beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:14: Hallo

00:00:15: und herzlich willkommen zur neuen Ausgabe meines Broadcasts!

00:00:19: Ich freue mich sehr, dass Sie auch in dieser Woche wieder mit dabei sind.

00:00:23: Erneut liegen wir auf Europa – konkret auf die Eurozone.

00:00:30: Wir wissen ja, Frankreich Italien und die anderen setzen darauf mit gemeinsamen Schulden alle Probleme zu lösen.

00:00:39: Das geringe Wachstum, die Verfall des Bildungswesens, den Niedergang der Innovationsfähigkeit, die Wiederherstellung von Verteiligungsfähigkeit und überhaupt Europa wieder großzumachen – das geht nur mit Europa uns!

00:00:55: Doch wie steht es eigentlich um den Kern Europas?

00:00:58: Wie steht es um die Eurozone?

00:01:01: Hat die Euro-Zone die selbst gesetzten Ziele erreicht?

00:01:05: Haben die Wirtschaften sich anginiert?

00:01:07: Gab es die berückte Konvergenz oder gab es das Gegenteil, gab es eine zunehmende Auseinanderentwicklung der wirtschaftenden Mitgliedsländer.

00:01:18: Ist Italien heute Deutschland ähnlicher oder weniger ähnlich als vor dreißig Jahren?

00:01:24: Dieser Frage gehen wir heute nach denn ich bin überzeugt Schulden können eine Lösung sein aber Schulden könne nicht Probleme lösen die strukturell Grundlegende Art sind, da können Schulden nur Zeit kaufen und am Ende die Probleme vergrößern.

00:01:42: Ich finde das Thema gerade im aktuellen Umfeld hochaktuell, hochrelevant – ich hoffe es hier auch – fangen wir also

00:01:50: an!

00:02:17: Wir gestalten, das ist nicht nur wirtschaftlich von Bedeutung.

00:02:23: Das sagt auch etwas über die Qualität unserer Partnerschaft aus.

00:02:27: Chinesen und Deutschen ist bewusst unser wirtschaftlicher Austausch kriegt ganz maßgeblich zum Wohlstand beider Länder bei.

00:02:36: dass hier zwei der drei größten Volkswirtschaften der Welt miteinander handelt bleiben entfaltet eine große Kraft und zwar sowohl für uns als auch darüber

00:02:45: hinaus.

00:02:46: Wir wollten zusammen die Erfolgsgeschichte der Zusammenarbeit zwischen China und Österreich fortsetzen.

00:02:53: Wir müssen dafür etwas

00:02:54: tun,

00:02:55: dafür braucht es zum Beispiel einen geregelten Zugang zu unseren

00:02:59: Nacken.".

00:03:01: Bevor wir zur heutigen Ausgabe kommen, kurz ein Wort zur Reise vom Bundeskanzler Friedrich Merz nach China.

00:03:09: Durchschnittstimmen haben gesagt – die Unternehmen, die Wirtschaftsvertreter sind mitgereist damit sie möglichst schnell noch mehr Produktion nach China verlagern können.

00:03:19: Nach dem Motto, da ist der große Markt!

00:03:22: Da ist das Marktwachstum!

00:03:24: Dort stimmen die

00:03:25: Standortbedingungen.".

00:03:28: In den vergangenen Monaten habe ich an dieser Stelle und auch am Megapodcast öfters mal in China diskutiert.

00:03:35: Ich will das nicht wiederholen – an dieser stelle nur so viel.

00:03:39: China, dafür bin ich überzeugt, ist dabei….

00:03:43: Das, sagt man Anführungsstrichen bessere Deutschland zu bauen.

00:03:47: In der gezielten Strategie setzt die Regierung darauf, die Kernindustrie in Deutschlands zu erobern – Altum-Wilbau Maschinenbau Chemische Industrie Und in allen drei Bereichen sind die Fortschritte Chinas enorm.

00:04:02: Wir haben es diskutiert.

00:04:04: Bei Elektromobilität hat China ganz klar die Nase vorn.

00:04:08: Der technologischen Rückstand deutscher Unternehmen dürfte ungefähr bei drei Jahren liegen und das ist Eine Menge.

00:04:16: Im Maschinenbau sehen wir an jüngsten Zahlen ebenfalls den China-Effekt.

00:04:21: Chinesische Unternehmen kaufen weniger Maschine aus Deutschland, zugleich wären sie zu immer ernstzunehmenderen Wettbewerbern auf den Weltmärkten – ungefähr dreißig bis vierzig Prozent günstiger bei gleicher und zum Teil bereits besserer Qualität!

00:04:39: Wir haben gehört Über fünfzig Prozent der von der deutschen Handelskammern Peggy Befragten Unternehmen haben erklärt, dass sie davon ausgehen, dass sich chinesischen Webbewerber spätestens in fünf Jahren in ihrem jeweiligen Bereich Technologieführer sein werden.

00:04:57: Beim Vortrag vor einigen Wochen wurde ich von einem deutschen Hittenschampion von einem Weltmarktführer angesprochen, als er mir gesagt hat, Herr Stelter, die sind noch viel zu optimistisch.

00:05:08: Er schilderte dem ja dann wie im Kernmarkt Und ich kann leider zum Podcast nicht sagen, welches das war.

00:05:13: Wenn ihr im Kernmarkt wirklich dachte, da gibt es nur dieses deutsche Unternehmen wie in diesem Kernmarkt mittlerweile die Chinesen nicht nur eben dreißig bis vierzig Prozent billiger sind sondern technologisch führend.

00:05:27: Der Sprechepater schilderte mir dass bei öffentlichen Ausschreibungen beispielsweise in Italien von ungefähr dreizig ausgestimmten Projekten sechsundzwanzig an chinesische Anbieter gegangen sind.

00:05:40: Die Hoffnung mit irgendwelchen Zöllern bezüglich Klimaschutz ähnlichen, das zu verhindern drückt.

00:05:47: Grünen Stahl haben die Chinesen nämlich schon lange.

00:05:50: und die Chemische Industrie – auch das wissen wir!

00:05:54: Die Chemische industrie ist massiv dabei Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.

00:05:59: Der Chef der BRSF erklärte am Rande der Münchersicherheitskonferenz an eine Polnungsdiskussion wo ich dabei war dass die Verlagerung des Ausland nicht nur kostenmäßig besser wäre Man spart sich eben die CO²-Abgabe, sondern die Verlagerung würde sogar dazu führen dass die Produktion grüner wurde.

00:06:19: Einfach deshalb weil Grüne Energie dort im Überfluss vorhanden sei.

00:06:24: entsprechend kostengünstiger eben die Produktion.

00:06:28: Kostengünstig und grün am Ausland dagegen kann Deutschland nicht anstinken Und das Aussand ist eben normal meistens China.

00:06:37: China hat eine einfache Strategie Billige Energie Gut ausgebildete Mitarbeiter, die zudem bereit sind länger und härter für wenige Geld zu arbeiten, gepaart mit einem Staat der alles daran setzt den Unternehmen die richtige Rahmenbedingungen zu geben.

00:06:52: Ist in China alles toll?

00:06:53: Nein keineswegs!

00:06:55: Aber China ist ein ernstzunehmender Wettbewerber und deshalb ist es richtig wenn wir vom China-Shock zwei Punkt Null sprechen.

00:07:04: Der erste China-Shock traf uns weniger – der traf vor allem die USA.

00:07:09: Die Folge unter anderem Donald Trump wurde gewählt.

00:07:13: Der heutige Schwiner-Schock trifft ganz gezielt unsere Kernindustrie.

00:07:18: Ich hoffe, dass Friedrich Merz diese Erkenntnis aus einer Reise geworden hat und daraus die richtige Schlussfolgerung zieht.

00:07:27: Außenkanzler sein ist ja schön aber es ist höchste Zeit das er sich um die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft des Standorts Deutschland kümmert um unser aller Wohlstand wenigstens einigermaßen noch zu retten.

00:07:42: Sicherlich, wenn wir in den kommenden Wochen noch Gelegenheit haben das Thema Schiennam und die Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft zu diskutieren – doch nun von den großen Sphären der Weltpolitik zurück in die Niederungen der Eurozone!

00:08:13: in der Endlussschleife aus Fahrstuhlmusik und wählen sie die zwei für Support.

00:08:17: Man tippt, man wartet ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert das in unserer schnellen Welt keinen Platz mehr hat.

00:08:23: damit ist jetzt Schluss.

00:08:25: Eleven Labs revolutioniert die Kundeninteraktion.

00:08:28: Als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Geschichte hat dieses europäische Powerhouse seine Plattform geschaffen, die genau diesen Schmerz beendet – keine Warteschlangen mehr, keine nervigen Tastaturmenüs nur noch sofortige intelligente Hilfe!

00:08:43: Dass dies keine Zukunftsmusik ist, beweisen Marktführer wie die Deutsche Telekom Klarna, Revolut oder Bertelsmann.

00:08:50: Diese globalen Player vertrauen auf Eleven Labs um ihren Kunden ein Premium-Erlebnis zu bieten!

00:08:56: Die KI-Agenten klingen absolut menschlich, agieren empathisch und lösen Probleme in thirty zwei Sprachen während andere noch an der Bartelschleife hängen.

00:09:04: Entscheidend für den Enterprise Sektor ist die kompromisslose Sicherheit.

00:09:08: Eleven Labs ist vollständig DSGVO-konform, ESO-Siebundzwanzig Null Null Eins zertifiziert und erfüllt bereits alle Anforderungen der neuen europäischen KI-Verordnung.

00:09:19: Die Agenten können zudem handeln.

00:09:21: Sie sind direkt mit ihren Systemen verknüpft, um Aufträge zu prüfen oder Leads zu qualifizieren – sicher, skalierbar und hocheffizient.

00:09:29: Befreien sie ihre Kunden vom Ballast Alter Hotlines!

00:09:32: Setzen sie auf technologische Souveränität Made in Europe.

00:09:36: Erfahren sie mehr und testen sie die Plattform unter elevenlabs.io slash BTO.

00:09:42: Eleven Labs – weltweiter Marktführer für VoiceKI.

00:09:49: hält bei uns in Europa die Diskussion zu Eurobonds an.

00:09:53: Die gemeinsamen Schulden werden als Schritt zur Verendung der Währungsunion verkauft.

00:09:59: Dabei sind sie ökonomisch vor allem eines, ein Instrument zur Vermeidung schmerzhafter nationaler Reformen insbesondere in hochverschuldeten Ländern wie Frankreich oder Italien.

00:10:11: Vor allem sind die gemeinsamen Schulten einen weiteren Versuch, die Konstruktionsmengel des Euro zu kaschieren – wir wissen es!

00:10:19: Der Euro war von Anfang an kein optimaler Währungsraum.

00:10:24: Sehr unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen, Produktivitätsniveaus, Staatsfinanzen und Arbeitsmärkte wurden unter einer einheitlichen Geldpolitik zusammengefasst.

00:10:35: Das Ventil der Wechselkursanpassung zum Ausgleich von wirtschaftlichen Divergenzen entfiel – man konnte also nicht mehr einfach die eigene Währung abwerten wie Tallien wenn man nicht bei Bepple Versich war!

00:10:49: Die Hoffnung der Befürworter des Euro war groß.

00:10:52: Man ging davon aus, dass die gemeinsame Währung den Druck erzeugen würde, den es braucht um zu einer wirtschaftlichen Kompagnenz zu führen – nach dem Motto alle werden so wie Deutschland quasi das Entstehen eines optimalen Mehrungsraums über Zeit.

00:11:11: und zunächst sah es auch danach aus.

00:11:15: Zwischen dem Schluss zur Einführung Bis zur tatsächlichen Einführung des Euro kam es tatsächlich zu einer gewissen Konvergenz.

00:11:24: Die Zinsen näherten sich in den künftigen Euroländern, dem tieferen deutschen Niveau an und die Politiker bemühten sich, den Kriterien von der Mitgliedschaft zu genügen.

00:11:36: Doch kaum bei der Euro eingeführt war es mit der Konvergänz auch vorbei.

00:11:48: In einem zwarzen Achtzehn erschienenen Papier rechnete der internationalen Währungsform vor dass es statt zur erhofften Konvergenz zu einem deutlichen Auseinanderlaufen der wirtschaftlichen Entwicklung gekommen ist.

00:12:01: Titel, der in den Schulnot verlinkt Studie Economic Convergence in the Euro Area Coming Together or Drifting Apart.

00:12:11: Zunächst die Erinnerung an Jahrwartungen an den Euro.

00:12:15: Von der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion wurde erwartet, dass sie größere makroökonomische Stabilität, Wohlstand und Konvergänz fördern würde.

00:12:24: Die Anführung der gemeinsamen Währungen sollte die Wechselkurse stabilisieren und die Zinssätze in der gesamten Union senken.

00:12:30: Die politischen Entscheidungsträger gingen davon aus, dass eine gemeinsame Währung durch die Beseitigung von Wechselkursunsicherheit oder die Reduzierung grenzüberschreitender Transaktionskosten die Kapitalmobilität und den intraregionalen Handel erhöhen und dadurch das Wachstum ankubbeln sowie zur Angleichung des Pro-Kopf-Einkommens zwischen ärmeren und reicheren Ländern beitragen

00:12:49: würde.".

00:12:50: Und die entscheide Frage ist – wurde das Ziel erreicht?

00:12:54: Da kann man sagen, vordergründig ja.

00:12:57: Aber eben nur vorder gründig!

00:12:59: Die EWU hat zwar einen glaubwürdigen Geldpolitischen Rahmen geschaffen und die Finanzintegration vertieft – doch viele nationale Regierungen haben es versäumt ausreichende Haushaltsdisziplin zu wahren und genügend Strukturreformen durchzuführen.

00:13:12: Im ersten Jahrzehnt des Euro profitierten die Länder von einem stabilitätsorientierten geldpolitischen Rahmen mit niedrigen Sinssätzen, niedriger Inflationserwartung und einem stabilen gemeinsamen Wechselkurs.

00:13:24: Die nationalen Fiskalpolitiken waren jedoch prozyklisch und die Dynamik der Struktureformen ließ nach, was zu makroökonomischen Ungleichgewichten und wachsenden Wettbewerbslücken führte.

00:13:34: Angesichts der schwachen Finanzaufsicht wirkten die rasch zunehmenden grenzüberschreitenden Kapitalströme letztlich destabilisierend.

00:13:42: Und wie destabiliserend es gewirkt hat?

00:13:45: Es kam zu einem massiven Verschuldungsboom, der uns erst in die Krise geführt hat!

00:13:53: untersucht drei große Kommergensbereiche.

00:13:56: Das zum einen die nominale Konvergenz von Zinsen und Inflationsraten, dann der reale Konvergänz von Einkommensniveaus um Produktivität und dann noch die Konverganz von Konjunktur- und Finanzzyklen.

00:14:13: In den Jahrzehnten vor dem Maastricht-Vertrag kam es in den Ländern des Euroraums zu einer stetigen Einkommenskondergänz.

00:14:19: Entgegen den Erwartungen verlangsamte sich jedoch die Einkommenschondergäns zwischen den ER-Zwölfländern nach Maastrecht und kamen anschließend zum Stillstand, das sind die elf Gründungsmitglieder plus Griechenland.

00:14:32: Nur zur Erinnerung!

00:14:33: Es handelt sich hier nicht um ein Papier von Eurokritikern wie beispielsweise Hans Wendersinn sondern um am Papier von Wissenschaftlern das IWF.

00:14:43: Und es kommt noch schlimmer!

00:14:46: Die Produktivität der EER-XII-Staaten entwickelte sich unter der Einheitswährung auseinander, zwar hat sich das Produktivitätswachstum in den letzten Jahrzehnten europaweit verlangsamt – doch war der Rückgang in einigen Ländern deutlicher ausgeprägt als die anderen.

00:14:58: Entgegen den Erwartungen gab es nach der Euroeinschwörung keinen Produktivitesaufholprozess.

00:15:03: Eine Aufschlüsselung des jährlichen BIP-Wachstums pro Kopf in Ländern mit hohem und niedrigen Ausgangsproduktivitätsniveau zeigt, dass der Einsatz der Produktionsfaktoren den Wachstumbeitrag höherer Kapitalinvestitionen in diesen Ländern mehr als kompensierte – und so eine reale Konvergenz verhinderte.

00:15:20: Ein starkerer Rückgang von Investitionen und Beschäftigungen seit dem Jahr die Divergenz des Wirtschaftswachstus nach der Krise zusätzlich

00:15:29: verschärfte.

00:15:31: Länder übergreifende Ströme auf Arbeitskapital, Waren und Dienstleistungsmärkten sollten die Einkommenskonvergenz- und Anpassungspfähigkeit der Länder an Schocks in der gemeinsamen Währung fördern.

00:15:41: Die vorgesehenen Anpassungsmechanismen im Rahmen der Währungsunion waren jedoch unzureichend um die Konvergenzen zu unterstützen und trugen in einigen Fällen zur Divergenz bei.

00:15:50: Der Arbeitskräftemobilität blieb bescheiden und die Handelsintegration war geringer als erwartet.

00:15:55: Die Länder trieben die Strukturreformen nicht wie erwartet voran und die Fiskalpolitik war in der Praxis oft prozyklisch statt antizyklisch.

00:16:03: Die Kapitalströme erlebten in den ersten Jahren der Währungsunion einen spektakulären Boom, erwiesen sich jedoch als destabilisierend – und nicht als stabilisierender – wie die scharfe Umkehr der Kapital ströme während der Krise zeigte.

00:16:15: Darüber hinaus führten diese Kapitalströme nicht zu einer Konvergenz der Produktivität, die eine nachhaltige Konvergänz der Realeinkommen bewirkt hätte.

00:16:23: Der Handel innerhalb des Eurorahms ist beträchtlich hat aber nicht so stark zugenommen wie vorhergesagt.

00:16:28: Mit Gegenden Erwartungen gibt es kaum Anzeichen dafür dass die Währungsunion den Handel angekurbelt hat.

00:16:34: Der handeln innerhalb des Euro-Raums nahm weniger zu als der Handel mit Ländern außerhalb des Euro-Rahms.

00:16:45: nicht mit einer Konvergenz.

00:16:47: Der Euro hat nicht dazu geführt, dass der Euroraum stärker geworden ist sondern er wurde schwächer.

00:16:55: und vor allem hat er eines bewirkt Er hatte so beigetragen das die Verschuldung in wichtigen Mitgliedstaaten komplett außer Kontrolle geraten ist.

00:17:04: Stichwort Frankreich.

00:17:12: Nun gut!

00:17:13: Die Eurozone steht nicht gut da.

00:17:15: aber jetzt dürfen wir nicht vergessen trägt Deutschland zur Stagnation seit sechs Jahren ebenfalls bei.

00:17:22: Es sind ja auch einige turbulente Jahre vergangen, seit dem Jahr zwölfundachzehn – vielleicht hat es die Kommergenz ja doch noch eingestellt?

00:17:31: Leider nicht.

00:17:32: wer eine weitere Studie zeigt!

00:17:35: Titel der Studier «Der Euro als optimaler Währungsraum-Frage zeichnen» Eine Bestandsaufnahme.

00:17:42: Autoren sind Gunter Schnabel und Moritz Pfeiffer vom Flossbach von Storch Institut.

00:17:48: Dort kann man unter anderem dieses hier lesen.

00:18:00: in der aktuellen französischen Schuldenfrise gefunden

00:18:19: haben.

00:18:20: Konkret zum Konstruktionsfehler der fehlenden politischen Union schreiben die Autoren Folgendes

00:18:26: Die europäische Währungsunion ist dahingehend eine Fehlkonstruktion, dass keine politische Union zugrunde liegt und sie deshalb keine gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik hat.

00:18:35: Gemeinsame Finanz-, Sozialpolitiken helfen unterschiedliche Konjunkturentwicklungen in einem gemeinsamen Währungsaum auszugleichen.

00:18:43: Doch ist eine gemeinsame Finanzwirtschafts- und Sozialpolitik in der Europäischen Union bis heute nicht realisiert.

00:18:49: Im Kern, ist es die EZB letztlich das System Zusammenhält?

00:18:55: Dies hat staatliche Kohesionsmechanismen erforderlich gemacht, die den Euro zusammengehalten bzw stabilisiert haben.

00:19:02: Die Rededragis markierte einen Bändepunkt da der Zusammenhalt des Euro-Raums in Krisen nicht mehr als fiskalische Aufgabe der Mitgliedsländer des Euro Raums gesehen wurde, sondern offen in den Aufgabenbereich der EZB gebracht wurde, wo er wohl bis heute noch implizit liegt.

00:19:16: Die Nachteile an einem Trend zunehmenden expansiven Geldpolitik sind jedoch negative Wachstums und Verteilungseffekte die die Verlierer der Euro-Stabilisierungsmaßnahmen an die politischen Render

00:19:27: bringen.".

00:19:28: Die Autoren sehen drei denkbare Zukunftsszenarien.

00:19:31: Es braucht deshalb eine langfristige Lösung für einen stabilen Euroraum, wobei es drei Szenarien gibt.

00:19:38: Erstens kann eine gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik auf EU-Ebene geschaffen werden, die den Euro langfristig institutionell stabilisieren würde.

00:19:46: Zweitens könnten die Europäische Union und die Europasche Zentralbank zu der ursprünglichen stabilitätsorientierten Auslegung der europäischen Verträge zurückkehren – wenn Europa zu einem der beiden Schritte nicht die Kraft hat dürfte als dritte Option ein Aufbrechen der Währungsunion möglicherweise in einen Nord- und Südeuro eine zunehmend attraktive Option

00:20:07: werden.

00:20:20: Mit einem der Autoren, mit Professor Wunter Schnabel.

00:20:40: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas Direktes dem Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

00:20:47: Tradegate direct wurde von Profis für Profis entwickelt und ist speziell für erfahrene Trader mit hoher Handelsfrequenz gemacht.

00:20:54: die wird auf Kontrolle, Effizienz- und Unabhängigkeit legen.

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00:22:15: Bevor ich zu meinem Gespräch mit Professor Gunter Schnabel komme, noch dieser Hinweis für alle Höhren und Hörer die zu den Themen Wirtschaft, Politik und Finanzen rund um die Uhr auf dem Laufenden sein möchten aber auch kein Hansesblatt Abo haben.

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00:22:44: Demal finden Sie links im Angebot auch in den Shownots zu dieser Ausgabe.

00:22:48: Doch nun zum Gespräch mit Professor Gunter Schnabel.

00:23:13: Schnabel analysiert den Einfluss der Geldpolitik auf Finanz- und Gütermärkte, auf der Grundlage der Arbeiten des Nobelpreisträgers Friedrich August von Hageck.

00:23:22: Aus dieser Sicht ist eine zu expansive Geldpolitik verantwortlich für Finanzmarktblasen und Krisen.

00:23:29: Im Ranking der internationalen Wissenschaftlichen Datenbank IDES gehört er zu den Top drei Prozent der Volkswörter in Deutschland und Europa.

00:23:37: Prof.

00:23:37: Schnabel ist zuletzt in Folge twohundfunddreißig hier bei BTO zu Gast gewesen!

00:23:43: Sehr geehrter Herr Professor Schnabel, ich freue mich ausgesprochen, Sieben beim Podcast begrüßen zu dürfen.

00:23:47: Hallo Herr Stelte!

00:23:48: Ich bin froh wieder dabei zu sein.

00:23:51: Professor Schnabe, Euro?

00:23:53: Also Euro wird dann gar nicht mehr diskutiert.

00:23:55: Ich habe vor ein paar Wochen vielleicht in ein paar Monaten schon einen Gespräch gehabt mit Robin Brooks der sehr skeptisch war bezüglichen Euron gesagt hat eigentlich soll doch schon austreten.

00:24:02: Ich meine das natürlich eine relativ radikale Forderung aber es hat wieder mal gezeigt dass es ja doch offensichtlich Themen gibt innerhalb des Euro die nicht so gut funktionieren.

00:24:13: Und da bin ich über den Paper von Ihnen gestoßen, wo Sie gesagt haben als die Motto, hm eigentlich hat der Euro nicht so gewirkt wie er wirken sollte.

00:24:22: Er hat nämlich nicht dazu geführt dass sich die Volkswirtschaft eines Euros angenähert haben.

00:24:26: Das hatte Kommergens gab und ich selbst erinner mich daran es gab schon vor zehn Jahren mal ein paper vom internationalen Währungsfonds, die auch sowas gesagt haben.

00:24:34: An dem Motto der Euro bewegt sich eigentlich seitdem.

00:24:36: es gibt nichts zu einer Sondereinander.

00:24:38: und jetzt haben sie das nochmal

00:24:40: verstärkt.

00:24:42: Wieso kommen Sie dazu, dass sie sagen die Heterogenität hat zugenommen?

00:24:47: Weil man könnte auch sagen nach dem Modernärlikon-Nuturzügel und so weiter haben sich doch eigentlich angenähert.

00:24:53: Ja also das ganze geht ja zurück auf Robert Mandels Theorie der optimalen Währungsräume, der schon nineteenhundertsechzig gesagt hat, dass ein Währungstraum dann optimal ist in ihrer Seinlichkeit als sogenannte asymmetrische Schocks geringes Interpretieren, dass im Währungsraum nur dann optimal ist wenn sich die Konjunkturzyklen der Mitgliedsländer parallel bewegen.

00:25:19: Also wenn Deutschland und Spanien in der Rezession sind, kann die Europäische Zentralbank die Zinsen senken.

00:25:25: Dann kommen beide aus der Rezession.

00:25:27: Wenn sie bei dem Boom sind und hohe Inflationsraten haben, können die ICP die Zinzen erhöhen und damit die Inflation ausbremsen.

00:25:35: Ein Problem wird es eben dann Die beiden Länder, die beiden Mitgliedsländer jetzt in einem unterschiedlichen Konjunkturzyklus sind zum Beispiel Spanien im Boom und Deutschland eine Krise wie es nach der Jahrtausendwende der Fall war.

00:25:49: Dann kann die ICB eigentlich nicht für beide Länder die richtige Geldpolitik machen und wenn sie den Zins dann in der Mitte setzt verstärkt sie in Spanier in den Inflationszogen in Deutschland die Krise so wie es seit der Jahrthausendwände auch war.

00:26:04: und deswegen ist natürlich wichtig zu wissen Ob die Mitgliedsländer in einem gemeinsamen Währungsraum jetzt im gemeinsamen Konjunkturzyklus folgen oder nicht.

00:26:14: Und wir beobachten ja jetzt seit Gründung des Euros, der Euro ist ja mal mit zwölf Ländern gestartet.

00:26:21: Jetzt haben bei einundzwanzig nach dem Beitritt Bulgariens schon dadurch ist die Wahrscheinlichkeit natürlich gestiegen dass wir eine heterogene Entwicklung innerhalb das Währlungsraums haben und keine Homogene.

00:26:34: Jetzt haben Sie ein Divergenzindikator entwickelt.

00:26:38: Sie haben gerade jetzt Konturzyklus angesprochen, was sind denn Indikatoren für Convergence bzw.

00:26:42: Divergence?

00:26:44: Ja das ist die Frage wie geht man ran?

00:26:46: also man kann natürlich Wir sind die Konjunkturzyklen miteinander verbunden.

00:26:51: Es gab ursprünglich auch mal das Argument, als der Euro auf den Weg gebracht wurde durch den Euro natürlich die Transaktionskosten für den Handel innerhalb des Eurosraums sinken.

00:27:02: dann wird mehr gehandelt und dadurch dass die Länder mehr miteinander handeln würden dann auch die Konjonkturzyklen mehr gleich verlaufen.

00:27:10: Das hat sich aber so nicht eingestellt.

00:27:14: Und jetzt kann man natürlich auch noch andere Indikatoren heranziehen.

00:27:17: Zum Beispiel sind die Finanzzyklen synchronisiert, das ist nicht der Fall.

00:27:22: oder ich kann auf eine große Palette von Indikatoren gucken.

00:27:26: wie sieht's aus mit den Inflationsraten?

00:27:28: Wie sieht es aus mit dem Wachstumsraten, wie siehts aus mit Den Handelsbilanzsalden, Mit den Lohnentwicklungen oder mit den realen Wechselkursentwicklung mit BIP pro Kopf oder auch vielleicht mit dem Schuldenstand?

00:27:42: und da sehen wir halt, dass die Heterogenität innerhalb des Währungsraums immer größer und eben nicht kleiner wird.

00:27:51: Okay!

00:27:51: Wir haben also den Euro gestartet mit der Annahme es würde eine Kommergenz herbeiführen.

00:27:58: Die Kommergänz hat sich herbeigeführt und wir haben eigentlich weiterhin auseinanderlaufende Züge.

00:28:03: Jetzt haben sie natürlich Beispiele gebracht.

00:28:06: Wenn wir jetzt an Verschuldung denken und ähnliches denken, ich denke das hat es ganz groß an Frankreich.

00:28:10: Ich meine, Frankreich hat die Staatsverschulung in den letzten fünfzehn Jahren verdoppelt relativ zum Bruttoinlandsprodukt.

00:28:16: Da könnte man ja auch sagen naja Das ist aber nicht eine Folge des Euro sondern das hätte es vielleicht sonst auch gegeben.

00:28:22: also kann Es sein dass wir quasi hier Dinge messen die eigentlich Quasi Nicht Die folge des euro sind oder drehen sich oben sagen der euro hat diese folgen nicht verhindert.

00:28:33: Ja, ich würde sagen der Euro hat diese Folge nicht verhindert.

00:28:36: Wir hatten ja die Konvergenzkriterien und Konvergänzkriterien heißt natürlich auch als Bedingung für die Mitgliedschaft im Euro müssen gewisse makroökonomischen Größen konvergieren und eigentlich müssen sie dann auch nach Eintritt in den Euro-Raum eng beieinander bleiben.

00:28:56: Und das beobachten wir nicht.

00:28:57: also wir beobachten nicht dass zumindest Nacheintritt in den Euro-Raum die Konvergenz bestehen bleibt.

00:29:04: Es ist durchaus so, dass sich Länder bemühen um in den Eure eintreten zu können, die Staatsverschuldung wirklich auch zu reduzieren oder die Inflationsraten mit dem Konvergänzgetätinnen in Einklang zu bringen.

00:29:18: aber soweit sie drin sind dann kann sich das wieder ganz ganz anderes entwickeln und so war es ja jetzt gerade in Bezug auf die Staatsverschuldung von Frankreich, die Sie ansprechen.

00:29:31: Die Kernvergänzgetärien sollten sicherstellen... dass Frankreich seine Haushaltsdefizite unter Kontrolle hält und das natürlich auch die Staatsverschuldung in Frankreich nicht über den Schwellenwert von sechzig Prozent des Bordeaux-Inlandsprodukts ansteigt, aber das ist eben nicht passiert.

00:29:48: Also gerade bei diesem fiskalischen Konvergenzkriterien stellen wir fest, dass gerade Frankreich keinerlei Bemühungen unternommen hat im Einklang mit diesen Konvergänzkriterien zu sein.

00:30:01: Aber würden Sie sagen, Trotz oder wegen des Euros passiert ist?

00:30:09: Ja, ich würde sagen eher trotz des Euros.

00:30:13: Wir hatten ja Voreintritt in die Europäische Währungsunion weitgehend unabhängige Geld- und Finanzpolitik.

00:30:20: Das wurde dann doch flexible Wechselkurse ausgependelt Und eine gemeinsame Währung heißt eigentlich auch dass man natürlich Finanzpolitik konvergieren lassen muss, sonst passiert eben das was seit der Jahrtausendwende passiert ist.

00:30:39: Nämlich Deutschland folgt eine restriktive Finanzpolitik auch um im Einklang mit den Vorgaben für die Staatsverschuldung zu sein.

00:30:49: Das verursacht ne Rezession in Deutschland bei der Staat Spat und deswegen vergeben jetzt die deutschen Banken viele Kredite Und das wird jetzt zum Anlass genommen für die Regierungen im südlichen Euraum, sich mehr zu verschulden.

00:31:06: Dort ein ohnehin schon bestehenden Aufschwung zu verstärken was am Ende dazu führt dass innerhalb des Euro-Rahms die Konjunkturzyklen angefeuert von heterogenen Finanzpolitik völlig auseinander laufen und was dann schließlich auch der Grund für die europäische Finanz- und Schuldenkrise ist.

00:31:26: Aber man könnte ja auch sagen, naja die EZB war im Prinzip gezwungen mit der Finanzen-Schuldenkrise immer mehr einzuspringen und den Staat zu helfen.

00:31:34: Ich persönlich würde sagen diese ganzen asymmetrischen Aufkaufprogramme haben wir im Prinzip französische Zinsen gesengt.

00:31:40: also ohne Euro hätten die Franzosen höhere Zinsnen.

00:31:43: da könnte man sogar so weit gehen und sagen, der Euro hat diese Verschuldungsohre in Frankreich erst mit ermöglicht.

00:31:49: Ja das könnte man so sagen.

00:31:51: es ist in der Tat so dass natürlich Die europäische Finanz- und Schuldenkrise ist der Startpunkt jetzt für eine deutliche Veränderung.

00:32:01: Der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bis dahin stand zumindest immer noch im Vordergrund, die Inflation beim Grenzwert zu halten zwei Prozent.

00:32:13: aber seit der europäischen Finanz-und-Schuldenkrise übernimmt die Europäische Zentralbank auch die Aufgabe den Euroraum zusammenzuhalten.

00:32:21: ab Im Juli Mario Draghi als Präsident der ECB Whatever Takes, also eine ganz klare Ansage an die internationalen Finanzmärkte.

00:32:33: Dass jetzt die Europäische Zentralbank die Verpflichtung hat den Euro-Raum zusammen zu halten und das äußert sich dann auch in einer sogenannten unkonventionellen Geldpolitik.

00:32:44: Also die ECB macht nicht nur konventionelle Geldpolitik indem sie die Zinsen erhöht oder die Zinzen senkt um die Inflation zu steuern, sondern unkonventionelle Geldpolitik heißt eben sie kauft jetzt Vermögenswerte an oder vergibt Hilfskredite und das kann sich dann auch auf die einzelnen Bedürfnisse der Euro-Staaten ausrichten.

00:33:09: Also mehr Hilfskredite beispielsweise in Italien und Spanien vergeben als ein Deutschland.

00:33:15: So wenn wir jetzt einen Schritt zurücknehmen sagen also okay wir sagen der Euro soll zur Kommergenz führen Der hat zu einer Kommerkenz geführt, bei der Ankündigung der Einführung und nach der Einführung zu einer Divergenz gefühlt.

00:33:27: Da sind im Prinzip die, da ist der chronische Notmarktpräsident mal gesagt, die starken Staaten wurden stärker, die schwächeren Staaten wohnen schwächer.

00:33:34: Frankreich ist auf der Seite der Schwachen.

00:33:37: Jetzt würde ich zur Schritt zurückgeben sagen, dem Motto, ja gut aber der Euro den gibt es noch?

00:33:41: Weil wir beide... Wir leben ja ganz gut, Deutschland lebt ganz gut.

00:33:44: Deutschland ist ja angeblich auch der große Profiteur des Euros weil wir unsere Exportmärkte sichern und nicht mehr immer.

00:33:49: diesen Abwertungsdruck haben wir früher haben.

00:33:52: Die ECB muss intervenieren aber eigentlich hat es auch keinen negativen Wirkung, weil wir haben die Inflation gehabt.

00:33:59: okay aber die Infektion war ja Sonderfaktor wegen Corona usw.

00:34:03: Aber eigentlich haben wir die Infrationsrate hier am Griff.

00:34:06: also ist die Frage für mich so ein bisschen Gut, der Euro-Markt kann ein optimaler Währungsraum sein.

00:34:11: Okay die Konvergenz gab es jetzt nicht aber wo ist das Problem?

00:34:15: Wer ist der richtig vieligte davon?

00:34:18: Ja also es ist ganz richtig Sie beobachten das ganz richtig den Euro gibt's noch.

00:34:22: ja also der Eurocrash hat in der Tat nicht stattgefunden und damit haben per Definition die Crash Propheten auch nicht recht gehabt.

00:34:32: Dann sind wir uns beide, glaube ich, zählen durften.

00:34:34: Ich weiß nicht genau, aber ich war skeptischer das lange durch.

00:34:37: Ich war

00:34:38: natürlich kein Crash-Prophet, aber hatte natürlich immer Bedenken.

00:34:42: Aber der Crash hat auch deshalb nichts stattgefunden weil die Europäische Zentralbank und auch die Europäischen Union und damit auch die Nationalstaaten jetzt große Anstrengungen unternehmen müssen den Euro zusammen zu halten.

00:34:58: also in der Studie nenne ich es ja Koessionsmechanismen.

00:35:02: Wir haben auch mal versucht, sich ja auf einer Zeitlinie die ganzen Koessions-Instrumente also die Instrumente aufzuführen.

00:35:09: Die jetzt entstehen dafür dass der Euro zusammengehalten wird und das sind wirklich viele und das ist wirklich ein großes Volumen.

00:35:18: man kann die einzelnen Instrumen nicht zusammen zählen aber der Aufwand den jetzt Europäische Zentralbank und Europäisch Union betreiben müssen um den Euro zusammen zu halten der ist immens Und teuer.

00:35:32: Aha,

00:35:33: also immens?

00:35:34: Fein!

00:35:35: Wieso

00:35:35: teuer?!

00:35:35: Also meine was ist das für Kosten?

00:35:37: und vor allem wer trägt die Kosten?

00:35:39: Ja jetzt müssen wir unterscheiden, wer diesen Koessionsmechanismus auf den Weg bringt.

00:35:44: Also wenn es zum Beispiel die Europäische Zentralbank ist in Form von Hilfskrediten oder in Form an Anleihkäufen, die dann vielleicht auch bevorzugt für Krisenländer stattfinden – die typischen großen Sorgenkinder sind ja Italien und Spanien Dann werden die Kosten jetzt auf den ersten Blick nicht deutlich.

00:36:04: Wir sehen aber doch, dass die Zentralbankbilanz also die Bilanz des Eurosystems immens gewachsen ist von vielleicht neunhundert Milliarden Euro bei Euro-Einführung auf rund neuntausend Milliarden Euro auf der Spitze der Corona-Krise.

00:36:24: und das hat jetzt natürlich inflationäre Tendenzen.

00:36:27: Sie haben gesagt Meistens war die offiziell gemessenen Inflationsrate im Euro-Raum sehr nahe an den zwei Prozent, an dem selbst gesteckten Ziel der Europäischen Zentralbank.

00:36:39: Aber in der Coronakrise ist dann auch stark nach oben geschossen und wir haben vor allem auch jetzt starke Inflation auf den Vermögensmärkten zum Beispiel auf den Immobilienmärken.

00:36:51: zuerst steigen die Preise steil in vielen südlichen Euroländern Und dann zieht nach ausbruch der Krise mit den Geldpolitischen Rettungsmaßnahmen Deutschland nach und das hat jetzt natürlich auch sehr starke gesellschaftliche Einschnitte.

00:37:10: Wenn die Immobilienpreise steigen, steilsteigen, dann profitieren die schon Immobilen haben und es verlieren die, die keine Immobilie haben aber sich vielleicht noch irgendwann die Immobile leisten wollen.

00:37:22: also eine Umverteilung von dem weniger Reichen zu den Reichen oder von den jungen Menschen, zu den älteren Menschen im Euro-Raum die durchaus gesellschaftliche Spannungen erzeugen

00:37:37: kann.

00:37:38: Wir haben ja die ganze Diskussion über Verteilungsgerechtigkeiten und so weiter.

00:37:40: Und der Finanzminister läuft durch die Gegend und sagt, wenn man gut verdient, kann man sich kein Haus in Frankfurt oder Hamburg oder München kaufen.

00:37:46: Klammerau fliegt wahrscheinlich auch da, dass das dazu verwecknet wird.

00:37:49: aber ich meine wir haben doch hier zu tun mit einer Situation Der Euro gleich gesetzt wird mit der EU und an dem Motto darf man jetzt nicht ändern.

00:37:57: Wir haben ein Podcast zugemacht, ich habe aber mit einem Kollegen von ihm gesprochen, der in der Teilnische Münze in Jürgen mir auseinandergenommen hat und dann gesagt hat er den Motto irgendwie der Euro bei gleichermaßen enden.

00:38:05: Aber jetzt haben wir doch diese Situation was okay, wir haben diese Vermögensverschiebung potenziell Inflationäre Politik, wobei dazu sein muss.

00:38:14: Ich meine nicht nur die Notenbank-Balance Day.

00:38:17: ECB ist stark erwachsen, sondern die von der FET ist ja auch stark gewachsen und die von Bank of England und Bank of Japan.

00:38:21: vielleicht haben wir hier ein weltweites Phänomen selbst glaube ich sich schwitzen.

00:38:24: Die Schweizer Nationalbank hat ihre Balanze aufgebläht insofern.

00:38:27: Vielleicht liegt es ja auch nicht am Euroarty.

00:38:29: Ich will Sie da mal ein bisschen challenger.

00:38:30: man könnte ja auch sagen im modernen Jahr gut Ist nicht optimal aber er ist doch nicht so suboptimal dass er zerfallen muss.

00:38:37: Also das ist durchaus richtig?

00:38:39: Ich kann das jetzt natürlich messen Das Wachstum der Bilanz des Eurosystems im Vergleich zum Federal Reserve System oder auch im Vergleich zur Bank von Japan, dann werde ich feststellen.

00:38:52: Der Euro-Raum liegt mittendrin also im Vergleich zu Japan stehen wir noch deutlich besser da.

00:38:58: gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist die Bilanz das Eurosystem lange nicht so stark gestiegen wie in Japan Aber sie ist deutlich stärker gewachsen als die Bilanz des Federal Reserve Systems.

00:39:13: Und daraus kann ich dann vielleicht auch ableiten, dass der Euro am Ende doch instabiler ist als der Dollar und das würde ein Jahr nicht überraschen.

00:39:24: Der Dollar ist natürlich ein perfekter Währungsraum, dadurch dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht nur eine gemeinsame Geldpolitik haben sondern auch eine gemeinsamen Finanzpolitik und eine gemeinsamme Sozialpolitik.

00:39:38: Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen in den Vereinigten staaten auch ausgleichen kann.

00:39:43: noch dazu haben die Vereinigen Staaten natürlich auch flexible Arbeitsmärkte Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen innerhalb der Vereinigten Staaten ausgleichen können, aber im Euro-Raum ist das eben nicht der Fall.

00:39:56: Wir haben eine einheitliche Geldpolitik, wir haben unterschiedliche unkoordinierte Finanzpolitiken und wir haben keine gemeinsamen Sozialpolitik die jetzt unterschiedlich wirtschaftlichen Entwicklungen im Euro-Ram ausgleichen kann.

00:40:11: Und wir wissen ja auch, die Europäer haben eine sehr starke Affinität zur sozialen Sicherung und damit haben wir keine flexiblen Arbeitsmärkte, die unterschiedliche Entwicklungen innerhalb des Euro-Raums ausgreichen können und damit sind wir deutlich schlechter aufgestellt als die Vereinigten Staaten von

00:40:30: Amerika.".

00:40:31: Jetzt haben wir ja in Europa seit Jahren das Phänomen, dass wir wirtschaftlich in der Entwicklung deutlich zurückfallen gegen den Rest der Welt.

00:40:37: Namen die auch gegen den USA, Sie haben es doch gerade gesagt.

00:40:40: Jetzt wäre meine Frage ist die Stagnation Folge des Euro oder sind die Probleme des Euro-Folge der Stagnations?

00:40:48: Weil es gibt noch andere Faktoren und es gibt eine demografische Entwicklung.

00:40:51: Also die Amerikaner haben eine bessere demografische Entwicklung als wir.

00:40:55: Es ist das Thema Bildungssystem, da würde man sagen ja gut, wir sind die Amerikaden auch nicht richtig toll aber die Amerikalern ziehen die Talente der Welt an.

00:41:02: Wir wissen es bei Innovationsfähigkeit und Forschung und Entwicklung alle möglichen Studien die zeigen dass die amerikaner so durch innovativer sind, der innovativere Wirtschaftsraum sind.

00:41:11: also könnte man jetzt sagen wenn es uns gelänger ehrliche Dynamik zu entfalten würde sich die Probleme des Euros auch lösen.

00:41:16: oder würden sie sagen, nee der Euro in sich selbst trägt auch zur Stagnation bei.

00:41:22: Ja also ich glaube auf jeden Fall trägt der Euro zur Stagnernation bei weil er ist inherent instabil.

00:41:30: und weil er inherent instabiles brauchen wir immer eine relativ expansive Geldpolitik.

00:41:36: damit wird den euro zusammenhalten.

00:41:38: und expansive Geldpolitik heißt in welcher Form auch immer Inflationsdruck und Inflationsdruck bremst das Wachstum.

00:41:47: Expansive Geldpolitik heißt natürlich auch, dass die Europäische Zentralbank Staatsanleihen kauft.

00:41:54: Und wenn sie Staatsanleihen kauft dann erhöht sich natürlich auch die Möglichkeit für die Euro-Staaten Geld auszugeben.

00:42:04: Das hat sie für Deutschland insbesondere getan seit dem Jahr.

00:42:09: Und was beobachten wir?

00:42:11: Wofür haben die Deutschen dann die deutlich, deutlich vergrößerten fiskalischen Spielräume verwendet.

00:42:18: Sie haben dies deutlich ver größer.

00:42:21: Fiskalische Spierräume dadurch dass das Euro System deutsche Staatsanleihen gekauft hat, was es ja früher nicht getan hat.

00:42:29: Haben sie nicht dazu jetzt genutzt um die Infrastruktur auszubauen oder die Verteidigungsfähigkeit auszubauern sondern man hat insbesondere die Beschäftigung im öffentlichen Sektor aufgeblasen und man hat die soziale Ausgaben sehr, sehr stark erhöht.

00:42:46: Und das ist beides nice to have könnte man sagen.

00:42:50: aber es sind keine Dinge die jetzt wirklich das Wachstum befördern, überbordende Sozialausgaben und eine überborende Beschäftigung im öffentlichen Sektor bremst das Wächstum.

00:43:03: Und das sehen wir jetzt auch ganz deutlich in den Wachslumszahlen in Deutschland und auch in Frankreich.

00:43:08: Ja gut ist es klar, dass der Staatssektor, können wir einen Podcast machen was in Deutschland alles schiefläuft?

00:43:12: Aber ich glaube da kann man ein Serie draus machen.

00:43:14: Vielleicht aber ganz.

00:43:16: eine Frage nochmal zum Thema Verschuldung!

00:43:18: Ist es dich so... Das finden wir jetzt auf die ganz westliche Welt blicken.

00:43:22: Denen wir mal Japan mit dazu, weil sie sind ja auch Japanexperte.

00:43:25: und wo wir gerade sprechen haben wir japanischen langlaufenden Anleihen so, ich würde sagen, historisch hohe Zitschstände erreicht, historische Hohe, der ich übertrieben habe, was man jetzt lange nicht gesehen hat.

00:43:35: Und die USA, wer wissen soll in Schwamp will, die Unabhängigkeit ist der Fett offiziell schleifen.

00:43:40: Und ich würde einfach weitergeben und sagen dem Motto, naja ist es nicht so dass jetzt egal ist ob wir Euro haben oder Demag, Franck und Lira und Pesete.

00:43:47: Dass die Staaten eine hohe Verschuldung haben das sowieso wie er in der neue Zeit alter Eintreten der fiskalischen Dominanz und die Notenbacken sowieso die Staate finanzieren müssen, egal wie die Währung heißt

00:43:59: Ja... Das ist jetzt natürlich hypothetisch.

00:44:03: Ich kann nur sagen, dass Deutschland sich mit der deutschen Mark oft anders verhalten hat als andere europäische Staaten.

00:44:11: Wir könnten auch sagen, die neunzehnten Jahrzeigerjahre war eine Zeit wo Schulden finanzierte Staatsausgaben, auch Zentralbank finanziertes Staats-Ausgaben salonfähig geworden sind überall auf der Welt sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten von Amerika.

00:44:31: Aber die Deutsche Bundesbank war weniger affin beim Ankauf von Staatsanleihen als die Banque de France und die Banca d'Italia oder die Federal Reserve Bank.

00:44:39: Und das hat dann dazu geführt, dass die deutsche Mark stabiler war, dass sie aufgewertet hat gegenüber den anderen Währungen.

00:44:49: Die Aufwertung hat auch die deutschen Unternehmen gezwungen produktiver zu sein.

00:44:54: Von diesem Szenario konnten wir uns absetzen.

00:44:58: von den nicht disziplinierten Wirtschaftspolitiken anderer Länder.

00:45:02: Von diesem Szenario haben wir uns in Deutschland verabschiedet, jetzt machen wir das was die anderen aufmachen nämlich Geld drucken damit wir mehr Staatsausgaben finanzieren können wobei es ja zweifelhaft ist ob diese zusätzlichen Staatsausgabe wirklich wachstumsmäßig weiterbringen oder vielleicht sogar das Wachstum ausbremsen.

00:45:26: was ich so sehen würde

00:45:28: Das würde ich auch so sehen.

00:45:28: Ich glaube, wir sehen es mit der Schweiz.

00:45:31: Die Schweiz hat eine starken Schweizer Frage gehabt und hat trotzdem in den industriellen Sektor besser erhalten als wir.

00:45:35: Zumindest bis jetzt.

00:45:36: Ich glaub' jetzt kommt der Schiener-Schockzweib vor null.

00:45:38: Da trifft die Schweiz auch soweit ich das erfasst habe.

00:45:41: In ihrer Arbeit zeigen sie ja auf dass im Prinzip die Tese oder Handelsintegration dazu führt, dass sich die Konotuzzüge dann angleichen, dass diese Tese falsch ist.

00:45:50: Vielleicht liegt es aber auch da dran, dass eben wir die Feskalunion nicht haben.

00:45:53: also kann man das wirklich so sagen Handelsintegration nicht wirkt, vielleicht müssten einfach nur die Fiskale Union einsführen und alle Problemen werden gelöst?

00:46:01: Ja also sagen wir so.

00:46:03: Die These ist natürlich auf jeden Fall theoretisch richtig ja.

00:46:06: Nur es hat sich für die europäische Währungsunion ab dem Zeitpunkt der Einführung des Euros nicht materialisiert.

00:46:15: Und das eben auch so dass sich Handelsströme nach den Kosten der Konvertierung von einer Währung in die andere Währungen richten, sondern insbesondere folgen die natürlich auch dem Wachstumsdynamiken.

00:46:29: Also wenn in der Zeit nach Einführung des Euros zum Beispiel China deutlich schneller wächst als die Partnerländer in der Europäischen Währungsunion dann würde gezwungenermaßen natürlich auch der Handel mit China stärker wachsen als der Handel mit den Partnerländern in der Europäischen Währungsunion.

00:46:47: Und das war sicherlich auch der Fall, damit haben sich eben die Konjunkturzyklen innerhalb der europäischen Wärungsunion dann doch nicht so stark integriert und es wird natürlich in Zukunft auch so sein.

00:47:03: wenn wir jetzt aufgrund des Euros immer weiterhin eine expansive Geld- und Fiskalpolitik verfolgen, dann wird das eher auf die mittlere und lange Frist des Wachstums bremsen.

00:47:15: Und die Handelströme werden sich in die Regionen ausrichten, die eben stärker wachsen – und das ist aus meiner Sicht sind es dann die Vereinigten Staaten von Amerika, die deutlich bessere Wachsungsperspektiven haben als europäischen Länder, vielleicht macht auch Donald Trump wirklich eine bessere Makropolitik als das wir derzeit tun.

00:47:37: Ich bin gar nicht so pessimistisch dass es Trump gelingen wird die Staatsverschuldung zumindest gerechnetes Anteil von Bruttoinlandsprodukt in den USA unter Kontrolle zu bringen.

00:47:49: bei uns geht's hingegen ganz klar in die Richtung, dass sie Staatsverschuldung weiter ansteigen wird einfach weil wir uns auch im Wettlauf begeben haben.

00:48:00: Weil die Staatsversicherung in Italien hoch ist und Frankreich hoch ist in Spanien hoch macht es eigentlich für Deutschland keinen Sinn mehr diszipliniert bei der Staatsverscheidung zu sein.

00:48:11: wenn man eigentlich schon antitipieren können das am Ende die Verschuldungen über Inflation sozialisiert wird.

00:48:20: Das ist ja mein Punkt.

00:48:20: Ich habe einen Kommentar geschrieben, Handelsblatt an dem Auto.

00:48:22: Wer im Euro spart, das ist der Dumme.

00:48:24: Da bin ich sofort bei Ihnen dabei, dass ich dazu sagen muss... Ich würde das Geld natürlich anders ausgeben als unsere Politiker.

00:48:28: Da ist der Schwachsinn, weil wir machen es ja doppelt schlecht.

00:48:31: ganz kurz.

00:48:32: Wir haben uns nicht verabredet über Donald Trump zu sprechen.

00:48:34: aber wenn man so einen Nebensatz sagt ach ich finde Donald Trump's Politik gar nicht so schlecht dann müssen sie schon noch ein bisschen mehr ausführen.

00:48:40: also wieso bei Donald Trump es schafft, Inflationen zu schaffen und die Zinsentiefeld?

00:48:44: also weil er sich durchsetzt, die Zinzentief bekommt, die Inflition kommt und so das nominale BIP der USA steigt?

00:48:50: Das würde ich gerne besser verstehen, weil ja ansonsten was ich immer lese ist so hm eigentlich die USA das ist eigentlich nur getrieben durch den Investitionsboom bei KI.

00:48:58: Große Frage ob es nicht zu viel ist, ob wir über Investition stattfinden und zweitens nur die Top-Zehn Prozent konsumieren?

00:49:04: Weil die Top zehn Prozent, denen ist Investionsbooms in KI und der entsprechende Blase an der Börse alle reich werden und deshalb mehr konsumiert.

00:49:10: also jetzt müssen wir sagen Was is der zauber Hebel von Herrn Trump?

00:49:13: Weil Die Zölle sind's ja nicht, da hats Vereinnahmen generiert aber so großartig sind hier ein Jahr, wenn nicht dass der Staat damit sinniert wäre.

00:49:19: Ja, also Trump ist eine disruptive Person und der sagt viele Dinge wenn der Tag lang ist.

00:49:26: Und ich kann mich jetzt auch nicht daran festhalten oder all das diskutieren was Trump täglich rauslässt.

00:49:33: Also dafür bin ich zu beschäftigt.

00:49:35: Ich kann natürlich schauen welche Makropolitik er macht und die Kernbereiche der Wirtschaftspolitik bleiben?

00:49:42: Die Finanzpolitik und die Geldpolitik.

00:49:45: Und der Kern seiner Finanzpolitik ist jetzt one big beautiful bill.

00:49:51: One Big Beautiful Bill heißt, er hat Steuern gesenkt.

00:49:55: Er senkt die Sozialausgaben und erhöht die Verteidigungsausgaben ja?

00:50:01: Und gleichzeitig hat er eine Umstritte in Zollpolitik.

00:50:04: aber diese Zoll-Politik bringt durchaus mehr Geld in die Kasse als wir das erwartet haben.

00:50:10: Ich habe noch mal nachgelesen man spricht von zweihundertfünfzig bis dreihundert Milliarden Dollar pro Jahr kann man durchaus davon ausgehen, dass das One Big Beautiful Bill nicht dazu führen wird.

00:50:26: Dass die Staatsverschuldung als Anteil vom Protoinlandsprodukt weiter ansteigen wird.

00:50:30: also ich war immer der Meinung Die hat starke Angebots orientierte Elemente insbesondere die Steuersenkungen und die Einstände bei den sozialen Ausgaben.

00:50:42: Und das hat der Dorf als positive Wachstumseffekte, ja?

00:50:45: Kann ich aus Angebotsorient dieser Sicht argumentieren?

00:50:49: und selbst wenn dann die Verschuldung gerechnet in Dollar ansteigt kann sie als gerechnetes Anteil von Bruttoinlandsprodukt konstant bleiben.

00:50:58: also damit hätte er zumindest die Staatsverschulung unter Kontrolle im Unterschied zu vielen großen europäischen Ländern und ich habe heute zufällig Die Prognosen des IWFs gesehen, bezüglich der Staatsverschuldung als Anteil vom Proteinansprodukt in den Vereinigten Staaten von Amerika und in der Tat konstant.

00:51:17: Also es geht nicht weiter hoch in die Prognose des IWS in den kommenden Jahren.

00:51:23: Jetzt haben wir noch Geldpolitik und bei der Geldpolitik sind ja auch zwei Narrative unterwegs.

00:51:29: also wir haben diesen disruptiven Trump der täglich die Fett beschimpft und Herrn Paul angreift Und sagt, dass Jerome Paul unfähig ist und besser gestern als heute die Zinsen senken sollte.

00:51:45: Also es deutet auf eine in Zukunft durchaus expansive Geldpolitik hin.

00:51:51: allerdings wenn ich jetzt auf das Feld schaue also es gibt ja ne Shortlist für die Kandidaten Für den neuen Fed-Präsident nach Jerome Paul.

00:52:02: Da steht nach dem Trump sein engsten Vertrauten Kevin Hesseit aus dem Rennen genommen hat, steht jetzt Kevin Worsch ganz oben.

00:52:11: Dann kann ich mal gucken wer ist Kevin Worsch?

00:52:14: Und das ist doch aus dem Falken, ja auch ein Falker der die vergangene Geldpolitik der Fed, die ohne Zweifel sehr sehr expansiv war.

00:52:24: Sehr sehr scharf kritisiert hat als ungerechte Umverteilungsmaßnahme der Fed als Kompetenzüberschreitung der Kernkompetenzen, der Fett und Ähnliches.

00:52:35: Also von daher sind aus meiner Sicht inzwischen zwei Szenarien unterwegs wie die Geldpritik in den USA im Zukunft sein wird entweder sehr expansiv aller Trump oder wieder stabilitätsorientiert Ausgerichteter, wie das auch seinen sehr einflussreicher Finanzminister Scott Bessent vertritt.

00:52:57: Und jetzt komme ich eigentlich zu ihrem Punkt.

00:52:59: dann wird sich für den Euro vieles ändern.

00:53:02: Also ich glaube, der Euro war in den letzten Jahren auch deshalb auf den ersten Blick noch stabil weil die Europäische Zentralbank ohne Probleme eine expansive Geldpolitik verfolgen konnte, weil die Amerikaner und Japaner – wie sie richtig sagen – auch expansione Geldpolitiken verfolgt haben.

00:53:21: Wenn es aber jetzt wirklich so weit kommen sollte, dass wir in den nächsten Jahren eine vorsichtig oder sogar entschlossen restriktive Geldpolitik in den USA haben und dafür gibt's auch politische Gründe in den US.

00:53:35: Also die Inflation ist ein großes politisches Problem für Donald Trump.

00:53:41: seine Anhänger sind unzufrieden das er die hohen Preise nicht unter Kontrolle gebracht hat bisher Und man will natürlich auch den Weltleitwährungsstatus des Dollars sichern, weil sich daraus große Privilege ableiten für die Vereinigten Staaten von Amerika und zum Beispiel auch für die Finanzierung ihrer Militärausgaben.

00:54:02: Dann könnte ich sagen vielleicht ist es ein realistisches Szenario das wir uns ab Mai daran gewöhnen dass die Geldpolitik der FED wieder in der Tendenz restriktiv ist, die Stabilität des Dollars sichert und dann wird es für den Euro enger werden.

00:54:20: Okay, winken wir noch mal auf dem Euro?

00:54:21: Wir haben jetzt einen Euro ja!

00:54:23: Was soll man jetzt machen nicht?

00:54:24: Wir können weitermachen wie bisher.

00:54:25: Die EZB drogt Geld, wir verschulden uns auch möglichst schnell weil wir in der Schuldenunion sind und wir wissen wir kriegen finanzielle Repressionen, strukturelle Inflationen, Entwertung der Geldvermögen.

00:54:38: muss das nicht schlecht sein?

00:54:39: kann man Aktien kaufen, Gold kaufen, Problem gelöst?

00:54:43: Würde das auf Dauer funktionieren, oder würde das im Prinzip die Probleme vergrößern?

00:54:46: als Frage eins und Frage zwei?

00:54:48: Oder hätten Sie eine bessere Idee machen sollten.

00:54:50: Ja also wir können jetzt natürlich so weitermachen.

00:54:53: immer wenn Instabilitäten auftreten kauft die Europäische Zentralbank Staatsanleihen.

00:54:59: Wir haben ja schon das Transmissionsschutzinstrument seit dem Jahr Die Risikopremien, gewisse Euro-Länder zu stark ansteigen.

00:55:13: Dann hat sich bereits die Europäische Zentralbank die Gelewigung gegeben dann die Staatsanleihen dieser Länder, diese Krisenländer bevorzugt anzukaufen.

00:55:25: Das würde natürlich den Inflationsdruck erhöhen.

00:55:28: Ein Inflationedruck habe ich ja gesagt kann im Wesentlichen zwei Gesichter haben.

00:55:32: also entweder steigen die Konsumentenpreise Oder es steigen die Vermögenspreise und beides hat eben Verteilungseffekte.

00:55:39: Also Sie können den Euro zusammenhalten, die Bilanz des Eurosystems ist nach oben offen kein Problem.

00:55:47: aber durch die Verteidigungseffekt schaffen sie natürlich auch Verlierer.

00:55:51: also Inflation bremst das Wachstum.

00:55:53: ich würde sagen der Kuchen wird dann kleiner während manche Teile der Bevölkerung durchaus noch von den inflationären Tendenzen profitieren aber andere verlieren eben.

00:56:04: Und die tendieren dann an den politischen Ränder, entweder nach Extrem-Links.

00:56:09: Die wollen dann die Unternehmer enteignen oder die Reichen enteigenen und sie wollen ihre Reichensteuer oder sie tendieren nach Extremrechts.

00:56:16: Das sind dann die, die aus dem Euro austreten wollen oder aus der Europäischen Union manchmal.

00:56:22: Dann erhöhen Sie einfach die gesellschaftlichen Spannungen in.

00:56:25: Also ich glaube, die Restriktion kommt jetzt nicht von der Europäische Zentralbank, von der größere Bilanz der Europaschen Zentralbanken sondern hier von der Gesellschaft, von den gesellschaftlichen Verwerfungen.

00:56:39: Die Alternative nach der sie fragen ist wir kehren zu den Stabilitätskriterien zurück ja also wir verpflichten uns wirklich das einzuhalten was in den europäischen Verträgen steht.

00:56:52: dann haben wir natürlich ein Koordinationsproblem zwischen den Ländern aus individueller Sicht der einzelnen Länder mehr attraktiv abzuweichen und sich mehr zu verschulden als die anderen Länder, wenn man dann darauf pokern kann dass diese Verschuldung sozialisiert wird.

00:57:10: oder wir bewegen uns wirklich in Richtung einer politischen Union.

00:57:16: Das heißt wir haben nicht nur eine gemeinsame Geldpolitik sondern wir haben auch eine gemeinsamen Finanzpolitik.

00:57:22: Wir haben gemeinsame Sozialsysteme das heißt eine gemeinsam gesetzliche Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung vielleicht sogar dann einen gemeinsamen Länderfinanzausgleich, so wie wir ihn in Deutschland haben.

00:57:36: Jetzt auf europäischer Ebene der dann systematisch dafür sorgt jetzt Einkommensunterschiede in den unterschiedlichen Teilen des Währungsraums auszugleichen und eigentlich haben wir uns in den letzten Jahren ja auch schon in die Richtung bewegt mit diesen Programme, mit den schönen Kürzeln Shure oder Next Generation EU.

00:58:00: Ja gut also auf diese Schuldentöpfe kommen wir gleich noch.

00:58:03: vielleicht geben wir nochmal einen kurzen Rück-Szenario.

00:58:06: eins Rücken zur Stabilität.

00:58:08: dazu habe ich natürlich eine Fülle von Fragen.

00:58:10: aber werde ich mal ganz konkret zwei fragen.

00:58:11: das erste ist Das hie sie ja, die Staaten müssen ihre Defizite reduzieren und perspektivische Schuldenquoten reduzieren.

00:58:19: Geht das überhaupt?

00:58:20: Ich frage einfach mal ist es nicht so dass das dann wirklich ein Austeritätszenario wäre bei dem man die Wirtschaft abwirkt?

00:58:27: also ich bin echt gespannt wenn wir wissen das.

00:58:31: aber ich würde natürlich sagen so Italien hat jahrelang im Primärbeschuss gefahren und hat die Schuldenquote trotzdem runter bekommen weil kein Wachstum da war.

00:58:38: Die großen Ausdruhitätserfolge, wie es über Beschweden oder andere waren immer kombiniert mit einer deutlichen Abwertung und der Hilfe über den Außenhandel.

00:58:45: Dass er hier wegfallen würde.

00:58:47: Also würde nicht so ein Programmrücker zur Stabilität nichts anderes bedeuten als eine schwere Rezession im Euro-Raum weil die Amerikaner würden unsere Ukraine's Überschüsse nicht abnehmen und würde quasi dann am Ende unter Umschnitt zu viele Schuldenquoten gar nicht sinken.

00:59:03: Schritt eins.

00:59:04: Es verbunden zweite Frage wäre ist es überhaupt denkbar gegeben, dass wir beide jetzt nur über die offizielle Verschuldung gesprochen haben der Staaten und nicht über die verdeckte Verbindlichkeiten.

00:59:13: Sie wissen ja, wenn sie Raffel-Lüschen oder anderes lesen auch Deutschland hat dann nicht ungeteckten Verbindlichkeit für die alternde Gesellschaft.

00:59:24: Also ist das zusammen möglich?

00:59:26: Und was wäre die Wirkung?

00:59:28: Ja also die erste Frage ist funktioniert das also?

00:59:31: komme ich durch Spahn raus aus der Krise?

00:59:34: und die Antwort ist ja, es ist natürlich eine Frage der Zeitdimension.

00:59:38: Ja also im Wesentlichen.

00:59:41: das Problem was wir hatten in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren war Wir hatten eine zu expansive Finanzpolitik, wir hatten eine zuexpansive Geldpolitik, die eine zu expansione Finanzpolitik ermöglicht hat.

00:59:55: Und dem Windschatten dieser expansiven Finanz- und Geldpolitiken haben wir noch sehr kräftig die Regulierungen vorangebracht Und das hat auf die kurze Frist das Wachstum begünstigt.

01:00:07: Das hat auf der kurzen Frist immer wieder neue Wachsumsimpulse gegeben, aber auf die mittlere Frist haben wir eben alle wichtigen Wachslumsimpulse ausgebremst.

01:00:18: niedrige Zinsen, Zombifizierung der Wirtschaft.

01:00:22: Viele Staatsausgaben der Staatssektor hat den privaten Sektor verdrängt und viele Regulierungen lähmt halt auch die private wirtschaftliche Initiative.

01:00:32: Die Unternehmen beschäftigen sich nicht mehr damit die Effizienz zu erhöhen oder Innovation voranzubringen sondern Fragebögen auszufüllen.

01:00:41: Damit auch sichergestellt wird dass sie alle Anforderung der Regulierung erfüllen.

01:00:46: Und das hat uns jetzt so weit gebracht, dass wir alle still stehen hier in der Europäischen Union im Euro-Raum.

01:00:56: Zumindest relativ zu der Situation vor zwanzig Jahren.

01:01:00: und wenn wir das ändern wollen dann brauchen wir Reformen!

01:01:02: Und bei Reformen gilt wasch mich und mach' mich nicht nass gibt's nicht.

01:01:08: ja also Reformen tun weh, Reformen werden auf die kurze Frist, die Probleme, die wir in Europa haben erhöhen und werden nur auf die mittlere und lange Frist uns dann wieder auf den Wachstumspfad bringen.

01:01:23: Aber es gibt viele schöne Beispiele, Wirtschaftsgeschichte, wo Reformen auf den Weg gebracht werden – das hat funktioniert!

01:01:31: Wir haben ja jetzt hier in der neueren Geschichte auch ein schönes Beispiel mit Javier Millé der Reformen gemacht hat in Argentinien sehr mutig, sehr entschlossen.

01:01:41: In den Bereichen die ich auch genannt habe Ristiktive Finanzpolitik, Ristikative Geldpolitik und die Regulierung und Argentinen wächst und Argentina zu wunderbare Wachstumsperspektiven.

01:01:55: Und dann komme ich zu ihrem zweiten Punkt.

01:01:57: Reformen heißt ja auch tiefe Einschnitte in die Sozialsysteme.

01:02:01: Wir haben Sozialausgaben, in Höhe von tausend vierhundert Milliarden Euro und es reicht nicht.

01:02:08: Es reicht bei Weiten nicht.

01:02:10: also wir brauchen Reformen.

01:02:12: und Reformen heißt natürlich auch Einschnitten in die verdeckten Verbindlichkeiten.

01:02:17: ja wenn sie die Ansprüche reduzieren dann materialisieren sich viele dieser verdeckte Verbindlichkeit vielleicht in Zukunft gar nicht.

01:02:26: Okay, also Modell eins.

01:02:28: Wir gehen zurück zur Stabilität.

01:02:30: Modell zwei, Fiskale Union.

01:02:32: Ich meine Wiederaufbaufonds muss ich so zu sagen, das ist kein großer Femme-Wiederaufbaufonds weil Sie kennen meiner Kritik, ich finde es immer doof wenn die Armen Deutschen für die reichen Italiener einspringen müssen.

01:02:41: Das ist ja ein Unvertragsmöglichkeit, jetzt muss Fiskal Union mehr ein bisschen anders.

01:02:44: Die EU kriegt Steuereinnahmen und agiert dann wie Zentralstaat So wie USA.

01:02:49: Ist das denn wirklich die Lösung oder besteht nicht dann die Gefahr dass trotzdem weiteres Geld im Prinzip zum Löcherstopfen für Pensionen im Süden oder in Frankreich verwendet wird und nicht für die richtigen Dinge.

01:02:59: Ja, was die richtenden Dinge sind, wird natürlich immer von den Politikern definiert und sie ist nicht sehr zuversichtlich dass die Politiker jetzt die richtungen Entscheidungen treffen werden.

01:03:10: da bin ich ganz bei ihnen.

01:03:12: ja also ich glaube nicht das die Fiskalunion So heterogenen Europäischen Union wirklich zielführend ist und implizit wird es ja auch von den Politikern anerkannt.

01:03:25: Also ich beobachte die politischen Diskussionen hier in Europa, und ich habe wenig Vorschläge gehört dass jetzt auf der Ebene der Nationalstaaten sei es in Deutschland, sei es im Frankreich oder Spanien oder Italien die Politiker Hier fiskalische Kompetenzen auf die Ebene der Europäischen Union abgeben wollen.

01:03:48: Der einzige gemeinsame Nanner, und das zeichnet sich jetzt auch wieder oder hat sich wieder abgezeichnt hier mit Next Generation EU sind die gemeinsamen Schulden.

01:03:58: Na ja also wenn es nicht anders geht um wirklich Geld brauchen und dass nicht aus unseren eigenen Staatskassen finanzieren wollen oder können weil wir eh schon über beide Ohren verschuldet sind.

01:04:11: Dann machen wir auf europäischer Ebene gemeinsame Schulden und uns in der jetzigen Legislaturperiode trifft es ja nicht.

01:04:27: Währungsunion, sehr spannende Konsequenzen.

01:04:30: Also wir haben im Zuge von Shure und auch in der Zuge vom Next Generation EU jetzt viel Geld in den Süden geschaufelt also gerade nach Spanien und Italien.

01:04:41: die großen Sorgen Kinder und sie da... Die Nachrichten sind wunderbar ja?

01:04:48: Also Italien ist politisch stabil, Spanian entwickelt sich wunderbar.

01:04:53: Wir haben tolle Wachstumsraten Und die ehemaligen Sorgenkindern sind keine Sorgenkinder mehr.

01:05:00: Gleichzeitig beobachten wir aber, dass in Deutschland gar nichts mehr voran geht und das in Frankreich auch das Wachstum zu gering ist und die Schuldenausokontrolle sind.

01:05:12: Jetzt können wir mal überlegen ob es irgendwie zusammenhängt.

01:05:15: Das spricht doch dafür noch mehr Schulden auf EU-Ebene zu machen als allen so geben.

01:05:19: Die wachsen alle wieder!

01:05:21: Richtig also das könnten wir noch ausprobieren.

01:05:25: Vielleicht nähern wir uns dann dem Szenario der lateinischen Münz Union an.

01:05:31: Viel Geld bedeutet auch viel Streit, ja?

01:05:34: Viele Streitigkeiten werden das Geld eigentlich bekommen sollen und viel Geld bedeuten natürlich auch Inflationen und ungerechte Verteilungseffekte die die Gräben innerhalb der einzelnen Gesellschaften der Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion natürlich noch weiter erhöhen dürfen.

01:05:52: So Modell drei schlagen Sie vor Spalten das Euro in Nord und Süd.

01:05:58: Das ist ja nun keine neue Idee, die gab es schon früher mal.

01:06:01: Warum sollte die jetzt wieder auf den Tisch kommen?

01:06:04: Ja der Euroraum ist inherent instabil und ich bin jetzt einfach theoretisch rangegangen und habe die Möglichkeiten aufgezählt.

01:06:12: Ja, also entweder wir befolgen die Kriterien, die wir in den europäischen Verträgen geschrieben haben oder wir schaffen eine politische Union.

01:06:19: und wenn wir das nicht schaffen dann müssen wir natürlich darüber überlegen ob wir den Euro aufbrechen.

01:06:25: Also es sieht durchaus dass gemeinsame Währungsräume große Vorteile haben.

01:06:31: ich sehe aber auch das Voreintritt in den Euro der Währungskwettbewerb Europa sehr produktiv war.

01:06:40: Wir hatten eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft, wir hatten eine Europäische Gemeinschaft und haben dann eine Europäischen Union bekommen die auch noch eine längere Zeit ohne den Euro funktioniert hat.

01:06:52: Und da war es eben so dass man eine Gruppe von Ländern mit stabilen Währungen klastet um die Geldpolitik der Deutschen Bundesbank und eine Grupe von Ländern eher im Süden Europas die expansivere Geldpolitik wollten, weil sie expansive Staatsausgaben damit finanzieren wollten.

01:07:14: Und dann hatten wir halt im Norden geringe Inflation in Süden höhere Inflations sowie alle Länder das eben sich gewünscht haben.

01:07:23: aber Die Aufwertung der deutschen Mark und der Währungen die an die deutsche mark gebunden waren Die haben jetzt eben auch die Unternehmen im Norden gezwungen, die Produktivität zu erhöhen.

01:07:37: Weil immer wenn die deutsche Mark aufgewertet hat dann wurden die Produkte im Ausland teurer.

01:07:42: und wenn die Unternehmen in Deutschland jetzt im Auslandswettbewerbsfähig bleiben wollten da mussten sie eben die Effizienz erhöhen oder besonders gute Produkte produzieren die nicht so preisensibel im Ausland waren.

01:07:55: Das heißt, dieser Währungswettbewerb innerhalb Europas hat Produktivitätsgewinne erzeugt, die innerhalb von Deutschland verteilt werden konnten in Form wachsender Löhne oder des Ausbaus des Sozialsystems, aber auch teilweise dann entweder über die Abwertungen der südlichen Währungen oder auch über die gemeinsamen Institutionen in Europa gemeinsame europäische Agrarpolitik oder gemeinsame Regionalpolitik dann auch in den Süden verbracht werden konnten.

01:08:25: Also eigentlich haben alle Teile Europas von diesem Behrungswettbewerb profitiert und Europa ist vorangekommen, der Wohlstand ist gewachsen und alle waren zufrieden, alle konnten sich auch frei innerhalb des gemeinsamen Binnenmarkts bewegen.

01:08:43: Also von daher ist es durchaus weiterhin eine Option, dass wir ein gemeinsames Europa haben mit einem starken Binnenmarkt freien Kapitalverkehr, freien Verkehr für Güter und Dienstleistungen und freie Bewegung von Arbeitskräften auch ohne gemeinsame Währung – das hat ja lange Zeit gut funktioniert!

01:09:02: Ja, ich höre es Ihnen zu und denke mir so ja das stimmt schon.

01:09:05: Es würde ich sagen, dass die Leute dann eher gut zur Zeit haben bei Donald Trump.

01:09:08: Wir haben die geopolitische Zeitenwende.

01:09:11: da heißt es EU muss stark sein was wir heute nicht sind.

01:09:14: also ich glaube das Szenario den Euro aufzulösen das passt nicht in die politische Welt wenn er sich machen weil sie immer Euro und Europa gleichsetzen was wir beide wissen was falsch ist aber ist noch mal so jetzt in der europa mit EU gleich.

01:09:25: also normal Euro und EU ist nicht identisch d.h hier bleiben zusammen.

01:09:29: politische Union Ja, ich würde mir vorstellen, die Deutschen würden so was machen.

01:09:35: Ich glaube, die Franzosen und die Italiener werden sich niemals die Autonomie wehnehmen lassen.

01:09:38: Die werden niemals sich zereinhalten.

01:09:39: Das heißt wir sollten uns noch wahrscheinlich darauf einstellen dass wir weitermachen wie bisher Und ich würde sogar noch fast weitergehen und sagen jemanden naja... ...die Versuche für die deutsche Politik ist ja auch ganz groß auch den Umweg zu machen über die EU-Schulden Bei der EU-Schulden sind erstmal so Schuldenbremse gar nicht erfasst Die kommen nur hinterher, tauchen sie im Haushalt auf.

01:09:58: Aber erst mal ist es ja außerhalb.

01:10:00: Das heißt die deutsche Politik könnte ja auch sagen ob wir sind solide, wir machen EU-Schulden und wir haften für viel mehr als er aus dem Topf bekommen.

01:10:07: aber wir machen's einfach mal so wie Deutschen sind eh so blöde Merkens nicht.

01:10:10: Also mein Szenario wäre eher Wir kriegen eine Schuldenunion ohne und Schuldentransferunion ohne offizielle Diskussion und ohne die dazugehörigen Institution.

01:10:20: das heißt wir kriegen also nach der Umverteilungswirkung der EZB ohne Mandat?

01:10:25: bekommen wir eine Umvertannungssicherismus auf der EU-Ebene ohne Mandat.

01:10:30: Ja, durchaus denkbar!

01:10:31: Also ich glaube die Zentralbank finanzierte Ausgabenpolitik auf supranationale Ebene in der Europäischen Union ist bereits angelegt.

01:10:43: ja also einerseits waren Schulden der europäischen Union eigentlich mehr oder weniger verboten.

01:10:50: man hat jetzt immer mehr Ausnahmetat beständig geschaffen mit unterschiedlichen rechtlichen Konstruktionen.

01:10:57: Darüber kann man streiten, was man auf jeden Fall feststellen kann ist dass immer neue Schulden finanzierte Ausgrabenprogramme der Europäischen Union kommen in zunehmender Frequenz also.

01:11:10: von daher denke ich ist die Schuldenfinanzierung der Europäischen Union schon Realität.

01:11:16: Also man hört auch keine großen Proteste mehr aus Berlin dagegen, also das es etabliert.

01:11:23: Allerdings ist die Frage dann wer kauft diese Staatsanleihen und die supranationalen Anleihen?

01:11:29: Die stehen ja schon auf der Ankaufliste der Europäischen Zentralbank.

01:11:33: Wir wissen auch dass die europäische Zentralbanken schon im Rahmen ihrer Aufgaufprogramme zahlreiche supranationale Staatsanleihen gekauft hat und das Eurosystem entsprechend diese Anleihen auch in ihrer Bilanz hat.

01:11:49: Also von daher sind wir eigentlich schon der Zentralbank finanzierten Staatsausgabenfinanzierung in der Europäischen Union schon sehr, sehr nahe gerückt.

01:11:59: die Frage ist nur welche inflationären Tendenzen daraus entstehen?

01:12:03: Und das wird auf jeden Fall nicht das Wachstum erhöhen wie die Kenziane jetzt versprechen würden, sondern immer mehr Geld.

01:12:12: Immer mehr billiges Geld und immer mehr Staatsausgaben lämen das Wachstum.

01:12:17: also es wird wahrscheinlich so kommen aber es wird natürlich dann dem Ziel entsprechend dass Europa stark sein muss.

01:12:24: ja ein Schulden finanziertes europa wird nicht stark sein weil Entschulden finanziertes Europa auch immer dazu tendieren wird, notwendige Reformen der Sozialsysteme nach hinten zu verschieben und selbst wie wir das jetzt auch in Deutschland beobachten Schuldentöpfe die für Investitionen gedacht sind dann am Ende doch wieder in soziale Ausgaben umzuwitmen.

01:12:49: Sie argumentieren sehr stark nach dem Wort der österreichische Schule, nicht?

01:12:53: Halleyeknises usw.

01:12:54: Überinvestitionen, Kritik an der Geldpolitik usw.. Wieso

01:13:00: tut sich

01:13:02: Diese Schule so schwer in der Ökonomie.

01:13:04: Ich meine, es ist eine ganz klare tiefen Binderheitsmeinung.

01:13:08: Wir haben da die Kenzianer, wir haben da den normalen Neo-Niberalen

01:13:12: usw.,

01:13:13: wieso tut die österreichische Schule sich so schwer?

01:13:17: Neoclassiker, ne?

01:13:18: Also

01:13:19: die

01:13:19: Kenziana und den

01:13:20: Robeslassikern ja.

01:13:21: Ja warum tut sie sich so sehr schwer?

01:13:23: also man muss natürlich fragen in welchen Kreisen.

01:13:27: Es gibt ja zwei wichtige Kreise, es gibt die Akademiker und das gibt die Politiker.

01:13:33: Manchmal ist es fließender Übergang bei einem ein oder anderen Kollegen, der jetzt keinen Namen.

01:13:37: Manchmal

01:13:38: aber selten ist es ein fließende Übergann.

01:13:42: Ich glaube das die Academia hat sich zunehmend in den Elfenbeinturm zurückgezogen.

01:13:48: Also es gibt einen sehr starken Fokus auf Modellbildung und auf mathematische Methoden Und diese sind aus österreichischer Sicht nicht passend um jetzt menschliches Handeln zu modellieren.

01:14:03: Also die Österreicher denken oder die österreichischen Ökonomen denken, dass die Volkswirtschaft sich aus den Menschen konstituieren, die in den Volkswirtschaften leben und handeln – und die funktionieren eben nicht nach mathematischen Formeln.

01:14:19: Deswegen können sie menschliches Handel nicht in mathematische Formeln pressen.

01:14:24: Sie können das nur so gut wie möglich verbal beschreiben und verbal umschreiben.

01:14:31: Und wirtschaftliche Entwicklung aus der Sicht der Österreicher ist ein Prozess, Aktion und Reaktion.

01:14:39: Und daraus entwickelt sich dann was ja?

01:14:42: Das ist nicht im Einklang mit dem gegebenen Mainstream Denken in der Volkswirtschaftslehre.

01:14:48: Da denkt man eher in Gleichgewichten vielleicht auch noch komparativ statisch.

01:14:53: aber diese Pfadabhängige Entwicklung die die Österreicher vor Augen haben Die ist schwer, schwer modellierbar und deswegen ist sie einfach außerhalb der Disziplin.

01:15:05: Das muss man anerkennen.

01:15:07: Deswegen tut sich aber andersherum natürlich auch die Disziplinen schwer mit den Problemen zu befassen, die da draußen in dieser großen Welt sich täglich auftun.

01:15:19: Und warum ist es für die Politiker nicht anschlussfähig?

01:15:22: Na ja, die Politikern bekommen durch die Wahl Macht Und wollen die natürlich auch ausüben.

01:15:29: Sie kriegen Ressourcen zugewiesen und sie wollen diese Ressursen zumindest teilweise dazu verwenden, ihre Widerwahl zu sichern.

01:15:40: Die Österreicher würden immer sagen im Zweifelsfall greift der Staat lieber nicht ein als dass er eingreift Und deswegen ist es natürlich auch keine schöne Perspektive für die Politiker, immer die Österreicher sagen zu hören komm lasst lieber die Finger davon.

01:15:57: Dann wird's besser!

01:15:58: Was das ja wirklich wäre?

01:16:00: Wobei wir am letzten Thema sind, wir müssen zusammen sprechen jetzt hier Ende Januar also für den Fall weiß ich genau wann dieses Unser Gespräch erscheint.

01:16:06: Ich meine Sie, in Ihrem Paper blicken sie zurück aufs Jahr zwei, als Deutschland kranker Mann Europas war.

01:16:11: Ich würde sagen heute sind wir auch ziemlich krank.

01:16:13: Klar die Franzosen sind gerade in der Staatsfinanz und so weiter aber wir sind jetzt auch nicht gerade hier helden.

01:16:17: Sechs Jahre Stagnation drei Jahre Rezession.

01:16:19: Okay letztes Jahr war keine verwende Rezition aber eigentlich waren wir ja nicht privatwirtschaftlich.

01:16:23: schon ohne Staatskonsum mehr die Wirtschaft auch geschrumpft.

01:16:26: also was passiert da?

01:16:28: Die Politiker Wir haben die falschen Hebel in der Hand oder denken, sie werden wiedergewählt.

01:16:32: Wenn Sie nichts machen, wenn Sie was machen erst rechtlich wieder gewählt werden... Ich meine, haben Sie noch Hoffnung auf Deutschland?

01:16:38: Oder sagen Sie nach dem Wort dann ja gut, dass ich mein Geld global anlegen kann weil hier ist echt übel?

01:16:45: Ja, ich habe zumindest dahingehend Hoffnungen.

01:16:48: also ich bewege mich auch in diesem Land und ich hab dahingehin Hoffnung jetzt das es noch viele motiviert intelligente Leute in Deutschland gibt, die was bewegen könnten und auch etwas bewegen wollen.

01:17:02: Ja?

01:17:02: Und ich hoffe natürlich dass die politischen Entscheidungsträger eines Tages wirklich dahin kommen, dass sie sagen Sie wollen sich nicht nur um die kümmern, die Hilfe brauchen sondern dass sie verstehen das sie natürlich auch die brauchen die was leisten können und leisten wollen in diesem Land.

01:17:23: also davon gibt es noch viele in diesem land Und ich glaube, wenn wir mehr auf diese Leute setzen würden, dass wir dann auch in der Lage wären die Probleme in Deutschland zu lösen.

01:17:35: Uns geht es noch gut im Vergleich zur Argentinien.

01:17:38: Das Wohlstandspolster ist deutlich größer als in Argentinen.

01:17:42: das vielleicht auch ein Grund warum die Deutschen immer noch Zögern sich dazu entscheiden, dass sie wirklich Reformen wollen obwohl die meisten Deutschen glaub ich inzwischen verstanden haben, dass es so eigentlich nicht weiter gehen kann.

01:17:54: aber Argentinien zeigt ja auch, dass wir lang nicht so tief fallen würden wie die Argentina.

01:18:00: Einfach weil wir ein großes Wohlstandspolster haben und es sollte uns eigentlich dann Mut genug geben, das wir Reformen voranbringen.

01:18:10: Erst brauchen wir noch die Politiker, die den Mut haben, das den Leuten dann auch ehrlich zu verklickern.

01:18:15: Professor Schnabel aus.

01:18:16: Die suche ich auch noch diese Politiker die diesen Mut haben.

01:18:19: Hoffen wir mal sie kommen irgendwo um die Ecke und überraschen sie positiv.

01:18:23: Vielen Dank für dieses Gespräch!

01:18:25: Ha!

01:18:26: Ja, Optimismus ist immer gut.

01:18:27: Vielen Dank für das Gespräch und auch über den Euro.

01:18:29: Weil ich glaube, das Thema des Euros bleibt uns einfach erhalten und wir müssen es auf jeden Fall wieder thematisieren weil es ist zwar jetzt nicht im Mainstream-Fokus und viele haben sich auf dem Radarschirm aber das heißt ja nicht, weil's keine Schlagzahle ist dass sie nicht ein relevantes Thema ist.

01:18:42: So ist es also es bestimmt unser Leben und deswegen muss man auch weiterhin verstehen wie der Euro funktioniert oder eben nicht funktioniert.

01:18:49: Vielen herzlichen Dank!

01:18:50: Vielen Dank Herr Stelter.

01:18:59: Halten wir fest Die Eurozone ist nach wie vor kein optimaler Virusraum.

01:19:05: Man könnte auch sagen, sie ist noch suboptimaler als es vorher schon war.

01:19:10: Weder Einkommen, noch Produktivität, noch Konjunktur- und Finanzzyklen haben sich angenehrt.

01:19:16: Die Finanzzyklen verlaufen da besonders asymchron.

01:19:19: Immobilien und Kreditbooms wanderten von Süd nach Nord, von der spanischen Immobilie in Blase bis zum späteren deutschen Immobiliemboom.

01:19:29: Die Unterschiede bei Wachstum, Inflationen, Schulden, Leistungsbalanzen und Löhnen wachsen weiter an.

01:19:35: Auf den Punkt gebracht?

01:19:36: Ein Zins für einundzwartig Länder funktioniert nicht – wenn Wirtschaftsstrukturen um Politik so auseinanderlaufen!

01:19:45: Die bisherigen Rettungsmaßnahmen wie auch der Einstieg in eine Transferunion und vor allem die Unterstützung der hofer schuldeten Staat durch die EZB haben die Probleme nur unterdrückt.

01:19:56: Sie haben darüber hinaus sogar noch den Reformdruck gemindert.

01:20:01: Das heißt, Staaten und Politiker glauben sie können weitermachen ohne Reform.

01:20:08: Wir erinnern uns mit null-und negativ Zinsen, mit gigantischen Anleihekaufprogrammen und auch den Tage zwei Saalden wurde und wird der Euro zusammengehalten aber der Preis ist hoch!

01:20:21: Wir erlebten eine Verbögenspreisinflation wir erlebsten Fehlanreize und wir erleben in vielen Ländern der Eurozone eine zunehmende politische Polarisierung.

01:20:32: Was wäre zu tun?

01:20:34: Wir haben es gehört, theoretisch wäre es ideal eine echte politische Union zu schaffen mit einer gemeinsamen Fiskal- und Sozialpolitik – und einem europäischen Finanzausgleich!

01:20:45: Das ist politisch meines Erachtens nicht durchsetzbar.

01:20:49: Deutschland würde es vielleicht sogar noch machen, weil Frankreich und Italien wären sicherlich nicht auf die nationale Souveränität bei so wichtigen Themen wie die Staatsausgaben verzichten.

01:20:59: Die Option zwei wäre quasi eine Roskohr.

01:21:04: Man würde versuchen, zu den eigentlich versprochenen Stabilitätskriterien zurückzukehren.

01:21:09: Strickte Einhaltere-Schuldenkriterien, resistive Geldpolitik, Abbau der Staatsausgabenquote und der Regulierung.

01:21:16: Umsetzungswahrscheinlichkeit?

01:21:18: Null!

01:21:19: Denn man bräuchte wahrscheinlich einen Schuldenschmitt – und das ist sicherlich wann die Staaten nicht populär.

01:21:25: Auch die Option drei von Nord- und Südeuro, die Herr Stabel diskutiert hat ist völlig ausgeschlossen.

01:21:31: Ich denke ihr Politik wird es nicht umsetzen vor allem deshalb auch bei Frankreich den ihm zustehenden Platz im Südeuro als Nationalstolz nie akzeptieren würde.

01:21:43: Was bleibt ist ein weiter so des Durchwurstellens eine immer aktivere EZB mehr gemeinsame Schulden mehr Umverteilung und immer weniger Wachstum Und das wird so lange gut gehen, dass es eines Tages eben nicht mehr gut geht.

01:22:05: Bleibt mir die Behörden und Hörer Ihnen sehr herzlich zu hören zu danken!

01:22:10: Ich freue mich für immer auf Fragen, Feedback, Kritik- und Anregungen – und auf einem Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe von BTO Refresh oder aller spätestens am kommendens Sonntag zu einer weiteren regulären Ausgahbe dieses Podcasts.

01:22:24: Bis dahin, Eugene Alles Gute, Ihr Daniel

01:22:28: Stelter.

01:22:33: BTO Beyond The Obvious Featured per Handelsblatt.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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