beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

Transkript

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00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgammales Podcast!

00:00:19: Ich freue mich sehr dass Sie auch in dieser börsentechnischen Wache wieder dabei sind.

00:00:25: Wieso

00:00:34: haben wir eigentlich so die großen Börsen gegen den Norden in der USA?

00:00:43: Warum gelieht es uns nicht in Deutschland Unternehmen von klein so groß zu bekommen, dass sie mit solch einer Bewertung an die Märkte gehen können.

00:00:50: Nein!

00:00:51: Es muss nicht gleichso groß sein wie SpaceX Aber, sondern Strophic wäre ja auch nicht schlecht.

00:00:56: Könnte man etwas Schwunzeln sagen?

00:00:58: In dieser Frage gehen wir heute nach... Was passiert eigentlich?

00:01:01: um ein Bild zu bleiben mit den vielen Start-ups die wir am Anfang gut finanzieren, die wir aber nicht richtig groß bekommen in Deutschland?

00:01:09: Für mich ist das so ein Bild.

00:01:10: diese Schildkröten, die quasi aus ihrem Nest schlüpfen und Richtung Meer laufen Einige der Schild kröten sind zu schwach.

00:01:17: Die werden nicht durchfinanziert wie sie nicht gut.

00:01:20: Einige würden es bis zum Meer schaffen.

00:01:22: Sie werden zwischendurch aber von den Vögeln gefressen.

00:01:25: Entweder in dem große Konzern sie übernehmen oder aber indem eben Finanzinvestoren kommen, Kapitalgeger kommen außerhalb von Deutschland und sagen wir machen das gerne um by the way du musst doch dann versuchen an die Börse zu bekommen oder in der USA einen Exit zu machen weil dort winkten die höheren Belehrtungen.

00:01:43: was können wir also tun um da es besser zu machen?

00:01:46: Ich finde das eine hoch relevante Frage gerade falls ein deutsche Volk verschafft wie ja den traditionellen Industrien massiv unter Druck steht.

00:01:54: Liegt hier nicht eine Chance, liegt nicht hier eine große Hausaufgabe auch für die Politik?

00:01:59: Ich finde ja hochspannend finde ich es.

00:02:01: Hoffentlich sie auch.

00:02:02: fangen wir also

00:02:04: an!

00:02:25: aber auch voller unvorhersehbarer Gefahren und plötzlich auftauchender Risiken.

00:02:30: Und seit der Ehrlich, im aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Klima wird dieser Dschungel immer dichter, immer unberechenbarer.

00:02:36: Es geht nicht mehr nur um die klassische unbezahlte Rechnung, die im dickigste Buchhaltung lauert – es sind die zunehmend unzuverlässigen Kunden, die unaewartet zur Gefahr werden…es ist die allgegenwärtige Unsicherheit, die ihre Pläne über Nacht zu Nichte machen kann!

00:02:54: Wie navigieren Sie sicher durch diese sich ständig verändernde Landschaft?

00:02:58: Sie brauchen einen erfahrenen Begleiter.

00:03:00: Allianz Trade kennt es sich in diesem Dschungel aus, Allianze Trade ist der Partner der Ihnen hilft Risiken nicht nur zu erkennen sondern mit intelligenten Lösungen zu begegnen.

00:03:10: Produkte wie die Vorderusausfallversicherung oder Bürgschaften von Alliance Trade schützen wirksam vor unbezahlten Rechnungen bewerten die Bonität ihrer potenziellen Kunden und geben ihnen die nötige Sicherheit damit sie sich auf ihr Wachstum konzentrieren können.

00:03:25: Finden Sie Ihren Begleiter?

00:03:27: Erfahren Sie mehr in den Shownotes oder unter alianz-trade.de slash bto.

00:03:35: SpaceX und die Weltbörsen hatten also am Freitag ihren großen Moment, der größte Börsengang der Weltgeschichte!

00:03:44: Ich glaube, diese Firma wird verletzt werden.

00:03:46: Ich habe die SpaceX weniger als eine Zehn-Perspektive geschehen, um ganz klar zu sein.

00:03:54: Insofern habe ich es mir gesagt.

00:03:59: Wir werden wahrscheinlich verletzen, aber wir sollten es versuchen, weil wenn wir nicht... Wenn kein neues Unternehmen enttäuscht, dann werden wir nie wirklich eine spacbare Zivilisation sein.

00:04:24: SpaceX will du auf dem Mond oder Mars nehmen und letztendlich weiter.

00:04:31: Ich bin sicher, dass wir mit der tollen Team, die wir hier haben in SpaceX, für dich das tun werden.

00:04:40: Es gibt immer Probleme an der Erde.

00:04:41: Es sind immer Dinge, die besser sein wollen, die hier auf der Erde zu lösen.

00:04:47: Und wir sollten sie lösen!

00:04:50: Aber es müssen auch Dinge sein, die dir über die Zukunft erinnern.

00:05:08: Ja, SpaceX ist auf jeden Fall eine Fossgeschichte.

00:05:12: Egal ob es sich nun als Investment für die Käufer der Aktie lohnt oder nicht.

00:05:18: Doch wie wurde SpaceX eigentlich so groß?

00:05:21: Wir hatten mit Rainer Zittlemann eine Folge wo er klar gemacht hat worin die kommerziellen Erfolge liegen von SpaceX eben in einer massiven Beschleunigung und vor allem Verbildung der Raumfahrt.

00:05:32: Vergleich mit dem, was die NASA in den Fünfzig Jahren zuvor geschafft hat.

00:05:36: Voraussetzung für diesen Erfolg war aber nicht nur die Kreativität, die Ingenieurkunst, den Mitarbeiter von SpaceX und von Elon Musk sondern natürlich auch die Verfügbarkeit vom Kapital – von Risikokapital!

00:05:51: Und da sind wir schon beim ganz großen Unterschied zwischen den USA und Europa und leider auch namentlich Deutschland.

00:05:57: Bei uns in Deutschland hat Risikokapital nicht unbedingt einen guten Ruf.

00:06:03: Bitte zu beigetragen, hat ein ehemaliger SPD-Parteivorsitzender.

00:06:07: Wir erinnern uns an Franz Wüntefering, der im November von Jahrzehnten ein Vortrag hielt bei der Friedrich Ebert Stüftung mit dem Titel Freiheit und Verantwortung.

00:06:18: Es war die Grundsatzrede zum zukünftigen SPD-Partyprogramm.

00:06:23: Große Starkzahlen kamen der Vortag erst im April von Jahrzeit Müntefering in einem Interview mit der Bild am Sonntag seine Gedanken so zugespitzt hat.

00:06:33: Ich zitiere, manche Finanzinvestoren verschwenden kein Gedanken an die Menschen deren Arbeit werde sie vernichten.

00:06:41: Sie bleiben anonym haben kein Gesicht fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her grasen sie ab und ziehen weiter.

00:06:50: Jetzt spielt es keine Rolle dass die SPD, das Politik zwischen Finanzinvestoren und Venture Capital Fonds und so weiter nicht riesig unterscheiden kann.

00:06:58: Beide haben ihre Existenzberechtigung, wie wir heute noch sehen werden.

00:07:03: Soderso gibt es das ganze damals im April-Jährige in einer Art SPD internen Heuschreckenliste.

00:07:11: Die wurde angeblich ungewohlt veröffentlicht – ich persönlich glaube sowas ja nicht – und war in jeder Zeitung.

00:07:17: Elf Unternehmen tauchten damals auf KKR, übrigens der Begründer bei allen der führenden Vertreter von Private Equity.

00:07:26: Apex, Goldman Sachs, VC Partners, Kali Group, Adventure National, Permira, Blackstone, CVC Capital Partners, Seven Capital Group und die kleine deutsche WCM.

00:07:39: Die alle standen quasi auf der schwarzen Liste des SPD als Halsschrägmen.

00:07:44: Zwei Jahre später, bei einer Diskussionsrunde in der Zeit hat Münte Viering dann von seiner Kritik Nichts zurückgenommen im Gegenteil.

00:07:52: Und ich bleibe auch dabei, wir haben eine Finanzindustrie auf der Welt die hat mit Unternehmertum eigentlich nichts mehr zu tun.

00:07:59: da ist ganz viel Geld unterwegs.

00:08:01: das soll schnell viel mehr neues Geld bringen und die Methoden mit denen man das versuchst sind ziemlich rabiat zulasten der Arbeitnehmer.

00:08:08: Die Arbeitnehmer sehen das und die Menschen fragen mich Habt ihr das all nicht im Griff?

00:08:15: Ich habe die Anmerkung damals nicht gemacht um irgendwelche Hedgefonds zu ärgern, sondern ich hab sie gemacht weil ich Sorge habe um die Demokratie.

00:08:23: Das ist ja... Mann, ich wundere mich manchmal wie so ich damals schon auf die Idee gekommen bin.

00:08:28: Es kommen alle an und sagen eigentlich hatte er recht.

00:08:30: Eigentlich hat er recht.

00:08:31: das mit den Heuschrecken da musste sich keiner beleidig fühlen.

00:08:34: als katholischer Junge habe ich diese Geschichte mit den heuschreckenschwärmen gekannt aus dem alten Ägypten Und ich fand das schön plastisch.

00:08:39: man muss ja alle haben verstanden was ich meinte.

00:08:41: es ist doch schon etwas wert.

00:08:48: Also wenn ich eine Heuschrecke wäre, wär' ich schon beleidigt.

00:08:50: Weil es war einer von den zehn Plagen nicht?

00:08:52: Ja, das ist mindestens so.

00:08:56: Das Lieblingsbeispiel vom Mündtefering war ein Unternehmen aus Düsseldorf – die Groa AG.

00:09:02: Wir kennen die Firma, die stellt seine Tieramaturen her und hat eine lange Bittelstandstradition um mehrere Tausend Beschäftigte.

00:09:08: Und in der Jahrhunderten hatte die Familie Groe die Firma an BC Capital Partners verkauft.

00:09:16: Später, im Jahr four verkaufte BC-Partners das Unternehmen weiter an die Texas Pacific Group und die Credit Suisse.

00:09:24: Im Jahr fünft war Groa als das Lehrstück, an dem sich die deutsche Öffentlichkeit mit dem Griff der Heuschrecker abgearbeitet hat.

00:09:33: Heute, einundzwartig Jahre später lohnt der Fagnischeck.

00:09:37: Mittlerweile gehört das Unternehmen seit über zehn Jahren den japanischen Konzern Lixil und ist deutlich gewachsen.

00:09:45: Es ist immer noch Ein globaler Markt führt uns ein Tierbereich, sitzt weiter in Düsseldorf, hat weiterhin mehrere Tausend Mitarbeiter.

00:09:51: Hat drei Forschungs- und Entwicklungszentren – und ist in über hundert dreißig Ländern präsent.

00:09:57: Die Heuschrecken haben uns unternehmenoffensichtlich nicht ausgesaugt.

00:10:01: Im Gegenteil?

00:10:02: Sie haben es fitter gemacht für die Zukunft!

00:10:08: Bei BTO ist der Blick unter die Oberfläche nicht nur Branding, er ist schon immer Teil unserer DNA.

00:10:14: Dabei ist entscheidende Informationen und Zusammenhänge jenseits des Offensichtlichen zu erkennen und sie in den aktuellen wirtschafts- und finanzpolitischen Kontext einzuordnen.

00:10:23: In einer Zeit, in der Märkte Technologien und geopolitische Entwicklungen immer komplexer werden, reichen reine Analyse nicht aus.

00:10:30: Führungskräfte brauchen Klarheit, Orientierung und Strategien die nicht nur auf dem Papier überzeugen sondern vor allem in der Praxis funktionieren.

00:10:38: Genau hier setzt unser heutiger Sponsorpartner Iwai Parthenon an.

00:10:41: Als Strategie- und Transaktionsberatung von EY unterstützt EY Partnern Unternehmen dabei, Veränderungen besser zu verstehen in unsicherem Umfeld Chancen zu erkennen und Entschlossen zu handeln.

00:10:53: EY Patron verbindet dabei tiefes Branchenwissen, innovative KI gestützte Technologie, analytisches Denken und eine Investorenperspektive.

00:11:02: Durch die Kombination von Transformation, Strategie, Transaktionen und Corporate Finance liefert EY-Partnern mit weltweit mehr als twenty-fünfzigtausend Mitarbeitenden nicht nur echten Mehrwert sondern denkt strategische Beratung neu.

00:11:16: So hilft EY Partnern Unternehmen auch in Zeiten zunehmender Destruktionen ihre Zukunft mit Zuversicht zu gestalten.

00:11:23: Nehmen Sie Kontakt auf und erfahren sie mehr unter ey.com.

00:11:31: Aus persönlichen Kontakten weiß ich, dass damals nicht weniger aus der Branche auch persönlich angefasst war.

00:11:36: Denn das waren ja nicht nur die Firmen namens veröffentlicht worden sondern auch den Namen der jeweiligen Geschäftsführer.

00:11:42: Mittlerweile hat sich das Grundleben geändert.

00:11:45: mittlerweile findet er wohl größte weltweite branchen treff jedes jahr in berlitz statt so auch in der vergangenen woche.

00:11:54: die sogenannte super return international glänzte erneut mit super Dativen, über sechstausend Teilnehmer aus mehr als achtzig Ländern.

00:12:07: Über zweitausend sogenannte Limited Partners – das sind die institutionellen Geldgeber wie versicherer Pensionsfonds und Staatsfonds, die das Geld selber nicht aktiv managen sollen eben dem Managern das Geld zur Verfügung stellen – und die vertretenen zweitausend stand immerhin für ungefähr fünfzig Billionen US-Dollar an verwaltetem

00:12:26: Vermögen.".

00:12:27: Es waren über dreitausend sogenannte General Partners vor Ort, also die Form Manager des Geldes investieren und es gab über fünfhundert Sprecher mit sehr prominenten Namen wie beispielsweise David Jugendstein von Carlisle oder Orlando Bravo oder Rob Lukas.

00:12:43: Das ist nicht irgendeine Konferenz – das ist die jährliche Jahresversammlung des globalen Privatkapitalts!

00:12:50: Und ich emüse mich mal ein bisschen weil ich denke mir so, wieso ausgerechnet Berlin?

00:12:54: Hier kommt quasi die Vertreter des Kapitalismus in eine Stadt, die bekanntlich alles daran setzt, eine sozialistische Stadt zu werden.

00:13:03: Aber ich freue mich dass das passiert!

00:13:05: Denn wir wissen... ...die deutsche Wirtschaft braucht dringend mehr Neues.

00:13:11: Die deutsche Wirtschaft braucht dringende neue Industrieunternehmen und Startups Und das alles erfordert Geld.

00:13:19: In drei Dimensionen brauchen wir das Geld?

00:13:21: Zum einen mit Blick auf die preisangesprochenen Startups.

00:13:25: Diese brauchen Geld zum Wachsen, um zu großen Ernehmen zu werden, die entsprechend Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen.

00:13:32: Wir brauchen aber auch Geld für die Infrastruktur, die letztlich wohl nur in Form von sogenannten Public Private Partnerships ausreichend schnell saniert und ausgebroht werden kann.

00:13:45: Und letztlich haben wir ein großes Problem im Mittelstand.

00:13:48: Wir stehen vor einer Welle an Unternehmen wo Nachfolgethemen anstehen Und hier werden wir Private Equity privates Kapital brauchen, um die Unternehmen weiterführen zu können.

00:14:00: In allen drei Dimensionen können Finanzinvestoren einen wichtigen Beitrag leisten.

00:14:05: Doch wie schaut das derzeit in Deutschland bei dem Thema aus?

00:14:09: Es gibt von der Bitkom ein sogenannten Start-up Report, den ich schonmals verlinkt habe und der dokumentiert was deutsche Gründe aktueller leben.

00:14:22: Der deutschen Start-ups gaben eine Umfrage an, in diesem Jahr eine Kapitalaufnahme zu planen und wollen dabei im Schnitt rund vier Millionen Euro einwerben.

00:14:32: Dabei halten nur siebzehn Prozent des Start-Ups das jetzige Kapitaleangebot – das sogenannte Wetscherkapitelangebot für ausreichend.

00:14:40: Die Konsequenz?

00:14:42: Inzwischen erdeckt rund viertes vierte deutsche Startup das Land zu verlassen weil es hierzulande glaubt die Wachstumsfinanzierung nicht sichern zu können!

00:14:52: Es gibt eine zweite Dimension.

00:14:54: Die Volkswürde, der Kreditanstalt für Wiederaufbau haben an ihrem Venture Capital Dashboard festgestellt, woher die Euro-Wagneskapital im ersten Quartal zu dem Jahrzehnten kamen.

00:15:08: Sie kamen zu ca.

00:15:09: seventy-fünf Prozent aus dem Ausland – allein vierunddreißig Prozent von US Investor.

00:15:16: Die wütterspolitischen Folgen sind klar aber unerfreulich!

00:15:20: Wer in Deutschland gegründet hat und in der Wachstumsphase Geld aus Kalifornien oder New York annimmt, denn nimmt damit oft auch die Auflage im Kauf das Unternehmen dorthin zu verlagern.

00:15:32: Das leuchtet doch ein!

00:15:33: Denn es gibt deutlich höhere Bewertungen beim Verkauf- oder Börsengang in den USA als in Europa.

00:15:42: Die Folge ist ein dramatischer Wertschöpfungsverlust für Deutschland.

00:15:46: Wir haben eine Idee wir haben eine Innovation wir haben das Geschäftsmodell Weil wir schaffen es nicht, es großzumachen.

00:15:55: Das wollen einige ändern – so das German Venture & Drows Forum gegründet von vierundzwanzig deutschen Fonds die zusammen rund sieben und zwanzig Milliarden Euro verwalten.

00:16:07: Die haben ein Playbook vorgelegt wie man es besser machen könnte.

00:16:12: Und Wirtschaftsministerin Reiche hat bei einer Veranstalter von Tabel Media, die am Rande der Super-Rator stattgefunden hat in einer Rede die Kernpunkte aufgegriffen.

00:16:22: Aber an Geld fehlt es uns eigentlich nicht.

00:16:26: Deutsche institutionelle Anleger verwalten zwei Komma acht Billionen

00:16:31: Euro

00:16:32: an Vermögen und trotzdem fließen nur etwa Null Komma ein.

00:16:37: fünf Prozent

00:16:40: unseres Bips

00:16:41: in Warkens Kapital, deutsche institutionella Anlega halten im Schnitt rund null Komma Ein Prozent ihres Vermögens in Venture Kapital.

00:16:49: vergleichbare Investoren in den USA liegen bei zwei Prozent.

00:16:53: Das ist ein Faktor von zwanzig.

00:16:56: Und daraus ergibt sich für Deutschland eine strukturelle Finanzierungslücke, von fast dreißig Milliarden Euro pro Jahr.

00:17:05: Fünf Zahlen reichen aus um zu verstehen wo wir in Deutschland tatsächlich stehen.

00:17:11: So allokieren wir rund null Komma eins fünf Prozent des Bruttoillers Produktes in Wachstumskapital.

00:17:17: In USA liegt der Wert bei Null Komma acht Prozent das heißt fünf mal so hoch.

00:17:23: Deutsche Versicherer Pensionskassenstiftungen verwahlten zusammen rund zwei Tausend Achthundert Milliarden Euro und investieren im Schnitt rund Vierne Million Euro davon in europäische Venture & Grossfonds, also Null Komma Eins Prozent.

00:17:38: Würden sie zwei Prozent allokieren wie das bei US Pensionsfonds üblich ist entspreche dies vierzehn Milliarden Euro pro Jahr für deutsche oder europäischer Wachstumsunternehmen.

00:17:50: Das könnte man mobilisieren ohne jegliche Sondervermögen und ohne Staatsgratie.

00:17:56: Und aber ist es nicht so, dass europäische Venture & Grossfonds strukturell ein schlechtere Rendite erwirtschaften würden?

00:18:03: Laut Cambridge Associates liegt die jährliche Rendite mit vierzehn bis achtzehn Prozent ungefähr auf dem Niveau der US-Pornos.

00:18:12: Aufmerksame Hörer werden jetzt einwenden – Moment mal!

00:18:15: Wir haben doch da an früheren Podcasts anderes gehört.

00:18:18: Stichwort Kosten des Scheiterns.

00:18:20: Das stimmt.

00:18:21: Es gibt auch Studien, die zeigen dass Fonds hierzulande strukturell einen geringeren Dieter haben, weil ihm die Kosten scheitern zu hoch sind.

00:18:28: Wie gesagt so oder so ist es aber klar wir haben hier ein Potenzial besser zu werden und die Finanzierungsmöglichkeiten von der Nehmen zu verbessern.

00:18:37: heißt ja nicht das man nicht auch gleichzeitig eine realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Stichwort Königungsschutz auch etwas tun sollte.

00:18:46: dort nun zum letzten Punkt um zu verstehen wo Deutschland steht Die deutschen Pensionsfonds, die ich gerade angesprochen habe, erwirtschaften real eine negative fünf- jahres Rendite und das bei einer Aktienquote von nur sieben Prozent.

00:19:00: Wir haben es also dringend nötig nicht nur mehr Geld auf Wagnerskapital zu lockieren.

00:19:06: generell müssen die Pensionsfunds ermöglichen mehr in realwirtschaftliche Assets wie auch Aktieninvestierern zu können.

00:19:15: wir sind also ein Land mit extrem viel Anlagekapital, zwei Komma acht Millionen Euro stehen im Raum und wir müssen wenn es um Wachstumsfinanzierung geht in Kalifornien nach Geld suchen.

00:19:28: Das haben wir in der letzten Woche auch am Beispiel von Neura Robotics gesehen.

00:19:35: At Nira

00:19:36: we're creating a future where physical AI takes on demanding and repetitive tasks.

00:19:41: technology designed

00:19:42: to support us lifting what holds us back hat bei Investoren eine Rekordzimmer eingesammelt und zwar US-Dollar wie das Hannesblatt am letzten Donnerstag berichtete.

00:20:00: Wo kam das Geld her?

00:20:02: Nun, das Geld kam von Tether, Emerson, Nvidia & Qualcomm.

00:20:08: Ja, am Anfang waren es Deutsche Venture-Fonds.

00:20:11: investiert haben.

00:20:12: ja auch deutsche Unternehmen wie Bosch sind ein bisschen beteiligt.

00:20:16: aber wir sehen die großen Kapitalgeber kamen hier aus den USA und es bleibt abzuwarten, außer daneben dauerhaft dann in Deutschland bleibt, wo die Zukunft ausschaut.

00:20:27: Es ist erfreulich für das Ernehmen, das Geld bekommen zu haben – das spricht für deutsche Innovationskraft besser als streicht erneut wie groß die Abhängigkeit eben ist von Geld aus dem Ausland.

00:20:37: Das Ganze hat Wirtschaftsministerin Reiche am Rande der Veranstaltung von Tabelminia ebenfalls klar als Problem erkannt.

00:20:46: Wir haben also die Substanz

00:20:48: Wir haben

00:20:50: eine einzigartige industrielle Basis.

00:20:53: Wir haben Forschungsinstitute auf Weltniveau, wir haben als einziges Gesiemeland nach wie vor AAA-Rating und entgegen mancher Erzählung – wir haben tatsächlich auch das nötige Kapital.

00:21:09: Aber es ist kein Grund sich auf die Schultern zu klopfen überhaupt gar

00:21:13: nicht.".

00:21:14: Und sie erklärt auch warum.

00:21:15: Besonders schwierig ist der sogenannte Funding-Cliff, also der Anteil des Startups überhaupt eine erste Finanzierung erhalten.

00:21:25: Die ist übrigens in Europa und den USA jeweils gleich groß.

00:21:31: Es ist sogar so dass Europa in der Lage sind der ersten und zweiten Serie weit mehr Unternehmen zu fanden.

00:21:40: Wir verlieren dann im dritten oder vierten Schritt.

00:21:44: Da wussten die großen Kapitalrunden über einhundert Millionen Und genau darauf kommt es an.

00:21:52: Aus deutscher Sicht bedeutet, dass das Dreiviertel des Wachstums und des Spätphasen Kapitals für unsere erfolgreichsten Tech-Unternehmen heute aus dem Ausland kommt.

00:22:04: In früheren Runden sind unsere Unternehmen stark europäisch finanziert.

00:22:13: Bei Tickets dann über hundert Millionen Euro sinkt der Anteil auf dreißig Prozent Und da liegt dann in den USA schon bei vierzig Prozent.

00:22:23: Mit jedem dieser Fälle wandert IP, wandert Kontrolle, wandt Wachstum und vor allem ein wesentlicher Hebel für unser eigenes Wachstem aus Europa

00:22:36: ab.".

00:22:36: Wir sehen also die Politik könnte durchaus etwas ändern.

00:22:41: So fordert der Bundesverband Beteiligungskapital Die Interessensvertretung der Venture Capital und Private Act für die Branche in Deutschland, schon lange konkrete Verbesserungen.

00:22:51: Zum einen geht es eben um das bereits angesprochene Teil des Todes.

00:22:55: Das Teil des Todes ist für mich dieses Bild von den Schildkröten, welches sie am Anfang des Podcasts gehört haben.

00:23:02: Wir gründen vergleichsweise gut!

00:23:04: Wir haben sogar eine Zuwachs an Startups Und auch die Frühphasenfinanzierung über Business Angels und sogenannte Seedforms funktioniert.

00:23:13: ganz gut wird es dann bei den Finanzierungsrunden zwei, drei und vier also bei den großen Wachstumsrundens in denen entschieden wird ob ein Unternehmen zum Champion skaliert oder verkauft werden muss.

00:23:25: Hier langen die vorngrößten der deutschen Investoren nicht.

00:23:30: Wer in Deutschland in dieser Phase steht schaut deshalb nach Kalifornien und New York neuerdings aber auch nach Riat und Dubai.

00:23:37: Ein zweites Problem ist das Steuerproblem.

00:23:41: im gleich nachfolgenden Interview wird es als Mutter aller Probleme charakterisiert.

00:23:47: Das liegt daran, dass in Deutschland sogenannte vermögensverwaltende Strukturen der Gewerbe Steuer unterleben.

00:23:53: Praktisch jeder relevante Bachelorkabeltelefon, deren Deutschen investiert wird deshalb über eine Luxemburger Struktur aufgesetzt.

00:24:00: Das Ganze basiert noch auf einer Steuernpraxis aus einem BMF-Schreiben aus dem Jahr und führt zu einem erheblichen Nachteil – Frankreich, Großbritannien und Niederlande haben bereits ein steuerneutrales Regime etabliert.

00:24:16: Die Ampel hatte übrigens ein Gesetzerwurf zur Reform genau am Tag des Koalitionsbruchs auf der Tagesordnung.

00:24:23: Es kam dann nicht mehr dazu!

00:24:27: Drittens, es gibt erfählende Vehikeln Wenn einer australischer Pensionsfonds fünf oder Millionen Euro in deutsche Infrastruktur investieren will, sei es Chines-, Schulen-, Kasernen- und Energiewende, dann findet er in Deutschland keine Public-Private-Partnershipsstrukturen, in die er sein Geld einbringen kann.

00:24:45: Ich denke Es lohnt sich generell die Lage von Betalionskapital in Deutschland mit einem Gespräch zu vertiefen.

00:24:53: Und genau das mache ich jetzt gleich mit Ulrike Hinrichs, der Hauptgeschäftshörerin des Bundesverbandes Betalionskapital.

00:25:01: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.

00:25:04: dabei wird oft vergessen dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann.

00:25:08: also Wie schnell wird ein Trade ausgeführt, wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?

00:25:14: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct an.

00:25:17: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.

00:25:23: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.

00:25:29: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Sprites oder Slippage eine größere Rolle als viele Denken.

00:25:35: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.

00:25:45: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Warentest als Kostensieger ausgezeichnet.

00:25:51: Dazu kommen lange Handelszeiten, von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading.

00:25:57: Marktübliche Spreads können natürlich anfallen.

00:25:59: Hinter der Trading App steht dir Berliner TradeGator G ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.

00:26:06: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.

00:26:12: Den Link gibt's in den Show Notes

00:26:19: Bevor wir zu einem Gespräch mit Frau Hinrichs kommen.

00:26:22: und noch dieser kurze Hinweis für alle Hörer-und-Hörer vom WTO, die noch kein Abonnement des Hannesplatz haben.

00:26:28: Zurzeit gibt es den Möglichkeit, Hannesplatt-Premium für vier Wochen lang nur einen Euro zu testen.

00:26:35: Mehr Informationen finden Sie unter hannesplott.com, schrägst euch mehr Perspektiven – und wie immer auch ins Shownutz zu dieser Ausgabe!

00:26:42: Doch nun zum Gespräch mit Rieke Henreichs.

00:26:48: Ulrike Hinrichs ist seit Jahrzehntelf Hauptgeschäftsführerin und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Beteiligungskapital in Berlin, der Interessenvertreterung der Beteilingungs-Venture Capital & Private Equity Branche in Deutschland.

00:27:00: Sie hat Rechtswissenschaften studiert und ist Volljuristin.

00:27:04: Vor ihrer Tätigkeit beim BVK war sie an Leidnerstelle in zwei Bundesministerien tätig – unter anderem als Kommunikationschefin eines Bundesministers.

00:27:12: Davor arbeitete sie als Korsponentin und Fernseherjournalistin für das ZFN Bonn und Berlin.

00:27:17: Sie sitzt im Beirat Junge, digitale Wirtschaft des Bundeswirtschaftsministeriums und schreibt regelmäßig für die FHZ das Handelsblatt.

00:27:25: Und die einschlägige Fachpresse.

00:27:28: Sehr geehrte Frau Hindrich, ich freue mich ausgesprochen, Sie mal podcast begrüßen zu dürfen!

00:27:32: Ja danke Herr Stelter dass sie mich eingeladen haben.

00:27:35: Ich hatte ja auch nicht ohne Hintergrund eingeladen sondern wir haben ja wie wir wissen in Deutschland Ein bisschen herausfordernder wirtschaftliche Lage.

00:27:43: Lass mal so formulieren, wir wissen ja sechs Jahre Stagnation wahrscheinlich die sieben Jahre Stognation.

00:27:48: große Hoffnung auf Besserung gibt es nicht.

00:27:51: gleichzeitig haben wir das Phänomen dass wir im Prinzip der einen Seite alte Industrien haben oder Druck sind und gleichzeitig Neue Industrien haben diese Schwerzone.

00:28:01: Wir tun eine schwere neue Geschäft für zu entwickeln und da kommt oftmals immer das Thema, ja es mangelt jetzt an Kapital.

00:28:07: Also im Motto Ja wir haben nicht genug Geld für neue Gründungen.

00:28:11: Wir sind die Unternehmen kreieren gleich Staatkapital aber irgendwann sind sie größer und brauchen mehr Geld und dann muss man nach Amerika gehen usw.

00:28:18: Jetzt sind Sie ja nicht nur die Vertreterinnen derjenigen, die sich ums Venture kümmern sondern auch natürlich denjenigen der Häufrecken sagt man mal.

00:28:25: um einen frühere Minister zu zitieren Wie blickt man denn so als Vertreter der Finanzinvestor und der Finanzszene auf den Standort Deutschland?

00:28:35: Ist das jetzt, wo Sie sagen eigentlich ist alles klar.

00:28:38: Wir würden gerne mehr machen oder sagen sie stimmt alles gar nicht, wir machen eine ganze Menge und mein Bild ist falsch.

00:28:42: also was ist zu die Rolle der Finanz Investoren und was ist sozusagen der Blick, den Sie haben auf Deutschland heutzutage?

00:28:50: Ja ich finde dass sich der Blick total geändert hat selbst in meinen fünfzehn Jahren.

00:28:54: Also ich bin jetzt fünfzehnt Jahre Chefin des Verbandes.

00:28:58: Als ich anfing, hatten wir auch bei uns als Mitglieder im Verband nur eine Handvoll Venture Capital Fonds.

00:29:04: Also wenn es zehn ernstzunehmende waren, war es viel.

00:29:07: Heute ist es so dass wir fast achtzig haben die sich bei uns versammelt haben und im Bereich Private Equity hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert was sozusagen die Anzahl und auch die Größe der Fonds angeht.

00:29:24: Der Markt hat sich aber total verändert sie ja richtig beschrieben, die deutsche Wirtschaft struggled im Moment und wir merken das natürlich insofern schon dass auch die Unternehmen zunehmend Finanzierungen suchen.

00:29:40: Dass die Banken zurückhaltend sind und Beteiligungskapital angesagt ist.

00:29:45: ich sage mal Wir sind nicht mehr die Heuschrecke, wir sind die Freuschreckel geworden aber Ich glaube überhaupt ist die Politik Ein wenig kapitalfreundlicher geworden, ein wenig noch nicht zu hundert Prozent da wo ich das ganz gerne hätte.

00:30:01: Aber grundsätzlich ist das die Entwicklung, die wir sehen was wir natürlich sagen müssen es gab ja wenn man so will im Laufe der letzten fünfzehn Jahre Wenn wir mal meine Amtszeit anschauen gab's ja verschiedene Entwicklungen.

00:30:14: kam aus der Finanzkrise oder aus zwei Finanzkrisen.

00:30:19: Der Markt musste sich erstmal wieder aufstellen dann kam Corona, gab es auch also wirklich eine wirkliche Delle bei uns in den Zahlen.

00:30:28: Jetzt stehen wir wieder vor neuen Herausforderungen geopolitisch aber auch wirtschaftspolitisch und was man aber sagen kann ist dass sich im Laufe der Zeit unser Markt verdoppelt hat.

00:30:40: Also als ich anfing vor fünfzehn Jahren hatten wir sieben Milliarden Investitionen in deutsche Unternehmen, heute haben wir ein Rekordwert mit fast sechzehn Milliarden im letzten Jahr.

00:30:51: also es sind aktuelle Zahlen.

00:30:53: das heißt Finanzinvestoren finden in Deutschland statt in unterschiedlichen Zyklen und auch an unterschiedlichen Schwerpunkten.

00:31:02: Ich glaube, wir müssen wahrscheinlich für die viel weitere Gespräche wirklich teilen zwischen Adventure und Private Equity.

00:31:07: Ich meine, Private Equity-Koffer bestehen das und Adventure soll ja was Neues finanzieren?

00:31:11: Ich weiß es, fangen wir mit Adventure vielleicht mal an!

00:31:14: Ich habe früher schon Gespräche zum Thema geführt, warum die Innovationskraft bei uns in Europa noch nicht so hoch ist – da ging's um das Thema Kosten des Scheiterns, dass man gesagt hat Dann hat er zu hohe Risiken hier.

00:31:26: Wenn man dann Mitarbeiter abfinden muss, dauert das länger, kostet mehr als in anderen Ländern.

00:31:30: Das hat gestrukturell geringere Renditen bei Venture Capital.

00:31:34: Was ich gehört habe ist dass die Firmen zwar vielleicht am Anfang was bekommen von Business Angels und da gibt es auch richtig die Fonds, die einsteigen aber das ist dann quasi fast so eine Autoboloch gibt.

00:31:44: Dass sie im Bereich gibt auf der bestimmten Variation wo eben die Firme in Deutschland das Kapital nicht mehr finden.

00:31:50: Ist das so oder ist das einfach nur so ein Gerücht?

00:31:53: Nee, das ist so.

00:31:54: Also wir sprechen immer vom Tal des Todes.

00:31:56: ich sage mal wir tun alles dafür das Kind auf die Welt zu bringen durch staatliche Förderprogramme angefangen bei den einzelnen Landesförderbanken bis hin zu verschiedenen auch Krediten und sonst was.

00:32:09: da wird also viel gemacht.

00:32:10: Und wenn dann die Unternehmen größer werden Finanzierungsrunde zwei drei vier Da wird es eng und dass sehen wir reinweise.

00:32:20: Unternehmen gehen hier an den Start.

00:32:22: Dann werden sie bis zu einem gewissen Zeitpunkt gut finanziert.

00:32:26: und wenn es dann darum geht entweder frisches Kapital an Bord zu holen, Exit zu machen, dann macht man das meistens woanders, entweder in USA oder Asien teilweise auch der Nahe Osten ist inzwischen mit am Start, also wir sind ja weltweit Kapital des Weltweits unterwegs und wir können diese großen Finanzierungsrunden oder größeren nicht stemmen.

00:32:48: Und das ist ein riesiges Problem, das führt natürlich zur Abwanderung unserer Unternehmen und dass es auch was die Politik ja in Teilen erkannt hat.

00:32:58: als ich anfing vor fünfzehn Jahren sagte damals Hendrik Brandes von Early Bird zum Beispiel zu mir Die KfW bestatlicher Ankerinvestor in den Fonds an Bord.

00:33:11: Jetzt müssten Sie dafür sorgen, dass das wieder... funktioniert so und wir haben dann wirklich sehr lange gebraucht um nicht zu sagen also mindestens sieben oder acht Jahre, um die KfW wieder als Anker Investor an Bord zu bekommen.

00:33:25: Das ist jetzt der Fall.

00:33:26: zehn Milliarden in zehn Jahren haben Sie committed und im letzten oder jetzigen Koalitionsvertrag auch noch ein bisschen mehr.

00:33:33: das ist schon mal was so.

00:33:35: und warum ist es wichtig?

00:33:36: Das Hauptproblem der Finanzierung liegt in den Fondsgrößen und dem Fundraising.

00:33:42: Also wenn unsere Venture Capital Funds Geld einsammeln wollen von institutionellen Investoren, sei es von Versicherern, von Family Offices, von Pensionsfonds

00:33:53: usw.,

00:33:54: dann ist dieses Kapital nicht verfügbar.

00:33:56: Und das hat unterschiedliche Gründe die dazu führen dass wir bei diesen größeren, sage ich mal Finanzierungsrunden nicht mithalten können.

00:34:05: Ich kenne die Geschichte.

00:34:06: Ich glaube, das ist stimmt und ich muss verstehen.

00:34:07: aber bei meiner eigentlichheit mir gedacht kann man einfach ändern.

00:34:10: Ich habe immer gehört Frankreich hat irgendwie so eine Regelung gemacht.

00:34:12: Die französischen Versicherungen müssen bestimmten Prozents aus da investieren Müssten hier einfach so ein Gesetz machen keine Ahnung weil jetzt ist ja so.

00:34:18: die Versicherung glaube ich würden gerne vielleicht sogar mehr machen können es gar nicht machen weil sie irgendwie gezwungen sind statt hinein zu kaufen.

00:34:25: Ja genau, es gibt zwei Ursachen.

00:34:26: Also die eine Ursache vielfach wird immer gesagt das liegt an Eigenkapitalhinterlegungen Solvency II und so.

00:34:33: Das ist vielleicht ein kleines Problem.

00:34:34: ich glaube Es gibt zwei Kernpunkte.

00:34:37: Die Mutter aller Probleme ist die Steuer.

00:34:40: Wir haben in Deutschland einen Steuerregime für unsere Investmentfonds Steuerneutral.

00:34:46: Wenn wir also ins europäische Nachbarland schauen, Frankreich haben sie gerade genannt aber auch die Niederlande Großbritannien und so weiter alles vergleichbare Märkte Skandinavier auch noch dann ist es so.

00:34:58: für unsere Fonds ist es Und auch unsere Investoren.

00:35:01: Es ist immer wichtig wenn Sie primären Investoren reinholen dass sie in Vermögensverwaltende Strukturen investieren Ist jetzt ein sehr technisches Thema ist aber wichtig weil Die Vermögensverwaltenden Strukturen ist ja das Geschäftsmodell, was hinter einem Fonds steht wenn er Rendite erwirtschaften will.

00:35:20: Wir haben im Moment ein Steuerregime, das ist sehr alt.

00:35:24: vor sechsundzwanzig Jahren, gab es mal einen BMF-Schreiben.

00:35:26: Das hat zwar irgendwie den Marktbeschrieben und gesagt Ja da dürfen also die Investoren nicht operativ in die Unternehmen eingreifen sie dürfen auch nicht beraten und sonst was.

00:35:36: Und dann ist es eben vermögens verwaltend und sonst ist es gewerblich so Und diese Struktur wird angegriffen sowohl im Inland als auch im Ausland.

00:35:45: Ich glaube, dass das der Hauptgrund ist warum wir A zu wenig inländisches Kapital in die Fonds bekommen und B zu wenig ausländiges Kapital.

00:35:53: Die machen das dann eben eher in Frankreich, eben eher Großbritannien usw.. Das ist also ein ganz wichtiger Punkt den wir im Übrigen als Verband auch stark kritisieren und wir verstehen es auch gar nicht.

00:36:06: Es gibt einzelne Politiker, die hamsverstanden in der Ampel hatten wie ein Gesetzentwurf am Tag des Scheiterns sozusagen im Bundeskabinett ist kamen nicht mehr durch weil tatsächlich an dem tag die Koalition an einem Mittwoch zusammen brach.

00:36:20: da hätte man angefangen das zumindest für den deutschen markt zu reformieren so dass ist ein großes problem.

00:36:26: das führt dazu dass also jeder relevante größere venture capital font der in Deutschland investiert, das über eine Luxemburger Struktur macht.

00:36:37: Kompliziert kein eigenes Ökosystem selbst?

00:36:40: Unsere KfW muss das so machen!

00:36:42: Das glaubt man ja gar nicht.

00:36:43: Ja, das können Sie mir vielleicht eher erklären was an dem deutschen Widen ist.

00:36:47: Die Idiotin deutscher Politik kann ich Ihnen auch nicht erklären, da muss ich leider sagen, kann ich hier nicht miterreffen...

00:36:52: Das zweite ist die konservative Anlagestruktur von Versicherungen.

00:36:59: und auch Pensionsfonds haben sie auch richtig beschrieben, die haben im Wesentlichen sehr stark lange Zeit in Staatsanleihen investiert.

00:37:07: Sie haben sich dann ein wenig geöffnet und Teams aufgebaut, die Private Equity gemacht haben, haben auch relativ gute Renditen dort sozusagen erzielt und machen natürlich jetzt Private Equity weiter.

00:37:20: also das Fundraising sage ich mal für erfolgreiche Mittelstandsfonds läuft eigentlich viel besser ja sowohl im Inland als im Ausland.

00:37:29: Das ist auch ein Problem, weil das hat mir mal tatsächlich einen.

00:37:34: Wir haben ja auch die sogenannten LPs nennen wir die immer limited partners bei uns sogar im Vorstand vertreten und einer der ersten Vorstände sagte zu mir wenn ich als manager sozusagen zu einer Versicherung gehe und sage so und so gut es gelaufen Und dann sagt der aber ja, jetzt wollen wir mal irgendwie ein anderes Investment machen und machen das in Venture.

00:37:55: Dann sagt sein Finanzvorstand Ja warum denn?

00:37:58: Das ist doch gut gelaufen.

00:37:59: man hat eine Exitmöglichkeit zwischen fünf und sieben Jahren wenn man in Ventures Deep Tech und so weiter investiert, dann hat man die doppelte Zeit ja.

00:38:08: und dann sagt natürlich der Finanzvorstand der Versicherer ja Aber wir müssen hier treuhänderisch versicherten Gelder vergeben und dann ist ja eigentlich klar was man macht.

00:38:17: also dass es sozusagen Das eine, das zweite ist.

00:38:21: wir haben in den Versicherungen also zumindest in den mittleren aber teilweise auch in den Pension Funds.

00:38:29: Haben wir zu wenig Kompetenz zum Beispiel für Venture Capital weil die Teams sind auf Private Equity und Real Estate inzwischen auf Private Market Infrastruktur und so weiter fokussiert.

00:38:42: Das können sie auch inzwischen sehr gut sogar.

00:38:44: Aber Ventures für die natürlich ein neues Asset Das stellen die natürlich immer in den eigenen Kontext.

00:38:50: Und ich, wenn Sie mich fragen... Ich habe unzählige Runden mit Versicherern, mit Family-Office und so weiter mitgemacht und eigentlich ist das immer so.

00:38:59: das erste Argument.

00:39:01: Insofern glaube ich dass die Politik hier die Hebel massiv umdrehen müsste.

00:39:05: sie müsste auf der einen Seite sagen wir setzen steuerlichen Anreiz Wir nehmen Risiko aus den Profilen raus und aus den Investments auch als Lenkungswirkung Und wir versuchen natürlich, diese Steuernutralität zu erhalten.

00:39:19: Dass die nicht noch befürchten müssen, dass das Finanzamt zuschlägt und wenn sie sich das alles zusammen anhören dann muss man sagen in Frankreich da hat zum Beispiel Macron und Tibi und wie die alle heißen haben das ganz anders aufgesetzt.

00:39:36: Die haben also genau diese Probleme erkannt und sind deswegen viel stärker darin primär Investoren Inventure Fonds zu Lenken.

00:39:46: und die Fonds haben sie da auch fast eine doppelte Größe.

00:39:49: Und können natürlich dann auch die Finanzierungsrunden mitmachen, ist auch immer noch nicht optimal aber jedenfalls besser als bei uns.

00:39:56: Ist vielleicht mal auf die Gründer zu kommen?

00:39:57: Ich habe mir mit einem Venture-Fand gesprochen, der hat gesagt ja wir müssen jetzt Büros aufmachen in USA.

00:40:02: Da dachte ich erst klar weil er dort auch Firmen sind wo man sich auch beteiligen kann.

00:40:06: Dann haben Sie gemeint ne, nee wir haben aber auch den Punkt dass viele Gründern in Deutschland sobald sie sehen ah das könnte was werden Schnell noch Verlagern in die USA, weil sie zum einen Angst haben für Wegzugsteuer oder anderen Themen.

00:40:17: Also haben wir nicht so ein Thema auch das quasi auch für die Gründe ist teilweise schon attraktiver ist ins Ausland zu gehen, weil hier bei uns die Rahmenbedingungen nicht sehr gut sind?

00:40:25: Das würde ich nicht überbewerten ehrlich gestanden.

00:40:28: Wenn ich mit Gründerinnen und Gründern spreche dann habe ich das Gefühl die sind vielleicht ein bisschen hoffentlich so wie ich, die auch eine gewisse Heimatverbundenheit haben und so weiter.

00:40:39: Und wir haben ja auch hier in Deutschland wirklich ein gutes Gründer geschehen, im letzten Jahr.

00:40:43: Dreiundzwanzig Prozent plus Angründungen das sind jetzt die aktuellsten Zahlen, die ich kenne.

00:40:50: Ich war jetzt gerade in Nordrhein-Westfalen auf einer großen Private Equity Konferenz mit immerhin tausend Personen davon ungefähr die Hälfte auch Gründerin gründern und da muss man sagen Die sind eigentlich alle total motiviert hier.

00:41:05: Wir haben hier ein gutes Umfeld, Deutschland ist beliebt und wir haben ja auch viele unternehmerische Anknüpfungspunkte.

00:41:11: Hier zu starten das machen die alle gerne.

00:41:14: ich glaube sie kommen dann wirklich eher in die Frage Verlagerungen wenn es um die finanzieh also höheren Finanzierungsrunden geht.

00:41:22: Also quasi dringenden Handelsbedarf, wir müssten bessere Finanzierungsökosysteme schaffen in Deutschland und es wäre auch möglich.

00:41:29: Also ich glaube, es wäre möglich.

00:41:31: Wir haben ja noch ganz andere Kapitalgeber die wir praktisch für diesen Venture Capital-Markt überhaupt gar nicht verfügbar haben zum Beispiel Family Offices oder Stiftungen.

00:41:41: Stiftung ist eigentlich fast mein Lieblingsthema geworden.

00:41:44: da haben sie natürlich eine Komplexität.

00:41:46: wenn Sie sich ne Stifting anschauen Die haben meistens ein Stiftungszweck.

00:41:50: Wenn die dem Gemeinwohl unterliegen dann haben sie auch sozusagen können ihre Gemeinnützigkeit verlieren erstens gegen den Stiftungszweck irgendwas machen und zweitens dann eben auch nicht vermögensverwaltend investieren.

00:42:04: Jetzt hat man im letzten Jahr auch das Stiftungswesen in Deutschland verändert, die sind auch – das wusste ich bis zu dem Zeitpunkt auch nicht – unterliegen alle noch irgendwelchen Länderaufsichten.

00:42:15: also to make a long story short hier haben wir auch genügend Kapital was wir tatsächlich in den Venture Markt schleusen könnten wenn wir einfach viel unbürokratischer sind, wenn wir eben diese Steuergeschichten einfacher gestalten würden und wenn wir den Stiftungen auch erlauben mehr in diesem Bereich zu machen.

00:42:36: Heißt aber auch dass die natürlich eine Zeit brauchen weil sie haben natürlich genauso wie die Versicherungen und so keine Teams, die das können.

00:42:44: Okay, Kompetenz aufbauen und der erste Schritt ist immer noch erst mal zu dürfen und dann so zu gestalten, dass es attraktiv ist, dass die Stiftung bis zu genau die Versicherung geht Um Wenschein an der Stelle mal kurz abzuschließen, dann höre ich Ihnen aber zu und sage nachher immer okay.

00:42:59: Eigentlich sind Sie ganz optimistisch weil sie denken wir haben gute Gründerzähne stichwort Unternehmer-Tum was er ausgerollt wird aus München heraus.

00:43:06: das ist im Prinzip gute Grunderzehne und auch prinziale Bereitschaft hier zu bleiben hier zu gründen und auch zu bleiben aber eben dieses dieses Tal des Todes eben schliessen durch entsprechend bessere finanzielle Rahmenbedingungen oder Regulierung und bessere steuerliche und generelle Regulierung

00:43:23: Wobei das wirklich der Kern- und Knackpunkt ist.

00:43:27: Ich sage immer, wir behandeln Kapital in Deutschland also wenn Investoren auf den Plan kommen wie ein Verdachtsfall Und nicht wie ein Willkommensfall.

00:43:37: Das nervt mich schon, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:43:40: Das hat sich leider in dieser Bundesregierung wieder nach hinten zurückentwickelt.

00:43:45: Es

00:43:45: ist noch schlimmer geworden als unter... Ja gut!

00:43:48: Wir hatten... Was haben wir?

00:43:49: Schäub?

00:43:49: Sie gehen ja einige schon.

00:43:50: Schäuble, Scholz, Lindner und jetzt Klingon.

00:43:53: Also was?

00:43:54: Ich freute da jetzt eigentlich verstehen müssen oder nicht?

00:43:57: Naja, wir haben ehrlich gestanden immer einen Spiel aus Wirtschaftsministerium, da liegen Teil der Förderprogramme und Finanzministerium.

00:44:06: Also für die KfW zum Beispiel sind beide Häuser verantwortlich und das wechselt auch einmal im Jahr immer der Aufsichtsratsvorsitz.

00:44:13: jetzt ist gerade Frau Reiche nächstes Jahr ist Herr Klingbeil also ich.

00:44:18: Ich sage es mal so, wir hatten dadurch das die beiden Häuser Finanzministerium und Wirtschaftsministerium in der letzten Legislatur in der Ampel mal die Farbe gewechselt haben.

00:44:29: Eine gewisse Dynamik drin und die ist nicht zu unterschätzen gewesen dass die FDP tatsächlich Wirtschaftsliberal dieses Finanzministeriums mal etwas durchlüftet hat was in der Regel strukturkonservativ besetzt war durch eine der beiden Volksparteien hilfreich gewesen, also und Christian Lindner kannte bis in Details die Themen zumindest unserer Branche.

00:44:51: Ich glaube auch von vielen anderen so.

00:44:53: Und wenn ich dann noch mal schaue?

00:44:55: Ich habe zum Beispiel das Privileg gehabt.

00:44:57: Ich bin unter Altmaier In den Beirat Junge Digitale Wirtschaft berufen worden und durfte dann unter Habeck den Vorsitz sogar übernehmen und hab Dann als er Minister wurde ich kannte ihn gar nicht.

00:45:08: Also ich habe ihn da erst kennengelernt dann eben auch regelmäßig mitbekommen, wie wir mit diesen Themen umgehen.

00:45:15: Dieser Beirat war finanziererhälftig Gründer und da hatten wir schon eine gewisse Dynamik.

00:45:22: Es sind auch steuerliche Korrekturen vorgenommen worden es wurden diese zehn Milliarden weitergeführt die waren auch drauf und dran noch mehr zu machen und Finanzministerium oder der Bundeskanzler selber ich würde jetzt mal sagen Scholz war kein großer sage ich mal Unterstützer von Gründern und Gründerinnen, aber wir hatten zumindest im Bundeskanzleramt Herrn Cookies.

00:45:48: Und der hat das Thema mit vorangetrieben.

00:45:51: Ich bin jetzt auch nicht der Meinung dass man im Wirtschaftsministerium alles vielleicht noch hätte so grün machen müssen wie es dann war.

00:46:01: Eigentliche Sache, die ordnungspolitische Anforderung.

00:46:05: Das hat man in den beiden Häusern erkannt und jetzt haben wir eine neue Regierung und sind wieder.

00:46:10: ja wenn ich es genau nehme, sind wir eigentlich sieben Jahre zurückgefallen.

00:46:15: Oh wow!

00:46:17: Das ist natürlich ganz übel.

00:46:18: kein gutes Feedback für dich, für den amtierenden Finder.

00:46:21: Obwohl auch nicht gutes Feedback von dem Wirtschaftsminister.

00:46:24: Und hätte ich gedacht das wäre besser, hätte ich gesagt

00:46:26: Ja, die muss ich auch in Schutz nehmen.

00:46:28: Das Problem ist ja nur wenn sie eine Person haben, die will aber die anderen nicht dann wird es ja problematisch.

00:46:35: und das ist ja das was Sie in allen Bereichen sehen.

00:46:37: Ich habe ja mit diesen Instrumenten hier auf unsere Branche einzahlen sollen.

00:46:42: wir sind ja in allen bereichen.

00:46:44: das bringt uns vielleicht ein bisschen zu dem Rest.

00:46:47: also nicht nur Gründungen sondern auch Mittelstand Investitionen in Infrastruktur usw.

00:46:53: Also unsere Mitglieder sind ja in allen Bereichen unterwegs und stehen auch vor der Tür, jetzt muss man aus meiner Sicht die Tür öffnen und muss sozusagen die Behörden abschaffen um eben Beteiligungskapital für die Wirtschaft, für die Industrie und für die Infrastruktur verfügbar zu machen.

00:47:13: Und da geht Frau Reiche voran das muss man sagen.

00:47:17: im Finanzministerium mache ich mir da ein bisschen Sorge.

00:47:20: Und wenn sie alleine wird, sieht es nicht schaffen.

00:47:22: das muss man schon gemeinsam machen und eigentlich fehlt auch ein bisschen der Sprint aus dem Kanzleramt.

00:47:27: also ich habe bisher zumindest noch nicht erkannt dass die Themen und Probleme die wir jetzt mal aufgezählt haben an dieser Stelle platziert sind und dass man davor angeht und Es ist eigentlich im Moment ungeheuer wichtig weil wir glaube ich wesentlich mehr Kapital in die Unternehmen bringen können, wenn man diese Stellschrauben verändert.

00:47:48: Aber jetzt haben Sie sich gerade gerade erweitert!

00:47:50: Wir haben Adventure angefangen, Private Equity – also mein Verständnis ist ja Private Equity kauft der im Prinzip vorhandene Firmen auf, macht idealerweise operative Verbesserungen, macht unter Umständen, kommt jetzt mit anderen Geschäften zusammen und verkauft seine ein paar Jahre weiter mit Gewinn, so sind wir gesprochen.

00:48:06: Jetzt habe Zwei Dinge darauf.

00:48:08: Zum einen hätte ich gesagt, eigentlich muss der Markt an Deutschland groß sein und gerade wenn wir jetzt im Mittelstand blicken, stehen wir ja von der Welle vor Nachfolgeproblemen.

00:48:16: also insofern müsste es ja ein großes Angebot geben.

00:48:18: gleichzeitig habe ich aus der Branche auch heraus gehört dass so einige Sektoren die wie jetzt denken würden die es dringend brauchen gerade im Industriebereich das da eher die Finger weggelassen wäre.

00:48:26: Das ist man zurückhaltend einfach deshalb weil natürlich die Branche sehr gut erkennt Vor welchen Strukturproblem das dann steht?

00:48:34: Ich meine, wie ist denn da die Lage?

00:48:35: Sie haben vorhin gemeint sie haben viel Kapital investiert, ich glaube zehn Milliarden mal ein Stichwort.

00:48:40: Aber wie ist so eine Lage geändert?

00:48:41: Wie blickt denn die Branche auf den Standort Deutschland?

00:48:44: Sanierungsfall oder Chancen der Sanierung?

00:48:47: Oder habe ich jetzt wieder mal wie manchmal tue etwas zu Spaß gemalt?

00:48:51: Also ich würde sagen Chance der Sanierung.

00:48:56: allerdings muss man ja auch immer sagen dass es so ein bisschen das falsche Volksverständnis.

00:49:00: alle sagen naja also wenn ein Investor einsteigt, dann holt dies eine Firma aus der Insolvenz.

00:49:06: Das ist ja nicht der Fall!

00:49:07: Also unsere Investoren sind ja Partner auf Zeit wenn man eigentlich die Potenziale tatsächlich der Unternehmen erkennt.

00:49:14: und da haben sie ein wichtiges Thema genannt das ist Nachfolgeregelungen und das kommt jetzt erst.

00:49:21: Das hat glaube ich die Politik überhaupt gar nicht auf der Agenda derzeit auch weder in den Förderprogrammen noch strukturell in den Mittelstandsprogrammen.

00:49:30: hier arbeiten wir aber mit der KfW zusammen, um das auch ein bisschen zu ändern.

00:49:34: Wir sehen jetzt schon dass leise Sterben des Mittelstandes aus diesem Grund und leises Sterben heißt eben nicht man geht in die Insolvenz sondern die Tür wird einfach zugemacht so.

00:49:44: Und hier haben wir natürlich immer noch bei den deutschen Mittelständlern Imageprobleme also Angst vor Investoren.

00:49:51: ich kenne das selber aus der eigenen Familie.

00:49:53: also bevor dann Eigentümer auch die Decke lüftet und sagt, ich lasse ein Investor ran oder verkaufe an einen Investor.

00:50:02: Ist es eigentlich schwierig nach wie vor?

00:50:04: Das muss man sagen.

00:50:05: also hier braucht man eigentlich sogar kommunikativ noch Unterstützung.

00:50:09: andererseits Muss man sagen wenn man sich in den letzten Jahren Die messe super return anschaut die ja hier in Berlin stattfindet.

00:50:19: Da kommt die Welt der ganzen Investoren hin und jedes Jahr wird sie größer, also im letzten Jahr waren es glaube ich fünftausend.

00:50:26: In diesem Jahr sechstausend Investoren aus aller Welt.

00:50:29: Und immer wenn unsere Mitglieder von dieser Messe kommen sagen Sie Alle wollen nach Deutschland.

00:50:34: Also das ist ja eine sehr gute Nachricht!

00:50:36: Jetzt ist die Frage, warum kommen sie denn nicht nach

00:50:39: Deutschland?

00:50:40: Das finde ich auch total witzig.

00:50:42: wie muss ich schon sagen dass die Super-Return gerade in Berlin stattfindet?

00:50:45: weil ich finde bei Berlin ist ja wahrscheinlich der Ort der am weitesten entfernt ist von kapitalistischen Gedanken und Finanzszenen.

00:50:52: aber wie gesagt also die wollen alle warum kommen Sie denn nicht?

00:50:55: Ja, also die großen Häuser, das kann man glaube ich inzwischen sagen.

00:50:59: Wenn sie in Infrastruktur investieren brauchen Sie ja auch Vehikel dafür.

00:51:03: Also die können jetzt nicht in eine Schule investieren oder in eine Kaserne.

00:51:07: Da sind Sie ja auf wenn man so will ein Begleitprogramm der Politik angewiesen.

00:51:14: und hier sind wir weit davon entfernt dass wir funktionierende Strukturen auf dieser Ebene haben.

00:51:20: Da kann ich jetzt gar nicht so viele Details erzählen, weil ich kenne natürlich schon konkrete Fälle bei denen ich aber auch nur den Kopf schütteln kann warum wir auch da die Hebeln nicht umlegen.

00:51:30: und wenn sie sich angucken.

00:51:31: Wir haben ja jetzt extra auch einen vom Bundeskanzler berufenen Chef Investoren Einsammler aus im Ausland also ich spreche von Herrn Blessing der gemeinsam mit Frau Reiche zusammen eine Equity Story für die Welt entwickelt hat.

00:51:47: Nur wenn man sich das natürlich anschaut, dann muss man sagen es ist im Prinzip gut gemeint.

00:51:53: Aber es ist so aufgesetzt dass eben die Vehikel fehlen um diese großen Tickets die die Investoren machen wollten und wollen auch tatsächlich nach Deutschland bekommt.

00:52:04: also das ist ein strukturelles Problem Und da muss aus meiner Sicht die Bundesregierung mit der KfW zusammen daran arbeiten diesen Investoren auch eine Heimat zu geben und die Rahmenbedingungen dafür eben auch zu ändern.

00:52:17: Und das muss aus meiner Sicht auch ganz schnell gehen, ja?

00:52:20: Da können wir jetzt nicht wie bei den Gründerinnen und Gründern sieben Jahre auf ein Zukunftsfonds warten.

00:52:25: Ja Jetzt sind die also bei den.

00:52:27: bei Wenscher haben wir das wirklich durch.

00:52:29: Also wenn ich dass mir in der Zeitachse angucke Haben wir sieben jahre gebraucht die KFW Capital auf die Beine zu stellen einsammeln von Kapital deutlich langsamer als es ein klassischer Venturefonds ist.

00:52:43: Wenn's dann klappt, ist das richtig gut ja aber wir haben eben sehen in anderen europäischen Ländern dass das eben wesentlich besser geht so also da fehlt uns der Markt und die Expertise dass wir das auch vernünftig abholen.

00:52:57: Das zweite ist glaube ich Keine Antwort darauf gibt im Moment, zumindest da sehe ich eine Unsicherheit.

00:53:05: Wie gehen wir denn mit großen Häusern um die einen amerikanischen Background haben?

00:53:09: wie gehen wir mit chinesischen Investoren um?

00:53:12: kritische Infrastruktur ist so ein Stichwort ja also überhaupt nicht aufgestellt.

00:53:18: in der Frage, wen stellt man denn möglicherweise daneben wenn man solche Projekte machen will?

00:53:23: Also braucht alles Antworten im Defense Bereich.

00:53:26: Jetzt sagen ja alle Defense brauchen wir.

00:53:28: so jetzt sagt Herr Pistorius Wir brauchen dringend private Investoren.

00:53:32: schafft keiner vom Startup bis zum Mittelstandsunternehmen diese Defense Anforderungen zu erfüllen.

00:53:38: Also wir können ja nicht alles mit Rheinmetall machen und wir sehen das ja inzwischen auch, wer die Investoren sind für den Defense-Bereichen, Markt der aus dem Boden gestampft wird gerade und auch da sind die ganzen Modalitäten, die dazu führen, Investoren hierherzulocken, da sind wir viel zu langführend, weil wir als Staat überbürokratisiert sind.

00:53:59: Ausschreibungsverfahren ist das Stichwort Beteiligung von Investoren an Ausschreiben der Bundesregierung.

00:54:08: Ich meine, da kann man Lied von singen im Start-up Bereich ganz schwierig weil die Anforderungen, die man für Ausschreibung hat, kann kein einziges Start-Up wirklich lösen.

00:54:19: hier brauchen wir Sprintprogramme und im Mittelstand sieht es auch nicht anders aus.

00:54:24: also wenn ich das ist fast wie so ein Haustürgeschäft was da abläuft.

00:54:28: ja es gibt viel Kapital aber wir sind mitten in einem Umsetzungsdefizit.

00:54:34: Ja ich finde total faszinierend.

00:54:36: Also, Sie sagen Bereich Venture mit neuen Finanzminister oder aktuellen Finanzminister um sieben Jahres zurückgerufen.

00:54:44: Wir haben hier es zu tun mit den Defensechtern der aufgebaut werden soll.

00:54:48: und ich habe mitbekommen, da gab's ja eine Diskussion zum Thema Drohnenlieferant.

00:54:51: Ich glaube in einer Firma hat Herr Thiel irgendwie ein Mini-Anteil.

00:54:54: Dann hat die Politik sich aufgeregt und Gottes Willen ist er Thiel beteiligt.

00:54:59: Auf dem Level, wenn es immer so ist, dass das dann geguckt wird.

00:55:02: Aber wer ist jetzt da investiert?

00:55:03: Und der stellt auch einen Anzahl.

00:55:05: Das machen wir auf gar keinen Fall bei diesem Blödenbeutel.

00:55:08: Ich meine, das kann's ja nicht sein!

00:55:10: Die Bundeswehr könnte ja ein Markt schaffen eigentlich.

00:55:14: Sie könnten ja auch sagen, okay, wir beauftragen im bestimmten Volumen eben diese Startups aber wir wissen nicht welches davon ihr überlebt.

00:55:20: Wir machen das einfach vom Ökosystem her.

00:55:22: Könnte man ja machen, aber dann haben wir noch ein weiteres Ministerium.

00:55:24: Da haben wir nicht nur das Wirtschafts- und Finanzministerium sondern das Verteilsministerium dabei.

00:55:27: Nur ich höre mich einfach an, denkt mir mal so.

00:55:29: Es ist eigentlich nicht so kompliziert.

00:55:30: also... Ich meine es sieht jeder bei einen aus!

00:55:32: Sie sind ja viel mehr bei diesen Akteuren.

00:55:35: Ich meine verstehen die das nicht oder sind sie so ideologisch gefangen?

00:55:40: Nee, ich glaube also ich will da gar nicht einen Klingbal zu nahe treten.

00:55:43: Also ich glaub die Absicht...

00:55:45: Dürfen Sie ruhig machen?

00:55:46: Dass er es voran bringen will würde ich ihm schon unterstellen.

00:55:51: Ich glaube das ist einfach eine Prioritätensetzung.

00:55:55: Ich habe so meine eigene Meinung über die Frage wie wir überhaupt in der Republik gerade versuchen Reform umzusetzen.

00:56:01: Die gelingen ja nur in kleinen Schritten.

00:56:03: Das was wir bei uns im Markt sehen sehen in allen Bereichen.

00:56:07: Und ich glaube, es hat sehr stark damit was zu tun dass die Politik sich eben aus ihren Fesseln nicht lösen kann.

00:56:16: Wenn man sich mit Herrn Wildberger unterhält, der bringt das ja schön auf den Punkt.

00:56:21: Der sagt also wir sind verknotet und müssen Knoten für Knotend lösen.

00:56:25: Das kostet Zeit und das kostet unglaublich viel Kraft und diese Kraft muss die Politik aufwenden.

00:56:31: Und wenn man dann schaut in welchem Dilemma die sich gerade bewegen nämlich dass man sich eigentlich diese Schwarzbrotarbeit nicht macht weil man keine großen Erfolge Erwartungsmanagement geben kann, da macht man es erst gar nicht.

00:56:44: Also dann kümmert sich... Man sieht erstmal wieder darum ob man die Brandmauer oder irgendwelche Personalien verrücken muss damit die AfD da nicht stärker wird.

00:56:51: also ich finde da sind wir jetzt an so einen Punkt gekommen bei dem wir merken dass die eigentliche Arbeit die jetzt von nüten werden Ich sag auch gerne mal Wir bräuchten eigentlich eine Expertenregierung Die von diesen sage ich Mal Wahl erfolgen nicht so stark abhängig ist und einfach mal machen kann.

00:57:13: Und ich fürchten muss, dass sie wieder gewählt wird.

00:57:16: davon sind wir halt entfernt.

00:57:18: Ich glaube es wird jetzt sogar noch schlimmer werden in diesem Jahr.

00:57:21: das braucht man auch keinen Hochschulabschluss dafür.

00:57:23: wenn in den einzelnen Bundesländern die Wahlen nochmal ganz andere Richtung kippen und die Volksparteien die nun beide oder die einzigen Volks parteien muss man ja schon fast sagen Beide so stark in den Umfragen verlieren, dass sie um ihre Existenz kämpfen müssen.

00:57:40: Dann kümmern die sich natürlich am allerwenigsten darum ob wir jetzt mehr Kapital nach Deutschland bekommen oder nicht?

00:57:46: Oder ob die Reformen nach vorne gehen und man ist da sehr zögerlich unterwegs.

00:57:51: und wir brauchen also aus meiner Sicht dringend Wir brauchen auf der einen Seite politisch mehr Gelassenheit und man muss eben auch sich mal die Zeit nehmen die Dinge umzusetzen.

00:58:02: Es ist auch ein Thema, wir merken hier weil sie sagen ich gehe ein und aus in der Politik stimmt vielleicht ein bisschen.

00:58:09: Ich merke halt dass wir in einer gehetzten Republik unterwegs sind.

00:58:14: Ich war ja vor vormundzwanzig Jahren mal selber Teil einer Bundesregierung, in zwei Ministerien als einmal als Kommunikationschefin eines Bundesministers.

00:58:24: Der hat zu mir immer gesagt wir machen nicht mehr als drei bis vier Termine pro Tag.

00:58:28: den Rest brauche ich dazu um die Dinge, die wir machen müssen umzusetzen und in Rücksprachen und Inhaltlich zu erschließen.

00:58:35: wenn sie heute auf ein Bundesminister treffen hatte sieben bis zehn Termine per Tag.

00:58:40: Also ich weiß gar nicht mehr, wie die das überhaupt schaffen und ich glaube da wird eine falsche Priorität gesetzt.

00:58:46: Und es wird natürlich durch so ein Katalysator der sozialen Medien noch verstärkt.

00:58:51: Frau Hinrichs, Sie gehen zwar einen Ausbau der Politik jetzt weiß ich, der Podcast wird auch in der Politik gehört vielleicht nicht immer von denen dies eigentlich hören müssten.

00:58:59: also... Unser Podcast und unser Gespräch wird jetzt gehört.

00:59:02: Wir haben verstanden, Deutschland braucht dringend mehr neue Firmen.

00:59:05: Wir brauchen also mehr Baden-Wenscher!

00:59:07: Wir brauchen gleichzeitig unsere bestehenden Firmenkapital mit Blick auf Nachfolgerregnungen, Mitblick auf Herausforderung von uns technologischen Umbrüchen, Wettbewerb

00:59:16: etc.,

00:59:17: etc.

00:59:17: Also frauereiche Herr Merz in der Klingewahl beladen wir uns ein.

00:59:23: Also Sie hier ein und ich darf mitkommen.

00:59:25: nach dem Worte Lernstimmer was und ich sage mal so dann darf ich den Kaffee servieren oder so weiter.

00:59:30: Was sind die fünf Forderungen?

00:59:32: Werden Sie wieder hingehen, was sagen wir denen?

00:59:34: Pass mal auf.

00:59:35: das müsste jetzt als Nächste.

00:59:36: Das sind die fünfte Dinge hier einfach unterschreiben machen morgen als Gesetz einbringen oder sechs sieben wie muss ihr haben?

00:59:44: aber ich dachte mir die focusierten

00:59:46: glaube man braucht gar nicht so viel machen.

00:59:47: also ich glaube erst einmal muss man den leitsatz umsetzen wer wachstum will der wirtschaft will muss investitionen belohnen.

00:59:55: Und wenn man das runterdecliniert, dann heißt es, dass man auf der einen Seite die steuerlichen Hausaufgaben machen muss und Anreize setzen muss.

01:00:03: Wir können ja nicht... Der Staat ist kein besserer Unternehmer und auch kein besserer Investor.

01:00:07: also müssen wir's denjenigen überlassen, dies können.

01:00:12: Das möchte ich jetzt nicht ausführen weil es glaube ich zu kleinteilig ist.

01:00:14: aber drei vier sage ich mal Dinge im Steuerrecht Und dann hätte man einen Haken hinter dem Thema.

01:00:23: Ich könnte

01:00:25: Ihnen mal ein Beispiel, vielleicht wird das daran deutlich als wir angefangen haben die KfW Capital aufzubauen.

01:00:34: Wir damit meine ich jetzt nicht wie als Branche sondern tatsächlich die Bundesregierung war die Idee sehr gut.

01:00:42: Wir hatten aber ein Beispiel wo es aus meiner Sicht Zumindest wenn es um privates Kapital und auch die Frage Mobilisierung von den Primärenvestoren schon mal gut gelaufen war, und zwar in Dänemark.

01:00:55: Die Dänen haben auch ein strukturelles Problem gehabt im Bereich Gründung und Gründer- und Venture Capital.

01:01:02: Und dann haben sie gesagt okay also wir machen das so wird werden einen Dachfondermodell an den Markt bringen mit der dänischen Kfw zusammen.

01:01:10: dies Wakes fanden.

01:01:13: Da sagen wir, sammeln wir sozusagen oder wir kuratieren diesen Dachfonds der dann in die einzelnen Venture Capital Fonds und Private Equity Fonds investiert.

01:01:25: Den kuratiren wir und wir machen Folgendes Wir nehmen ein Stück des Risikos raus weil wir halt staatlicher Anker mit reingehen Und wir sagen aus dem Fonds heraus müssen zwanzig Prozent Ventures Capital gemacht werden und achtzig Prozent dürft das Private Equity gemacht werden.

01:01:42: Diese Mischung aus dieser, sag ich mal, Aufteilung plus ein bisschen Risiko rausnehmen hat dazu geführt dass alle institutionellen Investoren gesagt haben da sind wir dabei.

01:01:53: Und somit haben die jetzt inzwischen in der dritten oder vierten Fondengeneration das Venture Capital Problem in Dänemark gelöst und haben gleichzeitig auch noch Private Equity mit angekreuzt.

01:02:04: Jetzt haben wir gesagt warum macht ihr es in Deutschland nicht auch so?

01:02:08: Ist doch eine gute Idee!

01:02:08: Wir haben auch einen Kfw usw.. Dann hat man uns in Deutschland gesagt, das ist nicht beihilferechtskonform.

01:02:16: Dann habe ich gesagt ja aber in Europa wird doch Dänemark erstens nicht als Bananenrepublik gesehen und zweitens hat man es dadurch durchgehen lassen.

01:02:24: die haben ja kein Beihilfeverfahren bekommen.

01:02:26: Ja das sind halt die Dänen.

01:02:27: bei uns guckt man genauer hin so kleinteilig sind wir unterwegs.

01:02:33: Das meine ich damit.

01:02:34: Wer wachstum will, muss Investitionen belohnen?

01:02:37: Wir brauchen eigentlich... wir haben kein Erkenntnisproblem!

01:02:39: Wir haben ein Umsetzungsproblem.

01:02:41: also wir müssen diese Sachen lösen die Mutter aller Probleme steuern.

01:02:46: also Punkt eins Punkt zwei ist wir brauchen eine Story und eine Vision für das land.

01:02:51: wir haben das haben wir am Anfang besprochen wir haben wirklich gute Ausgangsvoraussetzungen wir haben einen sehr guten Mittelstand wir haben eigentlich tolle Voraussetzungen auch für Lebensqualität.

01:03:04: Sie sagten, warum kommen die ganzen Investoren nach Berlin?

01:03:07: Ja weil es hier eigentlich auch ganz cool ist.

01:03:09: also jedenfalls finde ich ein bisschen cooler als in Frankfurt wo die ganzen Finanztürme stehen.

01:03:16: Also sie finden das hier in dieser Woche in Berlin alle schon ziemlich gut, weil sie nämlich auch mal ins Tacheles oder woanders hingehen können so.

01:03:23: Wir haben ja eigentlich in Deutschland und überall wo man hinguckt jedes Bundesland hat eine andere Struktur haben wir eben sozusagen Eine unternehmerische Story, aber wir haben keine wirtschaftliche Vision.

01:03:36: Also muss doch hier der Bundeskanzler mit seinem Team diese Vision dieser Story aufbauen und nach vorne bringen.

01:03:43: Das ist eine kommunikative Aufgabe.

01:03:46: Aber in der Kommunikation haben sie es ja nicht so richtig!

01:03:50: Dritter Punkt ist, Vehikel schaffen für ausländische Investoren.

01:03:54: Die stehen vor der Tür und wissen aber gar nicht wo rein sie investieren sollen.

01:03:59: Sie wollen Infrastruktur machen, wollen Kasern sanieren, wollen Schulen sanieren.

01:04:04: Bahngleise weiß ich nicht alles mögliche.

01:04:06: wir haben aber keine Private Partnership Programme hinreichend für diese großen Tickets.

01:04:11: so also es sind schon mal drei Punkte die Da könnten die sagen, wenn wir da einen Haken hintermachen.

01:04:18: Dann würde es in Deutschland wesentlich besser aussehen.

01:04:21: so.

01:04:21: und als Viertes muss man natürlich einfach sagen Wenn wir Die Wirtschaft nicht wieder flott kriegen Und die Themen die noch auf der unternehmerischen Seite liegen Nicht verändern dann Wären wir auch als Finanzinvestoren, wenn das Land hier weiter sozusagen in den Abstieg reingeht kein Wachstum.

01:04:45: Wir haben seit neun Jahren keinen Wachstrom und das kleine bisschen strukturelle Wachstorm was wir jetzt haben kommt aus dem Sondervermögen.

01:04:52: dann werden wir hier auch kein attraktives Land sein.

01:04:55: also wenn sie in die Nachbarländer gucken nach Polen Italien Die steuerlichen Hebel umgelegt haben die aus meiner Sicht Unternehmerisch die Unternehmen nahezu anziehen, dann muss man sich nicht wundern.

01:05:09: Dann würde ich ja als Investor auch nach Polen oder nach Mailand gehen.

01:05:13: also wir müssen die Attraktivität auch für die Unternehmen hier wieder herstellen weil sonst wird auch unsere Industrie die robust ist aber auch weggehen oder gar nicht erst kommen.

01:05:25: Ja das bin ich ganz mit in einer Meinung.

01:05:27: Ich glaube die Rahmenbedingungen sind entscheidend.

01:05:29: Aber ich finde es ja eigentlich ganz gut bei Sie gesagt haben Eigentlich könnten wir das Problem lösen.

01:05:35: Wissen Sie, sie hätten ja auch sagen können, Herr Stelter ... Das Tarn des Todes wird es ewig geben.

01:05:40: Können wir nichts machen?

01:05:40: Oder sie hätten auch sagen kann die Investoren machen großen Bogen rum in Deutschland.

01:05:44: Sie sagen jetzt im Prinzip, verdammt nochmal!

01:05:45: Wir müssen unsere Aufgaben machen und dann können wir aber eigentlich auch Kapital anziehen und halten und können auch hier wieder neue Dinge großmachen.

01:05:53: Das ist ja was sie im Prinzip sagen.

01:05:55: Ja, das sage ich und Sie haben vorhin zum Beispiel angefangen und haben gesagt ja brauchen wir hier so eine Kultur des Scheiterns.

01:06:03: Und dieser Ausdruck nervt mich.

01:06:05: richtig sag' ich Ihnen ganz offen!

01:06:07: Wir brauchen keine Kultur des scheiternes.

01:06:09: Ich glaube es ist auch der größte Unsinn dass man immer sagt ja man muss den Gründern auch mal zubelegen dass die scheittern dürfen.

01:06:17: Natürlich kann ein Unternehmen nicht hinreichend Kapital bekommen oder es war die falsche Idee, das passiert.

01:06:25: Aber wenn wir von vornherein mit einer Kultur des Scheiterns anfangen, dann kommen wir nicht weiter und brauchen eigentlich eine Kultur der Erfolge Deutschland nicht schlechtreden dürfen.

01:06:37: Also ich habe manchmal das Gefühl, dass andere stärker an uns glauben als wir selber also in der Kommunikation und darum finde ich diesen Punkt mindestens genauso wichtig ja diese Vision dieser Idee von einer deutschen Wirtschaft.

01:06:50: es gab eigentlich mal diese geniale Idee Deutschland Land der Ideen.

01:06:55: Ja Das war eine ziemlich gute Marketing Kampagne.

01:06:59: da stand hier vom Deutschen Bundestag hatten sie eine große Spalt-Tablette, also diese Kopfschmerz-Tablette aufgebaut.

01:07:05: Und das war unter diesem Land der Ideen.

01:07:07: Also die Erfolge, die wir haben zu zeigen... Wir haben es bei Corona gemerkt, der Impfstoff ist in Deutschland entwickelt worden.

01:07:12: Das Unternehmen ist inzwischen in den USA.

01:07:15: Sowas darf ja eigentlich nicht passieren!

01:07:17: Ja?

01:07:17: Die Gründer haben alles Bundesverdienstkreuz bekommen und jetzt wird der Impfstoff in den US weiterentwickelt.

01:07:25: Ich will damit nur sagen Es gibt hier ganz viel Gutes und man muss drüber reden tun.

01:07:32: Definitiv, vielleicht kannst du das zur Klärung?

01:07:34: Ich habe nicht gesagt kulturlischerweise, ich hab gesagt kosten das scheiterns da ging es mit Sanierungskosten für den Fall ist was nicht gut funktioniert kann hier nochmal links in dem Podcast weil das war wirklich so.

01:07:41: die Frage natürlich auch mal ein bisschen Flexibilität der Arbeitsmarkt das war ein Stichwort dass man eben eine Lage ist gerade bei gut bezahlten Menschen gleich die Kündigungsschussen ähnliches zu lockern und quasi auf dieser Weise die Anpassungen an sich verändernde Tendenzen zu verstärken.

01:07:54: Sonst bin ich mir in einer Meinung Wir sollten nicht an Scheitern decken, sondern an Scheiten.

01:08:01: Ich habe mich sogar über meinen alten Arbeitgeber das ZDF geärgert.

01:08:05: Die machen jetzt eine Start-up-Sendung.

01:08:09: Da geht es nur um Scheitere.

01:08:11: Die Story wendet sich natürlich dann und die Autoren sagen auch, eigentlich muss man... doch Verständnis dafür haben, dass das scheitern einen auch wieder neu auf die Beine stellt.

01:08:22: Aber ganz ehrlich – das ist in Deutschland gar nicht das Problem!

01:08:25: Wir haben zum Beispiel um Ihnen vielleicht nochmal eine Zahl an die Hand zu geben.

01:08:29: Wir haben mal ausgerechnet ob es so zu hundert Prozent stimmt weiß ich nicht aber auf eine Finanzierung Venture Capital kommen tausend Finanzierungsanfragen.

01:08:37: Das heißt Tausend gute Ideen, die gerne umgesetzt werden wollen.

01:08:41: und ich merke wir haben ja noch ein übrigens viertes Ministerium mit an Bord worüber wir gar nicht gesprochen Forschungsministerium.

01:08:48: Wir geben unglaublich Geld für Grundlagenforschung aus und wir schaffen es nicht diese Auszugründen, ja?

01:08:55: Und ich glaube das ist nicht gut ist dass zu einer Hauptsendezeit in einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk dann eine ganze Doku nur über Scheitern läuft.

01:09:06: Ja nein bitte macht doch mal eine Doku darüber wie erfolgreich sozusagen auch Gründerinnen und Gründers sein können Und das finde ich ja dann, also dass zum Beispiel ein privater Sender geschafft hat.

01:09:20: Vox-Höhle der Löwen Das auch noch mit Millionen Zuschauern angeguckt wird Die machen es ja ein bisschen vor.

01:09:26: Wer hätte denn jemals gedacht Dass das irgendwie ein Stoff ist für einen Millionenpublikum?

01:09:31: Und darum glaube ich mir auch am Ende, dass unsere Story gar nicht so abwägelt ist.

01:09:35: Aber wir haben der Vorkam richtig meine wenn sie schauen der Ich glaub Deutschland macht ein Wirtschaftspotcaster Heißt da bin ich Crashkurs oder ähnlich.

01:09:41: Also auch wieder Crash und die Zeit macht einen.

01:09:45: Irgendwie ist das eine Blase oder was?

01:09:47: Also es wird immer nur so, dass Negative eigentlich im Vordergrund gestellt und ansonsten natürlich werden wir immer Wirtschaft veracht.

01:09:54: Immer gleichgesetzt wird mit Börsenkursen.

01:09:56: Das habe ich auch ein bisschen zu kurz gesprochen.

01:09:57: Da bin ich voll ganz bei Ihnen!

01:09:59: Was ist Forschungsministerium betrieblich noch eingedagten dazu?

01:10:01: Ich bin sehr froh, dass Sie auf dem Recht haben mit tolle Grundlagenforschung.

01:10:03: Vorher fördern wir auch.

01:10:05: Ich hab mal gehört von jemandem der gesagt hat, hat die Motto naja Die Institutsleiter werden gelobt wenn sie viel Gelder einwerben.

01:10:12: Das wäre das Githem und ich glaube eigentlich, dass richtige Githemen sollte sein.

01:10:15: Wie viele Ausgründungen gab es hier aus deinem Institut in den letzten drei Jahren?

01:10:18: Das sollte der Volksmaßstab sein!

01:10:20: Und ich glaube Verena Pauster war mal... Ich habe mit ihr gesprochen, hat sie erzählt ja Das ist natürlich auch ein Problem.

01:10:35: Wir müssen einfach sagen, liebe Freunde Frauenhofer ihr seid daran gemessen wie viel Start-ups ihr produziert und nicht wie viele Gelder ihr von Siemens oder Bosch eingeworben habt?

01:10:44: Es ist ja noch viel schlimmer.

01:10:46: also ich war einige Jahre In diesem Exist-Programm in der Jury und dieses Existprogramm, der Bundesregierung primiert Hochschulen die sozusagen besonders innovativ im Bereich Entrepreneurschütz sind.

01:11:03: Und da haben sich immer die einzelnen Hochschule dort gepitscht.

01:11:06: und ich kann Ihnen sagen ein Beispiel einer Hochschulle, da habe Die haben einen großen Industriestandort daneben, Automobil.

01:11:17: Da habe ich gesagt ja wie viele Ausgründungen hattet ihr denn jetzt in den letzten zehn Jahren?

01:11:22: Da sagten die drei und hab' ich gesagt Wie kann denn das sein?

01:11:26: also technische Uning.

01:11:28: Ihr habt einen großen Automobilstandort daneben.

01:11:31: normalerweise hätte ich gesagt müsste ja diese Hochschule fast nur für die arbeiten Und da müsste es doch einen Schulterschluss geben.

01:11:39: und haben die zu mir gesagt, um Gottes Willen auf gar keinen Fall.

01:11:44: Also wir wollen uns davon der Industrie nicht abhängig machen.

01:11:47: Es war im Prinzip das was ich sage, was wir auch erleben Kapital ist ein Verdachtsfall.

01:11:51: Da ist die Ausgründung ein Verdachtswall ja?

01:11:54: Die Professoren haben überhaupt gar kein Interesse und auch gar keinen Nutzen davon wenn sie Firmen ausgründen Und da müssen wir einen Mentalitätswechsel auch hinbekommen.

01:12:03: Es gehört auch zur Story dazu, eigentlich brauchen wir ein Durchweg-Belohnungssystem in den verschiedenen Bereichen, die sozusagen die Dynamik, die wir in der Wirtschaft brauchen, unterstützen.

01:12:17: Vorhin, Doris, waren Sie es ja schon, wie war das?

01:12:18: Fünfzehn Jahre?

01:12:20: Ich meine, wenn Sie noch weitere fünfzehn Jahren ... Ich frage jetzt nicht, ob sie optimistisch sind, weil dann Sie können ja nicht nein sagen, was würden Sie denn immer machen?

01:12:30: Teil frustrierend, wenn man was macht.

01:12:32: In fünfzehn Jahren, wo stehen wir denn?

01:12:34: Ja ich hoffe zumindest da dass wir hier die Nachfolgeregelungen für den Mittelstand gestemmt haben und das wir Unternehmen, die wir alle kennen auch noch sehen.

01:12:46: Sie hatten die Heuschrecken-Debatte angesprochen.

01:12:48: Das Unternehmen Grohe war damals übrigens von Herrn Münter Ferring benannt worden.

01:12:53: Das ist ein Unternehmen, was wir alle noch sehen.

01:12:55: Also wir können eigentlich sein, dass Private Equity da reingegangen ist.

01:13:00: Ich hoffe, dass wir in fünfzehn Jahren den Hebel umgelegt haben.

01:13:04: Dass wir in Deutschland ein Land haben, in dem auch gerne noch alle arbeiten wollen und eine Willkommenskultur haben.

01:13:11: Das wir keine politischen Friedkräfte haben die das uns aus dem Rennen schaukeln.

01:13:18: Und ich bin und bleibe auch optimistisch nicht nur weil es für die Branche sein muss sondern weil jetzt seit siebenundzwanzig Jahren in Berlin.

01:13:27: Und das ist jetzt meine siebte Bundesregierung, die ich sehe – dann muss man natürlich sagen….

01:13:32: Ich würde sagen es war keine so schwierig wie diese aus diesen sieben Bundesregierungen aber jeder hatte ihre Herausforderung, die sie auch gemeistert hat und ich will den Glauben an die Politik nicht so ganz verloren haben dass auch unsere Politiker der Mitte das hinkriegen.

01:13:52: Durch Wässer würde ich sagen machen wir hier einen Schlussstrich.

01:13:55: Danke Herr Zersicht für Ihre Ausführung, ihre Zeit und in der Tat, ich bin bei Ihnen, ich glaube das gibt große Chancen, die sollten Sie nutzen für den Standort Deutschland.

01:14:03: Das ist sicherlich nicht die Lösung für alle Probleme aber es wäre ein wichtiger Beitrag zur lösenden Probleme.

01:14:08: Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit!

01:14:10: Ja gerne und machen sie doch die Einladung Frau Reiche dem Bundeskanzler, den Finanzminister und wir beide.

01:14:16: Ich werde dabei.

01:14:17: Ich wäre auch dabei, also wie gesagt Herr Kanzler, Herr Finanzminister, Frau Ministerin wenn Sie es gehört haben.

01:14:22: Wir kennen unsere Kontaktdaten und wir freuen uns, wir kommen gerne vorbei.

01:14:25: Genau!

01:14:26: Vielen Dank!

01:14:35: So weit mein Gespräch mit Ulrike Hinrichs.

01:14:39: Wir wissen um was das geht.

01:14:41: Wir brauchen eine Reform der Steuer stichwort Gewerbesteuer auf Venture Capital Forms.

01:14:48: Zweitens ihr müsst es den Versicherern erleichtern in Venture capital in Startups zu investieren.

01:14:55: Ich denke, man sollte durchaus hier solch wenn sie zwei die Anforderung an Versicherungen reformieren.

01:15:02: Der Koalitionsvertrag, im Jahr ist es in den letzten Jahren nicht umgesetzt worden.

01:15:10: Ein dritter Hebel auch das fand ich interessant, ist der Stiftungsrecht.

01:15:13: Bayern hat im Juli-Wundschwanzig den Weg frei gemacht für Stüftungsinvestments und Venturefans.

01:15:20: Das sollten die anderen Bundesländer sehr schnell entsprechend kopieren.

01:15:25: Im siebten Jahr der ökonomischen Stagnation und angesichts sehr vielen Reformbaustellen, vor denen Deutschland steht, sollte man ja eigentlich meinen dass eine Reform die nichts kostet und keine vertanenspolitischen Debatten auslösen muss.

01:15:38: Problemlos umgesetzt wird.

01:15:42: Schaffe es die Politik also nicht wenigstens hier rasch zu handeln.

01:15:46: er bringt Sie den überdeutlichen Beweis das sich völlig von den ökologischen Realitäten im Land abgekoppelt hat.

01:15:54: Deshalb ist es richtig, Frau Reiche noch mal zum Abschluss des Podcasts zu Wort kommen zu lassen.

01:16:08: Wir haben Kapital, wir haben einen sicheren Rechtsrahmen.

01:16:29: Wir haben unternehmerischen Mut in diesem Land und ich lase Sie gar nicht ein machen so ruhig der Regierung weiter Druck aber helfen sie eine echte Gründerzeit in Deutschland los zu Eisen zu induzieren damit wir vielleicht auf das Super-Returns für den Jahr in eine Gründerzeit, die wir dringend für unser Land brauchen.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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