00:00:05: Guten Morgen.
00:00:06: Es ist Samstag der fünfzehnte August und uns erwartet ein sonniger Tag mit hochsommerlichen Temperaturen, thirty-five Grad in Berlin, thirty six Grad im Nürnberg und thirty seven Grad in Frankfurt.
00:00:18: Hitze überall in Deutschland immer noch!
00:00:20: Und darüber wollen wir sprechen.
00:00:22: Der Sommer war nämlich nicht nur heiß er war unterm Strich auch teuer.
00:00:26: mehrere Hitzewellen haben die deutsche Wirtschaft Milliarden gekostet und wir ziehen hier heute Bilanz.
00:00:32: Dazu sprechen wir mit Karsten Breschki, dem Chefökonom der ING Bank, der ausgerechnet hat dass der Hitze-Sommer uns Nullkommar drei Prozentpunkte Wirtschaftswachstum gekostet hat.
00:00:43: Und?
00:00:43: Wir haben mit Uter Maria Pfeiffer gesprochen Bereichsleiterin für Energie, Mobilität und Umwelt beim Bundesverband der Deutschen Industrie.
00:00:50: Sie hat sich Gedanken dazu gemacht welchen Zoll diese Hitze in der deutschen Industrie fordert Und vor allem auch darüber, dass die Hitze nur eines der teuren Wetterprobleme ist mit denen deutsche Unternehmen es zu tun haben.
00:01:04: Außerdem fragen wir uns noch was
00:01:06: kostet
00:01:06: die Hitzer?
00:01:07: Nicht nur die Wirtschaft
00:01:08: sondern
00:01:09: was kostete die Gesellschaft?
00:01:11: Mit
00:01:11: welchen Hitzeschutzkonzepten gehen Städte und Gemeinden geht Deutschland aus diesem heißen Sommer?
00:01:16: und vor allem wer bezahlt dafür?
00:01:19: Auch darüber wollen wir sprechen.
00:01:20: Wir das isst Nina Annika Klotz und da bin ich Stefan Braun.
00:01:25: Herzlich willkommen bei uns.
00:01:26: Schön, dass Sie da sind!
00:01:28: Suchen sie sich ein kühles Plätzchen und dann legen wir los mit unserem Table Today – Hitze Spezial.
00:01:38: Nach rund zwei Wochen wird der Deutsche Wetterdienst seine Sommerbilanz ziehen.
00:01:43: In seiner Zwischenbilanz Ende Juni hieß es dieser Sommer könne ohne Umschweife als historisch eingestuft werden.
00:01:51: Erstmals seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurden in Deutschland schon im Juni Temperaturen von mehr als vierzig Grad gemessen und es wurden immer neue Höchstwerte registriert.
00:02:02: Er ist einundvierzig Komma drei Grad im Saarland, dann einundverzeigkommer fünf Grad in Sachsen-Anhalt und schließlich einenundvierzig Komma sieben Grad in Brandenburg.
00:02:12: Im Juli fielen im Schnitt nur rund vierzig Liter Regen pro Quadratmeter und damit gerade mal gut die Hälfte dessen was normal wäre Und es war bereits der fünfte zu trockene Monat in Folge.
00:02:24: Welche Auswirkungen haben all diese Extreme auf die deutsche Volkswirtschaft?
00:02:28: Darüber sprechen wir mit Karsten Breschki, er ist Chef-Volkswirt bei den ING Bank.
00:02:33: Guten Tag Herr Breschi!
00:02:34: Schön dass ihr heute hier sind.
00:02:36: Hallo Frau Klotz
00:02:37: Epashke, Sie sagen dass die Hitze längst nicht nur für uns Menschen und für einzelne Unternehmen ein Problem ist sondern das die deutsche und europäische Wirtschaft im Großen und Ganzen darunter leiden so stark sogar dass sich das konkret auf das BPI das Bruttoinlandsprodukt auswirken könnte.
00:02:54: Ist es so?
00:02:55: Ja das ist so.
00:02:56: dann wir sehen jetzt schon seit ein paar Wochen als zwei Monaten wie im Juni hat man die erste Hitzewelle Und dann leidet der Mensch unter der Wärme und der Volkswirt in mir fängt an zu rechnen, sich Gedanken zu machen wie er sich auch wirklich äußern könnte auf die Wirtschaft.
00:03:14: Ich denke es ist relativ einfallbar, mehrere Kanäne wie so schön heißt.
00:03:18: Der erste ist da wirklich über die Arbeitsproduktivität.
00:03:21: Denken Sie nun mal daran, wie war's im Juni mit Hitze Zuhause wenig Büros oder wenig öffentliche Gebäude haben?
00:03:30: Klimaanlagen in Deutschland, aber auch in Nordeuropa im Allgemeinen.
00:03:33: Das heißt die Hitze macht Arbeitsproduktivität geringer und das sind natürlich die ersten Waldbrände vor allem in Spanien und in Frankreich.
00:03:41: Auch das bedeutet realwirtschaftlich dass Leute andere Sorgen haben als zu arbeiten.
00:03:47: Auch da geht dann nicht die Arbeitsprodukativität, aber einfach die Zahl der gearbeiteten Stunden wird zurückgegangen sein.
00:03:54: Gleichzeitig haben die Waldbrinde auch schon so die erste Auswirkungen gehabt auf die Infrastruktur, auf die Logistik.
00:04:00: Und jetzt sind wir in der dritten Phase angekommen und das sind die niedrigen Wasserstimmen.
00:04:05: Wir haben vor allem in Deutschland, aber auch in Osteuropa und Frankreicher Spielenflüsse eine extrem große Rolle für Wirtschaftsleben.
00:04:16: Wenn wir uns den Rhein anschauen in Deutschland da ist die ganze Industriestruktur von Ende des neunzehn Jahrhundert anfang des zwanzigsten Jahrhundern aufgebaut, angebaut an den Ufern des Rheins.
00:04:28: Und dann muss man halt auch wieder denken an Logistik.
00:04:31: Wir wissen es jetzt, Binnenschifffahrt wird wahrscheinlich fast zum Anigen kommen.
00:04:35: Auf jeden Fall ist es deutlich weniger.
00:04:37: Die Frachtschiffe haben noch geringere Ladungen können gar nicht mehr fahren oder das hat einen deutlichen Einfluss auf die Logistik.
00:04:44: Gleichzeitig kommt dann auch hinzu natürlich bei uns in Deutschland und also in Frankreich oder auch in Osteuropa dass AKWs Kühlung brauchen von den Flüssen, die können nicht mehr gekühlt werden.
00:04:56: Das heißt auch da wird dann die Energieproduktion in Frankreich, in Tschechien deutlich zurückgefahren.
00:05:02: und dann haben wir auch nochmal unsere Industrien also auch die Industrie, die jetzt am Rhein alle sitzen, die auch teilweise Wasser benutzen zur Kühnung ihrer Anlagen.
00:05:13: Das heisst auch die müssen jetzt Produktionen zurückfahren.
00:05:15: Dann habe ich einmal ... Wir kennen das aus Pandemiezeiten.
00:05:18: Krieg in der Ukraine-Zeit ist auch im Nahen Osten, was bedeutet Lieferketten?
00:05:22: Probleme.
00:05:23: Bedeutet es kommen weniger Güter an, weniger Input-Güter kommen an.
00:05:28: Gleichzeitig gibt es einen extra Faktor dafür sorgt dass die Produktion zurückgefahren werden muss und das alles ist halt negativ auf die Wirtschaftsleistung.
00:05:36: Sondern meine Frage an den Volkswürde, in ihnen kann man das irgendwie in Zahlen greifvermachen?
00:05:40: Wenn man zurückblickt.
00:05:40: Klar nach vorne ist schwierig wir wissen nicht wie sich das Wetter weiterentwickelt aber zurückschauen kann man da Bilanz ziehen wie viel uns die Hitze bisher gekostet hat.
00:05:49: Der Juni der viel noch ins zweite Quartal Da hatten wir eigentlich schon positiv überraschen des Wirtschaftswachstum in Deutschland wenn wir es denen Juli und August nehmen wo natürlich dass wirklich die Dürre-Phase sind auch diese niedrigen Wasserstände deutlichere Auswirkungen haben, wenn auf die reale Wirtschaft ist davon auszugehen.
00:06:05: Dass sie jetzt im dritten Quartal, in dem wir sind, scheint so Nr.
00:06:09: eins,
00:06:10: Nr.,
00:06:10: zwei Prozentpunkte Wirtschaftswachstum gekostet werden.
00:06:14: Das könnte jetzt im Quartalfergleich genau dieser Unterschied sein, der uns dann von einem schwachen Wachsturm vielleicht zu einer Stagnation drückt.
00:06:22: Im Jahresvergleich – das ist das Wichtige – gehe ich aktuell davon aus, dass durch den Schaden, den wir bisher schon haben Verzögerung, weniger Wirtschaftsaktivität.
00:06:36: Das ist ja aktuell schon so auf das Jahreswachs zum Nr.
00:06:39: zwei,
00:06:40: Nr.,
00:06:40: drei Prozentpunkt Wirtschaftswachstum kommt.
00:06:42: und das heißt um es deutlich zu machen wir hatten eigentlich eine überraschend starke erste Jahreshälfte bei der deutschen Konjunktur.
00:06:50: erstes Quartal Nr.. vier zweites Nr... Selbst wenn die Wirtschaft jetzt in der zweiten Jh.
00:06:55: das Hälfte gar nicht mehr erwachsen würde, kämen wir fürs Gesamtjahr raus auf so eine Null-Kommer-Sieben-Null-kommar-Auchprozent-Wirtschaftswachstum.
00:07:03: immer noch nicht doller.
00:07:04: aber angesichts der Tatsache dass wir in den letzten Jahren gar nicht mal gewachsen sind, das wäre das stärkste Wachstumsjahr seit Jahrzeiten-Zweiundzwanzig.
00:07:11: So, wenn ich davon ist da nur an der Nullkommar drei Prozentpunkte abziehe, bin ich immer noch nicht in einer Rezession.
00:07:19: Bin ich noch nicht bei einer Stagnation aber deutlich beim Schwächen und Wirtschaftswachstum als erwartet.
00:07:24: Was immer schwierig auch bei all diesen Berechnungen Frau Knotze ist das ich natürlich auch immer wieder Gegenbewegung haben werde.
00:07:32: und die also gegen Bewegungen heißt natürlich jetzt zum Beispiel Sonntagsfahrverbot für LKWs, was aufgehoben wird.
00:07:40: Der Versuch um jetzt Transport vom Wasser auf die Straße zu bekommen der Versuch, um Transport von Wasser auf eine Schiene zu bekommen so das sind alles Maßnahmen, von denen man ist auch bei solchen Berechnungen.
00:07:53: wir müssen die Berechnung eher so sehen.
00:07:54: wenn sich sonst nichts verändern würde käme es halt auf eine wirtschaftliche Einbuße.
00:08:00: Wenn natürlich jetzt diese Gegenmaßnahmen kommen und die auch zünden, haben wir überhaupt die Lkw-Fahrer, ja?
00:08:05: Die fahren können.
00:08:06: Es gibt nicht so viele Staus dann einen Wochenende – all solche Sachen!
00:08:10: Das kann das ein klein bisschen auffangen und dann wäre natürlich der negative Wirtschaftswachstums-Einschluss geringer.
00:08:18: Jetzt ist der Klimawandel ja ein globales Problem und trotzdem sind diejenigen im Vorteil, die sich besser anpassen und vielleicht auch da etwas robuster halten.
00:08:28: gibt es
00:08:29: andere Länder ihrer Meinung nach, andere Wirtschaften die besser damit umgehen als das Deutschland und Europa bisher tun.
00:08:36: Naja, ich glaube Europa ist wie so häufig einfach nicht vorbereitet gewesen obwohl man das auch hätte sehen können.
00:08:43: Man kann da nicht fast vergleichen mit der ganzen Rentendiskussion die wir ja nicht nur in Deutschland haben, die wir in ganz Europa haben und einen demografischen Wandel konnten die seit zwanzig-fünfundzwanzig Jahren sehen.
00:08:53: und ich bin jetzt ganz überrascht dass ich auch einmal Finanzierungsprobleme habe bei Rentenkassen.
00:08:58: Klimawandel kann ich auch seit den letzten Jahrzehnten sehen, kann ich in den letzten Jahren schon sehen.
00:09:03: Aber man hat immer wieder die Augen geschlossen um jetzt hier eigentlich auch Gegenmaßnahmen oder Adaptionsmaßnahme durchzuführen.
00:09:10: Herr Breschke vielen herzlichen Dank dass Sie uns da einen Überblick verschafft haben.
00:09:14: danke das sie unser Gast waren.
00:09:16: Gerne schön Danke für die Einladung.
00:09:26: Der Sommer zwanzig sechsundzwanzig durfte nicht nach Friedrich Merz Geschmack sein.
00:09:32: Aus vielerlei Gründen, die direkt mit ihm seiner Koalition und seiner Arbeit seiner Politik zu tun haben aber eben auch wegen der Hitze und ihrer Folgen für die Wirtschaft.
00:09:41: Denn es ist unbestritten dass bei Hitze die Produktivität sinkt Und unser Kanzler hätte doch eigentlich gerne mehr Produktivität hierzulande gesehen.
00:09:52: Die
00:09:52: abnehmende Produktivitet kostet Deutschland eine ganze Menge Geld.
00:09:57: Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Bognos hat das im Auftakt des Bundesarbeitsministeriums durchgerechnet.
00:10:03: Schon ein einziger Hitze-Tag mit Temperaturen von mindestens dreißig Grad verursacht dem nach Kosten von rund vierhundertdreißig Millionen Euro.
00:10:13: Und bei Temperaturens von mehr als fünfunddreißig Grad steigen die Verluste auf rund neunhundertvierend achtzig Millionen Euro pro Tag, also fast eine Milliarde!
00:10:22: Und das Entscheidende daran ist, der allergrößte Teil dieser Kosten entsteht dadurch dass Menschen zwar weiterarbeiten bei der großen Hitze aber eben weniger produktiv sind.
00:10:31: Prognos beziffert den Anteil dieser Produktivitätsverluste auf rund siebenundneunzig Prozent.
00:10:37: Wie genau sich dieser Verlust zusammensetzt und wie Prognost diese Kosten errechnet hat?
00:10:42: Das haben wir bei Lukas Sander nachgefragt.
00:10:45: Er ist Senior Projektleiter für Klimafolgen und Klimaanpassung bei der Prognos AG und hat an der Studie mitgearbeitet.
00:10:52: Er erklärt die Kosten für die Produktionseinbußen so.
00:10:56: Erstens haben wir identifiziert, dass es Kosten durch häufig höhere Krankmeldungen bei Hitze gibt.
00:11:02: Das heißt, es gibt also einen statistisch nachweisbaren Zusammenhang von Hitzentagen und dem anschließenden Anstieg von Krankmeltungen.
00:11:09: Am ersten Tag an so einer Hitzewelle sehen wir das, Krankmeldung um ungefähr dreieinhalb Prozent ansteigen und ab dem siebentag sogar um bis zu elf Prozent.
00:11:18: Zweitens gibt es die erhöhte Unfallhäufigkeit bei Hitze.
00:11:22: Da gibt es also auch verschiedene Studien aus Italien und der Schweiz, die unabhängig voneinander zu dem Ergebnis gekommen sind dass Arbeitsunfälle an Hitzetagen um sieben Komma fünf Prozent zunehmen.
00:11:33: Und der dritte Wirkungskanal, das ist wirklich der wo dann auch der Großteil der Kosten, der volkswirtschaftlichen Kosten durch Hitze entsteht.
00:11:39: Das ist einfach die Abnahme der Leistungsfähigkeit.
00:11:42: D.h.,
00:11:43: Beschäftigte, die insbesondere in körperlich anstrengend berufen im freien Arbeiten klassischerweise die Landwirtschaft oder auf der Baustelle, die brauchen einfach häufiggere Pausen und sind schneller erschöpft.
00:11:54: Die arbeiten langsamer, machen mehr Fehler.
00:11:57: Da gibt es so eine Art Faustregel dass man sagt Ab dem
00:12:09: Zander hat auch nachgeschaut, in welchen Bereichen und Branchen die Produktivität am schlimmsten sinkt.
00:12:15: Die Hitze ist vor allem ein großes Problem in der klassischen Industrie.
00:12:20: Das liegt aber auch daran, dass natürlich in der Industrie sehr viele Menschen arbeiten von der Chemieindustrie über die Fahrzeugherstellung bis zur Metallverarbeitung.
00:12:28: Gibt es einfach sehr viel Menschen, die da eben sehr stark von der Hitze betroffen sind, die meistens eine gewisse körperliche Belastung haben?
00:12:37: Wir sehen... Die Landwirtschaft, wo pro Person tatsächlich die höchsten Schäden durch Produktivitätsverluste anfallen.
00:12:44: Wir sehen das Baugewerbe und tatsächlich eine Branche, die aus meiner Sicht immer ein bisschen hinten runterfällt wenn es um diese Diskussion von Hitze-Schäden geht.
00:12:54: Das ist tatsächlich der Pflege- und Gesundheitsbereich.
00:12:56: dort arbeiten einfach auch sehr viele
00:12:58: Menschen.".
00:12:58: Die deutsche Industrie trifft es also besonders hart.
00:13:01: sie leidet mehr unter der Hitze als andere Wirtschaftsbereiche.
00:13:04: was macht das mit ihr?
00:13:06: Wie sehr trifft sie die neue Lage und was kann die Industrie daraus möglicherweise auch ziehen?
00:13:12: Darüber spreche ich mit Uta Maria Pfeiffer.
00:13:14: Sie ist beim BDI-Bereichsleiterin für Energie, Mobilität und Umwelt.
00:13:19: Liebe Frau Pfeffer herzlich willkommen beim Podcasttable Today!
00:13:22: Hallo Herr Braun schön dass ich hier sein darf.
00:13:25: Frau Pfiffer welche Rückmeldung bekommen Sie von Ihren Mitgliedern?
00:13:29: wie groß ist das Problem Hitze in der Industrie geworden.
00:13:33: Wir bekommen zurzeit natürlich sehr viele Rückmeldungen, weil die Extremwetter-Situation natürlich zunehmen.
00:13:41: Hitze ist davon ein Thema und das Thema Hitze belastet natürlich die Beschäftigten vor Ort, insbesondere wenn sie zum Beispiel an die Bauindustrie denken aber auch unsere Produktionsanlagen.
00:13:52: Bei den Produktions-Anlagen Zum Teil halt eben nicht für diese hohen Hitzen oder die langen Hitzetage, die wir jetzt haben ausgelegt sind.
00:14:01: Aber daneben machen wir uns natürlich auch Sorgen mit dem Blick wenn wir zum Beispiel nach Spanien oder auch nach Frankreich schauen mit den Waldbränden dort und wir überlegen natürlich auch welche Auswirkungen würde es auf uns haben bzw.
00:14:15: Sind wir eigentlich gut vorbereitet?
00:14:18: Wenn wir bei diesen ganzen Betroffenheiten sind, die durch den Klimawandel auch auf uns Wir können in Deutschland, dann haben wir auch das ganze Thema Starkregen.
00:14:27: Die denken noch an die Flutkatastrophe im A-Talz.
00:14:32: Und natürlich auch das Thema Niedrigwasser.
00:14:34: Also die Hitze ist ja nur eines und die Hitzen führt zu diesen anderen Dingen, die ich gerade aufgezählt habe.
00:14:40: Ja, wir bereiten uns natürlich schon vor auf diese Situationen.
00:14:43: Jetzt haben Sie zuallererst diese Extremwetterlagen benannt.
00:14:48: Was bedeutet das für Unternehmen?
00:14:50: Heißt es, Sie müssen neu überlegen ob der Standort noch der richtige ist.
00:14:54: Zum Beispiel Artal nur als Code Wort oder heißt es auch man muss an den einzelnen größeren Fabriken tatsächlich mehr Sicherheiten einbauen.
00:15:05: Sowohl als auch!
00:15:07: Für mich ist das ganze Thema mittlerweile auch ein Risikomanagement-Thema, womit sich alle Unternehmen beschäftigen müssen.
00:15:16: Uns ist es auch schon tun!
00:15:17: Wie wird sich das Ganze noch verändern?
00:15:19: Da will ich gerne mal den World Economic Forum zitieren.
00:15:23: Die haben einen Global Risk Report herausgegeben und momentan sind auf den Risiken für Unternehmen die extremen Wetterereignisse auf Platz zwei.
00:15:32: aber schon in zehn Jahren werden die ersten vier Plätze bei diesen Risikofaktoren von Umweltthemen belegt sein.
00:15:40: Das heißt, wir haben dann an erster Stelle extreme Wetterereignisse aber auch die Veränderung der Erdsysteme auf Platz drei Biodiversität und der Kollaps von Ökosystemen, auf die wir ja auch als Industrie angewiesen sind.
00:15:53: Und natürlich auch das Knappheit natürlicher Ressourcen.
00:15:56: Und das alles hängt natürlich auch mit wie Sie zu Anfang gesagt haben Mit der Hitze den wir jetzt auch hier in Deutschland ausgesetzt oder in Europa ausgesetzt haben zusammen.
00:16:06: Lassen sie Uns es ein bisschen aufteilen.
00:16:08: Aktuell das größte Problem ist vermutlich das Niedrigwasser.
00:16:13: Welche Konsequenzen hat das aktuell schon?
00:16:16: Der Rhein ist ja, sage ich mal nicht nur einen Fuß sondern für uns auch eine Lebensader der deutschen Industrie und momentan fällt halt die Transportfunktion aus.
00:16:25: Das heißt da geraten ganze Wertschöpfungskettenunterdruck Und wir nutzen ihn nicht nur als Transportfunktion den Rhein, sondern bei gewissen Prozessen brauchen wir auch Kühlwasser.
00:16:37: Das aus Oberflächenwassern gewonnen wird zum Beispiel wie den Rhein und da können Sie sich vorstellen dass Produktionsprozesse auch unter Druck geraten wenn man z.B.
00:16:46: aus dem Rhein kein Wasser mehr nehmen kann.
00:16:49: Ja das stellt unsere Unternehmen natürlich vor große Herausforderungen.
00:16:53: Wie gefährlich ist es schon?
00:16:55: Gibt es da schon Blockaden?
00:16:56: Gibt's da schon Schwierigkeiten oder ist das alles sozusagen?
00:16:59: man sieht dem jetzt ins Auge, aber noch gehts.
00:17:03: Also unsere Unternehmen haben sich, wenn wir zum Beispiel auf das Thema Niedrigwasser kommen natürlich schon vorbereitet weil das letzte Niedrichwasser war im Jahr zwei tausend achtzehn und seitdem haben unsere Unternehmen einiges getan.
00:17:14: Sie haben sich darauf vorbereitet indem sie zum Beispiel Lagerkapazitäten aufgebaut haben.
00:17:20: Sie nutzen auch dafür, damit sie das besser planen können – auch die intensiven Wetter- und Wasserstandsprognosen, die seitdem wesentlich verbessert worden sind.
00:17:29: Sie schauen ob sie andere Verkehrsträger auch nutzen können was tatsächlich nur bedingt möglich ist.
00:17:35: Und sie investieren zum Beispiel in effiziente Technologien bzw.
00:17:39: haben dort keinen Sozialpartner wenn sie zum Beispiel an solche Niedrigwasserschiffe denken.
00:17:45: Das heißt Wir haben uns darauf eingestellt, aber wenn Sie sich dann anschauen.
00:17:51: In dem Hochwasser bei dieser berühmte Pegelkaub der ja immer so das Nadelöhr ist.
00:17:57: Der lag bei twenty-fünf Zentimetern und wir sind heute schon ich habe vorhin noch mal nachgeguckt.
00:18:01: So bei ca.
00:18:02: zehn bis zwölf Zentimettern.
00:18:03: Das ist also nochmal gravierend schlimmer.
00:18:07: Welche Auswirkungen es tatsächlich haben wird auch auf die Volkswirtschaft?
00:18:10: werden wir sehen, wie lange es dauert und es wird wahrscheinlich sich noch ein paar Wochen hinziehen.
00:18:15: Aber erst dann können wir wieder im Nachgang sagen, wie schlimm das ist.
00:18:19: Aber unsere Unternehmen stellen sich darauf ein und kommen auch in Nöte, dass sie ihre Transporte dann tatsächlich abwickeln können weil Sie brauchen ja Rohstoffe die Sie normalerweise über die Bindschiff hat bekommen.
00:18:30: Sie haben sozusagen erste Strategien der Industrie geschildert zur Klimaanpassung die gerade laufen, die seit Jahrzehntausend achtzehn angestoßen worden sind.
00:18:40: Welche müssen jetzt noch folgen?
00:18:42: Weil die Probleme erkennbar immer größer werden!
00:18:45: Die wären ja nicht wieder kleiner wenn es ein bisschen kühler wird sondern wir sind immer in dem Ist-Zustand der nicht mehr besser wird.
00:18:52: Was jetzt doch sehr offenbar wird, ist dass wir über Jahrzehnte ja die Infrastruktur in Deutschland politisch vernachlässigt haben.
00:19:00: Es wurde nicht investiert das ist ja auch allseits bekannt.
00:19:03: deshalb gibt es ja auch das Sondervermögen.
00:19:06: Wir sehen jetzt die Maßnahmen die eigentlich jetzt schnell helfen würden dass sie zum Teil nicht umsetzbar sind.
00:19:12: Zum Beispiel würden wir gerne einen Lkw, der momentan vierzig Tonnen Belädt mit vierzig tonnen beladen.
00:19:19: Das wäre eine sehr einfache Maßnahme.
00:19:22: das funktioniert nicht und das Verkehrsministerium hat es auch bislang abgelehnt bzw.
00:19:26: ich komme gleich noch auf ein Sonderweg den Sie dort gewählt haben.
00:19:30: aber sie kennen alle das Thema Brücken.
00:19:33: das heißt die Brücken halten diese Tornage nicht aus.
00:19:36: Bei den Schwertransporten hat man jetzt eine Lösung gefunden, dass man das genehmigen möchte.
00:19:42: Damit man einfach einen Überblick hat wo diese vielen vierzig Tonnen LKWs herumfahren.
00:19:46: aber auch das ist für uns natürlich wird eine zusätzliche Genehmigung erfordern und wird zusätzlich Zeit brauchen.
00:19:55: Die sehen aber auch schon was umgesetzt worden ist, zum Beispiel das Baustellenmanagement auf der Straße.
00:20:00: Wir hatten ja jetzt ein paar Sitzungen mit dem Verkehrsministerium und die Autobahn hat aufgezeigt wo sie beim Baustelle-Management schon etwas getan hat damit es dort keine Stausge... Sonntags- und Fahrverbote sind zum Teil aufgehoben worden.
00:20:15: Gefahrgüter, da ist wieder so'n Sonderfall in Deutschland dürfen auch zum Teil jetzt über die Straße abgewickelt werden.
00:20:22: Das heißt, es ist einiges getan worden das was momentan etwas lindern kann.
00:20:27: aber wir kommen auch dort an Grenzen.
00:20:29: und bei der Schiene.
00:20:30: auch dort geht es um das Thema Baustellen.
00:20:34: Am Rhein wird natürlich auch gerade gebaut eine Großbaustelle.
00:20:37: da kann man da fehlen zum Teil die Schienen.
00:20:39: dann kann man jetzt nicht einfach mal eben kurz sagen so jetzt hört mal auf.
00:20:42: Aber da geht es darum welche bessere Koordinationen können wir eigentlich haben?
00:20:47: Bei der Verfügbarkeit von Trassen?
00:20:49: Ich glaube, da gibt es auch noch mehr Abstimmungsbedarf den wir nützen können.
00:20:55: Und auch bei der Wasserstraße muss man sagen haben sie schon einiges gemacht.
00:20:58: Auch Sie haben Sanierung Anschleusen verschoben damit eben die Befahrbarkeit punktuell dann auch gewährleistet sein kann.
00:21:07: Wichtig ist aber, dass wir das alles schnell irgendwo hinbekommen.
00:21:10: und da kommen wieder zu großen Themen auch Planungs- und Genehmigungsverfahren.
00:21:15: Wenn man einen Großraumtransport jetzt drei Wochen auf eine Genehmigung warten müsste dann hilft es bei den kurzfristigen Maßnahmen nicht.
00:21:23: Vielleicht noch ein Punkt was mir bei dieser ganzen Diskussion aufgefallen ist von uns Unternehmen wird immer erwartet, dass sie uns auf alles vorbereiten, dass für unsere Risiken kennen dem wir ausgesetzt sind Und dass wir uns entsprechend vorbereiten.
00:21:38: Ich habe mich gefragt, warum hat der Staat eigentlich nicht so ein Krisenpapier Niedrigwasser?
00:21:43: Weil es kommt ja doch häufiger und er hat dann die ganzen Lösungsoptionen, die wir jetzt wieder in Kreisen diskutiert haben.
00:21:52: Warum gibt es nicht eine Checkliste quasi, die man ziehen kann und dann sagt So, der Pegel in Kaupat sei mal twenty fünf Zentimeter oder dreißig Zentimeter?
00:22:02: und dann ziehen wir diese Maßnahmen und setzen sie sofort um.
00:22:05: Ich glaube, das müssen wir auch noch lernen für die Zukunft.
00:22:07: Also wir haben kurzfristige Maßnahmen.
00:22:09: Mittelfristig ist es auch, dass wir die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur weiter aufrecht erhalten müssen – insbesondere bei der Wasserstraße, die immer so ein bisschen hinten runter fällt und dass wir langfristig uns überlegen wie sind wir eigentlich resilient aufgestellt?
00:22:24: Und das ist auch Aufgabe des Staates.
00:22:27: Da wollte ich noch hinkommen, das haben Sie mir jetzt vorweggenommen.
00:22:29: Aber ich habe eine ganz andere Frage.
00:22:31: Politisch und gesellschaftlich rückte das Thema Klimaanpassung, Klimaschutz aus unterschiedlichen Gründen in den letzten Jahren in den Hintergrund.
00:22:39: Wirtschaftliche Sorgen, politische Veränderungen der Wettbewerb mit China und dem Trump Amerika gab es auch hinter Industrie den Trend zu sagen so wichtig ist das Thema vielleicht doch nicht?
00:22:52: wenn sie, Sie sind ja nun Journalist.
00:22:53: Sie wissen ja was in den Medien berichtet wird und dass es immer einzelne Unternehmen gibt die genau das dann auch sich zitieren lassen und der Meinung sind.
00:23:02: Das möchte ich gar nicht bestreiten.
00:23:04: aber grundsätzlich kann ich sagen das Thema ist weiterhin auf den Agenten.
00:23:09: nur vielleicht spricht man nicht mehr so darüber weil andere Themen, wie Sie ja gerade auch schon gesagt haben in den Vordergrund drücken.
00:23:16: Aber das Thema Klimaanpassung ist ein Risikofaktor für Unternehmen und das heißt sie werden sich auch weiterhin damit kümmern.
00:23:23: Das heißt dann nicht so dass man jetzt auch in Deutschland vielleicht wiegen in den USA diese Themen komplett von der Tagesordnung streicht und es gibt eine Klimaanpassungsstrategie auf der Bundesregierung.
00:23:35: also wir arbeiten weiterhin daran.
00:23:37: Das ist vielleicht momentan wo es wirklich andere Sorgen auch gibt bei die zum Teil wirklich ums Überleben kämpfen, dass sie momentan sich vielleicht nicht primär damit auseinandersetzen.
00:23:48: Ich denke das ist auch verständlich aber es ist vielleicht von der öffentlichen Wahrnehmungstabelle oder verschwunden aber nicht von der Tagesordnung der Unternehmen.
00:23:59: Wir reden bis jetzt vor allem über die gar nicht mehr so neuen Nöte.
00:24:02: wie groß sind eigentlich die Chancen für die Industrie durch neue Geschäftszweige eine kluge Transformation möglich zu machen?
00:24:09: Sprechen Sie einen sehr schönen Punkt an, denn wir sehen uns natürlich auch als Enabler für Klimaschutz und Klimaanpassung.
00:24:16: Denn unsere Industrie ist zwar natürlich betroffen von den Auswirkungen aber wir entwickeln ja auch mit unseren klugen Köpfen Technologien die ermöglichen, dass wir Klimaschutz und Klimaanpassung auch umsetzen können.
00:24:30: Das sind Wassertechnologien für Kreislaufwirtschaft oder effiziente Produktionsverfahren, klimaresiliente Infrastrukturen oder zum Beispiel dieses Beispiel zum Niedrigwasser Schiff.
00:24:44: Das sind ganz tolle Innovationen, die eben auch dann helfen können sich wirklich an diesen Klimawandel an sich passen.
00:24:51: Ich würde
00:24:51: mal kurz den Werbeblock unterbrechen.
00:24:53: ich verstehe sie aber die Frage ist natürlich findet es wirklich schon statt?
00:24:57: Sind das nicht schöne Vorsätze?
00:24:59: Die wir alle kennen, die wir auch alles schon einmal gehört haben?
00:25:02: Aber irgendwie hat man den Eindruck so richtig hineingestürzt Haben sich bislang nur manche.
00:25:08: Da muss ich Ihnen natürlich widersprechen.
00:25:10: Ich war zum Beispiel im Mai auf der E-Fahrt, das ist ja die große Umwelttechnologiemesse.
00:25:16: in München.
00:25:16: Und ich muss sagen, da bin ich wirklich von Herzens nach Hause gefahren weil ich gesehen habe dass das wirklich eine innovative Branche ist die auch Zukunftsmärkte erschließen kann.
00:25:28: Das ist eine Messe die tatsächlich noch wächst und die auch in anderen Ländern sich jetzt ausweitet und die fährt eben auch in einer anderen also international dann durchführt.
00:25:39: Und es war wirklich schön zu sehen, da sind wir als Deutschland wirklich sehr gut Und das macht dann doch auch Hoffnung, dass wir mit unseren Technologien dazu beitragen können.
00:25:51: Dass die Industrie ein wesentlicher Teil der Lösung ist!
00:25:53: Die Folgen der Hitze und der Trockenheit des Klimawandels zeigen sich wie noch nicht.
00:25:58: Das trifft nicht nur Krankenhäuser, Pflegeheime oder Landwirte – es trifft auch die Industie.
00:26:03: Diese hat immerhin damit begonnen, sich auf die neue Welt klimaschützend einzustellen.
00:26:09: Frau Pfeiffer, besten Dank für das Gespräch.
00:26:12: Wie bei Herr Braun, vielen Dank, dass ich hier sein durfte.
00:26:31: Tatsächlich ist in diesem Sommer der Ruf nach besseren Hitzeschutzkonzepten noch einmal deutlich lauter geworden.
00:26:38: Zuständig sind dafür in Deutschland vor allem Länder und Kommunen, die entscheiden ganz konkret über Hitzeaktionspläne, Trinkbrunnen, Sonnensegel, zusätzliche Bäume oder kühle öffentliche Räume Klimaanlagen für Alpenheimen, sie entscheiden für eine bessere Versorgung der Krankenhäuser.
00:26:55: Existenzielle Fragen die bislang einfach nicht mit dem adäquaten Geld ausgestattet auch nicht richtig beantwortet werden können.
00:27:04: genau da liegt aber auch das Problem.
00:27:06: viele Kommunen sagen dass ihnen für einen umfassenden Hitzeschutz schlichter Skett fehlt.
00:27:12: Der deutsche Städtetag und der städte ungemeine Bund fordern deshalb inzwischen mehr Unterstützung von Bund und Ländern.
00:27:18: Eine bundesweit einheitliche Summe, die Städte selbst für sämtliche Klimaanpassungsmaßnahmen veranschlagen gibt es nicht.
00:27:25: Aber
00:27:26: allein für die Klimatisierung von Krankenhäusern sowie Alten und Pflegeheim – wir haben's gerade schon angesprochen – hat der Städter- und Gemeindebund zuletzt einen Investitionsbedarf von rund zwanzig Milliarden Euro genannt.
00:27:38: Die Grünen wiederum fordern ein bundesweites fünf Milliarden Euro Programm für besseren Hitze-Schutz!
00:27:43: Bundesumweltminister Karsten Schneider will Klimaanpassung sogar als Gemeinschaftsaufgabe im Grundbesetz verankern, damit der Bund solche Maßnahmen dauerhaft mitfinanzieren kann.
00:27:55: Ganz
00:27:55: kleine und teilweise ziemlich pragmatische Projekte gibt es aber schon – Berlin zum Beispiel!
00:28:00: Hier experimentiert man im Mauerpark mit einem so genannten Cooling Point.
00:28:05: Das ist eine temporär eingerichtete Sitzgelegenheit, mit Schatten, Trinkbrunnen und einer Vernebelungsanlage die den öffentlichen Raum an einem heißem Tag eben erträglicher machen soll.
00:28:15: Und andere Bedienerbezirke machen Kirchen und andere Gebäude zu kühlen Räumen.
00:28:19: Stieglitz-Zehlendorf zum Beispiel der öffnet zwei Kirchen bei jeder Hitzewarnung nachmittags ihre Türen und bieten Sitzmöglichkeiten kostenloses Trinkwasser und auch etwas ehrenamtliche Betreuung.
00:28:30: Und auch ganz klassische Trinkbrunnen erleben gerade ein Comeback.
00:28:33: In Magdeburg gibt es mittlerweile fünf öffentliche Wasserspender, zwei weitere sollen dazukommen und auch in Halle und Zeit sind.
00:28:39: anderen Städten wird das Netz ausgebaut.
00:28:41: Es gibt aber auch Gemeinden wie Dessau-Roslau und Alasmannes gerade wo eben kein Geld dafür da ist weitere Brunnen zu finanzieren.
00:28:50: Der Sommer
00:28:51: wird
00:28:51: teuer auch der nächste.
00:28:52: die Frage wer dafür bezahlt ist aber eben doch nicht geklärt.
00:28:56: Der metrologische Sommer endet am einundwasigsten August.
00:28:59: Für die kommende Woche ist eine erste Abkühlung vorausgesagt, ein Atlantik-Tief beendete Hitze erst mal.
00:29:07: Klar ist aber selbst wenn wir den Hochsommer zwanzig sechsundzwanzig, wenngleich auch nicht unbeschadet hinter uns gebracht haben sollten, Hitze und ihre massiven Folgen werden uns auch im nächsten Jahr beschäftigen
00:29:18: Sollten sie ja vielleicht auch, denn das Problem, dass der im Grunde der menschengemachte Klimawandel ist wird auf keinen Fall von alleine weggehen.
00:29:25: Dem müssen wir aktiv begegnen und dem müssen wir uns anpassen.
00:29:28: Resilienz und Adaption davon wünschen wir uns und Ihnen allen mehr.
00:29:34: haben Sie ein schönes Wochenende!