beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zum neuesten Ausgabe meines Podcasts.

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass ihr am heutigen Sonntag wieder mit dabei seid.

00:00:23: Thema diese Woche?

00:00:25: Niemand

00:00:25: hat richtig Lust in Deutschland zu investieren!

00:00:28: Na ja die Aussage ist übertrieben.

00:00:30: es wird schon auch in Deutschland investiert aber nur noch auf Höhe der Abschreibungen auf alten Investitionen.

00:00:39: Echte, wachstumsfördernde und produktivitätssteigende Investitione finden faktisch nicht mehr statt.

00:00:47: Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey die verglichen hat wie viel es denn kostet in verschiedenen Ländern in verschiedenen Regionen der Welt zu investieren.

00:01:01: Erschreckendes aber wenig überraschenes Ergebnis.

00:01:04: In Deutschland ist es meist am teuersten und zwar signifikant teurer.

00:01:10: Kein Wunder also, dass es einen wahren Streik der Investoren gibt!

00:01:15: Die Ursachen schauen wir uns an.

00:01:17: Wir schauen uns auch an was man tut könnte um daran etwas zu ändern und setzen das Ganze dann in Kontrast zu dem was unsere Regierung tatsächlich tut.

00:01:29: Es ist wie leider so oft in den vergangenen Wochen eine sehr bestutzende Folge Aber es lohnt sich, dieses Thema vertieft anzuschauen.

00:01:38: Ich hoffe Sie sehen das genauso.

00:01:41: fangen wir also

00:01:42: an.

00:02:00: Wir stehen vor grundlegenden Reformen

00:02:04: Steuerreform,

00:02:05: Rentenreform Gesundheitsreform Arbeitsmarkt.

00:02:09: Das ist ein wuchtiges Paket dass keine Bundesregierung in den letzten Jahren in diesem Umfang angepackt hat.

00:02:18: Ich wünsche mir und ich wünsche uns, dass wir vor der Dimension dieser Aufgabe keine Angst haben!

00:02:25: Dass wir das mit Selbstbewusstsein diskutieren weil wir gemeinsam unsere Zukunft bestmöglich gestalten wollen.

00:02:33: Dass wir uns dabei auch den optimistischen Blick erlauben Denn wir haben allen Anlass mutig zu sein, uns etwas zu trauen und uns auch etwas zuzutrauen.

00:02:45: Liebe Kolleginnen und Kollegen!

00:02:48: Wenn Herr Merz nur halb so gut handeln würde wie er reden würde, stürre Deutschland zweifellos besser dar.

00:02:55: Doch was haben wir in den letzten Tagen erlebt?

00:02:58: Zum einen eine gewisse Aufregung um die Pläne des Volkswagenkonzerns hunderttausend Arbeitsplätze oder mehr in kommenden Jahren abzubauen.

00:03:08: Vier Werke sollen geschlossen werden.

00:03:11: Und warum?

00:03:12: Einfach deshalb, weil es zu teuer ist in Deutschland zu produzieren und vor allem, weil wir keine Preisprämie mehr für unsere Autos an der Welt realisieren mit der wir die hohen Kosten kaschieren können.

00:03:27: Der Wettbewerb ist brutal – und das war dann brutal wenn man nicht mehr Technologieführer ist.

00:03:34: Hierauf müsste man entsprechend reagieren!

00:03:38: Die Gewerkschaften beklagen nun den Stellenabbau statt die Politik dabei zu unterstützen, die dringend erforderlichen Reformen durchzuziehen.

00:03:47: Denn Lohnnebenkosten sind auch Kosten!

00:03:50: Hier könnte man was tun, aber die Gewerksamkeiten sagen nein.

00:03:54: Die Gewerkschaften versprechen sich gegen den Abbau von Stellen einzusetzen – in Wirklichkeit befördern sie Niedergang weil sie Reformen in Deutschland mit verhindern und einer der größten Bremsen

00:04:06: sind.".

00:04:08: Frau Weh, verbinde ich überzeugt.

00:04:10: das habe ich auch in der Reviews gesagt sollte drastisch handeln denn aus Sanierung weiß man es ist wichtig am Anfang lieber stark einzuschneiden als verzögert.

00:04:22: Das ist so wie bei einer Bremsung auf der Autobahn wo im Zweifelsfall gleich stark bremst bevor man feststellt dass man mit langsamen Bremsen nicht berechtzeitig zum stehen kommt.

00:04:35: Auf der anderen Seite haben wir eine Politik, die sich selbst lobt.

00:04:38: Das haben wir gehört und die vor allem ihr Kernversprechen nicht hält.

00:04:43: Die Bundesregierung, die wir jetzt haben macht sie für Schulden wie noch nie eine Regierung zuvor.

00:04:49: Sie ist angetreten mit dem Versprechen dieses Geld dazu zu verwenden Deutschland wieder fitzumachen Wenn der Bundeswehr die funktioniert Eine Infrastruktur die nichts einstürzt sondern im Gegenzahl Weltklasse ist.

00:05:07: Die Wahrheit ist folgende, viele Mittel die Verteidigung fließen dienen eher dazu alte Technologien zu erhalten Panzer zu kaufen statt Zukunfts-Technologie zu entwickeln.

00:05:20: Viel schlimmer liegt noch die Tatsache dass die Bundesregierung weitermacht mit ihren Trittspielereien im aktuellen Haushalt und geplantem Haushalt vom Mittel für Investitionen eigentlich umgeleitet werden um Haushaltslöcher zu stopfen.

00:05:36: Man denke nur an die Brücken, die nun plötzlich im Verteidigungshaushalt auftauchen und nicht mehr als Investitionen in Bundeshaushalten.

00:05:46: Die Politik versagt bei der wichtigsten Aufgabe – wir sehen das bei den Werkschließungen, wir sehen dass bei den Fünfzehntausend verlorenen Arbeitsplätzen in der Industrie pro Monat.

00:06:00: Wir sehen es aber auch beim Wachstumsaussichten für die Zukunft.

00:06:07: Das Deutschland überwächst ist bekannt, ich möchte aber trotzdem einen Datenpunkt von der OECD in Erinnerung rufen.

00:06:14: Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf hat bei uns in Deutschland seit Jahrzehnten um weniger als drei Prozentpunkte zugelegt.

00:06:24: In gleichen Zeitraum stieg es in den USA um rund vierzig Prozent Punkte und im Schnitt aller OEC-Länder um sechsunddreißig Prozentpunkten.

00:06:35: So wie der Euroraum als Ganzes hat sie mit rund zwölf Prozentpunkten deutlich besser entwickelt.

00:06:41: Das darf alles nicht wundern, das widerspiegelt die Tatsache dass Deutschland wie viele Institute auch das IFO-Institut vorrechnet massiv an Webbewerbsfähigkeit verloren hat.

00:06:53: zu hohe Stromkosten, zu hoh Energiekosten so viel Bürokratie, zu hoch Lohnkosten relativ zur Produktivität all das fällt uns nun massiv auf die Füße.

00:07:07: Die Aussichten sind nicht besser.

00:07:10: Der Sachverständigrat der Bundesregierung hat es bereits so

00:07:13: formuliert.".

00:07:18: Das Produktionspotenzial wird bei Fortschreibung aktueller Dynamiken bis nach im Jahr- und Jahrhundert nur noch umdurchschnittlich Null, vier Prozent wachsen.

00:07:30: Danach wird die Wachstumsrate auf null, sieben Prozent pro Jahren steigen.

00:07:33: Insbesondere durch die demografische Alterung sinkt die Anzahl der Erwerbstätigungen.

00:07:38: Der Beitrag des Arbeitsvolumens zum Wachstemm des Produktionspotentiales bleibt bis zum Jahr zwei Tausend Siebzig negativ.

00:07:50: dass es im Prinzip nichts anderes als ein Schwanken um die Null.

00:07:54: Das ist, die statistische Beschreibung einer Fortwirtschaft, die faktisch stillsteht und die Annahmen sind je vielleicht sogar noch zu optimistisch gerade mit Blick auf die Produktivitätsentwicklung.

00:08:08: Wir wissen zwei Faktoren tragen unseren Wohlstand Die Anzahl der arbeitenden Menschen Und die Produktivity jedes Einzelnen.

00:08:21: Also müsste die Produktivität noch schneller steigen als der Vergangenheit, um in Rückgang wettzumachen.

00:08:28: Doch leider tut sie das nicht – Das Institut der deutschen Wirtschaft hat den Verfall einer Zeitreihe dargestellt und diese ist er durchstand.

00:08:38: In den Neustartigerjahren stieg die Stundenproduktivität im Jahresdurchschnitt um fast vier Prozent.

00:08:44: In den letzten Jahren ist das Produktivitätswachstum auf Null gefallen und war zeitweise sogar negativ.

00:08:59: Treue Hörerinnen und Hörern, die diesen Podcast schneller begleiten, kennen die Diagnose.

00:09:05: In Folge, dann an dreißig Deutschlands demografische Produktivitätfalle habe ich über die Studien des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Detail gesprochen.

00:09:15: Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnete vor dass die staatliche Kapitalstockbildung in den Zwei-Tausenzehnerjahren Um rund forty-fünf Milliarden Euro pro Jahr hätte Höhe ausfallen müssen, um die gleichen Produktivitätseffekte wie in den neunzenneinzeleren Jahren zu erzeugen.

00:09:33: Nichts davon hat sich inzwischen verbessert – das Eins was passiert ist, ist dass die Schulden des Staates explodieren.

00:09:41: Woran liegt es denn nun?

00:09:43: Dass sie Produktivitätsstagniert!

00:09:46: Es fehlt an Investitionen und zwar staatlichen Investition aber auch an privaten Investition.

00:09:54: Das gute unternehmerische Entscheidungen aus dem Bauch heraus eher selten sind ist unbestritten.

00:09:59: Sie brauchen schon eine solide Grundlage, aktuelle Zahlen zum Beispiel und Transparenz über die Liquidität natürlich und einen klaren Überblick darüber welche Rechnungen offen sind was reinkommt und was hinausgeht klingt selbstverständlich Ist es aber in vielen Unternehmen nicht, denn die entscheidenden Informationen stecken häufig noch immer in Papierstapeln.

00:10:20: In E-Mail anhängen oder sind über verschiedene Systeme verteilt und genau dann wenn man sie braucht sind sie nicht verfügbar.

00:10:28: aus Steuerung wird dann schnell Schätzung und das Planung wird Bauchgefühl.

00:10:33: An diesem Punkt kommt LexWare Office ins Spiel.

00:10:35: Rechnungen, Buchhaltung und Banking werden an einem Ort zusammengeführt alles automatisiert übersichtlich und einfach zu bedienen.

00:10:42: Damit haben Verantwortliche in Unternehmen die Finanzen jederzeit im Blick – offene Posten, Zahlungsströme, Buchhaltung und Liquidität.

00:10:50: Das ist keine Nebensache.

00:10:52: es ist die Grundlage für bessere Unternehmensentscheidungen auf Basis von Zahlen nicht auf Basel von Gefühl.

00:10:57: Wenn Sie auch bessere Entscheidungen treffen wollen, probieren sie LexWareOffice einfach aus.

00:11:03: Über den Link go.lexware.de slash bto erhalten Sie fünfzig Prozent Rabatt auf die ersten drei Monate LexWireOffice.

00:11:11: Mehr Informationen gibt es wie immer in den Shownotes.

00:11:28: Dr.

00:11:28: Klaus Michels, vom Verband der Forschenden-Arzneimittelhersteller hat aufgezeigt, dass letztlich in Deutschland der Kapitalstock also das private und staatliche Anlagevermögen überproportional stark gealtert ist.

00:11:43: Bei der Modernität lagen wir bereits damals nur noch knapp vor Großbritannien hinter Belgien, Italien und Frankreich.

00:11:50: Wichtig ist dann eben, dass man den vernünftigen Dialog darüber führt – wie schnell das dann passiert?

00:11:56: Und ob man da noch schnell genug ist!

00:11:58: Tja, das fängt dann so ein bisschen daran wie groß der Schmerz wird.

00:12:01: Also letztlich ist er wie gesagt der Reform-Eifer wird immer dann groß wenn der Schuh am meisten drückt.

00:12:07: Idealerweise sieht man voraus dass der Schuhe dann irgendwann drückt und lässt es gar nicht soweit kommen.

00:12:12: aber die Erkenntnis reift meist erst dann wenn's wirklich wirklich wirklich ans Eingemachte geht.

00:12:17: im Ergebnis können wir im Grunde genommen als Wirtschaftsstandort nur dann bestehen wenn wir eben auf Innovation und Produktivität setzen.

00:12:24: Der Hintergrund ein faktischer Investitionsstreik in Deutschland.

00:12:29: Deutsche Unternehmen sind schon seit mehreren Jahren Netto-Sparer, das heißt genauso wie privaten Haushalte sparen sie Geld – Sie investieren also nicht mal ihre Überschüsse!

00:12:42: Sie investiert wahrscheinlich im Ausland aber nicht im Inland.

00:12:46: und hier nun kommen wir zur aktuellen Studie des McKinsey Global Institutes Titel Catalyzing Competitive Nurse where investment happens and why.

00:12:58: Diese Standortstudie berechnet, was es kostet in bestimmte Dinge zu investieren – in verschiedene Länder und Regionen?

00:13:07: Und das Ergebnis für Deutschland ist eine wirkliche Katastrophe.

00:13:12: Gehen wir Schritt-für-Schritt vor!

00:13:14: Zunächst zu den drei zentralen Erkenntnissen.

00:13:18: Erstens Es wird regional unterschiedlich investiert.

00:13:23: Das darf nicht verwundern.

00:13:25: China fügt beispielsweise jedes Jahr dreimal mehr produktive Assets der Wirtschaft hinzu und zwar relativ zum Bruttoinlassprodukt als die USA und Europa zusammen.

00:13:37: Das sind die berühmten chinesischen Überinvestitionen, was dazu führt dass die Verzinsung dieser Investitionen deutlich tiefer liegt als bei uns.

00:13:47: Die Investitionstätigkeit in Europa stagniert, in den USA verlagert sie sich und in China setzt sie sich deutlich vom übrigen Feld ab.

00:13:56: Diese Divergenz stellt jede Region vor unterschiedliche Herausforderungen.

00:14:00: Europa muss seine jährliche Investitionslücke von achthundert Milliarden Euro schließen während es für die USA darum geht, die Investitionen in die Fertigung zu steigern um Risiken durch Importabhängigkeiten zu verringern.

00:14:13: Unterdessen baut China jährlich dreimal mehr produktives Anlagevermögen auf, als Europa und die USA zusammen.

00:14:19: Doch die Kapitalrenditen liegen rund vierzig Prozent niedriger.

00:14:30: um Importerpäckigkeiten zu reduzieren.

00:14:47: Besonders schlecht steht Deutschland dar, wie mehr Kind sie

00:14:50: ausführt.".

00:14:51: Die produktiven Netto-Investitionen in Deutschland sind von rund zwei Prozent des BEP vor der Finanzkrise, auf etwa Null-Kommer-Zwei-Prozent des BIP im Jahr, für die USA und zwei Prozent für die EU.

00:15:14: Also faktisch null Prozent vom Bruttoinlandsprodukt, für produktive Nettoinvestitionen in Deutschland.

00:15:23: Und was sind die Ursachen?

00:15:25: Unternehmen investieren dort, wo sie den größten Erfolg erwarten und wo Sie darauf vertrauen können dass die Rahmenbedingungen eine Investition sowohl ermöglichen als auch rentabel machen.

00:15:36: Damit sind Investitionen ein guter Maßstab für die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit eines Landes.

00:15:40: wie das Sprichwort sagt.

00:15:42: der Beweis liegt in der Praxis und der Beweiss für die Wett bewerbsfähigkeit eines Landes ist seine Fähigkeit sowohl innendische Investition zu mobilisieren also auch ausländische Investionen anzuziehen.

00:15:53: Das ist eigentlich keine große Erkenntnis, natürlich investierende neben dort wo es sich lohnt.

00:16:00: Vor allem investieren sie nicht dort wo sie perspektive schwitzen niemals web-websfähig zu sein.

00:16:07: das ist einfach banal und deshalb müssen wir davon nur sagen wieso versteht das niemand?

00:16:13: Das ganze hat ganz simple kaufmännische Gründe und für die Politik kann man daraus ableiten was getan werden muss um Investitionen in Deutschland attraktiv zu machen.

00:16:25: Was sind denn die Gründe?

00:16:27: Nun, merken Sie rechnet vor, dass wir in Europa und den USA typischerweise ein Kostennateil haben von ungefähr fünfzig Prozent gegenüber den günstigsten Standorten – das ist dann fast immer schöner!

00:16:42: Bei Forschung und Entwicklung ist der Kostennateil noch viel größer.

00:16:46: er liegt hier bei bis zu dreihundert Prozent was vor allem daran liegt von der Idee, von der Erfindung vom Patent zum fertigen Produkt im Markt zu kommen.

00:17:01: Hier gilt wirklich Time is Money!

00:17:04: Nicht zu vergessen sind natürlich die Preise für Energie und andere Vorleistungen.

00:17:09: Gerade bei energieintensiven Industrien wie Chemie-, Stahl- und Halbleitern macht sich das sehr nachteilig – für Europa aber vor allem für Deutschland bemerkbar.

00:17:20: Ich vergesse werden sollten implizierte Subventionen wie Steuervorteile, vergünstigte Kredite, günstige Grundstücke und andere Zuschüsse.

00:17:29: Hier gibt es unterschiedliche zwischen Regionen bis zum Faktor VIII.

00:17:34: Wechselgroßeffekte können die Lücke noch weiter verschärfen.

00:17:38: Nur eines ist klar – Es ist keine reine Subventionsgeschichte!

00:17:42: Es gibt eben viele andere Faktoren Und Deutschland ist wie gesagt das traurige Extrembeispiel.

00:17:50: Wir haben keine produktiven nette Investitionen.

00:17:54: relativ zum Produkteurinlassprodukt bei Null Komma zwei ist faktisch null.

00:17:59: Das liegt daran, dass über den gesamten Lebenszyklus eines Investitionsprojekts hinweg die Kosten jener Branche um vierzig bis zwanzig Prozent höher sind als am jeweils der bewerbsfähigsten Standort normal.

00:18:17: wenn sie hier investieren wissen Sie das ihre kosten sagen wir mal beschnitt doppelt so hoch sind wie im günstigsten Standort.

00:18:26: Wenn Sie dann nichts herstellen, was entweder so viel besser ist als der Webbewerb oder aber etwas, was sich nicht lohnt um die Welt zu transportieren, dann können sie sagen okay ich investiere dort wo es teuer ist.

00:18:42: Wenn sie lieber einen Faktor noch mal nicht haben, können sie ihre Stationen am Standort Deutschland nicht tätigen.

00:18:49: Wer also überhaupt noch angesichts dieser Rahmenbedingungen in Deutschland investiert, tut dies entweder aus historischer Bindung heraus oder wegen staatlicher Subvention.

00:19:00: Letztere kann man aber nicht dauerhaft durchhalten!

00:19:04: Die Analyse von McKinsey ist sehr konkret weil die Berater sich zehn verschiedene Industrien im Detail angesehen haben.

00:19:13: das geht vom Atomreaktoren über Wasserstoffstahl bis hin zu Wurzelwartheik große Rechenzentren Batterien und die Entwicklung neuer Fahrzeugplattformen für Elektroautomobile.

00:19:28: Und wie man es auch treten wendet, Deutschland ist meistens der teuerste oder einer der teursten Standorte.

00:19:36: So kostet beispielsweise die Entwicklung einer neuen Elektroauto-Plattform in Deutschland drei bis viermal näher als bei einem chinesischen Hersteller im Heimatmarkt.

00:19:48: Das erklärt warum VW jetzt so massiv Stellenabbau muss hierzuland.

00:19:54: Die Herstellung leistungsfähiger Computerships ist in Deutschland um vierzig bis fünfzig Prozent teurer als in Taiwan und China.

00:20:06: Wir könnten aber was tun?

00:20:08: McKinsey rechnet vor, dass man dreißig bis achtzig Prozent des Kostennachteils schließen könnte indem wir sechs Hebel aktivieren.

00:20:19: die müsste natürlich dann auch entsprechend ernsthaft angegangen werden.

00:20:24: Der Hebel eins wäre die Strom- und Gaspreise auf ein webbewerbsfähiges Niveau zu bringen.

00:20:30: Der Hebe II ist ein Programm zur Steigerung der Produktivität.

00:20:35: McKinsey schätzt, dass es einen Potenzial gibt von fast dreißig Prozent mehr Produktivitäten durch entsprechende Einsatz von künstlicher Legens und Robotik.

00:20:47: Die Lohnkosten selbst sind nicht direkt senktbar aber die Produktivitet könnten wir steigern.

00:20:53: Dazu gehören übrigens auch so Themen wie der Kündigungsschutz.

00:20:58: Der Rittelhebel sind Bauzeiten und Genehmigungen, in Deutschland dauert es im Schnitt zweieinhalb Tage bis es eine Baugenehmigung gibt in den USA sechzig Tage und in China vierzig Tage.

00:21:12: Hebelvier sind Materialkosten.

00:21:15: über Rohstoffnetzwerke die Kreislaufwirtschaft und direkte Zugänge zu günstigen Vorleistungen vor Ort kann man Materialkostennachteile reduzieren.

00:21:25: ich würde sagen auch dadurch in das man beginnt darüber nachzudenken, mehr Rohstoffe auch in Europa oder Deutschland zu fördern.

00:21:33: Hebel Nr.

00:21:34: V ist es bereits angesprochene Time-to-Market.

00:21:37: Je schneller die Zulassung der Produkte erfolgt.

00:21:40: je geringer die Regulierung desto vorteilhafter ist das für Forschungsintensive Unternehmen und deren Entwicklung.

00:21:48: Der Hebel nr.

00:21:48: VI ist das Emissionsvolumen.

00:21:51: Hier muss man sicherlich versuchen im europäischen Mittelfeld zu bleiben.

00:21:55: Das bedeutet In Deutschland müsste wir mindestens eine Vervierfachung der nette Investitionsquote anstreben.

00:22:02: Ich werde gleich die Analysen und die erforderlichen Maßnahmen im Gespräch mit einem der Autoren vertiefen.

00:22:10: Bevor wir dazu kommen, müssen wir nur eins festhalten Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale.

00:22:17: Ohne Investitionen gibt es kein Produktivitätsfortschritt Und ohne Produktivitätfortschritte rechnen sich Investionen nicht und finden deshalb nicht statt.

00:22:29: Wie wir aus dieser Spirale herauskommen, das ist die große

00:22:32: Herausforderung.".

00:22:34: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.

00:22:37: dabei wird oft vergessen dass auch die Ausführungen selbst einen Unterschied machen kann.

00:22:41: also Wie schnell wird ein Trade ausgeführt, wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?

00:22:47: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an.

00:22:50: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.

00:22:56: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.

00:23:02: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Spreads oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.

00:23:08: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.

00:23:18: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Warentest als Kostensieger ausgezeichnet.

00:23:24: Dazu kommen lange Handelszeiten von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr.

00:23:28: Und dauerhaft kostenfreies Trading, marktübliche Spreads können natürlich anfallen.

00:23:32: Hinter der Trading App steht die Berliner Trade Gatorgy ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.

00:23:39: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.

00:23:45: Den Link gibt's in den Show Notes

00:23:52: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Jan Bischke einer Tore in der Studie kommen.

00:23:57: noch dieser Hinweis weil Höhren und Hörer, die noch keinen Abonnement des Handelsplatz haben.

00:24:03: Zur Zeit gibt es das Handelsblatt Special.

00:24:05: für nur einen Euro können sie sechs Wochen lang unbegrenzt auf alle digitalen Inhalte des Handelplatz zugreifen und sich so von der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschland jeden Tag ein neues meist nicht zu erfreuliches Bild machen.

00:24:22: Weite Informationen fehlen Sie wie immer in schonuts dieser Ausgabe.

00:24:36: Dr.

00:24:36: Jan Mischke ist Partner am McKinsey Global Institute MGI der Forschungsabteilung von McKinsee für Wirtschaft und Konjunktur mit Sitz in Zürich.

00:24:45: Seit Jahrzehnte leitet er die Forschung des MGI zu den Themen Produktivität und Wohlstand, Sein Spektrum reicht dabei von der Wettbewerbsfähigkeit und dem Backstum von Regionen und Ländern, insbesondere Europa über Infrastruktur-Bauwesen und Immobilienwirtschaft bis hin zu globalem Vermögen und der Stabilität von Bilanzen.

00:25:05: Bevor er zum MTI kam war Jan Nischke zehn Jahre lang als Berater bei McKinsey tätig und betreute Kunden aus unterschiedlichen Branchen und Ländern.

00:25:13: Mischke ist Mitautor der Standortstudio Catalyzing Competitiveness,

00:25:18: die im

00:25:18: Juni-Zweitausendzechsundzwanzig erschienen ist.

00:25:24: Sehr geehrter Herr Mischk!

00:25:25: Ich freue mich ausgesprochen, Sie mir am Podcast begrüßen zu dürfen.

00:25:28: Guten Morgen Herr Stölder.

00:25:29: Herr Mishkes haben die Studie gemacht zum Thema Attraktivität verschiedener Regionen für Investitionen verbunden mit einer Aussage, die gerade in Deutschland eigentlich für Alarm sorgen sollte nämlich der Aussage dass in Deutschland faktisch netto nicht mehr investiert wird.

00:25:46: Beginnen wir vielleicht mal ganz kurz bevor Sie unsere Studie erklären, warum haben sie es überhaupt gemacht?

00:25:50: Das Thema Wettbewerbsfähigkeit ist nicht nur in Deutschland und nicht nur Europa sondern global.

00:25:56: Ganz weit oben auf der Agenda.

00:25:58: aus verschiedenen Gründen gibt natürlich die ganzen geopolitischen Spannungen dies einzelne Länder prioritärer machen auch in ihrer Wettbewährungsfähigkeit zu arbeiten.

00:26:08: Es gibt speziell in Europa den Druck seitens Technologiewettbewerk aus den USA Industriewett Bewerb aus China.

00:26:14: Es gibt in den USA eine Agenda einer Reindustrialisierung zu verfolgen.

00:26:20: Es gibt im China Nachfrage Probleme, jeder Region hat ihre anderen Gründe aber alle arbeiten sie massiv an ihrer Wettbewerbsfähigkeit und das Thema wollten wir mit Fakten beleuchten wo es sonst oft eine sehr schwammige Debatte

00:26:33: ist.".

00:26:45: Arten von Investitionsprojekten angeschaut.

00:26:48: Ich kann Sie mir ein Beispiel erklären, was Sie da gemacht haben und wie Sie da gerechnet haben?

00:26:52: Ja gerne.

00:26:53: also das wir machen wollten ist wirklich sehr tief gehen mit einzelnen Investitionscases und Rechnen.

00:27:00: genau wie ein Unternehmen auch rechnen würde lohnt sich eine Investition in einem bestimmten Land überhaupt und erst recht im Vergleich zu anderen möglichen Standorten.

00:27:10: um vielleicht ein Beispiel zu nennen Die Herstellung von pharmazeutischen Produkten, speziell haben wir uns da die Monoclonal Antibodies angeschaut.

00:27:21: Da gehen wir auf die Levelized Cost wie wir das nennen, d.h.

00:27:25: eigentlich die Vollkosten um ein Kilogramm dieser Substanzen zu produzieren inklusive aller Kapitoalkosten, inklusive der Finanzierungskosten, der Zeitfaktoren und dergleichen die da reinkommen.

00:27:39: Das heißt, wir schauen uns an was sind die Baukosten für die Fabrik?

00:27:42: Was sind die Kosten für die Maschinen in der Fabrik stehen.

00:27:46: Wir schauen uns die Arbeitskosten an.

00:27:49: Intensive natürliche Bereinigung um die Produktivität.

00:27:52: Die Materialkosten, die Energiekosten sämtliche anderen Operating Expenditures.

00:27:58: und dann eben auch wie schnell kann ich mit den medizinischen Produkten in dem Fall am Markt sein?

00:28:05: Wie lange habe ich Vorfinanzierungskosten?

00:28:07: Wie lange kann ich dann auch meine Patente

00:28:09: nutzen?".

00:28:10: Also, ich will es mal in meinen einfachen Worten.

00:28:12: Also Sie sagen im Prinzip okay wie viel Geld muss ja am Anfang die Hand nehmen das Ding zu bauen?

00:28:16: und dann sagen sie dass hält mein wegen zwanzig Jahre.

00:28:19: was sind die Betriebskosten in den zwanziger Jahren.

00:28:21: Und dann hinterher, was kostet der Abriss?

00:28:23: wahrscheinlich oder Restwertnohler?

00:28:25: Aber im Prinzip wirklich zu sagen Sie schauen sich nicht nur an wie kostet es, wer es kostet durch die Anfangsinvestitionen.

00:28:31: Sondern Sie sagen wirklich, was sind quasi die Betriebskosten über die ganze Lebensdauer dieser Anlage?

00:28:35: Genau und was sitzt das wirklich um jetzt in dem Fall ein Kilogramm dieses Substanz herzustellen?

00:28:40: Was sind die Economics dahinter?

00:28:42: Was ist der Business-Business dahinter, wie vergleicht er sich über verschiedene Standorte?

00:28:46: Und dann ist wer bei einer Frage, was so intuitiv für die wahrscheinlich sagen.

00:28:49: Naja wenn ich so wir sind ja alles wahrscheinlich eine grundlegende Produkte angeschaut das heißt die Maschinenanlagen halten ja wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte.

00:28:56: Die Frage ist dann es wahrscheinlich in den Betriebskosten lauf der Betriebskosten viel größere Faktor als die ursprüngliche Investitionen oder?

00:29:04: Das ist meistens natürlich der Fall über die über die lange Lebenszeit anlagen.

00:29:10: aber die Kapitalkosten sind tatsächlich auch recht signifikant natürlich je nach Industrie Und auch die Unterschiede bei den anfänglichen Investitionskosten machen einen signifikanten Unterschied dafür, wo es sich am meisten rechnet.

00:29:23: Gerade die Baukosten sind vor allen Dingen in Europa und gerade auch in Deutschland sehr hoch und das schlägt dann auf dem Business Case durch.

00:29:32: Gut, das haben wir verstanden wie sie es gemacht haben.

00:29:34: Was kommt denn dabei raus?

00:29:35: Ich meine ich weiß glaube ich Deutschland ist.

00:29:37: in vier von ihren zehn Cases ist Deutschland das teuerste Land.

00:29:40: Ich würde mit einem anderen sechs Cases sehen wir kurz davor das teureste Land zu sein.

00:29:44: was sind so die Gründe dafür warum wir so schlecht abschneiden?

00:29:48: also vielleicht erst ums zu kalibrieren wenn man wenn man den Vergleich mit den USA zieht und auch anderen europäischen Ländern dann ist Deutschland ist schon noch grob im Rahmen.

00:30:00: Das sind wir aber natürlich speziell, wenn man dann mit den führenden Investitionsstandorten weltweit und insbesondere China vergleicht, dann ist man in der Regel mindestens vierzig Prozent teurer, teilweise bis zu dreihundert Prozent teuerer.

00:30:14: Da sind da natürlich sehr große Divergenzen.

00:30:17: Was das treibt?

00:30:18: Ist dann eben abhängig vom tatsächlichen Investment Case.

00:30:22: Ja, das ist natürlich, weil man jetzt die Politiethelehenherstellung Also Petrochemicals Plastik schaut, das war in Deutschland natürlich attraktiv als man noch Gas aus Russland hatte.

00:30:35: Mit den Kosten jetzt für die Importe von Feedstock ist man ungefähr um einen Faktor zwei abgeschlagen gegenüber Saudi-Arabien.

00:30:45: Man ist auch um fast den gleichen Faktore abgeschlagen gegen über den USA.

00:30:51: Nur zehn bis zwanzig Prozent teurer als China, weil auch China natürlich keine eigenen Gas, also nicht in dem Umfang eigener günstige Gasreserven hat wie das jetzt die USA haben.

00:31:03: Da gibt es natürlich Fälle wo das einigermaßen strukturell ist bzw.

00:31:08: wo auch einfach die geopolitischen Ereignisse nicht gerade zu Deutschlands Gunsten sich ausgewirkt haben.

00:31:15: Aber was vielleicht überraschend ist oder für mich und uns überraschant war, es wie hoch der Faktor Arbeit rein spielt.

00:31:23: Ich gebe da ein Beispiel leider Halbleiterfabrik.

00:31:27: Das ist ja eine typische Kapitalintensive der Industrie.

00:31:30: Da machen tatsächlich die Kapitalkosten ungefähr die Hälfte der Gesamtkosten aus.

00:31:36: Es ist auch eine relativ energieintensive Industrie.

00:31:40: Die Stromkosten machen ungefähr zehn Prozent Der Gesamtkosten aus, das heißt man würde eigentlich davon ausgehen dass der Faktor Arbeiter keine große Rolle spielt.

00:31:49: Aber tatsächlich bei den dem vierzig Prozent Kostennachteil in Deutschland dagegen über Taiwan hat bei den Vollkosten ist der größte Unterschied ist der Faktor Bau also die Tatsache dass es schwierig langwierig und mit hohen Kosten ist in Deutschland überhaupt seiner Fabrik zu erstellen unter zwei höchste Faktoren an die Lohndifferenzen die nicht ausgeglichen werden durch höhere Produktivität, sondern umgekehrt sogar die Produktivitet in Taiwan ist etwas höher als in Deutschland.

00:32:21: Und wenn man dann mit zwei bis dreimal höheren Lohnkosten arbeitet, ist das was wirklich den größten Unterschied macht.

00:32:27: Aber ich meine ganzes.

00:32:28: eine Nachfrage zum Thema Baukosten.

00:32:30: Baukostn hat ja zwei Komponenten.

00:32:31: Das eine ist die Kosten des eigentlichem Baus Und das andere ist, wie lange es dauert.

00:32:36: Aufgrund der Tatsache dass sie Kapitalbindung haben und die wahrscheinlich eine Kapitalferzinsung an den Nommen haben.

00:32:41: also wenn ich drei Jahre bauere und quasi drei Jahre warten muss bis der erste Cashflow kommt habe ich schon mit Zinsensins Effekt die Baukosten schnurrt getrieben.

00:32:48: Also was ist da wichtiger?

00:32:49: Ist es bei uns in den Kapitalkosten?

00:32:50: Wahrscheinlich würde ich vermuten sind gar nicht so hoch in Deutschland.

00:32:53: oder ist es wirklich nur die Tatsachen?

00:32:54: wir bauen einfach so viel langsamer als die anderen.

00:32:58: Ja das ist im Vergleich jetzt gerade zu asiatischen Ländern Erstmal auch wirklich die Baukosten, die so viel höher sind.

00:33:06: Das geht halt nach wie vor nicht sehr industriell vor in Deutschland und bei gleichzeitig natürlich relativ hohen Lohnkosten aber auch relativ hohe Kosten für Zementenstahl und dergleichen.

00:33:17: das sind alles natürlich Produkte, denen China günstiger ist am Markt.

00:33:23: in einer traditionellen Industrie mehr eine Rolle spielt, weil die Verzögerungen sind oft relativ vorne noch bevor ich wirklich das Kapital ab in die Hand nehmen kann.

00:33:33: Das Bild dreht sich dann und wird vielmehr zeitkritisch sobald man in sehr innovative Industrien geht.

00:33:41: Wenn ich jetzt zum Beispiel neue Medikamente herstellen will, dann habe ich ein gewisses Zeitfenster von Patentschutz und wenn ich das Medikament zwei Jahre früher herstellen kann, dann mache Und wenn es zwei Jahre länger dauert, mache ich das weniger.

00:33:57: Da haben wir auch in einigen Interviews wirklich Beispiele gehört, dass Unternehmen sagen die Fabrik für meinen neuen Wirkstoff, die stelle ich genau da hin wo jemand einen vorgenehmlichen Standort bieten kann mit Anschlüssen der Utilities und der Gleichen.

00:34:15: dann kann ich sofort loslegen und dann relativ rasch in die Produktion gehen.

00:34:18: Wenn ich erst drei Jahre Genehmigung abwarten muss ist der Case nicht mehr rechenbar.

00:34:22: Das ist klar, weil der Patentschutz bei Pharma ja beginnt quasi, glaube ich, bei einreichendes Patent sind.

00:34:27: Dann habe ich eben jeder Tag den ich brauche bis ich das Grunde auf dem Markt habe.

00:34:30: Es ist ein verlohender Tag ganz klar!

00:34:31: Weil die guten Profite habe ich halt nur innerhalb der Patenschutzphase.

00:34:35: Genau und da gibt es natürlich dann Möglichkeiten dass man mit Confect Manufacturing und dergleichen schon relativ schnell losgeht und nicht erst neue stand auch abwartet.

00:34:44: aber je nachdem was dann natürlich für das eine Unternehmen, das spezielle Unternehmen wichtig kommt es ja sehr auf die Bauzeiten an.

00:34:52: Andere Beispiele da sind zum Beispiel die Leading-Edge Halbleiter, dann muss ich einfach schneller am Markt sein um da auch entsprechend die Volumina und die Preise usw.

00:35:02: zu bekommen.

00:35:03: oder auch bei Datacentres ist der Faktor Zeit wirklich das was am stärksten spielt.

00:35:09: Okay jetzt haben wir festgehalten in Deutschland dauert es zu lange zu bauen, es ist so teuer zu bauen.

00:35:13: Jetzt haben sie aber schon darauf hingewiesen Produktivitätslücke und das wenigstens auch spannend, weil das Deutschland hohe Löhne bezahlt ist ja lange schon bekannt.

00:35:21: Die Schweiz übrigens halt ja auch hohe löhnen.

00:35:23: in der Vergangenheit hat man immer gesagt, dieser kein Problem die Deutschen noch produktiver als die anderen.

00:35:28: Ich würde typen die Schweizer sind immer noch produktiva.

00:35:30: aber scheinbar haben sie festgestellt die Deutschen sind nicht mehr so produktiv wie Sie glauben zu sein.

00:35:36: Ja dass es wieder tatsächlich eine der eins Erspannenden Ergebnisse an der Studie wenn wir einen Willkulom das üblicherweise tun auf die nationalen Statistiken schaut, dann ist es natürlich nach wie vor so dass Deutschland aber auch die USA oder die Schweiz in ihren Industriesektoren ein Faktor drei vier oder dergleichen produktiver sind als jetzt zum Beispiel China.

00:36:03: Das was dabei vergessen wird ist das man da nicht das gleiche anschaut und vergleicht.

00:36:08: Man vergleift im Endeffekt eine hoch automatisierte Automobilproduktion Innovationstätigkeiten im Farmerbereich, die zählen ja auch in der Regel in den Industriesektor rein.

00:36:20: In Deutschland mit mittelständischen Textilherstellern in China.

00:36:26: Da hat man natürlich einen großen Produktivität zu unterschieden nach wie vor.

00:36:29: Wenn man sich aber jetzt eine neue Standorte für relevante Technologien, ob das jetzt eine Batterie verbringt oder ein Halbleiter- und Autoverbekt anschaut, dann wird die mittlerweile überall auf der Welt am global führenden Standard aufgebaut.

00:36:46: Und die Produktivitätsunterschiede verschwinden größtenteils, da wo sie noch vorhanden sind oft zu Gunsten von China und asiatischen Standorten weil man da tatsächlich noch mehr Robotik mit noch mehr Dark Factories arbeitet und in gewissen Industrien dann noch Skaleneffekte hat und Lernkofeneffekt hat.

00:37:08: Die Unterschiede sind oft relativ gering aber dann oft zugunsten Asiens.

00:37:13: Die wir kommen auch auf andere Faktoren, die dazu führen.

00:37:15: noch zurück aus das Thema Energie wenn man kurz besprechen vielleicht an der Stelle mal kurz eingeschoben eine wichtige Voraussetzung für Produktivität sind ja Investitionen haben sie gerade gesagt Leading Edge Anlagen sind produktiver als alte Anlagen.

00:37:28: gleichzeitig haben Sie gerade gezeigt dass eben in Deutschland zu investieren oder in einigen anderen Ländern auch, aber vor allem aus Deutschland zu investieren.

00:37:35: Sich einfach weniger rechnet als woanders mit der Folge dass die netto Investitionen faktisch null gefallen sind.

00:37:41: das heißt die Brut Investition abzüglich der Abschreibung des Kapitalstocks habe ich verstanden.

00:37:46: korrigieren sie mich wenn es anders definiert haben ist nul deutlich tiefer als wo anders.

00:37:49: selbst Frankreicher glaube ich zwei Prozent EU hat drei Prozent USA vier Prozent China Indien deutlich darüber.

00:37:55: ja Sie fragen für mich so bisschen Henn und Ei.

00:37:57: ist dies die folge von wenig Rentabilität aber gleichzeitig ohne diese kreieren wir die Produktivität nicht hoch?

00:38:04: Ja, das ist tatsächlich ein bisschen ein käufelskreislauf den man schaffen muss zu unterbrechen.

00:38:10: Wenn man mehr investiert steigert man die produktivität, man steigt aber auch das Wirtschaftswachstum.

00:38:14: mit dem Wirtschaftswachsen gibt es mehr Nachfrage und mehr Bedarf für ihn.

00:38:17: Investitionen auch über die Nachfrage-Seite und das ganze Schwungenrad läuft.

00:38:21: Das kann aber auch leider rückwärts laufen.

00:38:23: Deutschland ist natürlich jetzt seit fünf bis zehn Jahren mehr oder weniger in der Stagnation, und das ist eine schwierige Situation.

00:38:30: Das muss man brechen.

00:38:32: stückweit sind da ja jetzt auch Bemühungen unterwegs sowohl auf der Nachfrage Seite was im Bereich Verteidigungshaushalt, Infrastrukturausgaben usw.

00:38:41: teilweise durch Reformen, die es einfacher machen sollen in Deutschland zu investieren.

00:38:46: Das ist aber natürlich auch ein Thema wo dann Unternehmen gefragt sind sich zu überlegen wie kann ich denn Investitionen wieder rentabel machen?

00:38:56: und um ihnen Beispiel zu geben vielleicht wenn man über den großen Teich schaut fast alles Investitionsfaktum in den USA findet im Tech-Bereich statt weil's da einfach auf die Kosten nicht ankommt.

00:39:09: Also wenn man tut die andere nicht können, dann kann man auch

00:39:14: teurer

00:39:15: sein.

00:39:17: Das heißt am Klartext in Deutschland wird sich innovativ genug, bei es nicht innovativ genug hat's nicht genug, Investitionsprojekte deren Rendite so hoch ist dass man die Kostennachteile Deutschlands bei Bau und Lohnkosten kompensieren kann und deshalb findet Investitionen nicht statt.

00:39:32: Das ist ein Stück weiter Status quo und da muss man jetzt dran arbeiten.

00:39:35: Da kann man im Prinzip an allen diesen Punkten ansetzen und das Bild drehen.

00:39:40: Bevor wir auf das, was wir jetzt tun können kommen – ich meine Sie haben jetzt gesagt Lohnkosten sind.

00:39:43: der Studie spielt Energiekosten aber auch eine erhebliche Rolle.

00:39:46: sie zeigen ja dass wir energetisch da gibt es ja die Zeit, weil es eigentlich keine Neuigkeit ist, dass wenn im Prinzip was Energie betrifft X Faktoren teurer sind als andere Länder und übrigensweise auch innerhalb Europas also nicht nur Also wenn wir jetzt mal die Zusammenfassung machen an Deutschland.

00:40:01: Wir bauen so lange, wir bauen so teuer, wir sind zu teuer relativ zur Produktivität und dann haben wir noch zu hohe Energiekosten?

00:40:09: In der ökonomischen Theorie und in der Handelstheorie geht es immer um diese Idee des komparativen Vorteils dass man vielleicht höhere Lohnkosten hat aber dann produktiver ist oder höhere Energiekosten hat, aber dann mit einem höheren Kapitalansatz arbeitet.

00:40:25: Dass man vielleicht niedrigere Verzinsungskosten hat.

00:40:27: Irgendwo gleichen sich dann diese verschiedenen Faktoren aus und es kommt dann raus dass man in manchen Industrien eben Wettbewerbsfähiger ist und einander weniger.

00:40:37: Das Bild das ich derzeit für Deutschland, da wird schon einen guten Teil auch für Europa ein Breiter in den USA darstellt, ist dass man auf allen Fakturen weniger wettbewebsfähig ist als viele asiatische Standorte und eigentlich auch quer durch alle zehn Investitionsfälle, die wir gerechnet haben weniger weltbewerbsfähig ist.

00:40:56: Also das ist tatsächlich kein besonders dackniswertes Bild da muss man anders nehmen.

00:41:01: So, jetzt haben wir die Situation.

00:41:02: Ich habe ein anderes Gespräch mal geführt schon vor vielen Monaten und das ist auch mittlerweile, glaube ich, Kommenszenz.

00:41:07: Wir haben ja noch andere Themen.

00:41:08: Wir sind gefangen in einer Investitionsfalle dass wir eher Mithag haben oder kein High-Tag.

00:41:14: also wir wissen eine der Gründe sind die hohen Kosten des Scheiterns, also im Prinzip die hohe Kosten wenn es darum geht um das Nullabzubauen

00:41:20: usw.,

00:41:21: was im Prinzip Projekte auch noch riskanter macht.

00:41:22: Also wir haben jetzt erfreundes, ist das ergänze ich jetzt?

00:41:25: Wir haben hier ihre Rechnung, die im Prinzip sagt einfach so selbst Risiko unadjustiert, ohne welche Risiken haben das Produkt nicht fliegt, ist es der Standort schon benachteiligt.

00:41:34: Dann kommen auch hinzu dass die Kosten für den Falle sie eben nicht funktioniert bei einer riskaten Investition auch noch deutlich höher sind.

00:41:39: dann ist natürlich klar, dass hier nicht investiert wird.

00:41:42: Die Frage, was machen wir jetzt daraus?

00:41:43: Ich glaube die Politik kann nicht rausgehen und kann sagen wir kürzen einfach mal die Gehälter um dreißig Prozent würde wahrscheinlich funktionieren.

00:41:49: Die Politik könnte etwas machen.

00:41:50: Thema einen Lohnnebenkosten.

00:41:53: Neben kosten wir alleine auch nicht genügend, um den Kostennachteil wegen der Produktivität einzufangen.

00:41:58: Jetzt natürlich die Frage Sie haben die Studie gemacht, sind mal ein paar Vorschläge was wir tun können?

00:42:02: Ich glaube sie sagen wir könnten ja bis zu achtzig Prozent des Kostennachteils vielleicht kompensieren, je nach Bereich, oder dreizig bis achtzig prozent.

00:42:09: also wir haben eine Hebel in der Hand.

00:42:11: Welche Hebel haben wir denn?

00:42:13: Ja, vielleicht will ich tatsächlich kurz noch auch einsteigen auf ihren Punkt von Cost of Failure.

00:42:20: Den haben wir natürlich in der Studie und diesen Investitionsfällen haben jetzt keine Failure Wahrscheinlichkeiten oder gleichen berücksichtigt ist aber ein ganz entscheidender Punkt den wir in anderen Studienarbeiten sehen.

00:42:31: Wir haben eine große Studie gemacht zur Produktivität auf Firmenbasis in verschiedenen Ländern.

00:42:38: Es ist ganz erstaunlich dass das massiv konzentriert ist.

00:42:42: In Deutschland sind das tatsächlich neunzwanzig Firmen, die in einer Stichprobe ein Drittel der deutschen Wirtschaft ausmacht.

00:42:49: Die Hälfte des gesamten Produktivitätsfortschritts ausmachen.

00:42:52: Was ist daran das Spannende?

00:42:53: jetzt für das Thema Kostoffelia?

00:42:56: Es sind auch ungefähr die gleiche Anzahl von Unternehmen, die dann alles wieder zunichtigen machen weil sie rückwärts laufen und das ist ein Phänomen dass vor allen Dingen Deutschland aber auch breiter in Europa verbreitet offensichtlich Unternehmen sehr schwierig finden zu re-strukturieren.

00:43:15: Dass es sehr schwierig ist, dann Marktanteile und Ressources schieben in produktiveren Unternehmen.

00:43:22: Und dieser Effekt kostet Deutschland im Vergleich zu den USA einen vollen Prozentpunkt Produktivitätswachstum.

00:43:29: Das ist der gesamte Unterschied im Produktivitätwachstum zu den

00:43:32: U.S.A.,

00:43:32: kann man nur durch diese fehlende Realisation erklären.

00:43:36: Pro Jahr,

00:43:37: pro Jahr.

00:43:38: Das ist total... Wenn man mal über zehn, zwanzig Jahre aufagriert, agligiert, spricht man hier von zwanzzig Prozent ungefähr Produktivität.

00:43:45: Es ist ungefähr so das Dreifache der Gesundheitsausgaben in Deutschland.

00:43:49: Das Doppelte bis Dreifach, ja?

00:43:50: Also man spricht dann immer so über, oh ja, wir haben nämlich hier eine Gesundheitsreform und hier eine Rentenreform

00:43:55: usw.,

00:43:56: diese Probleme könnten wir alle lösen wenn wir es schaffen würden den Stand auch Deutschland dynamisch dazu bestalten.

00:44:03: Das alleine würde mehr ausmachen als viele der Dinge, die derzeit diskutiert werden.

00:44:08: Und das heißt im Klartext wir müssen in Prinzip es erleichtern den fühlen Personal abzubauen.

00:44:13: Ich meine gibt es also im Prinzip geht's ja darum.

00:44:15: Es geht darum zu sagen Wir gehen Richtung denisches Modell Flex Security Leichter die Einstellung und das Entlassen von Mitarbeitern für sind diese besser abgesichert und wir machen auch solche Konzepte die jetzt diskutiert wird dass mit Abfindungen dann steuerfrei bleiben wenn man sich innerhalb bestimmter Zeiten Job sucht und etc.

00:44:29: Also gibt es ja es geben ja Möglichkeiten das zu tun sondern den Vergleich mit den Gesundheitskosten so was faszinierend, weil es nämlich zeigt welche Heble wir haben die Wirtschaftswachsen zu bringen und damit andere Probleme lösen.

00:44:42: Was nicht heißt übrigens ich ziehe ja mehr, kenne sie immer mit den vierzig Milliarden Digitalisierungseinsprache, Polizei und deutschen Gesundheitswesen.

00:44:48: das heißt nicht dass man das nie machen soll aber es würde zumindest alle Reformen erleichtern.

00:44:53: Das ist langfristiges Produktivitätswachstum fast das einzige worauf's ankommt.

00:44:58: Damit kann man alle Probleme sonst lösen Fast alle.

00:45:02: gibt es natürlich ein paar geopolitische Themen und so weiter, die sind unser soziale Thema.

00:45:06: Aber letztlich eben man hat dann die Ressourcen um andere Probleme anzugehen.

00:45:09: deswegen ist das so wichtig darauf zu schauen wie sie sagen Meispiele Deine mark oder schweiz haben die team besser im grüßen.

00:45:16: difft.

00:45:16: ihr habt natürlich auch noch andere themen außer auf der arbeitsmarktebene.

00:45:21: es geht auch generell um dynamik der merkte Unternehmens-Neugründungen um Bankruptcy und dergleichen, da gibt es relativ viele Themen.

00:45:32: In den USA die Tatsache dass Sears als große Department Store-Kette Pleite gegangen ist und deren Marktanteil sich dann wiedergefunden hat in einem Unternehmen wie Amazon das zum Zeitpunkt etwa viermal so produktiv war wie Sears dieser einen Effekt findet man mit mehreren Basispunkten in den Gesamt-GDP-Statistiken der USA wieder.

00:46:00: So wichtig ist das, ja?

00:46:01: Und dann kann man natürlich überlegen wie sehen die entsprechenden Effekte aus in Deutschland und welche Unternehmen...

00:46:11: Wir wissen einige, die Pleite gehen können oder aus dem Markt ausscheiden.

00:46:14: Leider haben wir das Emerson nicht.

00:46:16: Klar, wir sind wieder bei dem Thema Innovationen.

00:46:18: Wer hätte mehr Innovationen hätten, könnte uns das leisten.

00:46:20: Aber gleichzeitig haben wir ja nur einen Industrien hier, die wir nicht einfach aufgeben können.

00:46:24: Lange mal die Innovationen nicht haben sollten wir die Industrie vielleicht den zumindest Rahmenbedingungen geben, dass sie hier bestehen können.

00:46:30: und da haben wir Hebel in der Hand.

00:46:32: Ich meine wir haben Energiekost.

00:46:33: Wir könnten Bürokratie abbauen, wir könnten Prozesse beschleunigen.

00:46:35: Also wir haben ja Hebel, wo man etwas sagen kann okay unseres Unternehmen oder Unterstandort nicht mit so vielen hausgemachten Problemen in den Wettbewerb, sondern machen die Rahmenbedingungen leichter?

00:46:46: Wenn man jetzt wirklich dann auch die Brücke schlagen will wieder zur Wettbesfähigkeit der Industrie.

00:46:52: Da muss man sicher auf der einen Seite versuchen an allen diesen Kostenhebeln zu arbeiten.

00:46:58: Jeder Industrie ist der eine wichtiger oder andere wichtiger wenn man auf das Thema Bauschaut und da gibt es sicher Reformmöglichkeiten beim Thema Genehmigung, da gibt es auch sicher regulatorische Vereinfachungen die man machen kann.

00:47:14: Da gibt es aber auch auf Unternehmensebene viel mehr Möglichkeiten das ganze industriell durchzuführen zum modularisieren zu produktisieren und vielmehr der Bauteiligkeit in den Fabriken zu verlagern.

00:47:27: Das ist also nicht nur ein Thema für die Politik sondern auch Unternehmen dürfen dadurch aus mutiger vorangehen.

00:47:34: Das zweite Thema ist natürlich dann das Thema der Lohnkosten.

00:47:38: Ich glaube, wie Sie auch schon gesagt haben, keiner kann es sich auch nur wünschen geschweige denn umsetzen da signifikant die Löhne nach unten zu machen.

00:47:48: Das wäre sicher nicht der richtige Weg, sicherlich im Interesse der Bürger und der Arbeitnehmer.

00:47:53: Der bessere Weg ist da die Produktivität nach oben zu bekommen.

00:47:56: Da gibt es natürlich viel Potenzial durch weitere Robotik jetzt gerade im Industriebereich, aber auch vor allen Dingen durch künstliche Intelligenz.

00:48:08: Und da muss man natürlich dann als ein Standort wie Deutschland schon auch sehen, wie kann man in dem Bereich führend werden?

00:48:15: In der Regel ist es ja so dass neue Technologien vor allem da zum Einsatz kommen wo sie auch entwickelt werden.

00:48:21: Das heißt, die Idee, dass man sagt wir gucken uns das einfach mal ein bisschen von außen an was da in den USA und dann in China passiert.

00:48:28: Und dann gucken wir wie wir das einsetzen und werden dadurch irgendwie einen führenden Standort ist ein Stück weit absurd.

00:48:36: Man muss hier schon noch ein bisschen weiter vorwärts gehen.

00:48:38: Da gibt es ja auch Möglichkeiten für Deutschland tatsächlich auch global führende Rollen einzunehmen.

00:48:42: im Bereich industrielle KI im Bereich KI im Gesundheitswesen vielleicht jetzt mit den Verteidigungsausgaben im Bereich autonome Drohnen und dergleichende gibt es ja eine Möglichkeit, dass man da wirklich vorangeht.

00:48:55: Und dann darüber auch wieder die Produktivität in der Breite massiv

00:48:59: erhöht.".

00:49:03: würde ein Schritt zurück.

00:49:18: Ich glaube, es setzt schon sehr viel Partuitismus voraus an zu sagen ich mache das im Land.

00:49:23: Also ist glaube der Staat, die möchte ich jetzt nicht ungern herauslassen beim Thema, mich würde schon sagen, Rahmenbedingungen sind wichtig.

00:49:29: Wenn wir dann auf die neuen Industrien blicken und Sie haben natürlich vollkommen recht auch da braucht man sich Rahmenbedinge.

00:49:34: Ich meine eine Behebel wäre die Beschaffungspolitik der Bundeswehr, dass die Bundeswehr muss natürlich dann auch entsprechend innovative Unternehmen beauftragen und da darf so nicht nur die bestehenden Spielerbeauftragten also sage ich jetzt sollen sich das nicht überprüfert und nehmen äußern.

00:49:47: Aber ich würde sagen, dass heißt es ist... Ich komme schon auf die Rahmensätze nochmal zurück weil die Unternehmen natürlich dann manchmal auch so ein bisschen im Regen stehen gelassen werden in der Rahmensetzung und dann eben mit ihrer Sitzungsentscheidung entscheiden indem sie eben Warnes investieren und nichts in Deutschland.

00:50:01: Nehmen wir noch mal ganz kurz an Kori des Beispiels Stahl.

00:50:04: Sie haben jetzt Stahl rechnen Sie ja vor in Ihrer Studie Energiekosten natürlich der entscheidende Hebel.

00:50:08: ich glaube allein neunzig prozentes kostet zwischen Umar und Schweden.

00:50:12: Dann wäre es doch eigentlich so.

00:50:13: Das, was Sie gesagt haben natürlich gült aber nicht für alle Branchen.

00:50:16: Weil sie eigentlich sagen würde das gibt noch einige Branchen die wahrscheinlich in Deutschland keine Chance haben zu überleben.

00:50:21: Ich sage jetzt nichts Stahl sagen habe ich auch mal Absrag da.

00:50:24: oder sagen Sie Eigentlich können wir in jeder Branche wieder Wettbewerbsfähigkeit herstellen wenn wir die hier aktivieren?

00:50:29: Also wenn man nüchtern auf das Bild schaut muss man sich natürlich schon die Frage stellen wo hat man in Deutschland langfristig dann auch Wett bewerbsvorteile oder Möglichkeit Wett Bewerbs Vorteile zu generieren?

00:50:43: Im Status, wo sind die Energiekosten in Deutschland einfach höher als an anderen europäischen Ländern?

00:50:52: Da werde ich jetzt wirklich mal erst einmal auf den ersten Schritt beim Thema Europa bleiben.

00:50:55: Da hat man einfach in Spanien mehr Sonneneinstrahlung und damit ist man strukturell günstiger bei der Solarstromherstellung.

00:51:03: Das kann man mit keinem Schema zur Förderung von Solaranlagen auf dem Dach oder dergleichen lösen.

00:51:10: das ist einfach Geologie oder Geografie.

00:51:13: Man ist mit Wasserkraft in Schweden günstiger bei der Stromerzeugung als in Deutschland.

00:51:19: Und solange man da nicht wieder darüber nachdenkt, auch in Themen zu gehen wie wiederum eine Eröffnung für das russische Gas zumachen oder Atomenergie oder letztlich in Kernfusionen geht, ist es relativ schwierig hier für Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu werden.

00:51:38: Das kann man jetzt überlegen, ob man dann sagt aus strategischen Überlegungen oder sozialen Überlebungen mache ich hier Subventionen?

00:51:46: Oder man sagt ne langfristig schaffen wir es mit Kernfusion und anderen Technologien wie der Wettbewerbsfähigkeit werden.

00:51:52: Und in der Zwischenzeit erhalte ich diese Industrien.

00:51:55: oder ob man halt sagt letztlich muss man eigentlich eine Richthautorierung hier auch einleiten.

00:52:01: Im Idealfall sehen das diese Industrie trotzdem an Europa bleiben und eben zum Beispiel nach Spanien gehen anstatt dass sie sich komplett nach China oder in der Mitte auch noch aus den Verwaggern.

00:52:12: Wir haben ja gerade eben gesagt, KI und Automation oder Robotik wäre da hebeln.

00:52:19: Jetzt haben Sie hier einen Blick auf die Unternehmenswelt.

00:52:20: ich meine wir haben eine Chance... Die Frage ist realistisch diese Chance?

00:52:25: Ich meine sind da die Rahmenbedingungen so das es richtig ist.

00:52:28: also haben wir die Kompetenzen.

00:52:30: jetzt natürlich wieder sagen okay Rechenzentren, Kostenenergie haben wir auch nicht so viel Kompetenz aber vor allem kaufen wir Technologie ja vor allem aus dem Ausland zu.

00:52:38: Also wie?

00:52:39: Das ist ein leihnachse Frage.

00:52:41: Wir setzen meine die KI, die ich nutze aus den USA, der Robotik.

00:52:44: Ja wir haben auch in Deutschland Startups aber wir wissen es sich Chinesen was die Robotik betrifft zumindest nach Presseberichten sehr weit sind.

00:52:52: also ist nicht mehr hier im Aufholjagd.

00:52:53: oder gibt es hier einfach aufgrund der Kombination dass wir bestehend und daneben haben stehen Technologien gut beherrschen und quasi die quasi mit KI verbinden?

00:53:02: haben wir dadurch dann ein Wettbewerbsvorteil weil wir eben diese Technologie schon haben und andere nicht haben?

00:53:07: Wo würden Sie es dann konkret verfassbar machen und sagen ja wohl, dass das nicht nur in den Wunsch trauben sondern als realistisch was trauen?

00:53:14: Ich

00:53:14: würde schon Chancen sehen.

00:53:15: Also bei den large language Models kann man natürlich diskutieren ob der Zug schon abgefahren ist oder noch nicht aber im Bereich Open Source und der gleichen Gaps wahrscheinlich schon Möglichkeiten.

00:53:26: Das wird aber nicht einfach spontan passieren.

00:53:28: was da irgendjemand sagt jetzt nehme ich jetzt nehm' ich alle Milliarden in die Hand.

00:53:32: Und da wo's wirklich realistischer ist ist wo wir uns schon auf deutschen Stärken... aufbauen kann.

00:53:37: Das ist natürlich vor allen Dingen im Industriebereich der Fall, das ist vor allem im breiteren Bereich physische künstliche Allegenz der Fall.

00:53:47: dann eben auch in Richtung Robotik.

00:53:51: In Richtung vielleicht jetzt Tonentechnologie und dergleichen.

00:53:55: Auch dazu müssen wir ein bisschen mehr noch die Voraussetzungen geschaffen werden.

00:53:59: Da gibt es natürlich Auch Themen.

00:54:01: dann hinsichtlich Datenhandhabung Richtung das AI-Acts aus der EU und der gleichen, wo man schauen muss wie macht man die Bedingungen einfacher für Unternehmen auch in dem Bereich in Deutschland die Kompetenzen aufzubauen.

00:54:16: Und auf der anderen Seite wird oft unterschätzt wie wichtig auch die Historie ein Faktor ist.

00:54:25: also die Tatsache dass in Stuttgart immer noch ein guter Teil der globalen Autoproduktion ist, liegt ja primär daran, dass da vor hundertfünfzig Jahren mal jemand das Auto erfunden hat.

00:54:36: Und dann kommt von daraus dieser Kreislauf in Schwung und wir sehen es wirklich hundert fünfzig Jahre später noch die Effekte.

00:54:42: Das Gleiche hat natürlich im Technologiebereich vor allen Dingen Silicon Valley aber auch ein paar andere Standorte.

00:54:46: Wenn man da jetzt wieder quasi ein neues Schwungrad Richtung Hochtechnologie in Deutschland in Gang bringen will muss man wahrscheinlich etwas Geld in die Hand nehmen und da ein bisschen eingreifen und nachhelfen.

00:54:59: Und das kann man natürlich vor allen Dingen jetzt schön verbinden mit den hohen Ausgaben für Freiteidigung und Infrastruktur, die ohnehin stattfinden.

00:55:09: Sie hatten es vorhin schon angesprochen wenn man da jetzt innovative Unternehmen aber vor allem auch innovative Lösungen welche Unternehmen bereitstellen sollen wir erst mal egal sein.

00:55:18: aber wenn man jetzt innovative Lösung kauft oder oder bestellt, die es so noch nicht am Markt gibt.

00:55:26: Triggert man dafür natürlich eine Investitionstätigkeit und den Aufbau neuer Fähigkeiten, die dringend benötigt werden in

00:55:35: Deutschland.".

00:55:45: Ein Beispiel für ihn ist auch eine E-Auto-Plattform.

00:55:48: Und wenn ich das richtig verstanden habe, kostet eine neue E-Autoplattform in Deutschland ungefähr dreimal so viel wie in China.

00:55:54: Jetzt haben wir ja gerade gehört, meine Volksfragen bauen einen großen Schläber als Nala ab und wir wissen dass die deutschen Automobilindustrie nicht gut geht.

00:56:01: Wenn ich natürlich höre, dass es dreimal zu teuer ist bei uns ein neues Auto oder ehebe Autoplatform heißt im Tatex das neue Auto zu entwickeln wie in China, und wenn ich das kombiniere.

00:56:10: Ich selbst war in China mit VW gesprochen.

00:56:12: die haben wir uns gesagt in den Worten ok China oder andere Mercedes haben wir gesagt im Prinzip China halbe Zeit dritter Kosten oder drittler Kosten halbe zeit ich bließe miteinander.

00:56:20: Wenn Sie sich so anschauen ist es einfach so dass Auto eine alte Industrie ist.

00:56:26: sag jetzt mal und deshalb quasi diese diese Logik Wenn so eine alte Industrie so destruktiert wird, dass man sich damit abfinden muss.

00:56:35: Dass es da eben ein Strukturwandel gibt und wir sollten eher dann sagen, wer setzt auf die zukünftigen Dinge?

00:56:40: Weil hier wie soll man einen Kostennachteil von dreimal nachholen?

00:56:45: Selbst mit dem besten McKinsey-Team können sie so einen Kostenlacht nicht kompensieren.

00:56:51: Ja, das ist ja tatsächlich ein Faktor drei Komma sechs den wir hier sehen zwischen Deutschland und China in der Entwicklung einer solchen Plattform.

00:56:59: Das macht ungefähr tausend zweihundert Dollar pro hergestelltem Auto dann aus an den Kosten.

00:57:05: Das ist natürlich nicht einfach aufzuholen.

00:57:07: Das sind natürlich Dinge drin die man schon auch in Deutschland besser machen kann.

00:57:13: also wenn man da auch schaut wie die neuen rein Electric Vehicle basiert ein Unternehmen wie jetzt auch der gerade natürlich die Bekannten aus den USA.

00:57:23: Das Thema angehen dann sind die deutlich produktiver und schneller in der Entwicklung von Plattformen, dadurch dass sie halt sehr viel einfacher sind sowohl in den Strukturen als auch sehr viel mehr basiert auf Zentral Software und Computer Architekturen mit weniger Interfaces, sehr viel fokussierter auf wenige Produkte anstatt halt sehr viele Parallel.

00:57:46: Da gibt es schon einiges an Möglichkeiten wie man auffohlen kann den gesamten Weg zur Wettbewerbsfähigkeit damit.

00:57:55: China ist im bestehenden Rahmen sicher schwierig.

00:57:59: das muss man dann entweder auf Unternehmensseite ausgleichen indem wir auch wieder die interessanteren spannenderen oder vielleicht auch Marken Bekannteren Produkte anbietet, wo man dann vielleicht auch sieben, acht oder hundert Dollar mehr pro Auto verlangen kann und damit diese Entwicklungskosten herausholt.

00:58:16: Wenn ich jetzt nur diesen Entwicklungs- kostenlacht anschaube und aber auch auf politischer Seite drüber nachdenkt wenn jetzt quer durch alle Industrien die Unterschiede so groß sind was muss sich dann vielleicht machen?

00:58:32: welche Diskussionen muss ich mit China führen dass man hier auf einer Makro eben eine gewisse Balance wieder herstellt.

00:58:40: Es wird ja oft bei uns immer gesagt, ach die Schneesen subventionieren doa!

00:58:44: Wenn ich Ihnen zugehört habe haben Sie ja gesagt an die Modernäre, die haben schon objektiven Vorzeichen, sie haben gesagt wir bauen best practice, total war sogar die besten Fabriken der Welt.

00:58:53: das würde ich jetzt nicht als Subvention sehen es würde ich als echten harten Nettbewerb sehen.

00:58:56: sind Sie auf Subventionsunterschiede gestoßen bei Ihren Beispielen?

00:59:00: Das ist auch in der Deistrakte leistet, dass wir einen Nettwerbsnachteil haben.

00:59:04: Also die expliziten Subventionen, die kämen ja noch obendrauf auf unseren Analyse.

00:59:10: Die ist explizit vor Investitionen und Steuern.

00:59:13: Das käme also noch oben drauf.

00:59:15: was da passiert?

00:59:16: Was impliziert?

00:59:17: natürlich passiert das es teilweise günstige Kredite gibt in China dass es teilweise Standorte oder Landtals günstig zur Verfügung gestellt wird.

00:59:27: Das wäre dann impliziert mit uns in unserer Rechnung mit drin.

00:59:30: Wir selber haben da keine tieferere Analyse zugemacht, aber es gibt gute Studien von internationalen Währungsfonds und der OECD untergleichen.

00:59:42: Die zeigen dass die Subvention in China deutlich höher sind, die auch zeigen das der Renmin Mi deutlich unterbewertet ist.

00:59:48: Das sind sicher Themen die man angehen muss auf der Makroebene.

00:59:53: Aber nur darauf zu schieben wäre zu kurz gesprungen.

00:59:56: Da wird auch vieles einfach gut gemacht Da kann man vielleicht auch einfach mal von lernen.

01:00:01: Und da ist auch ein Phänomen, was meines Erachtens oft unterschätzt wird, ist die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, die dann eine Rolle spielt.

01:00:15: Es wird dann oft gesagt, da gibt es Lohndumping und dergleichen.

01:00:19: eigentlich müssten doch Chinesen in den Fabriken, wenn sie jetzt genauso produktiv sind auch genauso viel verdienen wie in Deutschland.

01:00:26: Und so die ökonomische Theorie würde das auch erst einmal suggerieren.

01:00:30: und dann wäre natürlich dieses Spektrum in China so hoch ist wo die einen Leute teilweise noch irgendwo auf den Reisfeldern arbeiten, die anderen Leute auf Baustellen hin- und weder vom Gerüst fallen.

01:00:41: also es sind ja wirklich relativ extreme Bedingungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite in den produktivsten Fabricken arbeiten bei gleichzeitig steigender und doch signifikanter Arbeitslosigkeit, dann muss man nicht nur sagen oh da macht die chinesische Regierung irgendwelche Subventionen.

01:00:56: Sondern das ist dann einfach auch ein Stück weit der Markt wie er sich in China derzeit darstellt.

01:01:02: Und da muss man als Deutschland und Europa mit umgehen lernen.

01:01:06: Also ich bin ja ein Podcast, mein Podcast wird von vielen gehört.

01:01:10: Das beginnen wir mal mit unserem Neema.

01:01:11: also ich bin Unternehmer und ich sage Ich bin Standort treu!

01:01:13: Ich finde Deutschland super!

01:01:15: Ich habe ein neues Investitionsprojekt.

01:01:17: Können Sie mir helfen, dieses Investitionsprojekt so zu gestalten dass der Kostenachter kleiner wird?

01:01:22: Okay also ich beauftrage sie.

01:01:24: Welche Hebel... Also was würden Sie jetzt mit Unternehmen machen und sagen daran kannst du jetzt drehen oder kann es so quasi zumindest die deiner eigenen Hebel aktivieren um dein weiterzuleisten den nachher zu kompensieren?

01:01:36: Ja im Prinzip Würde ich auf der einen Seite die Kostenklaviatur durchgehen und sagen, okay bei den Baukosten was kann ich standardisieren modularisieren.

01:01:46: Vielleicht auch perspektivisch habe ich ähnliche Investitionsvorhaben vor.

01:01:50: gibt es andere Unternehmen mit denen ich vielleicht auch zusammenarbeiten kann Bauunternehmen längerfristige Beziehungen zu aufbauen kann um die Bauchosten runterzukriegen.

01:01:59: dann kann man natürlich auch schauen je nach dem was ist für eine Industrie ist.

01:02:02: kann ich mit alternativen Produkten, alternatifen Prozessen arbeiten und so die Produktivität nach oben gehen.

01:02:09: Wenn nein wie kann ich mit KI Robotik zuerst möglichst produktiv das Ganze angehen?

01:02:17: Dann sicher gucken bei den Energie- oder Materialkosten Kann nicht.

01:02:21: teilweise mit langfristigen Verträgen unter gleichen Arbeiten muss sich aber überlegen was ist der richtige Standort.

01:02:27: Es ist dann hoffentlich einer in Europa auf da hat man ja auch einiges an Auswahl.

01:02:33: Aber wo gehe ich auch hin Und würde dann aber vor allen Dingen auch schauen, was kann ich denn herstellen?

01:02:40: Wofür ich nachher auch Premiumpreise bekomme.

01:02:44: Das ist wahrscheinlich letztlich der wichtigste Hebel, den man als Unternehmen da in der Hand hat.

01:02:50: Kostenunterschiede sind teilweise relativ hoch und das Beste ist wenn man es über Preisunterschieden kompensiert.

01:02:56: Das können Dienstleistungsangebote und Dienstleistungsnetzwerke sein.

01:03:03: Das können innovativer oder höherqualitative Produkte sein, da gibt es einiges an Möglichkeiten.

01:03:10: aber das muss ganz essentiell des Investmentcases sein.

01:03:16: Das werde ich sofort bei Ihnen, dafür ist sie erschreckend.

01:03:18: Sie kennen die Umfragen ja auch.

01:03:19: Ich glaube in der Deutsche Handelskammer in Peking hat man fragt die Mitgliedsfirmen.

01:03:24: Hat dem Motto wie schaut es technologischer aus?

01:03:26: Und ich glaube mehr als die Hälfte hat gesagt, dass die Chinesen sind oder wir spätestens in den ersten fünf Jahren in ihren Bereichen Technologieführer sein.

01:03:33: Und dann hast du natürlich Schwierigkeiten.

01:03:34: Wenn die anderen Technologieführer sind, dann müsst du nicht mehr derjenige deine Preisprämie haben

01:03:38: kann.".

01:03:38: Das können sie sagen okay ich habe vielleicht noch eine schöne Magennamen im Bereich noch so aber ich glaube auf Dauer wird es sich funktionieren.

01:03:44: Herr Mischke, jetzt hören mein Podcast auch Politiker und darum frage ich Sie mal... Jetzt hört Frau Reiche hört unseren Podcast und sagt Mensch ich lade doch mehr Herrn Mischker ein, herstellt ihr auf mitkommen, serviert den Kaffee und Sie können mal sozusagen Vorreiche sagen oder Politik sagen weil ich damals noch was Sie tun können.

01:04:01: als Schlussfolgerung bei normalen Der Alarm müsste ganz laut sein, nette Investitionsquote Deutschland null.

01:04:08: Damit – Sie haben sich schon gesagt – abwärtsspirale wir investieren nicht, abnehende Produktivitätsfortschritte

01:04:13: etc.,

01:04:13: Nullkostenlater wird noch größer, so fußt sie das nicht!

01:04:16: Wenn Sie jetzt da eingeladen werden?

01:04:19: Was würden Sie denn empfehlen?

01:04:21: Wir machen keinerlei Politik und Beratungen, da gibt es natürlich auch immer.

01:04:24: die Gesellschaft muss selber wissen was ihre Prioritäten sind.

01:04:27: aber was wir sicher sagen können ist Wenn man die Investitions- und Standortbedingungen in Deutschland verbessern will, dann hätte man sicher ein paar Hebel an der Hand.

01:04:40: Das würde eben starten irgendwo bei den Baukosten.

01:04:43: Da gibt es relativ viele Studien, die zeigen was daran vielleicht lange dauert und komplexer ist als anderswo.

01:04:52: Man würde als nächstes sich das Thema Produktivität anschauen.

01:04:56: da hatten wir auch schon Eingangs diskutiert.

01:04:58: Es ist sicher etwas für die Frage des Arbeitsmarktes im Vergleich auch zu Nachbarnländern wie Dänemark und die Schweiz.

01:05:04: Und dergleichen, die da im Thema Umfeld mit reinspielen aber auch die Regulatorik zum Einsatz von KI und den entsprechenden Datenschutzrichtlinien, die das sicher irgendwo auf der Agenda wären.

01:05:16: man würde sehen dass man den Faktor Zeit ausgleicht und wenn man halt sagt okay man ist halt inherent vielleicht auch ein bisschen langsamer als andere Standorte kann ich es dann vielleicht schaffen, dass sich schon gewisse Zonen und der gleichen Schafe, wo ich vorgenehmigte Standorte baue.

01:05:33: Wo ich Energie- und Netzanschluss schon zur Verfügung stelle.

01:05:36: Das heißt, vielleicht dauern meine Prozesse lange aber wenn ich früh anfange, kann ich ja trotzdem schnell sein oder schnell genug sein?

01:05:44: Und man müsste sicher Richtung Differenzierung und Innovation gehen.

01:05:50: Da gibt es natürlich viele Regelungen in Richtung Kostoffeiler die da reinkommen.

01:05:57: Sicher die Notwendigkeit auch industriepolitisch nachzuhelfen, um in den Bereich Hochtechnologien neue Fähigkeiten aufzubauen.

01:06:06: Vor allen Dingen im Bereich Public Procurement gibt es da relativ viele Möglichkeiten.

01:06:10: Da muss man sicher europäisch darüber nachdenken.

01:06:13: Keine Innovation lohnt sich nur für Deutschland dieser Tage das muss mindestens mal den europäischen Markt abdecken.

01:06:19: also auch da muss man stärker oder würde man stärkere integrieren wenn man das schaffen will.

01:06:26: Zu guter Letzt würde man sicher auch die schwierigen Diskussionen auf globaler Ebene führen.

01:06:32: Wie man mit Währungsbewertungen, wie man mit Subventionspolitik und anderen Themen gemeinsam umgeht.

01:06:40: idealerweise alle abbauen second best option selbst aufbauen.

01:06:46: das sehe ich ganz genau so.

01:06:47: Lieber Herr Mischke, es war ein super Gespräch.

01:06:48: Vielen Dank für die Einsichten auf.

01:06:51: wenn Sie traurig sind!

01:06:51: Ich bin ein ganz großer Fan möchte mal sagen das McKinsey Global Institutes.

01:06:54: ich finde die Studien immer so spannend und ich find's gut dass sie so grundlegende Studien machen Fragen eben aufwerfen und ich hoffe ganz besonders bei dieser Studie dass ist ein weiterer Baustein ist um also einen politischen Wegruf bei uns zu führen, dass mit den paar Reformen die gemacht wurden wahrscheinlich noch nicht getan ist, dass es sich lohnt ein bisschen mehr zu machen.

01:07:11: an dieser Stelle herzlichen Dank für Ihre Zeit und ich würde mich freuen was wir gelegen halber fortsetzen können.

01:07:16: Vielen Dank.

01:07:23: So war mein Gespräch mit Jan Mischke.

01:07:26: Ich finde, es hat sehr gut zusammengefasst wo wir stehen und diese Zusammenfassung zeigt auf wie groß der Reformbedarf in Deutschland ist.

01:07:36: Was wäre also zu tun?

01:07:39: Erstens Wir müssen Energie schnell deutlich billiger machen.

01:07:45: Industriestrompreis muss schnell gesenkt werden Und das eben nicht über Subventionen sondern über ein Programm welches Energie wirklich nachhaltig billiger macht.

01:07:57: Da passt es, dass in dieser Woche ein neues Studio vorgelegt wurde die sich erneut mit der Energiewende aber auch mit der Turmkraft beschäftigt hat.

01:08:08: Der Nuclear Energy Outlook, der zur OECD gehörenden Nuclear Energy Agency mit dem Titel Nuclear Energy outlook global install capacity to twenty fifty and beyond hält unter anderem Folgendes fest.

01:08:25: Eine zentrale Erkenntnis der NEA-Studien ist, dass die Systemkosten stark steigen wenn sich Klimaziele verschaffen und Anteil volatiler erneuerbarer wächst.

01:08:34: Anfangs kann man Erneuerbare nach wirtschaftlich über Erdgas absichern Sobald aber die Emissionsziele strenger werden fällt Erdgass als Option weg und die Kosten für Systemzuverlässigkeit steigen dramatisch, anders formuliert.

01:08:47: Für Länder mit langfristigem Klimazielen ist ein System das ausschließlich auf Volatile erneuerbare setzt – einen Weg der kurzfristig günstig erscheint, langfristiger bei Zielereichung unbezahlbar

01:08:58: macht.".

01:08:59: Ich denke wir in Deutschland sitzen bereits seit langem in dieser Falle!

01:09:04: Und was machen andere rational agierende Ländermodeschie zu uns?

01:09:09: Sie verlängern die Laufzeit ihrer Kraftwerke.

01:09:12: Die Laufzeitverlängerung der bestehenden Kernkraftwerke bleibt ein Schlüsselfaktor, um die globalen Kapazitätsziele zu erreichen.

01:09:20: Die meisten Reaktoren in OECD-Ländern stammen aus den Neunzehntundertsiebziger und Neunzelhundertachtzigerjahren und viele erreichen bereits vor zwei Tausendvierzig das Ende ihrer ersten Betriebsliizenz.

01:09:31: Eine Verlängerung auf sechzig und zunehmend achtzig Jahre würde zuverlässige kohlenstoffarme Kapazitätssichern die Energiesicherheitsstützen und vermeiden, dass große Mengen gesicherte Erzeugungen kurzfristig ersetzt werden müssen.

01:09:43: Bei den meisten Reaktor-Designs lassen Ertüchtigung und Wartung einen Weiterbetrieb ohne grundsätzliche technische Barrieren zu – und Laufzeitverlängerungen ist die kostengünstigste Quelle sauberer Elektrizität überhaupt!

01:09:59: waren ebenfalls unschlagbar günstig.

01:10:02: Und ich bleibe dabei, wir sollten dringend versuchen zu retten was zu rettende ist.

01:10:08: Übrigens auch neue Kernreaktoren müssten nicht so teuer sein wie die letzten Projekte im Westen.

01:10:15: McKinsey rechnet in der bereits zitierten Studie mit Blick auf ihr Kernenergie folgendes vor

01:10:21: Südkorea baut Reaktoren zu US-USD je megawattstunde.

01:10:25: China zu USD, die USA zu USA zu USAD zu USDA zu USTA zu USADA zu USAA zu USHA zu USSA zu USRA zu USAR zu USARA zur USRA zur USA zur USZ zu USER zur USAR zur USSUZUZU ZU UZU Doppelte, Frankreich zu USAS ZU HUNTERTNINZECH fast das Dreifache!

01:10:33: Der Kostenunterschied ist keine Frage der Technik sondern des Ausführungsmodells.

01:10:37: standardisierte Designs wiederholten Bauprozesse schnelle Genehmigungen

01:10:41: Das sieht übrigens auch die OECD so.

01:10:43: Diese Herausforderung erfordert enge Zusammenarbeit gleichgesinnte Länder, stärkere industrielle Partnerschaften und eine Abkehr von Einzelprojekten zugunsten programmbasierter Ausbaustrategien.

01:10:54: Programmansätze geben Investoren Sichtbarkeit, unterstützen Standardisierung ermöglichen Lerneffekte und senken die Baukosten.

01:11:02: Historische Erfahrungen in Frankreich, Kanada, Japan und Korea sowie die aktuelle Praxis in China zeigen.

01:11:08: Flottenausbau verbessert die Ausführungsleistung wenn er von stabilen politischen Rahmenbedingungen und leistungsfähigen Lieferketten getragen wird.

01:11:17: Das heißt natürlich nicht dass wir morgen ein neues Kernkraftwerk bauen sollen aber es heißt das ihr Debatte über Industriestrom ehrlich geführt werden muss.

01:11:26: Wir sollten aufhören auf ein maximales Modell allein mit erneuerbaren Energien zu setzen und lieber eine kostengünstige Variante aus Kernenergie in Kombination mit Wind- und Solarkraft anstreben.

01:11:41: Studien rechnen vor, dass wir damit eine deutliche Senkung der Kosten erreichen könnten.

01:11:48: Wenn es sich möchte – weil er sagt das ist Tabu in Deutschland eine rationale Energiepolitik zu betreiben – der muss hinnehmen, dass die Demonstralisierung weitergeht neuen Investitionsprojekten schlichtweg nicht bewerbsfähig ist.

01:12:06: Der zweite Hebel, um Deutschland fitter zu machen, ist eine Flexibilisierung im Arbeitsmarkt.

01:12:13: Hier geht es um eine Reduktion des Kündigungsschutzes Stichwort Costa Felha.

01:12:18: Es gilt aber auch meine Anpassung der Mitbestimmungspraxis.

01:12:22: Wir können nur durch mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt die Produktivitätspotenziale durch Automatisierung und künstliche Legenz heben.

01:12:32: Meckinzi beziffert das Potenzial auf rund dreißig Prozent Produktivitätszuwachs über die kommenden zehn Jahre.

01:12:39: Diese dürfen wir nicht liegen lassen!

01:12:43: Der dritte Hebel ist ein radikaler Bürokratieabbau.

01:12:47: Wir haben es gehört, in den USA dauert es sechzig Tage in China-Fürzig bei uns zweiter Tage bis ein Bauprojekt genehmigt wird.

01:12:55: Das können wir ändern.

01:12:58: Viertens, also mein Punkt Wir sollten Sozialstadt dringend reformieren.

01:13:03: Wir können und sollten lödenlich senken, wir können aber daran arbeiten dass die Sozialkosten nicht mehr weiter steigen.

01:13:11: im Gegenteil – wir können sie senken und über diesen Hebel zu einer Reduktion der Lohnstückkosten beitragen.

01:13:18: Ohne signale Lohnstoffkosten werden wir aber nicht wieder webbewerbsfähig für bestehendes und schon gar nicht neue Investitionen.

01:13:29: Und letztlich fünftens Wir müssen in Deutschland Innovation aktiv fördern.

01:13:35: Der Staat ist zurzeit ein großer Nachfrager im Bereich der Verteidigung.

01:13:40: Diese Nachfrage muss gezielt in Innovation gelenkt werden, Dual-Use Technologien Software Sensorik künstliche Ligenz – ich erinnere an meine zwei Podcasts mit Prof.

01:13:51: Guntram Wolff zu diesem Thema!

01:14:01: über gezielte Förderung auch von Start-ups aus dem Verteidigungsbudget heraus, die Bundeswehr fitter zu machen aber zugleich die Grundlage zu legen für neue Unternehmen und neue Branchen aufgrund der neuen entwickelten Technologien.

01:14:18: Zurzeit sind wir drauf und dran genau diese Chance zu verpassen.

01:14:23: Wir haben schon diskutiert.

01:14:24: Die Politik redet zwar von Reformen Aber sie macht nicht das was erforderlich ist.

01:14:30: Vergleichen wir Die Vorschläge von McKinsey zur Verbesserung der Attativität des Standorts Deutschland bzw.

01:14:36: generell zur Reduktion des Investitionskostennachteils mit dem, was die Bundesregierung tatsächlich macht so kann man höchstens beim Thema Bürokratieabbau eine Entwicklung in die richtige Richtung konstatieren.

01:14:50: allerdings geht es auch hier viel zu langsam voran und auch zu wenig ambitioniert.

01:14:56: bei der Energie gibt es keine Änderungen.

01:14:59: wir halten am eingeschlagenen Kurs fest.

01:15:01: Es gibt keine wirkliche Arbeitsmarktreform, nur einen zögerlichen Anstieg in die Lockerung des Kündigungsschutzes.

01:15:31: noch zusätzlich unertativer macht.

01:15:36: Und der Staat selbst, ja... Der Staats spricht von Schulden für Investitionen in Wirklichkeit, Stofftäder mit Löcher wie das IFO-Institut anlässlich des neuen Haushalts für vorgerechnet hat.

01:15:51: Die

01:15:51: Bundesregierung verbucht vier Komma zwei Milliarden Euro, die im Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ursprünglich Für Straßen und Schienen bestimmt waren Im Etat des Verteidigungsministeriums als verteiligungsrelevante Verkehrsinvestitionen.

01:16:05: damit fallen sie unter die Bereisausnahmeverteidigung Und dürfen ebenfalls über neue Schulden finanziert werden.

01:16:11: ohne diese Verschiebung würde die zehn Prozentquote für Investitionen nicht erreicht.

01:16:17: Ihr wissen dass es nicht der erste Kurzgriff des Lars Klingweil.

01:16:22: Bereits im März dieses Jahres hat das IFO-Institut dokumentiert, dass die Bundesregierung, zwanzigundzwanzig, fünfundneinzig Prozent der zusätzlich aufgenommenen Schulden für Infrastruktur nicht dafür verwendet hat sondern zum Stopfen von Löchern.

01:16:36: Damit bleibt das Bild eines Staates, der die Rahmenbedingungen für Investitionen nicht verbessert und die Schuldenmilliarden, die sich eigens für Investationen beschafft hat in Konsum umleitet oder als getarnte Bestandsausgabe verbucht, der also offensichtlich angesichts der Lage der Wirtschaft versagt.

01:16:57: Und die Folge ist eine sich beschleudigende Abwärtsspirale ohne Investitionen, kein Produktivitätswachstum und keine Verbesserung bei der Rentabilität von Investitionsprojekten in

01:17:14: Deutschland.".

01:17:15: Ich bedanke mich, dieser Stelle noch mal sehr herzlich bei Jan Mischküffel das Gespräch und möchte Sie liebe Hörer und Hörere auffordern weiterhin sehr skeptisch zu bleiben wenn sie irgendein Politiker hören den verspricht jetzt macht er alles besser.

01:17:34: Soweit meine Überlegung für diese Woche.

01:17:38: ich freue mich wie immer auf Fragen Kritik und Anregungen und auf dem Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe vom BTO Refresh oder im kommenden Sonntag zur neuen Ausgabe von BTO.

01:17:51: Bis dahin genießt ihr den Sommer.

01:17:53: alles Gute, Ihr Daniel Stelter!

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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