beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:14: Hello und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe vom BTO Refresh.

00:00:18: Ich freue mich sehr, dass Sie auch an diesem Mittwoch wieder mit dabei sind!

00:00:23: Wir blicken erneut auf die Automobilindustrie.

00:00:27: Schon vor einiger Zeit habe ich mit einem Experten gesprochen zu Zukunft der Zulieferer-Industrie.

00:00:33: Das Gespräch war ausgesprochen nüchternd

00:00:36: pessimistisch,

00:00:37: doch stand heute vermutlich sogar noch zu optimistisch leider.

00:00:41: Wir hören nachher

00:00:42: mal rein um besser zu verstehen wie der strukturale Umbruch vom Verbrenner hin zur Elektromobilität seinem Kahlschlag in weiten Teilen der Zulieferer führt.

00:00:54: Aktuell anders sich erneut mit dem Thema Auto-Mobilienstritt zu beschäftigen

00:00:58: ist eine Studie

00:01:00: des Frauenhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation Kernaussage.

00:01:06: Alleine in der sogenannten Antriebsstrangproduktion, das ist das vom Motor bis zu den Rädern stehen bis zum Jahr vierzig in Europa ungefähr siebenhundert und zwanzigtausend Arbeitsplätze auf dem Spiel.

00:01:19: Ich finde es traurig hoch relevant hoch aktuell.

00:01:23: wir müssen uns damit auseinandersetzen.

00:01:25: vor allem müssen wir eine Antwort darauf finden.

00:01:29: genau deshalb machen wir das heute zum Thema.

00:01:32: ich hoffe Sie finden das genauso spannend und relevant wie ich.

00:01:36: Fangen wir also an!

00:01:40: In der vergangenen Woche veröffentlichte, dass Frauenhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation eine Kurzstudie mit dem Titel ELAP- TwentyFourzig Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie.

00:01:54: Wie immer finden sie einen Link zu der Studie in den Shono zur heutigen Ausgabe.

00:02:00: Betrachtet wurde der sogenannte Antriebstrang.

00:02:03: Der Antriebstrang ist im Prinzip das in einem Auto vom Motor bis ins Intripsrädern.

00:02:11: Und da hat man gesagt, wie wird sich hier die Beschäftigung und die Wertschöpfung in den kommenden Jahren entwickeln?

00:02:18: Da man sich so einfach sagen kann haben die Experten vier verschiedene Szenarien betrachtet.

00:02:24: Das Szenario eins bildet die aktuell gültige EU-Gesetzgebung ab nach der im Jahr zwanzig fünfunddreißig faktisch keine Benzin- oder Dieselbetriebene Fahrzeuge mehr zugelassen werden dürfen.

00:02:36: Das sogenannte Verbrennerverbot.

00:02:39: Das scenario zwei orientiert sich am aktuellen Vorschlag der EU-Kommission, die eine neunzigprozentige CO₂-Reduktion vorsieht und geringe Anteile an konventionellen Fahrzeugen erlaubt zum Beispiel in dem grüner Stahl verbaut wird oder eben an neuerbare Kraftstoffe verwendet werden.

00:02:59: Das wird bei uns immer gerne mit einem Ende des Verbrennerverbotes assoziiert, ist aber faktisch nur eine geringfügige Lockerung.

00:03:08: Szenario III unterstellt eine technologieoffene Regulierung, weil der bis im Jahr twohundzwanzig Prozent Verbränner neu zugelassen werden dürfen.

00:03:19: Scenario IV nimmt für Europa eine Entwicklung des Antriebsstranges Mixes an die die globale Marktentwicklung nachempfindet Also nicht schneller, aber auch nicht langsamer als die Welt.

00:03:32: Das zentrale Ergebnis der Studie läutet so...

00:03:57: unabhängig von der Antriebstechnologie.

00:03:59: Zweitens, die neu entstehende Wertschöpfung bei Elektroautos reicht nicht aus um die Verluste im Verbrennerbereich vollständig zu kompensieren.

00:04:07: Der Wertschüpfers Rückgang füllt sich jedoch in den Szenarien mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

00:04:13: Im Worst Case – der gemäß der Analyse bei der aktuellen Gesetzgebung aber auch bei Umsetzung des Kommissionsvorschlages eintreten würde sinkt die Wertschöpfung im Antriebsstrangen bis zum Jahr twenty-fünfunddreißig um siebenundachtzig bis neunzig Milliarden Euro, das entspricht einem Minus von vierund dreißig bis sechsunddreißig Prozent gegenüber dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig.

00:04:33: Der Personalbedarf reduziert sich um rund sechsechzechzigtausend Stellen.

00:04:37: Im Jahr zwei tausendvierzig bedeutet dass einen Wertschäpfungsverlust in Höhe von circa fünfundneinzig Milliarden euro ein Minus vom siebhundertzechsund zwanzigtausendsstellen.

00:04:46: Eine lineaabfallende Tendenz zeigen ebenso die Szenarien drei und vier, die jedoch von geringeren Wertschöpfungsverlusten bis zu zwei Tausend Vierzig geprägt sind.

00:04:56: In Basis-Szenario vier fällt der Verlust mit minus viertundvierzig Milliarden Euro oder achtzehn Prozent im Jahr zwei tausend fünfunddreißig deutlich geringer aus.

00:05:05: Im Basis Szenario drei sind zwar im Jahr zweitausendfünfunddreizig ebenfalls erhebliche Verluste in Höhe von einundsiebzig Milliarden Euro, eine Minus von achtundzwanzig Prozent zu verzeichnen.

00:05:16: Aber der Rückgang von Wertschöpfung und Beschäftigung verläuft ebenso wie bei Szenario vier deutlich langsamer.

00:05:23: Das sind beeindruckende Werte.

00:05:25: bis Fall also fünfund dreißig entfallen also sixhundertsechzigtausend Stellen.

00:05:31: Bis zum Jahr vierzig, siebenhundertzechsundzwanzigtausende Stellen und die Verluste in Europa entstehen zur einen Hälfte durch Regulierung und zu anderen Hälften weil Europa als Absatzmarkt schrumpft von vierundzwantig auf achtzehn Prozent.

00:05:46: ungefähr ein sechste des Absatzes fällt weg.

00:05:50: Das darf man nicht verwundern wird auch in ganz Europa eine intensive Politik gegen das Auto verfolgt Und an diesem Szenario ändert sich, grutset sich nichts – egal ob wir eine Verbrenner aus haben oder nicht.

00:06:04: Ursache für die großen Verlustern Wertschöpfung im Bereich des Verbrennungsmotors sind insbesondere Skaleneffekte und Mindest-Nachfragebedingungen.

00:06:12: Mit dem Rückgang der Nachfragen nach Komponenten des Verbrentungsmotores gehen Skaleffekten in Europa verloren und Produktionskapazitäten werden verlagert oder abgebaut.

00:06:20: Verbleibende globale Wertschöpfungsketten im Bereich des Verbrennungsmotors werden zunehmend von anderen Regionen, insbesondere Asien und teilweise Nordamerika übernommen.

00:06:30: Mit Blick auf den elektrischen Antrieb inklusive Batterie ist hervorzuheben dass der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission Basis Szenario II gemäß den Berechnungen nicht zu einer höheren Wertschöffung im Vergleich zu anderen Szenarien führen würde.

00:06:43: Allerdings sinkt bei einer modell theoretischen Entwicklung des Marktes in Europa wie in Asien und Nordamerika Basis-Szenario IV, aber auch bei Annahme einer Gesetzgebung mit Technologieoffenheit.

00:06:54: Basis Szenario III der Anteil Europas am Absatz von BEV in den betrachteten Regionen Asien & Nordamerica insgesamt stärker ab als im Basis Scenario I und II was an den langfristigen Schwächungen der Wettbewerbsposition bewirken würde.

00:07:09: Gleichzeitig verdeutlichte Szenarienvergleich, dass der regulatorische Pfad des Basis-Szenarios II keine hinreichende industrielle Wertschöpfungsdynamik generiert um einen komparativen Vorteil für die europäische Wertschüpfung im Bereich elektrischer Antriebe zu begründen.

00:07:23: Im Szenario II als dem aktuellen Kommissionsvorschlag gehen aus dem Verbrenner einhundert dreizehn Milliarden Euro an Wertschüpfungen verloren und aus dem Elektroantrieb entstehen nur achtzehn Millionen Euro neu also nur ein Sechstel.

00:07:39: Die Zellfabriken, die die Bundesregierung mit Milliarden subventioniert hat.

00:07:43: Die Schipwerke in Magdeburg und Dresden.

00:07:45: Die Batterieaufbereiter.

00:07:47: Sie alle werden die wegfallende Wertschöpfung nicht ersetzen – nicht mal annähernd!

00:07:52: Der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission, die Reduktion des CO² Ausstoßes von Neuzulassungen auf neunzig Prozent zu ändern reicht nach den vorliegenden Untersuchungen nicht aus um den Verlust an Wertschöpfung und Beschäftigung in der Herstellung von Antriebsstrengen in Europas Automobilindustrie nachhaltig zu verhindern.

00:08:09: Vielmehr weist es darauf hin, dass unabhängig von der regulatorischen Ausprägung mit einer Abwanderung von Wertschöpfungen und Beschäftigung aufgrund Europas Positionierung im globalen Wettbewerb zu rechnen und dem unabhängig der Antriebsdiskussion zu begegnen ist.

00:08:23: Das ist der eigentliche Skandal der Studie!

00:08:26: Die deutsche und die europäische Debatte hat sich seit Jahren an eine Frage abgearbeitet – nämlich nach dem Verbrennerverbot.

00:08:35: Die Fraunhoferstrüde sagt diese Frage entscheidet letztlich Fast nichts.

00:08:40: Auf Grundlage der beim aktuellen Vorschlag der EU-Kommission Basis Szenario II festgestellten Entwicklungen ergeben die Berechnungen bis zum Jahr zwei Tausendvierzig für Deutschland einen Wertschöpfungsverlust in Höhe von rund fünfzig Milliarden Euro gegenüber dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig minus vierundsechzig Prozent, was insbesondere auf Verluste bei Zulieferern für den Verbrennungsmotor sowie auf die gegebenen Standortbedingungen zurückzuführen ist.

00:09:05: Der größere Teil davon entfällt auf die Zulieferer bei minus von achtzig Prozent.

00:09:10: Vier von fünf Euro Wertschöpfung, die die deutsche Zulieferindustrie heute erwirtschaftet sollen demnach bis verschwinden.

00:09:18: Das sind wichtige Namen Bosch, Continental, ZF, Schäffler, Mahle.

00:09:24: Dies daneben stehen für unsere ehemalige Weltklasse-Industrie und für die Position Deutschlands in der Welt.

00:09:32: was wir hier erleben ist keine Krise mehr.

00:09:35: es ist Die Stilllegung eines ganzen Wirtschaftszweigs.

00:09:43: Der in Ungarn ersichtliche Zuwachsern der Tschöpfungenhöhe von über achtzehn Milliarden Euro plus eighty-three Prozent lässt sich aufgrund der beobachtbaren Verlagerungen aus Deutschland und weiteren EU-Ländern, auf Grund der attraktiven Standortbedingungen vor Ort schlüssig erklären.

00:09:59: minus dreizehn Milliarden, Tschechien plus Vierneinhalb Milliarden.

00:10:14: Das ist die europäische Neuvermessung der Wertschöpfungsgeographie aber trotz der Gewinne in Umwand und Tschechchen natürlich für den ganzen Kontinent letztlich ein Desaster!

00:10:27: Was könnte man tun?

00:10:28: Tja gerade wie in Deutschland müssten dringend die Standortrahmenbedingungen verbessern.

00:10:35: Die Studie

00:10:36: sagt klar wo die größten Hebel wären.

00:10:39: Als weiteren Stellhebel mit dem Modell noch größerer Wirkung hat die Studie der Verbesserung von Standortbedingungen, beispielsweise wettbewerbsfähige Energiekosten und einen Abbau der Bürokratie, beispielsweise deutliche Reduktion nicht wertschöpfender Verwaltungsaufgaben identifiziert und quantitativ untersucht.

00:10:55: Gelingt es hier günstiger schlanke und effizienter zu werden kann dies gemäß den Modellrechnungen sogar zur Erhöhung der Wertschöpfung und Beschäftigung in der Herstellung von Antriebsstrengen führen.

00:11:05: Quantitativ betrachtet könnte dabei bis zum Jahr-Zw-Jahr-Zweißig eine Steigerung der Wertschöpfung um rund neunzig Milliarden Euro und bis zum Jahre-Zwei-Tausendfünfunddreißig die Steigerungen der Wertchöpfing um rund zweihundert Milliarden Euro erreicht werden.

00:11:18: Das sind beeindruckende Zahlen!

00:11:20: Mit besseren Rahmenbedingungen könnten wir zwischen Neunzig und Zweihundert Milliarden an Wertschüpfung am Standort in Deutschland erhalten,

00:11:28: allein dadurch,

00:11:29: dass wir entsprechende Reformen machen – sprich Wettbewerbsfähige Energiekosten und Abbau der Bürokratie, Senkung der Lohnnebenkosten.

00:11:39: Das heißt wir haben eine Möglichkeit die Niedergangszeit nicht aufzuhalten doch ab zu mindern – das soll es sich passieren!

00:11:49: Problem an der ganzen Sache ist?

00:11:50: Die Regierung macht das nicht.

00:11:53: Aber die Gewerkschaften ziehen auch nicht mit.

00:11:56: So sagt ihr gegen Metall in einer Pressemitteilung Ach

00:12:00: was?!

00:12:00: Die Studie ist nichts anderes als Panikmacher Was mich zur Frage führt, warum eigentlich die Gewerkschaften so gegen Reformen sind.

00:12:31: Ich sage ja auch Es gibt Möglichkeiten, die Beschäftigung zu erhalten mit besseren Rahmenbedingungen.

00:12:38: Doch die IG Metall der DGB – sie alle sperren sich gegen jede Art von Maßnahme, wer zu dienen würde, den Standort Deutschland weder webtagsfähiger zu machen!

00:12:50: Die Forderung von Frauenhofer sind nicht überraschend….

00:12:54: Sie sehen den Strüssel einer Kombination aus einer Technologieoffenregulierung?

00:13:00: was mehr Zeit Veranfassung gibt, aber eben das Problem nicht löslicher gesehen haben.

00:13:04: In wettbewerbsfähigen Standortbedingungen soll er vor dass Energiekosten, Bürokratie und Genehmigungen – aber auch Arbeitskosten in verlässlichen Rahmenbedingenden die Evolutionssicherheit geben und im koordinierten Aufbau von Lieferketten zum Beispiel für neuerbare Kraftstoffe.

00:13:23: Das Ganze könnte man anpacken ist aber nicht in Sicht!

00:13:28: Und ich finde statt als Gewerkschaften Studien zu kritisieren und dann zuzugeben, dass Stadtortbedingungen helfen könnten, sollten die Gewerksamkeit sich an die Spitze einer Reformbewegung setzen.

00:13:42: Es ist heute das erste Mal, dass wir uns mit der Zukunft der Utbiolustrie beschäftigen.

00:13:47: Bereits im März hierher habe ich in Folge einhundert achtundzwanzig mit Henning Rennert von der Unternehmensberatung Strategy End gesprochen.

00:13:57: Er damals Von dem Hintergrund des Angriffs auf die Ukraine und den Thema hohe Energiekosten, eine Studie vorgestellt, die analysiert hat inwiefern der Strukturbruch vom Verbrenner hin zur Ektomobilität Arbeitsplätze in Europa oder Deutschland gefährdet.

00:14:14: Schon damals waren die Zahlen besorgniserregend.

00:14:17: Ich habe mir gedacht es lohnt

00:14:19: sich

00:14:19: nochmal dieses Gespräch in Erinnerung zu rufen – Die Diagnose von Henning Rennert war präzise!

00:14:27: Die Politik hat nicht gehandelt, weshalb man heute erkennen muss das leider selbst erinnert vor vier Jahren noch etwas zu optimistisch war.

00:14:39: Deshalb, wenn Sie Gespräche zögern achten sie auf zwei Dinge.

00:14:43: zum einmal auf das Timing.

00:14:46: Er hat schon damals gesagt

00:14:47: der wirkliche Bruch

00:14:49: kommt nach dem Jahr twohntosunddreißig radikal.

00:14:52: ich denke mittlerweile müssen wir sagen Wir befinden uns bereits jetzt in dieser Phase.

00:14:58: Und zweitens hat er gesagt, sein reinländischer Berufsoptimismus würde versprechen dass die deutsche Zulieferindustrie den oben hoch schafft.

00:15:08: Ich denke stand heute muss man deutlich skeptischer sein.

00:15:13: Wir geben die Rahmenbedingungen und wir geben die mangelnde Bereitschaft der Gewerkschaften mitzuwirken müssen davon ausgeben das es durchaus noch soweit als größeren Schäden kommt siehe Studie von Fraunhofer

00:15:28: Das gute unternehmerische Entscheidungen aus dem Bauch heraus eher selten sind ist unbestritten.

00:15:34: Sie brauchen schon eine solide Grundlage, aktuelle Zahlen zum Beispiel und Transparenz über die Liquidität natürlich und einen klaren Überblick darüber welche Rechnungen offen sind.

00:15:44: was reinkommt und was hinausgeht klingt selbstverständlich ist es aber in vielen Unternehmen nicht, denn die entscheidenden Informationen stecken häufig noch immer in Papierstapeln.

00:15:54: In E-Mail anhängen oder sind über verschiedene Systeme verteilt und genau dann wenn man sie braucht sind sie nicht verfügbar.

00:16:02: aus Steuerung wird dann schnell Schätzung und das Planung wird Bauchgefühl.

00:16:07: An diesem Punkt kommt LexWare Office ins Spiel.

00:16:10: Rechnungen Buchhaltung und Banking werden an einem Ort zusammengeführt, alles automatisiert übersichtlich und einfach zu bedienen.

00:16:17: Damit haben Verantwortliche in Unternehmen die Finanzen jederzeit im Blick – offene Posten, Zahlungsströme, Buchhaltungen und Liquidität.

00:16:24: Das ist keine Nebensache.

00:16:26: es ist die Grundlage für bessere Unternehmensentscheidungen auf Basis von Zahlen nicht auf Basel von Gefühl.

00:16:32: Wenn Sie auch bessere Entscheidungen treffen wollen, probieren sie LexWareOffice einfach aus.

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00:16:45: Mehr Informationen gibt es wie immer in den Shownotes

00:16:55: Bevor wir zu einem Gespräch mit Henning Renard kommen.

00:16:57: und noch kurz dieser Hinweis des Handelsplatz.

00:17:00: zurzeit gibt es ein Summer Special.

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00:17:14: Mehr Informationen finden Sie mir auch in Shownotes zu dieser Ausgabe.

00:17:19: Doch nun zum Gespräch mit Henning Renard.

00:17:23: Henning Rennhardt berät Führungskräfte der Automobilindustrie für Strategy End den Strategieberatungsbereich von PWC.

00:17:30: Er ist Partner bei Strategy End Deutschland mit Sitzin Düsseldorf.

00:17:33: Als Mitglied der Automotive-Praxisgruppe verfügt er über umfassende Erfahrungen in der gesamten Branche, sowohl bei OEMs als auch bei Zulieferern und ist insbesondere an der Schnittstelle zwischen Automobilherstellern und Zuliefaren tätig.

00:17:47: Bevor er zwei Tausend Sieben zu Strategy End kam war er zwölf Jahre lang in der globalen Automobilzuliefernindustrie tätig.

00:17:54: Er absolvierte sein Studium des Wirtschaftsingenieurswesens an der Technischen Universität Berlin.

00:18:00: Segerter Herr Rennert.

00:18:01: ich freue mich ausgesprochen sie mal Podcast begrüßen zu dürfen.

00:18:04: Vielen Dank, Herr Stelter.

00:18:05: Das freut mich ebenfalls.

00:18:07: Sie haben mit Ihren Kollegen eine Studie gemacht.

00:18:09: zum Thema Zukunft der Automobilzuliefererinustrie, sage ich jetzt mal in meinen schlapsigen Worten in Europa von dem Hintergrund des Wandels Richtung Elektromobilität.

00:18:19: Vielleicht können wir mal am Anfang kurz technisch klären was bedeutet das eigentlich für die Zuliefferer wenn wir in Zukunft Elektroauto fahren statt normale Verbrennungsmotoren Autos?

00:18:29: Ja gut, es bedeutet eigentlich zwei Dinge.

00:18:33: dass wir lokal emissionsfrei fahren, großer Vorteil für die Innenstädte.

00:18:38: Das zweite Thema ist das eine ganze Menge Komponenten und Bauteile in den Fahrzeugen wegfallen andere neue kommen hinzu, neue Geschäftsmodelle entwickeln sich, weg fällt ganz offensichtlich der klassische Verbrennungsmotor des ganzen Tanksystemes, das ganze Getriebe und auch einiges im Bezug auf Heizung und Klimatisierung des Fahrzeugs.

00:19:01: neu hinzukommt Ganz sicherlich die Batterie mit einer sehr, sehr großen Wertschöpfung.

00:19:05: Dann ein ganz dicker Kabelstrang in der Mitte des Fahrzeugs, ein schrecklich schweres Ding.

00:19:12: Dann natürlich den elektrischen Motor, der viel weniger Komponenten haben wird als ein heutiger Verbrennungsmotor.

00:19:18: und dann kommt ein ganz kleines Getriebe hinzu für viel weniger komplex als heute getriebe.

00:19:25: Und dann kommt eine sehr aufwendige Klimatisierung oder Thermomanagement wie der Ingenieur sagt, hier zu.

00:19:32: Zusätzlich, nicht zu vergessen und das war ein Nicht-Teil unserer Studie kommt natürlich sehr viel Software Chips Halbleiter also Dinge kommen hinzu die sicherlich positiver auf die Wirtschaft wirken.

00:19:47: Gut ist natürlich so ein Positiv.

00:19:49: Wir haben natürlich eine ganz anderes Auto Also quasi so eine Art iPhone auf Rädern wenn ich ihn so zuhöre.

00:19:53: Die Frage ist natürlich Das ist ja als Zielbild ein schönes Bild, aber wir haben ja heute eine bestehende Industrie.

00:19:59: Wir haben heute eine sehr wichtige Industrie und die Automobilindustrie in Deutschland ist sehr wichtig.

00:20:03: Sie haben auch sehr gut bezahlte Arbeitsplätze und sie haben sich jetzt die Zulieferer angeschaut.

00:20:07: Also sie haben nicht angeschauert die BMWs und VW's dieser Welt, sondern sie haben mich diejenigen angeschauden, die die beliefern

00:20:12: also

00:20:13: mit den Getriebeteilen und ähnlichem

00:20:14: Und

00:20:15: wenn ich ihn so zuhörere würde ich sagen naja gut da gibt es eine große Chance offensichtlich Aber es gibt doch auch einen Risiko.

00:20:19: Ich meine wenn sie jetzt auf den Sektor blicken das hat ihre Studie ergeben was diese Wandel bedeutet für den Sector?

00:20:25: Ja, vielleicht zwei Dinge.

00:20:26: Also das war tatsächlich eine ganz tolle Studie und ich glaube es ist ein bisschen unique of its kind weil wir da sehr detailliert einen Marktmodell gebaut haben was so wie wir glauben einen sehr guten Blick auf die Zukunft gegeben hat bis zu vierzig.

00:20:40: Und tatsächlich steht einiges auf dem Spiel.

00:20:43: um ein bisschen zahlengrößt zu geben zweikamann neun Millionen Arbeitsplätze und wie Sie eben sagten in der Regel gut bezahlte Arbeitspläste in Europa für Automobilheersteller und Zulieferer.

00:20:55: Von diesen zwei Komma neun Millionen sind knapp eins Komma sieben bei den Zulieferern.

00:21:00: Da sind die wie wichtig eigentlich diese Branche ist, über die man ja in der Zeitung gar nicht ganz so viel liest und wir haben uns in unserer Studie sechshundertfünfundvierzig tausend angeguckt, die tatsächlich mit Verbrennungsmoto- und Getriebe sich beschäftigen.

00:21:14: Also die getroffen werden?

00:21:15: Sie haben sich im Prinzip die angeschaut, die genau getroffen Und das Ergebnis war dann sehr angeschaut und gesagt, okay, natürlich offensichtlich werden die getroffen.

00:21:27: Das ist relativ nahelegend aber die Frage ist ja konkret wie werden sie getroffen?

00:21:33: Was soll man darauf schließen?

00:21:35: Nein also wir haben in verschiedenen Szenarien da können wir sicherlich gleich nochmal darüber sprechen ein Modell aufgebauten dass realistisches Szenario wenn man sich heute die politische Arena anschaut.

00:21:49: Das ist das sogenannte FIT for Fifty Five Programm der Europäischen Kommission und nach unserer Rechnung würde das ein Nettoverlust von zweihundertfünfundsechzigtausend Arbeitsplätzen bis zwanzigvierzig bedeuten, in Summe geht knapp eine halbe Million Arbeitsplätze verloren und etwa die Hälfte davon wird neu durch die Elektromobilität aufgebauten.

00:22:11: an dieser Stelle sicherlich ganz wichtig dass wir nur den Kern Antriebsstrang uns angeguckt haben wo die Kernveränderung stattfindet, die ganzen Themen wie Software und Halbleiter.

00:22:21: Das ist sozusagen ein zweites Layer, wo Arbeitsplätze nach unserer Vermutung entstehen werden, die wir aber in der Studie nicht untersucht

00:22:29: haben.".

00:22:29: Vor allem ist die Frage, wo sie entstehen werden.

00:22:31: Es gibt eine große Zahl genannte Verluste an Arbeitsplätzen, wenn das Szenario

00:22:37: sehr radikal

00:22:37: ist.

00:22:37: Sie haben drei Szenarien in ihrer Studie drin, ein Szenarium ist glaube ich die offizielle Planung und das andere würde ich in meinen Worten sagen, es wäre noch strikter und schneller.

00:22:46: also kein Elektro- oder keine Verbrennungsmotor mehr ab im Jahr von den Jahren.

00:22:51: Und das dritte Szenario

00:22:51: wäre ein Szenarie, wo wir ein bisschen von der Klima-Ambition weglassen.

00:22:55: Ich glaube, dass es wahrscheinlich ein Scenario was nicht realistisch ist.

00:22:57: Ich meine immer mal, das radikal Szenarium, was ja auch politisch gefordert wird Verbrennungsmotoren Schluss im Jahr zwanzig, zwanzich dreißig dann würden dann würde wahrscheinlich doch ein Große dieser Arbeitsplätze genannt haben sehr zeitnah wegfallen.

00:23:11: Ja und das ist tatsächlich... Das ist die wirkliche Schwierigkeit!

00:23:14: Es ist schön, dass Sie mir diese Frage stellen, dass wie im Moment Und das macht die politische Diskussion so schwierig.

00:23:20: Im Moment passiert noch gar nicht so viel, weil diese Transition geht noch langsam und die beschleunigt sich in den nächsten Jahren und nach unserem Modell wird eigentlich der wirkliche große Wechsel bei den Arbeitsplätzen wo ja auch neue Qualifikationen erfordert werden wird erst nach zwanzig dreißig stattfinden und zwar sehr radikal.

00:23:39: Das heißt es geht erst noch ein bisschen hoch und dann geht's sehr stark runter bei dem Verbrennungsmotorbauteil.

00:23:47: Gleichzeitig werden die neuen Arbeitsplätze nur mit halber Geschwindigkeit aufgebaut, weil eben gar nicht so viel Arbeit benötigt wird in den neuen Anträgenstrengen.

00:23:56: Und das macht es noch ein bisschen schwierig und das macht auch, glaube ich die politische Diskussion aktuell schwierig.

00:24:00: Also mal mein Worten!

00:24:01: Wir haben heute so einen Istelstand, immer mal ganz simpel ein Istelstand ohne Elektrofahrzeuge.

00:24:05: Dann haben wir unsere Parandastruktur.

00:24:07: Jetzt kommt der Setz der Wandel ein.

00:24:09: dann sagt ihr Modell.

00:24:10: Wir haben im Prinzip eine parallele Struktur.

00:24:11: Wir bauen Kapazitäten auf für Elektro Fahrzeuge und bauen die Kapazitäten für die Verbrennungsmotoren noch nicht zu schnell ab.

00:24:18: Darum kommt zu einem Anstieg.

00:24:19: Von diesem Anstiege aus geht's dann bergab weil einfach die Verbrentungsmotor-Zulieferer immer der Ansatz wird immer heruntergehen bis bei Null ist irgendwann oder ein bisschen wenig noch um welcher Satzteil zu produzieren und gleichzeitig wächst Elektro weiter an, aber Elektro hat strukturell weniger Arbeitsplätze.

00:24:36: Das heißt am Ende sind wir bei einer neuen Industrie mit weniger Arbeitsplatz.

00:24:40: Und das ist im Prinzip so.

00:24:41: was passiert?

00:24:41: also erst nach oben wegen Doppelstruktur und danach strukturaler Rückgang.

00:24:47: So jetzt haben sie in der Stühle drin sagen Sie aber naja okay Arbeitsplätzen die eine Sache.

00:24:51: die andere Frage diese aufwärfen es die Wertschöpfung also wie viel Geld da verdient wird?

00:24:55: Fand ich interessant, dass Sie ja dann so roughly sagen.

00:24:59: Am Ende haben wir genau für Wertschöpfung wie heute

00:25:01: ungefähr

00:25:02: und das war meine Frage ein bisschen an sie liegt es da dran Das jetzt im Prinzip sich in dem Zentral ja auch die Arbeitsteilung zwischen OEM und Zulieferer verändert.

00:25:12: Ist der Kuchen quasi gesamthaft stabil?

00:25:14: Und wir reden über eine andere Aufteilung.

00:25:15: oder ist der Gesamtkuchen auch kleiner, weil wir Elektromobilität auf allen Wertschöpfen zu weniger Arbeitskraft bedarf führt?

00:25:22: Ja das Letzte

00:25:23: ist richtig.

00:25:24: Im Hersteller der Gesamtkuchen wird was die Beschäftigung anbetrifft ein bisschen kleiner.

00:25:28: Was die Wertschüpfung anbetriebe wird da größer und zwar deutlich größer.

00:25:36: Die aktuelle Arbeitsteilung zwischen Automobilhersteller und der Zulieferpyramide, also Tier eins, tier zwei bis tier n runter.

00:25:45: Das bleibt konstant weil das wäre sehr viel Spekulation gewesen wenn man das modelliert hätte, weil jeder Automobil Hersteller hat eine unterschiedliche Strategie.

00:25:55: die Strategien, das liest man ja jeden Tag in den Zeitungen, die ändert sich auch.

00:25:59: da ist sozusagen die Zukunft.

00:26:01: die Industriestruktur hat sich noch nicht gefunden Und wir haben die Entscheidung relativ früh getroffen und gesagt, das sozusagen lassen wir in unserer Studie außen vor.

00:26:09: Weil es zu einer Verfälschung führt und zu sehr vielen Hypothesen führen würde.

00:26:14: Ich bin eigentlich bei Ihnen, man liest ja in diesen Tagen sehr viel in den Zeitungen drüber aber wie sich das Gesamthaft auswirkt.

00:26:19: ich glaube da müssen wir noch ein paar Jahre warten um da wirklich ein gutes Bild zu haben.

00:26:23: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.

00:26:26: dabei wird oft vergessen dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann.

00:26:30: also Wie schnell wird ein Trade ausgeführt, wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?

00:26:36: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an.

00:26:38: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.

00:26:45: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.

00:26:50: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Spreads oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.

00:26:57: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.

00:27:06: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Warentest als Kostensieger ausgezeichnet.

00:27:12: Dazu kommen lange Handelszeiten, von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.

00:27:18: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.

00:27:21: Hinter der Trading App steht dir Berliner TradeGator G ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.

00:27:27: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.

00:27:34: Den Link gibt's in den Show Notes.

00:27:37: Okay, kommen wir mal zurück zur Wertschöpfung die Sie jetzt betrachtet haben.

00:27:40: Sie haben ja sehr schön ausgeführt dass sie gesagt haben okay was wegfällt aber stand und sie haben gesagt was vor allem Neues hinzukommt.

00:27:46: ein kleines Getriebe haben sie gesagt.

00:27:47: Kleines getriebe klingt für mich nicht so wahnsinnig viel Wertschölpfung Aber wahrscheinlich sind zwei Hauptwichtigsten Komponente Elektromote und die Batterie.

00:27:55: Ja, vor allen Dingen die Batterien Anforderungen.

00:27:57: Die Batteries sind vorher so freund Und sie haben natürlich dann gesagt aufgrund der Tatsache das für Batterie so wichtig wird steigt die Wertschöffung.

00:28:03: Jetzt ist natürlich meine erste Frage Wenn wir uns jetzt mal die Rohstoffe anschauen, die für eine Batterie gebraucht werden.

00:28:09: Ist es dann eigentlich realistisch dass die Batterienfertigung in Zukunft Europa stattfindet?

00:28:16: Man könnte ja auch sagen Es gibt da Rohstoffen und wenn China die jetzt nicht exportiert beispielsweise Dann wird die während alle zukünftigen Batterien aus China kommen und nicht in Europa gefertigt werden.

00:28:25: Man ist das ein Thema oder sagen sie nö ist es eigentlich losbar?

00:28:29: Ja das ist ganz sicherlich ein Thema.

00:28:31: Und das ist noch ne sehr gute Frage herstellt.

00:28:35: Ich bin eines vielleicht als reinländischer Berufsoptimist, wenn ich das sagen darf.

00:28:40: Sehr zuversichtlich was unsere europäische Industrie anbetrifft auf der einen Seite investieren ja im Moment die großen Unternehmen, sei es die Automobilhersteller, sei ist die Batterie Hersteller aber auch die Rohstoffherstelle, ich denke da beispielsweise an BSF die große Investitionen angekündigt haben sozusagen in den in die Wertschöpfungskette hinein.

00:29:03: Ich bin mir sehr sicher, dass wir dort noch viele positive Nachrichten lesen werden.

00:29:08: Und auf der anderen Seite bin ich dabei.

00:29:10: Wir brauchen diese positive Nachricht auch denn sonst besteht große Gefahr, dass wesentliche Teile der Wertschöpfung eben nicht mehr bei uns passieren und nur noch die Batteriemontage bei uns stattfindet sozusagen der letzte Schritt bevor es ins Auto reinkommt.

00:29:22: Dann wäre das ein Spiel wo wir deutlich mehr Arbeitsplätze verlieren würden.

00:29:27: aber wenn ich im Moment ... Wir beobachten das sehr genau, wenn wir uns im Moment anschauen welche Ankündigung die großen Unternehmen machen.

00:29:36: Dann sind wir eigentlich positive Dingeln gestimmt!

00:29:38: Gut.

00:29:39: Also ich sage okay, wir müssen... Ich finde es zumindest gut, dass sie positiv sind weil ich habe ja den Ruf in meinem Podcast immer so negativ zu sein und so freue mich auszusprochen einen positiven Gast heute zu haben.

00:29:46: Dann werden Sie's ganz

00:29:47: schwer mit mir haben.

00:29:48: Nein,

00:29:48: das ist ja super.

00:29:49: Das will ich, ich bin doch gar nicht ein schlechter Laune-Betreiber mehr.

00:29:51: Okay, ich hab verstanden, Roschorbe sagen, es ist ein Thema aber wir müssen uns nicht aufgeben.

00:29:55: Eine andere wichtige Frage, die habe ich mal gelesen, ist ja bei der Batterieherstellung ist ja der Energiebedarf.

00:30:01: Und wenn ichs verstanden habe, sind Energien sehr wichtig und ich habe ein ganzes alles schad gesehen in ihrer Studie.

00:30:07: Blättern, weil sie haben natürlich da ganz viele Sachen vorgerechnet.

00:30:10: Da haben Sie eine Darstellung gehabt im Prinzip was eigentlich für Investitionsentscheidung relevant ist.

00:30:15: Zumindest sowieso verstanden.

00:30:16: und dann haben sie gesagt okay, für Investitionen Entscheidungen wenn man sozusagen als Zulieferer sagt ich möchte in den neuen Markt hineingehen.

00:30:23: Dann haben Sie gesagt okay es ist einer wichtigen Investitions-Entscheidung ist.

00:30:26: wie viel Elektro auswählen Verkaufner ging habe ich verstanden.

00:30:29: Das zweite ist produziert, aber ich würde wahrscheinlich die Faltung machen das in Zukunft Automielhersteller bin, vielleicht können wir das auch noch kurz einschieben.

00:30:38: Wenn ich Automiel-Hersteller bin und jetzt sowieso alles durcheinander kommt... Ich quasi meine bestehenden Standorte sowieso alle schließen muss, weil ich Neuer mache.

00:30:46: Ich franziere es mal ein bisschen.

00:30:47: Dann kann ich mir die Weltkarte ja auch anschauen und sagen, baue ich noch zu viel in Deutschland oder baue nicht näher an den Absatzmärkten?

00:30:54: Baue ich mehr in China, bau' ich mehr eine USA, baube ich mehr anders aber nicht mehr so viele in Deutschland.

00:30:59: Diese Entscheidung gibt es ja auch noch, aber da will ich jetzt mit Ihnen... Außer Sie sagen jetzt können sie mit mir mitsprikulieren und rein reine Frohnatur mäßig sagen.

00:31:06: Deutschland ist ein guter Standort.

00:31:08: Was ich eigentlich wollte herauswollte, ist Sie sagen im Prinzip wie groß ist die Produktion, die dort stattfindet?

00:31:12: Was ist der Automatisierungsgrad?

00:31:13: Wie viele Leute habe ich dir gut ausgebildet sind?

00:31:15: Da stehen wir sicherlich gut dar!

00:31:17: Aber Sie sagen zwanzig Prozent ist variabel.

00:31:19: Kosten Energie Personal Und CO² Footprint was ich mal so lese wie CO²-Kosten.

00:31:25: Und da ist doch die Frage immer, kann man dann eigentlich von dem Hintergrund dessen was in der EU geplant wird?

00:31:30: Kann man denn wirklich mit dem Energieeinsatz in der EU-Batterien dauerhaft noch herstellen.

00:31:36: Ja also vielleicht nochmal ein bisschen abstrahiert... Was die wesentlichen Treiber sind für die Zukunft der Batterieherstellung Europa, spielt eine ganz wesentliche Rolle die Nähe zu den Produktionswerken.

00:31:52: und stehen eben sehr viele Produktionswerke in Westeuropa, also Deutschland und Frankreich.

00:32:00: Sicherlich auch in der Tschechische Republik Ungarn aber insbesondere auf der Iberischen Halbinsel wo die großen Produktionsstätten für die Kraftfahrzeuge sind.

00:32:11: Und es macht sehr viel Sinn die Batteriemontage und die Batteriewertschöpfung sehr nah an die Produktionsstäte der Fahrzeuge zu bringen weil Batterien sind ja sehr schwer und brennen sehr schnell.

00:32:23: Deswegen ist man versucht, möglichst kurze Distanzen zu

00:32:27: haben.".

00:32:28: Und dann ist sozusagen die zweite Optimierungsvariable neben Arbeitskräften – wie Sie das eben richtigerweise gesagt haben?

00:32:35: Na ja!

00:32:36: Wie sind denn Energiepreise?

00:32:38: CO-Footprint was natürlich für die Vermarktung der Fahrzeuge in Zukunft auch als Kaufentscheidendes Kriterium für die Endkunden immer wichtiger wird der CO-

00:32:47: Footprint?!

00:32:50: Und da haben natürlich diejenigen Länder, die keinen Kohleschrohr haben sondern grünen Strom haben.

00:32:58: Haben natürlich einen großen Vorteil aber natürlich immer unter dem ökonomischen Primat das natürlich die Strompreise gering sein müssen.

00:33:06: und was wir sozusagen in der Studie gemacht haben Das ist eine Prognose gewagt auf Basis der Daten von vom europäischen Statistikamt von der Agentur für Energie und haben eine Prognose gewagt, bis zu den Entwicklung der Energiepreise.

00:33:26: Und das ist ein wesentlicher Treiber führt tatsächlich einen, ich nenne es noch mal Track nach Westen was die Batterieproduktion betrifft Frankreich Spanien als die großen Gewinner.

00:33:38: aber auch in Deutschland wird einiges an Infrastruktur aufgebaut und Osteuropäische Länder mit einem Wenige guten CO²-Footprint, weil mehr Kohlestrom haben da eher das Nachsehen.

00:33:50: Es haben sie ja doch mir die Gelingheit gegeben, da nochmal ein bisschen versuchen persönlich zu sein, weil ihre Studie ist... Wenn ich Sie jetzt mal aus deutscher Brille anschaue, hat sie ja durchaus einen pessimistischen Touch weil die Arbeitsplätze in Deutschland nach der ganzen Transformation deutlich weniger sein werden und Sie haben es gerade eben schon gesagt.

00:34:07: Der große Gewinner ist Frankreich.

00:34:11: Schauen wir uns das mal an.

00:34:13: Heute eine Wertschöpfung von nur drei Komma acht Milliarden Euro in diesem Bereich und wird nach ihrer Rechnung sich vervierfachen auf über fünfzehn Milliarden.

00:34:25: Und die Beschäftigung wird in Frankreich so leicht steigen, während in Deutschland – im Gegensatz dazu, das muss ich mal kurz hier gucken was ich ja ausgesucht habe – in Deutschland würde nach ihren Zahlen die Beschäftigung eigentlich mehr als halbieren von Hundertfünfzigtausend auf unter Siebzigtaußen?

00:34:39: Und die Wertschöpfung bliebe vergleich mit heute an ungefähr vom heutigen Niveau und Spanien wie gesagt auch positiv.

00:34:44: also wenn ihr Ihre Studie immer angeschaut habt ihr mir okay Deutschland verliert.

00:34:47: ok ist es wenig tröstig dass natürlich Italien noch mehr verliert als Deutschland Aber Frankreich und Spanier als die großen Gewinner, ist das der Strompreisfaktor alleine oder noch andere Faktoren?

00:34:59: Lassen Sie mich vielleicht von einer etwas anderen Perspektive darauf schauen und dass Sie glauben es nicht.

00:35:03: Das ist wieder eine ganz positive Perspektiv.

00:35:05: Mir ist ehrlich gesagt nicht Bange für die deutsche Zulieferindustrie und zwar eine Variable, die wir nicht betrachtet haben weil man sie faktisch nicht betachten kann – das ist das Thema Innovation.

00:35:16: wo ich jetzt Ingenieur unglaublich fest dran glauben, ist the power of innovation und das ist ja sozusagen zitteres paribus als konstant hier betrachtet worden.

00:35:25: Wenn ich mir anschaue wie gut sich nicht alle vielleicht auch zu wenige aber doch die meisten großen automobilzudieferanten aufgestellt haben für die zukunft was portfolio diversifizierung anbetrifft fast internationalisierung am betrieb.

00:35:39: wir müssen uns vorstellen dass die grossen zulieferer gerade noch thirty-five Prozent ihres Geschäftes in Europa machen, den Rest in anderen Geografien.

00:35:47: und von diesen thirty-fünf Prozent ist es vielleicht die Hälfte bis zwei Drittel noch mit den deutschen Herstellern.

00:35:55: Und der Rest ist eben international business.

00:35:59: Wenn wir da jetzt sagen, na ja wenn wir weiter so innovativ sind als Branche wie wir das die letzten insbesondere zwanzig Jahre geschafft haben, wenn wir weiterhin mit so großen Entwicklungskostenquoten unser Geschäft betreiben und ich möchte dann nur eine Zahl nennen.

00:36:15: Der Durchschnitt der weltweiten Top-Einhundert Zulieferer haben eine Entwicklungskostenfote von zwei Komma neun Prozent, die Deutschen von fünf Komma acht.

00:36:23: das heißt wir investieren relativ das Doppelte in unsere Zukunft Und da sind sehr viele Investitionen in Elektromobilität Teilweise auch in Batterietechnologie.

00:36:33: Das könnte durchaus noch ein bisschen mehr sein und es ist ein bissel Appell an unserer oder an meine eigene Branche.

00:36:39: dann ist mir sozusagen für die Zukunft des internationalen Geschäfts, was ja auch strahlt in hoch bezahlter Arbeitsplätze.

00:36:45: In Forschung und Entwicklung in Deutschland ist wir nicht bange.

00:36:48: Aber?

00:36:49: Wir haben natürlich trotzdem recht

00:36:50: wenn ich das sagen darf

00:36:52: dass Netto in Deutschland Arbeitsplätzen jetzt besonders in der Produktion verlangen werden.

00:36:57: Ja und vor allem wenn ich ihn zuhöre, sie sind ja sehr optimistisch bezüglich der Firmen weil Sie sagen die Firmen haben eine hohe Intervationskraft.

00:37:03: es ist aber nicht um den Standort weil ich kann sich immer noch... Ich kann in Deutschland auch gut entwickeln, sagen wir mal, weil ich diese gute Forschungsmöglichkeiten habe und weil ich viel Geld in die Forschung entnehme.

00:37:12: Aber ich produziere woanders Ich produziere zunehmend von anders.

00:37:16: Und ich war auch mal Berater und habe vor langer Zeit jemand erzählt, dass es eine gewisse Tendenz gibt die Forschung der Produktion folgt.

00:37:25: Weil es ein Logik gibt das die Produktion so weit wechselt von der Forschung.

00:37:28: Ich weiß nicht ob

00:37:29: es noch geült wird aber wenn ich jetzt mal sagen möchte... Das kann ich jetzt machen, das machen Sie nicht weil sie sind eine Lebensberater.

00:37:34: Sie wollen es ja nicht politisch äußern, sollten sie auch gar nicht.

00:37:38: Aber eigentlich wäre da für mich die Frage so, ich schaue mir das an.

00:37:41: Die Politik möchte den Umbau haben, Richtung Elektromobilität.

00:37:43: Das können wir darüber sprechen ob es vernünftiger wäre, um etwas langsamer zu machen.

00:37:47: aber dass ist eigentlich die Würfel sind gefallen brauchen wir nicht drüber zu

00:37:49: diskutieren

00:37:50: Dann lernen wir daraus.

00:37:51: okay wichtiger Stadt und Fakt.

00:37:52: wenn wir sehen einfach es gibt einen Riesenumschwung in der Branche.

00:37:55: Die Branche ist eine sehr attraktive Branche für uns als Arbeitsstandort weil sie hoch bezahlte Arbeitspreste gebietet und wir werden verlieren alle verlieren.

00:38:04: andere Länder wie Spanien und Frankreich schaffen es sogar zu profitieren aufgrund von billigerer Energie.

00:38:10: So,

00:38:10: dann ist nämlich die Frage eigentlich sagen Sie okay das muss nicht so schief gehen weil wir können mit Innovationen vorankommen.

00:38:15: kann sein damit ich sage ok eine erste Schlussfolgerung wäre wir müssen viel mehr tun um die Forschungsentwicklung in Deutschland mehr zu fördern.

00:38:22: haben sie jetzt Umbau, wir müssen mehr Geld in die Hand nehmen ja Staatsordnung überlegen wie er da mehr Anreize setzt.

00:38:25: Die andere Frage wäre natürlich schon welche Standortbedingungen bräuchten wir denn?

00:38:31: Damit für den Zukunft auch als Produktion standort dann eine Rolle spielen.

00:38:36: Dann sagen Sie mir, ich sage das, was ich gehört habe, wir brauchen Zugang zu einer stabilen günstigen grünen Energieversorgung.

00:38:45: Genau, Quadratode des Kreises aber genau das ist das.

00:38:47: Aber dann würden Sie mal so eine Taxonomie-Diskussion haben, im Prinzip ist Ihr Modell natürlich logischerweise von klassischer Atomstrom ist ja dann eben CO² frei und deshalb entsprechend vorteilhaft.

00:38:58: Das ist jetzt zugespitzt formuliert, aber Sie haben Recht Herr Städter.

00:39:01: Können Sie mir sagen Herr Stedter?

00:39:03: Es wird so blöd!

00:39:04: Wir schneiden wir jetzt raus.

00:39:05: Sie nehmen mal an, Sie haben jetzt den Zulieferer XY aus dieser Branche.

00:39:08: Und das haben sie ganz konkret, der ruft sich jetzt an und sagt, wir werden nicht ein bisschen Sprich gehört, wir müssen ja mal reden weil ich verstehe das, ich investiere auf die Forschung

00:39:16: usw.,

00:39:16: aber how do I survive?

00:39:18: Was ist das Programm mit dem überlebt?

00:39:21: Innovationsprogramm Schritt eins An aller vorderster Front Schritt zwei, sicherlich auch wie das bei uns heißt Footprint Strategy den Produktionsfußabdruck optimieren entlang der innovativen Produkte.

00:39:34: Also

00:39:34: weniger CO² heißt das konkret?

00:39:37: Genau

00:39:37: das heißt weniger CO₂ und natürlich je nach Produkten die man produziert und je nachdem die Energie intensiv das ist geht es natürlich in die Länder wo die Energiekosten entsprechend sind selbstverständlich ökonomisches Rational Und das Dritte ist sicherlich ein ganz wesentlicher Aspekt und da haben wir bisher noch gar nicht so recht über gesprochen.

00:39:58: Das ist sozusagen die Transformation in den Köpfen, mir gefällt dieses Umparken in den Köpfen sehr gut weil was man schon feststellt ist dass in unserer Branche und ich komme selbst im Ursprung aus der Verbrennungsmotorenindustrie also wirklich Benzin im Blut wenn sie so wollen das Umparking in den köpfen das dauert lange.

00:40:16: Das ist vordringlich, dass wir das rechtzeitig anstoßen.

00:40:19: Dass wir nicht zu sehr an den alten Zöpfen hängen und dass wir wirklich es schaffen die Teams in der Entwicklung, in der Produktion In allen arrondierenden Bereichen sozusagen in die Zukunft zu bringen, dass Wir nicht zu lange an den Alten Zöpfeln Hängen.

00:40:35: Und das ist im Moment in unserem Projekt tatsächlich ein Schwerpunkt.

00:40:38: Wir halten fest Es ist ein fundamentaler Wandel.

00:40:40: Der fundamentaler Wandel Ist auch eine Chance aber Wir müssen uns anders aufstellen, damit Deutschland auch wirklich

00:40:47: oder noch besser ausstellt.

00:40:48: Wir haben gute Trümpfe in der Hand, Sie haben die Forschung und Entwicklungsfähigkeit unserer Firmen betont aber wir haben eben auch ein paar Herausforderungen, sollten angegangen werden um euren Zukunft in Deutschland entsprechend Wohlstand

00:40:57: zu sichern.

00:40:58: Das wäre meine kühlte Distanz daraus und ich würde mich an diese Stelle ganz herzlich bedanken für Ihre Zeit.

00:41:02: Vielen herzlichen Dank!

00:41:04: Sehr gerne vielen Dank Herr Stelter.

00:41:13: So weit mein Gespräch mit Henning Renard.

00:41:17: Was haben wir gelernt?

00:41:19: Erstens Selbst für ein Fachmann, der Industrie seit Jahren berät war

00:41:25: die Wucht

00:41:26: mit der die europäische Industrie heute getroffen wird.

00:41:28: Zwar dass wir in den Jahr zweiundzwanzig noch nicht abzusehen.

00:41:31: Wir waren gemeinsam alle zu optimistisch und das macht mir persönlich viel Sorge weil ich sagen muss es könnte ja sein, dass damit die Zukunft noch schlimmer wird wenn wir jetzt nicht entsprechend handeln.

00:41:44: Das zweite was ich gelernt habe ist das Verbrenner aus ist nicht das eigentliche Problem.

00:41:50: Die deutsche Debatte hat sich in den letzten zwei Jahren an dieser Frage abgearbeitet, aber die Frauenhofer Studie hat gezeigt letztlich spielt es für die Industrie eine untergeordnete Rolle.

00:42:01: Wir sind jetzt letztlich in einer Phase, wo vor allem Wettbewerb aus China uns sehr zu schaffen macht.

00:42:08: Der dritte Punkt ist klar – die Standortfrage ist die entscheidende Frage!

00:42:15: Wo die Wertschöpfung hinwandert, entscheidet nicht Busse.

00:42:18: Es entscheiden Energiepreise, Steuerlast, Regulierungstichte Fachkräfteangebot, Verkehrs- und digitale Infrastruktur.

00:42:27: Solange es

00:42:28: Minister gibt im Baden-Württemberg die sich daran stören dass Mercedes statt in Baden Württemberg in Ungarn produziert müssen wir uns nicht wundern als bestattert Deutschland weiter bergab geht.

00:42:41: Die Politik das wissen wir müsste dringend gegensteuern haben.

00:42:45: wir beschäftigen uns ja bekanntlich nicht mit den relevanten Themen sondern diskutieren andere Sachen sehr intensiv.

00:42:55: Soweit meine Überlegung für die heutige Ausgabe von BTO Refresh, ich freue mich sehr wie immer auf Fragen, Feedback, Kritik und Anregungen

00:43:02: und

00:43:03: auf einem Wiederhören am kommenden Sonntag wo es wieder eine neue Folge vom BTO

00:43:07: gibt!

00:43:08: Bis dann alles

00:43:09: Gute,

00:43:09: genießt den Sommer hier Daniel Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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