beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:05: BTO Beyond Servius,

00:00:07: der

00:00:08: Ökonomie-Podcast

00:00:09: mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe meines Podcasts!

00:00:18: Ich freue mich sehr, dass Sie auch in dieser Woche wieder mit dabei sind.

00:00:22: Wir haben es gesehen im politischen Berlin Herr Kaderstimmung.

00:00:28: Die Union freut sich nicht so richtig und die SPD trauert.

00:00:32: Gemeinsam müssten sie jetzt das Wunder verbringen Reformen zu beschließen.

00:00:37: Und heute geht es darum zu zeigen, wie wichtig diese Reformen sind.

00:00:41: Der eine oder andere Politiker denkt wir brauchen keine Reform Wir müssen einfach nur mehr Geld auf das Problem schmeißen Nach dem Motto die Staatsausgaben gehen hoch gerne auf Kredit und dann bekommen wir ja schon Wirtschaftswachstum.

00:00:55: Das war in der Tat für dieses Jahr auch etwas zu erwarten.

00:00:59: Ich sage wusst etwas nicht richtig viel aber so ungefähr ein Prozent lagen ja in der Luft Bevor es zum Krieg.

00:01:07: Aber trotzdem ist die Frage, kann man wirklich mit mehr Staatsausgaben mehr Wachstum erzielen?

00:01:14: oder sind die Reformen nicht die Grundvoraussetzung für Mehrwachsungen?

00:01:20: Damit beschäftigen wir uns heute.

00:01:22: Ich finde es passt gut ins Bild eines Landes, wo Reformen zumindest dringend nötig sind und die Politik zumindest davon spricht diese angehen zu wollen und zugleich die Verlockung Großes eben auf Schulden zu setzen.

00:01:36: Hochrelevant, hoheaktuell finde ich.

00:01:38: Ich hoffe sie auch.

00:01:40: fangen wir also an.

00:01:56: Willst du durch Verlieben sowie hunderttausende sich schon ganz neu verliebt haben?

00:02:01: Wenn du Zeitungen und Magazine magst, dann können wir dir beinahe garantieren dass du dich in Readly verlieben wirst.

00:02:09: Readly ist dein digitaler Zeitungskiosk oder vielmehr dein Streamingdienst für Magazinen und Zeitungen?

00:02:15: Bei Readly findest Du mehr als achttausend Magazinen & Zeitungen aus nationaler und internationaler Presse – alles in einer App!

00:02:22: So viel du lesen kannst, mit unbegrenztem Zugriff ohne Limit und das alles zu einem festen Preis.

00:02:28: Du zahlst nicht für ein Magazin oder eine Zeitung sondern bekommst das volle Angebot.

00:02:34: Mit deinem Familien-Account können gleich fünf Profile auf bis zu fünf unterschiedlichen Geräten Readly nutzen.

00:02:40: Kein Wunder dass Readly im deutschen App Store einen Rating von vier Komma sieben von fünf basierend auf über zwanzig tausend Bewertungen bekommen hat!

00:02:48: Bei Readly sind praktisch alle deine Interessen, Hobbys und Leidenschaften schon zu Hause.

00:02:53: Du musst nur noch auswählen oder einfach mal ganz neue Seiten entdecken.

00:02:56: Readly ist voller Inspirationen!

00:02:59: Und durch die praktische Downloadfunktion können alle Magazine und Zeitungen offline gelesen werden – damit ist Readly die ideale Reisebegleitung.

00:03:07: Für wirtschaftsinteressierte BTO-Hörer finden sich Titel wie Wirtschaftswache Euro am Sonntag, Börse Online oder T-Dreien oder Zeitungen wie Welt, The Independent oder The Guardian.

00:03:18: Ob du dich für Autos, Garten, Kino, Sportgeschichte, Gesellschaft kochen oder Reisen begeisterst?

00:03:23: Readly hat etwas für Dich.

00:03:25: Für BTO-Hörer gibt es Readly jetzt einen Monat für Riehneinundneunzig Cent.

00:03:29: Danach kostet Dich der ganze digitale Kiosk vierzehnerhoch neunneunziger Monate und Du kannst monatlich kündigen also keine Abofalle!

00:03:37: Zum Angebot kommst Du über readly.de.

00:03:40: slash bto.

00:03:41: Readly schreibt sich r e a d l y Alle Infos, wie immer auch in den Schornorts.

00:04:16: Nun, als das Schuldenpaket, das historische Schuldenpaket beschlossen wurde, hat man uns ja versprochen dass da richtig tolle Sachen mitgemacht werden.

00:04:25: Mittlerweile wissen wir, dass das Geld überwiegend in Konsum fließt aber trotzdem lohnt es sich nochmal daran zu erinnern was Friedrich Merz und am threizenten März zwanzigundzwanzig im Bundestag versprochen hat als es darum ging das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimoneutralität ihre Form der Schuldenbremse für die Verteidigungsausgaben zu beschließen.

00:05:05: Also Investitionen, das wäre wichtig und das ist gut!

00:05:09: In seiner Regierungserklärung Am vierzehnten Mai, twenty-fünfundzwanzig legt die Friedrich Merz danach.

00:05:16: Und stehen Mittel zur Verfügung,

00:05:18: die über neue Schulden finanziert werden können?

00:05:21: Lassen Sie mich dazu ein offenes Wort sagen!

00:05:23: Wir müssen

00:05:24: mit diesen Möglichkeiten äußerst behutsam umgehen, denn diese Schulden lösen Zinszahlungen

00:05:30: aus

00:05:31: und sie müssen auch eines Tages wieder zurückgezahlt

00:05:34: werden.

00:05:35: Sie lassen sich daher

00:05:36: nur rechtfertigen.

00:05:37: Wenn

00:05:38: wir mit diesem Geld dauerhaft und nachhaltig den Wert unserer Infrastruktur steigern und das Leistungsvermögen unseres Landes insgesamt verbessern, dann

00:05:47: lässt es sich

00:05:48: rechtfertigen.

00:05:51: Das alles klingt sehr vernünftig – das klingt so als wäre es richtig!

00:05:56: Heute ein Jahr später wissen wir natürlich, dass die Realität leider anders aussieht.

00:06:01: Laut EFO-Institut wurden rund ninety-fünf Prozent der neu aufgenommenen Mittel entweder in Konsum gesteckt oder zur Finanzierung herangezogen von Investitionen, die ohnehin schon geplant waren.

00:06:13: Das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln koppelt sechsten Achtzig Prozent auf ähnliche Größenordnungen.

00:06:19: Nun betont die Politik dass es zum einen nicht so stimmt und zum anderen Es würde ja besser.

00:06:24: In den kommenden Jahren wird ein immer größerer Teil der neuen Schulden wirklich in Investition fließen.

00:06:31: Alles gut also?

00:06:33: Das ist eine Frage Denn die große Frage ist, wenn das Geld richtig gut ausgegeben wird.

00:06:39: Wenn alles in Investitionen fließt.

00:06:41: Wird es dann funktionieren?

00:06:43: Würde's dann auch sein Wachstum führen was wir so dringend brauchen an der deutschen Wirtschaft oder würde dieser Effekt verpuffen?

00:06:51: Dieser Frage wollen wir jetzt nachgehen.

00:06:57: Warum sollte das viele Geld des Staates nicht positiv auf die Wirtschaft wirken?

00:07:03: um das zu verstehen muss man schauen, was dann eigentlich das Wirtschaftswachstum nachhaltig Determiniert und vor allem, was denn die Wirkung höher Staatsausgaben bremsen könnte.

00:07:15: Und damit sind wir bei der Demografie.

00:07:19: Zunächst einmal zur Erinnerung – Die Ausgangslage ist ohnehin schon schlecht!

00:07:23: Seit sechs Jahren ist die deutsche Wirtschaft praktisch nicht mehr gewachsen.

00:07:28: Für den Fall des XXVI erwartete Sachverständigenrat der Bundesregierung Ein Wachstum von gerade einmal zero Komma neun Prozent.

00:07:36: Die Regierung selbst war bei einem Prozent nur unwesentlich optimistischer und das sind wie gesagt die Zahlen, bevor es zum Krieg im Iran kamen.

00:07:47: Dennoch ist natürlich besser mit null Komma Neun Prozent zu wachsen als zu schrumpfen oder zu stagnieren in den Jahren zuvor.

00:07:53: Das Ganze sind immer nur konjunkturelle Zahlen für die genommen.

00:07:58: viel wichtiger ist die Frage nach dem sogenannten Potenzialwachstum also nachdem Wachstoom dass unsere Volkswirtschaft bei normaler Auslastung dauerhaft erreichen kann.

00:08:10: Und hier sind die Prognosen wirklich besorgniserregend!

00:08:15: Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute prognostiziert für Deutschland dieses

00:08:22: Alles in allem wächst das Produktionspotenzial bis zum Ende des Projektionszeitraums um Jahresdurchschnittlich Nullkomma drei Prozent.

00:08:29: Die Wachstumsrate liegt damit gut Null Komma neun Prozentpunkte unter dem Mittel der Jahre nineteen Hundert Sechsund Neunzig bis Zweitausend vierundzwanzig.

00:08:37: Währendes Arbeitsvolumen im Durchschnitt, dass Wachstone des Produktions Potentials dämpft, belaufen sich die Wachstonesbeiträge des Kapitalstock und der TFP auf Null Komma Drei Beziehungsweise Null Kummer zwei Prozent Punkte

00:08:50: Null, drei Prozent Potenzialwachstum.

00:08:53: Das ist praktisch Stillstand und der Hauptgrund dafür hat einen Namen Demografie.

00:08:59: insgesamt ergibt sich für das potenzielle Arbeitsvolumen in den mittleren Fristern Jahres durchschnittlicher Rückgang um null, drei prozent.

00:09:07: nach dem es bis zum vergangenen Jahr noch gestiegen war strumpftes ab dem jahr zwei tausend fünfundzwanzig demographisch bedingt und dämpft dementsprechend fortan des Wachstums des Produktionspotentials

00:09:17: das institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, der Bundesagentur für Arbeit hat das mal durchgerechnet.

00:09:24: Demografisch bedingt nimmt das sogenannte Erwerbspersonenpotenzial ohne Zuwanderung bis im Jahr twohntausendfünfunddreißig um siebenkommal zwei Millionen bis zweitausendsechzig sogar um insgesamt sechzehn Millionen Arbeitskräfte ab.

00:09:38: Trotz optimistischer Annahmen zur Frauenerwerbsbeteiligung und zur Beschäftigung älterer, wird es schwer sein den rückläufigen Trend beim Erwerbspersonenpotenzial zu verlangsamen, betont IAB-Forscher Johann Fuchs.

00:09:49: Bleiben die Wanderungsströme so bestehen wie sie über einen längeren Zeitraum vor der Pandemie zu beobachten waren, nimmt das Erwerbstersonenpotential bis im Jahr zwei Tausendfünfunddreißig um sechs Prozent ab – Der Rückgang bis zum Jahr zwei tausendsechzig beträgt aber beinahe zwanzig Prozent erklärt

00:10:03: er.".

00:10:04: Es bei jährlichen Netto-Zuzügen von vierhunderttausend Personen bleibt das Erwerbspersonenpotenzial langfristig auf dem Ausgangsniveau.

00:10:12: Die Bertelsmann Stiftung kommt zu ähnlichen Ergebnissen, ohne Zuwanderung singt die Zahl der Arbeitskräfte von derzeit fortyzechzig Komma vier Millionen bis zwei Tausend Vierzig Auf Einen Vierzicht Komma Neu Millionen also rund Vier Komma Fünf Millionen Menschen weniger.

00:10:27: Bis zwei Tausend Sechszig schrumpft es dann weiter auf fünfunddreißig Komma Eins Millionen.

00:10:32: Wir sehen also, Demografie lässt sich relativ gut vorhersagen.

00:10:37: So oder so verlieren wir in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren Millionen Arbeitskräfte und das hat entsprechende Wirkungen auf was Wirtschaftswachstum und natürlich auch auf die Finanzierung der Sozialsysteme.

00:10:49: Das Potenzialwachs zu meiner Vorwirtschaft – wie haben es gerade gesehen – hängt von drei Faktoren ab Wie viele Menschen arbeiten?

00:10:56: Und zwar nicht so viel gibt es sondern auch wie viele Stunden arbeiten diese Menschen?

00:11:00: Zweitens Wie viel Kapital wird eingesetzt, also Maschinen, Infrastruktur, Technologie?

00:11:05: und drittens wie produktiv wirkt die Kombination aus diesen beiden Faktoren die sogenannte totale Faktor Produktivität.

00:11:12: Wir wissen – Die Demografie ist schlecht!

00:11:15: In vergangenen Folgen haben wir schon aufgezeigt dass die Produktivitätsentwicklung enttäuschend ist und auch das der Kapitalstück in Deutschland so stark veraltet ist wie in fast keiner anderen westlichen Volkswirtschaft.

00:11:28: Und hier genau liegt das Problem.

00:11:30: Wenn wir in dieser Situation einfach mehr staatliches Geld ausgeben, wird sich an diesen Potenzialwachstum zunächst aber nichts ändern.

00:11:39: Das hat auch Bundesbankpräsident Joachim Nagel sehr klar formuliert.

00:11:47: Um das Potenzial des Fiskalpakets voll auszuschöpfen, muss dieses mit Strukturreformen einhergehen.

00:12:04: Im Klartext!

00:12:05: Die Bundesbank schätzt den kumulativen Wachstumseffekt der zusätzlichen Verteidigungs- und Infosutorausgaben bis zum Jahr zwanzig auf eins, drei Prozentpunkte.

00:12:15: Das klingt nach viel Aber Nagel sagt auch Damit daraus ein dauerhaft höherer Wachsumsfahrt wird brauchen wir umfassende Struktureformen.

00:12:26: nochmal Staatsausgaben allein erreichen nicht, das Produktionspotenzial wird wenn überhaupt nur moderat erhöht und ohne Reformen verpufft letztlich der Wachstumseffekt.

00:12:38: Die Frage ist also kann der Staat durch mehr Ausgabemarswachstum über das Potential hinaus steigern?

00:12:46: Und hier sagt die Forschung ganz eindeutig es hängt ganz entscheidend davon ab wie angespannte Arbeitsmarkt ist in Rezessionen wenn Kapazitätenprache liegen.

00:12:56: Wenn viele Menschen arbeitslos sind, dann können staatliche Ausgabenprogramme durchaus funktionieren.

00:13:03: Der sogenannte Fiskalmultiplikator – also der Zuwachs am Bruttoinlandsprodukt pro Euro-Staatsausgabe kann dann sogar übereins liegen.

00:13:14: In den Fiskalenmultiplikaten muss man sich so vorstellen.

00:13:17: Der Staat gibt einen Euro mehr aus.

00:13:19: Dieser eine Euro fließt in die Wirtschaft und kann dort weitere Dinge bewirken.

00:13:24: Im besten Fall mehr Dinge als der ein Euro selbst.

00:13:27: Die Wirtschaftsleistung könnte beispielsweise um einen Euro zehn steigen, dann liegt der Multiplikator bei eins Komma Eins.

00:13:35: Aber wie ist das für Zeiten mit engen Arbeitsmärkten und genau in dem befinden wir uns ja, die wir gesehen haben bedingt durch die demografische Entwicklung?

00:13:50: Eine Studie des europäischen Stabilitätsmechanismus mit dem Titel Public Investment in Aging Societies Rethinking Fiscal Stimulus in Structury-Tight-Leber-Markets fast die wissenschaftliche Literatur so zusammen.

00:14:06: Empirische Untersuchungen zeigen, dass die Multiplikatoren staatlicher Ausgaben mit fortgeschrittenen Volkswirtschaften in angespannten Arbeitsmärkten typischerweise deutlich geringer ausfallen oft unter eins und in Phasen geringerer Nachfrage signifikant höher sind manchmal zwei Kommanole oder mehr.

00:14:22: Studien, die mit Hilfe makroökonomischer Kausalanalyse die spezifischen Auswirkungen eines angespannten Arbeitsmarktes untersuchen kommen zu dem Ergebnis dass die Multiplikatoren im Euroraum nahe Null liegen können und in den USA tendenziell unter Eins bleiben.

00:14:38: Diese Studien zeigen das ein angespanter Arbeitsmarkt kendenziell Verdrängungseffekte steigenden Lohndruck und Kapazitätsengpässe zur Folge hat.

00:14:46: Was heißt das konkret?

00:14:47: In einem voll ausgelasseten Arbeitsmarkt verdrängen Staatsausgaben private Emissionen.

00:14:53: Das ist das, was Ökonomen crowding out nennen.

00:14:57: Die Arbeitskräfte werden knapper die Löhne steigen, die Kosten steigen.

00:15:02: Die Zentralbank müsste damit höheren Zins reagieren und am Ende hat man Inflation statt Wachstum.

00:15:09: Was wäre, wenn ihr Kundenservice niemals schlafen würde?

00:15:13: Wenn Ihr Team plötzlich über siebzig Sprachen fließend spricht.

00:15:15: Jedes Detail komplexer Verträge auswendig kennt und tausende Anfragen gleichzeitig bearbeitet mit echter emotionaler Intellikenz!

00:15:23: Was früher nach Science-Fiction klang, ist für die Kunden von Eleven Labs heute der Standard für effizientes Wachstum.

00:15:30: Eleven Labs gilt als das europäische Powerhouse der VoiceKI-Agenten – als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen des Kontinents liefert es den Beweis dass Hightech Innovation hier zu Hause sind.

00:15:42: Während Anderswo noch über Digitalisierung debattiert wird, lösen diese KI-Agenten bereits komplexeste Anliegen für Kunden von Klarna, Revolut oder der Deutschen Telekom.

00:15:52: Empathisch?

00:15:53: Sicher und in Echtzeit?

00:15:55: Vara Fortschritt braucht Vertrauen.

00:15:57: deshalb setzt die Technologie auf höchste Sicherheitsstandards.

00:16:00: Vollständige DSGVO Konformität und ESO-Centralizierung.

00:16:05: Diese Agenten können nicht nur Leads qualifizieren, sondern arbeiten direkt in den bestehenden Systeme.

00:16:11: Sie prüfen Aufträge, pflegen CRM-Daten und wechseln nahtlos zwischen Tonalitäten – exakt so wie die jeweilige Marke es verlangt!

00:16:19: Der Marktführer lässt sich direkt ins Team holen, skalierbar sicher und sofort einsatzbereit.

00:16:24: Wie sich Erreichbarkeit auf diese Weise revolutionieren lässt zeigt sich unter elevenlabs.io.

00:16:29: slash bto Eleven Agents, Schluss mit der Warteschleife hier mit echtem Kundendialog.

00:16:36: Mehr Informationen in den Shownotes oder unter elevenlaps.eu slash BTO.

00:16:42: Kai Behrens vom Europäischen Stabilitätsmechanismus und Jonne Wechtemecke von der Universität Toku haben in ihrer Studie genau diese Frage empirisch untersucht.

00:16:52: Wie wirken öffentliche Investitionen unter verschiedenen Arbeitsmarktbedingungen in allen siebenundzwanzig EU-Ländern?

00:17:00: Die Kernorsage der Studie ist folgender.

00:17:11: Um die funktionsweise öffentliche Investitionen unter diesen neuen strukturellen Bedingungen zu verstehen, müssen daher nicht nur die nachfragenseitigen Effekte sondern auch die angebotsseitigen Beschränkungen untersucht werden, die die Aufnahme fiskalischer Impulse durch die Wirtschaft beeinflussen.

00:17:34: Es werden vier Szenarien unterschieden.

00:17:37: Erstens Öffentlich Investition ohne Reformen bei einem engen Arbeitsmarkt.

00:17:42: Das klingt gerade ziemlich nach Deutschland würde ich sagen.

00:17:45: Ergebnis der Fiskalmultiplikator liegt unter Nullkommar Fünf.

00:17:50: Das heißt, für jeden Euro den der Staat investiert bekommt er weniger als fünfzig Cent Wirtschaftswachstum zurück.

00:17:59: Die Staatsschuldenquoten steigen in so einem Szenario ganz eindeutig.

00:18:03: Das zweite Szenarium ist das Szenaio eines niedrigzinsen Umfelds also die Zeit vor Corona würde ich sagen.

00:18:11: da kann der Politikator durchaus hoch sein sogar über eins mal fünf Steigen Aber es drohen Überhitzung und natürlich besteht immer das Risiko, dass die Zinsen plötzlich steigen.

00:18:23: Genau das was wir nach Corona beobachten konnten.

00:18:27: Szenario drei Die Zins sind steigend als Reaktion auf Inflation durch Staatsausgaben.

00:18:33: Dann kann der Multiplikator gegen Null gehen oder sogar negativ werden.

00:18:39: Und das vierte Szenario.

00:18:41: Das ist vielleicht entscheidend.

00:18:43: Wenn öffentliche Investitionen mit Arbeitsmarktreformen kombiniert werden Dann kann der Fiskal-Multiplikator deutlich steigen, sogar über ¼ und das selbst in einem engen Arbeitsmarkt.

00:18:57: Wörtlich kann man der Studie folgendes lesen

00:19:00: Wenn öffentliche Investitionen mit strukturellen Arbeitsmarktreformen anhergehen können staatliche Ausgaben reales Wirtschaftswachstum generieren.

00:19:07: Private Investition werden durch geringeren Lohndruck und höhere Produktivität unterstützt wodurch das Verdrängungsproblem minimiert wird.

00:19:15: Der Fiskal-Multiplikator steigt stark an und kann selbst den angespannten Arbeitsmärkten einst Komma fünf übersteigen.

00:19:21: Umgekehrt waren die Autoren auch sehr klar, was passiert wenn man es falsch macht?

00:19:27: Ohne Reformen, die die Funktionsweise der Arbeitsmärke verbessern und die Ressourcen Allokationseffizienz beeinflussen können öffentliche Investitionen die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrts sogar verringern indem sie produktivere private Investition verdrängen.

00:19:40: Wenn Länder mit strukturell angespannten Arbeitsmärkten neben anderen öffentlichen Investitionen, auch Investitionien mit geringem Multiplikatoreffekt im Bereich Klimaschutz oder Verteidigung erhöhen wollen sind parallele Strukturreformen umso wichtiger.

00:19:53: Das ist eine bemerkenswerte Aussage.

00:19:55: Staatliche Investitione können die Wirtschaft sogar schlechter stellen wenn sie produktive private Investition verdrängen und Japan wird in der Studie als ein warnendes Beispiel dafür herangezogen.

00:20:09: Japan, liefert in dieser Hinsicht ein warnendes Beispiel.

00:20:12: Jahrzehnte-lange substanzielle Infrastrukturinvestitionen führten selbst unter günstigen geldpolitischen Bedingungen nur zu bescheidenem Wachstum.

00:20:19: Trotz hoher Infrastrukturausgaben und anhaltender Geldpolitischer Lockerung blieben die fiskalischen Multiplikatoreffekte begrenzt – da demografische und kapazitätsbedingte Einschränkungen die Ressourcenallokation beschränkten.

00:20:33: Viele europäische Länder könnten bald mit ähnlichen Entwicklungen konfrontiert sein, da die Zunehmendealterung der Bevölkerung die Größe und Anpassungsfähigkeit ihrer Arbeitskräfte verringert.

00:20:42: Dies kann erhebliche wirtschaftliche und fiskalische Folgen haben, sofern nicht ausreichend präventive politische Maßnahmen ergriffen

00:20:49: werden.".

00:20:50: Ich finde diese Fragestellungen gerade in aktuellen Situationen Deutschlands hochrelevant – und habe mich deshalb mit einem der Autoren zum Gespräch verabredet!

00:21:01: Haben Sie schon mal direkt gehandelt?

00:21:03: Also so richtig direkt, dass es gar nicht mehr direkter geht.

00:21:07: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas Direktes dem Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

00:21:14: Tradegate direct wurde von Profis für Profis entwickelt und ist speziell für erfahrene Trader mit hoher Handelsfrequenz gemacht.

00:21:21: die wird auf Kontrolle, Effizienz- und Unabhängigkeit legen.

00:21:24: Die App ermöglicht privatern Legern den unmittelbaren Direktzugang zur Tradegate BSX.

00:21:29: das ist Europas liquideste regulierte Retailbörse.

00:21:36: Finanzdienstleister in Europa mit über dreißig Jahren Expertise.

00:21:40: Die Tradegate AG feint Marketmaker, Börse und Broker.

00:21:44: Als Betreiberin der Tradegate Basics bietet sie direkte Kontrolle über Handelsprozesse, Preisbildung und Orderabwicklung – das ermöglicht eine transparente, effiziente und marktnahe Order-Ausführung ohne Umwege aus erster Hand.

00:21:56: Sie profitieren von hoher Ausführungsgüte, engen Spreads und minimaler Slippage was besonders für große Volumen und aktive Strategien entscheidend ist.

00:22:05: Zu den App Features zählen Real Time Watch Lists mit bis zu Hundertfünfzig Titeln, intelligente Autotypen und Performance-Analysen auf institutionellem Niveau.

00:22:14: Mehr als siebentausend Aktien, dreitausend ETFs und tausende Mini Futures sind über die App handelbar.

00:22:20: Außerdem bleibt der gesamte Handel dauerhaft kostenfrei – und das auch bei neuen regulatorischen Vorgarten!

00:22:25: Erleben Sie wie direkter Börsenhandel im Hier & Jetzt funktioniert mit Tradegate Direct.

00:22:31: Mehr Informationen in den Show Notes oder unter tradegate.direct

00:22:41: mit kein Behährens kommen, noch dieser Hinweis.

00:22:44: Für alle Hörerinnen und Hörern die zu den Themen Wirtschaftspolitik und Finanzen rund um die Uhr auf dem Laufenden bleiben möchten und doch keinen Hannesblatt Abo haben gibt es gerade ein attraktives Hannesplatz plus Vortatzangebot.

00:23:00: für nur einen Euro können sie vier Wochen lang auf alle Inhalte zugreifen.

00:23:04: mehr Informationen finden Sie unter hannesblott.com.

00:23:08: schlägt sich mehr Perspektiven und wie immer auch ein Schornutz dieser Ausgaben.

00:23:12: Doch nun zu meinem Gespräch mit Kai Behrens.

00:23:18: Kai Behrends ist Senior Economist in der Abteilung für Politikstrategie- und institutionelle Beziehungen des europäischen Stabilitätsmechanismus ESM, erarbeitet an der Ausgestaltung von Stabilitätshilfeinstrumenten und ist verantwortlich für die Überprüfung der ESM-Position zur Länderüberwachung und finanzielle Unterstützung.

00:23:37: Vor seinem Eintritt in den ESM im Jahr arbeitete Behrens zur fiskale strukturellen Reformen, Rentengesundheitswesensteuern und öffentliche Verwaltung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Europäischen Zentralbank sowie bei der europäischen Kommission.

00:23:52: Er promovierte im Bereich Europastudien internationale Volkswirtschaftslehre an der Johns Hopkins University in Washington DC und besitzt Masterabschlüsse von Sciences Po in Paris

00:24:03: sowie

00:24:03: der Freien Universität Berlin.

00:24:11: Guten Tag, Herr Stelzer.

00:24:12: Ich freue mich auch.

00:24:13: Vielen Dank für die Einladung.

00:24:14: Herr Behrers was interessant finde ist warum interessiert es eigentlich der ESM für dieses Thema?

00:24:19: Weil ich dachte das ESM hat eher so europäische Finanzstabilität im Vordergrund oder im Vorkurs.

00:24:23: Warum ist diese Frage nach Konjunkturprogramm und Arbeitsmarkt von den ESM eigentlich interessant?

00:24:29: Die Finanzstablität in Europa wird auch von diesem Thema beeinflusst aus zwei Gründen.

00:24:35: zum einen wenn öffentliche Investitionen und Reform nicht gut aufeinander abgestimmt sind Dann können hohe Staatsausgaben zu steigender Verschuldung führen, ohne dass das Wirtschaftswachstum entsprechend steigt.

00:24:47: Das erhöht dann die Anfälligkeit von Ländern für Zinsshocks oder Finanzmarkt-Rollartilität.

00:24:53: Das ist der eine Kanal.

00:24:54: Der andere ist die makroökonomische Dynamik.

00:24:57: in alternden Gesellschaften mit strukturellen Arbeitsmerken wirkten Investitionen problematisch wenn sie zu Lohn und Kostensteigerungen führen dadurch die Wettbefärbsfähigkeit belasten.

00:25:11: Das

00:25:12: wiederum übt auch Druck aus auf Staatsfinanzen oder Banken, das ist der Grund warum das Thema auch für den ESM sehr wichtig

00:25:20: ist.".

00:25:20: Also in Klartext sagen Sie, Ihre Studie leistet einen Beitrag zur finanziellen Stabilität weil sie Risiken aufzeigt für den Fall dass sich Reihenfolge bezüglich Reform und staatlichen Ausgaben nicht richtig ist?

00:25:31: Genau also es betrifft halt die Schuldentragfähigkeit und die maktorekonomische Dynamik insgesamt wenn Reformen und Investitionen nicht aufeinander abgestimmt werden in alternden Gesellschaften.

00:25:42: Das ist ja immer der Kontext, in dem wir diese Studie bewegen.

00:25:46: Was ist denn wirklich neu an Ihrer Studie?

00:25:49: Empirisch ist es glaube ich die erste Studie, die dies so nachweist also vielleicht auch interessant ist an der Studie ist ein bisschen counterintuitive thinking.

00:26:00: Ja wir haben in Deutschland seit vielen Jahren eine stagnierende Wirtschaft und reflexartig denkt man dann stimulieren, aber wenn halt die Stagnation nicht mit zusätzlichen Kapazitäten einhergeht oder Kapazität freisetzt dann bringt eine Stimulation nur unter bestimmten Bedingungen etwas.

00:26:19: Also das ist so was halt Neues an diesem Kontext des engen Arbeitsmarktes.

00:26:25: Wir haben uns nicht konkret den Fall Deutschland angeguckt obwohl es schon sehr interessant hat.

00:26:28: Fall und was wir gemacht haben ist einen Vergleich in der Studie zwischen einem sieben zwanzig EU Mitgliedsstaaten.

00:26:34: Und die Frage, die wir uns gestellt haben und die wir auch in Deutschland stellen ist.

00:26:41: Die Frage wie kann der Staat mit öffentlichen Investitionen das Wachstum fördern?

00:26:46: Und diese Frage, dies nicht ganz trivial.

00:26:49: vor allem in einer alterne Gesellschaft ist es überhaupt nicht selbstverständlich dass öffentliche Investition dauerhaft zu mehr wachstums führen.

00:26:57: Bevor mich hier tiefer einsteigen wie gesagt vielleicht ein paar Zahlen um die Perspektive zu haben.

00:27:03: Pognosen gehen davon aus, dass wir in Deutschland aufgrund der Demografie in den nächsten zehn Jahren etwa drei bis vier Millionen Erwerbszeltige verlieren werden.

00:27:12: Bei uns waren zuletzt knapp sechsundvierzig Millionen Menschen erwerbstätig.

00:27:16: Das heißt, der Arbeitsmarkt verdient sechs bis acht Prozent seiner Arbeitskräfte in nur zehn Jahren und in anderen europäischen Ländern sieht das ganz ähnlich aus.

00:27:25: für das zukünftige Wachstum ist es natürlich ein Problem.

00:27:28: Im demografischen Wandel wird der Erhalt des Wohlstands deshalb entscheidend von zwei Entwicklungen bestimmt.

00:27:35: Zum einen davon, wie schnell das Arbeitsvolumen zurückgeht und zum anderen davon ob der Rückgang des Arbeitsvolumes durch Kapitaleinsatz- und Produktivitätsgewinne kompensiert werden kann.

00:27:48: Und zusammengefasst bedeutet es in einem Satz mir schneller eine Volkswirtschaft altert, desto dringender sind eigentlich Investitionen und Struktureformen um den bestehenden Wohlstand zu erhalten.

00:28:01: Ich glaube sofort, ich meine das potenziell einhaken darf.

00:28:03: Das Potenzialwachstum, die Bundesregierung sagt ja auch so, das Potenzialsachstum ist zu einem U-Kommer von nur fünf Prozent eben aufgrund der Tatsache dass die demografische Entwicklung schlecht ist also quasi Arbeitsangebot schrumpft.

00:28:13: Die Produktivität zu wechseln waren ja auch nicht so richtig klasse.

00:28:17: vor dem Hintergrund versteht man dass man investieren muss und jeder der in Deutschland lebt sieht es ja auch mit eigenen Augen wie die Infrastruktur zurückgegangen ist dass wir mehr investieren müssen.

00:28:25: gleich mal auf Wir wissen hier auch dass der Privasektor in Deutschland schon nicht mehr so richtig viel investiert ist auch zusammen schlechte öffentliche Investitionen, auch geringere private Investition.

00:28:34: Also insofern Notwendigkeit ist klar wir müssen investieren und insofer würde man sagen die Bundesregierung macht das richtig, die investiert jetzt endlich auch gerne auf Pump und damit müsste es eigentlich als gut werden?

00:28:44: Die Frage ist nur wie macht man's mit welchen Reformen kann man es begleiten um möglichst effizient für Wachstum zu sorgen, effektiv

00:28:54: Es ist genügt also nicht alleine, wenn der Staat mehr ausgibt.

00:28:57: Sondern Sie sagen man muss auch Reformen durchführen damit die staatlichen Ausgaben wirksam sind.

00:29:03: Also was wir gemacht haben ist Wir haben die Wirkung von öffentlichem Investition unter verschiedenen Arbeitsmarktbedingungen verglichen und zwar jeweils mit und ohne Arbeitsmarktreform um die verschiedene Fälle abzudecken.

00:29:20: dass wir zunächst nachgewiesen haben, das alternde Gesellschaften tendenziell engerer Arbeitsmärkte haben und so die Wirksamkeit der Fiskalpolitik einschränken.

00:29:28: In einem zweiten Schritt zeigen wir dann, dass im demografisch engen Arbeitsmerkens das Wachstum in erster Linie durch Angebotsfaktoren und nicht durch die Nachfrage begrenzt wird.

00:29:39: Und abschließend belegen wir dann in der Studie noch empirisch das öffentliche Investition vor allem dann das Wachsen zum Fördern wenn sie mit Reformen kombiniert werden, die das arbeitskräfte Angebot verbessern.

00:29:51: Also zum Beispiel Arbeitsanreize, Flexibilisierung, Qualitizierung.

00:29:55: Ergänzend würde ich vielleicht noch zwei Dinge hinzufügen, die wir nicht in der Studie aufgreifen, aber die aber in der wissenschaftlichen Literatur zum Thema gut belegt sind und zwar erstens die Qualität der öffentlichen Investition ist auch ein wichtiges Thema ebenfalls sehr relevant für die Wachstumswirkung Die Tatsache, dass Reformen idealerweise vor Investitionen erfolgen sollten.

00:30:17: Damit ein ausreichend großes Arbeitskräftepotenzial für den neu geschaffenen Kapitalschutz zur Verfügung steht also die Sequenzierung von Reform und Investition.

00:30:27: Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind dann steigt halt die Gefahr das öffentliche in Investition zwar Kosten verursachen aber das Produktionspotenzial letztlich nicht entscheidend erhöhen und somit keine optimale Wachstumswirkung entfalten.

00:30:42: Würden Sie sagen, dass quasi bei knappen Arbeitsmärkten das von einigen Ökonomien früher mal postulierte Crouting-Out stattfindet?

00:30:51: Ist es dann Crouting Out Effekt oder ist der Staat privater Investition verdrängt.

00:30:56: Oder ist es noch ein inflationärer Effekt?

00:31:01: Das ist eine mögliche Wirkung bei knappem Arbeitskräften.

00:31:05: Das Zinsniveau kann auch beeinflusst werden negativ.

00:31:08: Inflation kann steigen, Preise auch Lohnkosten können steigen wenn in einem knappen Arbeitsmarkt investiert wird, ohne dass zusätzliche Arbeitskräfte freigesetzt werden.

00:31:19: Genau und insgesamt besteht halt auch die Gefahr, die in einer alternden Gesellschaft immer besteht, das so eine negative Erwartungsdynamik noch verstärkt wird.

00:31:30: Wenn es sowieso schon geringes Wachstum gibt und staatliche Investitionen hohe Ausgaben nicht dazu führen, dass das Wachsum steigt, Verteilungskonflikte sich noch verschärfen Und dadurch dann die Regierung vielleicht noch eher bei Investitionen spart?

00:31:48: Wenn wir jetzt ihre Studie anschauen, Sie haben natürlich Vergangenheit ja angeschaut.

00:31:52: Jetzt haben sie gerade vorhin schon gesagt dass die europäischen Staaten hier alle gleichermaßen in dieselbe Situation hineinlaufen.

00:31:58: Italien ist noch ein bisschen älter als wir.

00:32:00: Wir kommen jetzt aus Frankreich und ich glaube es hat eine bessere Demografie als wir.

00:32:03: gab es denn gutes Vorbild wo sie sagen würden das war eigentlich ein Land In Ihrem Sample, wo Sie sagen das war ein super Beispiel.

00:32:11: Die haben genau das Richtige gemacht.

00:32:12: die haben erst die Arbeitsmarktreformen gemacht und oft die wir ja auch nicht gemacht haben.

00:32:15: Ich sage jetzt weil sie sind der Wissenschaftler ich würde sagen ja gut die jetzige Region macht sich einen Falschrum bei sehr erst die Ausgaben erhöht und dann hinterher Reform machen möchte ich dem Freilichsatz reformen soll man vorher machen.

00:32:26: Gab es denn mal in so einem Land wo Sie sagten die waren eigentlich eine case study den vorbildliche case study für wie man's macht oder haben sie nur Länder gefohlt nach dem Motto wie man doch gar keinen Fall machen sollte?

00:32:36: Das klassische Beispiel ist ja eigentlich Japan.

00:32:42: Die sind uns demografisch so fünfzehn bis zwanzig Jahre voraus und haben beispielsweise nicht auf Migration gesetzt, Arbeitsmigration aber haben es schon geschafft ihre Produktivität zu steigern das wird manchmal bei uns ein bisschen vergessen und zumindest ihren Wohlstand zu erhalten.

00:33:03: also Da ist man bescheidener geworden und hat jetzt nicht mehr versprochen oder da oben abgezielt, zwei Prozent Bugs zum Frühjahr zu haben.

00:33:11: Oder sowas.

00:33:12: Hat es aber immerhin geschafft mit einer sinkenden Erwerbsbevölkerung den Wohlstand zu sichern in Europa.

00:33:20: ja Italien hatten sie genannt Finnlandes auch ein Land was demografisch schon weiter vorausgeschritten ist Lerneffekte angedeutet haben, das ist immer sehr schwer von voneinander zu lernen.

00:33:32: Also in der Presse wird das oft so dargestellt, dass man da sich ein Beispiel nehmen könne, beispielsweise in Skandinavien Flexi-Curity ist also ein Stichwort.

00:33:42: aber diese nationalen Institutionen, Institutionengefüge das ist schon immer sehr speziell und einzigartig.

00:33:51: Es gibt Tendenzen und wir aggregieren ja in unserer Studie auch nur die Ergebnisse Anschauungsobjekte für Reformen, wie man die besser machen kann.

00:33:59: Das das kann man nur mit länderspezifischen Einzelfallstudien im Prinzip herausfinden.

00:34:05: Ich bin ja leid.

00:34:05: Ich sage natürlich okay wenn ich im Prinzip die Nachfrage hochfahre in einer Wirtschaft, die schon am Output ist Dann wundere ich mich nicht, dass das nicht funktioniert.

00:34:14: Das ist meine Einfache!

00:34:16: Also im ersten Schritt, wenn ich jetzt Ihnen sage, ich bin hier überrascht, dann nehmen Sie mir das nicht übel, weil was sagen wir ist erwartig?

00:34:21: Wenn ich am Output-Limit bin und wenn ich da Nachfrage ersteige, muss es irgendwie zur Verdrängung führen oder zu Inflationen führen.

00:34:26: und zu beiben.

00:34:27: Jetzt haben sie ja mal gesagt den Modernerjahr... Es ist eben diese Mischung.

00:34:31: Es ist die Sache, dass sich quasi Angebot und nachfrageorientierte Politik meine Worte korrigieren Sie mich, im Prinzip kombiniere.

00:34:39: Dass ich im Prinzip sage wie stelle ich sicher dass das Angebot elastischer reagieren kann?

00:34:42: Das wäre also beispielsweise in Deutschland Was ich abschaffene mit Reden drei und sechzig, dann schlagen sie alles nicht vor sag' ich jetzt mal.

00:34:49: Rente mit Transitzi abschaffen, höheres Retten eintrittsalter mehr Jahreswochenarbeitzeit, Jahresarbeitszeit irgendwelche Anreize generell vielleicht sogar Steuernabgaben segt das Leute mehr arbeiten wollen.

00:34:59: also es würde Angebotsorientiert wirken Und dass dann kompensieren mit staatlichen Investitionsprogramm quasi die dieses Arbeitskräfte-Angebot dann auch aufnehmend ist?

00:35:07: Das ist so wäre die Muster gültige Sequenz.

00:35:10: Grundsätzlich ist ja die Frage ob wir Nachfrageproblem oder ein Angebotsproblem haben auch immer noch nicht komplett ausdiskutiert.

00:35:19: Und bei uns in Deutschland zum Beispiel steigt ja die Arbeitslosigkeit, wir sind jetzt knapp über sechs Prozent.

00:35:25: vor ein paar Jahren waren wir noch zwischen vier und fünf Prozent.

00:35:28: also da war der Arbeitsmarkt voll ausgelastet im ökonomischen Sinne.

00:35:32: Jetzt haben wir eine leichte Unterauslastung.

00:35:35: aber unsere Studie zeigt halt dass in alteren Gesellschaften diese Arbeitsmärkte halt strukturell enger werden.

00:35:43: Also wir gehen jetzt nicht vom heutigen Zustand aus, sondern produzieren in die Zukunft.

00:35:48: Wenn man eben strukturell engen Arbeitsmärkten nur auf Nachfrage-Stimulierung setzt, dann kann das halt kontraproduktiv sein.

00:35:56: Röhre Ausgaben treffen dann auf Grenze des Produktionskapazitäten, treiben die Preise nach oben und mindern damit auch die Irksamkeit von Investitionen.

00:36:06: Effektiv ist deshalb wahrscheinlich eine Kombination, Nachfrage stimulieren Gleichzeitig Angebot und Produktivität stärken, also durch Investitionen in Kapital- und Reform die Arbeitskräfte besser einbinden.

00:36:19: Jetzt haben wir ja erst in Europa mit vollem Situation zu tun.

00:36:21: Wir haben es zu tun eben mit einer schon längeren Zeit unbefriedigten wutzschöpflichen Entwicklung gerade im Vergleich mit der USA.

00:36:28: Deutschland stagniert seit sechs Jahren.

00:36:29: das heißt wir haben einen Wunsch nach Ermeerstimulanz.

00:36:33: Gleichzeitig haben wir aber auch die Unwendigkeit mehr auszugeben.

00:36:36: Denken Sie an Verteidigung, wir reden dann darüber und müssen viel mehr für Verteiligungen ausgegeben.

00:36:40: also hier spreche ich uns gerade zum Zeitpunkt wo der Irankrieg gerade angefangen hat, aber auch unabhängig davon.

00:36:45: Wir wissen Europa will und muss deutlich mehr Ververteidigung raus geben.

00:36:48: das heißt da geht staatlichen Ausgaben gehen nach oben.

00:36:51: Das heisst jetzt reden wir gar nicht mal von Konerturprogramm sondern wir reden eigentlich vor einer Umwendigkeit dass er Staat mehr Geld ausgeben muss.

00:36:57: Wenn ich jetzt das kombiniere mit ihrer Studie, dann ist die Schlussfolgerung daraus ja.

00:37:01: Diese Ausgaben müssen zu einem... Entweder sind sie rein nur inflationär ohne aber Sie müssten dazu führen dass andere Ausgabe verdrängt werden.

00:37:11: Das haben wir gerade eben über Croning ausgesprochen.

00:37:14: Das wäre ja.

00:37:14: dann würde man im Prinzip sagen mehr Verteidigungsausgabe bedeutet weniger private Investitionen.

00:37:18: Ich glaube das würde keiner haben wollen.

00:37:21: Gleichzeitig wenn wir sagen wieder mehr Varteidigungsausgabe den weniger privaten Konsum Wollen wir auch nicht haben, weil der Konsum ist ja auch nicht so groß.

00:37:28: Also kann man irgendwie aus ihrer Studie was ableiten wie wir mit dieser Herausforderung umgehen?

00:37:33: Weil die Herausforderung ist ja das wir ausgeben müssen als Staat unabhängig von dem Ziel konjunkturbestimmelieren zu wollen.

00:37:40: Wachstum ist nicht das einzige zielstaatlichen Handeln.

00:37:43: Das ist schon mal ganz richtig.

00:37:45: Sie haben jetzt gerade die Verteidigung genannt.

00:37:48: andere würden vielleicht auf den Klimaschutz verweisen.

00:37:51: Man kann sich dem vielleicht so annähern, indem man Investitionen in zwei Gruppen unterteilt.

00:37:56: Zum einen Investition die direkt das Produktionspotenzial erhöhen.

00:38:01: dazu zählen dann klassische Infrastrukturprojekte digitale Netze oder auch Bildungsinvestition und solche Investition erweitern halt den öffentlichen Kapitalstock oder steigen an das human Kapital.

00:38:16: Und dann gibt es die andere Gruppe von Investitionen, die primär öffentliche Güter bereitstellen.

00:38:20: So wie Sicherheit.

00:38:22: und diese Investition erhöhen nicht unbedingt unmittelbar den gemessenen Produktionskapitalstock erfüllen aber zentrale gesellschaftliche Aufgaben.

00:38:32: was bedeutet das aus Sicht unserer Studie?

00:38:34: eine Flussfolge die man ziehen könnte ist halt dass je mehr in öffentliche güter investiert gilt je weniger in den Kapitalstock desto effizienter müssen dann die Investitionen in den Kapitalstock sein und desto dringender sind eigentlich die Arbeitsmarktreform, um halt Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.

00:38:54: Und auch den Rückhalt der Bevölkerung für Investition im öffentliche Güter zu sichern.

00:39:00: Weil das bringt ja nichts wenn Investition nur zu Implation führen und nicht zu mehr Wachstum.

00:39:06: da werden sie dann ganz schnell auch viele Verteilungskonflikte haben und Kritik an diesen Maßnahmen.

00:39:13: Es würden wir beide daraus nicht unbedingt die Schlussfolgerung ziehen, dass Herr Meers recht hat, wenn er sagt, die Deutschen sollen mehr arbeiten.

00:39:17: Ich glaube es ist ein bisschen zu platt.

00:39:19: aber generell würde ich jetzt mal sagen also ein Take away ist was da bei Hilfe der Quantität des Arbeitskräfteangebots zu erhöhen in einer schrumpfenden Bevölkerung?

00:39:29: das sind sozusagen quasi eine Grundvoraussetzung für alles andere wenn man erst am Schluss folgt.

00:39:34: Die zweite wäre doch dann zu sagen es geht auch um die Qualität.

00:39:39: Sie haben Qualität der Investitionen drauf, aber auch die Qualität von den Menschen.

00:39:43: Sie haben Japan erwähnt und in der Tat habe ich mal ausgerechnet wenn man das Innenlandsprodukt pro Erwerbstätigen genommen hat in Japan dass es sich erstaunlich gut entwickelt hat.

00:39:53: Ich glaube sogar besser als im USA weil sie eben ganz viel daran gesetzt haben die Produktivität die des Einzelnen zu steigern mit Bildung und Ähnlichem zu tun.

00:40:02: also ist quasi Angebot nicht nur mengenmäßig sondern auch qualitativ die Voraussetzung.

00:40:07: Ich würde sogar noch eine dritte Dimension hinzufügen Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

00:40:12: Ja, da gibt es verschiedene Maßnahmen.

00:40:14: Teilzeitmodelle können dazu gehören Förderung mobiler Arbeitskräfte Beschäftigungsschutz Dinge die halt ist erleichtern für Arbeitskräften von einem Sektor oder einer Firma in eine andere zu wechseln Die höhere Produktivität hat und in einem engen Arbeitsmarkt bedeutet das wahrscheinlich auch höhere Löhne höhere Gehälter Also auch im Interesse der Arbeitnehmer.

00:40:38: Die beiden anderen Dimensionen, die Sie genannt haben, Steigerungen des Arbeitsvolumes, der Erwerbsquote zum Beispiel durch Anreize für längere Erwerbstätigkeit oder Erhöhung der Produktivität der Arbeitskräfte entscheidend eigentlich weil sie können nicht immer weiter die Arbeitszeit verlängern.

00:40:57: also Produktivitäten ist halt letztlich der Schlüssel zum Erfolg.

00:41:03: Ja, und da kommen halt Investitionen in die Qualifizierung, Umschulung, digitale Kompetenzen solche Dinge zum Tragen.

00:41:11: Genau das sind die drei wesentlichen Ansätze, die man da verfolgen kann.

00:41:16: Genau!

00:41:17: Das ist für mich noch ein wichtiges Take-Away weil ich natürlich sagen muss okay und es jetzt wieder mein take away wenn wir die politische Diskussion betrachtet.

00:41:22: Ich meine auch die regierende Regierung ich meine SPD möchte alles an Arbeitsmarkt zu tun eigentlich nicht antasten.

00:41:29: Ja, gleichzeitig setzt sie stark auf starke Ausgaben.

00:41:32: Ich muss Ihnen sagen, starke ausgaben werden eigentlich verpuffen.

00:41:36: Klar mal auf.

00:41:36: Sie haben sogar gesagt, Sie werden wahrscheinlich perspektivisch die Verteidigungskonflikte erhöhen.

00:41:39: Das haben Sie gesagt und würde ich zumindest auch so sehen weil das Geld ausgegeben wurde.

00:41:43: wenn die Wirkung nicht in den Wachstum da ist, haben wir mehr Schulden, mehr Zinslast usw.

00:41:47: erhöhen die Varteidungskonflege.

00:41:49: Sie haben aber auch am Anfang gesagt es gebe eben auch Studienzahlen.

00:41:52: Es käme auf die Qualität der Investition als solches an.

00:41:56: Jetzt haben wir gerade gesagt okay es gibt Verteidigungsinvestitionen, es gibt im Sinne von dieses Produktionspolizei oder Höhe ist das andere.

00:42:04: Was meinen Sie denn mit Qualität der Investition?

00:42:07: Das ist jetzt nicht Qualität in normalem gebräuchlichen Sinne gut oder schlecht, so wird's das nicht gemeint, sondern Qualität meint hier zum einen Investitionen in Produktionskapital und dem anderen in öffentliche Güter ohne zu sagen dass jetzt eines davon schlechter oder besser sei als das andere die deutsche Situation zu kommentieren.

00:42:30: Wir wollen uns nicht einseitig über Deutschland reden und das auch schon kommentiert, das verstehe ich auch.

00:42:35: Jetzt sind sie hier bei einer europäischen Institution.

00:42:37: Das heißt Sie haben ja Zugang zu den europäischen Entscheidungsträgern.

00:42:40: also findet denn diese Überlegung in Ihrer Kenntnis ihrer Studien wie findet es dann Eingang in die politischen Diskussionen auf der EU-Hebner?

00:42:48: Der entscheidende Akteur wenn es um Strukturreform geht und um die Abstimmung der Wirtschaftspolitik innerhalb der EU ist natürlich die Europäische Kommission.

00:43:00: Da gibt es zum Beispiel das europäische Semester, wo eben länderspezifische Empfehlungen ausgesprochen werden – so heißt das im EU-Jagant -, die halt Strukturreformen auch betreffen und fiskalpolitische Maßnahmen haben.

00:43:14: Das ist der entscheidende Player in der Hinsicht.

00:43:17: Diese Empfehlung, die werden auch von den Mitgliedstaaten selber verabschiedet letztlich im Council Und wir als europäische Organisationen, Teil des Europäischen Sicherheitsnetzes stehen natürlich mit Kollegen auch bei der Kommission und bei der EZB im Austausch.

00:43:34: Lesen die Analysen, die geschreiben gegenseitig und treffen uns auf Konferenzen.

00:43:42: Aber institutionell liegt das bei der EU-Kommission.

00:43:48: spannen diese Analyse zu machen.

00:43:49: Auf der anderen Seite ist es natürlich schön, wenn das nicht nur von mir gelesen wird und mein Hörer gehört wird und von ihren Kollegen gut gefahren wird – es wäre natürlich schon auch erfreulich, glaube ich, wenn dies einfließt in die Politik.

00:44:02: Also was wären denn so Schlussvorgerungen, die Sie ziehen würden für politische Handlungsfelder aus Ihrer Analysee?

00:44:09: Da gibt's einige Ansätze würde ich sagen.

00:44:12: also erstens Investitione und Reform müssen verzahnt werden.

00:44:17: Das ist essentiell.

00:44:18: Selbst Investitionen in Infrastruktur, Bildung oder Forschung entfalten nur dann hier volles Wachstumspotenzial wenn gleichzeitig Engpässe am Arbeitsmarkt abgebaut werden.

00:44:29: Zum Beispiel durch höhere Erwerbsquoten, gezielte Weiterbildungen und so weiter.

00:44:34: Zweitens ja die Sequenzierung ist wichtig.

00:44:36: Reformen sollten idealerweise vor- oder zumindest parallel zu Investitionsprogrammen umgesetzt werden um Engpäste im Arbeitsmarkt zu vermeiden und die Wirkung von Investitionen zu maximieren.

00:44:50: Und drittens, je größer der Anteil öffentlicher Investition in reine öffentliche Güter wie Sicherheit oder Klimaschutz, desto dringlicher werden begleitende Reformen, die wachsen zum Ermöglichen.

00:45:03: Das sind so die Ansätze Handlungsfelder, die sich für die Politik ergeben.

00:45:09: Was eigentlich auch noch wichtig ist vielleicht ist die Kommunikation Die landfristige Perspektive die mit so einer Politik verfolgt wird, die ja letztlich allen zugutekommt.

00:45:18: Also Arbeitnehmern, jetzigen Schülern und Studenten, die später auf den Arbeitsmarkt kommen oder auch Rentnern, die letztlich ja auch davon profitieren werden.

00:45:28: der Kuchenwächs für die Ökonomisage.

00:45:30: Ja präzit was Sie haben etwas zu sagen ist... Die ideale Weg den Kuchen wachsen zu lassen ist dass wir wirklich viel Mehl und Zucker und Rohstoffe in das System pumpen.

00:45:42: Und gleichzeitig sicherstellen, dass es viele Hände gibt die noch backen.

00:45:45: So ist es wohl ja!

00:45:47: In dem Fall verderben viele Köche nicht den Brei.

00:45:50: Hoffentlich nicht!

00:45:51: Währends vieler Sie danken für Ihre Zeit und ihre Ausführung.

00:45:55: ich will eine spannende Studie.

00:45:56: Ich hoffe, dass diese Studie dann doch irgendwie Einfluss findet in die Politik und entsprechend auch die Erkenntnis eben kommt wie kriegt man am meisten einen meisten Return?

00:46:04: Weil ich glaube der Bestcase ist wir geben Geld aus und steigt an die Produktivität.

00:46:08: Der Worst Case ist, wir geben Geld aus, haben Inflationen und keine Produktivitätssteuerung und haben daher perspektivisch größere Verteidigungskonflikte, was natürlich ärgerlich wäre.

00:46:16: Also insofern hat dieser Stelle viel als dank spannender Research – ich hoffe er wird noch viel gelesen!

00:46:21: Schönen Dank, Herr Stelfer!

00:46:28: So bleibt mein Gespräch mit Kai Berns.

00:46:31: Was schließen wir daraus?

00:46:34: Erstens Deutschland altert.

00:46:37: Das ist kein Neuigkeit aber die Konsequenz für den Wirtschaftspolitik wird systematisch unterschätzt.

00:46:43: Wenige Erwerbstätige bedeutet weniger Wachstum.

00:46:46: Das Potenzialwachstum geht, wir haben es gesehen Richtung Null.

00:46:51: Zweitens – in dieser Situation einfach mehr Geld auszugeben funktioniert nicht!

00:46:57: Die Forschung zeigt klar In engen Arbeitsmärkten liegen die Fiskalmultiplikatoren unter eins.

00:47:04: Also ein Euro mehr Staatsausgaben ringt weniger als einen Euro mehr Wachstone.

00:47:10: Ohne begleitende Reformen riskiert man Inflation statt Wachstum, steigende Zündel statt Singender und die Vertragung von privaten, produktiveren Investition.

00:47:21: Drittens – es gibt ein Ausweg!

00:47:24: Die ESM-Studie zeigt dass die Kombination aus Investitionen und Arbeitsmarktreformen den Fiskalmultiplikator über ¼ steigern kann und das selbst welche demografische Entwaltung entsprechend ungünstig ist.

00:47:38: Das heißt es muss darum gehen mehr Arbeitsplätze zu mobilisieren, deren Qualifikationen zu verbessern, den Arbeitsmarkt zu flexibilisieren und eine längere Erwerbstätigkeit zur Möglichkeit.

00:47:51: Wenn man dann Parade dazu investiert, kann das funktionieren.

00:47:56: Schließlich die Reihenfolge ist entscheidend.

00:47:59: Geformen sollten vor oder mindestens gleichzeitig mit den Investitionen kommen.

00:48:04: Erst die Kapazitäten schaffen, dass Geld ausgeht.

00:48:08: Das was wir in Deutschland machen, ist offensichtlich die falsche Reihenfrage.

00:48:13: Und fünftens, und das ist für mich persönlich der wichtigste Punkt – die fünf oder Milliarden Sondervermögen müssen sich auch richtig verwendet werden.

00:48:21: Also dass was im letzten Jahr passiert ist darf sich nicht wiederholen.

00:48:26: Auch da muss ich gestehen, ist meine Hoffnung leider gering.

00:48:31: Japan ist dahingehend durchaus ein Bade des Beispiels.

00:48:35: Jahrzehntelang wurde in Infrastruktur investiert es gab eine ultraexpansive Geldpolitik und trotzdem kaum Wachstum eben weil die Demografie alles dominiert.

00:48:46: Wir können den japanischen Weg gehen, ohne.

00:48:49: wir können versuchen es besser zu machen mit Reformen, die zwar wehtun, die aber kombiniert mit gezielten Investitionen dann wirklich Wachstum erzeugen.

00:49:00: und dieses Wachztum macht das so viel leichter zur Finanzierung der Sozialstaates, zur Lösung aller anderen Probleme, die wir im Land gerne angehen möchten.

00:49:12: Soweit!

00:49:13: Die heutige Ausgabe.

00:49:14: Ich hoffe, Sie hat es Ihnen gefallen.

00:49:17: Ich freue mich wie immer die Behörden auf Ihre Fragen Feedback, Kritik und Anregungen und auf einem Wiederhören am kommenden Mittwoch zu einer neuen Ausgabe von BTO Refresh oder spätestens am kommende Sonntag wenn wieder ein neues Gespräch an dieser Stelle zu makroökonomischen Themen führen.

00:49:36: Bis dahin wünsche Ihnen alles Gute!

00:49:38: Ihr Daniel

00:49:40: Stelter featured

00:49:48: by Handelsblatt.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

Abonnieren

Follow us