beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt!

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe des Podcasts.

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch heute wieder dabei sind.

00:00:23: Im heutigen Tage blicken wir – auch aufgrund des traurigen Jahrestages von vierzig Jahren Schernobil noch einmal auf Atomkraft.

00:00:31: Wir blicken generell auf Energieerzeugung Was denn günstig ist, was teuer ist?

00:00:37: Was denn wahr ist und was der Märchen ist?

00:00:40: Und wir diskutieren inwiefern der Ausstieg aus der Atomkraft auch infolge des Unglücks im sowjetischen Kraftwerk in Chernobyl nicht auch die Grundlage dafür gelegt hat für die Probleme mit der deutsche Wirtschaft sich heute befindet.

00:00:57: Das ist leider ein trauriges aber hochelementes Thema.

00:01:01: ich hoffe sie finden das auch.

00:01:03: Wir

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00:02:23: Am letzten Wochenende gab's große Demonstrationen in Berlin-, Hamburg-, Köln- und München.

00:02:29: Es ging um das Thema erneuerbare Energien.

00:02:32: Ja wir

00:02:33: laufen zu Fuß.

00:02:34: Wir machen hier Drehung im Kanzler und besetzen uns ein für die Erneuerbar an der Energiebände.

00:02:38: Warum machen wir das nochmal, Matthias?

00:02:40: Gibt es da gute Gründe für?

00:02:42: Für die Energiewende.

00:02:44: Ich weiß nicht, unabhängig sei ein von autoritären Regimen vielleicht.

00:02:47: Stimmt!

00:02:48: Und nicht so hohe Preise wegen Öl- und Gasabhängigkeit.

00:02:52: einfach mal was dem entgegenzusetzen ist auch eine gute Sache oder?

00:02:54: Ja voll gut und ich habe gehört weniger CO² Macht weniger Extremwetter also alles Sachen, die hier ganz gut sind.

00:03:01: Es gibt eigentlich gar keinen Grund irgendwas gegen Erneuerbare zu tun Außer man heißt, dass Katharina

00:03:06: Reiche sitzt im Bürnets Wirtschaftsministerium und ist halt leider fossile

00:03:10: Lobbyistin.

00:03:11: Und wenn man dann am allerliebsten fragt um Input für so gesetzt zu bekommen das sind dann halt nicht Wissenschaftler oder Experten die sich richtig gut auskennen sondern

00:03:20: fossile Energiekonzerne.

00:03:21: Ich sag Katharina!

00:03:22: Ihr sagt es reicht!

00:03:23: Katharina?

00:03:31: So, so... Ministerin Reiche muss also weg.

00:03:35: Das Thema war ja Wir wollen an neuerbare Energien verteidigen.

00:03:39: Was haben wir denn gesehen?

00:03:40: Tja, wir haben Demonstrationen gesehen bei denen die Veranstalter von achtzigtausend Teilnehmern sprechen.

00:03:46: Die Polizei kam eher auf ungefähr neuntausende in Berlin und siebentausenden München.

00:03:51: Organisiert wurden die Veranstaltungen von den usual suspects würde man sagen Kampakt, Greenpeace, deutsche Umwelthilfe German Watch, German Zero und natürlich Fridays for Future.

00:04:01: Und es gab ganz prominente Redner von Luisa Neubauer über Maja Güppel bis zu Harald Lesch.

00:04:07: Natürlich auch Politiker von Grünen SPD und Linkspartei.

00:04:11: Es ging wie man sich schon sagte den Frontalangriff von Katharina Reiche auf die erneuerbaren Energien zu verhindern.

00:04:20: Wir haben uns in dieser Stelle schon diskutiert das Verreich überhaupt nichts gegen Erneuerbare Energien tun möchte sondern sie einfach nur sagt, wir können uns den Weg wie wir in der Zeit gehen nicht weiter leisten.

00:04:31: Wir können nicht weiter neue Kapazitäten schaffen die nicht gebraucht werden und Standorten wo es bereits Überschuss gibt oder eben nicht die Möglichkeit den Strom irgendwie zu verwenden.

00:04:42: Man muss das eigentlich so zusammenfassen Vorreiche ist die erste die man nüchtern auf die Zahlen blickt Und Sie hat das ja – wir haben's bereits mehrfach zitiert – in der Frankfurter Allgemeinzeitung In einem Gasbeitrag zusammengefasst Die Systemkosten-Energiewende liegen bereits zu thirty-six Milliarden Euro pro Jahr.

00:05:00: Das sind rund vierhundertdreißig Euro pro Bürger und die Prognosen gehen dahin, dass die Systemkosten in nächsten zehn Jahren auf neunzig Milliarden Euro per Jahr steigen werden.

00:05:11: Je mehr man über das Kraftwerke und Kapazitäten an Standorten braucht, wo man den Strom nicht gebrauchen kann, desto schneller steigen es Systemkossten nämlich die Subversionszahlungen ohne irgendwelchen Nutzen.

00:05:23: Das Ganze hat sich einen Hintergrund.

00:05:25: Der Hintergrund ist dass wir mit dem Ausstieg aus der Kernkraft, zwanzig Gigawatt gesicherte und CO-zweilarme Stromerzeugung einfach abgeschaltet haben.

00:05:35: Und die Vorderkennen wir auch alle!

00:05:37: Wir müssen nur von den Stromrechnungen blicken – und wir sehen sie auch in der Wirtschaft, die sich zunehmend aus Deutschland verabschiedet.

00:05:44: Das müssen wir uns nochmal genauer anschauen.

00:05:48: Ich dachte mir, das machen wir indem wir uns die einzelnen Faktoren des Themas Energie und Wirtschaft noch mal kurz vor Augen führen.

00:06:03: Erinnern wir uns noch mal, was es geht.

00:06:06: Bicken wir auf die Grundlagen!

00:06:08: Die erste Aussage ist folgende... Der Energieverbrauch korreliert direkt mit dem Wohlstand.

00:06:15: Da kann man jetzt reden diskutieren und jammern und kritisieren.

00:06:17: Es ist einfach so... Deste höher der Wohlstände einer Gesellschaft desto höher der Energieverbauch oder umgekehrt je mehr Energieeinsatz desto höher auch der Wohlstand einer Gesellschaft.

00:06:29: Wenn man nun daran denkt den Energieein Satz zu reduzieren Wie das beispielsweise das sogenannte Energieeffizienzgesetz der Bundesregierung, der alten Bundesregierung fordert.

00:06:40: Dann bedeutet es nichts anderes als ein Verzicht auf Wohlstand.

00:06:44: Ja die Kurve wird flacher.

00:06:46: Es ist nicht so dass der Energieverbrauch proportional eins zu eins immer genauso steigt wie in der Wohlstadt.

00:06:52: Es nimmt global quasi ab aber es gibt keine Situation wo ein Zuwachs am Wohlstall stattfindet bei weniger oder gleichem Energieansatz.

00:07:03: Kein Land der Welt, welches es bis jetzt getan hat freiwillig die Energiebedarf zu senken und wenn's unfreiwillig passiert ist dann immer verbunden mit einem Wohlstandsverlust.

00:07:13: Hinzu kommt auch das wissen wir – der Energiebedarf wird aus anderen Gründen weiter steigen.

00:07:19: Man denke nur an künstliche Intelligenz- und Automatisierung.

00:07:23: Roboter und Computer brauchen bekanntlich Strom.

00:07:27: Sie müssen Grund dafür, warum die Konzerne in den USA selbst Kraftsserge bauen oder alte Kraftwerke, auch alte Atomkraftwerke reaktivieren.

00:07:37: Das Ganze ist übrigens nicht neu!

00:07:39: Der englische Ökonom William Stanley Javons hat bereits, dass Energieeffizienzmaßnahmen nicht dazu führen, dass man weniger Energie verbraucht sondern das an anderer Stelle mehr Energie nachgefrabt wird.

00:07:56: Deshalb spricht man heute vom Javins Paradox.

00:07:59: also wir haben immer mehr Energiefrage wenn wir immer energieeffizienter werden.

00:08:04: Der nächste Punkt, den ich noch ansprechen möchte ist der Hinweis, der auch gerne vergessen wird das Strom nur ein Teil dieser ganzen Energie ist über die wir sprechen.

00:08:13: In Deutschland beispielsweise stammt über thirty-six Prozent der Energie aus Mineralöl, fast sechsundzwanzig Prozent aus Erdgas, zwanzig prozent aus den sogenannten anreuerbaren Energien Ohne sieben Prozent der Steinkohle, fast acht Prozent aus Braunkohle und das Kerne-Energie eben nichts mehr.

00:08:34: Das heißt wir haben natürlich ein System in welches zu Achtzig Prozent immer noch von fossilen abhängig ist.

00:08:40: Und das Interessante ist übrigens dass sich daran nichts geändert hat.

00:08:45: Der Energieverbrauch, den gesamte Energieverbruchs letzten zehn Jahren gesunken.

00:08:49: Woran liegt das?

00:08:50: Natürlich an Deindustrialisierung aber am Mix hat sich nichts geändern.

00:08:54: vor zehn Jahren hatten wir Und heute haben wir achtzig Prozent Fossile.

00:08:59: So führt zum Thema, dass der Einstieg erneuerbarer Energien unsere Abhängigkeit von fossilen Importen reduzieren würde.

00:09:06: Bis jetzt hat es zumindest nicht geklappt damit.

00:09:11: Ein weiterer Punkt, der immer angeführt wird wenn man mit befürwortenden Energiewende spricht ist die Aussage das ein Umstieg auf ein rein elektrisches System quasi Primärenergie spart.

00:09:23: Einfach deshalb, weil ein reines stromaisiertes System weniger Effizienzverluste hat.

00:09:28: Diese Aussage stimmt unstrittig!

00:09:32: Wenn wir wie China sehr stark in Richtung Elektrisierung gehen würden, würden wir entsprechend weniger Primärenergie brauchen?

00:09:39: Einfach deswegen, weil wir die Effizience-Verluste nicht mehr hätten.

00:09:42: China ist da und geht an Vorbild.

00:09:44: Es dürfen wir aber auch nicht vergessen dass China sich deutlich von uns unterscheidet.

00:09:50: China ersetzt nicht vorhandene Kraftwerke mit der Neuerballenergie, sondern China baut alles aus.

00:09:58: Kohle, Kernkraft, Wasserkraft, Solar und Photovoltaik – das ist ein anderer Ansatz!

00:10:03: Und vor allem verfolgt den Ansatz, Strom möglichst billig zu machen was es sich gut ist weil dann lohnt sich zum einen die Produktion energieintensiver Güter wie PhotovOLTAIK zellen oder Batteriezellen gibt es natürlich einen automatischen Anreiz zum Umstieg.

00:10:21: Statt also Wärmepumpen oder E-Autos subventionieren zu müssen, wären diese allein schon aufgrund des günstigen Strompreises attraktiv sowie auch in Frankreich – wo wie wir wissen die Strompreise deutlich unter dem Deutschen die wohl liegen!

00:10:36: Ein weiterer Punkt über den wir sprechen müssen ist das ganz große Thema von Erzeugungsversussystemkosten.

00:10:43: Es wird immer wieder gesagt Fotovoltaik und Wind seien unschlagbar günstig.

00:10:48: Warum?

00:10:49: Weil man dabei nur auf die Erzeugungskosten blickt.

00:10:53: Zur Wahrheit gehört übrigens

00:10:55: auch,

00:10:55: dass es etwas gibt was noch günstiger ist als Photovoltaik und Wind und das ist die Laufzeitverlängerung von bestehenden Atomkraftwerken.

00:11:05: Das hat bereits vor einigen Jahren eine Studie der internationalen Energieagentur gezeigt Ausgabe Projected Costs of Generating Electricity.

00:11:17: Da sieht man eben, dass nichts zugünstig ist wie die Laufzeitverlängerung von Kraftwerken, die bereits dastehen.

00:11:24: Das kann niemand überraschen und deshalb diskutieren ja auch einige Länder bereits Laufzeiten von ungefähr hundert Jahren für ihre Kernkraftwerke.

00:11:32: Der Zahltag ist für die meisten Leute einen Höhepunkt – für lohnverantwortliche aber jeden Monat aufs neue ein Stresstest Manuelle Datenpflege Compliance Risiken Kurzfristige Änderungen.

00:11:43: Doch Personio Payroll ändert das mit automatischer Datenübernahme aus dem HR-System, kontinuierlichen Compliance Prüfungen, fehlerfreien Abrechnungen und der Erfüllung sämtlicher lokaler Anforderungen alles in einem System.

00:11:55: Vereinfachen Sie Ihre Lohnabrechnung und bleiben Sie dabei compliant – ganz gleich ob sie mit Ihrer Steuerberatung zusammenarbeiten oder alles selbst übernehmen möchten.

00:12:04: PersonioPayroll passt sich ihrer Arbeitsweise an!

00:12:07: Personio PAYROLL ist für den Zahltag gemacht damit alle bezahlt werden aber nicht mehr auf ihre Kosten.

00:12:13: starten Sie jetzt denn spannend in die Lohnabrechnung auf personio.de-btu.

00:12:19: Der nächste Punkt ist, dass natürlich die sogenannten Levelized Cost of Energy, die immer diskutiert werden also die reinen Erzeugungskosten nicht die Gesamtkosten widerspielen.

00:12:30: Das ist ja der Punkt von Katharina Reiche.

00:12:32: Warum?

00:12:33: Wir brauchen eben Backups wir brauchen andere Dinge im Prinzip um ein erneuerbares System betreiben zu können.

00:12:41: Eine vergangene Woche war ich bei WeltTV zu Gast und habe mit einer Journalistin der TATS darüber diskutiert.

00:12:46: Und da hab' ich gemeint, ja, Sonnenstrom ist unschlagbar billig für die Sonne scheint... ...und erst unschlagba teuer wie es nicht scheint!

00:12:55: Denn dann müssen andere Erzeugungsformen einspringen.

00:12:59: Das ist das was eben gerne ausgeblendet

00:13:01: wird.".

00:13:02: Wenn man sich mal die nackten Zahlen anschaut – und ich habe das einmal gemacht beim Fraunhofer Institut für Solare-Energiesysteme Wir verfolgen ja seit Jahren die Stromentstehungskosten.

00:13:12: Da geht hervor, also Sonne und Wind sind deutlich günstiger!

00:13:18: Die Stromentsteigungskosten für eine Kilowattstunde Sonne betragen fünf bis zehn Cent, bei Wind ähnlich Kohlekoste dreißig Cent.

00:13:25: Diese

00:13:26: Frauenhofer-Studie liebe ich!

00:13:28: Die Studie muss die Annahmen annehmen.

00:13:30: Bei Jürgen ist allen Medien getrieben und sie müssen die Annahmen anschauen.

00:13:33: Es gibt drei Faktoren, die wichtig sind.

00:13:34: Die eine Frage ist Kapitalkosten?

00:13:36: Die Zuschauer mögen es mir bitte entschuldigen.

00:13:38: Da sagen die Autoren bei Tonkraften das Zehn Prozent.

00:13:44: Und bei Windkraften ist es nur fünf Prozent.

00:13:46: Da gibt es keinen geholfenen Unterschied des selben Zinssatzes.

00:13:48: Aber egal, F-II ist verschiedene Dinge.

00:13:50: Hat natürlich bei Anlagen die Atomkraft wo sie am Anfang viel investieren und lange Energie liefern als ein Effekt weil die Zahlungen die in zehn Jahren erst kommen sind auf heute abgezint nennt man das viel weniger wert.

00:14:00: Das Zweite ist, sie nehmen Nutzungsdauer an von viertzig Jahren für Atomkraft.

00:14:04: wieviel Wind.

00:14:05: Wir wissen, Windkraftanlagen halten maximale Vierundzwanzig Jahre.

00:14:07: Atomrafferlagen halten locker vierzig Jahre eher Sechzig-er-Achtzig.

00:14:11: die ersten Länder sprechen vor hundert Jahren.

00:14:12: Als dritte Punkt noch!

00:14:14: Sie sagen, die Atomcraftwerke würden nur zu dreißig Prozent genutzt werden.

00:14:17: Das heißt, siebzig Prozent stehen sich rum.

00:14:20: Das

00:14:20: habe ich nicht gesagt.

00:14:22: Ich muss nur Ihnen erklären, wie die Zahlen sind bevor Sie das nächste Mal wieder in einer Zeitung schreiben.

00:14:26: Weil das ist die studieste Frechheit!

00:14:28: Die Echt-Ist-Nutzung

00:14:30: dieser Anlagen von Atoma verleiht weit über neunzig Prozent.

00:14:33: Aber bleiben wir mal ganz kurz bei den reinen Gestehungskosten.

00:14:37: Wer kennt das?

00:14:38: Wenn es um Atomkraft geht wird sofort gesagt Nährgut, Laufsverlängerung mag ja sein aber Neubauprojekte.

00:14:45: Neubauer Projekte sind doch unglaublich teuer und das stimmt.

00:14:49: Wenn man sich mal anschaut, was in den letzten Jahren im Westen gebaut wurde, dann kann man nur sagen, was für ein Drama.

00:14:56: Die Kosten steigen mindestens doppelte – kann sogar noch höher sein!

00:15:00: Und der Zeitverzug ist enorm.

00:15:02: Flommenville III zum Beispiel in Frankreich hat wahrscheinlich eine Überschreitung der Kosten um das Vierfache und einen Zeitverzug von zwölf Jahren.

00:15:11: Auch das finnische Kraftwerk Olciluto III hat mehr als doppelt so viel Kosten und einer Verzögerung von dreizehn Jahren.

00:15:19: Diese Beispiele werden immer gerne angeführt, wenn es darum geht zu sagen Atomkraft ist viel zu teuer.

00:15:26: Doch liegt das wirklich an der Atomkraft?

00:15:29: Es gibt wahrscheinlich andere Gründe dafür.

00:15:31: Das erste ist wir haben es hierzu tun mit sogenannten First-of-a-kind Projekten.

00:15:37: Es sind neue Technologien.

00:15:39: Neue Technologie ist am Anfang immer teurer.

00:15:41: Sobald man mehrere Kraftwerke davon bauen würde würden die Kosten praktisch sinken.

00:15:46: Das konnte in der Vergangenheit auch betrachten, als Deutschland mehrere Atomkraftwerke gleichzeitig gebaut hat, hatten ja deutlich geringere Kosten.

00:15:54: Des Weiteres ist wir haben es natürlich zu tun mit erheblichen Regulierungskosten und politischer Unsicherheit – das wirkt sich vor allem an Europa aus!

00:16:04: Und des Nächste ist Wir haben trotzdem, auch wenn die Atom Kraftwerker am Anfang so teuer sind aufgrund der Tatsache dass man sie sehr lange nutzen kann, Stichwort Richtung hundert Jahre Normalerweise um über neunzig Prozent der Zeit zur Verfügung stehen, also rundum die Uhr laufen am Ende dennoch relativ günstigen Strom.

00:16:23: Ein anderer Blick ist auch interessant.

00:16:26: China und Südkorea bauen Atomkraftwerke deutlich günstiger einfach deshalb weil sie diese in einem Art Serienverfahren bauen sowie Deutschland und Frankreich das getan haben vor vierzigfünfzig Jahren.

00:16:37: Wir sehen es in China Die durschelige Bauzeit beträgt dort fünf bis sieben Jahre.

00:16:43: Es gibt keine Kostensteigerungs und im Gegenteil die Kosten sinken, weil man standardisierte Designs einsetzt.

00:16:52: Diese Studien sind hochinteressant und man kann Gassler sagen sie haben im Prinzip heute significantly lower Cost.

00:16:59: So sagt eine Studie das Signifikentlower Kost als der Westen einfach deshalb wenn Sie schaffen Atomkraftwerke so zu bauen.

00:17:07: Das Ganze führt übrigens, auch das er kurz erwähnt zu einem strukturellen Vorteil Chinas im Wettbewerb mit den USA beim Stichwort künstlicher Intelligenz.

00:17:17: Goldman Sachs hat bereits vor einigen Monaten gesagt sie glauben dass China das Rennen um Künstliche Intelligenze gewinnen wird einfach deshalb weil es strukturell mehr Energie im Angebot hat als der Westen.

00:17:32: Die Koreaner können es übrigens auch, die Koreaner haben im Baraka in den Vereinigten Arabischen Emiraten vier Reaktoren gebaut.

00:17:38: Die haben keine geringfügige Budgetüberschreitungen gehabt, blieben aber in der Zeit und die Kosten, die dort rauskommen, liegen ungefähr acht Cent pro Kilowattstunde also hoch depthwerbsfähige Erzeugungskosten für Strom.

00:17:52: Ich finde es zumindest deshalb interessant dass die vereinigten arabischen Emirater Trunkwerke gebaut haben denn im Unterschied zu uns haben sie wirklich viel Sonner Und ihr hätt noch vier Platz in der Wüste irgendwelche Lackraffwerke aufzubauen.

00:18:04: Das machen sie auch, aber die Arama haben festgestellt Auch dort ist nachts dunkel und dafür brauchen Sie Strom und deshalb Atomkraftwerke.

00:18:14: Jetzt gibt es natürlich Gegenargumente.

00:18:16: Ja!

00:18:16: Die chinesischen Kosten sind nicht transferierbar.

00:18:18: Die haben niedriger Lohnkosten.

00:18:19: Stimmt!

00:18:20: Sie haben staatliche Förderung.

00:18:21: Aber würde ich sagen naja, staatlicheförderungen brauchen alle Projekte mit Energie zu tun haben.

00:18:25: Es ist ja nicht so dass der neuerbaren Energien in Deutschland ohne staatliche Föderung funktionieren.

00:18:30: Und was die Kraftwerke im Vereinlichsten Arabischen Emiraten betrifft, ja es gab auch Verzögerungen.

00:18:36: Aber das Ganze ist eben gering gewesen im Vergleich zu dem, was wir an europäische Standorten erlebt haben.

00:18:43: Wir sehen also Es kann gemacht werden und das sagt auch Die Internationale Energieagentur.

00:18:50: Die sagt der benchmark für westliche Länder wenn man's richtig macht liegt bei ungefähr viertausend fünfhundert US-Dollar pro Kilowatt und damit wehren die Atomkraftwerke durchaus Offitabel betreibbar.

00:19:02: Hinzu kommt auch, finde ich jedenfalls der Ansatz zu sagen man geht Richtung Small Modular Rectors.

00:19:08: Normalerweise könnte man ja sagen kleinere allang sind teurer pro Erzeugungseinheit aber wenn man die quasi in einer Fabrik herstellt.

00:19:16: im Serienfertigung hat natürlich die ganzen Zulausungskosten nicht mehr und man hat enorme Economies auf Scale und Erfahrungseffekte und das führt dazu dass die Kosten entsprechend sinken.

00:19:27: Aber damit haben wir ja nur über die reinen Entstiegungskosten gesprochen, noch nicht über Systemkosten.

00:19:33: Schauen wir uns das Systemkosten nochmal kurz an – die Zahlen, die vor Reiche angeführt hat und in der deutschen Diskussion gerne verschwiegen werden!

00:19:41: Was sind denn Systemkosten?

00:19:43: Systemkonsten bethalten alles was anfällt am Kostensstromsystem um die variablen Erzeugungen von Wind und Solar zu integrieren und Versorgungssicherheit zu gewährlasten.

00:19:56: Dazu gehören zum einen der Netzausbau.

00:19:58: Wir wissen, wir müssen über sechstausend Kilometer Netze bauen auf roter Tatsache, dass das Stromsystem ändert.

00:20:05: Hätten wir weiter die festen Standorte gehabt wie früher, wo früh Atomkraftwerke standen oder die Kohlekraftwerk gestanden hätten wir es nicht gebraucht.

00:20:13: Wir müssen sogar noch wie das Batch machen,

00:20:15: d.h.,

00:20:15: wir müssen Netzengpassmanagement machen und Kraftwerke anschalten, abschalten, einspringen lassen um das Netz immer stabil zu halten.

00:20:23: Diese Eingriffe kosten Geld, für diese Eingriffen müssen Anlagen vorgehalten werden und diese Eingeriffe sind in den letzten Jahren richtig explodiert.

00:20:32: Hatten wir vor vielleicht zwanzig Jahren ein paar Nutzen-Eingriffen sind wir heute Richtung zwanzistausend Eingrüffe pro Jahr unterwegs.

00:20:39: Wir brauchen drittens das wissen wir alle Deckup Kapazitäten.

00:20:43: Deshalb eben das Stichwort Gaskraftwerke, die Robert Halberg bauen wollte.

00:20:47: Da war es noch gut für die Grünen und die Vorreicher jetzt auch bauen möchte, weil sie schlecht ist.

00:20:52: aber eigentlich die Wahrheit ist hier müssen Sie nur deshalb bauen bei Gaskraftwerkern am leichtesten regelbar sind und einspringen können wenn Wind und Sonne eben nicht funktionieren.

00:21:00: Und wir haben ja gesehen in der vorletzten Woche stichwort Dunkelflaute dass das durchaus lange Phasen sein kann.

00:21:07: Natürlich gibt es dazu auch noch die Möglichkeit nachzudenken zu sagen ach wir machen Speicher Batterien oder Promspeicher?

00:21:14: Nun, ich wüsste nicht mehr wie viele Täler in Deutschland wir fluten wollen für Promspreicherwerke.

00:21:19: Das wird wohl nicht funktionieren.

00:21:21: Bleiben Batterien und Batterien stimmt die können ein weiter Gleisten aber es ist nicht geeignet Deutschland stundenlang im Strom zu verfügen.

00:21:30: das ist technologisch physikalisch und vor allem finanziell nicht darstellbar.

00:21:35: was gehört noch zu den Systemkosten?

00:21:37: ja die Subventionen verneuerbare Energien.

00:21:40: Wenn also zum Beispiel Karsten Schneider, der Bundesumweltminister in Windschwachen gegen den Baden-Württemberg von Bayern noch zweitausend Windräder bauen möchte.

00:21:49: Dann ist das extrem teuer.

00:21:50: Warum?

00:21:50: Wenn der Wind weniger stark bläst, nehmen wir mal ein halb so stark wie im Norden heißt es eben nicht dass die Windkraftanlagen halb sind für Stromerzeug.

00:21:58: Nein!

00:21:59: Die erzeugen die beim Achtel.

00:22:00: Jetzt haben sie mit physikalischen Grundsätzen von Windkraft Anlagen zu tun Und vor dem Hintergrund ist es am Ende ein richtiger großer Subventionsbedarf.

00:22:09: Denn das Windrad, welches in Bayern hinstelle und das, was ich des Verkaufs anhinstelle, kostet vom Versitionsverloben her dasselbe.

00:22:16: Und im Schluss gibt es nach Steuerminner Einnahmen und andere staatliche Zuschüsse die weitgehend intrasparent sind, beinahe uns daran, dass er das Bundeswirtschaftsministerium damals doch von Robert Habeck geführt gesagt hat Es würde sich nicht lohnen die Kosten der Energiewende irgendwie darzustellen.

00:22:32: Das wäre ja auch irrelevant.

00:22:34: Das im Prinzip ist dieses ganze große Thema Black Box.

00:22:38: McKinsey hat das im Strommarktreport, mal versucht zu berechnen und wir haben gesagt naja wer gehen jährlich ungefähr an staatlichen Subventionen aus, von ca.

00:22:47: von etwa fünf Milliarden Euro für die Förderung erneuerbarer Energien- und Netzzuschüsse?

00:22:52: Wir haben mindereinnahmen steuerlicherseits von ungefähr fünf Milliarden euro.

00:22:56: Wir haben Kosten für den Readerspatch

00:22:59: etc.,

00:22:59: von ungefähr drei Milliarden Euro.

00:23:01: Es gibt einen weiteren Zuschuss für die Betragungsnetze durch den Bund von ungefähr sixundhalb Milliarden Euro.

00:23:06: Das heißt, wir sind hier schon mal locker Richtung vierzig Milliarden Euro unterwegs.

00:23:11: Wir sind insofern bei sechsunddreißig Milliarden die Vorreicher auch genannt hat in ihrem Artikel.

00:23:16: und das Ganze kumpuliert sich natürlich, weil es jedes Jahr neu anfällt!

00:23:21: Wir kennen alle die Jubelmeldungen wenn es mal wieder negative Stromkosten gibt an Sturm Märkten.

00:23:27: Heute haben wir negative Preise.

00:23:29: wie super ist das doch?

00:23:30: Ich selber denke mir mal so, ja gut schön dass der Preis negativ ist.

00:23:33: Meine Stromrechnung ändert sich nicht.

00:23:35: Woran liegt das?

00:23:36: Wenn Strom im Überschuss verhandelt ist und die gebraucht wird, ist er wertlos!

00:23:40: Wir müssen ihn prinzipien verklappen.

00:23:42: ins Ausland, sag ich immer.

00:23:42: so schön... Die Österreicher können ihre Pumpkraftwerke wieder anwerfen und Wasser nach oben pumpen.

00:23:48: Zum anderen was für schlimmer ist es wir müssen Anlagen abschalten aber die Eigentüber dieser Anlagen werden entschädigt.

00:23:55: Das heißt, immer dann wenn über negative Strompreise gejubelt wird müssen wir traurig sein weil unsere Stromrechnung hochgeht.

00:24:02: Weil wer Anbieter für etwas entschädigen darf es etwas herstellen was keinen Wert hat und keiner braucht.

00:24:08: Und darum wiederhole ich mich nochmal, hat vorreichend natürlich recht das Eindämmen zu wollen.

00:24:13: Denn weitere Photovoltaikkapazitäten beispielsweise würden dieses Problem nur weiter verrössern ohne irgendeinen Nutzen zu bringen.

00:24:20: Wenn man einen Nutzen haben möchte dann muss man einen Weg finden dieses Stromangebot zu speichern.

00:24:26: da um Batterien.

00:24:27: das kann etwas helfen.

00:24:28: Nur vergessen wir nicht die Batterien treiben die Kosten des Systems auch nach oben.

00:24:33: Das ganze kann man übrigens auch absehen an der Korridation zwischen dem Anteil erneuerbarer Energien und den effektiven Strompreisen in Europa.

00:24:43: Die Aussage ist ganz eindeutig, je höher der Anteil Erneuerbare Energien im Stromnetz ist, desto höher sind auch die Strompreise!

00:24:51: Und das ist doch klar – wenn ich einen höheren Anteil an Neuerbaren Energien habe, bedeutet es nichts anderes als dass dieses Themenkost nach oben gehen?

00:25:00: Ich muss mehr Kapazitäten bereithalten, die einspringen wenn der Neubahn-Energie nicht da sind.

00:25:05: ich muss mehr Netze bauen, ich muss mir Speicher bauen und mehr Netzeingriffe vornehmen.

00:25:10: Es ist im Prinzip logisch kann ich überraschen und das zu leugenden Eddadiets an der Tatsache dass es da ist.

00:25:18: Deshalb war Deutschland im Jahr zwanzig fünfundzwanzig das teuerste Stromland in Europa.

00:25:24: mit achtend dreißig Komma thirty Cent pro Kilowatt Stunde.

00:25:28: Das war vierunddrahtzig Prozent über dem EU-Durchschnitt, der bei achtzwanzig Komma sieben zwei Zent pro Kilowattstunde lag.

00:25:37: Und man kann jetzt hier noch herrechnen an dieser Korrelation rüttelt es sich nicht.

00:25:41: und dann gibt es wieder Leute so richtige Helden die auf X oder anders schreiben.

00:25:45: das stimmt auch gar nicht.

00:25:46: Schauen nach Schweden, schauen nach Norwegen.

00:25:48: schon doch Österreich Die haben einen hohen Ante.

00:25:50: erneuerbare Energien ungünstige Preise Tja Problem mit den ganzen Sachen ist dort handelte es sich um regelbare Wasserkraft und nicht um volatile Wind- und Solaranlagen.

00:26:03: Denemark übrigens hat einen hohen Winteranteil, auch hohe Preise.

00:26:07: Und da gab es auch die witzige Meldung, denemark würde sich zu hundert Prozent mit der Neuerbahnenergien versorgen.

00:26:13: Das stimmt natürlich nicht!

00:26:14: Denemark ist ein großer Stromimporteur dann wenn er Wind eben nichts so bläst aus anderen skanalbischen Ländern aber auch von uns.

00:26:23: das heißt auch denemark schafft es nicht.

00:26:26: Hundert prozent neuerbar zu sein.

00:26:28: Es gibt zumindest immer Menikatoren, dass D-Lemarch drüber nachdenkt unter Umständen auf Atomkraft zu setzen um das System zu stabilisieren.

00:26:38: Womit wir natürlich zur Frage kommen ob nicht doch die Kernenergie eine wichtige Rolle spielen könnte auch in Deutschland.

00:26:45: und da kennen wir die ganzen Sachen.

00:26:46: es gibt eine Studie von WiePlanet die im Prinzip gesagt hat was ist ein günstigeres Energiesystem?

00:26:53: Ein Energiesystem welches zu hundert Prozent auf erneuerbare Energien setzt oder ein Energiessystem welches auf erneuerbare Energien in Kombination mit Atomkraft setzt.

00:27:04: Die Aussagen sind ganz eindeutig, dieser die Studie ist schon nur verlinkt.

00:27:08: man kann ganz klar sagen ein Kombinationsszenario ist deutlich günstiger.

00:27:14: Das spricht von Kosteinsparung von ungefähr zwanzig Prozent.

00:27:17: das ist eine wichtige Ersparnis vor allem deshalb weil wir auf diese Art und Weise natürlich Industrie unter den Bürger nicht weiter belasten.

00:27:28: Was wäre denn die optimale Kernkraftkapazität?

00:27:31: Die Idee wäre in der Tat, siebenfünfzig Gigawatt an Kernkraftleistung zu bieten.

00:27:37: Acht Gigawatts kämen durch die Reaktivierung der sechs zuletzt abgeschallten Reaktoren zustande und für die fehlenden neunvierzig Gigawatte müssten neue Kraftwerke gebaut werden.

00:27:48: Im Szenario wurde die Kernkraft dann ungefähr dreiundvierzicht Prozent der Jahreserzeugung abdecken käme dann über Wind und Solar.

00:27:59: Die Studie liegt auf dem Tisch, der Kanzler hat gesagt, der Atomaustieg war ein strategischer Fehler.

00:28:06: Frau von der Leyen hat gesagt es waren strategische Fehler.

00:28:09: ich finde ist es Zeit diesen Fehler anzugehen.

00:28:13: Und jetzt werden sie sagen ausgerechnet heute, außer nicht heute kommt er stellter wieder mit Atomkraft.

00:28:31: In der Sowjetunion hat sich offenbar ein ernster Atomunfall ereignet.

00:28:35: Nach Angaben der sowjetischen Nachrichten angemütter Tastraten, an einem Kernkraftwerk in der Nähe von Kiev schäden am Reaktor auf.

00:28:43: Um Tschernobyl wurde eine dreißig Kilometerbreite Sicherheitszone gezogen.

00:28:47: Es scheint sicher, dass der Reaktorkern teilweise oder sogar ganz geschmolzen ist.

00:28:52: Sowjetische Vertreter ersuchten bei dem Deutschen Atomforum in Bonn und in Schweden um Hilfe bei der Eindämmung des Brandes.

00:29:00: Die servietischen Fernsehenachrichten heute Abend, neunzehn Uhr.

00:29:04: Mitten in der Sendung wird lediglich eine Meldung verlesen.

00:29:06: Erstmals ist die Rede davon das Menschen in der Umgebung des Unglücksreaktors ihrer Häuser verlassen mussten.

00:29:12: Eine Zahl nannte der Sprecher nicht.

00:29:15: Er teilte mit dass eine Regierungskommission von Spezialisten nach Chernobyl gereist sei.

00:29:20: Die bei dem Unlück freigesetzte Radioaktivität werde noch gemessen, hieß es.

00:29:26: Vor vierzig Jahren, auf dem Tag genau am sechstenszwanzigsten April neunzelsechsundachzig gegen einhundertdreißig morgens ereignete sich in Schernobyl im Block Vier des als Acht RBMK-Anlagen bestehenden größten sübertischen Kernkraftwerkes.

00:29:42: Im Folge eines unzulässigen, ungenügend vorbereiteten und auch nicht gelebigten Experiments – Ein Unfall!

00:29:48: Ein Gau.

00:29:49: Es war der schwerste und folgereiste Unfall in der über fünfzigjährigen Geschichte, der friedlichen Kernenergie-Nutzung.

00:30:01: Es gibt übrigens eine Fernsehserie dazu, Chernobyl, die ich Ihnen wirklich ans Herz legen möchte – ich habe sie gerade gesehen – es ist durch dramatisch, es gibt schreckliche Bilder, es zeigt aber was da passiert ist.

00:30:12: Es zeigt zum einen den Fehler, es sieht zum anderen auch die politische Reaktion des Vertuschens von dem, was passiert ist zu späteren Reaktionen.

00:30:23: Das zeigt natürlich hinterher auch teilweise die Unmenschlichkeit, mit der man dann bei den Folgen dieses dramatischen Unfalles umgehen musste.

00:30:34: Es ist ganz klar, dass die Freisetzung von radioaktiven Spaltprodukten zu einer starken Belastung geführt hat für die Rettungsmannschaften und für die Bevölkerung, die in der Gegend des Standortes gelebt hat.

00:30:47: Doch woran lag es?

00:30:48: Nun, es lag zum einen am Reaktor-Typ, zum anderen ein Sicherungsmaßnahmen die dort vorgesehen waren.

00:30:56: Dann gab es eben dieses menschliche Versagen, einen Versuch durchzuführen, nicht genehmigt und der geriet außer Kontrolle – und das folgte dann staatliches

00:31:04: Missmanagement.".

00:31:06: Die Frage ist natürlich, ist dieser Unfall?

00:31:10: Ist das Szenario überhaupt auf Deutschland übertragbar gewesen?

00:31:14: Nein!

00:31:15: Die in Deutschland betriebenen Kernkraftwerke haben mit der Konzeptionetechnik, der in der Ukraine Russland und Litauen gebauten RBMK-Reaktoren Hochleistungsreaktoren mit Kanälen nichts gemeinsam.

00:31:27: Aus physikalischen Gründen ist ein vergleichbarer Unfall in einem deutschen sowie in allen anderen westlichen Leichtwasser-Reaktoren ausgeschlossen.

00:31:35: Der wesentliche Unterschied liegt in der Bauart und Sicherheitstechnik.

00:31:39: Westliche Leichtwassereaktoren haben einen negativen Leistungskühlmitteltemperaturkoeffizienten, das heißt dass eine Erhöhung der Kühlmitteltemperatur zu einem Leistungsabfall führt was die Reaktorleistung stabilisiert einen positiven Koeffizienten, was dazu führt dass eine Temperaturerhöhung die Leistung steigert und zu einer unkontrollierbaren Leistungssteigerung und damit wie in Chernobyl zur Katastrophe führen kann.

00:32:08: Hintergrund dieser Auslegungen ist die Möglichkeit kernwaffenfähiges Plutonium zu produzieren.

00:32:12: Darüber hinaus fehlte in Chernobyl ein Sicherheitsbehälter, der die radioaktiven Teile einschließt.

00:32:17: Deutsche Reaktoren hingegen verfügen über diesen Sicherheitsbälter sowie redundant Kühl- und Sicherheitssysteme um die Freisetzungen von Radioaktivität zu

00:32:26: verhindern.".

00:32:27: So Ulrich Greber, ehemaliger Manager der ENBW das zur Kernkraft zeiten, in den letzten Wochen in einem Kommentar für Zizero.

00:32:35: Wir wissen dennoch was kamen?

00:32:39: Die Grünen dominierten schon lange die Diskussion zum Thema Atomausstieg.

00:32:43: Wir hatten dazu mehrere Folgen.

00:32:44: an dieser Stelle, möchte ich gar nicht groß wiederholen.

00:32:47: Nur ist es ganz klar das war immer eine Kombination aus Umweltgedanken aber eben auch aus politischen Gedanken galt doch der Atomstaat in Anführungsstrichen als sein ideales Feindbild welches es galt zu bekämpfen.

00:33:01: Dennoch kann man festhalten vier Monate nach dem Unglück von Schernobil beschloss die SPD den Atomausstieg und Rohrgrün Das wissen wir, setzte ihn im Jahre zweitausend um als der grüne Umweltminister Jürgen Trittin versprach dass die Energiewende nur eine Kugel Eis pro Haussaal kosten würde pro Monat.

00:33:22: Was sind die Folgen?

00:33:23: Während durch den Unfall von Schernobil weltweit Nachschätzungen rund viertausend Menschen ums Leben kamen starben nach Berechnungen in Deutschland alleine über neunzehntausend Menschen gegen der höheren Luftverschmutzung weil man Atomkraftwerke abgeschaltet hat und schüttdessen auf Kohlekraftwerke und Gaskraftwerken gesetzt hat.

00:33:43: Die Zahl der schweren Erkrankungen, also Atemwegserkrankungen wird allein in Deutschland auf eineinhalb- siebenhunderttausend geschätzt.

00:33:51: Das Abschaltener Kernenergie und die Nutzung von fossilen Energieträgern seither verursachte zürstliche CO²-Emissionen in Höhe von rund siebhundertreißig Millionen Tonnen mehr als die gesamten Investitionen Deutschlands im Jahr.

00:34:07: So Berechnungen von Wie Pläneet, die ich ebenfalls verlinkt habe.

00:34:12: Doch wie kam es nun wirklich zum Ausstück aus der Atomkraft?

00:34:15: Die ist das damals abgelaufen!

00:34:17: Wie waren die politischen

00:34:18: Prozesse?!

00:34:19: Das hat der ehemalige Energiemanager Ulrich Greber – ich hab ihn gerade schon zitiert – in einem Buch festgehalten.

00:34:26: Titel des Buches Kniefall vor der Unvernunft Der lange Schatten des Atomausstiegs.

00:34:33: Ich fand das grade am heutigen Tag so interessant dass ich mich verabredet habe mit ihm, um genau darüber zu sprechen.

00:34:41: Wer aktiv traded weiß nicht nur die Entscheidung zählt sondern wie der Trade am Ende wirklich im Markt ankommt.

00:34:47: Genau da liegen auf die Unterschiede bei Ausführung Liquidität und bei der Frage Wie nah sie eigentlich wirklich am Markt sind?

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00:36:30: Mehr Informationen finden Sie wie immer auch in den Shownot zu dieser Ausgabe.

00:36:35: Noch nun zum Gespräch mit Ulrich Gräber.

00:36:40: Ulrich Gräber hat als Maschinenbau-Ingenieur und Betrieb für seit nineteenhundertvierundsiebzig in der Kernkraftbranche gearbeitet.

00:36:47: Er war unter anderem Technikvorstand, der MBW Kraftwerke AG und Deutschlandschef des französischen Nugdleyertechnikkonzerns Arewa.

00:36:55: Vor kurzem ist sein Buch erschienen Kniefall vor der Unvernunft Der lange Schatten des Atomausstiegs.

00:37:03: Sehr geehrter Herr Gräbers.

00:37:04: ich freue mich ausgesprochen sie mein Podcast du grüßen zu dürfen.

00:37:07: Ja vielen Dank

00:37:09: Herr Greber, ich habe schon einiges zu Atomkraft gemacht.

00:37:12: Ich habe eigentlich meinen Hörer mal geschworen und ich mache nichts mehr zur Atomkraft, bis ich dann über ihr neues Buch gestolpert bin und gedacht habe ah das ist so spannend!

00:37:20: Ich muss doch noch einmal bei Atom Kraft sprechen.

00:37:22: Bevor wir einsteigen eine Frage zum Anfang Sie sind ja schon länger nicht mehr beruflich tätig.

00:37:31: Warum haben sie jetzt nochmal den Anlauf genommen nochmal was über Atomcraft zu schreiben?

00:37:36: Ja, das ist vielleicht eine längere Geschichte.

00:37:39: Ich bin ja einer der wenigen, die noch diese Erfahrung mitbringt und der auch noch aktiv tätig ist.

00:37:47: Und ich habe mein operatives Leben in der Energiewirtschaft, in der Kernenergie, zwanzig zwölf beendet und war dann immer noch als Berater tätig.

00:38:00: Bin dann auch ab im Jahr zwei Tausend Zwanzig in den Wirtschaftsrat eingetreten, Rheinland-Pfalz.

00:38:07: Und da kam dann das Ereignis mit der Ukraine und des Wiederanfahrens, der eigentlich schon zum Abschalten freigegeben im Kernkraftwerke war.

00:38:18: Dann tat ja Herr Scholz einen tollen Satz.

00:38:21: Das Pferd Kernerenergie ist in Deutschland totgeritten und es hat mich doch etwas gereizt.

00:38:29: Ich hatte den Kontakt noch mit dem Zitzero.

00:38:33: dann dachte ich nach einigen Artikeln, da kannst du eigentlich jetzt mal einen Buch schreiben.

00:38:39: Und ich kann ja eigentlich aus einem Füllhorn von Erfahrungen berichten die kaum einer in meiner Branche hat.

00:38:47: Denn ich habe beim Anlagenhersteller KWU Siemens begonnen.

00:38:52: In den letzten Jahren war auch am Bau von zwei Kernstoffwerken in Philipsburg beteiligt und bin danach auf die Betreiberseite gewechselt, zuerst als Brater und dann eben als Vorstand für den Betrieb der Kraftwerke.

00:39:16: Und später dann wieder zum Hersteller.

00:39:20: Also ab dem Jahr war ich wieder beim Herstellern.

00:39:23: Es war so ein geschlossener Kreislauf eigentlich bei mir.

00:39:27: Ich habe mich nicht nur mit Kernkraftwerken beschäftigt sondern auch mit dem Deutschen Entsorgungszentrum das Jahr in Gorleben geplant und gebaut wurde.

00:39:35: Ich habe mich auch mit Managementberatung beschäftigt, ich war eigentlich als Berater an der Entstehung der NBW beteiligt.

00:39:44: Ich hab die Kernkraftwerksorganisation optimiert.

00:39:48: also ich habe da schon eine Erfahrung, die man in der Branche so in diesem Umfang eigentlich nicht trifft.

00:39:57: Also die meisten gehen zum Hersteller und bleiben da oder die meisten Betreiber zum Energieversorgern bleiben da und ich habe dann öfters mal die Seiten gewechselt.

00:40:07: Und... Ich hab mir gedacht, wenn jetzt dieses Thema Kernenergie wieder virulent wird, dann sollte eigentlich eine wie ich sich mal hinsetzen und mal aus seiner Erfahrung berichten und das aufschreiben und vielleicht auch so ne Botschaft hinterlassen Leute die Fehler, die in der Vergangenheit gemacht worden sind müssten wir eigentlich in der Zukunft nicht nochmal machen.

00:40:35: Es ist ja so wenn man die Zukunft optimal gestalten will sollte man die Vergangenkeit kennen obwohl das heute oftmals abgelehnt wird.

00:40:44: aber ich bin nach wie vor überzeugt dass eine gute Zukunft eigentlich nur bei Kenntnis der Vergangerheit gelingt.

00:40:51: und ich bin ja einer der zwar durch die Abschaltung der Kernkraftwerke gegen Den Grünen jetzt sehr verbittert sein können, da bin ich aber nicht.

00:41:02: Weil die Grünen sind für mich nicht das Hauptproblem weil wenn ein demokratisches Parlament nicht mit fünfzehn Prozent Grünen leben kann hätten wir ein demokratisches Problem.

00:41:15: Unser Problem in Deutschland sind ja nicht die fünfzehnt Prozent Grüne.

00:41:19: Unser Problem in Deutschland sind die etablierten Parteien, die sukzessive letzten Endes das Gedankengut der Grünen übernommen haben und diese Antihatompolitik im Prinzip aktiv weiterbetrieben haben.

00:41:32: Und nicht zu vergessen sind natürlich auch die Unternehmen, die Energieversorger, die sich auch devot letzten Enden diesem sogenannten wie man so schön sagt primater Politik gebeugt haben.

00:41:45: Und da stehen wir heute nun mit dem Primator-Politik, ja?

00:41:49: Vorbei, wenn ich da einhaken darf... Wir gehen noch in die einzelnen Punkte noch ein.

00:41:52: aber wenn ich jetzt so mit Leuten diskutiere über Atomkraft dann kommt ja mal das erste Argument Schau doch mal!

00:41:58: Die Betreiber wollen es doch auch nicht.

00:42:00: Da ist Ihre ehemalige EMBW mit dabei, wo ich wieder sage na klar wenn man Aufsichtsratschef grüner Ministerpräsidenten ist denn will ich definitiv nicht für Atomkraft sein sonst will mein Job los.

00:42:08: Sagt natürlich so platt aber auch RWE und EON haben wir nicht gerade lautstark gesagt Wir wollen Atom Kraft.

00:42:13: also das erste Argument was uns darin gegengehalten wird es doch schaub mal atomkraft wollen die Betreiber.

00:42:19: und des nächstes Argument dann sie sei so teuer.

00:42:21: ok Dann gehen wir in der Reihe nach beim Kernenergie.

00:42:25: aussteht bei dem ersten im Jahr zweitausend mit der rot-grünen Regierung.

00:42:30: Da haben die Betreiber den ersten Fehler gemacht, dass sie letzten Endes diesen sogenannten Atomkonsens unterschrieben haben.

00:42:39: Natürlich mit der Hoffnung darauf, dass die rot-grüne Regierung irgendwann mal ein Ende hat und man wieder einsteigen könnte.

00:42:48: also das war nicht hundertprozentig überzeugend und man hat wohl unterschätzt.

00:42:58: Das letzten Ende dieser Ausstieg, dieses Zeichen der Betreiber von der Politik natürlich auch so gedeutet wurde.

00:43:07: Großes Interesse haben die auch nicht.

00:43:10: nach der rot-grünen Regierung hat ja Merkel dann versprochen dass sie den Atomausstieg rückgängig macht.

00:43:16: da haben alle Betreber muss ich sagen positiv mitgemacht.

00:43:20: wieder Sie haben sich sogar für Kern Kraftwerksprojekte im Ausland dann engagiert in England, in Finnland und als dann letzten Endes Frau Merkel verkündet hat wie das nun weitergehen soll.

00:43:36: Und den Herrn Reutgen als Umweltminister und Zuständigen benannt hat.

00:43:42: da brach natürlich für uns schon eine Welt zusammen für die Hersteller wie auch für die Betreiber.

00:43:48: Weil der Herr Röckern ist ja ein Mitglied dieser sogenannten Pizza Connection gewesen in Nordrhein-Westfalen, das ist so eine lockere Freundschaft zwischen CDU und Grünen.

00:44:01: Und der Herr Rücken hat natürlich diesen Wiedereinstieg sehr restriktiv umgesetzt, also die Laufzeiten durften dann von älteren Anlagen auf neue Anlagen übertragen werden.

00:44:15: Unterm Strich blieb nicht mehr so viele Anlagen übrig wie man eigentlich hätte betreiben können.

00:44:21: Aber okay auch das hat man noch einigermaßen positiv gesehen.

00:44:28: und dann kam Zwanzig El Fuku Shima Und dann kam dieser völlig überallte heutiger Sicht natürlich auch politisch motivierter Ausstieg, da Frau Merkel die geglaubt hat.

00:44:41: Jetzt können wir das Thema Kernenergie endlich abräumen,

00:44:47: d.h.,

00:44:47: den Grünen dieses Thema entreisen.

00:44:52: und dann muss man sagen ist natürlich sukzessive des Vertrauen der Betreiber in diese Technologie in Deutschland gesunken.

00:45:03: Und parallel dazu muss man noch etwas anderes sehen.

00:45:08: Im Jahr nineteen-neunzig wurde der Strommarkt in Deutschland liberalisiert und im Jahr zweitausend wurde das erneuerbare Energiengesetz eingeführt, und das war natürlich für die Betreiber eine Steilvorlage – für völlig risikoarme Investitionen!

00:45:30: Die Einkünfte waren durch das EEG garantiert.

00:45:33: Was sollte man sich dann noch mit Kernkraftwerken umschlagen, wo die Leute auf die Straße gehen und jeden Kastotransport behindern etc.

00:45:42: Da macht man doch lieber das risikollose Geschäft in der Neuerbahn.

00:45:47: Und wenn Sie schauen wie sich auch die Vorstandsetagen seitdem verändert haben also Ingenieure sind da kaum noch.

00:45:56: Der Leonhard Birnbaum ist eine große Ausnahme, er äußert sich auch nach wie vor kritisch über den Atomausstieg.

00:46:03: Aber ansonsten haben sie da Kaufleute die vorher bei der Kommerzbank waren und jede Menge Juristen die natürlich hagenau untersucht haben wie man am risikolosen, am profitabelsten letzten Endes in die Energieerzeugung investieren kann.

00:46:23: Und zu dem Argument Ach, die Kernkraft ist ja so teuer.

00:46:27: Das höre ich ja ganz besonders gerne!

00:46:30: Es gibt natürlich dafür Gründe... Ich habe dir auch in meinem Buch der Kniefall vor der Unvernunft sehr ausführlich beschrieben.

00:46:38: Ich hab das Jahr alles miterlebt.

00:46:40: Ich war ja dabei als Neger-Westermars letztes Konvoi-Kernkraftwerk nordznetziunundachtzig, achtenachtzig drei Monate übrigens vor dem Termin ans Netz ging und im Budget abgewickelt haben wir von der Hersteller und Betreiberseite gesagt, was machen wir jetzt?

00:46:59: Die Franzosen waren mit ihren NIV-Krankkaufwerken auch so weit durch.

00:47:03: Und da kam die Idee des europäischen Pressurized Water Reactors.

00:47:10: Wir haben diesen Reaktor damals den Fadenriss-Reaktor genannt.

00:47:16: Den haben wir entwickelt um gemeinsam mit den Franzosen einen neuen noch fortschrittlicheren Reaktor zu entwickeln, um die Fachkompetenz zu erhalten.

00:47:27: Weil es gibt nichts Schlimmeres als wenn Sie ein Kraftwerk nach dem anderen bauen und dann völlig aussteigen.

00:47:35: Wir haben's ja gesehen.

00:47:36: also ab einem Jahrzehnte sind sich Lieferfirmen weggebrochen.

00:47:41: Die haben sich andere Felder gesucht Und Es kam natürlich auch nicht mehr so viel Nachwuchs dazu.

00:47:47: Früher war es so dass die Betriebssetzungsmannschaften der Hersteller, die gingen dann ich würde mal sagen zu fünfzig, sechszig Prozent zum Betreiber.

00:47:57: Dieser Austausch war nicht mehr da.

00:47:59: so.

00:47:59: und wenn man dann nach fast zwanzig Jahren dann sagt okay jetzt bauen wir mal einen neuen Reaktor Dann darf man sich natürlich nicht wundern Wenn vieles an Erfahrung und Fachkompetenz verloren gegangen ist.

00:48:17: Hinzu kommt noch was ganz anderes.

00:48:19: Wenn mir diese Frage so prorokativ gestellt wird, sage ich so.

00:48:23: Jetzt nennen Sie mir mal ein großes deutsches europäisches Großprojekt das im Termin und im Budget abgebildet wird.

00:48:34: Also ich brauche ja nur einen Stuttgarleinundzwanzig zu denken an den Berliner Flughafen oder was auch immer.

00:48:40: Das Problem ist einfach, dass wir momentan feststellen es ist Wir können Großprojekte nicht mehr.

00:48:48: also ein Problem, das nicht an der Kerntechnik festzumachen lässt sondern generell am Großprojekt.

00:48:57: Schauen Sie nur mal zu unserer Zeit als wir noch Neckar-Westheim und die zwei anderen Konroyanlagen gebaut haben gab es in Deutschland Buchtief, Philipp Holzmann, Heidkamp.

00:49:08: all die großen Baukonzerne sind heute verschwunden und damit ist auch den Knowhow zum Bau von Kernkraftwerken verschwinden Und so sieht es nicht nur im Baubereich aus, sondern auch in anderen Bereichen.

00:49:23: Gut!

00:49:24: Das heißt wir sind ja in China.

00:49:26: Das ist in China am Gegensatz zum Westen wo ja eine Art Serienfertigung wieder aufgesetzt wird.

00:49:30: die Kosten pro Erzeugungskapazitäts-Einheit sinken glaube ich sogar bei Neubauch.

00:49:36: also insofern dass er einen Punkt.

00:49:38: der andere Frage ist wer hat denn die Atomkraftwerke?

00:49:39: Es würde mir behaupten das war so teuer.

00:49:41: Das waren aber wahrscheinlich sehr günstiger Strom die wir bekommen haben aus den bestehenden Atomcraftwerken bevor sie abgeschaltet haben.

00:49:47: oder

00:49:47: Das war der günstigste Strom überhaupt, den wirtschaftlichsten Strom überhaupt.

00:49:52: Nehmen Sie die NBW!

00:49:53: Die NB W wurde gegründet aus den Kernkraftwerksgesellschaften Philippsburg und Neger Westheim mit den großen Gewinnen, die man dort gemacht hat.

00:50:04: Zwar waren nachher die Gesellschafter, die EWS und Baden-Werk wie sie alle hießen aber die haben kein Kapital eingebracht.

00:50:10: Kapital haben die Kernkraftwerk Betreibergesellschaft geliefert.

00:50:14: da hat man das Geld verdient Um das Jahr zwe tausend, da haben wir noch die Kilowattstunde aus dem Kernkraftwerk für zwei drei Cent bezogen und ins Netz eingespeist.

00:50:25: Also wer heute sagt es war nicht wirtschaftlich?

00:50:28: oder denken Sie mal an die Firma Siemens nach Beendigung der Konvoi-Kernkraftwerke.

00:50:34: also da hatten die Milliarden Gewinne mit denen sich die Firma sie mensaniert hat.

00:50:40: Wenn man Joe Keser hat auch einen Talkschuss gesagt, Atomkraft frehlt sich weltweit nicht.

00:50:44: Es würde nur mit Sumpfationen funktionieren?

00:50:46: Also über den Herr Joe Kesar will ich nicht allzu viel sagen.

00:50:50: aber wenn einer schon seinen Vornamen ändert und dann noch die, wie er hieße noch diese schwedische, an die Atom-Kraftgater...

00:51:00: Greta Thunberg ist ja für Atom Kraft glaube ich sogar.

00:51:02: Lisa Neubauer ist gegen, die wollte ein Aufsichtsrat holen, nicht?

00:51:05: Egal

00:51:05: wie auch immer!

00:51:07: Für mich ist der Herr Keser ein... Ich sag's mal, ein ziemlicher Opportunist.

00:51:12: Ja?

00:51:13: Und natürlich hat Herr Käser mit der Energiewendenhaufen Geld verdient.

00:51:18: Ich lenne ihn.

00:51:18: nur einmal ein Projekt und daran sehen Sie letzten Endes wie Siemens heute gestrickt ist.

00:51:25: Sind sie schonmal auf der Autobahn zwischen Darmstadt und Frankfurt gefahren?

00:51:29: Bestimmt oder frei seltener als zwischen Nürnberg und Berlin!

00:51:32: Okay...

00:51:33: Da werden Sie sehen dass von Darmstad bis nach Frankfurt äußersten rechten Spuren.

00:51:41: Eine Oberleitung für LKWs ist, für Elektro-LKW's.

00:51:46: Diese Oberleidungsstrecke wird zurzeit wieder abgebaut weil seitdem die Strecke steht dort kein einzigster Lkw gefahren ist.

00:51:55: aber in Firma.

00:51:56: Siemens hat natürlich ordentlich Geld verdient an diesen beiden Strecken und das war natürlich auch geld subventioniertes Geld.

00:52:03: also.

00:52:03: man kann natürlich viel Geld verdienen, wenn man sich nach den jemaligen politischen Geschmacksrichtungen richtet.

00:52:12: Aber das ist für die Gesellschaft sicher ein Gewinn.

00:52:17: Okay aber nochmal, Subventionen?

00:52:19: Ist es wahr dass Subventione geflossen sind?

00:52:20: oder?

00:52:21: ich meine wir wissen bei erneuerbaren Energien die Subvention geflossene Größenung von fünf oder Milliarden bis jetzt zirka schätzt man wie war's mit der Atomkraft?

00:52:28: Ich mein die wurde bestimmt am Anfang auch gefördert oder?

00:52:31: Die Atomkraft ist in Deutschland unvergleichlich schnell eingeführt worden.

00:52:36: Wenn man daran denkt, dass der Staat der Kernenergie in Deutschland war und schon nach fünf Jahren die ersten Forschungszentren im Bau waren – das war eine konzertierte Aktion von Staat, Industrie- und Wissenschaften.

00:52:53: Und natürlich sind für die Forschungseinrichtungen, die man damals gebaut hat, auch staatliche Gelder geflossen.

00:53:00: Was jetzt die Kernkraftwerke betrifft war das Kernkraftwerk Obrikheim, zwar die erste große kommerzielle Anlage in Deutschland damals noch mit nur dreihundertfünfzig Megawatt.

00:53:12: Obrikam hat genau noch zehn Millionen Kreditgarantie vom Staat bekommen.

00:53:19: Das war die letzte sogenannte Subvention für irgendein Kernkraftwerke, das in Deutschland gebaut wurde.

00:53:26: Danach wurden alle Kernkraftferke von den Betreibern gebaut ohne staatliche Subventionen.

00:53:34: Okay, nächsten Punkt, den wir abhaken müssen, Atomöle.

00:53:37: Wir müssen diskutieren, Atommüll.

00:53:38: ist das wirklich ein Problem was sozusagen nicht zu lösen ist?

00:53:42: Wir finden ja keine Endlage.

00:53:43: Sie haben vorhin angesprochen ihre Vita dass sie auch damit etwas zu tun hatten und können darüber sprechen.

00:53:47: Und dann die Frage natürlich auch.

00:53:49: Nicht nur dass man quasi die Lagerung sind Auch die Frage ist wie geht es bei den Kosten?

00:53:53: Es gibt ja diese Rückstellungen für den Abrister Kernkraftwerke.

00:53:56: Wie schaut's damit aus.

00:53:57: Ist da staatliches Subventionenspiel oder wird es auch letztlich von innen Erzeuger bzw.

00:54:02: von ehemaligen Stromkunden der Erzeugern bezahlt?

00:54:05: Alpen, jedes Kernkraftwerk musste für jede produzierte Kilometer Stunde Rücklagen bilden für die Endlagerung und den Rückbau.

00:54:16: Das sind keine staatlichen Gelder eingeflossen.

00:54:20: das ist alles von dem Betreibern finanziert worden.

00:54:23: Auch heute beim Rückbau wird allein von den Betrebern bezahlt.

00:54:29: Nach dem Kernenergieausstieg, im Jahr twenty-elev und dem darauffolgenden Staatsvertrag wurden die Rückstellungen für die Endlagerung an den Staat übergeben.

00:54:40: Weil man sofort zahlte – und das nicht in den Praten abstotterte – zahlten die Betreiber achtundzwanzig Milliarden und Übergaben, die dem Staat für die Suche des Endlagers.

00:54:49: Was war der Grund dafür?

00:54:51: Dass man das so entschied?

00:54:53: Übrigens der Staat muss sich nicht nur um das Endlager jetzt kümmern, sondern er betreibt auch die Zwischenlege, wo die Kasturen an den Kraftwerkstattorten gelagert sind.

00:55:03: Also der Betreiber bringt einen Abfall in Behältern und die Einlagerung und Entlagerungen übernimmt der Staat.

00:55:10: Dafür hat er diese achtundzwanzig Milliarden Euro.

00:55:13: Seitdem ist in Sachen Entlaggerung nicht mehr viel gelaufen.

00:55:19: Das dafür eingesetzte Amt Das Bundesamt für Strahlenschutz und Endlagerung ist ja damit beschäftigt.

00:55:26: Und im letzten Jahr, haben Sie sie wahrscheinlich auch mitbekommen, haben die Mitarbeiter dieses Amtes einen Brief geschrieben an den Herrn Umweltministern und sich über die fast boykottierung letzten Endes der Grünen Mitkollegen in diesem Amt beklagt.

00:55:47: Aussage ist das letzten Ende Die Endlager suche eigentlich zum Witzwirt.

00:55:54: Und das ist ja auch das Vertale an der ganzen Sache, die Gegner der Kerne kommen und sagen, die Entlagung ist nicht lösbar.

00:56:04: Okay dann suchen wir ein Endlage?

00:56:06: Ja, wir finden keins!

00:56:08: Also das is'ja die Strategie von Herrn Trittin schon immer gewesen dieses Thema Entlagungen bis zum nimmern Leinstag aufrecht zu erhalten.

00:56:17: Wir hatten einen Endlager in Deutschland.

00:56:22: Ich war beteiligt an der Planung des deutschen Entsorgungszentrums in Goerleben.

00:56:28: In Neunundsebzig reichten wir den Antrag ein, das war ein integriertes Entsorgenzentrum also von der Brennelmendlagerung wieder auf Abfallaufarbeitung bis zum Endlagen.

00:56:41: Wir hatten auch einen Endlag nach Goerlinn und es wurde damals erkundet.

00:56:45: Wir reichten den Antrag ein und der damals zuständige Ministerpräsident von Niedersachsen, der Papa Ursula von der Leyen, Herr Albrecht, gab dann bekannt das Konzept ist hervorragend aber politisch nicht umsetzbar.

00:57:02: Das war dann der erste Kniefall vor der Unvernunft.

00:57:06: Politiker sind ja nicht dafür da vernünftige Dinge nicht umzusetzen sondern alles dafür zu tun dass vernünctige Dinge umgesetzt werden und seitdem eiern wir mit diesem Thema herum.

00:57:19: Und beim Abschluss des Staatsvertrages, im Jahr twenty-fourzehn, eskalierte dann die Sachen weil die Betreiber haben natürlich jahrzehntelang sehr viel Geld in die Erkundung und in den Probebetrieb des Endlagers Goreleben gesteckt.

00:57:35: aber die Politik wollte – das war der Kniefall vor den Grünen – dass Endlager Goreleben nicht weiter untersucht wird geschlossen wird du flutet wird, beendet wird.

00:57:46: Und dann haben die Betreiber natürlich gesagt okay wenn ihr das macht, dann kriegt er von uns das Geld aber bitte belästigt uns nicht mehr mit diesem Thema.

00:57:55: wir haben ein Endlager in Deutschland es übrigens in drei internationalen Sympostien auch unter Tritin als eine bestmögliche Lösung bezeichnet wurde.

00:58:06: Interessanterweise sind die Links auf dem Internet verschwunden aber ich habe trotzdem einen Link gefunden bei der Frau Harms.

00:58:14: Da habe ich dann noch den Link zu diesen Sympostchen gefunden, das auch in einem Buch beschrieben.

00:58:19: Und wir brauchen ja nur ins Ausland zu schauen – das Endlager in Finnland ist am letzten Jahr im Betrieb und das Endlag an Schweden ist im Bau.

00:58:27: Der Beweis ist geführt dass man einen Endlagger bauen kann wenn man will aber wir wollen gar nicht die Endlage bauen.

00:58:35: Naja und da gibt es mittlerweile eine ganz andere Entwicklung und das ist natürlich sehr schade dass Deutschland sich daran nicht beteiligt.

00:58:44: Bei den Generation IV-Reaktoren, bei diesen kleinen Reaktoren gibt es zwei Linien.

00:58:50: Bei denen auch der verhandene sogenannte Atommüll, der immer noch zu ninety-fünf Prozent aus Uran twohundertdreißig besteht, das sollte man auch wissen.

00:59:00: also nur etwa vier und ein halb fünf Prozent sind wirklich hoch radioaktive Aktenide.

00:59:05: Der Rest ist Natururan.

00:59:07: Der konnte aber nicht in den Leichtwasserreaktoren reingesetzt werden weil er nicht hoch genug angereichert.

00:59:13: Aber in diesen Generationen vier Reaktoren durchführt und molten sollt, kann letzten Endes der Brennstoff, der noch in den Brennelementen ist eingesetzt werden.

00:59:27: Dadurch kann letztendlich die Halbwärtszeit auf ja dreinhalb Jahre reduziert werden also reden dann nicht mehr von hunderttausend oder Millionen Jahren und auch die Abfallmenge kann dramatisch reduziert werden.

00:59:43: Es gibt Untersuchungen, die sagen wir bräuchten dann nur noch ein Oberflächenlager.

00:59:49: Wir bräuchen überhaupt kein Endlager mehr irgendwo ein paar Salte oder in einem Salzstück.

00:59:54: Und das ist ja eigentlich der Skandal!

00:59:58: Natürlich sind diese Konzepte alle noch auf Papier.

01:00:01: Der Dual Fluid wird derzeit im Pilotprojekt übrigens im Huam da von einer deutschen Firma Wir waren beim

01:00:10: Übis auch zu Gast vor einigen Jahren Dodelflue.

01:00:12: Kann man es immer gesprochen?

01:00:14: Also wird in Rwanda gebaut, nicht Deutschland genau?

01:00:16: Ja und dass man sich einfach an dieser Technologie nicht beteiligen will weil es ist ja eine Chance für uns in Deutschland diesen sogenannten Atommüll entsprechend zu behandeln und zu reduzieren.

01:00:31: aber wenn sie mich ganz persönlich nach meiner Meinung fragen wie das in Deutschland weitergeht ich bin überzeugt davon Außer die Politik macht eine Hundert- und Achtzig-Gradwende, dass keiner dieser Kastoren in Deutschland jemals ein Endlager sehen wird.

01:00:48: Weil uns vorher die Kastoren von den Chinesen oder Koreanern abgekauft werden weil sie wissen was da drin ist und das es noch ein Wertstoff ist und kein Abfall.

01:00:59: Womit wir genau jetzt glaube ich auf die Zukunft kommen sollten oder die Gegenwart?

01:01:02: Wir haben verstanden Historie.

01:01:03: Ich habe auch verstanden Herr Röttgen ist mindestens genauso daran Schuld.

01:01:05: beherrt Retin.

01:01:06: Ja, jetzt sind wir wo wir sind.

01:01:08: Jetzt würden ja die Befürworter der Energienbänder würden uns sowieso nicht zuhören und immer mal sie würden zugehört haben.

01:01:14: bis jetzt würden Sie sagen, Oman zwar alter weiße Männer reden über die Vergangenheit.

01:01:19: was soll das Ganze?

01:01:19: Wir haben doch jetzt neuere Energie, wir haben Freiheitsenergie, wir müssten einfach nur schnell die Neuerbahnen ausbauen.

01:01:25: wegen solchen Typen wie uns beiden wird es gebremst und dann werden alle Probleme gelöst weil wir haben noch billigen Strom aus der Neuerbahn, wo ist das Problem?

01:01:32: Ja, dieses Wort Freiheitsenergien.

01:01:34: Das ist wieder eine Schöpfung eines gewissen Herrn Karsten Schneider der ja auch letztgesagt hat dass der Klimaschutz eigentlich ein soziales Problem ist.

01:01:45: aber okay der Herr Schneider ist das sehr kreativ.

01:01:48: Ich glaube ich muss den Schutz nehmen.

01:01:49: Ich glaube es freies Energie das kam schon bei den Ukrainer auf.

01:01:51: Es hat schon irgendwie Scheinig.

01:01:53: Haberck und Berbock gesagt Aber egal wir haben also trotzdem.

01:01:55: der Punkt ist ja, Rianne die Motto Wir brauchen Atomstrom gar nicht weil wir haben noch hier unschlagbar billigen erneuerbaren Energien.

01:02:01: Also die erneuerbaren Energien kann man natürlich durchaus als Freiheitsenergien bezeichnen.

01:02:09: Aber nur dann, wenn man sie kombiniert mit der Kernenergie.

01:02:14: So wie wir das in Deutschland machen mit der atomfreien Energiewende werden wir bis zum St.

01:02:19: Nimmerleinstag von fossilen abhängig sein weil die Erneuerbarn können alles möglichen aber Sie können keine Grundlast liefern.

01:02:30: Sie können kein Land der Welt, vierundzwanzig, sieben, dreieinhalb, sechzig Tage am Jahr versorgen.

01:02:37: Das geht nur einfach nicht!

01:02:38: Also das Jahr hat achtausend, siebhundertsechzehnte Stunden.

01:02:41: die Vorlassstunden Onshore sind fünfzehn, Sechzehn Hundert Offshore dreitausend Fünfhundert und Votovoltaik acht bis neunhundert.

01:02:51: Jetzt darf man nicht den Fehler machen dass wir die drei Zahlen zusammenzählt weil das ja meistens doch gleichzeitig stattfindet.

01:02:59: Also wir brauchen immer eine Erzeugungsform, die wir einfach an und abschalten können.

01:03:07: Und jetzt haben ja die Vertreter der Erneuerbaren am letzten Jahr gejubelt, dass sie fast sechzig Prozent des Strombedarfs in Deutschland gedeckt haben.

01:03:17: aber ich frage mich immer wann?

01:03:19: Ich meine, sechzig Prozent von irgendeiner Energieart zu erzeugen ist vielleicht eine ganz schöne Sache.

01:03:26: Strom kann man ja weder in Flaschen noch Säcken oder sonst irgendetwas lagern.

01:03:30: Und von der Seite her kommt es immer darauf an, ob der Strom dann geliefert wird wenn er gebraucht wird.

01:03:38: Um das Thema jetzt zu entschärfen, kommt unser Herr Müller vom Bundesnetzagentur auf transkloarreiche Ideen, der die Netzengeldverordnung so ändern will dass die Betriebe belohnt werden, wenn sie viel Strom verbrauchen und wenn die Sonne schalend unter Wind weht Und ansonsten für die Versorgung, wenn das nicht der Fall ist selbst Sorgen sollen.

01:04:00: Also ich meine es hat eigentlich mit dem Industrieland nichts mehr zu tun was da derzeit von den Protagonisten oder Energiewende besprochen wird.

01:04:09: Wir sind ein Industrieland und wir müssen rund um die Uhr unsere Haushalte und unserer Industrie mit Stromversorgungsland sind wir kein Industriland mehr und Ich weiß nicht wer es letzt hin war der gesagt hat Ich glaube, es waren Kollegen von Ihnen dahin füßt.

01:04:28: Genau!

01:04:28: Es ist auch Wirtschaftswissenschaftler, er hat gesagt wenn wir die Energieversorgung so weiterführen, hat die energieintensive Industrie in Deutschland keine Zukunft mehr.

01:04:40: Punkt!

01:04:41: Das kann man nur unterstreichen.

01:04:42: und jetzt schauen wir mal auf den Iran Krieg.

01:04:45: Jetzt schauen wir über die Grenze.

01:04:47: Frankreich ist zum Beispiel von diesem Iran-Krieg so gut begann nicht betroffen.

01:04:53: Frankreich stellt siebzig Prozent des Stromes mit Kernenergie her.

01:04:58: Dreißig Prozent kommen von erneuerbaren und Wasserkraften.

01:05:03: In der Stromerzeugung gibt es einen Anteil von null Fossilen, bei uns haben wir dreiundfünfzig Terawattstunden über Gas.

01:05:14: Natürlich schlagen die Folgen des Iran-Krieges bei uns durch, weil wir eben dieses Gas beziehen.

01:05:19: So in Frankreich werden fast fünfzig Prozent aller Haushalte durch CO-freiem Kernenergiestrom beheizt.

01:05:27: Da sind wir mit CO-freier Beheizung, da sind wir noch Lichtjahre entfernt davon!

01:05:34: Frankreich liefert ja den Beweis dass Kernenergi unerneuerbare gut zusammenpassen und wir haben auch den Beweiss geliefert.

01:05:42: Das wissen die wenigsten.

01:05:44: Die deutschen Kerntrafwerke sind bis zu ihrer Abschaltung lastfolge Betrieb gefahren.

01:05:50: Die haben also immer ihre Last abgesenkt und haben den erneuerbaren wunderbar integriert in das Netz.

01:05:59: Und dafür eignet sich Kernenergie natürlich hervorragend, weil bei Kernkraftwerken können sie die Last sehr schnell um große Beträge absenken.

01:06:10: Das können Sie mit Gas, mit Kohle, mit Steinkohle wird es schon schwierig!

01:06:16: Sie können es mit Stein-Kohle aber damit fahren Sie ihr Kraftwerk in kürzester Zeit kaputt.

01:06:21: Mit Braunkohle, die aber uns immer noch die Grundlast derstellt, können Sie es überhaupt nicht.

01:06:26: Wenn Sie das bei Braunkohl machen dann haben sie Probleme mit dem Förderstrom.

01:06:31: Braunk Kohle ist ja mehr ein biologischer Brennstoff da verklebt in die gesamte Fördersträger und da können Sie erst mal ein paar Wochen lang putzen wenn Sie das mit einem braunkohlekraftwerk machen.

01:06:42: also wir haben momentan wenn wir das weiterhin atomfrei gestalten wollen haben wir eigentlich nur die Möglichkeit das mit Gas zu machen.

01:06:51: Und wo der Gaspreis jetzt hingelaufen ist, muss ich Ihnen nicht erzählen?

01:06:55: Ich weiß nicht ob da die Bemühungen von ein Habeck ausgerechnet durch die Straße von Ramos und Katar einen Ski zu beziehen oder ob sie jetzt so klug waren.

01:07:04: Das glaube ich weniger!

01:07:06: Dann kommt ja noch die nächste deutsche Lebenslüge hinzu wir wollen es mit Gas machen.

01:07:10: Was machen die Deutschen?

01:07:12: Gasvorräte, die schlummern davor sich hin.

01:07:15: Wir haben das Rheinische Mittelgebirge.

01:07:17: nach Auskunft der Gesellschaft für Geowissenschaften in Deutschland, schlummert dort zwei Komma drei Billionen Kubikmeter Gas, die relativ leicht zu fördern wären und die etwa für zwanzig dreißig Jahre Gasversorgung in Deutschland ausreichen würden.

01:07:34: Also das machen wir auch nicht!

01:07:35: Wir machen keine Kernenergie, wir machen keine Gasförderung, besetzen aber zu hundert Prozent auf Gas Weil wir das für die Energiewende brauchen.

01:07:45: Wie es ausgehen soll, also ich verstehe es halt nicht aber es gibt vielleicht welche, die es verstehen.

01:07:51: Ich habe auch über Fracking schon Podcast gemacht.

01:07:54: Die Forscher von Frauenhofer rechnen davor dass Atomkraftretal teuer ist wenn man sie mit Neubahnen bündelt weil ja in die Anlagen Auslastung nur noch so bei dreißig Prozent, die gesteckt statt bei früher fünfundneunzig Prozent.

01:08:08: Und Sie sagen ach na ja wir können den Lastausgleich fahren.

01:08:10: aber dann muss ich Sie fragen wäre denn die Lastaus gleich mit Naturgrafwerken dann nicht teurer als der mit Gas?

01:08:16: Also wenn wir das in einem vernünftigen Verhältnis machen, dann ist es nicht teuer.

01:08:23: Wir haben natürlich in Deutschland mittlerweile ein absolutes Maximum an erneuerbaren Energien erreicht und Erzeugung durch Erneuerbare.

01:08:34: Jede Anlage, die heute noch dazu gebaut wird bringt null Komma Null.

01:08:39: Geben wir mal ein Beispiel Die Onshore Windkraft ist in den letzten fünf Jahren um vierzehn Gigawatt ausgebaut worden.

01:08:48: das sind fünfundzwanzig Prozent der onshore windkraft.

01:08:52: so Seitdem hat onshore keine einzigste megawatt stunde mehr geliefert weil letzten eines wie erzeugt von der Wetterlage abhängig ist.

01:09:05: Und wir können jetzt so viel Onshore-Windkraft installieren, wie wir wollen an den noch möglichst Windkraftärmsten Standorten, wie es jetzt vertreten wird.

01:09:15: Wir werden insgesamt nicht mehr an erneuerbare Energie erzeugen als derzeit.

01:09:22: Wir haben das Potenzial ausgenutzt und der Nutzen der Neuebahn hängt ja nicht davon ab, wieviel erzeugt wird – insbesondere dann wenn auch ein Großteil dieser erzeugten Energie ins Ausland verschenkt werden muss, weil wir dann Heldbriesen haben die wir nicht mehr im Netz unterbringen und mit Zuzahlung letzten Endes hier andere europäische Länder beglücken.

01:09:53: die sich aber mittlerweile schon nicht mehr gern beglücken lassen.

01:09:56: Also Schweden denkt jetzt laut darüber nach, in Frankreich gibt es auch schon eine Bewegung, die drüber nachdenkt, die sagt wir verabschieden uns aus diesem europäischen Verbundnetz weil die Energiepolitik dieser Deutschen da haben wir keine Lust mehr unter diesen Folgen dieser sagen mal Nichtbedarfsgerechten Erzeugungen zu leiten.

01:10:16: also Wir haben da ein Maximum erreicht also mehr geht nicht mehr.

01:10:20: ich habe Letzter Jahr so ein netten Artikel geschrieben im Zitzero, über diesen zehn Punkteplan der Energiewende.

01:10:28: Den habe ich dann unter der Überschrift geschrieben.

01:10:31: Genossen ihr müsst tiefer graben nicht?

01:10:33: Also das ist ja dieser bekannte Witz als Urlbrichter oben in Staatspalast steht und unten sind so'n paar Fobos die garben noch für eine Fahne wo sie die reinstellen wollen und da liegt da ne Haufen Dreck bis es dann dem Ulbricht reicht und das Fenster öffnet.

01:10:52: Und runterruft, also genossen, ihr müsst wie vergraben!

01:10:55: So kommt mir momentan die Energiewende vor.

01:10:58: Es bringt einfach nichts mehr.

01:11:00: Wir haben das Maximum erreicht – und jetzt erinnere ich mal dran –, in der Ueco-Institut Darmstadt hat wir so eine Studie gemacht, wie viel Erneuerbare eigentlich so ein Stromnetz verträgt?

01:11:19: und sind da so auf einer Größenordnung von thirty-fünf bis vierzig Prozent gekommen.

01:11:23: Und wenn wir das kombinieren mit der Kernenergie, ist es optimal, zeigt dort sehr Frankreich dass in Frankreich sind es siebzig dreißig.

01:11:31: Es läuft ja optimal.

01:11:33: also von der Seite her man kann es optimal gestalten aber wie gesagt unsere installierte Leistung die haben wir hier fast vervierfacht in den letzten Jahren ohne dass da irgendeinen Nutzen bei rausgekommen ist.

01:11:47: wer wird denn sowas?

01:11:49: Ich meine, die Deutsche scheinbar.

01:11:51: Die anderen haben ja in der Tat keine große Lust mehr darauf.

01:11:53: Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten.

01:11:54: Also ich habe eine Frage, die ich vorhin vergessen hab zu stellen, die kombiniere jetzt mit einer anderen Frage.

01:11:58: Jetzt frage ich mal so viele Fragen auf einmal aber sie kriegen sehr gut hin.

01:12:02: Zum einen immer die Leute, die sagen naja wir können auch Batterien installieren.

01:12:05: Haben wir einfach Batterien?

01:12:06: Wenn wir viel produziert werden wir Batterien.

01:12:07: das würde ich gerne wissen.

01:12:09: und dann würde ich ganz gern nochmal auf die alten abgeschalleten Kraftwerke blicken.

01:12:13: Da gibt es immer die Diskussion, kann man die noch reaktivieren?

01:12:16: Kann man die nicht reaktiveren.

01:12:17: Wenn wir mal praktisch nutzen nachher, was hören Sie denn von Ihren Kollegen?

01:12:20: Also Batterien, die waren ja ein Feiern, glaube ich, der Batteriespeicher anstatt dort früher Kraftwerk geworden, das ja auch witzig ist.

01:12:25: aber vielleicht können wir mir die beiden Punkte nochmal ganz besprechen weil müssen wir überlegen wie können wir's jetzt besser machen.

01:12:29: Aber jetzt zu sagen okay, wir machen einfach so weiter da bin ich bei Ihnen wahrscheinlich würde die Politik so weitermachen, aber der Podcast soll am Beitrag dazu leisten, dass die Politik eben nicht so weitermaht und verreichtet.

01:12:37: zumindest in meiner Wahrnehmung versucht ihr Das

01:12:43: stimmt, also sie versucht es und bin auch überzeugt davon dass ihr nach wie vor in tiefsten ihres Herzes von der Kernenergie überzeugt ist.

01:12:52: Ja ok jetzt fangen wir mal bei den Batterien an.

01:12:54: ja im letzten Jahr wurde in Billingstedt Schleswig-Holstein die größte Batterie Deutschlands mit großen Tamtam eingeweiht.

01:13:11: Der NDR hat darüber berichtet, dass könnte irgendwie ein Dorf mit ein paar Tausend Einwohnern da versorgt werden.

01:13:19: Ja aber am Schluss mussten sie natürlich noch eine Frage beantworten.

01:13:23: also der tägliche Strombedarf in Deutschland liegt bei einer Million zweihundertfünfzigtausend Megawattstunden.

01:13:33: Diese Batterie könnte Deutschland sechzehn Sekunden lang mit Strom versorgen.

01:13:39: Sechszehn sekunden Also.

01:13:42: ich meine, wenn wir jetzt über Fortschritte bei der Batteriespeicherung sprechen dann sind es Batteriespeicher die vor Ort bei einer dortigen Erzeugung einen Ersatz liefern können.

01:13:54: Wenn wird das übrigens bei der Energiewende von vornherein gemacht hätten so wie es früher in der Energiewirtschaft überall der Fall war?

01:14:01: Wenn man nämlich am Markt teilnehmen wollte muss man den Nachweis führen dass man auch lieferfähig ist wenn die eigene Anlage nicht produziert.

01:14:10: Das waren früher Grundvoraussetzungen.

01:14:13: Die hat man natürlich bei der Energiewende dann völlig aufgelöst und hat Windräder hingestellt und Photovoltaikanlagen ohne irgendeinen Backup.

01:14:23: Hätte man das von vornherein gemacht, hätte man gesagt okay wenn du ein Windpark baust, dann bau bitte paar Batterien dazu oder schließe einen Vertrag ab mit irgendjemandem der rund um die Uhr liefern kann.

01:14:33: Das haben wir halt nicht mehr gemacht!

01:14:35: Und von der Seite her haben wir jetzt das Problem, die Batterien werden auf lange Sicht keine Lösung sein.

01:14:45: Ich habe Ihnen eben die Größenordnung mal skizziert.

01:14:49: und schauen Sie sich einmal die Batterieanlage da in Billingstedt an – es ist ein riesen Feld!

01:14:54: Wo diese Batterien stehen, sind sie zu ca.

01:15:04: Es zeigen ja auch die amerikaner.

01:15:05: derzeit können sie jedes kernpferg.

01:15:08: Wieder in Betrieb nehmen, weil die amerikane machen das mithilfe der investition von microsoft in three mile island.

01:15:17: ich erinnere daran dass das ein kernt auf weg war das auch mal eine harmerie hatte.

01:15:21: in deutschland könnten wir ohne großen auffand sechs Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen.

01:15:27: Das liegt schon mal alleine daran, wenn man ein Kernkraftwerk abschaltet ist das nicht gar nicht abgeschaltet sondern es muss ja noch die Nachwärme der eingelagerten Brennelemente abgeführt werden.

01:15:38: und erst wenn der nukleare Betrieb beendet ist und er ist erst dann beendete wenn alle Brenne-Elemente aus dem Kernkraftverk abtransportiert sind in Kastoren dann in Zwischentage.

01:15:51: Erst dann können sie die Betriebsmannschaft reduzieren, aber das wäre auch noch kein Hindernis.

01:15:57: Also momentan könnten wir sechs Kerntrafverge könnten wieder zurück ans Netz bringen ohne große technische Probleme.

01:16:06: es bedarf dazu natürlich als erstes mal des politischen Willens.

01:16:11: Investoren haben wir also.

01:16:13: da gehen seit ein zwei Jahren amerikanischer Investoren bei den Staatskanzleien ein und aus die genau dieses Konzept vorstellen und vertreten und ohne staatliche Hilfe letzten Endes diesen Rückbau finanzieren wollen.

01:16:30: Natürlich wollen sie staatliche Garantien haben, wenn Sie das tun, dass sie dann auch als Netz gehen.

01:16:36: Was er legitim ist?

01:16:37: Ich meine, wenn ich Geld investiere, dann möchte ich aus hier stellen, der Markt, wenn nicht verboten wird!

01:16:41: Also technisch spricht da überhaupt gar nichts dagegen.

01:16:45: Es gibt kein einziges technisches Argument desgegen einer Wiederentbesetzung dieser Kernkraft vergespricht, das Einzige was wir brauchen ist erstens mal der politische Wille und wir brauchen ein Investor.

01:16:58: Und diese Investoren gibt es ja von der Seite her.

01:17:03: Wir könnten unsere Situation verbessern und jetzt haben wir den Ukraine Krieg gehabt.

01:17:08: Jetzt haben wir noch den Iran Krieg.

01:17:10: also von der seite her sollte man irgendwann mal gelernt haben dass mir die Energieversorgung so gestalten soll dass sie wirklich dann auch irgendwie sicher ist und zukunftsfähig ist.

01:17:22: Jetzt haben Sie ja schon ein paar mal angesprochen die Politiker, ich habe gesagt die Politika trauen sich nicht das sozusagen zu sagen.

01:17:29: auf der anderen Seite haben wir eine Umfragen die zeigen es die Mehrheit da Deutschland jetzt mittlerweile für Turmenergie ist.

01:17:35: Wir haben einen Kanzler der sagt strategischer Fehler.

01:17:40: Wir haben von der Leyen die sagt strategische Fehler.

01:17:44: Haben Sie eigentlich noch so eine Hoffnung dafür?

01:17:45: oder sagen Sie Nee Ihre Erfahrung in der Politik ist so.

01:17:48: Wenn Sie die öffentliche Diskussion anschauen, was wird das besprechen?

01:17:51: Ist ja im Fernsehen völlig undenkbar.

01:17:52: Im Fernsehen wird Ihnen sofort die Frauenhofer Studium in den Ohren gehauen und tun Kopfwissen teuer.

01:17:56: Dann ist es gerade so gefährlich und dann wird gesagt Erneuerbaren sind so unglaublich billig.

01:18:01: Das sind also drei Lügen, die Ihren Einsatz fallen.

01:18:03: Es wird immer wieder als Fakten dargestellt.

01:18:05: Und dann ist man auch verloren am Posten.

01:18:08: Haben Sie persönlich aufgrund Ihrer Erfahrung, Sie sind ja auch ein bisschen Opfer gewesen vom politischen Entzriegen wenn ich es so richtig verstanden habe im Ende ihrer Zeit bei EMBW.

01:18:15: Sagen sie da ist noch eine Hoffnung und sagen sie nie?

01:18:17: Wir sind einfach so verstrahlt um diesen Begriff mal zu verwenden in der deutschen Diskussion dass das Schiff einfach so abgefahren ist, dass wir eigentlich sagen müssen wir haben uns willendlich für die Industrialisierung entschieden und es gibt keinen Kurswechsel.

01:18:29: Es wird einen Kurswechsel geben!

01:18:32: Die Frage ist nur wann es diesen Kurs wechsel geht.

01:18:36: Also wenn man momentan mal schaut, es gibt ja derzeit ein Firma in Deutschland.

01:18:41: Das ist die ferme Industriekraft, die wurde im Dezember gegründet.

01:18:44: Es sind schon Adventure zwischen der ästischen Energie, die einen Small Modularist-Reaktor in Estland ausbaut mit zwei Blöcken – das ist der gleiche, der seit letztem Jahr in Kanada im Bau ist und einem großen Gewerbe Park-Entwickler der Firma Axos.

01:19:06: So, diese Firma hat zwei Konzepte.

01:19:09: das erste Konzept ist der SMR so wie ein Estland und in Kanada gebaut wird.

01:19:14: aber der Zielmarkt ist die Industrie.

01:19:18: wenn wir eins gelernt haben in den letzten dreißig vierzig Jahren dass die Politik und die Energieversorgung die Chancen hatten eine vernünftige Energieversorgen in Deutschland aufzubauen.

01:19:32: beide haben grandiose Versorgung Beide, die Politik und auch der Energieversorgung.

01:19:38: Deshalb vertreten jetzt solche Firmen wie zum Beispiel Fermi Industriekraft eine ganz andere Strategie.

01:19:46: Erstens mal nur private Investoren und die Projekte so lange vorantreiben insbesondere die Politik vor sich her treiben bis es dann irgendwann zum Knackpunkt kommt und ein Unternehmen wie die BSF zum Beispiel sagt Entweder wir können das Ding jetzt hier bauen oder der Standort ist geschlossen.

01:20:06: Also, das ist auf meine Strategie.

01:20:08: Wir können nicht mehr auf die Energieversorgung setzen.

01:20:11: Wir kann nicht mehr groß auf die Politik setzen wenn die schon den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik irreversibel da anführen.

01:20:19: also jede menschliche Entscheidung ist irreversible.

01:20:21: Das hat er ja insbesondere Herr Merz auch schon mehrfach unter Beweis gestellt.

01:20:27: Er ist ja eigentlich das Paradebeispiel dass man die Dinge reversibel gestalten kann.

01:20:34: Also wir müssen einfach eine Situation in Deutschland erzeugen, wo die Industrie letzten Endes der Politik klar macht Leute entweder wie gesagt ihr müsst da kein Geld mit dazu geben aber ihr öffnet uns diesen Weg oder wir hauen hier ab.

01:20:50: übrigens ist noch das andere interessante Konzept dass die ferme Industriekraft in Kooperation mit einem finnischen Unternehmen jetzt erfahren treibt.

01:21:01: Das ist der nur Wärme produzierende Reaktor, die werden zurzeit in Finnland für die Fernwärmeversaugung geplant also Helsinki sollen diese fünfzig Megawatt-Reaktoren installiert werden.

01:21:17: und Da gibt es eine interessante Lücke im Atomgesetz.

01:21:20: Im Atom-Gesetz steht nämlich nur, dass die gewerbliche Erzeugung tot Strom verboten ist.

01:21:25: von Wermer steht kein Wort und es gab schon eine Anfrage beim Bundesumweltministerium, die das indirekt auch bestätigt haben, dass dem so ist.

01:21:34: also dieser Reaktoren könnte man heute schon bauen in Deutschland.

01:21:38: der Bau wäre nicht durchs Atom Gesetz verboten aber trotzdem um wirklich langfristig eine positive Entwicklung für die Kernenergie in Deutschland zu haben.

01:21:50: Da brauchen wir erstens mal Politiker, die verantwortungsvoll auf Zeit handeln und nicht nur vor einer Legislaturperiode.

01:22:01: Wir brauchen Wissenschaftler, die sich der Wissenschaft verpflichtet fühlen und nicht irgendeiner Ideologie.

01:22:08: alles Beides haben wir derzeit nicht.

01:22:11: und zu allerletz brauchen wir Medien, die über diese Technologien fair- und neutral berichten.

01:22:19: Also wenn ich zum Beispiel sehe das in der ARD oder im CDF immer wieder dieser Professor Quashling auftaucht, der aktiv auf Antikernkraftdemonstrationen immer wieder zusehen ist da denke ich immer dass es so ungefähr wie wenn ich das Schwein nach dem Metzger befrage, also da kommt ja nichts bei raus.

01:22:41: Und bei diesen ganzen Diskussionen in den öffentlichen Medien – Ich habe da in der letzten Jahr noch nie jemand gesehen, der weiß wovon er spricht!

01:22:51: Da werden nur immer die Erneuerbaren dargestellt als die einzigste Lösung.

01:22:56: Leute wir wissen doch, wenn wir über den Zaun schauen in unserem Land dass es andere Beispiele gibt und jeder Unternehmer der feststellt, dass er auf dem Holzweg ist und sieht das andere Unternehmen das besser machen.

01:23:09: Da hätte ich schon längst den Karren umgelenkt.

01:23:11: aber

01:23:12: hier... Vor allem wenn jetzt so klar ist, dass der zweite Zubau da neuerbar an keiner Erzeugung weiterbringt beziehungsweise höchstens dazu dann, wenn die Sonne scheint noch mehr über Produktion da ist, da müssten wir eigentlich gegensteuern.

01:23:23: Dieses Small Model Rectors.

01:23:25: zwei Gedanken dazu.

01:23:26: Das eine ist ja die

01:23:28: Gegner

01:23:29: sein natürlich seit wann ist ein small billiger als groß?

01:23:34: Wir beide haben Konsens.

01:23:36: Wenn wir die großen Anlagen bauen, würden wir sie schniesen, wären die auch günstiger?

01:23:40: Bauen wir ja nicht!

01:23:41: Weil wir ja quasi keine Sehenfertigung haben, können wir aufhören mit Kompetenz ähnlich mehr.

01:23:47: Die Small-Lorectures haben natürlich den Vorteil, dass sie Serienfertigung haben und Sie würden auch für uns vor allem ein Problem lösen.

01:23:53: Nämlich das Problem, dass wir in Deutschland keine Kompetenz mehr haben oder?

01:23:56: Wir haben ja keine richtige Forschung mehr.

01:23:57: Insofern ist es auf uns die einzige Lösung, die wir haben, das Fertigungsgeräte zu kaufen und hinzustellen weil wir eben diese Anlagengeime bauen könnten, mangels Kompetenz.

01:24:06: Ja.

01:24:06: also man muss erst mal zu der SMR.

01:24:09: mit Abkürzung muss man erstmal sagen Das ist natürlich eine ganz neue Entwicklung.

01:24:15: Das sind Reaktoren in der Größenordnung zwischen zwei hundfünfzig und sechs siebenhundert Megawatt sind also kleinere Reakturen.

01:24:22: Sie passen also vom Design her wesentlich besser in die heutigen Strommärkte mit erneuerbaren, sind kleinere Einheiten.

01:24:30: ja dann sind sie weitgehend standardisiert und können also industriell hergestellt werden.

01:24:36: das heißt dass Herz der Anlage wird gar nicht mehr auf der Anlage gebaut sondern es kommt aus der Fabrik.

01:24:43: dann sind natürlich auch die Bemühungen zur Standardisierung werden, zum Beispiel auch von der EU unterstützt.

01:24:49: Da gibt es ja seit Jahrzehnteinzwanzig die European Alliance of Small and Modellized Reaktoren.

01:24:57: Das wäre mal der erste Schritt dass wir offiziell in dieser Alliance mitmachen.

01:25:02: übrigens ist da die TUM in München schon Mitglied GAS.

01:25:07: Es sind also über vierhundert Mitglieder aus Europa und auch einige deutsche Firmen die dort Mitglied sind.

01:25:13: Das wäre mal ein erster Nucleus, um junge Menschen in Deutschland wieder an das Thema heranzuführen.

01:25:20: Das ist ja auch mein Engagement für das ich mich so einsetze und ich will junge Menschen an dieses Thema heranführen.

01:25:28: Und der Rückbau vom Rückbau ist aus meiner Sicht eher eine ökonomische Maßnahme.

01:25:33: Aber die SMR, das ist eine strategische Maßnahme um Deutschland wieder für das Thema Kernenergie fit zu machen mit einer neuen Generation.

01:25:43: Ich war ja auch erst als ich bei der KWU angefangen habe.

01:25:47: Wir waren alles junge Leute!

01:25:49: waren begeistert und haben da mitgemacht.

01:25:51: Und diese Begeisterung kann man auch heute wieder erzeugen, ich kann Ihnen sagen dass die Kern-D, das ist ja diese Vereinigung der deutschen Firmen, die noch in der Kerntechnik tätig sind und es sind noch einige in Deutschland weltweit tätig.

01:26:05: Die neue Geschäftsführerin Nicole Koch ist vierzig Jahre alt, Mutter mit zwei Kindern.

01:26:10: also wissen das sind schon Frontfiguren heute dar die Jugend an das Thema heranführen und auf dem Weg müssen wir weitermachen.

01:26:19: Und die SMR-Reaktoren wären für die Jungen jetzt so ein Gebiet, wo man sie für so eine Technologie begeistern könnte.

01:26:28: Was Sie gesagt haben natürlich von der Fertigung da glaube ich auch dass wenn wir in Deutschland einen SMR bauen Das wird kein deutsches Produkt sein.

01:26:37: also der SMR der in Estland und in Kanada gebaut wird ist ein SMR, der von GE Hitachi gebaut wird.

01:26:46: Und die Chinesen bauen den HDR-Hochtemperaturreaktor von den Deutschen entwickelt.

01:26:53: Ich habe jetzt mit einem Kollegen gesprochen, er war in China und hat eine Führung gemacht und dann kam die junge Dame und hat gesagt das ist unser Hochtemperaturejagd.

01:27:02: Dann sagt er, nee, nee!

01:27:04: Das haben wir in Deutschland entwickelt und haben es euch verkauft.

01:27:08: Also du musst mal aussehen viele diese Entwicklungen kommen aus Deutschland.

01:27:12: Da bin ich Ihrer Meinung, die Technologie wird nicht aus Deutschland kommen.

01:27:16: Die Einzigen, die in Europa noch an der Entwicklung arbeiten sind die Franzosen natürlich mit ihrer großen Farmatom und der EDF und die Firma Rolls-Royce in England zusammen übrigens mit Siemens.

01:27:29: Siemens soll dann den konventionellen Teil liefern und diese sind in Tschechien ganz vorne in der Bieterliste.

01:27:36: Übrigens war da auch bei dieser Unterzeichnung, dieser Kooperation auch die Pateriner Reiche.

01:27:42: dabei fand ich sehr schön.

01:27:43: Immerhin konnte sie da mal wieder um der Schmarrfälle Kernenergie unterstreichen zwar nur mit Firmen Siemens für den konventionellen Teil aber immerhin ja.

01:27:52: Aber immerhin das stimmt Herr Greber, ich glaube unstrittig ist jetzt wenn man Fuß schon erwähnt Die energieintensive Industrie hat es nicht leicht bei uns.

01:28:01: Bei gewisser Deindustrialisierung haben wir zumindest würde ich sagen Haben Sie es einmal angeschaut?

01:28:06: oder was ist denn Ihre Ehrblick auf den Schaden, dem wir in der Wirtschaft angerichtet haben durch den Atomastik?

01:28:13: Ja man kann das nachrechnen.

01:28:14: Aus der Schweiz gibt es Unterlagen mit denen man den Atoma-Stick wirtschaftlich berechnet kann.

01:28:19: Man muss etwa die Megawattstunde mit hundert sieben Euro einsetzen und wenn wir das bei einer Laufzeit von noch vierzig Jahren einsetzen dann ist es so dass der volkswirtschaftliche Schaden in der Größenordnung von siebenundzwanzig Milliarden ist.

01:28:37: Wenn wir allerdings die Laufzahlen so, wie Sie derzeit im europäischen Ausland ja angestrebt werden und auch in der Genehmigung sind vor sechszig Jahren einsetzen, kommen wir da leicht auf den volkswirtschaftlichen Schaden von hundert Milliarden Euro.

01:28:53: Das ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange.

01:28:55: Das wäre jetzt nur der volkswirtschaftliche Schaden durch den Ausstieg aus der Kernenergie.

01:29:01: Jetzt müssen wir mal weiter schauen.

01:29:04: Wir haben ja auch ein Netz, ich sage das immer in solchen Diskussionen mit diesen Erneuerbaren, sag ich immer Leute wenn ihr irgendwo Strom erzeugt da muss erst zur Steckdose des Verbrauchers kommen und das kostet Geld, das sind Systemkosten und die belaufen sich derzeit schon seit dem Beginn der Energiewende auf etwa sechshundert Milliarden Euro.

01:29:27: so aber das ist noch nicht der ganze Schaden, der Schaden ist ja noch viel größer.

01:29:31: Das deutsche Übertragungsnetz ist über Jahrzehnten, ich kann fast sagen Jahrhundert entstanden.

01:29:38: Und zwar ist entstanden entlang der großen Erzeugungsanlagen als der große Kraftwerke.

01:29:44: fangen wir an Hamburg dann kommt das Ruhrgebiet Dann kommt die reine Ebene und dann geht es rüber so in den Neckaraum bis runter zur Donau Bayern.

01:29:53: So da sind unsere großen übertragungen Netzen.

01:29:58: jetzt schalten wir ein großes Kraftwerk nach dem anderen entlang dieser Übertragungsnetze ab.

01:30:05: Das hat natürlich Folgen, stellen sich vor Sie haben eine Wasserleitung die Wasserleitungen haben sie mal irgendwann dimensioniert für so und so viele Erzeugungseinheiten.

01:30:14: also die Wasser Leitung hatten durchmesser von drei Meter.

01:30:17: jetzt fallen die ganzen großen Erzeugungen Einheiten aus.

01:30:23: Da kommt nur noch was mit dem Wasserschlauch.

01:30:24: Ist klar, da kommt beim Endverbraucher nicht mehr viel an!

01:30:27: Wir müssen zurzeit einen unheimlichen Aufwand treiben für Blindleistung und bauen gleichzeitig neue Übertragungsleitungen – die sehen Sie ja überall wenn sie durch die Lande fahren – die wir eigentlich gar nicht bräuchten, wenn wir immer dort anspeisen würden wo die übertragungssnetze sind.

01:30:46: Und dieser volkswirtschaftliche Schaden der Ja zur Vernichtung letzten Endes unseres bestehenden Übertragungsnetzes führt.

01:30:53: Denn will ich gar nicht beziffern, weil da liegt in der Größenordnung von Billionen also der deutsche Industrie und Handelstag hat er letztens gesprochen von fünf Komma vier Billionen.

01:31:06: Also das ist sehr wahrscheinlich eine Zahl die einigermaßen realistisch gegriffen ist aber vielleicht eher zu niedrig.

01:31:14: Ich verstehe auch immer noch nicht den Nutzen.

01:31:16: Nehmen Sie doch mal die sogenannte Südlinke, diese Trasse, die oben von Brunsbüttel bis nach zum Standort des ehemaligen Kernkraftwerkes Neckar-Westheim führt.

01:31:26: Siebenhundert Kilometer Leitung – von der sind momentan noch nicht mehr zehn Prozent gebaut.

01:31:31: und über diese Leitung soll dann fluktuierender Windkraftstrom von der Küste nach Bayern transportiert werden.

01:31:39: Also das muss mir einer einmal erklären... Wo da letzten Endes der volkswirtschaftliche Nutzen liegt.

01:31:46: Wir das Unternehmen, dass das berechnen würde, würde sagen die Leutung bauen wenn ich die lohnt sich nicht.

01:31:51: Aber okay so ist es eben, wenn man die Energieversorgung ideologisch betreibt dann kommt daneben solche Projekte dabei raus und wir sind ja international jetzt schon öfters von der Internationalen Energiebehörde auch abgemahnt worden.

01:32:06: aber Wie gesagt, es findet hier nicht die richtigen Empfänger.

01:32:11: Vor allem der volkswirtschaftliche Schaden ist dann auch höher.

01:32:13: Jetzt haben Sie gerade direkt einen Kosten.

01:32:15: Wir haben höhere Stromrechnung bezahlt und da gab's auch ein paar Gewinner.

01:32:17: Es gab ja die Gewinner, die die Windräder betrieben haben mit Einspeisevergütungsgesanctie oder La-Anlagen.

01:32:23: Das ergibt sehr große Gliensilien der Gewinnern, die sich entsprechend positionieren.

01:32:28: Aber wir haben sie auch in vollwirtschaftlichen Schaden.

01:32:31: Dahin geht das eben nicht nur die Umvorteilung innerhalb der Gesellschaft stattfindet sondern vor allem... Wir ja auch Wirtschaft verlieren.

01:32:37: Und wenn die Wirtschaft abwandert, haben wir noch ein Multiplikata-Effekt für den Schadens.

01:32:41: Also ich sage immer, Energie ist Leben und wenn man Energie verteuerts dann macht man im Prinzip einen Wohlstandsproduktionsprogramm für das Land.

01:32:48: und genau das erleben wir zurzeit.

01:32:50: Der Kardinalfehler, den wir in der Energieversorgung gemacht haben, wir haben Energie zu einem wertvollen Gut erklärt.

01:32:59: Energie an sich hat aber keinen Wert.

01:33:03: Energie hat erst einen Wert Wenn ich damit Produkte herstelle oder Dienstleistungen erbringe, ansonsten hat ja Energie erst mal keinen großen Wert.

01:33:13: Ja gut bei uns ist zu Hause hell wir haben Licht und so weiter.

01:33:17: Aber von der Produktion her gesehen, Energie ist ja eine Hilfsenergie klar um etwas herzustellen, um etwas zu betreiben und das ist der Generalfehler.

01:33:28: wenn wir jetzt Energie zum Höchsten gut erklären dann bedeutet es ja dass die Produktion der Energieerzeugung nachlaufen muss.

01:33:37: Und das funktioniert nicht, hat noch nie funktioniert.

01:33:40: Das macht zwar ein Teuer!

01:33:41: Ja und es ist gefährlich, das kommt ja noch dazu.

01:33:44: Also die Versorgungssicherheit in Deutschland, sie sinkt natürlich ständig.

01:33:48: also die gesicherte Leistungen sind momentan noch etwa neunzig Gigawatt und die Spitzenlast ist achtzig Gigawatts, wir nähern uns langsam dem Point of No Return.

01:34:00: Und dann kommt noch etwas dazu, ich habe das ja untersucht mit meinen Kollegen nach dem Blackout in Spanien und jetzt hat es ja die europäische Netzbehörde bestätigt Wenn ich ein Netz vorwiegend mit erneuerbaren Betreiber speise Ich diesen Strom über Gleichrichter ein.

01:34:18: Das sind digitale Gleichrichte.

01:34:20: Die können natürlich Frequenzänderung sehr schwer verkraften.

01:34:25: Gewinn man Beispiel.

01:34:27: Sie kennen ja den Unterschied noch zwischen UKW und digital.

01:34:30: Oder Mittelwelle ist noch besser?

01:34:32: Also, den Sender bekommt man über UKW oder Mittelweller immer.

01:34:37: Man hört ihn besser oder schlechter aber er ist da.

01:34:40: Bei digital gibt es das nicht.

01:34:41: entweder er ist hier oder nicht.

01:34:43: Und genauso ist das bei den Gleichrichtern.

01:34:45: Wenn die Frequenz sinkt – und da hat sie eben in Spanien diese Kettenreaktion gegeben – ein Gleichrichter nach dem anderen ist ausgefallen.

01:34:53: Die Kernkraftwerke an Spanier waren in Revision Und was ein Netz stabilisiert, sind die großen Generatoren mit einem großen Trägheitsmoment.

01:35:04: Wenn da eine Frequenzänderung kommt, dann läuft der Generator drüber weg.

01:35:09: Das bekommt er gar nicht richtig mit.

01:35:13: Die Gleichrichter sind natürlich hochgradig empfindlich und das man jetzt nach festgestellt hat ist dass sehr viele dieser Balkonkraft-Vergeln haben ganz lausige von der Qualität Gleichrichter und die machen zunehmend nachmittags Probleme, wenn sie dann alle zuschalten.

01:35:33: Und bringen natürlich dann auch Schwankungen ins Netz,

01:35:40: Letzte Frage nochmal, Wasserstoff.

01:35:42: Ich meine das würde es auch noch entgegen gehalten werden.

01:35:43: nach dem Motto aber der Wasserstoff der rettete uns doch dann und dann haben wir doch im Prinzip das klimane Paradies ist ich als Korbmann würde sagen noch teurer als teuer.

01:35:52: aber vielleicht haben sie einen anderen Punkt?

01:35:54: Ja also erstmal zu den physikalischen Grundlagen macht es immer sehr süffisant weil man das unheimlich Spaß macht.

01:36:02: das Thema Wasserstoff.

01:36:03: Das war jetzt in Spass, aber eigentlich war es mir als Stromgut gar nicht Spaß, aber... Okay

01:36:07: also um ein Kilo Wasserstoff herzustellen brauchen Sie dreienfünfzig Kilowattstunden dann haben sie einen Kilo wasserstoff mit einem Inhalt von dreiunddreißig Kilowatts Stunden.

01:36:21: Also ist Energievernichtung pur.

01:36:24: Aber da kommt natürlich die grüne Überlegungen.

01:36:29: Wenn die Windräder und die Photovoltaiklagen Strom erzeugen, den wir nicht brauchen können, dann können wir Wasserstoff herstellen.

01:36:38: Und dann ist doch egal ob wir dabei Energie vernichten oder nicht... Wir haben sie ja!

01:36:43: Sie sind da!

01:36:45: Okay, da müssten sie jetzt erst mal einen Betrieb finden, der sagt ich stelle nur Wasserstoff hier wenn man zu viel Wind und so viel Sonne haben wird.

01:36:53: auch nicht so einfach sein.

01:36:55: Das ist genauso schwierig wie die derzahlige Diskussion über wasserstofffähige Gaskraftwerke.

01:37:03: Wenn Sie ein Gaskraftwerk auf Wasserstoff umstellen, brauchen sie die dreifache Menge Gas.

01:37:11: Also Wasserstoff?

01:37:12: Wasserstoff für

01:37:13: Wasserstoff.

01:37:15: Das Gassnetz ist für diesen Wasserstoff nicht ohne weiteres geeignet weil natürlich durch dieses Gassnetz auch nur ein Drittel des Wasserstoffes transportiert werden kann.

01:37:28: Die Komponenten, die Kompressoren und so weiter passen dann auch nicht.

01:37:32: Also unheim Strich ganz einfach.

01:37:35: Wasserstoff gehört in die Chemie da wird er benötigt aber er gehört nicht in die Energieversorgung.

01:37:42: das wäre Energievernichtung pur.

01:37:45: es gibt auch glaube ich kein anderes Land der Welt dass Wasserstoff in seinem Strom Podofolia hat.

01:37:54: Ich bin nur als ein forty-eight geboren, also nach dem Zweiten Weltkrieg.

01:37:57: Und als Nachkriegskind habe ich noch genügend eigentlich von dieser Nachkrigszeit auch über die Kriegszeit mitbekommen.

01:38:04: Das war ja das Dauerthema wenn sich Onkel und Tanten und so weiter getroffen haben.

01:38:08: Es wurde eigentlich nur über den Krieg gesprochen.

01:38:11: Was mich momentan beunruhigt ist diese totale ideologische Überheblichkeit.

01:38:19: In der Geschichte gibt es dazu Parallenen, gerade bei uns Deutschen.

01:38:24: Und das ist etwas was mich wirklich beunruhigt muss ich sagen dass solche Dinge wieder aufleben wo wir glauben Wir können als Geisterfahrer dem Rest der Welt zeigen wo es lang geht.

01:38:37: Das ist für mich persönlich ist es sehr beun ruhigend.

01:38:41: Wenn ich mal abends so drüber nachdenke denke ich Mensch hatten wir geglaubt, dass wir die schon längst hinter uns haben.

01:38:52: Und man kann nur hoffen, dass in der Energieversorgung wieder Verstand sprich Physik und Ökonomie – weil mehr ist es nicht!

01:39:01: Also Energiefersorgungsphysik und Ekonomie pur.

01:39:04: Und sonst hat er weder Ideologie oder Ethik was zu suchen, obwohl die Frau Merkel ja den Kernenergieausstieg ethisch begründet hat mit einem Bischof evangelischen Kirche.

01:39:19: und als ich das damals noch so mit bekam, habe ich immer gedacht was würden eigentlich die Herrn Bischö für sagen wenn da jetzt eine Ethik-Kommission zur Aufarbeitung des Missbrauchs in der Kirche eingesetzt wird.

01:39:33: Und ich sitze da als Maschinenbauer dabei.

01:39:36: also Die Wege die wir da an Deutschland gehen sind einfach nicht gut Nicht Gut Für uns, für unsere Wirtschaft und für unsere Zukunft.

01:39:46: Da haben wir ganz große Konsens.

01:39:48: Lieber Herr Greber, vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit in Ihrer Ausführung und die Hörer, würde ich sagen, haben auf jeden Fall noch mal was zur Atomkraft gehört, was sie jetzt im Vorgang so nicht gehört haben.

01:39:56: Also vielen herzlich Dank für ihre Zeit, es war hochinteressant!

01:39:58: Ich hoffe wer werden er hört?

01:40:00: Vielen Dank, Herr Stelter.

01:40:01: Es war mir an Vergnügen.

01:40:03: Danke.

01:40:11: Halten wir fest – auch vierzig Jahre nach der Katastrophe von Cernobyl bleibt die Kernkraft eine der sichersten Formen der Energieerzeugung.

01:40:24: keinen günstigeren Strom als jenen aus bestehenden Kernkraftwerken.

01:40:28: Weshalb wir die liefern noch haben, wie der reaktivieren sollten?

01:40:33: China und Südkorea machen vor dass man auch heute noch günstige Atopraftwerke bauen kann!

01:40:39: Und die neue Generation des Small-Modirectors ist nicht nur noch sicherer sondern dürfte durch Serienfertigung auch das Potenzial deutlicher Kostensenkungen mit sich bringen.

01:40:52: Kurz gesagt

01:40:54: auf wie sich Beschleunigende die Industrialisierung in Deutschland genügt ist nicht, wenn der Bundeskanzler von dem Atomausstieg als strategischen Fehler spricht.

01:41:05: Er muss mal das Großarztprogramm seiner Partei schauen und endlich das tun was getan werden muss den Ausstieg aus dem Ausstiege vollziehen.

01:41:17: Bleib mir

01:41:18: lieber Hörerinnen und Hörern an diesem tragischen Gedenktag Ihnen sehr herzlich erneut fürs Zuhören zu danken.

01:41:27: Ich freue mich auf Fragen, Kritik und Anregungen.

01:41:30: Ich weiß es konkret beim Thema Turmkraft gibt's immer viel Kritik.

01:41:33: Und ich freu mich auf einem Wiederhören am kommenden Mittwoch zu einer neuen Ausgabe von BTO Refresh wo ich denke dass wir nochmal der Frage nachgehen sollen Gibt das eigentlich überhaupt die Möglichkeit solche Speicher zu bauen wie wir sie bereuchten denn wir für Turm Kraft verzichten?

01:41:50: Bis dahin

01:41:51: Ihnen alles Gute.

01:41:53: Ihr Daniel

01:41:54: stellte die obvious featured by Handelsblatt.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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