beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.

00:00:09: Daniel Stelter.

00:00:11: Featured bei Handelsblatt.

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe meines Podcasts.

00:00:19: Ich vermisse ja, dass Sie auch in dieser Woche mit dabei sind.

00:00:23: Wir kommen nicht drumherum, auch wir müssen drüber sprechen.

00:00:26: Der Goldpreis hat der letzten Woche zum ersten Mal die magische Grenze von US-Dollar pro uns zu durchbrochen.

00:00:34: Was steckt dahinter?

00:00:35: pure Spekulation, oder es ist doch mehr ein Krisensyntom für das Finanzsystem.

00:00:41: Da dies aber bekanntlich kein Geldanlagepockers ist, gibt es zuvor noch ein volkswirtschaftliches Schmankerl.

00:00:48: Wir wissen ja, jeden Tag gehen zigtausend Arbeitsplätze verloren.

00:00:53: Das könnte man verhindern, dadurch eine andere Wirtschaftspolitik.

00:00:57: Unmöglich entstehen aber gerade im verarbeitenden Gewerbe zu wenig Jobs.

00:01:03: Da habe ich Studien gelesen, die der Frage nachgehen, ob man nicht daran etwas ändern könnte, dass wir daran etwas ändern müssen, ist unstrittig.

00:01:11: Beide Themen hochrelevant, ich finde es spannend, ich hoffe sie auch, fangen wir also

00:01:16: an.

00:01:32: Manches wäre einfach zu gut, um wahr zu sein.

00:01:34: Ein schuldenfreier Bundeshaushalt zum Beispiel.

00:01:36: Oder ein staatlich finanziertes Aktienpaket von twenty-fünfzigtausend Euro.

00:01:41: Einfach für jede Bürgerinnen und jeden Bürger zur Alterssicherung.

00:01:44: Oder ein Energiepreis, der weder Menschen noch Unternehmen ins Schwitzen bringt.

00:01:47: Oder ein Rentensystem, das funktioniert, dort nicht zu Lasten der jungen Generation geht.

00:01:52: Ja.

00:01:53: Und dann gibt es eben Readly.

00:01:54: Und das ist nun mal wirklich nicht so gut, um wahr zu sein.

00:01:58: Bei Readly gibt es mehr als achttausend Magazine und Zeitungen aus nationaler und internationaler Presse.

00:02:03: Readly ist nicht nur dein digitaler Zeitungskiosk, sondern viel mehr dein Streamingdienst für Magazine und Zeitungen.

00:02:11: Alles in einer App, so viel du lesen kannst, mit unbegrenztem Zugriff ohne Limit.

00:02:15: Und das alles zu einem festen Preis.

00:02:17: Du zahlst nicht für einen Magazin oder eine Zeitung, sondern bekommst das volle Angebot.

00:02:22: Bei Readly sind praktisch alle deine interessanten Hobbys und Leidenschaften schon zu Hause.

00:02:27: Du musst nur noch auswählen oder einfach mal ganz neue Seiten entdecken.

00:02:30: Readly ist voller Inspirationen.

00:02:33: Für wirtschaftsinteressierte BTO-Hörer finden sich Titel wie Wirtschaftswache, Euro am Sonntag, Börse online oder T-Dreinen oder Zeitungen wie Welt, The Independent oder The Guardian.

00:02:43: Ob du dich für Autos, Garten, Kinos, Sport, Geschichte, Gesellschaft kochen oder reisen begeisterst, Readly hat etwas für dich.

00:02:50: Für BTO-Hörer gibt es Readly jetzt zwei Monate für einen Euro.

00:02:53: Danach kostet Dich der ganze digitale Kiosk.

00:02:58: Du kannst monatlich kündigen, also keine Abo-Falle.

00:03:01: Also das ist nun wirklich nicht so gut und wahr zu sein.

00:03:04: Zum Angebot kommst Du über readly.de slash bto.

00:03:08: Readly schreibt sich r, e, a, d, l, y. Alle Infos, wie immer auch in den Show notes.

00:03:20: Nämlich die Frage, warum in Deutschland zu wenig neue Jobs entstehen, denn es ist unstrittig, sehr viele Jobs gehen zur Zeit

00:03:28: verloren.

00:03:36: Hier

00:03:36: könnte es jeden Dritten treffen, das Boschwerk in Schwiebergdingen bei Stuttgart.

00:03:43: Besonders hart getroffen, die deutsche Auto-Branche.

00:03:47: Rund einundfünfzigtausend Fünfhundert Jobs und somit fast sieben Prozent der Arbeitsplätze wurden innerhalb eines Jahres abgebaut.

00:03:58: die Deutsche

00:03:59: Bank,

00:04:00: der Werkzeughersteller Bosch, der Chemie-Rise-BASF, es geht um viele Tausend Arbeitsplätze.

00:04:08: Die Wirtschaft bricht nicht zusammen, aber wir befinden uns unzweifelhaft einer strukturellen Krise.

00:04:14: Und wir kennen auch die Ursachen.

00:04:16: Wir haben es zu tun, mit einem massiven Verlust der Lebbewerbsfähigkeit aufgrund zu hoher Energiekosten, zu hoher Loschekosten, einer zu hohen Abgabenlast und leider auch zunehmend einem Rückstand bei Innovationen.

00:04:31: Stichwort China mehr als Wettbewerber, denn als Gründe.

00:04:35: All das kennen wir schon.

00:04:38: Nur, es genügt nicht, nur auf die negativen Seiten zu gucken, auf das was kaputt geht.

00:04:44: Natürlich könnten wir die Rahmenbedingungen verbessern, wo sie den Druck von der angestammten deutschen Industrie nehmen.

00:04:50: Zugleich müssen wir aber auch im guten schumpeterschen Sinne daran denken, etwas Neues zu schaffen.

00:04:57: Mit dem Schaffen von Neuen tut sich die deutsche Wirtschaft leider schwer.

00:05:02: Wir wissen ist, dass die Schlüsseindustrien, von denen wir heute abhängen, alle schon existierten, als es in Deutschland noch einen Kaiser gab.

00:05:10: Mit neuen Themen wie künstliche Ligenz, Biotechnologie, anderen Themen, haben wir uns in den vergangenen Jahren leider schwergetan.

00:05:21: Und das zeigt sich auch in den Zahlen.

00:05:23: Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber zeigt an einem Aufsatz im Makronom-Blog auf, dass die deutsche Industrie in der Tat seit im Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr.

00:05:37: Diese Verluste konzentrieren sich übrigens vor allem auf kleinere und mittlere Betriebe, also die Schlagzeilen, wie wir vorhin gehört haben, sind eigentlich eher die Ausnahme.

00:05:47: Es gibt sogar Indikationen dafür, dass bei den größeren Unternehmen sogar mehr Beschäftigung aufgebaut wurde.

00:05:53: Denn auch bleibt die Bilanz, dass der Beschnitt Jobs verlieren.

00:05:58: Für Enzo Weber ist das Problem dann auch weniger der Verlust an Jobs als die mangelnde Schaffung neuer Jobs.

00:06:07: Das Problem liegt auf der anderen Seite.

00:06:09: Die Chancen, von Arbeitslosen in einen neuen Job zu kommen, sind so niedrig wie noch nie.

00:06:14: Was bisweilen als reines Bürgergeldthema diskutiert wird, zieht sich durch die ganze Wirtschaft.

00:06:19: Auch wenn wir derzeit noch in der Erinnerung von unmengen offener Stellen leben, die Meldung Neuerstellen liegt historisch niedrig.

00:06:26: Gerade neue Stellen sorgen aber normalerweise für Bewegung im Arbeitsmarkt.

00:06:32: Wir stehende Strukturen geraten auf Energiekosten, geopolitische Spannungen, technologischen Wandel etc.

00:06:43: unter Druck, aber neue, zukunftsfähige Aktivitäten entstehen unzureichend.

00:06:50: Es würde ich mir ja wünschen, dass wir die Rahmenbedingungen ändern, weil das, was wir erleben, eben kein normaler Strukturwandel ist, sondern die Folge einer, wie ich finde, mutwilligen Zerstörung unserer wirtschaftlichen Grundlagen.

00:07:04: Dennoch hat Professor Weber natürlich vollkommen recht.

00:07:08: Wir müssen auch daran arbeiten, dass mehr neue Jobs entstehen.

00:07:13: Ich denke übrigens, dass beides durchaus zusammenhängt.

00:07:16: Gute Rahmenbedingungen helfen dem Alten und erleichtern das Neue.

00:07:22: Eine Volkswirtschaft erneuert sich über Investitionen, Innovationen und Gründungen.

00:07:27: Und genau dort ist Deutschland besonders schwach.

00:07:32: Die realen Bruttoanlageinvestitionen sinken seit Jahren.

00:07:36: Und die nette Investitionen lagen in den Jahr- und Nullinien, teilweise sogar im negativen Bereich.

00:07:44: Sprich, der Kapitalstock aus Maschinen, Anlagen und Infrastruktur beginnt real zu schrumpfen.

00:07:52: Eine Volkswirtschaft, die von der Substanz lebt, kann kurzfristig noch so hohe Beschäftigungen aufrechterhalten.

00:07:59: Langfristig ist es aber nicht ausreichend für ihren Wohlstand.

00:08:05: Dazu hatten wir übrigens ein Podcast, nämlich die Folge Rundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:08:36: Die mangelnde, die verfallende Infrastruktur und die wirtschaftspolitische Unsicherheit, etwas, was in Deutschland früher undenkbar war, ist heute leider an der Tagesordnung.

00:08:48: Die Folge, die Gründungsdynamik in der Industrie ist dramatisch niedrig.

00:08:54: Prof.

00:08:55: Weber rechnet vor, dass außerhalb der Industrie mehr als sieben Prozent der Werbstätigen in Unternehmen arbeiten, die erst in den vergangenen fünf Jahren gegründet wurden.

00:09:07: Im verarbeiten Gewerbe sind es lediglich rund zwei Prozent der Stellen.

00:09:12: Das heißt, nur zwei Prozent der Arbeitnehmer im verarbeiten Gewerbe arbeiten in Unternehmen, die weniger als fünf Jahre alt sind.

00:09:21: Das ist

00:09:21: für einen Sektor, der sich mitten in einer technologischen Zeitenwende befindet, natürlich ein erschreckend tiefer wert.

00:09:29: Und deshalb muss wir das ändern, denn die unvermeidigten Verluste an Jobs und eine Wertschöpfung in alten Geschäftsmodellen, müssen wir wenigstens versuchen, teilweise zu kompensieren.

00:09:41: Doch was sollten wir tun?

00:09:50: Enzo Weber fordert eine sogenannte pro-kompetitive Industriepolitik.

00:09:56: Gemeinsam mit Monika Schnitzer, der Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, hat Enzo Weber ein Konzept formuliert, welches sie pro-kompetitive Industriepolitik nennen.

00:10:10: Ihre zentrale Überlegung angesichts von Decarbonisierung, Digitalisierung, geopolitischer Unsicherheit und den Verteidigungsanforderungen genügt es nicht, auf den Markt zu vertrauen.

00:10:24: Sie glauben, staatliches Eingreifen wäre erforderlich.

00:10:28: Aber dieses Eingreifen dürfte nicht den Fehler machen, alte Strukturen zu konservieren, sondern müssen sich darauf konzentrieren, Wettbewerb und Erneuerung zu fördern.

00:10:41: Das klingt zumindest auf dem Papier gar nicht mal so schlecht.

00:10:45: In einem Beitrag mit dem Titel Pro-kompetitive Industriepolitik für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft.

00:10:52: erklären Sie das im Detail.

00:10:54: Wie immer bei solchen Themen habe ich das Papier in Show-Notes verlinkt.

00:10:59: Dort kann man unter anderem Folgendes lesen.

00:11:01: Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der Staat aktiv werden soll, sondern wie.

00:11:06: Mit Blick auf die genannten Herausforderungen, Verteidigung, Decarbonisierung, Digitalisierung und KI wird die Frage nicht sein, ob man Industriepolitik betreibt, sondern ob es gelingt, sie zielgerichtet einzusetzen, um die Kraft des Wettbewerbs zu starken und Fehlentwicklungen dabei zu vermeiden.

00:11:22: Industriepolitik steht unter dem Verdacht, besonders anfällig für Einflussnahme durch Interessengruppen und staatliche Fehlplanungen zu sein.

00:11:30: In der Vergangenheit wurde sie oft genug dazu genutzt, bestehende Strukturen zu erhalten oder einzelne Unternehmen, sogenannte National Champions, zu privilegieren.

00:11:38: Damit wurden Handel und internationale Arbeitsteilung behindert und marktwirtschaftliche Kräfte ausgehebelt.

00:11:45: Das ist natürlich eine Kritik, die ich mich sofort anschließe.

00:11:49: Doch Weber und Schlitzer schwebt etwas anderes vor.

00:11:53: Angesichts dieser möglichen Schwächen der Industriepolitik kommt es darauf an, sie prokompetitiv, also wettbewerbsförderlich, auszugestalten.

00:12:01: Anders als industriepolitische Ansätze der Vergangenheit, die häufig marktverzerrend wirkten, weil sie auf den Branchenprimos setzten, zielt eine prokompetitive Industriepolitik darauf, Marktversagen zu beheben.

00:12:13: funktionierende Wettbewerbsstrukturen zu fördern und Wertschöpfung nicht zu stützen, sondern überhaupt das aufzubauen.

00:12:20: Je mehr Unternehmen einander Konkurrenz machen, desto größer ist ihr Anreiz, sich durch Innovationen voneinander abzusetzen.

00:12:26: Das gilt besonders, wenn die Unternehmen in einer Branche technologisch gleich auf sind.

00:12:32: Ich denke, dass es so ähnlich wie das, was die Chinesen gemacht haben, als die Elektraautoindustrie aus dem Boden gestampft haben.

00:12:39: Doch meine Frage ist natürlich, können wir das auch?

00:12:43: Und vor allem, wie sollten wir das dann machen?

00:12:47: Weber und Schlitzer erklären das Schritt für Schritt.

00:12:50: Zum einen fordern sie eine antizipierbare wirtschaftspolitische Linie.

00:12:56: Also auf Deutsch gesagt nicht reine Dickertoffeln, raus aus Dickertoffeln.

00:13:01: Und genau das Thema haben wir natürlich gerade in Deutschland.

00:13:03: Wobei ich dazu sagen muss, trotzdem würde ich einige der Dinge, die in den vergangenen Jahren beschlossen wurden, gerne abschaffen.

00:13:11: Zum Beispiel das Heizungsgesetz.

00:13:13: aber auch das Gebäudeenergiegesetz, nur um Beispiele zu geben.

00:13:16: Ich glaube auch, was die Energiepolitik betrifft, darf es jetzt nicht lauten Augen zu und durch, sondern brauchen einen Kurswechsel.

00:13:22: Aber ich bin im Prinzip dabei, wenn man sowas möchte, Planbarkeit ist wichtig.

00:13:28: Es weiter ist für Weber und Stitzer die Koordination sogenannte systemischer Transformationsprozesse.

00:13:35: Hier soll der Staat koordinieren wirken.

00:13:38: Ein Beispiel ist zum Beispiel Elektromobilität, wo sie sagen, naja, man soll beispielsweise Batterien

00:13:44: fördern,

00:13:44: Fahrzeuge fördern, aber eben auch für die Stromnetze sorgen und für die Ladeinfrastruktur.

00:13:51: Das sehe ich genauso, denn hier ist ganz klar sichtbar, was passiert, wenn man das nicht koordiniert vorantreibt.

00:13:57: Auch hier ist China ein positives Beispiel.

00:14:01: Drüber hinaus wollen Weber und Schlitzer durchaus auf Preissignale setzen.

00:14:07: Eine marktbasierte Steuerung des Verhaltens beispielsweise über CO-Preise wäre deutlich besser als Regulierung.

00:14:16: Ein Punkt, den ich eindeutig unterstreichen möchte.

00:14:21: Schlitz und Weber sprechen sich darüber hinaus für die Förderung von Start-ups aus und für eine Modernisierung der Wachstumsfinanzierung.

00:14:31: Das ist ein ganz bekanntes Thema, das sehe ich ganz genau so.

00:14:34: Ich würde hier sehen, dass generell Deregulierung, vor allem auch als Arbeitsmarkt das wichtig ist, Stichwort Costa Failure, liebe Hörenhörer, das haben Sie von mir schon öfters gehört und das ein wichtiger Punkt.

00:14:48: Der Staat soll zudem strategisch öffentlich beschaffen.

00:14:52: Das heißt, statt heute einfach nach dem Preis zu gucken, soll der Staat gezielt bestimmte Bereiche fördern.

00:15:00: Wir hatten das übrigens im Podcast mit Guntram Wolff, wo es darum ging, dass das Verteidigungsministerium eben auch gezielt bei deutschen Startups einkaufen sollte, um so die technologische Entwicklung und das entstehen neue Unternehmen am Stadtort Deutschland zu fördern.

00:15:15: Mit Blick auf Förderprogramme schlagen wir beiden Ökonomen vor, diese so zu konzipieren, dass die Unternehmen im Wettbewerb die besten Lösungen zum Erreichen eines industriepolitischen Ziele entwickelt und anbieten.

00:15:29: Statt also vorab zu sagen, wer der Gewinner ist, würde hier ein Wettbewerb um die beste Lösung entstehen.

00:15:37: Dadurch, so die Hoffnung, singt auch die Anfälligkeit für die Einflüsse von Interessensgruppen und die Vicenz der Mittelverwendung steigt.

00:15:47: Das

00:15:47: Ganze

00:15:48: geht natürlich nur dann, wenn man auch Feedback annimmt und entsprechend reagiert.

00:15:53: Die klassische Industriepolitik So führen die beiden aus, leidet häufig darunter, dass einmal begonnene Projekte fortgeführt werden, unabhängig vom tatsächlichen Erfolg.

00:16:04: Genauso ist es.

00:16:06: Es werden eben politische Wunschprojekte gefördert, egal ob sie was bringen und sich rechnen.

00:16:12: Hier erhoffen die beiden Ökonomen sich über ein Feedback-Mechanismus, dass die Politik entsprechend reagiert und eben nicht an ehemaligen Konzepten festhält.

00:16:24: Das ganze kostet viel Geld und deshalb sollte man die bestehenden Subventionen umschichten.

00:16:29: Matemotto, es gibt viele Subventionen, die die springen, lassen uns die kürzen und die Mittel besser verwenden.

00:16:36: Ich persönlich, das wissen sie wäre generell eher dafür, die Subventionen drastisch zu kürzen.

00:16:42: Das heißt, Enzu, Weber und Monika Schnitzer sprechen sich von der starke Roll des Staates aus, verbinden dies aber mit einigen Hoffnungen.

00:16:51: Eine Regierung, die eine solche pro-kompetitive Industriepolitik betreibt, darf nicht in Protektionismus oder Klientelwirtschaft verfallen, sondern muss sich ihrer Verantwortung für Wettbewerb, Effizienz und Offenheit stellen.

00:17:03: Eine moderne Industriepolitik muss auf einem besseren Verständnis davon beruhen, welche Instrumente unter welchen Bedingungen welche Wirkung entfalten.

00:17:11: Die konkrete Umsetzung in die Praxis, Governance und Evaluierung sind dabei entscheidend.

00:17:16: Industriepolitische Maßnahmen müssen lernfähig, zeitlich begrenzt und evidenzbasiert gestaltet sein, damit es nicht zu Fehlsteuerungen kommt.

00:17:24: So verstanden ist eine moderne pro-kompetitive Industriepolitik keine Rückkehr zum Dirigismus, sondern Ausdruck eines aktiven, lernenden Staates, der die Potenziale der marktwirtschaftlichen Dynamik bewusst fördert und strukturelle Hemmnisse abbaut.

00:17:38: Gerade in Zeiten des Umbruchs ist die Frage nicht, ob der Staat eingreift, sondern wie.

00:17:43: erfolgreiche Industriepolitik bedeutet, Markt und Staat nicht das Gegensätze zu denken, sondern als komplementäre Bausteine eines gemeinsamen Fortschrittsmodells.

00:17:53: Ich bleibe dabei.

00:17:55: Ich bin natürlich skeptisch, was die Kompetenz unserer Politik und unseres Staates betrifft.

00:18:01: Ich denke, damit das Konzept von Weber und Schnitzer funktionieren kann, braucht es Politiker, die verlässlich über Rechen behandeln, also langfristige Linien setzen, statt ständig den Kurswechsel zu produzieren.

00:18:16: Wir brauchen Politiker, die ökonomisch kompetent sind und auf Preisesetzen, statt Glauben mit Detailsteuerung agieren zu können.

00:18:26: Wir brauchen Politiker, die lobbyresistent entscheiden, also keine national Champions schützen, sondern Wettbewerb und Marktalltritt neue Anbieter ermöglichen.

00:18:37: Wir brauchen Politiker, die Prioritäten setzen können.

00:18:41: Sprich, die Subventionen auch abbauen können, vor allem von Alten und zu neuen produktiven Bereichen umlenken können.

00:18:50: Und vor allem brauchen wir Politiker, die lern- und korrekturbereit sind, um auf entsprechende Ergebnisse oder Nichtergebnisse zu reagieren.

00:19:02: Auch auf die Gefahr hin, plumpem Politiker-Bashings bezichtigt zu werden, wo sie schon ganz klar machen, ich sehe diese Politiker weder in Regierung noch Opposition.

00:19:14: Und deshalb bleibe ich dabei, statt in diesen Politikern so ein Instrumentarium der Industriepolitik, wie immer, wie es auch nennen wollen, an die Hand zu geben, mit dem sie nicht umgehen können, ist meines Erachtens keine gute Idee.

00:19:30: Ich denke, es wäre besser, sich auf eine einzige Nachricht zu konzentrieren.

00:19:35: Zieht euch aus der Wirtschaft zurück, schafft Regelungen und Gesetze ab, und gibt uns Bürgern den Freiraum die Chance, aber auch das Risiko zurück.

00:19:48: Vor allem hört auf damit, mutwillig den Standort kaputt zu

00:19:52: machen.

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00:21:30: Man tippt, man wartet.

00:21:32: Ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, das in unserer schnellen Welt keinen Platz mehr hat, damit ist jetzt Schluss.

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00:22:55: Elevenlabs, weltwerter Marktführer für VoiceKI.

00:23:14: Viele von ihnen werden gespannt sein, was dazu Gold zu sagen haben.

00:23:21: It's stunning.

00:23:22: And Robin Brooks of the Brookings Institute called it breathtaking and profoundly scary what we're seeing with the precious metals market.

00:23:30: So called the basement trade.

00:23:31: And we heard about it just in the last session, market domination.

00:23:34: Dollars dropping because I think the number is at this point, eighty percent of all dollars in existence have been printed since COVID.

00:23:41: You know, this is a structural tailwind behind gold.

00:23:43: This is a fundamental repricing and it's going to continue pushing higher this year.

00:23:48: If you're selling the dollar, und mit einigen von diesen Prozessen um Gold zu kaufen, weil du Angst hast, dass die Konzentration von deinem Reserves in einer einzelnen Asseit, die durch eine fiskale und ursprüngliche Regierung, die das Wettbewerb des Dominants

00:24:12: ist, alles verändert.

00:24:31: Bevor wir gleich mit einem Experten übersprechen, kurz ein paar Fakten zur Änderung.

00:24:37: twenty-fünfundzwanzig war ein wirklich gutes Jahr für Gold.

00:24:42: Zum Jahresanfang twenty-fünfundzwanzig lag der Preis für eine Unsel Gold noch bei ungefähr zwei tausendsechsten US-Dollar.

00:24:49: Zum Jahresende bereits war über viertausend US-Dollar und den letzten Woche erreichte Gold erstmals fünftausend US-Dollar pro Unsel.

00:24:58: Eine sich zunehmend beschleunigende Aufwärtsbewegung.

00:25:03: Im Dollar gerechnet, also gut, aber auch im Euro war es gut.

00:25:07: Auch in Euro gerechnet legte der Goldpreis im Jahr zwanzig-fünfundzwanzig um rund fünfzig Prozent zogen.

00:25:13: Doch nicht nur Gold glänzte.

00:25:16: Wenn etwas Verzögerung zogen andere Edelmetalle nach.

00:25:20: Silber schaffte zwanzig-fünfundzwanzig eine Steigerung um fast einhundertdreißig Prozent und auch Platin liegt dazu.

00:25:28: Innerhalb eines Jahres von ungefähr tausend Dollar die Unze auf über zwei tausend siebenhundert Dollar die Unze.

00:25:35: Es kann man also sagen, die Edelmetalle steigen.

00:25:38: Man könnte auch sagen, die Papierwährungen verlieren an Wert.

00:25:45: Gerade im Lieger auf Gold wissen wir, dass Gold sich über Jahrtausende hinweg als Wertspeicher bewährt hat.

00:25:51: So gab es den schönen Spruch, dass angeblich eine gute Toga im antiken Rom ungefähr eine Unze Gold kostete.

00:26:00: Und ein sehr guter Anzug kostet heute auch ungefähr so viel wie eine unzu Gold.

00:26:06: Er hat vielleicht nicht so viel, was er verspricht, dass Gold unter Umständen etwas zu schnell gestiegen ist.

00:26:12: Wer weiß.

00:26:13: Auf jeden Fall haben wir bei Gold ein ganz besonderes Asset.

00:26:17: Es ist kein normales Metall, sondern es ist ein monetäres Metall.

00:26:20: Die Notenbanken halten es zur Währungssicherung und, wie wir wissen, immer mehr davon.

00:26:27: Spätestens, seitdem die bestischen Zentralbanken die russische Vermögenswerte nach dem Angriff auf die Ukraine beschlagnahmt haben, gibt es eine wahre Abwanderungsbewegung aus den Finanzassets, namentlich US- oder Staatsanleihen, in Gott.

00:26:46: Denn, goldene großen Vorteil, es gibt kein Gegenpartei-Risiko, Es kann nicht einfach Beschlagnahm werden, solange man es denn auch in einem Ort aufbewahrt, wo eine Beschlagnahmung nicht droht.

00:27:00: Die Notenbanken haben wir bereits vorher schon angefangen, Gold zu kaufen.

00:27:05: China, wir haben es am letzten Sonntag diskutiert, bereitet sich seit Jahren systematisch auf den Kalten Krieg mit dem Westen, namentlich den USA vor.

00:27:15: Dazu gehört Energieautonomie, dazu gehört Technologischer Autonomie, dazu gehört natürlich aber auch finanzielle Autonomie.

00:27:25: Nicht ohne Grund wird Gold sehr intensiv an der Shanghai-Goldbörse gehandelt.

00:27:32: Gold, auch das haben wir im früheren Podcast bereits diskutiert, könnte, ich betone könnte, eine Rolle spielen im neuen Zahlungssystem, welches die Bricks Plus-Staaten um China herumbauen.

00:27:46: Das ist ein weiterer Faktor, der dazu beigetragen haben dürfte, dass Gold entsprechend zugelegt hat.

00:27:53: Ebenfalls hilft natürlich die Politik der USA.

00:27:57: Ich glaube, es ist ein Untertreibung, wenn wir sagen, dass die Politik von Donald Trump zur Unsicherheit in der Welt führt, geopolitisch, aber auch finanziell.

00:28:07: Auch da

00:28:08: mag der eine oder andere Staat sich denken, ist es doch gut, etwas Gold zu erhalten.

00:28:13: Und mittlerweile decken so auch mehr und mehr private Investoren.

00:28:18: Dennoch, als wir gleich im Gespräch hören, ist es eine Tatsache, dass es sich die weltweiten Investoren, verglich mit früheren Höchstständen, deutlich unterinvestiert sind in Gold.

00:28:36: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas direktes dem Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

00:28:43: Tradegate Direct wurde von Profis für Profis entwickelt und ist speziell für erfahrene Trader mit hoher Handelsfrequenz gemacht, die wird auf Kontrolle, Effizienz und Unabhängigkeit legen.

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00:30:00: Mehr Informationen in den Show notes oder unter tradegate.direct.

00:30:09: Dieser Podcast ist kein Geldanlage-Podcast.

00:30:14: Aber ich habe bereits früher eine Folge zum Thema Gold gemacht und zwar mit Ronald Stöverle, der damals Folgendes gesagt hat.

00:30:23: Also ich glaube nicht, dass wir derzeit in einem guten und einem gesunden Geldsystem leben und ich denke auch, dass viele Probleme, die wir im Moment haben, nicht nur auf der wirtschaftlichen Ebene, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene, diese extremen Diskrepanzen zwischen Arm und Reich, dass die auch mitunter auf das Geldsystem zurückzuführen sind.

00:30:47: Denn natürlich, seit有一hundundseinhalb Jahren befinden wir uns global gesehen in einem Experiment.

00:30:54: noch nie zuvor hat es über so eine lange Zeit ein komplett ungedecktes Geldsystem gegeben weltweit und wir sehen jetzt glaube ich schon auch die die Konsequenzen dessen und und und insofern ist unsere These relativ klar wir werden früher oder später eine.

00:31:15: Neuordnung, eine Reallokation unseres Währungssystems sehen.

00:31:21: Und ich glaube, dass Gold als Vertrauensanker in so einem neuen Geldsystem durchaus eine zentrale Rolle spielen wird.

00:31:29: Damals, als wir das Gespräch geführt haben, stand Gold noch deutlich tiefer.

00:31:34: Insofern lohnt es sich doch zu schauen, was nun wieder auf uns zukommt.

00:31:39: Und genau deshalb habe ich Ronald Stöveler gebeten, erneut mit mir über das Thema Gold zu sprechen.

00:31:46: Das Gespräch hören Sie gleich nach diesem Hinweis.

00:31:49: Sie wissen es bereits, das Handelsblatt hat gerade ein Winterspecial.

00:31:56: Bis zum Ärzte Februar können Sie das Handelsblatt bedroht oder digital vor ein Jahr mit vierzig Prozent Rabatt abonnieren.

00:32:04: Weitere Informationen finden Sie unter www.handelsblatt.com.

00:32:07: – Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen,

00:32:18: Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, Wissen, W. Doch nun zu meinem Gespräch mit Ronald Stöverle.

00:32:47: Stürferlehr studierte Betriebswirtschaft und Finanzen an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der University of Illinois in den USA.

00:32:54: Ab dem Jahr war er als Analyst für internationale Aktien und Rohstoffe bei der erste Group Bank in Wien tätig.

00:33:01: Dort legte er, mit seiner ersten Goldstudie, den entscheidenden Grundstein für den renommierten Engaltree Trust Report.

00:33:08: Gemeinsam mit Rahim Tagisage da an und Marc Weileck veröffentlichte er, den Bestseller Österreichische Schule für Anleger.

00:33:17: Und im Jahr zwei Jahrzehnte publizierte er als Co-Autor die Nullzinsfalle.

00:33:24: Herr Stürfer-Leb, es gibt wahrscheinlich wenige Gesprächspartner, die meinen höheren so viel Geld gebracht haben wie Sie, weil ich bin ja kein Gelderlager-Podcaster, um nochmal an dieser Stelle gleich dahin was in der Erinnerung.

00:33:40: Wir beide sprechen zwar über eine Möglichkeit der Gelderlage geben, aber keine Anlageabwählung.

00:33:44: Illiges ab.

00:33:45: Aber es ist schon spannend, wir haben uns letzten Mal gesprochen, im Dezember zwanzig zweiundzwanzig.

00:33:50: Ich habe nochmal nachgeschaut.

00:33:51: Damals kostete das gut, über das wir sprechen, Gold, ein tausend achthundert Dollar die Unse.

00:33:57: Sie waren damals optimistisch, ganz so optimistisch, waren sie, glaube ich, nicht.

00:34:01: Wir wollen heute über Gold sprechen, natürlich kurz, oder handelsmäßig, aber natürlich auch strukturell.

00:34:06: Ich habe es einfach angeschaut und dachte mir, wenn ich den Schad anschaue, das erinnert mich, ich bin schon älter, so ein bisschen an die achtziger Jahre, weiß ich, achtziger Jahre, wo damals mit Afghanistan so große Unsicherheit war, Gold hochgeschossen ist und danach waren dann zwanzig Jahre mit Gold nichts zu verdienen.

00:34:22: Wie blicken Sie jetzt auf den Markt?

00:34:25: Und was ist Ihre Sicht?

00:34:27: quasi, wie es weitergeht?

00:34:28: Es gibt natürlich wahnsinnig, wahnsinnig viel zu besprechen, zu analysieren, wenn es um das Thema Gold geht.

00:34:36: Denn im Endeffekt, Gold verändert sich nicht.

00:34:39: Gold ist statisch.

00:34:40: Das ist seit, seit fünftausend Jahren ein monetäres Essen.

00:34:44: Aber die Welt rundherum, die bewegt sich, gefühlt immer, immer schneller.

00:34:48: Wir haben einmal von der Beschleunigungstheorie auch gesprochen, also überschlagen sich die Ereignisse nicht nur politisch, sondern eben auch an den Kapitalmärkten, gesellschaftlich etc.

00:34:58: Die Basis für diese Goldpreisentwicklung ist das sogenannte Love Trade.

00:35:03: Und das ist für mich ganz wichtig zu betonen, denn Gold wird ja ganz gern als Investment für Schwarzmaler, für Untergangsprofeten, für Verschwörungstheoretiker diffamiert.

00:35:17: Und die wenigsten wissen eigentlich, dass mittlerweile mit Abstand der größte Teil der Goldnachfrage aus den Emerging-Markets, aus den Schwellenländern, stand.

00:35:27: Also, seventy-fünf Prozent der physischen Nachfrage nach Schmuck, nach Bahnen, nach Münzen kommt mittlerweile aus den Schwellenländern, speziell eben aus Indien, aus China, aus dem arabischen Raum, aus Vietnam etc.

00:35:42: Und das ist doch etwas, glaube ich, das viele vergessen.

00:35:45: Und wo wir auch wieder sehen, und Sie sprechen diese Themen ja auch sehr oft an, dass wir in der westlichen Welt ja glauben, wir sind Tonangeben, wir sind das Zentrum der Welt.

00:35:57: An der Goldwelt sieht man schon, dass hier sicherlich ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat.

00:36:04: Das heißt, diese Grundschwingung der Goldnachfrage, die kommt aus den Schwenneländern.

00:36:11: Wieso gibt es dort so eine hohe Goldaffinität?

00:36:15: weil diese Länder natürlich auch eine Goldkultur entwickelt haben aufgrund niedrigen Vertrauens in die Politik, aufgrund natürlich traditionell höherer Inflationsraten und aufgrund eben schwacher Währungen.

00:36:32: Das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt, wie gesagt mittlerweile seventy-fünf Prozent der physischen Nachfrage aus den emerging markets.

00:36:40: Noch eine weitere Zahl dazu.

00:36:41: Zweiundzwanzig Prozent des Goldhandels läuft mittlerweile über Dubai.

00:36:46: vor zehn, fünfzehn Jahren war Dubai noch bei zwei bis drei Prozent.

00:36:50: Also da hat sich wirklich sehr, sehr viel getan und das sehen wir auch in vielen anderen Bereichen in der Technologie natürlich auch in der Geopolitik, dass einfach die Schwellenänder

00:37:02: ihren

00:37:02: Platz am Verhandlungstisch sich einfach sichern wollen und dass sie selbstbewusster geworden sind.

00:37:08: Dann kommt, glaube ich, der zweite wesentliche Treiber für diese Entwicklung, ist natürlich im Jahr für die Sanktionen gegen Russland zu finden.

00:37:22: Seitdem befindet sich die Notenbank Nachfrage viermal in Folge.

00:37:28: bei knapp tausend Tonnen.

00:37:29: Also man kann sagen ein Drittel der jährlichen Förderung wird von den Notenbanken aufgesorgt und auch hier wieder.

00:37:37: Das sind in erster Linie die Notenbanken aus den Schwellenländern.

00:37:42: Ich würde so vergleichen, es ist wie wenn man auf Urlaub fährt und einem wird die Kreditkarte gesperrt, dann hat man natürlich ein Problem und deshalb versuchen eben die Schwellenländer, nachdem sie gesehen haben, dass Ja, eigentlich, man mehr als dreihundert Milliarden an russischen Reserven relativ schnell als nur und nicht die erklären kann.

00:38:07: Deshalb versucht man sich hier zu diversifizieren und eine quasi zweite Kreditkarte anzulegen.

00:38:13: Und dann, der dritte Treiber für diesen Bullmarkt ist, nun in der bestlichen Welt zu finden.

00:38:23: Hier gibt es, würde ich mal sagen, die Party war schon am Laufen und man hat dann länger überlegt, ob man auf den quasi die Party noch besuchen soll, ob es nicht vielleicht schon zu spät ist.

00:38:34: Aber nun sind eigentlich und das hat im letzten Jahr eigentlich so richtig begonnen.

00:38:39: westliche Finanzinvestoren auf den Plan getreten und haben eben spät aber doch begonnen, Gold zu kaufen.

00:38:48: Das sind Trendfolge, das sind natürlich auch Spekulanten, das sind große institutionelle Investoren.

00:38:54: und da ist, im letzten Jahr, das fand ich ganz lustig, die Wall Street suchte immer nach Motiven und nach Slogans, da ist dieser Begriff die Basement Trade.

00:39:06: plötzlich hochgekommen.

00:39:07: Der hat meiner Meinung nach schon neunzehntundundsiebzig begonnen, aber das ist jetzt halt der ganz große Trend, den die Wall Street quasi mit Produkten abbilden möchte.

00:39:18: Das ist nicht nur Gold, sondern zunehmend eben auch Silber, Minenaktien und Rohstoffe.

00:39:24: Also das ist, glaube ich, so der Grund für diesen Goldbullenmarkt.

00:39:29: Gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe, über die wir natürlich gerne auch diskutieren können.

00:39:34: Ja, vor allem wenn wir auch sprechen, wie lange geht er weiter und ist er nicht überzogen?

00:39:37: und so weiter, vielleicht ganz kurz ein kleines Kurs in dieser Stelle, weil ich weiß, dass EZ und ihr Unternehmen ja durchaus auch sich mit Bitcoin und digitalen Währungen, also Cryptocurrency, beschäftigt.

00:39:47: Und ich gebe jetzt zu Protokoll, ich werde dafür mal kritisiert, ich selber bin so ein bisschen zurückhalten, weil ich zum einen wenig von IT verstehe und zum Gleichen auch wahrscheinlich nicht behaupten würde, ich verstehe viel von Geld oder Bitcoin.

00:39:59: Ich finde es interessant, Dass da ja eine ganz andere Entwicklung ist, jetzt wir diesen Debasement-Trade um das letzte Punkt erst mal aufzugreifen, ist das da von Profizidern die Dinge die man anfassen kann?

00:40:09: Aber nicht Bitcoin, woran liegt das?

00:40:11: Ich würde mal sagen, dass Bitcoin sicherlich mehr ein Risk-on-Asset ist als Gold.

00:40:16: Gold ist vielleicht eher so ein Risk-off-Asset.

00:40:20: Für mich sind und das ist auch... Das was wir in unseren zwei Phons beispielsweise abbilden, sind Bitcoin und Gold keine Konkurrenten.

00:40:28: Sie haben unterschiedliche Rollen.

00:40:29: Bitcoin ist quasi die Wette auf ein neues System, auf ein neues Technologiegetriebenes System.

00:40:36: Und Gold ist quasi eine Versicherung gegen das alte System.

00:40:40: Also aktuell gilt noch, Risk of ist Gold, Risk on ist Bitcoin.

00:40:45: Und das sieht man natürlich auch an der relativ hohen Korrelation zwischen Bitcoin und den Mac Seven beispielsweise, das heißt Bitcoin ist sicherlich Liquiditätsgetrieben.

00:40:55: Aber für mich ist Bitcoin, und da kann ich Ihnen sagen, es ist natürlich dieses Lagerdenken zwischen Gold und Bitcoin, das ist extrem.

00:41:04: Also diese Heime, die von den Bitcoinern ausgeht, wenn Bitcoin neue Allzeithochsmacht gegenüber den Goldbugs.

00:41:12: Und jetzt natürlich umgekehrt die Heme aus dem Goldcamp versus der Bitcoiner.

00:41:17: Das ist unglaublich.

00:41:19: Das ist wie im Fußball teilweise.

00:41:23: Dieses Lagerdenken für mich stellt sich einfach die Frage.

00:41:29: Und das ist eine ganz zentrale Frage, Herr Dr.

00:41:31: Stelter.

00:41:32: Was ist uns ein faires nicht inflationieres Geldsystem wert.

00:41:37: Darum geht es im Endeffekt.

00:41:39: Und ich glaube, Gold ist sicherlich eine Antwort darauf.

00:41:42: Bitcoin ist, glaube ich, auch eine Antwort darauf.

00:41:44: Aber klar, Bitcoin hat natürlich einen deutlich kürzeren Track record.

00:41:50: Das heißt, das Vertrauenskapital, das Gold aufgebaut hat in den letzten Jahrhunderten, letzten Jahrtausenden, ist enorm.

00:41:58: Und da muss sich Bitcoin einfach beweisen.

00:42:01: Aber Fakt ist auch, Bitcoin ist von einer Marktkapitalisierung von Null auf aktuell US-Dollar gestiegen.

00:42:10: Ohne Marketing, ohne WCs, ohne Management, ohne Marketingabteilung, die jetzt da irgendwie institutionalisiert ist.

00:42:20: Also insofern glaube ich schon, dass Beide natürlich ihre Berechtigung haben, vor allem natürlich, wenn man davon ausgeht, dass uns Inflation weiter beschäftigen wird, dass wir die Schuldenberge irgendwie bekämpfen müssen, dann glaube ich schon, dass beide einen Platz im Portfolio haben sollten.

00:42:39: So wie ich vergleichs dann immer mit einem sicheren SUV in der Garage und dann vielleicht einem Tukati Motorradl.

00:42:46: Beides macht Spaß, aber es sind halt unterschiedliche Eigenschaften.

00:42:55: Ich meine, Sie haben gerade so ein paar Ticken gepostuliert, wo es ja auch Kritik dran gibt, also Inflationsschutz.

00:43:00: Ich meine, es gibt Leute, die sagen, naja, also die Koalitions- und Inflationsrate und Gold, weil es nicht so wahnsinnig hoch.

00:43:05: Und Sie haben ja gesagt, für Sie begann die Basement-Schwede, die als Nixsen für den Goldstand aufgehoben hat, oder die Goldbindung oder was immer noch übrig war, aufgehoben hat.

00:43:13: Wir wissen, einige Zeit hat Gold massiv anderperformt.

00:43:17: Gold hat eigentlich erst so angefangen, nach meiner Wahrnehmung wieder sozusagen Anfang der zwei Tausende.

00:43:22: Also nach den Platzn, das ist meine Erinnerung, korrigieren Sie mich, ein bisschen zu performen.

00:43:28: Und gleichzeitig würde ich sagen, naja, das ist eine Inf�ationsschutz, das erste oder zweite Frage ist nämlich, naja, wer Gold kauft, kann vielleicht auf lange Frist so eine Inf�ationsschutz haben.

00:43:39: Es gibt dieses Vielleicht stimmt dieses Geschlecht, dass man sich früher von uns Gold, Toga kaufen konnte und heute einen guten Anzug.

00:43:47: Das heißt aber, man präzisipiert natürlich nicht an den allgemeinen Wohlstandsgewinnen der Welt, wie man das tun will, wenn man z.B.

00:43:54: den Aktien investieren würde.

00:43:57: Viele Punkte, die Sie erwähnt haben.

00:43:59: Also ich glaube, ich habe es schon in unserem letzten Gespräch, es ist Gold.

00:44:05: Nicht die Lösung aller Probleme.

00:44:07: Gold ist nicht die eierlegende Wollmilchsau.

00:44:09: Ich glaube, Gold gehört in jedes diversifizierte Portfolio.

00:44:13: Speziell eben auch in einem Umfeld, wo wir eine Bond-Bubble sehen.

00:44:18: Und ich glaube, das ist eigentlich das übergeordnete Thema, mit dem Sie sich auch schon seit Ewigkeiten beschäftigen.

00:44:24: Ich kann mich sehr gut an Ihre BCG-Studie erinnern.

00:44:26: Die habe ich damals, als ich noch bei der erste Bank war, zitiert.

00:44:30: Und ich glaube, das ist auch ein ganz wesentlicher Unterschied im Vergleich zu den USA.

00:44:36: Wenn wir uns den letzten großen Bullenmarkt vor Augen halten, also damals wurde natürlich Gold künstlich quasi der Goldpreis künstlich niedrig gehalten und dann als Nixen eben bekannterweise im fünffzehnten August, die Einlöseverpflichtung vorübergehend, wie gesagt, hat gekappt hat.

00:45:00: Da ist dann der Goldpreis eben von dreißig Dollar auf achthundertfünfzig Dollar gestiegen.

00:45:04: Das war natürlich ein ein veritable Bullenmarkt.

00:45:08: Dann kam Paul Volker, hat nicht nur die nominellen Zinsen massiv angehoben, sondern auch es waren dann eben in den achtziger und neunziger Jahren die Real-Zinsen deutlich positiv.

00:45:21: Und das ist natürlich massiver Gegenwind für den für den Goldpreis gewesen und das hat eben diesen zwanzigjährigen Bernmarkt ausgelöst.

00:45:28: Fakt ist aber auch, dass damals die Schuldenquoten nicht nur auf der Staatsebene, ich glaube, da waren die USA bei knapp thirty-fünf Prozent Staatsschulden, sondern auch auf der privaten Ebene und auf der Unternehmensebene deutlich geringer waren.

00:45:45: Also insofern glaube ich eben nicht, dass wir uns über längere Zeiträume ja positive Real-Zinsen leisten können.

00:45:54: Also die USA geben jetzt täglich sechs Komma drei Milliarden Dollar pro Tag mehr aus als reinkommt.

00:46:00: Wir werden im August zwanzigundzwanzig wahrscheinlich vierzig Billionen US-Dollar Schulden erreichen.

00:46:07: Wir sehen jetzt schon, dass die Zinsausgaben und das Militär knapp zwei Drittel aller Steuerausnahmen in den USA Verschlingen.

00:46:16: also wir sind da sicherlich in einem dumm loop bis so schön heißt.

00:46:20: mathematisch haben wir diesen point of no return.

00:46:24: Schon gesehen und auch in der Eurozone schaut es auch nicht so viel besser aus.

00:46:29: ich glaube wir sind dabei knapp fünfhundert Milliarden Neuverschuldung.

00:46:33: Im aktuellen Jahr und das muss natürlich auch vom Kapitalmarkt aufgesogen werden und das ist glaube ich ein ganz ein wesentlicher punkt.

00:46:41: der Doktor stellte ich sehe einfach das.

00:46:44: das Vertrauen in einerseits die Schulden-Bragfähigkeit, aber eben auch generell im System massiv leidet, dass es erodiert und dass eben für mich das zukünftige Potenzial für Gold eigentlich von diesem riesigen Kuchen namens Fixed Income kommt.

00:47:10: Also diese knapp hundert-achtzig Billionen US-Dollar, die eben in Anleihen überwiegend Staatsanleihen geparkt sind.

00:47:18: Ich glaube, hier ist eben die Nervosität doch recht groß, vor allem eben, weil die Inflation, also die Teuerung, sich relativ hartnäckig hält, meiner Meinung nach auch ein Comeback feiern könnte im Jahre, im Jahr zwanzig.

00:47:36: Und deshalb glaube ich, dass selbst wenn von diesem riesigen Kuchen in der globalen Investmentwelt.

00:47:44: Wenn da nur einige Krümel in Richtung Hard Assets, wie beispielsweise Gold, aber auch Rohstoffe, Commodities etc.

00:47:53: wandeln, dann schafft es eine enorme Nachfrage nach diesen Assets.

00:47:59: Das heißt, das ist für mich eigentlich die ganz, ganz große Frage, wie lange wird dieser Bernmarkt im Anleinmarkt noch anhalten?

00:48:08: Ich habe auf meinem Monitor, einen Hinweis von einem oder ein Post-It, von einem lieben Freund von mir, der eigentlich ein Mentor war für meine Karriere.

00:48:19: Und der hat mir gesagt, scare your investors out of bonds.

00:48:23: Und der war sehr früh dran, denn wenn wir uns erinnern, der Bundfuture hat über hundertsechzig gehandelt.

00:48:29: Das heißt, wir hatten negative Randiten, einen garantierten Gewinn.

00:48:33: Garantierten Verlust, all

00:48:34: garantierten Verlust.

00:48:35: Entschuldigen Sie, danke für den Hinweis.

00:48:37: Also ich glaube, es waren Zweiundzwanzig Billionen an Staatsanleihen, hatten negative Renditen, muss man sich mal vorstellen.

00:48:45: Und ich glaube, hier hat es wirklich die ganz große Trendwende gegeben.

00:48:49: Und wenn das übergeordnet wirklich das Szenario ist, dass wir uns in einem sekularen Bond Bernmarkt befinden, dann heißt es für mich auch, dass dieser Gold Bullenmarkt noch nicht zu Ende ist.

00:49:03: Und jetzt noch ein Wort zu den Aktien.

00:49:06: Für mich sind Aktien als Produktivassett überhaupt kein Gegenspieler von Gold.

00:49:11: Ganz im Gegenteil, ich glaube so wie in einem guten Fußballteam, nur mit Verteidigern und einem Torhüter wird man nichts gewinnen, außer man ist die italienische Nationalmannschaft.

00:49:23: Das heißt, die Mischung macht es natürlich und deshalb glaube ich, wenn man goldbullisch ist, heißt das keineswegs automatisch, dass man Aktien bearish ist, ganz im Gegenteil.

00:49:34: Das heißt, wir haben im Prinzip bei Gold folgende Situation.

00:49:36: Wir haben eigentlich im Prinzip eine physische, stabile Nachfrage von den emerging markets, haben Sie erzählt.

00:49:42: Dann haben wir sicherlich aufgrund der Tatsache, dass Wie wir die russischen Vermögenswerte beschlagnahmt haben, jetzt das Signal gegeben an die Welt, kauf keine OS-Anleihen.

00:49:52: Klammer auf, kauf keine operation-Anleihen, sondern diversifiziert raus.

00:49:55: Darum kaufen die Notenbacken auch Gold.

00:49:57: Das sind wahrscheinlich Faktoren, die so oder so bleiben und den Gold nach unten ein bisschen absichern.

00:50:01: Und dann haben wir als drittes den Faktor, wo wir beide sagen, okay, wir nähern uns quasi den Schuldenentspiel.

00:50:06: Also würde ich das sagen.

00:50:08: Und die Staaten werden ihre Schuldenproblematik nicht so einfach lösen können.

00:50:13: Sie könnten Staatsbankrote machen, politisch unattraktiv.

00:50:15: Sie können versuchen, weitere Schuldentöpfe aufzumachen.

00:50:17: Sie hier Frankreich mit EU-Schulen und Solidarisierungen usw.

00:50:20: Also Sozialisierung, Schulden und Sozialisierung.

00:50:23: oder eben wir enteignen die Gläubiger über Inflation.

00:50:27: Also, das Siebzigerjahre-Szenario passt dann fast gar nicht mehr, weil es eigentlich noch viel aggressiver sein muss als in den Siebzigerjahren.

00:50:32: Bei den Siebzigerjahren war das Herr Staatsschulden mit sich gar nicht so ein großes Problem.

00:50:35: Also, sagen wir im Prinzip, das ist das Szenario.

00:50:37: Wir haben im Prinzip eine Welt, wo wir nach unten goldpreismäßig abgesichert sind, aufgrund von physischer Nachfrage.

00:50:42: Und zum anderen haben wir eben die Tatsache, dass die Welt erst langsam erwacht, bezüglich des Szenarios, der Enteignung der Gläubiger?

00:50:54: Ja, das ist eine sehr, sehr gute, konzise Zusammenfassung.

00:50:59: Und ich glaube, das, das ist im Endeffekt, glaube ich, wirklich die Story über die die wenigsten sprechen.

00:51:05: Also, dass dieses klassische Sechzig-Vierzig-Portfolio Aktien anleihen, das ist einfach kaputt, ja.

00:51:11: Und wir haben im Jahr Darüber geschrieben haben jetzt vom neuen Goldplaybook gesprochen, vom neunsechzig-vierzig-Portfolio, wo man eben mehr Hard Assets in Form von Commodities, in Form von Goldsilber, aber auch Minenaktien aufbauen sollte.

00:51:29: Fünf Prozent Bitcoin ist auch unsere Empfehlung in diesem neunsechzig-vierzig-Portfolio.

00:51:35: Aber wir wissen auch, je größer Institutionen sind, desto träger sind sie.

00:51:40: Da gibt es natürlich dann auch Karriererisiko.

00:51:42: Man empfiehlt ungern Dinge.

00:51:44: die innovativ sind, man verlässt sich eher auf alte Gewohnheiten und das ist auch ein bisschen der Grund, wieso eben dieser Paradigmenwechsel ganz, ganz langsam stattfindet.

00:51:54: Morgen Stanley ist bekanntlich noch ein bisschen größer als unsere Firma Incrementum, aber die sind zuletzt rausgekommen und haben vom Sächsig, zwanzig, zwanzig Portfolie gesprochen.

00:52:03: Also Sächsigprozent Aktien, zwanzigprozent Bonds und zwanzigprozent Golg.

00:52:09: Und das ist schon eigentlich eine ganz schöne Bestätigung für uns, dass wir da, glaube ich, am richtigen Weg sind.

00:52:17: Aber Fakt ist, wenn man sich die Allokationen anschaut, Goldman ist zuletzt rausgekommen mit einer Befragung bei Ihren institutionellen Kunden, da haben Null-Kommas-Sebzehn-Prozent, ist derzeit in Gold allokiert bei institutionellen Investoren.

00:52:32: Also da ist sicherlich noch Raum nach oben.

00:52:35: Generell, ich würde mal sagen, in der westlichen Welt, wir haben es uns angesehen bei Family Offices, bei institutionellen Investoren, bei privaten Investoren.

00:52:46: Ich würde einmal sagen, wir stehen da so zwischen zwei und drei Prozent Goldallokation in der westlichen Welt.

00:52:53: Also das ist jetzt, glaube ich, noch keine Bubble.

00:52:56: Wenn man aber dann eben, was ich sehr oft mache, dann international herumreist und beispielsweise eben mit Investoren aus aus China, aus Indien, aus Vietnam, aus der Türkei etc.

00:53:08: spricht.

00:53:10: Wenn man da sagt, zwei bis drei Prozent Goldallokation wird man ausgelacht, weil es deutlich zu niedrig ist.

00:53:16: Und ich denke, hier sieht man schon, wieso oft eigentlich auch in der Währungsgeschichte, dass das Gold immer dorthin geht, wo wirklich eine Wertschöpfung passiert, wo die Schulden auch niedrig sind, wo die Inflationsraten geringer sind oder fallen, wo es wirtschaftlich, ich würde mal sagen, In Wien wird man sagen World, wo man wirklich merkt, dass der wirtschaftliche Dynamik dahinter ist.

00:53:43: Und jedes Mal, wenn ich dann wieder zurück nach Europa komme, bin ich dann doch etwas schockiert über einerseits die Stimmungslage, die natürlich sehr negativ fast schon depressiv ist, aber eben auch wie gering das wirtschaftliche Momentum bei uns ist.

00:53:58: Also insofern ist Gold, glaube ich, ein weiterer, ganz guter Indikator, oder sagen wir die Gold flows, dafür Wo eigentlich konjunkturell aktuell die Musi spielt, wenn man so schön in Wien sagt?

00:54:13: Das ist interessant.

00:54:14: Das heißt, die, die es eigentlich gar nicht brauchen, weil es ihnen besser geht, kaufen.

00:54:17: Und die, die es brauchen, kaufen es nicht.

00:54:18: Aber ich habe mal eine Frage.

00:54:19: Ich habe mehrere Fragen, aber vielleicht mal ganz die kurzfristige Frage, weil sie gerade gesagt haben, die Investoren in Westeuropa und in den USA sind weit unterinvestiert im Gold.

00:54:29: Gleichzeitig haben wir diese Schlagzahlen morgens dann in den Gurtmann.

00:54:32: Alle sind jetzt plötzlich bulisch auf Gold.

00:54:33: Die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja,

00:54:52: die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die waren ja, die Beispielsweise Anekdoten von Online-Managern, die eben dreißig bis vierzig Prozent Gold in ihren Portfolios hatten.

00:55:02: Also das ist auch wieder eigentlich eine Bestätigung dieser Online-These, die wir als übergeordnet betrachten.

00:55:11: Man muss aber dazu auch sagen, dass die Welt, die Im Englischen sagt man Financialization eine ganz andere war.

00:55:21: Also da gab es jetzt auch nicht so viele Alternativen.

00:55:23: Da gab es natürlich keine ETFs.

00:55:25: Da waren die Kapitalmärkte einfach nicht so so entwickelt, wie sie es heutzutage sind.

00:55:31: Und das hatte dann natürlich auch zur Konsequenz, dass das Gold einfach viel präsenter war in den Portfolios.

00:55:38: Aber man merkt schon, dass es eine gewisse Rückbesinnung gibt zum Gold.

00:55:46: Und das ist... Also unsere Reports, die schreiben wir jetzt seit mittlerweile zwanzig Jahren, die heißen ja In Gold We Trust und ich glaube das Thema Vertrauen ist, und da muss ich auch dazu sagen, das war wirklich eine, ich weiß nicht, ob es eine göttliche Fügung war oder ob es einfach Glück war oder eine Konsequenz von einem gewissen Zeitdruck, dass ich damals eben gesagt habe, der Report heißt In Gold We Trust, also das war wirklich sehr spontan, aber ich war mir dessen nicht bewusst.

00:56:17: Wie wichtig Vertrauen eigentlich ist für uns als Gesellschaft, für das Wirtschaften, Vertrauen in die Politik, in die Wissenschaft, Vertrauen in die Zukunft natürlich auch.

00:56:30: Und wenn ich so bis jetzt so die Medienlandschaft anschauen, was so tagtäglich passiert, dann merkt man schon, dass es eine Vertrauenserosion gibt, eine brutale Vertrauenserosion in all diesen Bereichen, dann merkt man schon auch, dass Ein spannender Titel zuletzt gelesen von Kyle Zorn, dass er eben schreibt, dass die USA von einer High-Trust-Society zu einer Low-Trust-Society avanciert sind, weil man sich einfach nicht mehr darauf verlassen kann, dass all diese Institutionen, all diese Üssens und die über die Karten eigentlich sich etabliert haben, dass die weiter Bestand haben.

00:57:10: Und da ist dann Gold schon, würde ich mal sagen, als Spiegelbild eigentlich.

00:57:16: dieser Vertrauenserosion, glaube ich schon, dass das auch ein wesentlicher Grund für diese Renaissance von Gold ist.

00:57:25: Also Vertrauenserosion in die Zukunft, in die Politik und auch ins Geld am Ende des Tages.

00:57:33: Denn darum geht es auch, diesen, im Englischen sagt man wieder, denominator decay.

00:57:38: Also diese konstante Erosion von Kaufkraft, das gab es ja de facto in den letzten Dekaden im Westen kaum.

00:57:47: Also wir sind alle ein bisschen eingelult gewesen von dieser sogenannten Great Moderation, wo die Zinsen sukzessiver gefallen sind.

00:57:56: Wieso sind die Zinsen gefallen, weil Inflation eigentlich nicht wirklich ein Thema war.

00:58:01: Und das hat sich doch in den letzten Jahren massiv verändert.

00:58:05: Die Inflation ist nicht nur ein eine monetäre Angelegenheit, sondern hat natürlich auch einen psychologischen Effekt.

00:58:13: Wenn wir alle davon ausgehen, dass uns Inflation länger beschäftigen wird, dann hat das natürlich auch eine Konsequenz für das Pricing von Produkten, dann hat das eine Konsequenz für unseren Konsum, das hat natürlich auch eine Konsequenz für unser Sparverhalten und insofern eben auch für das Thema Gold als Inflationsschutz.

00:58:38: Also insofern glaube ich eben diese Vertrauenserosion, die wir sehen, und da ist Donald Trump natürlich ein sehr gutes Beispiel, aber ich glaube, es geht viel, viel mehr in die Tiefe noch.

00:58:52: Das ist sicherlich auch ein wesentlicher Treiber für diesen Goldbullenmarkt im Moment.

00:58:58: Herr Stürmerle, Sie arbeiten ja bestimmt, Herr Geber, sagen, mit Szenarien für die Zukunft, aber vielleicht würde ich doch mal ganz gern wissen, wenn Sie so jetzt auf die Welt gucken.

00:59:06: Im Blickenweiß auf die Welt.

00:59:07: Ich freue mich, dass Sie meine Publikation von vor Jahrzehnten gelesen haben und Sie daran erinnern.

00:59:11: Aber im Prinzip ist doch so, wir haben zu tun in der Welt, wo die Schulden hoch sind.

00:59:15: Wir haben es zu tun mit einer Welt, die deglobalisiert, im Prinzip mit Machtkampf zwischen der USA auf der einen Seite, China auf der anderen Seite.

00:59:23: Wir haben ein schwaches Europa.

00:59:26: Wir haben wirklich massive Probleme.

00:59:27: Ich meine, wenn wir uns das anschauen, was ist denn so Ihr realwirtschaftliches Szenar für die kommenden Jahre.

00:59:33: Kriegen wir quasi wirklich einen Inflationsschub?

00:59:35: Sie haben es vorhin in einer so nebenher gemeint.

00:59:36: Naja, XXX, ich könnte Inflationsrücke.

00:59:38: Kriegen wir einen Inflationsschub?

00:59:40: Kriegen wir wirklich finanzielle Reversung?

00:59:41: Kriegen wir Kapitalverkehrskontrollen?

00:59:42: Steht der immer wieder im Raum?

00:59:43: Und wir haben so in den Fallische Times schon mal geschrieben und die wollten immer, müssen wir drüber nachdenken.

00:59:48: Jetzt war so unter uns beiden, wenn sie so auf die Welt gucken, was sind so die Szenarien, wo sie sagen, das sind die, die sie wach halten, nachts, beziehungsweise wo sie auch sagen, ja, den müssen wir leider in der gewissen Wahrscheinlichkeit beimessen.

01:00:01: Ich bin grundsätzlich ein Optimist und sonst wäre ich nicht Unternehmer, sonst hätte ich keine Kinder.

01:00:09: Ich glaube, wir werden durch all diese Dinge schon durchkommen und ich bin jetzt niemand, der sich da gerne in den Ausdruck doomporn, also diesen extrem negativen Szenarien, die da natürlich auch in den sozialen Medien ganz gern ausgespielt werden.

01:00:28: Das bringt auch nichts.

01:00:29: Wir müssen als Unternehmer, als Investoren für unsere Kunden pragmatische Lösungen finden.

01:00:36: Wir müssen uns auf Szenarien einstellen.

01:00:38: Und Fakt ist, Sie haben damals, wie gesagt, eben schon diese legendäre Studie geschrieben, war das Backto Mesopotamia.

01:00:45: Ja, das Arbekt, wo wir gesporen haben, ob es über Vermögensabgaben geht.

01:00:49: Ja, genau, genau.

01:00:50: Es war aber für die PCG ein, ich musste damals den CEO fragen, ob wir das veröffentlichen durften, weil das schon eine ziemlich radikale These war, hat gemeint, ja, aber es gab damals durchaus viel Kritik interner dem Motto, man könne hier ja nicht über Vermögensabgaben ähnliches sprechen.

01:01:03: Witzigerweise kam es ganz gut an bei den Kunden, wo ich dazu sage und vor allem habe ich hinterher ein paar Jahre später, haben dann die Kollegen von McKinsey ähnliche Studien gemacht, wo sie jetzt gesagt haben, wir haben.

01:01:14: im Prinzip Seit Jahren ist es weitergegangen.

01:01:17: Eine völlige Auseinanderentwickeln von Vermögenspreisen und Realwirtschafts.

01:01:22: Und was kann man im Prinzip nur über verschiedene Wege wieder in Einklang bringen?

01:01:26: Das gute Szenario wäre finanzielle Repression in der Form, dass quasi wir nominal die Wirtschaft aufblasen und die Vermögensverdienung nicht weiter steigen.

01:01:34: Da würde sich die Relation so wieder ändern.

01:01:37: oder aber eben auch dort stehen im Raum Vermögensstellen, Vermögensabgaben und so weiter.

01:01:40: Insofern, ich war ein bisschen früh dran, bin beim damaligen Sie- oder natürlich dankbar, dass wir das machen durften.

01:01:45: Aber aus der Anzahl bin ich auch froh, dass es bis jetzt noch nicht so weit gekommen ist.

01:01:48: Aber die Probleme sind der Größer geworden.

01:01:50: Ich glaube, da haben wir auch Konsens.

01:01:52: Naja, ja, also die Probleme sind größer geworden.

01:01:55: Also, ich meine, allein in den letzten zehn Jahren ist die weltweite Gesamtverschuldung um forty-fünf Prozent gestiegen.

01:02:02: Ich glaube, wir waren im letzten Jahr bei dreihundertzwanzig Billionen Dollar.

01:02:07: der IMF hat geschrieben, die Nettozinskosten der Schaden sollen sich bis zu zweihundertunddreißig verdreifachen auf vier Billionen pro Jahr.

01:02:14: Jetzt kann man sagen, okay, das Geld wird aus anderen Ertragsgenerieren, Langleben, Investitionen quasi abgezogen.

01:02:23: Mit dem Geld könnte man natürlich mehr machen.

01:02:25: Es enggt natürlich den Spielraum für viele Länder ein.

01:02:29: Und dann gibt es natürlich kreative Entwicklungen wie In Deutschland nennt man das dann eben Sondervermögen.

01:02:36: In Österreich spricht man dann vom Einnahmenseitigen Spanen.

01:02:40: Das finde ich auch immer ganz lustig, wenn die Steuern und Gebühren angehoben

01:02:43: werden.

01:02:44: Einnahmenseitiges Spanen.

01:02:45: Ich weiß nicht, ich habe wahrscheinlich in der Schule auch George Orwell gemacht.

01:02:49: Ich meine, das ist in Deutschland.

01:02:51: Aber das finde ich ja Einnahmenseitiges Spanen.

01:02:53: Das ist ja immer ganz groß.

01:02:54: Wenn die deutschen Politiker zuhören, dann könnten wir dann was lernen von den Österreichern.

01:02:58: Also vielleicht exportieren wir das Einnahmenseitige Spanen und importieren in Österreich dann die Sonne von der Vermögen.

01:03:06: Na Fakt ist, Scherz bei Seite, ich meine es ist schon auch, mir kommt ja immer wieder dieser Cartoon ins Gedächtnis, wo ein Vater mit seinen Kindern vor einem riesigen Schuldenberg steht und der sagt, someday all this will be yours.

01:03:21: Und da ist natürlich was dran, also ich meine, die Schuldenberge sind hoch, schränken natürlich den Staat ein und so eine wirkliche Lösung gibt es nicht.

01:03:30: meiner Meinung nach.

01:03:31: Ich meine, Sie haben es damals schon ganz gut beschrieben und an den ökonomischen Grundprinzipien ändert sich ja natürlich nichts.

01:03:38: Es gibt natürlich ein paar Lösungen.

01:03:39: Einerseits einmal die Deflation, den Schuldenschnitt.

01:03:43: natürlich kommt jetzt politisch gesehen nicht wahnsinnig gut an oder der Schuldenschnitt wirkt natürlich extrem deflationär, sagen wir mal so.

01:03:51: Und das ist natürlich etwas, das nicht sehr gut ankommt, weil man Deflationen nicht besteuern kann.

01:03:57: Dann gibt es natürlich die Version Währungsreform, halte ich mittlerweile jetzt auch nicht mehr für komplett illusorisch.

01:04:05: Ich würde mal sagen, man nennt es dann halt eine Neuorganisation unseres Währungssystems.

01:04:10: Und ich glaube, dem sind wir viele Schritte näher gekommen.

01:04:14: Stichwort Scott Bassand, der eben auch von einem Bretton Woods Moment spricht, immerhin der US Finanzminister, Mara Lago Aquat, Donald Trump, der Obwohl er natürlich auch etwas, sagen wir mal, Volatil in seinen Aussagen ist, aber immer wieder eigentlich betont, dass man die Goldbestände der Vereinigten Staaten, dass man da einen Aufwertungsgewinn erzielen könnte von einem Kommassieben Billionen.

01:04:43: Also das heißt, Gold ist da sicherlich wieder ein bisschen mehr ins Rampenlicht gerügt.

01:04:48: Aber ich glaube, und das ist eigentlich so das Szenario, das mir am wahrscheinlichsten im Moment erscheint, Und das klingt jetzt nicht wahnsinnig spektakulär, aber die Realität ist halt auch nicht dann immer so spektakulär.

01:05:03: Ich glaube finanzielle Repression, also Kapital, das einfach in Richtungen geleitet wird, wo es normalerweise nicht hinfließen würde in einem freien Markt, in Kombination mit strukturell höheren Inflationsraten und eben auch Kapitalverkehrskontrollen.

01:05:21: Ich glaube, das ist eigentlich so ein bisschen das Playbook.

01:05:26: auf das wir uns vorbereiten, dass ich im Moment für am realistischsten halte.

01:05:31: Das heißt, ich meine, ich habe ganz viele Fragen noch dazu.

01:05:33: Aber ich meine, zum Beispiel dieses Thema, als ich gerade den Goldenen Trap erwähnt habe mit diesem Schatz da.

01:05:38: Ich meine, es gab mir immer mal Überlegungen zu sagen, lasst uns doch einfach Gold aufwerten in Notenbank-Berlands.

01:05:43: Es gab sogar, glaube ich, auch in Diskussion schon EZB, Negatives Eigengebetag, kein Problem, da werden wir Gold eben auf.

01:05:48: Es hat der holländische Notenbank-Brist dann gesagt, ist das die Lösung zu sagen, ach komm, wir könnten noch einfach sagen, Notenbank.

01:05:55: Wir bewerten Gold zu zwanzigtausend Dollar, ich bin einfach mal, man kann sich ja jede Zahl da ausdenken.

01:06:00: Und wir haben einen riesigen Notenbankenbild, den schütten wir außen an die Staaten Zwecks Schuldentilgung, Problem gelöst.

01:06:07: Ja, ich halte es auch nicht für ganz unwahrscheinlich.

01:06:10: Auf der anderen Seite ist dann natürlich die Frage, ob man dann als privater Investor wirklich davon profitiert, ob es oder nicht vielleicht eine Windfall Profit Tax auf die Kursgewinne gibt.

01:06:23: Historisch gesehen haben wir solche Neubewertungen ja schon oft gesehen, also entweder durch Dekret oder eben durch eine Aufwertung des Marktes.

01:06:34: Und wenn ich mir so ein bisschen anschaue, mit welchem Momentum der Goldpreis da wirklich marschiert von einem hoch zum anderen, dann glaube ich schon auch, dass diese monetäre Aufwertungsthese mittlerweile realistisch ist.

01:06:47: Und wenn man dann eben Gold quasi nicht als Commodity oder als herkömmliches Asset bewertet, sondern als monetäres Asset, dann muss man sagen, Relation zum Schuldenstand in Relation zu den diversen Geldmengen.

01:07:00: Da hat Van Ek beispielsweise zuletzt das sehr, sehr spannende Studie herausgebracht, wo der Goldpreis stehen müsste, wenn man verschiedene M-II-Geldmengen international quasi decken würde.

01:07:12: Da sprechen wir von ganz anderen Preisferien.

01:07:14: Also all diese Dinge sind mittlerweile, glaube ich, deutlich realistischer geworden als noch vor vor einigen jahren.

01:07:21: und wenn wir vielleicht kurz über die notenbank bestände sprechen wir haben im euro system haben wir jetzt glaube ich zehn tausend siebenhundert tonnen gold also mehr als die vereinigten starten.

01:07:34: das heißt aktuell bei knapp eins vier bilionen Deckt das Gold, kann man sagen, ca.

01:07:40: siebzehn Prozent der gesamten Eurosystembilanz ab, ist durchaus ein Stabilitätsanker.

01:07:46: Wenn wir es uns historisch ansehen, beispielsweise für die Vereinigten Staaten, dann haben wir eben diesen Shadow Gold Price, da haben wir einen ganz schönen Chart, wonach eben bei einer fünfundzwanzigprozentigen Golddeckung der monetären Basis in dem Falle, dann müsste der Goldpreis auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle auf den Falle nach wie vor den Fantasie-Preis von zweiundvierzig, zweiundzwanzig pro Unser in ihrem Bücher.

01:08:32: Das heißt, wenn man, wenn man, es wären elf Milliarden Dollar circa, das heißt aktuell sind es eins Komma sechs Billionen Dollar.

01:08:39: Und wenn man da in höhere Preisfern gingen, dann hätte man natürlich schon veritable Aufwertungsgebiete.

01:08:46: Also, all das sind natürlich Themen.

01:08:49: Da hätte ich Ihnen gesagt, Herr Dr.

01:08:51: Stelter, vor ein paar Jahren, na ja, das ist eher so.

01:08:54: sag ich einmal, in Goldbackkreisen wird das diskutiert, aber mittlerweile werden solche Dinge eben auch an höchster Stelle diskutiert.

01:09:05: Man darf auch nicht vergessen, die Vereinigten Staaten feiern am vierten Juli, zwanzigundzwanzig, ihren zweihundertfünfzigsten Geburtstag.

01:09:13: Vielleicht kommt ja so ein Modern Dead Jubilee, wer weiß, Trump hat sich diesbezüglich schon mal geäußert und ich könnte mir auch vorstellen, wenn eben diese Nervosität am Bondmarkt größer wird und wir haben jetzt eben eine relativ steile Zinskurve.

01:09:30: Wir haben gesehen, dass die Federal Reserve schon die Zinsen gesenkt hat, aber trotzdem sind eben die Zinsen am langen Ende gestiegen, was eigentlich nicht passieren sollte.

01:09:40: Das ist ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen nicht unbedingt da ist, dass diese Term Premium wieder zurückkommt.

01:09:46: Ein Zeichen dafür, dass Inflation weiterhin natürlich eingepreist wird.

01:09:52: seitens der Investoren, aber man könnte natürlich mit Goldbackt Century Bonds, also hundertjährigen Anleihen, die zu einem gewissen Teil Gold gedeckt sind, da könnte man schon auch einen Kuh landen am Anleinmarkt.

01:10:10: Das ist jetzt nicht mein Basis-Szenario, aber Judy Shelton, die eine sehr wichtige Einflüsterin von Donald Trump ist, Die hat sich dafür ausgesprochen, die hat einen ganz entspannenden Aufsatz darüber geschrieben.

01:10:23: Und dann müsste man eben konkret, das sagt man, okay, diese hundertjährige US-Anleihe zahlt X-Prozent-Zinsen, die ist mit twenty-fünf Prozent oder wie viel auch immer Gold gedeckt.

01:10:35: Und liebe Pensionskassen, liebe Versicherer, liebe Investoren, ihr müsst oder Wir legen es euch nahe, sagen wir so, diese Anleihen auch zu kaufen.

01:10:49: Und das ist ein bisschen so dieses Zuckerbrot und Peitsche, was Donald Trump natürlich auch spielt über die Kapitalmärkte.

01:10:56: Also insofern würde ich mir ja so eine doch relativ kreative Idee.

01:11:03: Ich würde es mittlerweile nicht mehr ausschließen, dass sowas lanciert wird.

01:11:08: Ein Gämsesammenhang gab es jetzt gerade vor ein paar Wochen die Aufregung mit Italien.

01:11:13: Da hatten wir vor ein E-Mail-Ausdorsch auch zu.

01:11:15: Italien, die da sagen, wir wollen quasi jetzt im Gesetz festhalten, dass das goldislimische Volk gehört, quasi nicht der Bank, Banker Italien.

01:11:25: Und da habe ich mir so gedacht, naja, Währungsordnung, sie kennen mein Skepsis.

01:11:30: bezieh' ich das Euro.

01:11:32: Naja, gut, wenn ich mir so vorbereite, so dass ich unter Umständen, dass das scenario mich einstellt, ist euer doch zerfällt.

01:11:38: Ich bin Italiener, da möchte ich doch sicherstellen, dass nicht irgendwie die Deutschen für ihre Tage zwei Forderungen Zugriff auf mein Gold haben.

01:11:45: Ich meine, ist das jetzt hinter Zimmer Goldpark mäßig gedacht?

01:11:48: Oder wie sehen Sie die Diskussion Italien zum Thema Gold?

01:11:51: Naja, also ich glaube es hat natürlich, also es waren eigentlich zwei verschiedene Geschichten zu... quasi zur gleichen Zeit.

01:11:59: Einerseits einmal geht es dann natürlich um die Lagerung, um die sichere Lagerung.

01:12:04: und wir haben diese Repartierungsdiskussion, die hatten wir schon auch in Deutschland, wir hatten das in Österreich, wir haben im letzten Goldreporter langes Kapitel drüber geschrieben.

01:12:15: Das ist sicherlich auch einerseits ein Zeichen für einen gewissen Vertrauensverlust, aber auch ein Zeichen für, ja, natürlich eher so eine Rückkehr quasi zum Nationalstaat und mangelndes Vertrauen natürlich eben in internationale Kooperation.

01:12:39: In Italien ist die politische Forderung natürlich, das Gold gehört dem italienischen Volk, das ist auch so.

01:12:47: Die Bank hat Italien offiziell, also it owns and manages.

01:12:53: die Italian Gold.

01:12:55: Und das heißt aber auch im EU-Vertrag, Artikel hundertdreiundzwanzig war das, glaube ich, dass es natürlich das Verbot der monetären Staatsfinanzierung gibt.

01:13:04: Das heißt, das Gold darf nicht verfrühstückt werden.

01:13:07: Die EZB ist dann eben relativ bald mit der Warnung rausgekommen, dass eben ein Zugriff der Politik die Unabhängigkeit der Zentralbank untergräbt.

01:13:17: Vollkommen klar.

01:13:19: Und was glaube ich da auch ein bisschen vermischt wurde bei dieser ganzen Diskussion, war einerseits einmal das nationale Gold, das eben natürlich der Banker Titalia gehört, das ist vollkommen klar, und eben auch EZB-Gold.

01:13:32: Also die EZB hatte auf der eigenen Bilanz seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit, seit deiner Zeit.

01:13:48: Insofern würde ich mal sagen, ich sehe diese ganze Diskussion.

01:13:51: Das ist natürlich politisch, ist das ganz spannend, wenn man sagt, man möchte da das Gold wieder zurückholen.

01:13:58: Das italienische Gold der Lager, glaube ich, forty-fünf Prozent lagern in Rom, dann ein bisschen mehr als tausend Tonnen lagern in den Vereinigten Staaten und der Rest in der Schweiz und in London.

01:14:11: Insgesamt haben die Italiener den drittgrößten Goldschatz, also vierhundert Tonnen, also das ist schon signifikant.

01:14:19: All diese Geplänke, ich würde das eher so ein bisschen als, wie soll man sagen, ein politisches Geplänkel von Meloni, die natürlich auch, muss man sagen, einfach Kante zeigt und eine Linie fährt, nicht nur national, sondern auch international.

01:14:36: Ich würde das eher in dem Bereich einordnen, aber wie gesagt, Gold.

01:14:41: Repartrierungen waren ein ganz ein großer Trend in den letzten Jahren und das wird auch weitergehen.

01:14:46: Was ich fast noch spannender fand, war eine Entwicklung, die meiner Meinung nach uns vermehrt beschäftigen wird in ganz Europa und zwar will Italien da die privaten Goldbestände ein bisschen anzapfen.

01:15:04: Also es heißt, es gäbe in Italien viertausend fünfhundert Tonnen Gold im Privatbesitz ein Großteil davon und dokumentiert.

01:15:12: Und da soll es jetzt eine zweikommer fünfprozentige einmal Steuer geben, um dieses Gold quasi zu legalisieren, zu waschen.

01:15:21: Jetzt könnte man auch sagen, das belohnt eigentlich ein bisschen.

01:15:24: zu den Moral Hazard.

01:15:26: Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob dann auch wirklich der Erfolg sehr groß wäre.

01:15:31: Aber Fakt ist, unter dem Deckmantel von EML, also Anti-Money Laundering Geldwäsche, ist natürlich Gold auch am Radarschirm erschienen.

01:15:44: Und in Deutschland beispielsweise, das wissen Sie, ich glaube, man kann anonymen nur noch bis zu zweitausend Euro Gold kaufen.

01:15:52: In anderen Ländern, beispielsweise in Österreich ist es bis Zehntausend, aber Fakt ist, die Dokumentationspflichten für den Kauf und Verkauf von physischem Gold, die werden sicherlich mehr werden.

01:16:05: Und insofern, glaube ich, ganz, ganz wichtig, wenn man Gold kauft, die Belege jedenfalls aufheben, die können eines Tages wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Gold es wird sein.

01:16:16: Jetzt

01:16:16: kann man natürlich ein bisschen spähen für die Leute, die vor zwei Jahren der Gold gekauft haben.

01:16:21: Es entsteht dann vielleicht ein Schwarzmarkt für alte Goldkaufrechnungen.

01:16:26: Wer weiß, ja.

01:16:28: Die Leute, die jetzt kein Gold haben, trotzdem kaufen, obwohl es teuer ist, oder sagen sie, naja, der Markt ist jetzt ein bisschen vorausgelaufen.

01:16:35: Ich glaube, landfristiger Trend haben sie klar gemacht, geht nach oben.

01:16:39: Würde ich übrigens auch so sehen, ich könnte natürlich umgesetzt.

01:16:41: umgekehrt drehen, die Papier-Weromen fallen halt auf ihren intrinsischen Wert.

01:16:46: Ich mag Farbe.

01:16:47: Ich sage, intrinsisch wäre das Null.

01:16:48: Vielleicht wollen wir nicht gehen, aber es ist glaube ich klar.

01:16:51: Was ist die taktische Aussage von Ihnen?

01:16:54: Wir haben jetzt fast schon eine parabolische Entwicklung bei Gold, bei Silber noch einmal extremer.

01:17:01: Und da sind, würde ich mal sagen, zehn bis zwanzigprozentige Rücksetzer ganz normal.

01:17:06: Ich merke schon auch an der Stimmungslage, dass die Zuversicht groß ist, nicht nur eben, Sie haben die großen US-Banken angesprochen.

01:17:15: sondern eben auch beim Retail-Publikum.

01:17:18: Also wenn ich jetzt auf eine Cocktail-Party gehe, was ich auch eigentlich nicht mehr mache und das sage ich, ich finde Gold gut, dann wird mir jeder auf die Schulter klopfen und sagen, Ronny, wir haben sie immer schon gesagt, Gold gehört in jedes Portfolio.

01:17:32: Vor zwei, drei Jahren wurde man dann noch milde belächelt.

01:17:35: Also das hat sich schon geändert.

01:17:37: Insofern würde ich einmal sagen, es würde mich nicht wundern und es wäre auch für den langfristigen Preistrend gut.

01:17:45: wenn wir jetzt einmal ein bisschen korrigieren wie bei einem Berglauf, wo man vielleicht auch einmal einfach Pause machen muss und durchschnaufen muss.

01:17:54: Aber wie gesagt, das Momentum ist einfach enorm groß und das heißt einfach, dass bei jeder kleineren Korrektur, dass da so viel Kaufinteresse stattfindet, bedeutet eigentlich, dass viele diesen Trend nach wie vor verschlafen haben und sehr viel Kapital quasi in diesen Trade hinein will.

01:18:14: Wir haben unser langfristiges Kursziel, das haben wir im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr diskontiert eigentlich schon ein inflationäres Szenario, dann wäre eben unser Kurs Zilber-Achtausend Neunhundert US-Dollar am Ende dieser Dekade, also Zwei-Tausend Dreißig, das halte ich mittlerweile für durchaus realistisch, aber wie gesagt auch der Goldmarkt ist keine Einbahnstraße, deshalb würde ich jetzt nicht panikartig da jetzt alles drauf setzen und einsteigen.

01:19:01: Ich glaube das Beste ist einfach und das machen wir eben auch in unserem Asset Management in unseren Fonds einfach schrittweise ein, aber auch schrittweise aussteigen.

01:19:13: Dann wird man wahrscheinlich nicht den Höchststand erwischt haben beim Verkauf, aber auch nicht den Tiefstand beim Kauf.

01:19:20: Aber ich glaube, so nimmt man sich einfach dieses Timingrisiko und ich glaube, das haben wir in einer Studie auch mit Fakten unterlegt.

01:19:31: Zwischen vierzehn und achtzehn Prozent Gold Allokation macht aus dem Portfolio Kontext Zinn.

01:19:38: Da hat Gold als Diversifikator zu den restlichen Portfolio Bestandteilen.

01:19:43: Da macht es wirklich Sinn.

01:19:45: Gold funktioniert bei negativen Realzinsen, bei steigenden Inflationsraten.

01:19:51: Gold funktioniert als Dollar Hedge.

01:19:53: Auch darüber haben wir noch gar nicht gesprochen.

01:19:55: Also wir sehen einen Dollar Bernmarkt.

01:19:58: Donald Trump möchte ja auch eine Kontrollierte Abwertung des US Dollars, aber weiterhin eigentlich... den Status als Weltreservewährung bewahren.

01:20:10: Das ist in Wien, würde man sagen, der wünscht die warme Eislutscher.

01:20:13: Also das wird sich nicht ganz ausgehen.

01:20:16: Aber Gold funktioniert als Dollar-Hedge, Gold funktioniert als Rezessions-Hedge.

01:20:21: Wieso?

01:20:21: Was passiert in einer Rezession?

01:20:23: Es wird meistens wenn die Zinsen gesenkt und es wird eben fiskalisch stimuliert.

01:20:27: Also Gold hat da schon sehr, sehr gute Eigenschaften als Portfolio Baustein.

01:20:32: Und Fakt ist, ich sage immer, Gold ist quasi die Schweiz unter den Assets.

01:20:37: Man redet nicht, stimmt nicht ab, liegt eigentlich nur neutral da, ist jetzt auch nicht günstig.

01:20:43: Aber diese Passivität und dieses Vertrauenskapital, über das wir auch gesprochen haben, das ist doch sehr, sehr groß.

01:20:50: und insofern glaube ich, wie gesagt, Gold ist keine Religion, Gold ist jetzt nicht die Antwort auf alle Fragen, aber Gold sollte, glaube ich, in all den Szenarien, die eben geprägt sind von extrem hohen Schuldenständen, von einer Bondbabel, von erhöhter Inflationsvolatilität

01:21:07: etc.,

01:21:08: glaube ich schon, dass man weiterhin ein bisschen Gold im Portfolio haben sollte.

01:21:13: Herr Stöverler.

01:21:15: Vielen herzlichen Dank für das Gespräch.

01:21:16: Wir können es weiter machen, wir können über die Berichtsspeiche was weiß ich.

01:21:19: Aber ich glaube, es ist lang für diese Stelle.

01:21:20: erst einmal mit ihrem Schlussappell.

01:21:22: Und wie gesagt, ich glaube, ich bin bei Ihnen, dass wir in der Zeit der Vermögensgefährdung mal vorsichtig, ich habe einmal Bock, das Gemachsvermögensvernichtung-Rehe leben.

01:21:33: Und da kann sich Gold zumindestens der Versuch sein, etwas sich zu schützen vor diesen Szenarien.

01:21:41: Also, vielen herzlichen Dank und Ihnen alles Gute.

01:21:44: Vielen herzlichen Dank, Herr Dr.

01:21:45: Stelter.

01:21:46: Danke für Ihren fantastischen Podcast.

01:21:47: Das ist einer der ganz wenigen Podcasts, die ich wirklich ganz regelmäßig höre.

01:21:51: Danke für Ihre Arbeit.

01:21:52: Alles Liebe.

01:21:59: Am kommenden Mittwoch, übrigens, geht es wie gewohnt weiter und verblickt mir da auf eine wichtige Komponente, die ursächlich dafür sein dürfte, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland so unbefriedigend ist.

01:22:27: Der verfallende Kapitalstock des Landes.

01:22:31: Und zwar nicht nur staatlich, sondern zunehmend auch privat.

01:22:40: Bleibt mir, liebe Hörerinnen und Hörer, in dieser Stelle erneut sehr herzlich fürs Zuhören zu lanken.

01:22:46: Wie immer freue ich mich über Fragen, Feedback, Kritik und Anregungen.

01:22:50: Es wird alles gelesen, wenn doch nicht immer von mir persönlich beantwortet.

01:22:54: Und natürlich freue ich mich auf ein Wiederhören am kommenden Mittwoch bzw.

01:22:58: am kommenden Sonntag.

01:23:00: Bis dann, alles Gute.

01:23:02: Ihr Daniel

01:23:04: Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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