00:00:05: BTO Beyond The Obvious, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Ausgaben eines Podcasts!
00:00:18: Ich freue mich sehr, dass Sie auch im heutigen Mittwoch zu einer Refreshfolge wieder mit dabei sind.
00:00:24: Wir haben ja bekannte ich Kanzler Dämmerung in Berlin.
00:00:28: Kaum vierzehn Monate im Abend befinden sich Friedrich Merz auf dem Tiefpunkt, auf dem bisherigen Tiefpunkt bei den Umfragen Und es wird diskutiert, ob es einen Neustart braucht mit einem neuen Kanzler.
00:00:41: Leider ist es aber so dass wir eigentlich wichtigere Themen haben als Parteipolitik nämlich die Lage des Landes und wir wissen der Niedergang der Wirtschaft hält an.
00:00:52: Die Reformen die nötig sind sind schon lange bekannt.
00:00:55: Dadessen wird diskutierend verhandelt Es werden Kommissionen eingesetzt und deshalb blicken wir heute zurück auf ein Gespräch welches ich kurz vor der letzten Bundestagswahl mit Professor Hans Werner Sinn geführt habe.
00:01:09: Ich hab ihn gesprochen über die Notwendigkeit für ein Neustart, über die notwendigkeit von Reformen und er zeigte sich damals bei Blick auf die Wahlprogramme bereits sehr skeptisch – leider zu Recht!
00:01:23: Was getan werden muss um dort schon wieder auf Kurs zu bringen?
00:01:27: Was Prof.
00:01:27: Hans Werners Sinn dazu sagt?
00:01:29: Darum geht es nach heutiger Ausgabe vom DTO.
00:01:32: Refresh fangen wir also an.
00:01:37: Am Anfang an unseren Sonntag hatten wir hier im Podcast einen durchaus positiven Beitrag, Professor Daniel Groß hat dargelegt dass die EU eigentlich kein Geldproblem hat sondern vor allem eben Hebel hat durch Reformen sie selbst veranzubringen.
00:01:53: er zeigt sich dort und durch das optimistisch was der eine oder andere Hörer dann kritisiert hat zumindest so wie ich das den Zuschriften entnommen.
00:02:02: doch ebenfalls wurde klar dass die Reform nicht nur auf EU-Ebenen erfolgen müssen, sondern vor allem eben auch auf der Ebene der Mitgliedsstaaten.
00:02:11: Und damit sind wir bei Deutschland.
00:02:13: Deutschland als Säule der EU und das Euro wackelt bedenklich – das wissen Sie alles schon nachdem sie mein Podcast regelmäßig hören!
00:02:23: Natürlich gab es einige Reformen.
00:02:26: Die Regierung hat die Verteidigungsausgaben stark gesteigert, stichwort Sondervermögen.
00:02:32: Sie hatte Schuldenbremse faktisch beerdigt, mit dem vordergründigen Ziel in die Infrastruktur zu investieren.
00:02:40: Aber sie tut das nicht und sie hat zugleich den Sozialstaat weiter ausgebaut.
00:02:47: Ich denke an Mütterrente drei ich denke an die Haltelinie bei der Rente.
00:02:53: Ich denke daran dass es sogenannte Soziallabgaben-Denktag in diesem Jahr bereits auf den elften April viel zwei Tage später als im Jahr ist Deutschland heute, laut Fiskelmonitor des IWF das Industrieland mit der größten fiskalischen Verschlechterung.
00:03:11: Das wäre gar nicht so schlimm, wenn mir das Geld richtig verwendet würde!
00:03:16: Wir wissen aber die Verunterung hält an, wenngleich nun das Finanzministerium aufweist es wär alles gar nicht zu schlimm, aber selbst an den Samen vom Finanzministeriums ist klar ein guter Teil der Gelder fließt eben in den Konsum und nicht in die Zukunftsfähigkeit des Landes.
00:03:32: Im Februar zwanzig fünfundzwanzig, wenige Wochen vor der Bundestagswahl habe ich an dieser Stelle mit Professor Hans Wernersinn gesprochen.
00:03:40: Die Folge trug damals im Titel Wahl ohne Wahl und die These von Professor Sinn war hart.
00:03:46: Die Programme aller antretenen Parteien gaben wenig Anlass zur Hoffnung dass Deutschland nach der Wahl den notwendigen wirtschaftspolitischen Kurswechsel verziehen würde.
00:03:56: Wie wir heute sehen hat er leider recht!
00:03:59: Die Argumentation von Sinn war eigentlich klar.
00:04:01: Zum einen hat er gesagt, dass der Reformer darf in Deutschland sehr grundlegend ist.
00:04:06: Es reicht nicht hier und da ein bisschen Bürokratie abzubauen Und hier und dann etwas mehr auf Anreize zu setzen.
00:04:13: Was nötig ist geht weit über die Agenda, das waren sich zehn von Gerhard Schröder hinaus.
00:04:19: Ein Punkt den ich auch immer wieder wiederhole Die Wahlprogramme wie gesagt adressierten die Themen gar nicht ohne nur halbherzig Und nach der Wahl haben wir dann gesehen, dass nicht mal mehr die Wahlprogramme überhaupt umgesetzt werden.
00:04:33: Heinz Werner Sinn hat vor der Wahl gefordert damals, die Schuldenbremse zu halten – denn diese sah ein Stabilitätsanker für die Euro-Währungsunion.
00:04:42: Heute wissen wir, wo das Akta gelegt.
00:04:45: Er forderte damals, das Rettensystem nicht weiter auszuweiten.
00:04:49: in Gegenteil Es wäre dringend nötig, das Rentenniveau an die Demografie anzupassen.
00:04:55: Wir wissen, das Gegentat ist erfolgt Erforderte eine Reform aus Bürgergelds, um Arbeitsanreize zu stärken.
00:05:02: Auch das haben wir nicht bekommen – im Gegenteil die steigenden Mieten, die steigen Lebenshaltungskosten und auch andere Maßnahmen – ich denke an den Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung von Ehegatten führt dazu, dass letztlich der Punkt bis zu dem es sich lohnt zu arbeiten bzw.
00:05:18: nicht zu arbeiten immer weiter zu Gunsten, denn Nichtarbeit verschiebt Eine Steuerreform auf.
00:05:24: die können lange warten.
00:05:25: Im Gegenteil, es wird über höhere Steuern gesprochen und ein energiepolitischen Kurswechsel.
00:05:31: Professor Sinn ist wie ich der Meinung wir müssten so zur Kernkraft.
00:05:34: auch der ist nicht in Sicht.
00:05:37: Vor dem Hintergrund alles kam schlechter als vor allem erwartet.
00:05:41: das ist sozusagen eine schlechte Diagnose aber es lohnt sich dennoch die wichtigen Punkte gleich im Gespräch nochmal zu hören.
00:05:50: Seite zum Gespräch hat Professor Sinne verschiedene Veröffentlichungen und öffentlichen Auftritten noch mal nachgelegt.
00:05:57: In seinem, im Dezember twenty-fünfundzwanzig erschienen neuen Buch Trump, Putin oder die Vereinigten Staaten von Europa fordert er dass wir letztlich eine europäische politische Union brauchen mit eigener Armee.
00:06:10: da bin ich selber skeptisch.
00:06:11: Ich glaube das werden wir nicht bekommen.
00:06:14: andererseits sagt er aber Die ökonomische Schwäche der EU sei in dieser geopolitischen Lage Eine Existenzfrage.
00:06:22: Und da bin ich bei Ihnen!
00:06:23: Für mich gilt ein Dreiklang, eine starke Wirtschaft ist die Voraussetzung für ein starkes Militär und eine starre Wirtschaft und ein starker Militäre zu der Vorausetzung um geopolitisch überhaupt eine Rolle spielen zu können.
00:06:36: Er hat diesen Gedanken in verschiedenen Beiträgen immer weiter fortentwickelt, hat doch klargemacht dass letztlich die Maßnahmen der deutschen Politik nicht nur nichts bringen sondern mit Blick auf Strompreisubventionen oder Tankrabatt eher schädlich sind.
00:06:52: Für KMUs kann die Geschäftswelt wie ein undurchdringlicher Dschungel wirken.
00:06:56: Ein Ökosystem voller Lebendigkeit und Chancen, ja aber auch voller unvorhersehbarer Gefahren und plötzlich auftauchender Risiken.
00:07:04: Und seit der Ehrlich.
00:07:05: im aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Klima wird dieser Dschungell immer dichter, immer unberechenbarer.
00:07:11: Es geht nicht mehr nur um die klassische unbezahlte Rechnung, die im dickigte Buchhaltung lauert.
00:07:15: Es sind die zunehmend unzuverlässigen Kunden, die unaerwartet zur Gefahr werden.
00:07:20: Es ist die zweite und dritte Insolvenzwelle bei Partnern – es ist die allgegenwärtige Unsicherheit, die ihre Pläne über Nacht zu Nichte machen kann.
00:07:28: Wie navigieren Sie sicher durch diese sich ständig verändernde Landschaft?
00:07:32: Sie brauchen einen erfahrenen Begleiter!
00:07:34: Allianz Trade kennt sich in diesem Dschungel aus.
00:07:37: Allianze Trade ist der Partner, der ihnen hilft Risiken nicht nur zu erkennen sondern mit intelligenten Lösungen zu begegnen.
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00:07:59: Finden Sie Ihren Begleiter, erfahren sie mehr in den Show Notes oder unter alianz-trade.de.
00:08:05: slash bto.
00:08:11: Heute lohnt es sich, sechszehn Monate nach dem Gespräch das Gespräch sich nochmal Erinnerung zu rufen.
00:08:17: Es zeigt ganz deutlich dass es eben nicht schwer ist die Hebel zu identifizieren an denen wir ziehen müssten um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen.
00:08:27: Bevor wir zu meinem Gespräch will Professor Hans Wendersen kommen.
00:08:30: und noch ein Hinweis für Hörerinnen und Hörern, die zu den Themen Wirtschaft, Politik und Finanzen rund um die Uhr auf den Laufenden sein möchten.
00:08:36: Aber auch kein Handelsblatt-Abonnement haben!
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00:08:52: Den Link finden Sie wie immer auch Ihren Shownutz zu dieser Ausgabe.
00:08:55: Doch nun zu einem Gespräch mit Hans Wernersinnen.
00:09:21: Sinn war Gastprofessor an Universitäten in Bergen, London, Princeton, Stanford und Jerusalem.
00:09:27: Er ist Gründungs- und Ehrenpräsident des CSIFO-Netzwerkes – mit Herausgeber mehrerer wirtschaftswissenschaftlicher Zeitschriften.
00:09:34: Zu seinen einflussreichsten Büchern zählen, ist Deutschland noch zu retten das die Agenda XXX mit angestoßen hat.
00:09:41: Die Targetfalle?
00:09:43: Und zuletzt Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa.
00:09:47: Sinnesträger zahlreicher Ehrendoktor Wirten gilt seit Jahrzehnten als die zentrale Stimme der ordnungspolitischen Tradition in der deutschen Wirtschaftsdebatte.
00:09:57: Sehr geehrter Professor Sinn!
00:09:58: Ich freue mich ausgesprochen Sie erneut immer Podcast begrüßen zu dürfen.
00:10:02: Ja ich freu mich auch.
00:10:03: Herr Stelter
00:10:04: Herr Professor Sinn sie blicken seit Jahr Zehnten auf die deutsche Wirtschaftspolitik und keiner ist wahrscheinlich so Aktiv gewesen, mit der Politik und auch mit den Medien.
00:10:16: Und auch mit ihren vielen Büchern die sie veröffentlicht haben Auch Bücheren die sich an die Öffentlichkeit gerichtet haben Die Wirtschaftspolitik in Deutschland zu beeinflussen.
00:10:24: Wenn Sie jetzt auf das Land blicken Was für eine Bilanz würden Sie eigentlich ziehen nach dem letzten Jahrzehnten deutscher Wirtschaftspoletik?
00:10:32: Ja also wir hatten ja vor zwanzig Jahren, Sie sprechen von Jahrzehnten Eine Krise am Arbeitsmarkt.
00:10:40: Wir waren Weltmeister bei der Arbeitslosigkeit, die gering qualifizierten weil die Lohnersatzleistungen, die Lohnskala von unten her soweit hochgedrückt hatten aus gut sozialpolitischen Erwägung aber mit der Konsequenz dass eben die Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden für die garing qualifiziert.
00:10:59: Also das wurde behoben durch die Schröderschen Reformen wo eben letztlich der implizite Mindestlohn gesenkt wurde, der im Sozialsystem steckt.
00:11:08: Inzwischen haben wir wieder einen offiziellen Mindest lohn und die Demografie verhindert dass wir jetzt allzu viele Arbeitslose haben aber die bauen sich andererseits auf.
00:11:19: Na insgesamt ist so mal zur Schröderzeit noch das Richtige getan worden.
00:11:24: aber dann kam diese verheerende Merkel Zeit wo also die schröderschen Reformen alle konsumiert wurden durch sozialstaatliche Geschenke und durch Konzession an den Zeitgeist, man denke nur an die Abschaffung der Atomkraftwerke nach dem Beschluss einer Ethikkommission.
00:11:43: Und auch sozialpolitische Leistungen, die inzwischen erhöht wurden und das Nichtarbeiten immer irgendwie attraktiver gemacht haben Bürgergeld.
00:11:52: Dann kam aber natürlich noch Klimapolitik dahinterher.
00:11:57: Frau Merkel hatte ja immer Angst vor den Grünen und hat dann eine antizipierende grüne Politik gemacht, um den Grünen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
00:12:06: Asymetrische Demobilisierung nannte sie das.
00:12:09: Wo sind wir jetzt?
00:12:10: Jetzt ist das ein großer Scherbenhaufen!
00:12:13: Wenn einem Land siebzehn Atomkraftwerke verloren gehen, dann würde man ja normalerweise an eine feindliche Attacke denken eines ausländischen Feindes.
00:12:23: In diesem Fall haben dass selber beschlossen aus Gründen, die glaube ich nicht gut erwogen waren.
00:12:30: Aber würden Sie sagen das ist die Situation wie wir heute haben letztlich nur auf diese zwei großen Themen zu teure Energiekosten und aus dem Sozialstaat zurückzuführen?
00:12:40: Oder ist es auch ein bisschen eine normale Entwicklung da's ein Land mit so alten Industrien wie wir sie haben einfach aufgrund des technologischen Fortschritts der Entwicklung der Welt auch das Aufholens von Ländern wie China Einfach sowieso unter Druck ist?
00:12:54: Nee, das ist es nicht.
00:12:55: In anderen Länder der westlichen Welt kommen damit besser zurecht.
00:13:00: Ein ganz starker Grund natürlich bei uns ist die enorme demografische Krise.
00:13:05: Die Zahl der alten relativ zu den jungen, wenn man also den Altersprozenten nimmt steigt in Deutschland schneller als im Durchschnitt der OECD-Länder.
00:13:15: Also ganz rapid und das manifestiert sich darin dass die Baby Boomer jetzt sechzig Jahre alt sind und in kürziger aus dem Arbeitsleben ausscheiden.
00:13:25: Die haben das Land noch getragen die letzten Jahrzehnte, die fallen ja jetzt weg und es wissen die Firmen.
00:13:31: also im Moment gilt ja die Devise rette sich wer kann.
00:13:34: Gut aber das heißt eigentlich wir haben die demografische Möglichkeit sowieso gehabt.
00:13:38: Wir haben am Prinzip aber die in den Merkel Jahren sozusagen das gute Umfeld nicht genutzt uns dafür fit zu machen sondern wir haben Die Energieteuer gemacht und wir haben das Haarstatt ausgebaut und haben quasi auf diese Art und Weise statt vorzusorgen eigentlich eher die Vorräte mit verbraucht.
00:13:54: Ja, so ist es.
00:13:55: Der Atomausstieg ist schlimm und der Kohleausstieg parallel dazu.
00:14:00: Das hat Joshua Fischer schon mal gesagt, dass kann er sich schwer vorstellen.
00:14:03: dann hätten die Grünen ein Problem.
00:14:05: Und das haben sie ja jetzt.
00:14:07: Die Leute merken ja, dass da so nicht funktioniert.
00:14:09: Ja gut, aber das Problem haben wir vor allem wie und ich meine es werden wir ja schauen.
00:14:12: Wir schreiben es zwanzig Jahre, zwanziv fünfundzwanzig für bald Wahlen.
00:14:15: Das wird sich also noch zeigen, denn die Zustimmung für die Grünen nimmt wieder zu.
00:14:18: Meine Frage wäre jetzt eigentlich... Ich glaube in der Lüse ist relativ einfach.
00:14:21: Die Frage ist eher was?
00:14:23: könnte man, was sollte man jetzt tun?
00:14:25: Ich meine, Demografie können wir so schnell nicht ändern.
00:14:29: Es gibt Überlegungen in einiges.
00:14:30: sagen, er lasst uns alte Atomkraftwerke reaktivieren, andere sagen er lasse den Sozialstaat etwas modernisieren.
00:14:36: die FDP spricht jetzt von bisschen Elmasco, bisschen Javier Millay.
00:14:40: Wenn Sie jetzt zusammenfassend sagen könnten, was sollte getan werden kann man überhaupt noch was tun und was sollten wir tun?
00:14:48: Ja wir müssen nach meiner Auffassung leider eine Kehrtwende bei der Klimapolitik machen.
00:14:54: Diese unilaterale Klimapolitik ist naiv und funktioniert halt nicht, weil die Brennstoffe, die wir jetzt nicht mehr kaufen wegen unserer ganzen Maßnahmen packen die Häuser Den Watte, wir verbieten dem Verbrauch von Öl für die Heizung.
00:15:09: Wir haben Verbrennerverbot bei den Autos und alles.
00:15:12: das ist ja alles Nachfrage-Minderungen auf den Weltmärkten.
00:15:15: Die führen nicht dazu dass weniger CO² ausgestoßen wird.
00:15:19: nur auf europäischem Territorium weniger CO₂ aber nicht weltweit denn die Brennstoffe die wir frei geben bleiben ja nicht in der Erde sondern werden woanders hin geliefert also mit handelbaren Brennstoffen und es ist also Gas und das ist auch die Steinkohle oder beihandelbaren Brennstoffen.
00:15:38: eine Politik der Nachfrage Minderung zu betreiben, um das Weltklima zu retten.
00:15:44: Ist ja geradezu naiv!
00:15:45: Wie kann denn das funktionieren?
00:15:47: Es gibt ja viele Verbraucherländer auf der Erde und es gibt viele Länder, die die Ressourcen extrahieren.
00:15:54: Die Verbindung zwischen denen läuft über Märkte.
00:15:57: Sie sollte in ein Land eine Gruppe von Ländern so klein wie die EU nun mal ist durch eine Verminderung des Verbrauchs da irgendwas am Weltklima ändern können.
00:16:07: Das würde ich ja doch voraussetzen dass diese Ländergruppe selber große Tanks anlegt und die Brennstoffe, die es nun nicht mehr verbrennen will dort einlagert.
00:16:17: Aber das ist ja auch so teurer und absurder Vorschlag.
00:16:20: nur dann könnte man unterstellen, dass der Kohlenstoff nicht mehr in die Luft kommt aber doch nicht wenn man einfach weniger kauft.
00:16:27: deswegen is ja auch diese ganze Politik zur Hälfte würde ich mal sagen in der EU industriepolitisch begründet und nicht etwa klimapolitisch.
00:16:35: Wir haben das ja häufig in der Politik, es gibt eine moralische Ebene auf der diskutiert wird.
00:16:40: Das ist was man dem Volk so vorsetzt Klima wir wollen die Welt retten usw.
00:16:44: Dann gibt's eine industriepolitische Ebne.
00:16:46: wie können wir denn also unsere eigenen Schäfchen hier ins trockene bringen?
00:16:50: Und da gab es sicherlich in Frankreich des Interesse frühzeitig diese blöden deutschen Verbrenner zu verbieten Die eben besser funktionierten als die eigenen und deshalb diese Politik zu machen.
00:17:05: Da hat man sich dann die Grünen geschnappt, sage ich mal in einer Koalition.
00:17:09: nicht die Grüne als Partei aber die grünen bewegten diese Walle in Europa gaben und hat dann idealistisch diese extremistische Klimapolitik betrieben.
00:17:18: sie müssen Sie mal vorstellen was wir beschlossen haben?
00:17:20: Wir haben beschlossen dass der CO²-Ausstoß auf Null runtergehen soll in jetzt nur noch zwanzig Jahren.
00:17:27: Wir haben seit nineteenhundertneunzig, das ist immer das Basisjahr für all diese Verträge den CO² Ausstoß um dreinvierzig Prozent reduziert.
00:17:37: Jetzt bleiben noch siebenfünfzig Prozent über die wir auch noch reduzieren müssen damit wir auf null sind Und dafür haben wir noch zwanzig Jahre.
00:17:45: Wie soll denn das gehen?
00:17:46: Es ist vollkommen unmöglich, zumal der erste Schritt den wir gemacht haben im Wesentlichen auf den Untergang der DDR-Industrie, der CO²-intensiven DDR-Industrie zurückzuführen ist.
00:17:56: Wir könnten das ja nur wiederholen wenn man jetzt auch die größere westdeutsche Industrie kaputt machen und darauf läuft es ja fast hinaus!
00:18:03: Wir haben ja ein Industriesterben besonderer Art seit Und das ist dieses Jahr, in dem die Verbrennerverbote da praktisch doch verhängt wurden wenn man die Flottenverbrauchsformeln mal zugrunde legt.
00:18:17: Da haben wir einen zweistelligen Rückgang der Industrieproduktionen in Deutschland und wir liegen beim Automobilbau und bei der Chemie so bei minus achtzehn Prozent in der Größenordnung.
00:18:31: Das ist eine Deindustrialisierung.
00:18:33: einige sagen ja Was besteht die Gefahr einer Deindustrialisierung?
00:18:37: Da kann ich ja nur lachen.
00:18:38: Die De-Industrialisierung ist seit sieben Jahren in Deutschland zugange, das ist ja unglaublich wie naiv eigentlich der öffentliche Diskurs in Deutschland geht.
00:18:47: man kann doch nicht durch Verbote von allem möglichen Wachstum erzeugt.
00:18:52: Diese Verbote machen erst mal alles kaputt.
00:18:54: Wir schlagen mit dem dicken Hammer auf die Industrie und machen alles, schlagen alles kurz und klein.
00:18:59: Und dann sagen wir das ist eine Wachstumspolitik indem wir dann anschließend mit staatlicher Unterstützung irgendwas neues Grünes aufbauen.
00:19:08: Das ist hier unvorstellbar, wie dieser Unsinn durchgehen konnte und auch die Medien mitgemacht haben.
00:19:15: Ich möchte schon glauben dass die Medien und die Politik eine unheilvolle Allianz eingegangen sind.
00:19:22: In den Medien sitzen ja doch sehr viele Romantiker.
00:19:25: Es gibt natürlich ernstzunehmende Wirtschaftsjournalisten, aber über diese wirtschaftlichen Fragen haben die Romantika auch sehr viel zu sagen gehabt und haben wundervolle Ziele proklamiert.
00:19:37: Und dann haben sie die Politiker veranlasst, diese Ziele zu übernehmen Und das alles auch dem Volk so zu verkünden, weil wenn sie das gemacht haben – das wussten die Politiker würden die Medien anschließend applaudieren und das Volk würde man schon mitziehen.
00:19:52: Aber jetzt merkt das VolK endlich dass das ja gar nicht stimmt!
00:19:56: Es kostet ja nicht nur eine Kugel Eis und es ist ja nicht so, dass die Sonne keine Rechnung schickt.
00:20:00: Das ist zwar so aber es ist trotzdem völliger Unsinn solch einen Spruch in die Welt zu setzen weil das alles sehr teuer wird.
00:20:07: wir haben die grünen flatterhaften Energien.
00:20:09: die sind mal da.
00:20:10: mal sind sie nicht da je nach Wetterlage.
00:20:12: im Sommer ist viel Energie da im Winter fehlt sie in den Dunkelflauten.
00:20:16: Wir wissen nicht wie wir dazu recht kommen Und wir brauchen die konventionellen Energien weiter und dadurch haben wir alles doppelt.
00:20:22: Es ist natürlich schön, grüne Energien zu haben.
00:20:24: Ich bin auch nicht grundsätzlich dagegen aber zu glauben dass das denn alles billiger wird und dass wir noch einen Wertbewerbsvorteil haben und Wachstum generieren.
00:20:34: also das ist einfach nicht seriös und das kann nur von Roman-Schriftstellern kommen die den Politikern die Feder führen und die die Zeitschriften füllen mit ihren komischen Artikeln.
00:20:48: Viele schauen beim Trading zuerst auf die Strategie.
00:20:51: Dabei wird oft vergessen, dass auch die Ausführung selbst einen Unterschied machen kann.
00:20:56: Also wie schnell wird ein Trade ausgeführt?
00:20:58: Wie eng sind die Spreads und wie direkt ist eigentlich der Marktzugang?
00:21:01: Genau an dem Punkt setzt Tradegate Direct dann!
00:21:04: Die App richtet sich an aktive und erfahrene Trader, die bewusst handeln und mehr Kontrolle über ihre Orders haben möchten.
00:21:10: Gehandelt wird direkt über die Tradegate BSX ohne externe Intermediäre zwischen Order & Börse.
00:21:16: Gerade bei häufigerem Trading spielen Themen wie Liquidität, Sprats oder Slippage eine größere Rolle als viele denken.
00:21:23: Deshalb setzt Tradegate Direct auf transparente Ausführungen professionelle Ordertypen und tiefe Performance-Reportings mit denen sich das eigene Trading detaillierter auswerten lässt.
00:21:32: Tradegate direct wurde bereits zweimal in Folge von Stiftung Warentest als Kostensieger ausgezeichnet.
00:21:38: Dazu kommen lange Handelszeiten von sieben Uhr dreißig bis zwanzig Uhr und dauerhaft kostenfreies Trading, marktübliche Spreads können natürlich anfallen.
00:21:47: Hinter der Trading App steht hier bei Lina TradeGator G ein Unternehmen mit über dreißzig Jahren Erfahrung im Finanzmarktbereich.
00:21:53: Wenn Sie sich das anschauen möchten unter tradegate.direct finden Sie alle Informationen zur App und den Funktionen.
00:21:59: Den Link gibt's in den Show Notes.
00:22:03: Jetzt haben Sie gerade von Punkten gesagt, die ich gerne adressieren wollte.
00:22:06: Ich würde ganz gerne zum Thema kommen.
00:22:08: erstmal zu Deindustrialisierung zur Messung.
00:22:10: Ich muss jetzt deshalb fragen weil sie wissen ja, ich mache jede Woche den Podcast und ich hatte einen Kollegen vom IFO-Institut zu Gast in Wolmershäuser und er hat eben mit mir diskutiert über den Unterschied zwischen Brutto-Wertschöpfung und Produktion und der meinte dann, naja, die Produktion wäre so gegangen Aber die Brutto-Wertschöpfung wäre hochgeblieben, was dafür sprechen würde, dass man mehr auf Klassisch statt Masse setzen würde.
00:22:31: Also er war jetzt nicht soweit zu sagen, er glaubt nicht das es in den Industrialisierungsgefahr geben würde aber er meinte so eine modernen Zahl.
00:22:39: und sieht man das so noch nicht?
00:22:40: Und ich muss jetzt einfach fragen, was sie dazu sagen, weil meine Hörer sehr treu sind und mich dann fragen werden warum hast du's nicht gefragt?
00:22:48: Naja, also es gibt hier verschiedene Statistiken.
00:22:50: Also die reale Brutto-Wertschöpfung definiert man so dass also die Verkäufe der Unternehmen mit einem Preisindex deflationiert werden und die Einkäufe an Vorprodukten mit dem anderen.
00:23:06: leider sind in den letzten Jahren die Margen der Firmen ja zurückgegangen.
00:23:09: Die Vorprodukte sind teurer geworden Und den Effekt nimmt man dann raus und dann sieht das so aus, dass wäre da gar keine Deindustrialisierung.
00:23:17: Das einzige was hier glaube ich wirklich verlässlich ist die Industrieproduktion selber als Mengenindex.
00:23:25: Die zeichnen klaren Rückgang.
00:23:27: im Übrigen sind ja die Werkschließungen im Bereich der Automobilindustrie keine Einbildung sondern Realität.
00:23:35: Dann kommen wir mal generell zur Industriepolitik.
00:23:36: Sie haben gerade gesagt, dass die Fransosen da einen eigenen Interessen haben.
00:23:40: Da würde ich Ihnen sicherlich zustimmen.
00:23:42: Das sieht man übrigens auch beim Stichwort Batterien wo die ja durchsetzen das bei der Batteriefertigung der durchschnittliche Strommix eines Landes angesetzt wird mit den CO²-Kosten und nicht der Strommicks der Batteriefabrik was eben dazu führt, dass im Prinzip in Deutschland aufgrund der CO² Intensität einer Batterieffertigung gar nicht ökonomisch darstellbar ist.
00:24:01: Aber wenn wir generell auf das ganze Thema blicken, würde ich eigentlich sagen naja es nützt uns doch nicht, wird Frankreich jetzt Deutschland schwächt?
00:24:07: weil in Wahrheit sehen wir gerade über Elektroautos die Chinesen das Geschäft machen.
00:24:11: Also ist die Industriepolitik nicht letztlich total gescheitert?
00:24:15: Ja sicher!
00:24:16: Die Franzosen haben sich hier gewaltig verkalkuliert mit ihrem Ansatz eben die Verbrenner zu verbieten damals als der Diesel-Skandal war.
00:24:25: da hat man also im Wind dieser öffentlichen Empörung das dann alles durchsetzen können.
00:24:30: Inzwischen kommen die Chinesen und zeigen uns, wie die WE-Autos gehen.
00:24:33: Und sie können das einfach viel besser um.
00:24:34: Was machen wir Europäer?
00:24:36: Jetzt setzen wir auch noch auf Zölle, um die Ichchinesen wieder draußen vorzuhalten.
00:24:40: Das ist doch von vorne bis hinten eine Verkorkstepolitik.
00:24:43: Um den Freihandel kommen wir ja nicht herum.
00:24:46: Und das Schlimme was ich jetzt sehe... ...ist es der Trump natürlich auch keinen Freihandel will!
00:24:52: Die Deutschen dürfen ihre Verbrennerautos in Europa jetzt nicht mehr verkaufen.
00:24:57: Also sind sie nach Amerika gegangen und haben versucht, dort sie zu verkaufen wo es ja nicht diese Einschränkungen gibt.
00:25:04: Aber das stört jetzt die Amerikaner gewaltig und der Trump sagt macht er jetzt nicht mehr verhängt hohe Zölle und stattdessen sagt er sollen die deutschen Herrstädter doch ihre Autoverbricken in Amerika errichten.
00:25:17: also er will nicht dass wir die Autos verkaufen wohl aber Fabriken liefern nach Amerika.
00:25:23: Damit werden wir doppelt in die Zange genommen, einerseits die französische Industriepolitik, die uns den Heimatmarkt kaputt macht und andererseits die amerikanischen Industrie Politik, die die deutschen Firmen zwingt ihre Zelte in Amerika aufzubauen.
00:25:41: Wie so eine Zitrone ausgequetscht von beiden Seiten, das kann doch wohl nicht sein.
00:25:45: Da müssen wir eine Gegenstrategie entwickeln und zum Glück haben wir jetzt das Mercosur Abkommen, dass aber nun die Franzosen gerade ja nicht wollen.
00:25:51: Also da müssen wir hart bleiben und sehen, dass die Italiener mit auf unserer Seite bleiben.
00:25:56: dann kriegen wir das durch gegen die Franzose.
00:25:58: Die Franzosen haben ja auch das explizite Verbrennerverbot ab im Jahr zwei Tausend und dreißig gegen Deutschlands Willen, expliziten Willen durchgedrückt mit einer Mehrheit im Ministerrat.
00:26:10: Da müssen wir uns jetzt nicht scheuen also wenigstens das Mercosur Abkommen
00:26:15: durchzubringen.".
00:26:24: weniger Regulierung, ihr habt tiefere Steuernabgaben und ihr habt auf jeden Fall günstige Rehnergie.
00:26:30: Ich meine das ist doch eigentlich ein fairer Wettbewerb von was sagen muss, na gut wenn wir freiwillig das nicht machen wollen dann sind wir selber schuld!
00:26:37: Wie bitte fairer wettbewert?
00:26:38: Der hat ja von Zollen gesprochen die er irgendwie.
00:26:40: jetzt hat den Zollsatz für Europa noch nicht benannt weil er ein bisschen Angst hat.
00:26:44: aber die indirekten Lieferungen der Europäer über Mexiko und über Kanada die hat er schon mal abgeblockt.
00:26:51: Aber nochmal klar zu machen, es geht nicht um die Zölle ist natürlich nicht fair.
00:26:54: Ich will sagen ansonsten spricht der Trump sagt ja kommt zu uns ihr bekommt bei uns billige Energie weniger Regulierung und geringere Steuernabgaben Und das ist schon etwas.
00:27:04: was dann diese drei Aspekte sind ein fairer Wettbewerb und wenn wir
00:27:07: teurer erinnern... Ja es ist nicht fair im Lichte des Thema Abkommens von Paris Was die Amerikaner ja doch zumindest temporär hier respektieren wollten.
00:27:17: Und danach müssten die westlichen Länder ja allesamt runtergehen mit dem Energieverbrauch, also wenigstens mit dem CO-Zweihausstoß und der Amerikaner sagen jetzt kümmern wir uns nicht.
00:27:28: Wir steigen da aus, das hat Trump schon erklärt.
00:27:31: Er macht er wieder nicht mit, er war ja schon mal ausgestiegen, dann war der Beiden wieder eingestiegen, jetzt wieder ausstieg ... und sein Slogan ist Drill Baby Drill!
00:27:40: Also er will jetzt, dass das Öl wieder ganz billig wird und dass Amerika an die alten Erfolge mit dem billigen Öl hier anknüpfen kann.
00:27:49: Und dann kann Europa ja unmöglich eine Klimapolitik fortsetzen wie bislang!
00:27:56: Es ist irgendwie nicht fair von dem Trump, dass er die Klima-Politik nicht mitmacht, die die Welt braucht um das CO² Problem zu lösen.
00:28:05: Aber er macht es nun, ja was machen wir jetzt?
00:28:08: Ja bei der Frage.
00:28:09: Was wollen wir jetzt dann machen?
00:28:09: Ich meine das ist
00:28:10: ja... Aufhören mit unserem unilateralen CO-Zweiferboten.
00:28:14: also nochmal ich kann es nicht intensiv genug sagen Es macht keinen Sinn eine Klimapolitik aufzubauen auf der Idee international handelbare Brennstoffe nicht mehr zu kaufen und das ist unsere gesamte deutsche und europäische Klimapolitik.
00:28:31: geht nur von der Nachfrage Seite aus Schaut nicht auf die Rückwirkungen, auf den Weltmarkten.
00:28:38: Überlegt nicht ob die Ölsteigs daraufhin... das Öl in der Erde bleiben oder ob die Tanker nicht irgendwo anders hinfahren.
00:28:46: Das kommt ja gar nicht vor, in der deutschen Debatte!
00:28:49: Es ist aber essenziell und empirisch ist es leider so... Die Tanker machen eine Kurve anders wohin?
00:28:55: Die Ölschecks lassen sich gar nicht beirren durch die Preissenkungen, die wir potenziell erzeugen könnten durch unsere Nachfrageeinschränkungen.
00:29:03: Wie extrahieren weiter?
00:29:04: Das haben die letzten vierzig Jahre gezeigt vor Corona zumindest als die Weltmarktpreise rauf und runter gingen, weil Teile der Welt in einen Boom ging oder wieder in eine Rezession ging.
00:29:17: Da reagierte die Ölförderung überhaupt nicht!
00:29:21: Das war einfach ne Grade wenn sie sich die Kurve hinmalen.
00:29:25: Und das heißt dass die Nachfrageeinschränkungen von Teilen der Welt, die jetzt mal in einer Rezission waren Aufgefangen wurden durch Nachfrage Erhöhungen in anderen Teilen der Welt und nicht etwa dadurch, dass das Öl stattdessen in der Erde gelassen wurde.
00:29:41: Und wenn es nicht in der Erde bleibt geht's in die Luft!
00:29:43: Dann haben wir ein Klimaeffekt.
00:29:45: Genauso ist das mit der unilateralen europäischen Klimapolitik.
00:29:49: Die macht ja nur unsere Industrien kaputt ohne dass sie irgendwem was bringt.
00:29:53: Jetzt würde natürlich Klimaschützer entgegenhalten würden sagen Ja.
00:29:56: aber wenn jetzt die Mechanin sich schlecht verhalten oder die Chinesen sich schlechtverhalten Und wir auch, dann ist es mit dem Klimawandel.
00:30:02: sowieso können wir nicht mehr stoppen.
00:30:04: Also wenn wir jetzt sagen, wir hören auf mit dieser unliteralen Politik was sollte man stattdessen machen?
00:30:10: Ja gemeinsame Abkommen oder... Was wir unilateral auch machen können Ist tatsächlich Kohlenstoff in der Erde zu lassen den wir hier haben.
00:30:19: Wir haben ja nicht viel aber wir haben die Braunkohle.
00:30:22: Wenn wir die nicht mehr fördern Dann bleiben jedenfalls diese Kohlenstoffatome Die dann später mal oxidieren könnten bei Verbrennungsprozessen In der Erde.
00:30:30: Die gehen nicht in die Luft, definitiv.
00:30:31: Das kommt keiner an in der Welt jedenfalls nicht mit friedlichen Mitteln.
00:30:34: Das funktioniert!
00:30:36: Das kann man unilateralen machen und unilataral kann man auch Säklestrierungen betreiben.
00:30:40: Man kann also das CO² versuchen abzuschalten bei Verbrennungsprozessen unter Druck bringen.
00:30:46: Bei zweiundvierzig Meter Meerestiefe wenn man sie runterpumpen würde irgendwie wäre da Druck schon so hoch dass das CO₂ Flüssig wird.
00:30:55: Und selbst in der Nordsee finden sich viele Plätze mit leeren Lagerstätten von Öl oder von Gas, wo Platz ist, wo man das reinpumpen kann und da bleibt es ewig flüssig liegen.
00:31:06: und da es zwanzig Prozent schwerer ist als Wasser dieses flüssige CO-Zweih kommt's auch nicht hoch.
00:31:11: Man muss da nur ein bisschen leicht zu machen oben über diesen Löchern und schon bleibt es da.
00:31:17: Es besteht keine Gefahr.
00:31:18: die Norweger bieten ja diese Leistungen bereits an.
00:31:21: Nur mal zur Information.
00:31:23: Vor kurzem hat man einen CO-Zee auf dem Boden der Tiefsee zwischen Japan und Taiwan gefunden, wo das flüssige CO-zweider unten einfach liegt und nicht hoch steigt.
00:31:37: Also, man muss es nicht so machen!
00:31:39: Aber das gibt doch zumindest eine Hoffnung, dass man Wege findet unter dem Meeresboden recht große Mengen von Flüssigem CO² unterzubringen.
00:31:49: Und das wäre eine unilaterale Politik die Europa und Deutschland machen kann.
00:31:53: Der Kohlenstoff der da wieder in die Erde reingestopft wird, er kann nicht in die Luft.
00:31:56: und dann haben wir einen Beitrag geleistet.
00:31:58: aber bloß zu sagen, wir kaufen weniger Öl auf den Märkten!
00:32:02: Das ist ein Beitrag vor Nulls.
00:32:04: Es ist nicht nur ein kleiner Beitrag wie viele sagen.
00:32:07: es ist kein Beitrag.
00:32:08: Es schafft ein schönes Bauchgefühl, dass wir die Guten sind.
00:32:12: Aber man kann jetzt sagen gut jetzt kommt er mit dem kategorischen Imperativ von Kant und sagt ich muss ja so handeln das Prinzip meines Handelns ein allgemeines Gesetz sein könnte.
00:32:23: Das funktioniert aber hier nicht denn die anderen halten sicher nicht an dieses Gesetz.
00:32:28: Im Gegenteil Wir veranlassen sie durch unsere Nachfrageeinschränkung indem wir dadurch die Weltmarktpreise senken noch mehr zu kaufen.
00:32:38: Also, wir veranlassen sie durch unsere europäische Politik die internationale Klimapolitik zu unterlaufen.
00:32:46: Und ich brauche dieses Wort mal extra weil das Verfassungsgericht... Davon gesprochen hat, die Deutschen dürften jetzt keine Politik betreiben damit die anderen unsere Politik unterlaufen.
00:32:55: Haben es natürlich anders gemeint als ich jetzt aber trotzdem sollte man sich das mal überlegen.
00:33:00: auch im übrigen war kann nicht so naiv zu glauben dass der kategorische Imperativ ein sinnvolles Handlungsmotiv ist wenn man weiß dass sie anderen sich nicht dran halten.
00:33:12: er hat ja das Buch vom ewigen Frieden geschrieben und da hat er sehr wohl einen Play-Doh jeder für gegeben, sich auch gegenüber einem Aggressor der sich nicht friedlich verhält mit Waffengewalt zu antworten.
00:33:26: und selbst die Grünen sagen ja wir sollen Putin mit Waffengewalt antwort.
00:33:30: Naja also wenn man jetzt den kategorischen Imperativ nimmt dann dürfte Deutschland gar nichts machen gegen die Russen und den Ukrainer nicht helfen.
00:33:37: Von vorne bis hinten ist das alles inkonsistent, wie der argumentiert wird.
00:33:41: Was halten Sie denn dann vor dem Hintergrund dieser Diskussion davon?
00:33:44: Dass wir ja zurzeit zumindest eine Politik haben, die sagt unsere Antwort auf hohe Energiepreise ist ein Beschleunigtes weiter so.
00:33:51: also wir bauen noch mehr Solar aus Wir bauen eine Wasserstoffwirtschaft auf, wir wollen im Prinzip Wasserstoff importieren, wir subventionieren Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse auf die Zukunftstechnologien umstellen wollen Kann mir die Antwort schon denken, aber was halten Sie davon?
00:34:06: Ist da im Kern noch etwas Gutes dran?
00:34:08: oder sagen sie sofort stoppen.
00:34:09: Naja also wir haben ja grüne Energie, die ist jetzt heutzutage tatsächlich schon recht günstig, dass man das nicht im Grundsatz verteufeln sollte.
00:34:21: Aber eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen macht das Ganze sehr teuer!
00:34:26: Die grüne Energie in Form von Wind und Sonne ist eine flotterhafte Energie.
00:34:30: Sie geht mal rauf, einmal runter.
00:34:32: Und die kann alleine nicht.
00:34:33: Da brauchen wir also eine gegenläufige konventionelle Energie, die raufgeht wenn der Wind nicht da ist und die Sonne nicht da sind umgekehrt wie das die Steuerbar ist.
00:34:42: Gegenläufig!
00:34:43: Wenn wir sie nicht wollen, geht es nur... indem wir tatsächlich Wasserstoff einsetzen, um damit in modifizierten Gaskraftwerken Strom zu erzeugen.
00:34:57: Aber der Wasserstoff ist sehr, sehr teuer.
00:35:00: und da kommt das Problem mit dem Wettbewerb!
00:35:02: Wir können diese Politik in Europa nicht machen ohne überwettbewerk nachzudenken.
00:35:08: Wir können ja nicht einfach hier Industrie weiter haben die uns teuer zu stehen kommen.
00:35:15: Steuermitteln jetzt kompensieren, nur das für Deutschland bleibt es ja genauso teuer als egal wer das bezahlt.
00:35:21: Der Steuerzahler oder das Unternehmen, wir müssen uns ja letztlich zahlen!
00:35:25: Es geht zu Lasten dann des deutschen Wohlstandes, wenn man das so macht.
00:35:29: Es sind immer diese internationalen Marktprozesse.
00:35:31: Wir haben ein Wettbewerb auf den Arbeitsmärkten und wir können nicht einfach beliebige Löhne fordern.
00:35:36: Dann geht die Industrie halt hier kaputt.
00:35:38: Wir können nicht einfache beliebigen Energiekosten konstruieren indem wir da auf Wasserstoffwirtschaft setzen Wenn die anderen das nicht machen.
00:35:47: Das funktioniert alles überhaupt gar nicht!
00:35:49: Wir müssen uns mit dem Produkt preisen Und der Qualität der Produkte am Weltmarkt orientieren.
00:35:55: Immer muss man auf die Wettbewerber, auf den verschiedenen Märkten schauen.
00:35:59: Und wenn ein Land glaubt wie Deutschland es könnte sich aus diesem ganzen Wettbehörfsprozess rausstehlen und da irgendwas machen was anderen Regeln folgt dann kann das ja nur schief gehen.
00:36:09: wir sind gerade dabei diese Riesenfehler zu machen.
00:36:12: sie wurden schon gemacht in der ganzen Merkelzeit.
00:36:15: Atomausstieg.
00:36:18: Es gibt nichts Billigeres als ein Atomkraftwerk, das schon bezahlt ist und da steht.
00:36:22: Das sind alles versunkene Kosten, das weiter zu betreiben.
00:36:26: Das Verbrennerverbot praktisch im Jahr zwei tausend achtzehn mit der Verschärfung der Formeln Als könnte man einfach so sagen, wir machen jetzt Elektroautos und stellen uns den Wettbewerb obwohl wir die seltene Metall nicht haben sondern von den Chinesen kaufen müssen.
00:36:42: Der Batterieblock ist ein riesiger Teil an den Kosten.
00:36:45: da kommen wir doch nie im Wettbetrieb klar mit den anderen.
00:36:48: Das ist alles Verkennung von ökonomischen Zusammenhängen.
00:36:51: Und ich glaube auch ehrlich gesagt gab es weder in der Merkel-Regierung noch in der Nachfolgerregierung viel ökonomischem Sachverstatt.
00:37:00: Also ich sehe da eigentlich keine Ökonom so richtig am Berge.
00:37:05: Man hat idealisierend, moralisierende dieses Thema behandelt und hat dann irgendwelche wunderschönen Dinge vorgegeben die in der realen Welt nicht gehen.
00:37:14: Ich will sowieso hinterher noch auf die Rolle der Ökologen kommen aber ich würde ganz gerne jetzt ganz wenn wir um das Thema Energie vielleicht kurz abzuschließen sehen Sie eine Möglichkeit die Energie kostet in Deutschland?
00:37:25: wieder runterzubekommen, und zwar schnell runter zu bekommen oder einigermaßen schnell runterzubekommen.
00:37:29: Oder sagen Sie wir müssen uns damit abfinden das Kind ist im Runden gefallen.
00:37:33: Das können wir nicht mehr sanieren.
00:37:34: Wir kriegen die Energiekosten nicht mehr runter Und damit müssen wir uns auch faktisch endgültig von energieintensiven Industrien verabschieden.
00:37:40: Ja das konnten wir ja gar nicht.
00:37:42: Wir haben ja keine Alternative.
00:37:44: Die Industrie ist nun mal energie intensiv.
00:37:48: Wir können ja nicht uns nur irgendwelche Nischen... Das
00:37:50: heißt im Klartext, was sollten wir tun um die Energiekostenstelle runterzubekommen?
00:37:53: Weil subventionieren kann es ja nicht sein.
00:37:55: Industriestrompreis das kann man auf Dauer eigentlich bezahlen.
00:37:58: Die Subventionierung reduziert ja auch nicht die Kosten für die Volkswirtschaft.
00:38:02: Sie verlagert sich nur vom einen zum anderen, das ist wirklich keine sinnvolle Lösung.
00:38:07: Ich würde sagen wir sollten weiter Energie auf den Weltmärkten kaufen.
00:38:12: Alles was handelbar ist können wir kaufen.
00:38:14: Was wir kaufen das können die anderen nicht verbrennen und wenn wir es dann verbrenn hat das ein CO² Ausstoß von Null per Salo.
00:38:22: Ich würde sogar so weit gehen, dass wir mit der Sequestrierung zusammen die wir Deutschen dann betreiben den Weltmarkt säubern sagst mal so proantiert möglichst weitgehend von Kohlenstoffen.
00:38:35: Die wird dann kaufen verbrennen nutzen und wo wir das CO-Zweih in die Erde stopfen.
00:38:42: Dann haben wir nicht nur neutral gehandelt Neutral wäre es unter jetzigen Bedingungen einfach zu kaufen, sondern wir haben einen echten Beitrag zur Verringerung des CO-Ausstoßes der Welt geleistet.
00:38:52: Das ist also eine totale Umkehr relativ zu der jetzige Politik.
00:38:57: Aber würden damit aber die Strompreise nicht runterbekommen?
00:39:00: Der Strompreis ist ja heute... Natürlich
00:39:02: würden wir die StromPreise herunterkriegen wenn wir auf den weltmärkten Kohlekaufen, Steinkohle im Braunkohle wird ja nicht gehandelt und wenn wir Gas kaufen dann würden wir schon billiger sein können.
00:39:15: Würden Sie auch die CO-Zweiabgaben und Netzengelte und ähnliche Dinge?
00:39:18: Wir brauchen ein bisschen mehr, ich glaube es hätte nicht damit getan, wenn im Weg jetzt weitergebe sollten ja zum Beispiel wahrscheinlich im Süden eher neue Kraftwerke ans Netz nehmen statt neue Leitungen zu bauen für hunderte von Milliarden vom Norden nach Süden.
00:39:30: Ja, der Süden hat ja mehr Sonne.
00:39:32: Also so wie der Norden hier sich konzentriert auf die Windkraft kann der Südendes mit der Solarenergie erschaffen.
00:39:40: Der Süden auch noch ein paar Atomkraftwerke, die gar nicht so schlecht sind, die erst eine kurze Laufzeit hinter sich haben.
00:39:47: Die konnte man ja auch wieder reaktivieren.
00:39:50: Das ist nicht erforderlich hier auf dem bisherigen Kurs zu bleiben.
00:39:54: Ich meine das kostet ein bisschen Geld aber doch viel weniger als neues Atomkraftwerk zu zu bauen, da hätten wir billige Energie zur Verfügung.
00:40:02: Es würde
00:40:03: wahrscheinlich auch weniger kosten als die über zwanzig Milliarden, die wir für die EEG-Umblage jetzt, also jetzt ja nicht im Umlag wird.
00:40:09: Die EEG gesetzt zahlen müssen dieses Jahr für die Förderung von der neuerbaren Energien.
00:40:12: Sie hatten einen anderen Punkt auch angesprochen und sie haben gesagt nach dem heutigen Jahr, wir stehen natürlich vor einer wahnsinnigen demografischen Entwicklung.
00:40:18: Diese demografische Regel können wir ja nicht so einfach umkehren und die Migrationspolitik, das haben wir in vergangenen Diskussionen schon besprochen ist ja nicht gerade geeignet die Probleme zu lösen.
00:40:27: ich meine Ist nicht auch die Demografie letztlich etwas was ein Strukturwandel einfach unwiederbringlich Fördern muss?
00:40:34: einfach deshalb, wenn ich davon ausgeben muss.
00:40:36: Ich habe keine Mitarbeiter in Zukunft dann werde ich hier auch nicht unbedingt die Fabriktion aufbohren.
00:40:40: Ja
00:40:40: kurzfristig ja.
00:40:41: aber sagen wir mal natürlich kann man eine Fertilitätspolitik machen und dafür sorgen das wieder mehr Kinder geboren werden.
00:40:49: Nun könnte man sagen ja Fertilitätspolitik darf ja nichts sein weil man darf doch nie in die freie Entscheidung der Menschen eingreifen.
00:40:56: Dem würde ich entgegenhalten, dass die jetzigen niedrigen Fertilitätsraten das Ergebnis einer massiven stattlichen Intervention bereits sind.
00:41:04: Die verzerrt nämlich durch das Rentensystem.
00:41:07: Das Rentenssystem haben wir ja entwickelt quasi unter Bismarck und es hatte zur Folge, dass im Vergleich zu der Zeit vor Bismarcks Kinder privat an Wert verloren.
00:41:19: Vor Bismark war es klar man musste sich ehrlichen und Kinder haben damit man dem Alter zu essen hatte.
00:41:24: Die Kinder versorgten einen, so war das in der ganzen Welt.
00:41:27: Nach Bismarck sind die Kinder also praktisch sozialisiert worden in ihrer Schaffungskraft.
00:41:32: Sie haben dann ein System eingezahlt und was da zur Verfügung stand wurde eben an die Generationen der Eltern ausgegeben egal ob sie nur Kinder hatten oder nicht.
00:41:42: Und diese Sozialisierung der Kraft der Kinder durch die Leistungen der Eltern ja auch praktisch ins Leben kam und Staatsbürger wurden die fleißig arbeiten konnten.
00:41:52: Diese Sozialisierung hat, wie alle Sozialisierungen dazu geführt ist, dass die Anstrengung reduziert wurde, nicht?
00:41:59: Die Investitionsanstrengungen im weiteren Sinne also das da nicht mehr investiert wurde in die Bildung von Kindern Ausbildung von Kindern Das können wir korrigieren.
00:42:09: Also, wir haben ja jetzt in den Jahr nineteen fünfzehnfünfzig als Adenauer und Nell Bröning darüber diskutierten ob die Kinder in die Rentenformel gehörten das alles schon mal durchdeckliniert?
00:42:21: Und der Adenau hat gesagt Kinder kriegen die Leute auch von alleine.
00:42:24: stimmt aber nicht kriegten sie eben nicht.
00:42:26: im heutigen System hat man das Gefühl wenn man Beiträge geleistet hat in die Rente Versicherung dann hat man bereits eine sichere Miete auf ne Rente da hat man Anspruch.
00:42:36: Aber das stimmt ja nur rechtlich.
00:42:38: Wir haben ein rechtliches Konstrukt erzeugt, dass so ist aber es ist ja nicht volkswirtschaftlich so.
00:42:42: wenn alle Leute so denken und glauben dass die Finanzierung ihrer Eltern durch die eigenen Rentenbeiträge also nicht ihre eigenen Eltern sondern der Generation der Eltern durch die Renten Beiträge schon ausreicht um später wieder eine selber Rente zu kriegen dann merken sie dass das nicht der Fall ist weil die Rente später kommt ja nur wieder von der neuen Generation von Menschen von den Kindern hat.
00:43:05: und wenn man keine Kinder mehr hat, dann kann man nur noch betteln gehen.
00:43:09: oder man muss sehen dass man vorher Realkapital bildet.
00:43:12: Das war die Idee mit der Riesterrente aber hat ja nicht so auch nicht so richtig funktioniert aus technischem Grund weil man da alles Mögliche prämiert hat was gar nichts mit Realkapitel zu tun hatte.
00:43:22: also von Nichts kommt nichts.
00:43:24: nicht wer im Alter ernährt werden will in seinem Arbeitsleben zusätzlich zur Ernährung der Eltern, die ja nun mal ethisch geboten ist.
00:43:35: Auch noch was dafür tut dass später Ressourcen da sind.
00:43:39: entweder kann man sparen und aus den Ersparnissen leben.
00:43:43: Die Ersparness kann man weltweit irgendwie anlegen oder man setzt Kinder in die Welt.
00:43:48: wer nichts tut der kriegt auch nichts der muss hungern.
00:43:52: diese erkenntnis hat sich natürlich nicht verbreitet aber sie wiederruflich.
00:43:57: Also sie ist ja offenkundig, da kann man ja nichts dran ändern.
00:44:00: Gut!
00:44:01: Man kann jetzt Ersatzkinder aus dem Ausland holen wie wir das seit Merkel getan haben, seit.
00:44:08: Aber ob das die richtige Lösung ist, das weiß ich auch nicht.
00:44:12: Denn es hat ja eine Sozialisierung der Migranten in anderen Kulturkreis umstatt gefunden.
00:44:17: und da kann man also zwar alles aufholen wenn man ab Ovo anfängt, wenn sie als Babys kommen aber nicht, wenn Sie denn schon älter sind dann fällt das schwer.
00:44:25: Man kriegt ja die emigranten Kinder noch nicht mal individuelle Ausbildung rein verweigern sich einfach dem weil das kulturell nicht vorgesehen war.
00:44:34: so was
00:44:35: Wir haben auch generell gewissen, dass die... wir haben es aber PISA auch gesehen.
00:44:38: Aber ich habe noch ein Podcast besprochen, das eben auch gerade dort die Leistung deutlich abfallen, dass das deutsche Schulsystem sich gerade sehr schwer tut mit Kindermemigrationshintergrund.
00:44:47: Ja, zwanzig Prozent der deutschen Erwachsenen können nur auf Grundschulniveau lesen.
00:44:53: Das liegt natürlich daran, dass es die Immigranten sind, die selbst häufig noch gar nicht richtig in der Schule waren weil sie aus Kriegsländern kamen, weil sie eine andere Sprache gesprochen haben.
00:45:05: Weil Sie eine andere Schrift hatten ist ja klar dass die Schwierigkeiten haben mit der Ausbildung.
00:45:12: Da muss man sehr viel nachinvestieren und die Frage ist eben, ob die Alternative nicht doch wäre diese Diskriminierung des Kinderkwings im deutschen Sozialsystem mal abzuschwächen zumindest so dass wieder mehr Kinder geboren werden?
00:45:27: Die Franzosen haben uns das ja vorgemacht.
00:45:29: in Frankreich hat eine Familie häufig drei Kinder, weil eben wenn man die drei Kinder zusammen nimmt dann praktisch man schon einen riesigen splittigen Vorteil hat.
00:45:41: Nicht die ersten zwei Kinder bringen schon einen Splitting-Vorteil und dann das dritte Kind nochmal.
00:45:46: Man darf also den praktisch, wenn man zwei Ehepartner da sind, dass Einkommen durch vier Teilen geht mit dem gefürtelten Wert in die Progressionstabile reinkommt, mit einem ganz niedrigen Steuersatz raus und hat also insofern große Vorteile vom Kinder kriegen.
00:46:02: Das könnte man ja nachmachen.
00:46:03: Die Franzosen haben die Kinder auch in der Rentenformel drin.
00:46:06: Da spielen sie eine Rolle.
00:46:08: Die haben insgesamt sehr viel mehr Anreize, Kinder zu kriegen im System.
00:46:13: Oder besser sollte ich sagen, Sie haben weniger Fehlanreize sie nicht zu kriegen im System.
00:46:18: Denn die Ausgangslage ist ja nicht die freie Entscheidung des Menschen um darauf nochmal zurückzukommen sondern bereits eine durch massive städtliche Intervention verzerrte Entscheidung hinzu weniger Kindern und das müssen wir wieder normalisieren.
00:46:31: Das leuchtet mir ein und das anrischt auch das Thema Mobilisierung von Arbeitskräften.
00:46:36: Wir haben ja Menschen im Lande, jetzt haben wir gerade gesprochen okay es gibt einige Zubanderer die wir doch ein bisschen besser ausbilden müssten aber wir haben auch sonst genug Menschen noch da.
00:46:44: also ist nicht auch eine dringende Maßnahme zu sagen wir erhöhen nicht nur einen Anreiz zum Kinderkriegen sondern wir erhöht den Anreize zu arbeiten.
00:46:52: Ja natürlich das ist das Bürogeld-Thema.
00:46:56: Geld, was man kriegt wenn man nicht arbeitet.
00:46:58: Es war ja schon zur Schröderzeit das große Thema.
00:47:01: Wie soll man eigentlich ein Sozialsystem aufstellen?
00:47:05: Ist es klar, ein Sozialystem muss denen die nicht so leistungsfähig sind dass sie von ihrer eigene Hände Arbeit leben können helfen?
00:47:12: aber sollte man ihnen helfen unter der Bedingung dass sie selbst keinen Beitrag leisten?
00:47:17: So ist das Sozialsystem gestrickt.
00:47:19: oder sollte man Ihnen helfen unter der Bedingung, dass Sie das mal tun was sie können und wenn das ja nicht zum Leben reicht kriegen so oben noch etwas drauf.
00:47:27: Dass Sie zwei Einkommen haben selbst verdientes Einkommen und soziale Ankommen.
00:47:31: Wenn man das umstricken würde also das Geld vor allem als Lohnzuschuss zur Verfügung zu stellen Dann würde ein Wunder passieren auf dem Arbeitsmarkt und wir könnten also diese drei Millionen Arbeitslosen im Nu wegbringen.
00:47:45: Als ich studiert habe, das glaubt man ja gar nicht in Westdeutsch, dann hatten wir ... ... da gab es hundertfünfzigtausend Arbeitslose!
00:47:53: Und da hat man davon gesprochen... Ja, es gibt sowas wie eine natürliche Arbeitslosenquote die ist eben Hundertfünftigtausende.
00:47:59: Jetzt haben wir nur gut in ganz Deutschland drei Millionen.
00:48:01: Und wir hatten schon mal fünf Millionen, aber die fünf Millionen hat der Schröder runtergedrückt durch seine Reformen, den man mehr Geld fürs Mitmachen und weniger fürs Weg bleiben bezahlte.
00:48:11: Hat er schon einmal runter gedrückt auf die drei Millionen?
00:48:14: Das war ein großer Erfolg!
00:48:16: D.h.,
00:48:16: sie sehren so für eine Modelle wie einen USA mit einer negativen Einkommenssteuer.
00:48:19: Wobei ich habe das mal so verstanden dass es bei uns schwierig ist umzusetzen weil einfach der Sockel so hoch ist.
00:48:24: Weil quasi die Grundversorgung viel höher als eine USA.
00:48:27: Genau, das ist das Verfassungsgericht was dann sagt.
00:48:31: Man darf ja nicht unter einem bestimmten Mindestsockel fallen der das Existenzminimum kennzeichnet.
00:48:37: aber das Verfassung Gericht hat natürlich nicht gesagt dass man dieses Existenzenminimums ohne Arbeit realisieren können muss.
00:48:44: Das hat es nicht gesagt.
00:48:46: und da liegt den also das Schlupfloch für die Politik.
00:48:49: Die kann sagen hier wir schaffen ein System wo jeder der arbeiten kann auch Arbeitsplätze findet Und dann hat er mit dem was wir an staatlichen Leistungen zur Verfügung stellen genug zum Leben, aber wir wollen ausschließen dass jemand der gesund ist und arbeiten kann nicht arbeitet.
00:49:06: Das geht nur über einen Weg das ist die kommunale Arbeit mit allen Nachteilen die man sich da vorstellen kann mit dem Staat als Arbeitgeber.
00:49:15: Aber kommunale Arbeit, wenn die Kommunen verfügen könnten über die Arbeitslosen für einfache Arbeiten, die halt zu machen sind.
00:49:24: Dann wäre da schon mal ein gewisser Sockel an Arbeitseinkommen?
00:49:29: Und wenn der Sockel nicht ausreicht, würde man als Sozialstaat noch was drauf geben müssen.
00:49:34: Dann wären die Anreizstrukturen sofort verbessert.
00:49:37: Das sind praktisch die ein Euro Jobs, die zur Schröderzeit schon eingeführt wurden.
00:49:42: Ein Euro null Euro macht keinen Unterschied denn die Kerne Idee war dass der Lohn schon in der Sozialleistung liegt, die ja sowieso jeder bekommt.
00:49:51: und ich glaube das ist der Weg den wir gehen müssen.
00:49:54: Und wäre das nicht, ich meine ich kenne den Aufschreiwürdig bei der Gartenbauunternehmen nach dem Motto dann können wir die Praxie mehr pflegen weil dass dann eben die Leute machen würden.
00:50:02: Das
00:50:03: ist aber ökonomisch kein relevantes Argument weil der Staat das Geld was er sonst für nichts tun ausgeben würde ja zur Verfügung hat.
00:50:12: Er könnte ja dann diesen Unternehmen zusätzliche Aufträge aus genau diesem Geld geben, dass sie noch weitere schöne Dinge machen.
00:50:19: Die Gemeinden sind allesamt verschönerbar also da der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
00:50:26: Also das Argument stimmt nicht mit anderen
00:50:27: Worten.".
00:50:28: Okay, jetzt haben wir festgehalten, brauchen wir billige Energie?
00:50:31: Wir müssen die Arbeitskräfte mobilisieren!
00:50:33: Wenn Sie jetzt im März zur neuen Bundesregierung gehen... Was würden sie denn noch empfehlen?
00:50:37: oder würden Sie sagen es ist eh schon hoffnungslos?
00:50:39: Nichts ist hoffnungslos.
00:50:41: also ich meine sonst müssen wir ja praktisch auswandern.
00:50:43: Das tun ja viele Arbeit und das würde ich nun haltig für völlig falsch.
00:50:49: Ich möchte mich nicht als Fluchthelfer betätigen Weder für Menschen, noch für Kapital.
00:50:55: Also um die vielen Investmentgesellschaften, die den deutschen Unternehmensgründern Erben entschuldigen.
00:51:01: Alternative Anlagemöglichkeiten in der Welt bieten sind ja mehr oder weniger Fluchthelfer.
00:51:05: Das ist legitim betriebswirtschaftlich aber volkswirtschaftlich ziehe ich mir diesen Schuh nicht an.
00:51:11: Wir müssen das jetzige System hier verbessern und wir müssen es wieder so attraktiv machen dass funktioniert und das ist ein großes Programm.
00:51:20: Das ist nicht so ein kleines Programm, es hat viel mit Migration zu tun, mit Kinderkriegen zu tun.
00:51:27: Es hat was zu tun mit dem Verzicht auf unilaterale Klimapolitik.
00:51:32: also im Grunde brauchen wir eine totale Kehrtwende unserer Politik.
00:51:37: aber ich glaube nicht dass die jetzt kommt meine ich das ist ja eine normative Forderung.
00:51:41: das glaube ich nicht.
00:51:42: Da vergeht vielleicht noch eine weitere Legislaturperiode oder zwei.
00:51:46: Spätestens dann, wenn die Baby-Boomer in der Rente sind und der Verteilungskonflikt zwischen junger und alt so richtig aufbricht in diesem System weil es so wenig Junge gibt wird man natürlich über grundlegende Änderungen nachdenken von der Art wie ich sie hier erwähnt habe.
00:52:03: wir sind noch nicht ganz soweit in Deutschland aber das wird zwangsläufig kommen.
00:52:09: Und leider ist es so, die Politik, die Menschen das ganze System marschiert solange in eine Richtung bis es sich eine blutige Nase holt und erst dann fängt man an wirklich einen anderen Kurs einzuschlagen.
00:52:21: Soweit sind wir noch nicht.
00:52:23: Ja genau, da folge ich Ihnen.
00:52:24: Da wäre halt meine Sorge dass halt bis dahin zu viel kaputt geht und es nicht mehr sanierungsfähig ist weil die Industrien wenn die mal weg sind kommen sie nicht zurück.
00:52:32: ja Ja, so ist das.
00:52:34: Deswegen... Mein alter Chef Herbert Timm hat vor über fünfzig Jahren immer gesagt Einsicht oder Erfahrung?
00:52:39: Das gilt in der Politik.
00:52:41: Entweder seht er die Argumente ein, die Erkundung haben oder er müsste selber erfahren was dabei raus kommt wenn er es nicht einsieht und man kann nur hoffen dass die Einsicht dann doch vielleicht jetzt schon früher einsetzt.
00:52:54: ich muss sagen also die gewisse Desillusionierung mit dieser grünen Politik aufgrund dieser Verbrennerverbote, die hat ja doch schon eingesetzt.
00:53:03: Das hätte ich jetzt noch gar nicht so früh erwartet.
00:53:06: Vielleicht ist es schon also der Beginn einer Kehrtwende?
00:53:10: Wir werden das sehen!
00:53:12: Bevor wir jetzt zum Abschluss kommen würde ich ganz gerne mal kurz im Blick auf Europa richten.
00:53:15: Ich meine Sie haben ja sich auch immer intensiv beschäftigt mit der EU und dem Euro.
00:53:20: stichwort Targetfalle und ähnlichem... Das ist ja ein weiteres Risiko.
00:53:24: Jetzt ist es ja so In meinen Worten, die EU und der Euro hängen an einem starken Deutschland.
00:53:29: Deutschland haben wir gerade diskutiert hat sich mutwillig selbst ins Knie geschossen und die Folgen sind immer mehr sichtbar.
00:53:36: das heißt ihr könnt diese Rolle wahrscheinlich gar nicht so spielen wie einen es erwarten.
00:53:40: gleichzeitig sehen wir im Frankreich Startschulden außer Kontrolle.
00:53:44: Wir sehen in Italien Die Wirkung von Transfers.
00:53:47: also wenn wir großzügige Geld überweisen haben sie dann auch teilweise dann Wachstumsraten Über den Deutschen.
00:53:52: Wie sehen Sie da die aktuelle Situation?
00:53:55: Ja, der Euro hat nun den Südländern, den Mittelmeerländern und Frankreich gehört dazu künstlich niedrige Zinsen geschaffen.
00:54:04: durch die Haftungsunion, die er implizit bedeutete.
00:54:08: Da hatten dann die Gläubiger, die den Staaten Geld geliehen, hat weniger Angst vor dem Staatskonkurs und haben sich mit niedrigeren Zinsen genügt.
00:54:15: Und die Folge war, dass diese Länder sich über beide Ohren verschuldet haben.
00:54:19: Das wollte man durch die ganzen Schuldengranzen verhindern – das hat aber hinten und vorne nicht geklappt, die wurden ja einfach beiseitegewischt!
00:54:26: Also das ist jetzt die Situation und man sieht, dass solche Schulden immer nur temporär helfen.
00:54:31: In dem Moment wo man das Geld ausgibt scheint ja alles gut zu sein.
00:54:34: Man kann Schuldscheine an die Welt verkaufen oder Waren verkaufen, exportieren um damit die Importe sich zu leisten und den Lebensstandard der Menschen dann zu ermöglichen.
00:54:44: aber das mit den Schuldscheinen hat eben ein dickes Ende was hinterher kommt.
00:54:49: Man muss nicht zinsener bezahlen, man muss es irgendwann wieder zurückzahlen.
00:54:53: Da wird es immer schwieriger.
00:54:54: Frankreich ist über die Strenge geschlagen, Italien ist über den Strengel geschlagen von Griechenland ganz zu reden.
00:55:00: Griecheland hat man geholfen durch verschiedene Schuldenschnitte, die in der Summe auf praktisch ein geschenktes Sozialprodukt hinausliefen.
00:55:08: an die Grieche nicht.
00:55:08: aber das kann man mit einem kleinen Griechanland machen und das kann ja nicht mit Frankreich machen.
00:55:13: Und schon gar nicht wird man es eines Tages machen können, sollte Deutschland in ähnliche Schwierigkeiten kommen wenn sich diese wirtschaftliche Krise noch verstärkt.
00:55:20: Also wir müssen jetzt abkehren von dieser Verschuldungspolitik in Europa insgesamt und wieder nur das ausgeben was wir haben.
00:55:29: Wir müssen strukturelle Reformen machen.
00:55:32: auch unilateral sollte Deutschland sich genau überlegen ob es jetzt sich verschuldet plus weil die anderen es machen.
00:55:37: Das Problem ist ja immer, in dem Moment wo man das Schuldengeld hat und es verausgabt schafft mal eine Binnenkonjunktur.
00:55:44: Und treibt die Preise hoch!
00:55:46: Das ist die große Gefahr, die ich für Deutschland sehe.
00:55:48: wir sind jetzt seit einigen Jahren dabei uns relativ aufzuwerten indem die deutschen Preise für die Güter des Bruttoinlandsprodukts schneller steigen als die im Durchschnitt der Eurozone.
00:55:59: Wir werden sukzessive auf und so ne Aufwertung also Real werden wir auch, wenn es in der Währungsunion ist.
00:56:08: Solche eine Aufwertung ist gefährlich!
00:56:10: Wir wiederholen im Moment einen Prozess den nach dem Beitritt des Euro Griechenland und Italien und ähnliche Länder hatten.
00:56:19: Billige Zinsen, Verschuldungen, prima Boom... Und dann kam das dicke Ende hinterher.
00:56:25: Jetzt sind wir auch gewesen in den letzten Jahren in dieser künstlichen Schulden finanzierten Boomphase.
00:56:30: Man denkt nur an das ganze Geld was hier aufgenommen wurde in der Corona-Krise.
00:56:35: Wenn wir jetzt weitermachen damit, wie das einige ja vorschlagen, dass für die deutsche Schuldengrenze Beseitigen das Grundgesetz ändern.
00:56:44: Dann, Gnade Gott.
00:56:45: Also dann wird dieser Aufwertungsprozess den wir schon erlebt haben sich noch intensivieren und wir werden innerhalb Europas massiv an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
00:56:56: Davor kann ich nur warnen.
00:56:57: also so billig kommen wir da nicht von weg.
00:56:59: das wäre einfach das Geld uns leihen und letztlich uns drucken lassen von der Zentralbank was ja dahinter steht weil die die Papiere kauft.
00:57:07: nee wir müssen schon schmerzliche harte Reform machen.
00:57:11: kommt es schon darauf an, jetzt so eine Blutschweiß- und Trennstrategie zu fahren.
00:57:17: Wo man den Leuten also wirklich unvorblümt sagt wie's ist.
00:57:21: Und die Parteien allesamt zwingend abstied zu nehmen von ihren blühten Träumen, die sie bislang hatten.
00:57:27: Kann ich da mal kurz nochmal nachfragen?
00:57:28: Weil es gibt ja andere Ökonomen... Also ich nehme das mal Flasberg.
00:57:30: Ich komme immer auf alle Ökologen.
00:57:32: zum Schluss noch.
00:57:32: Aber lieber als Beispiel der würde ja sagen, dass es doch gut wäre wenn wir aufwerten weil dann haben wir nicht mehr solche Ungleichgewichte im Euro.
00:57:37: Ich meine, es gibt hier auch die Argumentation dass wir mit den Harzreformen als Lohnkostenvorteile erarbeitet haben und damit erst die ungleichliche Wichte geschaffen haben.
00:57:45: Also könnte man nicht auch positiv sagen, super!
00:57:47: Wir verlieren unseren Webbewerbsvorteil im Euro – und damit ist alles besser bei mehr ausdrücklichem Handel
00:57:52: haben.".
00:57:53: Ja, was Herr Flasberg sagt das ist ja meine alte These.
00:57:56: Ich meine er dreht es nur wertungsmäßig um aber inhaltlich ist es ja so wir haben abgewertet gegenüber den anderen Ländern Aber nur dadurch dass die Inflationär auf die Tube gedrückt haben.
00:58:07: also So ist ja die Realität.
00:58:08: Deutschland hat ja auch nicht die Preise gesenkt in den ersten Jahr und des Euro sondern Die Anderen Haben sie dramatisch erhöht weil Sie sich der Druckerpresse und der Schulden Maschinerie bedient haben Und Geld für alles und jedes hatten.
00:58:20: Das war nach Frage.
00:58:21: das trieb die preise machte Wettbewerbsfähigkeit kaputt.
00:58:24: Das darf eben nicht sein, wir müssen in einen Gleichgewicht reinkommen.
00:58:27: aber wir sehen ja an der Krise der deutschen Industrie im Moment dass wir auch ein Wett Bewerbsproblem haben.
00:58:33: also ich glaube da ist jetzt zu viel Altruismus verlangt wenn man sagen würde die Deutschen sollten jetzt mal fleißig weiter Geld ausgeben damit sie ihre Wett bewerbsfähigkeit über eine spezifische Inflation in Deutschland noch weiter kaputt machen und bloß um den anderen Europäern zu helfen.
00:58:49: so weit geht es ja.
00:58:50: nur
00:58:51: Zum Sparen noch mal ganz kurz.
00:58:53: Es gibt Ökonomen, die würden sagen sobald der Staat spart haben wir weniger Wachstum weil weniger Nachfrage insofern weniger wachstums.
00:58:59: und ich denke mir was unter den Motten?
00:59:01: ja gut wenn man so argumentiert dürfte mehr nie sparen.
00:59:03: aber das ist natürlich
00:59:05: völliger Unsinn.
00:59:06: dass Sagen auch ökonom nicht Das Sagen Die Politiker die reden immer von Wachs Sturm Wenn Man Schulden macht Und Wenn Man Weniger spart Denn Schulden sind Ja Entsparende Staates also Volkswirtschaft spart dann weniger.
00:59:19: Wachsen kann man im Gegenteil nur, wenn man keine Schulden macht.
00:59:23: Wenn man spart, weil das Kapitalbildung ist und die Kapitalbildung ist die Basis des zukünftigen Einkommens und des Produktionspotentials was man erzeugen kann.
00:59:33: Und das ist halt diese Wechselwirkungen, die immer das schwierig macht für Leinen, dass zu verstehen ist ein Nachfrageboom aber der nachfrageboom ist temporär und der geht zulasten der Kapital-Bildung in Wahrheit als langfristige Produktionsproduktion Bestimmt.
00:59:49: Und die Ökonomen, wenn sie von Wachstum sprechen, meinen nicht die Veränderung des Auslastungsgrades des Produktionspotentials – das nennen wir ja nicht Wachztum, sondern Wachstrom in der Wachstofftheorie ist ein breites Feld unserer Disziplin meint immer die Verbesserung der Angebotsbedingungen des Produktionspotenzials selber und es geht nur durch Realkapitalbildung und Humankapitalbildung, wobei eben mit human Kapitalbildung die bessere Ausbildung in den Köpfen der Menschen gemeint ist.
01:00:20: Also wenn wir jetzt in Europa die Staatsfinanz einer Kontrolle bringen das wäre ein schönes Szenario.
01:00:24: auf der anderen Seite ich bin jetzt vielleicht zum politischer Realist und sage Ich kann mir nicht vorstellen dass es in Frankreich Italien dass das erfolgen wird auch gerade in Frankrijk nicht die Mehrheit im Parlament ist gegen Sparen.
01:00:38: Wenn jetzt, wir haben die Vero mit den Teilen und die eigentlich nicht sparen oder die Schulden weiter wachsen.
01:00:44: Und alles ein bisschen machen wie in der USA.
01:00:47: In meiner Welt waren irgendwann die ECB gefordert.
01:00:50: Jetzt werden sie sofort sagen, ich darf aber nicht.
01:00:51: Ich würde sagen nach dem Motto naja letzten zehn, fünfzehn Jahre hat man bewiesen dass ihr viele Dinge macht, die Sie wahrscheinlich tun sollte und ich dürfte.
01:00:58: Dann haben wir einen imtenenziellen inflationären Euro.
01:01:01: das gilt ja bei uns dann auch weil die Inflation hier wer sich gerade zu ziehen können.
01:01:04: Ja geht bei uns eben nicht!
01:01:05: Wir müssen es ja nicht mitmachen.
01:01:07: Ja, bei die Euros, die Frankreich schafft, die werden ja dann auch ganz Europa gelten.
01:01:10: Dann werden wahrscheinlich die Tage zwei Forderungen wieder anwachsen und ähnliches...
01:01:14: Ja, aber für den in Frankreich zu einer Inflation und zunächst einmal nicht in Deutschland.
01:01:18: Das würde also die reale Aufwertung, die wir auch für Deutschland gesehen haben in den letzten Jahren... Wir hatten ja diesen gewaltigen Boom dadurch dass das Fruchtkapital seit Jahrzehntausendzehn nach Deutschland kamen und in die Mobilien und sonst so hin.
01:01:31: Also diese Aufwertungen würden wieder befeuert.
01:01:34: wenn wir das mitmachen und wenn wir es nicht mit machen dann verbessert sich die Situation für Deutschland.
01:01:40: Aber ich würde das einhaken, nehmen wir mal Euro-Schweizer Frankenwechselkurs.
01:01:44: Ich meine der Franken hat glaube ich heute Euro gegenüber Franken über vierzig Prozent verloren in den letzten zehn Jahren seit Beginn der Euro-Krise gegenüber einem Dollar dreißig Prozent.
01:01:52: Das ist ja auch eine Auswirkung.
01:01:54: also ich meine ich sage es so wie wir bleiben solide Frankreich und Italien bleiben unsolide dann wird einfach der Euro immer weiter schwach werden.
01:02:00: Dann wären wir zwar haben vielleicht exportmäßig in den Vorteil davon weil wir dann einen schwachen Euro haben zum Export aber eigentlich reduziert es den Wohlstand von uns Deutschen auch, weil wenn wir in die USA fahren dann können wir unsere McDonalds leisten aber kein Steakhaus mehr haben.
01:02:16: Ja natürlich sind wir insofern betroffen.
01:02:18: Die Euroabwertung ist dann die Korrektur dieser Inflation, die man durch die Staatsverschuldung in Europa hervorgerufen hat.
01:02:27: nicht.
01:02:28: Das vergleicht das ja wieder aus.
01:02:30: Ich meine, die Kehrseite der Inflation sind die starken Lohnsteigerungen, die wir hatten und die Abwertung des Euro, wenn man nach Amerika fahren, gleicht das also zum Wiederhaus.
01:02:38: Obwohl die Abwärtung jetzt noch stärker ist.
01:02:41: zurzeit.
01:02:42: Also seit Trump da an der Regierung ist, wertet der Euro sehr stark ab.
01:02:46: Warum?
01:02:47: Weil man denkt dass in Amerika bessere Standortbedingungen sind weil das Kapital aus der Welt nach Amerika läuft auch speziell aus Europa und es eine Nachfrage nach Dollars treibt den Dollar hoch und den Euro in den Keller.
01:03:01: Ja gut, sollen wir uns auch verschulden bloß weil die anderen das machen.
01:03:05: Ist es meine Frage ja?
01:03:06: Weil ich halt sage, dass die Morte sehr gut... Aber
01:03:08: Sie müssen mein Argument akzeptieren!
01:03:10: Das Argument ist wenn wir uns verschulden dann kommt es auch hier zu entsprechendem Inflationsdampf in Deutschland und dann verspielen wir die Chance unsere Wettbewerbsfähigkeit zu halten.
01:03:21: Und wenn wir genauso inflationieren wie die Anderen wird die Wett bewerbswähigkeit auch weiter zurückgehen.
01:03:26: Es will ich nur als Laiana mal nachfragen oder kommen sie auch ein bisschen darauf an wofür wir uns verschulden.
01:03:31: Also wenn wir jetzt uns verschulen würden, zum Beispiel um das Steuern Abgabensystem massiv zu reduzieren und die Abgaben zu reduziern dann hätte sie Privatwirtschaft auf jeden Fall schon mal ein Attraktivitätsvorteil.
01:03:41: der Standort wäre attraktiver.
01:03:43: Wenn wir quasi Energiepolitikwände so vorziehen wie ihn von ihnen angekündigt und sagen nach dem Auto G wir verschuldenen ist es mein wegen uns CO-Zwei Speicher zu finanzieren?
01:03:51: als Beispiel?
01:03:52: wären das nicht vielleicht Dinge wo wir den inflationären Effekt verhindert, aber gleichzeitig unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit doch stärken könnten?
01:03:59: Naja kurzfristig dominiert immer der Nachfrageeffekt bei der Verschuldung und die Angebotseffekte kommen langfristig.
01:04:05: Die sind pro Jahr anfangs viel kleiner und sei es noch das schönste Ziel was man hat Autobahnen zu bauen Infrastruktur auch Verteidigung usw.
01:04:15: Alles ist nach Frage alles erzeugt eine Inflation alles reduziert die Wett bewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Euro Raum.
01:04:23: Das muss man halt sehen.
01:04:25: Da kommen ja nicht drum herum um dieses Ziel.
01:04:27: und dieses Argument, dass das um die relativen Preise im Euro-Raum geht ist wird auch in der Öffentlichkeit überhaupt nicht diskutiert.
01:04:33: Überhaupt nicht existent, aber es ist ein wesentlicher Punkt und da brauchen wir nur in die Geschichte des Euro zurückschauen in den ersten Jahren wie die Südländer ihre Wettbewerbsfähigkeit verspielt haben durch ihre Verschuldungspolitik.
01:04:45: Erst mal tolle Party und nachher kommt noch eine lange Phase des Karters hinterher.
01:04:50: Und das sollten wir nicht nachmachen.
01:04:52: ich bin strikt dagegen!
01:04:53: Man kann nur die Ressourcen verbrauchen, die man hat.
01:04:56: Meine letzte Frage geht an Ihre Zunft weil Sie haben jetzt mehrmals angesprochen es fehlte in der Regierung Merkel einen ökonomischen Sachverstand.
01:05:05: Es fehlt erst recht jetzt in der jetzigen Regierung ein Sachverstand jetzt am Ende ist.
01:05:09: aber es wimmelt ja von Ökonomen.
01:05:10: es gibt ja nicht nur sie es gibt eine Fülle von Ökonomen.
01:05:13: entweder warum haben die anderen Ökologen sich dies über äußert oder warum gibt es immer bei zwei Ökodoben vier Meinungen?
01:05:19: Ist das jetzt so?
01:05:20: Weil ich bin jetzt hier Außenstehende.
01:05:23: Er hängt es damit zusammen, dass Institute A ist eher finanziert von SPD-Regierung und Institute B ist eher von der Unionsregion finanzierend.
01:05:30: oder woran liegt das?
01:05:31: Dass die Ökonomen das mitgemacht haben letzten Jahrzehnte und nicht lauter früher Alarm beschrieben haben und warum jetzt, warum sie heute immer verheersehbar mit ihren Unterstützung eigentlich dann oftmals Parteien aus sind?
01:05:44: Ja, also erst mal ist das ja nicht so.
01:05:45: Dass die Ökonomen nicht Alarm gerufen haben... Also
01:05:49: sie haben Alarmgerufen aber es war
01:05:50: auch noch einige andere.
01:05:52: So ist es wirklich nicht.
01:05:53: Schauen Sie mal auf die Gutachten und des Wissenschaftlichen Beirats beim Wirtschaftsministerium usw.. Die werden ja nichts zur Kenntnis genommen.
01:05:59: Das Problem ist dass die Presse ganz anders gestrickt ist als wir Ökonomen.
01:06:03: Da sind ja ein paar Ökonomen dabei, die will ich dann ausnehmen.
01:06:08: Aber der Löwenanteil der Journalisten, die sich zu wirtschaftlichen Themen äußern und hat von Ökonomie wenig Ahnung – die haben das einfach nicht gelernt!
01:06:17: Wie können sie denn auch?
01:06:18: Und wenn die jetzt einen Ökonomen fragen, einen normalen Ökonom, der kommt jetzt mit Liberalismus und Marktwirtschaft
01:06:25: usw.,
01:06:25: dem würden Sie am liebsten gleich im rechten Lager verorten und sonst wo... weil sie nichts von Liberalität halten, sondern an eine zentralplanungsverordnete Wirtschaft denken.
01:06:36: Wenn die jetzt da so einen Ökonomen fragen wie mich und hören dann eine Meinung?
01:06:40: Dann suchen Sie sich aus den Tausenden von Ökonomen, die es sonst noch gibt in Deutschland dann irgend einem heraus der genau das Gegenteil sagt.
01:06:49: Das liegt an der Selektion!
01:06:51: Das ist ja nicht ein repräsentativer Durchschnitt der Meinungen der Ökonome.
01:06:56: Überhaupt die Presse, ihre ganze Meinungsmache zieht aus der Selektion von Informationen.
01:07:02: Es wird ja nichts Falsches gesagt.
01:07:04: aber häufig ist es so tendenziell dadurch dass man das was nicht in den Kram passt einfach kurz hält in der Berichterstattung und das in dem Vordergrund stellt was einem unterstützt.
01:07:15: Das Prinzip Diapositiv.
01:07:17: Wissen Sie einen Diapositiv?
01:07:18: Da schicken sie weißes Licht aus der Glühbirne da rein und das Diap positiv nimmt da viele Farben raus Und so können sie durch bloßes Weglassen von Farben an der Leinwand jedes beliebige Bild erzeugen.
01:07:31: Das ist mein Modell der Presse!
01:07:34: Durch das Weglassen von Informationen kann man alles Mögliche darstellen an Bildern, wie die Realität sein sollte.
01:07:41: Und da haben wir hier ein Problem dieser medialpolitische Komplex der sich da wie so eine Echo-Kammer über dem Volk entwickelt hat Der hat wenig Ahnung von Ökonomie.
01:07:52: Das findet da kaum statt.
01:07:54: Sondern das sind moralisch skandalisierende idealisierenden Argumente Um Meinungen Leute, die sich da äußern nicht verlegen.
01:08:05: Die Argumente werden gar nicht gebracht.
01:08:06: Schauen Sie mal eine normale Zeitung rein!
01:08:08: Wie viele Argumnte sehen sie denn überhaupt?
01:08:10: Eine seriöse Zeitung versucht das aber häufig sind es doch nur Meinungen.
01:08:15: und wenn's das Fernsehen anschallt ja eine Politiker hat die Meinung der andere.
01:08:18: Die Meinung der dritte hat wieder ne andere Meinung.
01:08:21: Ja Herr Gott nochmal mich interessieren doch nicht die Meinungen Das ist doch irrelevant, sondern die Argumente.
01:08:27: Aber die Argumenten versteht man nicht, wenn es ökonomische Argumete sind – das ist einfach eine Spur zu hoch für viele und deswegen setzen sich auch diese Meinungen durch in der Berichterstattung.
01:08:38: Eine totale Verflachung des öffentlichen Diskurses hat es gegeben in den letzten Jahren und diese Verflacherung hat auch zu den großen Fehlentscheidungen der vergangenen Regierung
01:08:50: beigetragen.".
01:08:51: Was aber übersetzt heißt?
01:08:53: Wir müssen erstmal in so eine Situation kommen, wo diese Echokammer die Realitäten nicht mehr länger leugnen kann oder beschönigen können.
01:09:00: Ja und das ist eben die blutige Nase.
01:09:03: leider nicht Einsicht oder Erfahrung.
01:09:05: Das sind die Möglichkeiten, die ein Volk hat und leider funktioniert es mit der Einsicht nicht.
01:09:10: also kommt die Erfahrung.
01:09:11: Herr Professor Sinn das war ein.
01:09:13: Ich würde sagen, damit hören wir auf.
01:09:15: Es war kein positives Ende.
01:09:16: Vielleicht leistet der Podcast einen kleinen Beitrag dazu, dass die Einsicht noch vor Erfahrung kommt.
01:09:20: Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und für Ihre Einsichten.
01:09:48: Und die fiskalische Verschlechterung Deutschlands ist laut IWF die größte unter allen Industrieländern.
01:09:57: Am Sonntag hat Daniel Groß hier dargelegt, Die EU braucht kein höheres Budget sondern eine bessere Verbindung der Mittel.
01:10:04: Heute stellen wir fest, die EU kann nur dann besser werden wenn ihre größten Mitgliedsstaaten einfach an Deutschland endlich liefern und das tun was wir alle wissen was getan werden muss.
01:10:17: Sinn hat gesagt was getan wird muss und er hat nach wie vor Recht.
01:10:22: Es ist, dass sehen wir ganz deutlich nicht das fehlende Geld was uns zurückhält.
01:10:27: es fehlt der politische Wille das zu tun was die ökonomische Vernunft seit Jahren verlangt.
01:10:34: eine Bundesregierung die für die EU mehr Reformeralter fordert das macht Herr Merz durchaus würde zuerst selbst eine Reformerlands vorlegen können den diesen Namen verdient.
01:10:45: heute kann sie das nicht noch als die Chance Die Rebellanz zu verbessern.
01:10:53: Sobald die Behörden und Hörer die heutige Ausgabe vom BTO refreshen, ich freue mich weh mal auf Fragen Feedback-Rittik und Anregungen und auf einem Wiederhören am kommenden Sonntag – wenn es wieder heißt!
01:11:06: BTO ist online.
01:11:08: Bis dahin alles Gute, ihr Daniel Stelter.