00:00:05: BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr.
00:00:09: Daniel Stelter.
00:00:11: Featured bei Handelsblatt.
00:00:14: Hallo und herzlich willkommen im Jahr und bei BTO.
00:00:20: Ich wünsche Ihnen, die Behörden und Hörer, alles Gute für das neue Jahr, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und uns allen natürlich eine bessere Wirtschaftspolitik.
00:00:32: Wir wissen alle, dass wir eine Zeitenwende erleben.
00:00:36: Doch anders als von der Politik proklamiert, ist es nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch.
00:00:44: Während die Netzwerkökonomie, also die künstliche Intelligenz und die Plattformen die Wallen nutzen, zu einer Winner-Takes-Most-Verteilung führen und den Wohlfallstaat so immer mehr oder drucksetzen, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repressionen zu entwerten.
00:01:03: Besonders kritisch, das wissen Sie, ist die Lage in der Eurozone.
00:01:08: Frankreichs Dysfonsalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt.
00:01:18: Das ist die Situation am Anfang des Jahres, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:01:25: Wie vor
00:01:25: einem Jahr habe ich mir gedacht, sie kennen meiner Meinung schon sehr gut.
00:01:29: Sie kennen meine Analyse, sie kennen meine Sicht auf die Lage Deutschlands.
00:01:34: Und deshalb habe ich mit mir immer verabredet, um mal zu hören, wie den anderen Leute auf die Lage der Welt, auf die Lage Europas, auf die Lage des Euros und auf die Lage Deutschlands blicken.
00:01:47: Vor einem Jahr war es in dieser Stelle Hans Wernersinn.
00:01:51: In diesem Jahr habe ich Thomas Meyer gefragt, ob er bereit wäre, mit mir über seine Sicht der Welt zu diskutieren.
00:02:00: Und genau dieses Gespräch hören Sie jetzt.
00:02:17: Manches wäre einfach zu gut, um wahr zu sein.
00:02:20: Ein schuldenfreier Bundeshaushalt zum Beispiel.
00:02:22: Oder ein staatlich finanziertes Aktienpaket von von zwanzigtausend Euro.
00:02:27: Einfach für jede Bürgerin und jeden Bürger zur Alterssicherung.
00:02:29: Oder ein Energiepreis, der weder Menschen noch Unternehmen ins Schwitzen bringt.
00:02:33: Oder ein Rentensystem, das funktioniert, dort nicht zu Lasten der jungen Generation geht.
00:02:38: Und dann gibt es eben Readly.
00:02:40: Und das ist nun wirklich nicht zu gut, um wahr zu sein.
00:02:44: Bei Readly gibt es mehr als achttausend Magazine und Zeitungen aus nationaler und internationaler Presse.
00:02:49: Readly ist nicht nur dein digitaler Zeitungskiosk, sondern vielmehr dein Streamingdienst für Magazine und Zeitungen.
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00:03:00: Und das alles zu einem festen Preis.
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00:03:16: Readly ist voller Inspirationen.
00:03:18: Für wirtschaftsinteressierte BTO-Hörer finden sich Titel wie Wirtschaftswache, Euro am Sonntag, Börse online oder T-Dreinen oder Zeitungen wie Welt, The Independent oder The Guardian.
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00:03:47: Also das ist nun wirklich nicht so gut und wahr zu sein.
00:03:49: Zum Angebot kommst Du über Readly.de slash BTO.
00:03:54: Readly schreibt sich R, E, A, D, L, Y. Alle Infos, wie immer auch in den Show notes.
00:04:02: Bevor wir zu meinem Gespräch mit Thomas Meier kommen, auch im Jahre zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr, ein Hinweis des Handelsblattes für Sie.
00:04:10: Wenn Sie auf die gesamten Inhalte zugreifen möchten, um rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen auf dem Laufenden zu bleiben, so können Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital für zwölf Monate mit dreißig Prozent Rabatt sichern.
00:04:25: Das Angebot finden Sie unter dem Link handelsblatt.com und wie immer auch in den Shownotes zu dieser Ausgabe.
00:04:34: Doch nun zu meinem Gespräch mit Professor Thomas Meier.
00:04:41: Thomas Meier war von deutasig bis deutasig beim internationalen Währungsfonds in Washington.
00:04:48: Von deutasig bis deutasig war er für Salomon Brothers tätig zwischen deutasig und deutasig für die Investmentbank Goldman Sachs in London.
00:04:58: Und von deutasig bis deutasig war er Chief European Economist und Co-Head of Global Economics der Deutschen Bank in London.
00:05:06: Und ab zwei Tausendzehn
00:05:07: Chef
00:05:07: Volkswirt der Deutschen Bankgruppe und Leiter von Deutsche Bank Research.
00:05:12: Für die Vermögensverwaltung Flosbach von Storch in Köln baute er die Denkfabrik Flosbach von Storch Research Institute auf.
00:05:19: Er ist Autor verschiedener Bücher und war bereits mehrfach bei BTO zu Gast.
00:05:25: Sehr geehrter Herr Prof.
00:05:26: Meier, ich freue mich ausgesprochen, Sie erneut mal Podcast begrüßen zu dürfen.
00:05:31: Wollen
00:05:32: wir mal die Problemfelder nacheinander beackern, wenn Sie auf die Welt blicken?
00:05:36: Was macht Ihnen denn am meisten Sorgen?
00:05:39: Fangen wir mal so mit der großen Flughöhe an, diese Zehntausend Meter Überflug.
00:05:44: Und da können wir sie ja runterbrechen in einzelne Problembereiche.
00:05:49: Aber wenn ich mir die Situation so anschaue und Dieses Gefühl, dass ich jetzt äußere, ist so über die Zeit gewachsen, dann denke ich, wir leben in einer Zeit des Umbruchs.
00:05:59: Es gibt historisch immer wieder Zeiten, in denen alte Ährers zugrunde gehen und neue entstehen.
00:06:07: Und ich glaube, wir sind in einer solchen Zeit des Umbruchs.
00:06:10: Und zwar sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher als auch gesellschaftlicher Ebene.
00:06:17: Ich will das mal kurz zusammenfassen.
00:06:21: Beginnen wir mal.
00:06:23: bei der wirtschaftlichen Ebene.
00:06:26: Ich denke, dass wir sehen jetzt immer deutlicher ist, dass sich die Produktionsweise wieder einmal, sage ich, fundamental geändert hat.
00:06:40: Wenn ich sage wieder einmal, dann hole ich jetzt mal ganz weit aus, die Menschheit begann mit der Produktionsweise der Jäger- und Sammlergesellschaft.
00:06:51: Das hatte natürlich eine bestimmte Art der Zusammenarbeit zufolge.
00:06:55: Die Gemeinschaft der Stamm, die Familie war dominant, privateigend, da spielte keine Rolle, man musste kooperieren.
00:07:01: Es ist so ein bisschen diese biblische Zeit, die manche Sozialisten immer wieder herbeidräumen.
00:07:08: Wir kamen dann, als man entdeckte, dass es sinnvoller ist, vielleicht auszusehen, damit man später ernten kann.
00:07:17: kam er in die Agrarwirtschaft hinein.
00:07:19: In der Agrarwirtschaft war auf einmal Privateigentum wichtig.
00:07:23: Und wenn ich sehe, möchte ich auch ernten.
00:07:25: Und wenn ein anderer erntet, was ich gesehen habe, dann werde ich eigentlich ziemlich knartschick.
00:07:30: Die Agrarwirtschaft war also eine andere Produktion als Jäger und Sammlergesellschaft.
00:07:35: Hat enorme gesellschaftliche Veränderungen auch zufolge gehabt.
00:07:40: Privateigentum entstand, woher war es nicht in dem Sinne da.
00:07:44: Privateigentum braucht aber auch Schutz und nicht jeder schützt sich selber.
00:07:50: und das war eigentlich dann auch wiederum die Grundlage für die Entstehung von staatlichen Gebilden, Städten, mit Wehrmauern, damit marodierende Banden wir meine Sachen nicht wegnehmen, da natürlich die auch vor der Stadtmauer wollten, bestützt werden, Stadtstaaten.
00:08:10: Man hätte gerne Rückgriechenland.
00:08:12: Rom, Athen, Sparta, Rom, stattstaaten, dann am Ende Weltreiche, das römische Weltreich.
00:08:20: Szenenwechsel, gehen wir weiter.
00:08:22: Man hat gefunden, dass man mit Maschinen mehr machen kann.
00:08:27: Die Agrarwirtschaft war ja lange Zeit technisch sehr, ich mal sagen, langsam unterwegs.
00:08:34: Da war ja das kummelt.
00:08:36: Also die Veränderung dazu weiße für Ochsen, dass die nicht mit dem Kopf mehr... ziehen mussten, sondern mit der Schulter, das war schon eine gigantische Fortschrittkontimente, die freie Ackerfurchen gab und das dauerte Tausende von Jahren, bis man draufkam.
00:08:52: Dann mit der Neuzeit wurde die Grundlage gelegt, dessen was ich Maschinen-Zeitalter nenne.
00:08:58: Die Wissenschaft befreite sich von religiösen Dogmen, wissenschaftliche Erkenntnis, konnte wirtschaftlich verwertet werden.
00:09:09: im Kapitalismus.
00:09:11: entstanden Unternehmen, die das organisierten, die Verwertung wissenschaftlicher Erkenntnis.
00:09:16: Und wir kamen in die Maschinenwirtschaft.
00:09:18: Die Landwirtschaft wurde unheimlich viel produktiver.
00:09:21: Die Menschen wanderten vom Land ab in die Städte, wo sie in Fabriken zusammenarbeiteten, an Fließbändern.
00:09:30: Ich habe immer noch dieses Bild von Charlie Chaplin, Modern Times im Kopf, wo er da steht und an der Fließband schraubt.
00:09:39: Der Kapitalismus in die Maschinenwirtschaft waren, brachten gigantische Fortschritte, brachten aber auch eine viel, viel stärkere Gleichheit im Einkommen und Vermögen, gegen dem, was die Linken immer sagen.
00:09:53: ist in der Maschinenwirtschaft, in der kapitalistischen Maschinenwirtschaft der Unterschied in der Lebensweise des Arbeiters relativ zum Manager viel geringer als der Unterschied in der Lebensweise des Gnächts zum Fürsten in der Agrarwirtschaft.
00:10:08: Also das brachte so...
00:10:08: Ja, vor allem lebten alle dann länger nicht.
00:10:10: Da begannen ja auch, glaube ich, der Zunahme der Gesundheit, der Lebenserwartungen.
00:10:15: Also das kann man auch hinzu, es war nicht nur, dass der Unterschied geringer war, sondern allen ging es massiv besser.
00:10:20: Absolut, es ging massiv besser.
00:10:22: Ich denke, dass mit der Erfindung des Internets die Maschinenwirtschaft dann an ihr Ende kam.
00:10:31: Sich transformierte, also ich meine die Maschinen verschwinden nicht, aber die Art und Weise, wie sie wirken, die transformieren sich.
00:10:38: Ich würde es mal so grob, muss halt so Pflücke einschleiben, grob sagen, das Jahr nineteenundfünferneunzig war ein entscheidender Punkt.
00:10:46: Fünfundneunzig kam das Internet so richtig raus.
00:10:49: Ich habe das noch aus meiner eigenen Erfahrung, dass man anfing, dann von den ziemlich hakeligen Kommunikationssystemen einzutreten in die Welt des Internets mit Brausern mal herumzusuchen, was da läuft.
00:11:07: Und dann entete der Neunziger entstanden das World Wide Web eine Vernetzung von vielen Informationen, die dann eigentlich jeder auf einer Fingerspitze haben konnte, zugreifen konnte.
00:11:25: So mit dem World Wide Web, das legte dann die Grundlage für die Entstehung dessen, was ich Netzwerkökonomie nenne.
00:11:34: Die Netzwerkökonomie ist anders als die reine Maschinenwirtschaft der Netzwerkökonomie.
00:11:42: Da müssen die Leute nicht an bestimmten Orten in Büros oder Fabriken zusammenkommen und zu produzieren, sondern sie können sich vernetzen.
00:11:51: In der ausgebildeten Netzwerkekonomie sieht man einerseits Plattformen und andererseits sogenannte Chick-Walkers zusammenarbeiten.
00:12:00: Also die anlassbezogene Arbeit, Chick von Eventmusikern war das mal so ein Wort.
00:12:09: Man denkt da an die Oberfahrer oder die Airbnb-Vermieter.
00:12:13: Also da ändert sich was.
00:12:15: und mit der KI kommt jetzt die zweite Stufe der Internetrevolution auf uns zu.
00:12:23: Wir sehen dann, dass die KI auch Büroarbeiten übernehmen kann.
00:12:30: KI kann sogar intelligente Dinge produzieren.
00:12:34: Ich würde sagen nicht so weit wie menschlich Intelligenz bisher, aber es ist enorm, was man da erreicht.
00:12:41: Und wir erleben eine neue Produktionsweise.
00:12:43: Maschinen müssen nicht mehr bedient werden, sondern die kommunizieren untereinander.
00:12:49: Produzieren vielleicht mit nur gelegentlichen menschlichen Einfluss Dinge eigenständig.
00:12:58: Und bei den Dienstleistungen vertrauen wir immer mehr eben auf die Plattformökonomie, dass sie uns... Dinge liefert.
00:13:07: Das heißt also, wir sind ökonomisch.
00:13:09: Das war mein erster Punkt.
00:13:10: Ich möchte nicht zu lang atmen.
00:13:12: Ökonomisch, denke ich, treten wir in eine neue Ära ein, die meines Erachtens so wichtig ist, wie eben der Übergang von den verschiedenen vorangegangenen Stufen, die ich erwähnt habe.
00:13:24: Was
00:13:24: bedeutet denn diese Veränderung going forward?
00:13:26: Weil das ist ja die große Frage.
00:13:27: Ja,
00:13:28: aber das hat natürlich enorme Folgen für die Verteilung.
00:13:35: Die Verteilung wird ungleicher werden, die Verteilung von Einkommen und von Vermögen.
00:13:40: Denn die Netzwerkekonomie ist eine, manche nennen das, winner takes most economy.
00:13:48: Ich kann unheimlich skalieren.
00:13:51: Ich habe zunehmend Skalenerträge, würden die Ökonomen sagen.
00:13:55: Man hat ja in der Maschinenökonomie, das sagt man größer ist besser.
00:13:59: Aber ihr Größe ich werde, desto weniger erzeugt der Zuwachs.
00:14:05: Irgendwann wird die Anlage mal so groß, dass wenn ich jetzt noch was dazunehme, dann hilft es mir gar nicht mehr, in der eine Mehrproduktion zu erzeugen.
00:14:14: Abnehmende Skalenerträge ist die klassische Annahme der Ökonomie.
00:14:18: Bei der Netzwerkekonomie ist es anders herum.
00:14:21: Wenn ich mein Netzwerk für größere wird es wertvoller.
00:14:25: Das heißt also es ist eine winner takes most.
00:14:28: ich sage nicht takes all winner takes most Economy in der es natürlich Differenzierungen gibt.
00:14:34: man sieht es schon bei den social media.
00:14:36: nicht alle sind nur auf x oder alle sind nur auf instagram.
00:14:41: da gibt es Differenzierungen aber es werden eher oligopolistische Strukturen entstehen und dann wird sich auch die arbeits- und lebensweise ändern.
00:14:51: diejenigen die nah an den Plattformen sind, die Plattformeigner, die Plattformbetreiber, wir sehen es ja jetzt schon, es werden gigantische, der Boni bezahlt für Ingenieure, das waren früher mal Wahnsinnwollsteuer, die Leute, die die Maße auf die Univers waren, jetzt sind es die Software-Ingenieure, die wenn enorme Gewinne erzielen und andere werden deutlich weniger erzielen.
00:15:16: Viele Leute, die jetzt gute Jobs haben, werden Erzuarbeiten werden für die Plattformunternehmer.
00:15:23: Wer jetzt vielleicht unterwegs ist oder war, als... Ich nehm das nur mal als Beispiel, keine Abwertung der Ertätigkeit als Rechtsanwaltsgehilfe oder Gehilfe.
00:15:34: Der Job ist weg.
00:15:36: Und diese Leute müssen sich andere Jobs suchen, die vielleicht nicht mehr ihren Ansprüchen entsprechen.
00:15:42: Also, man wird immer Handwerker brauchen.
00:15:45: Die Tür klingelt.
00:15:46: Datacenter muss auch wieder ausgetauscht werden, wenn sie kaputt ist und der hoch bezahlte Milliardär nicht mehr reinkommt.
00:15:54: Also Handwerker, persönliche Dienstleistungen, Ärzte, die den persönlichen Kontakt herstellen.
00:16:01: Nicht notwendigerweise die Beratung.
00:16:03: Das kann die KI.
00:16:04: Solche Jobs.
00:16:05: Also es wird sich verändern und es wird ungleicher werden.
00:16:08: Und es wird leider viele Leute geben, die sich in diesem Umfeld nicht zurechtfinden.
00:16:14: Und wird
00:16:14: natürlich so erheblichen sozialen Spannungen führen.
00:16:16: Ja, richtig, richtig.
00:16:17: Da kommen Sie ja noch drauf, wenn wir hinterher über das Geldsystem sprechen und Verschuldungen und andere Themen, dann kommen Sie Ihrem zweiten Punkt, Sie wollten anreißen, die geopolitischen Veränderungen.
00:16:26: Richtig, immer der Übergang ist da beinah schon fließen, weil das kommt ja gleichzeitig, würde ich sagen, gleich, ne, nicht ganz gleichzeitig, ein bisschen, läuft ein bisschen nach, aber hängt auch zusammen mit dem, was wir gerade besprochen haben, mit der Veränderung der Wirtschaftlichen.
00:16:41: Produktionsweise, denn die Geopolitik hat sich verändert.
00:16:44: Direkte Folge bei der Netzwerk-Economie war natürlich die Intensivierung der Globalisierung.
00:16:50: Denn es war ja auf einmal möglich, Cheek-Worker in Indien zu beschäftigen.
00:16:56: für Research-Arbeiten, die in Deutschland ausgeführt wurden.
00:17:01: DB Research leitete, hatten wir eine Recherche-Einheit in Bangalore sitzen, die uns zuarbeitete, die Spreadsheets bearbeitete.
00:17:10: Also die Globalisierung machte auf einmal einen riesen Fortschritt, sprang nach vorne.
00:17:18: Stichwort Global Village, das war ja so ein Schlag, das damals benutzt wurde, um etwas greifbarer zu machen, was damit gemeint war.
00:17:28: Diese Entwicklung der Globalisierung hat wiederum.
00:17:31: eigene Rückkopplungseffekte gegen Bewegungen ausgelöst.
00:17:36: Jetzt komme ich auf die Geopolitik.
00:17:38: Die Globalisierung zerflettert jetzt.
00:17:42: Das hat einerseits gesellschaftliche politische Gründe, andererseits hat es aber auch damit zu tun, dass man erkannt hat, dass Freihandel auf der Grundlage der ökonomischen Theorie.
00:18:01: Ich bin ein großer Fan von Adam Smith und David Ricardo und freihandelt ist eigentlich das Optimale.
00:18:07: Aber es eröffnet auch wieder politische Einflussmöglichkeiten und Hebel.
00:18:14: Der Ökonom Albert Hirschmann hat in seinem Ströme auch zu politischen Zwecken verwenden kann.
00:18:34: Und mit dem Aufstieg von Xi Jinping und mit Donald Trump haben wir gesehen, wie das geht.
00:18:40: Wir haben einen Übergang von der Globalisierung im Sinne jetzt von der neoklassischen oder der klassischen Ökonomie, also von David Ricardo Adams, auf die politische Ökonomie, die Hirschmann beschrieben hat.
00:18:59: Zwei Beispiele.
00:19:00: China nutzt jetzt seine Monopolstellung auf dem Gebiet der seltenen Erden, um Druck auf andere auszuüben.
00:19:10: Trump nutzt die Monopson.
00:19:13: Monopson ist der Nachfragemonopol, das ist kein vollständiges, kein voll abgesichertes, aber immerhin.
00:19:20: Er nutzt dieses Monopson, ich sag's mal jetzt etwas geläufiger, die Vormachtstillung der USA als der Weltkonsument.
00:19:30: Wir hatten immer darüber gesprochen, als der US Consumer of Last Resort, wenn alle nichts mehr wollen, dann hat der US-Konsument drin.
00:19:38: Er nutzt also die überragende Stellung der USA als Nachfrage auch zum politischen Hebel.
00:19:44: Die Europäer haben es gemerkt, als sie Zähne knirschend die fünfzehnprozentzölle akzeptiert noch dankbar waren, dass es nicht mehr war.
00:19:54: um die Amerikaner bei der Stange zu halten für ihre Verteidigung.
00:19:57: Also auf einmal wandelt sich jetzt das ursprüngliche Global Village, wandelt sich jetzt auf einmal und wird zu einem Kampfort verschiedener Mächte, wobei natürlich die zwei großen Spieler, die Amerikaner und die Chinesen, die Szene beherrschen.
00:20:35: Eine günstige Strom- oder Gasanbieter zu finden ist gar nicht so leicht.
00:20:39: In Deutschland gibt es aktuell mehrere hundert Lieferanten für Strom und Gas.
00:20:43: Da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten.
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00:21:55: Und jetzt komme ich zu meinem dritten Punkt, der für eine neue Ära spricht.
00:22:00: Das ist wiederum die Widerspiegelung dieser Veränderungen in der Gesellschaft.
00:22:05: In gewisser Weise ist das alles ein bisschen reflexiv.
00:22:08: Also man kann nicht sagen, die Kausalität läuft in beiden Richtungen.
00:22:12: Die gesellschaftliche Veränderung war natürlich auch eine Reaktion auf die Globalisierung.
00:22:18: Viele Jobs fielen weg, die dann in andere Länder wanderten.
00:22:22: Diese Globalisierung hat wiederum dann auch zur Veränderung der Geopolitik beigetragen.
00:22:27: Wie wir es jetzt gerade sehen, das ist also ein interdependentes System.
00:22:29: Aber die gesellschaftliche Veränderung kommt auch dadurch zustande, dass viele Leute mit der Globalisierung wie sie ursprünglich mal im Global Village aus Davos herauskonzipiert wurde, nicht mehr zurecht kamen.
00:22:43: Die wollten das so nicht, die fühlten sich verloren.
00:22:47: Da gab es einen Chat-Set oben, da sich da immer drauf und die großen Dinge aushandeln in Davos und darunter gab es welche, die hat nichts zu sagen und diese Leute haben jetzt natürlich auch... ihre Stimme erhoben ganz klar in den USA.
00:23:00: Mit Marga, dann Donald Trump und Archédi Vance steht eigentlich dafür.
00:23:04: seine Autobiografie Hillbilly Elegy, macht es sehr greifbar, was diese Globalisierungsverlierer, wie die sie da organisiert haben und das verändert haben.
00:23:13: So, jetzt haben wir die ganzen großen Bogen gespannt wird, leben in einer, in einer Ära des Umbruchs mit einem sich jetzt herausbildeten neuen Wirtschaftsmodell.
00:23:25: mit einer neuen Weltunordnung und mit großen gesellschaftlichen Spannungen, die vermutlich noch zunehmen, je weiter die Netzwerkökonomie auch dann Kai um sich greift.
00:23:40: Gut, jetzt würde ich aber ergänzen und das machen Sie ja auch immer.
00:23:42: Wir haben ja noch eine dritte Dimension, nämlich wir haben ja auch einen Ende einer anderen Ära.
00:23:46: Wir hatten ja im Prinzip jetzt Ich würde mal sagen, einige sagen, wir hatten zwei Gewährungsordnungen nach Bretton Woods.
00:23:54: Also Bretton Woods ist ja endgültig, glaube ich, gescheitert, können wir sagen, mit dem Aufheben der Goldbindung durchnixen.
00:24:01: Dann hatten wir im Prinzip diesen Deal zwischen den Saudis und den Amerikanern, dem Otto, ihr zahlt immer Wir kaufen Öl immer ein Dollar, und damit war so ein Prinzip der Dollar auch noch weiterhin dominant.
00:24:13: Und dann gab es doch das, glaube ich, als nächste Phase, die eigentliche Währungsunion, sage ich jetzt mal so in Anführungsstrichen, so wie China und den USA, wo im Prinzip die Chinesen den Wechselkurs manipuliert haben, um die Expoiter zu fördern, im Gegenzug dann eben die Staatsfinanzen oder die Staatsanleihen der Amerikaner gekauft haben und die Zinsen gedruckt haben.
00:24:31: Parallel dazu hatten wir ja Lange Zeit de-flationieren Entwicklung, das heißt lang China, das heißt die Notenbanken konnten ja enorm einseitig interminieren und wir haben auch dann seit den Achtzig eigentlich gesehen eine massive Explosion der privaten und staatlichen Verschuldung.
00:24:47: Und dann haben wir übrigens auch noch die versteckten Verbindlichkeiten der Staaten.
00:24:50: Und jetzt haben wir ja nachdem alle gedacht haben die Zinsen bleiben ewig bei Null, die Trendwende gehabt, wir haben Infektionsschock gehabt und es gibt ja einige die sagen, wir sind am Ende eines riesigen Verschuldungszyklus.
00:25:01: und die Frage ist, Wie gehen wir damit oben?
00:25:04: Weil, ich meine, die Faktoren, die Sie gerade genannt haben, sind zwischen schwierig genug, habe ich Köpfe vorstellen, dass dieses Finanzsystem uns auch noch irgendwie um die Ohren fliegen könnte.
00:25:13: Also dieses Geld im Finanzsystem spiegelt diese Veränderungen immer wieder.
00:25:18: Wir hatten, wie Sie schon sagten, das Ende des Bretten Wurzsystems, in dem sich letztendlich die Vormacht des US-Dollars transformiert hat von einer Vormachtstellung, die letztendlich immer noch auf Gold gegründet war, denn der Dollar ging ja seit Groß-Weilszeiten zuvieren, dreißig Dollar abholen, sehr im Gold.
00:25:51: Wurde der Dollar auf einmal bekam er einen Alleinstellungsmerkmal.
00:25:57: Natürlich war der Auslöser nixens vor Herr Johnson's, aber ab nixens, expansive Fiskalpolitik oder Johnson's Politik, vor allem hat er Grundstein gelegt, Kanonen und Butter, Vietnamkrieg und Great Society, das führte zur größeren Verschuldung, das führte zur Inflation, das führte dann so Druck auf den Dollar und Abwertung.
00:26:18: Aber gleichzeitig wurde der Grundstein gelegt für den Dollar als allein beherrschende Währung, nicht mehr ein Syrogat für Gold, sondern einfach aus sich selbst heraus.
00:26:33: Und obwohl er zu dieser Zeit des Siebziger sehr turbulent war, und man dachte, die USA verlöhren da und dann hat der Dollar werdet er dann ab.
00:26:42: Es gab den Karte-Dollar, die Amerikaner mussten oder wollten Trescheris, habe Trescheris in dem Argonien emittiert, weil die Bonität so krotten schlecht war auf den Finanzmärkten.
00:26:54: Aber letztendlich haben sie die Grundlage gelegt für die Finanzdominanz, die sie dann erreicht haben, mit den Achtzig und Neunzig und bis in die Zweitausende Jahre hinein.
00:27:05: Wie entstand das?
00:27:07: Durch die Losbindung des Dollars war es möglich, die US-Wirtschaft wirklich zu finanzialisieren.
00:27:14: Man hat neue Finanzprodukte entwickelt, die natürlich durch Versuch und Irrtum auch immer mal wieder Krisen erzeugt haben, die dann aber durch die Federal Reserve immer wieder ausgeglichen wurden, immer wieder durch neue Geldemissionen wurde das System wieder zusammengefügt.
00:27:34: Wir hatten dann eine Phase, die im Übrigen auch natürlich dadurch ausgelöst wurde, dass mit der Loslösung des Dollars vom Gold auch die Kapitalverkehrsträume dann immer freier wurden, zunächst mal von den USA, später dann sogar Hier in Europa im Rahmen der Vorbereitung auf die Bärungsunion, dann sogar in Frankreich und Italien, das waren so die Nachzügler, USA waren voran, Deutschland kam dann, aber die anderen waren Nachzügler.
00:28:02: Kapitalsträme wurden frei.
00:28:04: Und die Amerikaner haben dann eine dominante globale Stellung auf den Finanzmärkten.
00:28:12: Errungen und der Dollar war dann unangefochten der Master of the Universe.
00:28:18: Diese Finanzialisierung der Wirtschaft, die auch mit einer unheimlichen Anstieg der Kapitalisierung der Aktienmärkte zusammen hing, schuf eigentlich die Voraussetzung aus meiner Sicht für die Entstehung der Netzwerkekonomie.
00:28:35: Denn nur mit diesen enormen Finanzinnovationen konnten sie überhaupt das Kapital zusammenbringen.
00:28:44: damit sie diese Innovationen finanzieren konnten.
00:28:47: Das sind den Unterschied.
00:28:48: USA Europa ist in der Finanzjalisierung nicht so weit.
00:28:52: Wir sind immer noch ein relativ rückständiges Gebiet, obwohl wir aufgeholt haben, aber immer noch relativ zu den USA rückständig.
00:28:58: Bankenfinanzierung ist immer noch wichtig, nicht mehr so wichtig wie früher, wo sehr ein Alleinstellungsmarkt war.
00:29:05: Aber Bankenfinanzieren eigentlich nie große Innovationen.
00:29:09: Große Innovationen werden immer durch Eigenkapital.
00:29:14: angestoßen, insbesondere durch Wagniskapital.
00:29:17: Und diese Finanzialisierung in den USA war die Voraussetzung dafür, dass sich diese Netzwerkekonomie entwickeln könnte.
00:29:25: Und es ist ganz folgerichtig, dass jetzt die Dominanz von der Wall Street zu Silicon Valley wandert.
00:29:31: Das ist sozusagen der zweite Akt dieser Entwicklung.
00:29:34: Gleichzeitig aber.
00:29:36: hat natürlich die Loslösung des Dollars vom Gold und erletzt endlich die Einführung eines Fiat-Kreditgeldsystems, es auch den Staaten ermöglicht, sich immer wieder durch neue Geldemissionen zu finanzieren.
00:29:52: Das ist sozusagen die Schattenseite dieser Entwicklung.
00:29:56: Wir haben das gesehen, vor allem jetzt von der letzten zwanzig, dreißig Jahre.
00:30:06: wie diese Finanzierungswellen immer größer wurden unter anderem oder vielleicht nicht nur unter anderem, sondern ich glaube ganz wesentlich auch dadurch bedingt, dass es immer schwieriger wurde für die Staaten, für die Regierung politisch, fiskalpolitisch Prioritäten zu setzen.
00:30:30: Man wollte sowohl die klassischen staatlichen Aufgaben erfüllen, also öffentliche Infrastruktur, inner und äußere Sicherheit, Rechtssicherheit und so weiter, als auch den Wohlfahrtstaat immer weiter ausbauen.
00:30:47: Und diese sowohl als auch Politik hat man über Verschuldung finanziert und die Verschuldung konnte zum Teil auch über Geldausgabe finanziert werden.
00:30:58: Also auf der einen Seite kann man natürlich Anleihen ausgeben, die der Anleger mit seinem vorhandenen Geld kauft.
00:31:07: Das geht auch in einem Goldstandard.
00:31:10: Man kann aber auch Anleihen herausgeben, die von den Banken aufgekauft werden und die dafür wiederum Bankengeld produzieren.
00:31:18: Oder dann in der letzten Phase, das war dann die jüngere Vergangenheit, Anleihen herausgeben, die von den Zentralbanken aufgekauft wurden, die damit Zentralbankgeld in großem Umfang produzierten.
00:31:33: Wenn man so will, der Sekt korrekt, der da von der Flasche poppte, in der Pandemie, als die aus Furcht für Deflation nochmal gigantische Summen an Zentralbankgeld erzeugt haben durch Anleihekäufe der Staaten.
00:31:50: Davor schon.
00:31:52: hatten sie aus Vorricht vor Deflation, die eigentlich nicht schlecht war, weil das war ja eine Reflexion der Globalisierung und des technischen Fortschritts, aber mit ihren unsäglichen Inflationszielen haben sie versucht, diese Deflation zu verhindern, indem sie die Zinsen viel zu niedrig gesetzt und die Geldmengenentwicklung viel zu hoch angesetzt haben, sodass daraus dann ein Inflationspotenzial entstand, dass sich zunächst auf den Verbögensmärkten ausgetobt hat, also Immobilienpreis, Aktiepreise, Rohstoffpreise, Edelmetalle.
00:32:28: und mit der Pandemie haben sie dem Ganzen eine Krone drauf gesetzt, in denen sie dann eine gigantische Geldmengenausweitung hingelegt haben und damit den Staaten eine Verschuldung erlaubt haben, die Noch nie so hoch war in Friedenszeiten wie heute.
00:32:44: Wir reden ja immer noch von Friedenszeiten.
00:32:47: Der Bundeskanzler hat gesagt, wir leben nicht im Krieg, aber auch nicht mehr in Frieden.
00:32:53: Aber wir haben eine Staatsverschuldung, die definitiv an Kriegszeiten erinnert.
00:32:59: Und diese Staatsverschuldung in den Griff zu kommen, wird enorm, enorm schwierig sein.
00:33:03: Weil eben, letzte Gedanke.
00:33:06: Weil eben der Wohlfahrtstaat immer stärker unter Druck kommen wird, wenn sich die Netzwerk-Ekonomie weiterentwickelt.
00:33:14: Es werden immer größere Ansprüche an den Wohlfahrtstaat gestellt werden, weil da fallen Leute hinten runter, die wollen dann kompensiert sein.
00:33:22: Dann kommen noch die Alterung der Bevölkerung hinzu.
00:33:26: Insofern haben wir da eine, man könnte bei einer schon sagen, zwei Züge, die aufeinander zu rasen.
00:33:33: Auf der einen Seite habe ich die Entwicklung der Netzwerk ökonomieren, die veränderter geopolitische Weltlage, die auch wieder andere fiskalische Prioritäten erfordert.
00:33:44: Auch höhere Verteidigung, Migration haben wir noch gar nicht erwähnt.
00:33:49: Das ist ein gewaltiger Faktor, der zu gesellschaftlichen Spalten führt.
00:33:52: Also dieser Zugrass auf der einen soll der anderen Seite der Gras der überbordende Wohlfahrtsstaat, der nicht mehr finanziert werden kann.
00:33:59: Da gibt es irgendwann, denke ich mal, schon einen Dream Crash.
00:34:05: Ja gut, ich würde das natürlich noch mal zufügen.
00:34:06: Ich glaube auch die Privatverschuldung ist ja auch sehr hoch.
00:34:09: Sie haben es gerade angesprochen, die Vermögenspreise sind hoch, was natürlich auch zum einen die Ungleichheit verschärft und zum anderen natürlich auch das Problem ist, dass wenn diese Vermögenswerte jetzt in Rutschen kommen, dass das ganze Finanzsystem unter Wasser ist.
00:34:20: Also wir haben ja so ein bisschen dieses Problem.
00:34:22: Die Vermögenswerte können nicht fallen, sondern das Finanzsystem unter Wasser.
00:34:25: Vermögenswerte können nicht fallen, man hat natürlich noch mehr Probleme.
00:34:29: Gleichzeitig haben wir die Ungleichheit.
00:34:30: Gleichzeitig haben wir noch die ganzen unbedeckten Verbindigkeiten der Staaten, die Sie auch angesprochen haben.
00:34:35: Also das ist ja alles so eine Mischung, wo man einfach sagen muss, die nächsten fünf bis zehn Jahre könnten auch sich von unangenehm sein.
00:34:43: Also die gute Nachricht ist, dass die Privatverschuldung in den meisten Ländern, vor allem in den USA, nicht mehr so hoch ist, wie sie von der Finanzkrise, das war im Jahr war.
00:34:57: Die Haushalte haben ihre Verschuldung abgebaut.
00:35:00: Die Unternehmen stehen ganz gut da.
00:35:03: Insofern ist der Unterschied zwischen der Zeit zur ersten Finanzkrise, ich sag schon ersten, zur großen Finanzkrise, im Jahr war das damals wirklich die Treiber, die Privaten.
00:35:16: Und jetzt sind die großen Treiber, die starten.
00:35:19: Ich möchte nicht sagen, dass es keine Probleme mit privater Verschuldung gibt.
00:35:22: Wir haben natürlich auch da Tretminen, die aber zu hoch gehen.
00:35:26: Und man hat natürlich Befürchtungen, dass diese Tretminen Kettenreaktionen auslösen könnten, insbesondere im Nichtbandenbereich.
00:35:37: Die Banken wurden ja von den Regulatoren streng an die Leine genommen, aber dann ergeben sich immer wieder Umwege.
00:35:44: um Kredite zu vergeben.
00:35:46: Also es ist nicht so, dass wir da jetzt völlig auf sicherem Terrain werden.
00:35:49: Aber aus meiner Sicht waren es in den zweitausenden Jahren in erster Linie die Privaten, die Immobilien schulden.
00:35:58: Deshalb auch die große Finanzkrise.
00:36:00: begann damit der Subrime-Crise in den USA.
00:36:02: Sind es jetzt eigentlich voran die Staaten, die das große Problem haben mit der Überschuldung?
00:36:08: Ja.
00:36:09: Sie haben es angesprochen, meine Kunden, das ist die zweite Finanzkrise, deshalb habe ich meine Radarie würde ja sagen, wir stehen davor erheblichen Staatsschulden, Krisen, die wir vorstellen.
00:36:18: Also wenn private Finanzkrisen durchlaufen, dann steht ja am Ende des Prozesses auf der Bankrott.
00:36:29: Leute, die nicht mehr zurückzahlen, Schulden nicht mehr zurückzahlen können, leisten den auf dem Bahrungs-Eid.
00:36:35: Forderungen fallen aus und der Gläubiger muss einen harten Schnitt.
00:36:40: Und das Bankensystem läuft Gefahr, in die Krise zu geraten.
00:36:43: Das
00:36:43: Bankensystem haben wir gesehen, da gibt es Bankenkrisen, die mussten dann nicht vom Staat gerettet werden.
00:36:49: Das war ja die Erfahrung nach der Lehmanbleite.
00:36:51: im September.
00:36:53: Das sind also harte Schnitte, die da kommen.
00:36:55: Und es war auch, glaube ich, die Lehre aus der großen Depression, oder ich meine, USA, große Depression, mein Verständnis war immer, hohe Privatverschuldung.
00:37:01: Und war genau dieses Prozess, dieses Deleveraging, das man gesehen hat, das hat im Prinzip, wenn man da nicht eingreift, die Wackenbeine gehen, das hat eine Wirtschaftskrise.
00:37:09: Die Japaner haben es dann gleich besser gemacht, indem sie das Bankensystem hat, nicht pleitegehen lassen, haben wir mit der Jahrzehnte langen Staktation gesprochen.
00:37:15: Du gesehen, könnte man fast sagen, da haben die USA, der West ist eigentlich nach der Ersten Finanzkrise besser gemacht.
00:37:23: Definitiv besser als ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... stattfand.
00:37:45: Das hat man sehr viel besser gemacht.
00:37:47: Ich denke, man hat es auch besser gemacht als die Japaner, die jegliche Veränderung unterdrückt haben, indem sie eine Art Wagenburg gebildet haben, eine finanzielle Wagenburg, dadurch sehr viele alte Strukturen konserviert haben, Stichwort Zombie-Unternehmen.
00:38:01: Was wir jetzt allerdings haben, ist eine Situation, in der die Staaten Zahlungsschwierigkeiten haben und die Staaten greifen dann im Zweifelsfalle immer auf ihre Zentralbank zu.
00:38:13: Also das heißt, Der harte Bankrott des Privaten wusste der Staat nicht wirklich durchlaufen, sondern der Staat finanziert sich dann, früher Papiergeld, bei uns jetzt elektronisches Geld als Schuldtitel ausgibt.
00:38:29: Natürlich unterminiert das das Vertrauen in dieses Geld.
00:38:32: logischerweise, weil wenn der Staat immer mehr davon ausgibt und alle Leute erkennen, dass er seine Schulden nicht mehr decken kann, weil die Einnahmen viel schlechter laufen als sie ausgaben, dann fällt natürlich der Wert dieses Geldes, das zur Finanzierung des Staates verwendet wird, ausgedrückt in anderen Dingen.
00:38:56: Also ausgedrückt in Waren, auch Dienstleistungen, ausgedrückt in alternativen Geldern wie Gold.
00:39:04: Das heißt, die Inflation steigt und der Wert von realen Vermögenswerten steigt ebenfalls.
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00:40:24: ist das Szenario.
00:40:25: Wir kriegen in den nächsten fünf bis zehn Jahren deutlich höhere Inflationen, also finanzielle Repressionen, höhere Inflationsraten, manipulierte Zinsen, Kapitalverkehrskontrollen, um auf diese Art und Weise die Staaten zu entschulden.
00:40:36: Mein Frankreich, glaube ich, setzt ja schon offen darauf, was es in Europa passiert.
00:40:40: Wenn es das Szenario ist, was heißt das eigentlich für euch in Euro und Europa?
00:40:44: Ich meine, Sie haben angesprochen, erste Finanzkrise, es gab ja auch eine Eurokrise.
00:40:48: Ich glaube, wir beide haben Konsens, die Eurokrise ist eigentlich nie... Sie ist eigentlich nur unterdrückt worden.
00:40:54: Korrigieren Sie mich?
00:40:55: Da wäre die Frage, wie geht es gerade in der Währungsunion weiter, wenn es die USA tun sich doch, glaube ich, leichter, wenn es darum geht, zu sagen, wir machen finanzielle Repressionen, Inflationen und drücken solche Schuldenquoten.
00:41:07: Ich fahre mal mit der optimistischen Variante an, die Welt... ist ja nicht vorherbestimmt, die Dinge sind ja, die Zukunft ist offen, man darf sich natürlich nicht auf eine bestimmte Szenario fixieren.
00:41:21: und es gibt ein optimistisches Szenario und das sagt, letztendlich werden wir durch die Netzwerkekonomie einen Prototivitätsschub bekommen, der den Staaten erlaubt, ihre Schulden wieder abzutragen.
00:41:34: Also das Modell wäre, UK, das Jahrhundert nach den napoleonischen Kriegen, setzte die Industrialisierung mit voller Wucht ein.
00:41:45: Das Proton-Lands-Produkt Wurz, der britische Staat konnte sich, nachdem er sich auch durch Gelddrucken in den napoleonischen Kriegen hoch verschuldet hat, aus der Schuldenbissere wieder herausarbeiten.
00:41:59: Das ist das optimistische Szenario.
00:42:01: Ich würde allerdings sagen, das ist nicht das Wahrscheinliche.
00:42:04: Denn inzwischen sind die Herausforderungen so gigantisch, die Schulden, die wir aufgebaut haben, so gigantisch, dass die Netzwerkekonomie eigentlich schon wundermeisten müsste, damit dieses Problem allgemein verträglich aufgelöst werden könnte.
00:42:22: Deshalb ist es weniger erfreuliches Szenario, das wahrscheinlich herbei.
00:42:27: Und das war, Sie haben es ja schon angesprochen, die Verringerung des realwärts.
00:42:34: der Statsch wird durch Inflation oder präzise gesagt durch finanzielle Repression, finanzielle Repression, ein Ausdruck aus den siebzigern, achtziger Jahren Ron McKinnon hat da viel darüber gearbeitet, ursprünglich aus der Entwicklungsekonomie kommt, ist ein Zustand, in dem künstlich negative Realzinsen erzeugt werden.
00:43:00: Das heißt, wenn der Realzins unter dem Realwachstum der Wirtschaft liegt, dann arbeitet sich die Staatsschuldenquote langsam nach unten.
00:43:11: Das kann man mathematisch zeigen.
00:43:12: Es ist ein relativ einfacher arithmetische Regel, das das berühmte R. Manche werden sich vielleicht noch erinnern an den Weltbestseller von Piketty.
00:43:23: Ja, hoch umstritten ist, ja.
00:43:25: Hoch umstritten
00:43:26: ist.
00:43:27: Der behauptete R, der Zins sei größer G und das würde dann also dazu führen, dass immer mehr Leute immer reich werden und so weiter und so fort, was ja nicht widerlegt wurde.
00:43:39: Aber lassen wir das mal aus.
00:43:40: Ich sage nur, dass sich die Leute dran vielleicht einige der Zuhörterinnen R und G. Also was aus den Staaten ankommt, ist, dass R kleiner G sein muss.
00:43:49: Und das kann er erreichen, indem er mit seiner Zentralbank die Zinsen drückt.
00:43:55: Am kurzen Ende, sagt man im Finanzmarkt, das heißt also bei kurzen Laufzeiten, da üben die Leitzinsen der Zentralbanken einen großen Einfluss aus.
00:44:09: Und am langen Ende, da kann er vielleicht auch durch Käufe der Zentralbanken hier die Rendite runterdrücken.
00:44:18: führt es natürlich dazu, dass die Inflation steigt, denn das ist eine Situation, in der der Zins eigentlich zu niedrig ist für eine Inflationsfreie Wirtschaftswachstum, die Inflation steigt.
00:44:33: die Vermögenspreise, also reale Vermögenswerte, steigen auch?
00:44:37: Steigen die realen und die nominalen Vermögenspreise?
00:44:40: Die nominalen Vermögenspreise steigen.
00:44:42: Okay, was Sie gerade realer gesagt haben, ist normal, normal, nominal, steig, aber real wahrscheinlich.
00:44:46: Idealerweise würden die realen Vermögenspreise nicht steigen, dann würden wir auch die Vermögensungleichheit ein bisschen senken.
00:44:52: Was
00:44:52: ich meine, sind reale Vermögenswerte.
00:44:56: Zeug, dass ich anfassen kann.
00:44:58: Land,
00:44:59: Abilien,
00:45:00: Aktien, das meine ich.
00:45:02: Die steigen in Preis, also ausgedrückt in der Währung.
00:45:06: Ob die dann nach Inflation noch ansteigen, das ist eine große Frage, das kann man vielleicht getrennt diskutieren, ob die Inflation hedges sind, das ist auch so eine andere Frage.
00:45:15: Aber die Preise dieser realen Werte, die steigend ausgedrückt in den viert wären und natürlich dann gewaltig an.
00:45:23: Können wir sagen, ja gut, dann ist es halt so, aber das Problem ist, mit diesem Oberfeld entsteht auch hohe Unsicherheit.
00:45:30: Ich weiß nicht mehr, was wert ist und was preis ist im Aktienmarkt, weil es ist alles irgendwie durcheinander.
00:45:39: Ich habe keine wirklichen Bewertungsmaßstäbe mehr.
00:45:43: Das führt dazu, dass es dann zu wiederholenden seriellen Überbewertungen kommt die durch Unterbewertungen wieder abgelöst werden, weil einfach die Unsicherheit so groß ist.
00:45:55: Man nicht mehr weiß, wo tatsächlich Wert und Preis sein müssen.
00:45:58: Und das führt auch zu allokativen Verzerrungen.
00:46:02: Das heißt also, man investiert in Dinge, die vielleicht langfristig gar nicht erfolgreich sind, weil man die Preisingale nicht mehr hat.
00:46:09: Insgesamt ist das eine Welt, die dann also durch sehr hohe Volatilität auf den Finanzmarken kennzeichnet ist.
00:46:16: und durch große Schwierigkeiten der Unternehmen dann tatsächlich unternehmerische Entscheidungen zu treffen, weil sie nicht wissen, wo die Preise in einem Jahr oder in zwei Jahren sind.
00:46:25: Sie haben ausgeführt, wie die Netzwerkökonomie eigentlich die Ungleichheit erhöht und den Rufen am Sozialstaat fördert, weil im Prinzip immer mehr Menschen abgehängt sind, das ist mein Worten.
00:46:34: Wenn die Staaten jetzt die Lösung ihres Überschulungsproblems auf Inflationen von einer Repression setzen, geht das ja auch zu Lasten der Ärmeren.
00:46:42: Weil die Ärmeren können sich nicht schützen, die haben Sparbuchkonto, Lebensversicherung, die Vermögenderen können die Realwerte.
00:46:48: Das heißt, das verschärft ja noch mal die Unsicherheit oder die Ungleichheit.
00:46:52: Gleichzeitig haben wir Sowieso schon soziale Spannungen und gesellschaftliche Spannungen.
00:46:58: Das ist ja alles ein Portpourri.
00:46:59: Und dann möchte ich dann mal auf den Euro zurückkommen.
00:47:01: Ich habe überhaupt die Euro-Krise nicht zu Ende.
00:47:04: Sie haben es nicht widersprochen.
00:47:05: Aber was heißt das dann ganz konkret?
00:47:06: Das ist im Umfeld des Euro.
00:47:07: Ich meine, als Investor weiß ich, ich kaufe Realwerte, klar.
00:47:11: Aber als nächstes würde ich wahrscheinlich sagen so... Ich halte mein William weit bei mir zu Gast.
00:47:16: vor vielen, vielen Jahren, muss ich auch mal in mein BTO-Refresch wiederbringen.
00:47:20: Und der hat im Prinzip gesagt, naja am Ende ist der US-Dollar immer noch das sauberste allerdrecklichen Hemden verglichen.
00:47:26: So ist es.
00:47:27: Ich meine, gut, aber das heißt dann, was wäre denn die Ausblick da in dem Szenario für den Euro?
00:47:33: Und die Eurozone, bleibt da zusammen?
00:47:35: Ja, also gibt's, würde ich sagen, zwei sich überlagende Probleme.
00:47:38: Das erste Problem ist das natürlich Europa, der Hott des Wohlfahrtsstaates ist.
00:47:44: In Europa wurde er geboren, man denke an die Bismarcksche Sozialgesetzgebung.
00:47:49: In Europa hat er den größten Umfang erreicht.
00:47:53: Also völlig unabhängig von jetzt mal vom Währungsarrangement hat natürlich die Region das größte Problem, die den größten fettesten Wohlfahrtstaat hat, der jetzt in Schwierigkeiten kommt.
00:48:05: Jetzt kommt mit dem Euro ein weiteres Problem hinzu, dass es der Euro erlaubt, Die Kosten dieses Wohlfahrtsstaats, die Finanzierungskosten dieses Wohlfahrtsstaats zu externalisieren, würde der Ökonom sagen.
00:48:18: Also auf anderen überzuwälzen.
00:48:20: Der Euro ist in gewisser Weise eine Zeit lang ein Schutzschild für den größten Sünder.
00:48:27: Denn ist der große Sünder allein, kommt der Finanzmarkt und macht ihm einen Strich durch die Rechner.
00:48:35: Die Bund Vigilentis, die Anleihewächter kommen dann.
00:48:40: Die Briten haben das erlebt als List-Trustee in der Geschichte des British Empire.
00:48:45: kürzeste Premierministerin.
00:48:48: Überhaupt Premierminister vorher gab es noch nicht mehr.
00:48:50: Also überhaupt von allen Bremenen, das gehört zur Laufzeit, genau in den vierzig Tagen musste zurücktreten wegen einer Finanzkrise, weil sie eine Aussicht des Finanzmeistern unverantwortliche Fiskalpolitik betrieben hat, um gedeckte Steuersenkungen versprochen hat.
00:49:04: Sind sie aber im Euro?
00:49:06: verteilt sich das Problem zunächst?
00:49:09: Wenn sie da der größte Sünder sind, haben es andere, die vielleicht noch keine so großen Sünder sind.
00:49:13: Und der Fernseher sagt, naja, der wird ja von den anderen irgendwie beschützt.
00:49:17: Und das ist die Lage in Frankreich.
00:49:20: Frankreich steht finanziell, ökonomisch, ich glaube sogar antiken schlechter da als Großbritannien.
00:49:27: Sie sind politisch instabiler als Großbritannien, immerhin als lebende, steigende Parlament.
00:49:34: Frankreich hat eine dysfunktionale Regierung.
00:49:38: Die Verschuldung ist noch höher in Frankreich und die Bereitschaft, was zu tun, ist nicht da.
00:49:45: Trotzdem sind die französischen Bond-Renditen deutlich unter denen im UK.
00:49:51: Das ist der deutsche Faktor.
00:49:53: Frankreich profitiert von einem bis heute noch relativ soliden Deutschland, was Staatsfinanzen angeht mit zur Staatsschuldenquote von Moch.
00:50:07: Das ändert sich in den nächsten zehn Jahren, wenn die ganzen Schuldentöpfe dann ins Rollen kommen.
00:50:14: Aber noch ist Deutschland so der fiskalische Enker des Euros, von dem die Franzosen profitieren, was aber auch heißt, dass der Druck zur Veränderung nicht wirklich da ist.
00:50:26: Man sieht es, die Leute demonstrieren gegen eilig sinnvolle Sparmaßnahmen.
00:50:34: Sie leisten sich ein Rentensystem, das völlig aus dem Bruder gegangen ist.
00:50:38: Sie haben das niedrigste Renteneintrittsalter der ganzen OECD-Länder.
00:50:43: Sie haben die höchsten Staatsausgaben geworden, die höchste Einnahme geworden und trotzdem ein gigantisches Defizit und eine schnell, schnell, sehr schnell wachsende Staatsschuld.
00:50:54: Insofern ist der Euro doppelt, würde ich mal sagen, im Risiko, weil, wie gesagt, Europa der größten Sozialstaat hat ja nicht finanzierbar ist.
00:51:05: Und weil insbesondere gewichtige Euro-Länder dann den Druck ausüben werden, dass die gemeinschaftliche Währung als Finanzinstrument ihrer für ihren Bedarf eingesetzt.
00:51:17: Und das ist der Unterschied zu Euro-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise-Krise.
00:51:24: die Schwierigkeiten hatte.
00:51:25: und da kamen dann die Kernländer mit dem großen Knüppel und sagten, ihr müsst jetzt eure Hausaufgaben machen, ihr müsst besser sein.
00:51:32: Und jetzt ist das Kernland der Eurer Zone in der Krise.
00:51:36: Und da kann kein Brüssel den Franzosen was diktieren.
00:51:40: Das werden die nie akzeptieren.
00:51:44: Und da gibt es jetzt eben eine Negativspirale.
00:51:48: Die haben nicht den Druck von den Finanzmarken, um was zu tun.
00:51:52: machen deshalb ihre finanzpolitischen Hausaufgaben nicht, profitieren vom Schutzschild des Euros, so lange bis dann alle Dämme brechen.
00:52:04: Und dann wird das Problem natürlich noch viel größer, weil die Probleme noch viel länger verschleppt worden sind.
00:52:10: Deshalb, ja, ich stimme da durchaus mit überein unter den existierenden Viat-Kreditgeldwerfen, ist der Dollar die am wenigsten schlechte momentan.
00:52:21: Und der Euro war schweinlich einer der von den großen Währungen riskantesten.
00:52:28: Die Frage ist an Prof.
00:52:30: Meier, wie geht es weiter?
00:52:32: Sie haben vorgeschlagen, ich habe mit Ihrem Kollegen Hanthorfall diskutiert, diese Umstellung aus Vollgeldsystemen.
00:52:36: Ich glaube, wenn wir das jetzt noch machen, dann werden wir das weiter und zum zweiten Mal verabreden, um sagen wir ganz tief zu besprechen.
00:52:42: Aber im Prinzip ist es ja so, es gäbe eine Lösung, Umstellung aus Vollgeldsystemen.
00:52:47: damit wegschaffen der Schulden und gleichzeitig Stabilisierung des Finanzsystems.
00:52:54: und sie sind dann Währungswettbewerb und der Währungswettbewerb wird dann die Staaten disziplinieren.
00:52:59: Ich glaube, wir haben beide Konsens, die Wahrscheinlichkeit, dass das umgesetzt wird, ist extrem gering.
00:53:04: Deshalb meine Frage an Sie, wie viel die nächsten fünf bis zehn Jahre weiter haben, wenn wir die ganzen Faktoren jetzt zusammenpacken und vor allem leicht auch noch mit Blick auf Deutschland.
00:53:13: Ich meine, was sollte eigentlich die deutsche Politik tun?
00:53:16: Im Vergleich zu dem, was sich da richtig tut.
00:53:18: Also, ich meine, viele werden es kennen.
00:53:20: Ich hatte diese Erfahrung vor kurzem.
00:53:22: Mein Computer wird immer langsamer.
00:53:23: Die Dinge funktionieren überhaupt nicht mehr.
00:53:25: Und am Ende verzweifelt man dann mit irgendwelchem Rum, Geayere und so weiter.
00:53:31: Dann kommt der Heldtest und sagt, ja, jetzt mach doch mal einen Reboot.
00:53:35: Startet das System neu.
00:53:37: Und wenn das nicht hilft, dann setzt es auf Werkseinstellungen zurück.
00:53:41: Und gewisserweise bräuchten wir einen Reboot unseres Systemes zurückgesetzt auf Werk-Einstellungen.
00:53:48: Aber dieser Reboot setzt natürlich voraus, dass du einen guten IT-Lar hast, der das kann.
00:53:53: In Beziehung zu übersetzen hier würde voraus setzen, dass du die politische Kompetenz hast, erstens Fragezeichen, zweites Fragezeichen und die Bereitschaft zur Führung hast.
00:54:04: Und die Fähigkeit hast du dann dafür die Mehrheitsorganisieren.
00:54:08: Also den Reboot, ich wünschte ihm ja auch, aber das wäre geordnet, aber ich sehe die Kompetenz nicht.
00:54:13: Man muss so verzweifelt sein für seine Maschine.
00:54:15: Jetzt ist mir alles egal.
00:54:18: Auch wenn ich Datensätze verliere, es hilft nicht weiter, ich mache jetzt den Reboot und noch die Zufallungsanstellungen zurück.
00:54:25: So, das war jetzt eine Analogie.
00:54:27: Aber was ich damit sagen will, wir müssen eigentlich wieder zurück auf unsere fundamentalen Werte, die uns groß gemacht haben.
00:54:33: Und das bedeutet hartes Geld und freie Wirtschaft.
00:54:37: freie Machtwirtschaft und einen viel kleineren Staat.
00:54:40: Es ist leicht gesagt, aber sehr, sehr schwer zu tun.
00:54:44: Und deshalb denke ich, dass es so eine neue Erfindung, die eigentlich wieder die Rückkehr zum Alten ist, ist nur möglich, wenn der Leitungsdruck so groß ist, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
00:54:58: Wir sehen das interessanterweise gerade, ein Beispiel Argentiniens.
00:55:02: Ob Miladers schafft, weiß man nicht, aber zumindest war der Leidensdruck so groß, dass jemand gewählt wurde, der versprochen hat, den Riebut mit der Kettensäge durchzuführen.
00:55:14: Und ich fürchte, dass wir lange noch nicht da sind.
00:55:17: Der Leidensdruck muss noch viel größer werden.
00:55:20: Wir haben auch das Problem einer alten Gesellschaft.
00:55:22: All die Leute sind weniger risikofreutig als die Jungen.
00:55:26: Ja, vor allem haben sie weniger Nutzen.
00:55:27: Ich meine, ich kann ja auch sagen, für mich langs noch, lasst doch Deutschland in Bach runtergehen.
00:55:31: Das ist ja so ein bisschen die Situation.
00:55:33: Aber ich noch zehn Jahre, meine nächsten zehn, zwanzig Jahre langs noch.
00:55:36: Und Kinder habe ich keinen so von interessiert nicht, was nach mir kommt.
00:55:39: Das ist so eine, das ist eine weitere Hürde.
00:55:42: Ja, es muss, es muss eigentlich auch für uns nicht besser werden.
00:55:46: Es muss nicht, oder?
00:55:49: Ich meine, für uns
00:55:49: beide war gealt sein.
00:55:50: Für
00:55:50: uns beide.
00:55:51: Ja, für andere.
00:55:52: Ich meine, es gibt immer wieder, also eins kann man ja sagen, die Geschichte der Menschheit ist bis erst positiv verlaufen.
00:56:00: Das kann man ja sagen.
00:56:02: Und es gibt keinen Grund, dass wir beide heute entscheiden würden.
00:56:05: Das ist jetzt zu Ende.
00:56:07: Die Menschheit geht zu ihrem Ethik.
00:56:10: Das was ist ja nicht.
00:56:11: Aber es gibt ja in der Menschheitsgeschichte immer wieder Rückschläge mit größeren und kleineren Auszeiten.
00:56:22: Einer der ganz großen Auszeiten ist das Römische Reich.
00:56:29: Rom ging ungefähr ein Jahr fünfhundert, also ein bisschen vorher, vierhundert, sechsten, siebzehnte, also im fünften Jahrhundert ging es unter.
00:56:37: Dann dauerte es tausend Jahre, bis die wieder da waren.
00:56:40: Es gibt kürzere, kürzere Zeiten.
00:56:43: Deutschland hat sich nach fünfundvierzig neu erfunden.
00:56:47: Da ging auch eine Ära zu Ende.
00:56:50: Mit Doppelkriegen, erste, zweiter Weltkrieg, und dann hat man sich neu erfunden.
00:56:54: Es gibt kürzere und ... und längere Auszeiten.
00:56:57: Also wenn es die große Frage für uns schaffen wir es diese Auszeit kurz zu halten.
00:57:04: Können wir diesen Reboot den Neustart zeitnah durchführen und uns ersparen durch ein Tal der Tränen zu gehen, wie das in der Geschichte immer wieder vorgekommen ist.
00:57:16: Das geht, wenn die Leute entsprechend veränderungsbereit sind.
00:57:23: Wenn Sie entsprechend aufnahmebereit sind für die Probleme, es wird nicht gehen, wenn sich jeder sozusagen nur auf seine eigene Perspektive zurückzieht.
00:57:35: und nach dem Butterhandel, naja, für mich reicht es noch, was nach mir kommt, ist mir egal.
00:57:41: Ökonomen sind ja in der Regel Pessimisten und deshalb, da ich Ökonom bin, muss ich sagen, ich glaube nicht, dass wir den Leidensdruck erreicht haben, der notwendig wäre das jetzt tatsächlich.
00:57:51: die notwendige Wente käme.
00:57:54: Gut, aber das heißt doch jetzt eigentlich, ich meine Deutschland, ich meine wir machen ja in Deutschland, das wird doch noch kommentieren ganz kurz, ja noch zusätzlich vieles falsch.
00:58:02: Ich meine, wir haben gerade die ganze globale Welt betrachtet und gleichzeitig ist es doch so, wir wissen, ein Netzwerkwirtschaft brauchen wir KI, wir brauchen Rechenzentren, wir brauchen Energie, wir haben einen, wir haben mit dem Ende der Globalisierung, wie wir sie hatten, haben wir vielen sieben Wettbewerb.
00:58:20: Ich meine, China ist jetzt auch nicht mehr Kunde, sondern Wettbewerb.
00:58:23: Ich meine, Deutschland müsste doch eigentlich in diesem Umfeld massiv an der eigenen Fitness arbeiten und genau das will ich starten.
00:58:31: Ich würde sagen, es geht viel, viel zu langsam und nicht weit genug.
00:58:37: Wir sehen ein bisschen Veränderungen.
00:58:40: Man hat jetzt immerhin erkannt, dass grenzenlose Migration nicht das Gelbe vom IS, immerhin.
00:58:48: Das war ja nach einiger Zeit ganz anders.
00:58:50: Da wollte man ja möglichst die ganze Welt, die man zum Sozialstaat einwandern lassen ohne irgendwelche Beschränkungen.
00:58:56: Da hat man ein bisschen was erkannt.
00:58:58: Man hat hier und da erkannt, dass eine grüne Politik ohne Rücksicht auf Verluste die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft zerstört und versucht da ein bisschen zurückzurudern.
00:59:13: Aber mein größtes Problem ist, Man arbeitet mit der Nagelschere, man bräuchte aber die Heckenschere.
00:59:21: Es lässt sich auch mit dieser Geschwindigkeit, wie jetzt so ein bisschen veränderungen Dahlen gemacht werden, mit dieser Geschwindigkeit kommen wir nicht hin.
00:59:31: Großes Problem ist, dass, nicht ein großes Problem, aber interessant zu beobachten ist, dass, glaube ich, die Leute das Gefühl haben, es muss etwas geschehen.
00:59:43: Aber... Sie haben kein wirkliches politisches Angebot, das was geschieht.
00:59:50: Sie wählen dann AfD, die auch kein wirklich überzeugendes Angebot im Köcher haben, aber aus Verzweiflung, was soll ich denn noch machen?
00:59:59: Wenn da eine Mitte-Links-Regierung sich zementiert, dadurch, dass die linken Kräfte die CDU mit einer Brandmauer auf Mitte-Links festmauert, aber immer mehr Leute sagen, so geht's nicht, wir brauchen Wirklich ein Reboot, aber ich komme nicht an, ich komme ja gar nicht durch.
01:00:20: Der Sozialstaat wuchert weiter, regulieren wuchen weiter, der Migration wird ein bisschen rumgemacht.
01:00:28: Die hören nicht nicht, was mache ich denn dann?
01:00:30: Ich brülle, ich wähle AfD, hört ihr mal eine Schrei, was ich verändern muss.
01:00:36: Insofern glaube ich, dass die meisten, ich weiß es nicht, aber ich glaube, da viele AfD-Wähler haben mit der Partei an sich nichts am Hut, die wollen einfach mal geöhrt werden, dass sie was ändern.
01:00:44: Aber die Politik hat sich da einbetoniert in ihr Gehäuse.
01:00:48: Und dieses Gehäuse zu durchbrechen, ist anscheinend, ich bin kein Politiker, anscheinend extrem schwierig.
01:00:55: Und das verlangsamt uns.
01:00:57: Und das ist ein riesiges Problem.
01:00:59: Also, mit Deutschland ein Unternehmen wäre, würde ich sagen, Bad Governance.
01:01:04: Keine gute Aktie.
01:01:06: Na gut, dann halten wir dabei kurz zusammenfassend fest.
01:01:09: Deutschland, bad governance, keine gute Aktie.
01:01:11: Sitz im Wurbeln Frankreich, die offensichtlich ihre Staatsfinanzen nicht in den Griff bekommen wollen, sondern darauf setzen, dass Deutschland mit einsteht und das Ganze im Euro zusammenhält, was im Vertragsrechts heißt, es gibt nur über Inflationierung.
01:01:23: So gesehen können wir auch Schulden machen, weil es eh inflationiert wird, hoke es.
01:01:26: Das Ganze eingebettet in technologischen Umbruch, der unsere ganze Wirtschaftsstruktur ändert, verbunden mit der Frage, wie die zukünftige Währungsordnung ist.
01:01:35: Ich meine, haben wir auch nicht darüber gesprochen, aber ich glaube, wir haben Konsens.
01:01:38: Der Dollar wird die Rolle als Weltwährungs, sagen wir mal so, dominierende Weltwährungsverlieren.
01:01:44: Das heißt nicht, dass der Remimbi ihn ablöst, aber wir kriegen eine multipolare Währungsordnung.
01:01:49: Wir haben zunehmende geopolitischen Spannungen zwischen dem Block China, Russland, Iran und den USA.
01:01:58: Und wir haben ja das große Problem der Vermögens- und Einkommensungleichheit.
01:02:05: Das ist irgendwie kein Cocktail, der Spaß macht.
01:02:07: Nein, ist er nicht.
01:02:09: Vielleicht noch eine ganz kleine Anmerkung.
01:02:11: Ja, der Dollar nimmt ab, ein Gewicht, aber Gold nimmt zu.
01:02:15: Und es wird andere ähnliche reale Werte werden halt so langsam auf das Währungsbild verändern.
01:02:20: Der Euro ist nicht derjenige, der in die Bresche springt.
01:02:22: Das zeigen die Statistiken der Bresche halt.
01:02:24: Aber es wird nicht
01:02:24: so eine goldgedeckten Währung kommen, oder?
01:02:27: Möglich, dass welche goldgedeckte Währungen ausgeben.
01:02:30: Aber man sieht es ganz klar, wir hatten darüber gerade gesprochen, dass die Leute hier in Deutschland, wie immer mehr Protestwähler sind, am Finanzmarkt wählen die Fiatwährungen ab, indem das... In dem das Gold steigt, auch im Anteil der Zentralbanken, an Währungsreserven, das nicht.
01:02:46: der Euro hat gewonnen.
01:02:47: Aber ja, der Cocktail ist unangenehm, aber diese Cocktail war noch nie angenehm in Zeiten des Umbruchs.
01:02:55: Da muss die Menschheit durch.
01:02:57: Es muss sich natürlich fragen zum Abschluss.
01:02:59: Und ich weiß, mein Podcast ist ja kein Geldanlage-Podcast.
01:03:03: Aber zum Abschluss, was tun?
01:03:05: Also Sie haben gesagt, reale Assets?
01:03:09: Dann würde ich wahrscheinlich sagen, das ist, glaube ich, Konsens.
01:03:11: Ich würde wahrscheinlich vermuten, dass sie auch sagen, reale Assets außerhalb Deutschland und außerhalb des Euro-Raums machen auch viel Sinn.
01:03:18: Oder ja oder nein, beziehungsweise unfassend noch.
01:03:24: Also ich denke, der amerikanische Exizionalismus, wie es so schön heißt, lebt weiter.
01:03:29: Der wurde ja von einigen... Im Westenbanken tot gesagt nach dem Liberation Day, also Trams Verkündung der Zölle.
01:03:36: Nein, das ist nicht Tram, das ist die amerikanische Wirtschaft, American Exceptionism ist da.
01:03:41: Insofern sind reale Ersatz, das heißt also Aktien mit Schwergewicht USA.
01:03:47: Das muss nicht nur USA sein, es gibt auch in Europa interessante Unternehmen, die an der Netzwerkekonomie teilnehmen, die aber auch mobil genug sind, dass sie sich dem Zugriff eines übergriffigen Staates entziehen können.
01:04:00: Produktionsverwagerung, Standortverwagerung.
01:04:03: Also alles, was mit der Netzwerkekonomie zu tun hat.
01:04:06: ein Unternehmen und da ist einfach der große Teil in den USA.
01:04:09: China geht aus Governance Gründen eigentlich eher nicht.
01:04:13: Da muss man dabei sein.
01:04:15: Also das Rückhalt des Portfolios ist tatsächlich Zitakien mit Schwergewicht USA und was ansonsten in der Netzwerkekonomie einer Wolle spielt.
01:04:26: Zweitens.
01:04:28: braucht man natürlich immer auch noch Kasse um seine Ausgaben zu bestreiten und die würde ich halt kurz halten.
01:04:34: also das heißt das was ich brauche und das definitiv nicht im langen Ende des Bond Markts lange Laufzeiten investieren und da würde ich meinen werde ich dann entwertet durch die Inflation.
01:04:49: Also kurz halten und die Kasse überschaubar halten.
01:04:52: und dann ja alternative Währungen.
01:04:54: Also Gold sollte in jedem Portfolio sein, wer ein bisschen experimentierfreudiger ist und Zeit hat, um Schwankungen auszusetzen, Bitcoin-Prüctorwährungen.
01:05:04: Das sind so die Elemente, die man heutzutage braucht, was verlieren wird.
01:05:09: ist das Freiheit-Kredit-Geld.
01:05:11: Die Kaufkraft des Freiheit-Kredit-Geld geht runter und nominale Schuldtitel des Staates, die müssen real verlieren, wenn.
01:05:19: nur so kann der Staat überleben.
01:05:22: Professor Mayer.
01:05:23: Herzlichen Dank, ich könnte Ihnen ein paar Stunden weiter sprechen, aber ich weiß, meine Hörer finden es auch spannend, aber haben über so ein bisschen natürliche Grenze bezüglich des Gesprächs sauer.
01:05:31: Vielleicht verabreden wir uns fürs Frühjahr und machen dann nochmal einen Deep Dive auf den Reset, wo wir mal sagen, wie läuft der Reset ab?
01:05:39: Wohl wissen, dass er nicht so wahnsinnig wahrscheinlich ist, aber vielleicht können wir das dann sozusagen überbreit haben, um den Politikern immer vorzuspielen, wenn Sie wirklich mal drüber nachdenken.
01:05:48: An dieser Stelle, herzlichen Dank für Ihre Zeit, ich fand es wieder ein tolles Gespräch.
01:06:11: Sehr
01:06:26: geil.