beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:15: Hello und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe vom BTO Refresh.

00:00:19: Heute am Mittwoch, dem ersten April nicht ganz so refreshmäßig wie sonst, denn wir werfen kurz einen Blick auf die Vorschläge der sogenannten Finanzkommission Gesundheit.

00:00:31: Diese hat – Sie haben es alle gehört – am Montag ihrer sechsensichtig Ideen vorgelegt mit denen wir die Löcher im Gesundheitswesen stopfen sollen oder können, beziehungsweise die Politik möglichst rasch umsetzen sollte.

00:00:46: geht es nach der Kommission und geht es auch nach vielen Stimmen in jeder Politik.

00:00:51: Doch was ist für diesen Vorstellungen zu halten?

00:00:54: Genügt das?

00:00:55: Um als Gesundheitswesener, die da auf Kurs bekommen, das schauen wir uns in dieser Folge an!

00:01:01: Hochaktuell relevant finde ich zumindest – ich hoffe sie auch – fangen wir also an.

00:01:08: Wir bewegen uns in einer Welt voller Informationen.

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00:02:13: Herzlich willkommen in der Bundespressekonferenz zur Vorstellung

00:02:16: und Übergabe.

00:02:17: Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversierungen, dazu begrüße ich die Bundesgesundheitsministerin Nina Barken.

00:02:27: Guten Tag auch von meiner Seite.

00:02:29: Heute der Tag, auf den einige gewartet haben

00:02:32: freue mich

00:02:33: jetzt auch dass es soweit ist mit dem Abschluss des ersten Arbeitsschritts der Finanzkommission Gesundheit.

00:02:41: Haben wir heute ein wichtiges Zwischenziel erreicht?

00:02:44: Am Montag ist es nun endlich passiert.

00:02:46: die Finanzkondition Gesundheit hat ihren ersten Bericht vorgelegt.

00:02:50: sixty Empfehlungen mit einer Finanzwirkung von kumuliert über zwei und vierzig Milliarden Euro.

00:02:57: Das klingt durchaus beeindruckend.

00:03:00: Doch die Frage ist, genügt das?

00:03:02: Erstens – es ist besser als nichts und zweitens natürlich genügendes nicht!

00:03:07: Das weiß ich Finanzkommission ja auch, weshalb es ja noch einen zweiten Bericht geben soll.

00:03:11: mit Strukturreformen also.

00:03:13: heute blicken wir sozusagen auf die erste Hälfte der Maßnahmen, die eher kurzfristiger orientiert sind und damit wir schon die Frage aufwerfen geht es in die richtige Richtung oder geht es nicht in die richtige Richtung?

00:03:25: Wir haben ja an dieser Stelle schon mehrere Podcasts gemacht zum Thema Gesundheitswesen.

00:03:29: Wir haben Experten gesprochen darüber, warum Gesundheit so teuer ist, warum die Gesundheit bei uns in Deutschland teuer isst aber gleichzeitig nicht zu gut.

00:03:38: stichwort unterdurchschnittliche Ergebnisse Lebenserwartungen ähnliches.

00:03:42: nicht so richtig super.

00:03:44: und natürlich die Frage aufgeworfen wie kann man eigentlich diese Systeme reformieren?

00:03:49: Und ich dachte mir, es lohnt sich doch an dieser Stelle mal zu spiegeln was wir in der Vergangenheit besprochen haben und was denn nun die Kommission vorschlägt.

00:03:57: Quasi welche Maßnahmen sind drin?

00:03:59: Welche Maßnahmen sind nicht drin?

00:04:01: Finden wir welche gut?

00:04:02: Finde wir welche schlecht!

00:04:04: Das Ganze, auch das damals zur einen Ordnung ist natürlich sehr, sehr spannend und sehr relevant einfach deshalb.

00:04:10: Weil ich erinnere an ein Gespräch mit Professor Raffelhüchen wir zunehmend anerkennen müssen ja die Rente läuft aus dem Ruder aber der Reformzeitpunkt ist schon verpasst im Gesundheitswesen es läuft auch aus dem Bruder.

00:04:23: da haben wir aber noch Hebel in der Hand Da können wir noch gegensteuern.

00:04:26: gleiches gilt übrigens auf wie die Pflege.

00:04:29: Also die Frage ist, was können wir jetzt tun im Gesundheitswesen?

00:04:32: Und das ist eben die Aufgabe dieser Kommission.

00:04:36: Tun wir nichts, müssen wir ganz klar sagen werden die Sozialbeiträge explodieren.

00:04:40: für Rente aber eben auch vor allem für Gesundheit.

00:04:43: Das belassen uns alle.

00:04:44: Wir haben weniger Geld in der Tasche.

00:04:46: Vor allem macht es Arbeit noch teurer und den Standorten Deutschlands noch unattraktiver für Unternehmen.

00:04:52: Denn vergessen wir nicht Die Hälfte der Kostentragung die Unternehmen war sich reichig Ökonomisch gesehen.

00:04:58: Quatsch ist natürlich Trangs über die Arbeitnehmer, aber die Lohnkosten werden entsprechend hoch sein.

00:05:02: Das heißt es wird immer mehr die Frage aufgeworfen werden, Lote sich in Deutschland zu produzieren?

00:05:07: Ja oder nein?

00:05:08: Genau deshalb sind Sozialstaatsreformen so wichtig und deshalb so wichtig beim Thema Gesundheits.

00:05:15: Die Dimensionen um die es geht sind wirklich gigantisch!

00:05:18: Die Deckungslücke der gesetzlichen Krankenkassen soll im Jahr ist bereits über fünfzehn Milliarden Euro betragen.

00:05:24: Das heißt, wir haben stark steigende Einnahmen aber die Ausgaben wachsen seit einiger Zeit deutlich schneller, Loch dieses Jahr fünfzehnt Milliarden Euro.

00:05:33: Schon in dem Jahr ist schon in den Jahresjahr.

00:05:34: zweitens achtundzwanzig wären so die Kommission über einen zwanzig Milliarden Euro Defizit.

00:05:40: und im Jahr ist es rund vierzig Milliarden Euro defizit.

00:05:46: Das kann offensichtlich nicht so

00:05:48: weitergehen.".

00:05:49: Der sogenannte Zusatzbeitrag, der gezahlt werden muss, würde von heute im Schnitt zwei Prozent neun Prozent auf vier Prozent steigen müssen?

00:05:57: Eine Mehrbelastung im Schnitt von sechstundachtzig Euro pro Mitglied.

00:06:02: Wenn man sehr viel verdient, quasi einer weiteren Messungsgrenze liegt kann die Belastung so über einen Tausend Vierhundertvierzig Euro liegen allein nur aufgrund des Kostenanstiegs.

00:06:11: So rechnen die Finanzkommission in ihrem über viernezeitigen Dokument vor!

00:06:16: Die Ausgaben-Dynamik ist durchaus besorgniserregend.

00:06:26: Und das ist natürlich viel mehr als die Beiträge gestiegen sind.

00:06:32: Hinzu kommen einige besonders teure Komponenten, stichvoll beispielsweise Krankenhäuser.

00:06:37: Das haben wir hier vielfach diskutiert.

00:06:39: Wir erhebliche Überkapazitäten schaffen die eigene Nachfrage und so steigen allein die Krankenhausausgaben um fast zehn Prozent.

00:06:52: Die Kommission Sieht als Hauptursache die Preiskomponente.

00:06:55: Das klingt wie so technisch im Prinzip, dass die Preise steigen.

00:06:59: Atemotto wir haben das Problem, da es obwohl die Beiträge mit dem Lohnvolumen steigen – das Lohn-Volumen Deutschland steigt ja auch mit Inflationen und mit Gehaltszuwächsen, Produktivitäten

00:07:07: usw.,

00:07:09: dass dort wohl die Lohnzuwechse da sind, die Beiträge quasi nicht ausreichen bei den Kosten deutlich schneller wachsen als eben die Beiträge basierend auf dem nominalen Lohnvolumen.

00:07:20: Und das ist quasi ein Rätsel.

00:07:22: Man könnte ja sagen, naja die Menschen, die da arbeiten verdienen es auch nicht deutlich über Proporzahl mehr bisschen schon.

00:07:28: Da gab's einen gewissen Effekt nach Corona aber eigentlich ist es nicht der Fall.

00:07:31: Das heißt wir haben es vor allem zu tun mit Sachkosten und Medikamentenkosten, mit Strukturkosten wie Krankenhäusern ähnlichen, die sich die Kompassion anschauen muss wenn sie wirklich Einsparungen erzählen möchte, die wir erträngen brauchen.

00:07:45: oder so kann man feststellen Wir stehen vor einer strukturellen Krise.

00:07:49: Vor allem kommt ja demnächst noch der demografische Wandel hinzu, das heißt die Zahl der Beitragszahler wird sinken während gleichzeitig die Zahl den Empfänger quasi der Rentner diese Empfang entsprechend hoch geht und die Kosten wahrscheinlich auch hoch geben in der weiteren Alterung der Gesellschaft.

00:08:03: wir müssen jetzt die Notbremse einschlagen.

00:08:10: Sechsundsechste Empfehlung hat die Kommission vorgeschlagen.

00:08:13: wie gesagt Wirkung ungefähr zweiundvierzig Milliarden Euro für Zweitausend siebenundzwanzig erhofft und über sechzig Milliarden fürs Jahr zwanzigunddreißig erhofft.

00:08:23: Das wären in der Tat beeindruckende Zahlen!

00:08:26: So, wo kommt das her?

00:08:28: Die Ersten die einen Beitrag erbringen sollen sind die Leistungserbringer und die Hersteller von Medikamenten beispielsweise.

00:08:35: Hier soll neunzehn Milliarden Euro gespart werden, da entsprechen forty-fünf Prozent des gesamten Einsparungsvolumens welches die Kommission vorschlägt.

00:08:44: Das ist der größte Block substenzielle Einzelmaßnahme, über die man diskutieren kann.

00:08:52: Es ist im Prinzip eine sogenannte globale Begrenzung der Vergütungsanstiege im Gesundheitssystem.

00:08:59: Was ist darunter zu verstehen?

00:09:01: Man kann sich vorstellen wie eine Art Mietpreisbremse im Gesundheits-System.

00:09:05: Normalerweise würden die Kosten beispielsweise um zehn Prozent steigen im Jahr Aufgrund verschiedener Faktoren, steigenden Nachfrage, begrenztes Angebot, Möglichkeit die Preise zu erhöhen wenn man neue Medikamenter beispielsweise oder weil die Krankenhäuser einfach die Preis anheben.

00:09:22: Und jetzt sagt der Staat Nein das machen wir nicht!

00:09:25: Wir erhöhen im Prinzip die Leistung nur um fünf Prozent.

00:09:29: Was ist die Wirkung?

00:09:30: Nun Wenn es bisher so war dass letztlich die Anbieter sich nun die Taschenfolge gemacht haben bei einer Preiserhöhung Dann würde man sagen, naja gut, weil wäre es weniger Marge.

00:09:39: Kein Problem!

00:09:40: Es ändert sich nichts.

00:09:41: Wenn es aber so ist dass die Kosten der Anbieter aussteigen dann haben diese ein Problem.

00:09:48: Nehmen wir mal die Energiekosten.

00:09:49: Wir alle wissen es wenn wir zur Tankstelle fahren So Zeit ist Energie teuer.

00:09:54: Das schlägt natürlich auch bei Krankenhäusern durch.

00:09:57: Da schlägte sich auch bei Krakentransporten durch Stichwort Diesel zum Beispiel.

00:10:02: Das heißt, da gibt es Kostensteigerungen und die können dann nicht weitergegeben werden wenn es eine Deckelung gibt.

00:10:08: Und dann gibt es genauso wie bei der Mietpreisbremse Nebenwirkungen – einer Einstellung des Angebotes oder Umständversuche über andere Art und Weise Geld zu bekommen

00:10:19: etc.,

00:10:20: etc.

00:10:21: Im Prinzip ist dies anderes als eine Rationierung.

00:10:24: Will ich damit sagen dass es falsch ist die Kosten zu deckeln?

00:10:28: Nein keineswegs!

00:10:29: Aber wir brauchen Struktureformen, das weiße Kommission auch.

00:10:33: Wir brauchen Strukturreformen.

00:10:34: wollen wir wirklich den Kostenanstieg begrenzen so sehe ich die große Gefahr dass ein Deckel verkündet wird dem man am Ende aber nicht wird durchhalten können.

00:10:45: eben deshalb falls nicht die Analogie hier ist der Spieler im Markt sondern vor allem auch echte Kostensteigerungen die sie irgendwie weiter geben werden müssen.

00:10:54: Insofern, neunzehn Milliarden auf dem Papier – fast die Hälfte gesamter Einsparung soll so erzielt werden.

00:11:00: Aber es ist natürlich schon eine Frage inwiefer man das realisieren kann!

00:11:04: Der zweite Beitrag zur Lösung der Finanzprobleme soll über eine andere Behandlung von sogenannten versicherungsfremden Leistungen erfolgen und vor allem auch einer anderen Allokation der Kosten.

00:11:16: Der größte Block hier, wir wissen es zwölf Milliarden, ist das Thema Bürgergeldempfänger.

00:11:23: Jens Baas hat es mir vorgerechnet im Podcast.

00:11:26: Die Kosten der Bürgergeldempfänger liegen bei ungefähr dreihundert Euro pro Kopf und der Staat zahlt nur hundert Euro per Kopf, die Differenz wird von den sätzlichen Krankenkassen getragen.

00:11:37: ich korrigiere wird getragen von denjenigen Menschen wie Mitglied in einer kräzischen Krankenversicherung sind und Beiträge bezahlen.

00:11:47: das ist Zweifelzone eine hilmisch schreiende Ungerechtigkeit denn Warum sollen nur diejenigen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und weitere Zahlen für den Bürgergeldempfänger aufkommen?

00:11:59: Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

00:12:02: Und die gehört natürlich aus Steuermitteln bezahlt.

00:12:05: Umso schlimmer finde ich dass die Arbeitsministerin sofort gesagt hat mit ihr auf keinen Fall!

00:12:12: Dass sowohl Frau Baas wie auch Herr Klingenweil die Mittel nicht im Bundeshaushalt nehmen wollen ist natürlich eine Schande denn Zum einen ist es die ungerechte Belastung der Beitragssaler.

00:12:22: Und zum anderen zeigt das noch mal, wie sich die Politik auf alle Tricks und Wege versucht vor ihrer eigentlichen Aufgabe – nämlich der Sanierung des Bundeshaushaltes zu drücken.

00:12:34: Beim dritten Block geht es um Mehreinnahmen.

00:12:36: Die Beitragseinnahmen sind um rund fünf Milliarden Euro steigen.

00:12:40: Der Anzahl am Gesamtpaket liegt bei ungefähr elf Prozent.

00:12:44: Hier steht die Idee im Raum Die haben wir schon oft gehört in den letzten Tagen, dass man die beitragsfreie Ehegartner Versicherung abschaffen möchte.

00:12:53: Das würde dreieinhalb Milliarden Euro bringen.

00:12:56: Außerdem denkt man über höhere Beitragssätze für Minijobarbeitgeber nach weitere eins, drei Milliarden Euro.

00:13:03: Zum einmal befesthalten das sind keine Einsparungen.

00:13:06: Das sind Beitragserhöhungen für Familien und für Unternehmen.

00:13:10: Jetzt kann man schon die Frage aufwerfen ob die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegarten begründet ist, ja oder nein.

00:13:18: Auch hier ist wieder eine Frage warum quasi die Kosten ausschließlich vor den gesetzlich Versicherten zu tragen sind?

00:13:25: Oder ob es sie nicht hier ähnlich wie bei den Bürgergeldempfängern um eine gesamtstaatliche Aufgabe handelt?

00:13:31: Ich persönlich muss sagen ich verstehe dass man die beidrags freie Ehegottenversicherung abschaffen möchte einfach deshalb als Sie kosten besser reflektiert.

00:13:43: Ich würde aber schon die Frage aufwerfen, ob man dann nicht im Gesundheitssystem wirklich differenzieren sollte?

00:13:50: Eine Frage, die ich aufwärfen würde und ich weiß es ist hochproblematisch und sicherlich sehr kontrovers – ob man Bürgergeldempfängern wirklich in gleichem Umfang alle Leistungen der exerzlichen Krankenversicherung zukommen lassen sollte wie jenen, die einen Beitrag leisten!

00:14:05: Wenn man jetzt die beitragsfreie E-Gartenversicherung abschafft… Also quasi Leute, die arbeiten dazu zwingend noch mehr Beiträge zu leisten.

00:14:14: Könnte ich mir vorstellen dass das ohne eine entsprechende Korrektur beim Bereich der Bürgengeldempfänger.

00:14:20: dazu fühlte sich immer mehr Menschen die Frage stellen wozu arbeite ich eigentlich noch?

00:14:28: Der vierte Hebel wiederum nicht einer Einsparung sondern eine Einnahmeerhöhung sind die Patienten.

00:14:36: diese soll über erhöhte Zuzahlungen insgesamt vier Milliarden zur Sanierung der Kassen beitragen.

00:14:42: Hier werden also die Versicherten direkt belastet.

00:14:45: Und der fünfte Hebel sind dann die Konsumsteuern, nicht ganz zwei Milliarden, hofftet die Kommission durch erhöhte Steuern auf Tabak, Alkohol und Zucker.

00:14:55: Diese sollen zweckgebunden sein für die gesetzliche Krankenversicherung.

00:14:59: Wir wissen ja im Steuerrecht gibt es sowas als Zweckbindung.

00:15:02: Nicht alles liest in einen Topf und Langsklingenball verteilt die Mittel dann wie er gerne möchte Das werden.

00:15:09: im Prinzip ist die Hebel.

00:15:10: Wir sehen also eine Deckelung, wo man sehen muss ob es funktioniert und zum anderen eher Maßnahmen um die Beiträge und die Einnahmen zu erhöhen.

00:15:19: Im Prinzip mehr Geld in das, wie ich finde, ineffiziente System.

00:15:24: Fassen wir zusammen!

00:15:26: Von den zweiundvierzig Milliarden sind bestenfalls dreiundzwanzig Milliarden Euro echte Ausgabsenkungen im System, wobei es natürlich keine echten Ausgabensenkungen sind sondern vor allem die Hoffnung dass durch eine Deckelung die Kosten quasi unter einem Stück Niveau gehalten werden, mit ihnen damit verbundenen Problem.

00:15:46: Die andere Hälfte der Neunzehn Milliarden sind Umfinanzierungen und Beitragserhöhungen – also doch Mehrzahlungen der Bürger in das Gesundheitssystem welches wir wissen höchst ineffizient ist und deshalb erhebliche Einsparungspotenziale bietet.

00:16:04: Das habe ich vorhin schon gesagt, wird in einem zweiten Teil geplantes bis Ende Mai weitere Vorschläge machen wie man strukturelle Reformen angehen kann.

00:16:13: Nur dass wir das jetzt gesehen haben sind im Prinzip Notmaßnahmen über die man durchaus geteilte Ansicht sein kann.

00:16:26: Ich dachte es wäre interessant zu spiegeln was die Kommission macht und was meine Gesprächspartner zum Thema Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren vorgeschlagen haben.

00:16:38: Die Vergütungsbegrenzung, die wir diskutiert haben als die sogenannte Einnahme orientierte Ausgabenpolitik ist ja der größte Hebel.

00:16:45: Das ist wie dargelegt ein Bremsmaßname.

00:16:48: ob die wirklich funktioniert da bin ich skeptisch.

00:16:51: Jens Baas hat im Februar zwanzig fünfundzwanzig dazu erklärt dass das System sich letztlich ja die eigene Nachfrage schafft.

00:16:59: Er hat erklärt wer zu viele Betten hat der füllt sie auch.

00:17:03: Wer einen Herzkatheter hat der setzt ihn noch ein.

00:17:06: Hier könnten in der Tat die Vergütungsanreize dazu führen, dass es zu weniger Mengenverbrauch kommt, dass im Prinzip weniger Krankenhausbetten belegt werden und das in weniger Herzkatheter eingebaut werden.

00:17:17: Das wäre sicherlich eine Möglichkeit.

00:17:19: wie gesagt ob das dann so funktioniert.

00:17:22: ich persönlich bin etwas gebt.

00:17:25: Ein weiteres Thema ist die Eigenbeteiligung.

00:17:27: Die Kommission empfiehlt eine Zuzahlungserhöhung auf Realwertnebo – das sind Das geht in Richtung dessen, was die Professoren Augurski und Karajanidis infolges von der Sonder-Siebundneunzig vorgeschlagen haben.

00:17:41: Sie gingen allerdings deutlich weiter!

00:17:43: Sie haben vorgeschlagt eine gedeckelte sozial gestaffelte Eigenbeteiligung einzuführen – von ein Prozent des beiterspflichtigen Einkommens.

00:17:51: Was wollten sie deshalb um auf dieser Art und Weise die übermäßige Entanspruchnahme beispielsweise von Ärzten zu dämpfen?

00:17:59: Ich genere daran dass sie Deutsch mehr als doppelt so viel zum Arzt gehen wie die Bürger anderer Länder, wie beispielsweise Frankreich oder in Skandinavien.

00:18:08: Hier geht die Kommission nicht so weit.

00:18:09: Sie sagen im Prinzip okay jetzt halten wir ein bisschen mehr für die Rezeptgebühr aber im Prinzip wirklich zu sagen nach einer Eigenbeteiligung auch verbunden mit einer Kostentransparenz das gibt es leider nicht.

00:18:21: Interessant für diesen dritten Punkt zwei Meinungen zu sagen Es muss eine obligatorische Zweite Meinung geben bevor beispielsweise einen Knie oder neue Hüfte eingebaut wird.

00:18:32: Das ist sehr, sehr richtig.

00:18:34: Wir wissen – auch das hat Jens Baas erklärt im Podcast mit mir – es gibt sehr viele unnötige Operationen.

00:18:40: Deutschland ist was Knie und Hüften betrifft Spitzenreiter pro Einwohner Und das wirft die Frage durchaus auf Ist das immer nötig?

00:18:48: Oder ist es nicht eine Möglichkeit für die Institution, die das durchführt, Einnahmen zu generieren?

00:18:55: Die Bürgergeldbeiträge aus Staatsmitteln zu zahlen ist eine Forderung gewesen, die alle meine Gesprächspartner erhoben haben.

00:19:01: Und das ist ja auch richtig so – alles andere ist einfach nur höchst ungerecht!

00:19:06: Was fehlt denn nun?

00:19:07: Es fehlt zum einen das Premierarztsystem.

00:19:09: Das kann man in der Kommission zugutehalten, vielleicht kommt es dann im Mai.

00:19:14: Augusti und Karajanidis haben dieses Premierarzsystem als zentrale Steuerungsmaße bevorgeschlagen.

00:19:20: Der Hausarzt agiert dann als Gatekeeper, wie beispielsweise Niederlanden oder in Dänemark.

00:19:25: Im Kommissionsbericht ist das noch kein Thema – meine Hoffnung wäre, dass es dann Thema ist im Mai!

00:19:31: Ein weiterer Hebel ist die sogenannte Ambulantisierung.

00:19:34: Das heißt nicht mehr jedes Krankenhaus zu legen sondern immer mehr Dinge eben ambulant zu behandeln.

00:19:42: Im Vergleich zu Dänemark haben wir beispielsweise vierzig bis fünfzig Prozent mehr stationäre Fälle.

00:19:48: Man könnte gar im Blasen aber auch Leistungsbrüche durchaus ambulant behandeln.

00:19:53: Und bei uns finden das ein Krankenhausner statt!

00:19:55: Die Kommission setzt auf eine Fallzusammenführung,

00:19:58: d.h.,

00:19:59: man kann einen Fall nur einmal abbrechen und nicht mehrfach – aber es wird also nicht besser zu sagen wir müssen ja Grundlegende eingreifen und nichts sagen wir machen alles ebenstatt zu näher.

00:20:09: Der dritte Hebel ist die Krankenhauskonzentration.

00:20:12: Es wird immer wiederholt Wir haben viel zu viele Krankenhausbetten und die Betten schaffen nicht eine Nachfrage.

00:20:19: Sie hat Jens Barth gut erklärt, sie hat mir anderen Gesprächspartner erklärt – wir müssen das dringend angehen!

00:20:24: Wir brauchen das übrigens nicht nur zur Kostensenkung sondern brauchen es vor allem auch zur Verbesserung der Therapie.

00:20:30: Die Hälfte der Tumor-Patienten in Deutschland wird beispielsweise nicht ins spezialisierten Tumorkentren behandelt Und das führt nicht um teure Kosten sondern v.a.

00:20:40: auch um das bedauerlich zu schlechteren Ergebnissen.

00:20:43: Ein weiterer Hebel, den wir in den vergangenen Podcasts besprochen haben ist die Digitalisierung.

00:20:48: Ich erinnere daran dass McKinsey das Einsparpotenzial durch Digitalisierung auf zweiundvierzig Milliarden Euro beziffert.

00:20:55: Das sind zwölf Prozent der gesamten Gesundheitskosten.

00:20:57: Das kommt gar nicht vor.

00:20:59: Kommen sie jährliche Mai aber ich denke wir müssen dringender hier vorgehen und mit schneller Handeln verlieren einfach viel zu viel Zeit.

00:21:06: Jens Baas hatte dann in seinem Gespräch mit mir auch vorgeschlagen generell die Schnittstelle oder die Trennung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung aufzuheben.

00:21:15: Er hat ganz klar gesagt, er ist nicht für eine Bürgerversicherung sondern er wollte quasi einen intelligenten Zusammenschluss beider Systeme wo alle quasi in allen Versicherungen sich versichern können grundsätzlich und dann eben über Zursversicherungen höhere Leistung bekommen können.

00:21:30: Die Kommission hat das noch nicht aufgenommen aber ich gehe davon aus im Mai ist das Thema Weitere Hebeln, die sie noch bearbeitet werden müssen sind beispielsweise mehr Eigenverantwortlichkeit für Pflegekräfte.

00:21:43: So können einigen anderen Länder beispielsweise Pflegekäfte eigenverantwortlich handeln ohne einen Arzt, so wie beispielsweise Skalionavien – das ist sicher eine Hebel.

00:21:52: und generell die grundlegende Kosten-Nutzenbewertung.

00:21:55: Wir müssten dazu übergehen, die medizinischen Maßnahmen jemals auf Kosten nutzen zu überprüfen, wie das beispielsweise in Großbritannien schon sehr lange in der Fall ist.

00:22:05: Die Kommission hat auch dieses Thema bis jetzt nicht angesprochen, das heißt wir halten heute fest es ist gut dass eine Kommission gibt.

00:22:15: die Kommission macht solide Arbeit eines Buchhalters.

00:22:18: sie hat Wege aufgezeigt quasi mit der Topmaßnahmen Lücken zu schließen aber sie ist weiter von entfernt.

00:22:26: die Strukturreform des Gesundheitswesen braucht auf den Tisch zu legen.

00:22:30: Dazu hat sie noch Zeit bis Ende Mai und wir müssen hoffen, dass das passiert.

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00:24:19: Da es im heutigen Mittwoch ja eine Refreshfolge ist, wollen wir kurz in einigen Aussagen meiner Gesprächspartner aus Flurin folgen hineinhören.

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00:24:56: Wie immer finden Sie die Informationen auch in den Shownutz zu dieser Ausgabe!

00:25:03: Wie dargelegt, haben wir zum Thema Gesundheitssysteme oder folgliche Reformen in diesem Podcast bereits ausführliche Gespräche geführt – so mit Jens Baas im Folge twohundachtzig im Februar zweitusendfünfundzwanzig.

00:25:17: Jens Baas ist seit Jahrzehnt zwölf Vorstandsvorsitzender der Technikerkrankenkasse, war früher mal Kollege von mir über Boston Consulting und isst

00:25:26: Arzt.

00:25:27: Er hat im Februar twenty-fünfundzwanzig klargemacht worum das System als er teuerste Welt ist ohne überdurchschnittliche Ergebnisse zu liefern.

00:25:37: Meine Grundhypothese ist für dich auch politisch überall einstehe.

00:25:41: wir müssen endlich mal überlegen wie kriegen wir fürs Geld was wir einsetzen?

00:25:44: Endlich bessere Leistungen und nicht immer nur überlegen, wir können einfach noch mehr Geld in den Leuten abnehmen um die schlechten Leistungen irgendwie weiter zu bezahlen.

00:25:51: Bas hat damals sehr gut erklärt wo die Verschwendung stattfindet.

00:25:56: Zu viele Krankenhausbetten die sich ihre eigene Nachfrage schaffen.

00:25:59: Unnütige Operationen die nur gemacht werden bei sie sich finanziell lohnen ein Bürokratieapparat dem Milliarden verschlingt Und versicherungstremende Leistungen vor allem die Unterfinition der Bürgergeldempfänger die den gesetzlich versicherten aufgebötet werden.

00:26:14: Jeder Bürgergeldentfänger kostet die GKV-Versicherten jeden Monat zweihundert Euro.

00:26:19: In Summe summiert sich das auf etwa zehn Milliarden Euro im Jahr,

00:26:23: d.h.,

00:26:24: diese staatliche Aufgabe dafür zu sorgen dass Menschen, die gerade nicht arbeiten auch gesankenversichert sind, ein klarer noch mal gute Aufgabe soll so sein, diese staatlichen Aufgabe zahlen zu zwei Dritteln die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung – nicht der Steuerzahler und damit übrigens Privatversicherter auch nicht!

00:26:38: Da werden Aufgaben, auf die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung abgewälzt.

00:26:44: Was am Ende dazu führte, dass Jens Baas eben gesagt hat wir brauchen ein neures Versicherungssystem.

00:26:50: Wir dürfen nicht die Diskussion führen Bürgerversicherung und schon gar nicht dürfen wir sie führen mit diesem Neidebatter, dann gibt es zwei Klassengesellschaft oder sonstige Dinge.

00:26:57: Das halte ich für falsch.

00:26:59: Sich zu überlegen wie ein neuen System aushalten kann halt ich für extrem wichtig.

00:27:02: Gut aber Bürgerversicherungen ist ja das Thema dass alle einzahlen?

00:27:05: Mit ganzen Einkommen und so weiter sofort

00:27:07: Ja auch das ist in der Bürgerversichtung so.

00:27:09: auch das würde ich nicht unbedingt als Voraussetzung einer neuen Versicherungssystem sehen.

00:27:13: Ich finde auch so Themen wie eine Beitrags-Bemessungsgrenze ist durchaus was Sinnvolles.

00:27:16: muss man jetzt nicht ab Infinitum nach oben treiben?

00:27:19: Welche Einkommensarten man dazu machen kann, hat mit der Art der Versicherung nichts zu tun.

00:27:22: Das kann man sowohl in der heutigen als auch in der anderen machen ist letztendlich eine gesellschaftliche Entscheidung aber zu haben.

00:27:27: wir haben zwei Systeme in denen einer und ich sage es mal ganz deutlich sagen kann Ich bin gesund und reich also gehe ich mein eigenes System und lass die krank und nicht reichen in ihrem system für sich irgendwie ihre Solidität machen.

00:27:39: Das ist was, das auf Dauer irgendwie nicht gut funktionieren kann.

00:27:41: Was funktionieren können ist wie in der deutschen Bahn.

00:27:44: Jeder kommt im Zug gleich an alle steigen gleich ein und kommen gleich an in Klammern oder auch nicht aber im Idealfall sollten sie gleichzeitig ankommen.

00:27:51: Der eine hat halt mehr Beinfreiheit als der andere.

00:27:53: Das wäre okay im Gesundheitssystem weil wir haben die Situation für den einen fahren extra Züge.

00:27:58: Das heißt die einen zahlen die ganzen Gleise, die einen Zahlen alles.

00:28:01: Der andere kriegt dann extra Zug während er mit der zweiten Klasse gar nicht fahren darf.

00:28:05: Das ist nicht okay.

00:28:06: Was noch mal okay wäre, wäre eine erste Klasse im gleichen Zug und das heißt eben ein gleiches System.

00:28:11: Ein gleicher Zug für alle, wenn wir dann die erste Kasse bezahlen möchte soll halt zusichtsatzmäßig einen Kanal

00:28:15: machen.".

00:28:17: In einem zweiten Gespräch wird die Professoren Boris Orgurski und Christian Karajanidis in Folge twohundseinzehn- neunzig im Mai zwei so vierundzwanzig haben wir ebenfalls das Gesundheitswesen beleuchtet.

00:28:30: Die beiden haben Buch vorgelegt mit dem Titel «Die Gesundheit der Zukunft».

00:28:35: Im Gespräch wiesen Sie darauf hin, dass die Deutschen medizinische Leistungen in einem auslosen Anspruch nehmen das international an das Gleichen sucht.

00:28:43: In Deutschland ist das ganz große Problem, dass wir eine extrem große Inanspruchnahme von medizinischen Leistung haben.

00:28:51: Wir gehen im Schnitt mindestens zehnmal pro Jahr zum Arzt und zwar jeder in Durchschnitt vom Neugeborenen bis zum Reis.

00:28:58: Quasi kaum vorstellen diese Zahlen.

00:29:00: Die Kosten entstehen vor allen Dingen durch die Menge, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:29:04: Ogorski

00:29:05: weiß zu dem darauf hin dass die Kosten auf grünes demografische Wandel zweiter steigen werden?

00:29:09: Wir altern wir haben mehr Nachfrage und Bedarfe und müssen bei Leistung erbringen und bezahlen.

00:29:16: Da haben wir verschiedene Institute gehabt.

00:29:19: da gibt es das Igles-Institut Professor Raffelwilchen, der für uns gerechnet hat.

00:29:26: Und die haben ja mal eine Prognose gemacht bis zu zwei Tausendfünfunddreißig und dann landen wir deutlich über fünfzig Prozent sozialer Fragen.

00:29:34: Ich glaube da muss man nichts dazu sagen.

00:29:36: das ist nicht machbar.

00:29:37: Das ist weder für die Wirtschaft machbar weil einfach die Arbeitskosten dann so hoch sind.

00:29:42: Dann ist Energie vielleicht gar nicht einmal.

00:29:44: das Wichtigste noch dass sie sagen lieber nicht in Deutschland.

00:29:48: Und für die Arbeitnehmer ist es eben auch schwierig.

00:29:51: Ich meine, soll ich da noch eine große Leistung anbieten?

00:29:53: Das wird so nicht kommen, weil wir das tun müssen!

00:29:56: Die konkreten Reformverschläge der beiden?

00:29:58: Primärarztsysteme geht-Geberfunktionen Sozialgeschaffelte Eigenbeteiligung Amulantisierung Zentralisierung der Krankenhäuser Eigenverantwortlich behandele Pflegekräfte und konsequente Digitalisierung.

00:30:12: Karajanides brachte es so auf den Punkt.

00:30:14: Nur man braucht jetzt auch den Mut und das bedeutet auch, wir brauchen eine Gesundheitsministerin die bereit ist sich in den Wind zu stellen.

00:30:21: Das ist glaube ich ein ganz entscheidender Punkt weil das ist unangenehm mit den ganzen Klädern die wir im Gesundheitswesen haben wenn die Ethikheule direkt geschwungen wird dass irgendwelche Patienten sterben.

00:30:31: das muss man stückweit auch politisch aushalten können.

00:30:34: Ich glaube das ist etwas wo wir gut dran täten.

00:30:37: Wenn wir jetzt wirklich mit Mut voranschreiten

00:30:41: hatte wahrscheinlich eine Erkenntnis, die nicht nur fürs gesundes System zutrifft.

00:30:57: Da können wir auch die Steuern hier und da noch ein bisschen absenken.

00:31:08: Das wird das Ganze so sehr toppen, dass die Wirtschaft so stark gelähmt wird, dass wir jetzt handeln

00:31:13: müssen.".

00:31:17: Fazit!

00:31:18: Die Kommission hat geliefert – und das ist besser als nichts.

00:31:22: Klar, man hätte besser sein können, aber die Sechsensechzehmpfehlungen liegen auf dem Tisch.

00:31:26: Ich glaube, die Hoffnung auf Kostenersparungen, so wie es jetzt angedacht hat, dürft am Ende trügen.

00:31:32: Aber vielleicht irre ich mich ja?

00:31:34: Ich muss ja nicht immer rechter... Wir haben gesehen Es gibt mehr Maßnahmen auf der Einnahmeseite, als einmal nicht recht sein muss über die man diskutieren kann aber einige über die wir nicht diskutieren müsste.

00:31:45: Stichwort Bürgergeldempfänger.

00:31:47: Eins ist klar!

00:31:49: Das sind die einfache Maßnahmen wenn es darum geht unser Gesundheitswesen zu sanieren.

00:31:54: Die richtig harten Maßnahmen kommen erst noch und müssen entsprechend grundlegend sein.

00:31:59: wollen wir das gesunde System nachhaltig aufstellen?

00:32:02: einfach mehr Geld in das System zu werfen was ihr Politik gerne macht, das ist sicherlich der falsche Weg.

00:32:11: Bleibt mir liebe Hörer und Hörern Ihnen sehr herzlich fürs Zuhören zu danken für diese etwas ungewöhnliche Folge vom BTO Refresh!

00:32:20: Am kommenden Oster Sonntag geht es dann weiter mit einem rundlegend schönen Thema wo wir mal als Grundlage etwas beschäftigen und etwas Abstand nehmen von den tagesaktuellen Entwicklungen.

00:32:31: Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute Ihr Daniel Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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