00:00:05: BTO Beyond Servus, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe meines Podcasts.
00:00:19: Ich freu mich sehr dass ihr auch an diesem Sonntag wieder dabei sind.
00:00:24: Es geht um das deutsche Gesundheitssystem.
00:00:28: Wir wissen es ist teuer.
00:00:30: Ihr wisst es wird immer teurer.
00:00:33: Die Regierung versucht zwar mit der Gesundheitsreform die Kostensteigerung in Griff zu bekommen, doch Skepsis ist angebracht.
00:00:42: Zum einen weil es sich überwiegend um paar schale Kostendeckelungen handelt, die genauso wirksam sein werden wie der Mietpreisbremse und auf der anderen Seite weil das doch darum gegangen ist neue Einnahmenquellen zur Schließen.
00:00:57: stichwort Erhöhung der Beitragsvermessungsgrenze.
00:01:02: Das Gesundheitssystem in Deutschland ist strukturell krank.
00:01:06: Das haben wir schon mehrfach an dieser Stelle diskutiert.
00:01:09: Dennoch heute ein erneuter Blick auf das System, aus den Schwächen des Systems im Gespräch mit einem Fachmann der tagtäglich in der Praxis erlebt wie das Gesundheitssystem die falschen Anreize setzt, Anreise eben zu höheren Kosten statt zur Kosteneffizienz und besserer Patientenversorgung Einwicht finde.
00:01:32: nach wie vor relevantes Thema.
00:01:34: ich hoffe sie auch.
00:01:36: fangen wir also
00:01:37: an.
00:01:52: Das deutsche Gesundheitssystem ist bekanntlich sehr teuer, doch damit nicht genug – es ist nichts mal besonders gut!
00:02:01: Doch übergeben wir den Zahlen?
00:02:03: Das Statistische Bundesamt hat sie Anfang April, zuhause in der Jahrzehnte erneut vorgelegt und sind eindeutig.
00:02:12: Sie ziehen mir auch die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.
00:02:17: Die Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr zwanzig, auf fünfhundertdreißig, zwei Milliarden Euro.
00:02:25: Das waren sechstausend vierhundvierzig Euro je Einwohnerinnen und Einwohner.
00:02:29: Damit stiegen die Gesundheitshausgaben insgesamt um siebenunddreßig, neun Milliarden Euro oder sieben, sechs Prozent gegenüber zweitausendrauenzwanzig.
00:02:38: Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Boto Inlands-Produkt lag in den Jahren, seit dem Jahr, dass die Gesundheitsausgaben in Deutschland bei zwölf Komma vier Prozent und damit Null Komma Sechs Prozent Punkte höher als im Vorjahr.
00:02:47: Im Jahr nineteenhundertvierundneunzig betrugen die Gesundheitsausgaupen in Deutschland hundertfünfundsiechzig Komma drei Milliarden Euro.
00:02:54: Die Ausgaben haben sich damit in den vergangenen dreißig Jahren mehr als verdreifacht.
00:02:58: Für das Jahr twenty-fünfundzwanzig wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer deutlicher Anstieg.
00:03:05: Der Gesundheitshaus gaben auf fünfhundertneunzebzig, fünf Milliarden Euro geschätzt – das wären einen vierzig, drei Milliarden Euro oder sieben, sieben Prozent mehr als im Jahr zweitausendvierundzwzig.
00:03:17: Und was für besonders teuer?
00:03:19: Mit hundertdreißig, neun Milliarden Euro Bildeten die pflegerischen Leistungen, zu der unter anderem die ambulant und stationär geleistete Grundbehandlungs- und Intensivpflege zählen.
00:03:32: Die größte Ausgabenposition.
00:03:34: mit einem Anstieg von vierzehn Komma zwei Milliarden Euro beziehungsweise elf Komma sechs Prozent war die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr.
00:03:41: am größten Grund hierfür sind insbesondere die gestiegenen Pflege Personalkosten im stationären Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der häuslichen Pflege.
00:03:51: starke Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den Arzneimitteln.
00:03:55: Unter anderem durch das Auslaufen des für die Jahr- und Zweihundzwanzig einmalig angehobenen Herstellerrabatts für erstattungsfähige Arzneimetrel, stiegen die Ausgabem im Jahr zwei Tausendvierundzwantig gegenüber dem Vorjahr um sieben Komma zwei Milliarden Euro beziehungsweise neun Komma drei Prozent auf Fünfund Achtzig Komma Eins Milliarden
00:04:13: Euro.
00:04:13: Halten wir fest, fünfhundertdreißig Milliarden Euro hat zwölf Komma vier Prozent des Bruttoinlassproduktes im Jahre, ist es in den Jahren.
00:04:25: Ein weiterer Kostenanstieg um sieben Prozent in einem Jahr.
00:04:30: Das sind rund sechs Tausend Viernefünfzig Euro pro Bürger und Jahr.
00:04:35: Der größte Kostentreiber ist die Pflege gefolgt von den Erzneimitteln.
00:04:40: Beide Positionen wachsen überproportional Und mit Blick auf letzten dreißig Jahre haben sich die Gesundheitsausgaben verdreifacht was er erst mal nicht sagt, denn alles andere ist ja auch teurer geworden.
00:04:53: Aber der Anzahl am Bruttoinlassprodukt ist von neun Komma fünf auf zwölf Komma vier Prozent gewachsen und das bevor die Alterung richtig einsetzt.
00:05:03: wir sehen also ohne Gegensteuern werden wir relativ sind Brutto inlass Produkt noch deutlich mehr Geld ausgeben müssen
00:05:12: für
00:05:12: die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.
00:05:23: jetzt gehen wir viel Geld aus.
00:05:25: Das wäre ja nicht so schlimm, wenn wir denn wenigstens auch ein gutes Ergebnis hätten.
00:05:30: Doch genau das haben wir nicht!
00:05:33: Schauen wir uns die Zahlen kurz an.
00:05:35: ProKopf in den US-Dollar nach Kaufkraftbarität, darum für das Jahr zwanzig jahrundzwanzig rechnet die OECD folgendes vor.
00:05:45: Die USA sippelt Ausgaben von vierzehntausend sieben und seventy US Dollar pro Kopf – die absolute Spitze.
00:05:54: Auf Platz zwei liegt die Schweiz mit rund neuntausend neunten US-Dollar.
00:06:00: Deutlich weniger als die USA, aber nicht vielmehr als Deutschland und Norwegen.
00:06:05: Norwegen und Deutschland teilen sich faktisch gleich auf den dritten Platz weltweit.
00:06:11: Dann kommen die Niederlande mit achttausende vierhundertundsechsunddraßig Dollar, Frankreich mit siebentausender fünfzig Dollar also gut zweitausend Dollar weniger als Deutschland.
00:06:23: dann von Finnland mit sechstausend, sechserfünfundfünfzig Dollar und Italien mit viertausenden dreihundert US-Dollar.
00:06:31: Wie in Deutschland gehen wir also mehr als das Doppelte von dem aus, was die Lene ausgeben.
00:06:38: Und Spanien?
00:06:39: Spanian liegt bei uns dreitausend zweihundert USD,
00:06:42: d.h.,
00:06:43: bei uns liegt der Wert dreimal so hoch.
00:06:46: Hinzu kommt dass der Kostenanstieg bei uns in Deutschland scheinbar besonders ausgeprägt ist!
00:06:53: Zwischen zwanzig-dreiundzwanzig und zwanzighierundzwanzig stiegen die Ausgaben
00:06:58: bei uns
00:06:59: um zehn Komma eins Prozent in USA nur um sechs Komma vier Prozent.
00:07:04: Wir holen also auf, könnte man sagen.
00:07:08: Doch was bekommen wir für das Geld?
00:07:10: Wir geben wie gerade gehört über zweitausend US Dollar mehr aus als die Franzosen, mehr als es doppelte der Italiener und rund als dreifache der Spanier.
00:07:22: Jetzt könnte man ja erwarten dass man bei uns besonders lange lebt.
00:07:28: Ein Forscherteam der Universitätsmedizin Rostock hat das im April, zwanzig vierundzwanzig analysiert.
00:07:35: Das zentrale Ergebnis ist betrüblich!
00:07:39: Der Beginn der zweitausender Jahre markiert einen Wendepunkt in der Dynamik der Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland.
00:07:45: Seitdem hat die Sterblichkeitslücke zwischen Deutschland und den Westeuropa-Ländern stetig zugenommen.
00:07:50: Während sie im Jahr twotausend bei Männern, nullkommasieben drei Jahre und bei Frauen nullkomma sieben vier Jahre betrug, lag sie zwei tausend neunzehn dem letzten Jahr vor der Pandemie bereits bei eins Komma vier drei bzw.
00:08:02: Eins Komma Drei Vier Jahren.
00:08:04: abgesehen von der Bevölkerung unter dreißig Jahren hatten Männer und Frauen in Deutschland seit der Wiedervereinigung eine höhere Sterblichkeit als Männer-und-Frauen in den Westeuropa Ländern.
00:08:14: Die Autoren präzisieren in dem Zusammenhang, wo genau die Lücke am größten ist.
00:08:20: Die größten Unterschiede bestehen dabei in der Bevölkerung ab von Sechzig Jahren, wobei diese bei Frauen besonders ausgeprägt sind.
00:08:27: Im Gegensatz dazu wird bei den Männern das Zurückfallen von Deutschland beider Sterblichkeit weitgehend von den Altersgruppen, und auch fünfundfünfzig bis vierundsechzig Jahre getragen.
00:08:40: Also wir geben deutlich mehr Geld aus als Italien und Frankreich aber wir leben weniger lang.
00:08:48: das ist erstaunlich!
00:08:50: Und die Sterblichkeitslücke gegenüber der westeuropäischen Spitze hat sich seit einem Jahr zweitausend verdoppelt.
00:08:57: Das heißt wir entwickeln uns in die falsche Richtung obwohl immer mehr Geld ausgeben.
00:09:04: Und dass die Sterblichkeit, vor allem in der Altersgruppe der fünfundfünfzig bis vielen siebzigjährigen nach oben geht ist besonders betrüblich.
00:09:13: einfach deshalb weil es zeigt das dort wo das Gesundheitssystem eine Rolle spielt dieses die Rolle nicht so gut erfüllt den anderen Ländern klar.
00:09:26: Es gibt auch andere Faktoren wie Vorsorge, wie Lebensstil oder Ernährung usw.
00:09:32: Das wissen wir alles.
00:09:33: Trotzdem wenn ein Gesundheitssystem und kein Krankensystem ist muss es sich da messen lassen wie es die Lebenserwartungen der Bevölkerung verändert.
00:09:46: Die Vermutung liegt nahe dass die Ursache nicht am Geld liegt.
00:09:52: das Gesundheitssystem wie der ganze Staat übrigens hat offensichtlich kein Finanzierungsproblem.
00:09:59: Es hat ein Strukturproblem.
00:10:08: Nun wissen wir, es wird immer teurer!
00:10:12: Die Langlebigkeit über die wir uns individuell alle freuen sollten ist ein herausforderndes Geschenk wie Sven Ebert vom Flosper von Storchinstitut im September geschrieben hat.
00:10:25: Nochmals kurz zur Erinnerung – die Gesamtausgaben für die Alterung werden steigen.
00:10:30: Die jährlichen Gesamtausgaben für die Alterssicherung werden von threehundertneunzig Milliarden im Jahr zweitausendfünfundzwanzig auf fünfhundertachzehn Milliarden im Jahre zwei tausendeinunddreißig steigen.
00:10:40: Umgelegte, auf die Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten erhöhen sich die Ausgaben der Rentenkasse so von rund elftausend achthundert Euro pro Kopf im Jahr zweitausendenfünfundzwanzigg Auf mehr als fünfzehntausend Euro pro Kopf im Jahr zwitausenteinund dreißig.
00:10:55: Die Belastung pro Beschäftigten steigt damit um gut siebenundzwanzig Prozent.
00:11:00: Und weiter...
00:11:22: mit Renten und arbeitslosen Versicherungen zusammen, betragen die Sozialabgaben im Jahr twenty-fünfundzwanzig rund zweiundvierzig Prozent des Bruttolons.
00:11:31: Die Rechnung ist einfach.
00:11:33: Je länger wir warten, desto höher die Kosten.
00:11:38: Desto höher der Kosten, destso schwieriger werden Reformen.
00:11:42: Deste weniger Spielraum bleibt.
00:11:45: Und desto höher die Kosten sind für die Wirtschaft desto schlechter die wirtschaftliche Entwicklung.
00:11:54: Es fehlt Geld für Konsum, es fehlt Geld for Investitionen und die loweste Kosten sind so hoch um im internationalen Webbewerb zu bestehen.
00:12:04: Wir haben also keine Zeit reformen anzugehen.
00:12:10: Das kann man sagen
00:12:11: gut
00:12:12: hier hat doch die Bundesregierung immerhin gehandelt.
00:12:18: Wer aktiv traded weiß nicht nur die Entscheidung zählt sondern wie der Trade am Ende wirklich im Markt ankommt.
00:12:24: Genau da liegen auf die Unterschiede bei Ausführung Liquidität und bei der Frage, wie nah sie eigentlich wirklich am Markt sind?
00:12:30: Und genau dafür gibt es Tradegate Direct – die er berichtet sich an erfahrene Trader- und aktive Privatanleger, die Wertaufkontrolle, Effizienz und professionelle Handelsstandards legen.
00:12:38: Sie handeln dort direkt an der Tradegate Basics also ohne zusätzliche Umwege und profitieren von hoher Ausführungsqualität starker Liquidität.
00:12:49: Spannend ist auch hinter Tradegate, Direct City Tradegate AG.
00:12:53: Ein Finanzmarktakteur mit über dreißig Jahren Erfahrung also keine Marketing-Story sondern echte Börsen-Expertise Als Market Specialist an der Tradegate BSX die übrigens als Deutschlands fährste Börse ausgezeichnet wurde.
00:13:04: BTT, TradeGator G – höchste Liquidität für alle Handelsteilnehmer.
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00:13:21: Der Börsenhandel ist dauerhaft kostenfrei.
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00:13:36: Mehr Infos unter tradegate.direct.
00:13:49: Doch was müsste eine echte Gesundheitsreform eigentlich leisten?
00:13:54: Die Reform müsse zum einen aufhören mit der Sektor-Trendung zwischen ambulant, stationär und Reha.
00:14:03: Wir haben sechsender Millionen ambulante Fälle im Jahr, siezten bis fünf Millionen Menschen, die stationär behandelt werden.
00:14:09: Das Ganze erfolgt aber über getrennte Budgets, getrenne Interessen.
00:14:14: Innovationen – das werden wir nachher im Gespräch gleich sehen – die ambulant ersetzen was bisher stationär plus Reha gemacht wurde fallen durch jedes Raster.
00:14:25: Der zweite Ansatzpunkt Man sollte die Zahl der Krankenkassen konsolidieren.
00:14:30: In Deutschland gibt es über neunzig setzliche Kassen Jede mit eigener Verwaltung eigene Vertragswerken.
00:14:38: Ich weiß, Jens Baas hat im Gespräch mit mir gesagt das wäre nicht das wichtigste Thema.
00:14:43: Ich denke aber wir müssen sicherstellen dass Leistungskataloge einheitlich sind.
00:14:49: was die AUK Bayern beispielsweise erstattet sollte von anderen Krakenkassen nicht abgelehnt werden.
00:14:56: auch das wenn wir im Gespräche durchhören ist aber der Fall.
00:15:01: Der dritte Hebel ist wie immer der Abbau vom Bürokratie.
00:15:05: Die kastenerzische Bundesvereinigung hat es so beziffert.
00:15:10: Einen Sechzig Arbeitstage pro Arztpraxis werden im Jahr für Dokumentation und Formulare aufgewendet.
00:15:18: Im März von sechsundzwanzig hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung konkrete Vorschläge vorgelegt, wie man die Bürokratie reduzieren könnte.
00:15:28: Einschwapppotenzial vierhundert Millionen Euro pro Jahr und acht Arbeitstage Pro Praxis.
00:15:35: Ich denke das sollte mal machen.
00:15:39: Der vierte Hebel ist die bereits angesporene Prävention.
00:15:42: Prävenzion ist Pflicht!
00:15:45: Jetzt kann man sagen, endlich gibt es die Zuckersteuer – damit haben wir Präventionen.
00:15:49: Da stört natürlich nicht.
00:15:51: Wir müssen viel tiefer gehen wenn es darum geht Präventions in der Bevölkerung zu verankern.
00:15:57: und der fünfte Punkt ist Digitalisierung und Datenfreigabe.
00:16:01: Wir lernen nicht voneinander.
00:16:04: Wir lernen nicht wie wir gute Behandlung machen, wie wir schlechte Behandlungen machen.
00:16:10: Wir haben keinen ausreichenden Datenaustausch zwischen den verschiedenen Behandlungszentren bezüglich eines Patienten dessen Vorkrankungen und Ähnlichem.
00:16:20: Wir haben in Datenschutz bis zum Exzess getrieben, wenn wir daran nichts ändern werden wird nicht der Lage sein das Gesundheitssystem nachhaltig zu modernisieren, effizienter zu machen und auch effektiver zu machen.
00:16:34: Was macht nun die Regierung?
00:16:35: Nun die Regierung um dazu sagen macht erst den ersten Schritt.
00:16:39: Die Kommission arbeitete ja noch an Strukturreformen und ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Punkt, den ich gerade gebracht habe auch von der Kommission in kommenden Monaten vorgestellt wird.
00:16:52: Jetzt ging es wirklich nur um kurzfristige Maßnahmen.
00:16:56: Diese kurzfristigen Maßnahmen sollen dazu dienen das drohende Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung von fünfzehn bis drei Milliarden Euro im kommenden Jahr zu schließen.
00:17:07: Was wird gemacht?
00:17:09: Nun Der größte Anteil der Einsparung soll durch Vergütungsbegrenzungen bei Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken und der Pharmaindustrie erfolgen.
00:17:21: Diese vergütungs- begrenzungen stehen zunächst einmal auf dem Papier und entsprechen letztlich eine Art Mietendeckel im Gesundheitswesen.
00:17:29: Es wird zu ausweiche Reaktionen führen, zu Verknappungen ähnlichen.
00:17:34: Auch das erkennt man sofort wenn man das Gespräch wie es nachher folgt hört.
00:17:40: Das zeigt nämlich, wie diese Deckelung im Prinzip genau die falschen Anreize setzt.
00:17:47: Zweieinhalb Milliarden Euro zahlen die Patienten über höhere Zuzahlungen für Rezepte und durch die Einschränkung der beitragsfreien Familienversicherung.
00:17:58: Die Arbeitgeber sind mit drei Komma ein Milliarde Euro dabei und Kassenmitglieder, die gut verdienen müssen eins von zwei Milliarden Euro mehr zahlen über die höhere Beitragsvermessungsgrenze.
00:18:10: Der Bund, wir wissen es drückt sich immer noch darum die Kosten der Bürgergeldempfänger zu bezahlen.
00:18:17: Zwölfenhalb Milliarden.
00:18:18: Zweiundfünfzig Millionen werden nun eingezahlt im Gegensuch während den Kassen aber zwei Milliarden Euro weggenommen, die bis jetzt für versicherungst fremde Leistungen aus dem Bundeshaushalt finanziert wurden.
00:18:29: Der Staat hat also statt in Kast zu helfen den Kasten eins Komma sieb fünf Milliarden Euro zusätzlich aufgeladen.
00:18:39: Jens Baas und Techniker-Krankenklasse schrieb dazu auf LinkedIn, dass eindeutig sein wird, das damit das Kernversprechen nicht erfüllt wird.
00:18:47: Nämlich einen weiteren Anstieg der Beiträge zu verhindern – die werden wohl eher weitersteigen!
00:18:54: Wir sehen es….
00:18:55: Es gibt eine Kurz-Risik-Stabilisierung der Beiträge aber das genügt sicherlich nicht.
00:19:01: Wir müssen mir abwarten was die Reformvorschläge die im Herbst vorgestellt werden sollen, in Richtung von Verbesserung von Strukturen mit Blick auf Effizienz und Effektivität erbringe.
00:19:12: Wir hatten bereits mehrere Folgen zum Thema Gesundheitswesen bei BTO – mit interessanten Gesprächspartnern!
00:19:23: Und heute setzen wir das fort mit einem Professor der tagtäglich Nächster-Operationsfisch steht aber Operationsroboter instruiert und beaufsichtigt.
00:19:35: Mit ihm spreche ich über die Strukturfragen des deutschen Gesundheitssystems als es durchaus spannend.
00:19:43: Prof.
00:19:44: Alexander Muaciewicz arbeitet seit über zwei Jahrzehnten an der Standstelle von Spitzmedizin, Ökonomie und wie er sagt Systemfrust.
00:19:56: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Prof.
00:19:58: Aleksander Muaczewicz kommen noch dieser Hinweis ist Handelsplatz.
00:20:04: Anlässlich des Tages der Pressefreiheit gibt es beim Handelsblatt ein besonderes Angebot.
00:20:10: Sie können dieses für zwölf Monate mit fünfzig Prozent Rabatt abonnieren.
00:20:16: Weitere Informationen finden sie wie man den Schone zu dieser Ausgabe oder aber unter dem Link handelsblott.com.
00:20:22: schrägstrich Pressefreiheit.
00:20:25: doch nun zum Gespräch mit Professor Alexander
00:20:28: Wachowicz.
00:20:29: Prof.
00:20:33: Dr.
00:20:33: Alexander Muaciewicz ist Neurochirurg und einer der international führenden Experten der sogenannten Radiochirurgie, der hochpräzisen Bestrahlung von Tumoren als Alternative zum klassischen operativen Eingriff.
00:20:46: Er ist Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gründer unter ärztlicher Leiter des European Radio Surgery Center am Campus Großhadern.
00:20:55: Das Center hat er im Jahr zwei Tausend Fünf gemeinsam mit seinem Co-Gründer Dr.
00:20:58: Bernd Wovra etabliert das erste seiner Art in Deutschland.
00:21:02: Das Zentrum arbeitet mit einem robotergesteuerten Bestrahlungssystem, behandelt Hirntumore, Rückmarkstumore und andere Indikationen ambulant.
00:21:11: Heute zählt das Zentrum jährlich Tausende Patienten und kooperiert mit internationalen Forschungseinrichtungen unter anderem mit der Stanford University.
00:21:18: Nebenher produziert Moatchewicz den ERCM-Medizinpodcast in dem er allen Themen der Medizin allgemein verständlich nachgeht.
00:21:26: Sehr geehrter Herr Professor Moatchiewicz ich freue mich ausgesprochen sieben Podcast zu grüßen zu dürfen.
00:21:31: Vielen Dank, Doktor Stelter.
00:21:33: Ich bin sehr froh!
00:21:35: Und wir haben uns eigentlich verabredet, um ein bisschen zu sprechen über das deutsche Gesundheitswesen.
00:21:52: Bevor wir das machen, vielleicht ganz kurz damit ich es nicht versuche schlechtzuerklären, können Sie mir ganz kurz erklären was macht einen Neurisch Chirurg und was ist eigentlich das Besondere an dem Radiochirurgiezentrum in München?
00:22:05: Ja also ich bin ja quasi ein mutierter Neuricherug.
00:22:07: Ich bin jetzt seit vielen Jahren, seit zwanzig Jahren schon mich operativ tätig.
00:22:12: Wir haben hier einen Zentrum zusammen mit dem Klinikum Großhadern vor zwanzig Jahren etabliert.
00:22:17: Also dort habe ich meine neurologische Ausbildung gemacht und habe dann sehr untypisch am Tag meiner Facharztprüfung gekündigt, also ich hatte morgens Facharzprüfungen und damit das hab' ich dann Gespräch gehabt bei meinem damaligen Chef.
00:22:30: Prositorn hat gesagt, Prositoni möchte die Klinik verlassen – das macht man normalerweise natürlich nicht!
00:22:34: Aber ich hatte ja das Ziel und schon lange in den Plan gehägt, eben hier so ein bisschen mehr die Zukunft der Medizin zu bestreiten.
00:22:42: Und hatte hier die Planung für einen Radiochirurgiezentrum.
00:22:46: Was ist Radiochirogie?
00:22:49: sehr, sehr genaue hochpräzise lokale Anwendung von Strahlen als Alternative zu einem operativen Eingriff.
00:22:57: In den allermeisten Fällen ist es nur eine Behandlung hat viel mit Hightech zu tun.
00:23:01: wir arbeiten hier mit Industrie Robotern die gekoppelt sind an Strahlengeräte und mit digitaler Bildgebungen weiß dann der Roboter immer wohin muss.
00:23:10: Heutzutage können wir einzelne Tumore, zum Beispiel kleinere Hirntumore mit nur einer Sitzung in zehn, fünfzehn Minuten ausschalten als Alternative zu einem operativen Eingriff der dann fünf Stunden dauern würde.
00:23:25: Intensivstationen stationäre auf dem Teil Drehhaar das Ganze geht schon seit Jahren.
00:23:29: wenn die Leute das sehen heute sagen sie habe ich noch nie gehört und es gibt's ja gar nicht.
00:23:34: aber Das ist schon für mich nicht nur die Zukunft der Medizin, sondern eigentlich das was wir seit Jahren versuchen im System zu integrieren.
00:23:44: Aber es ist extrem schwierig auch vielleicht besonders in einem Land wie Deutschland, was da sehr konservativ ist.
00:23:52: Innovationen gegenüber, das skizziert ihr ja auch immer in eurem Podcast und nicht unbedingt sehr aufgeschlossen ist.
00:23:57: Es ist sehr schwierig.
00:23:58: die Diskussion mit den Krankenkassen war ja auch der Dr.
00:24:03: Bars letztens bei Ihnen im Podcast, da könnte ich natürlich viel zu sagen.
00:24:07: aber das versuche ich mir jetzt ein bisschen zu verknifen.
00:24:09: also... muss man jeden Tag an der Front arbeiten.
00:24:13: Es lohnt sich aber, weil es für die Patienten ein unglaublicher Benefit ist.
00:24:18: Das ist allerdings auch... Muss man gleich einschränkender zusagen?
00:24:21: Natürlich nicht eine Situation wo man alle onkologische Situationen mit lösen kann sondern nur sehr spezielle also kleinere Tumore wenig Tumorlast also nicht fünf sechs Tumoren sondern einzelne Tumorem Man kann so grob sagen immer als Alternative zu einem operativen Eingriff.
00:24:38: Und da kann man heutzutage medizinisch, medizintechnologisch sehr effizient und nebenwirkungsarm
00:24:46: arbeiten.".
00:24:47: Also es ist besser für den Patienten?
00:24:49: Es ist weniger Aufwand in der Klinik.
00:24:51: also eigentlich müsste es auch günstiger sein.
00:24:53: Völlig richtig!
00:24:54: Ich dachte Innovation wäre immer teurer an der Medizin.
00:24:57: aber eigentlich sagen Sie mir doch Ihr Ansatz ist ein Sparmodell für die Krankenkassen
00:25:02: Und trotzdem wird das von vielen Krankenkosten nicht akzeptiert.
00:25:07: Das muss man ganz klar kritisch sehen, wenn man es jetzt mal vergleicht bei zum Beispiel mit einer Hirntumorbehandlung, mit einer operativen Behandlung in Klinik und Großhadern ist es etwa dreißig Prozent billiger.
00:25:20: von den stationären Kosten.
00:25:23: Kommen wir vielleicht ja später noch mal zu unserer Dreiteilung, die wir hier unglücklicherweise in unserem schönen Land haben zwischen ambulanter Medizin, stationärer Medizin und Reha-Medizin.
00:25:34: Es ist so, dass diese Rehabilitationsmaßnahmen im Prinzip in einer Kostenrechnung nie enthalten sind weil die Reha in Deutschland von der Rentenkasse bezahlt wird und nicht von der Krankenkasse.
00:25:44: Und da kommen wir gleich ganz schnell schon zu einem Grundproblem warum es unheimlich schwierig ist so ökonomisch klar und sauber zu rechnen.
00:25:53: Also wenn ich jetzt der Krankenkassenmanager bin, dann bin ich dagegen ihr Verfahren anzuwenden weil es mich mehr kostet?
00:26:00: Nein!
00:26:01: Es kostet mich als Krankenkasse weniger deutlich weniger.
00:26:05: Obwohl die Pflegekosten bei der Rentenkasse anfallen und nicht bei mir?
00:26:08: Ja, denn
00:26:08: es gibt bei uns ja gar keine Reha-Maßnahmen.
00:26:11: Es gibt keine Rehas, es gibt keine Pflege, es gib nur sozusagen die Kosten für die Behandlung.
00:26:15: Das
00:26:15: habe ich schon verstanden, aber es ging jetzt mit den Gesamtkosten.
00:26:17: Die Gesamkkosten sind doch im Prinzip Patient wird operiert plus Nachsorge?
00:26:21: Ja!
00:26:21: Dann haben wir das ganze Thema liegen lang im Krankenhaus rum und so weiter und sofort.
00:26:24: Sie verhindern die Krankenhauszeit weil's für der Faktion auch mal Land gemacht und sie verhindert die Pflegezeit.
00:26:30: Warum machen es Krankenkassen nicht wenn sie sparen?
00:26:33: Weil ganz einfach dass Krankenkassensystem in Deutschland nicht logisch und ökonomisch aufgestellt ist Ist die ganz übergreifende Antwort.
00:26:44: Das ist leider katastrophal von lobbyistischen Gedankengut durchsät und es ist nicht so, wie man als normal logisch denkender Mensch überlegen würde.
00:26:57: Das ist billiger, somit muss das bezahlt werden und es genauso gut.
00:27:00: Und es ist wissenschaftlich gesichert etc.
00:27:03: Da gibt es Seilschaften, da gibt es Abmachungen... ...da gibt es Konkurrenz zwischen den Krankenkassen.
00:27:08: Wir haben hundert Krankenkasten.
00:27:10: Was die Krankenkasse A zahlt, zahlt deshalb schon aus Prinzip die Kranken- kasse B nicht und wie zuversa.
00:27:16: Wenn man in diesen Dschungel eintaucht dann kann man leider oft nur den Kopf schütteln.
00:27:23: aber das ist die Realität.
00:27:25: Das spricht keiner so an Das will auch keiner, dass das irgendwo erwähnt wird.
00:27:30: Aber es ist so und das ist auch die Erklärung dafür.
00:27:33: Aber wie ist es denn mit privaten Kassen?
00:27:35: Würden die Privatenkassens alle bezahlen oder haben die ähnliche Probleme, dass sie auch falsche Anreizsysteme haben?
00:27:40: Also wir haben hier bei uns in Bayern im München insgesamt eine sehr gute Situation.
00:27:45: Erstens haben wir einen Vertrag mit dem PKV-Verband,
00:27:48: d.h.,
00:27:49: der Übergeordneten Institutionen der privaten Krankenkassen.
00:27:53: Im PKV Verband sind praktisch alle privaten.
00:27:57: Mit dem übergeordneten Verband haben wir entsprechende Verträge.
00:28:01: Das geht sehr gut, aber das muss man auch mal lobend und positiv wähnen.
00:28:07: Wir wollen ja nicht immer nur schimpfen.
00:28:09: Wir haben seit zwanzig Jahren mit der AOK Bayern einen sogenannten IGV-Vertrag, interierten Versorgungsvertrag zusammen mit dem Klinikum der Aok und uns als ambulantes Zentrum.
00:28:21: Die AOK Bayern hat dieses Behandlungsprinzip hier ab dem ersten Tag unterstützt.
00:28:27: Da sind wir sehr dankbar, aber das ist jetzt vielen Umständen geschuldet.
00:28:32: Bayern ist ja ein relativ reiches Bundesland.
00:28:35: Leider ist es nicht so dass alle Aokan bei uns im Föderalismus ist quasi für sich unabhängig.
00:28:42: Das heißt die haben ihre eigenen Wirtschaftsabteilungen und wenn die Aoka Bayern das sozusagen übernimmt heißt es nicht, dass das die AOK Brandenburg oder Aoka Hamburg auch macht.
00:28:53: Deshalb ist es hier sehr gut möglich und es ist nicht so, dass das Luxusmedizin ist also nur für PKV Versicherte sondern zumindest bei der AOK.
00:29:03: Es gibt aber leider Krankenkassen wenn ich das sagen darf zum Beispiel die Techniker-Krankenkasse die sie eben nicht macht und das ärgert uns seit zwanzig Jahren.
00:29:12: Aber da kann man mit Argumenten und Briefen und ich war auch persönlich vor Ort machen was man will.
00:29:18: Das ist dann einfach in Stein gemeißelt.
00:29:25: Das heißt jetzt nochmal, wir haben einen Nutzen für die Patienten und objektiven Nutzen.
00:29:30: Weil geringer invasiver Eingriff und wir haben eine Kostersparnis im Gesamtsystem.
00:29:34: Es wäre meine Frage in ihrem Umkreis also quasi im Einzugsbereich des Klinikums oder der als Kosten anerkennenden Krankenkassen Welcher Prozent der Patienten, die mit ihrer Behandlung gut bedient werden, kommen zu ihnen?
00:29:47: Ein paar Hundert Prozent zu ihnen oder nur zwanzig Prozent.
00:29:49: Was ist da so?
00:29:49: die Durchdringung?
00:29:50: Also die Durchdringung jetzt von der Kassensicht hier ist bei uns gut, weil fünfzig Prozent der in Bayern lebenden Menschen sind.
00:29:58: Bei der Bayerischen Aukhafer sichern.
00:30:00: Aber ich wollte sagen, ich habe Diagnose.
00:30:02: Ich hab irgendwie keine Ahnung, irgendwo ein Tumor und es gäbe zwei Operationswege den Aufwendigen oder den Minimalinvasiven durch sie.
00:30:11: Wie entscheidet es wo ich lande?
00:30:12: Ist das reiner Zufall oder gibt's dann Prozesse steuert?
00:30:15: Und welcher Prozent ist derjenigen, die bei ihnen besser aufgehoben wären?
00:30:19: Kommt wirklich auch zu Ihnen.
00:30:20: Ist das jetzt wirklich nur eine Ausnahme oder haben Sie in den zwanzig Jahren schon geschafft, dass sie eigentlich der Standard sind bei dieser Art von Eingriffen?
00:30:27: Das ist ein bisschen indikationsabhängig zu sehen.
00:30:29: es gibt gewisse Integration.
00:30:30: ich würde sagen da ist es schon fast Standard.
00:30:33: jetzt zum Beispiel die Tumore am Hörnerv, die sogenannten Akustikusneurinomen.
00:30:37: Also kleine gutartige Tumor im Hörnärv haben wir gerade auch bei uns die Jahresstatistik.
00:30:42: Wir haben jetzt in den letzten Jahren fast zweihundert Patienten mit sogenannten akustikuszneurinumen behandelt.
00:30:48: Das ist schon relativ viel.
00:30:51: Die genaue prozentuale Durchdringung kann ich nicht sagen.
00:30:55: das ist ein bisschen schwierig zu berechnen aber da würde ich sagen stehen wir relativ gut dar Ganz viel Luft nach oben.
00:31:05: Also ganz, ganz viel!
00:31:06: Es ist nach wie vor so dass in Deutschland so ein Tumor der manchmal nur einen Zentimeter oder anderthalb Zentimeter groß ist, nach wie vorher operiert wird.
00:31:16: und da muss man sagen im Prinzip ist das nicht okay weil es ist ganz eindeutig wissenschaftlich gesichert dass die beiden Methoden hier also Raduchierung und Operation dass mindestens dasselbe Outcome haben mit einer deutlich geringeren Mobilität, also weniger Belastung für die Patienten.
00:31:32: Aber trotzdem wird operiert.
00:31:33: Warum wird trotzdem operiert?
00:31:34: Ich bin ja auch mal operativer Neurochirurg gewesen und es ist halt so das nicht immer auch unpopulär das zu sagen im Sinne des Patienten entschieden wird.
00:31:43: Ich gehe in die Neurochyrogie, ich bin von meinem Neurologen überwiesen worden der sagt naja da gehst du zu meinen Bekannten hier in die Klinik und der operierte gut raus und danach hast du deine Ruhe.
00:31:53: Die Leute sind halt manchmal auch dann ein bisschen gutgläubig, die gehen zum Operateur.
00:31:59: Er erklärt es dann, da machen wir einen Schnittheel in der Ohr und dann können wir das gut raus operieren.
00:32:04: Und dann sagen sie ja, Doktor Herr Professor wenn Sie meinen, dann mache ich das!
00:32:08: Die Deutschen sind sehr, sagen wir mal Ärzte gläubigt.
00:32:12: Das ist in anderen Ländern anders.
00:32:13: Wenn die in Italien... So eine Diagnose hat der Italiener, ich hab mal ein halbes Jahr in Italien gearbeitet.
00:32:18: Der macht alles um bloß nicht operieren werden zu müssen.
00:32:20: Da geht sofort das Internet und guckt was gibt es als Alternative?
00:32:23: Da sind solche Methoden, Spanien auch, Frankreich auch teilweise erfolgreicher als in Deutschland.
00:32:30: also lange Rede kurzer Sinn um das klarzubeantworten.
00:32:34: Es hängt davon ab würde ich sagen wie Ich mit wem rede und wo ich danach Das größte Vertrauen habe weil Der Patient geht immer noch zum Arzt und nicht zum Roboter, zur Technik oder zur Klinik.
00:32:49: Das ist eine Vertrauenssache und wir nehmen sehr viel Zeit.
00:32:54: z.B.,
00:32:55: gerade je mehr Hightech man macht, desto mehr Zeit muss man sich für die Menschen nehmen.
00:32:59: in Ruhe das alles erklären.
00:33:00: Weil es ist ja so, Patient kommt jetzt mit so einem Tumor im Klinik um Großhaar dann und da wird das alles erglatt mit der Operation.
00:33:07: Und dann sagt ihr gibt vielleicht eine Zweitmeinung, gehen wir hier gegenüber.
00:33:10: Da gibt's die mit dem Roboter.
00:33:12: Die können sowas auch machen.
00:33:14: Wenn man das dann zu flapsig machen würde ich sage Ja zehn Minuten Behandlung ist kein Problem.
00:33:19: Operationen brauchen sie nicht?
00:33:21: Dann sagt man natürlich okay also das is to go to be true Das kann ja nicht sein.
00:33:26: Da muss man ein bisschen Ruhe erklären.
00:33:28: Warum ist es so?
00:33:28: Wo kommt das her?
00:33:30: Und dann finden die Leute schon vertrauen und viele sagen natürlich, naja da muss ich mich ja gar nicht mehr operieren lassen.
00:33:35: Und das ist dann auch so.
00:33:36: Hier leuchtet es ja ein und ich meine, ich hoffe, ich habe sowas nicht, aber wenn ich sowas hätte, würde ich mich sowieso an sie wenden und fragen was der besten ist?
00:33:42: Aber jetzt die Frage ist jetzt so ein bisschen so.
00:33:43: wir haben eine andere Kultur.
00:33:45: Italiener sind eine andere Kultur.
00:33:46: Aber ich meine es gibt ja andere Länder in Großbritannia, das ist nicht gerade ein Musterbeispiel für tolle Sündersysteme.
00:33:51: Ein paar Dinge machen hier ganz gut, die durch standardisierte Prozesse haben.
00:33:55: Jetzt gibt's hier ja nicht erst seit gestern.
00:33:56: Es könnten ein bisschen wie wenn Sie jetzt einen Starland wären Und ich würde jetzt mit Ihnen sprechen und Sie sagen, oh, ich habe die ersten zwei Operationen durchgeführt oder entweder Bandeln durchgeführen.
00:34:03: Würde ich sagen ja okay, komm mal.
00:34:04: und wir reden wieder in zehn Jahren.
00:34:05: aber es gibt sich schon seit zwanzig Jahren.
00:34:07: Die sind etabliert.
00:34:08: Ich meine sie haben eine AUK, die das macht.
00:34:11: Gibt es das in Deutschland?
00:34:12: Das hat sie nicht erreicht?
00:34:13: In so einem standardisierten Evaluationsprozess für neue Dinge.
00:34:16: Da müsste doch irgendwie... Müsste doch eigentlich ein Prozess sein wo man sagt da gibt's ein neues Verfahren.
00:34:20: also Verstelle ich mir das vor, der neue Verfahren wird evaluiert.
00:34:23: Wie mit Medikamenten?
00:34:24: Medikamente wird da glaube ich geschaut was ist wirklich Nutzen und was ist der Mehrpreis und rechtfertig der nutzende Mehrpreise dann nehmen wir es nicht.
00:34:31: Das müssen wir mal verständnis.
00:34:32: Warum gibt's so ein Prozess nicht?
00:34:34: oder gibt zum Prozess sie am Pech gehabt?
00:34:36: Was war die Situation?
00:34:37: Wir sind dafür zu sehr in der Nische als dass es so einen Prozess geben könnte.
00:34:43: jetzt ein bisschen anders betrachtet Es gibt seit anderthalb Jahren die Möglichkeit unsere Leistung in zwei Indikationen, das ist Akustikusneuinom und bei Hirnmetastasembehandlungen.
00:34:54: Das über diese sogenannten EBM-Ziffern auch abzurechnen also über das Gesamtsystem insgesamt nicht mehr nur über Direktverträge mit den Krankenkassen.
00:35:03: Das ist jetzt nach zwanzig Jahren eingetreten.
00:35:06: Insofern kann man sagen dass es ein gewisser Fortschritt aber das ist jetzt nur für sagen wir mal zwei von vielen vielen Indikations und hat natürlich auch einen großen preislichen Abschlag kann man ja mal sagen, so eine Behandlung kostet dann nach EMEM knapp fünf tausend Euro.
00:35:23: Operationen kostete es doppelte aber immerhin gibt es dafür jetzt die Ansätze eines Prozesses.
00:35:31: wenn Sie sagen Nische ich meine Es gibt auch noch andere Anwendungsbereiche.
00:35:37: Das heißt, es ist dann viel größerer Markt?
00:35:39: Ist das wirklich eine Nische?
00:35:40: oder ist es nicht eigentlich so eine Hebel, wo Sie sagen würden auch wenn wir's gesamthaft dort schon weit ausrollen würden und zu machen würden, würden wir uns doch vielleicht ein paar Milliarden pro Jahr sparen?
00:35:50: Absolut!
00:35:50: Es ist ja auch so dass wir jetzt nicht... Wir waren die ersten fünf Jahre von zwei tausend fünf bis zweitausend zehn die Ersten und die Einzigen in Deutschland.
00:35:58: mittlerweile gibt es dreizehn solcher Zentren verstreut übers Land also Berlin und Hamburg und Köln etc.
00:36:05: Also es ist nicht so, dass das jetzt überhaupt keine Rolle mehr spielt.
00:36:08: Aber man muss mal sehen wir weh natürlich nicht von allen gemocht.
00:36:13: Medizin ist ja auch viel Konkurrenz.
00:36:15: Wir stehen ja oft irgendwo im Fegefeuer zwischen den Operateuren und sagen wir mal den herkömmlichen Strahlenterepoiten.
00:36:23: Diese Sachen kann man operieren die kann man auch mit zwanzig dreißig Sitzungen normal bestrahlen vielleicht Und jeder glaubt natürlich er ist der beste Mediziner.
00:36:31: generell große Egos Jeder isst der Beste und will dann auch seinen Patienten in Anführungszeichen nicht verlieren.
00:36:39: Das heißt, man hat natürlich nicht nur Freunde die einen empfehlen sondern man steht in der Konkurrenz und muss sich behaupten.
00:36:46: Die Datenlage ist relativ eindeutig.
00:36:49: aber es ist nicht so dass die Datenlage immer offen und ehrlich kommuniziert wird oder was mich an der ganzen Sache und er zieht natürlich die Frage ein bisschen hin.
00:36:56: trotzdem wundert und das ist vielleicht auch ein bisschen typisch deutsch dass man sich nicht selber mal hinsetzt.
00:37:05: Wenn ich so ein Problem habe, dann würde ich doch mal selber ein bisschen Research machen und da gehe ich doch einmal ins Internet oder rede mit JetGBT heutzutage oder was auch immer um.
00:37:15: guck mal wie ist den Stand der Dinge?
00:37:18: Aber das machen die allermeisten nicht.
00:37:20: also Ich hab hier komplexe Schädelbasistumorgespräche Mit den Leuten redig eine Stunde schwierige Tumore hier Nerven involviert Gefäße involvieren wird alles beleuchtet Und dann stehen die auf und sagen, das muss ich jetzt erstmal mit meinem Hausarzt besprechen.
00:37:37: Dann muss man cool bleiben weil man könnte einfach auch durchdrehen und kann sagen bitte überfordern sie ihren armen Hausarz nicht, er wird es nicht beurteilen können.
00:37:49: Der gemeine Deutsche will alles erst mal mit dem Hausarzte besprechen, der ist der Chef und entscheidet was gemacht wird.
00:37:56: Der Hausarze hat davon noch nie etwas gehört!
00:37:58: Kann er auch gar nicht, ihn muss aber keinen Vorwurf machen.
00:38:01: Der kann ja nicht alles wissen und der Haushalt sagt ja weiß ich nicht vielleicht irgendwie ein bisschen auf dem Land kommt mir ein bisschen komisch vor würde ich doch eher traditionell sagen lass dich lieber operieren.
00:38:13: und dann sagt er ja gut Doktor Huber.
00:38:15: also wenn jetzt du meinst Ja das habe ich arbeite mit den Kollegen seit zwanzig Jahren da gut in der Klinik Dann würde ich da lieber hingehen und dann sagen die Leute ja guck dann mache ich das Punkt
00:38:27: Ja gut, aber ich muss ja zusagen.
00:38:28: Also jetzt habe ich zwei Punkte.
00:38:29: Zum einen muss sich ganz langsam einschieben.
00:38:31: Wir haben ja gerade die Diskussion zum Hausarztprinzip.
00:38:34: Das weiß aber kein Pflicht von Ihnen das Hausarzprincip nicht zu machen oder?
00:38:37: Ich glaube es ist schon ein wichtiger erheblichem Gesundheitssystem in Hausarzen als Navigator zu nehmen.
00:38:41: Nein!
00:38:42: Ganz klares nein.
00:38:44: Aber ich dachte es wäre ganz gut bevor alle zum Facharzt laufen und dann die Praxen vollmachen.
00:38:49: wär's nicht gut so Navigator zu
00:38:51: haben.
00:38:52: Mein lieber Doktor stellte kurz ein Schub dass medizinische Wissen Wir haben im Jahr zwei Tausend Fünfundzwanzig verdoppelt sich alle sieben Monate.
00:39:03: Unser gesamtes medizinisches Wissen, da gibt es gute Statistiken drüber, verdoppelte sich alle Sieben Monate!
00:39:10: Wie soll denn bitte schön der arme Hausarzt da noch irgendwie ansatzweise Schritt halten?
00:39:17: Die Medizin wird ja immer größer und immer detaillreicher.
00:39:20: Es kommen alle Wochen neue Immunotherapeutiker, die Onkologie ist unglaublich komplex geworden.
00:39:27: Ich kann als Hausarzt nicht mehr für jede Erkrankung wissen, für die Zentriertumorerkrankungen genau wissen was das Richtige ist.
00:39:35: Das ist eine völlige Überforderung der Hausärzte.
00:39:38: ich würde sagen die Hausärze braucht man eigentlich nicht mehr.
00:39:41: Das is anachronistisch!
00:39:42: Ich meine Hausärzte.
00:39:43: wie lange gibt es Hausärts?
00:39:44: Weiß ich hundert Jahre.
00:39:45: viele Patienten gehen heute die machen eine Abfrage bei JetGBT und wissen mehr als der Hausarst.
00:39:52: Es ist einfach so.
00:39:53: Und dass auch klar, dass es so ist weil Informationsflut ist so riesig, das kann ein normaler Arzt alles unmöglich.
00:40:02: Es sei denn er arbeitet eng mit KI zusammen nicht mehr wissen.
00:40:06: und dann ist die Frage brauche ich da noch den Hausarzt wenn es die KI im Zweifel besser weiß?
00:40:09: Und darüber gibt es übrigens, ich weiss nicht ob wir darüber reden wollen aber darüber gibt sehr gute Studien.
00:40:16: Wenn ich das kurz einschieben darf...
00:40:17: Ja bitte gerne!
00:40:18: Es gibt keine Grenzen des was wir sprechen dürfen.
00:40:20: Das gibt drei unabhängige Studien.
00:40:23: Die haben, sagen wir mal, mäßig komplexe medizinische Fragen mit drei Gruppen analysiert.
00:40:28: Also einmal waren das Fach... also ich rede nicht vom Haus, ich rede zurück auf den Fachärzten.
00:40:32: Einmal Fachärzte, einmal Fachärze mit KI und einmal KI alleine.
00:40:38: In allen drei Studien kamen dasselbe raus.
00:40:40: Was glauben Sie?
00:40:42: Wer hat die besten Antworten gegeben?
00:40:45: Er wird sowieso von KI.
00:40:47: Also, selbst KI und Arzt war schlechter als Kali alleine.
00:40:51: Weil der Arzt – das fällt an schon fast ein bisschen schwer – hat quasi die KI negativ beeinflusst.
00:40:59: So!
00:41:00: Jetzt können wir nochmal über Hausarzt sprechen.
00:41:03: Wie sinnvoll das wirklich ist?
00:41:04: Ja
00:41:04: gut, aber wir haben ja nicht immer alle gleich Krebs.
00:41:06: Wir haben vielleicht auch einfach mal eine Grippe.
00:41:08: Da braucht man noch einen Hausarz.
00:41:10: Aber
00:41:10: bei einer Grippe gehe ich auch nicht zum Facharzt.
00:41:13: Wir reden hier von dem Verteilungsprinzip, dass ich erst alles Beim Hausarzt machen muss, bevor ich zum Facharzt komme.
00:41:19: Der Hausarz ist perfekt für meine Grippe aber der Hausarzte ist vielleicht nicht perfekt für mein Bezel-Lymphom oder was auch immer.
00:41:28: Warum muss sich denn dann die Schleife machen wenn ich gleich zum Spezialisten könnte?
00:41:32: Das einzige was er macht ist dass er mir eine Überweisung schreibt.
00:41:35: Gut, mein anderen Anlauf.
00:41:37: Also ich habe mal vor ein paar Jahren hat ein Kollege von mir bei BCG angefangen damals in Schweden diese Datenbank aufzubauen wo im Prinzip erfasst wurde welche Arten vom Behandlungen wurden, bei welchen Leuten durchgeführt und was war hinter das Ergebnis?
00:41:49: Und er hat damit im Prinzip so eine Adrangeordnung erstellt die Motto Welche Ärzte, welche Kliniken haben die größten Erfolgsraten bei bestimmten Therapien mit dem Ziel nicht unbedingt zu sagen, die andere Seite blödsinn wird im Ziel A. Dass die anderen von dann lernen können und dass man von den besseren lernt wie es geht.
00:42:07: Und zum anderen natürlich hat man damit schon so ein Einstieg in Kompetenzzentren.
00:42:12: Wäre das nicht auch was?
00:42:13: Weil Sie haben jetzt gerade gesagt ja gut man soll auf Chat GBT oder man soll sich selber informieren.
00:42:17: aber wäre es nicht gut wenn wir sagen würden zentrales gibt für bestimmte Themen Kompetenzzentren und zu denen geht man dann also quasi noch einen Schritt weiter gehen.
00:42:25: gar nicht mal so Facharzt sondern gleich zu sagen bei dieser Art von Tumor Keine Ahnung, musst du halt in der München fahren wenn du behandelt werden möchtest.
00:42:32: Weil da ist das Kompetenzzentrum Europäische Radischirurgie, da gehst du hin.
00:42:36: A hundert Prozent?
00:42:38: Ja auf jeden Fall!
00:42:39: Warum haben wir das denn nicht?
00:42:40: Warum schaffen es andere Länder?
00:42:41: und warum schaffen wir das nicht?
00:42:42: Weil
00:42:42: wir ein Riesenproblem haben einer Ermangelung einer sektorenübergreifenden Versorgung.
00:42:49: Wir haben ja eine ganz harte Trennung bei uns in der ambulanten Medizin und in der stationären Medizin.
00:42:56: Die meisten Behandlungen werden in der ambulanten Medizin gemacht.
00:43:00: Es gibt Ihnen fünfhundert Millionen ambulante Behandlungsfälle in Deutschland pro Jahr und es gibt aber nur sechzehn Millionen Fälle im Krankenhaus, die behandelt werden.
00:43:10: Aber mit Abstand der größte Kostentreiber ist das Krankenhaus.
00:43:15: Jetzt redet aber einmal die ambulante Medizin viel zu wenig Mit der stationären medizin.
00:43:21: also mal So als praktisches Beispiel, ich war irgendwo beim Hartz.
00:43:25: Ich bekomme Blutabgenommen und kriege vielleicht ein Bild, geh dann mit der Information ins Krankenhaus.
00:43:30: Möglicherweise ist es schon gar nicht gelungen diese Information bis ins Krankenhaus zu bringen aus verschiedenen Gründen.
00:43:36: aber das kann sehr gut sein dass der Krankenhaus sagt naja Aber machen wir alles nochmal wird noch mal Blut abgenommen, wird noch einmal Bildgeber gemacht, ist ja bekannt riesiger Unnötiger-Kostentreiber.
00:43:47: Also das ist von der Praktisch-
00:43:48: Aber auch weil's Krankenhaus Geld verdienen möchte?
00:43:50: Auch weils Krankenhaus?
00:43:52: Da kommen wir dahin, dass die auch bei den Krankenkassen habe ich die Abteilung ambulante Medizin und auf dem Flur gegenüber hab' ich die abteilung stationäre Medizin.
00:44:02: Jeder rechnet aber nur in seinem Pott!
00:44:06: Das heißt, dem in der ambulanten Medizin ist doch völlig egal was der mit seiner stationären Medizin ausgibt ja?
00:44:13: Und da gibt's keine übergeordnete sozusagen Managementstruktur wo ich sage Ich hab ambulante medizin, ich hab stationäre medizin und ich habe Rehabilitationsmedizin.
00:44:24: Und das alles sollte ein Port sein, und das versuchen wir zu
00:44:27: stratifizieren.".
00:44:28: Da rechnet jeder nur mit seiner eigenen Kreditkarte.
00:44:31: übertragen gesagt – und das ist ein Grundproblem, was wir in dem Land unbedingt auflösen müssen, weil sonst kriegen wir diese Kostenspirale überhaupt nicht den Griff!
00:44:43: Wer hat das denn gelöst, dieses Problem?
00:44:45: Weil ich meine es ist ja so die haben ja alle drei haben ja gar kein Interesse daran kosten gering zu sein.
00:44:51: Im Gegenteil sie wollen eigentlich gerne möglichst Kosten produzieren und ihre Kosten zu decken.
00:44:54: also Kosten produzieren heißt im Sinne von wirklich abrechnen.
00:44:58: Es gibt ja gar keine Inzente.
00:44:59: jetzt gibt's ja dieses Thema digitale Patientenakte.
00:45:01: Ich mein ist das der Hebel.
00:45:03: Also die digitale, also elektronische Patientenakte ist ja im Prinzip bisher nur eine Dokumentationsablage.
00:45:09: Aber immerhin?
00:45:10: Hätte ich ja den Blut-Test zu wenigstens drin, da kannst du jetzt dann nichts mehr sagen?
00:45:13: Oh oh schon wieder ein Bluttest!
00:45:14: Immerhin aber eigentlich soll so eine digitale Patientenakte eigentlich in einem Wissenssystem sein mit dem ich arbeiten kann.
00:45:20: das wäre der nächste Schritt den man bräuchte.
00:45:23: aber da sind wir ganz weit von entfernt.
00:45:26: Sie haben natürlich völlig recht.
00:45:27: jeder rechtfertigt natürlich mit seinem Tun auch seinen eigenen Job.
00:45:31: Genauso brauchen wir hundert Krankenkassen in Deutschland.
00:45:33: Mit Hundert Direktorien, mit hundert Gebäuden und mit hundert Abteilungen.
00:45:37: Warum braucht es das?
00:45:38: Bisschen Konkurrenz ist sicherlich gut aber würden nicht vielleicht fünf auch reichen.
00:45:42: Das sind alles enorme Kostentreiber Und ich weiß nicht wer diese Sektoren übergreifende Versorgung auflösen sollte.
00:45:50: Aber das war ja jetzt nur meine Antwort auf die Sachen mit Schweden für so Gesundheitszentrum.
00:45:55: Man könnte sagen Es gibt so einen ambulante klinisches Versorgungszentrum, wo die Klinik mit dem ambulanten Zentrum ganz eng verzahnt ist und dort kann ich integrativ die Probleme lösen um das Ganze zum Zusammenwachsen zu bringen.
00:46:10: Das ist sicherlich genau der richtige Ansatz aber ich bin mir nicht bewusst dass irgendjemand daran arbeitet.
00:46:17: Okay, wir haben gesehen, das ist ein schönes Beispiel.
00:46:21: Wobei so innovativ ist?
00:46:21: ja gar nicht mehr nach zwanzig Jahren aber sehr mein relativ innovativen Ansatz verglichen mit anderen.
00:46:25: Sie können Kosten sparen trotzdem tut es sich schwer.
00:46:29: Gleichzeitig haben sie mich gerade überrascht mit dem Thema.
00:46:30: wir verdoppeln und das wird medizinische Wissen alle sieben Monate.
00:46:33: ich meine wenn sie mit Krankenkassen sprechen in seiner Basis sprechen sagt er ja nach Prinzip naja gut dieser technologische Fortschritt ist unglaublich teuer.
00:46:40: die neuen Medikamente sind unglaublich Teuer.
00:46:41: das war ein wichtiger Kostentreiber.
00:46:43: Also wenn Sie jetzt das Gesundheitswesen anschauen bei uns und sagen, okay, ist in der Bestandung des Gesundheitswesens nicht meine, wo würden sie dann ansetzen um das Gesundheits-Wesen kostengünstiger zu betreiben?
00:46:54: Als allererstes würde ich mal sagen Bürokratie abbauen.
00:46:57: Das ist natürlich was, was in allen Bereichen bei unseren großen Problemen ist.
00:47:00: aber wir haben natürlich ein Riesenproblem.
00:47:03: Einen Sechzig Arbeitstage sagt man im Schnitt im Jahr gehen bei Arztpraxen nur auf Bürokatiarbeit drauf.
00:47:12: Also wir haben viel zu viele Dokumentationspflichten und ich komme noch mal andersrum.
00:47:17: Ich hatte mir vor zwei Jahren, da habe ich mir beim Skifahren in Tirol das Spunkerling gebrochen.
00:47:23: Da war ich in der Münchner Privatklinik, das war eine schöne Klinik und dann musste ich in den ersten zwei Stunden viermal denselben Zettel handschriftlich ausfüllen.
00:47:36: Vier Mal!
00:47:37: Also Name, Adresse, Medikamente, Begleiterkrankung.
00:47:41: Beim vierten Mal habe ich gestreikt, da bin ich bockig geworden.
00:47:44: Habe gesagt mir, Leute nein!
00:47:46: Nein?
00:47:46: Ich hab den jetzt dreimal ausgefüllt und fühle ihn nicht ein vierter mal aus.
00:47:50: Ja dann können sie nicht operiert werden.
00:47:51: Das heißt warum kann ich denn nicht operieren?
00:47:53: Das gibt es doch nicht.
00:47:54: Weil das ist hier die Operationsabteilung.
00:47:56: Dann reden Sie mit ihm von der Stationsabteilungen, da liegt der Zettel.
00:48:00: Ne wir brauchen hier unseren eigenen Zetteln.
00:48:03: Das klingt nach Realsatire, oder?
00:48:05: Ja.
00:48:06: Da
00:48:06: war kein Pad, da war kein Computer!
00:48:08: Da war nicht eine Anbildung wo ich meine Daten einmal angegeben habe und das sind ja triviale Dinge.
00:48:15: wir reden von KI, wir reden vom Digitalisierung
00:48:17: etc.,
00:48:18: Nicht mal das war gegeben.
00:48:21: also daran würde ich ansetzen.
00:48:23: Bürokratieabbau, Digitalisierung diese Sektoren müssen überwunden werden.
00:48:30: Diese ganz scharfe Trängung ambulante Medizin, stationäre Medizin muss sich unbedingt ändern und ich muss wenn es irgendwie geht die ambulante medizin das sage ich jetzt nicht nur weil wir in der ambulanten medizin arbeiten einfach stärken.
00:48:43: bei dort wird die hauptleistung in unserem gesundheitssystem erbracht und natürlich muss ich dann gucken dass ich einfach die k i deutlich besser integriere.
00:48:53: das ist ja haben wir noch nicht so drüber gesprochen aber Auch das läuft ja bei uns leider in Deutschland unfassbar stiefmütterlich.
00:49:01: Wir haben ja quasi keine KI in unserem medizinischen Versorgungssystem.
00:49:06: Ja gut, ich meine, ich nehme an es ist in anderen Ländern auch noch nicht besser oder KI ist erst am Anfang?
00:49:10: Ja
00:49:10: aber es gibt wie wir ja in anderen Bereichen wissen, da gibt's ja deutlich fortschnittliche Systeme und dieses Gesundheitswesen würde sich ja für KI total anbieten, weil ich habe da harte Daten.
00:49:22: Ich hab teilweise komplexe Anforderungen wo ich sehr gut mit Daten arbeiten kann.
00:49:26: Dann kommt natürlich das große Thema bei uns Datenschutz dazu.
00:49:30: Datenschütz ist ja das allerwichtigste aber wir müssen jetzt mal die Daten offenlegen.
00:49:35: Sie haben vorhin die Krankenkassen zum Beispiel erwähnt.
00:49:38: was passiert denn mit den ganzen Daten von den Krankenkasten?
00:49:43: Wenn wir an die Krankenkassen im Jahr reporten, dürfen wir den Namen der Patienten nicht mit angeben wegen Datenschutz.
00:49:50: Wie soll jetzt die Krankenkarse da eine richtig gute Analyse machen?
00:49:53: Außer ein bisschen oberflächlich rumrechnen wenn sie das nicht zum Patienten zuordnen kann oder darf.
00:50:00: Aber kann man jetzt bitte neuen elektronischen Patientenakten nicht?
00:50:02: dann auch nicht dass man eine Art anonymische Nummer hat aber den Namen nicht sieht?
00:50:07: Das sollte man machen, aber das ist zumindest noch nicht so.
00:50:11: Das heißt ja im Blindflug.
00:50:12: Wir sind gar nicht bereit zu lernen.
00:50:13: Richtig, totaler Blindflugs!
00:50:15: Jetzt haben wir doch eine demografische Entwicklung vor uns wo man eigentlich sagen muss die Kosten werden explodieren einfach deshalb bei ältere Gesellschaft tendenziell mehr also im Prinzip für sie ein Wachstumsmarkt weil mehr Ältere, mehr Tumore, mehr Operationen.
00:50:26: generell kann man sagen Also heisst das wir sind dumt weil wir im Prinzip immer höhere Kosten haben wird.
00:50:33: oder sagen Sie nee im System stecken eben so viel Potenzial aber die ganzen Hebeln noch nicht nutzen dass wir dagegen gesteuern können.
00:50:39: Also ich glaube schon, dass in dem System – ich will ja nicht nur negativ sein – genug Potenzial steckt.
00:50:46: Aber ich sehe nicht das.
00:50:49: der Wille und die Kompetenz sozusagen der Entscheider da ist dieses Thema sehr ernsthaft anzugehen also flexible Vergütungssystem zu fördern, die Qualität belohnen und Innovationen ermöglichen in diesem Land.
00:51:05: Das Gegenteil ist richtig.
00:51:07: Wir haben ja in der ambulanten Medizin, um das nochmal zu sagen, dieses Prinzip – ich weiß nicht ob Ihnen das so bekannt ist als sicherlich privatversicherte – der Budgetierung.
00:51:16: Du wirst ja in Deutschland bestraft wenn du mehr arbeitest!
00:51:20: Man darf ja nur eine gewisse Zahl von Patienten, es wird an den Punkten ausgerechnet, eine gewissen Anzahl vom Punkten im Monat erarbeiten und wenn man bei diesem Punktwert dann an der Spitze dann kriegt man sozusagen das nicht mehr weiter bezahlt.
00:51:36: Also Leistung wird bestraft!
00:51:38: Oder rationiert, man kann auch sagen quasi im Monat gibt es so viele Tumorbehandlungen, kann man mal sagen durch diese Punktzahl.
00:51:44: Weil die Punktzahl ist ja nicht nur für Sie gedeckelt sondern im Prinzip das ganze System oder?
00:51:48: Fürs ganze System.
00:51:49: aber da geht's so los dass wenn ich jetzt zum Beispiel niedergelassene Gönnekologe bin und ich habe hier Patientin, die vielleicht ein Mamakazinom hatte und die jetzt wieder eine Tumormarker überprüfen macht, dann ist diese Anforderung von dem Tumormarker so teuer dass ich es lieber nicht mache.
00:52:05: Weil das geht mir nachher zu sehr aufs Budget.
00:52:08: also innovative leistungsgesteuerte Medizin wird bestraft und das hat ja nichts mit einem wirtschaftlich ökonomisch sinnvollen Arbeiten zu tun.
00:52:21: Wir haben ja einen wahnsinnigen Mangel an Nachwuchsmedizinen in diesem Land.
00:52:25: Es gibt eine Kalkulation Das heißt bis fehlen uns pro Jahr zweitausendfünfhundert Ärzte.
00:52:33: Also das ist irgendwann fünfzigtausend Ärzten?
00:52:36: Ja, kein Wunder!
00:52:37: Weil die Leute sagen in dem Bereich gehe ich nicht mehr da kann ich mich hier entfalten, dann kann ich mir nicht entwickeln, da kann Ich nicht mein eigenes Business machen weil ich habe immer die übergeordnete Struktur, die jedes Mal wenn ich ein bisschen weiter gehen will, jedes mal wenn ich Ein bisschen mehr mache, kriege ich wieder einen Deckel drauf und werde bestraft.
00:52:52: Wo gibt es denn das im Wirtschaftsbereich?
00:52:54: Das gibt's doch nirgends.
00:52:55: in unserem Gesundheitssystem ist es täglicher Usus.
00:52:59: Und das kommt natürlich aus einer Zeit, sagen wir mal von vor zwanzig dreißigvierzig Jahren, wo es vielleicht eine Überversorgung gab und man gesagt hat okay das müssen die hier irgendwie drosseln, aber hat nie mehr irgend eine angefasst.
00:53:13: Wie geht's denn weiter?
00:53:14: Sie haben vorhin gesagt nach dem Motto der KI ist besser als der Arzt ich meine ist bald auch der Roboter besser
00:53:22: als Wenn ich von uns kurz sagen darf, unsere Hirnbehandlungen machen wir mit einer klinischen Applikationsgenauigkeit von null Komma vier Millimeter.
00:53:34: Das ist in der Medizin schon extrem genau.
00:53:37: Welche chirurgische Hand kann auf Null Komma Vier Millimeter genau arbeiten?
00:53:42: Also da ist die Medizin die Medizintechnik schon unglaublich weit und Das sind alles Roboter, die hier quasi autark arbeiten.
00:53:53: Bei uns, bei MTAs, die medizistisch-technischen Angestellten, die sitzen bei uns vom Computer und gucken so ähnlich wie der Pilot im Kochbitt, dass dem Patienten gut geht.
00:54:02: aber da greifen wir schon nicht mehr ein weil er steuert sich ja selber während der Behandlung interaktiv und der steuern so fein und so genau das wird es nur zerstören würden.
00:54:13: Also in vielen Bereichen sage ich, ist der Roboter schon besser als der Arzt?
00:54:18: Auf jeden Fall.
00:54:19: Es hat nur noch nicht jeder verstanden und das wird natürlich in der ELE-Maskert letztens... Ich weiß nicht ob Sie es gesehen haben im großen Interview gesagt, dass er mit seinem Tesla Optimus in drei Jahren wird da hier jeder Tesla OptimUS besser operieren bei einer offenen Operation als als Arzt.
00:54:35: Das glaube ich nicht aber in fünf sechs oder sieben Jahren vielleicht schon.
00:54:41: Das muss man ganz klar sagen und da bin ich mal gespannt, wie wir da zukunftsmäßig aufgestellt sind.
00:54:48: Ja gut!
00:54:48: Es muss ja jetzt ja nichts teurer sein als der Roboter-Macht.
00:54:51: Weil's der Robotermacht wird es natürlich viel billiger?
00:54:53: Fokussier'n, er hat da keinen Punkteproblem, dem müssen Sie sich auch über Punkte bekommen für die Updates durchführt.
00:54:57: Richtig
00:54:58: Na gut, also technologischer Fortschritt.
00:55:00: Also nicht nur als Kostenfaktor sondern auch als Kostenersparnis-Faktor.
00:55:03: Ich meine wenn wir das richtig machen würden.
00:55:05: Wenn dann mal auf dieses gesamte System zurückzukommen?
00:55:07: Jetzt sind Sie ja schon seit Jahrzehnten im System tätig und so wie ich sie jetzt verstanden habe haben Sie auch schon mit Bürokratie und Abrechnung zu tun gehabt.
00:55:13: Ich mein erst Mal Looking Forward.
00:55:15: Also werden wir zur Verwagen gehen jetzt der Segundensministerin.
00:55:17: und wenn uns sagen okay was machen wir jetzt.
00:55:19: Diesmal Krankenhäuser, machen wir Arztbesuchsgebühr, ich hab verstanden Primärarztprinzip machen wir nicht.
00:55:25: Was machen wir
00:55:26: Also?
00:55:27: wir machen erstens eine deutliche Förderung der ambulanten Versorgungen, weil das ist die Hauptversorgung der Medizin für den Menschen.
00:55:37: Das ist absolut zu schwach repräsentiert im System.
00:55:42: Wir bauen Bürokratie ab damit die Ärzte Zeit haben sich um die Patienten zu kümmern und nicht den ganzen Tag Zettel ausfüllen müssen.
00:55:50: Wir investieren in Personal und Technik Beides parallel, wir wollen ja nicht nur noch irgendwie mit Robert dann reden.
00:55:59: Wir brauchen natürlich auch geschuldes Personal aber die Technik kann wahnsinnig viel unterstützen und damit die Medizin besser machen und auch günstiger machen.
00:56:09: Und wir überwinden diese starken Sektoren wie was vorhin gesprochen haben weil damit werden doppelt und dreifach Kosten kreiert und das muss irgendeiner jetzt mal angehen.
00:56:24: nicht nur sozial ist, sondern was auch ökonomisch funktioniert.
00:56:29: In Deutschland ist ja etwas unethisch das sind ein Wort zu sagen weil es ja Medizin und Sozial.
00:56:34: aber Ökonomie ist natürlich wichtig dass ihr Thema um auch in der Medizin da fortschrittlich agieren zu können.
00:56:41: und wir brauchen gesunde Menschen in einem belastbaren Versorgungsnetz weil letztendlich ist das der Grundpfeiler für die Zukunftsfähigkeit in Deutschland.
00:56:55: Aber Sie würden auch Krankenhäuser schließen und Kompetenzzentren aufbauen?
00:56:58: Natürlich brauchen wir immer Schwerpunktkrankenhäuse, es gibt schwere komplexe Fälle, die können nur im großen Unikliniken vielleicht behandelt werden.
00:57:06: aber prinzipiell ja!
00:57:08: Wir haben zu viele Krankenhäusern.
00:57:12: Wenn Sie sagen, Stärkung der ambulanten Versorgung.
00:57:13: Aber Sie haben vorhin gesagt ja gut wir können vieles kein Schädtje Petit besser beantworten und wollen gar nicht ins Arzt zu gehen.
00:57:18: Amnene Verabversorgung heißt im Prinzip wirklich nur Entlastung der Hausärzte damit sie mehr Zeit haben.
00:57:24: oder geht es da auch in andere Dinge wie so Abonnentenzentren aufzubauen statt Krankenhäusern?
00:57:29: Ja!
00:57:29: Auf jeden Fall!
00:57:30: Wir müssen auch den demzusamen abfrohen ambulantes Zentrum.
00:57:33: Wir müssen gucken unsere ländliche Versorgungen stirbt ja im medizinischen Bereich komplett aus, ne?
00:57:38: Gehen wir hier in Bayerischen Wald oder Brandenburg oder wo auch immer.
00:57:42: Da gibt es ja kaum noch Ärzte!
00:57:44: Dann müssen wir uns überlegen wie kriegen wir denn da überhaupt nur eine Gesundheitsversorgung hin?
00:57:48: Da werde ich ambulante Zentren gründen müssen aber das muss dann vielleicht auch von der Kommune oder von der Stadt sozusagen etabliert werden um überhaupt eine medizinische Versorgung dazu haben Wenn ich irgendwo auf dem Land bin wenn ich hier mein budgetiertes System habe.
00:58:03: ein bekannte vor mir hat eine Praxis aufm land Die versucht seit fünf Jahren ihre Praxis zu verkaufen.
00:58:10: Unmöglich, nicht verkäuflich!
00:58:12: Das ist genau das Problem wir uns vorhin gesagt haben die es am fünften und sechzehnten des Monats mit ihrem Budget am Ende.
00:58:19: Die restlichen Fünfzig Prozent des Monads arbeitet sie als überzeugte Landärztin quasi umsonst und das heißt in dem Fall halt auch am Samstag um dreiundzwanzig Uhr dreißig.
00:58:31: Uff mich irgendwie, natürlich jeder kennt ein und man hat die Nummer.
00:58:35: Ufft mich jetzt irgendwie der Nachbar aus der übernächsten Straße an, hatte ein Problem und sagt komm doch mal vorbei!
00:58:40: Ich komme hier nicht
00:58:41: weiter.".
00:58:41: Das macht sie dann auch weil es Überzeugungstäterin ist.
00:58:44: aber wie soll ich denn das jetzt an die nächste Generation übergeben?
00:58:48: Das tut sich heutzutage leider keiner mehr an.
00:58:51: da gibt's kein Nachwuchs für und da gibts hunderte von Beispülen.
00:58:55: Okay, demografische Wandel trifft uns auf der Angebotsseite weniger Angebote an Ärzten.
00:58:59: Auf der Nachfrage-Seite weil die Nachfrage nach oben geht.
00:59:02: wir haben aber gerade über Hebel gesprochen und was hätten werden?
00:59:04: Werden die Leute befreien würden von Bürokratie, die Ärzte mehr Zeit hätten entsprechend vergütet werden wäre das okay.
00:59:09: Wir haben darüber gesprochen Automatisierung.
00:59:11: Ich meine ist es denn generell?
00:59:12: ich meine Metilimedizin.
00:59:14: Sie haben ja auch gesagt wir haben jetzt wirklich digital.
00:59:16: ist die Zukunft so dass wir quasi wirklich in Befragungstätigen betieren und danach gibt's einen Link um.
00:59:20: wir landen dann bei einem Arzt der irgendwo im Call Center sitzt.
00:59:25: Also Telemedizin ist ein ganz wichtiger Faktor meiner Meinung nach, der ja überhaupt nicht engolten wird bisher.
00:59:32: Ich glaube wir brauchen da flexible Systeme die genau da ansetzen.
00:59:37: also man kann jetzt zum Beispiel überlegen dass mal mit Telemedizin irgendwie mit seiner Praxis verbunden ist.
00:59:42: ne ich habe jetzt ein einfaches Beispiel.
00:59:45: ich hab jetzt ein Problem mit meinem Blutdruck.
00:59:47: dann lass sich das telemedizinisch von meiner praxis tracken und dann wird jetzt festgestellt Mein Blutdruck ist zu hoch, irgendwas stimmt nicht.
00:59:56: Dann kriege ich den ersten Kontakt.
00:59:57: Vielleicht muss der erste Kontakt nicht unbedingt ein hohe qualifizierter Arzt sein?
01:00:01: Das kann auch eine qualifiziert medizinische Fachangestellte sein die erst mal mit dem Patienten spricht, die die Daten erhebt.
01:00:08: Die sagt okay das haben wir festgestellt und wenn man dann da nicht weiter kommt, dann kommt vielleicht im nächsten Schritt weder telemedizinisch der Arzt hinzu und gibt dann eine Medikamentenempfehlung.
01:00:17: Also in solchen Dimensionen rechnen auch, um das Problem mit der Landbevölkerung besser im Krieg zu kriegen.
01:00:23: Das ist sicherlich was man an sich einfach heutzutage steuern könnte.
01:00:29: aber da das Ganze ja nicht bezahlt wird macht es auch keiner
01:00:34: Stichwort Nicht Bezahlt.
01:00:35: Ich meine zum Abschluss vielleicht nochmal so unseren Gesundheitssysteme sind nicht richtig billig.
01:00:39: Wir haben gerade eben gesagt Ja da betreete ich Bezahlte und so müssen wir uns bei uns relativ teuer sein als die teuersten der Welt.
01:00:46: Gleichzeitig haben wir auch ein schlechtes Ergebnis in der Welt.
01:00:49: Wir haben keine höhere Lebenserwartung als die Briten, ein bisschen weniger als die von so einem Italiener, gut mehr als die Amerikaner.
01:00:54: aber das ist eine Frage auch von Drogen in den USA.
01:00:58: Einige sagen ja es liegt auch an Thema Prävention.
01:01:01: Ist das ein Thema wo Sie sagen würden?
01:01:03: Es ist völlig unterbeleuchtet und sollte viel mehr Geld in Präension stecken.
01:01:06: Das hilft nicht gegen Leute wie bei Ihnen landen, sondern gegen viele andere Krankheiten.
01:01:14: Wenn wir nochmal noch einen Podcast oder wir hängen mal was
01:01:16: dran.
01:01:16: Ja, wenn es das Lieblingsthema ist, hängen wir das mal kurz ran und dann mach ich nochmal Werbo für ihren Podcast da können wir ja alle dann immer uns präventionsmäßig auflaufen.
01:01:23: Also Prävention ist natürlich das Zukunftszema in der Medizin.
01:01:28: In dem neuesten Budget im Gesundheitstopf ist eine Stelle besonders gestrichen worden Und es tut mir weh das zu sagen und das ist Prävention.
01:01:38: Da denke Wer hat hier den Schuss nicht gehört?
01:01:41: Das kann nicht wahr sein.
01:01:43: Wir haben ja kein Gesundheitssystem, wir haben ein Krankheitssystem.
01:01:48: Irgendwann wird man mal krank und dann habe ich ein Problem.
01:01:50: Dann gehe ich zum Arzt in Griechener Therapie.
01:01:53: Also das ist Medizin zwei Null.
01:01:54: Medizin drei Null ist Präventionsmedizin.
01:01:57: Ich gucke dass sich erst gar nicht krank werde aber Prävention wird quasi überhaupt nicht finanziert.
01:02:08: haupt kein Schwerpunkt in unserem gesundheits-, so genannten Gesundheitssystem.
01:02:13: Und das ist natürlich ein ganz großer Fehler und das muss sich unbedingt ändern!
01:02:21: Aber es ist auch hier eine Frage von Datenschutz, oder?
01:02:23: Ich gebe Ihnen meine Anekdote.
01:02:24: also ich bin in der Tat wie Sie vermutet haben privat versichert schon seit langer, langer Zeit Und ich habe dann, glaube ich zum sechstierigsten Geburtstag von meiner Krankenkasse Brief bekommen.
01:02:31: Also nicht mehr so einen herzlichen Glückwunsch sondern den Motto kennen Sie eigentlich schon?
01:02:35: Den sogenannten Fitnestrecker.
01:02:37: mit denen kooperieren wir blablabla bei dieser Fitness App und sie können mit einem Coach arbeiten usw.
01:02:42: Ich hab natürlich mit dem Brief gemacht was ich möglichen Briefen mache und weggeschmissen.
01:02:45: Und sechsmal oder dreimal später kam der Erinnerung ja sich haben ja nicht geantwortet auch mal in unser Schreiben worauf ich mir dachte okay Anworte mal lieber, sonst wirst du irgendwie umgruppiert und bist teurer.
01:02:54: Also Antworten mal lieber!
01:02:55: Ich habe den halt geschrieben wie groß ich bin, wie viel ich wiege oder sportlich mache... Und hab ihn dann angeboten, nach dem Motto ich schick euch gerne die Daten von meinem Fitness-Drecker, wo wir sofort eine E-Mail kamen, nein das müssten sie jetzt gar nicht tun.
01:03:08: Sie würden sich erfreuen dass ich was tun würde usw.. Aber ist nicht die Wahrheit?
01:03:11: Das dauert unsere Road, wenn wir über Prävention reden.
01:03:14: Dass wir auch dann mehr Gläsern und
01:03:17: Versicherten
01:03:18: schaffen müssen um quasi...
01:03:20: Natürlich!
01:03:22: Ich habe auch mal einen Fizientricker.
01:03:23: Ich finde das ist nur fair und genau richtig.
01:03:27: Da kommen wir natürlich zu Diskussion unserer solidarischen Finanzierung.
01:03:31: Ich weiß es ist ethisch was keiner so gerne aussprechen möchte aber das kann man auch machen.
01:03:37: Es gibt Leute, die viel rauchen.
01:03:38: Es gibt Menschen, die über Gewicht haben und schwer alkoholkrank sind.
01:03:43: Die werden ja alle im solidarischen System unterstützt.
01:03:47: Warum soll das so sein?
01:03:48: Warum ist es okay?
01:03:49: Der eine, der gesund lebt, versucht sich sportlich zu betätigen.
01:03:55: Er hat natürlich ein viel geringeres Risiko für ganz viele Erkrankungen als der, der das nicht macht.
01:04:02: Warum sollte das nicht getrackt werden?
01:04:04: Es kann ja jeder machen, wie er will.
01:04:07: Aber warum soll der, der extrem ungesund lebt, nicht einen zusätzlichen Obolus für seine Krankenkasse zahlen müssen im Vergleich zu seinem Nachbar?
01:04:16: Ich weiß, dass es schwierige und unpopuläre Themen sind aber ich finde, das muss man in dem Zusammenhang auch mal erwähnen.
01:04:22: Und mit solchen Trackern kann ich natürlich heutzutage ganz viel über den Lebensstil rauslesen.
01:04:29: Und warum sagt dann Ihre Privatkasse nicht genau?
01:04:32: Hier der Herr Stelter, der ist jetzt im letzten Jahr einmal die Woche um Wannsee gelaufen.
01:04:36: Der hat super VU II Max-Werte und der kriegt jetzt hier zwanzig Prozent Reduktion.
01:04:42: Und der andere, der nur am Sofa gesessen ist, muss ein bisschen mehr zahlen finde ich eine absolut legitime Diskussion.
01:04:48: Ich auch, aber ich glaube für die Diskussion führen können.
01:04:51: in Deutschland kann man noch viele andere Hebel im Gesundheitswesen.
01:04:54: Also an der Stelle würde ich mal sagen machen wir eine Tatenkarte.
01:04:57: Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit!
01:04:58: Zum einen habe ich jetzt nochmal was gelernt und das war meine Hörer auf gutem Praktischer Nutzen.
01:05:03: also wenn wir wirklich mal irgendwie ein Eingriff haben, der kleiner ist dann sollte man versuchen bei Ihnen zu landen Messer eines Kollegen, der nicht auf Nullkörper viel Millimeter genau schneiden kann.
01:05:12: Das läuft mir auch ein.
01:05:14: Ansonsten finde ich es interessant zu sehen.
01:05:16: Technischer Fortschritt muss nicht immer nur höhere Kosten bedeuten.
01:05:19: das beweisen sie, das beweise aber auch perspektivisch die Roboter über den haben.
01:05:24: Im Grunde gibt's noch Hebel im Gesundheitswesen und ansonsten ist es wahrscheinlich einfach so, dass es zu viele Interessensgruppen gibt, die ihre Fründe verteidigen und deshalb haben wir die Kosten steigend.
01:05:34: Genau!
01:05:34: Glaubst
01:05:35: du einen Punkt, den ich vergessen habe?
01:05:37: Ich habe heute Morgen mit meinem radiologischen Kollegen nebenan gesprochen über die Vergütungssituation von radiologischem Leistungen und ich war ehrlich gesagt erschrocken.
01:05:48: Und wusste nicht, dass das wirklich so ist.
01:05:51: was glauben Sie?
01:05:52: Was eine MRT Diagnostik mit einem drei Tesla MRT Investitionsvolumen ist ja Wirtschaftspotkast darf man sagen über zwei Millionen von einem Universitätsprofessor analysiert Diagnostik dauert ungefähr zwanzig, fünfundzwanzig Minuten mit unterschiedlichen Sequenzen etc.
01:06:12: Was kann ich als niedergelassene Radiologe hier meiner Krankenkasse in Rechnung stellen?
01:06:19: Was glauben Sie?
01:06:20: Ich habe jetzt gerade eben das gemacht!
01:06:21: Ich hab also wohl Knie wie auch Handwurzelt, wo der ist?
01:06:24: grade im MRT.
01:06:24: Ich habe die Rechnungen nicht bekommen und ich gehe davon aus pro körpertale fünfhundert Euro.
01:06:29: Also... Die Abrechnung für den Kassenpatient sind seventy-fünf Euro brutto.
01:06:37: All over.
01:06:38: Das heißt, dass ich in der Geräte Medizin heutzutage wenn ich jetzt vielleicht in einem Bereich bin wo es nicht so viele Privatpatienten gibt wie zum Beispiel München kann ich mit moderner Technik so ein System definitiv nicht finanzieren.
01:06:55: das ist unmöglich.
01:06:57: Wenn ich irgendwo auf dem Land bin und mir gebraucht vielleicht irgendwo einen MRT kaufe dann kann Ich das gerade noch schaffen.
01:07:03: aber das finde ich schon sehr bemerkenswert.
01:07:08: Es hat natürlich auch eine Historie, vor vielen Jahren haben die Radiologen noch ganz andere Bewertungskriterien gehabt und haben da sehr gut verdient und dann ist das schrittweise immer weiter abgestraft worden, hat sich auch nie wirklich jemand umgekümmert.
01:07:22: und mittlerweile ist man auf diesem Punkt gelandet wo man sagt damit kann ich sowas nicht mehr betreiben Und das finde ich schon auch mal wichtig, dass hier vielleicht auch Ihre Hörer das so hören und vielleicht dann auch beim nächsten Mal.
01:07:36: Wenn Sie sich wundern, dass sie wieder in die schnell genug einen Termin kriegen zur Bildgebung oder dass es alle so schnell geben musste und es keiner Zeit hat, dann gibt's ja immer viel zu kritisieren.
01:07:45: aber das ist halt dann auch die harte Realität und ich finde sowas muss man auch mal offen ansprechen.
01:07:51: Aber das heißt eine Klartext wird vom Privatpartiziden finanziert?
01:07:55: Ja absolut!
01:07:56: Deshalb gibt es auch jetzt solche sehr hochwertigen MRT-Systeme, einfach nur im Ballungszentrum in Schwerpunktzentren.
01:08:05: In großen Städten wo Privatpartizisten da sind die das zum allergrößten Teil finanzieren weil im GKV System wäre das heutzutage nicht mehr möglich.
01:08:17: Das ist interessant.
01:08:18: ich meine dass heißt wenn Sie's Krankenkassenwesen anschauen dann sind sie für eine Beibehaltung der Trennung zwischen gesetzlicher und privater Weil das heißt ja, die Privaten würden sich quasi, die würden hätten Privilegien und so weiter.
01:08:29: Aber eigentlich zahlen ja mehr.
01:08:31: Insofern... Die Frage ist nochmal, wären sie für die Trennung oder würden Sie sagen, nee wir sollten auch eine Einheitskasse haben?
01:08:36: Wie denken denn da?
01:08:37: Oder was würden Sie es sagen, dass die Antwort?
01:08:39: Also das ist natürlich eine schwere Frage wo es keine einfache Antwort drauf gibt.
01:08:45: Wenn das ein Einheitssystem wäre ich möchte das nicht vorschlagen weil man sofort die Sorge hat dann wird das alles auf den kleinsten Nenner runtertitriert.
01:08:54: Es ist ja selten so, dass wenn in systemnahem Preis unten ist das der dann wieder angehoben wird.
01:08:59: Das passiert ja nicht!
01:09:00: Wenn es insgesamt angehoben würde, dann könnte man darüber reden.
01:09:05: aber daran glaube ich nicht und deshalb möchte ich's auch gar nicht vorschlagen weil das wäre dann noch ein größerer Todesstoß vielleicht am Ende des Tages.
01:09:13: An Großbritannien sieht man das, ein Einheitskasse.
01:09:15: Aber gleichzeitig gibt es trotzdem Privatversicherung und dann gibt es eben einige Dinge.
01:09:18: die sind überhaupt nicht zugänglich für den normalen Krankenversicherten an der staatlichen Krankenkasse.
01:09:23: einfach deshalb war es rein privates und sehr teuer gegen Barzahlung quasi.
01:09:27: Ja gut in USA ist ja teilweise auch so was anders.
01:09:30: mit USA können wir uns nicht vergleichen.
01:09:33: aber jetzt zum Beispiel eine Leistung die wir hier anbieten.
01:09:35: so eine Roboter geführte Tumorbehandlung Die jetzt bei uns so fünf bis sieben tausend Euro kostet, kostet in USA Faktor zehn.
01:09:43: Also fünftig bis siebzigtausend Dollar.
01:09:46: Aber das System ist natürlich in Europa oder Deutschland kein Euro günstiger.
01:09:51: also da sind völlig andere Verhältnisse
01:09:55: Wobei, USA glaube ich das Problem ist mit der Rechtsversicherung.
01:09:58: Oder die haben doch oftmals das Problem was sie dann große Versicherungsprämien zahlen müssen weil sie für alles Mögliche verklagt werden und sei es war sich der Patient mit dem heißen Kaffee aus Kaffeautomaten im Flur die Hand verbrannt hat?
01:10:07: Ganz großes Problem.
01:10:08: natürliches gibt mittlerweile Bundesstaaten in den USA jetzt im Fachgebiet der Neurochirurgie.
01:10:13: da gibt's keine Neurocherurgen mehr.
01:10:15: Weil die Versicherung, die Haftlichversicherung, Die ärztliche für die Neurocharurgen sind so absurde Höhen von zwei, dreihunderttausend Dollar geschossen.
01:10:26: Dass sich das keine mehr leisten kann auch absurd.
01:10:29: oder müssen die sozusagen in anderes Bundesland gehen für ihre norich-rubische Versorgung?
01:10:34: Herr Professor Murat Ciewicz vielen herzlichen Dank und wie gesagt ihr Podcast ist toll für alle diese Sachen.
01:10:38: selber vorsorgen wollen oder sich für Medizin interessieren kann ich nur empfehlen und ich hoffe bleiben im Kontakt und haben vielleicht bei anderer Belegenheit nochmal das Thema zu weiter tiefen oder weitere Themen zu besprechen.
01:10:49: Vielen Dank Herr Stelter.
01:10:49: danke schön.
01:10:59: Was lernen wir daraus?
01:11:01: Lernen daraus, wir brauchen strukturelle Reformen.
01:11:04: Es genügt nicht hier und da mehr Geld ins System zu küppen indem man die Beitragssätze erhöht oder die Zuzahlung erhöht Oder andere Leistungen streicht.
01:11:15: Wir müssten das System generell strukturell besser anpacken Und müssen es entpyrokratisieren und vor allem so gestalten dass in der Lage sind den Patienten bestmöglich zu helfen den Patienten ganzheitlich betrachten und auch die Kosten der Behandlung.
01:11:33: Ganzheitlich bedrachten.
01:11:36: Daraus wird man sicherlich lernen, dass wir viel mehr Amulant machen können.
01:11:40: Vor allem werden wir auch lernen, das es sich lohnt, den Datenschutz anders zu betrachten.
01:11:45: Prävention ist ein entscheidender Hebel.
01:11:49: Von dem Hintergrund hoffe ich, dass Sie alle diesen Podcast dazu genutzt haben, nebenher etwas Fitness zu betreiben.
01:11:58: Bleibt mir Liebe Hörer und Hörern, Ihnen erneut sehr herzlich fürs Zuhören zu danken.
01:12:03: Ich freue mich auf Fragen Feedback-Kritik und Anregungen und auf ein Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe vom BTO Refresh oder am Sonntag wenn es wieder heißt was gibt es der Neues bei BTO?
01:12:17: Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!
01:12:20: Ihr Daniel
01:12:30: Stelter.