beyond the obvious – Der Ökonomie-Podcast von Daniel Stelter – featured by Handelsblatt

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Transkript

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00:00:05:

00:00:15: Hello und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von BTO Refresh.

00:00:21: Wir wissen es, in Deutschland herrscht Wohnungsnot.

00:00:25: Und wer ist daran schuld?

00:00:27: Natürlich wieder mal der Markt, würden unsere Politiker sagen.

00:00:31: Die Wahrheit ist, die Politik trägt mittlerweile die alleinige Schuld an der Wohnungsnot.

00:00:38: Übermäßige Bauauflagen, Überregulierung des Wohnungsmarktes und weiter anhaltende Migration, Winnmigration, aber auch Migration aus dem Ausland tragen dazu bei, dass es in der Tat in den Ballungszentren Wohnungsnot gibt.

00:00:53: Dabei lege die Lösungen auf der Hand.

00:00:56: Mehr Markt.

00:00:58: Und genau darum geht es heute im Video refresh.

00:01:03: Manches wäre einfach zu gut, um wahr zu sein.

00:01:05: Ein schuldenfreier Bundeshaushalt zum Beispiel.

00:01:08: Oder ein staatlich finanziertes Aktienpaket von rund von zwanzigtausend Euro.

00:01:12: Einfach für jede Bürgerinnen und jeden Bürger zur Alterssicherung.

00:01:15: Oder ein Energiepreis, der weder Menschen noch Unternehmen ins Schwitzen bringt.

00:01:19: Oder ein Rentensystem, das funktioniert und nicht zu Lasten der jungen Generation geht.

00:01:23: Ja.

00:01:24: Und dann gibt es eben Readly.

00:01:26: Und das ist nun wirklich nicht zu gut, um wahr zu sein.

00:01:29: Bei Readly gibt es mehr als achttausend Magazine und Zeitungen aus nationaler und internationaler Presse.

00:01:35: Readly ist nicht nur dein digitaler Zeitungskiosk, sondern vielmehr dein Streamingdienst für Magazine und Zeitungen.

00:01:42: Alles in einer App, so viel du lesen kannst, mit unbegrenztem Zugriff ohne Limit.

00:01:46: Und das alles zu einem festen Preis.

00:01:48: Du zahlst nicht für einen Magazin oder eine Zeitung, sondern bekommst das volle Angebot.

00:01:54: Bei Readly sind praktisch alle deine interessanten Hobbys und Leidenschaften schon zu Hause.

00:01:58: Du musst nur noch auswählen oder einfach mal ganz neue Seiten entdecken.

00:02:02: Readly ist voller Inspirationen.

00:02:04: Für wirtschaftsinteressierte BTO-Hörer finden sich Titel wie Wirtschaftswache, Euro am Sonntag, Börse online oder T-Dreinen oder Zeitungen wie Welt, The Independent oder The Guardian.

00:02:14: Ob du dich für Autos, Garten, Kinos, Sport, Geschichte, Gesellschaft kochen oder reisen begeisterst, Readly hat etwas für dich.

00:02:21: Für BTO-Hörer gibt es Readly jetzt zwei Monate für einen Euro.

00:02:25: Danach kostet Dich der ganze digitale Kiosk, vierzehn Euro, neunundneinzig im Monat.

00:02:29: Und Du kannst monatlich kündigen, also keine Abo-Falle.

00:02:32: Also das ist nun wirklich nicht so gut und wahr zu sein.

00:02:35: Zum Angebot kommst Du über readly.de slash bto.

00:02:39: Readly schreibt sich r, e, a, d, l, y. Alle Infos, wie immer auch in den Show notes.

00:02:48: In der letzten Woche war Wohnungsnot wieder mal groß in den Medien.

00:02:52: Das Pestle-Institut hat eine Studie vorgelegt zum Wohnungsmarkt und erneut das gesagt, was wir alle schon wissen.

00:02:59: Nämlich wir haben Wohnungsmangel.

00:03:01: In Deutschland wird bezahlbares Wohnen immer schwieriger, v.a.

00:03:05: für junge Menschen bis zu ca.

00:03:06: ca.

00:03:07: ca.

00:03:07: ca.

00:03:07: ca.

00:03:07: und ältere.

00:03:08: Das geht aus dem sozialen Wohnmonitor hervor, den das Pestel-Institut in Berlin vorgestellt hat.

00:03:14: Demnach fehlen

00:03:16: aktuell eine Million erschwingliche Wohnungen, v.a.

00:03:20: Sozialwohnungen.

00:03:21: Um das Defizit bis zu ca.

00:03:23: ca.

00:03:23: ca.

00:03:23: abzubauen, müssten jährlich rund vierhunderttausend Wohnungen gebaut

00:03:27: werden.

00:03:28: Und Hoffnung auf Besserung?

00:03:29: Die gibt es nicht?

00:03:31: Denn die Bautätigkeit ist unzureichend.

00:03:34: Illeglich.

00:03:34: rund zweitausend Wohnungen wird im Jahr gebaut, während mindestens die doppelte Zahl nötig wäre, um den angenommenen jährlichen Bedarf zu decken.

00:03:45: Damit ist der Wohnungsmangel gemäß der Analyse zu einem weiteren Faktor geworden, der die wirtschaftliche Entwicklung hindert.

00:03:53: Denn wenn Zubanderer keinen Wohnraum finden, dann können sie auch nicht in der Stadt arbeiten.

00:03:59: Das Institut In der Studie soweit zu sagen, dass wir unsere Wachstumschwäche nicht überwinden können, wenn es uns nicht gelingt, auch die Wohnungssituation zu entschärfen.

00:04:12: Naja, ich würde sagen, wir haben viele Faktoren für die Wachstumschwäche, dass sicherlich eine der wichtig ist, aber sicherlich nicht der wichtigste.

00:04:21: Und wer leidet am meisten unter den Problemen der Wohnungsnot, vor allem die junge Generation bis zum Jahr zwanzig und ältere Menschen?

00:04:29: Doch was sind eigentlich die Ursachen für die Wohnungsnot?

00:04:32: Ich finde, über diese wird in den Medien immer zu wenig gesprochen.

00:04:38: Deshalb kurz zur Erinnerung.

00:04:40: In den letzten zehn Jahren hatten wir eine nette Zuwanderung von über siebel Millionen Menschen.

00:04:46: Die brauchen irgendwo Wohnraum.

00:04:49: Wir schaffen das, hätte bedeutet, unmittelbar mit groß angelegten Bauprogramm zu beginnen.

00:04:56: Darüber hinaus gibt es eine Binnenmigration in die Städte.

00:05:00: Das heißt, Menschen ziehen vom Land in die Stadt.

00:05:04: Und, auch das sollte man nicht vergessen, wir haben im Schnitt einen höheren Quadratmeter Verbrauch pro Kopf und wir haben immer mehr ein Person Haushalte unter anderem, weil jüngere Menschen früh von zu Hause ausziehen.

00:05:19: Hinzu kommt, wir haben zu wenig gebaut, wir bauen zu teuer und auch das ist staatlich bedingt.

00:05:26: Denn der Staat behindert den Bau, ich denke barriersweise an das Tempelhoferfeld in Berlin, und er verteuert den Bau, wird allerlei auflagen.

00:05:36: Und auch die Mietregulierung wirkt negativ auf den Markt.

00:05:40: Warum?

00:05:41: Die Mietregulierung führt dazu, dass weniger Anreiz dazu da ist zu bauen und dass es weniger Mobilität im Markt gibt.

00:05:50: Die Mietpreisprämse, wir erinnern uns, sollte nur temporär dienen, um quasi Zeit zu kaufen, in der man mehr baut, um so Angebote und Nachfrage wieder zum Ausgleich zu bringen.

00:06:02: Und genau das hat man nicht gemacht.

00:06:04: Man hat eine Bietbremse gemacht, ohne zu bauen.

00:06:07: Und damit ist die Bietbremse heute nichts anderes als eine Angebotsreduktionsbremse.

00:06:13: Die Eigentümer von Wohnungen verkaufen diese lieber oder aber vermieten sie mobliert.

00:06:19: Und hinzu kommt auch diejenigen, die hier eine Wohnung haben, die bleiben dort, wo sie sind.

00:06:26: Die Mietpreisbremse ist ein Schutzprogramm für Bestandsnieter, zu Lasten aller anderen, der Vermieter, aber vor allem auch diejenigen, die eine Wohnung suchen.

00:06:42: Im Januar, für öffentliche das Institut der deutschen Wirtschaft eine Studie mit dem Titel Miss Match am Wohnungsmarkt.

00:06:51: In der Studie geht es um die Frage, was denn nun am Wohnungsmarkt nicht funktioniert.

00:06:56: Dabei fokussieren die Autoren auf was Probleme so genannten Überbelegung.

00:07:02: Laut einer Definition von Eurostart gilt eine Wohnung dann als überbelegt, denn nicht für jede Person im Haushalt rechnerisch ein Raum zur Verfügung steht.

00:07:12: Auf dem Land ist das kein Problem.

00:07:15: In den Großstädten eher.

00:07:17: Hier wurden bereits im Jahr two-tausendzwanzig sechs Prozent der Haushalte in rechnerisch zu kleinen Wohnungen.

00:07:24: Da in Großstädten sehr viele Single-Haushalte existieren, kommuniziert sich das Problem bei einigen Gruppen besonders.

00:07:31: So lebten im Jahr-Zwanzig-Zwanzig ein Drittel der Familien in überbelegten Wohnungen.

00:07:38: Für das Institut der Deutschen Wirtschaft ist die Überbelegung ein besserer Indikator für die Lage am Wohnungsmarkt als die Wohnkostenbelastung.

00:07:46: Die Quote der Überbelegung ist gerade im Vergleich zur Wohnkostenbelastung ein besserer Indikator für die Lage am Wohnungsmarkt.

00:07:53: Denn die Wohnkostenbelastung, also der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen, zeigt über die letzten zehn Jahre eigentlich keinerlei Veränderungen und bleibt konstant bei einem Niveau von rund twenty-fünf Prozent in den Großstädten.

00:08:06: Wursächlich hierfür sind zum einen positive Einkommensentwicklungen, geringe Anstiege von Mieten im Bestand und eben die Reaktion vieler Haushalte nicht umzuziehen.

00:08:16: was dann zur Überbelegung führt.

00:08:18: Hier könnte man natürlich auch sagen, dass es eben ein Problem der Zuwarnung ist.

00:08:23: Und damit sagen, es ist kein Problem für die Mehrheit der Bürger.

00:08:27: Was natürlich nicht stimmt.

00:08:29: Denn es gibt gerade im unteren Preissegment deshalb natürlich sehr viel Wettbewerb.

00:08:35: Dort zurück zum Institut der Deutschen Wirtschaft, welches sehr schön zeigt, wie sich die Lagen letzten zwei Jahrzehnten verändert hat.

00:08:42: Betrachtet man die Überbelegung in den deutschen Großstädten im Zeitverlauf zu zeigen, sich die unterschiedlichen Phasen des Wohnungsmarktes.

00:08:48: Anfang der nineteenhundert neunziger Jahre war die Überbelegung besonders groß.

00:08:52: Damals war die Zuwanderung nach Deutschland aufgrund der Wiedervereinigung sehr hoch, später auch aufgrund des Jugoslawienkrieges.

00:08:59: In der Spitze erreichte die Überbelegung in den deutschen Städten einen Wert von siebenunddreißig Prozent bei Familien mit Kindern.

00:09:07: Danach ging die Überbelegung deutlich zurück, weil die Zuwanderung in die Großstädte nachließ und die Bautätigkeit sehr stark angestiegen war.

00:09:14: Allein nineteenhundertneunzig wurden in Deutschland über sechshunderttausend Wohnungen gebaut.

00:09:19: In der Folge sank die Quote bis auf dreiundzwanzig Prozent im Jahr zweitausend acht bei Familien und fünf Prozent bei allen Bieterhaushalten.

00:09:27: Tatsächlich war der Wohnungsmarkt in dieser Phase sehr entspannt.

00:09:30: Die Mieten stagnierten im Wesentlichen.

00:09:32: Die Einwohnerentwicklung der Großstädte war verhalten.

00:09:36: Das gilt übrigens auch für Berlin, wo die rege Bautätigkeit der neunzenneunziger Jahre zu Leerstand und sinkende Mieten geführt hat.

00:09:43: Damals hat man auf Zuwanderung reagiert und gebaut.

00:09:47: Mit dem Anstieg der Zuwanderung aus dem Innen- und Ausland in die Großstädte ist dann die Überbelegungsquote bei Familien wieder deutlich gestiegen und erreichte im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,

00:10:00: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im

00:10:16: Jahr, im.

00:10:17: Das Gegenstück zu Haushalten in zubeengten Wohnungen sind solche, die in sehr großzügigen Wohnungen leben.

00:10:23: Gemeinsind Haushalte, in denen die Zahl der Zimmer, die Zahl der Haushaltsmitbieder um drei und mehr überschreitet.

00:10:30: Dies gilt in den Großstädten für sechs Prozent der Mieterhaushalte.

00:10:33: Das war aber ebenfalls nicht immer so.

00:10:36: Auffällig ist, dass die Quote der großzügig belegten Wohnungen zwischen Nineteinundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:10:54: Zwar setzen die hohen Neuvertragsmieten Anreize, eher kleinere Wohnungen anzumieten.

00:10:58: Bei Bestandsmietern in großen Wohnungen wirkt aber der zunehmende Unterschied zwischen den Bestands- und Neuvertragsmieten in die andere Richtung.

00:11:05: Sprich, ein Verbleib in einer eigentlich zu großen Wohnung ist günstiger.

00:11:10: Übersetzen wir das mal.

00:11:12: Je größer der Unterschied zwischen Bestands- und Neuvertragsmiete, desto höher die Anzahl der Wohnungen, die nach dieser Betrachtung zu groß sind.

00:11:21: Dabei muss man wissen, das im Zeitraum zwischen nineteen fünfundneunzig und zweitausendzehn der Wohnungsmarkt aufgrund der geschaffenen Überkapazitäten im Wohnungsbau ausgesprochen entspannt war.

00:11:32: Deshalb konnten sich viele Miete auch eine sehr große Wohnung leisten.

00:11:36: Und diese wohnen heute nun im Bestand weit unter Marktpreis.

00:11:43: Einen günstigen Strom- oder Gasanbieter zu finden ist gar nicht so leicht.

00:11:46: In Deutschland gibt es aktuell mehrere hundert Lieferanten für Strom und Gas.

00:11:51: Da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten.

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00:14:27: Wir haben also folgende Probleme.

00:14:30: Die Mieten sind gerade für die Gruppe der Armutsgefährdeten weniger stark gesunken.

00:14:35: In einigen Gebieten der Ballungsräume ist auch für Normalbürger die Miete eine Belastung.

00:14:40: Getrieben durch eine Diskrepanz zwischen gewachsener Nachfrage und nicht gewachsenem Angebot.

00:14:46: Familien, gerade in Ballungsräumen, finden oftmals keine passende Wohnung.

00:14:52: Auf der anderen Seite gibt es ausreichenden Wohnraum.

00:14:56: Die Menschen wohnen in Anführungsstriche zu großen, Anfrühstricheende, Wohnungen.

00:15:02: Und es lohnt sich finanziell nicht für sie umzuziehen.

00:15:05: Einfach deshalb, weil die Neuvertragsmieten über den starken regulierten Bestandsmieten legen.

00:15:12: Das ist alles keine besonders schwere Analyse, sondern Stoff im ersten Semester bzw.

00:15:18: wird bereits in Schulen unterrichtet.

00:15:21: Zur Erinnerung.

00:15:22: Märkte funktionieren so.

00:15:24: Käufer und Verkäufer haben unterschiedliche Vorstellungen von Preisen.

00:15:29: Jeder, den wie hoch der Preis ist, wird mehr oder weniger nachgefragt und angeboten.

00:15:35: Hohe Preise, viel Angebot, wenig Nachfrage.

00:15:39: Tiefe Preise, viel Nachfrage, wenig Angebot.

00:15:44: Ökonomen fassen im Allgemeinen die Mengen, die Lieferaten bereit sind, zu jedem Preis zu produzieren, in einer Gleichung zusammen, die als Angebotskurve bezeichnet wird.

00:15:55: Umgekehrt gibt es eine Nachfragekurve.

00:15:58: Am Schnittpunkt gleichen sich Angebote Nachfrage aus.

00:16:02: Der Marktpreis ist gesetzt, an den die Mengen von Angeboten Nachfrage übereinstimmen.

00:16:08: Das ist natürlich ein sehr einfaches Modell, es gilt aber im Grundsatz auch im Wohnungsmarkt.

00:16:15: Wenn man den Wohnungsmarkt denn in Ruhe ließe.

00:16:18: Das Institut der deutschen Wirtschaft hat aufgezeigt, dass die Menge an Wohnraum durchaus ausreichen würde.

00:16:25: Der Wohnraum ist nun nicht richtig verteilt.

00:16:29: Und das ist die Folge davon, und ich wiederhole mich hier, dass die Bestandsmieten stärker reguliert sind und damit tiefer sind als die neue Vertragsmieten.

00:16:40: Die Politik hat mit Mietpreisbremse und Mietspiegel Instrumente geschaffen, den Preisanstieg im Bestand zu dämpfen oder zu verhindern.

00:16:49: Man kann auch sagen, die Politik hat faktisch eine Preisobergrenze definiert.

00:16:55: Eine Preisobergrenze verhindert, dass ein Preis über ein bestimmtes Niveau.

00:17:00: eben diese Obergrenze steigt.

00:17:03: Jetzt schauen wir uns noch mal an, wie das wirkt, am Beispiel einer hypothetischen Stadt.

00:17:09: Eine Aussage ist die Miete stabil.

00:17:12: Doch dann wurde die Stadt in einem Artikel zu einem der Top-Tennenorte zum Leben außer Koren.

00:17:19: Das heißt, Menschen wollen dahin ziehen.

00:17:23: Und die Politik reagiert darauf durch einen Mietpreis-Kontrollgesetz-Gebrock.

00:17:29: Was passiert?

00:17:31: Bevor der Artikel veröffentlicht wurde, lag in unserem Beispiel das Gleichgewicht bei einem Preis von fünfhundert Euro und einer Gleichgewichtsmenge von fünfzehntausend Mietwohnungseinheiten.

00:17:45: Als das Artikel nur mehr Menschen dazu inspirierte, in unsere imaginäre Stadt zu ziehen, verschob sich die Nachfragekurve für Mietwohnungen nach rechts.

00:17:53: Also nach oben, der Preis ist im Sieb gestiegen, wenn der Markt gewesen wäre, einfach deshalb mehr Leute sind bereit zu mieten und würden dafür auch einen höheren Preis zahlen.

00:18:04: Ohne Preiskontrolle oder für einen neuen Markt, zum Beispiel ein neuer Mietpreis gelten von sechshundert Euro, war einer neuen Angebotsmenge an Wohnungen von siebzehntausende Einheiten verglichen fünfzehntausend zuvor.

00:18:17: So funktioniert der Markt.

00:18:20: Aber die Bürger würden demonstrieren, und die Politik hat ja bereits Mietkontrollen eingeführt.

00:18:26: Nehmen wir einmal an, es wäre ein Mietendeckel und der Preis wäre bei fünfhundert Euro festgeschrieben.

00:18:32: Wenn der Preis nicht steigen darf, bleibt die angebotene Menge an Wohnungen bei fünfzehntausend.

00:18:39: Unbekehrt gibt es bei einem Preis von fünfhundert Euro eine Nachfrage noch mehr Wohnungen als siebzehntausend, sagen wir beispielsweise neunzehntausend.

00:18:47: Damit haben wir ein Mangel von viertausend Wohnungen.

00:18:52: Die Wohnungsnot wurde also durch den Preisangriff größer, als sie sonst gewesen wäre.

00:18:58: Und damit natürlich auch die politische Unzufriedenheit.

00:19:03: Hinzu kommt, das habe ich immer wieder gesagt, dass jeder private Vermieter sich den Mieter mit der besten Mobilität aussuchen würde.

00:19:11: In einem freien Markt ohne manipulierten Mietpreis, würden sich vielleicht nur zwei oder drei Leute bewerben.

00:19:17: Und der Vermieter würde sich denjenigen aussuchen, den er für den besten Mieter hält.

00:19:22: Bei manipulierten Preis Bewerben sich nicht drei, sondern meinetwegen hundertdrei Leute, doch am Ende bekommt genau dieselbe Person die Wohnung.

00:19:30: Und zwar zu einem günstigeren Preis, als sie bereit gewesen wäre, zu bezahlen in einem freien Markt.

00:19:35: Wir können davon ausgeben, dass die Person, die hier die Nutzen hat, die Wohnung bekommt, die Begrenzung der Miete gar nicht gebraucht hätte, weil sie sich die teure Wohnungkette leisten können.

00:19:49: Die Wirkung der Preisgrenze ist klar.

00:19:52: Die Preisgrenze subventioniert die Mieter, die bereits eine Wohnung haben, Beziehungsweise die Bonitätskräftigen, die sie dann günstiger bekommen, zulasten der Vermieter.

00:20:02: Einige Mieter oder potenzielle Mieter bekommen gar keine Wohnung, einfach deshalb, weil die Vermieter die Wohnung dann selbst nutzen oder in Eigentumswohnungen umwandeln.

00:20:14: Und selbst wenn der Wohnraum auf dem Mietmarkt bleibt, geben Vermieter tendenziell weniger für den Standhaltung aus.

00:20:20: Das konnte man an anderen Beispielen, wo Mietpreisbremsen und Mietendeckel eingeführt wurden, in der Historie schon oftmals beobachten.

00:20:29: Die erste Regel der Ökonomie lautet, man bekommt nichts umsonst.

00:20:33: Alles hat Opportunitätskosten.

00:20:36: Wer Mieter also in Anführungsstrichen billigere Wohnungen bekommen, als der Markt verlangt, erhalten sie tendenziell auch Wohnungen von geringerer Qualität.

00:20:47: Die Politik arbeitet also für die Besitzenden, also jede eine Wohnung haben, und mittelfristig sogar für die Eigentümer, denn, weil es weniger Anreize gibt zu bauen, hat natürlich strukturell immer ein Ungleichsgewicht, womit der Druck auf dem Mietmarkt bestehen bleibt.

00:21:03: Und benachteiligt sind auf der anderen Seite Menschen, die neu auf dem Markt kommen und die Familien, die sich vergrößern wollen.

00:21:11: Die Politik hat auch weitere Nebenwirkungen.

00:21:14: Dort, wo die Miete gedeckelt ist, werden andere Formen der Bezahlung an Bedeutung gewinnen.

00:21:19: Das heißt zum Beispiel, es werden Ablösezahlungen fällig oder ähnliches.

00:21:23: Oder es geht darum, einer bestimmten Gruppe zugehörig zu sein, beispielsweise einer bestimmten Partei oder einer bestimmten Berufsgruppe.

00:21:31: Das hat man beispielsweise in Berlin gesehen, als es dort noch öffentliche Wohnungen gab, dass die besten Lagen oftmals besonders günstigen Konditionen an Menschen vergeben wurden, die gute Kontakte hatten.

00:21:43: Das Ganze geht so weit, dass man auch von Korruption sprechen kann.

00:21:49: Diese blieb besonders da auf, wo Preise nicht markgerecht sind.

00:21:54: Der Punkt, bezüglich des Rückgangs der Investitionen, ist durchaus ernst zu nehmen.

00:21:59: Da die Wohnungen alle, gerade die staatlichen Wohnungen und subventionierten Wohnungen, in den Mietpreispiegel einfließen, drückt das tiefe Mietniveau der subventionierten Wohnungen das Mietniveau insgesamt.

00:22:10: Das ist schön für Mieter, aber weniger rentabel für Vermieter.

00:22:15: Wir wissen, dass die meisten privaten Vermieter mit Renditen zwischen zwei und drei Prozent arbeiten.

00:22:21: Wenn es hier immer unattotiver wird zu vermieten, werden sie weniger investieren oder eben die Wohnung vom Markt nehmen und lieber verkaufen.

00:22:30: Das heißt, am Ende haben wir noch weniger Wohnung im Angebot und die Qualität des Wohnungsbestandes sinkt.

00:22:37: Haben Sie schon mal direkt gehandelt, also so richtig direkt so, dass es gar nicht mehr direkt da geht?

00:22:43: Nein, dann sollten Sie es direkt mal mit der neuen App von Europas direkt ist im Direct Broker Tradegate Direct ausprobieren.

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00:24:18: Natürlich gibt es Alternativen.

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00:24:27: Beispiel.

00:24:28: Im Frühjahr, im Jahr Jahr zwanzig, titelte die Bildzeitung, plötzlich sind die alten Leute Schuld an der Wohnungsnot.

00:24:38: Und schrieb dazu, folgen das.

00:24:41: Ein neuer Trend macht die Runde in den sozialen und klassischen Medien.

00:24:45: Es wird mit großer Leidenschaft darauf hingewiesen, dass alte Leute häufig in Wohnungen und Häusern leben, die sie von der Größe her gar nicht bräuchten.

00:24:52: Diese Wohnungen und Häuser würden jungen Familien fehlen, die Wohnraum suchen.

00:24:57: Forscher des Zentrums für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg schlagen ganz ungeniert vor, älteren Mietern in großen Wohnungen die Miete zu erhöhen, um sie dazu zu zwingen, ihre Wohnung zu verlassen.

00:25:08: Der Leiter des Zentrums Professor Steffen Sebastian hält es für ein Unding, dass Menschen, die bereits seit Jahren und Jahrzehnten eine geringe Miete zahlen, hierzulande so extrem geschützt werden, während andere keine bezahlbare Wohnung finden.

00:25:22: Und auch der Vorstand des Pestelinstituts in Hannover Matthias Günther meint, Das Menschen, die besonders viel Platz beanspruchen, dafür belangt werden müssten.

00:25:30: Es ist ganz erstaunlich, wie hemsärmlich und wirklich rabiat über die Wohnverhältnisse älterer Menschen geurteilt wird.

00:25:36: Wissenschaftler maßen sich an, zu beurteilen, wie viel Platz ein Senior zum Wohnen braucht.

00:25:42: Sie scheuen nicht davor zurück, ernsthaft vorzuschlagen, dass Menschen bestraft, zur Kasse gebeten oder sogar enteignet werden sollten, wenn sie zu viel Wohnraum beanspruchen.

00:25:51: Wer

00:25:52: respektiert die Lebensleistung der Alten, die viele Jahrzehnte gearbeitet und gespart haben, um jetzt in der eigenen Immobilie zu wohnen oder die in der glücklichen Lage sind, noch einen günstigen Mietvertrag zu haben, die vielleicht viele Jahre beeng gelebt haben und sich im Alter etwas mehr Platz gönnen wollen?

00:26:09: Mit welchem Recht will man den Wohnraum der Senioren einschränken?

00:26:13: Ist das noch ein freies Land, in dem so gedacht wird?

00:26:16: Ich persönlich würde sagen, es ist ein freieres Land als jenes, indem Überrationierung und Zuteilung das gleiche Ziel angestrebt wird.

00:26:26: Doch auch das Handelsblatt tat sich mit diesem Thema sehr schwer, unter dem in einem Fragezeichen versehene Titel massive Niederhörungen für fairen Immobilienmarkt bei unter anderem das zu lesen.

00:26:38: Die These der Professoren um den Immobilienwissenschaftler Steffen Sebastian, es braucht keine neuen Wohnungen, die vorhandenen müssten nur besser verteilt werden.

00:26:47: Um das zu erreichen sollen Mieter mit günstigen alten Mietverträgen deutlich mehr zahlen und dadurch motiviert werden Platz zu machen für Familien.

00:26:55: Die Gewinne, die die Vermieter durch die höheren Mieten einnehmen, sollen über einen Vermieter so die abgeschöpft werden und als Wohngeld an deutlich mehr Menschen fließen als bisher.

00:27:05: Die Ursache für das Problem?

00:27:07: ist bereits angesprochen worden.

00:27:09: Der Hauptgrund für diese Verzerrungen am Markt sind die Mietspiegel.

00:27:13: Diese werden aus dem Durchschnitt der Mieten der vergangenen sechs Jahre inklusive Meterhöhungen und der Mieten von Genossenschaften und kommunalen Wohnungen errechnet.

00:27:21: Dadurch seien sie zu weit vom Marktpreis entfernt.

00:27:24: Sebastian und seine Kollegen wollen die Berechnung der Mietspiegel reformieren.

00:27:28: Das würde dazu führen, dass die Mieten in vielen Regionen um fünfzehn bis zwanzig Prozent stiegen und somit deutlich näher an einen realistischen Marktpreis heranrechten.

00:27:37: Auf die Kapusgrenze, die Mieterhöhung von mehr als zwanzig Prozent verbietet, wollen die Forscher stark einschränken.

00:27:43: Mieter mit geringen Einkommen müssen geschützt werden.

00:27:46: Nicht Mieter mit niedrigen Mieten, konstatiert Sebastian.

00:27:50: Stattdessen sollten nach diesen Überlegungen mehr Menschen als heute Wohngeld bekommen.

00:27:53: Steffen Sebastian schätzt, dass nach dem Modell in manchen Städten fünfzehn bis zwanzig Prozent der Mieter einen Zuschuss zu ihrer Miete bekämen.

00:28:01: Laut den aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bekamen Ende zweitausendundzwanzig Deutschland weit nur eins Komma fünf Prozent der Haushalte Wohngeld, damit sei bezahlbares Wohnen für alle und sofort zu erreichen, so Sebastian.

00:28:14: Markt statt Staat, werdet das gedacht?

00:28:17: Eine brillante Idee.

00:28:19: Und ich fand das damals so gut, im April, dass ich damals mit Professor Steffen Sebastian gesprochen habe.

00:28:27: Und dieses Gespräch gibt es jetzt im BTO Refresh.

00:28:37: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Professor Steffen Sebastian kommen, dieser neue Hinweis.

00:28:43: Es gibt eine aktuelle Winterspecial-Aktion des Handelsplatzes.

00:28:48: Sie können bis zum XXIII.

00:28:50: Februar das Handelsblatt mit vierzig Prozent Rabatt abonnieren, und zwar gedruckt oder digital.

00:28:58: Das entspricht, so rechnet die Redaktion vor, nur vier Euro neunundsebzig pro Woche.

00:29:04: Mehr Informationen finden Sie wie immer in Show-Notes oder aber unter Handelsdottocom-Wissen-Zwanzig-Sächsundzwanzig.

00:29:13: Doch jetzt zu meinem Gespräch mit Professor Steffen Sebastian.

00:29:19: Professor Steffen Sebastian ist Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienfinanzierung an der International Real Estate Business School und Direktor am Center for Finance der Universität Regensburg sowie Forschungsprofessor am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung.

00:29:35: Seine Forschungsschwerpunkte sind indirekte Immobilienanlagen, Immobilienindices, Immobilienderivate und Asset Allocation.

00:29:43: Er ist Mitherausgeber des European Journal of Real Estate Research und des German Journal auf Property Research sowie Leiter des Arbeitskreises, in direkter Anlagen der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

00:29:57: Sehr geehrter Herr Prof.

00:29:58: Sebastian, ich freue mich ausgesprochen, dass Sie meinem Podcast begrüßen zu dürfen.

00:30:02: Schönen guten Tag, Herr Schneider.

00:30:03: Herr Prof.

00:30:04: Sebastian, Sie schauen sich unter anderem Ihrer Tätigkeit den deutschen Immobilienwohnungsmarkt an.

00:30:10: Was läuft eigentlich falsch im Wohnungsmarkt?

00:30:11: Ich habe vorhin gerade auf dem Weg hierher im Radio gehört, also eine Zahl von über dreihunderttausend Wohnungen, die alleine für Alleinstehende in Berlin fehlen sollten.

00:30:21: Also ich meine, was läuft im deutschen Wohnungsmarkt falsch?

00:30:26: Also das jetzt erschöpfend zu beantworten, räuchten wir eine Woche, da fehlt uns jetzt die Zeit.

00:30:31: Ja, wir nehmen aber Highlights raus.

00:30:34: Aber das Wesentliche, was aus meiner Sicht falsch läuft, ist, dass wir uns darauf fokussieren, dass wir die Probleme des Wohnungsmarktes dadurch lösen können, dass wir das Angebot immer weiter ausweiten.

00:30:48: Und das ist deswegen aus meiner Sicht der falsche Ansatz.

00:30:52: Erstens mal, es geht nicht.

00:30:54: Wir haben jetzt zehn Jahre lang in den Boomzeiten der mobilen Wirtschaft gebaut, was da zeugelt bis an die Belastungsranze der Bauwirtschaft.

00:31:03: Und wir sehen als Ergebnis von zehn Jahren mega intensiven Bauen, dass die Probleme des bezahlbaren Wohnungslandes genauso ungelöst sind wie vor zehn Jahren.

00:31:13: Also das ist offensichtlich nicht die Lösung.

00:31:17: Und was wir auch beobachten, ist das der Pro-Kopf-Verbrauch an Wohnfläche.

00:31:23: in der Bundesrepublik Deutschland, und zwar sowohl auf dem Land wie in der Stadt, sowohl zwischen Mietern und Eigentümern, immer weiter und immer weiter steigt.

00:31:32: Das heißt also, was wir als Wohnungsnot bezeichnen, ist eigentlich eine zunehmende Verbrauch von Wohnungsmarkt pro Kopf, und das ist jeder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll.

00:31:43: Und insbesondere jetzt im Zeiten, wo Bauen eben sehr teuer geworden ist, und wohl offensichtlich auch nicht die richtige Lösungswege da ist.

00:31:51: Später ist es jetzt an der Zeit, in dem wir nachdenken müssen, dass vielleicht nicht die Art und Weise, wie das Angebot gestaltet ist, sondern die Art und Weise, wie die Nachfrage gestaltet ist, das Problem.

00:32:02: Das ist, da gehen wir gleich drauf rein, aber ich muss ein bisschen herausstellen schon beim Anfang.

00:32:06: Dann geht es mal systematisch durch.

00:32:08: Sie haben gesagt, wir hätten viel gebaut, das hole ich in Berlin, da würde ich Ihnen eigentlich widersprechen.

00:32:12: Also wenn ich jetzt mal Hamburg anschaue, wenn Sie zu mir sagen würden, Hamburg, Hamburg hat in der Tat gebaut, deutlich mehr in den letzten Jahren als Berlin.

00:32:19: Mit der Folge, dass in Hamburg auch die Mieten längst nicht so gestiegen sind wie in Berlin.

00:32:22: Also ich würde schon sagen, also in Berlin würde ich jetzt, ja, wurde gebaut, aber ich würde mal sagen, also so zu sagen, wir haben mega intensiv gebaut, da würde ich jetzt als Berliner widersprechen.

00:32:32: Also ich hoffe mal, dass jetzt ihre Aussage mal doch schon beibezogen, nicht auf Berliner Leine.

00:32:35: Ich sehe sie jetzt lächeln, meine Herr Hörer nicht, aber vielleicht wollen wir ganz kurz, es ist glaube ich eher eine Frage regionale.

00:32:40: Sie können nicht auf überall gemeinsagen, wurde zu viel gebaut.

00:32:43: Ja, ja, ich meine, die Berliner haben immer eine ganz eigene Perspektive, auch die Bundesrepublik, aber Die Welt ist größer als Berlin, das kann ich nicht versprechen, Herr Stelter.

00:32:52: Aber auch in Berlin ist sehr viel gebaut worden.

00:32:54: In Berlin ist gebaut worden.

00:32:56: In Berlin ist so viel gebaut worden, wie die Verwaltung das zugelassen hat bzw.

00:33:03: umsetzen konnte.

00:33:05: Es ist in den Randbezirken von Berlin wahnsinnig viel gebaut worden.

00:33:09: Und Sie haben Recht, also aus Sicht der Wissenschaft und natürlich auch aus Sicht der mobilen Wirtschaft, wäre nicht ganz uneingeneutzig.

00:33:17: Ist das in Hamburg besser gelaufen als in Berlin?

00:33:19: Aber es hat in Hamburg die Probleme des bezahlbaren Wohnens auch nicht gelöst.

00:33:23: Also wenn Sie mir jetzt sagen, wie Sie in Hamburg als Durchschnittsverdiener in einer halbwegs adäquaten Lage, eine Nähe zum Arbeitsplatz, eine preisfreite Wohnung suchen, dann verspreche ich Ihnen eine deutlich steigende Hörerschaft.

00:33:37: Also auch mit noch so vielen Bauern ist das Problem nach wie vor nicht gelöst.

00:33:42: Und das ist auch schon allein deswegen, weil ich Ihnen jetzt sage, bei den aktuellen Kosten, die Sie haben, können Sie bezahlbares Wohnen in eine Dimension, die für Durchschnittsverdiener erreichbar ist, überhaupt nicht mehr erreichen.

00:33:53: Da brauchen Sie, um halbwegs auf Ihre Kosten zu kommen, mieten zwischen achtundzwanzig Quadrat, wenn dann sogar deutlich darüber hinaus.

00:34:02: Jetzt haben wir den berühmten SICKER-Effekt.

00:34:05: Irgendjemand zieht in die teure Wohnung ein und macht in eine Wohnung frei, die billiger ist.

00:34:09: Aber ich kann auch nur sagen, also in zehn Jahren Bauen hat der SICKER-Effekt nicht dafür gefolgt, dass es jetzt in Hamburg bezahlbare Wohnungen vom Himmel gefallen sind.

00:34:19: Und jetzt für jeder Mann, wir reden jetzt von Durchschnittsverdienern, aber ich meine Durchschnittsverdiener heißt, die Hälfte liegt unten drunter.

00:34:26: Und dann müssen wir auch denken.

00:34:28: bezahlbares Wohnen gefunden hat.

00:34:29: Also das ist nicht das Problem.

00:34:31: Und wie gesagt, ein anderes Problem in der Diagnose ist, dass der Flächenverbrauch an Wohnraum auch bei Metern steigt und steigt.

00:34:39: Kommen wir noch gleich drauf.

00:34:40: Ich möchte trotzdem mal ganz kurz mit den Grundlage legen.

00:34:43: Ich kaufe den Flächenverbrauch, komme ich gleich, auch für die Ursachen.

00:34:46: Aber es ist ja auch ein Punkt, es ist ja unstrittig, dass wir Zuwanderung haben in bestimmten Ballungszentren.

00:34:50: Also die Berliner Bevölkerung ist gewachsen, die Münchner Bevölkerung wächst immer weiter aufgrund der Wirtschaftlichen Stärke der Stadt.

00:34:56: Ich meine, da ist ja eine Sache zu sagen, meine andere Möglichkeit zu sagen, ja gut, wenn ich so eine Zuwanderung habe, dann muss ich eben mehr bauen, weil das ist jetzt ja nicht pro Kopf.

00:35:06: Ich weiß, was Sie sagen, stimmt ja auch, dass der Bedarf pro Kopf hochgegangen ist.

00:35:09: Aber nehmen wir mal an, selbst jetziges Paribus, wenn der Bedarf pro Kopf nicht gestiegen wäre, wäre doch trotzdem in einigen Ballungszentren wie Berlin trotzdem eine Invalence zwischen Angebot und Nachfrage.

00:35:20: Und wie soll man darauf reagieren, wenn nicht durchbauen?

00:35:22: Ich meine, ich kann auch sagen, man muss den Öffentlichen Nachverkehr ausbauen, dass es eben vernünftiger ist, rauszuziehen, weil es hat ja nicht... Es gibt ja kein Menschenrecht darauf, dass jeder in der Toplage der Innenstadt wohnt.

00:35:33: Ja, es gibt kein Menschenrecht, insbesondere kein Menschenrecht auf bezahlbares Wohnen, auf dem Kurfürsten dann, da gehe ich Ihnen durchaus recht, aber selbstverständlich ist und auch selbstverständliches Infrastruktur ein ganz wichtiges... Element, um auch Großräume zu vernetzen und Großräume zu entlasten.

00:35:52: Aber ich würde noch mal auf vier Eingangsargument reinkommen.

00:35:55: Also wir haben jetzt ja nicht nur Zuwanderung innerhalb der Europäischen Union, das ist natürlich jedes Jahr ein mittlerer sechsstelliger Betrag, den wir haben an Zuwanderung nach Deutschland und die Landen nun mal da, wo es Arbeitsplätze gibt, das heißt in der Regel eben auch in den Städten, aber wir haben auch eine ganz gewaltige Binnenwanderung nach wie vor.

00:36:13: Wir haben bislang in der Vergangenheit mit der Fluktuation, die wir hatten und mit der Brautätigkeit, die wir hatten, das wunderbar abfedern können.

00:36:22: Die Leute sind tatsächlich ja irgendwo untergekommen sind.

00:36:25: Also das heißt, die Märkte sind an sich schon auch funktionsfähig.

00:36:28: Die Frage ist jetzt nur einfach, wie machen wir sie noch funktionsfähiger?

00:36:32: Und es geht ja nicht nur einfach darum, Wohnraum zu schaffen.

00:36:37: und den Wohnraum noch weiter zu vergrößern, es geht vor allen Dingen darum bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

00:36:42: Und ich verweigere mich vor allen Dingen der These, dass es eben möglich ist mit den Bauquoten, die wir momentan haben, also die den Bestand im Maximum um ein Prozent per annum erhöhen, in den Großstädten sogar teilweise noch weiter darunter hinaus, dass das irgendwann zu einer derartigen einem Überangebot an der gerade zur Schwämme von Wohnungen führen wird, dass dann anschließend die Preise so weit sinken werden, dass bezahlbares Wohnen für jedermann gewährleistet ist.

00:37:10: Also das ist erstens mal ausgesprochen unrealistisch, zweitens mal eine extrem unsicherer Wurknose und drittens mal auch ein Stück weit zynisch, weil wir haben jetzt das Problem.

00:37:21: dass Leute keinen bezahlbaren Wohnen haben oder keinen bezahlbaren Wohnraum finden.

00:37:26: Und die damit zu tröst, na ja irgendwann in zehn oder fünfzehn Jahren, wenn man dann so viel gebaut haben, dass auch ihr eine Wohnung findet, das hilft den Leuten herzlich wemig.

00:37:36: Und das ist natürlich auch ein Versprechen, was ernsthaft auch keiner geben kann, weil das Wirkungsgefüge am Wohnungsmarkt tatsächlich so ist, dass das auch nur mit kalkulierbarer Wahrscheinlichkeit stattfinden wird.

00:37:51: Das sollte keine Grundlage für eine politische Entscheidung sein.

00:37:55: Genau, Ihre Vorschläge kommen wir auch gleich.

00:37:57: Jetzt gehen wir noch kurz auf den zweiten Punkt ein, höherer Quadratmeter Bedarf pro Kopf.

00:38:01: Das ist ja unstrittig, ist das ja der Fall.

00:38:03: Hat das nicht auch sehr viel damit zu tun, dass die Haushaltsgrößen abgenommen haben?

00:38:07: Weil ich meine, es ist ja so, wenn wir alle alleine wohnen, dann brauchen wir mehr Fläche pro Kopf, als wenn es mehr Paare gibt.

00:38:15: Das ist sehr richtig, aber wenn sie sich eben die die Dimension anschauen, ist vor allem, dass die Fluktuation sehr zurückgegangen ist.

00:38:22: Das heißt also, wenn Paare sich trennen, wenn Kinder ausziehen, wenn einer der Partner, mit dem man sich die Wohnung geteilt hat, stirbt, dann ist es für den verbleibenden Rest des Haushalts, egal wie groß er eben ist, in der Regel sehr viel günstiger in der Wohnung zu bleiben, egal wie groß sie ist.

00:38:43: anstatt sich eine kleinere Wohnung zu suchen, weil die kleinere Wohnung in zweites Falle teurer ist als die Wohnung in der jetzt wohnt.

00:38:51: Und das führt einfach dazu, dass es für Gerade für Leute, die jetzt eben keine notwendiger Fluktuation, also nicht aus beruflichen oder privaten Gründen in eine andere Stadt ziehen, es ökonomisch überhaupt keine Anreiz gibt, um zu ziehen.

00:39:04: Und dadurch wird Wohnraum gehaut, wie man das so schön sagt, weil wir diesen Loch in Effekt haben.

00:39:09: Jeder, der länger, je länger ich im Wohnungsmarkt drin bin, je länger ich in einer Wohnung Ich verbleibe, dass so attraktiver es ist für mich, aus rein ökonomischen Gründen, von anderen sozialen Gründen, Verwurzeln, etc.

00:39:21: mal jetzt abgesehen, in der Wohnung zu bleiben.

00:39:25: Und es führt natürlich noch dazu, dass gerade diejenigen, die es sich eben, die, die aus pekronjährigen Gründen ohnehin keinen Anreiz um zu ziehen haben, kommt dann noch dazu, dass man dann eben sagt, okay, also wenn der Wohnraum eben vergleichsweise günstig ist, dann kann ich eben auch weit über meinem Bedarf wohnen.

00:39:42: Das machen natürlich insgesamt besondere Hutverdienende.

00:39:45: Und das wäre alles kein Problem, wenn wir genügend Wohnraum haben.

00:39:49: Also jeder gönnt den Nachbarn sein drittes Schnitzel, wenn er selbst noch irgendwas auf dem Teller hat.

00:39:54: Auf der anderen Seite haben wir eben ganze Bevölkerungskreise, die keinen Wohnraum haben, keinen bezahlbaren Wohnraum haben, im prekären Verhältnissen wohnen.

00:40:03: Und deswegen ist ja unsere These aus, es gibt eigentlich genug Wohnraum, er ist nur sehr ungerecht verteilt.

00:40:10: Und deswegen ist eben unser Ansatz zu sagen, ein wesentlicher Teil des Problemes ist eben nicht ein Angebot zu suchen, sondern in der Nachfrage.

00:40:19: Jetzt will ich Bauern nicht verbieten, aber ich bin eben der Meinung und sage es noch mal die letzten zehn Jahre zeigen, dass das Bauen allein nicht die Lösung sein kann.

00:40:29: Jetzt komme ich, ich weiß, ich wollte Ihre Lösung präsentieren.

00:40:32: Die Podcast-Hörer sind auch ganz gespannt, aber ich möchte das da mal ganz kurz einhaken, weil was Sie beschreiben, stimmt ja.

00:40:37: Ich meine, ich kenne selber Fälle von Älteren Damen, sag ich jetzt mal, die wohnen in größeren Wohnungen.

00:40:45: Wie früher meine Familie drin war, mittlerweile sind sie da alleine drin.

00:40:48: Die Zahlen in Berlin, also konkreten Fahre ich zum Hinterkopf habe, die Zahlen in Berlin unter fünf Euro den Quadratmeter.

00:40:55: Wenn die ausziehen, dann in eine kleinere Wohnung ziehen, können die im Endeffekt unter Umständen sogar für die kleinere Wohnung absolut gesehen mehr zahlen als für die große Wohnung.

00:41:04: Jetzt liegen Sie es ja genau in Ihrer Beschreibung das Problem.

00:41:06: So würde ich wieder sagen, ja, woran liegt das denn?

00:41:08: Das liegt eben also ins zu ein staatlichen Eingriff.

00:41:10: Letzt ist es doch so, der Staat mit Mietpreisbremse, also mit dem Deckel kam jetzt nicht, Mietpreisbremse, aber auch mit Spiegel, der mit Spiegel, der ja dann im Prinzip den Bestand widerspiegelt, der erschwert ja die Mieterhöhung.

00:41:24: Das heißt, im Prinzip Aber sie beschreiben ist doch, wir haben, ich habe schon gesagt, eine ist drei Schnitzel, und der andere hat kein Schnitzel.

00:41:32: Aber das Ganze ist doch die Folge dessen, dass eigentlich die Politik bewusst den Marktmechanismus im Wohnungsmarkt ausgehebelt hat.

00:41:41: Ja, also in den Bemühen bezahlbares Wohnen zu erreichen, greift der Staat eben seit Gründung der Bundesrepublik und auch weiter vor hinaus und auch viele andere Staaten machen das in den Wohnungsmarkt ein.

00:41:53: Das liegt jetzt nicht nur daran, aber auch, dass eben Wohnen ein ganz zentraler soziales Gut ist, sondern eben auch, dass der Wohnungsmarkt eben sehr trägelnd ist.

00:42:05: Also ein einmal geschaffenes Angebot kann ich übermorgen nicht mehr vor Markt nehmen und bis ich neues Angebot auf dem Markt träge, ist es ebenfalls entsprechend träge.

00:42:14: Es gibt den schönen Spruch gestorben werden muss immer, aber es wird auch immer gewohnt, also auch der Bedarf ist immer gegeben.

00:42:21: Also insofern ist es halt eben nicht so wie Angebot und Nachfrage, dass man eben sagt, okay, dann wird eben mehr produziert und wenn nicht mehr so viel gebraucht wird weniger produziert, sondern der Markt ist extrem schwerfällig.

00:42:33: Er funktioniert anders als andere Märkte, schon allein das hat viele Staatbewussten einzugreifen.

00:42:39: Aber der ist eben so, der Markt kann gewisse Sachen gut machen.

00:42:42: Der Markt kann gut Angebot und Nachfrage zusammenbringen und er kann einen guten Preis funktionieren.

00:42:47: Also der Markt, wie ich sage, der Markt hat eine Mengenfunktion und eine Preisfunktion.

00:42:51: Was der Markt nicht gut kann, ist umverteilen.

00:42:54: Und jetzt haben wir eben das Problem, dass es bei dem Wohnungsmarkt genau andersrum läuft.

00:42:59: Der Staat setzt mehr oder minder den Preis fest oder reguliert sehr stark den Preis.

00:43:05: Jetzt möchte der Staat eben auch noch die Menge bestimmen.

00:43:07: Und dann anschließend wundert man sich, dass der Markt keine bezahlbaren Wohnungen baut.

00:43:11: Aber das ist eben wirklich eben genau verkehrt rum.

00:43:15: Sondern es muss andersrum sein.

00:43:17: Der Markt muss überlassen werden, wie er Mengen, Angebot und Preis zusammenkriegt und der Staat muss für die Umverteilung sorgen.

00:43:25: Und das kann er eben gut.

00:43:27: Das ist das Wesentliche, was bei uns nicht wirklich gut läuft in Deutschland.

00:43:32: vor allem geschützten eben sehr stark diejenigen, die schon eine Wohnung haben, insbesondere durch die Kappungsgrenze, aber eben auch durch die Mietspiegel bzw.

00:43:41: durch die sogenannte Orts- und Vergleichsmiete.

00:43:43: Ein Mietspiegel spiegelt ja nicht den aktuellen Markt wieder, das soll er auch gar nicht, sondern er soll eben eine künstlich politisch festgelegte Größe widerspielen, die sogenannte Ortsspiegel, Vergleichsmiete, die per Definition vom Gesetz spielbar so gewollt unterhalb der Marktmiete liegt.

00:43:59: Also jetzt kann man ja noch irgendwie sagen, na gut, also Mieter zieht ein.

00:44:03: Ihr möchtet eben mit einer Marktmiete, die kann er sich leisten, so kann er kalkulieren.

00:44:09: Jetzt wenn er eine Mieterhöhung kriegt, wird er eben nicht oder nur abgepuffert mit dem Markt konfrontiert.

00:44:16: Das kann ich noch ein Stück weit auch ökonomisch begründen, aber sozial ist das eben ein bisschen auch mit der Gießkanne gedacht, weil die einen brauchen diesen Schutz als Meter, die anderen brauchen nicht, aber dann kommt die Kappungsgrenze noch oben drauf.

00:44:30: Und da fängt es dann für mich auch irgendwo an, sozial nicht mehr logisch zu werden, weil ich schütze nicht denjenigen, der besonders hohe Kosten hat, sondern ich schütze denjenigen, der besonders niedrige Kosten hat, weil damit die Kappungsgrenze überhaupt greift.

00:44:43: Die Kappungsgrenze heißt ja, ich darf maximal zwanzig Prozent die Miete erhöhen.

00:44:49: Da muss ich erst mal zwanzig Prozent unter Mitspiegel legen, also über zwanzig Prozent unter Mitspiegel legen, damit das überhaupt zur Anwendung kommt.

00:44:58: Das Allerschlimmste, was natürlich jetzt für jeden Ökonom, der sich mit sozialem Ausgleich beschäftigt ist, es findet überhaupt keine Bezugnahme zur wirtschaftlichen Situation des Mieters statt.

00:45:09: Das heißt, ob der bedürftig ist oder nicht bedürftig ist, ist bei dieser Regulierung völlig egal.

00:45:15: Im Prinzip, was Sie mir beschreiben, ist es analog zum Tankrabad.

00:45:18: Der Tankrabad hat einem allen gedient, egal ob es der kleine Handwerker war oder der die große Benzinschleuder oder Benzinsfresser fährt.

00:45:26: Und genauso wirkt ja auch die Mietenpolitik des Staates.

00:45:30: Er begünstigt alle, unabhängig davon, ob es benötigt ist und nicht benötigt ist.

00:45:35: Ja, wir haben in der Politik viele Beispiele von Gießgang-Prinzip.

00:45:39: Manchmal ist das sinnvoll, weil man pragmatischer rangehen muss, wenn man schnell rangehen muss, weil man nicht so viel Aufwand treiben kann oder will.

00:45:48: Aber im Bereich des Mietrechts, wo es um Geschwindigkeit nicht geht und wo gewaltige Summen gewälzt werden, also insbesondere eben für die betroffenen Haushalte, ist es doch sinnvoller hier eher mit dem Skalpeller als mit dem Holzrahmen anzugehen, jedenfalls nicht mit der Gießkanne.

00:46:06: Okay, das haben wir lange genug.

00:46:08: Sie waren so, Sie scharen mit den Hofmullen, wollen mir sagen, was eigentlich vorschlagen wollen.

00:46:12: Ich habe gelesen über Sie und ich habe gehört, man sagt schon von Ihnen, Sie seien Rentnerfeind.

00:46:17: Mit Ihren Vorschlägen vielleicht, das ist ja mal ganz spannend, wenn Sie mir mal erzählen, was Sie da vorhaben, den Arm retten haben.

00:46:23: Ja, also das ist jetzt natürlich eine sehr unschere Zuspitzung von Elementen.

00:46:31: Es ist natürlich so, dass es in jeder Regalierung Gewinner und Verlierer gibt, da komme ich gleich mal dazu.

00:46:37: Also zunächst mal ist eben der Kernansatz unserer Lösung.

00:46:42: unteres Reformvorschlag ist, also von Lösungen, der jetzt ein bisschen viel zu sagt.

00:46:45: Also, dass man zunächst einfach mal sagt, wir müssen jetzt einfach mal ganz klar feststellen, dass wir eine schnelle Lösung dieses sozialen Problems brauchen und eine zielgerechte Lösung.

00:46:55: Und das ewige Mantra der Wissenschaft in diesem Bereich ist eben, dass wir eine Subjektförderung brauchen.

00:47:01: Das heißt, wir müssen einzelne Haushalte bedarfsgerecht fördern.

00:47:08: Das Instrument haben wir bereits, das nennt sich Wohngeld, aber das Problem ist halt einfach, dass diese Einkommensgrenzen aus unserer Sicht zu starre sind.

00:47:16: Also wenn Sie sich das einfach mal angucken, selbst eine, wir haben das Beispiel gebracht, eine allein erziehenden Grundschullehrerin in München, die kann sich eben trotz ihres doch weit überdurchschnittlichen Gehaltes bezahlbares Wohnen nicht mehr leisten.

00:47:31: Und das heißt, wir müssen uns mit dem unschönen Gedanken anfreunden, dass wir selbst der unteren Mittelschicht, und zwar der echten Mittelschicht, unteren Mittelschicht eben auch schon in irgendeiner Form direkte Transferzahlungen zukommen lassen müssen, um eine gerechte Verteilung und vor allem eine schnelle soziale Lösung hinzukriegen.

00:47:51: Das kriege ich dann immer vorbeworfen oder... Einer der vielen Vorwörfe, die wir kommen, dass wir jetzt dann eben breite Bevölkerungskreise zu Transfergeldentfängern machen würden.

00:48:02: Da muss ich ganz ehrlich sagen, ja, das ist richtig, aber die Transfergeldentzahlung geht jetzt schon, nämlich in der Form dieser künstlich verbelichten Mieten, nur diese Transferzahlungen, die also Millionen von Mietverhältnissen in Deutschland betreffen.

00:48:15: die sind intransparent und sind unsichtbar und werden ungerecht verteilt.

00:48:20: Und die können wir gerne abschaffen, wenn wir das zugunsten machen, eines beglafgerechten Transforsystems.

00:48:25: Wobei ich dazu sagen, wenn ich einhaken darf, die Alternative wäre ja auch zu sagen, wir reduzieren Sternabgaben ganz in der Breite für alle in der unteren Einkommen schichten, weil warum sollte die Grundschullehrerin in ihrem Beispiel jetzt sozusagen gefördert werden, aber derjenige, der Keine Ahnung, selben Job hat und was ich bei den Eltern lebt oder eben bereit ist, nicht in der Stadt zu wohnen, sondern eben mit der Bahn aufs Land fährt jeden Tag.

00:48:49: Warum sollte der deshalb vom Stab bestraft werden?

00:48:52: Weil er kein Geld bekommt.

00:48:53: Also würde ich doch sagen, wenn ich bin ich bin ich bin.

00:48:56: ich bin prinzipiell der Auffassung, dass Leute mit wenig Einkommen in der Lage sein sollten, von ihrem Einkommen zu leben.

00:49:01: Und wenn das Problem ist, dass sie züge Steuernabgaben haben, wenn die eben senken, dann ist für alle.

00:49:06: Das ist schon richtig erstellter, aber sie haben jetzt gerade ein schönes Beispiel gebracht.

00:49:09: Ja, also ich könnte ja jemanden auch die Wahl geben, sozusagen der wohnt bei seinen Eltern.

00:49:15: Und dann kriegt er entsprechend mehr Geld oder er wohnt eben auf dem Land und dann kriegt er entsprechend mehr Geld.

00:49:20: Aber das hat alles auch wieder negativer Einführung.

00:49:23: Also wir wollen mit diesem Vorschlag, oder was heißt dir, wir?

00:49:29: Also der Effekt eines einer gleichmedizinigen Transferzahlung von niederen Einkommensstichten in Bezug auf den Wohnungsmarkt heißt eben auch, dass er Gentrifizierung entgegen wird.

00:49:40: Weil wir wollen ja gerade eben nicht, dass in der Innenstadt eben nur diejenigen wohnen, die sie leisten können und alle, die sie es nicht eben nicht leisten können, aus Land ziehen und bei ihren Eltern wohnen.

00:49:52: Und was wir auch nicht wollen, ist eben derartige Wohnformen zu subventionieren, sondern im Gegenteil, wir wollen eben eine Durchmischung der Gesellschaft.

00:50:02: in den oberen Lebensräumen auch durchaus fördern und aufrechterhalten.

00:50:08: Und erlauben Sie mir die Anmerkung, dass das durchaus auch eine breite Konsens in der Gesellschaft ist.

00:50:13: Also auch wir wollen keine, auch die Vermögen in den Städten wollen keine Millionärskettos haben, in denen dann nur noch ... Dienst angestellte Dienstboten mit Ausweis eintritt haben, so wie wir es in manchen Teilen Südamerikas haben.

00:50:31: Das ist eben auch nicht unser demokratischer Konsens.

00:50:35: Uns ist bereits der Wohnungsmarkt sehr viel Steuergeld wert.

00:50:40: Es ist nur einfach zu verlangen, dass dieser Effizienter eingesetzt wird.

00:50:43: Okay, aber jetzt machen wir weiter.

00:50:44: Sie wollten ja auch richtigerweise ihren Vorschlag ausführen.

00:50:48: Statt die Miete künstlich stief zu halten, wollen wir mehr Bewodengeld fördern, verstehe ich.

00:50:53: Und wie geht es weiter?

00:50:55: Also dann, die nächste Frage ist natürlich klar.

00:50:59: Man kann das irgendwann immer machen.

00:51:00: Wenn der Staat sein Geldbeutelchen nur weit genug aufmacht, dann kann man alle Probleme lösen.

00:51:05: Aber auch der Haushalt des Staates ist natürlich endlich.

00:51:08: Und dann stellt sich die drängende Frage nach der Finanzierung.

00:51:11: Wir sind eben schon der Meinung, dass man hier auch umverteilen kann zwischen Mietern und Vermietern.

00:51:19: Es ist gerade eben so, dass in den Städten, in denen ein angespannter Wohnungsmarkt herrscht, eben die Vermieter auch aufgrund des knappen Angebots oder der Übernachfrage, um es genauer zu sagen.

00:51:34: Mieten schalangen können und Renditen erzielen, die nicht notwendigerweise notwendig werden, angemessen des Risikos oder der Illekuitität, die sie eingehen.

00:51:42: Also man kann das auch als Überrendite definieren.

00:51:45: Und diese Überrendite kann man zu einem Teil abschöpfen, sprich besteuern.

00:51:50: Also Sie haben jetzt nicht gesagt, aber was ich meine, ist, Sie würden alle Mieten freigeben, weil wenn ich mir nochmal das Beispiel von vorher mit dem Mietspiegel oder bei der Beobachtung Vergleichsmiete, das ist ja bereits so.

00:52:01: Immer mal an, ich habe ein Haus, das Haus ist voller Mieter, die länger schon da drin wohnen, dann habe ich keine Überrendite, dann habe ich ganz einfach, wahrscheinlich sogar gegenüber dem Marktpreis, bekomme ich ja weniger Miete, weil ich eben in diesem regulierten Bereich bin.

00:52:13: Also zunächst mal, wenn sie eben in dem regulierten Bereich sind, passiert da gar nichts.

00:52:17: Aber es gibt ja Bereiche, die es auch relativ frei sind.

00:52:20: Also wenn sie Neubau haben, der nicht von der Mietpreisprime so betroffen ist, dann sind sie bei der Mietpreisfindung relativ gesehen frei.

00:52:31: und können bei der Neuvermietung zumindest mehr oder minder verlangen, was sie wollen.

00:52:35: Jetzt will ich nicht auf Rucher eingehen und Wirtschaftsstraß gesetzt, aber da sind sie doch in einem Bereich, was relativ frei ist.

00:52:41: Ja, und in der Tat, jetzt haben Sie noch eins vorweggenommen.

00:52:43: Also ich meine, wenn ich jetzt natürlich die sozialen Bedürfnisse der Mieter mit Wohnengeld- einkommensbezogen berücksichtige Brauche ich nicht noch mal zusätzlich eine Subventionierung der Bestandsmeter durch Kaputtgrenze und ein künstlich niedrigen Mietspegel.

00:52:58: Das heißt, wir würden in der Tat um eben den Vermietern die steuerliche Belastung, die wir ihnen jetzt zusätzlich aufbürden, dafür wieder zu entlasten.

00:53:08: würden wir eben auch tatsächlich eben diesen Lock-in-Effekt abschaffen wollen, also diesen Anreiz in seiner Wohnung bleiben zu wollen, rein aus ökonomischen Gründen abschaffen bzw.

00:53:20: ganz abschaffen auch nicht, sondern mildern.

00:53:22: Also wir wollen zunächst mal die Kappungskränze abschmelzen.

00:53:25: Also ich würde nicht sagen abschaffen, weil schon heute auf morgen ist immer so ein bisschen schwierig, aber eben jetzt nicht noch weiter reduzieren, sondern wieder wieder erhöhen, sodass eben zumindestens mal eine Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete deutlich leichter möglich ist als bisher.

00:53:41: Und wir wollen auch die Mietspiegel ein Stück weit markt näher aufstellen.

00:53:47: Also auch hier Mieten freigeben ist ein großes Wort.

00:53:51: Das würden wir in der Tat nicht tun.

00:53:52: Wir würden zum Beispiel eben auch die Mietpreisbremse beibehalten wollen.

00:53:56: Das klingt jetzt zunächst mehr erstaunlich, aber wir brauchen das sogar, wenn wir nämlich einen derart stark regulierten Marktregulierten bisher von heute auf morgen freigeben und das mit Subventionen der Mieter unterstützen.

00:54:10: dann fördern sie im Prinzip im Endeffekt dann doch nur die Särmeter die das dann oben draufschlagen.

00:54:16: Das heißt wir brauchen die Mietpreisbremse.

00:54:18: weiterhin schaffen wir für die Mietpreisbremse eine andere Basis nämlich Mietspiegel die in ganzes Stück weit näher sind an der Marktmiete aber auch nicht gleich.

00:54:27: also ich mach da auch kein ich ist gleichzeitig.

00:54:29: das heißt wir wollen mit unserem Reformverschlag schon immer noch unterhalb der Markt.

00:54:34: bitte bleiben mit den Mietspiegel nur einfach deutlich stärker ran.

00:54:38: um die Mieter weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich zeitverzögert an Marktentwicklungen anzupassen.

00:54:44: Das zahlen natürlich, subventionieren natürlich die Vermieter in dem Falle und zum anderen eben aber nicht mehr eine so große Hürde aufzubauen, dass der Anreiz zum Horten so hoch ist.

00:54:57: Und wenn Sie jetzt noch erlauben, Herr Steltern, habe ich schon lange gesprochen, ohne dass Sie was sagen dürften, Aber das sind eben die drei Komponenten.

00:55:04: Erstens mal sofort jetzt und gleich mehr Wohngeld, zweitens Besteuerung der Vermieter, drittens Freigabe oder eine Liberalisierung der Kappungskränze und eine marktäre Mietschwegel.

00:55:22: Das sind die drei Elemente.

00:55:24: Aber da gibt es natürlich Gewinner und Verlierer.

00:55:26: Ja, also auf der Vermieter Seite ist natürlich derjenige Gewinner, der sehr niedrige Mieten vereinbart haben.

00:55:31: Sie haben das schon gesagt an Haus, wo alle Mieten schon sehr lange drin sind und wo ich die Mieten nicht erhöhen kann, weil die Kappungsgrenze das verhindert, der kann jetzt die Mieten leichter erhöhen.

00:55:41: Wer jetzt verliert, ist eben der Vermieter, der immer schon sehr hohe Mieten gehabt hat, der immer schon dicht am Miet spiegelbar oder sogar noch deutlich darüber.

00:55:50: Der wird jetzt zusätzlich mit einer Steuer belastet, kann aber dann auch keine Mieten erhöhen.

00:55:55: Auf der Mieter Seite, ja, das muss man natürlich sagen, also zunächst mal sind alle eben die Gewinner, die eben keine bezahlbare Wohnung für die ihre Wohnung nicht oder nur schwer bezahlbar sind oder die keine bezahlbare Wohnung finden, weil die kriegen eben sofort die die Unterstützung, die sie brauchen, um für sie bezahlbares Wohnen zu realisieren.

00:56:15: Aber es gibt natürlich auch bei den Vermieternverlierer, bei den Mieternverlierern, das sind zunächst mal alle, die die über Bedarf wohnen.

00:56:23: oder überhaupt ihre Bedürftigkeit wohnen.

00:56:25: Nehmen wir mal jetzt mal jemanden an, der alleine in seiner Wohnung wohnt und auch nicht übermäßig groß, was?

00:56:32: was ich auf vierzig Quadratmetern, was ja schon üppig ist, aber vielleicht noch nicht überdimensioniert.

00:56:38: Die Grenzen übrigens haben wir nicht festgelegt oder werden wir auch nicht festlegen, das ist eine völlig politische Entscheidung.

00:56:43: Ja, die gibt es natürlich, die Grenzen, was angemessen ist, was bedarfsgerecht ist, die gibt es in der Sozialgesetzgebung, müssen wir auch nicht neu erfinden.

00:56:52: Das ist auch nicht die Entscheidung der Wissenschaft, aber der würde dann im Zweifelsfall eben auch verlieren, weil er für seine Wohnung mehr vielleicht schon seit dreißig Jahren wohnt, eben dann nicht mehr fünf Euro zahlen müsste, sondern deutlich mehr, vielleicht sieben, acht, neun, zehn Euro, je nachdem, in welchem Markt er sich gerade befindet.

00:57:11: Und das wird ihm natürlich, auch wenn er nicht bedürftig ist, nicht gefallen, weil er dann weniger Geld für Konsumzwecke hat.

00:57:16: Aber das ist halt die Frage, warum sollen wir einen gut verdienten Bürger oder Bürgerinnen aus Steuergeldern subventionieren, weil?

00:57:25: der erhält diese günstige Miete steuerfrei.

00:57:28: Auf der anderen Seite fehlen dem Vermieter eben Einkommen, die und damit fehlen dem Staatsteuereinnahmen.

00:57:34: Also es ist der Vermieter und der Steuerzahler, die derartige Situationen subventionieren.

00:57:41: Und dann gibt es natürlich den Fall, der jetzt auch gerne aus der Presse dann auch so rausgepickt wird, den sie ja auch schon genannt haben.

00:57:50: Ein überlebendes Elternteil in der Familienwohnung, die irgendwann vor dreißig Jahren eingezogen sind und dann jetzt im fortgeschrittenen Alltag dort wohnt und die im Zweifelsfall auch noch bedürftig ist.

00:58:04: Das heißt, die zahlt jetzt die fünf Euro für ihre hundertfünfzig Quadratmeter Wohnung, das kann sie sich leisten, oder nebenbei hundert Quadratmeter wollen sie sich übertreiben.

00:58:12: Die zahlte eben auch leichter zu rechnen.

00:58:14: Fünfhundert Euro pro Monat, das kann sie sich wunderbar leisten, wenn die Marktbede jetzt bei fünfzehn wäre und nehmen wir jetzt mal einfach an, auch unsere noch gedämpften Mietspiegel würden fünfzehn Euro ausweisen, dann müsste sie auf einmal das Dreifache zahlen.

00:58:28: Und das kann sie im Zweifelsfalle nicht und hätte dann einen Anreiz umzuziehen in eine fünfzig Quadratmeter Wohnung, die vielleicht dann aber auch wirklich nur das dritte kostet.

00:58:38: Und das ist jetzt der Punkt, wo man unseren Reformvorschlag soziale Härte vorwirft und sagt, wir würden die Rentner aus der Wohnung vertreiben.

00:58:45: Das ist jetzt von einem Ökonomen zu viel verankern.

00:58:47: Natürlich kenne ich diese Fälle auch und Gerichte entscheiden regelmäßig, dass achtzigjährige Personen aus der Wohnung ausziehen müssen und sich eine neue Wohnung suchen müssen, weil dort die Tochter der Vermieterinnen einziehen möchte, um ihre Mutter zu pflegen oder auch eben nicht.

00:59:04: Auch das ist soziale Härte, die der Gesetzgeber oder die entsprechenden Gerichte definiert haben.

00:59:10: Jetzt bin ich, sind wir in aller Linie erstmal Ökonom, aber wir kennen uns mit sozialer Umverteilung sehr gut aus.

00:59:17: Es ist dann eben eine Entscheidung des Gesetzgebers, ob er sagt, okay, und Sie haben das ja wunderbar jetzt bei diesem Habeckvorschlag gesehen, mit den Heizungen, ja, auf was es einmal alles geachtet wird.

00:59:26: Also, man kann dann natürlich auch sagen, ja, ganz gezielt, also, wenn jemand eben als Alleinstehender seit, seit, seit dreißig Jahren in der Familienwohnung wohnt.

00:59:38: und hat jetzt die Achtzig überschritten.

00:59:40: Der kriegt dann eben auch nicht nur für die Vierzig Quadratmeter, die ihn nach der Sozialgäpfung eigentlich angeblich sein Bedarf entsprechen, Subvention, sondern bei der oder diejenigen macht man vielleicht noch eine Ausnahme und subventionieren dann in zweites Fall eben auch hundert Quadratmeter.

00:59:57: Aber das ist dann eine sozialpolitische Entscheidung und keine ökonomische mehr.

01:00:01: Die gehört natürlich zu unserem Vorschlag der Vorständigkeit halber dazu.

01:00:05: Aber der Ansatz ist der Wichtige, dass wir eben einfach sagen, dass wir diese Subventionen, die wir über den Wohnungsmarkt ausschütten, eben nicht mit der Gießkanne und intransferent ausschütten, sondern zunächst mal.

01:00:19: von der Anzahl reduzieren, hat nicht mehr Millionenfach über jeden Mietvertrag.

01:00:24: Der Elter ist als drei Jahre Subventionen ausschütten, sondern ganz gezielt nur zu denjenigen, die entsprechend Bedürftigkeit sind.

01:00:31: Und selbstverständlich kann man das so anpassen, dass man sagt, die Leute, die eben seit langer Zeit in ihrer Wohnung wohnen, die lassen wir jetzt, da sind wir jetzt besonders großzügig, da subventioniert der Status jetzt noch stärker, als er das grundsätzlich machen würde.

01:00:45: Nichtdestotrotz hätte sollte man eben auch sagen und das ist eben auch ganz bestimmter Zweig der Volkswirtschaft, die sich intensiv damit beschäftigt.

01:00:53: Man sollte dann auch schon sehen, dass man ein Stück weit anreizkompatibel bleibt.

01:00:57: Es ist nun mal einfach so, dass jede Wohnung, die von einem Alleinstehenden bewohnt wird, die überdimensioniert ist, automatisch eben auch bedeutet, heißt, dass dieser Wohnraum für andere nicht in Verfügung steht.

01:01:08: Aber es ist sicherlich nicht unser Vorschlag, hier ein Wohnungsbewirtschaftungsgesetz in Kraft treten zu lassen.

01:01:15: Und jeder, der mehr als vierzig Quadratmeter hat, dann anschließend auf die Straße zu setzen oder zwanzig, weil irgendwo einzuweisen, sondern ganz im Gegenteil, wir wollen eben Dass die Marktwirtschaft das, was die Marktwirtschaft macht, nämlich Mängel und Preis bestimmen und dass der Staat das macht, was der Staat kann, nämlich umverteilen kann und für soziale Gerechtigkeit sorgen kann.

01:01:36: So, jetzt habe ich sehr lange gesprochen, erstellte.

01:01:37: Ja, ist alles super.

01:01:38: Meine Erhörer sind ganz froh, dass sie gesprochen haben und nicht, dass ich sie so bohren habe.

01:01:41: Das ist alles gut so.

01:01:43: Aber ein paar Punkte habe ich dann doch.

01:01:44: Also, jetzt nehmen wir mal an, Sie machen das.

01:01:46: Wir haben Ihre Rentnerin, jetzt, zu zukünftig.

01:01:51: Sie ist noch jung und rüstig und wird nicht geschützt, weil sie zu alt ist.

01:01:54: Die zieht aus.

01:01:56: Nehmen wir mal an, ich bin der Vermieter.

01:01:57: Ich freue mich, also ich bekomme jetzt nicht mehr fünfhundert Euro den Monat, sondern tausendfünfhundert Euro.

01:02:02: Bevor wir auf mich kommen mit der Besteuerung, die wollen wir jetzt ja wieder wegnehmen, habe ich schon verstanden.

01:02:05: Bevor Sie mir das Geld wegnehmen, möchte ich die erste mal die Frage aufwerfen.

01:02:08: Ich habe eine Wohnung, die ist super, Familien geeignet.

01:02:12: Ich gehe jetzt auf den Markt mit den tausendfünfhundert Euro.

01:02:15: Habe ich in Ihrem Modell noch die Wahlfreiheit wenignehmer als Mieter?

01:02:20: Ja, wird's verständlich.

01:02:22: Ja, und dann ist natürlich so.

01:02:23: Dann würde ich wiederum sagen, ein guter Freund von mir hat immer dieses Beispiel gebracht, mit Blick auf die Bietpreisbremse bieten, Deckel, aber es ist genau dasselbe.

01:02:29: Also, der Marktpreis ist eine Fünfhundert.

01:02:32: Jetzt hat die Grundschullehrerin, sag ich jetzt mal, okay, die fällt das aus, weil sie alleine anziehen war, aber nehmen wir mal an, die auch eine einkommens, durchschnittliche Einkommensfamilie, ganz vorsichtig, hat mit dem Wohnen gekann sich die Wohnung leisten.

01:02:43: Die steht bei mir auf der Matte und ich kann sagen, okay, kann sich leisten.

01:02:47: Gleichzeitig kommt der Chefarzt mit seiner, weiß das ich, keine Ahnung.

01:03:00: Ich würde mal sagen, der meisten Vermieter würden dann sagen, ich nehme selbst in so einem Umfeld immer den finanziellen Potent daran.

01:03:06: Naja, also sagen wir mal so, wenn die Chefärzte besonders attraktiv finden.

01:03:11: und affraktiver finden als allein eine Grundschullehrer, dann kann ich das per se nicht ändern.

01:03:16: Aber was unser Vorschlag zumindest milder ist, ist Ihren ökonomischen Vorteil, weil es macht für Sie keinen Unterschied, den einen oder den anderen zu nehmen, weil Sie von beiden nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft die gleiche Miete erwarten können.

01:03:28: und sich auch sichergestellt sein können, dass eben auch beide die Miete zahlen können.

01:03:35: Um Ihren Satz vorher zu sagen, Sie freuen sich nicht, wenn Ihre Rentnerin auszieht.

01:03:39: Die hat es jetzt zwar vorher fünfhundert Euro gezahlt, aber Sie können auch von ihr fünfzehnhundert Euro verlangen.

01:03:45: Das heißt, Sie haben überhaupt kein Interesse daran, dass irgendjemand auszieht oder nicht auszieht.

01:03:51: oder ein deutlich geringeres Interesse, weil das das Delta zwischen Neuvermietung und Bestandsmete eben deutlich kleiner geworden

01:03:57: ist.

01:03:57: Das ist eine

01:03:58: andere positive Auswirkung, wenn Sie mich so erlauben lassen, zu sagen, dass eben das eben auch vermieten, wie der Attraktiver wird als Verkaufen.

01:04:06: Also das ganze Geschäft der vielen Aufteiler, die eben Wohnungen kaufen, die günstig vermietet sind, dass in Eigentumswohnungen aufteilen und das dann nach fünf Jahren oder wann auch immer.

01:04:18: an ein potenzieller Eigennutzer verlangen, die dann auf Eigenbedarf klagen.

01:04:23: Das Modell ist dann relativ gesehen unattraktiv, weil sie als Vermieter eben Im Vergleich zum Aufteiler dann auch noch eine attraktive Rendite kriegen, wenn so ein Haus auf den Markt kommt und es kommt halt immer dann wieder, dann kann der Vermieter den gleichen Preis bieten oder zumindest annähernd den gleichen Preis bieten wie der Aufteiler, obwohl vielleicht die Bestandsmieten schon sehr alt sind.

01:04:46: Genau, aus dem Eigentum wollte ich auch gleich noch kommen, weil ich sehe nur, wenn die Mietmonungsmarkt sprechen, die mit dem Eigentum kommen, würde ich auch gerne mal eine Frage mit Ihnen darüber diskutieren, was im Eigentumsbereich ist.

01:04:56: Aber lassen wir es weiter machen.

01:04:57: Ich freue mich nicht, wenn ihr da mal auszieht, sondern die Dame entschließt sich an dieser deutlich stärkeren, gestiegenden Miete oder deutlich höhere Miete, entschließt sich, sagen wir mal, eine andere Wohnung woanders zu mieten, die dann im Budget passt.

01:05:11: Dann habe ich verstanden, Sie haben gesagt, okay, also meine Präferenz sollte nicht so ausgeprägt sein, zugunsten des Chefarzt, einfach deshalb, weil die anderen ökonomisch dasselbe darstellen können.

01:05:21: Da bin ich, muss ich zugeben, Folge ich Ihnen nicht hundertprozentig.

01:05:25: Ich würde persönlich glauben, zwei für zwei ist, setze ich mir auf jemand, aber egal, es kann ja und anders gesehen werden.

01:05:30: So, jetzt habe ich mehr Geld.

01:05:32: Jetzt habe ich ja statt fünfhundert Euro, habe ich lang Ihres Reforms, tausend fünfhundert Euro.

01:05:36: Und dann sagen Sie, die tausend Euro muss ich da Steuern zahlen, und wie muss ich mir das vorstellen?

01:05:42: Also, zunächst mal müssen sich da sehr viel vorstellen, weil ich muss Ihnen ein Stück weit die Antwort schuldig bleiben, weil wir die Daten noch nicht haben, um das Modell wirklich bis zum Ende durchzurechnen.

01:05:55: Sonst lege das auch schon längst auf den Tisch der entsprechenden Entscheidungsträger.

01:06:00: Aber die Politik muss ich solange gedulden.

01:06:03: Was ihr wahrscheinlich sehr leicht fällt, mir nicht besonders, aber ich komme an die Daten des Statistischen Bundesrandes nur.

01:06:11: sehr, sehr schwer heran, um das auch wirklich durchzurechnen.

01:06:14: Das heißt, ich kann Ihnen noch gar nicht sagen, wie viele Steuern Sie tatsächlich darin müssen, damit aber auch das ist letztendlich eine politische Entscheidung.

01:06:22: Es kann jetzt einfach sein, dass wir sagen, wir machen einen Vermieter Soli in der, in der Höhe, dass der bisherigen Solidaritätszuschlag ist.

01:06:30: Also irgendwie noch mal.

01:06:30: Bei

01:06:31: der trifft er wieder auch den Mieter, den Vermieter, der bestand sich an alle Regeln gehalten hat und Mitspiegel ist und nicht mehr.

01:06:38: Da muss er auch in Soli zahlen, wo ich wieder sagen würde, dann haben sie eine Umverteilung innerhalb der Vermieter, wo sie dann diejenigen, die quasi sich rechtskonformen gehalten haben, eigentlich noch schlechter behandeln, weil die Solizahlen müssen.

01:06:53: einfach noch gut, dass sie verbieter sind.

01:06:55: Nee, also zunächst mal, wie gesagt, also gerade diejenigen, die sich besonders sozial verhalten haben, das heißt besonders niedrige Mieten gehabt haben, haben auch die größten Möglichkeiten, ihre Engiete zu steigern.

01:07:03: Das können sie, das müssen sie aber nicht.

01:07:06: Also die können sich natürlich weiterhin besonders solidarisch mit ihren eigenen Mietern zeigen.

01:07:10: Das genbindet sie aber nicht aus der Pflicht und der Verantwortung, sich auch solidarisch mit der Gesamtheit aller Mieter zu zeigen.

01:07:16: Insbesondere hat der Solidaritätsbeitrag den besonderen Charme, dass er eben nur diejenigen belastet, die eben tatsächlich auch Einkommensteuer zahlen und die eben besonders belastet, die besonders hohe Einkommen haben.

01:07:28: Und damit sind wir eben auf dem auf der spiegelbildlichen Seite eben nicht nur fördern nach Bedürftigkeit, sondern auch belasten nach welcher stichere Leistungsfähigkeit.

01:07:36: Momentan müssen sie eben ihren Mieter, der in zweites Fall mehr Geld verdient, als sie aufgrund der Kappungsgrenze und des Mietspiegels subventionieren.

01:07:48: Und das unabhängig davon, ob sie sehr viel Geld verdienen oder sehr wenig Geld verdienen.

01:07:51: Also da ist auch bei der Belastung der Mieter durch das Miet der Vermieter.

01:07:55: Entschuldigung durch das jetzige Mieter.

01:07:57: eben auch keine Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit gegeben.

01:08:02: Also auch insofern ist unser Vorschlag eines Vermieter Solis deutlich gerechter als die bisherige Regelung.

01:08:10: Jetzt haben Sie noch einen Voren gesagt, dass die Mutter, naja, es gibt ja Vermieter, die verdienen besonders viel Geld, weil sie im freien Markt jetzt, was ich für sechsundzwanzig vermieten, wenn der Mietspiegel bei Pfutzen ist, oder was?

01:08:19: Da haben Sie jetzt nicht so gesagt, aber ich sage das mal als Beispiel.

01:08:23: Jetzt würde ich noch mal nachfragen wollen, weil ich sage, naja, warum sind denn Neubau-Mieten so hoch?

01:08:27: Und Sie haben vorhin gesagt, naja, Neubau kostet so viel.

01:08:30: Stimmt.

01:08:31: Gleichzeitig sind aber auch die Bodenwerte in den Raum gestiegen.

01:08:34: Also der Hauptfaktor des Immobilienpreisanstiegs war ja der Grundstückspreis in den letzten Jahren.

01:08:40: Und ja gut, wenn ich jetzt Neubauer und ich muss aber hier X tausend Euro für Quadratmeter zahlen, dann muss ich ja letztlich auch höhere Mieten um das zu zahlen.

01:08:49: Also ich tue mich so ein bisschen schwer zu sagen, aufgrund der Tatsachen, wie du hoch ist, leicht zu sagen, das ist sozusagen jemand, der hier ein Mieter ist.

01:08:59: Also das ist jetzt eben mal, haben sich sehr viel gesagt, das ist ein bisschen auseinanderabflicken.

01:09:04: Also, zu nehmen, ob die Bowl die Marktmedia bei vierzehn ist, wäre dann wirklich eben ein deutlicher Fall von Mietpreisüberhöhung.

01:09:12: Und das wird auch mit unserem vielleicht für vielen zu ökonomisch angesehenen Mietpreisvorschlag nicht mehr illegal.

01:09:20: Also das bleibt dann auch illegal.

01:09:22: zu ihrer zu ihrer theoretisches der boden ist so teuer und deswegen wer die mieten so teuer.

01:09:27: das ist eine verkehrung der kausalitäten.

01:09:30: der boden ist deswegen so teuer weil die mieten so teuer sind.

01:09:33: es besteht eine hohe nachfrage nach wohnraum zu wohnraum brauche boden und deswegen ist der boden so teuer.

01:09:38: also das die mieten wird nicht billiger wenn sie den wenn sie den boden billiger machen sondern die mieten sind die ursache dafür dass der boden so teuer ist.

01:09:47: Deswegen ist auch jeder Versuch, die Mieten zu dämpfen, indem ich den Boden billiger mache zum Scheitern verurteilt, weil das Einzige, was ich damit mache, dass ich die Rendite der Vermieter erhöhe.

01:09:58: Also, dass diese Kausalität, die übrigens auch im höchsten politischen Entscheidungskreisen gerne gemacht wird, führt uns leider auch nicht weiter.

01:10:07: Jetzt würde ich nochmal nachhaken, weil es klingt mir eigentlich wie die Fragenklinik garantiert.

01:10:10: Es gibt jetzt gerade die Grundsteuerbescheide bzw.

01:10:13: es gibt die Bescheide bzw.

01:10:15: der neuen Werte zum Zwecke der Grundsteuer.

01:10:18: Es gibt noch nicht die Grundsteuerbescheide, aber es gibt die Bewertungsvorschreibung.

01:10:21: Und ich habe da einige vorn gesehen und was mir aufgefallen ist, dass regelmäßig der Bodenwert über den Betragswert mobil liegt.

01:10:30: Und das finde ich dann erstaunlich.

01:10:33: Vielleicht habe ich da schlechte Stechprobe, finde ich erstaunlich.

01:10:36: Ich habe das dann so verstanden, dass es eben daran liegt, dass eben der Ertragswert der Mobilität deshalb tiefer ist, weil die Mieten nicht zu hoch sind, nicht auf Marktdivosen, sondern eben durch Kappung und ähnliches tiefer liegen.

01:10:49: Nur so konnte ich mir das erklären, weil das Problem, was wir ja haben, ist in so einem Szenario, Was ich gerade von Besteuerung sprechen, so einem Szenario, der ist finanzend mit den höheren von beiden Werten an, dass man sagt, okay, man bezahlt Steuern im Prinzip auf einem fiktiven Wert, den man in dem Form gar nicht hat.

01:11:05: Jetzt würden Sie sich sagen, gut, wenn ich jetzt Ihren Vorschlag folgen würde, würde ich sagen, okay, das hilft jetzt den Betroffenen Eigentümer, weil der Eigentümer kann dann quasi den Ertragswert auf den Bodenwert heben.

01:11:18: quasi und hat zu sagen nicht den ist so sein diesen nachdenk aufgewogen und deshalb würde ich sagen also jetzt impul geben darf sich in steuer.

01:11:25: überlegungen würde ich dann wahrscheinlich schon sagen.

01:11:27: solange der bodenwert oberhalb des ertragswertes liegt kann man eigentlich bei diesem vermieter keinerlei darin zuschlag einfordern.

01:11:40: also zunächst mal Eine Vermögenssteuer, keine Eigenfunksteuer.

01:11:51: Also hat er jetzt mit dem, hat jetzt auch eine andere Funktion.

01:11:58: Also wir haben noch über die Eigentümer gar nicht gesprochen, ich weiß gar nicht, ob wir noch dazu kommen, aber...

01:12:04: Wir kommen noch generell über Eigentümer, wir wollen auch noch reden, weil es gibt ja auch ja tiefe, dass man keine Mietwohnung hat zu einem Besitz.

01:12:09: Aber ganz ehrlich, Herr Stelter, Grundsteuer ist ein großes Thema, wird auch viel gesprochen.

01:12:14: Jetzt kommt Telefon noch dazu, millionenfache Bewertung, alles ganz offen, aber das sind doch eigentlich, wenn wir ehrlich sind, das Petitessen.

01:12:21: Ja, also die Grundsteuer ist natürlich eine wichtige Einnahmequelle für die Kommunen und es ist auch eine substanzielle Belastung für Grundstaats, Eigentümer und Mieter einverstanden.

01:12:30: Aber der Elephant in Room ist nicht die Grundsteuer, sondern das sind die Energiekosten.

01:12:36: Und für den Fernmeter insbesondere eben die drohende Belastung durch die energetische Vernierung.

01:12:45: Was sich die Mieterverbände immer sehr gerne und eine große Begeisterung aus unserem Reformforscher herausbecken, ist natürlich, wir haben eine Vereinfachung der Mieterhöhung im Bereich der Mietspiegelerhöhung, also Anpassung an die Marktmiete.

01:13:02: Und wenn wir das haben, dann brauchen wir diesen sehr, sehr umständlichen Paragrafen nicht mehr, der BGB, Mieterhöhung aufgrund von Modernisierung.

01:13:14: Wenn Sie nämlich in einem Bestandsmietverhältnis relativ dicht an die Marktmiete rangehen, dann brauchen Sie nicht zusätzlich nochmal eine Mieterhöhungsmöglichkeit.

01:13:26: Um dann in dem bislang mit Verhältnis wegen Modernisierung die m hüllen zu können.

01:13:30: das heißt in anderen Worten.

01:13:32: Ja ein anderes ein andere Kröte die Vermieter noch schlucken müssten ist dass sie die energetische Modernisierung oder überhaupt jederliche Modernisierung der Wohnung eben wie jeder andere Investor auch dann selber tragen müssen.

01:13:44: Ja das heißt also du kriegst die marktmiete ja aber.

01:13:48: Du kriegst dann eben die Marktmete, die für eine Wohnung mit Balkon und Aufzug dir zusteht.

01:13:54: Ja, völlig egal, was jetzt der Aufzug oder der Balkon tatsächlich gekostet hat.

01:13:58: Da kannst du die Mietspiegel nachschlagen, was der entsprechende Zuschlag ist.

01:14:01: Den kannst du dann verlangen, sobald die Wohnung gebaut worden ist.

01:14:05: Den kannst du dann auch verlangen, bis in alle Ewigkeit.

01:14:07: Aber... Ob das jetzt eine Million gekostet hat oder hunderttausend Euro, das ist jetzt dein Ritika als Investor.

01:14:14: Das heißt also auch hier schaffen wir ein bisschen mehr Marktwirtschaft wieder weg von dieser starren Lösung, acht Prozent dürfen umgelegt werden von einer.

01:14:23: x-beliebigen Investitionszimmer.

01:14:25: sehr streit an der fällige Regelung.

01:14:27: Also das macht es erstens mal deutlich einfacher und auch ein deutlich fairer.

01:14:30: Und ja, da muss man natürlich auch sagen, die Herausforderungen wir haben von der energetischen Sanierung, die trägt zunächst mal der Unternehmer und nicht der Kunde oder in Worten der Immobilienwirtschaft, die trägt der Vermieter und nicht der Mieter.

01:14:43: Und wenn der Staat beschließt, Emissionen von CO² sind ab der Unternehmer überlegen, wie er sein Produkt an die gesetzlichen Gegebenheiten anpasst und kann halt nicht einfach sagen, okay, das zahlt dann eben mein Mieter, sondern wir haben auf der einen Seite eben eine gewisse Liberalisierung des Mietrechts, eine Vereinfachung des Mietrechts und das heißt auf der anderen Seite eben, dass ich eben auch dann wieder der Charmiter als Unternehmer drüber darf und dann auch kann.

01:15:16: dass er entsprechend gesetzeskonform modernisiert.

01:15:20: Das heißt jetzt nicht, dass ich sage, das macht der ganze allein und es gibt keine Subventionierung des Staates mehr.

01:15:25: Wir haben es im Gegenteil, aber dabei können wir jetzt nicht auch noch darüber reden.

01:15:28: Aber Mieter ist da nur insofern betroffen, als dass er eben eine marktgerechte Miete zahlen muss für eine dann modernisierte Mohnung.

01:15:39: Und damit erreichen wir auch das, was zumindest annähernd das, was von den Mieterverbänden immer gefordert wird, nämlich eine warmmietengerechte Mieterhöhung, also die Warmmiete für den Mieter, dann konstant nach Modernisierung.

01:15:55: Und vor allem könnte der Vermitter ja dann auch die Kosten gelten machen, ob diese Art und Weise den Solidaritätsvermieter Soli auch ein bisschen senken und den Finanzamt beteiligen.

01:16:02: Ich weiß, sie wollen diese Blicken auf die Uhr.

01:16:04: Jetzt haben wir gesprochen über den ganzen Markt der Mietwohnungen.

01:16:06: Und ich meine, wenn wir in Deutschland anschauen, Deutschland hat ja ein Problem, das habe ich in meinem Podcast öfters diskutiert.

01:16:12: Wir haben ja zu wenig Vermögen.

01:16:13: Wir haben ja eigentlich ja nicht nur zu geringer Einkommen, sondern wir haben eine geringe Vermögensquote in Deutschland, auch relativ zu unternachbar Ländern.

01:16:19: Und ein wichtiger Fakt, warum sie nicht Vermögen haben, hängt damit zu tun, dass wir so wenig Eigentum haben an Immobilien.

01:16:25: Also erstens sehen sie das als Thema oder sagen sie auch nur, es ist eigentlich gut, dass wir mehr Miete wohnen und nicht so viel Eigentümer haben.

01:16:30: Und das andere ist natürlich dann, würden sie auch danach trachten, Eigentümer zu mehr Mobilität zu, weil es könnte ja auch jemand in einer Eigentumswohnung sitzen, als ältere Dame, oder sagen sie, nein, meinen Vorschlag oder meine Überlegung beziehen sich ausschließlich auf den Mietmarkt.

01:16:48: Also es gibt viele Probleme auf der Welt und wir haben in unserem Reformfahrtschlag definitiv nicht alle gelöst und wir haben dezidiert die Eigentümer nicht angesprochen.

01:16:56: Aber es ist natürlich so, dass die Haltung von Fläche bei den Eigentümern noch deutlich größer ist als bei den Mietern.

01:17:05: Und es macht durchaus auch Sinn darüber nachzudenken, hier Anreize zu setzen auch für Eigentümer.

01:17:16: kleiner zu wohnen.

01:17:17: Da wäre dann zum Beispiel die Grundsteuer jetzt wieder ein Anhaltspunkt.

01:17:22: Man sieht jetzt schon die nächste Welle der Entrüstung auf mich zukommen.

01:17:27: Also ich sage jetzt auch mal, die Renten auch noch ist im Eigenheim herausbesteuern.

01:17:34: Aber das ist jetzt nicht Gegenstand unseres Vorschlages, aber in der Tat muss man sich tatsächlich überlegen, ob man da Anreize setzen muss.

01:17:43: Aber es ist trotzdem noch ein ganz großer Unterschied zum Mietmarkt, weil jemand, der eben über seinem Bedarf wohnt im Eigentum.

01:17:52: hat das selber bezahlt und bezahlt das selber nimmt, also weder steuerliche Subventionierung in Anspruch noch Subventionen durch seinen Vermieter.

01:18:00: Und ich finde, muss man schon auch einfach sagen, also wir sind ein freies Land und es kann grundsätzlich mal jeder mit seinem Eigentum und seinem Vermögen machen, was er will.

01:18:09: Und wenn er sich eben entschließt, dass in einem besonders hohen Konsum von von Eigentum, von Flugreisen oder von Rimmfleisch zu machen, dann ist das vielleicht ökonomisch, ökologisch, wie sozial, nicht optimal, aber das ist der Preis der Freiheit, den wir nur einfach haben und haben wollen.

01:18:31: Also insofern sehe ich da jetzt nicht so direkt den gleichen Ansatz wie bei den Mieten, wo wir tatsächlich subventionen, staatliche Subventionen geschafft haben, die uns viel Geld kosten und eine Fehlentwicklung fehler.

01:18:45: bereits im Markt selbst.

01:18:47: Aber selbstverständlich muss man aller Deutlichkeit sagen, ja, die noch größere Haltung von Wohnraum findet im Eigentum statt.

01:18:55: Aber lassen Sie uns das Problem mal abschließen.

01:18:58: Sie haben ja noch eine andere Frage gestellt, ob ich das für sinnvoll halte.

01:19:02: Also zunächst mal ist es in der Tat so, dass nur die Schweiz noch eine niedrigere Eigentumsquote hat als Deutschland.

01:19:08: Man kann es natürlich auch positiv sagen, wir haben die höchste Mieterquote in Deutschland.

01:19:13: offensichtlich einen sehr gut funktionierenden Wohnungsmarkt, also Vermieterwohnungsmarkt.

01:19:18: Und das ist zunächst mal, muss man ganz klar sagen, auch eine Errungenschaft bei Alex Vertick, die ich jetzt vorher geäußert habe, die wir auf jeden Fall schützen müssen, weil viele Länder haben es übertrieben mit dem Schutz der Mieter, viele Länder haben es übertrieben mit der Liberalisierung des Wohnungsmarktes, mit der Folge, dass das entweder unattraktiv war für den Mieter oder unattraktiv für den Vermieter.

01:19:43: Und wir in Deutschland haben die Quartatour des Kreises geschafft, dass es offensichtlich attraktiv ist, zu mieten und offensichtlich attraktiv ist, zu vermieten.

01:19:51: Sonst gibt es diesen Wohnungsmarkt nicht und das müssen wir in jedem Fall aufweichen erhalten.

01:19:54: Aber natürlich haben Sie das haben Sie recht.

01:19:56: Wir sehen das, dass das Privatschvermögen in den Ländern besonders hoch ist.

01:20:01: die eine besonders hohe Wohnungseigentumsquote haben.

01:20:06: Und offensichtlich scheint Vermögensbildung im privaten Hausfalten sehr viel mit Immobilienvermögen zu tun zu haben.

01:20:12: Da gibt es jetzt keine harten empirischen Fakten dazu, die das Glas klar belegen, aber doch sehr viele empirische Evidenzen, die darauf hindeuten.

01:20:20: Und in der Tat muss man sich immer weiter überlegen, wie man sinnvollerweise Eigentumsförderung betreibt.

01:20:29: Aber das ist auch sehr, sehr schwierig.

01:20:32: Also das fängt dann eben damit an.

01:20:34: Also zunächst mal muss man sagen, das kann zwanzuläufig nur die Vermögen denn betreffen.

01:20:39: Weil eine Immobilie ist zunächst mal in klumpen Risiko in ihrem Portfolio.

01:20:44: Das heißt also, es gibt ja die alte Regel immer schön breit Streuen bei der Geldanlage.

01:20:48: Immobilie ist das Gegenteil davon.

01:20:50: Ich nicht nur investiere ich mein gesamtes Vermögen in ein einzelnes Objekt, an einem Standort, in einer Asset-Klasse, sondern ich leide mir auch noch ganz viel Geld von anderen und investiere das auch noch da rein.

01:21:01: Das heißt also mache ich genau das Gegenteil dessen, was eine gute Vermögensanlage ist.

01:21:06: Und in derartige Verzerrung seines Portfolios muss man sich erstmal leisten können.

01:21:11: Also was wir ja nicht wollen, ist die Subprime-Krise wiederholen.

01:21:15: und Leute ins Eigentum zu drängen, die sich Eigentum nicht leisten können.

01:21:20: Das heißt, Eigentumsförderung ja, aber wir brauchen eben auch eine Lösung für die untere Hälfte der Einkommenskategorie.

01:21:28: Ich sage jetzt ganz bewusst Einkommenskategorie und nicht Vermögenskategorie, weil wir wollen ja Vermögen auch erst aufbauen.

01:21:34: Und da muss ich ganz ehrlich sagen, also bevor man jetzt anfängt, Alterssicherung zwangsweise durch Eigentumsförderung zu machen, muss man den ganzen Komplex der Alterssicherung einmal nochmal neu anfassen, überlegen, ob es nicht eine andere Form von Alterssicherung gibt, als wie wir es momentan machen.

01:21:53: Aber spätestens dann springen wir jetzt die Veranstaltung.

01:21:56: Ich möchte an aller Deutlichkeit noch sagen, es gibt andere Möglichkeiten, in Immobilien-Eigentum zu investieren, als in das selbst genutzte Immobilien-Eigentum.

01:22:03: Also ich kann mich ja eben auch in irgendeiner Form an an Immobilien beteiligen, ob das jetzt eine Genossenschaft ist, eine Immobilienfonds oder eine Immobilienaktie.

01:22:13: Das geht ja alles auch noch.

01:22:15: Also Vermögensaufbau mit Immobilien fördern in jedem Fall gerne auch mit selbst genutzten Immobilieneigentum, aber dabei nicht vergessen, dass das also wirklich eben eigentlich sich maximal als obere Drittel der Einkommen in Deutschland adressiert und wir eben auch eine Lösung für die Mehrheit der Bevölkerung brauchen.

01:22:38: Und wie so eine Lösung aussehen könnte, haben Sie heute um aufgezeigt.

01:22:41: Ich persönlich als großer Fan von Markt- und Marktpreisbildung und auch mit ein bisschen Erfahrung im Vermietungsmarkt würde ich sagen, auf jeden Fall ist es ein bedeckenswerter Vorschlag und es ist definitiv kein Rettnerfeind, das würde ich dir in Schutz nehmen.

01:22:53: Herr Professor Sebastian, vielen Dank für Ihre Zeit.

01:22:55: Ich fahre in spannendes Gespräch und wenn Sie dann irgendwann die Zahlen zusammen haben, z.B.

01:22:58: im Bundesamt und unter Umständen auch mal die Marktwerte, Ertragswerte versus der Bodenrichtwerte, mit dem wir mal diskutieren wollen, dann melden Sie sich und dann machen wir gerne mal eine Fortsetzung.

01:23:07: Also ich verspreche Ihnen, dass ich mich nicht vertieft mit Grundsteuer-Geschäftigten werde.

01:23:12: Bei dem Rest bin ich ganz bei Ihnen.

01:23:14: Herzlichen Dank, Herr Stelter, für das Gespräch.

01:23:16: Vielen Dank.

01:23:22: So weit mein Gespräch bei Professor Sebastian Steffen vom April.

01:23:29: Ich halte seinen Vorschlag für sehr gut und bin davon überzeugt, dass es weiter besser wäre als eine weitergehende

01:23:35: Intervention

01:23:36: im Markt.

01:23:38: Leider müssen wir davon ausgehen, dass die Politik ihm nicht zuhört.

01:23:42: und mir nicht zuhört.

01:23:43: Und weiter versorgen wird, dass das Geschäft des Ferremietens immer unertutiver wird und damit letztlich auch jedes Kepanz zwischen angebotener Frage nicht kleiner, sondern größer wird.

01:23:58: Soweit die heutige Hausgevorm BTO Refresh durchaus grundlegend, durchaus neue Aspekte enthalten und vor allem hochrelevant, finde ich, ich hoffe sie auch.

01:24:10: Ich freue mich auf Ihre Fragen, Ihr Feedback, Ihre Kritik und Anregung und natürlich auf einem Wiederhören am kommenden Sonntag.

01:24:17: Da müssen wir uns nochmal der Geopolitik widmen.

01:24:21: Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute, Ihr Daniel Stelter.

Über diesen Podcast

bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt.

von und mit Dr. Daniel Stelter

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