00:00:05: Hello und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe von BTO Refresh.
00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch in diesem Mittwoch wieder mit dabei sind!
00:00:24: Wir schauen uns heute ein Vorschlag an der intensiv diskutiert wird.
00:00:29: gemacht hat diesen Vorschlag Professor Marcel Fratscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
00:00:37: Er meint, die Bundesbank hat unnötig viel Gold.
00:00:41: Dieses Gold ist in den letzten Jahren deutlich wertvoller geworden und da könne man doch mal für hundert Milliarden verkaufen und damit der Regierung Zeit kaufen.
00:00:51: Sie könnte damit mühselige Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen verhindern quasi mit dem Geld finanziert aus dem Verkauf des Notenbankgoldes.
00:01:01: denn wann sollte man das tun wenn nicht jetzt?
00:01:04: Ich persönlich sehe diesen Vorschlag ausgesprochen kritisch.
00:01:07: Wir schauen uns das deshalb genauer an und wir wiederholen an der Stelle ein Gespräch mit jemandem, der erklärt wie wichtig die Qualität der Notenbankbilanz ist für die Stabilität des Geldwärts und wie wichtig Gold sein könnte im Fall eines Falles wenn es darum geht einen Neustart des Währungssystems zu wagen.
00:01:31: ich finde dass alles hoch aktuell hoch relevant gerade mit Blick auf die sich abzeichnende politische Diskussion und deshalb heute dieses Thema.
00:01:41: Ich hoffe Sie sehen das genauso, fangen wir also an!
00:02:00: was er selbst als das bisherige Tabu eines Teilverkaufs deutscher Goldreserven bezeichnet.
00:02:07: Die Bundesbank solle einen Teil ihres Goldes verkaufen, um Hausarzt Engpässe abzumildern.
00:02:14: Am achten Mai hat er unter dem Titel Haushaltslücke Deutschlands goldenes Sparschwein in der Zeit ein Ganzen Erziegel dazu gebracht – die Aufmacherlogik lautet Der Bundesregierung fehlen dreißig Milliarden Euro zur Bewältigung der akuten Krise.
00:02:33: Warum also nicht ein Teil des Goldes nutzen, auf dem das Land sitzt?
00:02:38: Nehmen wir Ziegel und können wir unter anderem dies lesen.
00:02:42: Mit rund drei tausendrahundert zwanzig Tonnen fein gold verfügt Deutschland über die zweitgösten Goldreserven der Welt übertroffen nur von den Vereinigten Staaten.
00:02:51: bei einem heutigen Spotpreis von etwa viertausend siebenhundertfünfzig West-Dollar pro Feinnunze Und einem Euro-Dollar-Kurs von rund ein Euro-Sebzehn ergibt sich einen Marktwert von annähernd vierhundertdreißig Milliarden Euro.
00:03:03: Zum Vergleich, noch Ende zwei tausendvierundzwanzig, wie ist die Bundesbank diesen Bestand mit gut zweitausend siebzig Milliarden Euro in ihrer Bilanz aus?
00:03:11: Allein seit Jahresbeginn zweitausendfünfundzwanzig hat das Gold der Bundesbank also einen Wert zu wachsen von mehr als hundertsechzig Milliarden euro erfahren!
00:03:20: Man könnte auch sagen, die Viertwährungen wie dollon euro haben einen Wertverlust von hundertsechzig Milliarden erfahren also ungefähr sechsunddreißig Komma fünf Prozent.
00:03:30: Nicht goldes wertvoller geworden?
00:03:32: Die Papierwährung haben einfach verloren.
00:03:35: Na gut was sollen wir nur mit diesem Goldschatz tun?
00:03:39: Löcher stopfen wenn es nach Fratscha geht?
00:03:42: Einen Teil dieser Reserven zu liquidieren wäre kein Tabubruch sondern ökonomisch vernünftig.
00:03:47: Zuerst weil selbst der Verkauf von nur einem Viertel der Goldreserven mehr als hundert Milliarden Euro generieren würde.
00:03:53: Das ist genug, um die notwendigen Entlastungsmaßnahmen zu finanzieren und der Bundesregierung obendrein einen milieharigen Puffer zu geben falls die Krise sich hinzieht.
00:04:02: Es gäbe keine erneuten Koalitionsdrahmen, keine ernewten Ausnahmen von der Schuldenbremse kein jährliches Haushaltschaos.
00:04:10: es geht also nicht mal darum zu investieren sondern wirklich nur darum, Löcher zu stopfen und politisch notwendige Entscheidungen nicht treffen zu müssen.
00:04:20: Im Prinzip um Probleme aufzuschieben Ganz nach dem Motto in drei Jahren wenn die hundert Milliarden verdampft sind dann wäre es erleichtere Formen durchzuziehen Verstehe ich nicht weil In drei Jahren sind unsere demografischen Probleme nach Akuta.
00:04:36: Die Demonstralisierung ist dafür weiter.
00:04:38: das heißt Zeit zu kaufen Um Reformen nicht zu tätigen Vergrößert doch den Niedergang des Landes und gleichzeitig auch die Probleme selbst.
00:04:48: Ich halte das Ganze für ein intellektuellen Offenbarungszeit.
00:04:52: Hinzu kommt, dass Fratscher scheinbar ein ganz großer Fachmann ist der weiß wie sich der Goldpreis weiterentwickeln wird.
00:05:00: So schreibt er folgendes Weil sich die Goldpreise derzeit auf historischen Rekordniveaus befinden.
00:05:06: Es ist schlichtes kaufmännisches Denken, bei solchen Preisen zumindest einen Teil der aufgelaufenen Buchgewinne zu realisieren.
00:05:13: Wer sein gesamtes Vermögen in einem einzigen Asset konzentriert belässt handelt fahrlässig.
00:05:18: Das ist doch mal interessant!
00:05:21: Wer sein Gesamtes Vermögens in einem Einzigen-Asset konzentriert beläst Handelt fahllässig.
00:05:27: Da dachte ich mir so... Hat Marcel Fratscher sich eigentlich mal die Bilanz der Bundesbank angesehen?
00:05:35: Dort haben wir Gold, ja.
00:05:37: Aber der Anteil des Goldes zu Marktpreisen liegt bei siebzehn Prozent der Bilanzsumme.
00:05:45: Die größten Positionen sind andere.
00:05:48: An Position eins stehen die sogenannten Targetforderungen Also Forderungen im Rahmen des europäischen Zahlungsverkehr an die EZB aber faktisch natürlich vor allem an Italien Frankreich und Spanien.
00:05:59: Und diese Tagetforderungen machen immerhin tausend Milliarden aus, über tausende Milliarden präzise gesagt und stehen damit für dreiundvierzig Komma sechs Prozent der Bundesbank Belanz.
00:06:12: Die zweitgrößte Position mit siebenhundertneunzig Milliarden sind die sogenannten Wertpapiere für geldpolitische Zwecke also die Wertpapiere die die Bundesbank im Rahmen der Euro-Rettungspolitik der ECB aufgekauft hat Staatsanleihen Und diese haben immerhin ein Anteil von dreieunddreißig Komma sechs Prozent der Belanzsumme.
00:06:32: Also, wenn wir das sammaldieren reden wir von fast achtzig Prozent die die Bundesbank in Staatsanleihen hält und in Tage zwei Forderungen.
00:06:44: Herr Fratscher sagt wer sein gesamtes Vermögen in einem einzigen Essent konzentriert belässt handelt fahrlässig und spricht aber vom Gold.
00:06:53: Anteil siebzehn Prozent Er sollte eigentlich sprechen über die Tage.
00:06:57: zwei Forderungen, denn das ist wirklich ein Klubenrisiko.
00:07:00: Wir haben einige Folgen schon gemacht.
00:07:02: zu den Tage-Zwei-Forderungen – ne kurze Erinnerung!
00:07:06: Diese sind schwach verzinzt und nicht kündbar als wenn wir eine Forderung, die wir nicht eintreiben können.
00:07:14: Und wir wissen auch, sollte es zum Zerfall des Euros kommen, sind diese Forderungswerte los.
00:07:20: Das dürfe dann übrigens für andere Staatsanleihen gelten.
00:07:25: Fratscher ist also der Meinung, dass Gold bei einem Anteil von weniger als zwanzig Prozent in einem Portfolio was sonst nur aus nominalen Forderungen gegen Staaten besteht.
00:07:38: Dass dieser Anteil zu einer Konzentration führt im Portfolios.
00:07:43: Er sagt, wer sein gesamtes Vermögen in einem einzigen Acid konzentriert belässt handelt fahrlässig.
00:07:51: Tja wollte er wirklich sagen alles andere ist nicht wertlos und gold das einzige Acid Aber dann durfest es rechtlich verkaufen.
00:07:58: Das sind die Ratgeber unserer Bundesregierung.
00:08:02: Fratscher schreibt aus dem Folgendes.
00:08:05: Zudem wären Goldverkäufe politisch leichter zu erzielen als eine erneute Ausnahme von der Schuldenbremse, letztere polarisiert entlang tiefer ideologischer Gräben.
00:08:13: Erstere lassen sich als pragmatisches Portfoliomanagement in einer Krisensituation darstellen was sie im Kern auch sind.
00:08:21: Also... Das Geld nicht Nutzen zu investieren, sondern er möchte im Prinzip Zeit kaufen.
00:08:29: Er spricht von pragmatischem Portfolio-Management in einer Krisensituation.
00:08:35: In Wahrheit fordert er das Plündern des Tafelselbers.
00:08:40: Warum sprich sich Fratscher eigentlich nicht für Nutzvermach unter Tage zwei Forderungen aus?
00:08:46: Dafür gibt es Vorschläge – auch die haben wir in diesem Podcast diskutiert!
00:08:50: Italien ist übrigens einer größten schulder deutschlandsen tagesystem mit rund dreihundert sechzig milliarden euro.
00:08:57: Hier sollte fratscher ansetzen und einen ausgleichen gold fordern, denn wir wissen zum einen dass Italien das land ist welches nach Deutschland die drittgrößte goldbestände der welt besitzt.
00:09:10: wert rund zweihundert neunzig milliaden euro.
00:09:14: könnte man dann nicht doch irgendwie.
00:09:15: hundert milliarden von denen bekommen weniger taggezweifforderung mehr gold was man dann wirklich verkaufen könnte.
00:09:22: Das wäre eine vorgrenzweise, die unsere deutsche Vermögensposition stärken würde und nicht schwächen wie der Vorschlag von Fratscher.
00:09:31: Fratschern denkt in völlig falsche Richtung – er sieht auf das falsche Asset und macht den falschen Vorschlag.
00:09:38: Doch damit nicht genug!
00:09:40: Wer aktiv traded weiß, nicht nur die Entscheidung zählt sondern wie der Trade am Ende wirklich im Markt ankommt.
00:09:46: Genau da liegen auf die Unterschiede bei Ausführung, Liquidität und bei der Frage wie nah sie eigentlich wirklich am Markt sind.
00:09:52: Und genau dafür gibt es Tradegate Direct – die er berichtet sich an erfahrene Trader- und aktive Privatanleger, die Wertaufkontrolle, Effizienz und professionelle Handelsstandards legen.
00:10:01: Sie handeln dort direkt an der Tradegate BSX also ohne zusätzliche Umwege und profitieren von hoher Ausführungsqualität starker Liquidität.
00:10:12: Spannend ist auch hinter Tradegate, Direct City Tradegate AG.
00:10:15: Ein Finanzmarktakteur mit über dreißig Jahren Erfahrung also keine Marketing-Story sondern echte Börsen-Expertise Als Market Specialist an der Tradegate BSX die übrigens als Deutschlands fährste Börse ausgezeichnet wurde.
00:10:26: BTT, TradeGator G – höchste Liquidität für alle Handelsteilnehmer.
00:10:30: Privatanleger profitieren hier von Engen Spreads, fairen Preisen, Echtzeitdaten, intelligenten Ordertypen und schnellen Ausführungen bei einer Auswahl von über siebentausend handelbaren Aktien, viertausende Etpies- und tausenden Mini Futures.
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00:10:59: Mehr Infos unter tradegate.direct.
00:11:12: Natürlich geht Marcel Fratscher auch oft die Gegenargumente zu einem Goldverkauf ein – zum einen sagt der Folgendes.
00:11:20: Kritiker wenden ein dass Goldreserven Vertrauensanker und notwendig sind damit Notenbanken in Krisenzeiten die Währung und damit die Geldwertstabilität sichern können.
00:11:30: Das Argument ist zwar richtig, nur zeigen wissenschaftliche Studien dass die Bundesbank dafür nicht vierhundertvierzig Milliarden Euro sondern nur einen Bruchteil dieser Reserven benötigt.
00:12:00: Rückstellungen für allgemeine Wagnisse wurden bereits aufgelöst Null, die Aufwertungspositionen für Gold, Tränen an eighty-seven Komma achten Milliarden Euro und ein Bilanzverlust von siebenundzwanzig Komma acht Milliarden Euro.
00:12:13: Weil Sie erhebliche Verluster litten hat auf den Wehrpapieren, die Sie im Auftrag der ECB zur Eurorette gekauft haben.
00:12:20: Das nettoeigen Bezahl bleibt eben rund dreihundert dreihundsechzig Milliarden.
00:12:25: Das heißt aber auch übersetzt dass das Eigenkämpelteil der Bundesbank zu über hundert Prozent aus stillen Reserven auf Gold besteht.
00:12:33: Würde man die Aufwettungsreserve abziehen, wäre die Bundesbank rein bilanziell mit twenty-fünf Konzentralmilliarden negativen Eigenkapital ausgestattet.
00:12:42: Gold ist also nicht das Sparschwein des Bundes sondern derzeit das einzige tragende Element des Bundesbankeigenkapitals.
00:12:51: Gold is nämlich kein gewöhnlicher Vermögenswert in der Bilanz an der Zentralbank.
00:12:56: Gold hat nämlich zwei Eigenschaften dies einzigartig machen.
00:13:00: Erstens, es ist kein Schuldtitel von irgendjemandem.
00:13:04: Eine Staatsanleihe ist die Schuld eines Staates.
00:13:08: Wenn der Staat ausfällt, fällt auch die Staatsanreihe aus.
00:13:12: Eine Aktie ist der Antein im Unternehmen.
00:13:14: Wenn er so daneben scheitert, ist die Aktie wertlos.
00:13:19: Gold ist eine physische Substanz.
00:13:22: Es ist niemandentes Verbindlichkeit.
00:13:25: Es behält sein Wert auch dann wenn das Vertrauen in alle anderen Finanzinstrumente schwindet.
00:13:32: Zweitens, Gold ist seit über sechstausend Jahren die universelle Reservewährung.
00:13:39: Der Euro ist siebenundzwanzig Jahre alt der Dollar als Weltreservewährungen ist da gut achtzig Jahre im Amt also achtzig jahren dieser Rolle und das britische Fund war es davor für ein Jahrhundert.
00:13:52: wir sehen die Papiergelder hatten eine Zeit aber nicht so lange Tradition.
00:13:59: Gold war vor allen andern da und wird auch nach allen anderen da sein, umblickt man auf die historischen Wiktion der Goldreserven der Deutschen?
00:14:08: Dann sieht man es gab im Prinzip einen Höhepunkt, und dann hat die Bundesbank in den Jahren unzen verkauft damals im Versuch ein Beitrag zu leisten zum Erhalt des Bretton-Wot Systems.
00:14:22: Dieses brach wenige Jahre später, Seit welchem Jahr haben die deutschen Gold-Reserven bei rund und neunzig Millionen Unzen praktisch konstant geblieben, abgesehen von kleineren Abgaben für die Prägo von Goldmünzen?
00:14:40: Noch wichtiger ist eben was die Bundesbank nicht getan hat.
00:14:44: Sie hat der goldnicht verkauft als in den USA die Britten beispielsweise unter dem damaligen Finanzminister Gorben Braun ihr halbes Staatsgold zur Niedrigspreise verscherbelt haben – das ist übrigens hinterher als Brown's Bottom in die Finanzgeschichte eingegangen!
00:15:00: Die Bundesbank hat ja Gold auch nicht verkauft, als die Schweizerische Notenbank das in den zweitausender Jahren getan hat.
00:15:06: Sie hat damals ihren Bestand ebenfalls zerbiert und sie hat Gold nicht verkauft, als der Euro eingeführt wurde.
00:15:14: Und diese Geduld hat sich ausgezahlt.
00:15:16: Jede Tonne, die die Briten und die Schweiz damals verkauft haben bei ungefähr zweiundfünfzig Dollar je Onze wäre heute deutlich wertvoller.
00:15:24: Gold steht zurzeit ungefähr bei viertausendsechsener Dollar die Onze.
00:15:29: Der Verkauf des britischen Golds gilt heute als einer der teuersten währungspolitischen Fehler der Nachkriegszeit.
00:15:37: Doch damit nicht genug, pricken wir mal auf das Verhalten der Zentralbanken weltweit!
00:15:42: Die Zentralbanken der Welt sind große Goldkäufer geworden.
00:15:48: Im Jahr-Zw.v.
00:15:49: haben sie netto eighthundertdreiundsechzig Tonnen Gold gekauft.
00:15:54: Es war das vierte jahrenfolge mit Käufen von rohlen Beständen teilweise von über tausend Tonnen pro Jahr.
00:16:02: Hauptkäufer waren China, die Türkei, Indien, Polen und Singapur aber auch die tschechische Nationalbank.
00:16:11: das heißt es gibt genug Interessenten.
00:16:14: sollte die Bundesbank wirklich dem Vorschau für Massefratscher folgen uns im Löcherstopfen Gold verkaufen?
00:16:20: andere Länder freuen sich darüber und wer kauft?
00:16:24: Tja!
00:16:25: Es sind Länder die geopolitisch Unabhängiger werden wollen.
00:16:30: Ich denke, das Verhalten der Zentralbanken zeigt ganz klar an was es geht.
00:16:36: Es geht um geopolitische Autonomie, es geht um finanzpolitische Autonomie.
00:16:42: Die Notenbank tun genau das Gegenteil von dem, was wir tun sollen.
00:16:47: Und warum tun sie das?
00:16:49: Drei Gründe sind zentral.
00:16:51: Erstens die Notenbanken sind nicht blöd.
00:16:54: Sie wissen, die westlichen Staaten sind hochverschuldet Höhe verschuldet als n.a.
00:17:01: die USA jenseits von hundertzwanzig Prozent, Italien bei hundertvierzig Prozent Frankreich auf dem Weg zu hundzwanzzig Prozent Großbritannien hundert Prozent.
00:17:10: Wir wissen diese Staatsschulden werden nur durch finanzielle Repression und Inflation entwertet werden können.
00:17:17: Das spricht nicht dafür Gold zu verkaufen im Gegenteil.
00:17:21: Der zweite Punkt Situation gegen Russland.
00:17:24: Diese haben Klage zeigt dass die Geldanlage in US-Staatsanleihen aber auch in Euro-Reserven politisch gefährlich ist.
00:17:33: Jedes Land, das geopolitisch unter Druck geraten könnte sieht das so und zieht entsprechende Konsequenzen.
00:17:40: Gold – physischem eigenen Tresor – ist sicherer als Forderung gegen andere Staaten.
00:17:46: Der dritte Grund sind die monetierenden Experimente der Zentralbanken.
00:17:50: Es liegt lange her.
00:17:51: da hatten wir Null-und Negativzinsen Da hatten wir Anleihenkäufe im Billionenhöhe Da hatten wir Quantitative Easing, da hatten wir Bilanzausweitung.
00:18:01: All das hat aus Vertrauen in die Qualität der Notenbank balanzen und dazu kommen wir gleich nach dem Detail deutlich erschüttert.
00:18:08: Gold ist wie bereits gesagt der einzige Aktivposten dessen Wert nicht durch Notenbankenpolitik selbst beeinflusst wird.
00:18:16: Ich würde sagen ja im Kern natürlich schon nämlich Richtung nach oben.
00:18:20: Und viertens auch das haben wir bereits mehrfach hier diskutiert im Podcast stehen vor einer Neuordnung des weltweiten Währungssystems.
00:18:30: Ihr wissen, dass die Bricks v.a.
00:18:32: mit China als Kern daran arbeiten eine neue Weltwährungsordnung zu etablieren?
00:18:37: Wir wissen auch, das Gold dabei durchaus eine wichtige Ankerrolle spielen könnte!
00:18:43: Schon jetzt können Staaten wie Saudi Arabien beispielsweise an der Shanghai Gold Exchange ihre Remimmi, die sie bekommen haben für ihre Exporte – beispielsweise Öl in Gold tauschen.
00:18:54: Das dürfte in Zukunft weiterzunehmen.
00:18:57: Von diesem Hintergrund ist der Vorstück von Marcel Fratschab gesandt.
00:19:01: Er suggeriert, dass Gold sei nur ein Schlafness-Esset das Gleich bleibt egal ob es bei der Bundesbank liegt oder bei irgendeinem Käufer.
00:19:10: Ich denke das Gegenteil ist der Fall!
00:19:12: Dass gold liegt in der Bundesbankenbilanz aus einem ganz bestimmten Grund Es ist die letzte werthaltige Absicherung der Währung und es wäre das einzige Esselt Welches die Bundesbank hätte, sollte es zu einem Zerfall der Währungsunion kommen.
00:19:28: Ja, stand heute ist das ein unwahrscheinliches Szenario – aber es ist kein Szenario mit Nullprozent-Verscheinlichkeit!
00:19:36: Ich erinnere an die Folge zur Teilischen Währungsunion, der Teilische Münzsunion präzise gesagt.
00:19:42: Auch diese hat nicht ewig gehalten.
00:19:45: Es ist sozusagen die Frage in welchem Szenarium könnte man dann wirklich das Gold gebrauchen?
00:19:51: Fratscher denkt, bereits die jetzige Krise der Wirtschaft würde es rechtfertigen.
00:19:56: In der Zeit schreibt er Folgendes.
00:19:58: Wann und unter welchen Umständen wollen diese Kritiker jemals zulassen dass Gold der Bundesbank verkauft wird?
00:20:04: Niemals!
00:20:05: Dann wäre das deutsche Gold in den Trisoren wertlos oder nur bei einer extremen Krise.
00:20:10: aber wie stark muss die gegenwärtige Kriese dann noch werden?
00:20:13: Ich denke... Die Krise wo wir Gold brauchen ist deutlich krugesser als die Unfähigkeitskrise einer Regierung, die nicht in der Lage ist minimalste Konsolidierungsschritte und Reformschritte zu realisieren.
00:20:27: Dafür Gold zu verkaufen – ist sicherlich keine gute Idee!
00:20:33: Aber blicken wir noch mal ganz kurz auf das Thema Notenbankbilanz.
00:20:44: Gold spielt eine wichtige Rolle in der Bilanz der Notenbange.
00:20:47: Das habe ich bereits erwähnt.
00:20:50: Ich möchte es aber gerne nochmal vertiefen Denn ich habe vor einiger Zeit bereits mit einem Experten gesprochen, der sich dieser Frage wissenschaftlich gewippelt hat.
00:20:59: Dr.
00:20:59: Ingo Sauer hat einer Goethe-Universität Frankfurt bei Professor Hans Helmut Kotz promoviert.
00:21:06: Seine Dissertation beschäftigt sich mit Hyperinflation der Zwischenkriegszeit in Deutschland, Österreich, Ungarn und Polen.
00:21:13: Sauer hatte an seiner Arbeit eine These entwickelt die der monetären Theorie eher ungewöhnlich ist aber empirisch beachtlich.
00:21:22: Er sagt, die eigentliche Ursache der Hyperinflation war nicht das Gelddrucken an sich sondern der Verfall der Qualität der Notenbankbilanz.
00:21:31: Konkret – je schlechter die aktive einer Zentralbank werden also je mehr wertlose Staatsanleihen sie halten muss desto mehr verliert des Geld an Kaufkraft.
00:21:43: Die Schlussfolgerung aus den Analysen von Sauer ist einfach aber weitreichend ist keine abstrakte Papierkonstruktion, die selber trägt.
00:21:53: Geld ist immer eine Forderung gegen den Zentralbank und diese Forderungen sind nur so gut wie das was in Zentralbanken auf der Aktivseite hält.
00:22:01: Wenn auf der aktiven Seite nun noch faule Staatsanleihen liegen dann wird das Geld immer weniger wert.
00:22:10: Werden dort aber werteidiger?
00:22:11: Aktiver liegen klassischerweise Gold kurzfristige Refinationsgeschäfte mit wertheitigen Sicherheiten die Wiesnreserven.
00:22:20: bleibt der Geld wertstabil.
00:22:22: Das Gespräch, wenn Ihnen gut sauer, habe ich im Januar zwanzig-dreiundzwanzig geführt – also in einer Phase, in der die Inflationen Deutschland das Jahreshoch von über zehn Prozent durchschritten hatte und die ECB am Anfang ihrer Zinswände stand.
00:22:37: Dennoch sind drei Jahre später die Fragen, die wir diskutiert haben noch drängender.
00:22:42: Wie gut ist die Qualität der ECB-Belanz tatsächlich?
00:22:46: Könnte die ECP negatives Einkämpfe halten?
00:22:50: Und welche Rolle spielt das goldene Mittelstaaten vor allem der Bundesbank in einem möglichen künftigen Reform- oder Neustart-Szenario?
00:23:00: Angesichter Tatsache, dass Marcel Fratscher sicherlich nicht ohne Hintergedanken die Idee des Goldverkaufs lanciert hat.
00:23:08: ist es wichtig diese Gespräche zu hören.
00:23:11: Ich vermute, Marcel Fratzscher hatte vorher schon einen kleinen Hinweis bekommen aus dem Finanzministerium, Umso wichtiger ist, dass wir Dr.
00:23:23: Ingo Sauer zuhören – das machen wir jetzt!
00:23:54: Alle Informationen zu diesem Angebot finden Sie wie immer in Schoenutze dieser Ausgabe und unter handelsplatt.com-pressefeiert.
00:24:02: Doch nun zum Gespräch mit Dr.
00:24:05: Ingo Sauer.
00:24:08: Dr.
00:24:08: Ingo Sauer lehrt und vorstand der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
00:24:12: Seine viel diskutierte Analyse zur Bedeutung der Notenbankbilanz für den Geldwert ist im Oktober, zwanzig erschienen.
00:24:21: Sie trägt den Titel The Lessons from the Euro Area enlightening the dark side of the insolven central banks' balance sheets.
00:24:29: Sehr geehrter Herr Dr.
00:24:30: Sauer.
00:24:30: ich freue mich ausgesprochen sie erneute meinem Podcast begrüßen zu dürfen!
00:24:33: Ja
00:24:34: willkommen und danke dass ich nochmal da sein darf.
00:24:37: Ja, sie dürfen natürlich deshalb da sein.
00:24:38: Es sind sehr wenige die mehrmals da waren.
00:24:40: mehrmals einfach deshalb weil letztes mal war so gut was richtig prophetisch ich meine nachgeschaut es war im oktober zwanzigund haben wir beide uns über inflation unterhalten.
00:24:51: ja da haben alle gesagt inflation das kommt sowieso nicht.
00:24:55: jetzt haben mittlerweile inflation wahrscheinlich aus anderen gründen als sie damals befürchtet hätten aber lassen sich noch einmal einsteigen.
00:25:00: also ganz kurz wenn die zeit als revue passieren lassen.
00:25:03: inflation jetzt gerade Nur ein Schock in den Ketten, nur der Energiepreis-Schock wegen der Ukraine oder auch andere Gründe Ihrer Meinung nach?
00:25:12: Naja also beides.
00:25:13: Also wir haben natürlich Zweifel los.
00:25:15: die Angebotsverknappung und auch die Ölpreise und die Gaspreise vor allem ist ja eigentlich auch nur eine Angebots Verknapping, die eben jetzt uns trifft und im Ausland stattfindet Und das sind wohl die Hauptgründe für Inflation.
00:25:29: Vielleicht haben wir es auch konjunkturell in vielen Staaten in Europa, also von staatlichen Konjunkturprogrammen her ein bisschen übertrieben.
00:25:37: Aber ich glaube der Wechselkurs spielt doch schon eine kleine Rolle.
00:25:40: Das sieht man wenn man jetzt Länder wie die Schweiz anguckt.
00:25:42: was hatten die glaube ich dreieinhalb Prozent oder sowas?
00:25:45: Also so ganz unabhängig vom Wechselkurse ist es nicht und über den haben wir ja letztes mal viel geredet.
00:25:51: Allerdings diese große Inflation, vor der ich Angst habe die dann auch länger anhalten könnte.
00:25:57: Die ist jetzt noch nicht eingetreten also es hat schon ein bisschen gekracht aber so richtig abgewertet hat der Euro ja noch nicht.
00:26:07: So, und kommen wir jetzt gleich genau zu dem Kernthema.
00:26:10: Sie haben im Prinzip in den letzten zwei Jahren weiter geforscht an dem Thema über das wir damals schon gesprochen haben, nämlich an die Ursachen für Inflation und sind... Für
00:26:17: starke Inflations?
00:26:18: Ja!
00:26:19: Genau, für starke Investitionen ist nicht viel so viel Starkeinflation Und haben da gesagt dass ein ganz wichtiger Nein ich korrigiere mich, der entscheidende Faktor ist Die Qualität der Bilanz der Notenbank.
00:26:30: Richtig
00:26:31: Können sie uns noch mal kurz erklären?
00:26:33: Okay, also in einfachen Worten vorwegnehmt und daraus gucken wir eben zu selten.
00:26:38: Die Geldmenge ganz einfach gesagt muss eben gedeckt sein durch Vermögenswerte der Zentralbank.
00:26:43: Also der Emittent die Zentral Bank und seine Vermögenwerte hat durchaus was mit dem Wert der Währung zu tun Und aus verschiedenen Gründen ist das eben sowohl in der monetären Lehre als auch jetzt im politischen Prozess nicht genügend beachtet worden.
00:27:03: müssen wir unterscheiden, es gibt viele Gründe für Inflation und das meiste findet natürlich.
00:27:07: Und das sind die Inflations, die nicht so stark sind vielleicht bis zehn, zwanzig Prozent auf den Märkten statt.
00:27:15: also Angebot und Nachfrage Güter knappheiten andere Knappheiten Lohnforderungen der Gewerkschaften nach Frage überhang weil der Staat Konjunkturprogramme fährt Lohnpreis spiralen und all das ist aber eigentlich nur Inflation auf den Märktenangebot und Nachfrage, wo Geld eben benutzt wird.
00:27:36: Ich spreche über eine andere Inflktion und die hat damit zu tun dass das Geld an sich seinen Wert verliert.
00:27:43: also wiederbildlich gesprochen Das Geld verliert eigentlich sein Wert von innen.
00:27:49: Man sagt häufig, die Leute haben das Vertrauen in Geld verloren und sie nehmen es nicht mehr an.
00:27:54: Und tauschen ist aus dem Grunde gegen Güter.
00:27:57: Ich glaube hauptsächlich gegen andere Währungen.
00:27:59: Das zeigt uns zumindest die Geschichte der großen Inflationen.
00:28:03: aber dieses Vertrauen hat eben eine Kategorie wo man das nachvollziehen kann und dass ist die Solvenz der Notenbank.
00:28:10: Nicht im technischen Sinne, im allgemeinen Sinne ihrer finanziellen Stärke, verliert die Notenbank ihre finanzielle Stärke.
00:28:23: Wird dieses Geld eben meinetwegen nicht mehr akzeptiert und hauptsächlich gegen anderes Geld was die Leute natürlich haben wollen weil sie nach einem Zahlungsmittelstreben getauscht?
00:28:34: Und dieser Wechselkurs-Einbruch hat dann so was bei den Hyperinflationen das kann man zeigen zu Inflationen im Inland geführt, weil eine wertlos gewordene Währung – was uns angezeigt wird durch den Schwarzmarktkurs.
00:28:48: Meinetwegen ist der Tauschendollar verboten, aber er findet statt!
00:28:52: Natürlich zu Preissteigerung führt, weil die Verkäufer sagen sie wollen jetzt mehr von dieser wertlos gewordenen Währung haben.
00:28:59: Also nochmal es gibt zwei grundsätzliche Kategorien für Inflation, die eine Angebot und Nachfrage knapp halten über schüssige Nachfrage-Lohnforderungen also dort wo Geld benutzt wird auf den Märkten.
00:29:14: und das Geld kann aber auch von innen sein Wert verlieren, weil die Institution im Hintergrund pleite geht.
00:29:21: Denn Geld hat eine institutionelle Seite es wird emittiert gegen Vermögenswerte und die Werthaltigkeit dieser Vermögen werte sichert im Grunde langfristig das Vertrauen nennen was mal oder die Akzeptanz des Geldes.
00:29:36: aber dieses Vertrauen kann man eben messen an der finanziellen Stärke des Emittenten.
00:29:42: Also, die Institution hat was mit dem Geld zu tun und da schauen wir viel zu wenig rein auch in der jetzigen politischen Diskussion über den Euro.
00:29:50: Und das bereitet mir dann doch... Wir haben es vor zwei Jahren schon besprochen aber jetzt natürlich noch mehr.
00:29:55: Dann große Sorgen!
00:29:57: Ja gut, da kommt man gleich nochmal genauer drauf.
00:29:58: Es gibt ja auch aktuelle Entwicklungen, was das betrifft.
00:30:00: Aber nochmal ganz kurz um Verständnis.
00:30:01: also Die Notenbank kauft Werbepapiere auf von Banken zum Beispiel Fanbriefe oder ähnliches, also Hypotheken, Darlehen.
00:30:09: Was weiß ich?
00:30:09: Das ist im Prinzip werthaltige Sicherheiten.
00:30:11: bei den Notenbank kann bei der Bank wieder quasi sagen Ich möchte hier wieder mein Geld zurück haben Hier ist meine Forderung.
00:30:17: Die Bank hat kein Problem bei.
00:30:18: hinter der Forderungen Der notenbank steht wieder um die Forderungs gegen die Immobilie oder gegen die eigene Immobilien, der diese Immobilier hat.
00:30:25: Auf der anderen Seite haben wir Forderungen in Notenbanken gegen Staaten.
00:30:28: Sie kaufen Staatsanleihen auf, die Staatsanleihe sind ja nicht indem sie nicht gedeckt.
00:30:32: Die Staatsanlagen sind gedeckt durch das Steuereintreibungsmacht des Staates.
00:30:37: Genau!
00:30:38: Also im Prinzip auch letztlich dies anderes als durch die Wirtschaftsleistung eines Landes.
00:30:42: Das sind im Prinzip über die zwei Hauptkomponenten der Aktivseite notenbank Forderung gegen Staat und Fordering gegen eine möglichst gut gesicherte private Schuld.
00:30:55: So und es geht eben um die Wertehaltigkeit von diesen Papieren.
00:30:58: Und für die Werthaltigkeit beziehungsweise die Sicherheit gilt eigentlich immer, möglich das ganze Doppel zu besichern also die normale Kreditvergabe bevor wir eigentlich angefangen haben Staatsanleihen zu kaufen mit dem SMP-Programm Es haben ja ein paar südeuropäische Zentralbanken zusätzlich geheim sozusagen mit dem Anfahrprogramm gekauft, aber im Grunde haben wir eigentlich erst vor etwas über zehn Jahren mit den Staatsanleihen angefangen.
00:31:23: Was wir vorher gemacht haben die Main Refinancing Operations also kurzfristige Kreditvergabe an Geschäftsbanken allerdings besichert zusätzlich mit einem Fund.
00:31:36: das heißt erstmal ist der Kredit kurzfristig weil die Zentralbank sagt warum soll ich hier langfristig dieses Risiko eingehen?
00:31:42: Das soll der Finanzsektor selbst machen und die Fristentransformation gewährleisten, dann für langfristige Kredite sorgen sorgt Verausfallrisiko aber erstmal bei den Geschäftsbanken.
00:31:52: Die Zentralbank hält die kurzfristige Forderung gegen die Geschäftsbank, die allein wegen ihrer Kurzfristigkeit sicher ist und selbst wenn die ausfällt hat sie noch ein Pfand mit dem Sie die Summe absolut glatt stellen kann was in ihr Eigentum übergeht und vollstreckt wird.
00:32:08: Früher bei der Bundesbank, um das Ganze jetzt noch mal weiterzuführen haben wir beispielsweise Wechsel aufgekauft.
00:32:15: Die sind auch kurzfristig bzw.
00:32:17: aufgekaufdiskontiert.
00:32:19: also man kauft einen Wechsel und zahlt praktisch etwas weniger später zurück als Notenbank.
00:32:27: Das ist der Zins, der da drauf liegt oder der Diskonserts Und er ist jetzt sogar noch mehrfach besichert weil wie wechsel eben funktionieren es ja nur ein Schuldschein Hier nicht nur ein Pfand, also eine haftende Unterschrift da ist.
00:32:43: Sondern es mussten mindestens zwei oder drei sein.
00:32:46: So war das auch damals bei diesen harten Zentralbankregeln, die man nach den Hyperinflationen wieder eingeführt hat.
00:32:51: Damit ist eigentlich das Ausfallrisiko fast null und je langfristiger man das Ganze macht und je weniger man diese zu setzlichen Fender.
00:33:02: Also wenn man jetzt Wertpapiere aufkauft, die können sich ja täglich im Preis ändern dann ist natürlich ein gewisses Risiko gegeben in beide Richtungen.
00:33:09: Man kann auch mal da natürlich gewinnen aber die Zentralbank ist nicht zum Spekulieren gedacht.
00:33:16: deswegen ist dieser Aufkauf von Wertpappieren sowieso kritisch zu sehen was jetzt viele Zentralbanken immer gemacht haben wie in Amerika.
00:33:25: also die Fed hat eigentlich seit Jahrzehnten sagen wir mal hier Staatsanleihen aufgekauft, hält oder hielt auf jeden Fall das Risiko allerdings immer gering weil die kurzfristig waren und auf liquiden Märkten.
00:33:40: Das heißt man hat niemals so viele Staatsanleihen gekauft dass es wirklich einen Einfluss auf den Preis hat.
00:33:45: und wir nähern uns jetzt in Europa doch ziemlich stark mit dem neuen Programm.
00:33:51: eine Beeinflussung der Marktpreise ausgereizt, also viel mehr Unsicherheit sollten die Vermögenswerte der Zentralbank nicht mehr haben.
00:34:03: Wir müssen jetzt eigentlich in die andere Richtung so schnell wie möglich.
00:34:07: Da kommen wir gleich noch drauf.
00:34:08: Also nochmal ganz kurz.
00:34:08: In einer soliden Zentralbanken, Bundesbank Alter Prägo hat vor allem den Privatsektor Kredit gegeben und das war kurzfristig mit Übersicherung.
00:34:18: Also sehr sicher, einfach deshalb und deshalb konnte man der D-Mark glauben weil letztlich in dem Ziemarkschein den ich hatte die Sprache am Ende einen Anteil an oder eine Forderung einer Belastung auf einer Immobilie ermöglichten beispielsweise.
00:34:29: das muss man sich so vorstellen dass heißt es war ein reales Essent dahinter.
00:34:32: dann haben wir seit Jahren schon eine zunahme gehabt des Staats der Staatsfinanzierung glaube Bundesbank hat ja auch ein bisschen was gemacht mit Feuer.
00:34:39: aber vielleicht bevor wir auf die heute Situation kommen Ich meine die EZB hat ja im Zuge der Euro-Krise immer wieder Programme aufgelegt, um auch den Banken zu helfen.
00:34:50: Und das waren doch dann eher langfristige Kreditoperationen.
00:34:54: und sobald ich es verstanden habe aus ihrer Arbeit mit einer etwas größtigeren Betrachtung der Risiken.
00:35:01: Auf jeden Fall!
00:35:02: Die Pfandforderungen wurden massiv abgesenkt.
00:35:05: Man steht praktisch als Zentralbank, ist ja auch ein bisschen die Aufgabe der Zentralbank hier im Notfall bei Liquiditätskrisen.
00:35:13: Sprich könnte zur Finanzkrise werden.
00:35:15: also die Übergänge sind natürlich schleichend.
00:35:19: Hier dann doch diesen Kredit in Notfall den Banken zu geben damit diese nicht pleite gehen.
00:35:25: Und ich habe den Podcast von letzten Mal gehört, da hatten wir die Bateschott-Regel.
00:35:29: Also als diese ganze Zentralbank Literatur losging ist man da doch sehr konservativ dran gegangen und hat gesagt naja also aber trotzdem immer meinetwegen kreditvergabe letzte Hand aber immer trotzdem gut besichert hohe Zinsen und so weiter, damit hier nicht zu viel Kredit gegeben wird.
00:35:46: Eventuell an Schuldner die es nicht zurückzahlen können und das würde ja dann in meiner Sichtweise den Wert der Währung letztendlich gefährden.
00:35:57: Man ist davon abgewichen denn dieser langfristige Kredit an die Geschäftsbanken ermöglicht Ihnen praktisch jetzt erst mal selbst wiederatmen zu können, also aus dieser permanenten Kreditnot rauszukommen.
00:36:11: Aber vor allem konnte man damit auch den Zins auf die Staatsanleihen senken weil die Geschäftsbanken jetzt, die sich billig zur Null im Grunde verschulden konnten, wieder einen Anreiz hatten, die portugiesischen Staatsanleihen, die doch deutlich im Preis gestiegen waren, zu kaufen wegen der langfristigen Geldaufnahme von der Notenbank.
00:36:30: Und das ganze Programm war von Anfang an natürlich riskant, das wusste man auch aber es hat doch dazu geführt schließlich mit der nächsten Stufe dass es nicht gereicht hat.
00:36:41: da hat man die Staatsanleihen selbst gekauft um die Preise von diesen Staatsanlagen und damit zu erhöhen und damit die Zinsen für die Staaten die Zinzlas zu senken also die Schuldner zu entlasten und es hat funktioniert.
00:36:51: Also wir haben sowohl die Bank in Südeuropa gerettet als auch die südeuropäischen Staaten und keiner weiß so ganz genau, wie es uns gekommen wäre.
00:37:00: Aber es bedeutet natürlich dass wir jetzt hohe Lasten, die die Finanzmärkte nicht mehr tragen wollten, hohe Risiken in die Zentralbankbilanz übernommen haben Und diese sind dann doch in der Folgezeit vielleicht war's nicht mal nötig.
00:37:14: in der folge Zeit also ich red so nach zwölf und sowas gab ja auch kurze Zeiten wo vielleicht nicht das nächste Programm hätte aufgelegt werden müssen, was wir dann aber immer gemacht haben.
00:37:26: Die sind aber dann permanent gestiegen und langsam kommen wir in einen Bereich wo es kritisch wird denn das sind ja alles nur Marktbewertungen die sich sehr schnell ändern können.
00:37:36: und wenn sich Märkte bewegen dann wissen wir dann kann das sehr schnell gehen so wie das damals bei Griechenland und Portugal war.
00:37:43: und jetzt haben wir eben in der Zentralbank Bilanz diese ganzen Risiken und ich glaube wir können den Schritt auf keinen Fall nochmal machen.
00:37:50: was aber im Moment getan werden.
00:37:52: Ja, aber die NCB macht das doch gerade.
00:37:54: Die NCB hat doch jetzt gesagt, im Sinne von TPI, also Transpissions Protection Mac, wie man auch ist... Ich bin jetzt hier auch schon ein Protektion Instrument, Transmission Protection Instrument sozusagen.
00:38:07: Das TPI wo es im Prinzip gesagt haben wir kaufen halt dann immer brav die Online die kein anderer haben möchte von Italien Griechenland Spanien meinetwegen und sichern so dass sie nicht zu viel Zinsen zahlen müssen.
00:38:18: das heißt doch die EZB kauft in Zukunft überproportional die Online von riskanteren Schuldnern und verkauft weniger online vom weniger riskanten Schultern wie Deutschland.
00:38:31: Also das ist nicht so, dass es irrelevant ist.
00:38:34: Sondern das hat eine Bedeutung und eine Wirkung auf die Qualität der Bilanz des Eurosystems.
00:38:40: Genau!
00:38:40: Und zwar massiv.
00:38:42: Das SMP-Programm war ja auch der Ankauf von.
00:38:44: das Erste.
00:38:45: War ja auch den Ankauf von Krisenländerstaatsanleihen aber danach – praktisch der Kompromiss – waren da doch beim PSPP bzw.
00:38:54: beim PEP Programme dass man wenigstens Anteilige kauft hat.
00:38:58: Und deswegen waren die Summen ja auch so enorm, damit man praktisch von diesen Krisenländern genug kaufen konnte, musste dann auch die Bundesanleihe und andere Solventer oder als Solvent geltender sagen wir es mal so Staatsanleihen gekauft werden.
00:39:11: So und jetzt das wir die Quantität gar nicht so massiv erhöhen weil wir die eine gegen die andere Anleihe austauschen oder gezielt wieder von den Krisen Ländern kaufen ist natürlich ein absoluter Eskalationsstufe für die Werthaltigkeit der Bilanz.
00:39:26: Also das Eurosystem hat schon eine gewisse finanzielle Feuerkraft, aber so langsam kommen wir da an die Grenze.
00:39:35: und wie gesagt diese ganzen Anleihen sind ja per Marktbewertung im Moment etwas wert.
00:39:42: natürlich kann man die kurzfristig stützen allerdings wenn die Notenbank die Mehrheit hält oder vielleicht sogar alle von diesen Anleihen, weil niemand mehr bereit ist sie ansonsten zu halten.
00:39:53: Sie kann den Kurs stützen indem sie einfach weiterkauft und weiterkauft und weiter kauft.
00:39:57: Und so hat die Reichsbank das eben gemacht.
00:39:59: am Ende hatte sie alle kurzfristigen Verschuldungen des Reiches.
00:40:04: Die Reichsschatzanweisung sie waren trotzdem nichts wert.
00:40:07: ja deswegen sollte uns klar werden dass es da irgendwie so eine Art Kipppunkt geben kann dem man nicht vorher sagen kann, das ganze Marktbewertung unterliegt, aber wir gefährden auf jeden Fall meiner Sichtweise nach die Stabilität unserer Währungen und damit dass eigentlich große Inflationsrisiko was dann auch nicht so schnell wieder vorbei geht.
00:40:28: Was wir im Moment haben diese ganzen Knappheiten sind irgendwann vorbei.
00:40:31: Das Gas wird nicht jedes Jahr noch mal teurer werden irgendwann ist Schluss.
00:40:35: Aber diese andere Inflation weil die Zentralbank pleitegeht aus vielen Gründen kommt man da eben nicht so leicht wieder raus.
00:40:43: und so ein Weichwährungsregime, wenn es erst mal existiert.
00:40:47: Dann gibt's eben auch dort Selbstverstärkungseffekte nicht nur weil die Gewerkschaften Druck machen sondern einfach aus der inneren Logik heraus wie die Politik versucht hat auch zu reagieren.
00:40:56: Und aus dem Grunde muss das auf jeden Fall abgewendet werden.
00:40:59: und die gute Nachricht ist Es ist nicht so schwer!
00:41:04: Es wird nie wieder so einfach wie jetzt.
00:41:07: noch können wir wahrscheinlich gegensteuern Aber wir müssen das jetzt ernst nehmen.
00:41:13: Es muss darüber geredet werden!
00:41:15: Das muss drüber gespredet werden, nochmal mal ein Podcast auch aber ich bin jetzt jemand... Ich würde ganz gerne über die was getan werden muss sprechen wenn wir noch einmal bisschen besser verstanden haben.
00:41:24: die Problemlage also es gab ja einige Entwicklungen seit unserem letzten Gespräch.
00:41:29: eine Entwicklung die sehr prominent war war das Schreiben der niederländischen Notenbank an den Staat nach dem Motto Wenn die Zinsen weiter steigen ist unser eigen Kapital Futsch.
00:41:41: Da müsste er nachschießen.
00:41:42: Es gab ähnliche Diskussionen in Belgien, Deutsche Bundesbank schüttet schon seit ein paar Jahren nicht mehr aus als macht das Risikovorsorge.
00:41:50: Ist es jetzt bereits ein Hinweis auf das Szenario dass die Vermögenswerte quasi so an Wert verlieren?
00:41:55: Das eigentliche Betal ist weg.
00:41:57: Dass quasi im Prinzip das in die Richtung geht was Sie gerade beschrieben haben.
00:42:01: Also pimal down!
00:42:03: Der Maya hat überschlagsmäßig da etwas freue gelegt.
00:42:07: Ich weiß nicht, ob es in der FHZ war oder wo auch immer.
00:42:10: Aber Pimal Daumen haben wir jetzt vielleicht das Eigenkapital dann doch fast schon aufgebraucht.
00:42:15: also wir haben ja relativ viel Eigenkapitel.
00:42:16: im Euro System hatten wir auch im letzten Podcast drüber gesprochen weil wir riesige Gewinne hatten die wenn ich ausgeschüttet habe durch diese Goldaufwertung aber so langsam weil jetzt die Zinsen gestiegen sind und damit natürlich die Anleihen die die Notenbank hält weniger wert sind kommen wir natürlich in den Bereich, wo das vielleicht schon aufgebraucht ist oder so langsam.
00:42:36: Also es steht noch eine schwarze Null und wie gesagt man darf das auch nicht unterschätzen das Eurosystem.
00:42:42: Es ist ja nicht vergleichbar jetzt mit richtigen Weichwährungsländern.
00:42:46: in Argentinien sieht die Zentralbank Bilanz doch ganz anders aus.
00:42:49: aber wir müssen jetzt aufpassen dass wir das nicht überschreiten und es wird nie wieder so einfach gegenzusteuern.
00:42:55: Das sollten wir jetzt tun und nicht noch weiter diese ganzen riesigen erhöhen.
00:43:00: Ja, wir gucken jetzt so langsam zum Glück rein in die Notenbank Bilanz und auch den Notenbänker denen das häufig dann doch denke ich mal relativ klar ist dass sie da ihre Vermögenswerte haben müssen.
00:43:11: Die Verluste werden allerdings im Normalfall nur angegeben wenn jetzt eine Anleihe ausläuft.
00:43:16: man hat damals übrigens bei der Griechenland-Krise hat man das geändert.
00:43:20: vorher wurden die zu Marktpreisen in die Bilanz geschrieben und jetzt macht man es um historischen Wert.
00:43:25: Das heißt egal ob der Anleiherpreis fällt da bleibt erstmal der historische Wert stehen, bis man sie eben dann bis er ausläuft und kurz vorher verkauft.
00:43:35: Die Verluste werden auftreten.
00:43:36: jetzt in der Zukunft wenn Sie jetzt weiter kaufen kann es auch mal wieder Gewinne geben weil dann die Anleihepreise wieder steigen.
00:43:43: aber was mich beunruhigt ist eben dieses Risiko.
00:43:46: und sollte es schlagend werden dann kommen wir ein anderes Inflationsregime das nicht von alleine wieder aufhört und was den Euroraum zu einer Weichwährung machen könnte.
00:43:55: Und das hat sehr viele andere Probleme und Schwierigkeiten, es geht hier wirklich um die... Zukunft Europa.
00:44:07: Darum reden wir auch drüber und ich weiß, Sie wollen unbedingt sagen was getan werden muss.
00:44:10: Ich möchte vorhin mal sagen, ich bin ein bisschen skeptisch dass die Politiker etwas tun möchten.
00:44:14: Ich würde da ein paar andere Optionen kurz durchgehen.
00:44:17: Sie sagen ja im Prinzip wenn das Einkämpferteil weg ist der Notenbank kommen wir in den Inflationsregime.
00:44:21: jetzt gibt es aber doch einige Beispiele von Notenbanken die längere Zeit bei negativen Einkäpfern gearbeitet haben Schechheiz zum Beispiel.
00:44:29: Die Frage ist warum Waren da keine große Inflationen?
00:44:33: Warum konnten die das und warum können wir das nicht.
00:44:36: Also, das hatten wir glaube ich auch mit den letzten Podcasts.
00:44:38: Ja, aber es lohnt die Wiederholung, sonst müssten wir immer sagen, hören alles Alter an.
00:44:44: Das ist glaube ich noch mal aktuell besprechen weil es interessant war.
00:44:47: Die ECB hat ja immer gesagt hier auch kritisiert dass sie mit negativen Eingepetal arbeiten und die Schechnämer haben gemeint, dass doch uns völlig egal ist.
00:44:53: wenn das passiert dann nix.
00:44:54: also das glaube ich lohnt schon nochmal die Erklärung warum das da ein anderer Fall ist.
00:44:58: Also ich glaube nicht, dass wenn das Eigenkapital fünf Prozent negativ ist dann gibt es sofort auf den Währungsmärkten Druck gegen den Euro und so weiter.
00:45:06: Das ist nicht der Fall.
00:45:07: vor allem ist der Euro ja auch praktisch institutionell verankert.
00:45:11: also jetzt hier dass alle jetzt hier auf einmal die Fremdwährung kaufen und nichts mehr auf dem Konto liegen haben wollen und kein Bargeld mehr mit sich führen wollen.
00:45:19: da brauchen wir schon andere Dramatik damit das einsetzt.
00:45:23: Deswegen dieses Beispiel, das ist nicht über was ich rede.
00:45:27: Ich rede von massiven Verlusten.
00:45:29: aber sagen wir mal Sie hätten jetzt zwanzig Prozent negatives Eigenkapital und zwar negatives Eigen Kapital nach Marktwerten berechnet so habe ich das ja auch historisch versucht zu machen.
00:45:39: also die Zentralbank Bilanz nicht was die da reinschreiben Die Angedinia haben da auch etwas drin stehen Aber das Ganze auf seinen Marktwert schrumpfen.
00:45:47: Sagen wir mal Wir wären jetzt bei zwanzich Prozent negativen Eigenkapitel dann kann große Währung, die ja gar nicht so unter Verdacht steht von den ganzen Spekulanten und Währungshändlern wie eine kleine argentinische Währungen, die schon ein paar Mal massiv abgewertet hat.
00:46:02: Dann kann auch so eine große Wärung unter Druck kommen.
00:46:05: also ich glaube nicht dass das ausgeschlossen ist sondern irgendwann wird es passieren.
00:46:11: wann genau das ganze jetzt passiert?
00:46:13: Das weiß ich nicht aber auf jeden Fall nicht wenn da praktisch ein paar Prozent mehr weniger ist.
00:46:18: egal.
00:46:18: Das heißt aber Kladex.
00:46:19: im Prinzip sagen Sie ja nur, die Zinsen dürfen nicht weiter steigen.
00:46:22: Weil Zinsanstieg bedeutet Verlust?
00:46:24: Nein!
00:46:25: Die EZB muss wieder normale Zentralbankregeln einführen bis tierungsweise sich diesen Zentralbankenregel nähern.
00:46:33: Je länger wir das hinaus zögern desto schwieriger wird es.
00:46:36: also Im Moment laden wir die Zentral Bank Bilanz weiterhin voll mit allen möglichen Risiken weil man Angst hat dass da auf den Finanzmärkten was passiert und die Vermögenspreise rutschen die Zinzen für die Staatsanleihen weiter steigend Aber es wird praktisch immer nur noch schlimmer.
00:46:51: Und wenn wir einmal in dieser Situation sind, dass wir wirklich ein Weichwährungsraum sind dann wissen wir aus der Geschichte das hier drauf politisch meistens falsch reagiert wird indem man die Inflation auf den Märkten also Güter merken beziehungsweise auf den Währungsmärkten bekämpft und das ist absolut der falsche Ansatz.
00:47:10: Ich konnte das jetzt natürlich nicht so ausführen.
00:47:12: Und die meisten Hörer werden jetzt auch nicht unbedingt verstehen, warum denn diese Vermögenswerte der Zentralbankbilanz unbedingt wichtig für die Währungsstabilität sein sollten und so weiter?
00:47:23: Normalerweise bei meinen Vorträgen, die ich als häufig halte – auch vor ausgebildeten Vermögenverwaltern und dergleichen – brauche ich etwa eine Stunde mit vielen Grafiken und Slides um es richtig zu zeigen Aber wir nehmen das jetzt mal als gegeben, dass es auch irgendwie eine Rolle spielt.
00:47:39: Diese institutionelle Seite des Geldes der Emittent im Hintergrund muss auch solvenz sein.
00:47:44: ansonsten ist dieser Geldschein ja nicht gedeckt.
00:47:46: Es gibt keinen Grund mehr ihn zum emittenten zurückzubringen weil der emittant hat gar kein Vermögenswert mehr.
00:47:51: Im Normalfall heute.
00:47:53: Wir benutzen zwar den Euro auf diesen Märkten Das fällt uns nicht auf aber irgendjemand nämlich der der sich verschuldet hat wann auch immer Muss den Geldscheinen Zum emittenden zurückbringen um seine Schuld gestrichen zu kriegen.
00:48:04: Und das Gleiche gilt auch, wenn die Zentralbank bestehende Schuldverschreibung wie Staatsanleihen aufkauft.
00:48:09: Also Geld geht immer zum Emitenzen zurück und ist gedeckt durch diese Forderungen des Emitenzens der Zentralbanken.
00:48:17: Jetzt nehmen wir das mal als gegeben.
00:48:19: Die Vermögenswerte sind relevant.
00:48:23: Dann formuliere ich einmal ein Traum.
00:48:25: Dem werden wir uns nur mit ganz... kleinen Schritten annähern können, aber vielleicht ist dann hier der Podcast wieder ein kleiner Schritt und es geht langsam voran.
00:48:36: Also wir stellen uns vor dass in der monetären Theorie also beispielsweise in den Einführungslehrbüchern nach diesem Kapitel mit Inflationangebot und Nachfrage Kostpursch demant Pohl da passiert was auf den Märkten wo Geld benutzt wird.
00:48:50: Danach plättern wir um und dann steht im nächsten Kapitel über hohe inflationen.
00:48:57: Also diese wirklich starken Inflation gibt es aber nur, wenn die Zentralbank Insolvent gegangen ist.
00:49:03: Das habe ich versucht für die Hyperinflation zu zeigen.
00:49:05: das demso war nicht technisch und nicht juristisch Aber sie wurde eben auf den devisen Märkten angreifbar.
00:49:12: Die ständigen Abwertungen also durch diese finanzielle Verwundbarkeit der Notenbank Führten dann zu den Preissteigerungen im Inland, weil die Verkäufer ja von dieser wertlos gewordenen Währung für alle offensichtlich mehr haben wollten.
00:49:27: Und danach steht und diese Inflationen konnten nur mittels der Rekapitalisierung der Notenbank überwunden werden – so war das bei den Hyperinflationen auch.
00:49:37: Allerdings sind diese Rekkapitalisierungen extrem teuer und werden eben viel zu lange herausgezögert weil man eben am Anfang versucht hat, aus verschiedenen politischen Logiken heraus das Ganze auf Güter und Währungsmärkten zu bekämpfen.
00:49:53: Und dann steht da die Lehre von diesen hohen Inflationen ist – Die Geldmenge muss immer durch Vermögenswerte der Notenbank besichert sein!
00:50:03: Wenn sich dieses Verständnis durchsetzt zumindest bei den Entscheidungsträgern Bei den Entscheidungsträgern der Hyperinflation hat das sich nach mehreren Jahren durchgesetzt.
00:50:14: Aber wenn es sich jetzt schnell durchsetzt, dann können wir eben diese Besicherung noch relativ oder wieder eine festere Besicherung unserer Währung relativ leicht hinkriegen und den absoluten Schrecken dieser hohen Inflationsraten verhindern.
00:50:30: Das setzt aber voraus, dass ich jetzt... wir müssen ein bisschen konkreter werden.
00:50:34: Es setzt davor aus die EZB subventioniert nicht Medizinien für die Krisenstaaten also Italien.
00:50:41: Gelenische Anleihen werden nicht mehr gekauft, um die Zinsen zu drücken.
00:50:44: Weil das ist ja im Prinzip der Kauf eines Assets was zum Zeitpunkt des Kaufes bereits weniger wert ist als man gezahlt hat.
00:50:49: Da haben wir den Verluster schon beim Kauf gemacht.
00:50:52: Ja.
00:50:52: So und jetzt haben sie in ihrem Buch, es muss ja noch darauf kommen, haben Sie das sehr schön aufgezeigt?
00:50:56: Das ist auch wichtig für die Hörer.
00:50:58: Für mich übrigens neu dass eigentlich die Bundesbank am pleitesten von allen ist einfach deshalb weil sie nämlich zweiundvierzig Prozent ihrer ganzen Assets in Tage zwei Forderungen hat über Wegen gegenüber Italien.
00:51:09: Und sie haben auch gezeigt, dass Italien eigentlich in einer super starken Position ist.
00:51:13: Weil nämlich achtundrassig Prozent der Verbindlichkeiten der Bank an Italier Tage zwei Verbindlichkeit sind also faktisch Verbindigkeiten gegenüber Deutschland.
00:51:19: und Sie haben dann so schön gesagt naja letztlich drückt die Bundesbank zur Gunsten von Italien Geld um in Italien irgendwann mal aussteigen möchte und verpleiter macht.
00:51:26: Dann bleibt die Bundesbanken auf den Verlust sitzen und dann ist die Bundes Bank die Bank die am meisten rekabiatisiert werden muss was uns sehr viel Geld kostet.
00:51:34: So gegeben dieses Szenario hat Italien immer sagen wir treten aus dann sagt müsste die bundesbank rekapitalisieren.
00:51:43: und Die deutsche politik wird sagen um Gottes willen das kann gerne nachfolger machen aber nicht ich.
00:51:47: das heißt Ihr appell zur soliden notenbankpolitik wird sowohl von italien wie auch von deutschland nicht geteilt.
00:51:56: ja also die bundespank ist in der schlechtesten position gegeben.
00:52:00: das scenario eines austritts von Italien und dann im schlimmsten Fall eben noch Spanien, weil eben andere... das wird ja erstmal sind Verluste des Eurosystems.
00:52:12: Die Italierner werden auf keinen Fall sagen wir zahlen gar nichts aber Italien wird nicht ohne Grund austreten sondern eben weil die Staatsschuld nicht mehr zu bedienen ist.
00:52:21: und die Banker der Italia ist eben der größte Gläubiker des italienischen Staates.
00:52:25: und dann liegt doch die Logik sehr nahe dass man sagt naja also wir beteiligen jetzt natürlich auch unser Zentralbank an diesem Schuldenschnitt.
00:52:33: alle werden ja beteiligt werden und darüber dann das Eurosystem.
00:52:38: Wir zahlen aber später Zinsstundungen, eben ein normales Moratorium wie Schuldenschnitte immer laufen.
00:52:44: Alle Gläubiger werden beteiligte und über dieses Euro-System ist die Bundesbank zum größten Gläubeger der italienischen Zentralbank, aber eigentlich dem italienischem Staat im Hintergrund geworden und wäre natürlich an einem italienische Staatsbankrat beteiligen.
00:52:58: dass dann andere sagen, wir wollen damit nicht unbedingt so viel zu tun haben und auch aussteigen ist nicht so ganz unwahrscheinlich.
00:53:04: Ja?
00:53:04: Und Italien ist ja nur ein Fall wie das Ganze zerbrechen kann.
00:53:08: So jetzt kommen wir zu diesem Tagethema.
00:53:11: also ich habe ja vor zwei Wochen auch ihren Podcast gehört und da war ja wieder die Gallionsfigur Also Nicht der Erfinder aber der Finder der Tagesalten Hans Werner Sinn.
00:53:23: und irgendwie kamen in ihrem Gespräch raus Wir können eigentlich nichts machen Wir können gar nichts machen.
00:53:28: Also hat er gemeint, ich hab mir mal versucht gleich gibt es doch einen Weg aber er hat immer wieder was gefunden worum es sich geht.
00:53:33: Genau so und das Grundproblem wie er das meistens beschreibt gebe ich jetzt mal wieder.
00:53:38: Also was er immer wieder bedauert, so dann im besten Ökonomie-Podcast Deutschland vor zwei Wochen.
00:53:45: Das Thema ist einfach zu sperrig und es wird von der Öffentlichkeit nicht verstanden.
00:53:49: ich zitiere die Politiker verstehen das nicht viele Ökonomen verstehen es nicht und die allgemeine Öffentlichkeit versteht sowieso nicht und dadurch kommt es nicht in den politischen Raum und deswegen ist es nicht möglich dass jetzt die Bundesregierung irgendwie versucht dagegen etwas zu tun.
00:54:04: So warum isst das Ganze so?
00:54:07: Ich glaube Es fehlt dieser Satz, dieses Eingeständnis was ich vorhin mit dem Lehrbuchbeispiel darstellen wollte.
00:54:15: Dass jetzt eben bekannte Ökonom beispielsweise der Redenführer bei Target sagt naja Moment die Geldmenge muss immer besichert sein Und sie ist ja nur konditional besichert, denn wenn wir dieses Austrittszenario haben und die Bundesbank würde im schlimmsten Fall sagen, wann mal die Hälfte ihrer Targetforderungen verlieren.
00:54:36: Ja dann ist eben die neue deutsche Mark unzureichend gedeckt.
00:54:42: also Wir nehmen jetzt mal an er wird in jedem Interview, der viel geklickt werden in jedem Buch was viel gelesen wird sagen Wenn die Bundes Bank nach einem Zerfall der Währungsunion viele hundert Milliarden verliert, dann wäre die neue deutsche Mark eben absolut unzureichend gedeckt durch Vermögenswerte.
00:55:01: Und Währungen müssen aber durch Wertheit aktiver gedeckts sein und aus dem Grunde müsste dann eben die Bundesregierung wenn wir eine wertstabile Währung behalten wollen und die Sparer nicht enteignet werden sollen, dann müsst ihr sie unmittelbar und direkt rekapitalisieren mit einer ähnlichen Summe.
00:55:18: also wir sind weiterhin bei den sechshundert Milliarden.
00:55:21: das sind anderthalb Bundeshaushalte, also die Steuern des Bundes von anderthalb Jahren und in einer solchen Situation wäre es wahrscheinlich nicht möglich jetzt so schnell über Nacht diese Schuld aufzunehmen.
00:55:34: Das heißt dann brauchen wir irgendwie eine Zwangsabgabe, Zwangsypothek und dergleichen sowie das ja auch damals in Deutschland gemacht wurde – die Rekapitalisierung den Zwanzigerjahren.
00:55:43: So mit diesem Satz, mit diesem Eingeständnis.
00:55:46: Die Währung muss aber immer besichert sein Und sie ist eigentlich nur besicherte durch diese Target-Forderung, die jederzeit ausfallen können.
00:55:56: Haben wir schon eine ganz andere Sichtweise auf die Tagezahlten?
00:56:01: Jetzt komme ich zum Verfassungsgericht!
00:56:03: Also da werden ja Ökonomen geladen als Sachverständige.
00:56:08: Diese neue Sichtweise auch auf die Tagezahlen bedeutet natürlich, die Währung ist ja nur gedeckt falls eben dieser Austritt Italians nicht passiert.
00:56:17: ansonsten ist er nur zur Hälfte gedeckt Und die andere Hälfte müsste dann über Steuern zugeschossen werden oder sie ist erst mal eben nicht gedeckt.
00:56:24: Der Geldwert, ja das können die Hörer dann meinetwegen bei Paul Kirschoff oder so nachlesen also auch Geldvermögen, auch Geld-Eigentum oder Geldbesitz, die Juristen sind ja da immer etwas genauer.
00:56:39: Geldeigentum, ist verfassungsrechtlich geschützt gehört zum Privateigentum, ist verfassungsrechtlich geschützt.
00:56:46: Anscheinend war das früher mal anders aber dass es heute allgemein anerkannt.
00:56:48: Das ist jetzt nicht eine These von Kirchhoff und er hat ja ungefähr vor einem Jahr also es gibt diese Stimmen bei den Verfassungsrechtlern gesagt naja allein dieser negative Realzins den wir haben is eigentlich schon verfassungswiedrig.
00:57:01: Aber da ging's um kleine schleichende Entwertungen dieses Geldeigentums.
00:57:07: aber jetzt bleiben wir dabei.
00:57:08: Na ja unser Geld was in Deutschland zirkuliert ist ja zur Hälfte nur gedeckt durch das, was eigentlich die Bundesbank an Forderung gegen das Euro-System hat.
00:57:18: und mit dieser Wahrnehmung.
00:57:19: Also wenn die Ökonomen das jetzt so vortragen würden stellen wir es uns mal vor am Verfassungsgericht kann ich mir sehr gut vorstellen dass wir dann eine Entscheidung hätten, die der Bundesbank sagt naja diese Nettoüberweisungen aus Italien, die du jetzt also tage zahlten sind ja eigentlich die bundesbank kriegt den Auftrag von anderen Zentralbanken.
00:57:39: Nehmen wir jetzt mal die Banker der Espanya, damit wenn ich hier die ganze Zeit über Italien rede.
00:57:45: Um eben Geld in Deutschland zu schaffen und als Ausgleich kriegt sie die Forderung gegen das Euro-System.
00:57:51: In dieser Situation werden Tage zahlend so wahrgenommen werden kann ich mir sehr gut vorstellen dass unser Verfassungsgericht sagt also Grundrechtseingriffe wie beispielsweise hier die Deckung von Geld den Geld wert Das darf nur das Parlament entscheiden.
00:58:06: Das entscheidet zwar letztendlich dann ein Parlament in Italien oder in Spanien, weil die über den Austritt entscheiden und über die Rückzahlung wie die gestundet wird.
00:58:15: aber dass jetzt die Bundesbank der Garantesgeldwert ist in Deutschland hier dieses nur unter Bedingungen gesicherte Geld oder gedeckte Geld hier dauernd schaffen darf, dass das der Bundesbank verboten wird kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:58:33: Und wenn das Verfassungsgericht nicht dafür sorgt, dann brauchen wir eben den politischen Prozess der dahin führt aber dafür die klare Formulierung was denn passieren würde.
00:58:42: Wenn diese Tagesalden ausfallen und die fehlt mir vollkommen und ich dachte, ich hatte ja Kontakt mit Sinn dass eben das jetzt in seinem Buch was er im November ein zwanzig geschrieben hat da ein bisschen markanter drinstehen würde und das ist dann leider nicht der Fall.
00:59:00: Ich glaube, wir kommen nicht drumherum die grundsätzliche Frage zu stellen.
00:59:05: Das bedeutet zwar dass wir da viel theoretische Diskussion haben weil praktisch die Kritiker im Vorwerfen ach diese ganzen Zentralbank aktiver sind doch sowieso egal damit sind auch die Tagesalden egal und er antwortet eben nicht und ich glaube wir brauchen aber dieses Eingeständnis.
00:59:21: Er antworten eben nicht dass die Geldmenge gedeckt sein muss sondern die Bundesbank könnte auch mit vielen hundert Milliarden in negativen Eigenkapital arbeiten und bis das wieder aufgefüllt ist, führt sie dann keine Gewinne an den Finanzminister ab.
00:59:35: Und ich glaube es eine komplett falsche Vorstellung, die theoretisch hergeleitet ist, die uns aber jetzt zumindest bei den Beispielen, die ich untersucht habe überhaupt keinen Grund gibt das anzunehmen.
00:59:47: Die Rekapitalisierung mussten so gemacht werden dass die Vermögenswerte wieder den ganzen Geldwerk abdecken, wenn wir erst mal zur angreifbaren Währung wurden ein positives Eigenkapital sogar einen Überschuss des Vermögen über die Verbindlichkeiten brauchen.
01:00:05: Das war jetzt eine lange Rede aber... Ja das ist
01:00:06: auch gut, es ist auch vollkommen okay und ich glaube auch, ich habe sie ja wieder eingeladen zum Einweisungsgespräch vor über zwei Jahre so gut war.
01:00:13: und zum anderen, weil ich ein Anhänger ihrer These bin.
01:00:16: Weil ich glaube wenn man sich beschäftigt wie Geld in die Welt kommt eben über Kredite sehr umlauffähige Schulden und wir wissen dass die Notenbanken ja auch genau geschaffen wurden nur quasi das Ländauflast wie so heute aber natürlich genau im Sinne von Fortsetzung dieses Gedankens Geld kommt über Kredite in die Welt.
01:00:31: Darum ist MMT dahin geht auch richtig, dass der Staat wenn er Schulden macht das Geld auch selber schafft durch seinen Kredit.
01:00:37: Nur MMT ist natürlich da und nicht richtig.
01:00:39: Dass es heißt, dass im Motto Spielkanal wie viel Schuld man machen kann war der Staat eben quasi ja nur so gut ist wie seine Fähigkeit um Bereitschaft Steuereinnahmen einzutreiben zu Gunsten der Gläubiger.
01:00:50: Das ist ja im Prinzip das was dahinter steht und sobald zwei von daran bestehen gibt es eben höhere Zinsen und Ausfall.
01:00:56: ich möchte trotzdem nochmal fragen nach dem thema rekavitalisierung also und zwar drei verschiedene punkte.
01:01:02: ich beginne mit einem einfachen punkt.
01:01:04: der niederländische notenbank präsidents hat er dann im interview gesagt naja wir haben ja noch gold im sinn davon wir könnten ja gold aufwerten.
01:01:13: denn das ist meine frage.
01:01:14: jetzt haben die jahre stille aufwettungsreserbe haben dir schon es haben sie auch in ihrem in ihren ausführungen dargelegt in den einkapital gibt es ja diese Aufwertungsreserve nach dem Garten und Motto Gold ist heute mehr wert als das, was wir im Büchern haben.
01:01:26: Aber die könnten ja auch hinkriegen, könnten sagen Wir bilanzieren gold jetzt so Zehntausend Euro und hätten so das Loch gestopft.
01:01:33: Ne also dass Gold bei der Bundesbank war das anders hat man den historischen Wert genommen Das heißt da waren so stille Reserven die gar nirgends standen.
01:01:41: Und heute nimmt man den Marktwert.
01:01:43: allerdings sind dadurch, weil man diese Gewinne die man über die Goldsteigerung gemacht hat nicht ausgeschüttet hat oder hauptsächlich nicht aus geschüttelt hat ist auf der Passivseite dieser Revaluation Account entstanden.
01:01:55: Wie Eigenkapital?
01:01:56: Genau!
01:01:56: Den könnte man auch Eigenkapital nennen ja wäre kein Problem.
01:02:00: Es ist ein bisschen riskanteres Eigenkapital, weil dieses Gold natürlich auch wieder an Wert verlieren kann aber für die große Befürchtung dass der Euro abwertet dann würde Gold ja sogar tendenziell als internationaler Reservensen an Wert gewinnen.
01:02:11: das heißt dieses Gold ist sogar noch mal wichtiger für die als Bremse in das Weichwährungs-Rennen.
01:02:18: Ich wollte weitergehen.
01:02:19: Man könnte auch von sich aus sagen siehwert es auf
01:02:22: funktioniert nicht.
01:02:23: nein Also so zumindest meine Forschung.
01:02:26: Ich habe ja die Vermögenswerte, was auch immer die da reinschreiben auf Marktwerte deflationiert und das bedeutet... Die Notenbank kann nicht vorgeben vermögen zu sein sondern an irgendeinem Punkt erkennen eben die Spekulanten am Anfang informierte Leute aber wenn der Prozess gestartet hat auch die allgemeine Öffentlichkeit dass die Notenbank nicht in der Lage ist, die von ihr ausgegebene Geldmenge wieder vom Markt zu nehmen.
01:02:56: Und dieses Geld, welches sie nicht sterilisieren kann ganz einfach gesprochen landet dann irgendwann auf den Währungsmärkten auch wenn man das verbietet es wird auf dem Schwarzmarkt landen.
01:03:06: ich bin vor zwei Wochen aus Argentinen zurück gekommen wo ich ja dann auch bei der Zentralbank war Und auf meinem Weg dorthin durch Florida, durch die Einkaufsstraße steht alle drei Meter jemanden der mir entgegen ruft ob ich nicht irgendwas tauschen will Euro Dollar oder was auch immer.
01:03:21: Also diese Schwarzmärkte sind nicht zu verbieten.
01:03:23: bisher zumindest haben wir das nirgends gesehen dass das funktioniert.
01:03:28: aus dem Grunde kann die Zentralbank also die Argentina schreiben da auch irgendetwas rein.
01:03:33: aber jeder weiß diese Forderungen gegen den Staat die sind im Grunde halbe Luftbuchung Und damit ist sie der Fähigkeit dieses Geld zu sterilisieren beraubt und dieses Geld sorgt für Druck auf den Währungsmärkten.
01:03:46: So einfach ist der Mechanismus, und denen können wir glaube ich nicht durch irgendwelche Bilanztricks ändern.
01:03:52: Das heißt auch...
01:03:52: Wenn es dazu kommt?
01:03:53: Wir sind dann noch lange ein ganzes Stück von weg!
01:03:57: Ja sehr gut, dass wir noch dann.
01:03:58: ja Das ist ja gut, dass wir noch davon weg sind.
01:04:00: Aber schauen wir mal auf die USA.
01:04:01: in den USA gibt es gerade Diskussion zum Thema Staatsverschuldung.
01:04:04: der Schuldendeckel muss wieder angehoben werden und da kamen wieder die Diskussion auf ob nicht die amerikanische Münze diese eine Billionen Dollar ist.
01:04:14: ich muss halt fragen!
01:04:15: Ich meine das ist eine Million Dollar Platin-Münze prägt.
01:04:19: natürlich ist das kein Platin im Wert von einer Billion Dollar.
01:04:21: sie ist nur eine Billion dollar wert weil sie da oben das draufgeschrieben haben.
01:04:25: Und die Notenbank, wie bei uns ja auch kauft im Prinzip den Staat diese Münze ab, schreibt das Geld gut und alle Schuldenprobleme sind
01:04:32: gelöst.".
01:04:33: Genau!
01:04:33: Das ist eigentlich das Gleiche, wie wenn man jetzt die Schulden streicht – also ob ich da jetzt diese selbst bewertete eine Milliarden-Dollar-Münze oder eine Billion?
01:04:43: Eine
01:04:43: Million muss natürlich lohnen für eine Milliarde, machen sie es
01:04:46: nicht.
01:04:47: Ja, genau.
01:04:47: Und dieser Vorschlag….
01:04:48: Also das ist was mich auch sehr beunruhigt.
01:04:52: Also in Krisenzeiten.
01:04:54: Und Inflationszeiten sind Krisen-Zeiten, verrückterweise die Zentralbank mit ihren Finanzierungsmöglichkeiten noch mehr in den Fokus.
01:05:03: Im Moment können wir uns verschulden um das Gas für unsere Wirtschaft bezahlbar zu machen und es passiert mit der Währung eigentlich nichts.
01:05:11: also wir nehmen zweihundert Milliarden Schulden hierfür auf und hundert Milliarden oder Sondervermögen geben für die Bundeswehr.
01:05:17: Es hat aber keinen direkten Einfluss auf die Währungen.
01:05:20: warum?
01:05:21: weil die Anleihen noch ein Wert haben und vom Markt aufgenommen werden.
01:05:26: Und selbst wenn die Zentralbanken per Kauft, die sind noch was wert!
01:05:29: Es ist nicht so dass die Zentralbank jetzt schon angreifbar ist.
01:05:33: Sind wir in einem Weichwährungsregime?
01:05:35: Dann steigen weiterhin die Preise.
01:05:37: ja und es ist nicht ausgeschlossen das wird den nächsten Winter in Europa dann irgendwie schnell wie's damals im Winter Im deutschen Reich war ja, als man Lebensmittel importieren musste.
01:05:50: Dass man dann im Notfall eher gut daneben war halt die Zentralbank dafür und diese Diskussion wird die ganze Zeit laufen?
01:05:57: Ja es wird immer die Vorschläge geben wie von Piketty und hundert anderen Ökonomen, die ja im Raum stehen streicht doch die Staatsschuld raus aus der Aus den Bilanzen des das Eurosystems also der Zentralbanken in Europa streichte doch einfach heraus ist ändert doch nichts.
01:06:12: Die Geldmenge ändert sich ja nicht.
01:06:13: warum soll sich irgendwas ändern?
01:06:15: Und auf diesen Vorschlag, der meiner Meinung nach hoch riskant ist.
01:06:19: Weil es immer diese Stimmen geben wird und es wird in diese Richtung auch vielleicht sogar laufen müssten jetzt die Kritiker erwidern.
01:06:27: Jetzt nehme ich wieder Sinn den ich ansonsten muss ich kurz sagen für den letzten großen deutschen Nationalökonomen halte und bei allen möglichen Themen bin ich mir meistens unsicher bevor ich da eine Stellungnahme von ihm gehört habe eine, die mir dann auch meistens wieder sehr viel weiter hilft.
01:06:43: Aber bei diesem einen Thema müssten Sie doch jetzt eigentlich reagieren und sagen Nein das geht nicht!
01:06:48: Dann ist der Euro angreifbar.
01:06:50: wir haben ne angreifebare Währung und das macht den Euro direkt zu einer Weichwährung.
01:06:55: Sechzig Prozent sind ja diese Staatsanleihen.
01:06:57: im Buch steht allerdings drin Ja das ist rechtlich nicht möglich.
01:07:01: Ja gut, es kritisiere ich ja auch immer.
01:07:03: Er versteckt sich immer hinter den rechtlichen Dingen und das halte ich für sehr schwach, weil wir haben mal gesehen dass es recht keiner Hürde ist in Europa für bestimmte Entscheidungen.
01:07:09: Genau!
01:07:10: Und es fehlt wieder dieser Satz?
01:07:11: Na das geht nicht.
01:07:12: die Währung muss besichert sein.
01:07:13: also solange wir nicht über diesen Schatten springen und sagen nein, Währungen müssen besicherd sein wird auf jeden Fall der Seite die versucht immer weiter die Zentralbank auszuhöhlen indem man die Finanzierungsmöglichkeiten von ihr nutzt.
01:07:26: Die wird sozusagen nicht genügend in die Schranken gewiesen Und für die Politik ist natürlich die Möglichkeit, die schnelle Finanzierung.
01:07:36: Die einfache Lösung also die Zentralbank doch irgendwie anzuzapfen immer im Vordergrund und den Politiker wird nicht von alleine einfallen oder sie werden nicht von allein her vorbringen.
01:07:47: das Zentralbanks Verluste und nichts anderes isst die Schuldenstreichung in der Zentral Bank Bilanz dass es natürlich inflationäre Wirkungen hat ja Also Das können wir von der Politik nicht erwarten.
01:07:58: das muss praktisch die Zunft der Ökonomen?
01:08:01: Jetzt haben wir ja zum einen, wir haben zwei Fragen.
01:08:05: Ich fange mal gleich mit Japan an.
01:08:07: Ich weiß nicht ob ich so etwas zu Japan sagen könnte, aber Japan hat ja nun seit Jahren die Notenbank in einer erheblichen Maße Staatsanleihen gekauft.
01:08:13: Die haben ja über fünfzig Prozent der japanischen Staatsanleihen gehören der Notenbank.
01:08:18: Jetzt war der Jens in diesem Jahr schwach, aber ich glaube er war einfach deshalb schwach weil in der Tat die Zinsdifferenz zum USA extrem ungünstig war.
01:08:25: oder sagen sie naja der Verfall des Jens deutet bereits darauf hin dass die Märkte anfangen an der Qualität der Bilanz der Bank of Japan zu zweifeln?
01:08:37: Also ehrlich gesagt kann ich das nicht einschätzen.
01:08:39: dafür kenne ich die Zahlen so schlecht.
01:08:40: Ich weiß nur dass die meiste Staatsschuld von den Japanern selbst gehalten wird Und irgendwie habe ich in die Japaner so ein Uhr vertronen, dass sie in einer Krise dann doch zusammenstehen.
01:08:49: Was ihr häufig in der Geschichte gezeigt haben.
01:08:51: Ich kann mir nicht so leicht vorstellen Dass jetzt hier die japanische Zentralbank wirklich angreifbar wird auch obwohl die Staatsschuld natürlich sehr hoch ist.
01:09:02: Na gut, Sie haben recht, das ist ein Land nur nicht wie wir wo uns mehrere Länder.
01:09:05: aber es führt sich zu der Frage auch... Sie haben so dieses Thema nach dem Motto irgendwann ist da Kipppunkt.
01:09:11: Aber eigentlich sagen sie ja auch naja Der Kipp Punkt den kann man nicht mathematisch genau bestimmen Das ist eine Vertrauenspunkt Wie viel die Märkte bereit sind quasi an Verlust in der Bilanz zu tolerieren?
01:09:25: Nein vor allem kann man den Kippunkt nicht bestimmen also Das auch nicht so ganz genau, ich weiß nicht wo es bei zehn, zwanzig Prozent losgeht.
01:09:32: Aber negatives Eigenkapital aber vor allem kann man nicht bestimmen wann der Kipppunkt in der Bilanz kommt.
01:09:39: also wieder metaphorisch und vielleicht ein bisschen dramatischer gesprochen wir haben praktisch einen Krebsgeschwür im Eurosystem in der Zentralbank Bilanz selbst.
01:09:49: Also die Währung ist von Ihnen jetzt, da ist dieser Krebs am Wachsener, er ist aber noch nicht bösartig und er kann über Nacht bös-artig werden wenn diese Titel eben ausfallen.
01:09:59: Wann diese Titeln ausfallen?
01:10:01: Wann auf einmal die Südeuropäischen oder auch meintet wegen den deutschen Staatsanleihen auf den Märkten unter Druck kommen, das kann ich eben nicht vorher sagen.
01:10:11: Aber wenn es passiert dann sind die Effekte dramatisch weil wir praktisch immer stärker ins Risiko gehen und nicht nur die Zentralbank ausgeweitet haben sondern auch zusätzlich die Solidität unserer Titel hier immer weiter verschlechtern.
01:10:27: also jetzt durch dieses neue Programm wo Protection drin steht Instrument transmission protection instrument.
01:10:35: das ist natürlich wir kaufen eher die schlechteren anleihen nicht mehr gewichtet im ganzen raum.
01:10:40: aber auch wir müssen gucken auf die kreditvergabe an die geschäftsbanken denn es ist was komplett anderes zu nicht mehr ganz so sicheren fändern.
01:10:49: drei jahre kredit zu vergeben als eine woche wie das vorher mal war und alles zusammen bedeutet dann eben irgendwann dass wir dieses Risiko maximal erhöht haben und wir können aber noch, glaube ich, relativ leicht zurücknehmen.
01:11:04: Die gute Nachricht aus den Hyperinflationen ist ja – die haben es alle hingekriegt – auch die Deutschen, die keine Hilfe aus dem Ausland hatten zunächst.
01:11:10: Und wir haben es hingekriegt obwohl der Startbleiter war, obwohl wir keine maßgeblichen Währungsreserven hatten, obwohl unser Industrial Heartland also das Ruhrgebiet besetzt war und obwohl es ja keinerlei ausländische Unterstützung gab.
01:11:27: Trotzdem konnten wir die Zentralbank recapitalisieren damals mit einer Zwangs-Hypothek, aber so dramatisch ist die Lage natürlich nicht.
01:11:35: Und wenn wir uns jetzt entscheiden in die richtige Richtung zu gehen dann ist das glaube ich alles aushaltbar auch wenn es mal ein bisschen ruckelt und paar Staaten in Finanzierungsprobleme kommen.
01:11:47: Jetzt
01:11:47: haben Sie mehrmals einen Anlauf gemacht mir zu sagen müssen was handeln?
01:11:51: Jetzt haben wir eine Möglichkeit dass der Podcast ja auch im Berlin auch politisch gehört wird.
01:11:55: also Wir fassen nochmal ganz gut zusammen.
01:11:57: Wir haben das Risiko einer stark steigenden Inflation aufgrund der Verschlechterung, der Vermögensposition des Eurosystems weil die Assets nicht so werthaltig sind.
01:12:05: wir haben zeitgleich das Bekenntnis der ECB zur weiteren Beschleunigung der Bilanzverschleichterung weil sie überproportional das kaufen wird was riskanter ist.
01:12:15: das heißt Sobald wir eine Schuldenkrise in Italien oder Ähnliches haben, weil so wie die dortige Regierung viel mehr Geld ausgibt als sie soll, wird die EZB überproportional italienische Anleihen kaufen und damit quasi das Problem vergrößern.
01:12:29: Gleichzeitig haben wir gesehen in Ihrem Führenseher auch aus dass aufgrund der Target-Situation die Italiener am längeren Hebel sitzen.
01:12:35: Das heißt es gibt wenig Möglichkeiten die Italierner zu disziplinieren.
01:12:43: Darum ist für mich die Frage, jetzt nehmen wir mal an.
01:12:45: Wir gehen als Beide zu Herrn Lindner und Herrn Scholz und Herrn Habeck.
01:12:48: Die drei haben mit dem Podcast gehört und sagen, jawohl ich habe es, wir haben verstanden, wir müssen etwas tun.
01:12:53: Was sollten sie tun?
01:12:57: Also zunächst einmal das Schreckgespenst dieser Weichwährung an die Wand und das muss glaube auch im politischen Raum greifen Auch meinetwegen in Südeuropa.
01:13:08: Also Deutschland wäre meiner Meinung nach aus verschiedenen Gründen schwerer getroffen, aber jetzt gucken wir erstmal was so eine Weichwährung und zwar ne richtige Weichwerung die jedes Jahr zwanzig dreißig im Maximum dann was ich mir vorstellen könnte vor Europa vierzehnfünfzehnt abwertet gegenüber einer harten Währung.
01:13:25: was das bedeuten würde?
01:13:27: also am Ende?
01:13:29: Es wird immer schwieriger, aber am Ende – das ist die Hauptlehre der Hyperinflationen – musste man die Zentralbank sowieso rekapitalisieren.
01:13:36: Es führt kein Weg dran vorbei!
01:13:37: Man kann dieses ganze Schreckgespenst nicht anders beenden.
01:13:41: Lieber früh als später weil es wird immer schwerer.
01:13:45: in dem Prozess der Weichwährung wird praktisch die Zentrallbankbilanz weiter und weiter ausgehöhlt.
01:13:50: Wenn man es versucht und das wird wahrscheinlich gemacht werden, weil ja die Probleme an die Politik erst mal herangetragen werden.
01:13:56: Die Lebensmittel sind zu teuer geworden, die Grundnahrungsmittel sind so teuer worden was wird dann gemacht?
01:14:00: in Argentinien heißt das Precious Cuidadus.
01:14:03: Dann werden diese Grundnahungsmittel versucht die Preise zu regulieren Höchstpreise eingeführt.
01:14:08: So dass funktioniert natürlich nicht Weil ja die preise insgesamt überall steigen.
01:14:14: Also versucht man entweder die Verbraucher zu subventionieren oder die Firmen zu subensionieren.
01:14:19: Ja, für beides muss der Staat allerdings wieder Geld drucken und verschlimmer dadurch diese Aushöhlung der Zentralbankbilanz.
01:14:26: Am Ende haben wir mehr Inflation.
01:14:28: alle sind eher mal zuvor.
01:14:29: es geht nicht auf den Märkten.
01:14:31: die Bekämpfung der Inflations.
01:14:33: Es geht auch nicht die Fremdwährungsmärkte zu verbieten führt nur so viel Bürokratie Und das ist schon eine sehr weit fortgeschrittene Form wo wir hoffentlich nie hinkommen.
01:14:41: dann Sehr nah dran an diesem, ja wir versuchen hier die Firmen zu subventionieren damit so wenigstens noch das Gas oder was auch immer anbieten können ist natürlich die Verstaatlichung.
01:14:51: Ja aber was auch wieder bedeutet der Staatschaft hier irgendwelche Ausgaben?
01:14:56: weil die ganzen Dinger natürlich wenn sie niedrige Preise gewährleisten sollen was die Politiker den Leuten ja versprechen dann hier subventioniert werden müssen, da müssen wir wieder praktisch die Druckerpresse benutzen.
01:15:06: Wird's noch schlimmer?
01:15:07: Es macht übrigens Frankreich kommt... hat Frankreich mit Energiepreis letztes Jahr gemacht.
01:15:11: Ich meine sie haben EDF gezwungen bin ich ja zu verkaufen und kapern die Verluste, die Billardenverluste aus Steuergeld und faktisch neuen Schulden.
01:15:17: das nur als kleiner Einschub.
01:15:18: Genau aber noch sind die Schulden von den Märkten akzeptiert!
01:15:21: Ich rede von dem Fall dass Sie von den Merken nicht akzeptieren werden und das ist der argentinische Fall im Moment.
01:15:26: also jede Ausgabe Im Budget führt praktisch eins zu eins zur Abwertung des Pesos und damit ein so also feinfach gesprochen, aber da mit eins zu Eins zur Inflation.
01:15:37: Das heißt man kann die Inflations dann überhaupt nicht mehr bekämpfen.
01:15:40: noch können wir hier großartig uns verschulden um das Gas billiger zu machen?
01:15:45: Noch geht es.
01:15:45: Aber in inflationsregime geht es nicht.
01:15:48: Es führt zu mehr Verstaatlichungen ist für zu diesen ganzen planwirtschaftlichen Tendenzen tragenden Regulierungen auf den Märkten.
01:15:56: im schlimmsten Fall werden die Währungsmärkte reguliert.
01:15:59: Und das sind die eigentlichen Selbstverstärkungseffekte dann dieser Hyperinflation, deswegen kommt man da so schwer raus.
01:16:05: Zusätzlich diese Planwirtschaft oder planwirtschaftlichen Tendenzen weil alles reguliert ist führt natürlich dazu dass wir auch immer mehr staatliche Institutionen schaffen und wir sollen mal nicht vergessen dass jeder der praktisch vom Staat alimentiert wird in welcher Form auch immer ob als Arbeitnehmer oder eben als Transferempfänger diesen Staat dann mächtiger macht und dass man deswegen in dieser sich verstetigenden Abhängigkeit vom Staat, da politisch immer schwieriger rauskommt.
01:16:37: Also wenn wir erstmal in diese Weihschwierungsregime gehen, ist es eben so wie jetzt in Argentinien, warum kriegen die das nicht hin?
01:16:44: Sie wissen doch, wie schlimm die Inflation ist!
01:16:46: Sie kriegen es im Moment politisch nicht unter Kontrolle weil eben diese Abhängigkeiten schon so groß geworden sind.
01:16:54: zu Italien und Deutschland.
01:16:57: Also alle Länder werden davon betroffen sein, aber ich glaube vor allem eben diese Länder die ihre Reichtum daraus gewinnen dass sie auf Preissetzermärkten oder ihre Firmen auf preissetzermärkten unterwegs sind.
01:17:11: Deutschland ist nur relativ wohlhabend weil wir unsere Produkte teuer in der Welt verkaufen können um das beste Produkt zu haben um diese Preise setzen zu können um unsere Produkte teuer verkaufen zu können brauchen wir eben eine harte Währung, denn unsere Firmen müssen im Ausland investieren.
01:17:28: Sie müssen Patente einkaufen, sie müssen Fähigkeiten im Außenausland einkauen und sie müssen Fachkräfte aus dem Ausland eankaufen.
01:17:36: Und für ganz Europa ist glaube ich die Frage der Ein- und Auswanderung von qualifizierten Arbeitnehmern Die entscheidende Frage des nächsten Jahrzehnts.
01:17:44: haut die Jugend ab oder bleibt sie hier?
01:17:46: Wir werden ja in welchen Ländern innerhalb Europas Und um eben weiterhin, was ja in Deutschland einigermaßen nicht gut auch politisch falsch gesteuert aber zumindest noch ein bisschen funktionieren das jetzt aus Indien und so weiter hier Fachkräfte kommen.
01:18:01: Das ist in einem Weichwährungsregime Ruckzug vorbei.
01:18:04: Das Weichwerungsregimen verträgt sich nicht mit den drei Setsachfirmen.
01:18:08: Das weichwärungsregim verträgt sich nicht einer mit einem Hochlohnland sondern nur mit einem Niedriglohn Land.
01:18:14: dann sind wir wieder meinetwegen die verlängerte Werkstatt der Welt so wie wir angefangen haben, bevor wir diese preis setzenden Firmen hatten im neunzehnten Jahrhundert.
01:18:25: Und wenn die verlängerte Werkstatt der Welsen also das Mexiko-Szenario dann werden die ausländischen Fachkräfte aus Indien nicht mehr kommen und das sollte glaube ich klar machen es geht hier wirklich um langfristig ein Gerät von einem Jahrzehnt um die Lebensfähigkeit Europas und wenn wir das verstanden haben, dass dieses Schreckgespenst ausgeräumt werden muss.
01:18:47: Alle anderen Inflationsursachen mit Knappheiten können die Politiker nichts gegenmachen und auch unsere Zentralbänker nichts gegen machen.
01:18:55: aber Wir können dafür sorgen... Das hat sogar Deutschland welches pleite war und unbezahlte Reparationsforderungen hatte uns so weiter und Ruhrgebiet besetzt geschafft.
01:19:05: Wir können unsere Währung hart machen!
01:19:07: Und das ist im Moment noch relativ einfach.
01:19:09: es wird jetzt jeden Tag.
01:19:13: Ich möchte konkret wissen, was wir machen sollen.
01:19:17: Die EZB kauft keine Staatsanleihen mehr von Italien auf?
01:19:21: Genau!
01:19:23: Sie müssen mal ganz konkret sagen, was das ist... Dann haben wir ja die Frage, was ist der Preis?
01:19:29: Müssen wir dann Italien im Gegenzug die Tage zwei Forderungen erlassen oder irgendwas Ähnliches machen um quasi uns auf dieser Art und Weise, um denen quasi helfen sich zu sanieren.
01:19:39: Ich meine das ist ja der Punkt.
01:19:40: Oder müssen wir Transferunion machen?
01:19:41: Müssten wir europäische Ebene viel umverteilen um auf diese Art und Weise Italien statt stabilisieren?
01:19:47: ich möchte das darauf hinaus.
01:19:49: Also jetzt in Deutschland hat man praktisch diese ganzen Staatsanleihen, die in der Reichsbank waren und es war neunzehn Prozent vom Gesamten der gesamten Aktiva.
01:19:58: Die hat man einfach ersatzlos weggestrichen und hat das durch die Rentenbank eigentlich nur die Zwischenfinanzierung war um die alte Markt zu stabilisieren wird auch immer total falsch dargestellt.
01:20:07: um dieser Rekapitalisierung der Reichspank zu schaffen in Österreich und den Ungarn und in Polen wo's ja dann im Nachhinein so ein bisschen gescheitert ist weil man es falsch gemacht hat können wir auch was draus lernen.
01:20:17: Also bleiben wir mal bei Österreich und Ungarn, hat man aber die Staatsanleihen drehen gelassen.
01:20:22: Die dann aber zurückgeführt wurden weil sie nach und nach vom Staat bedient wurden.
01:20:27: also wir brauchen in Europa praktisch die Vereinbarung.
01:20:31: Die EZB kauft keine neuen sondern Sie gibt Geld nur noch nach alten Regeln aus kurzfristig gut besichert.
01:20:38: dieses Geld ist bombensicher.
01:20:39: das neue Geld schafft keine Probleme.
01:20:41: erster Schritt der zweite Schritt ist Wir einigen uns auf vertretbare Summen von Staatsanleihen und wenn hier Verluste auftreten, dann nähern wir uns der Lösung.
01:20:54: Und wenn Italien in Zahlungsschwierigkeiten kommt und Spanien und vielleicht sogar Deutschland in diesem... Wir sprechen darüber wie viele Schulden jetzt noch tragbar sind oder weil die EZB nicht mehr bereit ist als Marketmaker einzuspringen und die Staatsanlehens zu kaufen.
01:21:10: ja dann kommen diese ganzen Länder in Zahlungs Schwierigkeiten.
01:21:13: Wenn wir das tun Dann, so meine Sichtweise, dann nähern wir uns der Lösung.
01:21:18: Nicht das Problem!
01:21:20: Also diese ganze Argumentation... Ich muss jetzt schon leider wieder... ich bin halt von ihm auch sehr geprägt auf den Sinn eingehen.
01:21:28: Diese ganze Argamentation die Schuldenbremse ist kaputt.
01:21:30: Die EZB kann nichts machen.
01:21:32: Sie können diese Staatsanleihen nicht wieder rückabwickeln.
01:21:35: Wir sind verloren Ja?
01:21:36: Die ganze Konnotation gefällt mir eigentlich nicht Denn so leicht wie jetzt wird es nicht wider.
01:21:44: Wenn dann Staaten in Zahlungsschwierigkeiten kommen und wir ein Schuldenmoratorium haben und gewisse Summen nicht bedient werden können, und wir auch meinetwegen eine Finanzkrise haben.
01:21:54: Dann nähern wir uns der Lösung denn das ist die Bereinigung, die wir brauchen damit dieses Problem gelöst wird.
01:22:01: Die Risiken sind ja schon da, meinetwegen sollen sie geklärt werden.
01:22:05: Aber die Zentralbank darf nicht weiter an diesen Risiken partizipieren sondern Sie muss sie zurückfahren.
01:22:11: es gibt keine andere Lösung denn ansonsten kommen wir eventuell in dieses Weichwährungsregime wo man nicht so leicht wieder rauskommt was Europa um Jahrzehnte oder um Jahrzente, aber auf jeden Fall deutlich im Vergleich zu anderen.
01:22:23: Wir stehen ja in Konkurrenz zur Welt zurückwerfen könnte und wir müssen verhindern dass wir Gefahr laufen ein Weichwährungsregime zu werden kostet es etwas Wolle und ich glaube das ist gar nicht so schlimm denn im Moment ist praktisch... Es ist ja gar nicht versucht worden sondern natürlich als Politiker macht es natürlich Spaß hier weiter sich relativ gut verschulden zu können weil die Notenbank dabei hilft und man alle möglichen Programme, was man seinen Wählern verspricht hier durchführen kann.
01:22:53: Aber wenn das Verständnis da ist es geht nicht!
01:22:55: Es wird zu riskant.
01:22:57: wir müssen umsteuern dann sind natürlich Einsparungen im Haushalt Steuererhöhung und alles was man am Ende sowieso machen muss.
01:23:04: wenn man die Zentralbank rekapitalisiert denn er muss ja die Nabelschnur am Ende zwischen Zentralbanken Staat abschaffen Ja Dann machen wir's lieber jetzt.
01:23:12: also noch ist es gar keine richtige Rekapitalisierung.
01:23:14: es wäre praktisch nur eine Kapitalisierung ein Härten unserer Notenbank Bilanz.
01:23:19: Und wenn jetzt hier Staaten in Zahlung Schwierigkeiten kommen und ihre Budgets eingrenzen müssen, dann bedeutet das es immer noch viel weniger als das was uns dann in fünf Jahren bevor steht nachdem wir allerdings dann eventuell durch so eine Inflationszeit durchgegangen sind die ganz andere Folgen hat um Verteilungen vermögen und vieles was überhaupt nicht wollen.
01:23:41: okay
01:23:43: Es war okay, jetzt sage ich ihm was meine Quiddesense ist.
01:23:45: Also ich finde es total super was sie machen.
01:23:48: Ich habe das wirklich auch gelesen was sie geschrieben haben und ich kann es nur empfehlen dass es Klar lange langes paper.
01:23:54: ich hab hier zusammenfassung gelesen.
01:23:55: zusammenfassung ist auch nicht gerade kurz einwerken da Und für mich ist es so.
01:24:02: ich bin begeistert von der arbeit.
01:24:03: ich sehe ich teile ihre sicht.
01:24:04: dann bin ich ganz klar auf meiner prägung hier.
01:24:06: ich sage die zu gilt ist hinterlegt durch einen durch ein werthaltiges esse.
01:24:09: das ist ganz wichtig.
01:24:10: diese einsicht brauchen wir im politischen Prozess?
01:24:13: Die brauchen wir am politischem Prozess.
01:24:15: Und wissen Sie, was meine Sorge ist?
01:24:16: Ich habe ihn zugehört gerade am Ende und sie haben mir ein bisschen Spunzeln gesehen.
01:24:19: Wir sehen uns ja, die Hörer hören uns ja nur!
01:24:21: Und ich habe mir gedacht so... Das wird alles nicht passieren.
01:24:25: Ich habe mir gesagt so.. Ich bin jetzt endgültig davon überzeugt der Euro wird eine Weisschwierung Und ich kann eigentlich nur meine persönlichen Konsequenzen daraus ziehen, dass ich sage.
01:24:35: Zum Beispiel vielleicht ist es doch nicht so dumm sie nochmal auf zehn Jahre fest zu verschulden und mit den Euros irgendwas Nicht-Euro-mäßiges zu machen um auf dieser Art und Weise quasi der Situation vorherzukommen.
01:24:48: weil wissen Sie wenn die Leute auf der Straße wechseln wollen
01:24:51: dann ist spät
01:24:52: Dann ist es schon total so spät.
01:24:53: also wechsel aber noch bevor die Leute aus der Strasse das Geld wachsen.
01:24:56: Ja ja Ich habe leider nicht so viel zum Wechseln, also noch eine Anmerkung mit der Verschuldung.
01:25:03: Vermieter oder hohe Inflationszeiten sind schlechte Zeiten für Vermietern.
01:25:09: Also die Wohnungen... Wegen
01:25:11: Mietpreisbremse mieten Deckel ganz klar?
01:25:12: Richtig!
01:25:13: Die Inflation steigt meistens schneller als die Mieten und es sind ja auch Krisenzeiten.
01:25:18: das heißt der Staat sorgt auch dafür dass jetzt hier die Leute nicht aus ihren Wohnungen fliegen.
01:25:23: Trotzdem noch mal.
01:25:24: Also es geht mir ein bisschen um die...
01:25:26: Ich habe ja gesagt, gelten Lager ausser bis Oberraumschen!
01:25:29: Genau ich will aber da nicht zustimmen, nicht weil ich das auch befürchte, aber diese Befürchtung wenigstens anders konnotieren.
01:25:36: dass wir sagen naja also so billig wird's nie wieder jetzt können wir doch relativ leicht umschwenken ist wird jedes Mal schwieriger wenn wir mehr Risiken als wir müssen mit diesen Risiken, die schon in der Bilanz sind irgendwie umgehen.
01:25:47: Und wenn Verluste auftreten, dann müssen sie jetzt auf den Tisch und getragen werden.
01:25:51: Wenn wir jetzt immer weiter erhöhen wird es immer schlimmer.
01:25:54: und wenn wir in das Weichwährungsregime kommen... Also noch ist es glaube ich politisch umkehrbar.
01:25:59: aber dann kommen diese politischen Effekte wie Naja nicht in meiner Amtszeit.
01:26:03: Wir machen lieber mal so ein bisschen weiter.
01:26:05: Ich will diese Einsparung nicht durchführen.
01:26:08: also der Erzberger Matthias Erzberger der das praktisch versucht hat Ja, mit seiner Steuerreform in Deutschland.
01:26:14: Da wurde es ja erst mal besser.
01:26:15: er hat zwischendurch die Hyperinflation unter Kontrolle gekriegt.
01:26:19: also die Abwertung war vorher auch schon dramatisch.
01:26:22: Ich erinnere mich an den Satz gut Er hatte ja auch aus anderen politischen Gründen da Die Rechte gegen sich.
01:26:28: aber ich erinner mich an dem Satz die Kugel für mich ist schon geschmiedet.
01:26:31: Also wir brauchen dann natürlich gewisse Charakteren.
01:26:35: Wir hoffen dass die noch da sind Welche Gefahr wir laufen, wenn es nicht da ist.
01:26:42: Wenn das wenigstens irgendwie bei der informierten Öffentlichkeit wahrgenommen wird – Wir müssen die Währung immer besichern!
01:26:49: Ja?
01:26:49: Wenn dieser Satz häufiger fällt beispielsweise durch die ökonomische Zunft, die ja mein erster Ansprechpartner ist dann haben wir glaube ich schon eine Chance das Schlimmste zu verhindern denn so schlimm ist die Lage ja noch nicht.
01:27:00: also wir sind nicht nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg oder sowas.
01:27:05: Ja, trotzdem lassen sich eben die Tendenzen.
01:27:07: Ich glaube ja auch nicht dass es eine Hyperinflation wie damals gibt mit diesen Familienfachungen aber die Tendenzen lassen sich doch hier sehr schön zeigen und deswegen habe ich ja das auch gewählt um praktisch diese in der Ökonomie wenigstens oder in der informierten Öffentlichkeit das Thema zu etablieren damit es vielleicht in den politischen Raum kommt.
01:27:26: am Ende werden wir uns die Entscheidungsträger sowieso verstehen müssen nur dann ist es zu spät Dann ist es nämlich sehr teuer sehr viel schwieriger.
01:27:34: Also wenn wir in der Erzberger Situation sind, dann ist eigentlich schon nicht zu spät aber es ist dann eben sehr schwierig.
01:27:43: Noch können wir vieles machen.
01:27:46: Herr Dr.
01:27:46: Sauber noch können wir Vieles machen?
01:27:48: Hoffen wir inständig dass das
01:27:50: kommen muss.
01:27:51: also die Befürchtungen sind bei mir auch groß aber ich will das eben so darstellen dass wir hier handlungsfähig sind absolut Handlungsweg.
01:27:59: Also, liebe Politiker, lieber Hörer!
01:28:00: Wir können auch handeln.
01:28:01: Lasst uns das zum Thema machen.
01:28:03: Dr.
01:28:03: Sauer vielen Dank für Ihre Arbeit und auf Ihre erneute Zeit.
01:28:06: Ich fand es total spannend dieses Gespräch.
01:28:08: Ich glaube wir könnten eine Stunde weiter sprechen damit wir den Podcast endlich im Rahmen sprengen.
01:28:12: Vielen herzlichen Dank.
01:28:14: Wir bleiben in Kontakt.
01:28:15: Wir setzen das Gespräch fort und ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute für ihre Arbeit an diesem Thema und natürlich auch für die akademische Karriere.
01:28:23: Herzlichen
01:28:24: Dank!
01:28:33: mit Dr.
01:28:33: Ingo Sauer aus im Januar, zwanzig dreiundzwanzig.
01:28:37: Bleib zu hoffen dass die Idee von Marcel Fratscher eben nur eine Idee bleibt und wir offen erkennen in Deutschland das wir das Gold wirklich brauchen könnten irgendwann in Zukunft aber sicherlich nicht um Finanzministern und Regierungen die nicht der Lage sind ihre Hausaufgaben zu machen dabei zu helfen sich um ihre eigentliche Tätigkeit herumzudrücken nämlich um Ersetzen von Priorität im Haushalt und das Durchführen von wirklich tiefgreifenden Reformen.
01:29:07: Das war die heutige Ausgabe vom BTO Refresh, ich bin gespannt auf Ihre Fragen, Ihre Kritik, Ihre Anregungen – und freue mich auf ein Wiederhören am kommenden Sonntag!
01:29:19: Bis dann alles Gute, Ihr Daniel Stelter.