury General Account für Rückkäufen mobilisieren.
00:37:07: Luke Roman der Finanzanalyst, der ebenfalls bereit schon mal bei BTO zu Gast war, hat sich im Interview mit Jack Farley auf Modulatory Matters – ich habe das Video verlinkt – ziemlich eindeutig geäußert!
00:37:20: Und sie werden das in ein Environment machen, bei dem die projekte Net-Borrowing für Besin ist.
00:37:25: Für die nächsten zwei Quarters?
00:37:28: ´´One point four trillion net!
00:37:30: Net!
00:37:31: That's spiral.
00:37:33: He has a debt-spiral problem today.
00:37:35: that is why he acted two weeks ago and yesterday so you can keep acting going forward.
00:37:41: Grummen kriegt es unverblümt auf den Punkt.
00:37:45: Für ihn ist der Rückhalt von Treasuries Das erste offene Eingeständnis einer emerging marketartigen Hart-Währungsschuldenkrise.
00:37:55: in den USA, also quasi die USA verhalten sich wie ein Schwellenland.
00:38:00: Und Finanzminister Bessent ist deshalb nicht um Vintaktiker sondern erhandelt weil er handeln muss.
00:38:07: Doch auch andere anerkarte Stimmen äußern sich – so der weltberühmte Investor Stanley Jocamilla.
00:38:15: Er war es der damals erfolgreich gemeinsam mit George Soros gegen die britische Notenbank spekuliert hat und bei dieser einzigen Spekulation Milliarden verdient hat.
00:38:25: In einem Kommentar im Wall Street Journal erinnerte Stanley Druckmiller an eine historische Bedeutung derartiger Interventionen.
00:38:32: Rendite Steuerungen beginnen stets als technische Maßnahme, endet als politische Verpflichtung.
00:38:38: Von nineteenhundertzwundvierzig bis neunzehnhunderteinundfünfzig deckelte die Federal Reserve, deren Dieten langfristiger Staatsanleihen um den Zweiten Weltkrieg zu finanzieren.
00:38:47: Diese Obergrenze überdauerte dem Krieg ermöglichte die Finanzierung von Defiziten durch frisch gedrucktes Geld und befeuerte eine zweistellige Inflation Jahre finanzieller Repressionen der eine ganze Generation von Sparern schleichend ereignete.
00:39:01: Yield Curve Control also Zinskurvenkontrolle ist nichts Neues.
00:39:06: Sie ist der klassische erste Schritt, ich will nicht sagen aus einer Staatsschuldenkrise heraus aber es gehört zum Instrumentenkasten.
00:39:13: Der Bekämpfung einer Staatschuldenfiese und er wird natürlich bezahlt von denjenigen die nominalen Anleihen sparen.
00:39:21: Druckmiller waren dabei auch davor den Effekt zu unterschätzen.
00:39:26: Jeder Basispunkt künstlicher Rendite-Drückung ist eine Subvention für das hinaus zögern notwendiger Maßnahmen.
00:39:32: Niedrig gehaltene Langfristzinsen beschönigen die Prognosen, zu den Zinskosten verringern, die scheinbare Dringlichkeit und ermöglichen es am Zenhabern, den Wählern zu versichern – die Schulden seien das Problem anderer Leute!
00:39:44: Wenn Kongress und Regierung selbst angesichts eines Markssignals kaum bereit sind, die Sozialausgaben anzutasten, werden sie dies ohne ein solches Signal erst recht nicht tun.
00:39:53: Was auch immer diese Maßnahme an Basispunkten einspart, sie wird ein vielfaches an Kosten durch Verzögerungen vorsachen.
00:40:00: Klar!
00:40:01: Während die Zinsen künstlich tief gehalten sinkt der Spardruck – genau das was wir gerade in der Eurozone beobachten können.
00:40:09: Die Financial Times prägt die Logik dieser Intervention noch schärfer auf den Punkt Man dürfe nicht vergessen warum die Renditen am langen Ende überhaupt steigen.
00:40:20: Entscheidend ist, sich vor Augen zu führen warum die Renditen am langen Ende steigend.
00:40:24: Der Punkt ist es liegt nicht an üblichen Verdächtigen der Inflation.
00:40:28: Die Inflationserwartungen sind derzeit recht stabil.
00:40:31: Vielmehr handelt er sich um einen gewissen Verdrängungseffekt durch das Angebot der Hyperscaler aber was noch viel wichtiger ist durch das enorme Angebot an Staatsanleihen.
00:40:39: Besson erklärte letzte Woche der Umstand dass die US-Staatsverschuldung die Marke von vierzig Billionen Dollar überschritten habe sei irrelevant.
00:40:47: Es sei lediglich eine Zahl.
00:40:49: Die Anleger sehen das hier doch anders.
00:40:51: ich gehe immer zum Tier heim.
00:41:20: Und dieses Ergebnis ist ganz einfach, dass man sagt nein du hast eigentlich Katzen was Gutes getan sondern du hast die Krioten mit Katzen
00:41:27: gefüttert.".
00:41:28: Auf unser Bild hier bezogen ist dieses epithelische Bild natürlich folgendes es kann gar nicht funktionieren in einem riesigen Staatsschulmarkt mit ein paar Milliarden aufkäufen die Zinskurven nachhaltig zu verändern.
00:41:40: der einzige das kann ist jemand mit unbegrenzten Mitteln und das ist eben die Notenbank.
00:41:46: Doch kommen wir zu Druckenweller, der das ökonomische Gesetz dahinter so formuliert.
00:41:51: Regierungen die Preise gegen fundamentale Gegebenheiten verteidigen verlieren immer.
00:41:56: Die einzige Variable ist wie viel sie ausgeben bevor Sie nachgeben!
00:42:00: Die USA sollten sich nicht auf die falsche Seite dieses Tausches begeben – nicht beim wichtigsten Preis der Welt und nicht wenn dieser Preis versucht das zu sagen was Washington am dringendsten hören muss lasst den Anleihenmarkt sprechen.
00:42:14: Lasst den Anleihenmarkt sprechen.
00:42:17: Genau das fürchtet die Politik, weil dann ist Schluss mit Schuldenpolitik, dann müssen Staatshaushalle saniert werden und dann müssen Schulden rechulteriert werden.
00:42:27: Dieses Signal möchte man nicht weder in Europa noch in USA oder Japan, deshalb wird so heftig interminiert.
00:42:39: Die Frage ist natürlich warum ist das Finanzsystem eigentlich heute so fragil?
00:42:44: Und dazu gibt es zwei Antworten.
00:42:47: Betrifft die Struktur des Anleihenmarkts selbst.
00:42:50: Die zweite betrifft das, wofür der Staat sich verpflichtet hat und was er nicht mehr einlösen kann.
00:42:56: Fangen wir mit der Marktstruktur an!
00:42:58: Bereits im Sommer veröffentlichte die Federal Reserve eine Studie, der zufolge Head Chance ihr Engagement in den US-Staatsanleihen allein zwischen dem Jahr zwölf und zwanzig und zweitausend fünfundzwanzig verdoppelt haben und nun etwa acht Komma fünf Prozent des Gesamtmarktes kontrollieren.
00:43:13: Dies bedeutet, dass Hedgefonds mittlerweile mehr US-Staatsanleihen halten als offiziell auf Investoren aus Japan, China und Saudi Arabien zusammen entfallen.
00:43:21: Ein vielfältiges Ökosystem ist gesund – diese Hedgefronts tragen maßgeblich zur Dynamik des weltweit größten, tiefsten und liquidesten Anleihemarktes bei!
00:43:30: Indem Sie in die Lücke sprangen, wie andere Investoren hinterlassen hatten, haben sie – so die Ansicht einiger Beobachter – dazu beigetragen, die Kreditkosten der US-Regierung im Rahmen zu halten.
00:43:39: Doch ihrer Natur nach sind Hedgefonds keine langfristig orientierten Akteure.
00:43:43: Der Großteil Ihrer Bestände ist über kurzfristige Kredite finanziert.
00:43:47: Ihr zunehmendes Engagement führt dazu, dass ein Markt der Einsteilsinbegriff von Solidität und Zuverlässigkeit galt nun in hohem Maße von volatileren Investoren abhängig und damit anfälliger geworden.
00:43:59: Wiederbericht der Federal Reserve festhält.
00:44:01: Die Kombination aus großen Volumen, hoher Konzentration und starker Hebelwirkung birgt das Risiko systemischer Spannungen falls mehrere Strategien gleichzeitig unter Druck geraten oder wenn schwerwiegende Shocks die größten Marktteilnehmer treffen?
00:44:15: Halten wir fest!
00:44:17: Hedgefonds halten mehr US-Staatsanleihen als Japan China und Saudi Arabien zusammen Und Sie halten diese Anleihen mit hoher Hebelwirkung Also kurz refinanziert.
00:44:29: Die Financial Times kommt zu folgendem Schluss...
00:44:35: und der US-Staatsanleihen des Fundamentes gesamten globalen Finanzsystems bilden, wären die Folgen selbst bei Moderaten zwischen Fällen immens.
00:45:03: Stammhörer kennen diese Warnung denn sie haben Sie bereits in Folge dreieinfünfzig Finanzkrise reloadet gehört.
00:45:11: Damals hatte ich ausführlich Pablo Hernández de Cos Generaldirektor der Bank von der Zahnungsausgleich zitiert.
00:45:19: Er hat in einer Rede genau vor eine neue Finanzkriise gewarnt und die Risiken ähnlich beschrieben.
00:45:27: Hören wir noch einmal kurz hinein in das, was er gesagt
00:45:30: hat.".
00:45:42: Gehebelte
00:45:43: Nicht-Banken-Finanzinstitute, insbesondere Hedgefonds haben maßgeblich dazu beigetragen die Lücke zwischen dem raschwachsenden Angebot an Staatsanleihen und der Nachfrage von Banken und anderen NBFIs zu schließen.
00:45:56: Dies ist vor allem durch die Nutzung von Relative Value Handelsstrategien durch Hedgefunks begünstigt worden beispielsweise durch den Cash Futures Basishandel.
00:46:05: Diese Strategien ziehen darauf ab geringe Preisdifferenzen nutzen.
00:46:12: Um die Rendite dieser geringen Preistifferenzen zu maximieren, setzen Relative Value-Hedgefonds ihre Positionen stark ein.
00:46:19: Sie tun dies indem sie sich am Repo-Markt Geld leihen um den Kauf des Wertpapiers zu finanzieren und von der geringe Preisdifferenz zwischen dem Wertpappier und dem entsprechenden Future-Kontrakt zu
00:46:30: profitieren.".
00:46:31: Im zweiten entscheidend heile Rede ging es um die Risiken.
00:46:40: Es gibt
00:46:40: mehrere Kanäle über die Nicht-Bankenfinanzinstitute Spannungen auf den Märkten für Staatsanleihen erzeugen und verstärken können.
00:46:47: Der erste dieser Kanälen liegt in den gehebelten Handelstrategien von Hedgefonds, die durch die Verfügbarkeit von Repo-Finanzierungen zu sehr günstigen Konditionen begünstigt werden.
00:47:01: In den letzten Jahren konnten Hedgefs Beträge aufnehmen, die dem Marktwert der hinterlegenden Sicherheiten entsprachen oder sogar überstiegen, also ohne Abschlag oder Herr Cut, wodurch der Kreditgeber vor Marktrisiken geschützt war.
00:47:14: Infolgedessen sind Relative Value-Strategien von Hedgefonds für jüngste Ereignisse gezeigt haben – äußerst anfällig für negative Shocks auf den Finanzierungsgeld und Derivatenmärkten.
00:47:25: während der Markthubulenzen im März-Jährigenjahr, beispielsweise, lösten Margin Calls auf den Märkten für Treasury Futures eine Auflösung von Positionen aus, darunter auch Staatsanleihenbeständen auf dem Geldmarkt was zu destabilisierenden Abwärtsspiralen beim Schuldenabbau beigetragen hat.
00:47:43: Das ist das strukturelle Risiko – ein Anleinmarkt dessen entscheidende Käufer mit hoher Hebelwirkung agieren und bei jedem größeren Schock zu Zwangsverkäufern werden?
00:47:55: Das ist sicherlich kein Markt für ein sicheres Asset!
00:47:59: Es gibt aber noch eine zweite Fragilität wofür der amerikanische Staat sich politisch verpflichtet hat, wie mich die anderen Staaten auch.
00:48:07: Luke Roman bringt es im bereits angesprochenen Interview so auf den Punkt
00:48:32: Boom slash
00:48:33: bubble, that I don't know when it's gonna burst.
00:48:35: But It will burst at some point because every capex boom smaller than this one in US history going back two hundred years have all burst.
00:48:43: and When That Happens receipts Will Fall a lot Because It Has Been A Huge Driver To GDP.
00:48:48: And Here Is The Kicker the entitlements interest and veterans affairs Benefits Which Are All Interest In Interest.
00:48:55: Like Obligations They're Growing.
00:48:57: Seven And A Half Percent.
00:48:58: Year-To-Date Receits are only growing.
00:49:00: for Kurz übersetzt, Rentenversprechen plus Zinsen plus Leistungen für Veteranen stehen bereits für einhundertfünf Prozent der Einnahmen des Bundesstaates in den USA.
00:49:10: Diese Ausgaben wachsen mit siebeneinhalb Prozent pro Jahr während die Einnahmen nur vier Prozent wachsen.
00:49:18: und daraus folgt dann Gromens entscheidender Satz.
00:49:21: Er nennt es das eigentliche Solvenzproblem der USA Inflation adjusted dollars and social security.
00:49:33: He owes them hips, knees, pharmaceuticals doctor's time in Medicare Medicaid.
00:49:38: And he owes veterans Pharmaceuticals, Hips, Knees, Doctors' Time in Veterans Affairs.
00:49:45: So the more he prints The more he liquefies The more dovish he and Warsh are which they have to be.
00:49:53: The price of those things will run away from him Just as if Argentina owed dollars Just as if Venezuela owed dollars.
00:50:01: Bascent owes a hundred to two-hundert trillion Dollars worth of hips, knees but it's one hundred to Two Hundred Trillion today.
00:50:09: tomorrow It'll be a hundred twenty.
00:50:11: you know next year will Be a hundred forty the after that it'll be A hundred fifty Descent.
00:50:16: so Groomens Auffassung schuldet den Rentnern nicht Dollar.
00:50:19: er schuldete ihn Inflationsbereinigte Dollar und Sozialleistungen.
00:50:23: Er schuldeten Hüftgelenke Kniegelenken Medikamente Arzttermine
00:50:28: etc.,
00:50:28: etc.
00:50:29: Genauso wie Argentinien oder wenigstens die Dollar schuldeten, also Dinge, die selber nicht drucken konnten, hat der Staat eben Versprechen abgegeben für echte Dienstleistungen nach dem Motto Sohn sich viel Hüftgelenke so und zuviel Kniegelenkel Und diese Verpflichtung zur Gromen könne man nicht weginflationieren.
00:50:48: Ich würde sagen natürlich kann man sie weginfationieren indem man einfach die Versprechen nicht erfüllt.
00:50:54: Man rationiert und man operiert eben nicht mehr jedem.
00:50:58: Das übrigens geht es nicht nur in den USA, sondern das gilt natürlich für alle Sozialstaaten Europas ganz voll mit dabei natürlich auch Deutschland.
00:51:07: Übrigens aus Dany Druckenbiller sieht das Kernproblem im Sozialstaat
00:51:11: Während Transferzahlungen, neunzehnhundertsechzig noch etwa ein Viertel der Bundesausgaben ausmachten, verschlingen Sie heute siebzig Prozent.
00:51:19: Bei den aktuellen Zinssätzen werden die Zins-Ausgaben bis zwei tausenddreißig auf vier Komma fünf Prozent des BIP und bis zweitausend drehundvierzig auf hundertvierundvierzig Prozent aller diskretionieren Ausgaben ansteigen.
00:51:30: Wer behauptet, die Sozialleistung würden nicht gekürzt?
00:51:33: Der lügt!
00:51:34: Nicht bezüglich des Ergebnisses sondern bezüglich der Frage wer darüber entscheidet.
00:51:38: Entweder wir strukturieren die Leistungsversprechen bewusst und zu unseren Bedingungen um, und schützen dabei jene, die am dringendsten darauf angewiesen sind.
00:51:46: Oder der Anleinmarkt übernimmt diese Umstrukturierung für uns schlagartig und zu seinen Bedingung.
00:51:53: Auch das gilt für uns!
00:51:55: Die Leistungskürzungen kommen entweder freiwillig oder erzwungen.
00:52:00: Natürlich wäre es besser, diese freiwilligt zu erzielen.
00:52:04: Wir sehen aber wie schwer sich die Politik tut das umzusetzen, siehe auch die aktuellen Diskussion in unserer Bundesregierung.
00:52:14: Doch nicht nur Anleihen mehr gekauft, nicht nur an Währungsmärkten mit interminiert – nein es gibt auch immer radikalere Forderungen!
00:52:25: So in Frankreich.
00:52:27: Der linke Präsentioskandidat Jean-Luc Mélenchon hat erneut vorgeschlagen dass die Bonc de France als die französische Notenbank doch einfach die Staatsschulden, die sie auf ihrer Bilanz hält, annulieren sollte.
00:52:42: Einfach annulierend Schuldenerledigt.
00:52:44: Matemotto, linke Tasche, rechte Tasche.
00:52:48: Schulden weg per Federstrich.
00:52:50: Das ist keine neue Idee und wir haben Sie bereits infolge in der Art von Ernste betrogen des Geldwerts diskutiert.
00:52:58: Damals ging es um die Bedeutung der Qualität der Notenbank – Bilanz für den Geldwert.
00:53:04: Ich möchte hier noch mal ganz kurz erklären Warum die Idee, der Annulierung von Startschulden auf der Bilanz der Notenbank so gefährlich ist?
00:53:14: Wecken wir noch mal ganz kurz zurück an die frühere Welt.
00:53:17: Früher gab es den Goldstandard.
00:53:18: Der goldstandard war nichts anderes als das Versprechen in der Notendbank zu jeder Zeit die Banknoten wieder in Gold einzutauschen.
00:53:26: und was passiert nun wenn die notenbank zahlungsunfähig ist also beispielsweise nachdem sie ein großer ihrer Forderungen auf Null abgeschrieben hat um sie dem Staat zu entlassen Wenn die Aktiver nicht mehr ausreichen, um die Passiver zu decken – nun.
00:53:42: Dann würden die Geldhalter sagen wir trauen euch nicht mehr ich möchte keine Gold haben.
00:53:48: Matimotto es ist nicht mehr genug gold für jeden da.
00:53:51: also wer zuerst kommt mal zuerst.
00:53:53: Die Folge ist das Papiergeld verliert relativ zum gold an Wert.
00:53:59: Die Menschen stürmen die Schalter und es droht quasi eine Hyperinflation.
00:54:05: Um dass zu verhindern hat die Notenbank eine Möglichkeit.
00:54:08: Sie kann sagen, ich setze die Umtauschbarkeit
00:54:10: aus.".
00:54:11: Aber dann ist sie spirallisch aufgehalten?
00:54:14: Nein!
00:54:15: Dann steigt die Unaufgeschwindigkeit schnell auf den Sekudärmärkten und man bekommt eine hyperinfizientäre Spirale – einfach deshalb weil alle wissen es gibt keine Deckung mehr.
00:54:26: Die Spiralen kann man ganz einfach aufhalten nämlich wenn der Staat sagt Ich trete für die Notendbank ein.
00:54:33: Ich besorge wieder Gold für die notenbank damit die Parität zwischen Gold und der Papierwährung wiederhergestellt ist.
00:54:42: Das heißt, die Inflationsrate hängt nicht so sehr daran dass man Gold hat sondern senkt an der Fähigkeit des Staates ausreichend Steuern zu erheben um den Wert seiner Währung oder der Schulden zu garantieren.
00:54:55: Wären wir in einer Welt geblieben mit dem Goldstandard?
00:54:58: Dann käme heute niemand auf die Idee einfach mal die Staatsschulden abzuschreiben!
00:55:04: Denn jeder wüsste sofort das führt zu großer Inflation.
00:55:09: In der heutigen Welt ist es natürlich anders, wenn wir den Goldstandard schon lange aufgegeben und wir haben ihn ersetzt durch solide und effiziente Institutionen die glaubhaft machen dass sie den Geldfestabilität verteidigen auch ohne Gold.
00:55:28: Die Garantie für den Wert des Geldes liegt heute in der Kombination aus einem mächtigen Staat mit starker Steuerkraft oder bei den Zentralbanken, die bereit ist, die Währung in andere Deviesen zu tauschen und über eine Umweg des Dollars letztlich auch in Gold.
00:55:46: Der Einzige kann es ja nicht mehr an Gold umtauschen aber er vertraut darauf dass die Planze der Notenbank werteilig ist eben mit gedeckten Staatsanleihen mit Gold mit anderen Forderungen.
00:55:59: Beginnt jetzt der Staat dieses Vertrauen zu unterminieren zum Beispiel indem die Notenbanken gezwungen wird die Forderung abzuschreiben dann fällt im Prinzip der Anker des Vertrauens.
00:56:11: Hinzu kommt noch was anderes, wenn wir das machen würden in Frankreich dann hätte es natürlich Wirkungen nicht nur in Frankreich zu dem gesamten Euro-Raum.
00:56:21: Analiert die Banque de France könnte man sagen ist ein reinverzügliches Ereignis.
00:56:25: Du bist natürlich nicht weiß dass Vertrauen in Euro gesamthaft unterminiert würde.
00:56:29: Würde die EZB auch noch mitmachen?
00:56:31: Dann würden ja auch noch die deutschen Gläubiger auf Forderungen verzichten, das heißt hätten eine Umverteilung zwischen Deutschland und Frankreich.
00:56:41: Eine Umverteilung die Jean-Luc Méleschon wahrscheinlich nett findet.
00:56:45: Ich finde sie auf jeden Fall nicht berechtigt.
00:56:50: Wir sehen also wir haben ganz spannende Zeiten.
00:56:55: Die Zinsen steigen weil die Inflationserwartungen etwas hochgehen aber vor allem weil Vertrauen in die Solvenz der Staaten sind.
00:57:04: Die Staaten intervenieren in den Märkten.
00:57:08: letzten Affinotenbanken, auch wenn das offiziell dies laut gesagt wird und die ersten Politikerbeginn bereits über radikale Maßnahmen zur eleganten Entschuldung nachzudenken.
00:57:23: Fassen wir zusammen!
00:57:25: Erstens Schmelzigen Studie wurde von vielen falsch gelesen.
00:57:30: Die eigentliche Burscha war nicht der ewig tiefe Zins sondern die historisch verlässliche Tatsache dass jede große Zinsdepression abrupt endet was immer ausgelöst durch geopolitische Spannungen oder gar Katastrophen.
00:57:45: Wir befinden uns genau in einer solchen Konzentration.
00:57:49: Zweitens, Schmelzigs implizite Warnung tritt ein – er hatte gewarnt dass Hochstaatsschulden bei unproduktiver Verwendung das Wachstums-Zinsdifferenzial umkehren können.
00:58:01: und genau das ist eingetreten!
00:58:03: Der Anstieg der Renditen ist in der Folge deutlich höher gewesen als in Schmelzig's historischen Durchschnitt.
00:58:11: Drittens Die Politik hat verstanden oder denkt, dass es das Problem nicht mehr durch Haushaltsdisziplin lösen kann.
00:58:42: würde es entsprechende politische Gegenreaktion geben.
00:58:46: Das Ganze kommt aber sowieso entweder politisch geordnet oder aber vom Markt erzwungen.
00:58:55: Punkt vier, wir in Deutschland sind wie immer besonders betroffen.
00:59:00: Wir haben von Vermögenspreisinflation der vergangenen zwanzig Jahre am wenigsten profitiert.
00:59:04: Ich erinnere an einige der vorangehenden Folgen Die nominale Werte die wir haben überwiegend Warenkonto, Versicherung und ähnliches werden real entwertet.
00:59:15: Zu es sich machen wir jetzt auch Schulden – und machen Schulden unproduktiv!
00:59:20: Das heißt die Zinslast wird steigen und wird damit in Deutschland etwas verzögert zu den genau denselben Schuldenproblemen führen wie auch eine Eurozone und in den USA.
00:59:32: Und dann steht im Raum die Rekabitalisierung fremder Startschulden über die HCB-Bilanz indirekt auch über uns bezahlt.
00:59:42: Punkt fünf, was heißt das für uns?
00:59:45: Tja!
00:59:46: Für Anleger steht fest raus aus rein nominalen Werten, reinen Sachwerte, international breit gestreut mit Gold als Anker.
00:59:55: Aktien von Unternehmen starken Balanzen und Preisentzugsmacht sind ebenfalls interessant.
01:00:01: Wir müssen aber auch sehen, Staatsanleihen gehören wohl kaum ins Portfolio.
01:00:06: Das, was vermeintlich als risikofrei gilt ist in Wirklichkeit Risiko behaftet und zwar mit sehr hohen Risiken.
01:00:16: Das war natürlich keine Empfehlung, da es dies kein Geldanlage-Podcast ist – das waren nur meine Gedanken!
01:00:21: Bevor Sie selber genacken machen wie sie sich auf diese Situation einstellen empfehle ich indringend, sich mit jemandem zu erhalten der davon wirklich etwas versteht.
01:00:33: Bleibt mir die Behörerinnen und Hörer Ihnen herzlich fürs Zuhören in dieser etwas ungewöhnlichen Folge von BTO Zu danken, diesmal kein ausführliches Gespräch.
01:00:43: Nächste Woche aber wie üblich wieder ein Ausführlichtsgespräch seinem weiteren interessanten Thema!
01:00:48: Ich freue mich auf Ihre Feedback, Ihre Fragerätik und Anregungen und auf einem Wiederhörner-Mittwoch zur neuen Ausgabe von BTO Refresh oder am kommenden Sonntag zur neuen Hausgabe vom BTO.
01:00:59: Bis dahin alles Gute – Ihr Daniel Stelter.