00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Podcasts!
00:00:19: Ich freue mich sehr dass Sie am heutigen Sonntag mit dabei sind.
00:00:23: Die EU ist nicht anders als die deutsche Bundesregierung.
00:00:27: sie fordert immer mehr Ressourcen mehr Beamte mehr Regulierung mehr Geld.
00:00:36: Das EU-Parlament hat nachgelegt.
00:00:38: Mit immer größeren Forderungen, wie viel Geld denn nun nach Brüssel fließen soll?
00:00:43: Damit Brüssel endlich das tun kann, was sie schon längst hätte tun sollen!
00:00:48: Doch braucht die EU wirklich mehr Geld?
00:00:51: Nun, wie ob am deutschen Staat dürft die Lösung im Gegenteil liegen – nämlich in weniger Geld.
00:00:58: Dass es zumindest die Einschätzung einer Gruppe europäischer Vorschussinstitute die in den letzten Wochen eine Studie vorgelegt haben, die aufzeigt wo denn die EU sparen könnte.
00:01:09: Immerhin rund über zweihundert Milliarden Euro für den nächsten Finanzhaus hat.
00:01:14: also die EU braucht weniger Geld und nicht mehr.
00:01:18: das wird euch gar nicht schlecht Denn die EU muss eigentlich die Kerner Aufgaben erfüllen Und die Erfüllung der Kerner Aufgabe erfordert nicht mehr Geld Sondern bessere Politik.
00:01:28: So oder so kann man die EU kritisch sehen.
00:01:31: Das sollte man auch, aber man sollte sie leicht nicht zu kritisch sein.
00:01:35: Ein heutiger Gesprächspartner zeigt nämlich auf wie viel Potential wir noch haben besser zu werden und dieses Potenzial sollten wir nutzen.
00:01:43: Ich finde das in Summe ein sehr wichtiges Thema.
00:01:45: eine gute Beleuchtung dieses Themas.
00:01:47: ich hoffe Sie auch.
00:01:49: fangen wir also
00:01:50: an!
00:02:06: Für KMUs kann die Geschäftswelt wie ein undurchdringlicher Dschungel wirken.
00:02:10: Ein Ökosystem voller Lebendigkeit und Chancen?
00:02:13: Ja, aber auch voller unvorhersehbarer Gefahren und plötzlich auftauchender Risiken!
00:02:18: Und seit der Ehrlich.
00:02:19: im aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Klima wird dieser Dschungell immer dichter, immer unberechenbarer... Es geht nicht mehr nur um die klassische unbezahlte Rechnung, die im dickigste Buchhaltung lauert.
00:02:29: Es sind die zunehmend unzuverlässigen Kunden, die unaerwartet zur Gefahr werden.
00:02:34: Es ist die zweite und dritte Insolvenzwelle bei Partnern – es ist die allgegenwärtige Unsicherheit, die ihre Pläne über Nacht zu Nichte machen kann.
00:02:42: Wie navigieren Sie sicher durch diese sich ständig verändernde Landschaft?
00:02:46: Sie brauchen einen erfahrenen Begleiter!
00:02:48: Allianz Trade kennt sich in diesem Dschungel aus.
00:02:51: Allianze Trade ist der Partner, der ihnen hilft Risiken nicht nur zu erkennen sondern mit intelligenten Lösungen zu begegnen.
00:02:58: Produkte wie die Vorderusausfallversicherung oder Bürgschaften von Alliance Trade schützen wirksam vor unbezahlten Rechnungen bewerten die Bonität ihrer potenziellen Kunden und geben ihnen die nötige Sicherheit damit sie sich auf ihr Wachstum konzentrieren können.
00:03:13: Finden Sie Ihren Begleiter, erfahren sie mir in den Shownotes oder unter alianzminustrade.de.
00:03:19: slash bto
00:03:23: Da.
00:03:23: ein oder andere von Ihnen hätte vermutlich erwartet dass ich mich in dieser Woche mit dem Gutachten des Sachverständigenrats zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland beschäftige.
00:03:33: Das kam für mich zeitlich etwas zu spät in diese Woche aber ich habe vor einer kommenden Woche dazu etwas zu machen Außer ich ändere meine Meinung, aber ich gehe davon aus dass wir nächste Woche ein bisschen blicken auf das was der Sachverständigenrat nun konkret sagt wie es mit deutschen Wirtschaft steht.
00:03:51: Auf europäischer Ebene wissen wir was passiert.
00:03:53: Europa fällt seit Jahren zurück Aber die Antwort Europas ist nicht so unähnlich zur Antwort der deutschen Politik.
00:04:01: Man fordert mehr Ressourcen Schon wird zurück.
00:04:05: Vor ungefähr einem Jahr hat die EU-Kommission klar gemacht Wie sie die Lösung sieht nämlich mit mehr Geld.
00:04:13: Am sechzehnten
00:04:14: Juli
00:04:15: trat Osler von allein vor die Kameras und sagte, wir brauchen mehr
00:04:20: Geld.".
00:04:39: our independence.
00:04:41: The budget is larger, it's smarter and sharper.
00:04:46: It is a budget that delivers for citizens and business partners.
00:04:51: in the future.
00:04:54: we are investing more in capacity to respond yet crucially member states contributions will remain constant as we propose a step change.
00:05:11: Ja, zwei tausend Milliarden Euro für den Zeitraum von zwanzig achtundzwanzig bis weiteres und dreißig.
00:05:19: Die entscheidenden Worte haben wir ganz am Ende gehört – New Own Resources, neue Eigenmittel!
00:05:25: Also Geld dass die EU-Kommission künftig direkt und ohne Umwege von den Bürgern und Unternehmen kassieren will.
00:05:32: Für Ursula von Allein ist es nur folgerichtig denn so kann man verhindern das sie Mitgliedstaaten streiken Wo sie von allein, spricht das auch offen aus.
00:06:35: Eine Ressourcen, das ist kein neuer Wunsch.
00:06:38: der Brusters Zentralverwaltung.
00:06:41: Im aktuellen Kontext treten sie vor allem deshalb in den Vordergrund, weil man ja anfangen sollte die Altschulden aus der Corona-Zeit zu bedienen – stichwort wieder Aufbaufonds!
00:06:53: Die Frage ist natürlich ob dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird?
00:06:57: Denn die EU Kommission fordert viel Geld aber die Staaten sind nicht unbedingt begeistert so auch Deutschland.
00:07:05: Nur ein Tag nach der Rede von Osa von Allein war Friedrich Merz zu seinem Antrittsbesuch in London, bei denen also die vor einigen Jahren unter anderem weiß ich Erlustmärkten bezahlen aus der EU ausgestiegen sind.
00:07:21: Merz wurde dort von einem Blumenbergschulisten nach seiner Haltung zu den New Own Resources gefragt und die Absage an die Brüstersteuerträume fiel damals unmissverständlich aus.
00:07:35: Frage zum EU-Haushaltsvorschlag, der sie ja gestern erreicht hat aus Brüssel.
00:07:41: Wo man den Eindruck hat dass Sie im Grunde haben sich nicht ausreichendem Vorfeld informiert fühlten oder es alles etwas auch für Sie überraschend kam was da drin steht?
00:07:51: Sehen Sie da überhaupt noch eine Möglichkeit für ein Kompromiss
00:07:54: so
00:07:55: auf der Basis des Vorschlags wie er jetzt gekommen ist?
00:07:59: Oder sehen wir da auch vielleicht einen größeren Konflikt, der dazwischen Berlin und Brüssel möglicherweise anderen europäischen Hauptstädten sich da noch entwickeln könnte?
00:08:08: Ich bin nicht überrascht gewesen.
00:08:12: Es war ein Prozess, der offensichtlich in der Kommission ein ziemlich hartes Ringen beinhaltet hat.
00:08:20: Was wir diskutieren müssen ist die Höhe des Budgets.
00:08:28: sagen, was nicht in Frage kommt ist eine Besteuerung der Unternehmen durch die Europäische Union.
00:08:35: Dafür fehlt der Europäischer Union auch jede Rechtsgrundlage.
00:08:38: Wir könnten das einstimmig beschließen wenn es nötig wäre aber ich kann das für Deutschland ausschließen.
00:08:43: dass wir einen solchen Weg mitgehen.
00:08:45: Das tun wir nicht!
00:08:46: Wir senken gerade die Unternehmenssteuerbelastung in Deutschland um Nichtspielräume für die Europäischen Union zu schaffen.
00:08:52: sie zu erhöhen.
00:08:53: kommt nicht in Frage.
00:08:55: Und wir werden uns unterhalten müssen über die Finanzierung des EU-Aushalts, auch im Hinblick auf Verschuldung der Europäischen Union.
00:09:02: Das ist ausnahmsweise zulässig.
00:09:04: von dieser Ausnahme hat die Europäische Union Gebrauch gemacht.
00:09:08: Aber das was wird zurzeit erleben Ist das neue Normale und in einer solchen neuen aber dann eben leider auch normalen Zeit muss Die europäische union grundsätzlich mit dem Geld auskommen dass sie zur verfügung hat und deswegen wird es da In den nächsten zwei Jahren ein ziemlich hartes Ringen um diese mittelfristige Finanzplanung, sagst du mal mit dem deutschen Ausdruck der Europäischen Union für die Jahre zwanzig bis zweitensvierunddreißig geben.
00:09:34: Das wird ein hartes Ring in den nächsten drei
00:09:37: Jahren.".
00:09:38: Jetzt wissen wir natürlich dass Friedrich Merz nicht ganz zuverlässig ist bei seinen Aussagen.
00:09:44: aber diesmal ist Deutschland nicht alleine.
00:09:46: auch die Inderlande, Schwede und Dänemark lehnen den Aufwuchs im Budget ab.
00:09:50: Auf der anderen Seite sind die südosteuropäischen Staaten.
00:09:54: Spanien beispielsweise fordert noch deutlich mehr, statt wie bisher ungefähr ein Prozent des europäischen BEPs sollte die EU-Kommission über zwei Prozent des EU-BEPs verfügen und darüber hinaus auch dauerhaft gemeinsam Schulden machen können.
00:10:12: Frankreichs Präsident Macron ist natürlich auch für mehr gemeinsame Schulden.
00:10:18: Also es gibt Streit Aber was will man sagen?
00:10:22: Damit noch nicht genug.
00:10:24: Die Brüsseler Kommission hat ein Vorschlag gemacht, aber dieser Vorschlag genügt dem europäischen Parlament noch gar nicht – die meinen es müssten noch mehr Geld an die EU fließen!
00:10:36: Viele Abgeordnete fordern dabei nicht nur ein größeres Budget um die alten Agrarsubventionen trotz neuen Verteidigungsausgaben weiter bezahlen zu können sondern sie fordern auch immer lauter echte eigene EU-Steuern von einer Finanztransaktionssteuer bis hin zur direkten Abschöpfung der Erträger aus CO-Zweißetfigarten.
00:10:56: So oder so ist klar, dass eine Ausweitung des EU-Budgets gerade für Deutschland besonders teuer wird.
00:11:03: So berichtete das Medienportal Sir Pioneer am Dienstag der vergangenen Woche, dass die deutschen Beiträge zum EU-Haushalt ab dem Jahr und seit dem Jahr im Jahr und ab dem Jährigenkrieg um ca.
00:11:13: seventy bis eighty Prozent steigen könnten.
00:11:16: Das heißt heute dreiunddreißig Milliarden demnächst sechzig Milliarden Euro pro Jahr.
00:11:23: Das würde ohne Zweifel zu einer erheblichen Belastung des Bundeshaushalts führen, weshalb ich persönlich glaube dass obwohl freudlich Merz vielleicht nicht so standhaft ist, er angesichts der Folgen von den Bundeshaussalt gemeinsam mit Lars Klinbal standhaft bleiben wird.
00:11:41: Ein großes Thema was diskutiert wird zwischen den Staaten die sparen wollen und den Staarten die mehr Geld für die EU wollen.
00:11:48: In der Tat das Thema, wie gehen wir mit den Verbindlichkeiten aus dem sogenannten EU-Wiederaufbaufonds um?
00:11:55: Die Tilgungszahlungen sollen plamiesig im Jahr twenty- achtundzwanzig beginnen.
00:12:01: Im Verlauf des nächsten Mehrjährige Finanzrahmens werden hierfür voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund einandfünfzig bis an einen Siebzig Milliarden Euro anfallen und gemäß Vereinbarung sind diese Kosten eigentlich aus dem EU-Budget zu bezahlen.
00:12:18: Und nun steht im Raum die Idee, nach dem Motto Ach naja, bei erhöhenes EU-Budget nicht so viel.
00:12:23: Dafür übernehmen die Staaten faktisch die Tilgungsleistungen.
00:12:28: Also ökonomisch ändert sich nichts.
00:12:30: Es ist einfach nur linke Tasche, rechte Tasche und die Lasten werden aus den Staaten verschoben.
00:12:36: Die andere Idee ist dass die EU einfach nicht tilgt Nach dem Motten ach wir tilgen nicht sondern wir schulden einfach um Nach dem motto das ist ja nicht so schlimm.
00:12:46: In der Albarheit ist es natürlich anders.
00:12:47: Da man die Zinsen zur Schuld schlägt, werden die Schulden weiter anwachsen.
00:12:52: Die EU will also mehr Geld!
00:12:55: Die Frage, die gar nicht gestellt wird ist – braucht sie das Geld überhaupt?
00:13:10: und bei der Frage, wie nah sie eigentlich wirklich am Markt sind.
00:13:13: Und genau dafür gibt es Tradegate Direct – die er berichtet sich an erfahrene Trader- und aktive Privatanleger, die Wert auf Kontrolle, Effizienz und professionelle Handelsstandards legen.
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00:13:33: Spannend ist auch hinter Tradegate Direct, steht die Tradegate AG.
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00:14:20: Mehr Infos unter tradegate.direct.
00:14:36: Würde die EU sich eure Kerneraufgaben fokussieren?
00:14:40: bräuchte sie keineswegs mehr Geld.
00:14:42: So zumindest die Einschätzung von Epicenter, einem Netzwerk liberaler Denkfabrik in Europa.
00:14:50: Diese legten eine Studie vor mit dem Titel In Alternative EU Budget How to Build a Better Budget Around the Single Market?
00:14:59: Ich habe wie immer die Studien schonungsverlinkt und was kann man an der Schule lesen?
00:15:04: Nun, die Autoren sagen das wichtigste Kriterium ist dient die Ausgabe der Erfüllung der eigentlichen Kernaufgabe der EU, ja oder nein?
00:15:14: Die Autoren formulieren es so.
00:15:17: Ausgaben auf EU-Ebene sind dann und nur dann gerechtfertigt wenn sie notwendig sind um den Binnenmarkt sowie den freien Verkehr von barern Dienstleistungen Kapital und Personen auf dem dieser Brut aufrecht zu erhalten oder zu vollenden
00:15:31: Was zu einem klaren Ergebnis führen würde.
00:15:34: Eine glaubwürdige Alternative, die auf den Grundsätzen der Haushaltsdisziplin, der Einfachheit und der Subsidiarität beruht zeigt dass der EU-Haushalt bei etwa einem Prozent des Brutto- und Nationaleinkommens der EU gehalten werden kann.
00:15:47: Dies entspricht einem Volumen von rund ¼ Billionen Euro für den Zeitraum von bis zum Jahr.
00:15:54: im Jahr ist es ca.
00:15:55: eine Differenz von etwa zweihundertzwanzig Milliarden Euro im Vergleich zum Vorschlag der Kommission.
00:16:01: Wir reden also von einem Einsparpotenzial von zweihundertzwanzig Milliarden Euro.
00:16:06: Über sieben Jahre, aber immerhin und das nur wenn man das Subsidiaritätsprinzip ernst nimmt.
00:16:13: Welche Posten kommen dann konkret weg?
00:16:15: Epizenter nennt es Wesentliche – die Agrarausgaben, die Mittel für die Koalition und der Klimasozialfonds.
00:16:23: Konkret kann man folgendes lesen
00:16:26: Die Ausgaben für Kohesion, Landwirtschaft und maritime Angelegenheiten die nun unter dem NRPP zusammengefasst sind machen den größten Anteil des Haushalts aus und werden als Erste bewertet.
00:16:36: Diese Instrumente erfüllen vorrangig Umverteilungs- und Einkommensstützungsfunktionen.
00:16:41: Sie begegnen größtenteils keinen grenzüberschreitenden Marktversagen jener Art der eine Finanzierung auf EU-Ebene rechtfertigen würden.
00:16:48: Umverteilung und Einkommensunterstützung sind nach seiner Aufgaben.
00:16:52: sie gehören nicht in den EU-Haushalt.
00:16:55: Auch der Wettbewerbsfonds, das Lieblingsprojekt von Frau von der Leim mit finanziell Milliarden Euro besteht den Test nicht.
00:17:03: Ausgaben für die Wett bewerbsfähigkeit der vorgeschlagene EU-Wettbewebsfond sowie damit verbundenen Instrumente stellen nach unserem Prüfmaßstab keine gerechtfertigte Ergänzung des EU Haushalts dar.
00:17:15: Der Wett Bewerbswähigkeit ist durch die Vollendung des Binnenmarktes für Dienstleistungen Kapital und Energie besser gedient als durch die Vergabe von Fördermitteln an ausgewählte Branchen.
00:17:24: Sie haben es richtig gehört.
00:17:26: Wettbewerbsfähigkeit wird nicht durch Subventionen für Außerwählte hergestellt, sondern durch die Veränderung des Binnenmarktes – das stimmt!
00:17:35: Zur Finanzierung der aufgepumpten Etats hat die Kommission neue Eigenmittel vorgeschlagen unter anderem eine Konzerneabgabe von Unternehmen mit über hundert Millionen Euro Jahresumsatz einer teilweise zentralisierten Tabaksteuer und eine Abgabe auf nichts recycelten Elektroschrot.
00:17:53: Epicenter sieht keine Grundlage für diese Abgaben.
00:17:58: Konkret kann man zur Konzernerabgabe folgendes lesen
00:18:01: Die vorgeschlagene Corporate Resource for Europe Core sollte überdacht und letztlich zurückgezogen werden.
00:18:07: Ihre Ausgestaltung, die auf dem Umsatz statt auf der Rentabilität basiert, wirft grundlegende Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Belastungswirkung, der Wettbewerbsfähigkeit und der Neutralität auf – während sie faktisch eine neue Form der Besteuerung auf EU-Ebene einführt, der in klarer Bezug zu den Kernaufgaben der Union fehlt.
00:18:26: Es ist in der Tat Wahnsinn, eine Steueraufumsätze statt auf Gewinde zu erheben!
00:18:30: Das ist ökonomisch totaler Quatsch, aber natürlich ein bequemer Weg EU-Steuern zu einer Art Dauereinnahmequelle zu machen.
00:18:38: Und zu den gemeinsamen Schulden die der Tragebericht und die finanzöische Regierung und andere als Standardinstrumente einführen wollen schreiben die Autoren folgendes
00:18:47: Die gemeinsame Kreditaufnahme sollte strikt auf klar definierte, befristete und krisenbedingte Umstände beschränkt bleiben.
00:18:55: Ihre Inanspruchnahme sollte einer strengen Governance Transparenz sowie klar festgelegten Rückzahlungsmechanismen unterliegen die nicht auf einer kontinuierlichen Ausweitung der Einnahmen auf EU-Ebene oder der Schaffung neuer Steuergrundlagen beruhen.
00:19:10: Gemeinsame Schulden soll es geben, aber eben nur in echten Krisen mit klaren Rückzahlungsmechanismen und ohne dauerhafte Ausweitung von EU-Steuern.
00:19:18: Und vor allem sollte man die Mittel nicht veruntreuen wie das beispielsweise die Spanier tun – die Spania wollen ein hohes EU-Budget und möglichst viele gemeinsam schulden!
00:19:27: Ja… was machen sie denn mit dem Geld?
00:19:30: Die Wirtschaftswoche Berichtete
00:19:31: Die Skandalserie um die spanische Minderheitsregierung unter der Führung des Sozialisten Pedro Sanchez reist nicht ab.
00:19:37: Der Ministerpräsident steht im Verdacht, dass seine Regierung Zuwendungen in Milliardenhöhe aus EU-Mitteln zweckentfremdet hat, um die unterfinanzierte spanische Rentenkasse zu sanieren.
00:19:47: Konkret geht es um die Gemeinschaftsschulden, die die EU im Rahmen ihres Next Generation Programms aufgenommen hat, Insgesamt wurden ab im Jahr zwanzig unter den siebenundzwanzig Mitgliedsstaaten fünfhundertseventeen Milliarden Euro verteilt.
00:20:03: Besonders profitiert haben Italien und Spanien, wohingen neunzig Milliarden Euro flossen – auch Deutschland erhielt Geld jedoch mit rund dreißigkommandrein Milliarden Euro deutlich weniger!
00:20:13: Mit dem Geldsegen aus Brüssel sollten die Wirtschaft gefördert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wobei der ökologische und digitale Wandel im Vordergrund standen.
00:20:22: Jetzt kommt jedoch heraus, dass die Regierung in Madrid aus diesem Top-Verleih im Jahr ist, knapp zwei Komma vier Milliarden Euro, die keinem Projekt zugeordnet werden konnten, im spanischen Rentenfonds geparkt hat.
00:20:34: Erst vor wenigen Tagen hatte der Europäische Rechnungshof kritisiert, dass es in vielen Fällen nicht nachvollziehbar sei wohin das Geld geflossen sei.
00:20:42: Insgesamt sollen den Spanien Nachpresseberichten mehr als zehn Milliarden Euro auf diese Weise zweckentfremdet worden sein!
00:20:49: Das ist übrigens überwiegend unser Geld, denn wir sind der größten Nettozahler für den Wiederaufbaufonds.
00:20:55: Ich wundere mich dass diese Veruntreuung von deutschem Geld hier zu landen die zu einer weiteren Diskussion führt.
00:21:02: Wir können davon ausgeben das es ein angenehmes Modell ist.
00:21:06: Wir schaffen europäische Einnahmen, wir schaffen europäischen Schuldentöpfe und können das Geld nutzen um nationale Haushaltsprobleme zu lösen.
00:21:15: Deshalb ist es populär.
00:21:17: Ich denke, wer lernt daraus Folgendes.
00:21:20: Der EU-Haushalt wird nicht besser nur weil man mehr Geld hat.
00:21:24: Wichtig ist dass die Aufgaben auf der Ebene erledigt werden wo sie hingehören und die meisten Aufgaben passen eben nicht auf die Ebene der EU.
00:21:36: Ohnehin wissen wir das es andere Gründer hat warum die EU nicht vorankommt allen voran der Binnenmarkt der weiter von entfernt ist voller Ende zu sein hatte November, in seinen Regional Economic Outlook Notes für Europa eine Berechnung vorgelegt die seither überall zitiert wird.
00:21:59: Verbleibende interne Barrieren führen im innergemeinschaftlichen Handel zu geschätzten wertmäßigen Equivalent-Kosten von vierundvierzig Prozent für den durchschnittlichen Fertigungssektor und hundertzehn Prozent für dem Dienstleistungssektor.
00:22:12: Die Hürden, die im Binnenmarkt zwischen Mitgliedstaaten der EU bestehen wirken wie Zölle – vierundvierzig Prozent auf Waren, hundertzehn Prozent auf Dienstleistungen.
00:22:23: Das übersteigt selbst die schlimmsten Strafzelle, die Donald Trump ihr angedroht hat!
00:22:29: Und es gibt Beispiele, die anekdotisch sind aber das System gut illustrieren.
00:22:34: Eine Firma beispielsweise, die Backblech-Putzmaschine nach Österreich liefert, zahlt siebenhundertsiebzig Euro Gebühren für die Verpackung mit acht Kilogramm Pappe und einem Kilogrammen Kunststoff.
00:22:47: Der grüne Punkt, den wir alle kennen ist in einigen EU-Staaten verboten, in anderen erlaubt und dritten vorgeschrieben.
00:22:55: Lange LKW mit bis zu twenty fünf Meter Länge und seventy vier Tonnen Gewicht sind in einige Ländern der EU erlaubten oder nicht.
00:23:03: Demsmittel müssen jedem Land mit der jeweiligen Landesprache erkennzeichnet werden – das nutzt die Firmen natürlich aus!
00:23:10: So gibt es Berechnungen, wonach Firmen wie Coca Cola und Nestle auf dieser Autoweise im freien wahren Verkehr aushebeln und damit zu entsprechenden Mehreinnahmen kommen.
00:23:22: Eine Studie der EU-Kommission schätzt das Einsparpotenzial für Verbraucher allein durch Vereinheitlichung auf diesem Gebiet, auf rund viertzehn Milliarden Euro im Jahr.
00:23:32: Enrico Letta hat in seinem Bericht für den Europäischen Raas twenty vierundzwanzig vorgerechnet, dass schon als Streichen von zwanzig Prozent erhöhten im innereuropäischen Handel zwei Prozent zusätzliches Wirtschaftswachstum und mehr als eine Million zusätzliche Jobs brechte.
00:23:50: Das ist nicht mehr witzig!
00:23:53: Die Wirkungen sind erheblich, so dass BCA Research im Anschluss eines Tragilreports festgestellt, wie stark Europa gegenüber den USA zurückfällt.
00:24:03: Seit der Einführung des Euro hinkt das BIP der Eurozone dem der USA auf Basis der Kaufkraftparität um dreißig Prozent hinterher – dies entspricht einem jährlichen Rückstand von null.
00:24:12: Komma acht vier Prozent Europas BIP pro Kopf liegt mittlerweile siebenundvierzig Prozent unter dem der USA.
00:24:19: Die geringere Anzahl an Arbeitsstunden in Europa trägt zu achtundzwanzig Prozent zu diesem Defizit bei, dies bedeutet dass die geringe Reproduktivität zweiundsebzig Prozent des Problems erklärt.
00:24:29: Zusammengefasst, Europa liegt sieben und vierzig Prozent unter den USA beim Prokopveinkommen.
00:24:36: Sieben von zehn Prozentpunkten dieser Lücke gehen auf die niedrigere Produktivität zurück.
00:24:41: das ist eine Hausaufgabe für Brüssel Und diese Hausaufgabe liegt seit Jahrzehnten auf dem Tisch und wird nicht erledigt.
00:24:49: Wie auch die Vorschläge von Mario Draghi liegen bleiben?
00:24:53: Die Deutsche Bank Research hat zum Jahrestag des Draghi-Reports Bilanz gezogen, die Überschrift sagt schon alles – Geet for Speed!
00:25:02: Mario Mühlberger und Osela Walter kommen darin zu folgendem Befund
00:25:07: Der Gesamtfortschritt fällt gemischt aus.
00:25:09: Es gab keine bahnbrechenden Neuerungen, aber einige substanzielle Reformen.
00:25:13: Während eine rein quantitative Analyse von EPIC zu dem Ergebnis kommt, dass rund elf Prozent der dreihundertdachzig politischen Empfehlungen tragisch umgesetzt wurden bewerten wir die Wesentlichkeit der politischen Änderungen.
00:25:25: Die größten Fortschritte wurden beim Ausbau der Verteidigungsindustrie erzielt, der hier das Gefühl der Dringlichkeit im Starksten ausgeprägt war.
00:25:33: Einige Fortschritte gab es im Hinblick auf den Bürokratieabbau und die Beseitigung von Hemmnissen für den Binnenmarkt.
00:25:39: Nur begrenzte Fortsschritte wurden beim Schließen der Innovationslücke zu den USA gemacht, bei der Spar- und Investitionsunion gab es lediglich inkrementelle Fortshritte.
00:25:49: Okay!
00:25:49: Bei der Verteidigung gab es also Reformen einfach deshalb weil wir uns in Krieg befinden beziehungsweise bei die Ukraine sie in Kriegsbefindet um ihr Angst davor haben dass sich der Krieg ausweitet und dafür entsprechende Vorbereitung treffen müssen.
00:26:02: Es kam also zur Entwicklung auf den Bieter-Teiligung nicht zu sehr berüsselt, sondern weil uns die Russen dazu gezwungen haben.
00:26:09: Beim Bürokratieabbau gab es nur inkrementelle Fortschritte.
00:26:15: Die Kommission hat eine Serie von sogenannten Omnibuspaketen vorgelegt aber die erwarteten Einsparungen sind gering und spricht von neumilliarden Euro.
00:26:25: Ja das ist nichts, aber es ist auch nicht viel gemessen am Potenzial.
00:26:30: Mit Blick auf die Innovationslücke konzentrieren die Forscher ebenfalls begrenzten Fortschritt.
00:26:35: Die Invest-AI-Initiative soll zweieinhalb Milliarden Euro für künstliche Integrationsmobilisieren, davon zwanzig Milliarden, für AI Gigafactories.
00:26:45: Es gibt ein Scaleup Europe Fund mit einem zweistelligen Milliardenbetrag und es gibt auch das sogenannte achtundzwanzigste Regulierungsregime welches das Firma leichtern soll EUweit aktiv zu werden.
00:27:00: solide Strategiepapiere, aber noch wenig wirkliche
00:27:03: Handlung.
00:27:05: Und auch bei der Kapitalmarktunion gibt es nur graduelle
00:27:08: Fortschritte.".
00:27:09: Das Fazit des Deutschen Bank lautet
00:27:11: Wie erwartet lieferte der Dragibericht gerade in jenen Bereichen die konkret umsetzbarsten Ansätze, in denen die nationalen Interessen am stärksten übereinstimmen – Abbau bürokratischer Hürden oder der externe Druck am ausgeprägtesten Bar aus.
00:27:24: Bau der Verteidigungsfähigkeit?
00:27:26: Entscheidende Strukturreformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU, Arbeitsmarktrentenwesen Steuerpolitik müssen auf Ebene der Mitgliedsstaaten vorangetrieben werden.
00:27:35: Dort wo das politische Umfeld zum Beispiel in Frankreich durch den Aufschwung rechter Kräfte derzeit großen Struktureformen wenig förderlich ist.
00:27:44: Sicherlich ist es richtig dass Struktur-Reformen vor allem auch national geliefert werden müssen.
00:27:49: Brüssel kann das nicht ersetzen, Brüssel aber die entsprechenden Rahmenbedingungen setzen und sich selbst zurücknehmen.
00:27:55: Klar ist aber, dass dieses bessere Europa nicht mehr Geld braucht, sondern eine bessere Politik.
00:28:01: Das zeigt auch einer weitere Studie!
00:28:04: Der Ökonom Daniel Groß hat gemeinsam mit Jakob Funk Kürkegaard einen Policy Brief vorgelegt der quasi ein Ergänzung ist zum Tragereport.
00:28:14: Increasing European Productivity Resilience and Defence Production.
00:28:18: Ich habe es, den man in Show Notes verlinkt.
00:28:22: Die zentrale These steht bereits im Executive Summary
00:28:25: Um das Wachstum wieder anzukurbeln, muss sich die EU auf Produktivität und Innovation konzentrieren.
00:28:31: Dies erfordert keine neuen Ausgaben in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro sondern vielmehr eine strikte Fokussierung auf die Effizienz bestehender Budgets gepaart mit innovationsfreundlichen Regulierungen.
00:28:42: Die Regeln des Binnenmarktes müssen gestraft und die Finanzmarktregeln so angepasst werden dass verstärkte Investitionen in Risikokapital sowohl durch private Haushalte als auch durch langfristig orientierte Spareinrichtungen gefördert werden.
00:28:55: Diese Diagnose ist wichtig.
00:28:57: Es wird klar, Kapital ist nicht der
00:28:59: Engpassfaktor.".
00:29:00: Ein Mangel an Kapital dürfte kaum die eigentliche Ursache für das geringere Produktivitätswachstum gewesen sein da die Investitionsquote in der EU bis vor Kurzem auf dem selben Niveau lag wie in den USA.
00:29:12: Das eigentliche Problem besteht vielmehr darin, dass die Kapitalrendite in weiten Teilen der EU niedriger ausfällt als in den USA.
00:29:19: Dies legt den Schluss nahe – das nicht das Volumen der Investitionen sondern deren Zusammensetzung des Problems darstellt.
00:29:26: Zudem scheint die Wirkung von Struktureformen auf nationaler Ebene durch eine Zunahme der Regulierung auf EU-Ebene mehr als kompensiert worden zu
00:29:35: sein.".
00:29:37: Wir haben darüber schon mehrmals gesprochen, außer in Dänemark.
00:29:45: In Dänemark wo es FlexSecurity gibt, gibt's auch deutlich mehr Ausgaben für Innovation und deutlich mehr Patente.
00:29:52: Was sind denn nun die Hebel für höhere Produktivität?
00:29:56: Die Fachliteratur identifizierte drei Kategorien von Produktivitätstreibern Erstens Faktoren, die Innovationen und das Experimentieren mit neuem Wissen und neuen Technologien fördern einschließlich Forschung und Entwicklung, insbesondere im Bereich digitaler und immaterieller Vermögenswerte.
00:30:13: Zweitens Faktoren die zur Verbreitung bestehenden Wissens- und bestehender Technologien unter einer möglichst großen Zahl von Wirtschaftsakteuren beitragen, einschliesslich Humankapital und öffentliche Infrastruktur.
00:30:25: Und drittens Prozesse der ineffiziente Ressourcenallokation innerhalb von und oder zwischen Sektoren und Unternehmen erleichtern.
00:30:33: Einstießlich wird Bewerbsintensität, Handelsintensität, Globalisierung sowie finanzieller Vertiefung.
00:30:39: Die EU steht in allen drei Kategorien vor entscheidenden
00:30:43: Herausforderungen.".
00:31:01: um KI-Modelle und die Supercomputerzentren in der EU zu bauen.
00:31:07: Stattdessen sollten öffentliche Investitionen auf die Förderung von KI-Kompetenzen abzielen, damit die Menschen in der EU besser mit KI umgehen können – um so die Verbreitung von KI und deren Wichtung spezialisierter KI Anwendungen zu maximieren.
00:31:22: Auch sollte man sich nicht für eine EU Kapitalmarkt- und Sparuniversationsunion verkämpfen.
00:31:27: Stuttdessen soll der Fokus darauf liegen mehr tatsächliches Risikokapital in der EU zu generieren, das bereit ist, junge und wachsende Unternehmen in die EU zu finanzieren.
00:31:39: Da kenne ich beispielsweise an die Regulierung der Versicherungen und auf der anderen Seite eben auf das Thema Kostoffelia.
00:31:47: Und letztlich soll die Vereinfachung und die Regulation auf EU-Ebene unverzüglich abgeschlossen werden um privaten europäischen Ernehmen bessere Investitionsanreize zu bieten.
00:31:58: Wir sehen Wir brauchen nicht mehr Schulden, wir brauchen auch nicht dragisachner Milliarden Euro neue Schulden pro Jahr.
00:32:05: Wir brauchen echte Reform vor allem mit Blick auf den
00:32:08: Bindenmarkt.".
00:32:10: Das ist natürlich unangenehm weil es wirklich aktives Handeln voraussetzt.
00:32:15: Daniel Groß ist nun aber kein bekannter Kritiker der EU.
00:32:19: im Gegenteil er hat die Entwicklung der EU in den letzten dreißig Jahren intensiv begleitet wird sein Forschungen und auch in verschiedenen Kommissionen und er sieht erhebliche Potenziale die wir eben nicht entsprechend nutzen.
00:32:33: Und da ich ja an meinem Podcast oftmals sehr kritisch bin in der EU, dachte ich mir es wäre doch gut auch mal einen anderen Blick zu Wort kommen zu lassen und deshalb habe ich mich mit Daniel Gross zum Gespräch verabredet.
00:32:49: Bevor wir zu einem Gespräch mit Daniel Groß kommt noch dieser Hinweis.
00:32:53: Noch bis morgen bis zum ersten Sechsten läuft die Handelsblatt-Aktion Achtzig Jahre Handels Blatt.
00:33:00: Sie können vier Wochen lang kostenfreien Zugriff auf alle Inhalte des Hannesplatz haben.
00:33:05: Mehr Informationen finden sie unter hannesplatz.com.
00:33:08: schrächtlich-achtzig und wie immer auch in Schonots zu dieser Ausgabe.
00:33:13: Wie gesagt, morgen ist der letzte Tag!
00:33:15: Doch nun zum Gespräch mit Daniel Groß.
00:33:22: Daniel Groß ist Direktor des Institute for European Policy Making an der Bakoni-Universität in Mainland.
00:33:28: Er hat den Rom Volkswirtschaftsstudiert und in Jicago promoviert.
00:33:33: Von Träumtundhundertdraudachzig bis Neunzehnhundertsechsunddachzig arbeitete er beim internationalen Währungsfonds anschließend als Wirtschaftsberater der Europäischen Kommission, und war in dieser Funktion Mitglied des DeLore Ausschusses, der die Pläne für den Euro entwickelte.
00:33:47: von zweitausend bis zweitausendzwanzig leitete er das Center for European Policy Studies in Brüssel.
00:33:53: Großbereit seit, dass das europäische Parlament im Wirtschafts- und Währungsausschuss ist Mitglied des Beratungsausschusses des Europin Systemic Risk Board und der Euro Fifty Group.
00:34:05: Er hat über dreißig Bücher als zur europäischen Wirtschafts-, Währungspolitik veröffentlicht, gibt zwei Fachzeitschriften heraus – Economy International and International Finance – und schreibt eine Kolumne für Project Syndicate!
00:34:17: Sehr geehrter Herr Prof.
00:34:18: Groß, ich freue mich ausgesprochen, Sie endlich in meinem Podcast begrüßen zu dürfen!
00:34:22: Ich bin auch gerne bei Ihnen.
00:34:23: vielen Dank!
00:34:24: Ich verfolge Ihre Analysen und die Schriften schon seit Jahren und sie sind ja wie soll ich sagen sein wirklicher Europäer.
00:34:31: Sie haben ja jahrelang eigentlich immer sich mit Europa beschäftigt und wir haben jetzt sozusagen keine konkrete Studie oder Analyse von ihnen als Anlass für das Gespräch sondern ich dachte mir, ich möchte gerne mit Ihnen mal sprechen über die Lage der EU-Zone Weil wir haben ja nun turbulente Zeiten.
00:34:49: Wir sehen, dass es stand.
00:34:50: jetzt wo wir aufnehmen ist Krieg im Iran.
00:34:53: Wir haben generell geopolitische Verschiebungen, wir haben einen Krieg in der Ukraine.
00:34:57: Die EU hat einige Dinge auf den Weg gebracht auch bevor Ukrainer Hilfe.
00:35:02: der Euro da hat sich jetzt berappelt irgendwie.
00:35:05: gleichzeitig haben wir ziemlich einige Probleme schlechtes Wachstum, zunahne Staatsschulenprobleme stichwort Frankreich.
00:35:13: Wenn Sie jetzt so die Diagnose stellen sollten für den vielleicht Patienten Eurozone und EU.
00:35:19: Was wären Ihre derzeitige Diagnoser?
00:35:22: Ich würde sagen, die Eurozone oder der Euro sind kein Problem mehr.
00:35:28: Das Ganze läuft einigermaßen wie es laufen sollte.
00:35:33: Es gibt wie immer einige Länder, die schlichtherdarstigen als andere aber Der positive Aspekt ist, dass die Länder, die vor etwas mehr als zehn Jahren in einer großen Krise waren.
00:35:47: Jetzt alle sind, die haben stärksten Wachsen und am stärkesten die Schulen zurückführen.
00:35:52: Also ich würde sagen Eurozone ist kein Problem.
00:35:55: Die EU als Gesamteinheit ist auch nicht ein Problem.
00:36:01: innerhalb der EU gab es immer Spannungen aber ich sehe diese Spannung zurzeit nicht wesentlich anders als in der Vergangenheit.
00:36:10: Was dagegen natürlich gewachsen ist, sind die Herausforderungen von aus.
00:36:16: Und das ist natürlich die größte Herausforderung der Krieg in der Ukraine.
00:36:20: und ich muss sagen, in dieser Hinsicht hat sich die EU relativ gut geschlagen.
00:36:26: Damals, als Boot in Angegriffen hatte, hat er gedacht es wird so wie im Jahr zwei tausend vierzehn.
00:36:35: da hat die EU ein paar Sanktionen verhängt aber anderweitig hat sie wenig gemacht und hat die Ukraine ziemlich alleine gelassen.
00:36:42: Und das ist ganz anders gekommen, nach anfänglichen Zögerungen vor allem in Deutschland.
00:36:48: So langsam ist die EU in dieser Aufgabe hereingewachsen.
00:36:53: ich glaube Trump hat dabei sehr stark geholfen.
00:36:56: sie sich jetzt ihrer Verantwortung sehr viel mehr bewusst.
00:36:59: wenn ich sage Sie, die EU meine ich damit natürlich immer die Mitgliedsländer denn die EU kann ja nichts machen ohne dass die Mitgliederlände auch erst tragen.
00:37:10: Und da hat sich doch herausgestellt, dass die Mitgliedsrenner jetzt auch verstärkt verstehen.
00:37:15: Ohne DU sind wir in dieser Welt der Strongman aller Trump, Putin, Xi und Konsorten verloren.
00:37:24: Deswegen müssen wir zusammenstehen.
00:37:26: Nicht überall nicht perfekt aber es wird auch sehr viel getan.
00:37:32: Manches davon sieht man nicht so stark Aber ich würde sagen DU ist mit den Herausforderungen gewachsen Nicht so schnell wie es wünschenswert wäre, aber sehr viel schneller als viele Kritiker vorher befüllte dann.
00:37:47: Wir haben zwei Dinge beim Euro und EU.
00:37:49: Wir kommen auf Euro hinterher nochmal.
00:37:51: Da habe ich noch ein paar Fragen, weil ich vielleicht ein bisschen kritischer bin als Sie.
00:37:54: Aber auf die EU, jetzt sagen sie okay, die EU ist wach geworden?
00:37:57: Das ist eine politische Beurteilung!
00:37:59: Wenn ich jetzt mir so anschaue, sag' ich mir so naja sie sitzen an der Bokoni.
00:38:03: Es gibt oder Bokony Studien die zeigen dass Europa eher mitteck gefangen ist das wenn nicht so innovativ sind.
00:38:09: es gibt andere Studien die sagen dass die EU was das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrifft zurückgefallen das gegenüber den USA in letzten Jahren.
00:38:18: es gibt Studien die zeigen die Produktivitätsvorschritte sind nicht so da.
00:38:22: also ich bin erstaunt.
00:38:24: Ich würde sagen, die wichtigste Voraussetzung für geopolitische Stärke ist Fähigkeit selbst verteidigen zu können.
00:38:32: Davon ist die EU noch weiter entfernt und die Fähigkeiten sehr verteidigend zu können hängt davon ab wie stark die Wirtschaft ist.
00:38:37: Und da würde ich sagen das ist nicht so berauschend was da gerade in Europa passiert?
00:38:42: Es stimmt schon es ist nicht nur berauschend aber auch nicht so schlecht dass das die Verteilungsfähigkeit der EU infrage stellen würde.
00:38:54: Wenn etwas die Verteidigungsfähigkeit der EU infrage stellt, sind es eher nationale Egoismen und natürlich vielleicht auch die schwäche der EU in einigen Hochtechnologiebereichen.
00:39:08: Sie haben recht unsere eigene Forschung hat gezeigt dass die EU im Allgemeinen und übrigens auch Deutschland im Besonderen sehr stark auf den sogenannten Mittel technologiefeldern stark ist.
00:39:21: Automobilindustrie ist eine von Maschinenbau, der übrigens noch wichtiger ist als die Automobilindustrie.
00:39:28: Hier ist ein anderer Zweig und da sieht man halt dass jetzt die Alleinstellungsmerkmale, die viele deutsche Unternehmen hatten weltweit nicht mehr gelten weil die Chinesen langsam aufrücken.
00:39:41: sie werden halt auch technologisch besser.
00:39:43: Das ist eine Herausforderung.
00:39:45: das wird nicht leicht werden.
00:39:47: aber das ist etwas ganz anderes als zu sagen Die EU ist jetzt schutzlos.
00:39:52: Vielleicht die etwas Prozent Wachstum, die wir haben natürlich nicht berauschend.
00:39:58: Sie geben Xie und Putin von außen den Eindruck a, die Europäer krebsen umher, sie zählen für nichts.
00:40:07: aber das Produkt der EU ist immer noch sehr viel größer als in Russland und Verteidigungsanstrengungen kommen jetzt in Gange.
00:40:16: Das würde ich sagen.
00:40:17: also politisch Militärstrategisch gesehen, sicherheitspolitisch ist die EU dabei aufzuwachen und hat zumindest genug getan um die Ukraine vier Jahre im Feld zu halten.
00:40:30: Und in den letzten zwei Jahren ohne US-Unterstützung Das wird oft nicht wahrgenommen aber das ist eine sehr wichtige Leistung.
00:40:39: Aber da würde ich jetzt noch zumindest als Deutscher sich sagen, naja gut EU, wenn wir ehrlich sind.
00:40:44: Also ich glaube Italien macht ein bisschen mit aber Spanien macht nicht so wahnsinnig viel mit und Frankreich hat auch nicht viel gegeben.
00:40:49: also die EU hat was gegeben und Deutschland vor allem viel gegeben.
00:40:52: Es ist wirklich die EU oder es ist eigentlich eher fast Deutschland?
00:40:55: Und die baltischen Staaten und das kanavische Staat haben nicht viel gemacht.
00:40:59: Das ist zur Hälfte richtig!
00:41:01: Die Elfte ist die nationale Unterstützung und die kamen sicher viel von Deutschland in Norddeaubereien und wie gesagt nach anfänglichen Zögern, besser spät als nie.
00:41:15: Und dann kommt die andere Hälfte und das sind EU-Gelder.
00:41:19: Und der EU Gelde werden per Definitionen pro Rater getragen auch von Italien, Spanien, Frankreich und anderen Auch wenn die nationalen bilateralen Hilfen dort sehr dürftig ausfallen.
00:41:32: Die EU Hilfen werden von allen Pro Rater Getragen.
00:41:35: also insofern sehe ich dass ja die eine Hälfe war eher National eher Deutschland und Kompanie.
00:41:42: Und die andere Hälfte dagegen ist wirklich ganz EU, und das sind die Hälften, die jetzt immer wichtiger wird – obwohl es nicht auch Probleme gibt mit dem letzten Veto von Europa usw.
00:41:56: Was bleibt?
00:41:57: Ist die Schwäche Europas in Hightech und da sehe ich auch keine große Veränderung.
00:42:04: Da gibt es keinen großen Sprung nach vorne.
00:42:07: Man könnte daran denken, sehr viel mehr für Innovationen auszugeben.
00:42:12: Sehr vielmehr für Neuunternehmen.
00:42:14: Das ist alles schön und gut!
00:42:16: Das seht die Samen dann damit man in zehn Jahren eine stärkere Hightech-Industrie hat.
00:42:21: aber das gibt einem keinen Wachstumssprung nächstes Jahr.
00:42:24: Da darf man keine Illusionen haben.
00:42:26: Es ist klar weil ich trotzdem nicht immer sie sagen zu Challenges.
00:42:29: Also es ist klar mit Herr Kammer gerade besprochen Aber wir haben ja auch so vielleicht nicht die richtigen Prioritäten.
00:42:35: Schauen Sie, wir haben sehr hohe Energiekosten in Europa.
00:42:38: Das liegt zum Teil daran dass wir abhängig sind von den Porten und natürlich der Wegfall von Russland als kostengünstiger Lieferant ist ein Thema.
00:42:45: auf der Ansicht glaube ich habe sie sogar nach Studium vorgerechnet das Deutschland gar kein Gastkostenvorteil hatte sondern es war eigentlich in ganz Europa gleich.
00:42:50: Sie nicken also seh das meine Hörer nicht aber sie nicken.
00:42:53: Aber ich würde schon sagen, dass ich wollte um hohe Energiepreise bedingt durch deutsche Energiepolitik Thomas Stieg als nicht so richtig smarte Idee.
00:43:00: Wir haben Vielleicht auch, würde ich mal sagen sehr amutzelierte Klimaziele.
00:43:04: Wenn jetzt die USA nicht mitgehen?
00:43:06: Wenn China erst in drei Jahrzehnten daran denkt, wenn Indien vielleicht auch erst ein paar Jahrzehn ... Also könnte man nicht sagen ja, die EU müsste auch so die wirtschaftliche Entwicklung mehr den Fokus rücken und von den leichten Fokussaktivitäten etwas ändern?
00:43:21: Also erstmal vorweg ist stimmt das ist Teil der EU dass wir einen gemeinsamen Energiemarkt haben.
00:43:27: für Strom ist das anders weil das sehr lokal ist, aber für Gas und Öl waren die Preise überall die gleichen.
00:43:34: Nachdem halt die Kommission eine Energiemarktliberalisierung durchgesetzt hatte.
00:43:40: Also was oft gesagt wird das Deutschland ein Gaspreisbonus gehabt hätte stimmt so nicht.
00:43:46: Es stimmt auch nicht so ganz dass der Preis vom russischen Gas so niedrig war denn es kam ja immer schon auch vorher Importe von LNG dazu Also das Gas, was in flüssiger Form verschifft wird.
00:44:02: Und die russischen Preise waren aber auch an diese Weltmarktpreise gekoppelt.
00:44:08: Das war natürlich dann im ersten Jahr ein Anpassungsproblem ist ganz klar.
00:44:13: Aber im Grunde genommen hat die EU die gleichen fossilen Energiepreise also Gas und Öl wie die osiatischen Konkurrenten USA stehen besser da weil sie halt Gas haben was innerhalb der USA gefördert wird und dort an erster Linie bleibt.
00:44:28: Das Taktum bleibt aber, wir haben in der EU keinen komparativen Vorteil im Punkt o Energie.
00:44:36: D.h.,
00:44:36: wir haben auch kein komparativem Vorteil in puncto energieintensiven Unternehmensektoren d.h.
00:44:43: aber auch dass viele der Mitdeckssektoren die energie- intensiv sind, wir nicht in Europa halten können oder nicht versuchen sollten sie zu halten.
00:44:54: denn wenn man versucht Ein Industriezweig zu erhalten, der von Importen lebt, die einfach teuer sind und da gibt es nichts daran zu rütteln, dann kommt noch nie soweit dass man da eine wettbeausfähige Industrie hat auf diesem Gebiet.
00:45:08: Davon müssen wir uns verabschieden!
00:45:11: Und je länger wir diese alten Industrien unterstützen und subventionieren desto länger dauert aber auch die Verlagerung in Hightech-Bereiche.
00:45:21: Das Geld, was wir den Mid-Tech Energieintensiven Unternehmen zuschieben, das fehlt Anlass für
00:45:28: uns.
00:45:28: Theoretisch folge ich Ihnen aber ich würde sagen dem Motto müssten denn die Energiepreise bei uns zu hoch sein?
00:45:33: Weil also gerade bei Öl und Gas gibt es einen Weltmarktpreis der gilt ja in China auch.
00:45:38: Trotzdem habe ich gelesen dass zum Beispiel die chinesischen Unternehmen ungefähr halb so hohe Energiekosten haben wie die europäischen Unternehmen.
00:45:47: Die Frage ist, woran liegt das?
00:45:48: Liegt es an störenden Abgaben, liegt es an CO²-Abgaben und Ähnlichem.
00:45:52: Was ist das?
00:45:53: Es ist ja nichts Neues!
00:45:54: Wir hatten ja früher auch schon importierte Energie also jetzt vor fünfzehn Jahren, aber zwanzig Jahre haben wir auch Energie importiert.
00:45:59: Und da war in Deutschland eine Energiedensiebelindustrie drückers weppenwerbsfähig weil sie hatte im Prinzip das Rohr gekauft zur Weltmarktpreise, vielleicht weil ich Transportkosten ein bisschen höhe habe, es war nicht so relevant.
00:46:09: Jetzt wird sich bei uns Energie so teuer und wie gesagt deutlich höher als in China.
00:46:13: Warum?
00:46:14: Also in China wird natürlich die Energie für die Industrie unternehmen, teilweise sehr stark so infizientiert.
00:46:20: Und teilweise kommt sie halt von Kohle mit alten abgeschriebenen Kraftwerken und dies deswegen relativ billig.
00:46:28: Das haben wir in Europa nicht mehr.
00:46:31: Dafür gibt halt der chinesische Staat enorm viel Geld für Subventionen aus Für Photovoltaik, Installation und andere erneuerbare Energien.
00:46:42: Die bekommt da von anders vor.
00:46:44: Da gibt es halt andere Steuern und Abgang.
00:46:46: Es ist also nicht so, dass in China das was in puncto grüner Transition dort stattfindet kostenlos wäre.
00:46:54: nur die Kosten werden anders verteilt.
00:46:56: Was wir in Europa bedenken müssen stimmt schon Wir haben vielleicht ein Erdölskömmel zum ähnlichen Preisen importieren.
00:47:04: Wir haben aber auch eine andere Preisgestaltung in Europa Die sehr viel mehr Sinn macht als im Rest der Welt weil wir das sogenannte Married Order System haben.
00:47:13: Das heißt, die teuerste Stromquelle, die gerade gebraucht wird bestimmt den Preis.
00:47:20: Das macht auch ökonomisch Sinn.
00:47:22: Während in vielen anderen Ländern ist es so ein Durchschnitt wo dann kostsubventioniert wird und das macht wie gesagt ökonymisch wenig Sinn.
00:47:31: Wenn die Andere etwas machen was Ökonomische wenig Sinne sollten wir jetzt nicht unbedingt... auch machen, das ist glaube ich keine gute Imitation.
00:47:39: Was aber auch gilt jetzt strategisch?
00:47:42: Wo sehen wir unsere Zukunft?
00:47:44: in den Hightech-Bereichen von denen die meisten nicht energieintensiv sind?
00:47:50: oder in der sogenannten Grundstoffindustrie wo wir Garts nehmen und zehn Prozent Mehrwert draufmachen und damit Harmoniak machen?
00:47:59: oder irgendwelchen Dünger diese Massenproduktion von Gütern, die gleich nach der ganzen Welt sind.
00:48:08: Damit kann man keine stark europäische Industrie aufbauen und vor allem keine hohen Löhne.
00:48:14: Da folge ich Ihnen.
00:48:14: Es würde sich jetzt zwei Dinge einwenden.
00:48:16: Zum einen würde ich sagen gerade bei Dünger hätte ich gesagt naja das ist ja so ein Bereich wo wir unter Umständen trotzdem europäischer Produktion haben sollte um strategisch Unabhängigkeit zu haben.
00:48:25: Wir sehen es aber selten in Erden wo wir abhängig sind von China.
00:48:27: also fern Frage eins müssen nicht bestimmte Dinge doch lokal Produktion auch wenn sie teurer ist?
00:48:33: Zweite Frage ist, ich folge Ihnen mit den Technologien und so weiter.
00:48:37: Würde ich sagen klar würde ich mir auch wünschen aber wir haben natürlich jetzt es gibt in diesen Auszweilien strategic policy technologische Schwecker beispielsweise oder das Stühle von Harvard University die zeigen dass wenn's um Zukunftstechnologien geht wie Schneesen dominieren gefolgt werden Amerikanern und die Europäer bestenfalls auf Platz drei sind.
00:48:56: also ist ja nicht nur eine frage die wollen wir wünschten uns das sondern wir haben offensichtlich auch ein Problem dass wir eben nichts zu innovativ sind.
00:49:02: scheinbar Wir haben schon gut angesprochen, aber es ist ja tiefgehendes Problem.
00:49:06: Wenn wir quasi bei diesen ganzen Zukunftstechnologien gar nicht mitspielen, dann können wir uns davon träumen das zu haben.
00:49:11: Aber was nutzt uns denn nichts?
00:49:12: Davon so Träume müssten sie wirklich haben!
00:49:15: Also was die Zukunftstechnologien anbetrifft muss ich mir sehr fragen wo findet sozusagen die Forschung statt?
00:49:22: und dann die Anwendung?
00:49:24: in puncto Forschung ist Europa gar nicht so schlecht.
00:49:27: Die Anwendungen oft hat man das.
00:49:29: Man sollte sich darauf konzentrieren, können wir das etwas verändern?
00:49:33: Dass die Anwendung in Europa attraktiver wird und Hochtechnologie anzuwenden ist immer hohes Risiko.
00:49:41: Wir brauchen also dafür flexible Rahmenbedingungen!
00:49:45: Wir brauchen dafür Unternehmen, die vielleicht schnell wachsen aber dann auch schnell wieder kollabieren.
00:49:50: Sind wir dazu bereit?
00:49:52: Wir brauchen ein anderes Finanzsystem.
00:49:54: Banken geben kein Start-up in Kredit, weil wenn es gut läuft bekommen sie ihre Zinsen und wenn schlecht läuft verliert die gesamte Kapital.
00:50:04: Also wir brauchten da ein System das sehr viel mehr Wagniskapital bereitstellt.
00:50:08: Stichwort wäre für mich, Deutschland und anderen Länder in Europa, kapitalgedecktes System.
00:50:15: Wir sehen das in anderen Ländern wie Dänemark, Schweden, Holland und Schweiz innerhalb von Europa.
00:50:20: Man kann einen starken sozialen Streik haben mit einer starken privaten Säule die sehr stark dann Kapital für langfristige Investitionen und Langfristivation nicht langfristig Kredite sondern Wagniskapital bereitstellt.
00:50:34: Solche Reform würden man sich danach schon lohnen.
00:50:38: so was sollte man Anprüf nehmen?
00:50:40: zu der Frage es gibt strategische Rohstoffe.
00:50:44: Das Schöne an den meisten strategischen Rohstoffen ist, dass man zu relativ geringen Kosten einlagern kann.
00:50:51: Auch große Mengen davon!
00:50:52: Auch für Dünger zum Beispiel kann man sich sagen okay man hat eine gewisse Lagerhaltung und dann diversifiziert man natürlich auch die Länder aus denen wir es bekommen.
00:51:02: Darf ich vielleicht mal etwas größerer Klammer um die seltenen Erden machen?
00:51:06: Davon importiert die EU jedes Jahr ungefähr sieben acht Millionen Euro.
00:51:12: Nehmen wir an, der Preis von dem Zeug geht aufs Zähnfache.
00:51:15: Aufs Zwanzigfache!
00:51:17: Aber die Frage ist ja glaube ich nicht der Preis?
00:51:19: Die Frage ist da kriegen wir es.
00:51:20: Kommt
00:51:22: komm' ich gleich?
00:51:22: Ja Es ist glaubwürdig dass so eine winzig Menge wirklich so entscheidend ist.
00:51:28: wo ein kleines Tröpfchen ist diese mythische Sachen?
00:51:32: kleine Tröpfe davon und wenn das nicht kommt stehen alle Wender still.
00:51:36: aber wie gesagt die sieben Millionen wollen wir zehn Jahre davon einlagern.
00:51:40: Siebzig Millionen sind bitte bei.
00:51:42: Das können wir wirklich durch Lagerhaltung lösen dieses Problem.
00:51:47: Gas ist wieder um was anderes, da war das nicht möglich.
00:51:51: und dann werden ja auch die Vorstoffe auf englische Kompounce von den selten Indiensten, die werden hier sehr viel stärker gehandelt.
00:52:00: Von diesen Rohstoffen ist übrigens der weltweit größte Importeur China
00:52:05: weil sie Verarbeitungen
00:52:07: haben.
00:52:08: Europa importiert ungefähr hundertzwanzig Millionen von diesem Rohstoff und exportiert hundertzweiundzwanzi Millionen.
00:52:16: Und wir haben keine einzige seltenen Erde vorkommen in Europa, wie ist das möglich?
00:52:22: Ganz klar!
00:52:23: Wir importieren die Rohstoffe sie werden veredelt und werden zum vier bis achtfachen Wert wieder exportiert.
00:52:31: Das heißt also, wir haben auch Druckmittel denn wenn uns jemand nicht die Rohstoffe liefert dann liefern wir nicht die mehr verarbeiteten immer noch halb Rohstoffe.
00:52:44: Die seltenen Erden sind ganz anders als sie so in der geopolitischen Mythologie dargestellt werden, das ist in normalen Zeiten ekonomisch irrelevant.
00:52:56: es würde faktisch nichts kosten sich durch entsprechende Lagerhaltung gegen Störungen bei der Zufuhr zu schützen und die Erfahrung der Vergangenheit hat auch gezeigt dass wenn man zwei, drei Jahre Zeit hat.
00:53:10: Dann kann man die nicht
00:53:10: ausersetzen.".
00:53:11: Okay also Resilienz ist eine Frage des politischen Willens und es ist nicht ein ökonomischer Frage?
00:53:15: V.a.,
00:53:16: dass man auch das politische Willens die richtigen Maßnahmen zurückhaltet.
00:53:20: Nicht sagen wir nehmen fünfhundert Millionen in der Hand um irgendwelche Bergbau-Sachen in Europa wieder aufzubauen oder natürlich die lokalen Verbände gegen Sturm laufen.
00:53:30: Den seltenen Erden kommen im Bergbau immer zusammen mit radioaktiven Elementen vor.
00:53:34: Nicht
00:53:34: populär.
00:53:34: Gerade in Deutschland nicht populär, okay?
00:53:36: Kleiner Schlenker noch Fracking-Gasvorkommen.
00:53:38: hätten wir jetzt zum Beispiel in Deutschland die Köttelaufwörter.
00:53:40: Ich meine ich frage mich immer warum wir Frackinggas aus den USA importieren.
00:53:44: Wir könnten es natürlich auch hier machen.
00:53:45: das wäre sogar klimafreundlicher!
00:53:47: Ich glaube auch deutsches Fracking hätte nicht die Probleme die am Anfang in der USA vorkommen sind.
00:53:54: Das würde auch in Deutschland glaube ich sehr...nicht umweltneutraler Besuch gemacht werden dass nicht irgendwelche Wasserverschmutzung stattfindet.
00:54:02: Das ist wiederum ein politisches Eigentor.
00:54:06: Vielleicht nicht ganz so klar wie beim Atomstrom, aber das ist etwas was meiner Ansicht nach hätte man sagen sollen okay machen wir einen Versuch zwei drei Probeburgung und sehen mal ob das Ganze wirklich so schlimm jetzt wieder dargestellt wird.
00:54:21: Nur kommen dann natürlich die Umweltverbände nicht.
00:54:23: Wer ein praktischer Vorschlag, ja?
00:54:25: Ja!
00:54:25: Okay, gehen wir auf die EU.
00:54:27: Ich meine es in der EU gibt's doch jetzt gerade eine Diskussion zum Thema Industriepolitik.
00:54:31: also Frankreich und andere möchten gerne Industriepolitik machen.
00:54:34: Dann gibt das ganze Thema Bayer-Europeen.
00:54:37: ich würde sich als Deutscher sagen so Industrie-Politik, so die Franzosen machen das seit Jahrzehnten und ist richtig erfolgreich.
00:54:42: Ihr werdet.
00:54:43: meine These Und Bayer European, hm ich finde eigentlich für eine Region mit so einem Riesenhandelsüberschuss ist vielleicht ein bisschen komischer Ansatz zu sagen Bayer Europee Klären Sie mich auf.
00:54:51: Okay, im Grunde genommen stemme ich hin dazu aber ich würde das Ganze noch etwas annussierter sagen.
00:54:59: Industriepolitik in dem Sinne wir Politiker sagen welche Industrie zwei Gerichte sind und dann geben wir denen ordentlich Geld.
00:55:07: Ich glaube da haben wir vergangen gesehen dass führt zu wenig.
00:55:12: also da würde ich sagen Industriepolitik im Sinne brauchen wir zum Beispiel nehmen mal die Chipsindustrie.
00:55:19: brauchen wir mehr technische Schulen und mehr Lehrstühle auf gewissen Gebieten.
00:55:27: Hochwakuum, Clean Rooms, Ultra, Reine, Chemikalien könnte ich mir vorstellen dass so was nützlich ist ja und dann kommen dann halt die Unternehmen und können besser Produkte hinzustellen die dann in die Produktion von Chips eingehen.
00:55:45: gerade Beispiels natürlich auch die olympische Firma ASML die weltweit ein Monopolistin ist auf dem Maschinen, auf den Halter hinterher die besten neuesten Chip-Star gemacht werden.
00:55:58: HSML verkauft keine einzige Maschine in Europa nur in Asien und jetzt ein bisschen Amerika.
00:56:03: Soll unsere Industriepolitik darauf zielen?
00:56:08: Und das ganze Umfeld, Zeisschener, Mikroskope, Lasers, das zu stärken oder Intel zehn Milliarden, die Hand zu drucken damit sie irgendwo eine riesige Fabrik hinsetzen.
00:56:21: Also Sie sehen für mich Industriepolitik ist einfach so was man sich ausmachen kann.
00:56:25: aber es kommt darauf an was man macht.
00:56:28: und dann das Buy European das halte ich also auch für überflüssig gefährlich.
00:56:34: erstens ist es ja gar nicht mit unseren internationalen Verträgen vereinbar.
00:56:39: Das hat die Kommission der letzten Vorschlagsum zum Polissen wie ich bedeckt.
00:56:44: Denn wir haben ja mit vielen, aber nicht mit allen anderen Ländern ein Abkommen das halt Beschaffungsmaßnahmen, staatliche Beschaffungsmassnahmen an für sich auch Anbietern aus anderen Ländern offenstehen sollen.
00:56:58: Das betrifft de facto einen fünf Prozent vom gesamten Volumen.
00:57:03: also es ist nicht weiter richtig was halt die jetzt Kommission machen wollte und das finde ich ein bisschen ein Sprung zu weit hat gesagt auf jeden Gebiet, wo es staatliche Maßnahmen gibt die etwas fördern.
00:57:17: Also Kaufprämie für Batterieelektrische Wagen, Zuschüsse für Solaranlagen in all diesen Fällen muss oder sollte es eine Präferenz europäische Anbieter geben und das ist einfacher mit den Regeln des Welthandels zu vereinbaren.
00:57:39: aber ich halte es trotzdem für genauso falsch Denn wenn wir das machen, erlönen wir aber auch die Kosten unserer eigenen grünen Transition der Energiewende.
00:57:48: Klar!
00:57:48: Aber noch mal aufzurufen, Sie haben gerade so schön gesagt, Industriepolitik würde ich genauer schreiben wie Sie.
00:57:53: Ich würde sagen bessere Rahmenbedingungen sind immer besser als irgendwelche zehn Milliarden für Firma XYLON.
00:57:59: Aber jetzt beobachten sie ja die EU schon lange?
00:58:02: Ich meine ist es nicht am Ende so... Die Franzosen setzen sich dann durch und es wird doch in die Richtung gehen dass es dann bestimmte Industriepolitik einfach gibt.
00:58:09: Wenn
00:58:10: Sie länger in Grüssel leben, würden sie viele Leute hören und am Ende setzen sich die Deutschen immer durch.
00:58:17: Und wer hat Recht?
00:58:19: Keiner!
00:58:20: Vorher war Deutschland unterstützt von England in meisten Fällen über Stärke auch weil das Umfeld anders war.
00:58:26: Jetzt ist der französische Standpunkt etwas stärker geworden weil sie halt auch das geopolitische Umfeld hinter sich haben.
00:58:34: Das wird auch selbst von deutschen Geostrategien so teilweise akzeptiert Und deswegen wird es etwas geben, aber es wird sehr, sehr abgeschmückt sein.
00:58:48: Jetzt gibt es ja bei uns immer so, also ich höre die Geschichten, beispielsweise Industriepolitik.
00:58:53: Also ich habe gehört in Geschichte dass die Franzosen ganz stark auf Elektromobilität drängen Einfach auch deshalb, weil sie sich davon versprechen ihre eigene Automobilindustrie zu lassen der Deutschens zu stärken.
00:59:04: Also dem Motto wir wollen eher im Prinzip in Europa gewinnen und gar nicht mal so erkennen dass der wahre Feind, sag ich es mal anfangs, Stichwort Wettbewerber eigentlich in China sitzt.
00:59:13: Das zweite ist das der Wahre Wett Bewerber in China setzt.
00:59:17: Das erkennt die Franzosen an.
00:59:20: Was stimmt, was Sie nicht so anerkennen ist halt dass also die europäische Automobilindustrie auch nur überleben kann wenn sie den Weltmarkt mit der Opern kann.
00:59:28: Also damit halten kann.
00:59:30: Der Unterschied ist zwischen der französischen und deutschen Automobil Industrie das die deutsche vom Export lebt und die französischen der jenische vom Windmarkt.
00:59:39: aber bei der Automobil industrie auch wenn es die sagen gerade Elektromobilität da gibt es diesen Eindruck die Chinesen sind überall vorne machen die europäischen Automobil-Industrieplatte.
00:59:48: Und dann sehen Sie sich mal die europäische Handelsbilanz in puncto Elektrowagen an.
00:59:54: Also ein Batteriebetriebenewagen, wie sieht die aus?
00:59:58: Ich würde mal tippen, die Batterien kommen alle aus China, wenn ich das mal tippede als Baustein!
01:00:01: Als Wagen haben wir einen sehr großen Überschuss.
01:00:06: Europäischer Exporte von Stromern sind im Wert doppelt so hoch wie die Importe und also nicht dreimal so hoch.
01:00:17: Wo würde ich sagen noch?
01:00:18: Würde ich sagen, aber Sie haben recht.
01:00:20: Warum verkaufen wir natürlich die teuren Autos und noch kriegen wir eine prämiebestückten Märkte.
01:00:24: Der Überschuss von Europa hat sich in den letzten Jahren erhöht.
01:00:29: Das ist jetzt für mich überraschend.
01:00:30: Und warum ist er denn gestiegen?
01:00:32: Was war denn der Treiber?
01:00:33: Der Treiber war einfach das... Jetzt komme ich auf eine andere Sache zurück.
01:00:37: In puncto Stückzahl ist die Handelsbilanz ungefähr ausdrücklich.
01:00:41: Also wir importieren ungefähr Genauso vieler Autos wie wir exportieren, also Elektroautos.
01:00:47: Im Wert ist der Einheitswert doppelt so hoch
01:00:50: Aber die Exporte fließen in anderen Regionen oder?
01:00:53: Die Fließe sind nicht unbedingt nach China, sie fließen dann wahrscheinlich eher Richtung USA und andere Regionen erwählt, oder?
01:00:57: Ja macht ja nichts!
01:00:59: Das
01:00:59: war nur was man... Ja
01:01:00: weil diese Chinesen aus den USA sind auch präsent.
01:01:04: Wir haben eine schöne Studie gemacht wo wir halt gesagt haben ok nehmen wir mal die europäischen Länder wo es keine Zölle gibt England, Schweiz, Norway.
01:01:13: Wie sieht es da mit dem Anteil der Europäer aus, Punkt Elektrovan?
01:01:17: Fünfzig Prozent unsteigend.
01:01:19: Also du hast den politischen Mythos an Realität und das klafft wieder mal auf die Frage zu kommen.
01:01:27: Der Überschuss hat sich erhöht auch weil wir mehr Autos exportieren.
01:01:32: Elektroautos.
01:01:33: Man würde sich aus Deutschland sagen, okay ich folge Ihnen.
01:01:36: Gleichzeitig haben wir trotzdem den Effekt dass Deutschland die Hersteller aus Deutschland heraus verlagern nach Ungarn zum Beispiel und dort produzieren weil es da günstiger ist als Europa als Ganzes.
01:01:44: aber innerhalb Europas haben wir schon eine Verschiebung von Standorten.
01:01:47: Ja gut das soll ja so sein.
01:01:49: Deutschland bleibt halt Luxus vom Luxus nicht nur die obere Mittelklasse sondern die Oberklasse.
01:01:55: Das ist ganz natürlich!
01:01:57: Das ist die Zukunft der europäischen Automobilistrie Nicht mehr die Chinesen im puncto Menge und Preis zu konkurrieren.
01:02:06: Wie gesagt, die Batterien kommen zu sechzig Prozent aus China.
01:02:09: aber deswegen sollen wir in Europa den Preis von Batterien erhöhen damit unsere Automobilindustrie daran stirbt.
01:02:17: Das scheint mir nicht sehr praktisch zu sein.
01:02:20: Nein, das halte ich auch nicht für praktisch.
01:02:21: Ich würde dir die Frage aufwerfen was können wir tun?
01:02:24: Sollten ihr ein schönes Beispiel?
01:02:25: Sollen wir etwas tun um Batterieproduktionen in Europa zu fördern?
01:02:28: Sie haben vorhin gesagt bei den Chips haben sie gesagt so mhm.
01:02:31: eigentlich fördere ich lieber das Umfeld von ASMR.
01:02:33: Die Frage natürlich hier.
01:02:34: es handelt sich ja um eine sehr kritische Komponente.
01:02:36: Vierzig Prozent des Wertes.
01:02:38: Wer meine Frage dachte, ist das dann so ein Baich?
01:02:40: und sagen müssen okay jetzt sind wir technologisch im Rückstand.
01:02:43: Es ist aber eine Schlüsselkomponente, einer für uns wichtigen Industrie.
01:02:47: Da müssen wir was tun.
01:02:48: oder würden sie sagen nein auch das not sich nicht?
01:02:51: Erstmals wird sehr viel getan.
01:02:52: die europäischen nationalen Subventionen für die europäische Batterieindustrie als Anteil an dem Umsatz in diese Industrie macht ist glaube ich höher als die Subvention in China.
01:03:03: also es ist sehr hoch.
01:03:04: ja es ist nichts so dass nichts getan hat.
01:03:07: Die Frage ist halt okay man kann die Leute ein bisschen subventionieren wird man sich noch zuviel getan?
01:03:13: Aber die Frage wäre dann, sollten wir zum Beispiel Local Content haben?
01:03:17: Das würde ja die Kosten erhöhen.
01:03:19: Wir müssen nur ein bisschen Geld verschwenden um die europäische Industrie zu subventionieren.
01:03:23: und Batteriehersteller ist es okay.
01:03:26: aber eine andere Frage ist dann sollen wir halt sagen mindestens x Prozent der Batterien bis aus Europa kommen dann steigen die Preise und die kosten bei unser Automobilindustrie.
01:03:35: das ist die wirkliche Frage.
01:03:38: Und dann komme ich wieder auf die strategische Frage zurück gegenüber China In welchen Nischen können wir uns wie Europa uns behaupten?
01:03:46: Und ich würde sagen, wir sollten dabei zwei Eigenschaften eines Produkts im Auge halten.
01:03:51: Einmal, wie kapitalintensiv ist die Produktion.
01:03:55: China ist ja bekannt und hat eine nationale Erschwarnesquote von vierzig Prozent – nicht ganz doppelt so viel wie in Europa.
01:04:05: Das Kapital wird immer billiger bleiben in China!
01:04:08: Ob das nun die Regierung subventioniert, dann läuft den über das Kapital.
01:04:13: Kapitalkosten in China sind immer niedriger.
01:04:16: und die zweite Frage ist halt, ist die Produktion kapitalintensiv?
01:04:19: Und ist das Produkt selbst ein Massenprodukt nicht differenziert?
01:04:24: also ein Produkt von dem man weiß ich hunderttausende Millionen Exemplare macht die Austauschsparsel.
01:04:31: und dass es bei den Batterien der Fall, bei den Solarmodulen war es noch krasser der Fall.
01:04:38: Auf diesen Gebeten kann man sie nicht erwarten, dass es eine überlebensfähige europäische Industrie gibt.
01:04:44: Wenn man schon so Pensionen daraus gibt dann bitte nicht auf diesem Gebiet.
01:04:48: Also Batterie-Massenproduktion?
01:04:49: Ich habe CACL in China besichtigt die Produktion gesehen und da war einer der Reisegruppe mit dabei, der hat bei Northport gearbeitet.
01:04:57: Und hab ich ihn erst gefragt erklärt mal was ich gerade gesehen habe weil ich bin Kaufmann, ich musste mir so ein bisschen erklären Was konntet ihr denn davon nicht bei Norsefold?
01:05:06: Hätte gemeint, wir konnten keinen Schritt davon.
01:05:08: Wir hätten richtigen Ausschussen wohnen und haben die Chinesen eben nicht vor dem Hintergrund.
01:05:12: Ich finde schon erschreckend dass wir als eine Region wo ja Industrie großgeschrieben wurde, das ist ein industrierter Prozess Dass wir diesen Prozess nicht kölnische Nesen können in Massenproduktmark sein aber natürlich auch Massen Produkt wo es enorm technischen Fortschritt gibt.
01:05:25: Das ist die Chance da der noch viel viel relevanter zu werden für die Webwärtsfähigkeit von Bildindustrie zum Beispiel.
01:05:31: Falls ihr das schon ein bisschen problematisch und dann werdet die Frage eben, jetzt haben Sie gerade gesagt es gibt viel Geld was da reinfließt.
01:05:37: Wie leicht muss denn Geld reinfließen?
01:05:39: Weil wir sagen wir sind ja am Anfang einer entwicklungteelischen Entwicklung und wir jetzt nichts versuchen aufzuholen, dann sind wir da auf ewig abgehängt.
01:05:48: Das erinnert mich sehr stark an die Situation vor zehn, fünfzehn Jahren mit den Solarmodulen.
01:05:53: Da war es ähnlich.
01:05:54: Das ist die Technologie der Zukunft.
01:05:56: Stimmt doch gab da eine enorme Fortschritte, Produktion, Zusammensetzung Aber an der Weile wurde das dann ein Massenprodukt.
01:06:04: Und bei den Batterien ist es absehbar, dass die Batterien für Autos die werden jetzt sofort – stimmt schon!
01:06:12: Die werden als Massen-Produkt werden eine Komodität genannt und da zählt das Kapital und die Anzahl der Fertigung.
01:06:21: Also insofern würde ich sagen ja wir sollen sich eine gewisse Minimum Produktionskapazität und Forschungskapazität behalten Aber das ist auf absehbare Zeit.
01:06:32: Hier wird das ein Massenprodukt.
01:06:35: Müssen wir mehr sparen?
01:06:37: Müssen die wieder mehr investieren in Europa, weil sie haben gerade gesagt, okay China-Präsidenten sind sehr hochklar und die haben keinen Sozialstaat.
01:06:43: Die Leute müssen deshalb sparen aber sollten wir auch wieder mehr Kapitalien handeln.
01:06:48: Wir haben vorgesprochen über Mitec.
01:06:50: Wir haben gesprochen über auch Produktivitätsfortschritte, so am Rande die ja auch nicht so toll waren in Europa.
01:06:55: Wir haben ja gleichzeitig auch demografisch bedingte Hausforderungen.
01:06:58: also eigentlich würden dort die dafür sprechen dass man mehr Kapitaleinsatz hat um auf dieser Art und Weise das Produktivitätswachsen zu stärken?
01:07:05: Das ist der falsche Ansatz!
01:07:07: In Europa haben wir auch in den letzten zwanzig Jahren im Durchschnitt im Verhältnis zum Produkt genauso viel investiert wie Amerika aber es wächst immer nicht da.
01:07:17: Wenn man sich die Produktivität des Kapitaleinsatzes in Europa ansieht, dann ist der einfach schlecht.
01:07:23: Sehr schlecht!
01:07:24: Woran liegt das?
01:07:25: Das liegt daran weil wir halt viel in diese Mitteltech-Industrie investiert haben, was nicht mehr Wachstum gibt.
01:07:31: Warum passiert es?
01:07:33: Einmal ist natürlich eine gewisse Pfadabhängigkeit und wir waren da aber dann liegt es auch an unserem Finanzsystem.
01:07:41: Es geht alles über Banken und Banken finanzieren, was ist eine neue Maschine für VW?
01:07:48: Kann man sich ungefähr ausrechnen, was dabei rauskommt.
01:07:50: Das ist geringes Risiko aber auch geringer Ertrag.
01:07:53: Und dagegen etwas ganz Neues aufzubauen das macht keine Bank.
01:07:58: da braucht man Wagniskapital.
01:08:00: Da wäre halt für Deutschland, für Europa eine dritte Säule ein kapitalgedecktes Zusatzsystem bei den Renten, bei den Pensionen sehr wichtig.
01:08:13: Das würde auf beiden Beinen helfen, sozusagen.
01:08:16: Einmal mit der alterung der Bevölkerung und dann vor allen Dingen dass wir dann größere Beträge haben an Bargniskapital.
01:08:23: die versuchen also mehr Kapital ist nicht das Problem Europa es ist die wohin es geht.
01:08:30: Es geht zu viel im Mittag.
01:08:33: Wir haben auch weniger Investitionen in R&D als in F&E.
01:08:38: Aber warum?
01:08:39: Zwei Sachen Nicht nur haben wir weniger, sondern wir haben auch das Wenige.
01:08:42: was ihr machen geht im Mid-Tech.
01:08:45: Die größten drei Forschungsintensiven Unternehmen in Europa vor zwanzig Jahren waren VW Mercedes Bosch und was sind sie jetzt?
01:08:56: Mercedes VW Bosch ein bisschen anderer rein.
01:09:00: also da hat sich für zwanziger Jahre nichts geändert.
01:09:02: In Amerika waren der General Motors in Fort dabei
01:09:07: Andere, klar.
01:09:08: Aber der Macron und andere haben ja gefordert wir sollten quasi... Ich sage nicht Kapitastverkehrskontrollen soll wirklich nichts gehen.
01:09:15: aber es gibt diese ganzen Überlegungen so Sparunion und sogar die Financial Times hat geschrieben Wir sollten überlegen dass wir das Sparen des Europas in Europa lassen da wenn sich viel Geld nach USA fließt.
01:09:26: Das heißt ich meine ist das der richtige Ansatz oder passt es wieder zu Industriepolitik der Franzosen?
01:09:30: Wenn man Industrie-Politik und dann schreiben Leute noch vor wo sie ihr Geld anlegen
01:09:33: Also ich hänse davon gar nichts.
01:09:35: wie gesagt In Europa, der jetzige Kapitaleinsatz hat eine sehr, sehr geringe Produktivität.
01:09:41: nach unseren Messungen so fast negativ übersetzen Jahre.
01:09:44: Mehr in das gleiche System reinzutun?
01:09:47: Was erwartet man sich dann?
01:09:48: mehr Verspenderung?
01:09:50: Davon halte ich überhaupt nichts!
01:09:52: Diese Idee des unseres Ersparnissen... Zumindest der Merker bekommen sie in gewisser Rendite.
01:09:59: Das leuchtet mir schon ein, aber es zieht schon so.
01:10:01: dieses Produktivitätsthema.
01:10:03: Das Kapitallokationthema und so weiter... das ist ja nicht neu!
01:10:07: Und wir tun uns ja offensichtlich so schwer, dass zu lösen.
01:10:10: Also meine Vorjahrsage ist, dass es nicht gelöst wird.
01:10:13: Ja gut, aber dann sagen Sie auch übersetzt, Sie glauben, dass Europa relativ sind anderweit als Rückfeld?
01:10:17: Hier muss man aber einen Unterschied machen.
01:10:20: wenn ich den Lebenshaltungsstandard der europäischen Bevölkerung nehme, die man nach Kaufkraftbaritäten berechnet So ist der pro Kopf gesehen in den letzten twenty-fünf Jahren gegenüber Amerika stark gestiegen.
01:10:33: In den letzten drei, vier Jahren ganz leicht gesunken.
01:10:37: Einhalt wenn sich so ein kleiner Teil der Wirtschaft so stark entwickelt also wie die Technologie Unternehmen in Amerika dann hat nicht unbedingt die gesamte Bevölkerung etwas davon und deswegen ist halt auch die Nachfrage nach Reformen in Europa relativ gering.
01:10:54: Wir zählen im Ausland weniger, aber im Inneren gesehen sieht das nicht so schlecht aus.
01:11:00: Das ist also keine langsame Agonie wie das Trage betrachtet.
01:11:06: Aber natürlich die Leute oben, die sehen, oh gegenüber China, gegenüber USA sind wir schwächer, aber dann gucken sie runter sozusagen auf ihre politischen Systeme und da gibt es keinen Appetit!
01:11:21: Okay, also ich sage jetzt geht uns noch zu gut um einmal keine Reform.
01:11:24: Jetzt möchte ich darüber, bevor jetzt unsere Zeit ausläuft nochmal auf die Eurozone.
01:11:27: Weil sie haben einfach gemeint in der Euro alle stabilen Probleme gelöst, die Schuldenländer bauen Schulden ab und wir haben ja Wachstum dort.
01:11:33: Klar Deutschland ist das schlusslich beim Wachstem.
01:11:36: Aber ich möchte da noch mal ein bisschen nachfragen weil ich habe auch Gäste gehabt, die haben hier sehr überzeugend dargelegt dass wenn Sie sich so die ökonomischen GT-Innen anschauen es eigentlich nach wie vor keine Konvergenz gibt im Euroraum sondern dass die Mitgliedstaaten sich eigentlich auseinander entwickeln was Produktivität betrifft, was Wachstumsraten betrifgt.
01:11:56: Was Staatsverschuldung betriffe, dass es da im Prinzip eine Auseinanderentwicklung gibt und eben keine Konvergenz.
01:12:02: Und das ist natürlich das Ganze doch immer noch zusammengehalten wird von der EZB die ja bereit steht zum Beispiel für Frankreich, die Sprats ein bisschen zu deckeln oder ähnliches.
01:12:14: Wir sehen auch gerade in Frankreich stark wachsende Verschuldungen.
01:12:18: über fünf Prozent debezieht im Bruttoinlandsprodukt keinerlei Bereitschaft und Fähigkeit die Verschuldungsdynamik unter Kontrolle zu bekommen.
01:12:25: Also insofern war ich dann schon überrascht, dass sie gemeint haben ach Eurozone alles Paletti liegt das daran weil Sie sagen jetzt haben wir faktischen Transferunion und damit sind alle Probleme gelöst.
01:12:34: Die Morte ist sehr gut, es ist eine Umverteilungspfache zwischen Deutschland und Frankreich aber wenn die Umfrage erklärt ist, kann der Euro auch weiter so funktionieren?
01:12:43: Ich wollte nicht sagen, dass alles in Ordnung ist Aber wenn ich jetzt mal die Eurozone-Probleme gegenüber Ukraine stelle Und da ist das eine existenziell Heute und morgen.
01:12:55: Und das andere ist tiefgreifende Probleme, aber die meinen sich nicht sofort zu einer Explosion führen werden.
01:13:03: Gut, aber dann Ukraine haben wir Konsens, aber irgendwann hoffentlich ist es ja mal zu Ende in der Ukraine und dann wird Europa sich weiterentwickeln.
01:13:11: Wir haben weiterwachsene Schuldenstände, wir haben schlechte Demografie... führt natürlich dazu, dass auch so verdeckte Verbindlichkeiten immer mehr offen zu trage treten.
01:13:21: Wir haben gerade gesprochen mit dem Wachstum und das haben sie gesagt.
01:13:24: ja für die große Menge der Wähler ist es alles noch Paletti.
01:13:28: nur es ist dann über Zeit erodiert aus Schoen und die Eurozone zumindest in meiner Wahrnehmung hat jetzt nicht richtig geholfen das Wachsum zu befördern was vielleicht ein Deutschland Exportwachstum war als der Europas abgewertet hat müssen wir doch mehr tun wenn ich ein paar Jahre aufwachen und dann doch wieder eine Krise habe.
01:13:45: Also ich würde sagen, innerhalb der Eurozone haben wir vielleicht die gleichen Probleme wie innerhalb des DU.
01:13:52: Ich sehe sie nicht so anders.
01:13:55: Das ist eher die Politik, die auseinanderläuft als die Wirtschaft selbst.
01:14:00: Ich würde auch immer sagen dass die Erwartung das alle Länder sich gleichmäßig entwickeln und kombinieren war immer verkehrt.
01:14:07: es gibt ja eine gewisse Spezialisation solange Deutschland sich im Automobilbereich spezialisiert und andere Länder vielleicht doch ein bisschen mehr Hightech haben, wie zum Beispiel Frankreich.
01:14:19: Die haben ein bisschen eher im Softwarebereich.
01:14:21: Man kann es dadurch aus kurzfristig Wachstumsunterschiede geben.
01:14:26: Das wäre nicht mal das Problem.
01:14:27: Die Schuldenstände schon.
01:14:30: Es gibt schlimmer Probleme als in den USA
01:14:34: z.B.,
01:14:35: Aber
01:14:35: die Amerikaner haben dieses Problem, das ist nur eine Notenbank vereinland.
01:14:39: Und wir haben ja praktisch einnotenbar für verschiedene Länder.
01:14:42: Zum Einverständnis es schon wenn jetzt die ECB interveniert hat seine vermögens umverteilende Wirkung innerhalb der Eurozone jetzt erst einmal was er bei den USA nicht der Fall wäre weil es gibt eine USA und eine FED.
01:14:53: Es stimmt schon aber die Intervention der ECB hatte aber auch große politische Kosten für die Länder die das Geld bekommen mit Unterstützung bekommen.
01:15:03: Also es ist nicht Null Eins, da gibt es kostenlos Geld.
01:15:08: Lass uns das mal nehmen!
01:15:10: Es gibt aber auch den Effekt dass es die Länder schon etwas dazu animiert doch die Schulden nicht ins uferlose wachsen zu lassen.
01:15:19: Insofern sehe ich das ein Problem ja.
01:15:22: Aber selbst bei dem moderaten Wachstum was ich erwarte für EU und Eurozone glaube ich dass das eher doch ein beherrschbares Problem sein wird.
01:15:33: Auch wenn Frankreich so weitermacht, dann muss ich schon immer nachfragen.
01:15:35: Nehmen wir mal an, wir haben Le Pen als Regierungschefin die sagt so, dass sie dort schon bezahlen machen weiter Schulden oder Mélenchon?
01:15:42: Das kann man ja auch sagen!
01:15:44: Was wird denn passieren, wenn Frankrich jetzt ein paar Jahre weiter zu hohe Schulden und Zuwächse hat?
01:15:48: Dann würde er normalerweise irgendwann bei der Kapitarmarkt sagen Wir verlangen von Frankreichen Zuschlag beim Zins Und dieser Zins, der spread würde wahrscheinlich von der EZB dann irgendwie nicht richtig hingenommen werden.
01:15:59: Also er unterdrückt wird.
01:16:00: also wenn Sie sagen das ist ja auch nicht so schlimm oder ist Schuldenwachstum per se kein Problem?
01:16:05: Ja Schuldenwachstum ist schon ein Problem und das ist ganz klar.
01:16:09: ich würde mir erwarten dass wenn die extreme rechte Regierung kommt in Frankreich sie sagen okay wir wollen ja stark sein aber wenn wir nach Frankfurt pilgern müssen um Geld zu fragen sind wir nicht mehr so stark.
01:16:23: Jetzt natürlich, kein Mensch gibt nach in Frankreich vor den Wahlen.
01:16:27: Also es wird so weitergehen aber ich könnte mir durchaus vorstellen dass danach ein Richtungswechsel eintritt.
01:16:34: Wir müssen uns auch klar machen das Frankreich war ja vor vierzig fünfzig Jahre fiskalisch gesehen genauso konservativ wie Deutschland
01:16:42: Stimmt.
01:16:42: die hatten vor fünfzehn Jahren selben Schuldenstand.
01:16:45: also nicht dass es immer so bleiben wird nur halt Eine französische Regierung, die souveranist sein möchte auf selbstständig kann sich sowas nicht erlauben.
01:16:56: Okay also Hoffnung im Sinne von nach der Wahl dann kehrt's die Vernunft ein.
01:17:01: langsam?
01:17:02: Langsam!
01:17:03: Nicht sofort ja und ich meine muss ihm sagen in Deutschland gibt es ja nicht gerade ein sehr gutes Beispiel zur Zeit.
01:17:09: Nein nein zum Abschlussfolger sagen Sie sind ja nun immer Beobachter von außen auf Deutschland.
01:17:13: Ich mein jetzt in Mainlands.
01:17:15: Sie hier nicht im Frühling ausgesprochen annehmen dort.
01:17:18: Jetzt würde ich mal fragen, wenn sie jetzt zum Abschluss auf Deutschland blicken?
01:17:20: Ich meine in Deutschland gilt ja als Anker der Eurozone.
01:17:23: Gleichzeitig stagnieren wir seit sechs Jahren, hatten zwei Jahre Rezession letztes Jahr knapp dran vorbeigerutscht.
01:17:29: also es ist denn ihr Blick auf Deutschland und der Poker wird auch von deutschen Politik gehört.
01:17:34: was wäre eigentlich ihre Erwartung an Deutschland?
01:17:36: Was müsste Deutschland tun um eine konsultive Rolle zu spielen damit das in Europa eben besser geht?
01:17:41: dass das von Ihnen gerade dargelegt ist scenario?
01:17:43: Also ich glaube Teilweise soll Deutschland weit das machen.
01:17:47: Das ist getan in der Vergangenheit, also die Regierung Unternehmen auf Offenheit drängen in Brüssel und die Industriepolitik entweder zurückdrängen oder versuchen vernünftig zu gestalten.
01:17:59: Und das hat Deutschland man sich eine Vergangen- heit stärker und besser gemacht als jetzt.
01:18:03: Gell, dann hatten die Britzen auch noch die US geholfen haben?
01:18:06: Genau!
01:18:06: Die Britzen gab es klar aber trotzdem nicht.
01:18:09: Dann müsste halt Deutschland stärker seine Middle Tech Trap erkennen.
01:18:15: Und als Sie sagen, wir müssen uns von vielen Industrien verabschieden.
01:18:20: Nicht Energie subventionieren sondern halt andere neue Industrie fördern.
01:18:26: Wir haben ja gesagt bessere Rahmenbedingungen usw.
01:18:29: Das wäre der zweite Punkt.
01:18:31: und dann der dritte Punkt ist politisch und das ist für mich entscheidend, dass man bei der Erhöhung der Verteidigungsausgaben vermeidet einen Alleingang zu machen Und das halte ich für strategisch für die EU ganz wichtig.
01:18:48: Sie erinnern sich ja damals Monet hat gesagt, wir legen Kohlenstahl zusammen weil dann kein mehr Panzer heimlich produzieren kann ungefähr.
01:18:56: Jetzt handelt es sich um Heimlich aber jetzt in Deutschland die enorme Anstieg der Verteidigungsausgaben und leider seit Deutschland ist einzig in außer den nordischen Ländern nicht Land was da wirklich viel Geld ausgeben kann.
01:19:09: Das geht alles national!
01:19:12: Da könnte Deutschland ganz einfach ein Signal setzen, eine Signale setzen.
01:19:17: Wenn es sagen würde wir kaufen auch zum Beispiel das französisch-italienische Raketenabwehrsystem.
01:19:25: Kostet ein paar Milliarden.
01:19:27: Ukraine braucht es dringend ist ein Ersatz für die Patriots.
01:19:31: Es wäre so ganz einfache Signale zu setzen.
01:19:35: und wenn ich dann höre dass Deutschland jetzt einen eigenen Raumfahrtkonzern oder so eine Gruppierung um die Raumfahrte entwickeln möchte, dann fragt man sich aber ich meine es gibt ja in ganz Europa dafür große Kapazitäten.
01:19:49: Es hat doch keinen Sinn sowas national zu machen und das ist jetzt glaube ich die Aufgabe Deutschlands.
01:19:55: sagen okay wir haben lange sozusagen gelitten Wir hatten die Schuldenbremse und jetzt stehen wir deswegen stark da.
01:20:01: Die anderen haben uns belächelt Aber jetzt zeigt sich wie sinnvoll das war Und jetzt machen wir das ganz europäisch und es erlaubt uns auch, in Europa eine Führungsholde einzunehmen.
01:20:10: Wir müssen dafür Abstriche machen!
01:20:12: Wir können es nicht national
01:20:14: machen.".
01:20:15: Ich folge ihn ja aber ich war ja lange Berater und ich habe vor bestimmt vierundzwanzig Jahren zum ersten Mal mit Airbus zu tun gehabt damals im München.
01:20:26: Und damals reichnete sich schon ab dass es obwohl es dann ein deutscher Gemeinschaftskonzern in Frankreich ist, dass die Franzosen sehr strategisch daran gearbeitet haben es letztlich zum Französischen daneben zu machen.
01:20:38: Es gab das Netzwerk der Fantasische Manager, die sich unterstützt haben und so weiter und so fort.
01:20:43: Wenn Sie heute gucken würden sie doch sagen ja gut in Erwurz produziert noch was in Hamburg.
01:20:47: aber eigentlich würden sie sagen eigentlich ist das faktisch nach Frankreich migriert.
01:20:51: Und wenn wir jetzt mal sehen, die aktuelle Konflikt zum Thema Kampfflugzeug.
01:20:56: Da war ja erst ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Airbus und Dassault.
01:20:59: Der sagt der Chef von Dassault, ich seh' dich jetzt noch was in den deutschen Medien gehört, dass er beim ausgesprochenen Deutschland feind ist.
01:21:05: Ich hab nur zitiert, oder?
01:21:06: Der dann sagen dem Motto nehe also entweder haben wir die Führung oder gar nicht.
01:21:11: Laufen wir nicht Gefahr.
01:21:12: das wir zu naiv sind und sagen Wir denken hier europäisch aber gerade andere Länder namentlich Frankreich denken am Ende doch nationalistisch
01:21:21: Kann durchaus sein, aber wir sollten nicht die Fehler der anderen nachmachen.
01:21:25: Ja?
01:21:26: Ich glaube das kann ich kurz sagen darf dass das französisch-deutsche Kampfflugzeug das war, genauer ein Beispiel von den Sachen wie man nicht machen sollte.
01:21:33: Das heißt also sozusagen solche Kooperationen wo dann innerhalb der Kooperation ständig einen Tau ziehen gibt.
01:21:40: Kann natürlich auch sehr viel effizienter sein und die Franzosen machen ihr Flugzeug oder ihre Flugzeugträger Und die Deutschen machen mit anderen zusammen ein anderes Flugzeug, was nicht auf Flugzeugträger zugeschnitten ist.
01:21:51: Zwei Typen oder drei von Flugzeugen kann Europa durch ausvertragen.
01:21:56: Was ich halt gesagt habe, ist das in der jetzigen Situation wo es auch sehr stark auf Geschwindigkeit ankommt, dass man dadurch eine große Zeichen setzen könnte und man einfach französische Produkte kauft, die halt gewisse wichtige Lücken beschließen.
01:22:15: subventionieren.
01:22:16: Okay, das ist nicht verschwenden oder nicht verschmenden.
01:22:19: sie geben ihr eigenes Geld dafür aus und deswegen wäre ich da eher relaxed und Ich glaube die deutsche industrie wird sich schon wenn Sie auf diesen gebieten stark ist durchsetzen können.
01:22:32: nur halt haben wir in deutschland wie gesagt die mittag Spezialisation.
01:22:37: Deswegen ist es auch gar nicht so dass ich sagen verwunderlich dass letztendlich die Hightech-Sachen doch eher in andere Länder gehen.
01:22:46: Trotzdem, was ist denn Ihre Vision für die Eurozone und Europa in zehn Jahren?
01:22:50: Sagen Sie überappeln uns oder sagen sie naja wir werden weiterhin so, kann man so ein Museum Europas sein das Museum für Europa für die chinesischen Reisenden?
01:22:58: Nein!
01:22:59: Wir werden weiter relativ glaube ich langsam wachsen aber wir werden weiter Vorreiter in vielen Nischen bleiben.
01:23:10: Eine EU, die sicherheitspolitisch sehr viel stärker dasteht.
01:23:15: Die zumindest glaube ich im europäischen Umfeld einen Großteil ihrer eigenen Sicherheit selbst wahrnehmen kann.
01:23:23: eine Wirtschaft, die vielleicht viel vom Ausland belächelt wird aber die auf vielen Technologiefeldern doch immer noch relativ stark bleibt und der Bevölkerung weiterhin einen guten Lebensstandardsichert.
01:23:41: Okay, also jemand der spielt so Bundesliga aber nicht Champions League?
01:23:46: Manchmal ist es sehr viel besser meiner Ansicht nach auch sicherheitspolitisch nicht versuchen ja Champions League zu spielen.
01:23:53: Die Idee dass Europa eine Supermacht sein sollte halt ich für vollkommen verkehrt.
01:23:57: wir sollten uns konzentrieren auf das was wir machen können wo wir Interessen haben das heißt hier in Europa in Ostasien.
01:24:08: da können wir so und so die Ereignisse nicht beeinflussen.
01:24:10: im Golf auf Hormus, was unser Außenpolitiker dazu sagen ist ziemlich irrelevant.
01:24:16: Alles klar!
01:24:16: Da will wir uns absfinden.
01:24:18: Herr Professor Groß vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit.
01:24:21: war ein sehr spannendes Gespräch.
01:24:23: Vielen Dank.
01:24:24: ob wiedersehen
01:24:34: Halten wir fest die EU Kommission möchte ganz viel Geld haben.
01:24:39: das EU Parlament möchte noch mehr Geld haben.
01:24:42: doch klar geworden es in dem Gespräch mit Daniel Gross Es ist nicht das Geld was der EU fehlt die richtige Politik.
01:24:51: Fast zwei Jahre ist es her, dass der ehemalige EZB-Präsident Mario Draghi seinen Bericht zur Reform der EU vorgelegt hat.
01:24:58: Passiert ist seit er wenig!
01:25:01: Ich denke noch an die Zölle oder quasi Zöller innerhalb der EU für Dienstleistungen und Waren.
01:25:07: Hier müssen den Binnenmarkt endlich vollenden – das ist der wichtigste Hebel.
01:25:13: Die EU soll deshalb eher weniger Geld bekommen als mehr.
01:25:17: Eine EU die man jetzt Geld auf ihre Kerneraufgaben zurückgeworfen wird, könnte es als Chance sehen sich zu reformieren.
01:25:25: Immer mehr Beamte mit immer mehr Regulierung und immer mehr Bürokratie ist nicht die Basis für die Schaffung von Wohlstand sondern das Gift welches Wohlstand schleichend zersetzt.
01:25:36: Es kann – und darf uns nicht kalt lassen – dass das BEP der Eurozone dem der USA auf Basis der Kaufkraftparität seit der Einführung des Euro um dreißig Prozent hinterherhängt.
01:25:48: Dies entspricht einem jährlichen Rückstand von Null, acht vier Prozent.
01:25:52: Europas BEP pro Kopf liegt mittlerweile siebenundvierzig Prozent unter dem der USA.
01:25:59: Ja wir haben ja Freizeit, wir arbeiten weniger aber überwiegend gibt es an der Produktivität.
01:26:05: Rund Siebzig Prozent des Rückstands lässt sich was ein Mangel am Produktivitätsfortschritten erklären.
01:26:12: Deshalb ist meine Sicht folgende die EU hat große Potenziale doch um diese zu realisieren gehört die EU auf Diät gesetzt und gemeinsame Schulden müssen ein dauerhaftes Tabu bleiben.
01:26:26: Ich hoffe also, dass die Bundesregierung hier hart bleibt – übrigens auch zu sich selbst!
01:26:32: Denn nicht nur in der EU gibt es erhebliches Ansparungspotenzial.
01:26:36: das gilt mindestens ebenso für den
01:26:38: Bundeshaushalt.
01:26:44: So weit meine Gedanken für diese Woche.
01:26:47: Bleibt mir Liebe höheren Hörer, Ihnen erneut sehr herzlich fürs Zuhören zu danken.
01:26:51: Ich freue mich auf Fragen Feedback, Kritik und Anregungen – und auf einem Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe von BTO Refresh oder am kommende Sonntag zu einer weiteren Folge vom BTO.
01:27:04: Bis dahin alles Gute!
01:27:05: Ihr Daniel
01:27:06: stellter.