beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Podcasts.

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch an diesem Sonntag mit dabei sind.

00:00:23: Heiße Temperaturen Deutschland aber wir reden heute über eine Region die sehr sehr kalt ist – über Grönland!

00:00:30: Das Gespräch, was sie heute hören habe ich schon vor einigen Wochen aufgenommen und da kamen wie Sie wissen so ziemlich viel dazwischen unter anderem ein kleiner Krieg im Iran.

00:00:39: Dennoch ist Grönland von großer strategischer Bedeutung und kein geringerer als Sonne.

00:00:44: Schwamm hat uns daran bei NATO-Gipfel erinnert.

00:00:48: Er sagte nämlich erneut Grönlands sollte eigentlich an die USA?

00:00:53: Er würde es doch gerne kaufen wollen.

00:00:55: Und die Europäer sagten kommt gar nicht in Frage das sei eine unverschämte Forderung.

00:01:00: Doch, denkt man genauer drüber nach, kommt man zum Schluss.

00:01:04: Muss was im Schluss kommen?

00:01:06: Dass es vermutlich gar nicht mal nur Donald Trump ist der irgendwie eine komische Idee hat sondern dass die Strategie der US-Amerikaner ganz klar darauf hinauslaufen muss über Grönland und die ganze Arktis mehr Einfluss auszüben.

00:01:21: Warum das so ist und wieso Europa am Ende vermutlich relativ wenig dagegen tun kann ist Gegenstand der heutigen

00:01:30: Folge.

00:01:31: Ich persönlich fand das Autosport und spannende Vorbereitung interessant, relevant – ich hoffe sie auch.

00:01:38: fangen wir also

00:01:39: an!

00:01:54: Beim NATO-Gipfel in Ankara war es wieder mal soweit.

00:01:58: Kaum bei die Air Force One gelandet gab Donald Schwamp in einem Pressegespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan die Marschrichtung vor wie zu Beginn seiner zweiten Abseite.

00:02:48: Am zweiten Tag des Gipfels wurde Deutschframp noch klarer.

00:02:52: Er verknüpfte die Grönland-Frage direkt mit der Frage, ob die USA den weiterhin in der NATO blieben.

00:03:00: Aber wenn sie es hätte, wären wir da für uns.

00:03:09: Und wir waren da für sie.

00:03:14: Wir haben über ein Trillion Dollar gesammelt, um diese Länder von Russland zu protecten.

00:03:21: Wir sind diejenigen, die das brauchen.

00:03:23: Wir brauchen eine Protektion der Welt!

00:03:28: Nicht nur in den USA.

00:03:29: Es ist sehr wichtig.

00:03:31: Das hilft nicht dem NDR, sondern uns auch.

00:03:40: der europäischen Nachrichtsordnung und sagte, am Ende ist es so, Grönland ist dich zu verkaufen.

00:03:48: Of course we will defend the Kingdom of Denmark.

00:04:13: Jetzt

00:04:13: kann man ja der Auffassung sein, oh je, Donald Trump hat gerade mal schlechte Laune, da fällt ihm Grönland wieder ein oder irgendwie durch den Ablenken von anderen Problemen.

00:04:24: Stichwort Der ihre Ankrieg läuft ja nicht so gut.

00:04:28: Das zumindest war die Auffassung auch von John Bolton dem ehemaligen US-Sicherheitsberater in der Trump-Regierung.

00:04:36: eins Im Interview mit Euronews sagte er Ach, Schwamp provostiert die Leute ganz bewusst.

00:04:43: Warum riete er davon Grönland zu übernehmen?

00:04:45: Weil die Leute dadurch ausrasten.

00:04:47: Darum geht es eben.

00:04:50: Bolten hat vermutlich Recht!

00:04:53: Es ist politisches Kalkül aber es gibt durchaus eine gewisse strategische Substanz in den Forderungen von Donald Schwamp.

00:05:03: Es könnte sein dass er nach Grönlands Greifemöchte ausgründen die über die pure Provokation weit hinausgehen.

00:05:12: Um diese Gründe zu verstehen, lotet es sich eine Studie anzuschauen die in Dezember twenty-fünfundzwanzig vom Ferry Cognitive Finance Institute publiziert wurde.

00:05:23: Und wie ich denke einen sehr klaren Blick auf die geopolitische Umwälzung und Wirft, die sich in der Arktis abzeichnet.

00:05:35: Das Ferry Cockner Finance Institute – ein Ableger des Patromboga Vermögensverwalters Ferry hat unter der Vierderführung von Dr.

00:05:44: Heinz Werner ab und ihres Rediensen in Dezember eine große Analyse zur Arktis vorgelegt.

00:05:51: Titel, Kampf um die Arktes, globaler Bettler vom Rohstoffe Macht- und strategische Dominanz.

00:05:57: Die Studie ist wie immer in Schornots verlinkt.

00:06:02: Die Studia beginnt zunächst bei der Feststellung dass der Klimawandel die geopolitische Lage grundlegend ändert.

00:06:09: Die Arktis entwickelt sich in hohem Tempo zu einem neuen Brennpunkt globaler Machtpolitik.

00:06:14: Staaten wie Russland und China, neuerdings auch die USA verschieben seit geraumer Zeit ihre strategischen Einflusszonen.

00:06:20: Im Fall der Arktes wirkt vor allem der Klimawandel als entscheidender Katalysator.

00:06:25: Das rasche Abtauen des Polarisies – die Nordpolarregion erwärmt sich viermal schneller als der globale Durchschnitt.

00:06:31: Er öffnet völlig neue Spielräume, die nun von Staaten, wie China und Russland gezielt genutzt werden.

00:06:37: Die Erderwärmung ist so gesehen nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein geopolitisches Phänomen.

00:06:43: Sie öffnet buchstäblich neue Fronten und das Fähreinstitut beziffert das Ausmaß.

00:06:50: Die Fläche der arktischen Meer-Eisticke ist seit den neunzehntetachsiger Jahren um fünfzig Prozent geschrumpft.

00:06:56: Bereits zwei tausendvierzig könnte die Nordpolregion in den Sommermonaten eisfrei sein.

00:07:02: Neure Studien gehen sogar davon aus, dass die Arktis ab zweitausendfünfunddreißig im September eisfrey sein wird.

00:07:08: Am zweiten Februar zwitausundfünfundzwanzig lag die Temperatur am Nordpol mitten im arktischem Winter über dem Griffrierpunkt.

00:07:18: macht bislang unzugängliche Rohstoffe zugänglich und das durchaus in erheblichen Umfang.

00:07:41: Dadurch würden die USA nicht nur einen geostrategisch wichtigen Standort übernehmen, sondern könnten zugleich auch ihrer extreme Rohstoffabhängigkeit von China reduzieren – vor allem bei seltenen Erden.

00:07:53: Bekanntlich kontrolliert die Volksrepublik China gegenwärtig nahezu die gesamte globale Liefer- und Wertschöpfungskette dieser strategisch relevanten Rohstoffe.

00:08:01: Laut dem staatlichen Geologischen Dienst Dänemax & Grönlands verfügt die Insel über thirty-fünf Millionen Tonnen seltener Erden!

00:08:11: Es geht, vermutlich war das wichtiger um Sicherheit.

00:08:15: Rapp und Reti Jensen zitieren Trump selbst in einer Formulierung die er an den Kalten Krieg erinnert.

00:08:53: Trumps verweist darauf, dass chinesische und russische Schiffe rund um Grönland kreisen ist natürlich eine Übertreibung.

00:09:00: Tatsache ist aber das in der Tat es eine grundlegende Veränderung des militärischen Kontextes gibt der westlichen Verteidigungsplanern schon seit Jahren geläufigt ist.

00:09:13: Aktuell rückt Grönland erneut in den Mittelpunkt militärstrategischer Überlegungen, die sich auf die sogenannte Geoclöcke richten.

00:09:21: Dabei handelt es sich um eine maritime Schlüsselzone ,die sich vom Südosten Grönlands über Island bis zur Nordküste Großbritanniens erstreckt.

00:09:29: G-I-UK für Westliche Militärstrategien und Marinekommandeure gilt sie potenziell als zentrales Einfallstor für gegnerische Flottenverbände in den Nordatlantik.

00:09:40: Diese könnten durch das Nordpolarmeer folglich also aus Russland oder China in Richtung Nordamerika, USA oder Europa

00:09:48: vorstoßen.".

00:09:49: Wie ernst die USA das Thema nehmen zeigt ein Zitat aus der Arktis-Strategie des Pentagonen, die schon zwar das Neunzehn entfülligen Perspektivwechsel auf die Arktist vollzogen hat.

00:10:09: Auch für China ist die Arktis strategisch, aber aus einem anderen Grund.

00:10:14: Den neuen Handelsrouten!

00:10:16: Was das konkret bedeutet hat sich im Oktober zwanzig-zwanzig gezeigt als erstmals ein Containerschiff den Nordostpassage im Regeldienst bevor.

00:10:26: Die Volksrepublik nutzte die neue arktische Transportroute erstmals im Oktober, und konnte dadurch für den Welthandel neue Maßstäbe setzen.

00:10:35: In Rekordzeit erreichte ein chinesisches Containerschiff über die Nordost-Bassage sein Ziel.

00:10:40: Für die dreizehntausend neunhundert Kilometer von Ningbo in China nach Felix Storring Großbritannien benötigte die Istanbul Bridge der Rederei Sea Legend lediglich zwanzig Tage gegenüber den üblichen vierzig bis fünfzig Tagen für die zwanzichtausend vierhundertkilometerlange Passage durch den US-Kanal.

00:10:58: Wenn eine chinesische Führung, die sich selbst als arktisnahe Nation definiert ist das ein gewaltiger Kostenvorteil und natürlich einen geopolitischer Hebel.

00:11:10: Xi Jinping verfolgt das Ziel, den Nordpol als dritten Korridor der neuen Seidenstraße zu etablieren.

00:11:16: Im Rahmen der Belt and Road Initiative gilt das Nordpolamir nach dem Landkorridor durch Zentralasien und dem Indo-pazifischen Sehweg bis in das europäische Mittelmeer als dritter Korridore der Seidenstrasse.

00:11:29: Und das ist durchaus relevant!

00:11:32: Wenn sich die Fahrzeit so verkürzt – ist es nicht nur günstiger sondern ermöglicht weitaus mehr Unternehmen aus China in den direkten Wettbewerb mit europäischen Unternehmen zu treten.

00:11:45: Kürzere Lieferzeit bedeutet ein wichtiger Faktor, der heute noch hiesige Unternehmenschützt fällt zumindest teilweise weg.

00:11:55: Man denke beispielsweise an Unternehmen die Dinge bauen, die eher großvolubisch sind aber nicht so wertvoll, die also viel Kapazität auf einem Schiff binden.

00:12:05: Wenn es möglich ist, kurze Lieferzeiten zu haben dann Fallen die Lieferkosten nicht mehr so gewicht.

00:12:11: Ein anderes Beispiel für die Veränderung sind dann diejenigen, die davon leben dass sie quasi auf Auftrag reagieren also der Kunde bestellt und dann wird gefertigt.

00:12:21: Heute kann man auf dieser Art und Weise noch im Webbewerb bei China stehen weil einfach die Lieferzeiten zu lang sind um attraktiv zu sein für den Kunden.

00:12:30: Halbiert sich nur die Lieverzeit.

00:12:32: Kann man davon ausgehen das chinesische Unternehmen hierzulände Aufträge annehmen?

00:12:38: Und diese danach erst in China realisieren und die Sachen hierher verschöpfen.

00:12:43: Daraus erwächst, wie ich denke eine große Gefahr für Branchen, die heute noch denken, China sei keine Gefahr.

00:12:51: Noch kommen wir zurück zur geopolitischen Betrachtung.

00:12:55: Wie stellt sich Europa an diesem Thema auf?

00:12:59: Gar nicht gut!

00:13:00: Europa scheint die Tragweite dieser Entwicklungen bis heute nicht voll zu erfassen.

00:13:06: Das auswärtige Amt hat zwar seine Arktisleitlinien, zuvielundzwanzig aktualisiert.

00:13:13: In der Realität bleiben wir aber in der EU eher im Beobachterstatus.

00:13:18: Das stellen auch die Experten des Fähreinstituts fest.

00:13:23: Europa befindet sich mit Blick auf die Arktis einmal mehr im geopolitischen Schraubstock, ohne die Tragweite dieser Verwerfungen und die daraus resultierenden Risiken vollständig zu erfassen oder gar erfolgreich abwehren zu können.

00:13:35: Die verstärkte Militarisierung der Arktes wird zu einem sicherheitspolitischen Risiko auch für Europa sowie die neue NATO einschließlich der neuen Mitglieder in Nordeuropa.

00:13:45: Europa hat bislang weder die Trakweite diese Risiken völlig erfasst noch kann es diese vorerst erfolgreich abwähren.

00:13:52: Ich für das Ganze hochspannend, damit mich deshalb mit Heinz Werner ab zum Interview verabredet.

00:13:59: Das gute unternehmerische Entscheidungen aus dem Bauch heraus eher selten sind ist unbestritten.

00:14:04: sie brauchen schon eine solide Grundlage.

00:14:06: aktuelle Zahlen zb und Transparenz über die Liquidität natürlich und einen klaren Überblick darüber welche Rechnungen offen sind.

00:14:14: was reinkommt und was hinausgeht klingt selbstverständlich Ist es aber in vielen Unternehmen nicht, denn die entscheidenden Informationen stecken häufig noch immer in Papierstapeln.

00:14:25: In E-Mail anhängen oder sind über verschiedene Systeme verteilt und genau dann wenn man sie braucht sind sie nicht verfügbar.

00:14:32: aus Steuerung wird dann schnell Schätzung und das Planung wird Bauchgefühl.

00:14:37: An diesem Punkt kommt LexWare Office ins Spiel.

00:14:40: Rechnungen Buchhaltung und Banking werden an einem Ort zusammengeführt, alles automatisiert übersichtlich und einfach zu bedienen.

00:14:47: Damit haben Verantwortliche in Unternehmen die Finanzen jederzeit im Blick – offene Posten, Zahlungsströme, Buchhaltungen und Liquidität.

00:14:55: Das ist keine Nebensache.

00:14:56: es ist die Grundlage für bessere Unternehmensentscheidungen auf Basis von Zahlen nicht auf Basel von Gefühl.

00:15:03: Wenn Sie auch bessere Entscheidungen treffen wollen, probieren sie LexWareOffice einfach aus.

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00:15:16: Mehr Informationen gibt es wie immer in den Shownotes

00:15:24: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Dr.

00:15:26: Rapp kommen.

00:15:26: und noch kurz dieser Hinweis ist Handelsplatz.

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00:15:38: Mehr Informationen finden Sie wie immer in schoner, süßer Ausgabe oder unter www.handelsplot.com-Sommer.se.

00:15:46: Doch nun zu meinem Gespräch mit Dr.

00:15:49: Heinz Werner

00:15:50: ab!

00:15:52: Dr.

00:15:53: Heinz Wennerab ist Chief Investment Officer sowie Gründer und Vorstand des Ferry Cognitive Finance Institutes in Bad Hamburg.

00:16:00: Er hat den Mannheim Volkswirtschaftslehre studiert und dort promoviert, kam im Jahr twohneinzehntes zu Ferry und leitet die Investmentsstrategie des Vermögensverwalters seit vielen Jahren.

00:16:11: Das Ferry cognitive finance Institute, das er aus dem Jahr zweitausendsechzehn gegründet hat, ist ein interdisziplinäres Denklabor der Wechselwirkungen zwischen Wirtschaftspolitik, Klima- und Gesellschaft untersucht und regelmäßig Analysen veröffentlicht zu Themen, die weit über den täglichen Finanzvaccinausgehen.

00:16:27: Vom Weltraum über Hightech-Metalle bis zum Klimawandel!

00:16:33: Herr Rapp,

00:16:38: die

00:16:40: Arktis als Wirtschaftsgebiet ist natürlich sehr wichtig.

00:16:44: Wir wissen es, Donald Trump greift nach Grünen.

00:16:46: dann zum Beispiel, dass die Motto Eis ist weg, Rohstoffe werden zugänglich.

00:16:51: Sie haben gesagt, sie haben Studie geschrieben, die aufzeigt was für große wirtschaftliche Potenziale drin sind.

00:16:57: Ich würde sagen auch geopolitische Potenzale stecken da drinnen.

00:17:00: Sie waren ziemlich Timeline mit Ihrer Studie.

00:17:03: Vielleicht ganz kurz mal ist es einfach nur weniger Eis ob mehr Wirtschaft oder was steckt dahinter?

00:17:09: Nein, also wir sagen Wirtschaft ist eigentlich nur der Sahnehäubchen obendrauf.

00:17:13: Da geht es natürlich auch ein Vieles.

00:17:14: bei Grönland geht's vor allem natürlich um Wirtschaft.

00:17:16: aber bei der ganzen Geschichte darf man überhaupt nicht außer Acht lassen dass es insbesondere im Geopolitik geht.

00:17:23: und Geopolitick bedeutet eigentlich immer das Dreieck zwischen Amerika China und Russland letzteren beiden Hand in Hand.

00:17:30: Europa ist bei dem Spielen bisschen außen vor aber es geht eigentlich sehr stark um Geopolitikkund.

00:17:34: Wirtschaft ist quasi noch die Musik oben drauf.

00:17:37: Okay, also Geopolitik verstehe ich.

00:17:38: Ich habe mir schon ein paar Podcasts zu gemacht.

00:17:40: Also wir wissen große Konflikte zwischen USA und China Übrigens auch einen Grund dafür warum die USA jetzt Iran aktiv geworden sind.

00:17:48: Wir wissen dass Russland aufgrund des Ukraine-Krieges sich immer mehr Richtung China hat orientieren müssen Bevor er schon dabei in konkreten.

00:17:57: was ist es da?

00:17:57: Ist das einfach nur Seefahrtswege?

00:18:00: Sind

00:18:00: es Militärschutzbarkeiten?

00:18:02: Was macht die Region so attraktiv oder so bedeutsam mit dem geopolitischen Spiel?

00:18:06: Ja, wir haben es beschrieben als neuen Brennpunkt der Geopolitik und zwar mit der Begründung weil verschiedene Kraftlinien, so haben wir es formuliert.

00:18:14: Verschiedene Kraftlinie dort praktisch aufeinandertreffen.

00:18:18: Was sind Kraftlinionen?

00:18:19: Kraftlinen können unterschiedlich nebender Grund haben.

00:18:21: die können wirtschaftliche Interessen repräsentieren sie können militärische Interessen representieren Sie können rein geostrategische Interessen repräsentieren und all die drei genannten Kategorien fallen zusammen.

00:18:33: Und schneiden sich gewissermaßen in der Arktis aus.

00:18:35: Deswegen glaube ich, kann man weder nur das eine noch das andere hervorheben sondern es geht Hand in Hand.

00:18:41: Der entscheidende Punkt ist dass ich würde sagen insbesondere China auf dieses Thema einen extrem klaren Blick genommen hat.

00:18:47: wir kommen ja gleich noch darauf worum es zu einem einzeln geht.

00:18:50: Russland hat auch ein sehr klarenblick draufgenommen.

00:18:53: Russlands zieht sich als Gewinner des Klimawandels das schon vorne weg Und Amerika ist jetzt erst vor ein paar Jahren eigentlich aufgebacht und durch Trump als Lautsprecher noch mal sozusagen stark nach draußen gegangen.

00:19:04: Also da sind große, große Themen in Bewegung geraten die eben nicht nur wirtschaftlich an Natur sind glaube ich.

00:19:10: Man muss es wirklich so betrachten sonst versteht man nicht was da passiert.

00:19:14: Führen Sie uns mal durch.

00:19:15: also Donald Schwab ist aufgewacht.

00:19:17: hat er dann zu einem Recht?

00:19:18: Grönland muss Teil der USA werden?

00:19:20: Ja also Grönlands wie gesagt ist nur ein Teil einen Puzzlestückchen in dem ganzen Mosaik.

00:19:25: letztlich geht es um verschiedene, ich glaube man muss anfangen tatsächlich mal bei dem Faktum dass der Klimawandel in der Arktis der entscheidende Katalysator ist.

00:19:34: und der eine oder andere wird wissen die Arktist oder die Nordhalbkugel erwärmt sich um den Faktor viel etwas stärker als der globale Durchschnitt.

00:19:41: Das heißt das was man gemeinhin als Klimawandeln kennt ist viermal stärker, viermal schneller oben in der arktis.

00:19:48: mehr Eis schmilzt ab.

00:19:49: dadurch gehen neue Handelsrouten auf, das wäre sozusagen schon mal das erste Stichwort in puncto China.

00:19:55: Handelsrutens gibt kürzere Schiffsverbindungen dann auch Europa nach Nordamerika.

00:20:00: Das ist der kommerzielle Punkt.

00:20:01: aber es gibt auch militärische geostrategische Aspekte natürlich dort oben.

00:20:06: wenn Schifffahrtswege frei werden kann sich die russische Nordmeerflotte viel freier bewegen dort.

00:20:12: Und den Punkt muss man vielleicht noch für eine gesonderte Betrachtung sich zurückhalten.

00:20:16: Wenn man jetzt mal ganz defertistisch denkt, wie sieht es eigentlich mit so Themen aus?

00:20:20: Wie Intercontinent-Haraketen

00:20:21: usw.,

00:20:22: dann gibt's nördliche ballistische Einflugschnasen Richtung Nordamerika die zielen direkt über Grönland.

00:20:29: Das erklärt unter anderem sehr, sehr stark warum Trump auch einmal Interesse an Grönland hat.

00:20:33: Aber es kommen eben wie gesagt noch Patibularinteressen ein wirtschaftlicher Art.

00:20:37: Es geht um Rohstoffe, es geht um Öl, es gibt um Gas, es ist geht um Fischfang, es gilt um Zeltene Erden, es wird um Uran und Gold im Fall von GrönLand Und alles das wird so ein bisschen zusammen gemischt.

00:20:47: dann kommen noch Interessen der neuen Tech-Billionäre in Amerika dazu die eben auch ganz spezifische Ideen für Grön land haben teilweise ein bisschen utopisch schon Sozusagen bündelt diese Punkte, dann entsteht eigentlich das Bild was man vor Augen haben muss um über die Arktis intelligent reden zu können.

00:21:05: Dann machen Sie noch mal das Bild.

00:21:07: also die Europäer sind erstmal aus dem Vorverstehen, verstehen sie das geostrategische Spielen nicht oder sind sie einfach zu schwach?

00:21:13: Beides glaube ich!

00:21:14: Also man muss natürlich immer anfangen man muss ein Problem erst einmal erkennen bevor man darauf reagieren kann.

00:21:18: Ich glaube die Europäischen haben es bis vor wenigen Monaten noch nicht mal richtig erkannt.

00:21:22: Bei Trump ist es ja immer so und bei seiner Regierung erpoltert.

00:21:25: Und er ist unfreundlich, schikaniert andere aber hat immer so ein Körnchen Wahrheit auf drin.

00:21:31: Wenn Trump gesagt hat Grönland ist wichtig für die nationale Sicherheit von Amerika dann hat er damit einen ziemlich validen Punkt weil beispielsweise über das Abtauen der Arktis diese Schifffahrtswege in den Nordpolar-Welt viel freier werden, viel zugänglicher werden für Russische, für chinesische mögliche Attacken.

00:21:51: Man muss wissen, dass eben Russland und China solche Attacke durchaus schon gemeinsam trainieren in Form von gemeinsamen Manövern.

00:21:57: China bringt sich da auf Vordermann um sozusagen seine Armee arg tis tauglich zu machen etwas was seit ungefähr fünf bis zehn Jahren zu beobachten ist.

00:22:07: Da ist quasi Russland der Tutor im Spiel.

00:22:11: Ich würde mal behaupten, dass wir in Europa das überhaupt nicht mitgekriegt haben.

00:22:13: Die Amerikaner beobachten das natürlich, beobachte routinemäßig andere Manöver und die haben mitgekommen, dass China immer stärker sozusagen auch militärisch in die Arktis drängt.

00:22:22: und dann fragt man sich schon warum eigentlich?

00:22:24: Es kann also nicht nur um die Freiheit der Schifffahrtswege für irgendwelche Container-Ladungen nach Europa gehen sondern da steckt mehr dahinter.

00:22:30: Und Europa hat diese Dinge, ich glaube da kann man relativ sicher sein.

00:22:34: oder wird niemand wehtunde mit Europa.

00:22:35: Diese Dinge verschlafen mit Ausnahme vielleicht von den nordischen Anrheinerländern.

00:22:40: Norwegen beispielsweise kriegt natürlich schon Mitwasser oben passiert aber habe bisher die Glocke noch nicht so laut gezogen wie es jetzt eben Herr Trump neulich getan hat.

00:23:06: Also alle wollen sich da positionieren, jetzt überlege ich noch mal militärisch.

00:23:11: Frage mich halt so, okay wenn ich in der Arktis stärker bin gerutschig quasi näher an die USA ran.

00:23:16: Also jetzt chinesische bin oder?

00:23:17: Dann kann ich quasi USA eher attackieren, wenn ich da präsent bin als wenn ich quasi nicht präsend bin würde ich mal vermuten.

00:23:24: Gleichzeitig würde ich sagen ja gutes Land was wir am meisten der Scheibe der Arztes tun und ist ein Tatruß einfach aufgrund der Ausdehnung.

00:23:31: also haben die Russen eigentlich sozusagen einen natürlichen Vorsprung vermutlich Und die USA müssten dann quasi über Kanada und über Grönland quasi das Wett machen.

00:23:41: Ist das so eine Zusammenfassung, wo sie sagen ja glauben Sie oder?

00:23:44: Das trifft es schon ziemlich gut und ich glaube das erklärt auch ein bisschen die manchmal sehr wir rüberkommenden Forderungen von Trump der sowohl Grönlands als auch Kanadas sich da einverleiben will.

00:23:54: Das ist natürlich erst mal unerhörter Vorgang.

00:23:56: aber wenn man erstmal von allem anderen abstrahiert und wie Sie sagen man guckt nur einmal auf einen Globus und guckt sich die Welt von oben aus der Perspektive über dem North Pole an und stellt fest dass dort im Norden, Russland und Amerika fast schon Nachbarn sind.

00:24:09: Nämlich im Fernpazifik diesen Sechzig Kilometer oder sechzig Meilen auseinander an der schmalzen Stelle.

00:24:15: Das heißt sie sind dort Nachbaren da redet man normalerweise nicht drüber weil es eben in den rohen Arktis stattfindet interessiert normalerweise kein.

00:24:21: Und es geht in der Tat eigentlich... Man muss es so formulieren um Bedrohungspotenziale.

00:24:25: also vielleicht noch nicht unbedingt um eine akute Bedrohhung aber um bedrohungspotenziale.

00:24:31: weiß man, dass eben Bedrohungspotenziale eine Währung sind.

00:24:35: Also wenn ich meinen Nachbarn erpressen kann und sagen, guck mal, ich könnte bei dir einmarschieren über North Pole oder wie auch immer dann ist es ein Bedrohnenspotenzial und ich kriege irgendwelche Gegenleistungen möglicherweise dafür.

00:24:44: Darum geht's eigentlich, das sind Bedrohhungspotenziale und diese Bedrohrung findet auf mehreren Ebenen statt.

00:24:50: zum einen... Ich habe es angesprochen, zum anderen würden denkbar Hoffen wir alle nicht, dass das passiert.

00:24:55: Aber denkbar wenn man mal an Interkontinentalraketen denkt.

00:25:00: die würden aus China oder auch aus Russland über den Nordpol fliegen in Richtung Amerika kreuzen also sehr präzise über Grönland.

00:25:08: Wenn man die irgendwie unschädlich machen will bräuchte man also idealerweise in Grönlands nicht nur so eine Luftwaffenbasis wie es heute existiert sondern bräucht richtig große Raketenabfangstationen.

00:25:18: Darum geht's im Prinzip beim Thema GrönLand geostrategisch militärisch für Amerika.

00:25:23: Dann gibt es aber noch eine zweite Ebene, die heißt ganz einfach so traditionell.

00:25:26: Es gibt ja sowas wie eine Marine, Kriegsmarine, Atomu-Boote, Zerstörer was auch immer ist das ganze Arsenal.

00:25:33: Jetzt kommt wiederum Russland sehr viel stärker ins Spiel.

00:25:35: Die haben große Teile ihrer militärischen Flotte hier oben an der Halbinsel Kola also in der Eictis.

00:25:41: Das ist der einzige eisfreie Hafen für die dort und bisher sind sie aber restringiert zum Beispiel von dort aus einfach lustig in Richtung Nordsee zu fahren oder in Richtung nordatlantik zu fahren weil Typischerweise dort eben das Nordpolar-Eis, die ihnen den Weg zumindest mal ein bisschen verbaut.

00:25:56: Wenn dieses Nordpolaraes abtaut und es wird in den nächsten fünf bis maximal zehn Jahren der Fall sein dann hat man dort relativ freie Wege um mit allem was eine traditionelle Kriegsmarine heute hat einfach mal lustig in die Nordsee zu fahren oder einfach mal Lustig in der Nordatlantik zu fahren und plötzlich mal von Nordamerika vor der Küste aufzutauchen.

00:26:14: also das ist auch ein Bedrohungspotenzial.

00:26:17: Und das Dritte würde ich mal sagen ist dann wiederum der Faktor Wirtschaft, also angenommen jetzt mal hypothetisch ein bisschen gesponnen.

00:26:24: Angenommen China und Russland würden gemeinsam sich entscheiden Grönland zu besetzen sind ja nur fünfzigtausend Leute dort die würden da plötzlich landen und würden die Insel besetzen und hätten dann Zugriff auf die ganzen strategischen Rohstoffe die dort liegen.

00:26:36: Dann wäre es ein weiteres theoretisches Bedrohungspotenzial.

00:26:39: wie gesagt davon redet man heute nicht Aber es geht immerhin um Zugriff auf Rohstoffe.

00:26:43: Es geht enorm viel an Öl und Gas, was dort im Polarmeer schlummert, wo man bisher nicht richtig rankam.

00:26:50: Wo man aber bei abtauendem Eis immer besser drauf zugreifen kann.

00:26:53: Und darum geht's natürlich auch.

00:26:55: Das ist quasi der ökonomische Preis.

00:26:58: Wenn ich den als Russland schneller kriegen kann als mein Nachbarn, dann ist das eine Art von Bedrohungspotenzial.

00:27:04: Ich hab was, was du gern hättest, aber ich hols mir vorher.

00:27:07: Um diese Punkte geht's!

00:27:09: Gut, die Raketen konnten ja schon selbst rüberfliegen.

00:27:11: Die brauchen keinen Klimawandel nicht?

00:27:13: Die konnten immer schon so fliegen.

00:27:15: also insofern hätte ich ja verstanden wenn bei Grünen Grönlerts schon längst Abwehrbasen wären als Leier.

00:27:20: Die Schiffe sind was Neues.

00:27:22: Ich hab irgendwie gelesen, die Fahrzeit von China nach Europa halbiert sich durch den Klimawandel?

00:27:27: Korrigieren sie wie wenn es nicht stimmt?

00:27:28: Die haben bisher bis zu dreißig bis vierzig Tage in etwa ein bisschen Rotterdam oder wo auch immer im Westeuropa ankommen und das halbt sich jetzt ungefähr, es sind so.

00:27:37: achtzehn Tage war die schnellste Fahrt bislang geht natürlich nur in der idealen Bedingung.

00:27:41: aber man kann sicher sein je mehr die Arktis abtaut und das ist ein Fakt, dass wird passieren umso leichter, umso schneller wird man da durchkommen und das wäre so sein die ganz harmlose Variante.

00:27:52: China ist der Kaufmann, der eben seine Ware nach Europa schippen will und über die Arktis geht es schneller spart man jede Menge Treibstoff.

00:27:59: aber wie gesagt das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit weil man kann genau sehen wie China mit Russland zusammen in der ArktIS immer mehr schon sozusagen sich nieder lässt wie man dort trainiert arktische capabilities also Fettigkeiten, Fähigkeiten trainiert um in der ARKTIS auch mit Schiffen mit anderen Dingen manövrieren zu können.

00:28:16: China baut gezielt eine U-Bootflotte auf, die dann dort oben im Nordmeer patrouillieren kann oder die eben auch mal unerkannt Richtung Nordeuropa vordringen kann.

00:28:26: Also wenn man jetzt ein bisschen, wie kann ich sagen, böswillig ist?

00:28:29: Man muss ja eigentlich nur Realist sein.

00:28:30: Wenn man diese Dinge einmal sich anguckt, dann stellt man fest, dass da eine ganze Menge neuer Bedrohungspotenziale aufgehen.

00:28:37: und eigentlich hat Trump insofern schon recht gehabt, dass er diese Debatte natürlich sehr unpräsensiös wie immer einfach mal angezettelt hat.

00:28:45: Und jetzt redet man zumindest drüber und Europa ist da so ein bisschen aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht.

00:28:50: Aber hat noch nicht wirklich verstanden, worum es da geht?

00:28:52: Meine These ist dieses strategische Ausmaß der ganzen Geschichte hat man in Europa noch nicht verstanden.

00:28:57: Zumindest mal in Mitteleuropa, in Nordeuropa vielleicht ein bisschen mehr.

00:29:00: aber wir in Deutschland beispielsweise... Wir wissen auch gar nicht richtig wovon da die Rede ist.

00:29:04: Es hat man gesehen an den Reaktionen.

00:29:06: dann schnell mal eine Mission nach Grönland schicken mit irgendwelchen Vierfünft-Fahrtschinder, die da mal nach dem rechten gucken sollen.

00:29:12: Das war natürlich Ablenkung für die Mädchen, aber man hat nicht wirklich verstanden worum es da geht.

00:29:16: Ja ich meine ich eröffne gerade weil das ist ja so... Wir wissen die US-Marine ist jetzt zur Zeit noch die dominante Marine der Welt.

00:29:22: Gleichzeitig wissen wir auch.. Die meisten Schiffe sind so aus den achtziger Jahren, d.h.

00:29:26: sie machen nicht mehr so lange mit.

00:29:28: Die Chinesen haben eine riesige Flottenbauprogramm und haben riesige Rewerften aufwenden, Rewerftkapazitäten als im Westen.

00:29:34: D.h.,

00:29:35: wir haben demnächst ne schlagkräftig chinesische Marine, die ihr dann quasi Obenrum sind wir gesprochen, ziemlich schnell im Atlantik ist und quasi auch eine Bedrohung darstellen könnte für die USA.

00:29:46: Also vor dem Untergrund kann ich mir das schon verstehen, dass wir uns da oben aufstellen

00:29:50: müssen.".

00:29:51: Genau so ist es!

00:29:51: Und wenn man sich noch erinnert, das war der Teil der Aussage von Trump, der gesagt hat – da hat er zwar von Grönland gesprochen aber er hat's so formuliert – ja, der Wimmel von russischen und chinesischen Schiffen.

00:30:02: Das ist natürlich heute nicht so und schon gar nicht in Grönland.

00:30:06: Das ist das Szenario, was seine eigenen Strategieleute und seine eigenen Geheimdienstleute, seinen eigenen Militärplaner ihm so mitgegeben haben.

00:30:14: Wenn wir nicht aufpassen – so würde ich das mal übersetzen – Wimmels plötzlich da oben im Nordatlantik von chinesischen und russischen Schiffen, die dann eben auch gemeinsame Manöver fahren und die uns dann eben vom Norden her kommen, das ist bisher nicht so leicht möglich oder fast unmöglich gewesen, gefährlich werden können.

00:30:34: Also insofern, das ist das wo Amerika meines Erachtens völlig zu recht nervös geworden ist und wo man sich mindestens mal potenziell bedrohlt fühlt.

00:30:43: und wie gesagt die interkontinentale Raketen sind eine andere Dimension.

00:30:47: logischerweise und sie haben Recht das war schon immer so.

00:30:49: aber die Bedrohung wenn die realer wird weil plötzlich auch Russland ja nicht mehr der freundliche Partner ist wieder von früher sondern plötzlich ein bedrohllicher Gegner geworden ist dann werden solche Dinge bisschen höher gestuft in ihren Wahrscheinlichkeiten und plötzlich muss man da was tun.

00:31:02: Letzter Satz noch an der Stelle.

00:31:03: Es hängt natürlich ein bisschen an diesem Stiefwort von Trump mit seinem Golden Dome, der diesen Raketenabwärtschirm bauen will, der dann eben logischerweise genau auf diese Bedrohung von Norden her stärker ausgerichtet sein müsste weil die Raketen über die Nordpolaregion fliegen würden.

00:31:22: und um so einen Golden Dorm wirklich effektiv bauen zu können, müsste man Grönland mit ein paar solchen Abfangstationen besetzen sonst funktioniert es nicht gut.

00:31:32: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.

00:31:35: Dabei wird oft vergessen, dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann – also wie schnell wird ein Trade ausgeführt?

00:31:41: Wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?

00:31:45: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an!

00:31:48: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.

00:31:54: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.

00:32:00: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Spreads oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.

00:32:06: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.

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00:32:22: Dazu kommen lange Handelszeiten, von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.

00:32:28: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.

00:32:30: Hinter der Trading App steht hier bei Lina TradeGate AG ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.

00:32:37: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.

00:32:43: Den Link gibt's in den Show Notes.

00:32:47: So was sollen die jetzt machen?

00:32:49: Ich nehme mal, da können doch was machen.

00:32:51: Was sollten wir denn jetzt tun?

00:32:52: Weil ich meine richtigerweise fünf Leute hinzuschicken, schreck mich ab!

00:32:56: Ich würde auf fast tippen, fünftausend Leute hier zu schicken, könnte man wahrscheinlich gar nicht.

00:32:58: Schreckt aber auch nicht ab.

00:32:59: also müssten wir viel mehr Marine investieren.

00:33:02: oder soll man etwas sagen?

00:33:03: das vernünftigste ist Grönler den USA zu geben und quasi wir hoffen auf die NATO-Partnerschaft.

00:33:08: Was sollte die europäische Strategie sein?

00:33:11: Wenn man alles mal durchdekliniert, was Sie auch gesagt haben dann Kommt man relativ schnell zu dem Bild, also ja selbst wenn Europa jetzt den Schuss gehört haben sollte.

00:33:21: Jetzt in Flottenprogramm reinzugehen wir wissen alles dauert zehn bis zwanzig Jahre bis solche Schippen dann wirklich fahren.

00:33:25: Also damit kommt man eindeutig zu spät weil China insbesondere diesen Punkt schon längst gemacht hat.

00:33:31: Ich mach mal noch eine Klammer an der Stelle weil China unter anderem auch ne ganze Besonderheit hat die übrigens auch im West-Pacific ist es so Man kann gar nicht so richtig unterscheiden, ist das Schiff was du jetzt gerade fährst wo Küstenbache draufsteht?

00:33:43: Ist es militärisch oder ist es zivil.

00:33:45: Ist das Schifffo Handelsschiff oder Fischfang drauf steht?

00:33:48: Ist das Militärische oder ist das Zivil?

00:33:50: also diese sogenannte Dual Use Logik die wird von China schon seit Jahren extrem kultiviert und deswegen haben sie ein enormes Volumen an Schiffen die dort theoretisch zur Verfügung stehen für alle möglichen Zwecke mit den Kammern Nachrichtendienstliche Dinge machen.

00:34:06: mit denen kann man aber auch Bedrohungspotenziale aufbauen, dass sich China ums ab zu runden den Punkt.

00:34:10: China ist uns seit zehn bis zwanzig Jahre voraus.

00:34:13: China is auch Amerika Sie haben es angesprochen beim Thema Flottenbau mittlerweile vorauss kommt schneller mit einer Flotte und hat heute schon die größeren Schiffsbestände.

00:34:23: Das heißt also da hat man schon etwas hingestellt, mit dem man jetzt erstmal umgehen muss und wir in Europa haben doch überhaupt keine Chance aufzuholen.

00:34:29: Und wenn man sich die bedrohungspotenziale für Europa anguckt gibt eine Besonderheit Die Inselgruppe von Spitzbergen, das weiß vielleicht nicht jeder.

00:34:37: Die gehört zum norwegischen Rohheitsgebiet wird aber gemäß eiktischen Verträgen sozusagen partnerschaftlich auch mit anderen Ländern darunter auch Russland gemeinsam genutzt ist.

00:34:47: Also auf dieser Insel-Gruppe sind Norwegen schrägstrich Europa, schrägsstrich NATO und Russland zusammen Haus an Haus wenn man so will Und deswegen wäre das natürlich auch in die Militärstrategien, Planen in solchen Szenarien schon.

00:35:03: Also es gibt zwei Russlands-Szenarie und das eine ist Russland Tested DINATO mal irgendwann da oben im Baltikum relativ einfach.

00:35:11: Das zweite Szenario ist Russlands Testedinato in Spitzbergen.

00:35:15: also Die Russen, die dort schon heute angesiedelt sind, verlaufen sich einfach mal und gehen ein paar hundert Meter weiter.

00:35:21: Und sind dann plötzlich auf neugebärgischem Gebiet und übernehmen quasi die Inselgruppe.

00:35:25: Wenn man sich das einmal auf dem Atlas anguckt und sieht wo Spitzbergen ist von da aus wenn man das quasi als Militärbasis ausbauen würde immer im hypothetischen Bereich jetzt natürlich aber wenn man es aus Russland als Militärbasis wirklich übernehmen und nutzen könnte Dann würde man da Machtprojektieren im gesamten Nordpolarmäer und im gesamtem Nordsee- und Nordatlantikbereich.

00:35:46: Insofern, das sind ernstzunehmende Dinge!

00:35:49: Und da ist jetzt nun wirklich Europa quasi direkt der betroffene Wall Norwegen da eben sitzt.

00:35:55: Bislang war es sehr friedlich ein friedliches Miteinander partnerschaftlich.

00:35:59: aber es ist ein bisschen aus der Zeit gefallen.

00:36:01: Und was könnte Europa da tun?

00:36:02: Antwort gar nichts.

00:36:04: Also weder Nobbingen kann etwas tun, noch der Rest der EU kann was tun.

00:36:06: man bräuchte wiederum sozusagen den Naturfall.

00:36:10: Man müsste sagen okay wenn sowas passiert ist es naturfall bündnisfall dann bräuche man die amerikaner.

00:36:15: Ob die kommen weiß keiner.

00:36:16: das ist quasi heute die neue realität über die wir da reden.

00:36:19: und wenn man das alles mal durchdecliniert Ja da müsste man natürlich schon sich die frage stellen ist jetzt schlau von europa jede verhandlung über grönland komplett abzulehnen.

00:36:29: Man kann es sehr gut verstehen, dass man sagt darüber reden wir gar nicht.

00:36:32: das ist unter Territorium.

00:36:33: warum soll Amerika das haben?

00:36:35: wenn man aber diese Bedrohungsszenarien außen rum sich mal anguckt dann kann schon der ein oder andere auf die Idee kommen zu sagen naja also wenn amerika auf grünland wirklich fest im sattel wäre und das quasi mal zu einer Art eiktischen Festung ausbauen würde und dort auch eine erhebliche Militärpräsenz unterhalten würde, dann würde Europa zumindest mal davon profitieren.

00:36:55: Weil das ja dann Russland und China zumindest partiell abschrecken würde.

00:36:58: Also gefährliches Situation weil niemand kann jetzt der EU wirklich raten also verkauft doch Grönland am besten an Amerikaner.

00:37:04: Das kann man gut verstehen.

00:37:05: warum es niemand will aber ist einfach so in Bausch und Bogen abzulehnen ist vielleicht auch nicht unbedingt die beste Strategie, weil man muss sich wirklich die Bedrohungspotenziale anschauen.

00:37:14: Und die sind real und die sind vorhanden.

00:37:17: Ja, da würde ich jetzt sagen, wenn ich Ihnen zuhöre, hätte ich fast gesagt so, dass der Bündnis von Eintritt bei Spitzbergen ist ergegeben das große geopolitische Spiel da oben wahrscheinlich wahrscheinlicher als aus dem Bündnis von eintritts den er Masalla beschrieben hat mit diesem dieser Ortschaft dabei in Thauern.

00:37:35: Also für den Untergrund würde ich glauben, da haben ihre Amerikaner mehr eigene Interesse.

00:37:39: Das glaube ich auch.

00:37:40: Insofern das wäre aus Sicht von... also was in Litauen, Lettland und Baltikum passiert ist für die Amerikaners heute Stand heute, glaube ich, von geringem Interesse Was in Spitzbergen passieren würde oder könnte?

00:37:53: Und im gesamten Nord-Mehrbereich oder Nordsee-Bereich, Nordatlantik Bereich, was dort passiert es für die amerikaner hochgradig brisant.

00:38:03: Deshalb wäre das sicherlich für die Amerikaner der stärkste Motivator oder irgendwie dabei zu sein.

00:38:08: Und so muss man es einordnen, warum Trump plötzlich nach Grönland verlangt?

00:38:12: Das hat durchaus einen realen Hintergrund.

00:38:14: Jetzt habe ich das verstanden!

00:38:15: Die nächste Frage wäre natürlich so... sind Sie ja eigentlich immer ökonomisch interessiert, finanzmarkmäßig interessiert also beruflich.

00:38:23: Dann sage ich mir, warum machen sie das Paper?

00:38:25: Weil das Paper ist jetzt sehr strategisch und ich habe es besser verstanden, warum er Grönland möchte.

00:38:30: Aber was ist jetzt sozusagen, das sind die ökonomischen Implikationen.

00:38:33: Sie sind nicht mindestens genauso groß.

00:38:36: Wir haben einen Handelsweg angesprochen und sie haben die Rohstoffe erwähnt.

00:38:40: Warum sollten wir uns auch ökologische Gründe beschäftigen?

00:38:43: Ja man muss beides im Kontext sehen weil Jetzt mal naiv gesprochen, angenommen.

00:38:48: Wir würden jetzt auf die Position und beharren da oben gehören uns doch die ganzen Anrechte, Fischerei-Rechte sonstige.

00:38:53: Grönland gehört zur EU und deswegen dürfen wir als Europa Grönlands ausbeuten.

00:38:58: Es gehört ja nicht mehr zu der EU wie ich es gelernt habe.

00:39:00: Nicht Frau Bärbock hat das ja erwartet.

00:39:03: Es ist ja nicht einmal in der EU.

00:39:04: Es war teilweise mit Assoziapedienemarker, aber nicht mit der EU.

00:39:07: also insofern ihr müsst erst sagen liebe Grünen Nenner wollte nichts zu uns kommen.

00:39:13: So, das ist schon mal richtig.

00:39:14: Also wir hätten noch nicht einmal eine Legitimanspruch drauf.

00:39:16: und man muss eben verstehen also man kann ja vieles wollen und man kann auch vieles ökonomisch wollen.

00:39:21: Man kann auch als Europa sagen wir würden auch gerne im Nordpolamien ein bisschen mehr Schichten gehen oder ein bisschen eher Erdgas- und Erdöl rausholen.

00:39:28: Man muss es dann halt können.

00:39:29: Und können heißt nicht, ich brauche ein paar Tauche sondern ich muss dort hinfahren können und meine Interessen durchsetzen können wenn dort aber schon jetzt kommen wir zum Punkt zurück.

00:39:37: Wenn dort aber dann schon russische Schiffe unterwegs sind und die sagen ne ne Freunde das ist eigentlich unser Anrecht.

00:39:44: man darf nicht vergessen Russland hat im Jahr in einer einsamen Aktion schon mal eine Flagge, in viertausend Meter Tiefe direkt am Punkt des Nordpols in den Boden gerammt.

00:39:55: Einfach um zu sagen das ist unser legitimes Anrecht.

00:39:58: und wenn dann zufälligerweise noch ein paar chinesische Schiffe und U-Booter da oben rumfahren, muss man eben gucken wie komme ich denn an meine Rohstoffe oder meinen ökonomischen Interessen?

00:40:06: Also das Eine ist nicht vom Anderen zu trennen und Ich würde so weitgehend sagen die geostrategischen, geometrischen Aspekte sind die Dominanten Und der, der dort oben die geostrategische geopolitärische Macht ausübt holt sich am Ende auch die ökonomischen Fründe.

00:40:23: Also sprich die Rohstoffe um diese insbesondere geht.

00:40:26: und dazu muss man wiederum wissen Der Großteil der Rohstoffen, die vermutet werden da oben im eiktischen Meer Die liegen im Prinzip sowieso in der Hoheitszone von Russland und sie haben es eingangs schon angesprochen etwa fünfzig Prozent oder knapp fünfzig prozent der eiktischem wenn wir so viel Küstenlinie gehört zu Russland.

00:40:45: Das heißt, die haben ohnehin schon den größten Brocken dort oben und haben natürlich auch jede Menge Anrechte dort.

00:40:51: Die wirklich auch legitim sind aufgrund der Vereinbarung, die da sozusagen mit See rechts abkommen usw.

00:40:56: getroffen sind.

00:40:57: Und wenn es dort irgendwelche ökonomischen Vorteile zu holen gibt – ich lasse jetzt mal Grönland eine Sekunde außen vor – dann holt sie sich ohnehin Russland und teilt die aber bereitwillig mit China?

00:41:08: Das ist der Stand, den wir heute haben.

00:41:11: Grönland, das komme ich zurück auf.

00:41:12: Grönlands ist da nochmal ein anderer Punkt weil grönland tatsächlich auch eine Menge Rohstoffe, seltener Erden und so weiter repräsentiert die man in amerika gerne hätte.

00:41:23: Und dass es jetzt tatsächlich noch mal so einen Nebeninteresse von trump der da sehr stark sicherlich motiviert wird von den Leuten aus der techindustrie Die sagen mensch wir brauchen für die energiewende für moderne waffen unser weiter Für ki rechnensysteme uns erweiter brauchen wir seltenen erden und alle möglichen metall.

00:41:39: Die gibt es billig zu holen in Grönland, also holen wir die in Grünland.

00:41:42: Das ist dann der ökonomische Punkt in Gröland.

00:41:44: Fakt ist aber dann wenn man das mal alles aufaddiert dass dann für Europa am Ende eigentlich gar nichts mehr übrig bleibt weil sie andere sich schon geholt haben oder holen werden.

00:41:52: Aber wenn jetzt dieses geostrategische weiter spinnen Dann ist doch eigentlich auch nachvollziehbar warum die Amerikaner Warum Donald Schwamp eher darauf setzt Russland aus der Umarmung Chinas etwas zu lösen.

00:42:07: Ich meine, die Russen profitieren jetzt vom Krieg in Meran, welcher bei den Ölpreis hochgeht.

00:42:12: Aber er ist ja auch derjenige, der im Prinzip mit der Ukraine irgendwie ein mehr oder weniger faul komisch haben möchte – vermutlich war er eher….

00:42:22: Die Hoffnung hat dann Russland wie gesagt, ich will es nicht sagen, ob sie eine Kanzlei dazu ziehen und welche übertrieben aber zumindestens dafür zu sorgen dass die Rohstoffe dann auch in die westliche Richtung fließt und nicht nur Richtung China.

00:42:34: Also das ist eine denkbare Interpretation und das wäre sozusagen diese umgekehrte Nixen, von dem man da manchmal spricht.

00:42:41: Es ist nicht auszuschließen dass für mich Menschen hinter Trump vielleicht genau mit so einer Logik argumentieren.

00:42:47: bei Trump liegt es vielleicht eher an der persönlichen Beziehung.

00:42:50: der kommt mit Autokraten besser klar als mit Demokraten.

00:42:53: Das kann man glaube ich feststellen.

00:42:54: also insofern ja es hätte eine gewisse strategische logik wenn es Aussicht hätte auf Erfolg dass Trump Russland von China so ein bisschen loslösen könnte.

00:43:05: Wenn man sich aber anschaut und wir haben das getan, was da wirklich schon sozusagen an gemeinsamen Beziehungsgefächten, gemeinsamen Operationen in der Altis läuft zwischen Russland, zwischen China wie eng die dort schon verboben sind würde ich heute die TSM vertreten, das hätte kein Effekt mehr.

00:43:23: also wenn Trump eine so eine Aktion wirklich weiter betreiben wollte, China oder Russland ein bisschen zu entfremden.

00:43:31: Ich könnte mir nicht vorstellen wie das in der Arktis tatsächlich eine Rolle spielen würde.

00:43:34: die versuchen dort wirklich den gemeinsamen Nutzen für beide Parteien zu heben und denen hebt man gemeinsam weil die sich um.

00:43:42: das klingt jetzt ein bisschen pervers fast schon aber es ist so.

00:43:45: die ergänzen sich dort oben perfekt in der arktis also da gibt's Ein Partner mit sehr viel Geld, der Schiffe baut und der Eisbrecher baut.

00:43:52: Und der Atomu-Boote baut, dann gibt es einen anderen Partner, der sozusagen die Rechte repräsentiert in der Arktis – das ist Russland!

00:43:58: Übrigens hat sich China selbst ja zu einem arktisnahen Land erklärt.

00:44:03: wo man sie auch fragt wie kommt das eigentlich?

00:44:05: Das hat aber genau den Grund damit man Hucke packt mit Russland so quasi dort oben seine Interessen in der ARKTIS wahrnehmen kann ohne dass irgendeiner Einspruch dagegen erheben kann.

00:44:14: also mit anderen Worten sind da extrem gut untergehakt unterwegs Planen gemeinsam, planen militärisch gemeinsam,planen ökonomisch gemeinsam.

00:44:24: Sehen beide den Klimawandel als Vorteil für ihre jeweiligen Länder?

00:44:28: Spielen das sozusagen in ihrer strategische Sichtweise schon voll ein?

00:44:32: Deswegen hätte ich die These selbst wenn so wäre dass Trump genau diesen Versuch im Moment spielt.

00:44:38: Annäherung an Putin, Annährung an Russland damit so'n bisschen Entfremdungen von China gut gemeint würde aber nicht funktionieren.

00:44:45: Okay, dann würde ich aber schließen nach dem Motto okay Europa ist nicht der Sitz nicht am Tisch.

00:44:50: Die anderen machen ihr Spiel?

00:44:52: Der Klimawandel ist eher eine Bedrohung für die Wirtschaft hier zu landen.

00:44:56: sogar noch war bestimmter Bereich, die jetzt noch geschützt sind aufgrund der langen Transportwege da wahrscheinlich auch teuer in Transporte sozusagen auch unter Druck kommen bei dieser dieser Schutz wegfällt also wieder Schutz der Amerikas weg fällt weil das Eis nicht mehr da ist.

00:45:09: militärisch fällt der wirtschaftliche Schutz einiger Branchen weg in Europa, weil die Transportwege kürzer werden.

00:45:16: Das ist sozusagen die Logik und man sagt hier noch mehr Branchen kommen mit der Druck.

00:45:19: Ansonsten ja Rohstoffabbau finden wir dann statt, machen die anderen Jahr.

00:45:25: also ich kann das nicht hingehen, kann sagen ich kaufe jetzt mir alle Rohstofffirben, weil sie dann alle da groß ausbauen werden, weil sich Chinesische Russen machen werden.

00:45:31: oder welche weiteren ökonomischen Konsequenzen hat das denn?

00:45:34: Da muss man jetzt glaube ich ein bisschen ins Szenarien denken.

00:45:37: Ich habe es angesprochen schon was man immer ein bisschen im Hinterkopf behalten muss.

00:45:40: Also gerade wenn man an Xi Jinping China denkt Da gibt es diesen mehrfach von ihm gebrauchten Spruch, Changes not seen in a hundred years.

00:45:48: Also er sieht Dinge die sich jetzt gerade ändern und zwar in einer Skala oder in der Größenordnung wie man selbst seit hundert Jahren nicht mehr gesehen hat.

00:45:57: Einer dieser Punkte den er damit anspricht ist der Klimawandel.

00:46:00: also das bezahlt genau auf den Punkt ein wo ich sagte für China insbesondere aber für Russland ist der Während wir landläufig in Europa, teilweise auch in Amerika.

00:46:11: Wir bezahlen eher höhere Rechnungen durch den Klimawandel als wir sind eher Leidtragende.

00:46:15: Das ist schon mal ein ganz wichtiger Punkt Insofern die sehen sich da als Gewinner und müssen gar nicht viel dafür tun.

00:46:19: aber sie nutzen.

00:46:20: also Sie heißt in dem Fall Russland und China Aber sie nutzen diese Entwicklung um strategisch sozusagen genau darauf ihr Kalkül aufzubauen in der Arktis Und wirtschaftlich militärischen großen Schritt nach vorne machen zu können.

00:46:33: Das muss man einfach konstatieren, also die sind ein logischer Gewinner.

00:46:37: Wenn man sich jetzt fragt wo ist da der Rest vom Kuchen den möglicherweise Europa oder möglicherweise auch Amerika kriegen kann?

00:46:43: Jetzt komme ich auf die Szenarien zurück.

00:46:45: eben wenn man unterstellt dass eine glaubwürdige Abschreckung stattfindet in der Arktis.

00:46:51: Eine glaubwürdig abschreckungen beispielsweise was Grönland angeht, eine glaubewürdigen Abschreckung was Spitzbergen um das Beispiel nochmal zu benutzen angeht Und überhaupt so diese ganze Nordatlantik-Territorialgeschichte.

00:47:04: Wenn man das glaubwürdig abschrecken kann, dann verhindert man damit ja zum gewissen Grad dass China und oder Russland da einfach sich schnappen was auch immer sie wollen, sondern man kann sagen okay wir teilen uns den Kuchen irgendwie aber schon so, dass jeder was davon hat und nicht nur Russland und China was davon haben.

00:47:21: Das setzt voraus, dass man glaubwürdig abschreckend kann.

00:47:23: es würde wiederum voraussetzen relativ geschlossenen westlichen Austritt.

00:47:27: Westlich heißt eben Europa alleine reicht nicht, weil ich meine bei aller Fairness also Europa kann sich zwar militärisch ertüchtigen in den nächsten zehn zwanzig Jahren aber ganz sicher nicht gegen Russland und China gemeinsam irgendwie antreten ernsthaft.

00:47:40: Also man braucht immer die Amerikaner mit an Bord und das erklärt auch ein bisschen diesen Eiertanz warum man immer versucht Amerika mit an bord zu halten?

00:47:47: Und wenn Amerika an BORD wäre Klammer auf waren wir denen vielleicht doch in Grönland noch ein bisschen mehr Zugeständnisse machen muss klammer zu.

00:47:55: Dann würde man vielleicht eine glaubwürdige Abschreckung hinkriegen und dann würde man natürlich auch ein paar der wirtschaftlichen Vorteile, die aber insbesondere im Bereich Rohstoffgewinn- und Rohstoffabbau liegen würden.

00:48:05: Die würde man dann vielleicht schon selber holen können.

00:48:07: Ich glaube auch das ist kein unrealistisches Szenario.

00:48:10: Aber bedeutet eben dass man dann als Europa wirklich die Kröte schlucken muss und sagen muss Wir müssen den Amerikanern in Grönland übrigens viel auf der Name Island schon Das ist manchmal bisschen untergegangen.

00:48:21: Also man muss da vielleicht Amerika einfach ein bisschen mehr entgegenkommt zeigen, wenn man nicht völlig untergepflügt werden will von dem was Russland und China da oben heute schon treiben.

00:48:31: Also wie läuft um den Punkt noch abzurunden?

00:48:33: Sie haben es angesprochen also die Analyse die wir gemacht haben die war eben nicht nur rein ökonomisch sondern wir verbinden immer mehrere Elemente und Geoeconomie oder Geopolitik ist immer sozusagen ein Leitstern, der da oben drüber hängt.

00:48:46: und bei dem Thema Arktis.

00:48:47: Ich habe es vorhin ja schon angesprochen kommt man nicht weit wenn man nur versucht ökonomisch zu analysieren sondern da spielt Geo-Strategie, Geopolitique, Geoeconomie spielte eigentlich die dominierende Rolle und dann alles andere sortiert sich dann so dann unterhalb dieser Überschrift.

00:49:03: Ja Rappers für mich ist immer so ich versuche mal so bisschen rauszukommen.

00:49:06: am Ende sind davon was das takeaway von uns.

00:49:10: Meine typische Frage ist immer so, jetzt in der Podcast wird freundlicherweise auch gehört mit politischem Berlin.

00:49:15: Also wir kriegen eine Einladung von der Bundesregierung, das haben wir vom Kanzler einmal vielleicht ins Kanzlaramt und wir kriegen auch eine Einlader nach Brüssel wenn man mal zwei Einladungen.

00:49:24: Sie nehmen mich freundlicherweise mit da bin ich mal ein bisschen höre wie es da so abläuft.

00:49:27: was würden sie dann dem Kanzlerin empfehlen?

00:49:29: Und was würden sich sagen auf EU-Ebene?

00:49:31: was wären ihre drei konkreten Empfehlungen und was sie tun sollten gegeben ihrer Analyse?

00:49:36: Also zunächst mal sehr viel intensiver mit den nordeuropäischen Partnerländern sprechen.

00:49:41: Norwegen, Schweden und Finnland haben sozusagen die Nase im Wind.

00:49:44: Die sehen genau was da oben passiert.

00:49:45: auch Finland ist ja ein Nachbarland von Russland.

00:49:47: also sie sehen relativ gut was da oben passiert.

00:49:50: denen blüht im Moment so ein bisschen das was lange Zeit in Osteuropäern geblüht hat.

00:49:55: man hat einfach nicht so richtig zugehört was die erzählt haben.

00:49:57: stichwort ukraine also das würde ich sehr empfehlen denen sehr genau zuzuhören dass sich auch ein bisschen zu eigen zu machen was von dort kommt Inwiefern man dann darauf reagieren kann und wie Krafttoren man dann reagieren können, hängt immer von der Finanzlage ab.

00:50:11: Aber das wäre der erste wichtige Punkt.

00:50:13: Der zweite wichtige Punkt wäre vielleicht wirklich nochmal neu nachzudenken bei dem Stichwort Grönland was die strategisch nachhaltige Position sein kann für Europa.

00:50:22: Ich verstehe die Bedenken von Dänemark absolut Und Dänmark ist natürlich irgendwo im Recht rein abstrakt betrachtet.

00:50:29: Wenn man es machtpolitisch anschaut und wir wissen, die Welt dreht sich heute mehr um machtpolitische Achsen.

00:50:34: Und nicht so sehr um Normen oder Regeln.

00:50:37: Dann muss man da vielleicht ein bisschen beweglicher werden und vielleicht etwas mehr mit den Amerikanern eine gemeinsame Sache machen auch wenn's schwer fällt.

00:50:42: Das wäre ein zweiter Punkt!

00:50:44: Der dritte Punkt wäre sehr genau anzuschauen was dort im Verbund Russland China oder Omen im Nordpolar am Meer schon passiert.

00:50:51: Wie gesagt das ist kein Geheimwissen.

00:50:53: das kann man relativ schnell feststellen.

00:50:55: Da gibt´s auch Denkpapiere.

00:50:56: sogar in Brüssel Gibt es Denkpapiere, die man abrufen kann?

00:50:59: Da steht das relativ gut drin.

00:51:01: Man sieht aber nicht ernsthaft dass in den politischen Korridoren da Schlussfolgerung rausgezogen werden.

00:51:06: also das wäre mein dritter Punkt sehr sehr ernsthaft sich diese Sachen anzuschauen und die auf eine höhere Ebene zu bringen.

00:51:12: viel mehr kann man nicht tun.

00:51:13: im Moment glaube ich aber das wär schon ein großer Fortschritt.

00:51:15: ja vor allem müsste man erst einmal anerkennen was da passiert und nicht einfach nur Plump sagen, Donald Trump redet wieder mal Blödsinn.

00:51:22: Ich meine ein stilistisches Problem weil ich sehe nicht Konsens.

00:51:24: aber man muss sagen inhaltlich wie sie gesagt haben zumindest seine Berater.

00:51:27: Sie haben das klar erkannt und ganz ehrlich gesagt was ich mir gedacht habe als ihr zugehört habt ist so dass müssen wir schon vor zehn Jahren erkannt haben.

00:51:34: also insofern vielleicht sind die Amerikaner ein bisschen später dran und die Chinesen die Russen decken in der Tatsche strategischer.

00:51:39: Das ist genau so, ich kann mal ein paar Jahreszahlen reinwirschen.

00:51:43: Tatsächlich in der ersten Trump-Regierung im Jahr Zwei-Tausendneunzehn hat Amerika eine neue Aictis-Strategie geschrieben.

00:51:51: Also Zwei Tausendneundzehn das ist jetzt gerade mal sieben Jahre her.

00:51:54: Das ist noch nicht ultralang in strategischen Dimensionen und... Es spricht eigentlich auch da für die Berater hinter Trump, dass man dieses Thema angenommen hat.

00:52:02: Genauso wie man die Bedrohung im Weltraum da neu definiert hat.

00:52:05: Auch diese sind unstrittig da und tauchen wieder Russland und China auf.

00:52:09: Also da wurde auf jeden Fall so ein bisschen das Ruder umgelegt.

00:52:12: Man hat auf diese Dinge reagiert und hat sich ein bisschen von der Blauäugigkeit verabschiedet.

00:52:16: Während wir in Europa glaube ich heute immer noch sehr stark im Thema Blau-Äugigkeit unterwegs sind.

00:52:21: Realitäten entweder nicht erkennen oder wenn wir sie erkennen dann nicht verstehen oder nicht darauf reagieren.

00:52:27: Insofern sind diese Dinge tatsächlich noch gar nicht so lange unterwegs.

00:52:30: Russland und China, kann man sagen, die letzten... angefangen hat das Ganze Mitte der Jahrzwanzigzehnerjahre-Zwanzichfünfzehn ungefähr.

00:52:38: Da haben die gemeinsame Kooperative Manöver usw.

00:52:41: hochgezogen, jedes Jahr verstärkt.

00:52:44: Es gibt sogenannte Joint Sea Exercises.

00:52:50: Das ist noch nicht so lang her aber Wenn man mal so zurückblättert, die letzten zehn Jahre zeigen relativ klar und auch relativ eindeutig.

00:52:59: Da muss man also kein Geheimnis dazu haben.

00:53:01: Die zeigen eindeutlich was da oben passiert.

00:53:03: Und deswegen wäre auch meine Erwartung.

00:53:05: Also irgendjemand in Brüssel oder irgendjiemand in Berlin müsste ja eigentlich diesen Schuss mal gehört haben und müsste da vielleicht auch ein Memorandum für sein Kranzler oder seine Regierungschefs daraus formuliert haben wenn es nicht passiert sein sollte.

00:53:16: wer ist ein erhebliches Versäumnis?

00:53:18: Ja ich fürchte es spricht viel dafür dass es Einversäumnisse gab zumindest welche Reaktionen die offizielle Reaktion gesehen hat.

00:53:25: Das war ein Tour de Raison, ich habe es mir gelernt über die Herausforderungen dort und ich finde sie interessant wenn man sich eben einordnet was da passiert ohne schüche Blickwirkung auf den Klimawandel?

00:53:35: das ist eine Frage gerade angemerkt bei uns oder ist teurer?

00:53:37: vielleicht wäre so einfach teurer weil wir versuchen quasi etwas zu verhindern.

00:53:40: unsere geblütliche Antwort ist zu verhinden dass der Schiff wird rumfahren können aber Sie werden trotzdem rum fahren können.

00:53:45: Also vielen herzlichen Dank für diesen Einblick.

00:53:49: hochspannend und ich freue mich, wenn wir mal gelegen haben beim anderen Thema.

00:53:52: Mal

00:53:53: an dieser Stelle wieder miteinander plaudern können.

00:53:54: Ja

00:53:55: sehr gerne!

00:54:02: So war mein Gespräch mit Dr.

00:54:04: Heinz Werner ab.

00:54:06: Ich fand es ausgesprochen interessant, ich hoffe sie auch.

00:54:08: Und ich möchte gerne mit drei Beobachtungen schließen.

00:54:12: Erstens Donald Schwamp ist mit seinen Grönland Forderungen kein Betriebsunfall sondern ein Symptom.

00:54:20: USA richten sich strategisch neu aus, sie reagieren auf den Klimawandel und deshalb ist klar dass ihr Aktes in jeder Strategie des Pentagon eine wichtige Rolle spielen muss.

00:54:33: Donald Trump hat sicherlich nicht die richtige Ton aber man muss davon ausgehen egal wer in Zukunft US-Präsident sein wird das Interesse der USA an Grönland dürfte nicht geringer werden.

00:54:48: Zweitens China und Russland sind schon da.

00:54:50: Jetzt kann man sagen Russland war immer schon da, das stimmt.

00:54:54: Russland reaktiviert aber frühere Militärbasen und China als wichtigster Partner – man könnte auch sagen als Seniorpartner Russlands ist selbst daran interessiert die arktische Präsenz auszuweiten.

00:55:08: Das muss man anerkennen und zwar nicht nur weil China dadurch als Handelspartner

00:55:14: noch

00:55:14: aktiver wird sondern auch weil China natürlich einen Weltmachtanspruch hat auch in der Arktis entsprechend Präsenz zeigen wird.

00:55:25: Und letztlich Europa?

00:55:27: Tja, Europa wir wissen es!

00:55:29: Europa hat vermutlich die Herausforderung nicht erkannt und vor allem noch nicht eingesehen.

00:55:35: das sind dieser neuen arktischen Welt militärische Präsens wo militärischer Kraft gefordert ist auf einem Niveau wegges Europa stand heute nicht bieten kann.

00:55:48: Es fehlt uns ein wirtschaftlicher Kraft Es fehlte uns an militärischer Kraft und daraus abgeleitet, fehlten es uns an politischer Kraft.

00:55:58: All das bräuchten wir um in der Arktis nachhaltig eine Rolle spielen zu können.

00:56:03: Deshalb wäre ich dafür dass man versucht wie wenn gemeinsam mit den USA diese so wichtige Region für den Westen sichern kann und zwar aus Militärischen, Geopolitischen aber durchaus auch aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus.

00:56:20: Ich wünschte mir hier etwas mehr strategisches Denken hierzulande.

00:56:28: Bleibt mir, die Behörer und Hörer Ihnen erneut sehr herzlich fürs Zuhören zu danken!

00:56:33: Ich freue mich auf Fragen, Feedback, Kritik- und Anregungen – und auf Am Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe von BTO Refresh oder am kommende Sonntag zur neuen ausgabe vom BTO.

00:56:46: Bis dahin alles Gute.

00:56:48: Ihr Daniel stellte

00:56:50: BTO – Beyond Theavius, featured bei Handelsblatt.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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