00:00:05:
00:00:14: Hello und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von BTO Refresh.
00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch in diesem Mittwoch wieder mit dabei sind.
00:00:23: Alle Reden von VW – wir auch!
00:00:26: Die Zahlen sind in der Tat erschreckend.
00:00:29: Hunderttausend Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel vielleicht sogar mehr, vier Werke sollen Deutschland geschlossen werden?
00:00:36: Die loge Folge eines industriellen Umbruchs, die loge Frage vom massiven Marktanteilsverlusten namentlich in China.
00:00:44: VW steht mächtig unter Druck – doch nicht nur VW!
00:00:49: Ähnliches kann man sagen über Daimler und über BMW oder natürlich die VW-Töchter Audien Porsche.
00:00:56: Die einstigen Aushängelschilder der deutschen Wirtschaft.
00:01:00: Man könnte fast schon sagen unser ganzer Stolz.
00:01:02: Sind geschockt von dem was in China passiert?
00:01:06: geschockt von dem, was China geschafft hat im Bereich der Elektromobilität.
00:01:11: Doch was sollen wir tun?
00:01:13: Noch höhere Zölle?
00:01:15: Darüber habe ich bereits vor zwei Jahren mit einem Experten gesprochen als die EU-Strafzölle erstmals eingeführt hat.
00:01:23: Heute lohne sich dieses Gespräch in Erinnerung zu rufen und es einzuordnen in die aktuellen Entwicklungen.
00:01:30: Ich finde so relevant – ich hoffe sie auch –.
00:01:33: fangen wir alles so
00:01:34: an!
00:01:39: Die nächsten Jahre werden darüber entscheiden, wer künftig in der Automobilindustrie eine führende Rolle spielen wird.
00:01:46: Wir als Volkswahlkonzern haben es selbst in der Hand.
00:01:49: Wir haben starke Marken, ikonische Produkte, eine klare Strategie und vor allem ein erstklassiges Team das jeden Tag weltweit Fortschritt gestaltet.
00:01:59: Im globalen Wettbewerb reicht das allein aber nicht mehr aus.
00:02:03: Höhere Kosten können wir nur durch mehr Produktivität Effizienz und Innovationskraft ausgleichen.
00:02:10: Und genau daran arbeiten wir im Volkswagen-Konzern jeden Tag.
00:02:15: Gleichzeitig brauchen wir bessere Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich, das sind angemessene Kostenstrukturen, wettbewerbsfähige Energiepreise eine fokussierte Technologielandschaft und eine verlässliche Förderpolitik.
00:02:30: In der vergangenen Woche ist der Aufwärtsrat von Volkswagen zusammengekommen um zu diskutieren Ein Vorschlag zu diskutieren zu einer grundlegenden strategischen Neuausrichtung des Konzerns, ich würde sagen für ein grundlegendes tiefgreifendes Sanierungsprogramm.
00:02:47: Kein Wunder, dass es Protest gab!
00:02:50: Direkt auf dem Werksgelände Wolfsburg protestierten quasi vollen Toren das Aufsichtsrats rund vierhundert Beschäftigte.
00:02:58: Angeführt wurde der Protestzug von EG Metallchefin Christiane Bender und von der Konzertbetriebsrats-Vorsitzenden Daniela Cavallo.
00:03:07: Die Maßnahmen, die helfen überhaupt gar nicht diesen Konzern
00:03:11: nach vorne zu bringen!
00:03:13: Und deswegen
00:03:13: sage ich hier laut und deutlich – Der Vorstand muss seine Hausaufgaben machen, die Politik muss uns aber auch unterstützen, denn ohne dass jetzt endlich mal klar wird das auch die Bundesregierung, die Europäische Union gefahren läuft dass hier die Industriearbeitsplätze komplett
00:03:32: in Bach runtergehen und sie Gegenmaßnahmen
00:03:36: machen müssen, werden wir auch mit eigenen Hausaufgaben intern diese Krise nicht bewältigen.
00:03:42: Wir verschließen nicht die Augen!
00:03:45: Wir leben nicht auf dem Baum!
00:03:46: Jeden Tag lesen wir Schlagzeilen
00:03:49: von Unternehmen
00:03:50: in der Automobil- und Zuliefererindustrie von Entwicklungsdienstleistern, die abhängig sind.
00:03:56: Von uns!
00:03:57: Von den großen Automobielherstellern.
00:03:59: Es werden Standorte geschlossen es gibt Personalabbau ohne Ende.
00:04:04: all das wissen wir.
00:04:06: aber ich sage auch
00:04:07: eins Wir
00:04:08: die Belegschaft haben diese Krise
00:04:10: nicht verursacht.
00:04:12: Die Zahlen sind wirklich brutal.
00:04:14: Vier deutsche VW Werke sollen bis zwanzig vierundreißig schließen Mda und Zvikao bis versich einunddreißig das Nutzfahrzeugwerk in Hannover bis zwanzig zweiunddreißig, dass Audi-Wertnegers Uhlen bis zwantig vierunddreaißig.
00:04:28: Hunderttausend Stellen sollen weltweit wegfallen.
00:04:31: einige vermuten die Zahlen werden sogar noch höher.
00:04:34: im Raum stehen schon zahlen von hundertzwanzig oder gar hundertvierzichtausend verloren Arbeitsplätzen Die weltweite Produktionskapazität so von rund zwölf Millionen auf neun Millionen Fahrzeuge sinken.
00:04:46: Ein Viertel wird also weniger produziert.
00:04:49: Die Modellpalette wird um bis zu fünfzig Prozent gestrafft und die Ausstattungsoptionen um bis zur fünfundsiebzig Prozent.
00:04:57: Die Probleme liegen vor allem in China.
00:05:00: Noch zwei Jahrzehntin verkaufte der Volksfahrung Konzern dort vier Komma Zwo Eins Millionen Fahrzeuge.
00:05:06: Zweihundzwanzig waren es nur noch zwei Komma Sechs Neu Millionen.
00:05:10: In diesem Jahr ging es weiter bergab, allein im zweiten Quartal steht ein Minus von sechsundzwantig Prozent gegen den Absatz.
00:05:17: Zahlen vom Vorjahr.
00:05:19: Das trifft VW besonders hart.
00:05:21: Zum einen ist VW traditionell im margenrechtigen US-Markt nicht so gut vertreten und zum anderen waren es in Prinzip die chinesischen Profite, die es uns ermöglicht haben zu hohe Kosten, zu geringe Profitabilität in Deutschland oder Europa zu tolerieren.
00:05:39: Doch ohne die Gewinner aus China wird offen gelegt was seit Jahren bekannt ist – VW ist strukturell schwach profitabel!
00:05:48: Und nun ist es nicht nur schwach profitabel, sondern es drohen Verluste und das ist natürlich problematisch mit Blick auf den erheblichen Investitionsbedarf.
00:05:56: Man würde glauben jetzt geht's um entschlossenes Handeln aber der Betriebsrat wie auch zur Politik hat natürlich negativ reagiert.
00:06:05: Konkret sagt der Betriebshart folgendes Es sei in der Respektlosigkeit wieder Vorstand bei der Belegschaft umgehen würde.
00:06:14: Der Forschungsvorsitzende Blume, so der Betriebsrat, stünde in der Pflicht massiven Schaden wenigstens noch zu begrenzen.
00:06:22: Am Montag haben wir dann gehört er versucht es, er spricht davon also auch andere Hebel geben sollte als Werke zu schließen zum Beispiel Maßnahmen zur Reduktion an Lohnkosten durch längere Arbeitszeiten oder eben Lohnverzicht.
00:06:35: Ich persönlich glaube das wird nicht genügend denn Überkapazitäten bleiben über Kapazitäten.
00:06:41: Es gibt nicht wenige die sagen ich bin wie immer besonders skeptisch Ich werde aber noch überholt.
00:06:47: Worit Schulerik, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft hat bereits im Juni auf die Frage der süddeutschen Zeitung ob Volksfragen den im schlimmsten Fall pleitegehen könne geantwortet?
00:07:00: VW wird wahrscheinlich von einem chinesischen Autohersteller aufgekauft etwa vom BYD.
00:07:05: China und USA werden Europa auffressen Stück für Stück.
00:07:11: Keine guten Aussichten.
00:07:14: Das ist die Debatte, die wir aktuell führen.
00:07:17: Es ist aber genau die Debatte ,die wir bereits vor zwei Jahren im Juni in anderer Form in diesem Podcast bereits geführt haben, wo ich erklärt habe, woher die Probleme der deutschen Automobilindustrie kommen.
00:07:30: Es lohnt sich, die damalige Argumentation nach kurzer Erinnerung zu rufen bevor wir zu meinem Gesprächspartner kommen.
00:07:43: In Folge twoandachtundvierzig haben wir uns schon intensiv mit der Automobil Industrie beschäftigt.
00:07:50: Ich möchte mal ganz kurze Erinnerung rufen.
00:07:52: Es gibt zwei Arten von Innovationen, es gibt Kompetencerhaltende und kompetenzzerstörende Innovationen.
00:08:01: Kompetenz erhaltene Innovation sind beispielsweise der Umstieg vom Vergaser zum Einspritzer.
00:08:07: das kriegt die Industrie hin.
00:08:08: da gibt es geringere Markteintagsverschiebungen aber ist keine grundlegende Veränderung.
00:08:14: Kompetent zerstörende Innovationen sind anders.
00:08:18: Ehemals wichtige Voraussetzungen für den Erfolg in der Branche gelten nicht mehr.
00:08:23: Hier konkret gute Motoren, sanfte Getriebe!
00:08:27: Wir haben einen so starken Bruch einfach deshalb bei Elektromobilität funktioniert ohne die Kompetenzen des Abrennungsmotors zu haben.
00:08:36: Im Gegenteil es ist sehr schwierig ein Umstieg zu machen.
00:08:40: Studien zeigen bereits an anderen Industrien, dass es den sogenannten Encombenz aus den alten Anbietern nur sehr selten gelingt eine solche kompetenzzerstörende Innovation zu überleben.
00:08:51: Es ist die einmalige Chance für Wettbewerber ein Technologiebruch zu nutzen und Märkte komplett aufzurollen.
00:08:59: Und China?
00:09:00: China hat genau das getan!
00:09:03: Kompetenz zerstörende Innovationen ist eine große Herausforderung für die bestehenden Unternehmen, und eine große Chance für neue Unternehmen.
00:09:12: Kein Land hat diese Chance so genutzt wie China!
00:09:16: Die MIT Technological Review, die wir bereits vor zwei Jahren zitiert haben, hat in einem Artikel herausgearbeitet, wie China zur dominanten Macht in der Elektromobilität geworden ist.
00:09:29: Dort kann man unter anderem Folgendes lesen...
00:09:31: China hatte bereits einige strukturelle Vorteile.
00:09:34: Auch wenn die Herstellung von Elektrofahrzeugen eine andere Technologie erfordert, ist dennoch die Zusammenarbeit mit der bestehenden Automobilzulieferkette erforderlich und diese war in China relativ gut.
00:09:45: Die Fertigungskapazitäten und billigen Rohstoffe, die die Benzinautofabriken am Leben erhielten könnten ebenfalls zur Unterstützung einer aufstrebenden Elektrofahrzeugindustrie eingesetzt werden.
00:09:55: Daher unternahmen die chinesische Regierung bereits Zwei-Tausend Einschritte um in entsprechende Technologien zu investieren.
00:10:02: In diesem Jahr wurde die Elektro Fahrzeugtechnologie als vorrangiges wissenschaftliches Forschungsprojekt in Chinas fünf Jahresplan aufgenommen dem wichtigsten Wirtschaftsplan des Landes.
00:10:12: Das finde ich Übrigens nicht zu kritisieren, im Gegenteil.
00:10:17: Ich frage mich, weshalb umgekehrter Kontinent der Vorharte diesen technologischen Wandel mit Regulierung zu befördern nämlich die EU nichts dergleichen getan hat?
00:10:27: Ja wir haben keine Planwirtschaft aber man hätte grundlangen Forschung fördern können und für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen können zum Beispiel mit Programmen zur gemeinsamen Rohstoffbeschaffung.
00:10:40: China hat es durchaus klug gemacht.
00:10:43: Die chinesische Regierung ist sehr guterrennt, Ressourcen auf die Branchen zu konzentrieren, die sie ausbauen möchte.
00:10:48: Ab dem Jahr des Jahrhunderts begann das Land Elektro-Fahrzeugherstellern finanzielle Subventionen zu gewähren.
00:10:54: Von dem Jahrhunderteil bis zum Jahrhunde zwanzig hat die Regierung umgerechnet neunundzwanzig Milliarden Dollar in entsprechende Subvention und Steuererleichterungen gesteckt – obwohl die Subventionspolitik Ende letzten Jahres offiziell endete und durch ein marktorientiertes System namens Dual Credits ersetzt wurde, hat sie bereits ihre beabsichtete Wirkung erzielt.
00:11:13: Die mehr als sechs Millionen Elektrofahrzeuge, die in China verkauft wurden, machten über die Hälfte der weltweiten Elektro-Fahrzeugverkäufe
00:11:29: aus.
00:11:30: Die Regierung half inländischen Elektrofahrzeugherstellern, in ihren Anfangsjahren auch über Wasser zu bleiben, indem sie Beschaffungsverträge vergab.
00:11:38: Um Jahrzehnte bevor der Verbrauchermarkt-Elektrofahrzeuge akzeptierte waren die ersten in China Teil des riesigen öffentlichen Verkehrsystemes.
00:11:46: Es gab noch andere staatliche Maßnahmen, die Einzelpersonen zum Kauf von Elektro Fahrzeugen ermutigten.
00:11:52: In bevölkonsreichen Städten wie Peking sind Autokennzeichen seit mehr als einem Jahrzehn rationiert und es kann immer noch Jahre oder Tausende von Dollar kosten, um eines für ein Benzinauto zu bekommen.
00:12:04: Aber das Verfahren wurde für Menschen die sich für den Kauf eines Elektrofahrzeugs entschieden im Grunde
00:12:08: aufgehoben.".
00:12:09: Damit tut man sich natürlich dann leicht wenn man durch diese Maßnahmen keine vorhandenen inländischen Anbieter schwächt – also das Gegenteil von dem was bei uns passiert!
00:12:19: Übrigens, Insubventionen waren in China auch für ausländische Anbiter zugänglich.
00:12:25: Als die chinesische Regierung Subventionen vergab, beschränkte sie diese nicht auf inländisch unternehmend.
00:12:30: Über finanzielle Anreize hinaus haben lokale chinesischen Regierungen Tesla aktiv umworben, um Produktionsanlagen im Land zu bauen.
00:12:37: Die Gigafactory in Shanghai wurde Jahrzehntinzehn dank der günstigen lokalen Politik extrem schnell gebaut.
00:12:44: Heute ist China ein unverzichtbarer Teil der Lieferkette von Tesla.
00:12:47: Die Gigafactory in Shanghai ist derzeit Tesla's produktivster Produktionsstandort und wird für über die Hälfte, der im Jahr zwanzig ausgelieferten Tesla Autos verantwortlich sein.
00:12:58: Damit wurde mehr Produktioner China gelockt – aber nicht nur das!
00:13:02: Die Vorteile sind gegenseitig.
00:13:04: Auch China hat viel von Tesla profitiert, das Unternehmen war dafür verantwortlich der chinesischen Elektrofahrzeugindustrie den Catfish Effekt aufzuerlegen was bedeutet dass es chinesische Markt dazu gezwungen hat innovativ zu sein und zu versuchen in allen Bereichen vom technologischen Fortschritt bis zur Schwinglichkeit mit Tesla gleichzuziehen.
00:13:23: Und jetzt muss sogar Tesla herausfinden wie es in China weiterhin wettbewerbsfähig bleiben kann weil einheimische Markten ihm schwer zu schaffen machen.
00:13:31: Wow, ich finde das beeindruckend.
00:13:34: Und was ist mit Batterien?
00:13:35: Batterien sind bekanntlich das wichtigste Teil eines Elektrofahrzeugs und machen bis zu vierzig Prozent der Fahrzeugkosten aus.
00:13:43: Der wichtigste Faktor, um ein Elektro-Fahrzeug kommerzielleren Tabel zu machen, ist eine Batterie die leistungsstark, zuverlässig und dennoch erschwinglich ist.
00:13:53: Chinesische Unternehmen haben im letzten Jahrzehnt Lithium-Eisenphosphatbatterien bekannt als LFP-Technologie, im Gegensatz zu den besten wie beliebteren Lithiumnickelmangan Cobalt-Baterien propagiert.
00:14:05: LFP Batterien sind sicherer und günstiger aber anfangs waren sie nicht die erste Wahl in Autos da sie früher eine viel geringere Energiedichte hatten und bei niedrigen Temperaturen schlecht funktionierten.
00:14:16: doch während andere die LFP Technologieaufgaben forschten einige chinesische Batterieunternehmen Ein Jahrzehnt an dieser Technologie und konnten die Lücke in der Energiedichte schließen.
00:14:26: Heute erkennt die Elektrofahrzeugbranche wieder die Vorteile von LFP-Batterien an, die im September, zwanzundzwanzig ein Drittel aller Elektro Fahrzeugbaterien ausmachten.
00:14:35: Das ist ein echter strategischer Vorteil, der mit Subventionenumrande etwas zu tun hat – das gilt auch für diesen klugen Schachzug!
00:14:44: China hat auch einen entscheidenden Vorteil bei der Batterieherstellung.
00:14:48: Es kontrolliert viele der benötigten Materialien, obwohl das Land nicht unbedingt über die meisten natürlichen Ressourcen für Batteriematerialien verfügt.
00:14:55: Verfügt es über die weltweit größte Raffineriekapacität für kritische Komponenten wie Kobalt-Nickelsulfat, Lithiumhydroxyde und Grafit.
00:15:03: Inzwischen haben andere Länder tatsächlich die Bedeutung von Batteriematerialien erkannt und schließen Verträge mit Chile und Australien ab um die Kontrolle über Minen für selten Erdmitteile zu erlangen.
00:15:13: Aber Chinas Vorsprung hat einheimischen Unternehmen eine seit langem stabile Lieferkette beschert.
00:15:18: Die Folge in China hergestellte Batterien sind nicht nur günstiger, sondern auch in viel größeren Mengen verfügbar weil die Produktionskapazität in China ausgebaut wurde und weiter ausgebaut wird.
00:15:28: Tja was soll man dazu sagen?
00:15:31: Ist es wirklich ein unfairer Vorteil den China hier hat oder ist das Ergebnis einer Plugenpolitik dort Und eine besonders dummen Politik hierzulande?
00:15:43: Ja Es gab wie gezeigt auch staatliche Subventionen.
00:15:47: Insofern ist nachvollziehbar, dass die EU auf Zölle gesetzt hat um den chinesischen Exportansturm etwas zu dämpfen
00:15:57: Das gute unternehmerische Entscheidungen aus dem Bauch heraus eher selten sind ist unbestritten.
00:16:02: Sie brauchen schon eine solide Grundlage, aktuelle Zahlen zum Beispiel und Transparenz über die Liquidität natürlich und einen klaren Überblick darüber welche Rechnungen offen sind was reinkommt und was hinausgeht klingt selbstverständlich Ist es aber in vielen Unternehmen nicht, denn die entscheidenden Informationen stecken häufig noch immer in Papierstapeln.
00:16:23: In E-Mail anhängen oder sind über verschiedene Systeme verteilt und genau dann wenn man sie braucht sind sie nicht verfügbar.
00:16:30: aus Steuerung wird dann schnell Schätzung und das Planung wird Bauchgefühl.
00:16:35: An diesem Punkt kommt LexWare Office ins Spiel.
00:16:38: Rechnungen Buchhaltung und Banking werden an einem Ort zusammengeführt, alles automatisiert übersichtlich und einfach zu bedienen.
00:16:45: Damit haben Verantwortliche in Unternehmen die Finanzen jederzeit im Blick – offene Posten, Zahlungsströme, Buchhaltungen und Liquidität.
00:16:53: Das ist keine Nebensache.
00:16:54: es ist die Grundlage für bessere Unternehmensentscheidungen auf Basis von Zahlen nicht auf Basel von Gefühl.
00:17:01: Wenn Sie auch bessere Entscheidungen treffen wollen, probieren sie LexWareOffice einfach aus.
00:17:05: Über den link go.lexware.de slash bto erhalten Sie fünfzig Prozent Rabatt auf die ersten drei Monate LexWireOffice.
00:17:14: mehr Informationen gibt es wie immer in den Shownotes.
00:17:22: Doch was bringt Söller?
00:17:24: Skepsis ist angebracht!
00:17:26: Zumindest wenn man an Lüsten der Rodion Group folgt, die wir ebenfalls bereits vor zwei Jahren zitiert haben.
00:17:33: In eine Studie mit dem Titel Ain't no duty high enough, rechten sie vor.
00:17:38: Derzeit sind die Märkte für Elektrofahrzeuge in Europa und China durch große Preisunterschiede gekennzeichnet was die Hersteller dazu veranlässt hat ihre Autos von China nach Europa zu exportieren.
00:17:48: der intensive Wertbewerb auf einem gesättigten chinesischen Markt hat dort so einen Preiskampf geführt und die Herster gezwungen ihre Effizienz zu steigern um immer niedriger Reproduktionskosten zu erzielen.
00:17:59: Das Modell ID.IV von Volkswagen beispielsweise wird in Europa für fast fünfzig Prozent mehr verkauft als in China.
00:18:06: Für chinesische Hersteller wie BYD ist die Preisklub sogar noch größer, da sie versuchen den Gewinndruck in China auszugleichen indem Sie für Ihre Produkte in der EU höhere Preise verlangen.
00:18:17: Die Frage ist natürlich, wie hoch diese Preisprämie ist?
00:18:20: Unsere Preisanalöse zeigt, dass Exporte in die EU für in China ansässige Hersteller sehr profitabel sind.
00:18:26: BYD macht mit jedem in der EU verkauften Ziel-U-Modell einen Gewinn von rund Rundverzehntausendtrahundert Euro verglichen mit Tausendtauendert Euro bei in China Verkaufeneinheiten.
00:18:37: Das bedeutet das BYD mit jedem im der EU Verkauftenziel U-Model dreizehntausend Euro mehr verdient.
00:18:44: Klartext!
00:18:46: Der nur beschlossene Zoll ändert an den Preisversprungen nichts.
00:18:50: Das haben wir vor zwei Jahren gesagt und wir sehen es jetzt an den Erfolgen Chinas im europäischen Markt.
00:18:57: Ganz anders ist es übrigens bei anderen Modellen.
00:18:59: Zölle in Höhe von fünfzehn bis dreißig Prozent könnten allerdings das Geschäftsmodell ausländischer Unternehmen wie BMW oder Tesla zerstören, die China als Basis für ihre Exporte nach Europa nutzen.
00:19:09: Für den SUV EX-III von BMW beispielsweise beträgt der EU Aufschlag nach Abzug der damit verbundenen Kosten wie Transport nur neun Prozent – was bedeutet dass das Unternehmen bei Zöllen über neun percent mit Verkäufen in Europa weniger Geld verdienen würde als in China?
00:19:25: Dies bedeutet auch, dass Zölle am oberen Ende unserer Spanne die Pläne von Unternehmen wie BMW Honda und Volkswagen untergraben könnten China künftig stärker als Exportdrehscheibe für den EU-Markt zu nutzen.
00:19:38: Das ist doch meine klare Aussage!
00:19:40: Vor allem werden die Chinesen so oder so exportieren müssen nach Europa weil sie Zuhause und in anderen Märkten unter Druck stehen.
00:19:49: Die EU, der zweitgrößte Markt für Elektrofahrzeuge der Welt wird wahrscheinlich auch weiterhin das Hauptzieland für ein China hergestellte Elektro-Fahrzeug gebleiben.
00:19:56: Mit ihren Plänen für ein faktisches Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr zwei Tausendfünfunddreißig und verschiedenen bestehenden Unterstützungsmechanismen stellt die EU einen äußerst attraktiven Markt dar – insbesondere im Vergleich zu den USA, die bereits hohe Zölle auf chinesische Elektroferzeuge erhoben haben und weitere Maßnahmen zur Einschränkung chinesischer Autohersteller planen.
00:20:18: Denn andere Märkte werden aus anderen Gründen schwierig.
00:20:21: Entweder sind sich kleiner, hinken bei der Einführung von Elektrofahrzeugen hinterher oder werden durch lokale Produktion bedient oft aufgrund von Anforderungen an den lokalen Produktionsanteil.
00:20:31: Und wo stehen wir heute?
00:20:32: Zwei Jahre nachdem wir das so diskutiert haben... Erstens Die Zölle ist gekommen die Krise der europäischen Automobilindustrie aber auch!
00:20:41: Die Zolle sind nicht hoch genug.
00:20:43: Der Kostenvorteil des Chinesen ist einfach zu groß.
00:20:48: Zweite Beobachtung?
00:20:50: Unsere Hausaufgaben sind liegen geblieben.
00:20:52: Infrastruktur, Bildung Forschung Rahmenbedingungen.
00:20:56: zwei Jahre später haben wir nichts gemacht.
00:20:58: das haben wir bereits am letzten Sonntag mit Jan Mischke vom McKinsey Global Institute diskutiert.
00:21:05: oder ist es ganze sich doch einfach nur ein Fauspiel Chinas?
00:21:09: in einer Studie hat das Institut für Weltwirtschaft in Kiel den Umfang der chinesischen Industrie Subvention berechnet die derzeit über zwei Milliarden Euro pro Jahr betragen.
00:21:20: Titel der Studie, V-Spiel zu Höhe und Umfang der Industrie-Subvention in China.
00:21:27: Dort kann man unter anderem dieses hier lesen
00:21:30: Um besser einschätzen zu können, ob China faul oder fair spielt, stellen wir Daten über Industrie-Subventionen in China aus verschiedenen Quellen zusammen und liefern neue Daten basierend auf den jüngsten Veröffentlichungen der chinesischen Regierung zu Kaufsubventionen für Elektroautos.
00:21:45: Und den Jahresberichten führen nach chinesischer Hersteller von Elektro Autos und Windturbinen.
00:21:50: Selbst nach einer sehr konservativen Schätzung, bei der nur die leichter quantifizierbaren Subventionsinstrumenten berücksichtigt werden, beliefen sich die Industriesubventionen in China im Jahr auf rund zweihundertzwanzig Milliarden Euro oder eins Komma sieben drei Prozent des chinesischen Bruttoinlandsproduktes.
00:22:08: Dies ist sowohl in absoluten Zahlen als auch in Prozent des BIP weit höher, als die geschätzten Subventionen in anderen Volkswirtschaften.
00:22:16: So sind die Subventione in China im Verhältnis zum BIP geschätzt etwa dreimal so hoch wie in Frankreich und etwa viermal so hoch wir in Deutschland oder den Vereinigten Staaten.
00:22:25: Das sind enorme Summen und da kann man verstehen warum man im West nicht so glücklich darüber isst Vor allem, weil diese Zahlen noch nicht mal alles beinhalten.
00:22:35: Diese Ergebnisse legen nahe das große Industrieunternehmen in China im Verhältnis zum Unternehmensumsatz allein durch Steuervergünstigungen staatliche Zuschüsse und vergünstigte Kredite fast neunmal mehr staatliche Unterstützung erhalten als vergleichbare Unternehmen der OECD.
00:22:49: Dabei ist die Unterstützung in Form der Bereitstellung von Eigenkapital zu Vorzugsbedingungen durch Subventionen, verbildliche Vorleistungen einer vorzugsbehandlung heimischen Unternehmen im öffentlichen Beschaffungswesen oder durch andere Formen der Unterstützung, die noch schwieriger zu quantifizieren und international zu vergleichen sind.
00:23:07: Noch nicht einmal berücksichtigt!
00:23:09: Fazit der Forscher
00:23:10: China subventioniert die Industrien stark, die auf seiner wirtschaftspolitischen Agenda weit oben stehen – darunter auch viele grüne Technologiebranchen.
00:23:18: Hier zielt die Industriepolitik darauf ab eine dauerhafte Überlegenheit in grüner Technologie zu erlangen, diese Überlegenkeit in einer führende Position als globale Anbieter von Schlüsselprodukten umzuwandeln und ausländischer Technologie unabhängig zu werden.
00:23:32: Diese Politik hat es chinesischen Green-Tech-Industrien ermöglicht rasch zu expandieren europäische Märkte zu dominieren.
00:23:41: Dies gilt zum Beispiel für Solarpaneele oder Batterien für Elektrofahrzeuge, wo chinesische Unternehmen die EU-Märkte breit seit mehreren Jahren dominieren und es gilt zunehmend auch für Elektrautos und Windturbinen, wo kinesische Unternehmern gerade erst beginnen auf die EU Märkte vorzudringen.
00:23:57: Zugleich aber ist die EU nach Auffassung der Forscher in einer relativ schwächeren Position wenn es um den Umgang mit China geht.
00:24:06: Aufgrund der starken Stellung, China sei als Produktionsstandort für europäische Unternehmen und als Quelle vieler wichtiger Produkte für den EU-Markt ist die EU gegenüber möglichen Vergelterungsmaßnahmen Chinas deutlich verletzlicher als die USA.
00:24:18: Daher könnten die Kosten für die EU-Industrie und die Verbraucherinfolge von Einvorbeschränkungen für subventionierte chinesische Wachen erheblich steigen wenn die chinesischer Regierung mit Gegenmaßnamen wie Ausfuhrbeschrankungen für Vorprodukte reagiert auf die die grüne Technologieindustrie in der EU stark angewiesen ist, wie das zum Beispiel bei raffinierten seltenen Erden der Verlässt.
00:24:39: Solche Ausvorbeschränkungen würden der EU-Industrie nicht nur auf dem EU-Binnmarktschaten, sondern auch ihre Ausfuhrung nach China oder in Drittländer erschweren.
00:24:47: Dabei sind aus Vorbeschrankungen für notwendige Vorprodukte nur eine von vielen möglichen Gegenmaßnahmen mit denen China und EU Unternehmen in der von den EU-Maßnahmen direkt betroffenen Branche oder auch solchen anderen Branchen die mit China Handel treiben oder dort produzieren schaden könnte.
00:25:04: Das Ganze ist ein spannendes Thema.
00:25:06: das war es vor zwei Jahren und ist es auch heute.
00:25:09: Genau deshalb rufen wir unser Gespräch mit einem der Autoren, Professor Dr.
00:25:14: Dirk Dose nochmals in Erinnerung.
00:25:18: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.
00:25:21: dabei wird oft vergessen dass auch die Ausführungen selbst einen Unterschied machen kann.
00:25:25: also Wie schnell wird ein Trade ausgeführt, wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?
00:25:31: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an.
00:25:33: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.
00:25:40: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.
00:25:45: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Sprats oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.
00:25:52: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.
00:26:01: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Barrentest als Kostensieger ausgezeichnet.
00:26:08: Dazu kommen lange Handelszeiten, von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.
00:26:14: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.
00:26:16: Hinter der Trading App steht hier bei Lina TradeGate AG ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.
00:26:22: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.
00:26:29: Den Link gibt's in den Show Notes.
00:26:36: Bevor wir zu einem Gespräch mit Professor Dose kaum noch kurz dieser Hinweis gibt es einen Sommerspecial des Handelsplatz.
00:26:43: Für nur einen Euro kann das Handelsblatt für sechs Wochen digital abonnieren und haben Zugriff auf alle Inhalte, um sich selbst ein Bild von der Qualität des Handelplatz zu machen.
00:26:53: Mehr Informationen finden Sie wie immer in den Shownutze dieser Ausgabe und unter handelsblott.com.
00:26:58: schrägstrich sommer-sechsundzwanzig.
00:27:02: Doch nun zum Gespräch mit Professor Doktor Dokdose aus dem Juni zwanzig vierundzwantig.
00:27:10: Prof.
00:27:11: Dr.
00:27:11: Dirk Dose ist Leiter des Forschungszentrums für Innovation und internationalen Wettbewerb am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.
00:27:18: Er hat an den Universitäten Hamburg und Kiel studiert, an der Christian Albrechts-Universität in Kil promoviert war Expert Advisor der EU-Kommission im siebten Forschungsrahmenprogramm und leitet zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte.
00:27:32: Seine Veröffentlichungen befassen sich unter anderem mit Innovations- und Wachstumspolitik, mit den wachstumsdeterminanten Wissensintensiver Unternehmen und mit den ökonomischen Auswirkungen kultureller Vielfalt.
00:27:45: Sehr geehrter Herr Dr.
00:27:46: Dosis, freue mich ausgesprochen, Sie meinem Podcast begrüßen zu dürfen!
00:27:50: Ja ich freue mich auch.
00:27:50: erstellt.
00:27:52: China.
00:27:52: Ich meine, China ist eine Alarmunde und die Amerikaner haben Strafzölle.
00:27:55: Die Europäer arbeiten an Strafzählen unter Umständen.
00:27:58: Da heißt es viel.
00:28:00: Die machen da Industriepolitik, die subventionieren ihre Industrien.
00:28:04: Darüber wollen wir heute diskutieren.
00:28:05: Vielleicht beginnen wir vielleicht ganz kurz am Anfang mal mit der grundsätzlichen Frage wie steht das eigentlich im Chinas Wirtschaft?
00:28:10: Da hören wir ja sehr viele Dinge.
00:28:12: zum einen war ein hohes Wachstum jetzt sagt man ja Immobilienkrise demografischer Wandel.
00:28:17: Die Politik von Xi, bitte Abschottung.
00:28:19: führt er dazu dass der chinesische Wirtschaft schlechter geht.
00:28:21: Also beginnen wir mal mit der Fragestellung, wie sieht es eigentlich
00:28:25: aus?
00:28:26: in China sehr stark zurückgegangen.
00:28:52: Dann gibt es die geopolitischen Spannung mit den Philippinen, nämlich der chinesischen Meer, die aktuellen Handelskonflikte mit den USA und auf lange Sicht würde ich sagen ist die Bevölkerungsentwicklung in China eine sehr große Hypotheik.
00:29:07: Die chinesische Bevölkerung schrumpft bereits jetzt und China wird bis zum Jahr zwanzig fünfzig etwa hundert Millionen Einwohner weniger haben.
00:29:14: Das ist schon eine gewaltige Reduktion.
00:29:17: Wenn man den UN-Prognosen glauben darf, so dem mittleren Szenario dann könnte sich die chinesische Bevölkerung halbieren bis zur Jahrhundertwende oder so.
00:29:26: Wie gesagt da kommt eine ganze Menge auf China zu.
00:29:28: auf lange Sicht das ist zurzeit noch nicht so spürbar aber das muss man glaube ich immer im Hinterkopf haben.
00:29:32: Gut jetzt werde ich fragen ja was kann man da tun?
00:29:34: Ich glaube seit Jahren wird schon diskutiert und man bräuchte eigentlich mehr indendischen Konsum Habe ich mal gelesen, die Sparkwot ist auch deshalb so hoch weil es keine soziale Absicherung gibt und scheinbar gibt's ja witzigerweise wo ein kommunistisches Land ist.
00:29:46: Keine Fortschritte Ich meine.
00:29:48: ist China deshalb so gezwungen mehr kanthalistisch vorzugehen als auf Exporte zu setzen um die Wirtschaft zu stabilisieren oder gäbe es Alternativen?
00:29:57: also export sind natürlich eine Möglichkeit Aber es gibt natürlich andere und wahrscheinlich auch bessere Möglichkeiten.
00:30:05: Ganz wichtig ist in der Tat die schwächelnde Binnenerfrage anzukurbeln, das wäre möglich durch Geld oder Fiskalpolitik, wobei letzteres vor allem mit einer höheren Standsverschuldung einhergeht.
00:30:17: Ich habe heute gerade gelesen, dass die chinesische Regierung eine Sonderanlei in beträchtlichem Umfang gestartet hat.
00:30:24: Also mehr als hundert Milliarden Euro.
00:30:27: Das ist sicherlich eine Maßnahme, die einiges bewirken wird.
00:30:29: Ein Punkt der mir allerdings auch wichtiger erscheint ist das chinesischer Regierung die Rahmenbedingungen für private Wirtschaftstätigkeit und vor allem für private Investitionen verbessert.
00:30:40: Da wurde in den letzten Jahren viel an Vertrauen verspielt durch willkürliche Staatseingriffe, nicht nur gegenüber ausländischen auch gegenüber indienischen Investoren.
00:30:49: Und ja das wird lange dauern bis man das Vertrauen wieder hergestellt hat aber ich glaube dass es ganz essentiell so bräuchte eine grundliberale Reform und bräucht quasi einen neuen Denksjauping wahrscheinlich auf eine lange Sicht um die E-Wirtschaft wieder vor der Mann zu bringen.
00:31:04: Ein weiterer Punkt ist, dass man in der Vergangenheit zwar viel investiert hat aber möglicherweise zu einer Seite.
00:31:10: Man hat sehr viel Infrastruktur im Mobilien und in die Industrie investiert und hat es versäumt einen modernen Dienstleistungssektor aufzubauen.
00:31:20: Das wäre auch eine Sache, also mehr Investitionen im Tierstattstoßsektor würden die inländische Wirtschaft stärken.
00:31:25: Jetzt
00:31:27: habe ich mal gehört dass Xi eigentlich ja eine Strategie vorgegeben hat um im Prinzip China in bestimmten Dimensionen voranzubringen vielleicht will ich es sogar sagen zur weltweit führenden Macht zu machen in bestimmte Budget-Sektoren.
00:31:43: Zum einen weiß ich nicht, ob das stimmt.
00:31:45: Was hat zu uns im Zweiten mit verbunden?
00:31:47: Habe ich auch gehört dass es zum Teil eben auch um das Thema geht strategische Autonomie.
00:31:52: also China und die USA.
00:31:54: wenn wir jetzt mal sagen die haben da irgendwie den Konflikt dann hat sich China paar Achillesversen Ich meine Energieversorgung ist ein Achilles.
00:32:00: Versi sind abhängig von Energieimport aus von Öl und Kohle importn obwohl sie selber auch was haben.
00:32:05: Sie haben aber zum anderen aber auch des thema Ships.
00:32:07: Also dass man vielleicht sagen kann naja Die hat in Prinzip quasi die geopolitischen Interessen über die wirtschaftlichen Interessen gestellt.
00:32:14: Und daher gibt es diesen Fokus und auch diese Repressionen bezüglich einiger inländische Aktivitäten.
00:32:19: Es ist auf jeden Fall so, dass China hat große geopolitische Ambitionen.
00:32:24: also die wollen nicht nur Exportweltmeister sein was sie ja seit einigen Jahren schon sehen sondern geht um einen globalen Führungsanspruch in der politischer ökonomisch und auch im lithärischer Hinsicht.
00:32:35: The Made in China, the twenty-twenty five Strategie wird rhetorisch jetzt nicht mehr so betont in China.
00:32:41: Aber die Ziele dort vor und geben sie sind nach wie vor aktuell.
00:32:45: da geht es vor allem auch um Technologieführerschaft natürlich.
00:32:48: Also China möchte in den zehn Schlüsseltechnologien weltweit führen werden relativ kurzfristig Und sie möchten bis zum Jahr zwanzigundvierzig, zum hundertsten Jahrestag der Machtübernahme durch die KPG zur technologischen Supermacht aufschweigen.
00:33:02: Die USA überflügeln kann und das ist nach wie vor immer noch die Ambition, immer noch das Ziel.
00:33:08: Es geht in jedem Fall auch darum neben den USA zur zweiten Supermach aufzusteigen und strategisch autonom zu werden.
00:33:17: Das ist es ganz klar erkennbar bei Politik, Technik, Regierung dieser Ambitionen.
00:33:22: Ich habe da in der Studie mal gelesen von so einem australischen Tink Tank und die haben da, ich glaube, neunvierzig oder siebenvierzigt kritische Technologien sich angeschaut.
00:33:29: Dann gefragt wer führt denn da?
00:33:31: Und dann kam eigentlich das erstaunliche Ergebnis, glaube ich raus von diesen wie gesagt, neuneinviertetechnologien waren in Sieben die USA führend, Europa taute nirgungswohlführend auf und der Rest war chinesisch.
00:33:39: und glaube ich bei ungefähr zwanzig bis fünfundzwanzig sahen die Forscher sogar eine Chance dass China quasi ein Monopol darin haben könnte.
00:33:47: Man ist es wirklich so, dass die Chinesen technologisch so stark aufgeholt haben.
00:33:52: Sie haben enorm aufgeholt.
00:33:53: Ich weiß jetzt nicht, ob diese Zahlen so stimmen.
00:33:56: Das scheinen wir auch sehr viel aber sie haben käftig aufgehult insbesondere in den Bereichen die sie für strategische Bereiche erklärt haben und wo sie besonders viel investiert haben oder in einigen Bereichen also beispielsweise in der Batteriezellenfertigung im Solarbereich Robotik oder auch künstliche Intelligenz für die Gesichtserkennung sind sie ganz klar technologisch führende zwischen.
00:34:18: das ist richtig.
00:34:19: Wenn wir jetzt das jetzt anerkennen und wenn wir sagen, na gut haben die Chinesen einfach früher erkannt dann stehen Märkte.
00:34:26: Ich meine gerade am Batterien denken unter Photovoltaik.
00:34:28: Dann haben sie einfach gesagt ok wir glauben mal den Ankündigungen der westlichen Politiker dass sie Klimaschutz betreiben wollen.
00:34:34: auf diese Art und Weise also bauen wir die Kapazitäten versorgen die Welt.
00:34:38: Da kann man eigentlich noch sagen Gut gemacht Und man könnte höchstens sagen doof gemacht von uns was wir es nicht gemacht haben oder?
00:34:45: Ja ich würde es ein bisschen differenzierter sehen Sicherlich klug von der chinesischen Führung war, sodass man diese strategische Bedeutung dieser Bereiche frühzeitig erkannt hat und dann auch frühzeitig investiert um einfach die Rohstoffssicherung zu betreiben.
00:35:01: Ich bin ja alles andere als ein Freund vom Zentralverwaltungswirtschaft aber hier muss man mal sagen die westlichen Regierung tatsächlich geschlafen.
00:35:08: also da waren die Chinesen tatsächlich schneller und haben es gut gemacht in diesem Bereich.
00:35:14: Auf kurze Sicht bringt es auch etwas für fürs Klima, das ist richtig.
00:35:17: Es kann auch sinnvoll sein zum Beispiel wenn wir billigere Komponenten für Windräder in China erwerben derzeit, billige Solarmodule.
00:35:25: Das hilft uns im Moment.
00:35:26: Wir müssen allerdings auch natürlich langfristig sehen wie's aussieht auf lange Sicht wenn der Wettbewerb eingeschränkt wird.
00:35:32: in diesen Bereichen ist es auch nicht gut.
00:35:34: Auf der anderen Seite ist es so, dass viele dieser Dinge, die hier als ökologische Produkte verkauft werden in China sehr unökologisch produziert werden.
00:35:43: Die Energiebilanz ist nicht überall so toll wie es auf den ersten Blick aussieht.
00:35:48: Solarzellen, habe ich mal gehört bei einer Kohlestrom.
00:35:50: Um Solarzellen herzustellen müssen sie rund um die Urstrom haben und nützen nichts wenn es nur machen wir Sonne scheint.
00:35:55: Das heißt es ist auf jeden Fall Kohle Strom drin.
00:35:57: da kann man die Frage aufwerfen ob das wirklich so ökologisch korrekt ist was nicht hier aufs Nachttun.
00:36:00: Aber in dieser Diskussion glaube ich mal was fassbar finde ich auch.
00:36:02: was diskutiere ich ganz gerne an anderen Vorkassen.
00:36:04: aber wenn ich ihn so zuhöre sage ich einfach so Die Chinesen haben aufmerksam zugehört, was wir machen.
00:36:11: Plus haben da eine eigene Logik gehabt, was sie gerne für Bereiche besetzen wollen und haben die besetzt.
00:36:15: Hochschaffe gesichert, Kapazitäten aufgebaut.
00:36:18: Ist das jetzt eigentlich unfair von den Chinesern oder waren wir einfach nur blöd?
00:36:24: Also es ist erstmal nicht unfair und nicht verboten, um zu versuchen technologischen Bereiche voranzukommen.
00:36:30: Und dort sind die Speerspitzen zu bilden.
00:36:32: Es geht halt darum mit welchen Mitteln man spielt.
00:36:35: Da kommen verschiedene Dinge ins Spiel.
00:36:37: Ein Mittel das sich Chinesen sehr massiv einsetzt in Subventionen natürlich.
00:36:41: Die Chinesien subventionieren im Industriebereich fast alles.
00:36:46: also Subvention sind da wirklich ubiquitär.
00:36:49: Wir sind auch erheblich höher in China als in anderen Ländern.
00:36:53: in z. B., gerade eine Studie dazu gemacht zu chinesischen Subventionen, deren Auswirkungen im Green-Tech Bereich also Elektromobilität, Windkraftanlagen und Schienenfahrzeugbau im Wesentlichen.
00:37:07: Und ja was wir da gesehen haben also einmal dass die Chinesen sehr viel mehr subventionieren als als alle anderen großen Industrieländer.
00:37:13: Also es geht so vom drei bis neunfachen Umfang her.
00:37:18: Sie subventionier auf allen Wertschöpfungstufen sozusagen.
00:37:22: Sie setzen auch ganz klassertägliche Schwerpunkte.
00:37:25: Wir haben uns insbesondere den Bereich der Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge angeschaut und Windkraftanlagen.
00:37:34: Da ist es so, dass dort die führenden chinesischen Anbieter sehr viele Subventionen erhalten haben.
00:37:39: Dass die Subvention starke Stiegen sind in den letzten Jahren auch und das dort zum Beispiel im Markt für Elektroautos jetzt auch chinesische Anbiete hervor ist.
00:37:48: Interesse war vor ein paar Jahren noch nicht so.
00:37:49: da waren Tesla, VW, die dominanten Anbieten jetzt beispielsweise BYD bei den Elektro Autos klarführend.
00:37:56: Also es hat seine Wirkung gehabt und Subventionen sind nur eines dieser Mittel.
00:38:00: Es sind ja auch andere Dinge, die betrieben werden.
00:38:03: wir haben bereits kurz gesprochen über die Rohstoff-Sicherung.
00:38:06: das war sicherlich ein kluger Schachtzug.
00:38:08: weniger freien ist es beispielsweise wenn man ausländische Firmen zwingt Joint Ventures einzugehen oder Technologien abzugeben Und es gibt auf eine Menge Klagen europäisch und amerikanischen Unternehmen darüber dass chinesische Unternehmen bevorzugen würden bei Vergabeverfahren und Verwaltungsverfahren.
00:38:26: Das sind natürlich Dinge, die nicht hinnehmbar sind.
00:38:29: Das Ziel ist entweder es geht um die Mittel wie man das Ziel zu erreichen versucht.
00:38:34: Jetzt habe ich eine gefragt dazu.
00:38:36: Ich komme ganz kurz auf das Thema Subventionen.
00:38:37: Als Sie gesprochen haben wir mir gedacht so, wir haben ja auch subventioniert in Deutschland.
00:38:42: also die erneuerbare Energien wurden ja in Deutschland mit Milliarden Beträgen subventionieren können.
00:38:46: darüber streiten tausend Milliarden noch mehr.
00:38:49: was da war heißt Die Europäer und die Deutschen, wir subventionieren den Konsum von den Produkten.
00:38:55: Und die Chinesen subventioniert die Produktion.
00:38:59: Kann man das auf einen Punkt bringen?
00:39:00: Als es nicht ganz so, also es gibt in China auch Kaufprämien auf Elektroautos beispielsweise.
00:39:07: Die werden allerdings direkt an die Hersteller ausgezahlt und nicht an die Kunden wie es in Deutschland ist.
00:39:12: Richtig, also dass wir auch subventionieren.
00:39:14: Dass die Kaufprämien pro Fahrzeug teilweise noch höher sind in dort schon Europa zu China...
00:39:19: Aber wie würden ja auch ein deutsch- chinesisches Auto subventioniert?
00:39:21: Was ist denn Deutschland so überlassen gehört?
00:39:22: Ja, aber es ist einen entscheidenden Unterschied.
00:39:25: Also der Unterschied ist das man in China, die die Subvention nur bekommt wenn man vor Ort in China produziert.
00:39:30: Das alle Importeure von Fahrzeugen diskriminiert werden.
00:39:34: Das machen wir in Europa nicht.
00:39:35: Also das ist ein wesentlicher Unterschied.
00:39:38: Weil zwischen Fahrzeuge wäre das Sie mir eigentlich sagen Die Chinesen sind intelligenter vorgegangen als wir, aber sie sind auch nicht so mit fairen Waffen unterwegs.
00:39:49: Insofern wenn heute über Strafzölle gesprochen wird würden Sie sagen die Strafzone ist nicht unbegründet?
00:39:57: Nein, die sind nicht un begründete.
00:39:58: Also die Subvention haben sicherlich dazu beigetragen dass chinesische Unternehmen inzwischen führende Position auf dem Weltmarkt innehaben.
00:40:07: Haben die ganz stark gepusht es auch mit Unvermitteln gespielt worden.
00:40:11: Ob es jetzt Strafzölle sein müssen oder nicht, ist schwer zu sagen.
00:40:15: Wir haben in unserer Studie Empfehlung gegeben, dass man zunächst mal verhandeln sollte mit den Chinesen.
00:40:21: Die Drohung mit den Strafzerren steht ja im Raum und ich denke auch eine starke Waffe.
00:40:26: Es ist auch eine glaubwürdige Drohrung, das man die einführen könnte.
00:40:29: Und wir sind der Meinung also, dass das Umfeld eigentlich gar nicht schlecht ist um Konzessionen der Chinesens zu erhalten zurzeit.
00:40:36: Das sind verschiedene Gründen, die Chineses haben gerade genug Ärger am Hals mit den Amerikanern sind schon relativ weit in vielen Bereichen auch, also sie brauchen die Subventionen nicht mehr in den vielen Berechen und eben Sie haben auch genügend eigene Probleme.
00:40:49: Also die Makroekonditionen-Probleme haben wir angesprochen.
00:40:53: In Grunde wären die Chinesen dumm jetzt wenn sie nicht auf europäische Verhandlungsangebote eingehen würden.
00:40:59: Ein Problem ist ein bisschen dass das die Europäer nicht mit einer Stimme sprechen.
00:41:04: Also wenn Herr Scholz etwas anderes sagt als Herrn Macron und Herrn Macron etwas anderes hat, als Frau von der Leyen.
00:41:09: Dann ist es ein bisschen schwierig da glaubwürdig zu drohen und auch in Handung erfolgreich zu sein.
00:41:15: Man könnte ja auch sagen ich meine die Amerikaner sind fange gar mit ihren Strafzellen vor den US-Wahlen.
00:41:19: November passiert jetzt eh nix.
00:41:20: Das wissen wir jetzt zum heutigen Zeitpunkt noch nicht.
00:41:22: ob die Europäis auch machen wahrscheinlich werden sie's machen.
00:41:24: Heute meiner Sahne ja gut.
00:41:25: Dann können wir im nächsten Jahr, im Januar-Februar ein neuer Präsident oder wenn der Alte neu vielleicht wieder am Amt ist kann Herr Weidner sagen okay jetzt habe ich meinen Wahlkampf geschenkt gemacht vor der Wahl hab gewonnen mit einem anderen Szenario.
00:41:36: es kann nicht auch eine Ratzen einer Strategie gegen China fahren und kann in Prinzip so eine Verhandlung herbeiführen weil eigentlich die Europäer sind sich aus guten Gründen gespalten weil die deutsche Automobilindustrie immer noch die Hoffnung hat dass der chinesische Markt doch irgendwie erhalten bleibt.
00:41:51: Ja, es gibt auch natürlich durchaus gute ökonomische Argumente auf dem chinesischen Markt zu bleiben.
00:41:57: Also wenn es tatsächlich so ist dass die Chinesen in manchen Bereichen jetzt schon Technologieführer sind dann kann das nicht schlecht sein wenn unsere Unternehmen also auch in den China vor Ort sind und im Grunde durch ihre Tätigkeit dort auch lernen sozusagen auch dort technologisch nur Hau erwerben.
00:42:13: letztendlich natürlich ist die Sache kein Nullsommenspiel.
00:42:16: ich halte das für gefährlich.
00:42:18: was die USA jetzt gemacht haben bzw etwas überzogen, wie die Strafzolle.
00:42:22: Das ist ja ein hundertprozentes Strafzeug das ist keine Verteugung mehr sondern es ist im Prinzip eine komplette Marktartikautin was verpassiert.
00:42:29: Das könnte so ne ganze Spirale nach sich ziehen als wenn andere Länder nachziehen und nicht in den Chinesen nachziehen, wenn die Europäer sich jetzt auch bemüßigt fühlen wirklich hohe Zolle einzuführen auf chinesische Lektorenautos werden wir nicht gut für die weltwirtschaftliche Arbeitszahl behunden wird.
00:42:43: Ein Grund dafür den den Wohlstand in der Welt sicherlich auch nicht gut.
00:42:47: Ja klar, Sie sind ja Institut für Belfedschaft.
00:42:49: Ich meine sie müssen ja für freie Handel sein.
00:42:51: Wobei ich mir gedacht habe, ein Auto oder Elektroauto in Deutschland hat sich tausend Euro kostet, dachte ich mir so naja gut da ist ja eine Handelsmarsch noch dabei von den Händler.
00:42:59: Da hab' ich mal angenommen was ich, dann nehmen wir mal einen großzügigen was ich drei Tausend EUR.
00:43:03: Da haben wir gedacht nach dem Wort und naja gut, wenn ich jetzt so für fünfzehntausend importiere.
00:43:06: Habe hundert Prozent Strafzoll drauf?
00:43:08: Dann ist das Auto unter Umständen hinterher immer noch wettbewerbsfähig!
00:43:11: Das ist das Erstaunliche dass ich mir dachte vielleicht sind die hundert prozent gar nicht so hoch weil einfach der vorteilte Ich meine was man so liest über die Fahrzeuge sind ja auch sehr gut es eben Nicht nur ein billiges Produkt ist sondern eben auch ein billiger gutes Produkt ist Und das natürlich schon etwas was fatal ist.
00:43:23: und denken wir an Japan zurück Denken vor paar Jahrzehnten als Japaner da wurde ja auch Gehemmt erinnert mich noch so dumpf dran auch nicht in dem Maße und am Ende hat sich daran geändert sehr starke Positionen im US-amerikanischen Automobilmarkt erzielt haben.
00:43:37: Ja, also das kann natürlich durchaus passieren.
00:43:39: auch und eine weitere strategische Option die Chinesen natürlich haben ist dass sie Teile in der Wertschöpfung verlagern das ja also in Europa produzieren
00:43:48: oder Mexiko, nicht?
00:43:48: Das ist ja auch gerade das Thema... Ja, Mexiko.
00:43:50: Da haben natürlich US-Politiker auch schon angekündigt dass sie das verhindern werden.
00:43:54: also ich weiß nicht wie da der aktuelle Stand ist aber ich kann mir vorstellen dass man auch diesen Weg über Mexiko oder Kanada dort schließen wird und sonst würde die ganze Sache ja wenig bischen bringen.
00:44:04: Aber ich will gerne noch mal ein bisschen weiter fragen zum Thema Protektionismus.
00:44:07: wenn ich darf Und wie gesagt wenn wir es jetzt sagen dann fühlen Sie sich nicht so wohl.
00:44:11: Sagen Sie einfach, sie fühlen sich so wohl.
00:44:12: Können Sie das sagen?
00:44:13: Weil ich habe es mal angeschaut.
00:44:14: Ich habe mir angeguckt die Schnesen produzieren ein Vielfaches an Ingenieuren wie Europa Ein vielfaches also Ausbildungswesen.
00:44:22: Die Chinesen machen das jetzt nicht über eine Senkung der Standards sondern wir wissen nach allen Schulvergleistests PISA zumindest in Shanghai, Beijing dass die mit einer Spitzengruppe mitmachen was die schulischen Leistungen betrifft.
00:44:32: Ich gehe davon aus, dass er rechnen können.
00:44:34: Das heißt auch gute Ingenieur sind.
00:44:36: Sie haben gerade einige Bereiche angesprochen und die Elektrode sollen sehr gut sein, auch andere Bereiche wo die Chinesen für uns sind.
00:44:42: Darüber hinaus habe ich mal gelesen dass einige dieser Produkte sehr energieintensiv sind.
00:44:47: also Solarzellen aber auch Batteriezellen sind ja sehr energi intensiv.
00:44:50: wir haben sehr hohe Energie.
00:44:52: Chinesende haben auch viele Atomkraftwerke auch auf einmal wieder Kolokraftwerke gebaut haben günstige Energie.
00:44:57: Ist denn da Protektionismus eigentlich von unserer Seite oder Sanktionen?
00:45:02: Das ist das dauerhaft die richtigen Maßnahmen?
00:45:06: Oder müssen wir uns nicht an die eigene Nase fassen und sagen, von damals noch mal.
00:45:10: Wir haben einfach so viel an echter Webberesfähigkeit verloren und müssen eigentlich in den Hebeln arbeiten?
00:45:18: Ja also ich denke es gehört auf jeden Fall dazu dass wir die Standortqualität in Europa und gelang darauf in Deutschland verbessern oder das wir uns an die eigenen Nase passen müssen würde ich unbedingt zustimmen.
00:45:30: Was wichtig ist ist, dass wir uns attraktiver machen für international mobile Ressourcen.
00:45:36: Das ist ganz wichtig, glaube ich.
00:45:37: Dass wir investieren in Infrastruktur-, in Bildung-, in Forschung- und Entwicklung.
00:45:42: Keine Infrastrukturinvestitionen haben wir eine lange Zeit zu wenig gemacht.
00:45:47: Die Chinesen sind vielleicht zu viel wie sicherlich zu wenig.
00:45:50: Ein weiteres Problem was ich sehe in Deutschland ist besonders.
00:45:53: Vielleicht weniger in anderen europäischen Ländern ist ein gewisser Technologieskepsis im Lande.
00:45:57: Das Problem haben sie in China nicht, glaube Ich dass die Technologieaffinität viel höher.
00:46:01: Planungsrechtliche Hürden sind niedriger.
00:46:04: Also es gibt schon eine ganze Reihe von Punkten, wo die Chinesen uns voraus sind, wo wir durchaus auch was lernen können von China.
00:46:12: Vorhin haben wir kurz angesprochen den Thema Rivalität zwischen USA und China.
00:46:16: Der Hochstoffe erwähnt – ich will vielleicht noch etwas anderes erwähnen wollen des Themas Seidenstraße schrägstrich Brick Plus.
00:46:23: Wie beobachten Sie das denn?
00:46:25: Ich meine ist China erlage einer Gruppe von Staaten nahrscheinlich in seinen Lager zu ziehen, sodass wir es eigentlich nur mit dem Konflikt zu tun haben.
00:46:33: USA, EU, China, sondern vielleicht auch globaler Süden.
00:46:37: ist das ein blödes Begriff aber was von manchen als globaler Syben beschrieben wird gegen die Westen?
00:46:42: Also die Chinesen sind natürlich sehr geschickt darin einzeln eine Länder auf ihre Seite zu ziehen und so denken sie in Europa einen Rundgarten beispielsweise, dass Entscheidungsprozesse sehr erschwert in Europa
00:46:52: hat.
00:46:53: Das ist natürlich sehr clever.
00:46:54: Sie haben ja auch diverse afrikanische Länder auf Ihre Seite gebracht.
00:46:58: Das haben sie dir die Bricks angesprochen.
00:47:01: Also Bricks ist im Grunde glaube ich für viele Länder ziemlich attraktiv, also das sind ja gerade erst fünf Neuländer beigetreten.
00:47:08: Es ist schon ein wichtiger Machtblock dort.
00:47:12: Ob China jetzt die Brics dominieren kann langfristig würde ich noch nicht so sehen.
00:47:17: Da gibt es auch andere große Spieler in Bricks.
00:47:19: Also China ist nicht mehr das Bevölkerungsreichste Land.
00:47:21: den Bricks, das ist Indien und China ist natürlich immer noch das wirtschaftlich klar dominante Bricksland.
00:47:27: Aber die Inder sind eben auch sehr selbstbewusst dort und Rudi sieht sich als den Führer des globalen Südens.
00:47:33: Ich glaube nicht, dass er die Rolle dem Herrn Shi so einfach überlassen möchte.
00:47:36: Die Inder, glaub ich, bringt es auch ein bisschen als ein Instrument um den Einfluss Chinas einzuhägen, ein bisschen zu kontrollieren.
00:47:44: also... würde es nicht so sehen, dass das nur die Form der Block ist.
00:47:47: Das sind Länder drin, die schon gemeinsam Interessen haben zum Teil, aber auch in anderen Bereichen ganz unterschiedlich Interesse haben und es wird nicht so leicht sein unter einen Hut zu bringen.
00:47:58: Wobei natürlich gerade unser Zahlungssystem betrifft und das Thema Abkehr vom Dollar gibt's natürlich schon Tendenzen wo man sagen muss, die versuchen einfach zumindest mehr strategische Autonomie hier zu erzielen.
00:48:09: Das ist ja wahrscheinlich auch ein gemeinsames Interesse, dass man also diese ganzen Länder sehen und sehen eine gewisse US-Dominanz halt im Weltwährungssystem in den internationalen Institutionen.
00:48:18: Und da sind sie durchaus einig, dass sie den Einfluss der USA dort gerne schwächen möchten.
00:48:23: Ich glaube, schwieriger wird es dann, wenn's darum geht was soll die USA ersetzen oder so wie die Führungstrunde haben, ob ich denn woher und woher zu Tage treten will?
00:48:31: Ja gut aber auf das andere Seite, wenn sich natürlich demografische Entwicklung so ist wie sie ist Und China stark wächst, dann ist natürlich die USA als Weltmacht sowieso gesetzt.
00:48:39: Einfach deshalb weil sie eine weitest bessere demografische Entwicklung haben werden in diesem Jahrhundert.
00:48:43: Ja und das würde ich auch so sehen dass die USA auf absehbare Zeit die Weltmarkt Nummer eins bleiben werden bis da keinem einzeln des dieser großen Bricksländer auf lange Sicht überholen wird.
00:48:54: Ich meine es gibt immer wieder die Frage was ist mit Taiwan?
00:48:57: Wir haben jetzt gerade eben gesehen die demografischen Entwicklung.
00:49:01: Da würde ich sagen naja wenn China in Taiwan quasi was erreichen wollte, haben Sie nämlich so quasi viel Zeit?
00:49:08: Ja das ist richtig.
00:49:09: Aber auf der anderen Seite haben die Chinesen natürlich im Moment auch genügend andere Probleme, andere Konflikte hier, gerade die Konflikte mit den Philippinen und dem südchinesischen Meer am Denadelskrieg mit den USA.
00:49:20: Ich bin kein Experte für Außen- und Sicherheitspolitik aber mein Eindruck ist dass sich da im letzten Jahr wenig getan hat, auch die Präsidentenwahlen in Taiwan Es sind ja nicht unbedingt im Sinne Peaking's ausgegangen, also es ist wenig zu hören in den Medien hier.
00:49:34: Also dass sich der Konflikt verschärft hätte.
00:49:36: Also augenblicklich scheint mir da kein großes Interesse der Chinesen dann den Konflik zu verschärfen.
00:49:41: und wie sehen Sie die Beziehung zwischen Russland und China?
00:49:43: Ich meine das ist natürlich schon eine Allianz.
00:49:45: Wir haben Rohstoffe angesprochen.
00:49:47: Die Chinesien habe sich viele Rohstoffes gesichert.
00:49:49: Haben mit vielen Rohstoffen praktisch Monopole oder nahe Monopolo dazwischen Zwischenverarbeitungsschritten gerade weil wird es diese erneuerbare Energie betrifft, die ganzen Sachen.
00:49:57: Und Russland ist ja nun zwar wirtschaftlich ein Zwerg, wie auch ihr Institut immer wieder betont hat.
00:50:02: Aber es ist natürlich unstrittig eine Rohstoff-Supermacht.
00:50:04: also Ist das nicht dann doch noch ein Thema wo wir sagen müssen naja gut die Chinesen haben nicht nur das Brain der Ausbildung plus scheinbar Planwirtschaftler die gut voran marschieren sondern sie haben den Zugriff auf die wichtigsten Ressourcen in der Welt.
00:50:18: Rohstoffe
00:50:19: Ja und das machen Sie ja seit vielen Jahren schon nicht nur in Russland aber auch in Afrika und Südamerika dass sich die Rohstoffesichern Und das ist sicherlich eine zweckgeweinschaft im Moment, also zwischen den Chinesen und Russen.
00:50:32: Die Amerikaner oder beiden sieht ja im Grunde auch den, der nun keine Krieg so ein bisschen als ein Instrument um Russland zu schwächen, um eine Allianz-Zwischberichtslange von China zu verhindern.
00:50:42: Umgekehrt denke ich mal ist es auch so dass es wahrscheinlich durchaus im Interesse der Chinesien ist die USA anderswo zu binden in anderen Konflikten.
00:50:51: Das sind auch geostatätische Überlegungen dahinter.
00:50:55: Wenn wir jetzt auf uns auf Deutschland gucken, was würden Sie denn empfehlen?
00:51:01: Nehmen wir mal.
00:51:01: Wir würden gemeinsam in die Bundesregierung eingeladen werden.
00:51:04: China-Strategie... Was würden wir denen sagen?
00:51:08: Ich meine, wir hören sehr viel von the Risking, Reshoring, French Shoring von Schienabeg.
00:51:14: Wenn sie Financial Times lesen, dann gibt es eine große Artikel wie dumm Deutschland war mit seiner Russlandpolitik und wie dummen Deutschland ist auch der Schienapolitik.
00:51:21: Was würden Sie der Bundesregierung wie wir mit China umgehen sollten.
00:51:27: Also ich würde schon sagen, dass die deutsche Wirtschaft in Teilen zumindest sehr stark von China abhängig ist und es ist auch selten gesund sich richtig stark von einem anderen Land abhängigt zumal gerade wenn's ein unsicherer Kantonist ist.
00:51:40: wie China also durchaus stärker diversifizieren an Geländer gehen.
00:51:45: aber Ich würde auch den Kontakt mit China auf keinen Fall ganz abbrechen.
00:51:49: Das wäre nicht in einem deutschen oder europäischen Interesse, glaube ich und ich komme im Grunde von der Innovations- und Technologiepolitik her und ich glaube gerade dort braucht man internationale Arbeitsteilung in dem Bereich wenn man vorne mitspielen will.
00:52:03: Und da sehe ich im Grunde auch, dass das größte Problem für China langfristig ist.
00:52:06: Sie haben angesprochen wie gut China sich entwickelt hat die letzten Jahre aber es war natürlich auch einfacher wenn man beim Aufholen, wenn man sozusagen das agrigierte Wissen der Welt nutzen kann und uns nicht an die Technologie-Grenze heran arbeitet.
00:52:19: Es ist erheblich schwieriger als wenn man selber vorangehen muss.
00:52:22: und diesen Bereich kommt die Chinesen jetzt langsam Und das werden Sie nur können, wenn sie im Grunde die internationalen Austausch verbleiben mit den besten Köpfen weltweit.
00:52:31: Wenn sich selber isolieren was ja teilweise tun durch ihre Politik, die im Grundes sehr... eigenmächtig ist und mit vielen Partnern vor den Kopf stößt.
00:52:41: Ist das eine der größten Gefahren oder einer der größte Sackgassen, die Sie überhaupt laufen können?
00:52:45: Für die Augenblick-Gestärke in diesen ganzen Industrien, die wir angesprochen haben, lagfristig auch nicht nützen wenn sie nicht dauerhaft vorne bei Innovationen neuem Wissen dabei sind
00:52:55: Diese Wohlstandsmauer, die wir hier sprechen.
00:52:57: Das ist GDP per capita das man über ein Stückes Niveau nicht steigern kann und was nur wenige Länder geschafft haben doch glaube ich Korea oder Südkorea, Japan oder andere letzten Jahrhundert.
00:53:06: Die Frage ist nur Sie haben gerade gesagt sie können technologisch nicht mithalten.
00:53:10: auf der anderen Seite haben es ja gerade bewiesen dass in der Lage sind einige Technologien zu dominieren.
00:53:15: Also da könnt ihr natürlich sagen nach dem Motto, naja gut wenn die weiter so machen und bestimmte Ressourcen einsetzen und auf ihre Fähigkeiten setzen dann haben wir eigentlich einen interessanten Wettlauf nämlich den Wettlauch zwischen Technologie Innovationsfähigkeit eigentlich zwischen den Regionen wo beide Europa leider weit abgeschlagen ist.
00:53:32: Da geht es eigentlich wirklich USA gegen China.
00:53:35: Und da würde ich schon die Frage aufwerfen ob denn die Karten von China wirklich so schlecht sind?
00:53:38: Diegebnis-Bildungsniveau was sie eben haben.
00:53:41: Ich glaube nicht, dass das die Karten so wahnsinnig gut sind.
00:53:44: Also es ist richtig, dass sie in einigen Technologiebereichen und strategischen Bereichen aufgeholt haben.
00:53:49: oder würde ich dazu sagen Kunststück wenn man einfach unendlich Geld drauf wirft sich in dieser Art eine riesige Währungsgeserven.
00:53:55: Sie haben ungeheuer viel Geld investiert Und es war ungeheure.
00:53:58: ineffiziell muss man auch sagen in vielen Bereichen.
00:54:01: Es kann man sich nicht in allen Bereichen leisten.
00:54:02: Also kein Land kann in allen bereichen gleichzeitig Technikführer sein.
00:54:06: Das werden sie nicht durchhalten können auf lange Sicht.
00:54:07: Das sind sie ja auch nicht.
00:54:08: aber im wichtigen
00:54:10: Ja, aber ich denke schon dass die also sich in diesen Merken ist.
00:54:13: ja auch sie haben ja auch einen Schuldenprobleme moment.
00:54:15: Sie haben auch ein Problem damit das die wirtschaftliche Dynamik erschlafft.
00:54:19: Also sie werden nicht so weitermachen können wie der Vergangenheit.
00:54:21: Sie werden sich auch spezialisieren müssen.
00:54:24: Ich denke das größte problem was sie haben und vielleicht ihre größte Stärke in der Vergangeheit könnte in der Zukunft ihr größtes Problem wäre es eben diese Planwirtschaftige Steuerbunk und dieses geradezu krankhafte Misstrauen gegen internationale Zusammenarbeit.
00:54:40: Also das könnte ja so ein Brummelang werden, mein Fristig!
00:54:43: Ja, gut zu richtig sagen, Planwirtschaftliche Steuerung ist, muss ich jetzt mal sagen gibt es in Deutschland auch zu den Tendenzen.
00:54:47: aber wenn wir jetzt die Chinesen was anbieten sollten?
00:54:50: Was glauben Sie sollte man eigentlich die Chineisen anbinden um quasi da zu einem friedlichen und für alle Seiten nützlichen miteinanderzukommen?
00:54:58: Ich denke, dass die EU im Binnenmarkt ins Spiel bringen sollte um dort zu verhandeln.
00:55:02: Das haben die Chinesen ja auch die ganzen Jahre gemacht.
00:55:04: Sie haben ihren großen und stark wachsenden Binnenmarkt als Machtinstrument eingesetzt.
00:55:09: Wenn ihr hier Geld verdienen wollt, müsst ihr uns was abgeben in Form von neuen Wissen, von Technologie oder was auch immer... Ich denke, da könnte man ein bisschen mehr auf Reziprozität setzen und sagen okay also wir möchten jetzt unsere Unternehmen in China fair behandelt werden.
00:55:24: Damit das passiert oder so dann würden wir auf Gegenmaßnahmen verzichten aber muss erstmal im Grunde dieses Reziprozitätsprinzip erst mal anwenden müsste sagen ok also wir denken über Strafzölle nach Wir denken über dies oder jenes nach.
00:55:35: Wir wollen es nicht machen.
00:55:36: Wir halten das für ineffizient Aber dann müsst ihr auch eine gewisse Dinge ändern in China.
00:55:41: Glauben
00:55:41: Sie daran?
00:55:42: Oder sind sie persönlich skeptisch?
00:55:43: Also ich glaube schon, dass die Chinesen dieses Reciprozitätsprinzip durchaus verstehen.
00:55:48: Kürzlich eine Diskussion mit Industrievertretern und sind was das eigentlich sehr zögerlich.
00:55:53: Sehr defensiv.
00:55:54: Vertehrter der Automobilindustrie sind sehr stark dagegen aber sagen die Chinessen wundern sich wie unentschlossen die Europäer handeln.
00:56:02: Und Chinesien sind immer bereit in ein Deal zu machen in den verschiedensten Bereichen wenn man eben mit konkreten Vorschlägen kommt.
00:56:08: oder kommt einfach aus Europa.
00:56:10: sehr wenig derzeit.
00:56:12: Liegt es da an?
00:56:13: Das ist jetzt wirklich out of scope.
00:56:15: Aber liegt es daran, dass China aufgrund der Art und Weise wie man dort ein Parteikarriere macht das sie da mit qualifizierteren Gesprächspartnern zu tun haben als auf unserer Seite?
00:56:26: Ich weiß nicht ob die Leute wirklich Qualifizierte sind aber die verstehen dieses Deal-Making von dem ich gesprochen habe.
00:56:32: Das spielt natürlich auch eine große Rolle wenn man in China vorankommen will.
00:56:37: Und ich denke, dass wir in diesen Bereichen sehr gewieft sind.
00:56:40: Sehr gute Verhandler sind Und da haben wir natürlich ein bisschen Probleme in Europa.
00:56:44: Also das ist eine lange Zeit so die Tendenz gehabt, dass man Politiker auf der nationalen Ebene im Grunde nicht mehr sehr erfolgreich war nach Europa quasi abgeschoben hat und das ist wahrscheinlich keine Geschichte, die auf Leihersicht nicht sehr klug ist.
00:56:57: Das stimmt sicherlich!
00:56:58: Die Frage ist für mich ein bisschen vom Zeitfenster her.
00:57:00: ich weiß nicht ob es solche Studien gibt aber wir haben ja jetzt gesehen, niemals niemals Solarindustrie.
00:57:04: Solarindustrie?
00:57:05: Da ist der Zug abgefahren.
00:57:06: Der Glaube, dass wir jetzt eine Solarindustrie aufbauen für äußliche Kosten, das mag bei einer anderen in der Bundesregierung glauben, aber es ist nicht realistisch.
00:57:14: Haben wir denn noch lange Zeitfenster hier mit China an der Einigung zu erzielen?
00:57:17: Oder sind die Stereostrafzölle und ähnliche Maßnahmen eigentlich schon Notbremse quasi kurz vor dem Abgrund?
00:57:24: Würde ich ein bisschen differenzieren.
00:57:25: Ich glaube in der Autoindustrie sind die Probleme nicht gar so groß.
00:57:29: also das Argument ist ja immer dass sich eine europäische Elektroautoindustrie nicht entwickeln könne, wenn die Chinesen zu schnell wachsen den Markt dominieren.
00:57:39: Aber Tatsache ist natürlich dass wir sehr große Spieler in dem Markt haben.
00:57:42: Die bauen zwar kein Elektroautos primär sondern nach wie vor Autos mit Verbrennermotoren aber sie haben sehr viel erfahren und haben eine sehr gute Arbeitskräfte.
00:57:50: Sie haben auch sehr viel Geld verdienen nach wie vorgut mit Verbrentemotoren und können da glaube ich durchaus mitspielen in diesem Bereich.
00:57:57: also wenn Bediene kluge Politik machen Wenn es möglich ist, dann könnten wir natürlich auch chinesische Anbieter übernehmen.
00:58:03: Also in China werden viele der Anbieten von Lektorautos pleite gehen nächsten Jahr und es werden ein paar Große bleiben wie bei die.
00:58:09: sicherlich ein paar andere aber auch viele, die auch technologisch gut sind werden, werde sie nicht überleben.
00:58:13: Und das ist die Frage ob die chinesischen Regelung das zulässt, dass europäische Anbieger ihre Firmen aufkaufen?
00:58:18: Aber das wäre eine interessante Strategie sozusagen, dass man das Geld den Cashflow und ihr Fahron nutzt sozusagen.
00:58:24: Die Fahrenden aus China um den Bereich weiter zu treiben.
00:58:27: in Europa oder so der Autoindustrie würde ich mir da weniger Sorgen machen.
00:58:30: Das ist vielleicht in anderen Bereichen das Problem, was größer.
00:58:34: Also Windenergie könnte sowas ähnliches passieren wie ein Solar.
00:58:37: Windenergi ist ein gewisser Schutz dadurch dar, dass man sehr viel vor Ort Betreuung braucht und die Transportkosten auch hoch sind.
00:58:45: oder so ein Windrad zu transportieren ist schon keine Kleidigkeit.
00:58:48: also das ist ein natürlicher Schutz zur voraussendischen Übernahme.
00:58:53: Jetzt beschäftigen sie sich ja schon seit Jahrzehnten, glaube ich mit China.
00:58:55: Und wenn Sie jetzt so draufblicken, vielleicht das Abschlussfrage, sind Sie eigentlich jetzt ein China-Fan und bewundern die?
00:59:00: Oder sind Sie ambivalent und sagen... Wir haben zwar einige Erfolge aber irgendwie... Wahrscheinlich ist es ambivalente.
00:59:06: Wahrscheinlich werden sie jetzt einerseits bewundert, andererseits werden sie sagen, oh ihr habt doch lieber eine Demokratie wie bei uns!
00:59:10: Ich meine was ist so Ihr Blick auf
00:59:11: China?!
00:59:12: Ja, das sind in der Tat sehr ambivalent.
00:59:14: Wir haben tolle Dinge geschafft in der Vergangenheit.
00:59:16: Also China ist für ein Land der Großes ungeheuer stark gewachsen
00:59:20: und
00:59:21: es ist auch Lebensstandard.
00:59:22: In China wurde stark erhöht oder da ist auch sehr viel, wo man viel Sympathie mit haben kann.
00:59:28: Auf der anderen Seite ist dieser ganze Ansatz natürlich, so der planwirtschaftliche Ansatz geht ja über das hinaus.
00:59:33: Es ist ja auch um Staat hier total kontrolliert.
00:59:36: Das sind also Dinge, die uns am Freiheitsgedanken und den Idealen im Westen sehr stark widersprechen.
00:59:42: So von den Aussichten her denke ich mal dass es langfristig man wahrscheinlich mehr Angst vor einem schwachen China haben muss als vor allem zu stark aus dem besagten Gründen.
00:59:54: Was sollten wir in Europa aus China übernehmen?
00:59:58: Da vielleicht eine gewisse Vorausschau bei diesen Fragen, also was denn die Technologien dazukommen?
01:00:04: Was könnte wichtig sein in der gewisse Daseinsvorsorge so im Bereich auf Frohstoffe.
01:00:11: Gewisse Technologieoffenheit, also im Boot Neues zu probieren, das sind Dinge da können wir uns ja schon abschneiden sicherlich.
01:00:18: Herr Dose, vielen herzlichen Dank für Ihre Sicht auf China.
01:00:21: Vielleicht können wir es mal fortsetzen?
01:00:23: Ich meine, die Schiene wird ein Thema bleiben.
01:00:24: Würden wir jedenfalls freuen an dieser Stelle.
01:00:26: Herzlichen Dank auf Ihre Zeit und Ihre Einsichten!
01:00:29: Ja, vielen Dank.
01:00:29: Ganz Spaß gehört.
01:00:36: Soweit mein Gespräch mit Professor Dose aus dem Juni.
01:00:42: Was stellen wir fest?
01:00:43: Erstens Zölle retten uns nicht und sie werden auch vor wenig retten.
01:00:49: Zweitens Wir müssen an unser eigenes Fitness arbeiten.
01:00:53: das war vor zwei Jahren klar und es sollte eigentlich heute allen klar sein, wie große Probleme sind.
01:00:58: Sie ja auch die Diskussion vom vergangenen Sonntag!
01:01:02: Und drittens – am Ende des Interviews hat Professor Dose gesagt – ein schwaches China ist gefährlicher als ein starkes.
01:01:09: Gemeint, ein China welches wirtschaftliche Probleme hat, ist problematischer für die Welt.
01:01:14: Und jemals festhalten Chinas wirtschaftlichen Probleme namentlich die Überkapazitäten sind noch größer geworden und nicht
01:01:21: kleiner.
01:01:23: Was heißt das nun für uns?
01:01:25: Wir haben nicht mehr viel Zeit.
01:01:27: Wir haben in den guten Jahren gedacht, wir können uns alles leisten!
01:01:30: Die guten Jahre sind vorbei und wir bauen schmerzhafte Reformen.
01:01:34: Für mich heißt das wenn VW wirklich gerettet werden möchte was wir siedlich anstreben sollten dann wäre es besser die Politik und die Gewerkschaften würden nicht ihre Bremse stehen dass Leiden verlängern unseren Schaden vergrößern sondern würden es dem Vorstand ein mögliches jetzt harte Schnitt durchzuführen um so den Patienten wirklich gesunden zu lassen und rasch die Lebhafsfähigkeit wiederherzustellen.
01:01:59: Persönlich bin ich gerade mit Blick auf VW leider skeptisch, zu sehr hat eigentlich die Politik in vergangenen Jahren schon negativ auf dem Konzern gewirkt.
01:02:10: Bleibt mir liebe Hörerinnen und Hörern in der Neut sehr herzlich fürs Zuhören zu danken!
01:02:14: Ich freue mich für immer über Fragen, Feedbacks, Kritik- und Anregungen – und natürlich auch beim Wiederhören am kommenden Sonntag!
01:02:22: Bis da alles Gute.
01:02:23: Ihr Daniel Stelter.