beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:14: Hello

00:00:15: und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Podcasts.

00:00:19: Ich freue mich, dass Sie auch in dieser Woche wieder mit dabei sind!

00:00:23: Wir

00:00:23: blicken auf die Finanzierung der Verteidigungsausgaben in Europa.

00:00:28: Bekanntlich müssen wir diese deutlich steigern.

00:00:32: allen für Deutschland Machen dafür Schulden.

00:00:35: Doch die Frage ist natürlich, warum eigentlich Schulden?

00:00:38: Denn nach dem Fall des Eisenvorhangs, nach dem Ende des Kalten Krieges sind die Verteidigungsausgaben massiv nach unten gefahren worden.

00:00:48: Natürlich zu Recht!

00:00:49: Denn es gab ja keine Bedrohung mehr.

00:00:52: Und was haben die Staaten Europas mit dem neuen vielen Geld gemacht das nicht mehr in Waffen und Soldatenfloss?

00:01:00: Richtig Sie haben den Sozialstaat ausgebaut.

00:01:04: Allen voran Deutschland, wie wir wissen.

00:01:07: Jetzt haben wir eine andere Welt, geopolitisch eine echte Zeitenwende.

00:01:12: Da könnte man auch denken na gut!

00:01:14: Wir haben lange Zeit gespart bei Verteidigung und konnten uns deshalb die Sozialstaate leisten.

00:01:21: Nun müssen wir mehr für Verteiligungen ausgeben.

00:01:24: also müssen wir den Sozial Staat reformieren und verkleinern.

00:01:28: doch genau das passiert nicht.

00:01:31: Wir sehen es in der aktuellen deutschen Diskussion.

00:01:34: Wir bauen die Sozialschlüsse sogar noch aus, Stichwort Mütterrente.

00:01:38: und zum anderen bleiben wir uns das Geld für die Herstellung der Verteidigungsfähigkeit.

00:01:44: Es könnte man denken dass ist einmalig stimmt aber nicht.

00:01:48: Das gewinne Studie zeigt.

00:01:50: In den letzten Hundertfünfzig Jahren war es regelmäßig der Fall.

00:01:53: Es fahre niemals der Tweed oft zwischen Kanonen oder Butter.

00:01:58: Es war immer Kanonen und Butter Mit traurigen Folgen für die Staatsfinanzen, mit sehr traurigem Volken für die Gläubiger der Staaten aber auch mit sehr Traurigen folgen für alle Steuerzahler.

00:02:12: Das schauen wir uns der heutigen Folge genauer an.

00:02:16: Ich fand es wie gesagt hochspannend interessant.

00:02:20: ich hoffe sie auch.

00:02:21: fangen wir also

00:02:23: an!

00:02:38: Willst du dich verlieben, so wie hunderttausende sich auch schon ganz neu verliebt haben?

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00:04:14: slash btu, readly schreibt sich r e a d l y alle Infos wie immer auch in den show notes.

00:04:24: Bereits am letzten Mittwoch habe ich mir Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz und die darum tobende Diskussion zum Thema Eurobonds klargemacht dass die EU darauf setzt möglichst viele Schulden zu machen um damit alle mögliche Probleme zu lösen.

00:04:41: im vordergrund steht aber natürlich die Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit.

00:04:46: Nicht wenige Ökonomen gehen sogar so weit und sagen, diese Schulden hätten auch etwas Gutes!

00:04:51: Denn endlich bekäme Europa ein sogenanntes Safe-Asset.

00:04:58: Immer wenn ich das höre fällt mir ein Bild ein welches bei mir im Büro hängt.

00:05:03: Es ist von einer österreichischen Künstlerin.

00:05:06: Sie hat inspiriert von Plakaten die für Kriegsanleihen aus dem Erste Weltkrieg geworben haben, ein neues Bild entworfen mit Schweinchen die im Prinzip sagen oh ja bitte kauf mir doch diese Anleihe und zugleich halten sie gleich noch eine Rakete.

00:05:24: Die Anspielung ist klar!

00:05:25: Die Schulden dienen dazu etwas Grausames zu tun.

00:05:29: und zum anderen weiß ich natürlich wie Sie auch, wie es den Gläubigern dieser Anlei nachgangen ist.

00:05:36: Sassen Sie im Land wer jetzt den Krieg verloren

00:05:38: hat?

00:05:39: Hatten Sie unmittelbar den Totalverlust oder kurz darauf die Hyperinflation, was er dann auch zum Totalverlust geführt hat.

00:05:48: Aber selbst wenn sie Anleihen gekauft haben von Ländern, die letztlich erfolgreich waren im Krieg, selbst dann wussten sich schmerzhafte heftige Verluste hinnehmen – einfach deshalb, weil die Staaten sich über die sogenannte finanzielle Repression ihrer Schuld entledigten!

00:06:05: Das heißt wir wissen dass dieses Safe-Asset vor allem eins ist es ist das sichere Versprechen darauf Geld zu verlieren.

00:06:14: Die Frage steht im Raum, ob es uns diesmal genauso ergeht?

00:06:18: Jetzt, wo wir in Europa über massive Aufrüstung im Raum stehen, Verteidigungsausgaben von bis zu fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes sprechen und deshalb schauen wir uns das in dieser Folge genauer an.

00:06:32: Zum einen blicken wir auf die aktuelle Forschung zum Thema Staatsanleihen in Kriegen und Panemien dann auf eine neue Studie mit dem Titel Kanonen und Butter die aufzeigt, dass die Staaten eben

00:06:45: nicht

00:06:46: sparen und Umschichten sollen eher auf Schulden setzen.

00:06:49: Und wir diskutieren dann der im Ende wohl diesmal die Rechnung bezahlt – der Steuerzahler, der Sparer oder

00:06:55: beide?

00:06:57: Die Kernfrage ist können wir uns in Europa wirklich hochrüsten um wieder zu wachsen oder rüsten wir uns vor allem für höhere Steuern- und Abgabenquoten und die heimliche Enteignung von Gläubiger?

00:07:16: In der Finanzwelt gelten Staatsanleihen der westlichen

00:07:19: Staaten

00:07:19: traditionell als sichere Hochliquide-Vermögenswerte.

00:07:24: Ihr Regulatoren behandeln sie als Risiko los, Banken dürfen Sie halten ohne jegliche Eigenkapitalanforderung egal ob es sich um die Anleihen von Italien Frankreich Spanien oder Deutschland handelt.

00:07:38: doch was ist davon zu halten?

00:07:41: Als Investment sind Staatsanleihen wirklich sichere Vermögenswert?

00:07:47: eine aktuelle Studie mit dem Titel A. Government bonds safe in times of war und pandemic räumt mit den Vorstellungen von sicheren Anleihen grundlegend auf.

00:07:59: Wie immer übrigens ist die Studie den Shownotes verlinkt.

00:08:03: Die Forscher haben sich daran angeschaut, wie sicher Anleien im letzten Jahrhunderten wirklich waren – und zwar speziellen Kriegen aber auch während der Corona-Pandemie.

00:08:14: Sie haben dabei die realen Renditen von Staatsanleihen in den USA und Großbritannien über rund dreihundert Jahre analysiert.

00:08:22: Im Fokus waren dabei die Phasen, in denen die Staatsausgaben kräftig nach oben gegangen sind – im Schnitt um etwa sieben Prozentpunkte des Bruttoinlassproduktes pro Jahr in den ersten vier Jahren eines Krieges oder einer Pandemie.

00:08:36: Die Ergebnisse passen perfekt zu meinem Bild von den dummen Kriegsanleihn!

00:08:42: Wir untersuchen die realen Renditen von Staatsanleihen in den USA und Großbritannien, den weltweit sichersten Anlagen der letzten drei Jahrhunderte in Kriegszeiten und während der Covid-IX Pandemie.

00:08:53: Diese Phasen zeichnen sich durch einen starken Anstieg der Staatshausgaben um durchschnittlich sieben Prozent des BIP pro Jahr in den ersten vier Jahren aus.

00:09:02: Mit gegen der Annahme des Staatsanlegensichereranlagen seien wir fest, dass Kriege und Epidemien mit erheblichen Verlusten für Anlei gläubiger einhergehen.

00:09:11: Über alle Phasen hinweg erlitten Anlei gläubiger in den USA und Großbritannien, in den ersten vier Jahren einen realen Verlust von vierzehnt Prozent.

00:09:19: Staatsanleihen schneiden diesen Episoden meist deutlich schlechter ab als vermeintlich risikoreichere Anlagen.

00:09:26: Staatsanleihen erzielen in Kriegszeiten nicht nur geringe Realrenditen, sondern schneiden sogar schlechter ab als risikoreiche Anlagen wie Aktien oder Wohnimmobilien.

00:09:34: Mit Ausnahme einiger weniger Kriege zu Beginn des Untersuchungszeitraums führten fast alle Kriege zur einem stärkeren Rückgang des realwärts des Anleihen-Portfolios als des Aktienportfolios.

00:09:45: Dieses Ergebnis stellt die gängige Annahmenfrage der Staatsanleihen sichere und Aktien riskoreicher Anlagen sein.

00:09:52: Während Staatsanleihen in wirtschaftlichen Rezessionen Absicherungs-Eigenschaften aufweisen können, erweisen sie sich in Kriegszeiten als risikoreiche Anlagen.

00:10:00: Anleihen reagieren offenbar empfindlicher auf starke Schwankungen der Verteidigungsausgaben als Aktien.

00:10:06: Und woran liegt das?

00:10:08: Warum schneiden Staatsanleihen in Kriegeszeiten so dramatisch schlechter ab?

00:10:11: Wir stellen fest, dass unerwartete Inflation maßgeblich zur Minderung der realen Renditen von Staatsanleihen beigetragen hat.

00:10:18: Die kumulierte Inflationsrate überall Kriege der USA und Großbritanniens hinweg betrug in den ersten vier Kriegsjahren zwanzig Prozent.

00:10:25: Unsere empirischen Ergebnisse decken sich mit neuen Erkenntnissen von anderen Forschern zu Covid-IX und den Weltkriegen – sie stützen Theorien die die Entwicklung zukünftiger Staatsthefizite als Treiber der Inflacion identifizieren.

00:10:38: Ein weiterer wichtiger Faktor für die niedrigen Realrenditen von Anleihen in Kriegszeiten ist die Finanzrepresion.

00:10:44: Das heißt, die Senkung der Finanzierungskosten durch Regierungen entweder durch Interventionen der Zentralbank oder durch Finanzmarktregulierung.

00:10:53: Also wir bekommen unawartete Inflation und bewusste finanzielle Repression.

00:11:00: Und das Ganze passt auch nochmal zur fiscal theory of inflation über die wir auch schon mal ein Podcast gemacht haben In genau den Szenarien also, in denen sich Sparrer hinter dem Staat verstecken wollen – also quasi weil es gefährlich ist.

00:11:15: Stehen Sie in Wahrheit ganz vorne wenn es darum geht die Rechnung zu bezahlen über Inflationen, über regulierte Zinsen und über reale Kaufkraftverluste auf angeblich sicheren Staatsanwälten.

00:11:29: Die Autoren verweisen dabei auf einen grundlegenden Zielkonflikt der Politik.

00:11:34: Regierungen stehen vor einem inherenten Zielkonflikt zwischen der Absicherung der Steuerzahler und dem Schutz der Anleihegläubiger.

00:11:41: Die Sicherung der Schulden erfordert Steuererhöhungen in Abschwingen, bestellen fest dass Regierenden die Anlei-Gläubige zwingen einen Großteil der fiskalischen Last der hohen Staatsausgaben im Zusammenhang mit Kriegen und Pandemien zu tragen.

00:11:54: Welte Regierung diesen Weg sind ihre Schulden jedoch nicht mehr sicher?

00:11:58: Ihre Finanzierungskosten steigen da die Anleihgläumiger Verluste in Zeiten hoch Grenznutzen erwarten Die gemeinsame Geld- und fiskalpolitische Ausrichtung beeinflusste Sicherheit nominaler Staatsanleihen.

00:12:09: Gemeint ist hier, die Notenmark müssen machen was das Finanzministerium will.

00:12:14: Das nennt sich Fiskeldominanz Und war ebenfalls schon mehrfach Thema an dieser Stelle.

00:12:34: Ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, das in unserer schnellen Welt keinen Platz mehr hat.

00:12:38: Damit ist jetzt Schluss!

00:12:40: Eleven Labs revolutioniert die Kundeninteraktion – als eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Geschichte hat dieses europäische Powerhouse seine Plattform geschaffen, die genau diesen Schmerz beendet.

00:12:52: Keine Warteschlangen mehr, keine nervigen Tastaturmenüs nur noch sofortige intelligente Hilfe.

00:12:58: Dass dies keine Zukunftsmusik ist, beweisen Marktführer wie die Deutsche Telekom Klarna, Revolut oder Bertelsmann.

00:13:05: Diese globalen Player vertrauen auf Eleven Labs um ihren Kunden ein Premium-Erlebnis zu bieten!

00:13:11: Die KI-Agenten klingen absolut menschlich, agieren empathisch und lösen Probleme in thirty zwei Sprachen während andere noch an der Bartelschleife hängen.

00:13:19: Entscheidend für den Enterprise Sektor ist die kompromisslose Sicherheit.

00:13:23: Eleven Labs ist vollständig DSGVO-konform, ISO seven two zero one zertifiziert und erfüllt bereits alle Anforderungen der neuen europäischen KI-Verordnung.

00:13:34: Die Agenten können zu dem handeln – sie sind direkt mit ihren Systemen verknüpft um Aufträge zu prüfen oder ließen zu qualifizieren, sicher, skalierbar und hocheffizient.

00:13:44: Befreien Sie Ihre Kunden vom Ballast Alter Hotlines!

00:13:47: Setzen sie auf technologische Souveränität Made in Europe.

00:13:51: Erfahren Sie mehr und testen Sie die Plattform unter elevenlabs.io slash BTO.

00:13:57: Eleven Labs – weltweiter Marktführer für VoiceKI.

00:14:07: Doch wäre es nicht besser, die Staaten würden an anderer Stelle sparen?

00:14:11: Mit dem entsetzkalten Stiegels sagen weltweit die Ausgaben zur Verteidigung Die Staaten freuten sich über die sogenannte Friedensdividende und nutzten sie überwiegend zur Ausweitung des Wohlfahrtsstaates.

00:14:24: Während die Ausgaben für Verteidigung bis Fallesundfünfzehn gegen Manusundneunzig um Fünfundvierzig Prozent sanken, verdoppelten sich die Ausgamen für Soziales in europäischen Nachteilstaaten.

00:14:35: In Deutschland fiel die Friedens-Dividende übrigens besonders groß aus.

00:14:39: Zwischen Losser Neunzig und Zwei-Tonzwanzig verfügte die Bundesregierung über ein um mehr als zwanzig Milliarden Euro höheres jährliches Budget für andere Ausgaben.

00:14:51: Und all dies diete dazu, den Sozialstaat weiter auszubauen.

00:14:55: Wer kennt die Zahlen?

00:14:57: Die Sozialausgaben des Bundes sind seit Alter zweiundneunzig von vier Prozent des Broteinlandsprodukts auf fünf Komma zwei Prozent gestiegen.

00:15:06: Standen soziale Leistungen, also zweiund neunzig noch für fünfunddreißig Prozent des Haushalts so sind es heute achtundvierzig Prozent und pro Einwohner stiegen die Ausgaben inflationsbereinigt um zweiundachtzig Prozent.

00:15:20: Jetzt ist es Schluss mit dem Frieden, also könnten wir doch zur Normalität zurückkehren und mehr Investitionen tätigen, mehr Ausgabe für Verteidigung tätigen und im Gegenzug den Sozialstaat zurückführen.

00:15:35: Eine aktuelle Studie aus Kielinstituts für Weltwirtschaft zeigt jedoch dass diese Annahme drückt.

00:15:42: Titel der Studie ganz entbutter The Fiscal Consequences of Rearmament and War.

00:15:50: Johannes Martian und Christoph Trebels vom Kiel-Institut für Weltwirtschaft haben dazu die Staatsfinanzen von zwanzig Ländern untersucht.

00:15:58: Für den Zeitraum,

00:16:01: von eighteenhundertsiebzig

00:16:02: bis zweitausendzweiundzwanzig, haben sie einhundertfünfzehntausend Ausgabepositionen und rund dreißigtausendeinhalb Positionen analysiert.

00:16:13: Auf dieser Basis identifizieren Sie Einenhundertvierzehn Episoden, sogenannte massiver Militärspending Booms.

00:16:22: Also entweder Kriege oder aber Aufrüstungsschübe in Friedensseiten.

00:16:28: Während man erwarten würde, dass es ein Trade-off gibt zwischen Kanonen und Butter ergibt sich aus der Studie etwas völlig anderes.

00:16:37: Die Kurzfassung ist folgender In großen Kriegen wären die Meditärausgaben überwiegend überschulden finanziert.

00:16:45: Die Staatsverschuldung steigt im Schnitt um rund vierzig Prozent Punkte des BEP.

00:16:50: In Aufrüstungsepisoden ist der Boom kleiner, die Finanzierung wird stärker mit Steuern gemacht.

00:16:57: aber auch Schulden spielen weit in eine wichtige Rolle.

00:17:00: und vor allem stellen die Forscher folgendes fest.

00:17:03: Sozialausgaben werden so gut wie nie real gekürzt.

00:17:07: statt Kanonen oder Butter beobachten sie fast durchgängig Kanonen und Butter.

00:17:15: das heißt Wer Länder aufrüsten, entscheiden sie sich.

00:17:18: Historisch gesehen selten für harte Verteidungskämpfe innerhalb des Budgets.

00:17:23: Sie halten Sozialprogramme stabil oder lassen sie mit der Inflation wachsen und packen die Ausgabenverrüstung einfach oben drauf.

00:17:32: Im Gegensatz zur weitverbreiteten Vorstellung von Kanonen oder Butter finden wir kaum Belege dafür, dass militärische Aufrüstungen durch Kürzungen bei Sozialprogrammen oder anderen zivilen Staatsausgaben finanziert werden.

00:17:44: Reduzierungen der soziale Ausgabe in Kriegs- und Aufrüstellungszeiten sind seltener Ausnahme sowohl nominal als auch real da die sozial ausgaben in der Regel mit der Inflationsschritt halten.

00:17:54: Wenn Länder aufrüsten entscheiden sie sich tendenziell für eine Kombination aus Rüstung und Sozialleistungen.

00:18:01: Das hat natürlich Folgen.

00:18:02: Längerfristig hinterlassen diese politischen Entscheidungen ein erhebliches fiskalisches Erbe, die Staatsverschuldung steigt während militärischer Aufschwünge stark an und sinkt anschließend wieder, während Steuern und Ausgaben anhaltend steigen.

00:18:15: Mehr als ein Jahrzehnt nach Beginn des Aufschrungs liegen die durchschnittlichen realen Steuereinnahmen immer noch zwanzig bis dreißig Prozent höher und die Spitzensteuersätze liegen weiterhin zehn bis zwanzich Prozent höher.

00:18:27: Das mag man sich angesichts der heute schon bestehenden Steuernabgabenlast gar nicht vorstellen.

00:18:33: Unsere Fallstudienweisen auf einen gemeinsamen Mechanismus hin, Steuererhöhungen und neue Steueren die während Konjunkturzyklen eingeführt wurden werden selten vollständig rückgängig gemacht insbesondere bei Einkommens- und Konsumsteuern die tendenziell bestehen bleiben.

00:18:48: auch die Ausgaben bleiben über dem Niveau vor dem Konjunktorzyklus.

00:18:52: Real betrachtet sind die zivilen Ausgaben nach fünfzehn Jahren um zehn bis zwanzig Prozent höher und auch die Militärausgaben bleiben lange Zeit hoch, insbesondere nach dem Ende von Konjunkturzyklen in Friedenszeiten.

00:19:06: Hochgerechnet auf das Bruttoinlassprodukt beträgt der durchschnittliche Anstieg der Steuereinnahmen im Jahrzehnt nach Aufrüssungsbeginn rund vier Prozentpunkte.

00:19:16: Dieser Anstiege geht übrigens über das hinaus was man braucht, um die Zinsen für die gestiegenen Schulden zu bezahlen.

00:19:22: Wie gesagt, wir starten bekanntlich schon von einem sehr hohen Niveau ausgehend.

00:19:28: Gerade was die Sozialausgaben betrifft!

00:19:30: Hier könnte man nun auf ein Umsteuern hoffen aber die Chancen stehen nicht gut.

00:19:35: Diese Ergebnisse decken sich mit einer grundlegenden Erkenntnis der Geschichte und politischen Ökonomie.

00:19:40: Geopolitischer Druck prägt den Fiskalstaat.

00:19:43: Thilis berühmte These, dass Krieg Staaten geschaffen hat steht im Einklang mit einer umfangreichen Literatur die zeigt das externe Konflikte und Kriegsrisiken Regierungen dazu veranlassten ihre Steuerkapazitäten auszubauen.

00:19:56: Und fiskalische Institutionen zu schaffen beispielsweise im frühen neuzeitlichen Europa und dem Großbritannien des achzehnten Jahrhunderts.

00:20:04: Seit eighteenhundertsiebzig haben bedeutende geopolitische Schocks Staaten dazu veranlasst, die öffentlichen Ausgaben zu erhöhen und Bürger- und Unternehmen stärker zu belasten.

00:20:13: Nicht nur durch höhere Steuersätze sondern auch durch die Einführung neuer und die breitere Anwendungen bestehender Steuerinstrumente.

00:20:20: Die Lehre daraus ist nicht nur das Kriege dauerhafte Kriegssteuern erzeugen – ein Punkt der in früheren Arbeiten hervorgehoben wurde.

00:20:27: Vielmehr zeigt diese Arbeit dass geopolitische Spannungen allgemein höhere Steuern und Ausgabe nach sich ziehen.

00:20:34: Jetzt könnte man ja einwenden, dass das nicht dauerhaft gut gehen kann.

00:20:38: Denn dann landen wir hier irgendwann mal bei hundert Prozent Staat!

00:20:41: Für manche vielleicht ein Traum für mich sicherlich nicht.

00:20:45: Hinzu kommt, dass der hohe Staatsanteil die Hochstaatsverschuldung in Kombination mit der hohen Abgabenlast natürlich die privatwirtschaftliche Dynamik dämpft.

00:20:55: Damit wären die Schuldenprobleme noch größer.

00:20:58: So oder so – ein hochinteressantes Thema – es habe ich mich mit einem der Autoren mit Christoph Trebisch zum Gespräch verabendet

00:21:08: habe.

00:21:14: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas Direktystem-Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

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00:22:49: Mit Christoph Trebisch kommen noch dieser Hinweis auf eine Aktion des Handelsplatzes, die morgen endet.

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00:23:03: Mehr Informationen finden Sie unter handelsblad.com-wissen-twanzig-sechsenzwanzig und wie immer auch in den Shownot zu dieser Ausgabe.

00:23:11: Doch nun zum Gespräch mit Christoph trebisch.

00:23:18: Christoph Trebesch ist Professor für Markroökonomie an der Universität Kiel und dem IFW-Kiel.

00:23:24: Seine Forschungsschwerpunkte sind Staatsschulden und Schuldenkrisen, internationale Kapitalflüsse, politische Ökonomie und Populismus sowie Geopolitik und Geoökonomien.

00:23:34: In den Jahren im Jahr zwei Tausend Jahre gründete er die Kiel Initiative in Geopolitics and Economics.

00:23:40: Er entwickelte den Ukraine Support Tracker, eine vielzitierte Datenbank die militärische und finanzielle Hilfe an die Ukraine quantifiziert und international vergleichbar

00:23:49: macht.

00:23:52: Sehr gehörter Professor Trebisch ich vom hier ausgesprochen sie mein Podcast begrüßen zu dürfen.

00:23:57: Vielen Dank für die Einladung!

00:24:00: Herr Trebish ganz ein Butter also Waffen und Butter das ihr Paper dem Motto was sind die fiskalischen Konsequenzen von Aufrüstung und Krieg?

00:24:09: Ich bin der Leier.

00:24:10: ich habe in meinem Büro Ein Kunstwerk hängen von einer österreichischen Kutzlerin, die hat diese Kriegsanleihen-Poster.

00:24:17: Die Plakate aus dem Ersten Weltkrieg so ein bisschen verfremde mit Schweinen und Ähnlichem eher so wo man im Prinzip zeigt wie blöd es eigentlich war diese Anleihe zu kaufen.

00:24:27: Insofern für mich ist das halt so.

00:24:29: ich habe so aus meiner Jugend in der Erinnerung auf eine Erzählung meiner Großeltern.

00:24:33: irgendwie Krieg und Aufrüstung ist meistens fiskalisch so fatal dass es für die Gläubiger von den Staaten eine ziemlich dumme Idee ist.

00:24:42: Jetzt haben Sie aber gedacht, sie gucken sich das grüttliche an?

00:24:45: Kann man was anderes beraus außer... Die Gläumiger werden nicht eignet?

00:24:49: Wir wollten die derzeitige Situation einordnen und wenn man die derzeitigere Situation also eine massive Aufrüstung mit hohen fiskalischen Kosten, wenn man das einschätzen will dann muss man weit in die Geschichte zurückgehen.

00:25:04: wir müssen wirklich bis in die Fünfziger gehen um eine ähnliche Episode zu finden, in der so breit in den westlichen Industrieländern aufgerüstet wurden.

00:25:14: Man muss sich das vorstellen.

00:25:15: wenn die NATO-Ziele, die derzeit geplant sind erfüllt werden dann würde die Summe der jährlichen Ausgaben der NATO sich verdoppeln.

00:25:26: Dann reden wir über mehrere Trillionen also Billionen, trillion in Englisch, Billionen Euro.

00:25:32: Was bedeutet das für Skyline?

00:25:33: Das war erstmal die zentrale Frage und einer der gängigsten Annamen ist ja, dass das auf Kosten der soziale Ausgaben geht.

00:25:42: Also Kanonen... also Butter wird gekürzt um die Kanon zu finanzieren.

00:25:47: und die weitere Leitplanke war Theorie, die ökonomische Theorie und die besagt ja wenn ich plötzlich hohe Ausgabeschox habe dann finanziere ich das über Schulden weil da kann nicht meine Steuerlast geletten.

00:26:00: Ich muss nämlich hektisch Steuern hoch- und runterfahren während dieses Ausgabe-Booms Sondern nicht Glätte, das ist die klassische Baro-Hypothese.

00:26:09: Und da wollten wir sehen ob die Held historisch auch in den Tuellen daken.

00:26:18: Das war das Vorhaben und jetzt könnte ich noch zehn Minuten weiter erzählen was wir alles gefunden haben aber jetzt würde ich nicht zu lange reden direkt am Anfang.

00:26:26: Ja gut du sollst schon erzählern was sie gefunden haben.

00:26:30: Beispiel die Nazis, den man mal kriegt.

00:26:32: Die haben im Krieg logischerweise in der Zahnstadt aufrechterhalten weil sie sich die Ruhe der Bevölkerung sichern wollten wäre meine Interpretation gewesen der Geschichte und ich gehe davon aus dass es bei anderen Staaten auch so war.

00:26:41: Ich habe gehört okay natürlich gab es Beschränkungen des Konsums.

00:26:45: Denken wir um ein Großbeteil in Zweiten Weltkrieg?

00:26:47: logischerweise deshalb weil man ja die realwirtschaftlichen Ressourcen Richtung Größtungsproduktionen gesteckt hat.

00:26:52: das heißt Leute haben Geld gehabt kotz aber weniger ausgebeiselt einfach Rationierung knapp halten.

00:26:56: Insofern leuchtet mir das ein.

00:26:57: Die Frage für mich ist ein bisschen da sollten wir schon noch ein bisschen schauen, was sie gefunden haben in ihrer Studie und damit spekulieren, wie es heute heißt.

00:27:03: Das war natürlich auch damals Sozialstaaten auf einem anderen Niveau, weil wir haben ja mit der sogenannten Friedensdividende Zeit gehabt, in der die Verteidigungsausgaben seit den neunzehlen Jahren drastisch gesunken sind.

00:27:15: Und die Sozialausgaben ist ja deutlich gestiegen – ich glaube, die Sozialaussgaben sind im fünfeilig Prozent gestiegen in den westlichen Ländern Europas also deutlich.

00:27:23: Korrigieren Sie vielleicht so höher Wert?

00:27:25: Und darum ist jetzt die Frage kann man quasi erkennt es von damals zu eins zu eins auf heute übertragen?

00:27:30: oder ist man nicht unter Umständen, heute auf einem Sozialstaatsniveau wo man am Ende doch um die Frage ganz wer das butter nicht herumkommt.

00:27:38: Wir haben natürlich keine Glaskugel aber was wir natürlich schon machen können das ist nicht Teil der aktuellen Studie weil die Budgetdaten noch nicht da sind für vierundzwanzig und zwanzig auf einer Ebene in dem mit der wir arbeiten können.

00:27:52: Das werden wir sicherlich noch machen.

00:27:54: Was wir allerdings gemacht haben ist systematisch die zwanzig Länder durchzugehen, was da aktuell passiert.

00:28:01: Und aktuell zumindest sehen wir kaum Fälle von Sozialstaatskürzungen und das ist ja Deutschland auch ein gutes Beispiel mit Mitterrente drei und weiteren Inflationsaufschlägen bei der Rente eher zuwachsaktuell in Deutschland an Butter.

00:28:16: Gleichzeitig gehen wir stark in die Schulden, um das zu finanzieren.

00:28:20: Und so sieht es auch in vielen anderen Ländern aus.

00:28:23: Wir sehen keine Kürzung des Sozialstaats obwohl und da gebe ich Ihnen ganz recht!

00:28:27: Wir haben ja eine völlig andere Niveau an Sozialausgaben.

00:28:29: Wir haben eine ganz andere fiskale Situation mit sehr hohen Schuldenständen.

00:28:33: Da würde man eigentlich denken dass dies mal anders läuft.

00:28:36: aber alles was wir derzeit sehen ist dass sich da dieselben Muster zu wiederholen scheinen und das ist irgendwo sehr überraschend.

00:28:42: Das ist noch nicht Teil der Studie.

00:28:43: lasse mich das wiederhol'n.

00:28:45: was glaube ich besonders spannend ist, ist zu sehen.

00:28:48: okay wenn ich jetzt in die Schulden gehe wie das Deutschland macht.

00:28:50: Was bedeutet dass der mittelfristig und langfristig für die Steuerlast?

00:28:54: Der Bevölkerung für den Steuernlast der Firma und ich glaube da ist die Geschichte besonders hilfreich und informativ.

00:28:59: Da sind wir dann auch sehr stark eingegangen in

00:29:01: der Studie.

00:29:01: Dann würde ich auch sagen bringen Sie unsere schlechte Nachricht!

00:29:04: Die schlechten Nachricht ist, dass die früher oder später Steueren erhöht werden.

00:29:09: Wir dienen das Aufrüstungen immer wieder in der Geschichte zu einer Ausweitung des Fiskalstaats geführt haben.

00:29:18: Es kommt also auch wirklich in den Staatsausgaben, sowohl in der Verteidigung natürlich – das geht hoch und sinkt dann wieder-, aber auch in den anderen Ausgabekategorien.

00:29:29: Also sozusagen Staatsausgauben.

00:29:31: insgesamt steigen vor allem auf die Steuern.

00:29:34: Das steigt die Grenzsteuerlaste, also die Steuersätze werden nach oben geschraubt, es werden neue Steueren eingeführt Und diese neu eingeführten Steuern, dieser erhöhten Steueren werden eben nicht wieder auf das Vor-Aufrüstungsniveau zurückgefahren.

00:29:48: Das heißt also in zwei Sätzen der Staat wird größer und die Steuerlast wird größter.

00:29:53: Das ist nach fünfzehn, zwanzig Jahren das Erbe dieser Aufrüstungsepisoden.

00:29:58: Was wirklich neu ist an unserer Studie ist, dass es nicht nur bei Kriegen so, das wussten wir schon!

00:30:02: Wir wussten, dass Kriegen diese Folgen haben.

00:30:04: Sie haben ja von den Nazis geredet, aber das sind jetzt nochmal ein besonderer Fall... Kriege ist ein guter Forsch, das bisher noch kaum angeguckt wurde.

00:30:12: Das sind systematische Aufrüstungspersonen in Friedenszeiten und das ist ja genau was wir derzeit haben.

00:30:17: Wir können die aktuelle Situation schwierig im Zweiten Weltkrieg vergleichen.

00:30:21: Das ist eine völlig andere Dimension.

00:30:24: aber wir können uns andere Ausrüstungsepisoden in ähnlichen geopolitischen Spannungslagen angucken und da sieht das Bild eben auch so aus dass die Steuerlast und den Physikastag sechs nicht ganz so stark wie ihn kriegen, Ja, also vom hohen Niveau und wir haben ja bereits vorsteuern.

00:30:41: Wir haben bereits zuschröten.

00:30:42: Also das ist die schlechte Nachricht.

00:30:45: Das heißt aber jetzt mal rein.

00:30:46: Vielleicht ist es eine blöde Frage.

00:30:48: Aber wenn ich mir so anschaue, wenn der Staat jetzt seine Ausgaben erhöht, tut er für Rüstung?

00:30:54: Dann wächst auch die Wirtschaftsleistung.

00:30:56: Es gibt ja auch Leute, die Einkünfte dadurch generieren.

00:30:59: Also ist es dann ... Ich verstehe, damit wird schon ein bisschen getocht.

00:31:05: Dann würde man ja sagen, Zeterisparibus steigt auf die Steuereinnahmen.

00:31:08: Also eigentlich könnte ich damit auch wieder das einsammeln.

00:31:10: aber scheimen wir nicht.

00:31:11: also entweder ist dann Multiplikator-Effekt zu schlecht für Rüstung oder es ist eine Verteilungswirkung innerhalb der Gesellschaft.

00:31:19: Ich meine kann ich mich als Bürger dagegen hetschen dass sich jetzt also Donnerheimetalle kaufe obwohl ich schon stark gestiegen bin.

00:31:25: Ich hätte gedacht, Wirtschaftsleistung steigt.

00:31:27: Gerade jetzt sehen Sie auch Deutschland dieses Jahr.

00:31:29: Das haben wir die positive Nachricht vor ein paar Wochen.

00:31:32: Die Aufträge der Industrie steigen, die sind gestiegen, falls es eine Rüstungsnachfrage gibt.

00:31:36: Also könnte man ja sagen okay, die Steuerlast steigt aber auf einem größeren Kuchen also ist das dann am Ende nicht so schlimm weil da trotzdem quasi es geht nur noch besser als zuvor.

00:31:48: oder ist das eine Milchmilchrechnung?

00:31:50: Ne, also wir berücksichtigen das natürlich.

00:31:53: Das ist natürlich eine der Herausforderungen dieser Studie genau diese Effekte auch zu berücksichten.

00:31:57: und die Effekten von Inflation durch ihre Rüstungsausgaben steigt auf die Inflations- und wir kontrollieren dafür explizit und schauen uns zum Beispiel nicht nur die absolute Steigerung, also in stationsbereinigte Steigerungen der Ausgaben und Steuereinnahmen an sondern natürlich wird das Ganze Im Verhältnis zum Bruttoinhaltsprodukt, sodass wir sozusagen diese Wachstumseffekte, diese Multiplikate Effekt ob die sie hinweisen.

00:32:23: Die sind dann berücksichtigt und wir sehen da an dass tatsächlich die Schuldenstände zum BIP also zur Wirtschaftsleistung das die runtergehen.

00:32:30: also oft werden Schulen wieder abgebaut aber die Steuersätze bleiben hoch die Steuer Einnahmen bleiben hoch.

00:32:39: Also das ist diese Staatsausweitung, die wir haben trotz des Wachstums.

00:32:43: Das ist tatsächlich über den Effekt, den Sie beobachten, hinaus.

00:32:46: Wir könnten natürlich auch mit der Daten, die noch einmal explizit im Modipen festkommen, vielleicht in dem nächsten Papier.

00:32:52: Hier haben wir es erst mal mitberücksichtigt und ökonomietrisch dafür kontrolliert.

00:32:58: Warum

00:32:58: bleiben wir in die Steuereinnahmen hoch?

00:33:00: Bleiben die hoch?

00:33:01: Weil die Politik Beides macht, weil sie quasi Steuern erhöht und Schulden macht.

00:33:05: Weil sie dann nach der Aufrüstungsphase die Steuereinnahmen braucht um die Schulden wieder abzubauen.

00:33:12: oder sagt die Politik auch wir haben eine schöne Steuereinnahme können da für andere Dinge machen können also noch mehr soziales Waren zum Beispiel?

00:33:18: Ich denke beides.

00:33:20: Zum einen hat man natürlich die fiskalische Dimension.

00:33:22: ich muss die Schuldenden wieder abbauen vor allem auch die Schuldendlast bedienen also die Zinsenzahlen.

00:33:26: das sehen wir auch.

00:33:27: ein Grund warum die Staatsausgaben hochgehen ist dass die höhere Zinslast Das ist also mechanisch, wenn man will.

00:33:34: Aber der zweite Punkt, doch den sich hinweisen das ja ein politikonomisches Argument und ich denke die beste Erklärung wir nageln es nicht im Papier gehen wir nicht in die Kanäle rein und erst mal sozusagen das nächste Verwehr was man schreiben kann ist warum entscheidet sich die Politik in einer jeweiligen Situation so oder so?

00:33:52: aber das beste Erklarungsansatz den ich hätte und in dem auch die Theorie sieht politikonomisch.

00:33:59: Der Staat weitet sich aus, sichere Steuereinnahmen werden und Steuersätze gehen eben nicht ganz zurück.

00:34:05: Und dann finde ich andere Nutzen, da finde ich eine andere Ausgabe Position in die dieses Geld fließt.

00:34:13: Das ist ne ganz alte Geschichte.

00:34:14: Ich meine diese Tilly war make states.

00:34:18: über Kriege, über geopolitische Spannungsphasen hat sich der Fiskalstaat schon seit dem Mittelalter immer wieder Erweitert.

00:34:26: Bedeutung des Staates ist über diese Krisen oft gestiegen und was interessant ist in Unpapier, dass es eben nicht nur ein Kriegen so ist sondern dieser Mechanismus auch in Friedenszeiten.

00:34:35: wirkt dann das tatsächlich aus meiner Sicht einer der großen Emotionen des Papiers, dass diese Tilly-Idee also geopolitische Druckepisoden verändern die Fiskalschaft, vergrößern den Staat.

00:34:45: Das ist glaube ich eine der zentralen Einblicke.

00:34:47: Also wenn man das jetzt ganz ernst nimmt was wir da finden kann man davon ausgehen wenn sich die geopolitische Lage nicht erheblich ändert, dass der Staat eine größere Rolle spielen wird in den nächsten Jahrzehnt.

00:34:59: Das ist, wenn man sozusagen etwas spekulativer wird.

00:35:03: Ja gut ich habe zum einen habe ich gelernt das wir jetzt so quasi Abonnement haben für Gespräche da bin ich immer ihre neuen Paper die Fortsetzung dieses Dings mit ihr besprechen kann, das freut mich schon mal.

00:35:11: aber zwei Punkte dazu.

00:35:13: Zum Einen ist es ja so Es gibt ja durchaus Ökonomen die sagen ab einem bestimmten Staatsanteil wirkt das negativ.

00:35:19: was Wachstum aus gesamtwirtschaftlicher Wachstum.

00:35:22: Und jetzt sind wir ja schon in der Phase, wo wir wenig Wachsum haben – das ist mal ganz konkret Deutschland, Sie kennen die Diskussion, Staat ist so groß, Steuernabgabenlast ist zu hoch, Bürokratie

00:35:31: etc.,

00:35:31: etc.

00:35:31: Ich kann mir erst recht vorstellen dass der Staat mehr Geld ausgibt und weniger bürokratisch wird.

00:35:35: Das würde mich total überraschen!

00:35:37: Die Frage ist halt, dass die Motto ihr Paper stimmt zwar für die Historiauffizif aber haben wir nicht jetzt ein Problem?

00:35:43: Dass quasi jetzt die weitere Ausweite unter Staates deutlich negativer wirkt als der Vergangenheit?

00:35:49: Das können wir natürlich mit unserem Papier nicht beantworten, was die Langfristeffekte sind.

00:35:54: Ich glaube auch dass dieses Ergebnis dieser Zusammenhang weniger solide steht als das manchmal dargestellt wird.

00:36:03: Also ich hätte jetzt gerade nochmal bei Peter Lindert einer der führenden Wirtschafts-Historiker sehr kritisches geben über den Sozialstaat dabei, der eben schon auch hervorhebt, dass es keine klare Koalition zwischen der Größe des Sozialstaats und des Wirtschaftswachstums gibt.

00:36:16: Nichtdestotrotz brauchen uns Als Beobachter der aktuellen Ereignisse ist es relativ klar, dass wir in Deutschland jetzt gerade auch mit dieser neuen Regierung doch ganz erheblich nochmal den Sozialstaat ausweiten.

00:36:29: Wenn das so weitergehen sollte und noch mal zusätzliche Programme dazukommen, dann kommt man tatsächlich an eine fiskale Grenze auf eine Schuldenhöhe.

00:36:39: Da gibt's ja auch Untersuchungen, die dem Zusammenhang zwischen für der Staatsschulden und dem Wirtschaftswachstum.

00:36:47: Auch das ist eine sehr umstrittene Literatur, eine sehr unstrittende Zusammenhang.

00:36:50: Ich denke theoretisch deutet viel darauf hin dass da Grenzen sind, dass wir da auch an vielleicht derzeit in Grenzen stoßen.

00:36:58: Und wie Sie auch richtig vorhin meinten natürlich ist auf die Frage wo fließen dann am Ende die Ressourcen hin?

00:37:04: Die Transfers in Deutschland sind schon sehr umfassend.

00:37:07: Das ist eine große Herausforderung.

00:37:10: also in den Schulen der Bundesregierung möchte ich aktuell nicht stecken.

00:37:12: es ist nicht einfach.

00:37:14: Die Frage ist, wie weitet sich der Staat aus?

00:37:17: Machen wir mehr Transfer oder machen wir zum Beispiel mehr, weil wir mehr Innovationen in Bildung, in Zukunfts-Dinger investieren.

00:37:28: Das ist natürlich eine der großen Fragen und das sind auch keine Gesetzmäßigkeit.

00:37:33: was wir geschrieben haben, kann man eher als Orientierungsfilter als Orientierungspunkt sehen und das so in die Richtung könnte es gehen.

00:37:39: Und wenn man den Start ausweite also erst mal müssen wir genau hingucken was wir da machen?

00:37:42: Wie rüsten wir auf?

00:37:44: Was geben wir zusätzlich aus?

00:37:45: Und zweitens Wenn es denn so bleibt, wenn Tattoine Neustellen eingeführt werden sollten ist ein besonderes Dokument besonders gefragt um die Öffentlichkeit Druck aufrecht zu halten wohin das Geld fließt.

00:37:58: Aber jetzt wird es fast schon philosophisch.

00:37:59: Ja gut, aber okay ich hätte sie vorher warnen müssen.

00:38:01: das wird natürlich... SP-Passel ist eine gute Basis für so eine philosophische Diskussion.

00:38:04: Jetzt habe ich noch eine Frage wo Sie gleich wieder sagen werden die haben sich auch nicht untersucht oder vielleicht haben Sie trotzdem eine Antwort oder vielleicht eine Indikation gefunden?

00:38:10: Also Sie haben ja seit achtzehnundsiebzig bis zweitausendzweiundzwanzig sich die Sachen angeschaut.

00:38:15: in der Zeit ging's natürlich im Staat durchgehend bergauf.

00:38:18: Das stimmt also der Fassist Berg auf also er wurde immer größer als wir korrekt da formulieren.

00:38:23: Aber es gab da auch mal Phasen, wo der Staat sich zurückgenommen hat.

00:38:26: Also wann schrumpft denn der Staat?

00:38:28: Wenn der Staat quasi immer nur wächst wenn er Ausgaben hat für Verteiligung oder Krieg und danach nie wieder schrumpsft, dann sind wir ja um einem Hundertprozent Start, aber zwischenzeitlich gab's ja mal PhASen bei der Regen- und Zetschern was weiß ich... Was ist eigentlich das Umfeld, wo dieser Staat mal schrupft?

00:38:43: Also erstmal ein wichtiger Hinweis dass er nie zurückgeht, das zeigen wir im Papier nicht.

00:38:48: Wir reden von fünfzehn-zwanzig Jahren, also darüber hinaus wird es auch irgendwann sehr spekulativ.

00:38:53: zu ihrer Frage, wann schrumpft der Staat?

00:38:55: Kann ich tatsächlich auf dem Papier oder einer derzeit entstehenden Forschungsarbeit eines Doktoranten, mein Kurator Johannes Martian, der ja auch dieses Papier mitgeschrieben hat, schaut sich das aktuell an und interessanterweise ist im Fall von Deutschland immer wieder so, dass die Staatsausgaben zum BIP relativ flach waren die letzten Jahrzehnte.

00:39:17: Wir sehen das gerade auch in Krisen, nach dem Siebzigerjahr, aber eben auch nach Kohls diese Quote von etwa zehn zwölf dreizehn vierzehn Prozent immer wieder bereichtritt.

00:39:30: Geht also immer wieder zurück?

00:39:31: Die sehen wie das der Staat im Kernbudget und da sind jetzt die soziale Ausgaben draußen diesen immer weiter angestiegen.

00:39:38: Aber wenn man jetzt nicht das Kernbudgets anguckt Scheint es nicht so zu sein, dass die Bundesrepublik oder der Fiskalstaat da immer weiter wächst.

00:39:46: Da scheint Deutschland relativ konservativ, wenn man das international vergleicht.

00:39:51: Das sind andere Staaten, die tatsächlich immer weiterwachsen.

00:39:54: und ja, da haben sie auch recht in den achtziger Jahren hat man eine über den Westen hinweg gestreut sehr ein Rückgangsstaat, das sieht man auch.

00:40:02: also Man kann mit diesen Daten um zwar noch viel mehr machen.

00:40:07: das Schöne an dieser Arbeit und den Daten, die wir da zusammengetragen haben ist.

00:40:12: Wir können uns eben nicht nur den Gesamtstaat anschauen – die Gesamtausgabe der Gesamteinnahmen des Staates sondern auch die genauen Ministerien also die genannten Kategorien der Ausgaben.

00:40:23: Wie geht es bei Infrastruktur hoch?

00:40:24: Wie ändert sich das mit produktiven, konsumtiven Ausgabens?

00:40:28: Was wird für die Bildung ausgegeben?

00:40:30: Insofern ist das eher ein Staat in einer ganz neuen Forschungsagenda wo man aus der Geschichte versucht zu lernen.

00:40:35: und genau diese Fragen, Aus meiner Sicht spekulieren wir oft.

00:40:40: Wir haben starke Sichtweisen, aber was empirisch wirklich los war, wussten wir bisher kaum weil eben niemand diese Musik- und Fleißarbeit, die wir da jetzt gemacht haben durchgezogen hat aus meiner Sicht.

00:40:51: Und wenn man nur bis in die siebziger Jahre geht, was bisher eben möglich war mit den OECD Daten, die übrigens auch sehr schwierig und so sehr ungenau sind zum Teil, wenn man da nicht genau ist... Und eben nur bis in die siebziger gehen kann, lernt man am Ende auch wenig.

00:41:08: Wenn man eben diese Aufwüchse nicht sieht.

00:41:09: also aufbau der Bundeswehr wie was in der Zwischenkriegszeit das sind noch viele Fragen.

00:41:14: sich freu mich Sie hören meine Geisterung raus.

00:41:16: ich freue mich auf die auf den nächsten jahren wo man diese Daten nochmal in verschiedensten anderen art und weisen einsetzt um solche fragen zu stellen Zu beantworten.

00:41:26: aber ganz kurz zum Verständnis natürlich verstanden habe sie haben gesagt Der Kernstart in Deutschland ist stabil.

00:41:32: Was gewachsen ist?

00:41:32: der Sozialstaat?

00:41:34: Ja, genau.

00:41:35: Also die Kernausgaben des Bundes, wenn ich... Also die Butter,

00:41:38: die Butter wächst bei uns seit Jahren?

00:41:40: In Deutschland

00:41:41: ist es ja so dass die Rentenbeiträge und Arbeitslosenversicherung

00:41:45: usw.,

00:41:45: dass das in diese Sozialkasten geht, die außerhalb des Kernbudgets also wenn ich mir sozusagen tausend plusseiten Bundeshaushalt angucke dann ist da natürlich der Rentenzuschuss drin also was sozusagen an die Rentennversicherung abgegeben wird auf dem zentralen Budget Aber man hat nicht die ganze Sozialversicherungssysteme.

00:42:03: In den USA ist das anders, da sind Medikates und Medicare im Kernbudget drin auch in Spanien zum Beispiel.

00:42:09: Da müssen wir eben auch ziemlich vorsichtig sein in der ganzen Kategorisierung.

00:42:14: In Deutschland geht dieser Sozialstaats hoch.

00:42:17: aber der Kernstaat, die Kernaufgaben Bildung und Infrastruktur und Verteidigung usw.. Das wird es erstaunlich pflacht!

00:42:24: Das hat mich ehrlich gesagt auch überrascht.

00:42:26: Da ist seit den fünftiger Jahren nicht so wahnsinnig viel passiert.

00:42:29: Das ist immer bei zehn, zwölf Prozent.

00:42:30: Das heißt man muss auch in der Diskussion wie groß sich die Staatsquote?

00:42:34: Wie groß sind die Ausgaben?

00:42:36: Muss man immer differenzieren.

00:42:37: was genau gucke ich mir eigentlich gerade an.

00:42:38: Ist jetzt der Staat insgesamt größer geworden oder haben wir einfach einen besseren Niedersvorsorge und wir haben einfach mehr alte Menschen die eine ganz gute Rente haben.

00:42:47: Es gibt ja auch Statistiken dass die Kinderarmut das erste mal über der Altersarmutsquote ist.

00:42:55: Das heißt, wir leisten uns ein super Gesundheitssystem.

00:42:57: Wir leisten uns sehr relativ zur Bevölkerung und zum Einkommen relativ üppige Renten.

00:43:04: Und das ist gewachsen!

00:43:07: Der Kernspart ist nicht gewachsen.

00:43:09: Wenn man gleichzeitig diese Rentenabgabe, die Zuschüsse in die Rentenversicherung immer wieder steigt oder es ist ja bereits zwanzig, fünfundzwanzig mehr Prozent sieht, dann habe ich gerade nicht... Dann ist es kein Wunder, dass denn die anderen Ausgaben, die Kernausgaben leiden.

00:43:24: Stellt man sich aber hin, die Politik kriegt nichts hin.

00:43:27: Insofern ist das einer der Gründe warum diese Agenda so Spaß macht.

00:43:32: Man kann ein bisschen genauer sein oder etwas genauer verstehen welche Ausgabenposten priorisiert werden und welche leiden auch aufgrund dieser mechanischen Trendlinie.

00:43:42: ich gebe immer mehr für Gesundheit aus weil die Entwicklung im Gesundheitssystem so positiv ist.

00:43:48: ja und diese ganzen neuen Forschungs Ergebnis zu unserem möglichen immer besser, älter und gesünder zu werden.

00:43:56: Aber das kostet natürlich was!

00:43:58: Und da muss man sich nicht wundern wenn er an anderer Stelle gespart wird.

00:44:01: Und ich glaube diese Mechanismen aufzudecken, das ist tatsächlich ganz wichtig.

00:44:06: und auch der Job dann von uns als Wissenschaftler.

00:44:08: insofern ja... Ich finde es,

00:44:12: ich sei halt jeder Begeisterung.

00:44:13: Leider ist es mir kein Wissenschaftler geworden.

00:44:15: Ich bin kein Professor und so weiter, aber ich finde total spannend Teil ihrer Begeisterung.

00:44:23: Es gibt natürlich schon einen großen Unterschied zwischen Ihrer Studie und der heutigen Zeit.

00:44:27: Da gibt es mehr Unterschiede.

00:44:28: Einer ist eine Zarschalleschüffel größer die Staatsschöntgenschüffele höher in Friedenszeiten.

00:44:32: Aber ein Unterschied ist eben genau die demografische Situation weil eigentlich von achtzehn, siebzig bis sagen wir mal so neunzen sechzig wenn man so den zeitraum zumindest da war die demographischen Entwicklung immer eigentlich klar, wir hatten einen wachsenden Bevölkerung Da hatten wir Triege durch die furchtbaren menschlichen Blutzollen.

00:44:49: Alles ist eine Störung, aber wir hatten einen wachsenden Vorgang.

00:44:52: Und jetzt haben wir aber den nächsten Schrumpfner-Wersbevölkerung auf die das trifft und ich meine, ich sage mir immer so, es ist ein scenario geschrumpffener Versbevögerung.

00:44:59: Das geben wir nicht auf Migration ein, die mehr oder weniger hilfreich ist.

00:45:03: Gleichzeitig diese Hohenzerohosozialstadt und dann dieser Aufgaben für die Verteidigung.

00:45:08: Da gibt's schon Leute, die sagen, wir brauchen irgendwie den Big Deal für die Schulden.

00:45:13: Im Raum steht Macron mit seiner zum fünfundfünfundfünfzigtausendmal vorgetragenen Wunsch gemeinsamer Schulden, wo wir jetzt darüber diskutieren können dass Frankreich auch eingedressen hat europäische Schulden zu wollen gegeben deren eigene Schuldprobleme.

00:45:26: Ist das etwas wo wir sagen müssen leicht?

00:45:29: Sie haben das super anonymiert für die Vergangenheit.

00:45:31: sie haben es richtig gesehen.

00:45:32: aber wir sind jetzt auf einem Niveau wo wir irgendwo radikalere Maßnahmen ergreifen müssen und ich möchte gerne nochmal ein bisschen konkreter machen.

00:45:41: Die fiskalischen Konsequenzen lang geschaut.

00:45:42: Ich habe am Anfang angefangen mit den Kriegserleihen, die hinter wertlos waren.

00:45:46: Das ist eine radikale Form des Problemlösung pleiter.

00:45:52: Aber wir haben natürlich gesehen nach dem Zweiten Weltkrieg die finanzielle Repression also ungefähr zwanzig Jahre in denen die nominale Wachsungsrate der Wirtschaft über dem nominalen Zins lag als der Zins wurde runter reguliert.

00:46:04: Die Leute konnte der Kapitän nicht so anlegen wie es sollte.

00:46:07: gleichzeitig hatten höhere wachsumsraten real werden noch höhere Infationsraten.

00:46:11: Ist das nicht unter Umständen auch so, dass eine fiskalische Konsequenz am Ende sein muss über irgendwelche Art und Weise der gläubiger Beteiligung einer ganzen Sache nachzudenken?

00:46:23: Dass es ja keine normative Studie, die vorgibt man sollte ist sozusagen richtig was die Staaten dort jedes Mal wiederholen scheinen.

00:46:33: Sondern ist erst mal die erste systematische Betrachtung was eigentlich war Und dann kann man sagen, warum ist das eigentlich so?

00:46:44: Das ist der nächste Schritt, den man sich angucken kann.

00:46:48: Aber es scheint eben diese Regelmäßigkeit zu geben.

00:46:50: Ich bin großer Fan von dem Ansatz tatsächlich aus der Geschichte zu lernen durch Muster und das Muster scheint sich – und das finde ich schon faszinierend weil wir haben das Papier ja vor drei Jahren angefangen oder vier Jahre angefangen In der Erwartung, genau

00:47:04: wie Sie sagen.

00:47:05: Eigentlich ist es heute ganz anders.

00:47:06: Wir haben ja hohe Schulden und soziale Ausgaben.

00:47:10: Das kann noch nicht sein, dass man jetzt in Schulden reingeht oder weiter darauf baut.

00:47:15: Und das kann auch nicht sein ,dass wir sozusagen die ähnliche Ergebnisse haben, dass die sozialen Ausgabe eher noch anwirken.

00:47:21: Aber tatsächlich ist es so, dass das aktuell genauso zu passieren scheint.

00:47:25: D.h.,

00:47:25: der Film scheint sich erneut wiederholen, obwohl wir diese ganze andere Situation haben.

00:47:30: Und da ist schon faszinierend!

00:47:33: Warum so eine Studie denn hilfreich ist?

00:47:35: Jeder würde erwarten, es kommt anders.

00:47:37: Aber das scheint da diese Regelmäßigkeit zu geben und jetzt können wir den aktuellen Rand noch mit reinnehmen.

00:47:43: Das wird sicher beim nächsten Update der Studie passieren.

00:47:46: Meine Erwartung ist, dass es ganz ähnlich ist.

00:47:49: Wir sehen einen neuen Zyklus, der ein ähnliches Muster hat und das ist genau komplett erstaunlich!

00:47:55: Und setzt einfach heraus, wie kann das eigentlich sein?

00:47:57: Deswegen ist die Frage warum... Was ist der politikonomische Grund, dass ich das so mache?

00:48:01: Oder der theoretische Grund ist natürlich klar.

00:48:03: Da hast du dieses Steuer-Glättung-Argument.

00:48:07: Aber warum kürze ich nicht?

00:48:10: Warum die sagen drastischere Maßnahmen?

00:48:12: Warum kommen die nicht?

00:48:13: Wieso setzen wir doch gar noch Mütterrente drei?

00:48:16: Nur um sich das mal vorzustellen!

00:48:17: Ich konnte es eigentlich auch nicht glauben.

00:48:19: Die Mütternnte bereit.

00:48:21: Das ist der dritte Aufwuchs in der Müttermente.

00:48:24: Der kostet im Jahr ... fast so viel wie die gesamte Militärunterschützung Deutschlands an die Ukraine.

00:48:31: Ich betreibe diesen Ukraine-Tracker und da kommt die Presse auf mich zu, die Wahrnehmung ist das für die Ukraine also unser letztes Socker ausgeben.

00:48:40: Irre Kosten.

00:48:41: können wir uns das noch leisten?

00:48:42: kann Europa das schaffen.

00:48:43: Das sind die Fragen die ich immer kriege.

00:48:45: Und die Mündterrannte Drei.

00:48:45: das fließt dann so eine Nachrichter auf Seite drei Und der dritte Aufruf kostet uns fünf Milliarden im Jahr.

00:48:52: Insgesamt kostet man das Ding zwanzig Milliarden im Jahre.

00:48:56: Zwanzig Millionen, das sind zehn Max-Planck-Gesellschaften im Jahr!

00:49:00: Das muss ich mir vorstellen.

00:49:02: und das ist eine völlig anreizinkompatible Vehikel weil als diese Frauen Kinder bekommen haben wussten die nicht dass sie irgendwann von Herrn Söder in dreißig Jahren diese Mütter reingekommen.

00:49:16: Also es ist wirklich... Ich bin reizinkompatibel und da fällt einem nichts mehr ein.

00:49:23: Jetzt bin ich politisch geworden.

00:49:42: Das

00:49:54: zeigt eben, das muss wahrscheinlich so wiederholen.

00:49:56: Das ist das Faszinierende und die große Frage die jetzt kommt der Impuls der Politik scheint derselbe zu sein.

00:50:03: Meine Vermutung ist nicht dass da große makroökonomische Großschwarte hinter stehen sondern scheinen immer wieder politikonomische Gründe zu sein.

00:50:10: Ich meine macht ja auch Sinn.

00:50:11: ich habe plötzlich einen Schock dann gehe ich entschuldigen.

00:50:13: um den Konzult sich zu finanzieren.

00:50:15: Steuern zu erhöhen ist in einer Krisensituation tatsächlich ungünstig und nicht ratsam, weil wir eben sonst den Multilitator abwürgen.

00:50:22: Also das macht schon auch ökonomisch sehr viel Sinn.

00:50:24: aber was sind die langfristigen Konsequenzen?

00:50:26: Wo laufen wir denn jetzt rein?

00:50:27: und eine Erhöhung tatsächlich dieser soziale Ausgaben noch?

00:50:30: Das scheint mir tatsächlich das falsche Instrument zu sein.

00:50:33: Wobei kurz oder lange werden wir wahrscheinlich um radikalere Maßnahmen sich vorzustellen dass wir sozusagen massiven Aufrucks der Verteidigung haben an die gepolitische Gesamtlage Die extrem schwierig ist Tech-Bereichen unabhängiger werden, da muss viel passieren.

00:50:51: Dass das sozusagen kostenlos kommt und langfristig überschulden zu finanzieren ist, dass es klar ist, was nicht möglich ist.

00:50:57: Das weiß ja auch jeder!

00:50:59: Was haben denn eigentlich die Finanzminister der Vergangenheit am liebsten gemacht?

00:51:02: Welche Steuererhöhungen sind dann an Wörlers populär?

00:51:05: Also das war tatsächlich auch einer der großen Fragen, wer zahlt denn eigentlich für diese Verteidigung?

00:51:08: Ich bin eher auf Frage um die Schulen immer wieder drum herum.

00:51:11: also das ist tatsächlich finanzielle Repression, das ist ein ganz wichtiger Punkt so eine indirekte Besteuerung Der Gläubiger, die diese Staatsanleihen gekauft haben durch Inflation.

00:51:20: Durch andere Mechanismen, in denen ich das schwerer mache, die zu verkaufen usw.. Aber wer zahlt?

00:51:28: auch bei Steuern?

00:51:29: und was wir sehen ist man hat ja oft dieser Abgabe nach dem Krieg im Kopf.

00:51:35: der Lastenausgleich also diese Idee dass am Ende die reichen im großen Teil oder Unternehmen, Profiziere der Office und zum Beispiel zahlen.

00:51:44: Und das sehen wir ist eher eine Ausnahme.

00:51:46: Es ist eher gering was sozusagen diese Extra-Profit Steuern, diese Sonderabgaben, diese Erferscheusteuern, Reichensteuervermögenssteuern... Das

00:51:57: ist aber eher ein deutsches Thema!

00:51:58: Ich habe mal in Italiener gesprochen die lachen alle darüber.

00:52:00: ich glaube so lasten ausdrecht dieses reinen deutsches

00:52:02: thema

00:52:04: wie ihr dort nicht mehr Vermögen habt beziehungsweise da gibt es doch keine Diskussion gar nicht.

00:52:07: Ja.

00:52:08: also Das ist was mir in den Diskussionen auch begegnet.

00:52:11: Diese Idee, dass es jeden so einen Lastenausgleich gibt aber das ist eher wie Sie sagen in anderen Ländern weniger zu beobachten und dann ist es nicht systematisch.

00:52:19: Was man sieht ist, dass die Einkommenssteuer erhöht wird und auf die Basis verbreitet wird nach unten hin.

00:52:25: Ich erhöhe also sowohl den Spitzensteuersatz als aufgegegen in die Breite.

00:52:28: Also mehr Einkommensklassen kamen dann unter die Einkommensteuer.

00:52:32: wir sehen aber auch das Konsumsteuern steigen.

00:52:34: Ist ja auch ein Puls dann einfach mehr Steuer zu erhöhen.

00:52:37: früher waren einzelne Gütersteuern, die erhöht wurden.

00:52:40: Aber das sind die zwei Kernträger also die Konsumsteuer und die Einkommenssteuer.

00:52:45: Das ist das was diese Aufrüstung sowohl den Kriegszeiten als auch in Friedenszeiten im Wesentlichen finanziert.

00:52:50: Dass das sozusagen der Kern dem wieder finden und dass auch da mit Geschichte wiederholt sich nicht beziehungsweise aber es ist auch ein denkbares Szenario auch wieder hier.

00:53:02: Es hilft uns darüber nachzudenken was könnte kommen?

00:53:04: Es könnte sein dass die Mehrwertsteuer erhöht es könnte sein, dass wir noch mal ein Soli bekommen.

00:53:10: Interessanterweise im Soli, im Gesetz des Solis in der Anfang der Neunziger wird der Golfkrieg neben der Wiedervereinigung als zweiter wesentlicher Grund für die Einführung des Bullys genannt.

00:53:20: Das vergisst man gerne weil eben Deutschland ja da ganz erheblich finanziert hat übrigens sehr viel mehr als für die Ukraine.

00:53:29: also zur Kuwait haben wir das doppelte ausgegeben und das dreifache sogar als für den Ukraine im Jahr.

00:53:34: Die Einflugung des Soli wurde auch mit diesem geopolitischen Schock gerechtfertigt.

00:53:37: Also, auch da interessant immer wieder in die Dokumente reinzugucken aus der Geschichte zu lernen.

00:53:42: Steuererhöhungen sind nicht unwahrscheinlich wenn man da spekuliert, wenn man nach... macht und die Zukunft projiziert.

00:53:50: Bevor ich zu meiner Schlussfrage komme war in der Frage ganz kurz, weil Sie die Ukraine-Trecker jetzt mehrfach erwähnt haben.

00:53:55: Ich lese natürlich auch ich bin ja für Ihrem Verteiler.

00:53:57: Welche wollen Sie ganz kurz mal zusammenfassen?

00:53:59: Wie steht es denn eigentlich jetzt um die Unterstützung der Ukraine und welchen Anzahl tragen wir wirklich?

00:54:04: Und wir haben gerade schon erwählt relativ zu gut weit.

00:54:06: War's wenig!

00:54:08: Wie sehen sie das?

00:54:09: Wo stehen wir da?

00:54:10: Und vor allem was würden Sie sagen?

00:54:12: realistischerweise kommt dann noch auf uns zu?

00:54:15: Wir haben jetzt eine relativ positiven Bericht gerade abgeschlossen.

00:54:19: Wir haben vier Jahre Krieg und sehen, dass Europa tatsächlich geschafft hat diese Lücke, die die USA jetzt gerissen haben also dem sich komplett ausgezogen.

00:54:31: Wir haben praktisch gar nichts mehr gegeben in diesem Jahr von vierzig Milliarden ein Jahr an davor.

00:54:36: Also wir reden tatsächlich... Die haben bisher ungefähr vierzig bis fünfzig Prozent der gesamten Kosten getragen.

00:54:41: Diesen ist raus!

00:54:42: Also Trump hat wirklich nichts mehr gezahlt.

00:54:44: Ein kleineres Militärpaket im Januar letzten Jahres.

00:54:48: Und Europa hat es geschafft Durch den Steigerung der Hilfen von, ja, siebzig Prozent einfach diese Lücke weitestgehend zu schließen.

00:54:58: Das heißt dieser Achtzig Milliarden, die uns das kostet im Jahr, die die Reine auch dringend benötigt um die Soldaten so bezahlen, um Kernstaatsausgaben und Staatsfunktionen zu erhalten, um die ganze Infrastruktur zu reparieren, um den Krieg zu führen, die werden jetzt im Wesentlichen von Europa bezahlt.

00:55:16: Und ganz interessant – die Finanzhilfe?

00:55:19: werden im Wesentlichen von der EU-Kommission finanziert.

00:55:22: Und das ist eben dieser neue Kredit, also dieser Kredit vom Dezember, auf den man sich geeinigt hat beim EU-Gipfel von neunzig Milliarden für die Jahre sechsundzwanzig und siebenzwanziger.

00:55:32: Das ist wirklich Teil eines größeren Trends.

00:55:34: Das setzt nur logisch weiter was wir schon in den Jahren dreienzwanzivvierundzwanzig beobachten.

00:55:43: Die Rolle der EU Das ist der EU-Institution, also das war unsere Kommission über diese Machrofinanzhilfen wird immer wichtiger.

00:55:49: Das ist jetzt das zentrale Vehikel wie die Budgethilfe funktioniert wieder, wie die Ukraine sozusagen fiskalisch überhaupt überleben kann ohne Hyperinflation auch gegen Russland was ja eine ganz andere Ressourcenstruktur hat oder es auch Ölzahlung als Europa und so weiter gibt da anzukommen.

00:56:06: Also wir finanzieren diesen, dass Budget der Ukraine ja zu einem großen Teil aus dem Besten.

00:56:11: Die Militärhilfe wiederum muss von ein Einzelstaaten kommen Weil die EU hat ja keine Militärgüter und auch keine Militarproduktion logischerweise, also das ist die Kommission.

00:56:21: Und da sehen wir tatsächlich eine immer stärkere Konzentration.

00:56:25: Westeuropa und Nordeuropaa sind führends.

00:56:28: Die Nordeuropa insbesondere haben nur acht Prozent des europäischen Bips in unserer Gruppe an.

00:56:33: Geberländer geben aber drein- dreißig Prozent der Hilfen.

00:56:36: Also sie machen etwa drei mal so viel Wie andere, also wir reden über skandinavische Länder.

00:56:41: Das ist irre wie viele kleine Länder mit schon Millionen Bevölkerung die geben zum Teil wenn man da zwei Länder zusammenlegt sie geben diese so viel wie Deutschland ja mit unseren Achtzig Millionen an Bevölkerung wirklich enorm wie Norwegen Schweden Dänemark was die das tun.

00:56:55: dann kommt sozusagen Deutschland Großbritannien und Soländer wie Belgien Niederlande Ja und der Rest Europas macht relativ wenig.

00:57:04: das heißt es ist wirklich eine insbesondere die Südländer oder auch Frankreich.

00:57:08: Ich mache relativ wenig.

00:57:10: Trotzdem sind es zum Teil sehr großen Waffenindustrie, die diese Länder haben.

00:57:14: Und auch welcher Rhetorik, wenn ich bei Halma Kron ansprechen darf?

00:57:17: Und die Rhetorie, da gab's ja auch Attacken auf unseren Ukraine-Tracker und dann haben wir große Analysen gemacht, dass das Internetattack nicht mehr so viel steht und wir dann noch gut gerechnet haben.

00:57:27: Das sehen wir ganz klar!

00:57:28: Wir sind nicht auf dem Niveau von den Vierundzwanzig gewesen, aber es sieht tatsächlich so aus, dass wir diese Achtzig Milliarden, weil sie fragen was kommt auch uns zu... über den Daumen, womit man weiter rechnen kann.

00:57:41: Aber das muss mir auch im Verhältnis sehen zu anderen Krisen.

00:57:44: Also der Corona-Fonds dieser Next Generation EU, da reden wir über achthundert Milliarden und die Ukraine kostet uns als Achtzig im Jahr.

00:57:56: Wenn wir das jetzt komplett alleine stemmen ist es ein Zettel des Corona-fondss und muss man also auch wieder in dem Verhältnisse sehen.

00:58:03: Auch an einer Euro-Krise haben wir sehr viel mehr auf dem Tisch gelegt.

00:58:05: in kurzer Zeit War natürlich Bankensysteme das noch mal was anderes, aber nichtsdestotrotz.

00:58:10: Das ist kein Betrag den wir nicht schon gesehen hätten in anderen Vorjährigen.

00:58:14: Weil ich immer wieder gefragt hätte können wir uns das leisten?

00:58:16: Ja, können wir reden über einige Prozent mit Null Komma eins Prozent.

00:58:22: Nochmals fünf Prozent des Bips pro Jahr.

00:58:26: Das sind finanzierbare wie gesagt Mitterrente.

00:58:28: Ich habe es gesagt

00:58:30: Wie wäre das dann eigentlich um die Kainer bestanden, hätten die Europäer bereits für Geld gegeben wie sie jetzt geben und die Amerikaner ihre Fünfzig Milliarden on top?

00:58:37: Wäre die Lage eine andere oder wäre die Lage dieselbar?

00:58:41: Nur das ist schwierig zu sagen.

00:58:43: Ich bin ja nun kein Geo-Strategi.

00:58:48: Das ist so ein bisschen wie in der Euro-Krise, da gibt es z.B.

00:58:54: das Papier von Gorinschaß.

00:58:55: Man gibt halt genau so viel dass es nicht zu einem Kollaps kommt oder zum Staatsbankrott Aber eben nicht wahnsinnig viel mehr.

00:59:02: so ist es ganz gut beschrieben.

00:59:03: wir decken genau das budget deficit ab, aber wir brauchen uns nichts vorzumachen.

00:59:08: wenn man natürlich jetzt noch deutlich mehr geld hätten dann würden diese leitzkraftwerke und sonstige infrastruktur kaputt gebaut werden vermutlich schneller aufgebaut werden.

00:59:18: Wenn wir das thw da nochmal aktiver hinschicken würden.

00:59:21: man kann mehr machen auf jeden fall Und man könnte, wir sind auch viel zu langsam bei der Rüstungsproduktion.

00:59:28: Wir haben jetzt vier Jahre gehabt um unsere Luftverteidigungskapazitäten in der Produktion der Luftverteilung auszubauen.

00:59:35: Wir sind enorm langsam und die Folge sieht man jetzt ja, die Russen haben hochgefahren da tausende Scheitdrohnen werden da jetzt pro Monat produziert.

00:59:44: Da muss man erstmal gegen an und da haben wir wirklich den Wegruf noch nicht gehört und dann muss auch mehr Koordination her.

00:59:50: Man kann mehr machen.

00:59:52: Wie genau die Lage dann aussehe, da möchte ich mich nicht jetzt spekulieren.

00:59:56: Aber es ist, denke ich mal gesunder Menschenverstand das bessere Luftverteidigung als besondere Finanzierung dieser ganzen Infrastruktur in unserer Situation und dass das die Lage verbessern wird in der Ukraine, ist glaube ich meine Frage.

01:00:09: Okay Friedrich Merz, Lars Glingbeil

01:00:12: usw.,

01:00:13: erhöht natürlich diesen Podcast jeden Sonntag Ficht und sagen sich super!

01:00:17: Wir laden Herrn Professor Trebisch ein, der Doktor stellt doch Kopf mit, darf den Kaffee servieren.

01:00:22: Was würden Sie basierend auf Ihrer Studie jetzt den deutschen Politikraten, was sie tun soll?

01:00:30: Bezüglich ganz Versus-Butter wie das Ganze zu gestalten.

01:00:36: Okay mit der Rente abschaffen machen wir Haken dran haben wir schon besprochen was noch?

01:00:41: Ja ich denke das Gießkannenprinzip in den Sozialausgaben unterzufahren ist sicherlich wichtig.

01:00:47: das heißt also es ist zu ermöglichen auch einfach auch mal Daten zu erheben, wo geht das Geld eigentlich hin?

01:00:53: Es gibt ja diese schöne IFO-Studie mit diesen tausend von einzelnen Positionen.

01:00:57: Herr Preiche

01:00:58: war mir zu Gast und hat ein ganz spannendes Gespräch.

01:01:01: Ich würde jetzt an Wissenschaftler erst einmal sagen wir machen eine wirkliche Bestandaufnahme was sind die Staatsprioriteten, wogeht das Geld hin?

01:01:11: und machen da sehr transparent.

01:01:14: Gucken sie durch an die Sozialsysteme So dieser Gesamtheit und natürlich auch, ich meine diese Stadien.

01:01:19: Die Standablattitüten sind natürlich hoch, hat sie abbauen usw.

01:01:22: Da kann man sicherlich viele machen.

01:01:23: bei der ganzen Gesundheitssektor.

01:01:26: also statt sozusagen dieselben Muster zu wiederholen einfach in Schulden zu gehen oder die Steuern zu erhöhen wäre schon der Wunsch da nach Effizienzen zu schauen.

01:01:39: oft ist das leider ein ganz gutes Buch dazu noch nicht gelesen.

01:01:43: Das sind immer wieder diese Wünsche, dass da irgendwelche wundertöpfe erscheinen.

01:01:48: Die erscheint natürlich nicht!

01:01:49: Das große Problem ist wie ich schon sagte wir werden älter und das Gesundheitssystem wird immer besser.

01:01:54: Das ist ja auch ein Luxus, es ist toll!

01:01:56: Unsere Eltern sind so viel besser versorgt als deren Eltern es waren und war kurz so lang und dann werden wir das wahrscheinlich tatsächlich auch nicht finanzieren können.

01:02:06: aber mein Hauptwunsch wäre wahrscheinlich nicht jetzt die Finanzierung der der Aufrüstung sich anzugucken, sondern wirklich die Kernbemühungen muss sein.

01:02:16: Wie ist das für ein Modell Deutschland in den nächsten zehn Jahren?

01:02:18: Wo kriegen wir die Innovation her und diese Aufrüsten zu nutzen um technologische Sprünge zum Machen, um die Sensoren so aufzubauen, um Technologie und die Satelliten anzubekommen.

01:02:29: Die Netzabdeckung in Deutschland eine Zukunftsorientierung Deutschlands.

01:02:33: Das ist was ich mir vor allem wünschen würde.

01:02:35: Ich sehe jetzt unsere Studie eher als Beilwerk, wie die Finanzseite aussieht aber im Kern ist das Bitt der Wirtschaftswachstum und die Zukunftsorientierung.

01:02:46: Meine Sorge ist, wenn sich die Muster des Papiers wiederholen, ja, dass ich nicht die sozialen Ausgaben kürze aber auch sonst nichts ändere oder wenig ändere, dass es da eben zu Verdrängungseffekten kommt und die produktiven Ausgabe und die Innovations- und Zukunftsausgaben eher sinken, dieses Space Programm was wir haben, das sind ja PINAS!

01:03:04: Insofern ist da der Wunsch nach Zukunfts.

01:03:06: Orientierung ist mein Hauptwähr, sozusagen das Hauptthema.

01:03:08: Aber jetzt haben Sie natürlich auch alle schon fünfmal gehört, da haben wir die Politikerunruhe.

01:03:11: Ich habe Professor Götram Wolf auch schon zweimal zu Podcast gehabt, Ihren Kollegen mit dem hab ich auch schon gesprochen wie Verrüstungsausgaben so zähligen müssen dass wir davon profitieren.

01:03:18: Trotzdem, Herr Professor Drebisch, er soll sich das gar nicht so abtun.

01:03:21: Das was Sie ausgerechnet haben und freut mich total spannend.

01:03:23: Ich mag die Geschichtsstudien, Schulareg macht sie ja auch immer gerne.

01:03:26: Wir sind jetzt in guter Tradition mit Ihrem Kollegen und ich finde es hochspannend!

01:03:31: Und jetzt haben Sie ja mindestens drei Päper erwähnt an denen Sie Arbeit nicht auch spannend finden.

01:03:35: Also würde ich mal vorschlagen wenn Sie einverstanden sind.

01:03:37: Sobald die raus sind schicken Sie mir dazu und ich bin sicher meine Hörern-Hörer würden sich sehr freuen wenn wir darüber dann auch plaudern würden.

01:03:43: also insofern... An dieser Stelle vielen herzlichen Dank und die Hoffnung auf eine Fortsetzung, sobald neue AG-Besoffen tischlegen.

01:03:50: Wunderbar!

01:03:50: Ganz herzlich noch für die Einladung.

01:03:52: gespannt.

01:03:59: Halten wir fest... Mehr als ein Jahrzehnt nach Beginn eines Rüstungsbooms liegen die realen Steuereinnahmen im Schnitt zwanzig bis dreißig Prozent über dem Ausgangsdepot Die Spitzensteuersetzer zehn bis zwanzich Prozentpunkte höher Und die zivilen Ausgaben des Staates Real zehn bis Zwanzig Prozent Über den Niveau vor der Aufrüstung.

01:04:21: Kurz gefasst, der Staat wird größer und er bleibt es.

01:04:27: Da stellt sich die Frage kann man von den bereits hohen Staatsquoten in der EU und Deutschland ausgehend noch dauerhaft Kanonen- und Butterfinanzieren ohne das wachsende Privatwirtschaft endgültig kaputt zu machen?

01:04:42: Wir haben hohe Schulden, hohe Abgaben einer alten Bevölkerung eine unzureichende Produktivität zur Entwicklung Und jetzt kommen auch noch die hohen Kosten für Verteidigung und die solide Transformation hinzu.

01:04:57: Deshalb darf man sich auch nicht wundern, dass die anderen Staaten allen voran Frankreich versuchen über gemeinsame Schulden den Finanzspielraum zu erweitern.

01:05:07: Deutsche Steuergeld soll so den Druck zur Haushaltskonsolidierung in Frankreich minder.

01:05:12: So sehr zu hoffen ist das der Bundesregierung diesem Ansinn widersteht – so groß ist doch die Gefahr dass sie dennoch in die Euro-Schuldenfalle tagt.

01:05:23: Befürwort der gemeinsamen Schulden, das habe ich Ihnen angesprochen, erhoffen sich, dass die Eurobonds als europäische Safe Asset inkorkurenz zuerst Staatsanleihen treten.

01:05:33: Angesichts des Zustands der Eurozone – Thema am kommenden Sonntag wenn nichts Überraschendes dazwischen kommt und der fehlende Bedeutung des Euro im Welthandel denke ich es ist eine unrealistische Annahme eine Konkurrenz zu US-Staatsanleihen zu etablieren.

01:05:51: Wie wir gesehen haben, wäre diese Anleihen ohnehin alles andere als safe.

01:05:56: Das wird auch in den kommenden Jahren so sein und ist eine sehr schlechte Nachricht für alle deren Geld von Versicherungen um Pensionsfonds verwaltet wird Denn die sind gezwungen im sichere Staatsanleih zu investieren.

01:06:11: In Summe können wir feststellen es sind keine erfreulichen Aussichten.

01:06:16: höhere

01:06:16: Steuern und die Entwertung der Sparnisse sind der Preis, für die fehlende Kraft der Politik den Staat zu begrenzen.

01:06:24: So wünschenswert ist auch wer.

01:06:30: Bleib mir, liebe Hörerinnen und Hörern in der Neut sehr herzlich fürs Zuhören zu danken!

01:06:35: Ich freue mich weiterhin über Fragen, Feedback, Kritik und Anregungen – und natürlich auf dem Wiederhören im kommenden Mittwoch zur neuen Ausgabe von BTO Refresh oder spätestens am kommenden Sonntag wo es voraussichtlich um das Thema geht.

01:06:50: Wie steht es eigentlich um die sogenannte Konvergenz in der Eurozone?

01:06:55: Die kurze Antwort ist übrigens schlecht.

01:06:58: In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Woche, alles Gute!

01:07:02: Ihr

01:07:03: Daniel stellte.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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