beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

Transkript

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00:00:05: BTO Beyond The Obvious, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter Featured bei Handelsblatt.

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu neuesten Ausgaben meines Podcasts!

00:00:19: In dieser Woche wird einem hochaktuellen BTO Refresh.

00:00:24: Warum?

00:00:25: Sie wissen es – Es herrscht Krieg im mittleren Osten Und die Folgen sind offensichtlich vor allem einen Rohstoffnärkten.

00:00:33: Der Gaspreis ist explodiert, der Ölpreis nicht so sehr weil die OPEC gleich gesagt hat wir werden unser Angebot ausweiten.

00:00:41: Doch was bedeutet das?

00:00:43: und vor allem?

00:00:44: Was ist die Schlussfolgerung für deutsche Politik?

00:00:47: ich denke Katharina Reicher hat recht Wir sollten endlich ein Tabu über Bord werfen Und in Deutschland wieder gasfördern.

00:00:56: Das schauen wir uns unter heutigen Ausgabe genauer an hoch relevant hoch spannend.

00:01:01: Ich hoffe sie finden es auch so.

00:01:02: fangen wir also

00:01:04: an.

00:01:08: So viel du lesen kannst, mit unbegrenztem Zugriff ohne Limit und das alles zu einem festen Preis.

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00:02:50: slash bto.

00:02:52: Readly schreibt sich r e a d l y Alle Infos, wie immer auch in den Schonerts.

00:03:03: Dieses Konflikt wird jetzt fast nur Global Ramifications

00:03:33: haben.

00:03:34: Ja, unfortunately, wenn man sich an den naturalen Gas sieht, dass die Europäer in ziemlich großen Träumen sind.

00:04:01: Bei den Gaspreisen sieht das anders aus.

00:04:03: Diese haben rund vierzig bis fünfzig Prozent zugelegt seit Beginn des Krieges.

00:04:08: Ist es eine Katastrophe?

00:04:12: Nein!

00:04:13: Der Preiserstieg bei Gas ist deutlich, aber im Vergleich zum Preisanstieg nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine deutlich kleiner Stand.

00:04:24: jetzt liegt der Preis für Gas bei ungefähr achtundvierzig Euro pro Megawatt Stunde.

00:04:47: Das Mark erstaunen ging es doch damals als Russland als Differant aus viel um Achtzig Milliarden Kubikmeter pro Jahr.

00:04:56: Heute stehen immerhin Milliarden Kubikmeter Gas im Risiko sollte tatsächlich die Straße von Nomus dauerhaft geschlossen werden.

00:05:09: Scheinbar gehen die Märkte davon nicht aus.

00:05:12: Hinzu kommt, dass das Flüssiggas aus der Golfregion überwiegend in Richtung Asien verschifft wird.

00:05:20: Hauptempfänger der Exporte aus Katar sind beispielsweise China, Indien, Taiwan, Südkorea und Pakistan.

00:05:28: Europa bezieht aus der Region

00:05:30: faktisch

00:05:31: nichts.

00:05:32: Wir erinnern uns, nach Robert Habecks Reise nach Qatar wurde zwar daran gearbeitet für sich Gasexporte auch nach Europa zu bekommen diese sollten aber erst in diesem Jahr beginnen und selbst dann würden sie für fast nichts

00:05:46: stehen

00:05:47: von dem was wir an Europa verbrauchen.

00:05:49: Die deutschen Gaslieferungen kommen überwiegend aus Norwegen.

00:05:55: Das heißt, uns trifft der Gaspreisanstieg natürlich schon aber eben indirekt über eine Verknappung von Gas auf den Weltmärkten und das kann sich dann in der Tat dauerhaft auch auf Europa durchschlagen.

00:06:09: Trotzdem gibt es immer noch Möglichkeiten über andere Wege- und andere Exportländer entsprechende Ausfälle aus dem mittleren Osten zu kompensieren.

00:06:20: Die Frage ist natürlich eine ganz andere.

00:06:23: Warum brauchen wir überhaupt Importe von Gas in diesem Umfeld?

00:06:27: Nicht wenige Politiker, vor allem von den Grünen behaupteten sehr schnell ach hätten wir doch nur viel mehr Solarpende installiert und noch mehr Windräder gebaut.

00:06:36: Dann bräuchten ja gar nicht süffle Gas dann wären wir eben unabhängig von den Importen vom bösen fossilen Energiestoffen.

00:06:43: Wir wissen natürlich dass diese Behauptung nicht stimmt denn erst der Atomausstieg Und das Setzen auf die erneuerbaren Energien hat uns überhaupt in diese Abhängigkeit von Gas gebracht, denn wir brauchen Backup und Gaskraftwerke gelten als das ideale Back-Up weil sie am leichtesten regelbar sind.

00:07:02: Insofern hätten hier unabhängig sein wollen, hätten wir nicht ein Atomkraftstil vollzogen und vor allem hätten wir auch nicht unter Wirtschaftsminister Robert Habeck den letzten sechs funktionsfähigen Atomgrafwerke ausgeschaltet.

00:07:14: Wir könnten aber trotzdem auch heute unabhängiger sein, wenn wir unsere eigenen fossilen Rohstoffe nutzen würden.

00:07:21: Konkret deutsches Erdgas!

00:07:24: Und da passt es durchaus gut dass Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche schon vor Beginn des Krieges gefordert hat das wir auch deutsche Gasverkommen nutzen sollten statt immer nur zu importieren.

00:07:37: Wirtschaftsministerin Katharina Reiche will mehr Gas in Deutschland fördern.

00:07:41: Sie hat unmissverständlich klargemacht, wir haben eigene Reserven in Deutschland.

00:07:46: die Bundesregierung werde die Gasförderung deshalb nicht weiter behindern.

00:07:50: Ob das tatsächlich konkret passiert hängt laut Reiche vor allem davon ab ob sich die Förderung auch wirtschaftlich rechnet.

00:07:56: und die Dringlichkeit ist für sie klar angesichts seiner Weltlage in der Rohstoffe plötzlich wiederzählen.

00:08:02: Sie sagte den Zeitungen der Funkemediengruppe darüber müssen wir sprechen, gerade wenn man nicht so viele Rohstoffe hat.

00:08:08: Gerade in so herausfordernden geopolitischen Zeiten

00:08:11: da kann man nur aus vollem Herzen zustimmen.

00:08:15: und was konkret geht es denn?

00:08:16: Deutschland verfügt über beträchtliche Skifahrgasvorkommen.

00:08:20: die Förderung mittels Freckling Technologie ist allerdings seit zwei tausend siebzehn untersagt.

00:08:25: bei diesem Verfahren werden in tiefen Gesteinsschichten gebundene Gas vorkommen durch Einpressen von Chemikalien unter Druck extrahiert.

00:08:32: Das Verbot basiert auf befürchteten Risiken für das Grundwasser.

00:08:36: Reiche verweist auf die Kooperation mit den Niederlanden bei der Gasexploration in der Nordsee, sie sagte, dass sollte bei allerberechtigten Sorge um Meeresschutz auch von deutscher Seite aus möglich sein.

00:08:48: Sie kritisiert die bisherige Praxis.

00:08:50: Wir halten es auf Dauer nicht durch unpopuläre Maßnahmen an die Nachbarn

00:08:54: auszulagern.".

00:09:00: Doch wie steht es überhaupt um die Risiken des sogenannten Fracking?

00:09:06: Ist Fracking wirklich so gefährlich?

00:09:14: Fracking scheint keineswegs so gefährdig zu sein, wie eine öffentlichen Diskussion gerne behauptet.

00:09:21: Bereits im Jahr twenty-一 hat die sogenannte Expertenkommission Fracking ihren Bericht vorgelegt.

00:09:29: Dieser Bericht sollte die Grundlage sein für die in dem Jahr eigentlich geplante Überprüfung des gesetzlichen Freckling-Verbot zu Deutschland.

00:09:39: Die damalige Bundesregierung nahm zwar den Bericht zur Kenntnis, verzichtete aber auf diese Überprüfung und leider gab es bis jetzt in dieser Hinsicht keine Wende – vielleicht leitet Ratharina Reiche diese Wände ja nun ein!

00:09:54: Die

00:09:58: Studien zeigen, dass sich die Umweltrisiken aufgrund von Tracking unkonventioneller Lagerstätten durch eine angepasste Steuerung und Überwachung der Maßnahmen minimieren lassen.

00:10:08: Also niemand behauptet das Tracking problemlos ist – aber es ist immer besser beherrschbar!

00:10:16: Die technologischen Verfahren zur Erschließungen unkonventioneller Lagersstättern haben sich international in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt Und aktuellen Bohrplätzen werden mit unter dreißig horizontale Bohrungen in eine Länge von bis zu zehn Kilometern eingebracht.

00:10:30: Der Fracking-Vorgang ist heute weitgehend automatisiert und wird mit einer Vielzahl von Sensoren und Parametern überwacht, sodass die Entwicklung eines Frecks genau vorhergesagt und gesteuert werden kann.

00:10:41: – die horizontale und vertikale Freck-Ausbreitung ist auf etwa sechshundert Meter begrenzt, sodass die erforderlichen Mindestabstände zu Schutzgütern und Wegsamkeiten wie Altburungen und durchlässigen Störungen festgelegt werden können.

00:10:55: Zudem werden bei den Fluiden seit einigen Jahren weniger toxische Zusätze und insgesamt geringere Mengen verwendet.

00:11:02: Die eingesetzten Stoffe werden erfasst und

00:11:04: überwacht.".

00:11:06: Es ist so gesehen ein ganz normaler industrieller Prozess!

00:11:11: Und was ist nun mit der Sorge?

00:11:13: vor einem ungesteuerten Entweichen vom Methangas?

00:11:17: Zu diffusen Methanemissionen über natürliche Wegsamkeiten wie tektronische Störungen und Klüfte?

00:11:22: von einer Fördermaßnahme lassen sich in der Fachliteratur keine Angaben finden.

00:11:27: Vermutlich sind sie jedoch ohnehin zu vernachlässigen und nicht messbar, da ansonsten die Lagerstätten über geologische Zeiträume hinweg ausgegast wären.

00:11:36: Und wie steht es um das Risiko von Erdbeben?

00:11:39: Gemessen an der Anzahl an Frackingbohrungen, die insbesondere in den USA aber auch in Kanada und China in unkonventionellen Lagerstätten abgetäuft worden sind ist sie damit im Zusammenhang gebrachte induzierte Seismizität selten.

00:11:52: Also Erdbeben kommen vor – aber es ist extrem selten!

00:11:58: Hinzu kommt

00:11:59: dass es durch das Wege gibt

00:12:00: auch in dieser Hinsicht die Risiken zu begrenzen.

00:12:03: Neben den risikominlenden Maßnahmen durch die Standorteauswahl stellt die seismologische Überwachung in Kombination mit einer Ampelsteuerung das wichtigste Instrument zur Risikuminderung in allen operativen und nachbetrieblichen Phasen dar.

00:12:16: Diese Verfahren wiederum sind bewährt, können Deutschland noch ordentlicher und grüntlicher durchgeführt werden.

00:12:23: Und letztlich?

00:12:25: Somit sind die wichtigen geowissenschaftlich-technischen Grundlagen vorhanden, eine Entscheidung zum Fracking unkonventioneller Lagerstätten auf basisgemäß §.

00:12:33: XIIIa des Wasserhaushaltsgesetzes im politischen Raum treffen zu können.

00:12:37: Die Expertenkommission empfiehlt den zuständigen politischen Gremien, eine solche Entscheidung umgehend zu

00:12:43: treffen.".

00:12:44: Ich denke es ist sehr

00:12:46: gut

00:12:46: das Vorreiche das endlich aufnimmt!

00:12:49: Um das Ganze besser zu verstehen und auch die Risiken des Frackings Besser einschätzen zu können, habe ich vor einiger Zeit mit jemandem gesprochen, der es wissen muss.

00:13:00: In Folge onehneinundsechzig mit dem Zitel Zu viel Angst vorm Frecking habe ich mit Professor Dr.

00:13:07: Hans-Joachim Kümpel gesprochen den ehemaligen Präsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe.

00:13:14: Und genau dieses Gespräch nehmen wir heute zum Anlass für einen BTO.

00:13:18: Refresh!

00:13:21: Hand aufs Herz.

00:13:21: Wer alle kennen diese Frustration, man braucht Hilfe, greift zum Hörer und landet in der Endlosschleife aus Fahrstuhlmusik und wählen sie die Zweifel Support.

00:13:31: Man tippt!

00:13:33: Ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, das in unserer schnellen Welt keinen Platz mehr hat.

00:13:37: Damit ist jetzt Schluss!

00:13:39: Eleven Labs revolutioniert die Kundeninteraktion – als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Geschichte hat dieses europäische Powerhouse seine Plattform geschaffen, die genau diesen Schmerz beendet.

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00:13:57: Dass dies keine Zukunftsmusik ist, beweisen Marktführer wie die Deutsche Telekom Klarna, Revolut oder Bertelsmann.

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00:14:18: Entscheidend für den Enterprise Sektor ist die kompromisslose Sicherheit.

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00:14:54: slash bto – elevenlaps weltweiter Marktführer für VoiceKI.

00:15:14: Zugriff haben wollen auf die gesamten Inhalte des Handelsplatz, um rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen noch mehr auf den Laufenden zu bleiben.

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00:15:29: Das Angebot finden Sie unter dem Link hannestbott.com-bto-dreißig Und wie immer auch ein Shownot zu dieser Ausgabe.

00:15:38: Doch nun zum Gespräch mit Professor Hans Joachim

00:15:41: Kümpel.

00:15:43: Professor Dr.

00:15:44: Hans-Joachim Kümpel ist der ehemalige Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Mitglied der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften Und Inhaber von Professuren für angewandte Geophysik und die Modulierung von Geosystems an den Universitäten Bonn, Klausthall und Hannover.

00:16:01: Sehr geehrter Herr Prof.

00:16:02: Kümpels.

00:16:03: ich freue mich ausgesprochen sie immer Podcast begrüßen zu dürfen.

00:16:07: Herr Doktor Stelter schönen guten Tag!

00:16:12: dass ja so Energiepreisdeckel und Gaspreisdeckl und ähnliches nur dann sinnvoll sind, wenn man auch in Zukunft die Hoffnung hat wieder zu günstigeren Preisen zu kommen.

00:16:21: Und dann habe ich auch gesagt an dem Motto Naja!

00:16:23: Ich hab gelesen wir haben ja auch Gastverräte in Deutschland, die könnten da eigentlich nutzen eben zum Teil oder überwiegen wahrscheinlich mit dem umstrittenen Fracking.

00:16:31: Dann habe ich noch gelesen der Zeitung Handelsblatt das ist eigentlich gar nicht so schwer mehr das zu machen und vor allem dass es gar nicht lange dauern würde.

00:16:37: und dann gab sie eine Kritik, die gesagt haben ne es dauert so lange, das ist umweltschädlich und so weiter und sofort.

00:16:42: Da dachte ich mir, ich ruf mal jemanden an, der was davon versteht.

00:16:46: Das sind Sie?

00:16:47: Also vielleicht können wir mal ganz kurz anfangen... Was ist Shrekking und könnt ihr das in Deutschland machen und würdest du überhaupt etwas bringen?

00:16:54: Immer!

00:16:54: Ja gerne!

00:16:55: Das ist jetzt ein ganzer Strauß vom Punkt, den sie angesprochen haben.

00:16:59: Und um vielleicht erstmal einzusteigen zu sagen Wir haben in Deutschland ein großes Potenzial für Schiefergas, dass gefördert werden kann mit der Methode Shrekging.

00:17:10: Was ist die Methode shrekking?

00:17:12: Vereinfacht gesagt, geht ein Bohrloch in eine Tiefe zwischen eins und fünf Kilometer Tiefe runter.

00:17:19: Und dann bohrt man oft noch ein, zwei, drei Kilometer horizontal.

00:17:25: auf dieser Horizontal Strecke erzeugt man sich kleine Risse in dem Schiefergestein, indem das Gas gebunden ist.

00:17:34: Über die erzeugten Risse, der Fracks, daher ja der Name fracking gelangt dann auch in Gegenden, in denen das Potenzial gut ist.

00:17:44: Gas an die Oberfläche, was gefördert wird.

00:17:48: Eine Frage, die sich auch immer stellt wie lang dauert das ganze Verfahren?

00:17:52: Ja man hat inzwischen sehr viel Fortschröpfe gemacht.

00:17:55: der technische Fortschuhe ist enorm weitergegangen in den letzten zwanzig Jahren.

00:17:59: heute kann man eine solche Freckengbohringen in wenigen Monaten in Produktion bringen.

00:18:05: rein technisch gesehen Das ist ohne den Genehmigungsanteil.

00:18:10: Da muss man halt sehen, wie groß der Wille ist und die Notwendigkeit vielleicht auch über Beschleunigung nachzudenken so ehrlich wie man das ja auch bei den LNG Terminals geschafft hat.

00:18:22: Das ist also letztlich eine Freckenbohrung oder die Schiefergasförderung.

00:18:29: Man presst nur noch Flüssigkeiten hinein aus verschiedenen Gründen, die sogenannten Freckfluide.

00:18:38: Die landen dann in einer Tiefe von wie gesagt zwischen eins und fünf Kilometer und sorgen dann dafür dass man weniger Reibung hat in der Bohrung das die Bohrungen auch weniger Korrosion hat, dass man durch die höheren Temperaturen dies ja an dieser Tiefe gibt auch kein überbordendes Mikrobenwachstum hat.

00:18:57: alles zusammen ist aber dann letztlich eine Flüssigkeit nur eingeordnet werden kann in die Wassergefährdungs-Wasser eins, also das Schwachwassergefährdet oder geringem Wassergefärdet.

00:19:09: Das bedeutet im Grunde es ist nicht viel schädlicher als Schwimmbadwasser oder auch Milch.

00:19:16: Dabei muss man aber insbesondere wissen dass in großer Tiefe, also in den Tiefen von denen wir hier sprechen, tiefen Fluide sind, die einen sehr hohen mineralischen Bestandteil haben.

00:19:29: Die enthalten also sehr viele Salze die enthalten auch Schwermineralien, die enthalten auch Kohlenwasserstoffe teilweise.

00:19:39: Das heißt ich will damit sagen in der Tiefe, in der diese immer wieder kritisierte Freckingsflüssigkeit freigesetzt wird ist die Freckungsflüssigkeit viel sauberer als das was man da im Untergrund vorfindet.

00:19:53: Man muss natürlich – lassen wir das noch anschließen – man muss natürlich dafür sorgen dass die obersten hundert Meter in denen man nutzbares Grundwasser oft in Trinkwasserqualität hat, dass man die schützt.

00:20:06: Dass es dazu nicht zu Leckagen kommt.

00:20:09: Das ist aber Routine im Bohrgeschäft und ist gar nicht frecking spezifisch oder schiefergasförderungsbestiefig.

00:20:14: das macht man bei jeder Bohrung und das ist Standard seit vielen Jahren.

00:20:19: Jetzt haben sie auch wirklich ausgeholt auf meine ausgeholte Frage, aber ich habe jetzt ein paar Nachfragen.

00:20:22: Ich bin ja sehr leier.

00:20:23: also ich hab verstanden in großer Tiefe fünf bis zehn Kilometer da ist das Gas im Prinzip so kleinen Gesteinsschichten gibt.

00:20:29: Entschuldigung eins bis fünf Kilometer?

00:20:32: Da ist das.

00:20:32: der ist das gas im prinzip so in so kleinen gesteinsteinschlüssen quasi enthalten und diese Gesteinseinschlüsse die werden aufgehören Sprengt, sag ich jetzt mal.

00:20:41: Das ist Tracking, also ob nicht durch den Riss, dann fließt das.

00:20:44: Hier stelle ich jetzt eigentlich sicher, dass dieses Gas, was da unten auf der Tief ist quasi zu diesem Bohrloch fließst und dort hochkommt weil ich will ja dieses irgendwo austrittlich möchte, dass es daraus tritt wo ich es in die Pipeline führen kann.

00:20:58: Ja man schaut, ob der Druck groß genug ist.

00:21:00: Zuerst wenn man nur die Fräckigflüssigkeit hinein gepresst hat, hat man einen Überdruck erzeugt, die haben auch die Risse erzeugen Und mit diesem Überbrück fließt ein Teil, wenn man jetzt das Indizieren nachlässt.

00:21:13: Fließt einen Teil dieser Fluide wieder zurück und enthält bereits Gas.

00:21:20: Darüber hinaus kann man natürlich, wenn der Druck dann nicht mehr ausreicht auch pumpen entsprechend tief pumpen usw.

00:21:27: und fördert dann noch mehr nach oben.

00:21:29: Okay, das heißt ich habe im Prinzip eine große Tive stattfindet.

00:21:32: Ich hab verstanden von Ihnen gerade.

00:21:34: Ich fülle es dann nach oben und muss dann aufpassen dass sich die hundert Meter der Büsse-Erdoberfläche mit moderner Bergtagbautächnik so mache, dass eben dort nichts austritt und damit das Grundwasser schonen.

00:21:44: Richtig!

00:21:45: Es gibt auch immer das Thema Erdbeben.

00:21:47: also wenn ich da unten was am Stein ändere leuchtet mir ein, Erdstruktur ändert darüber.

00:21:55: Also ist Erdbeben ein entsprechendes Thema?

00:21:58: Ich habe auch gelesen, die Niederländer, die fördern ja auch keinen Gas mehr weil es doch dort zu Erdbemen gekommen ist.

00:22:03: also ist das ein weiteres Thema was man eigentlich ernst nehmen sollte und unter Umständen wird nicht ernst genug nehmen?

00:22:09: Also ist so ein Thema auf jeden Fall insofern als dass relativ selten im Zusammenhang mit der Förderung von Gas auch zu Erddbeben gekommen ist gerade in den Niederlagen, in dem sehr großen Feld Groningen.

00:22:23: Da hat man auch sehr ungute Erfahrungen gemacht.

00:22:26: Das sind allerdings andere Verhältnisse als bei einer Schiefergasförderung.

00:22:31: Vielleicht einfach gesagt, was die Holländer haben ist ein riesiges Gasfeld im Sandstein und dieser Sandstein durch intensive Förderung kompaktiert wird.

00:22:41: sozusagen aufgrund seines Eigengewichts geht er zusammen und seinen Volumen nimmt ab und dann kommt es an den Verwerfungszonen, Rissen und das sind dann die Beben, die man oben spürt.

00:22:55: Bei der Schiefergasförderung ist es nicht der Fall denn die Schiefergassformationen haben erstens nicht so viel freies Volumen oder förderbares Volumen an Erdgas wie diese Sandsteine Und sie sind von ihrer Struktur auch fester und kompakter.

00:23:12: Das heißt, die kompaktieren nicht dadurch dass man dann noch viel Erdgass rauszieht oder das Förderbare-Erdgas raus zieht wohingegen man beim Verpressen von dem hoch geförderten Tiefenwasser, vom Lagerstittenwasser wie wir auch sagen.

00:23:30: Wenn man das wieder in den Untergrund verpresst, dann kann es zu Erdbeben kommen, zu kleineren Erdbäben aber nur wenn überhaupt.

00:23:41: Und da gilt es, auch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu machen.

00:23:45: Dazu gehört ein Monitoring, dass man erst mal den Druck, wenn man eine bestimmte Lagerstätte sich da ausgeguckt hat in der die das Wasser aufnehmen kann diese Lagerstellenwässer aufnehmen können.

00:23:55: Dass man dann erstmal schaut wie reagiert sie?

00:23:58: Wie spannungsintensiv sie ist nicht?

00:23:59: Man hat also an der Oberfläche sehr viel Seismometer aufgebaut und schaut dann ob es zu kleinen Brötchen oder Rissen kommt Wenn man den Druck erhöht Und in der Regel ist gute Praxis, es dann so ein Ampelsystem zu haben und den Druck soweit zu erhöhen bis das Geld wird.

00:24:17: Dann lässt man nach.

00:24:18: Das heißt, man kann unter geringerem Druck aber dann über die längere Zeitschiene in der Regel auch die Lagerstettenwisser dort verpressen.

00:24:26: Sie sagen jetzt ja im Prinzip erstens Es ist relativ schnell machbar zweitens Es is eine Beherrschbarer Technologie Da haben sie gerade ausgeführt.

00:24:35: Also RBM kann man im Griff haben, Grundwasser, wenn man ordentliche Bergbau ist oder weiß wie man normale Bohrstadt findet hat das auch in Griff.

00:24:42: Woher kommt das denn?

00:24:44: Dass ja nun nicht nur Deutschland frecking so kritisch ist?

00:24:46: ich meine auch in Großbritannien war Freckinger verboten.

00:24:50: Wo her kommt das dann?

00:24:51: Ist es alles nur in der PR?

00:24:52: Ich gebe dir diese Berichte daraus aus USA wo das nicht so gut ausschaut.

00:24:57: Wo liegt das?

00:24:58: Oder was wird da falsch verstanden oder was passiert da?

00:25:04: Also Frecking ist hauptsächlich deswegen in Verruf geraten, weil man in der Anfangszeit, das ist aber wirklich schon gut zwanzig Jahre her teilweise etwas sorglos damit umgegangen ist.

00:25:14: In den USA vielleicht dort ist die Technologie ja weiterentwickelt worden.

00:25:18: im Wesentlichen Das ist lange vorbei dass wir in Deutschland ohnehin strengere Auflagen haben, eine sehr viel strengeren Genehmigungspraxis.

00:25:28: Es ist ja nicht so das Bohrfirmen oder Erdöl-Firmen einfach ins Feld gehen können, wo sie ein Claim haben und dann eine Bohrung runterbringen können.

00:25:34: Sie müssen Anträge stellen und die müssen sehr detailliert vorgelegt werden.

00:25:38: Da müssen Sicherheitsstandards stimmen.

00:25:41: Und es schaut sich dann die zuständige Bergbehörde an.

00:25:43: Dort sind Leute, die jahrzehntelange Berufserfahrungen haben, das kennen in Ordnung oder hier und da müsst ihr noch mal nachbessern.

00:25:53: Und dann erteilen die eine Genehmigung, auch die Zusammensetzung der Freckfluide betreffend beispielsweise also einer riesen Kolonne eigentlich von einzelnen Gelehmigungsströcken, die da in der Regel auch durchgeführt wird bei uns.

00:26:07: Und wir von der Fachseite haben uns ehrlich gesagt immer gewundert, warum man diesen Leuten nicht vertraut hat?

00:26:14: Warum denn die Schadelsmeldungen aus der Anfangszeit des freckigen Booms sozusagen immer noch Bestand haben und weiter korreportiert worden.

00:26:23: Inzwischen sieht es völlig anders aus, sämtliche seriösen Studien von Fachseiten – das ist nicht nur zum Beispiel ein Bericht einer Bundesanstalt für Geowissen statt von Rohstoffen, sondern auch von anderen Organisationen kommt zu dem Schluss, dass Frecking mit äußerst geringem Risiko verbunden ist, dass es kontrolliert durchfärber ist und dass es ermöglicht letztendlich natürlich unsere Schiefergeistressourcen zu nutzen die bei diesem angespannten Gasmarkt, den wir derzeit haben und ja auch hochpreisig ist sicherlich eine gewisse Entlastung darstellen würden.

00:26:59: Haben Sie schon mal direkt gehandelt?

00:27:02: Also so richtig direkt so dass es gar nicht mehr direkter geht?

00:27:05: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas Direktes dem Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

00:27:13: Tradegate direct wurde von Profis für Profis entwickelt und ist speziell für erfahrene Trader mit hoher Handelsfrequenz gemacht.

00:27:19: die wird auf Kontrolle, Effizienz-und Unabhängigkeit legen.

00:27:23: Die App ermöglicht privatern Legern den unmittelbaren Direktzugang zur Tradegate BSX.

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00:28:35: Sie haben gemeint, man braucht natürlich die Fähigkeiten.

00:28:37: Sie haben auf die Genehmigungsbehörden überhaupt überwiesen und gesagt sie haben jahrelange Erfahrung.

00:28:42: Es wird sich die Frage auffärfen Wir haben nicht gefracked in Deutschland.

00:28:46: wir haben seit Jahren das nichts Neues mehr genehmigt.

00:28:50: also auch einen normalen Gastförderung nehme ich mal an nicht mehr genehmigt.

00:28:53: Kohleabbau ist auch nicht mehr so ein Thema Und wir wissen es ja aus der Atomkappe waren aber atomkraftmal führend.

00:28:57: und mittlerweile die Techniker die Atomkraft machen wollen Die Forscher sind ja alle nicht mehr in Deutschland.

00:29:02: Haben wir überhaupt noch die Kompetenz?

00:29:05: Die würde zum Teil aus dem Ausland kommen müssen und wenn wir wirklich massiv da investieren würden, also wir investieren ja nicht.

00:29:13: Wer investiert ist die Industrie?

00:29:14: Und die Industie trifft ihre Entscheidung über Investitionen nur, wenn sie die Randbedingungen kennt.

00:29:19: Und das ist in der Regel eine Industrie, die im Ausland ist.

00:29:23: Das können englische Firmen sein, das können kanadische nordamerikanische USA-Firmen sein oder französische Firme vielleicht, die das Knowhow noch haben Teilweise auch in Deutschland, wir haben auch in Deutschland noch Bufirmen.

00:29:36: Aber wenn man es wirklich einen großen Maßstab machen wollte dann geht das sicherlich nur mit internationalen Konsortien.

00:29:43: Vielleicht darf ich noch eine Sache anfügen die man wirklich heute dazu betrachten müsste Wir fördern jetzt oder wir landen LNG-Gas von übersehend und dieses LNG Gas, das sollten wir uns immer bewusst machen hat einen hohen CO² Abdruck oder ein CO² Rucksack und zwar in der Höhe von auch wiederum konservativ gerechnet, zwanzig Prozent.

00:30:09: Das heißt allein die Energie, die notwendig ist das Gas zu verflüssigen, zu transportieren, dann wieder zur Regasifizierung bei uns fluckt schon mal viel Energie, wie dem Klima schadet.

00:30:21: Das wäre nicht nötig wenn wir es bei uns machen würden.

00:30:24: Ein zweiter Punkt kommt dazu Sondern kritisch werden zu Recht angesehen auch die Lekagen von Methan, also das ist ja Erdgas an der Eroberfläche.

00:30:35: Dadurch dass Bohrlöcher nicht ordnungsgemäß verschlossen werden weil Firmen vielleicht beide gemacht haben und so weiter und sofort.

00:30:42: All dieses würde bei uns in unserer Kontrolle sehr viel besser beobachtet stattfinden mit dem Endeffekt, dass die Methan-Lekagen, die wir bei einer Förderung im Lande hätten einen ein kleiner Bruchteil von dem, wo das Gas produziert wird aus den Ländern, wo wir es fördern.

00:31:04: Egal, wo jetzt und gerade.

00:31:07: die Klimawirkung von Methan ist ja auch besonders stark, dreißigmal schließlich unseres Vereinsfachs gesagt so hoch wie CO².

00:31:16: Das heißt, für unser eigenes Gas keine Deviesen ausgeben müssten, sondern es ist tatsächlich für jeden Kubikmeter Gas, den wir bei uns fördern ein Klimaschutz.

00:31:30: Ein Effekt im Klimaschutz.

00:31:32: und wenn man das ernst nimmt mit dem Klima-Schutz und sagt an anderer Stelle Es kommt auf jede Tonne CO² oder auf jedem Kubikmetermetan an der als Vekage eher raus dann kann man eigentlich in gleichen Atem zu sagen Wir wollen bei uns kein Frecking durchführen.

00:31:47: Bei uns gefördertes Erdgas ist eindeutigung ein vielfaches sauberer und weniger belastet, als wenn wir es von übersehen.

00:31:57: Wie lang ist denn ein realistischer Prozess?

00:31:59: Also wenn man jetzt mal sagt die machen ihren Benehmigungsjob grüblich und sauber und danach wird dann investiert was wie lange dauert es wenn wir beide heute entscheiden dürften Wir frecken jetzt.

00:32:12: Wie lange dauern das bis erster Gast in Deutschland aus der Methode Frecking fließt?

00:32:16: Ja, gute Frage.

00:32:16: Erst mal haben wir ein Gesetz, das ist quasi ein Verbot, fecking Verbot.

00:32:20: Das zwei Tausend Sitten

00:32:22: erlauben der Gesetze?

00:32:23: Wenn das

00:32:23: bestehen

00:32:24: bleibt passiert gar nichts.

00:32:25: Es

00:32:25: ist klar.

00:32:25: Nehmen wir mal an, wir beide haben es, also wir haben jetzt endlich Gehör in der Politik und es wird heute sofort beschlossen wie genehmigt.

00:32:31: Das Gesetz kann man hier ändern.

00:32:33: Das sollte ja auch überprüft werden letztes Jahr vorhin dann die Staate.

00:32:35: Also es gibt eine Möglichkeit zu sein, nehmen wir mal einen Gesetzentwurf geändert.

00:32:38: Wir können heute anfangen.

00:32:40: Wie lange dauert's?

00:32:41: Ich nehme mal Anleihe an der Genehmigung von LNG Terminals.

00:32:44: LNG-Terminals nach alter Richtlinienade

00:32:47: usw.,

00:32:48: hätte es gedauert sechs, sieben, acht Jahre bis man die Anlage da fertig hätte und so weiter inklusive Genehmigungen.

00:32:56: Auf einmal geht das weil da politische Wille da ist und auch eine gewisse Notwendigkeit innerhalb von sechs Monaten.

00:33:02: Und genauso könnte man bei Frecking-Bohrung verfahren.

00:33:04: wie gesagt rein technisch geht es in wenigen Monaten, sagen wir vier Monate eine Bohrung in Produktion zu bringen.

00:33:11: Wenn man ein entsprechendes beschleunigtes Verfahren in die Verordnung kriegt, also zur Geltung kriegt dann kommt vielleicht noch mal ein paar Monate Genehmigungsverfahren hinzu.

00:33:22: Bevor man anfängt jetzt muss man den Firm oder Erdgas-Firm auch eine mögliche noch zwei drei Probebohrungen zu machen um erstmal zu sehen dieses Schiefergestein noch genauer kennenzulernen.

00:33:35: das heißt Wie bröckelig ist es, wie gut lässt es sich frecken?

00:33:39: Ist es verformbar?

00:33:40: Wie ist der Spannungsaufbau?

00:33:42: Wie is der Gas kalt?

00:33:43: und so weiter sofort.

00:33:44: Das steht immer am Anfang um auch sagen zu können, wie wirtschaftlich ist es gerade in dieser Formation dann auch Horizontalbohrungen durchzuführen die man dann in Förderung bringt.

00:33:58: also da würde man sicherlich nochmal einen auf bei Beschleunigung ein halbes Jahr vorsetzen müssen.

00:34:04: Es ist völlig klar, dass jetzt für den kommenden Winter das nicht der Fall ist.

00:34:07: Aber bei gutem Willen würden wir beim Winter'- und die ersten Bohrungen in Produktion haben können.

00:34:14: Und beim Winter',- und das sind ja immer die kritischen Zeiten im Winter, da könnten wir auch schon in deutlich erhöhtem Maße unser eigenes Gas

00:34:25: nutzen.".

00:34:26: Wie groß sind denn die Vorräte in Deutschland?

00:34:27: Ich meine es wird ein anderer Kritikpunkt immer achten sich doch gar nicht, ich weiß nicht mal so höre wie lohnt es sich.

00:34:32: Ja, wir haben

00:34:35: durch die vielen Bohrungen, die es ja gibt insbesondere in den geologischen Formationen, wo man Erdgas hat.

00:34:44: Haben wir recht gute Daten und eine potenzielle Abschätzung, die da gemacht worden ist zusammen mit der BGR, zusammen mit dem Geologischen Diensten der Bundesländer.

00:34:53: Die hat einen ziemlich breiten Bereich aufgetan nämlich zwischen zweihundert, dreißig Milliarden Kubikmeter und zweitausend Milliarden Kubikmeter.

00:35:06: Das ist eine Spanne und kann man mal sagen, woran liegt es?

00:35:09: Unsicherer ist der sogenannte Gewinnungsfaktor.

00:35:12: Liegt er bei fünf Prozent, dann liegt man eher im unteren Bereich, liegt dabei zehn Prozent in der Mitte und er kann aber auch zwanzig Prozent darüber liegen.

00:35:20: das sind Erfahrungswerte die man aus den USA hat.

00:35:23: Wenn wir mal relativ konservativ rangeht haben wir ein Schiefergas in Deutschland allein achthundert Milliarden Kubiktmeter.

00:35:31: Wir brauchen jedes Jahr derzeit, neunzig Milliarden.

00:35:36: Ich sag mal wenn wir jetzt alle sehr viel sparen vielleicht achtzig Milliarden pro Jahr.

00:35:40: von Russland hatten wir im letzten Jahr noch bekommen fünfzig Milliarden.

00:35:45: was wäre realistisch über mehrere Jahre hinaus dass wir in Deutschland zwanzig Milliarden pro jahr fördern?

00:35:53: also es wäre nicht wäre illusorisch zu sagen Wir können unser gesamten Jahresbedarf aus eigener Produktion fördern.

00:36:01: das kommt nicht hin.

00:36:02: Aber zwanzig Milliarden pro Jahr hatten wir schon einmal um die Jahrtausendwende bei uns gefördert.

00:36:09: Da war die Infrastruktur da, das Equipment und das Know-how ist da.

00:36:13: Dieses ließe sich vor allem angesichts dieses relativ hohen Gaspreisysteme haben in wenigen Jahren wieder aufbrengen.

00:36:22: Das heißt wenn wir jetzt mal zusammen nehmen, Und pro Jahr und das zur Verfügung stehen achthundert Milliarden, dann würden wir damit vierzig Jahre hinkommen.

00:36:35: Vierzig Jahre lang, Jahr für Jahr, zwanzig Milliarden Kubikmeter Erdgas.

00:36:41: Und das ist ja ein Zeitraum der erreicht weit über das Jahr hinaus wo wir schon den vollständigen Verzicht auf fossile Energie haben wollen, sondern zwei tausendfünfvierzig.

00:36:52: Und es kommt noch was dazu.

00:36:53: da sind nicht alle Ressourcen.

00:36:55: Gerade im Nordrhein-Westfalen in den Kohleabbaugebieten, in ehemaligen Kohleabbaugebieten sind auch noch viele, viele Kohleflöte die im Giefenbereich unter einem tausend Meter sind.

00:37:07: Und dort könnte man das sogenannte Flütsgas auch fördern was sogar unter Umständen mit weniger freckigen Einsatz geschehen gehört weil diese Kohle flötze kennt man ganz gut aus dem Bergbau.

00:37:21: Die sind brüchig, haben Gas und sind gasförmig.

00:37:25: Und um auch da eine Zahl zu nennen aus den Kohleflöten, Nordrhein-Westfalen sind wesentlichen könnte man nochmal zweihundert Milliarden Kubikmeter Gas in dem Fall Flötsgas fördern.

00:37:37: Also es wird von skeptiker Seite jetzt auch vorgebracht das lohnt sich jetzt gar nicht mehr für zwanzig, fünf, zwanziger bei uns Fickenbohrungen zu machen weil man meint man ist dann wieder auf Jahrzehnte festgelegt und hätte investiert usw.

00:37:50: Das wäre doch alles umsonst abgesehen davon dass ja die Industrie die Entscheidung trefft.

00:37:54: Auch das ist schräg dargestellt, weil so eine Frecking-Bohrung die in der Regel nur drei bis sieben Jahre produktiv.

00:38:02: Länger nicht!

00:38:03: Anders als bei den Bohrungen, die über lange Zeit im Sandstein gefördert haben.

00:38:08: Das sind oft Jahrzehnte.

00:38:09: also mit Freckingsbohrungen man holt sich das über die lange Horizontalstrecke eben raus.

00:38:15: Freckungsbohren sind in der regel produktiv fünf plus minus ein paar jahre.

00:38:19: dann kann man sie aufgeben und brauchen neue Bohrung.

00:38:22: Und da stellt sich natürlich schon die Frage, was macht man denn mit den Bohrungen?

00:38:25: Ist das alles umsonst gewesen oder so?

00:38:27: Nein muss es überhaupt nicht.

00:38:30: Ähnlich wie bei den Energy Terminals sagt man könnte die später in der postfossilen Zeit nutzen.

00:38:37: für die Anleitung von Wasserstoff kann man hier sagen Man kann diese Bohrung nachnutzen für Geotämie und zwar für zwanzig dreißig vierzig Jahre Erdwärmegewinnung.

00:38:50: Die größte Investitionen sind bei der Erdwärmegewinnung immer die Bohrkosten, die wären dann schon größtenteils erledigt.

00:38:58: Wenn man das von vornherein mit einplant, hätten wir eine riesige Potenzial in den Gegenden, wo wir jetzt zu schieferer Gas fördern kommen würden, hätte wir ein riesiges Potential für Erdwermeversorgung oder für Erddwermebereitstellung da nutzen kann.

00:39:18: Das ist Heizungen, das ist unter Umständen bei entsprechend hoher Temperatur auch Verstromung und so weiter und sofort.

00:39:25: Bisher führt die Geothermie in Deutschland ja noch ein bisschen Schatten da sein.

00:39:30: im Raum München ist sie sehr erfolgreich aber ganz Deutschland also.

00:39:34: der Prozentanteil an einer gesamten Energiebereitstellung ist sehr gering.

00:39:38: Aber durch so einem Programm hätte man wirklich würde mal einen Riesenschritt nach vorne kommen und hätte also da in dieser Form auch nochmal als Nachnutzung regeneriert tiefe Energie für mehrere Jahrzehnte.

00:39:49: Ja, und jetzt habe ich da gegessen, das höre ich nicht auf, weil natürlich sagen wir uns okay Wie ist es denn mit der Einlagerung von Wasserstoff?

00:39:55: Und wie sind die Einlaggerungen von CO²?

00:39:57: Ich meine es gibt ja auch die Überlegung alte Erdgasfelder könnte man dann nutzen um dort Wasserstoff zu lagen hab' ich mal gelesen.

00:40:02: vielleicht bin ich auch relativ nützend, dann korrigieren sie mich sofort.

00:40:04: und wenn man, ich weiß beim Fracking weiss ich das nicht, aber man könnte theoretisch auch sagen na gut dann puste ich eben dann CO², ich schneide CO² ab und lage das Endlage in diesen ehemaligen Gasfeldern oder eben Wasserstoff, wie ist es damit?

00:40:16: Ja, da bieten sich tatsächlich an die Sandsteine.

00:40:19: Die Klaschenkonventionellen Sandstein aus denen man hier Gas gefördert

00:40:24: hat... Also die Niederländer können das so machen?

00:40:26: Ja

00:40:26: für CO²!

00:40:27: Wir haben auch ein Riesenpotenzial.

00:40:29: an ausgeförderten Erdgas-Lager stehen nicht so eine Riesenfeld wie in Groningen oder die Holländer aber wir haben ja über Jahrzehnte auch schon Erdgast gefördert bei uns und es ist auch nachgewiesen wie viele Möglichkeiten wir hätten im Land CO² im Untergrund zu speichern.

00:40:44: Auch da gab es immer Widerstand und Bedenken.

00:40:47: Das ist keine Option für Schiefer-Tungesteinformation, sondern wirklich für Sandsteine.

00:40:55: Wir hätten Potenzial in Deutschland in verschiedenen Bundesländern auch in unserem Teil der Nordsee.

00:41:01: Und wenn ich richtig informiert bin gibt das jetzt auch engerere Absprachen auf Regierungsergebene mit Norwegen.

00:41:07: Dass Norwegen sozusagen unser CO² nimmt und in der Nordsee dann im Hoheitsgebiet von Norwegen in den Untergrund bringt.

00:41:17: Aber das ist wieder so ein Beispiel, wo wir unsere eigentlich unsere Hinterlassenschaft woanders entsorgen anstatt die Möglichkeiten bei uns zu nutzen.

00:41:26: auch Das ist wieder eine Geldfrage.

00:41:28: okay wenn wir genügend Geld haben.

00:41:29: es kostet natürlich das zu verschiffen nach Norwegen.

00:41:33: Die Norweger sind weit voraus sie machen das seit fünf zwanzig Jahren sehr erfolgreich bauen das auch aus, weil Sie sehen es gibt dafür einen Markt.

00:41:45: Das wird nachgefragt.

00:41:47: Wir sind aber wieder überzügerlich und vorsichtig anstatt unser eigener Potenzial auch mal näher in Augenstein zu nehmen.

00:41:55: Und wir könnten auch unsere Restemissionen von CO² die wir nicht vermeiden können Da reden wir ja über die Zementindustrie Pakirindustrie Teil der chemischen Industrie usw.

00:42:08: und sofort auf Stahl, Eis- und Stahlherstellung hochöfen.

00:42:13: also wir könnten ein Großteil der nicht vermeidbaren oder sehr schwer vermeidbare CO² Emissionen auffangen und bei uns in den Untergrund bringen und sicherlich auch kostengünstiger als wenn wir es dann auch wieder erst verladen und woanders hinbringen.

00:42:27: man kann auch beides machen selbstverständlich und die Erfahre von anderen Ländern nutzen aber Potenzial ist auch dafür für uns bei uns vorhanden.

00:42:35: Das heißt im Prinzip, wenn ich Ihre Aussage jetzt nur noch mal versuche zusammenzufassen, aber schon in den Fall hier nochmal Ergänzungen ein.

00:42:40: Aber das sollen Sie unbedingt auch tun oder.

00:42:41: meine Zusammenfassung ist eigentlich dass sie ja für eine Zeitenwende plädieren, Zeit und Wende beim Thema Energie.

00:42:46: Bei der Zeit wird auch ganz generell Umgang mit Erdgas, umgang mit den Lagermöglichkeiten von CO², umgangen mit Geothermie.

00:42:53: also im Prinzip sagen sich wir müssen ganz anders denken und sollten uns nicht selber immer Denkverbot auflegen

00:42:58: indem

00:42:58: wir bestimmte Themen einfach ausschließen basierend auf Ängsten die, wenn Ich Ihnen jetzt folge eigentlich entweder nicht begründet sind oder aber beherrschbar sind?

00:43:10: Ja, das ist richtig.

00:43:11: Eigentlich war das Thema ja durchfrecking und es hat keiner mehr daran gedacht dass es noch mal in die Diskussion kommt.

00:43:18: wir hatten aber nun den vierundzwanzigste Februar diesen Jahres und auf einmal haben wir Gasnotstand möglicherweise.

00:43:25: Wir haben jedenfalls sehr hohe Gaspreise und das ist natürlich eine zweiten Wende.

00:43:29: Der andere Zeitenwende, die dem ganzen überlagert ist, ist eben die Energiewende.

00:43:33: Was ja zu einem nicht unerheblichen Teil auch eine Ruhstoff-Wende bedeutet.

00:43:37: wir brauchen jetzt ganz andere Ruhstoffe für Generatoren Windkraft für Solar und natürlich müssen wir das jetzt anders angehen und sollten da wirklich nochmal schauen was können wir denn selber?

00:43:54: Denn teuer ist es natürlich auch und es kostet Geld.

00:43:57: Und wenn wir jetzt in die Wasserstofftechnologie gehen, auch das hat ja angesprochen.

00:44:02: Wo speichert man Wasserstoff?

00:44:03: Man kann Wasserstoff speichern richtig.

00:44:06: Das aber nicht in Sandstein Formationen.

00:44:08: Da würde zu viel zur Seite weggehen und kontrolliert.

00:44:13: Aber das macht man dann in ausgesolten Salzkavern, also in Salzstöcken, in denen man Kavernen ausholt und sehr große Volumen dadurch schafft.

00:44:24: In diesen Salzkavernen speichern wir zum Beispiel auch Erdgas oder Erdöl, manchen um dann so Spitzen oder einen erhöhten Bedarf abrufern zu können im Winter insbesondere.

00:44:36: Aber das ist schon tatsächlich eine Zeitenwende.

00:44:40: und gerade jetzt wo sich ja die Relation zu dem Hauglieferland von uns Russland nicht nur bei Erdgast aber auch bei Kohle auch ganz beträchtlich bei Erdöl und vielen anderen Rohstoffen, dass die nicht mehr gesichert sind.

00:44:58: Macht natürlich stutzig!

00:45:00: Und sollte einfach soweit führen, dass wir unsere eigenen Stärken auch innerhalb Europas in Abstimmung mit Europa uns diese Dinge nochmal annehmen.

00:45:12: Man muss ja auch einsehen viele andere Länder in Europa haben nicht das Potenzial beim Schiefergas wie wir es haben.

00:45:20: Nehmen Sie mal ein Land wie Tschechien und so weiter, hat auch bisher Erdgas bezogen von Russland.

00:45:25: Und die kaufen es jetzt ein zu sehr viel Geld, sehr teuer auf dem Markt genauso wie wir.

00:45:32: Wir halten sozusagen durch unsere Nachfrage diesen Preis auch hoch könnten aber wenn wir massiv in die eigene Förderung gehen dazu beitragen dass der Grasmarkt entspannt wird.

00:45:43: ich will gar nicht von den Ländern reden den wir das LNG wegnehmen, weil sie eben auch da langfristige Verträge haben.

00:45:50: Aber eben zu günstigen Konditionen und es mischen jetzt mal zu oben mit hohen Preisen nach uns verkauft.

00:45:56: Auch das ist eigentlich ein Gesichtspunkt, dem man berücksichtigen sollte, worüber wir jetzt noch nicht gesprochen haben.

00:46:04: Und dass es auch eine interessante Frage ist eigentlich wieso ist es eigentlich in Deutschland dazu gekommen?

00:46:08: Dass dieses Thema so verbrannt war?

00:46:12: Und warum?

00:46:14: Das sehe ich für die breite Bevölkerung, dass das Thema Frecken Pest und Kollerer ist.

00:46:22: Wie so ist es dazu gekommen?

00:46:24: Ich verstehe auch die Sorgen und Ängste der Leute, dass sie, muss ich ganz ehrlich sagen gegen Frecking sind, denn Sie haben ja zehn Jahre nichts anderes gelesen!

00:46:33: Sie haben eigentlich

00:46:35: immer nur gelesen... Umweltschäden, deswegen hatten wir ein Gesetz gebraucht.

00:46:39: Stimmt gar nicht!

00:46:40: Es waren die Ängste.

00:46:41: Das wäre gar nicht nötig gewesen, ein solches Frecking-Verbot auszusprechen.

00:46:45: Es war einfach die Stimmung und die Meinung, die sich da durchgesetzt hat – auch in den Medien übrigens – fast unisono ist gerade weniger Ausnahmen.

00:46:52: Fast unisonovar.

00:46:54: Freckin ist gefährlich.

00:46:56: Frecking bedeutet Chemie im Untergrund, Verröschen des Grundwassers möglicherweise Erdbeben.

00:47:02: Alles das ist nicht wahr und hat die Fachseite schon immer auch geäußert, aber sie kamen tatsächlich nicht zu Ort.

00:47:11: Und das gehört einfach mit dazu dass wir wirklich uns ja hundertschaftend von Berufstätigen bei den geologischen Diensten und Bergbehörden erlauben die im Staatsdienst sind, die nicht interessiert also interessensneutral sind.

00:47:28: Die Unisonusagen sagen Das ist beherrschbar mit unseren Methoden und die Risiken sind genauso hoch oder genauso gering wie wenn wir über eine Brücke fahren, einen Stausee betreiben oder durch ein Tunnel.

00:47:44: Das sind ja auch Ingenieure, die da arbeiten.

00:47:46: diesen Ingenieur vertrauen wir jeden Tag indem er uns in den Verkehr begeben aber den anderen Ingenioren Bergbau-Ingenieuren und Geologen den vertrauen nicht obwohl sie völlig interessensneutral geäußert haben So dass dann letztlich die Frage bleibt, wer hat eigentlich und das wäre auch mal eine Lohnaufgabe für den Journalismus vielleicht.

00:48:04: Wer hatte eigentlich fast davon gehabt dieses negative Bild aufrecht zu erhalten?

00:48:09: Und zu propagieren und daran festzuerhalten was kein Geheimnis ist und das ist glaube ich auch.

00:48:15: inzwischen hat sich ja vielfach bestätigt also Gasprom bzw.

00:48:21: Russia Today immer sehr einseitig berichtet hat über Fracking bei uns Und sicherlich auch mit der Absicht, dass wir weiterhin russisches Gas nutzen und nicht unseres fördern.

00:48:33: Aber was von Rasha today in der Vergangenheit immer gekommen ist gegen Fecking, ist genauso unfuch-und quatschgegeben gewesen wie vieles andere auch.

00:48:45: Das stimmt.

00:48:46: Ich habe es auch gelesen und es gibt ja auch generell die Vermutung, dass ob man auch selbst Richtung Atomkraft ist, ähnlich ist das da eben auch ausländische Interessen in eine Rolle gespielt haben bestimmte Entscheidungen bei uns zu beeinflussen.

00:48:57: wenn man sich den eigenen Markt auch nicht stärken kann indem ein Wettbewerb ausschaltet über diese Art und Weise dann ist das sicherlich naheliegend dass das in die Richtung getrieben wurde.

00:49:09: ich glaube

00:49:11: Und ein Problem ist natürlich, wenn man jetzt sagen wir mal die Freckengesetzgebung angehen würde erneut mit dem Ziel Frecking wieder zu ermöglichen.

00:49:19: Es würde ja für viele Entscheidungsträger in Politik insbesondere einen Gesichtsverlust bedeuten denn sie haben selber bis vor Kurzem immer und fragen Sie immer noch freckig bei uns nicht.

00:49:31: das wollen wir nicht.

00:49:32: das Risiko ist so groß auch weil sie sich sozusagen von dem Mainstream, vom allgemeinen Empfinden da haben beeinflussen lassen.

00:49:42: Einige haben möglicherweise auch ihre Karriere damit begründet dass die von vornherein gegen Freckings sind ohne da jetzt Personen namentlich zu nennen.

00:49:54: aber das ist natürlich schwierig.

00:49:55: dann auch gerade in diesen Zeiten wo die Politik ja wirklich viel zu tun hat dann da über den eigenen Schatten zu springen und zu sagen, wir haben uns geirrt.

00:50:05: Die Zeiten sind auch andere und wir können Herzgas fördern bei uns in erheblichen Maße in wenigen Jahren Und das dient allen Bei der Heizrechnung Auch den Leuten denen wir heute vieles zumuten weil sie eben dass doppelt oder dreifacher der Gasrechnungen im Monat wirklich kaum noch zahlen können von den Betrieben, die davon abhängen ganz zu schweigen.

00:50:33: Also es ist schon ziemlich unvernünftig was wir hier machen.

00:50:38: Im Grunde genommen ist das ein Schildbürgerstreich dass wir nicht an unsere eigenen Ressourcen gehen aus vielfacher Hinsicht.

00:50:44: Herr Sorkömpel!

00:50:45: Es ist ein Schiltbürgerstreich.

00:50:48: Das ist eine gute fondierte Zusammenfassung dessen was wir gerade erleben.

00:50:52: Vielen herzlichen dafür ihre Zeit also.

00:50:53: ich habe mir gelernt Und vielleicht gibt es die Gelegenheit und Zukunft, dass wir uns immer vertiefen werden in den ersten Freckling-Bohrungen in Deutschland losgehen.

00:51:01: Das wird auch sehr schön!

00:51:02: Vielen Dank!

00:51:04: Sehr gerne viel Erfolg.

00:51:10: Wir stellen also fest Es gab nie einen Grund auf das Frecking zu verzichten.

00:51:16: Natürlich wäre es besser gewesen Wir hätten uns mit einer intelligenteren Energiepolitik Stichwort der Tonkraft wirklich oder pädlich gemacht von fossilen Importen.

00:51:26: Nun können wir aber zumindest Ein Teil der Abhängigkeit reduzieren, indem wir die eigenen Vorräte beim Gas fördern.

00:51:34: Was gut ist für Unabhängigkeit

00:51:37: aber

00:51:37: auch fürs Klima.

00:51:39: Vergessen wir nicht das Flüssigas welches um die Welt geschippert wird fast genauso klimaschädlich ist wie Kohle die wir verbrennen.

00:51:48: Soweit die heutige Ausgabe vom BTO Refresh am kommenden Sonntag Geht es wie gewohnt weiter?

00:51:55: Wir müssen mal schauen, was wir da machen.

00:51:56: Angesitzte Entwicklung im Nahen Osten aber so oder so bleibt Wirtschaft spannend und damit hoffentlich auch dieser Podcast!

00:52:05: Ich freue mich auf einem Wiederhören.

00:52:07: bis dahin alles Gute.

00:52:08: ihr Daniel stellt an.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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