beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:05: BTO Beyond, wer wirst der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel stellte?

00:00:11: Featured bei Handelsblatt

00:00:15: um ungefähr eighthundertfünfzig Milliarden Euro steigen werden und prognosizierte eine Schuldenquote von fünfundneinzig Prozent des Gratuitlernsproduktes bis zum Jahre zwei tausendvierzig.

00:00:48: Im Rahmengespräch hatten wir auch diskutiert, wie sich denn nun die verdeckte Staatsverschuldung auswirkt?

00:00:54: Denn wir haben ja eigentlich nur über das Spitz des Eiswerkes gesprochen!

00:00:58: Die wahre Staatsverscheidung – das wissen Sie – liegt deutlich höher.

00:01:03: Berechnungen gehen in die Größenordnung Billionen Euro, fünfzehntausend Milliarden Euro war es immerhin rund dreihundertfünfundsiebzig Prozent des Bruttoinlandsproduktes entspricht.

00:01:15: Über diese ungedeckten Verbindlichkeiten über das was zu tun wäre diesen Griff zu bekommen habe ich vor einiger Zeit mit Professor Raffel Höschen gesprochen um nochmals verorgen zu führen.

00:01:27: wie ist wirklich und die deutsche Staatsfinanz nicht steht?

00:01:31: rufen uns heute dieses Gespräch in Erinnerung.

00:01:43: Was wäre, wenn Ihr Kundenservice niemals schlafen würde?

00:01:46: Wenn Ihr Team plötzlich über siebzig Sprachen fließend spricht.

00:01:49: Jedes Detail komplexer Verträge auswendig kennt und tausende Anfragen gleichzeitig bearbeitet mit echter emotionaler Intelligenz!

00:01:57: Was früher nach Science-Fiction klang, ist für die Kunden von Eleven Labs heute der Standard für effizientes Wachstum.

00:02:04: Eleven Labs gilt als das europäische Powerhouse der VoiceKI-Agenten – als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen des Kontinents liefert es den Beweis dass Hightech Innovation hier zu Hause sind.

00:02:16: Während Anderswo noch über Digitalisierung debattiert wird, lösen diese KI-Agenten bereits komplexeste Anliegen für Kunden von Klarna Revolut oder der Deutschen Telekom.

00:02:26: Empathisch sicher und in Echtzeit!

00:02:29: VARA-Fortschritt braucht Vertrauen, deshalb setzt die Technologie auf höchste Sicherheitsstandards.

00:02:34: Vollständige DSGVO-Konformität und ESO-Siebelnundzwanzig Nullnull Eins Zertifizierung.

00:02:39: Diese Agenten können nicht nur Leads qualifizieren sondern arbeiten direkt in den bestehenden Systemen.

00:02:44: sie prüfen Aufträge pflegend CRM Daten und wechseln nahtlos zwischen Tonalitäten exakt so wie die jeweilige Marke es verlangt.

00:02:53: Der Marktführer lässt sich direkt ins Team holen skalierbar sicher und sofort einsatzbereit.

00:02:58: Wie sich Erreichbarkeit auf diese Weise revolutionieren lässt, zeigt sich unter elevenlabs.io slash BTO.

00:03:05: Eleven Agents Schluss mit der Warteschleife – hier mit echtem Kundendialog.

00:03:09: Mehr Informationen in den Shownotes oder unter elevenlabspunktio slash bto.

00:03:17: Professor Bernd Raffelhüchen forscht seit Jahren zum Thema Generationenbilanz.

00:03:22: Die Generationen-Bilanz ist nichts anderes als der Versuch versprechen zu erfassen die abgegeben wurden und für die nicht ausreichend vorgesorgt wurde.

00:03:32: Versprechen für Rentenzahlungen, Pensionszahlungen – Die Versorgung mit Gesundheit- und Pflegedienstleistungen.

00:03:40: Wir wissen in einer alternden Gesellschaft müsste man dafür jedes Jahr Milliarden zur Seite legen Aber das tun wir nicht.

00:03:49: Werbe Baas als Sozialministerin schümmt nicht wie Dago Berdack in einem Goldschatz unter dem Ministerium.

00:03:56: Was sie macht ist Sie verteilt das Geld, was gestern reingekommen ist heute um.

00:04:02: Das ist natürlich nicht nachhaltig!

00:04:04: Es wäre dann nachhaltlich wenn wir eine normale demografische Entwicklung hätten, wenn immer mehr Menschen nachkommen würden, um die Alten zu finanzieren – also das, was Konrad Adenauer als man dieses System eingeführt hat mit seinem Spruch Kinder bekommen die Leute immer bei Seite gewischt hat.

00:04:22: Dieses Problem ist sehr real geworden Und es ist riesen, riesengroß.

00:04:28: Wie angesprochen reden wir von über fünfzehntausend Milliarden Euro.

00:04:34: Die größten Posten?

00:04:39: und die Sozialversicherung gesamthaft kommen auf rund hundertsiebzig Prozent verdeckt geschuldend relativ zum Bruttoinlassprodukt.

00:05:04: Hier schließt sich der Kreis zur Gespräch mit Lars Feld vom vergangenen Sonntag.

00:05:10: Er hat dabei daran erinnert, dass der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rettenversicherung bereits heute fast ein Viertel des Bundeshaushalts auffrisst.

00:05:19: Die Sozialversicherungsbeiträge sind von zehn Prozent des Brutto-Inlassprodukts im Jahr auf achtzehn Prozent gestiegen und werden immer weiter steigen, weil es immer weniger Werbstelle gibt die für immer mehr Rentner aufkommen müssen.

00:05:35: Die Kombination aus der Analyse von Lars Feldt bezüglich der jetzt eingetretenen Schuldenwände und der Analyse von Raffelhüschen bezüge der Generationenbilanz ergibt eben erst das vollständige und wie ich finde erschütternde Bild.

00:05:52: Und genau deshalb wollen wir heute nochmal hören wie Prof.

00:05:56: Raffelhüschen in Folge twenty- achtundzwanzig, im Februar zwanzig vierundzwanzig die Lage analysiert hat.

00:06:02: Das Gespräch hat nichts an seiner Aktualität verloren – im Gegenteil!

00:06:15: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Prof.

00:06:17: Rafelhüchen kommen noch dieser Hinweis?

00:06:20: Nach wie vor gibt es ein exklusives Angebot für alle BTO-Hörerinnen und Hörer.

00:06:26: Testen Sie das Handelsblatt Premium für vier Wochen lang für nur einen Euro

00:06:30: und machen

00:06:30: Sie sich so selbst ein Eindruck von der Qualität des Handelsplatz.

00:06:35: Mehr Informationen finden sie unter handelsglatt.com, schriegstrich mehr Perspektiven – und wie immer auch in Show-Notes zu dieser Ausgabe!

00:06:43: Doch nun zum Gespräch mit Prof.

00:06:46: Bernd Raffelösen.

00:06:48: Bernd Raffelhüschen war von nineteenhundertvierundneunzig bis fünfundneutzig Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bergen und ist bis September zweitausendfünfundzwanzig Professor für Finanzwissenschaft, an der Albert Ludwigs-Universität in Freiburg gewesen.

00:07:03: Die Entwicklung eines Modells der Nachhaltigkeit in der Finanzierung des sozialen Sicherungssystemes führte zweitausendzwei zur Berufung in die Rürup Kommission.

00:07:11: Er ist außerdem Mitglied des Vorstands der Stiftung Marktwirtschaft, wo er seit Jahrzehnten regelmäßig die Generationenbilanz herausbringt.

00:07:18: Darüber hinaus ist er als Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft tätig.

00:07:23: Rafflöschen ist Beiratsmitglied – der Stifte für die Rechte zukünftiger Generationen.

00:07:30: Willst du dich verlieben?

00:07:31: So wie hunderttausende sich auch schon ganz neu verliebt haben!

00:07:35: Wenn du Zeitungen und Magazine magst, dann können wir dir beinahe garantieren dass du dich in Readly verlieben wirst.

00:07:43: Readly ist ein digitaler Zeitungs-Kiosk oder vielmehr dein Streamingdienst für Magazinen und Zeitungen.

00:07:49: Bei Readly findest Du mehr als achttausend Magazinen & Zeitungen aus nationaler und internationaler Presse alles in einer App So viel du lesen kannst, mit unbegrenztem Zugriff ohne Limit und das alles zu einem festen Preis.

00:08:02: Du zahlst nicht für ein Magazin oder eine Zeitung sondern bekommst das volle Angebot.

00:08:07: Mit deinem Familien-Account können gleich fünf Profile auf bis zu fünf unterschiedlichen Geräten Readly nutzen.

00:08:14: Kein Wunder dass Readly im deutschen App Store einen Rating von vier Komma sieben von fünf basierend auf über zwanzigtausend Bewertungen bekommen hat!

00:08:22: Bei Readly sind praktisch alle deine Interessen, Hobbys und Leidenschaften schon zu Hause.

00:08:27: Du musst nur noch auswählen oder einfach mal ganz neue Seiten entdecken.

00:08:30: Readly ist voller Inspirationen!

00:08:33: Und durch die praktische Download-Funktion können alle Magazine und Zeitungen offline gelesen werden – damit ist Readly die ideale Reisebegleitung.

00:08:41: Für wirtschaftsinteressierte BTO-Hörer finden sich Titel wie Wirtschaftswache Euro am Sonntag, Börse Online oder T-Dreien oder Zeitungen wie Welt The Independent or The Guardian.

00:08:51: Ob du dich für Autos, Garten, Kino, Sportgeschichte, Gesellschaft kochen oder Reisen begeisterst, Readly hat etwas für Dich.

00:08:59: Für BTO-Hörer gibt es Readly jetzt einen Monat für Riehneinundneunzig Cent.

00:09:03: Danach kostet Dich der ganze digitale Kiosk vierzehnerhoch neunneunziger Monate und Du kannst monatlich kündigen also keine Abofalle.

00:09:11: Zum Angebot kommst Du über readly.de slash bto.

00:09:15: Readly schreibt sich r e a d l y Alle Infos, wie immer auch in den Schornorts.

00:09:24: Sehr geehrter Herr Prof.

00:09:25: Raffelhüschen!

00:09:26: Ich freue mich ausgesprochen, Sie erneut im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:09:30: Das mag ich doch gar nicht für die Gestellte.

00:09:33: Ha!

00:09:33: Kollege Supertrieb!

00:09:34: Also Herr Raffeli, wir geben mal folgendermaßen Wenn ein Kind in Deutschland geboren wird ist das dann mit der Geburt schon quasi für den Staat, für uns gesamthaft einen finanziellen Gewinn oder ein Zuschussgeschäft?

00:09:50: Es kommt ein bisschen drauf an, wie sie so die Inzidenz sozusagen.

00:09:54: Also die Trag lasst der entsprechenden schulischen Ausgaben, der entsprechende Geburt also den Kreißsaal und so weiter und sofort zurechnen.

00:10:03: Da gibt es ja mal so ein paar internationale Standards in der Generationenbilanz.

00:10:06: Die machen daraus eher ein Minusgeschäft.

00:10:08: aber das ist eine Annahme.

00:10:10: im Regelfall ist jedes Kind für uns hilfreich.

00:10:13: Klar, bei ist natürlich die Breitkrieg dazu im Zukunft unsere Sozialsysteme zu finanzieren.

00:10:16: Ich habe natürlich bewusst provokant gefragt aber die Frage ist ja eigentlich immer eine andere.

00:10:20: Die Frage ist, wenn wir auf den deutschen Staat schauen?

00:10:22: Wir haben gerade hier aktuelle Diskussion mit Schuldenbremsen an einem drum und dran.

00:10:26: ich habe gerade heute Morgen also zum Zeitpunkt, wenn es gesendet wird, das ist schon ein Wochen her wieder einen Politiker gehört der gesagt hat Deutschland hatte nur sechzig Prozent Schulden.

00:10:34: was ist das Problem?

00:10:35: Ich meine wie steht's eigentlich in Wahrheit um die deutschen Staatsfinanz?

00:10:40: Ja, gut.

00:10:40: Die Schulden sind teils Schulden die man sieht und das ist das was die meisten Leute adressieren.

00:10:46: Und dann gibt es versteckte Schulden.

00:10:48: und wenn man die tatsächlich sichtbaren schulden nimmt in deutschland Dann sind wir eigentlich gar nicht so oder stehen gar nicht schlecht da.

00:10:55: Wir erfüllen zwar nicht unsere maßrichtkriterien also den euro hätten wir noch nicht aber gut Das kann man stehen lassen.

00:11:02: beim wesentlichen sagen wir mal sind wir unter des mittelfeldes die schulen In prozent des blips angeht das sind so sechzig prozent.

00:11:09: Das Problem allerdings ist, dass die versteckten Staatsschulden viel größer sind.

00:11:13: Das ist fast wie beim Eisberg also... Die Spitze kann man sehen und den Rest eben nicht.

00:11:18: Und das Gefährliche am Eisberg ist das Unsichtbare!

00:11:21: Die Titanic wäre ja nicht abgesoffen hätte sie den Eisberg oben gerammt.

00:11:24: Also auf gut Deutsch ähm..die unsichtbaren Staatsschuldens Das ist was wir als implizite Last Als Nachhaltigkeitslücke hier mal messen.

00:11:32: Die sind immens und die sind mit der Größe die wir so weltweit feststellen.

00:11:37: Da sind die Beamtenversorgungslasten, da sind die Rentenversicherungen, die nicht nachhaltig finanziert sind.

00:11:43: Da sind Kranken die Pflegeversicherung.

00:11:45: eigentlich brennt es an allen Ecken und Enden.

00:11:47: Und das brennen natürlich immer meistens an den selben Problemen nämlich an dem demografischen oder sozudemographischen Problem.

00:11:54: Das haben wir uns selber zu Schulden kommen lassen.

00:11:57: Ja ich kann mir das Problem ein bisschen konkretisieren.

00:11:59: also eine ist einfach wir haben weniger junge Menschen die weniger einzahlen können.

00:12:03: in Zukunft.

00:12:03: unsere Folge wissen wir nicht für die zukünftigen Versprechen bezahlt Und was meinen Sie mit soziodemokratisches Problem?

00:12:11: Es gibt die Sozialversicherung, wo wir Beitragszahler nicht geboren haben.

00:12:15: Die dafür notwendig wären um die Renten oder die Krankenversicherungslast zu schultern.

00:12:19: Und es gibt beispielsweise die Beamtenversorgungslasten.

00:12:22: Dort ist ja sowieso keine Amtszahlen, sondern der Steuerzahler am Zahlen und die Beamte Versorgungslasten sind fast so groß oder eher größer als die expliziten Schulden.

00:12:33: Wenn sie Rückstellungen hätten bilden müssen als Staat – wenn Sie also ein ehrbarer Kaufmann gewesen wären, der für die entsprechenden Beamten- versorgungslastend Rückstellung gebildet hätte, dann müssten da mehr als dreitausend Milliarden Euro liegen?

00:12:48: Es liegt tatsächlich nichts da.

00:12:51: Das ist eigentlich nichts anderes als eine Nachhaltigkeitslücke, diese nicht gebildeten Rückstellungen denn das sind ja Schulden.

00:12:56: auch im Wirtschaftsrecht wissen wir ja dass wenn ein Unternehmen zwar Rückstellung hätte bilden müssen aber es nicht gemacht hat, dass die Insolvenz dieses Unternehmens der Grund der Insolvens tatsächlich einen Überschuldungstatbestand ist.

00:13:09: Also fehlende Rückstellungen sind Schulden.

00:13:11: Und wenn man diese fehlenden Rückstellungsbeamten bei den Beamten dann dazu zählt, können sie locker die explizite Staatsschuld, also die verbrieffte sichtbare Startschuld mal wieder verdoppeln.

00:13:21: und Sie sind immer noch nicht fertig weil Sie haben dann auch die rein demografischen Belastung durch die Sozialversicherung Rentenkrankung

00:13:28: pflegen.".

00:13:29: So es ist ja eigentlich jetzt nicht neu.

00:13:30: Ich meine der Sachverständigenrat hat in seinem letzten Gutachten sicher sehr ausführlich beschäftigt mit den Reformüberlegungen zur Rentenversicherung haben sie garantiert auch gesehen.

00:13:38: Und dann habe ich aber gehört, auch ein Mitglied der Herr Thuger hat dann im Deutschlandfunkendivögel gegeben, hat er gemeint das ist alles kein Problem.

00:13:46: dieser hat der Minderheitsvotomer abgegeben und die Motive brauchen keine Reform.

00:13:50: wir können einfach ein bisschen in die Abgabe in Zukunft erhöhen.

00:13:53: es ist kein Thema und wir hätten den Kollaps wäre schon vor Jahren vorhergesagt worden.

00:13:57: das stimmt überhaupt nicht.

00:13:58: Wir hätten jetzt ja auch in Deutschland so viele sozialversicherungspflichtige Menschen in Arbeit wie noch nie.

00:14:04: dieses ganze, das wäre alles dumm.

00:14:06: Also im Prinzip kurzgefasst ist alles Doomstays und Quatsch.

00:14:09: Da sind Annahmen drin aber die Einnahmen trafen nie ein weil die Bevölkerung ist ja gewachsen und nicht

00:14:13: geschrumpft.".

00:14:15: Ja nun ist Herr Trugger demografisch glaube ich nicht so besonders ausgewiesen.

00:14:19: also da hat er noch nicht richtig den Punkt gemacht.

00:14:23: Die Demografie ist eigentlich eine Wissenschaft die sehr präzise ist.

00:14:27: Die Fertilität haben wir sehr gut und genau prognostiziert.

00:14:31: Die entsprechenden Lebenserwartungen haben wir auch sehr genau vorausschätzen können.

00:14:36: Wo wir ein bisschen daneben lagen, waren die Zuwanderungszahlen.

00:14:39: also da sind wir mal irgendwann bei fünfzig sechzig tausend pro Jahr gestartet.

00:14:44: Haben dann irgendwann gesagt okay es sind im Durchschnitt die letzten fünfzig Jahre, die in den nächsten Fünfzig Jahren stattfinden und jetzt sind wir bei dreihunderttausend.

00:14:53: das letztes wäre zweihundert Tausend Menschen pro Jahr.

00:14:55: Und jetzt sind über drehundert tausende Menschen pro Ja, die wir zuwandern lassen Und das führte dann dazu, dass Herr Troger und aber auch die Chefin der deutschen Rentenversicherung diese Entwarnungsstöße von sich gab.

00:15:06: Naja, der alten Prozent ist ja gar nicht so schlimm wie prognostiziert und damit haben sie natürlich recht also das Verhältnis von potentiellen Beitragszahlern zu tatsächlichen Rentnern.

00:15:18: Das gestaltet sich in Zukunft nicht so pessimistisch, wie wir das ursprünglich angenommen haben Aber – und da muss man ganz klar aufpassen, nur weil das potenzielle Erwerbssätige sind die wir mehr haben.

00:15:29: durch die Zuwanderung heißt es ja nicht dass das tatsächliche Beitragszahl erwerben.

00:15:34: Denn die Zuwandlung beispielsweise aus Zwei-Tonfünfzehn ist eine Zuwandlung die wir bis heute nicht wirklich in den Arbeitsmärkten finden sondern doch eher sagen wir mal in den Sozialansicherungssystemen.

00:15:44: Und das sind natürlich keine Menschen die dann tatsächlich die Rentenfinanzierung der Zukunft stärken.

00:15:51: Das hat er wohl irgendwie vergessen

00:15:54: Wobei ich dazu sagen muss, dass es gibt auch andere die meinen Fratscher nochmal.

00:15:56: Der sagt immer wieder, die Zuwanderung wäre ein toller Erfolg weil und da wird immer argumentiert das sehr viele der Zugewanderten bereits an einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen würden.

00:16:09: Jetzt muss ich sogar sehen... Ich habe jetzt die Zahl nicht richtig gefunden.

00:16:12: Die erste Frage wäre stimmt das?

00:16:13: Und zum anderen wäre meine Frage genügt ist eigentlich, dass einem Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist

00:16:21: um

00:16:21: bereits einen ausreichenden finanziellen Beitrag zur Finanzierung der verdeckten Verbindlichkeiten zu leisten.

00:16:30: Da ist die Antwort relativ einfach, es genügt nicht.

00:16:34: und Kollege Fratsch hat da auch nicht den Punkt getroffen, der wirklich entscheidend ist denn natürlich hat er recht nach sieben acht neun Jahren sind die meisten dann entsprechend der zugewanderten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

00:16:46: Aber erstens, das ist viel zu lang was die Integration letztlich angeht.

00:16:50: Da müssen wir viel schneller werden.

00:16:53: und zweitens sie sind dann in Beschäftigung, die natürlich nur unterqualifiziert ist.

00:16:57: also nochmal Die Zuwanderung Deutschland ist nicht so qualifiziert wie der durchschnittliche Inländer Der natürlich auch zum Teil ein Ausländer ist aber der Durchschnitts-Inländer ist deutlich besser qualifiziert als der durchschnittliche Zuwanderer.

00:17:11: Und jetzt muss man einfach nur mal langsam irgendwann mal die Volksschule Sauerland besucht haben, also wenn ein Sozialstaat eben halt den überdurchschnittlich leistungsfähigen, überproportional besteuert und verbeitragt Und daraus dann den unterdurchschnittlichen leistungsfähigen Bezuschuss.

00:17:32: Das ist ja das Wesen des Sozialstaats.

00:17:34: Dann kann so ein Sozialstaat natürlich nicht dadurch gewinnen, dass man unterd Durchschnittlich Qualifizierte dazu packt – das muss die Last für die Überqualifizierten erhöhen oder es muss zur Leistungskürzung auf der unterqualifiziertem Leistungseite führen.

00:17:48: Ich glaube, dazu muss man eigentlich tatsächlich nur die Volksschule besucht haben!

00:17:53: Trotzdem wird der bei uns, ich meine den Koalitionsvertrag.

00:17:55: Da steht ja im Prinzip so wie explizit drin meines Wissens dass wir alle einfach Zuwanderung begrüßen auch die unqualifizierte Zuwänderungen und wir müssten die Leute nur qualifizieren.

00:18:03: hier und da würde schon funktionieren.

00:18:05: Da sagen sie das dauert zu lange und selbst hinterher ist es Gehaltsniveau zu tief um einen ausreichenden Beitrag zu leisten.

00:18:12: Das ist genau der Punkt und das kennen wir natürlich aus den Datenbeständen das weiß auch jeder der damit zu tun hat dass wir hier im Grunde genommen nur dann gewinnen hätten, wenn wir – und das ist ganz wichtig – Das Zusammenspiel von Migrationen und Sozialstaat begreifen.

00:18:29: Also ich will es mal sehr deutlich illustrieren.

00:18:32: Wenn ich gar keinen Sozialstaaten habe, also wenn ich sozusagen fast schon in Richtung USA denke wo der Sozialstaate ja nicht besonders ausgebaut ist, dann nützt mir natürlich auch eine unterdurchschnittlich qualifizierte Migration solange ich sie sehr schnell dann integriere.

00:18:48: Und das ist dann das Wichtige.

00:18:49: Wenn ich einen Sozialstaat habe, der vielleicht sogar noch weiter ausgefahren ist als da unsere in Deutschland und da gibt es natürlich Beispiele beispielsweise Dänemark hat ja ein deutlich weiterentwickelten Sozialstaats wie wir in Deutschland also noch weiter entwickelten.

00:19:05: In Dänemark ist allerdings die Menschheit dort einhellig der Meinung über alle Parteien hinweg dass Zuwanderung in so einen Wohlfahrtsstaat nicht tatsächlich sich lohnen kann.

00:19:15: Das heißt, man kann den Wohl Fahrtstaat nur bewahren, indem man Zuwänderungen verhindert und genau das macht man.

00:19:21: Und man integriert auch sehr schnell und man erzwingt auch Integrationsprozesse teilweise durch wirklich Verpflichtungen zum Umzug und Ähnlichem.

00:19:28: also da sind sie denn ziemlich, sagen wir mal konsistent.

00:19:34: die Schweden tendieren jetzt ebenfalls zu diesem dänischen Modell.

00:19:39: Aber und das ist der Preis.

00:19:41: Ich muss mich natürlich auch abschotten können, Dänemark kann halt ein Zaun ziehen und den haben sie ja fertig gebaut.

00:19:47: Der Trump ist ja immer noch nicht fertig mit seinem Zaun.

00:19:50: aber Dänemark hat einen Zaun da kommt keiner durch wird auch keine reingelassen.

00:19:55: so jetzt können wir in Zentral Europa oder in Frankreich oder Deutschland ja kaum Zaune ziehen.

00:20:00: Das ist hier nicht möglich.

00:20:02: Möglich wäre es schon politisch glaube ich sehr durchsetzbar

00:20:05: Ja, aber das ist ja Quark.

00:20:07: Also nochmal... Wer für vierzig Jahre keine Kinder bekommen hat wie in Deutschland, wie in Österreich oder in Frankreich?

00:20:14: Der muss Zuwanderung zulassen!

00:20:16: Das ist doch ganz klar.

00:20:17: Er braucht ja auch Zuwarnung und wir brauchen sie.

00:20:19: Das ist überhaupt keine Frage.

00:20:21: Die Frage ist allerdings welche und die Frage ist, wie im Zusammenstil mit dem Sozialstaat.

00:20:26: Ich kann eben halt den Sozialstaatssovieles nicht halten denn dann schadet mir die Migration.

00:20:32: Ich muss den Sozialstaat auf ein Niveau zurückführen, das irgendwo tragfähig oder nachhaltig ist.

00:20:37: Also auch gut Deutsch!

00:20:38: Wenn wir nicht einen Drittel unserer Wertschöpfung für Soziales ausgeben würden – wie wir es jetzt tun?

00:20:44: Sondern wenn wir wieder in die Sozialstaate gehen, sagen wir mal der Siebziger-Auchzigerjahre, wo wir zwischen Vierundzwanzig und Achtundzwanzig Prozent vielleicht der Wertschüpfung ausgegeben haben für Soziale.

00:20:54: Dann würde die Migration Allerdings auch nicht die ungesteuerte Migration.

00:20:59: Dann würde die Migration, die wir steuern würden nach Qualifikation und nach Integrationsgeschwindigkeit – das ist das Wichtige!

00:21:07: Also nochmal, Migration muss jung sein.

00:21:09: Alter haben wir sowieso genug.

00:21:11: Im Migrationen muss vertiel sein... Also jung und vertil.

00:21:15: Und Migration muss qualifiziert sein, und sie muss sich integrieren – und zwar schnellstmöglich!

00:21:20: Diese ganze Geschichte da die Leute gar nicht erst arbeiten zu lassen ist doch völliger Blödsinn.

00:21:24: Wenn ich jemanden habe der hier zuwandert, dann wandelt er deshalb zu weil er eben halt seine wirtschaftliche Position verbessern will.

00:21:31: Das würden Sie und ich in deren Stelle genauso tun wie jeder andere vernunftbegabte Mensch

00:21:35: auch.".

00:21:36: Das hat ja mit politischer Flucht oder so gar nichts zu tun.

00:21:40: Das ist eine Chimere, die wir da aufbauen.

00:21:42: Das sind Flüchtlinge, die ihre Position verbessern wollen und das ist verständlich.

00:21:47: Und wir wollen was davon haben, dass sie ihre Position verbessern wollen?

00:21:50: Wir wollen Win-Win machen!

00:21:52: Und dieses Win-win machen wir, indem wir qualifizierte Zuwanderer lassen und unqualifizierten nicht.

00:21:57: Indem wir junge Zuwandern lassen alte nicht!

00:22:00: Also auch deren Familienzuzug würde ich unterbinden als Einwanderungsland.

00:22:05: Wir brauchen Einwarnungsregeln die uns die Qualifikationen und die Edigations schaffen damit wir dann mit dem reduzierten Sozialstaat tatsächlich ein Gewinn aus der Migration machen.

00:22:15: Ohne das

00:22:16: geht es nicht.

00:22:17: Ist es denn so, dass der Sozialstaat auch dazu führt, dass migrationswillige Menschen sich quasi das aussuchen?

00:22:24: Dass die eher leistungsbereiteren sagen ich gehe nach Kanada und in den USA.

00:22:29: Und die nicht zu leistensbereiten nach Deutschland gehen.

00:22:31: Ich meine kann man sowas nachweisen oder sind das einfach nur Behauptungen?

00:22:36: Also was wir wissen ist wenn wir die Brutto-Wanderungströme nehmen, dass wir in beiden Fällen also beim Zuzug wie beim Wegzug junge Menschen vor uns haben.

00:22:48: Also auch die Deutschen, die Abwandern sind junge Menschen und die Deutschen abwandern sind im Regelfall tatsächlich akademisierte junge Menschen.

00:22:58: Die wandern ab – ich meine wer in Freiburg lebt weiß wie der Zug nach Basel besetzt ist.

00:23:03: Wer in Norwegen lebt also ich habe ja dreißig Jahre meine Professor dort gehabt in Bergen Wer in Haukeland, das Uni-Klinik dort oben.

00:23:11: Da ist die Hälfte der Ärzte unterwegs mit einem norwegisch und heftigen deutschen Akzent.

00:23:17: Wer im Financial District in London arbeitet weiß genau wie es da aussieht.

00:23:22: Also es sind tatsächlich Hochqualifizierte die wir verlieren Und es sind eher Unterqualifiziere die wir gewinnen.

00:23:28: also der tauscht es nicht besonders gut.

00:23:33: Es gab ja glaube ich zwei Jahrzehnte Studie am Auftritt der Bertelsmann Stiftung von Professor Bollinen.

00:23:38: Wir haben sie kennen Sie wahrscheinlich auch, damals ging es, das war ja voller Flüchtlingswelle, ging's um die ökonomischen Wirkung der Zuwanderung.

00:23:43: Und die Studie hat mir dann ein bisschen Ergama eingebracht, weil ich habe am Ziel zurückgeschrieben – die haben damals schon gesagt -, dass sich die Zuwarnerung nicht rechnet.

00:23:51: Ich glaube, Herr Bonin wird zitiert mit den Worten eine Wiederholung der Zuwandlung wie bei der Zu-Wanderung der... der Arbeitskrebsübergabe und der Arbeit, quasi die Arbeitsvigration.

00:24:01: Das darf sie nicht wiederholen, aber einfach deshalb müssen wir auf Migration setzen, die qualifiziert ist.

00:24:05: Also genau das was Sie gesagt haben!

00:24:08: Und er hat doch damals den Case gemacht und gerechnet dass im Prinzip über den ganzen Life-Zeichen des ganze Leben in Deutschland diese Art der Zuwanderung mehr Kosten verursacht hat für den Staat als Einnahmen.

00:24:19: Wenn Sie niemanden kennen die Studie, würden Sie sagen es gilt heute immer noch oder gilt es heute noch viel schlimmer als es galt zu einem Jahrzehnten galt in der Studie?

00:24:27: Ja gut, die Studie von Heuger Bonin aus den Jahren ist ja nichts anderes als die Studier, die ich zusammen mit ihm gemacht habe.

00:24:33: Weil er war mein Assistent und ich hab ihn ja promoviert.

00:24:36: Da habt ihr TV nicht gewusst?

00:24:37: Ich bitte mal schuldigung!

00:24:38: Kein Problem.

00:24:39: Also wir haben zusammen in den neunzigerjahren die erste Studie zur Migration gemacht.

00:24:45: das war damals meine Habilitation auch Und er ist jetzt ja am Institut für höhere Studien in Wien und macht ähnliche Studien immer noch.

00:24:53: Und die ersten Studien haben genau dasselbe Ergebnis gebracht, wie alle Studien, die er alleine dann später gemacht hat und wie ich eben halt mit anderen Assistenten dann im Laufe jetzt.

00:25:02: Wir haben nie was anderes raus bekommen!

00:25:05: Wir haben aber auch nicht nur nie etwas anderes in Deutschland herausbekommen sondern es gibt kein Land der Welt das was anders rausbekommen hat.

00:25:11: Deshalb muss man da vorsichtig sein.

00:25:13: also nochmal Migration muss jung sein qualifiziert sein und integrierbar sein Und solche Kriterien müssen wir entwickeln, die dann uns sagen okay von denen haben wir und von anderen nicht.

00:25:28: Da müssen wir auch unsere Finger an der Grenze schmutzig machen und sagen ja das ist die Migration, die nützt uns nichts, die wollen wir nicht.

00:25:35: Wobei die Grenze natürlich das Problem ist... Denn wir haben ja gar keine Außengrenze in Deutschland, sondern wir haben nur noch europäische Außegrenzen.

00:25:43: Deshalb müssen wir eine europäisch Lösung suchen.

00:25:46: Wir müssen diese europäischer Lösung auch nicht einfach nur auf Papierschreiben, dass den Preis nicht wert ist, den das Papier hat.

00:25:53: Sondern wir müssen dann Verbindlichkeiten schaffen – also einen Dublin-Abkommen ohne, dass man sich dran hält oder ein Maastrichtabkommen ohne da man sich daran hält.

00:26:02: Das macht keinen Sinn!

00:26:04: Jetzt habe ich mich mit einer Meinung.

00:26:05: die Frage ist jetzt nochmal auf Rauch zu greifen, weil es gibt ja Kritik an ihre Nachhaltigkeitsrechnung.

00:26:10: Ich habe vorhin an Troga zitiert und ich muss das einfach fragen.

00:26:13: meine Herr Jens Südekorben hat da gleich auf Twitter geschrieben dem Motto Ja hier geboren sind auch ein Verlustgeschäft nach dem Motten.

00:26:18: was ist dieser Quatsch?

00:26:19: diese Nachhaltigkeit?

00:26:20: Rechnungen darf man gar nicht annehmen?

00:26:23: Ist das nur weil einem die Schlussfolgeromen die sich daraus ergeben eben Steuer oder Zuwarn usw.

00:26:29: Nicht gefällt?

00:26:29: ist das der Motivation Ihrer Sicht?

00:26:31: Oder sagen Sie, naja gut es gibt durchaus Grenzen dieser Modellbetrachtung wie wir sie vornehmen.

00:26:38: Also nochmal was wir machen ist eine fiskalische Buchhaltung.

00:26:43: Wir nehmen die volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen und schreiben die quasi fort Und alle Schwierigkeiten, die man bei der VGR hat haben wir auch nur noch mehr.

00:26:54: Alle Ungenauigkeiten der VGR glauben ja immer, dass wenn wir ein Prozent BIP-Wachstum haben, jeder Statistiker weiß, dass das schwach sind ist.

00:27:04: Alle Ungenauigkeiten des Volkswirtschafts in den Gesamtrechnungen haben wir natürlich auch in unseren Rechen und ein paar mehr weil wir ja natürlich in Zukunft projizieren und Annahmen machen müssen Und da hat Kühle gesüge gekommen, natürlich recht.

00:27:15: Da stecken eine ganze Menge Annahmen hinter.

00:27:17: was ich mich immer fragt bei ihm und bei den anderen Kritikern ist die diese Methode kritisieren.

00:27:22: Die kritisierende Methode dann werden wir in der Migrationsrechnung machen.

00:27:26: wenn allerdings alle paar Jahre das Finanzministerium die Methode als Tragfähigkeitsanalyse Das Kollegen von Herrn Troger, nämlich von Herrn Werding.

00:27:38: Wenn der die dann macht, dann stimmt das auf Mahl und dann ist es auch eine Methode die man anwenden kann!

00:27:44: Wenn der Sachverständigenrat in Deutschland diese Methode anwendet, dann ist das auch eine methode wie man an wenden kann.

00:27:49: wenn die eidgenössische Finanzverwaltung diese Methose anwendete für die Schweiz Dann ist das offensichtlich auch kein Problem.

00:27:56: also ich habe die Kollegen in der Kritik nur dann gehört wenn nicht dass für die Migrationsanalysen in deutschland gemacht haben.

00:28:03: Ich habe das für vierzig Länder der Welt gemacht und überall wurde das nicht kritisiert von den Kollegen.

00:28:09: Aber wenn es um Migration in Deutschland geht schon, kommt mir komisch vor.

00:28:14: Ja gut wahrscheinlich war alle mit Ihnen einer Meinung.

00:28:16: sind Sie haben ja auch gesagt wir brauchen Zuwanderung und Leicht Angst haben dass das dann zu Wanderung begrenzt?

00:28:21: Haben sie schon mal direkt gehandelt also so richtig direkt so dass es gar nicht mehr direkter geht?

00:28:27: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas Direktes dem Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

00:28:35: Tradegate direct wurde von Profis für Profis entwickelt und ist speziell für erfahrene Trader mit hoher Handelsfrequenz gemacht.

00:28:41: die wird auf Kontrolle, Effizienz- und Unabhängigkeit legen.

00:28:45: Die App ermöglicht privatern Legern den unmittelbaren Direktzugang zur Tradegate BSX.

00:28:50: das ist Europas liquideste regulierte Retailbörse.

00:28:57: Finanzdienstleister in Europa mit über dreißig Jahren Expertise.

00:29:01: Die Tradegate AG feint Marketmaker, Börse und Broker.

00:29:04: Als Betreiberin der Tradegate Basics bietet sie direkte Kontrolle über Handelsprozesse, Preisbildung und Orderabwicklung – das ermöglicht eine transparente, effiziente und marktnahe Order-Ausführung ohne Umwege aus erster Hand.

00:29:17: Sie profitieren von hoher Ausführungsgüte, Engen Spreads und minimaler Slippage was besonders für große Volumen und aktive Strategien entscheidend ist.

00:29:25: Zu den App Features zählen Real Time Watch Lists mit bis zu Hundertfünfzig Titeln, intelligente Autotypen und Performance-Analysen auf institutionellem Niveau.

00:29:35: Mehr als siebentausend Aktien, dreitausend ETFs und tausende Mini Futures sind über die App handelbar.

00:29:40: Außerdem bleibt der gesamte Handel dauerhaft kostenfrei – und das auch bei neuen regulatorischen Vorgarten!

00:29:46: Erleben Sie wie direkter Börsenhandel im Hier & Jetzt funktioniert mit Tradegate Direct.

00:29:51: Mehr Informationen in den Show Notes oder unter tradegate.direct.

00:29:57: Wenn wir jetzt das anschauen, Sie haben vorhin gesagt, wir haben diese Nachhaltigkeitslücke.

00:30:00: Wir haben alleine für die Pensionsverpflichtung der Beamten noch mal sechzig Prozent von BEP Schulden so wie sie knapp verstanden also doppelt so hoch da kommen die Rente und mehr sogar.

00:30:10: Und wenn ich Sie richtig verstehe dann erhöht doch die Zuwarnung unqualifizierter auch eine nachhaltig keitslücke.

00:30:17: Das ist ja genaues Ergebnis dass so umstritten war was ja auch manchen Kollegen nicht gepasst hat.

00:30:23: Natürlich gibt es immer Applaus von der falschen Seite bei solcher Sache, aber da kann die Wissenschaft ja nichts für.

00:30:29: Wer einen applaudiert oder wer nicht?

00:30:32: Die Nachhaltigkeitslücke wird vergrößert durch Migration, wenn sie nicht gesteuert ist.

00:30:37: Punkt fertig aus!

00:30:39: Dazu müsste der Sozialstaat wirklich so schwach ausgebildet sein wie in den Vereinigten Staaten vielleicht.

00:30:45: Vielleicht nutzt da auch unqualifizierte Migration?

00:30:47: Ich weiß es nicht aber man muss schon einen fast nicht mehr existenten Sozialstaats haben.

00:30:53: damit man was hat von Migration.

00:30:56: und das wollen wir in Europa nicht.

00:30:57: Wir sind ein soziales Europa und das Wollen wir auch bleiben müssen wir die beiden Dinge miteinander kompatibel machen.

00:31:04: Das ist eigentlich die Quintessenz der ganzen Geschichte, aber – und das ist natürlich der Punkt – den Sozialstaat in Deutschland rückzuführen was man sowieso muss!

00:31:13: Denn nochmal, man muss sich das einfach so vorstellen auch ein Durchschnittsdeutscher kann im Durchschnitt das, was er vom Staat noch will nicht mehr finanzieren.

00:31:25: Wir brauchen nicht mal Migration, um die Nachhaltigkeitslücke aufzubauen.

00:31:29: Die geht auch ohne Migration.

00:31:31: Also auch ohne migration sind wir nicht in der Lage unseren Sozialstaat weiter fortzuführen.

00:31:35: Wir müssen was dran ändern und was wir dran ändern müssen ist klar!

00:31:39: Wir können noch nicht die Leistungen immer weiter für die Alten, für die Transferempfänger nach oben schrauben und da müssen wir daran arbeiten.

00:31:48: Wir sind ein Deutschland wie gesagt mit der Höchsten Mit der wirklich höchsten Sozialstaatsquote, die wir jemals in diesem Land gehabt haben.

00:31:56: Wir sind an Deutschland mit den höchstem Steuereinnahmen pro BIP, also relativem Steuernahm, die wejemals hatten!

00:32:04: Wir sind ein Deutschland mit dem höchste Beitrags-Einnahmen, das wir JEMALS hatten!

00:32:13: Und das alles soll dann zusammenpassen?

00:32:15: Das geht doch nicht.

00:32:18: Natürlich sperrt sich jetzt die Sozialdemokratie noch ganz erheblich gegen die entsprechende Rückführung, weil sie sind mehr oder weniger ja nicht mehr die Partei der beschäftigenden Arbeiterschaft in Deutschland.

00:32:29: Sondern eher eine Partei einer Rentner- oder älteren Arbeitnehmer geworden und das fällt ihnen natürlich auf die Füße.

00:32:36: Und wir haben natürlich auch keine wirklichen, sagen wir mal, Schranken vor dem was die Subvention angeht denn auch hier sind wir superlativ!

00:32:43: Wir haben noch nie in Deutschland so viel subventioniert wie wir jetzt subventionieren dank der Energiewende, wie viele Superlative in die falsche Richtung wollen wir denn noch aufbauen?

00:32:54: Es geht nicht.

00:32:55: Wir können uns auch das nicht leisten – die Energiewendekostet uns Milliarden und Billionen an entsprechenden Subventionen.

00:33:03: Wir werden das nicht hinbekommen und wir werden auch die Welt nicht

00:33:07: retten.".

00:33:07: Also dieses untrückliche deutsche Gelämmere dass wir immer wieder Vorbild sein wollen.

00:33:15: Ich weiß auch nicht, woher das kommt in diesem Land.

00:33:17: Aber im Norden, in Skandinavien sagt man sich immer, wenn die Deutschen mal wieder Vor bild sein wollen, muss man im Norden die Köppe einziehen.

00:33:25: Die haben Erfahrungen damit und deshalb sollten wir das verdammt normal lassen langsam.

00:33:28: Wir sind nicht die Besseren!

00:33:30: Da bin ich von einer Meinung.

00:33:32: Ich habe viele Fragen aufgeschrieben.

00:33:34: Ich kann mal ganz banalen, dass ich die Zahl gelesen hab... ...die latente Lastezubanderung, die Sie ausgerechnet haben.

00:33:42: Ich glaube, es waren, glaube ich, dreißig Billionen Korrigieren.

00:33:45: Das habe ich mir gedacht.

00:33:47: Das ist eigentlich nichts anderes als die Verkündung des Staatsbankrottes, weil ich könnte mir nicht vorstellen wie das jemals zu stemmen ist.

00:33:55: Ja gut, wenn wir keine Migration hätten, das war so eine hypothetische Zahl in der Studie, war natürlich aber nur ne hypothetischer Zahl, die dann passiert, wenn nichts passiert.

00:34:06: Also wenn wir nichts massen und weiterhin Zuwanderungen nicht steuern und so tun, dass ob wir gar kein Einwärmungsland wären?

00:34:12: Wenn wir weiterhin die Renten so finanzieren oder die Leistungshöhe so halten, wenn wir die Beamten in Pensionshöhen so halten.

00:34:19: Wenn wir die Krankenversorgungsleistungen so halten und so weiter und sofort dann würde eben halt da irgendwo was bei ich glaube siebzehr oder achtzehnt Prozent des BIPs herauskommen als als Nachhaltigkeitslücke zusätzlich durch Migration.

00:34:32: aber die Gesamtnachhaltigkeit Lücke da reden wir ja eher über vierhundertfünfzig fünfhundert Prozent des BIPS.

00:34:38: Da sind Sie also schon tatsächlich bei zwanzig Billionen Euro.

00:34:42: Das ist ein Staatsbankrott, wenn wir nichts tun.

00:34:44: Das ist richtig und der Staatsbankrot wird natürlich so stattfinden dass wir massiv weiter in die Verschuldung dann auch sichtbar in die verschuldung gehen.

00:34:54: denn nochmal so eine Berg- und Versorgungslast ist im moment unsichtbar.

00:34:58: aber in dem Moment wo ich in Pensionen gehe das mache ich nächstes Jahr bin ich keine unsichtbare Startschuld mehr sondern dann werde ich zu einer sichtbaren Startschult weil das Land Baden-Württemberg nicht schultern kann ohne neue Lands Schuldverscheidungen zu emitieren.

00:35:09: Und genau das passiert.

00:35:10: Und dann bekommen wir eine Schuldenquote auch offen, die tatsächlich nicht zu schultern ist.

00:35:16: und da müssen wir dann ran.

00:35:19: Das können wir nur durch entsprechende Leistungsanpassung machen oder durch entsprechenden Steuer- oder Beitragsatserhöhungen – das ist die Alternative.

00:35:29: Wenn wir unseren jungen Menschen in zwanzig Jahren sagen, dass wir deren Beiträge mal eben von vierzig Prozent insgesamt auf den Steuern dann auch noch mal erhöhen, weil wir die Bundeszuschüsse finanzieren müssen.

00:35:45: Dann kriegen wir natürlich ein Akzeptanzproblem der jungen Generationen im Jahr two-tunvierzig aufwärts mit den Generationenverträgen.

00:35:53: Die werden sich dann fragen warum sollen wir das denn tun?

00:35:55: Warum sollen wir so hohe Beiträge zahlen?

00:35:57: und sie werden uns die Frage stellen was habt ihr bezahlt?

00:36:00: Und wenn wir dann sagen bei der Rentenversicherung naja wir haben zwanzig Prozent bezahlt Dann werden die uns fragen, warum sollen wir dann noch mal die Steuern für den Bundessuchsschuss zahlen?

00:36:10: Dass doch viel mehr als ihr bezahlt habt.

00:36:12: Wenn wir denen erzählen, weil das nicht daran, dass wir so viele sind, woran die allerdings keine Schuld haben können und wenn wir unseren Kindern letztlich als Babyboomer sagen, dass es nicht daran ist, dass ich so viele bin und hier so wenig, dann werden sie mit Sicherheit eines sagen, dafür könnt ihr was.

00:36:29: Denn dass wir sehr wenig sind, ist ja nicht unsere Schuld!

00:36:32: Klar, jetzt habe ich mal bevor wir wirklich Steuermöglichkeiten kommen und die Reformmöglichkeiten.

00:36:37: Wir haben ja gerade den Gründungsparteitag gehabt von der Partei zur Asar-Warnknecht und da haben sie ganz groß verkündet.

00:36:43: Wir wollen in Reformen Rentensystems so dass wir ein Rentenssystem haben wie in Österreich wo ja die Renten viel höher sind.

00:36:50: Da hab' ich mir gedacht so wie interessant!

00:36:52: Ich bin jetzt kein Experte dafür.

00:36:53: warum haben die Österreicher eigentlich höhere Renten?

00:36:55: Und haben die nicht derselbe Problem als wir?

00:36:58: Nein, die Österreicher haben nicht das selbe Problem.

00:37:00: Die haben ein deutlich größeres Problem mit ihrer Rentenfinanzierung, die ist nämlich überhaupt nicht finanzierbar!

00:37:05: Also die Österreichers sind tatsächlich was die Nachhaltigkeitslöcke angeht der Rentenversicherung eher schlimmer dran als wir und müssen deutlich drastischer Reform vornehmen.

00:37:15: Sie haben allerdings einen Vorteil im Gesundheitssystem – das weiß allerdings so eine Sara-Wagenknecht nicht weil sie picken sich natürlich immer nur die Rosinen aus den Nachbarsgarten raus.

00:37:24: also die Kirschen schmecken dann immer noch gut wenn es genau die Kirsen sind.

00:37:27: Wenn Sie sich das Gesundheitssystem in Österreich anschauen und die Erzuzahlungsgeschichten, die da laufen in Österreich.

00:37:35: Ich habe das mal vor ein paar Monaten gefordert so ähnliche Zuzahlungen wie in Österreich, da bin ich geschlachtet worden fast also denn das ist kaltherzig neoliberal und unsozial was die Österreicher da machen.

00:37:47: Okay, jetzt gehen wir noch mal zum nächsten Schritt.

00:37:49: Wenn ich jetzt Sozialdemokrat wäre oder Sarah Wagenknecht oder Grüner würde ich sagen, es ist überhaupt kein Problem!

00:37:54: Es gibt so viele Reichstumme im Land.

00:37:55: Wir können doch einfach die Reichen besteuern.

00:37:57: und die Reiche, wer ist meine Thesis in der Ehe?

00:37:59: sowieso die Alten?

00:38:00: Also um Stadt quasi jungen zu belasten und für die alten zu bezahlen plündere ich einfach die Alte.

00:38:06: Ich höre Vermögenssteuer, Vermögenabgabe, ich mache deutlich drastisch höhere Erbsersteuer.

00:38:11: Da gibts bestimmt auch viele Möglichkeiten mit denen wir das System finanzieren können.

00:38:17: Also wer von Steuerrecht keine Ahnung hat, der würde das so sagen.

00:38:21: Aber wer immer im Steuerecht einigermaßen bewandert ist weiß natürlich dass das, sagen wir mal, Wolkenkokungsheime sind.

00:38:29: Also hatte eins eine Vermögensteuer.

00:38:32: muss man sich er leisten können?

00:38:33: die Vermögenssteuer ist ja nicht ausgesetzt weil wir sie einfach abgeschaffen wollten sondern wir haben einfach nicht die Möglichkeit eine Vermöngensteue vernünftig zu administrieren.

00:38:44: Schon die damalige Vermögensteuer hat ja fast ein Drittel Verwaltungskosten verursacht und das Aufkommen war sehr gering, wenn Sie jetzt auch noch jeden Picasso dann bewerten wollen oder sonst sowas um das verfassungsrechtlich Koscher zu gestalten in der Vermögenssteuern werden sie da völlig Absurdität.

00:39:00: Das zweite ist die Erbschaftssteuer.

00:39:04: Also ich weiß auch nicht, woher diese Geschichte kommt.

00:39:07: Jeder der vernünftig über Steuerbescheid weiß ja, dass wir in Deutschland was die Ehepartner angeht, die höchsten Erbschaftssteuersätze der Welt mit haben und jeder darüber Bescheid weiss das wir eine Erbshaftsteuer indirekter Linie unter den zehn Spitzesteuersätzen weltweit liegen Und nur bei den nicht direkten Verwandtschaftsbeziehungen.

00:39:31: da sind wir in den Steuersätzen im Mittelfeld, also auf guter Ort.

00:39:35: Da sind wir schon überall an der Spitze.

00:39:37: und wer das auf die Spitze noch mal treiben will, muss sich einfach klar machen dass wir in Österreich beispielsweise die Erbschaftsteuer abgeschafft haben.

00:39:45: Das ist in Dänemark die Erb- schaftsteuer indirekter Linie ebenfalls abgeschaffen wird.

00:39:49: und sorry wenn das weiter erhöht wird dann werde ich auf jeden Fall eine dänische Staatsbürgerschaft beantragen.

00:39:55: Das ist für mich auch gar kein Problem.

00:39:58: Und dann eben keine Verbündungssteuerzahlen.

00:40:00: Denn nochmal, in Europa sind diverse Länder auf dem Weg die Erbschaftssteuer abzuschaffen.

00:40:05: Da werden wir in Deutschland, die nicht aufrechterhalten können und geschweige denn erhöhen können.

00:40:10: Ja gut, es gibt aber das Thema Ausnahme der Unter-... Es gibt ja auch das Thema große Ausnahme für die Familienunternehmen und die wahren Reichen haben bei den Familienunternehmern.

00:40:17: Wird immer gesagt müssen also auch die Unternehmen mit besteuern?

00:40:21: Also noch mal wenn man eine Erbschausteuer so fortführen will wie wir sie haben dann wird man leider nicht drum herumkommen, wieder diverse Reformen zu machen.

00:40:30: Denn die Ausnahmen für die Familienunternehmen passen überhaupt nicht ins Konzept.

00:40:34: Das geht nicht!

00:40:34: Man kann nicht nur weil Kapital in einer Familie gebunden wird dieses Kapital als Arbeitsplatz schaffendes Kapital an der Erbschaftsteuer privilegieren und alles andere Kapital eben halt, weil es eben nicht Arbeitsplätze schafft, diskriminieren.

00:40:51: Dieses deutsche Erbscheusteuerrecht ist so nicht haltbar auf Dauer das wird so haben.

00:40:56: Insofern sind wir als Stiftung Mahrvollschacht auch immer wieder auf der Schiene, schafft endlich die Erbschaftsteuer ab so wie die anderen Länder rundherum um euch auch.

00:41:05: macht vielleicht einen Zuschlag in der Einkommensbesteuerung.

00:41:07: das ist vernünftig.

00:41:09: das trifft auch wenn sie die reichen Steuern nochmal erhöhen eigentlich die richtigen weil das sind die die hohe erbschaften haben und damit dann auch später hohe Einkommen und insofern wäre ein zuschlag zur Einkommesteuer die viel einfache Variante.

00:41:21: aber auch hier Die Hoffnung, dass das den Sozialstaat finanziert – die Paar Tausend.

00:41:28: Sorry!

00:41:29: Wer Steuerrecht wirklich kennt und Ergiebigkeit von Steuerrecht kennt und Steuersubstrat weiß, dass der Weg nicht gammbar ist.

00:41:38: kommen wir zur Reform.

00:41:40: Wir haben gesagt, wir müssen den Sozialstaat reformieren.

00:41:42: Ich meine bei den Papenversorgungen würde ich sagen da ist das Kind im Runden gefallen, dann können wir nicht viel machen, wir können wahrscheinlich nicht in die Hinterhintrückwirkung sagen, wir kürzen ihre Pensionerrappelhöchen gehe ich mal davon aus.

00:41:51: Wir verbeamten weiterhin im großen Maße und Sie haben gerade gesagt die Sozialdemokraten keiner will das machen, die Rentner haben die Stimmenmehrheit.

00:42:01: wie soll der Sozialstaatsreformiert werden?

00:42:05: Also über die politökonomische Geschichte sollen wir uns mal gleich erst einmal unterhalten, aber die Tatsache... also die tatsächlichen Dinge, die zu tun sind.

00:42:13: Die sind nicht so horrend wie die meisten Leute glauben.

00:42:17: Also nochmal in den Bamnenversorgungslasten.

00:42:19: Da kommen wir tatsächlich nicht umhin.

00:42:21: Die haben Verfassungsrannen und können da nicht viel dran machen, aber wir könnten beispielsweise... Und das haben wir ja damals mit dem Nachhaltigkeitsfaktor aus der Röhrup-Kommission heraus schon vorgeschlagen, Wirkungsgleich auf die Beamtenschaft zu übertragen.

00:42:37: Hätten wir das getan, hätten wir jetzt schon ein deutlich geringeres Problem.

00:42:41: Das haben wir nicht gemacht weil das war eben halt sozial nicht zumutbar diesen Beamten und jetzt müssen wir härter ran.

00:42:48: Was wir zu tun haben ist eigentlich eine Entkopplung der Beamtenpensionen von der Lohnwachstumsrate die entsprechend der Beamtebund und WERDI verhandeln.

00:42:57: Sie müssen die passiven Beamteneben halt sie dürfen sich nicht beteiligen an den Lohnsteigerungen für die ADD-Aktiven bekommen dann haben Luft und ein bisschen Spielraum besorgt.

00:43:09: Wir müssen bei der Rente ebenfalls die Entwicklung der Renten von den Löhnen entkoppeln, das war ja der Nachhaltigkeitsfaktor, den wir damals vorgeschlagen haben.

00:43:17: Wenn wir den tatsächlich ein bisschen härter gestalten sind wir da auch auf einem guten Weg und können es schaffen.

00:43:24: Gesundheitsversorgung ist ein massiver Klotz.

00:43:26: Da wird es wahrscheinlich zu den meisten Verwerfungen kommen weil wir deutlich mehr Eigenbeteiligung und deutlich mehr Zuzahlungssysteme brauchen Und weil wir natürlich auch da die entsprechenden Beiträge von den Löhnen entkoppeln müssen, weil jeder von uns weiß ja dass eine Lohnerhöhung nicht krank macht und deshalb die Lohnbezogenheit der Beiträge falsch ist.

00:43:48: Das ist in einer Bevölkerung bloß noch nicht so richtig durchgedrungen.

00:43:52: Bei der Pflege müssen wir einfach ganz klar sagen wenn man vor fünfundneunzig seine Pflege selbst bezahlen konnte Dann soll man vielleicht nach dem Jahr oder zwei Jahre selbst bezahlen können, denn das kommt ja früher auch.

00:44:06: Also wir sollten eigentlich nur uns den Zustand des Sozialstaats vor zwanzig oder dreißig Jahren vor Augen führen, denn damals gab es gar keine Pflegeversicherung.

00:44:14: Ja gut aber politökonomisch!

00:44:16: Ich meine jetzt sind Sie, wir plauden höbt miteinander und ich finde es total spannend, da hätte ich es heute nicht so ein Aneut eingeladen.

00:44:21: Ich freue mich natürlich an die Argumentation.

00:44:23: Jetzt sitzen sie aber nicht... bei Herrn Lanz und bei Michael Ilna rund um die USA sitzen, die anderen sagen wir müssen nur die Steuern hören usw.

00:44:30: Gibt es überhaupt Länder weil sie so viele Länder angeschaut haben, die erfolgreich reformiert haben?

00:44:36: Es gibt eine ganze Reihe von Ländern die beispielsweise auf die Warnung, die wir ja alle vor ca.

00:44:41: dreißig Jahren schon oder vierzig Jahre ausgesprochen haben nämlich dass die Rentenfinanzierung von der Umlage hin zu mehr Kapitaldeckung gestaltet werden muss.

00:44:52: Diesen Ratschlag ist Deutschland ja quasi gar nicht gefolgt.

00:44:57: Anderländer schon, also das Land wo ich dreißig Jahre parallel zu Deutschland meine Professor hatte Norwegen hat die größte Kapitaldeckung der Menschheitsgeschichte gemacht und fährt damit fantastisch.

00:45:09: Dänemark hat in seinen Zuschlagspunkzionen eine sehr starke Kapitaldeckung eingebaut, fährt gut!

00:45:16: Schweden fährt mit seinen ATP-Pensionen ebenfalls gut, sie sind zum großen Teil vernünftig kapitalgedeckt refinanziert und die Schweizer sind auch da und sind eigentlich relativ solide ausgestaltet.

00:45:32: Die anderen haben es verbendend halt.

00:45:35: In Deutschland haben wir das ja auch gesagt.

00:45:36: und nochmal, ich war ja wie gesagt auch an Entwicklung des Norbischen Generationen von uns mit beteiligt damals in Bern.

00:45:41: also das wussten die doch alle und die Politiker damals hätten das doch machen können Und da hat es auch einen gegeben der uns irgendwo Gehör geschenkt hat.

00:45:52: Das muss man ganz klar so sagen.

00:45:54: Also die schrittischen Reform Und zwar auch die Rentenreform unter Schröder in der Agenda Jahrzehnte, weil die größte Renten-Reform, die wir überhaupt jemals in einer deutschen Geschichte durchgezogen haben.

00:46:04: Wir haben mit der Arbeitsmarktreform von Schröda und Peter Harz die größter Arbeitsmarktreform der deutschen Geschichte dazugezogen.

00:46:16: Wir waren eigentlich vom Krankenmann Europas zum Gesunden geworden und jetzt sind wir wieder krank!

00:46:20: Denn wir haben alles zurückgeführt Wir haben alles wieder kaputt gemacht, was eigentlich mit dieser Agenda Jahrzehnte zehn uns das zweite deutsche Wirtschaftswunder beschert hat.

00:46:29: Denn wir haben zwischen dem Jahrzehn- und Corona nur Wachstum gehabt!

00:46:35: Das war immens, was da passierte.

00:46:38: Und deshalb müssen wir uns rückbesinnen auf diese Sachen – wer Hartz IV Empfänger zu Burgergeldempfängern macht und ihnen keine Leistung abfordert?

00:46:47: Der hat Hartz IV nicht verstanden.

00:46:49: Der weiß wahrscheinlich im Regelfall wie die meisten meiner Kollegen, die darüber reden auch nicht was Hartz I-II III ist denn das muss ich ja auch gegeben haben aber darüber weiß keiner.

00:46:59: Keiner weiß dass das die Übertragung der dänischen aktivierenden Arbeitsmarktreform aus Deutschland gewesen ist was der Peter Hartz damals gemacht hat.

00:47:07: so nun mag man über Peter Hart und Schröder heute denken was man will Aber Die Reformen die sie gemacht haben waren vernünftig punktfältig aus

00:47:16: Genau, das ist ein Aspekt.

00:47:17: Also ich kenne auch nicht eins zwei drei auswendig.

00:47:19: aber ich weiß ein Aspekte war zum Beispiel dass man eben den Druck erhöht hat für Leute die Arbeitslos werden sofort einen neuen Job zu suchen und nicht erst sechs mal zur Warte im Garten zu machen weil man wusste es der Wert bereits des Romankapital sich ab Tag Eins entwertet wenn man nicht in Arbeit ist, dass hier eine gute Reform waren.

00:47:34: Jetzt haben wir ja die Situation.

00:47:36: Die Arbeitslosigkeit wird in der Regierung nicht auf die Füße fallen, weil allein demografisch bedingt.

00:47:42: auch wenn wir eine Dionistralisierung erleben, auch wenn von Bayern über Bosch bis sonst selbst bei Jontek Arbeitsplätze woanders schafft und nicht in Deutschland oder sich hier abbauen dann steigt die Aussichtkeit nicht groß an, weil einfach Babyboomer in Rente gehen.

00:47:55: Dann haben wir im Prinzip eine Arbeitsmarktseite her keinen Druck.

00:47:58: man kann immer behaupten wir haben doch alles gut Beschäftigung ist da Defizite gehen nach oben, dann hebt man die Schuldenbremse auf und macht Sondertöpfe.

00:48:07: Sondartöpfer all das Versorgung was weiß ich.

00:48:10: Sie haben mal im Prinzip geschildert, dreißig Jahre lang hatten sie da schon nicht zugehört.

00:48:15: Ich wüsste jetzt übrigens aktuell.

00:48:16: kein Politiker der uns so zuhört Keine wird es offiziell sagen.

00:48:20: Denken Sie an den Wahlkampf, Herr Scholz hat gesagt Ich möchte mit echten Experten sprechen als es um die Rentenversicherung geht Als er gerade sagt mir bleibt alles wie's ist.

00:48:29: Das heißt doch eigentlich wir Machen einfach dreißig Jahre weiter und erhöhen die Steuern, waren Schulden, investieren nicht mehr ins Land.

00:48:40: Langsamer Niedergang ist ja kein großer Knall, sondern es ist ein langsames Sichtum.

00:48:46: Ja das geht dann unserem Land so wie uns denn das wird im Durchschnitt der Durchschnitz-Mensch auch durchleben.

00:48:53: Denn er sieht dahin wir sind eine sehr gerothologische Gesellschaft geworden.

00:48:59: Also, so alt wie wir heute sind waren wir in Deutschland noch nie.

00:49:03: Und wir werden noch älter!

00:49:05: Insofern ist das schon richtig.

00:49:07: und wenn die politische Mehrheit weiterhin dort ist wo sie ist – und der Medianwähler ist heute älther als fünfundfünfzig, das muss man sich mal reintun -, dann wird es letztlich keine politischen Mehrheiten geben, die diese Steuer- oder Beitragserhöhungen abwehren, keine Mehrheiten gibten, die die Schulden abwehre.

00:49:26: Deshalb muss man jetzt natürlich Irgendwoher die Schützenhilfe für die vernünftige Politikstrategie suchen.

00:49:34: Unsere Kinder, also wir sind ja beide Babyboomer... Also die Kinder der Baby Boomer können die Mehrheit nicht sein.

00:49:40: sie sind dafür viel zu wenig.

00:49:42: Sie müssen sich also Koalitionäre suchen und die natürlichen Koalitionärer der Baby-Boomer Kinder sind jene Baby-Boomer die Kinder haben denn die könnten unter Umständen wenn sie vernünftig altruistisch jedenfalls und die meisten von uns, die Kinder haben sind Altruisten.

00:49:59: Wenn sie so agieren könnten Sie vielleicht die Einsicht haben zu sagen okay dann machen wir das doch nicht mit!

00:50:05: Wir können eben halt nicht unsere Kinder belasten mit Steuersätzen, die wir nicht selber geschultert haben.

00:50:10: Mit Beitragssätzen, wie wir nicht selbst bereit waren zu zahlen.

00:50:14: Und gleichzeitig müssen wir uns als Generation auch klarmachen dass die Staatsschulden die da entstehen.

00:50:20: Sind sich die Die werden ja mehr und mehr jetzt explizit, also im Grunde genommen wie Bundesobligationen Landesschuldverscheibungen usw.

00:50:27: in fest verzinslicher Struktur gehalten.

00:50:30: Wenn wir dann eben halt mehr und meer Staatsschulden ausgeben haben wir ja kaum noch mehr abnehmen.

00:50:35: Wir werden wahrscheinlich die Staatsschulen vom Staat selbst kaufen lassen so wie wir das die letzten zehn Jahre auch gemacht haben Von der EZB Genau.

00:50:44: Wenn wir das dann so tun haben wir nichts anderes als eine Anfeuerung von weiteren inflationären Prozessen Und ich meine, das ist ja genau der Punkt.

00:50:53: Sehen Sie unser Sozialstaat kostet entweder unseren Kindern höhere Steuern und Beizwege oder es enteignet den deutschen Sparer?

00:51:03: Denn das muss man sich ganz klar machen.

00:51:05: Inflation ist nichts anderes als die Enteignung der Kaufkraft der deutschen Spare, die in an laierförmigen Produkten reinvestiert sind.

00:51:15: Kapitaldeckungen durch Staatsanleihen betrieben haben.

00:51:18: Das sind Pensionskassen beispielsweise, die sind zu neunzig Prozent in Staatsanleihen refinanziert weil sie es mussten.

00:51:24: das sind Garantie Produkte im Finanzdienstsektor.

00:51:27: Sie mussten ja.

00:51:28: wir haben Versicherung aufsichtsgesetzt Wir haben eine Niederswettprinzip in der Bilanzierung.

00:51:32: all das führt dazu dass diese Staatsschulden als Alterssicherung dient.

00:51:39: Ja, aber wenn die Alterssicherung entwertet wird – weil ich kann mir nicht mehr das kaufen davon was ich ursprünglich dachte.

00:51:46: Dann werde ich auch als Alter ziemlich darunter leiden dass der Staat sich weiter verschuldet und deshalb müssen wir die Schuldenbremse auch wirklich einhalten!

00:51:54: Es geht nicht!

00:51:55: Also könntest du dich auch anders argumentieren?

00:51:57: Könntest du sagen naja gut wenn ich keine R-Versteuer erhöhen kann dann habe ich es faktisch so eine R Versteuer indem ich nämlich die alten Enteigene durch Infation.

00:52:05: Das ist richtig, aber das ist natürlich eine Abschaftsteuer die den kleinen Sparer am meisten trifft.

00:52:09: Denn derjenige, der vernünftig refinanziert ist, der war ja nicht so doof und hat nur in Anleihen- und Garantieprodukte investiert sondern er hat sich so wie nach meinem Großvater oder den Regeln unserer Großväter mindestens zu ein Drittel in Aktien und zu einem Drittel im Immobilien finanziert.

00:52:26: Und wer das getan hat?

00:52:27: Der ist in jedem Fall fein raus.

00:52:29: Es ist der kleine ist der kleine Mann, der Mittelstand.

00:52:32: Der kleine Mittelstand, der wirklich betroffen ist davon dass wir inflationäre Prozesse haben.

00:52:38: und schauen sich nur was wir in Summe bislang allen Inflationen hatten.

00:52:41: und dann schauen Sie sich mal an was so ein Staatsanleihen-Portfolio heute noch an Kaufkraft hat.

00:52:46: Trotzdem würde ich nochmal einhaken wollen.

00:52:47: es gibt ja da in der Wissenschaft zwei Lehren die Einser oder zwei Denkrichtungen.

00:52:53: Schon nach Japan, eine alternde Gesellschaft ist eher deflationär.

00:52:57: Bei den Leuten konsumieren weniger, sparen mehr für das Alter und fragen weniger nach.

00:53:02: Dann gibt es andere.

00:53:03: Da gab's noch ne Schule von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

00:53:06: Die haben sozusagen die Abhängigkeitsquoten angeschaut.

00:53:08: Haben gesagt wenn es ganz viele Leute gibt, die Arbeit wenig abhängig sind weil da nicht so viel Rette sind oder bei wenig Kinder gibt dann hat man eher deflationär.

00:53:15: umgekehrt wenn es viele Kinder gibt oder wenn es vieler Alte gibt relativ zu den Arbeiten sehr inflationär.

00:53:19: Was ist denn Ihr Blick darauf?

00:53:21: Wie wirkt die Demografie jetzt mal?

00:53:23: wird sie alleine betrachtet auf die Inflation.

00:53:29: Ich bin dazu zu sehr durch meinen alten Lehrer da geprägt.

00:53:32: Also ich bin durch die Schule des alten MJM Neumanns gegangen und habe meine monetaristische Sichtweise leider nicht korrigiert im Laufe meines Lebens, ich glaube zur Inflation gehört immer noch das Gelddruck.

00:53:47: Es ist zwar nicht die Ursache also Inflations entsteht natürlich durch das Geld drucken, also durch Staatsverschuldung.

00:53:54: aber ich brauche natürlich immer eine Lunte auch an der Dynamit stange Geldmenge, das Geld drucken.

00:54:00: Die Staatsschuld die Ausstehende ist die Dynamit stänge und die Lunte daran ist vielleicht Ukraine oder Corona oder sonst was gewesen.

00:54:09: Und das ist das, was ich zusammen brauche um Inflation zu erzeugen.

00:54:13: Ich habe keinen Schimmer welche demografischen Prozesse da dominant sind.

00:54:18: denn die indirekten Wege der Demografie nämlich die Staatsschuld zu erhöhen beispielsweise indem man sich nicht traut Steuern oder Beiträge zu erhöht diese indirekte wege sind viel viel vehementer als der direkte Impact der Demographie auf die Inflationsrate.

00:54:32: Da würde ich vorsichtig sein.

00:54:34: Und wenn ich mir Japan anschaue, na gut natürlich haben die deflationäre Prozesse gehabt.

00:54:38: Die haben aber auch ihre Staatsschulden im Land gehalten weil alle entsprechenden Alten haben diese Papiere zu quasi Nulzins aufgesogen.

00:54:48: Sie haben das ja nicht institutionalisiert sondern die waren dazu bereit für sinkende Kaufkraft trotzdem in diese Papier zu investieren.

00:54:57: Das muss nicht unbedingt sein.

00:54:59: wenn sie sich vorstellen Wir haben mit den norwegischen Generationenfonds beispielsweise ja so gestaltet, dass der tatsächlich keine Norwich-Staatsanleihkaufend darf.

00:55:08: Wir haben das verboten in Norwegen eben weil der Kauf von Staatsanleihen gar keine Kapitaldeckung ist.

00:55:15: Das ist nichts anderes als eine Verbriefung der Umlage wenn sie die Refinanzierungsstrukturen ausschließlich in anleiheförmigen Produkten machen.

00:55:24: deshalb eben halt im Generationenfond von Norwegen.

00:55:27: bitte schön seventy Prozent in Aktien Und der Rest in Infrastruktur, aber nicht den Staatsanleihen.

00:55:32: Das ist keine Kapitaldeckung und da muss man ganz klar sehen diese mehr von der mündelsicheren Staatsanleihe.

00:55:41: also.

00:55:41: meinem Großvater hat das eine Menge gekostet denn seine Reichsanleihen waren nichts mehr wert.

00:55:47: wenn wir jetzt mal über Deutschland einen Ausgucken auf die EU.

00:55:52: Ich meine, Sie haben vorhin den Nachhaltigkeitsbericht des Finanzministeriums erwähnt?

00:55:56: Die EU macht das ja auch!

00:55:58: Die EU machen ja auch eine berechene Nachhaltigkeitslücke.

00:56:00: Sehen sie denn auf der EU irgendwelche Bemühungen, das Thema ernsthaft anzugehen?

00:56:05: oder ist es wie in Deutschland Augen zu und

00:56:07: durch?!

00:56:08: Es ist auch auf EU-Ebene eher eine dekriptive Statistik und die haben wir ja vorbereitet, weil wir waren die damals versucht haben, die standardisierenden Berechnungsformen für Luxemburg also für das europäische Statistische Zentralbüro zu entwickeln.

00:56:24: Das ist im Moment konsequenzlos, weil keiner sich traut.

00:56:28: Sie merken ja, jemand Deutschland hat natürlich ein Problem mit seinen Rentnern.

00:56:32: aber wenn ich mir die Rentner in Frankreich anschaue dann sind die deutlich militanter noch und wehren sich gegen alles was jeder vernunft begabte Mensch ihnen als Ratschlag mit auf den Weg geben würde.

00:56:44: Denn es darf ja nicht sein, was da ist und deshalb muss man früh in Rente gehen können.

00:56:49: Also wir sind in Deutschland immer am Jammern darüber, dass wir so viele Probleme haben.

00:56:54: Es gibt Länder die haben noch mehr also da ist nach oben hin die Richterskala ziemlich offen.

00:57:00: Also Europa hat... Was Südeuropa angeht eher noch weniger nachhaltige Systeme?

00:57:07: Was Nordeuropa angeht eigentlich Solidere Systeme und zentrale Europa steckt so irgendwo da in der Mitte.

00:57:15: Jetzt haben Sie gerade erwähnt, in einem Jahr gehen Sie im Pensionen.

00:57:18: Wir sprechen trotzdem auch später noch weil ich glaube sie werden ja nie richtig imponieren.

00:57:21: Gehen Sie gehen nur vom Meldepensionen, wechseln quasi die Art der Arbeitszeit und den Arbeitsort vielleicht.

00:57:28: Was ist Ihr persönlicher Ausblick auf das was da passiert?

00:57:31: Vielleicht ganz kurz, ich gehe in Pausion mit ein paar Szenen.

00:57:36: Es dauert noch ein bisschen.

00:57:37: Ich habe noch einen Forschungssemester hinten dran und alles.

00:57:39: Und ich will das jetzt mal betonen!

00:57:41: Das ist ein normales Zugangsalter, alt und sechzig oder neunundsechzig.

00:57:46: Vielleicht sogar siebzig?

00:57:47: Und es ist völlig richtig was Sie sagen gestellter Ich werde eben halt als Leiter des Instituts ausscheiden aber dafür habe ich einen anderen Institut und das werde ich weiterhin leiten.

00:57:57: Also auf gut Deutsch ich werde mich nicht zurückziehen, Sie dürfen weiterhin auch die Interviews machen und der Ausblick ist relativ einfach.

00:58:03: wenn wir uns in zwei drei Jahren dann hier wieder entsprechend treffen Dann haben wir natürlich noch eine weitere Bundestagswahl dazwischen gehabt.

00:58:13: Und diese Bundestags-Wahl ist wirklich sehr, sehr spannend und es gibt eine Kernfrage die bei dieser Bundestags Wahl wirklich mal langsam auf den Tisch muss.

00:58:21: Wollen wir eigentlich wirklich?

00:58:23: Die Glaubwürdigkeit der politischen Mitte immer weiter nach unten reißen oder wollen wir nicht irgendwann wieder einmal dazu kommen dass wir die Ränder isolieren da wo sie hingehören?

00:58:35: Wollen wir nicht versuchen wirklich eine Sozialdemokratie zu haben, die die Beschäftigtenarbeitnehmer vertritt und nicht die Rentner oder die Sozialleistungsempfänger?

00:58:47: Wollen Wir Eine CDU Haben Die Nicht Versucht Der SWD Links Des Wasser Abzugraben Sondern Wert Konservativ Tatsächlich Zu Sein Und Bewarnt Für.

00:58:58: Diejenigen Die Das Als Vernünftige Strategie Erachten Und Davon Gibt's Immer Sehr Viele Und die Liberale Partei sollte sich darauf beziehen, dass die Liberalen, die Neoliberalen dieses Wirtschaftswunder gemacht haben für Deutschland und solle stolz sein da rauf, neoliberal zu sein.

00:59:17: Die Grünen werden sich finden müssen weil deren Thema läuft denen irgendwo weg und sie haben natürlich sich völlig in einem Subventions-Sumpf irgendwo verkaspert.

00:59:25: ich weiß nicht was daraus wird.

00:59:26: wir werden es sehen.

00:59:27: aber wenn die anderen drei die Ideologien, die ihnen tatsächlich in die Wiege gelegt worden sind.

00:59:33: Nämlich Konservatismus, Sozialdemokratie und Wirtschaftliberalität.

00:59:37: Wenn diese drei das entsprechend beherzigen würden dann haben wir Sowohl wie links-wie rechts-Splitterteile, die dann bei vier fünf sechs Prozent hin sich krauchen.

00:59:49: Dann haben wir vielleicht eine AfD, die noch zehn Prozent ist.

00:59:52: das mag sein aber damit kann man leben und damit muss man auch leben.

00:59:55: Nomm mal warum soll denn Deutschland keine rechte Partei haben während alle anderen europäischen Länder es schon haben?

01:00:02: Wir haben eine Rechte wie eine Linke und sie sind irgendwo zwischen fünf und zehn Prozent in jedem Land der Welt so auch in Deutschland.

01:00:08: also müssen wir damit leben.

01:00:10: Wichtig ist ja nur dass die anderen achtzig zu dem finden, was sie sind.

01:00:13: Nämlich zu einer Reflexion dessen, was ein gesunder Menschenverstand eben halt einfach ausmacht.

01:00:21: Natürlich interessiert es gesteuert!

01:00:22: Weil ein gesunder Menschenverstand beim Arbeiter ist anders als ein gesonderer Menschenerstand beim Selbstständigen.

01:00:27: der muss ein anderes Interesse haben.

01:00:29: aber das wollen wir dann auch reflektieren.

01:00:31: und wenn wir das in der nächsten Wahl hinbekommen, Herr Stalter?

01:00:34: Dann können wir uns das nächste mal zusammensetzen, das Interview machen und darauf einen Anschluss.

01:00:40: Das machen wir gerne.

01:00:41: Vielen herzlichen Dank, ich freue mich aufs Anstoßen!

01:00:44: Ich würde mich Ihres Wunsches anschließen, Sie haben ja auch im Gespräch gesagt wir brauchen etwas mehr Rationalität in Klimapolitik.

01:00:50: Sie haben gerade jetzt gesagt das Thema läuft den Weg.

01:00:52: ich glaube auch vor allem mittlerweile kommen hier die Kosten dieser Politik auf dem Tisch was der höchste Zeit ist und ich habe einmal einen Kommentar geschrieben für langer lange Zeit wo ich gesagt hab bei freies Verflütscher demonstriert aber demonstriere es für eure Zukunft und indem ich kritisiert habe dass sie eigentlich demonstrieren sollten für nachhaltiges Renten- und Sozialsysteme und nicht für ein abstraktes Ziel das nicht halten soll nichts gegen den Klimawandel tun Mit Ratio tun und mit Tönenverstand, und mit Effizienz- und Effektivität als Grundsätzen.

01:01:19: Aber ich glaube da haben wir beide auch Konsens in diesem Sinne.

01:01:23: Wir sprechen uns nach der nächsten Bundestagswahl Und ich hoffe dass unser beider Wunsch in Erfüllung geht.

01:01:29: Ja dann drücken wir beide doch mal die Daumen.

01:01:31: Vielen herzlichen Dank!

01:01:33: Dafür nicht und tschüßt das der Stelle.

01:01:42: So weit mein Gespräch mit Professor Raffelöschen.

01:01:46: Was nehmen wir mit aus diesem Gespräch?

01:01:48: Erstens Die offiziellen Schulden sind nur die Spitze des Eisbergs.

01:01:53: Die offiziere Schuldengwote vor jetzt noch,

01:01:56: ist

01:01:57: nichts verglichen mit dem was man an implizierten Schulden hat.

01:02:01: Wie gesagt, fünfzehn Komma vier Millionen sprechen eher für fast dreiundachtzig Prozent das Bruttoinlassprodukt ist.

01:02:08: Zweitens der größte Treib bei dieser verdeckten Schulde sind die Kosten der gesetzlichen Rettenversicherung.

01:02:15: hier beträgt die Last rund achtundachzig Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

01:02:21: Und, wie wir gesehen haben die verschiedenen Rentenpakete der Regierungen treiben die Kosten noch höher.

01:02:27: Drittens – die Locker- und Erschuldenbremse, für wie sie beschlossen wurde löst keines dieser Probleme erlaubt der Politik aber quasi Geld zu leihen um damit Löcher zu stopfen und sich um Reformen herumzudrücken genau das was Lars Feld am Sonntag erklärt hat.

01:02:44: Und viertens letztlich brauchen wir in Deutschland endlich ehrliche Bücher.

01:02:49: Wir bräuchten die doppelte Buchführung.

01:02:52: Wir müssten bilanzieren.

01:02:54: Raffel Hüchen hat es im Gespräch gut auf den Punkt gebracht, Deutschlands Buchhaltung ähnelt der einer Frittenbude.

01:03:02: Ich würde sagen keine Frittenquote darf so bilanzierend, sonst bekommt sie mich ärger mit dem Finanzamt!

01:03:09: Wir brauchen eine ehrliche und transparente Rechnungslegung des Staates.

01:03:15: Bleibt mir lieber höheren Hörer Ihnen neu sehr herzlich fürs Zuhören zu danken.

01:03:20: Ich freue mich wie immer auf Fragen,

01:03:22: Feedback,

01:03:22: Kritik und Anregungen.

01:03:23: Und auf einem Wiederhören am kommenden Sonntag!

01:03:27: Bis dann alles Gute – Ihr Daniel Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

Abonnieren

Follow us